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	<title>Experimentell Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 19 Jun 2018 21:59:00 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Experimentell Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>VRSA &#8211; in der Kürze?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jun 2018 09:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Experimentell]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute mal was etwas so kurzes wie die Aufmerksamkeitsspanne eines BeautyBloggers: VRSA haben eine EP gepackt und Daniel seziert sie euch!<br />
So, reinlesen und dann wird nachgeschminkt!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vrsa-cvlt-of-machina/">VRSA &#8211; in der Kürze?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>VRSA &#8211; &#8222;Cvlt of Machina&#8220; EP</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;29.06.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;15:36 Min.<br />
<strong>Label:</strong> self-released<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Metalcore / Hardcore / Rock</div></div></div>
<p>Einen Release mit nur <strong>3 Songs</strong> zu bewerten, ist zwar eigentlich recht schwierig. Aber im Fall von <strong>VRSA</strong> und deren neuer EP &#8222;Cvlt of Machina&#8220; bekommt man in der Viertelstunde wirklich einiges geboten.&nbsp;</p>
<p>Der Titeltrack steht da sogar schon recht repräsentativ für alle 3. So viel Varianz und so viele&nbsp;<strong>Stilwechsel</strong> hört man selten in 6 Minuten. Wenn man nur durchzappen würde, könnte man meinen, es mit <strong>verschiedenen Bands</strong> zutun zu haben. <strong>VRSA</strong> manövrieren sich geschickt durch fette Riffes, ruhige Parts, Geschrei und eingängige Hooklines. Das ist zwar sehr <strong>spielfreudig und kreativ</strong>, verursacht bei mir aber stellenweise auch ziemliche <strong>Verwirrung</strong>. Ja, ich habe schon mal gesagt, dass ich nix gegen Abwechslung hab, aber wenn in nur einem Song so viel passiert, kann das schon beinahe<strong> zu viel des Guten</strong> sein.</p>
<p>Die verbleibenden 2 Tracks sind nicht ganz so &#8222;wild&#8220;. Würde man beide mischen, bekäme man vermutlich das eben Beschriebene. Im Promotext stand zwar <strong>Metalcore</strong>, aber ich würde das Gehörte gar keinem einzelnen Genre zuordnen. Mein Tipp: Macht euch <strong><a href="https://vrsa.bandcamp.com/album/cvlt-of-machina" target="_blank" rel="noopener">HIER</a></strong>&nbsp;selbst ein Bild, denn digital ist die EP schon seit einiger Zeit verfügbar.&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/NFWRoci0eow?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/VRSAband/" target="_blank" rel="noopener">VRSA auf Facebook</a></p>
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		<title>Deep Sound City 2017 &#8211; Es kracht der Amp</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2017 10:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Indoor-Festivals sind in unserer heutigen Szene nicht wegzudenken. Schlechtes Wetter kann einem egal sein, der Sound ist in vielen Fällen besser, da viele Locations für Outdoor-Festivals eine Herausforderung an die Tontechniker stellen und die sogenannte &#8222;Klub-Atmosphäre&#8220; bleibt (je nach Größe des Events) ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deep-sound-city-2017-es-kracht-der-amp/">Deep Sound City 2017 &#8211; Es kracht der Amp</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Indoor-Festivals sind in unserer heutigen Szene nicht wegzudenken. Schlechtes Wetter kann einem egal sein, der Sound ist in vielen Fällen besser, da viele Locations für Outdoor-Festivals eine Herausforderung an die Tontechniker stellen und die sogenannte &#8222;Klub-Atmosphäre&#8220; bleibt (je nach Größe des Events) größtenteils erhalten. Vom 22. bis 23. September habe ich dem <strong>DEEP SOUND CITY FESTIVAL</strong> einen erneuten Besuch abgestattet, um altbekannte Künstler und viele Interpreten aus dem Underground zu erleben.</p>
<h3 style="text-align: center;">FREITAG</h3>
<p>Für ein Festival untypisch, wurde der Start auf 22 Uhr festgelegt. Allerdings stellt das nur teilweise ein Problem dar (Bands müssen bis spät Nachts auf ihren Auftritt warten), schließlich treten heute nur 3 Bands auf. Den Anfang machen die Leipziger <strong>GOAT EXPLOSION</strong>, welche durch diverse Zweitbands und das Leipziger Kollektiv <strong>INTO ENDLESS CHAOS</strong> einen guten Ruf in Szenekreisen genießen. Das erste Mal habe ich die Formation im Turm (Halle/Saale) mit <strong>MANILLA ROAD</strong> erleben dürfen. Für mich gab es damals noch Kritik am Gesang zu verkünden und umso mehr bin jetzt auf das nächste Erlebnis gespannt.</p>
<p>Bei halbvollem Konzertsaal legen <strong>GOAT EXPLOSION</strong> mit einer recht eigenen Mischung aus Doom und Heavy Metal zu wuchtigem Sound gut vor.<br />
Jedes Instrument ist über die gesamte Spielzeit gut zu hören und wird durch die kraftvolle Spielweise des Schlagzeugers ergänzt. Zu Beginn ihres Sets sind die Gäste noch ein wenig verhalten, aber schließlich handelt es sich um die erste Band am Abend. Und je mehr sich <strong>GOAT EXPLOSION</strong> durch ihr Set ackern, desto mehr Köpfe nicken selig zu dem melodiösen Gesang und den knarzigen Gitarren. Zwischendurch wird es auch ruhig, als Sänger <strong>Basti</strong> in Begleitung seiner Gitarre die Hälfte eines Songs intoniert. Den krönenden Abschluss bieten dann die Sachsen in Form eines Songs, der deutlich von <strong>COLOUR HAZE</strong> beeinflusst wurde.</p>
<h4>Die Ziehsöhne von Electric Wizard</h4>
<p>45 Minuten später folgt die erste Umbaupause. Die meisten Leute sitzen gemütlich am Feuer, während drinnen einige ihrer Lust nach Kicker oder einem gemütlichen Plausch frönen. Was dann folgt, hätte ich durch das vorherige reinhören der nächsten Band nicht geglaubt. <strong>CONFUSION MASTER</strong> legen mit klatschfetten Riffs los und sofort werden die Kenner des härteren Dooms bedient. Die simple, aber äußerst effektive Bedienung der Instrumente zündet schnell und auch der leidende Gesang findet regen Zuspruch. Dieser wird zwischendurch in Growling abgewandelt, was zum Gesamtpaket von <strong>CONFUSION MASTER</strong> gut passt.</p>
<p>Das Ganze wirkt so gut, dass die Rostocker erstaunlich nahe nach dem Überalbum &#8222;Dopethrone&#8220; von <strong>ELECTRIC WIZARD</strong> tönen. Für manchen vielleicht zu nahe, aber ich finde, dass es sich hier mitnichten um einen billigen Klon handelt. Erst recht nicht, wenn eine Band nach einem Demo schon so gut klingt. Dafür sorgen unter anderem auch die leichten Einflüsse von <strong>CHURCH OF MISERY</strong>. Mittlerweile ist der Konzertraum gut gefüllt und lässt sich von den zähflüssigen, durchaus einlullenden Riffs überzeugen. Insgesamt eine starke Vorstellung und eine Darbietung aus dem Bilderbuch, wie Doom zu klingen hat: sumpfig und versifft.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22188" aria-describedby="caption-attachment-22188" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-22188 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/IMG_0093-200x300.jpg" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/IMG_0093-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/IMG_0093.jpg 667w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22188" class="wp-caption-text">Confusion Master</figcaption></figure>
<h4>Ohne Gitarre</h4>
<p>Zeit sich ein Getränk zu holen, denn die Kehle dörrt bei dem ganzen Rauch und den Temperaturen ja doch schnell aus. Und während sich einige Gäste<br />
das Demotape von <strong>CONFUSION MASTER</strong> für läppische 5 Euro unter den Nagel reißen, verpasse ich doch fast den Beginn vom Headliner. <strong>BEEHOOVER</strong> spielen aber zum Glück erst seit circa 30 Sekunden, also noch alles im Lot. Das Duo aus Stuttgart lässt sich für einen Neuling gar nicht so recht kategorisieren. Irgendwo zwischen progressiver Schrägheit, wütendem Sludge und Noise-Ausbrüchen könnte man <strong>BEEHOOVER</strong> verzeichnen. Wäre aber zu einfach. Die Kerle legen mit ihrer Performance alles auseinander. Ohne Gitarre, denn es braucht lediglich einen Viersaiterbass und ein Schlagzeug.</p>
<p>Dazu wechseln sich <strong>Ingmar</strong> und <strong>Claus</strong> mit dem Gesang ab, der an kauziger Darbietung und wüstem Geschrei nicht zu überbieten ist. Die Spielzeit wird mit Material von allen Alben gefüllt und schnell entsteht Bewegung vor der Bühne. Dabei ist es auch optisch sehr ansprechend, wenn man den Blick auf das seitlich positionierte Schlagzeug und die vielen Effektgeräte vom Bass wirft. Circa 75 Minuten lang wird eine Abrissbirne vor den Latz gezimmert und zum Schluss gibt es noch eine Zugabe (<em>&#8222;The Sun Behind The Dustbin&#8220;</em>). Mit den Worten &#8222;Und danach gehen alle ins Bett&#8220; verabschieden sich <strong>BEEHOOVER</strong> gegen 2 Uhr nachts.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22190" aria-describedby="caption-attachment-22190" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-22190 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/IMG_0218-200x300.jpg" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/IMG_0218-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/IMG_0218.jpg 667w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22190" class="wp-caption-text">Beehoover</figcaption></figure>
<p>Feierabend. Ich ergattere noch ein Buch, dass der Schlagzeuger von <strong>BEEHOOVER</strong> verkauft (lesenswerte Anekdoten aus dem Tourleben) und<br />
dann geht es noch an den Tresen.</p>
<h3 style="text-align: center;">SAMSTAG</h3>
<p>Der zweite Tag steht ganz im Zeichen der bewusstseinserweiternden Musik aus der Hippiära. Dachte ich zumindest. 20:30 Uhr spielen <strong>PARADISE CHAUFFEUR SERVICE</strong> vor (immerhin) 40 Leuten. Dieser Umstand freut mich sehr. Ist heute ja nicht mehr Standard, dass so viele Menschen sich um diese Uhrzeit vor eine Bühne bequemen. Jedenfalls gefallen mir die (ab und an) schwermütigen Songs sehr. Selbst bei den dröhnenden Eruptionen an Gitarre und Bass, die frappierend an <strong>COLOUR HAZE</strong> erinnern, wirkt das Gespielte in sich ruhend. Da braucht es auch keine Ansagen zwischendurch.</p>
<p>Gegen halb zehn betreten <strong>ZEMENT</strong> die Bühne und zocken eine krude Mixtur aus angenehm monotonen Tönen, die durch eine Loop-Station zu einem großen Puzzle zusammengefügt werden. Ist zwar kein Metal oder Rock, aber doch ziemlich interessant. Auch bei <strong>ZEMENT</strong> wird bewusst auf<br />
Musikerüberschuss verzichtet. Drums, Gitarre und Synthesizer reichen da vollkommen aus. Das zieht natürlich viele Gäste an, die tiefenentspannt zu den Liedern tanzen. Schmunzeln muss ich auf jeden Fall bei den Titelnamen ihrer Setlist (unter anderem <em>&#8222;Gips&#8220;</em>, <em>&#8222;Kalkstein&#8220;</em>).</p>
<p>Tja und gegen 23 Uhr kommt dann mein persönliches Highlight. <strong>GIÖBIA</strong> aus Italien sind für viele Anwesende der klare Headliner. Zu dickem Geblubber aus dem Rickenbacker-Bass gesellen sich herrlich verdrogte Riffs und völlig verhallter Gesang. Auch das Synthesizer wird wieder bedient und Frauengesang gibt es zwischendurch auch noch.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22198" aria-describedby="caption-attachment-22198" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22198" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Giöbia5-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Giöbia5-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Giöbia5-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Giöbia5-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Giöbia5-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Giöbia5.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22198" class="wp-caption-text">Giöbia</figcaption></figure>
<h4>Zeitverlust im Nebel</h4>
<p>Optisch ist aber nach kurzer Zeit nichts mehr zu erkennen. Die Musiker werden von einer alles verschluckenden Nebelwand verschleiert, sodass sich nur erahnen lässt, wer auf der Bühne steht. Naja, dann sieht man eben nur Nebel, der sich durch die Scheinwerfer verfärbt. Ich für meinen Teil genieße, wie alle anderen auch, die bockstarke Performance aus 60er Psychedelic und drückendem Stoner. Da braucht es noch ein paar Minuten, als die <strong>GIÖBIA</strong> ihren Gig beenden und ich durch völligen Zeitverlust realisiere, wie schnell der Auftritt vergeht. In der Tat berauschend.</p>
<p>Durch eine ausgedehnte Umbaupause ist es spät geworden. <strong>VIBRAVOID</strong> legen sehr spät los (0:50) und verzichten auf einen Bassisten. Dafür treten sie mit Hammondorgel auf. Das Trio bespielt zum zweiten Mal die Bühne des <strong>DEEP SOUND CITY</strong> Festivals und auch dieses Mal haben die Musiker richtig Lust auf den Gig. Fast 2 Stunden lang bieten sie eine schweißtreibende Reise in die Vergangenheit und beweisen, dass Psychedelic Rock auch heute noch lebendiger ist als zuvor. Ich bin mir sicher, dass sie damals schon den Leuten gefallen hätten.</p>
<h4 style="text-align: center;">Fazit</h4>
<p>Laut eigenen Angaben haben am Freitag circa 160 Leute und am Samstag 250 Gäste das <strong>DEEP SOUND CITY</strong> Festival besucht. Das ist ein großer Zuspruch für diese Art von Musik und hoffentlich wird es beim nächsten Mal genauso schön und entspannt. Ich bedanke mich herzlich bei <strong>Halleluja Stoner</strong>, <strong>Mez</strong>, ohne den es keine Bilder für Samstag gegeben hätte, dem <strong>Hühnermanhattan</strong> und allen Leuten, die dafür gesorgt haben, dass diese 2 Tage so reibungslos und großartig gelaufen sind.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/DeepSoundCityFestival/?ref=br_rs">Deep Sound City Festival Homepage</a></p>

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		<title>Reise in die Kindheit &#8211; BALD ANDERS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 15 Aug 2017 07:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BALD ANDERS – Sammler Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017 Dauer: 50 Min. Label: Trollmusic Stil: Dark Metal/Rock, Kraut &#38; Rüben Rock Kinderträume, Märchen, Sagen &#8211; der fantastische Geist, der die Welt mit all seinen Eindrücken begierig aufsaugt und transformiert. Diese Denkart möchte das kauzige, bayrischstämmige ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BALD ANDERS</strong> – Sammler<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017<br />
Dauer: 50 Min.<br />
Label: Trollmusic<br />
Stil: Dark Metal/Rock, Kraut &amp; Rüben Rock</p>
<p><span id="more-20528"></span></p>
<p>Kinderträume, Märchen, Sagen &#8211; der fantastische Geist, der die Welt mit all seinen Eindrücken begierig aufsaugt und transformiert. Diese Denkart möchte das kauzige, bayrischstämmige Projekt <strong>BALD ANDERS</strong>, benannt nach einem mystischen Gestaltenwandler, der bereits in deutschen Erzählungen des 16. Jahrhunderts als Sagenfigur auftauchte und auch von den Pionieren des deutschen Folk-Rocks <strong>OUGENWEIDE</strong> ehrenvoll bedacht wurde, mit seinem Debütalbum &#8222;Sammler&#8220; vermitteln. Und so wurden acht Geschichten gesammelt, die sich teils an literarischen Vorlagen bedienen und teils aus dem Geist der längst erwachsen gewordenen Musiker entstammen. Doch dieser erwachsene Verstand blickt sehnsüchtig zurück in die Mythen und Sagen der eigenen, romantisierten Kindheit.</p>
<p><strong>BALD ANDERS</strong> setzen sich, unter anderem, aus den beiden <strong>LUNAR AURORA</strong>-Mitgliedern <strong>Benjamin</strong> <strong>König</strong> und<strong> Constantin König</strong> zusammen. Diese bringen definitiv auch ein paar düstere Gitarren- und Synthieelemente mit ein, im Großen und Ganzen musizieren <strong>BALD ANDERS</strong> jedoch kauzig schräg, leicht folkig und nicht wirklich auf ein Subgenre festgelegt. <strong>Clemens Kerner</strong> am Schlagzeug sorgt an den richtigen Stellen für Druck hinter den Kesseln, hält sich aber auch gern mal zurück und jazzt entspannt vor sich hin. Sänger<strong> Izzy Wiggum</strong> wiederum singt theatralisch und lässt auch hier den Eindruck entstehen, dass sich der Sound der Gruppe nicht festlegen möchte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Abgespacte Safari</h3>
<p>Nichtsdesotrotz groovt der Opener <em>&#8222;Amaryllis&#8220;</em> nach einem ruhigen Beginn und verschrobenen Synthies dann doch recht hart aus den Boxen. Mir kommt dabei eine gewisse Parallele zum letzten <strong>LUNAR AURORA</strong>-Album &#8222;Hoagascht&#8220; in den Sinn. Simple Riffs gehen Hand in Hand mit straightem Drumming und bilden ein solides Fundament für den erzählenden Gesang. Ein interessanter wie auch gelungener Auftakt!</p>
<p>Im Folgenden werden in <em>&#8222;Bäumels Tod&#8220;</em> und <em>&#8222;Eulenstein&#8220;</em> Geschichten <strong>Otfried Preußler</strong>s besungen, namentlich &#8222;Krabat&#8220;, welches ich selbst als Junge las und das mich im jugendlichen Übermut zu eigenen literarischen Machwerken inspirierte, und &#8222;Das kleine Gespenst&#8220;, welches auf Burg Eulenstein finster seine Kreise zieht. Diese Songs zeigen sich entweder loungig-entspannt oder rockig arrangiert, können mich jedoch nicht vollends überzeugen. Die einzelnen Elemente scheinen nicht nahtlos ineinander überzugehen und stehen zu weit abseits voneinander. Zudem weckte besonders <em>&#8222;Bäumels Tod&#8220;</em> in mir Erinnerungen an das <strong>NOCTE OBDUCTA</strong>-Nebenprojekt <strong>DINNER AUF URANOS</strong>.</p>
<p><em>&#8222;Safari Outer Space&#8220;</em> wiederum weiß mich zu begeistern und obwohl es stilistisch den vorangegangenen Stücken ähnelt, wachsen die einzelnen Elemente besser zusammen und das Songwriting erzeugt zuweilen eine gar epische Atmosphäre. Interessante Bassakzente, düstere Synthies, ein theatralischer Gesang &#8211; all diese Elemente verweben sich mit der Rockinstrumentierung zu einem gelungenen Stück Musik. Zum Ende hin wird sogar ein wenig die Metal-Keule geschwungen.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Jetzt ANDERS!</h3>
<p>Die B-Seite des Albums eröffnet <em>&#8222;Regenfenster&#8220;</em>, welches sehr ruhige Töne anschlägt und sich durch kleine Akzente im Gitarrenspiel, wie auch den elektronischen Elementen auszeichnet. Ab der Mitte des Stücks ertönt zudem ein Saxophon und lässt mich erfreut lauschen. Daraufhin nimmt der Song ein wenig an Fahrt auf und steigert sich in seiner Dramatik. In diesem Stück gefällt mit der Gesang von<strong> Izzy </strong>ganz ausgezeichnet. Dieses Prädikat kann ich jedoch nicht für seine gesamte Gesangsdarbietung aussprechen, da ich seinen Stil schwer abhängig vom individuellen Gefallen sehe. Objektiv betrachtet liefert er jedoch eine solide Leistung ab.</p>
<p><em>&#8222;Prof. Wright&#8220;</em> weist eine gewisse &#8222;postige&#8220; Songfärbung auf und lässt mich in Kindheitserinnerungen schwelgen. Thematisiert wird der namensgebende Cyborg aus <strong>Captain Future</strong> und dieser entführt den Verstand durchaus in andere Welten. Dieses Lied ist klar mein Favorit des Albums. Viele Stilistiken werden miteinander verwoben, erzeugen Dynamik und lassen Bilder der kultigen Serie vor meinem geistigen Auge enstehen.</p>
<blockquote><p>&#8222;Doch was ist der Verstand beschränkt auf das Gehirn?&#8220;</p></blockquote>
<p>Das längste Stück des Albums<em> &#8222;Kinderwälder&#8220;</em> handelt von zahlreichen Tagen, die die Protagonisten in ihrer Kindheit zwischen Felden, auf Auen und in Wäldern verbrachten, fernab von Sorgen und Nöten. Voller Inbrunst werden diese Erinnerungen besungen und sowohl rockig-stampfende als auch ruhig-melancholische Passagen wechseln sich fließend ab. Hervorheben möchte ich den gerade in diesem Stück immer wieder akzentuierten Einsatz von &#8222;exotischen&#8220; Instrumenten wie etwa Xylophon oder interessanten Synthiesounds. Das ist das Salz in der Suppe des Klangbildes von <strong>BALD ANDERS</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-20669" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Bald-Anders-Bandfoto-2-300dpi.jpg" width="600" height="429" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Bald-Anders-Bandfoto-2-300dpi.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Bald-Anders-Bandfoto-2-300dpi-300x214.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Bald-Anders-Bandfoto-2-300dpi-1024x732.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Bald-Anders-Bandfoto-2-300dpi-750x536.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Bald-Anders-Bandfoto-2-300dpi-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Hand in Hand</h3>
<p>Der Rausschmeißer<em> &#8222;Alter Mann&#8220;</em> stellt für mich noch einmal ein Highlight dar. Ein herrlich selbstironischer Text trifft auf eine abgedrehte Instrumentierung, die mich mit dem Einsatz von Bontempi-Orgel-Klängen sogar ein wenig an das Schaffen <strong>Helge Schneider</strong>s erinnert, und zeigt zum Schluss des Albums auf, dass das Spektrum der ausgebreiteten Emotionen auf &#8222;Sammler&#8220; augenzwinkernd von einem Moment auf den anderen von todtraurig zu hochjauchzend wechseln kann.</p>
<p><strong>BALD ANDERS</strong> haben ihr eigenes Gebräu zudem in eine warme, organische Produktion gepackt, die den Gitarren ordentlich Spielraum gibt und auch die Details nicht verschlingt, jedoch ganz klar dem Gesang den meisten Platz einräumt. Über diesen lässt sich, wie weiter oben angemerkt, meiner Meinung nach streiten, zumindest jedoch geht er Hand in Hand mit dem sehr eigenen Stilmix.</p>
<p>Die Cover- und Bookletgestaltung gefällt mir ebenfalls sehr gut und wirkt äußerst stimmig. Auf dem Cover sieht man den namensgebenden <strong>BALD ANDERS</strong> und das Booklet illustriert wunderbar den erzählerischen Charakter der Songs. Mehr dazu könnt ihr im unten eingebetteten Trailer sehen.</p>
<p>Ich möchte in Zukunft gerne mehr von dieser illustren Truppe hören. &#8222;Sammler&#8220; hat einige durchaus gute Songs versammelt, wirkt auf mich jedoch noch nicht in der Gänze überzeugend, sticht jedoch locker aus der Masse an Veröffentlichungen hervor. Darauf trinke ich einen. Prost!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/wWv9XPqMMpw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/baldandersband/">BALD ANDERS bei Facebook</a></p>
<p><a href="http://baldanders-music.blogspot.de/">Homepage der Barden</a></p>
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		<title>Black Metal im Hörspiel-Gewand?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 12 Nov 2016 14:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Créatures]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CRÉATURES&#160;&#8211; Le Noir Village Veröffentlichungsdatum: 25.10.2016 Dauer: 60:02 min. Label: Antiq Records Stil: Black Metal Hat mir jemand aus der Redaktion ein gemaltes Bild aus der 7. Klasse untergejubelt? Das war nämlich mein erster Gedanke, als ich CRÉATURES Cover von &#8222;Le Noir ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CRÉATURES&nbsp;</strong>&#8211; Le Noir Village<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.10.2016<br />
Dauer: 60:02 min.<br />
Label: Antiq Records<br />
Stil: Black Metal</p>
<p>Hat mir jemand aus der Redaktion ein gemaltes Bild aus der 7. Klasse untergejubelt? Das war nämlich mein erster Gedanke, als ich <strong>CRÉATURES</strong> Cover von &#8222;Le Noir Village&#8220; erblicke und mir die lange Liste an Gastmusikern durchlese, welche auf diesem Album mitgewirkt haben. Dazu Theremin, Cello, Violine, Piano, eine Orgel, Okarina, ein tibetisches Horn, ein Gong und diverse Trommeln. Da hat aber jemand Lust, so <strong>vielfältig</strong> wie möglich Musik zu erschaffen. Anders kann ich mir diese große Palette an Equipment nicht erklären. Aber dass muss ja nicht schlecht sein. Vielleicht geht das Konzept des Einzelkämpfers <strong>Sparda</strong> auf und ich blicke zufrieden auf ein gutes Album zurück. Bei einer Spielzeit von einer Stunde ist auf jeden Fall viel Spielraum möglich.</p>
<p>Zeitlich spielt sich das <strong>Konzeptalbum</strong> im 12. Jahrhundert ab, wo ein Dorf von schrecklichen<br />
Monstern angegriffen wird. Zusätzlich werden die gesungenen Textzeilen, wie bei einer Oper,<br />
in mehrere Personen eingeteilt. So lässt sich eine Geschichte besser erkennen.</p>
<h4>Vorurteile beiseite</h4>
<p><em>&#8222;L&#8217;Horreur des Lunes Pleines&#8220; </em>beginnt mit Hühnergackern, akustischen Gitarren und einer ruhig gesprochenen Einführung, dazu das <strong>Theremin</strong>. Bin ich hier auf einem Bauernhof oder was? Doch nach einer kurzen Frauenstimme kriecht die <strong>morbide Stimmung</strong> aus den Boxen und zeigt sich mit eingängigen, fast schon punkigen Rhythmen. Etwas heiser, aber trotzdem kehlig und mit Leidenschaft vorgetragen, krächzt <strong>Sparda</strong> sein Leid dem Hörer entgegen. Da entsteht tatsächlich so etwas wie eine düstere Stimmung. Allerdings schlaucht das Organ des Monsieur <strong>Sparda</strong> hier schon sehr, da das <strong>Gekreische auf Dauer sehr monoton</strong> klingt.</p>
<p>Und ich habe erst die Hälfte des Songs hinter mir. Uff! Allerdings gefällt mir das Solo gegen Ende des Openers und die darauf folgende Blastbeat, welche mit psychopathischem Schreien und heldenhaft vorgetragenem Gesang eine <strong>gelungene Mischung</strong> aus dem Hut zaubert. Da dürfen natürlich die qualvollen Peinigungen der Dorfbewohner im Hintergrund nicht fehlen. Das Theremin fügt sich nebenbei gesagt sehr gut in das Soundkonstrukt, auch der Bass grummelt gut hörbar vor sich hin, bevor wieder die akustischen Gitarren den Abschied, oder besser gesagt: den Einstieg markieren.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 1024px;"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-11151" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/creatures-Artwork-1024x576.jpg" alt="creatures-artwork" width="808" height="454" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/creatures-Artwork-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/creatures-Artwork-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/creatures-Artwork-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/creatures-Artwork.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 808px) 100vw, 808px" /></div>
<h4>Verlassene Leichen</h4>
<p>Die Glocken läuten, Pêtré (eine der Figuren) verkündet vollmundig mit seinem Gebet den Untergang. Eine <strong>schöne Piano-Melodie</strong> erklingt und dann ist es wieder Zeit für ein wenig Raserei. Als ob der nächste Schalter umgelegt worden ist, zeigen <strong>CRÉATURES</strong> sich erneut von der ruppigen Seite. Diesmal jedoch bleibt das Tasteninstrument präsent, aber auch hier ist die Luft nach 3 Minuten raus. Ich schaue angestrengt zur Uhr. Gevatter Theremin steht mir mit seinem Science-Fiction mäßigen Klang zur Seite. Die windschiefen Gitarren ab Minute 4:20 sorgen dafür, dass sich meine Tapete von den Wänden rollt.</p>
<p>Glücklicherweise dauert diese Folter nicht lange an, <strong>Sparda</strong> klöppelt am Schlagzeug weiter und sorgt mit Tapping für die nötige Abwechslung. Bis ab Minute 6:40 das Piano ausrastet und witzige Momente an den tollwütigen Honkey Tonk-Spieler aus Westernfilmen wach werden lässt. Passt <strong>skurrilerweise sehr gut</strong> in dieses Kabinett der seltsamen Musik. Wäre der Song halb so lang gewesen, es hätte mein Nervenkostüm freudig gestimmt.</p>
<h4>Höreindrücke findet ihr <a href="https://creaturesfr.bandcamp.com/">HIER</a></h4>
<h4>Martyrium eines Gerbers</h4>
<p>Der dritte Titel verwirrt mich nun gänzlich. Modern tänzeln <strong>CRÉATURES</strong> im Takt und der gesprochene Gesang nervt immer mehr. Immerhin sorgt dezent im Hintergrund die experimentelle Instrumentierung für neue Eindrücke. Als nach circa dreieinhalb Minuten mal wieder ein Charakter vor sich hin gackernd verstummt, vernehme ich leises Gemurmel, traurige Violinen und endlich ein Cello. Dieser <strong>Part</strong> könnte ohne Probleme einem <strong>Theaterstück</strong> entsprungen sein. Bis die karge Darbietung erneut in durchgeknalltem Kino mündet. Soeben vergeht mir übrigens der Hunger, da in diesem Moment sich der Sänger feucht hustend und gurgelnd einen neuen Tod inszeniert. Doch was dringt jetzt an meine großen Ohren?</p>
<p>Doublebass und ein <strong>verdammt atmosphärischer Part</strong> verwöhnen den Verstand. Dazu kommt ein eleganter Chor, der den Schwanensang besiegelt. Und was jetzt folgt, ist einfach nur mit einem Wort zu beschreiben:</p>
<blockquote><p><strong>Super!</strong></p></blockquote>
<p>Ab 8:10 Minute verbindet der Franzose gekonnt eine <strong>folkloristisch-mittelalterliche Atmosphäre</strong>, die diesen Song zu meinem Highlight werden lässt. Schade, dass diese Passage nicht öfters auf &#8222;Le Noir Village&#8220; vorkommt. Gerade die bittersüße Melodie des Sechssaiters in Verbindung mit den warmen Basstönen und dem Chor sorgen für einen Aha-Effekt. Den hat das Album nötig, denn <strong>CRÉATURES</strong> legen ihren Schwerpunkt leider auf schwer verdauliche Momente.</p>
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<h4>Vom verbotenen Pakt am Rande des Übels und Ungeheuern</h4>
<p>Die Hälfte des Albums ist erreicht und ich ringe nach Luft. Wenigstens lässt mich das <strong>Pferdewiehern</strong> in <em>&#8222;À l&#8217;orée du Mal, le Pacte interdit&#8220;</em>, sowie die Trommelorgie mit den Kehlkopfgesängen schmunzeln. Die Übersetzungen der Titel lassen sich sehr amüsant lesen. Das gepitchte Gefasel hingegen, welches nach einem <strong>betrunkenem Ork</strong> klingt, ist nur lächerlich statt schaurig. Andererseits beeindruckt mich ein weiteres Mal die Gitarrenarbeit mit ihren Soli.</p>
<p>Klavier und Orgel sorgen im Anschluss in <em>&#8222;Il était un Monstre assoiffé de Coeur&#8220;</em> noch mal für viel pompöses Tamtam. Die weibliche Stimme ist dahingegen nicht mein Geschmack. Das Ganze hat einen ziemlichen <strong>Gothic-Touch</strong> mit schunkelhaftem Schlagzeug. Anders kann ich es nicht beschreiben. Verzeiht mir also diese Aussage. Schlussendlich ist das hier der unspektakulärste Track.</p>
<h4>Das Ende naht! Endlich!</h4>
<p>Als die Orgel noch mal mit gebetsartigen Gesängen ertönt, bin ich reif für die Insel. Also gut. Auf zum letzten Ritt. Doch die Träller-Else von eben raubt mir den letzten Funken Verstand. Das ist zu anstrengend. Dieser ständige Wechsel zwischen angenehmen Geknüppel und opernhaftem Gezirpe ist zu viel für mein Hirn.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/black-metal-im-hoerspiel-gewand/">Black Metal im Hörspiel-Gewand?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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