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	<title>Festivalbericht Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 10 Sep 2017 12:25:15 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Festivalbericht Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Drei-Tage-Bart(h) &#8211; Bericht BMOA 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah H]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Sep 2017 06:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Beschauliches Barth &#8211; Die Location vor Ort Das kleine, aber sehr feine Black und Pagan Festival im beschaulichen Ostsee-Urlaubs-Örtchen Barth ging dieses Jahr in die 19. Runde. Unser SILENCE-Magazin war zum zweiten Mal mit von der Partie beim Barther Metal Open Air ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/drei-tage-barth-bericht-bmoa-2017/">Drei-Tage-Bart(h) &#8211; Bericht BMOA 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center">Beschauliches Barth &#8211; Die Location vor Ort</h3>
<p>Das kleine, aber sehr feine <strong>Black und Pagan Festival</strong> im beschaulichen Ostsee-Urlaubs-Örtchen Barth ging dieses Jahr in die <strong>19. Runde</strong>. Unser <em><strong>SILENCE</strong></em>-Magazin war zum zweiten Mal mit von der Partie beim <strong>Barther Metal Open Air</strong> (kurz: BMOA 2017). Meine Reise zum beschaulichen Urlaubs-Örtchen Barth startete aber erstmal wenig rasant, als ich früh um vier feststellen musste, dass der Zug ausgefallen ist. Irgendwann 10 Stunden später habe ich Barth dann aber doch erreicht. Deshalb:</p>
<blockquote><p><strong>Regel Nummer 1: Traue nicht den öffentlichen Verkehrsmitteln!</strong></p></blockquote>
<p>Angekommen in Barth, war das Festival-Gelände schnell gefunden. Es befindet sich <strong>in Steinwurf-Nähe zum Bahnhof</strong> Barth und durch pilgernde Metalheads kann man es sowieso nicht verfehlen. Der Zeltplatz ist in einem <strong>kleinen Park mit vielen Bäumen</strong>, die einem reichlich Schatten spenden. Das Festivalgelände ist gleich nebenan, oder sagen wir mal, ein paar Höhenmeter darüber. Pluspunkt gibt es hier für <strong>Sitzmöglichkeiten an der Freilichtbühne</strong>. Ja, für die Bands ist dieser Ort eventuell etwas gewöhnungsbedürftig, da sich die Crowd durch die Sitzränge extrem verteilt. Für Besucher ist es allerdings ein mega Entspannungsfaktor, wenn die müden Knochen nicht mehr stehen wollen.</p>
<p>Das kleine Festival, was dieses Jahr <strong>ca. 1000 Besucher</strong> anzog, hat (fast) alles, was seine großen Brüder auch im Angebot haben. Es gibt genügend Dixie-Toiletten, die auch sehr gut in Schuss gehalten werden. Für Menschen wie mich, die ihr Toilettenpapier vergessen haben, war immer irgendwo eine Klorolle griffbereit, außer vielleicht in den Abendstunden, wo die Toiletten im Hot-Seat-Modus bedient wurden. Zusätzlich zu den Dixies gabs auch einen kleinen Toilettenwagen, wo man für kleines Entgelt neben der Toilette auch fließend Wasser am Wasserhahn benutzen konnte. Fressbuden und Bierstände gab es in ausreichender Zahl. Die Auswahl war sehr gut, ob man nun Pizza, Chilli oder Bratwurst mochte. Alles war vertreten. Alkoholische und alkoholfreie Getränke&nbsp;gab es in ausreichenden Mengen und vielfältiger Varianz. Neben Bier gabs einen <strong>Met-Stand</strong> und einen <strong>Cocktail-Stand</strong>. Essen und Trinken war absolut bezahlbar.<br />
<strong>Merch-Stände</strong> gab es auch sehr zahlreiche, die Patches, CDs, Vinyls und natürlich Oberbekleidung verkauften, unter anderem die Stände von <strong>Trollzorn Records</strong>, <strong>Einheit Produktionen</strong>, <strong>Ketzer Records</strong>, <strong>Human to Dust Records</strong> und <strong>Immortal Frost Productions</strong>. Das Kurioseste dieses Jahr auf diesem Festival war für mich definitiv ein <strong>Massagezelt</strong>. Wem jetzt Duschgel, Grillkohle oder dergleichen ausgegangen ist, der konnte auch eine der zahlreichen Einkaufsmöglichkeiten in der nahen Umgebung aufsuchen. Einziges Manko &#8211; auf dem Festivalgelände gibt es keine Dusche. Deshalb:</p>
<blockquote><p><strong>Regel Nr. 2: Wer Duschen will, muss kreativ sein!</strong></p></blockquote>
<h3 style="text-align: center">Vom Regen in die Traufe &#8211; Festival-Tag 1</h3>
<p>Die pirate-themed <strong>Folk Metal</strong>-Australier von <strong>LAGERSTEIN</strong> debutieren auf dem 19. <strong>Barther Metal Open Air</strong>. Die sechs Piraten haben sich für diesen Sommer ein Haus in Ungarn gemietet, um möglichst viele Festivals in Europa bespielen zu können. Leider verpasse ich den Auftritt fast gänzlich, da ich zu dieser Zeit noch am Eingang in der Schlange stehe, weshalb <strong>Flo</strong> hier für euch zugeschaut hat: <strong>&#8222;</strong>Die Jungs von <strong>LAGERSTEIN</strong> eröffnen das <strong>BMOA</strong> mehr als würdig und können durch Herz und extrem gute Laune die Gäste, welche es bereits aufs Festivalgelände geschafft haben, begeistern und mitreißen. Schon bei der ersten Band, quasi in der Aufwärmphase, das Bedürfnis zu haben, sich zu bewegen und die ganze Zeit vor sich hin zu grinsen, ist eine starke Leistung, die die Piraten hier abliefern. Besonderes Highlight: eine <strong>Coverversion </strong>von <em>&#8222;So ein schöner Tag&#8220;</em>, welches wohl eher bekannt ist als das <strong>Fliegerlied</strong>.<strong>&#8222;</strong></p>
<p>Eine etwas ungewöhnliche <strong>Folk Metal</strong>-Band sind <strong>YMYRGAR</strong> aus Tunesien. Sowohl der Name der Band als auch deren Outfits lassen vermuten, dass hier keine arabischen Klänge zu hören sein werden. Sie spielen ganz klassischen nordischen Folk Metal mit <strong>Tin Whistle, Violine und Lead Gitarre</strong> und zaubern dabei schöne Klänge. Leider kann die Band damit nicht alle begeistern. Es ist immer noch recht karg besiedelt vor der Bühne. Ich verfolge das Treiben der Band schon etwas länger und erfreue mich, dass sie auch bisher unveröffentlichte Tracks spielen. Für mich haben die sieben jungen Musiker aus Tunesien ein enormes Potenzial, deshalb ist sie einer meiner Geheimtipps.</p>
<p>Mit <strong>ARS VENEFICIUM</strong> steht nun <strong>Black Metal</strong> auf dem Programm. Die Herren aus <strong>Belgien</strong> bringen harschen Black Metal mit allerlei fiesen <strong>Blast Beats</strong> und kratzigen Vocals. Eben alles, was dazu gehört. Trotzdem ist der Auftritt an vielen Stellen sehr <strong>melodisch</strong> und kann dadurch meine Aufmerksamkeit wecken. Ich werde mir das Debüt-Album mal genauer anhören.</p>
<p>Auf <strong>ARS VENEFICIUM</strong> folgt gleich die nächste Black Metal-Combo. <strong>DRAUGGARD</strong> aus <strong>Russland</strong> spielen eine Mischung aus <strong>Black und Thrash Metal</strong>. Leider kann die Band mein Interesse nicht wecken. Ich finde den Auftritt recht generisch und unmelodisch, weshalb ich mich kurzerhand für eine Fress- und Bierpause entscheide.</p>
<p>Kurz darauf spielt einer meiner Highlights dieses Festivals: <strong>WELICORUSS</strong>. Ursprünglich kommen die Herren aus <strong>Sibirien</strong>. Die Band hat sich aber entschieden, ihren Lebensmittelpunkt nach <strong>Prag</strong> zu verlegen, da sie sich von dort besser ums Booking kümmern können. Langsam füllt es sich auch ein wenig mehr vor der Bühne, da die <strong>symphonischen Melodien</strong> allerhand Leute anlocken. Schade, dass der Regen und einige kleine technische Probleme, die aber gekonnt und schnell umschifft werden, das Erlebnis etwas trüben. Es wird leider auch nicht der letzte Regen des Festivals bleiben.</p>
<p>Nach <strong>WELICORUSS</strong> betreten <strong>DJEVELKULT</strong> die Bühne. Hier handelt es sich um <strong>erbarmungslosen Black Metal</strong> <strong>mit sehr präsenten Vocals </strong>aus dem Mutterland des Black Metals &#8211;<strong> Norwegen</strong>. Ohne viel Schnick-Schnack also wird uns klassischer norwegischer Black Metal präsentiert. Der Regen wird wieder etwas seichter, dadurch wird es auch wieder etwas voller.</p>
<p><strong>TEMPLE OF OBLIVION</strong> präsentieren zwar auch Musik, die dem Genre Black Metal zuzuordnen ist, jedoch fangen die gebürtigen Sachsen damit eine gänzlich andere Stimmung ein. Die Band präsentiert sich in langen schwarzen Roben und widmen sich historsichen Themen. Der Klang ist ebenso mystisch wie die Aufmachung. Es wird bereits jetzt deutlich, dass das <strong>BMOA 2017</strong> mit einer ordentlichen Vielfalt aufwarten kann.</p>
<p><strong>UADA </strong>ist der auserwählte<strong> Headliner</strong> des ersten Tages. Die Band hat zwar bisher nur ein Album in petto, trotzdem ist dieses so <strong>extrem gefragt</strong>, dass es nun ausverkauft ist. Kein Wunder also, dass die Band den ersten Abend des <strong>BMOA</strong>s 2017 headlinen darf. Ich bin leider durch die 12-Stunden-Zugfahrt so abgemattet, dass ich die Umbaupause nicht überlebe. Für <strong>Flo</strong> war die Show von <strong>UADA</strong> aber ein gelungenes Highlight: <strong>&#8222;</strong>Die Show der vermummten Schwarzmetaller aus dem Land der unbegrenzten Möglichkeiten lässt mir den Atem stocken. Durch viel Nebel und überwiegend weißes Licht erscheint die Bühne mit einem Mal wie ein mystischer Schwarz-Weiß-Film. Die Gesichter der Band bekommt man nicht zu sehen<strong>,</strong> lange Kapuzen verdecken die Köpfe des Quartetts. Die Klänge sind <strong>voller Kälte</strong>, <strong>Energie</strong>. Raue und gleichzeitig mystische Melodien hallen durch die Freilichtbühne in Barth, die &#8211; nebenbei bemerkt &#8211; zu diesem Zeitpunkt sehr gut gefüllt ist. Der Auftritt ist für mich absolut gelungen und schafft es sogar, mich in eine Art Trance zu versetzen.<strong>&#8222;</strong></p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/drei-tage-barth-bericht-bmoa-2017/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=drei-tage-barth-bericht-bmoa-2017">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h3 style="text-align: center">Erstmal ein Frühstück &#8211; Festival-Tag 2</h3>
<p>Der Tag ist noch jung und wir erfahren, dass die Bands <strong>HASSMORD</strong> und <strong>MYRD</strong> leider nicht zum<strong> BMOA 2017 </strong>kommen konnten. Somit beginnt der Festivaltag ganz entspannt um 13:30 Uhr mit <strong>ARTES ORBIS</strong>. Zeit für ein ausgiebiges Frühstück, ob selbst geschmiert oder von den zahlreichen hiesigen Bäckereien in der Stadt.</p>
<blockquote><p><strong>Regel Nr. 3: Ein ausgiebiges Frühstück erleichtert den Start in den Tag!</strong></p></blockquote>
<p>Die Band <strong>ARTES ORBIS</strong> ist aus dem nahe gelegenen Greifswald angereist um ihre Art des Black Metals zu präsentieren. Was mir sofort auffällt: die <strong>Vocal-Parts</strong> werden unter dem <strong>Gitarristen</strong> und dem <strong>Schlagzeuger</strong> aufgeteilt. Die Stimme vom Drummer gefällt mir etwas besser. Sie ist ein wenig kräftiger. Der Auftritt ist <strong>dynamisch</strong> und kann als Opener gut <strong>einheizen</strong>.<br />
<strong>Abwechslungsreich</strong>, wie das <strong>Barther</strong> nun mal ist, gibt danach <strong>Viking&nbsp;Metal </strong>zu hören.</p>
<p><strong>VANIR aus Dänemark</strong> präsentieren sich mit guter Laune und Sänger <strong>Martin Håkan</strong> teilt gerne seinen Met mit der Crowd. Die Musik ist melodisch und eingängig. In der Mitte des Gigs fällt kurzerhand das Hauptmikrofon aus. Dieses hat wohl vom Regen, der nun auch wieder einsetzt, ein paar Macken bekommen. Die Band bleibt locker und tauscht es einfach kurzerhand gegen ein anderes Mikrofon aus.</p>
<p>Aus <strong>Deutschland</strong> beehrt uns eine <strong>Black Metal</strong>-Band der etwas anderen Art. Wer jetzt schrilles Geschrabbel erwartet, sollte sich <strong>THORMESIS</strong> mal genauer anhören. Die <strong>dunklen Black Metal-Passagen</strong> werden durch <strong>stimmigen Klargesang</strong> und <strong>Black&#8217;n&#8217;Roll-Parts</strong> ergänzt. Die Band versprüht einen <strong>melodisch-melancholischen Charme</strong> und ist so gefühlvoll und abwechslungsreich, dass selbst ich, die normalerweise um deutschen Black Metal einen Bogen macht, sichtlich begeistert ist. Mein zweiter persönlicher Geheimtipp für dieses Festival.</p>
<p>Und wieder wird schwungvoll das Genre gewechselt. Nun beehrt uns die sympathische<strong> Folk Metal</strong>-Band<strong> SVARTBY</strong> aus<strong> Russland</strong>. Eine gewisse finnische Folk-Metal-Band scheint ein großes Vorbild der russischen Band zu sein, denn das Konzert ist <strong>von humpa-artigen Klängen geprägt</strong>. Der Sänger, mit seiner schlaksigen Gestalt, ist eine absolute Hausmarke. Der Auftritt ist super <strong>erfrischend und extrem witzig</strong>.</p>
<p><strong>FIMBULVET</strong> aus <strong>Thüringen</strong> bringen sehr <strong>melodischen, deutschen Pagan Metal</strong> nach Barth. Besonders gefallen mir die <strong>Klargesang-Passagen</strong> und die Freude, mit der sie auf der Bühne spielen. Die Band kann mittlerweile mit sechs Alben überzeugen und spielt <strong>bereits zum dritten Mal</strong> auf dem <strong>BMOA</strong>. Ein Wiederkommen ist sicher!</p>
<p><strong>SURTURS LOHE</strong> ist ein richtiges <strong>deutsches Pagan Metal-Urgestein</strong>, das mit seiner stimmungsvollen Musik seit 1996 viele Herzen erobert. Die <strong>Atmosphäre</strong> ist angenehm entspanned, da auch viel mit <strong>Flöte, Gesang und Akustikgitarre</strong> experimentiert wird.</p>
<p>Mit den Worten &#8222;Meine Damen und Herren wir sind <strong>TROLLFEST</strong> aus <strong>Norwegen</strong>&#8220; werden wir von den sympathischen Folk-Metallern <strong>im Tropen-Safari-Look</strong> begrüßt. Sie haben <strong>vor 10 Jahren auf dem BMOA ihren ersten Auftritt überhaupt</strong> gefeiert und kommen nun wieder in das beschauliche Ostsee-Örtchen. Der Auftritt ist energiereich und charmant witzig. Wir bekommen unter anderem Songs wie <em>&#8222;Professor Otto&#8220;</em>, <em>&#8222;Steel Sarah&#8220;</em>, <em>&#8222;Gigantic Cave&#8220;</em> zu hören. Es gibt keinen <strong>TROLLFEST</strong>-Auftritt ohne das <strong>Britney Spears</strong>-Cover <em>&#8222;Toxic&#8220;</em>, zusätzlich gibt es noch Beachparty-Stimmung mit einem Cover von <em>&#8222;Copacabana&#8220;</em> im <strong>TROLLFEST</strong>-Style. Es ist <strong>extrem voll</strong>, weshalb&nbsp;<strong>TROLLFEST</strong>&nbsp;für mich <strong>der persönliche Headliner</strong> ist.</p>
<p>Einen passenden Stimmungswechsel nach dem Klamauk von&nbsp;<strong>TROLLFEST</strong> leiten <strong>TEMPLE OF BAAL</strong> ein. Die Band aus <strong>Frankreich</strong> spielt eine Mischung aus <strong>Death und Black Metal</strong>. Mit bereits fünf veröffentlichten Longplayern hat die Band reichlich Auswahl an Tracks, die sie der Festival-Gemeinde in Barth präsentieren kann<strong>. </strong></p>
<p><strong>IMPERIUM DEKADENZ</strong> sind aus <strong>Baden-Württemberg</strong> angereist und mit 6 Studioalben schon etwas länger in der<strong> Black Metal</strong>-Szene unterwegs. Mit englischen sowie deutschen Texten und eher <strong>harmonischen Passagen</strong> können sie die Festivalbesucher überzeugen.</p>
<p><strong>Headliner des Freitags</strong>&nbsp;auf dem <strong>BMOA</strong> 2017 sind <strong>BATUSHKA</strong>. Wer die <strong>melodische Black-Metal-Combo aus Polen</strong> sehen will, muss eine ganze Portion Geduld mitbringen. Aus einer einstündigen Umbaupause wurden fast zwei Stunden. Auch diesen Headliner überlebe ich nicht. Mich hat es irgendwann aus den Socken gehauen, dass ich mich entschied, in meinen Schlafsack zu krauchen. <strong>Flo</strong> hat sich <strong>BATUSHKA</strong> für euch näher angesehen: <strong>&#8222;</strong>Wieder ein Headliner, bei dem niemand sein Gesicht zeigen will. Sind im Black Metal die Musiker scheu geworden? Das Bühnenbild der Polen ist atemberaubend aufwendig und sehr anschaulich (das möchte bitte auch so sein nach 105 Minuten Umbaupause). Rote Wandteppiche, Kerzen und ein Altar verzieren die Bühne. Masken und schwarze Roben mit okkulten Symboliken sowie der eher steife, &#8222;brave&#8220; Stand der Bandmitglieder auf der Bühne lassen die Polen wie Messdiener einer schwarzen Messe erscheinen, die uns alle verfluchen soll. <strong>Mehrstimmige kirchliche Chorgesänge </strong>treffen auf Black Metal. Sehr mitreißende und beeindruckende Show! Ob die bloße Musik aber ohne diese Show genau so gut ankommen würde, darüber bin ich mir nicht sicher.<strong>&#8222;</strong></p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/drei-tage-barth-bericht-bmoa-2017/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=drei-tage-barth-bericht-bmoa-2017">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h3 style="text-align: center">Festes Schuhwerk ist ein Muss &#8211; Festival-Tag 3&nbsp;</h3>
<p>Der Samstagmittag beginnt mit <strong>MOGH</strong> aus dem <strong>Iran</strong>. Die Band spielt eine außergewöhnliche Art von <strong>Black Metal</strong> mit <strong>Operngesang und Keyboard</strong>. Die Vocals sind <strong>harsch</strong>, was aber zum Stil der Band passt.</p>
<p>Mit <strong>CHAOS AND CONFUSION</strong> steht nun eine Band an, die sich den Klassikern von <strong>HYPOCRISY </strong>widmet. Die <strong>Vocals</strong> des Sängers finde ich <strong>gewaltig</strong> und dem <strong>Original sehr nah</strong>. Die Stimmung ist ausgelassen, schon wegen den <strong>schrägen Ansagen</strong> à la &#8222;Das Musikerleben ist hart&#8220;.</p>
<p>Wie der Name <strong>BLOOD FIRE DEATH</strong> schon vermuten lässt, covern die Bruchsaler Songs einer &#8222;gewissen&#8220; Band namens <strong>BATHORY</strong>. Vor und auf der Bühne herrscht eine <strong>gute Stimmung</strong>. <strong>Main- und Backing-Vocals</strong> sind exzellent und zu meinem Amüsement erfreut sich bei den<strong> Klassikern</strong> besonders das etwas gesetztere Publikum.</p>
<p>Die <strong>Viking/Folk Metal</strong>-Band <strong>BALDRS DRAUMAR</strong> erzählt musikalisch auf der Bühne eine <strong>interessante Geschichte</strong> über den König <strong>Radbod</strong> (dt. Rotbart). Witzig finde ich, dass Sänger <strong>Wildgeraesch</strong> <strong>barfuss</strong> auf der Bühne erscheint. In den verschiedenen sehr <strong>melodischen Songs</strong> kann man die Geschichte des Königs gut mitverfolgen.</p>
<p>Mit <strong>DISTASTE</strong> kommt eine <strong>Grindcore/Brutal Death Metal</strong>-Band. Das Genre stößt bei mir leider eher auf Abneigung (engl. Distaste), weshalb ich mal wieder eine Bierpause einlege.</p>
<p><strong>DRUDENSANG</strong> ist dann wieder mehr mein Fall. Es ist&nbsp;<strong>Black Metal</strong>, kann mich jedoch durch sehr <strong>melodische Gitarren</strong> und wundervollen <strong>Klargesang</strong> überzeugen. Bis jetzt hat die Band aus <strong>Bayern</strong> nur ein paar Demos veröffentlicht, kann die 45 Minuten Spielzeit aber mit ihren langen Songs sehr gut füllen. Bis fast zum Ende des Gigs halte ich den Mann an den Synthesizern für eine Attrappe, weil er sich kaum bewegt und bin sichtlich überrascht, als die vermeintliche Attrappe dann zu Fuß die Bühne verlässt.</p>
<p>Mit <strong>VREDEHAMMER</strong> aus Norwegen bekommen wir eine der wenigen <strong>Death Metal</strong>-Bands auf dem <strong>BMOA 2017</strong> zu hören. Die Ränge sind gut gefüllt. Den Leuten scheint die Abwechslung in der Running Order genauso gut zu gefallen.</p>
<p>Auch <strong>FIRTAN</strong> spielen<strong> Pagan/Black Metal</strong>. <strong>FIRTAN</strong> ist eine der wenigen Black Metal-Bands, die ganz bewusst <strong>auf Corpsepaint und schwarze Kleidung verzichten</strong>. Guter Black Metal muss eben nicht immer plakativ daherkommen. Durch deutsche Texte und sehr eingängige Passagen weiß die Band die Stimmung aufrecht zu erhalten.</p>
<p>Die nächste Band <strong>SCHRAT</strong> setzt wieder auf die bewährten Mittel. Allerdings nur optisch, denn <strong>SCHRAT&nbsp;</strong>kann mich <strong>durch eingehende Melodien</strong> und einem <strong>Hauch von Melancholie</strong> überzeugen.</p>
<p>Mit <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> hat sich das <strong>BMOA</strong> 2017 auch eine <strong>Post Black Metal-Band</strong> ins Line-Up geholt. Für mich ist es ein sehr gelungener Auftritt, denn die athmosphärische Hintergrundbeleuchtung in Blau- und Weiß-Tönen harmoniert wunderbar mit den <strong>herben, verzweifelten Vocals</strong> und den <strong>melancholischen Gitarrenriffs</strong>. Ein sehr angenehmer Auftritt von den Herren aus <strong>Österreich</strong>.</p>
<p><strong>Headliner</strong> am Samstag ist <strong>THE COMMITTEE</strong>. Zu meiner Erleichterung nutzt die Band ihre einstündige Umbaupause nicht ganz aus. Die Herren aus dem internationalen Konsortium betreten <strong>mit schwarzen Sturmmasken</strong> die Bühne, was ich zugleich abstoßend und anziehend finde. Zu meiner Verwunderung wird auf eine Leinwand verzichtet. Dadurch wirkt der Auftritt leider ziemlich steril. <em>&#8222;Katherine&#8217;s Chant&#8220;</em> ist mir trotzdem im Ohr hängen geblieben. Die Band zeichnet sich durch <strong>präsente, aber nicht im Vordergrund stehende Vocals</strong> und sehr <strong>melodie-getriebene</strong> Gitarren aus. Dadurch wirkte der Auftritt trotz stolzer 1,5 Stunden sehr kurzweilig und ist ein <strong>gelungener Abschluss</strong> des 3-tägigen Festivals.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/drei-tage-barth-bericht-bmoa-2017/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=drei-tage-barth-bericht-bmoa-2017">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h3 style="text-align: center">Es fährt kein Zug nach Nirgendwo &#8211; Fazit&nbsp;</h3>
<p>Ich kann jedem Festivalgänger, der annähernd was mit den Genres Black und Pagan Metal am Hut hat, das <strong>Barther Metal Open Air</strong> wärmstens empfehlen. Die <strong>Bandauswahl</strong>&nbsp;war auch dieses Jahr wieder <strong>vielfältig</strong> und die <strong>Running Order</strong> sehr <strong>abwechslungsreich</strong>. Ich finde es auch sehr fair, dass jede Band mindestens 45 Mintuten spielen darf. Wenn es nach mir ginge, könnten die Headliner etwas früher spielen und dafür eine Band danach den Rausschmeißer machen. Für den vielen Regen kann ja bekanntlich der Veranstalter nichts und es hat sich Dank der vielen Bäume und der guten Organisation auch nicht zur Mega-Schlamm-Schlacht entwickelt. Wasserfeste Kleidung war aber dennoch ein Muss, deshalb:</p>
<blockquote><p><strong>Regel Nr. 4: Gummistiefel und Regencape sind das Non-Plus-Ultra der diesjährigen Festival-Bekleidung</strong></p></blockquote>
<p>Das Festivalgelände ist auf dem <strong>BMOA</strong> auch für nichtmotorisierte mit dem Zug zu erreichen. Damit das auch so bleibt, solltet ihr allerdings die <strong>Kampagne &#8222;Keine Bahn ist auch keine Lösung&#8220;</strong> unterstützen, damit die Bahn auch weiterhin nach Barth fährt. Hier der Link zur Petition:&nbsp;<a href="http://www.keinebahnistkeineloesung.de/">http://www.keinebahnistkeineloesung.de/<br />
</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>DEAF ROW FEST V &#8211; von Jena vereint.</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2016 15:21:52 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag war es nun endlich soweit – das lange schon im Kalender vermerkte <strong>Deaf Row Fest</strong> fand in Jena statt. Für mich eine Premiere. Also nicht nur, dieses Festival besuchen zu können, sondern auch, im Kassablanca zu sein. Und in Jena. Vorbeigefahren war ich schon. Was mir auffiel? Platten natürlich. Überall. Zu meiner Erleichterung löste sich aber die Befürchtung, Jena bestehe ausschließlich aus grau-braunen Klotzbauten, in Wohlgefallen auf. Auf dem Hof des liebevoll „Kassa“ genannten Clubs empfängt mich viel Bunt, viel Graffiti, ausrangierte Zugwaggons. Ich bin erstmal reizüberflutet. In Begleitung des <a href="http://fb.me/schneemensch">Yetis</a>, der mir heute in Sachen Fotos an die Seite gegeben wurde, und <a href="https://www.facebook.com/aehm.net">aehm</a>, dem DJ des Abends, der mit seinem Tun in den Umbauphasen geschickt die Konzepte der Bands aufgreifen wird und so die Pausen mit Musik füllt, betrete ich den Club.</p>
<blockquote>
<h3>Schön hier. Schön groß. Und übersichtlich.</h3>
</blockquote>
<p>Auf den ersten Blick mangelt es an nichts, auf den zweiten auch nicht: eine gut ausgestattete Bar bietet Getränke zu humanen Preisen und lädt zum Herumlümmeln ein. Der Konzertraum ist groß, hoch und beherbergt eine Empore, die mir am späteren Abend eine angenehme Ruhezone bieten soll. Garderobe – check. Plattenstand – check. Toiletten – check. Alles sehr angenehm hier. Draußen werden frisch zubereitete Burger und andere Leckereien angeboten, was mir als dauerhungriger Mensch natürlich sehr entgegenkommt.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/i1wC47fNxBM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nachdem meine Besichtigung abgeschlossen ist, beginnt auch schon die erste Band. Trotz des zeitigen Konzertbeginns ist das Kassa schon gut gefüllt. <strong>JAGUWAR</strong> aus Dresden müssen keinesfalls vor leerem Haus spielen, was mich sehr freut. Sie servieren eine Mischung aus Noise-Pop und Shoegaze. Ich bin ja vorher schon gespannt gewesen, wie das vermutlich hauptsächlich eher raueren Tönen zugeneigte Publikum auf die verträumt, zuckerwattige Musik der drei reagiert. Im Laufe des Konzerts ergreifen tatsächlich auch nur sehr wenige Gäste die Flucht. Bevor ich allerdings weiterschreibe, muss ich ehrlich zugeben – ich bin der bittersüßen Atmosphäre, die <strong>JAGUWAR</strong> verbreiten, schon sehr lange verfallen. Das heißt so viel wie: Das Licht geht aus, die Dioden an den zahllosen Amps leuchten, der Nebel rauscht aus der Maschine und ich bekomme Gänsehaut, noch eh der erste Ton erklingt.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/jaguwar_dr2016/Jaguwar-15-DeafRow2016.jpg" rel="" data-image-id="446" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/jaguwar_dr2016/Jaguwar-15-DeafRow2016.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/jaguwar_dr2016/thumbs/thumbs_Jaguwar-15-DeafRow2016.jpg" data-title="Jaguwar-15-DeafRow2016" data-description=" "><img fetchpriority="high" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/jaguwar_dr2016/thumbs/thumbs_Jaguwar-15-DeafRow2016.jpg" alt="Jaguwar-15-DeafRow2016" width="324" height="216" /></a></p>
<p>Das Licht geht an, die ersten Akkorde werden in den Raum gestellt und die Schatten der Musiker schneiden sich entlang ihrer Silhouetten durch das Licht. Ich werde von einer Soundwand sanft, aber fest, umschlossen und trotz der Lautstärke und Wucht, die mich vereinnahmt, entsteht eine äußerst träumerische Atmosphäre. Vermutlich baut sie sich durch den gelungenen Wechselgesang von Gitarrist und Bassistin auf, welchen beide klagend, fast ningelig, aber voller Substanz in den Stimmen über die instrumentale Basis erheben. So sehr, wie die Musik schwebt, wird sie durch das präzise, schnörkellose Schlagzeugspiel zusammen und vom präsenten Rickenbacker-Sound am Boden gehalten. Wie sich der Sound am besten beschreiben lässt? Ich denke, er ähnelt am ehesten der Lieblingskassette, die wieder und wieder und wieder abgespielt wurde. So lange, bis sie anfing zu leiern und Tonalitäten verzerren. Wo jeder vernünftige Mensch gesagt hätte: „Hau weg das Ding, das kann sich ja keiner mehr anhören“, setzt der Gitarrensound an und legt noch eine Schippe Achtzigerjahre-Atmosphäre drauf. Vielleicht so wie bei <strong>THE CURE</strong>. Oder <strong>NEW ORDER</strong>. Nur mächtiger.</p>
<p>Amps machen laut. Und viele Amps machen noch viel mehr laut. Und noch mehr Überlagerungen. Wahnsinn. Der Gitarrist spielt über vier Amps, wovon – nach seiner Aussage – immerhin einer das Clean-Signal rausgibt. Ich als Mensch mit wenig Hintergrundwissen zu Technik, freue mich einfach über die Vielschichtigkeit, die mir hier in Sachen Sound geboten wird. Zu den vielen Amps kommt ein Pedalboard, welches seinesgleichen sucht. Unserem teaminternen &#8222;Tech-Nick&#8220; <a href="https://silence-magazin.de/author/robert/">Robert</a> gehen bei dem Anblick gelinde gesagt die Augen über.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/watered_dr2016/Watered-14-DeafRow2016.jpg" rel="" data-image-id="482" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/watered_dr2016/Watered-14-DeafRow2016.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/watered_dr2016/thumbs/thumbs_Watered-14-DeafRow2016.jpg" data-title="Watered-14-DeafRow2016" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/watered_dr2016/thumbs/thumbs_Watered-14-DeafRow2016.jpg" alt="Watered-14-DeafRow2016" width="351" height="234" /></a></p>
<p>Nach <strong>JAGUWAR</strong> folgen <strong>WATERED</strong>, die nach einem verheißungsvollen Soundcheck pünktlich ihre Show beginnen. Nachdem die Empore während des Openers noch unbesetzt war, füllt sich der Platz oben auch so langsam. Ich befinde mich im Gespräch mit Freunden und bemerke nicht einmal richtig, dass <strong>WATERED</strong> bereits zu spielen beginnen. Bedrohlich braut sich etwas zusammen. Vor allem schwer und sehr langsam wälzt sich der Sound durch den Raum. Zunächst trägt sich der Gesamtklang eine ganze Weile komplett über den druckvollen und warmen Bass-Sound, der meinen Hörgewohnheiten in seinem Charakter sehr entgegen kommt. Ich bin mir nicht sicher, ob es beabsichtigt ist, dass die Gitarren so im Hintergrund agieren. Sie sind schwer greifbar und schaffen es dennoch irgendwie, etwas zur Atmosphäre beizutragen. Darin sind sie aber nach meinem Ermessen eindeutig nicht präsent genug und fallen regelrecht hinten runter. Dieses Ungleichgewicht scheint sich aber mit der Zeit aufzulösen. Die deutlich düsterere Schwester des Post-Rock, den die Jungs da auf der Bühne hervorzaubern, wird lichttechnisch durch den regelmäßigen Einsatz von Strobo unterstützt. <strong>WATERED</strong> bauen durchaus Atmosphäre auf, sind aber wenig innovativ in dem, wie sie ihre Songs entwickeln. Ich kann diesen Stillstand in dem Moment nicht gut ertragen, vielleicht weil mir einfach die Geduld fehlt. Die Zeit, bis <strong>ULTHA</strong> aufspielen, verbringe ich damit, mich weiter umzusehen. Dabei entdecke ich, dass es im Kassa noch einen Indoor-Raucher-Bereich gibt. Wie praktisch, vor allem heute, wo es draußen immer wieder nass von oben herunterkommt.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-2016-impressionen/DeafRow2016-Impressionen-4.jpg" rel="" data-image-id="612" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-2016-impressionen/DeafRow2016-Impressionen-4.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-2016-impressionen/thumbs/thumbs_DeafRow2016-Impressionen-4.jpg" data-title="DeafRow2016-Impressionen-4" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-2016-impressionen/thumbs/thumbs_DeafRow2016-Impressionen-4.jpg" alt="DeafRow2016-Impressionen-4" width="303" height="202" /></a></p>
<p>Punkt 20:00 Uhr starten <strong>ULTHA</strong> die Dampfwalze, die den Club mit einem Teppich aus finsterstem Geschrote überzieht. Ich beschließe spontan, mich auf die Empore zu begeben und dem Spektakel in entspannt, sitzender Position beizuwohnen. Auf das Geschrote legt sich ein mit viel Hall besetzter Gesang, der wütend und verzweifelt die Atmosphäre zerschneidet. Ja, hier bin ich richtig. Ich lasse mich vom Black-Metal der Kölner vereinnahmen und nicke unvermeidbar mit dem Kopf mit. Die düstere Grundstimmung wird vor allem durch tiefe Frequenzen und ein sehr aufgeräumt wirkendes Schlagzeug getragen. Wenn ich nun nicht oben auf der Empore säße, würde ich vermutlich direkt unten am Bühnenrand stehen und all die Verzweiflung, die ich in den letzten Ecken meiner Seele finden könnte, herausschreien.</p>
<blockquote>
<h3 dir="LTR" align="LEFT">Herrlich, so muss das sein!</h3>
</blockquote>
<p>Was mich etwas verwundert, ist, dass im Publikum relativ wenig Bewegung ist. Trotz oder vielleicht genau wegen der Exzessivität, die hier an den Tag gelegt wird, fliegen nur sehr wenige Haare durch die Luft. Auch das ausschließlich rote Standlicht, in dem sich die schwarzen Silhouetten der Musiker scharf abzeichnen, bringt nicht mehr Bewegung in die Sache, dafür aber eine auf seltsame Art und Weise sehr kuschelige Stimmung. Als ich mich grad in meine Melancholie rutschen lasse, kündigt mir meine fotografierende Begleitung frustriert an, Bands mit diesem Lichtkonzept in Zukunft zu boykottieren (Wozu das geführt hat, seht ihr nun an den Fotos von <strong>ULTHA</strong>. Sie sind schwarz-weiß). Schade um die Fotos. Doch zurück zur Musik an sich. Die Kölner Kapelle hat Lukas, die kleine süße Lokomotive, zu einem großen, alles niederwälzendem Stahlross erzogen, das sich gnadenlos seinen Weg in mein Herz bahnt. So überwältigt ich bin – nach zwanzig Minuten der Show hat sich dieser Effekt bei mir leider bereits abgenutzt. Das liegt möglicherweise daran, dass ich oben auf der Empore recht weit weg vom Geschehen bin. Aber wie bereits erwähnt, bewegt sich unten auch nicht besonders viel. Die Musik ist doch recht gleichförmig, das Tempo über viele Songs gleich und die Tonalitäten ähnlich. Und so wird das Geschrote zum Rauschen eines Sound-Meeres, von dessen Horizont verzweifelte Schreie des schiffbrüchigen Sängers an mein Ohr getragen werden.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/ultha_dr2016/Ultha-4-DeafRow2016.jpg" rel="" data-image-id="459" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/ultha_dr2016/Ultha-4-DeafRow2016.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/ultha_dr2016/thumbs/thumbs_Ultha-4-DeafRow2016.jpg" data-title="Ultha-4-DeafRow2016" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/ultha_dr2016/thumbs/thumbs_Ultha-4-DeafRow2016.jpg" alt="Ultha-4-DeafRow2016" width="328" height="218" /></a></p>
<p>Zurück vom Meer bewege ich mich mal hinaus, um die angebotenen Burger zu verkosten. Da gibt es nichts zu meckern. Das Preis-Leistungsverhältnis ist gut, die Zutaten frisch und der Sättigungseffekt vorhanden. Vorerst. Wie es eben immer so mit Burgern ist. Wirklich auf Dauer machen die leider nicht glücklich. Den Magen gefüllt und die Lunge mit frischer Luft versorgt, besorge ich mir eine Brause und beobachte am Bühnenrand das geschäftige Treiben auf selbiger. Nachdem<strong> JAGUWAR</strong> mit viel schwerem und großen Gerät aufgefahren haben, schrumpft die Bühnenbestückung von Band zu Band immer weiter zusammen. <strong>RADARE</strong> bauen sich regelrecht einen Arbeitsplatz. Aufgeräumt, luftig, wenige Amps und doch viel Instrumentarium wird auf der Bühne verteilt. Keyboard, Sampling-Station, Posaune, Klarinette, noch ein Keyboard und dazu die Standard-Bandbesetzung. Meine Neugier auf das, was mich erwartet, steigt weiter, als ich begreife, dass all diese Instrumente von nur vier Personen bedient werden.</p>
<blockquote>
<h3 dir="LTR" align="LEFT">Multi-Intrumentalisten &#8211; sowas find&#8216; ich ja immer gut.</h3>
</blockquote>
<p>Mit einer überschaubaren Verzögerung von zwanzig Minuten betritt die Kombo die Bühne und empfängt das Publikum mit einem eingesprochenen Intro, welches von langsam, tragender, regelrecht gesetzt wirkender Musik abgelöst wird. Ich fühle mich sofort, als würde vor meinem inneren Auge eine Western-Film-Szenerie ablaufen können. Nein, nicht so, wie ihr denkt. Ohne Peng-Peng und klagende Mundharmonikasequenzen. Vielmehr die Musik, zu der ein Lonesome Rider durch die verlassene Western-Stadt zieht. Ich entschließe mich dazu, ein weiteres Mal die Empore aufzusuchen. Ich finde dort einen guten Sitzplatz und kann mich hinwegträumen. Zuverlässig, wie auch schon bei den anderen Bands, habe ich sowohl oben als auch unten vor der Bühne sehr ausgewogenen Sound. Angemessen druckvoll, aber nicht unnötig laut. Vor allem bei der vielschichtigen Musik, die <strong>RADARE</strong> auffahren, kommt dieser Umstand besonders positiv zum Vorschein. Auch bei Passagen, die nur durch einzelne Instrumente, wie beispielsweise Keys und Posaune bespielt werden, bricht die Atmosphäre nicht ein. Ich bin davon begeistert, mit welcher Leichtigkeit und welchem Minimalismus die Vier es bewerkstelligen, ein so vereinnahmendes und rundes Klangbild zu schaffen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/radare_dr2016/Radare-4-DeafRow2016.jpg" rel="" data-image-id="502" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/radare_dr2016/Radare-4-DeafRow2016.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/radare_dr2016/thumbs/thumbs_Radare-4-DeafRow2016.jpg" data-title="Radare-4-DeafRow2016" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/radare_dr2016/thumbs/thumbs_Radare-4-DeafRow2016.jpg" alt="Radare-4-DeafRow2016" width="327" height="218" /></a></p>
<p>Die Langsamkeit in der Musik verlangt mir als Hörer ab, mich von Erwartungen und dem Warten auf Aktion zu distanzieren. Ich lenke meine Aufmerksamkeit also auf das Tun der Musiker und stelle fest, dass sich hinter der Getragenheit und der Langsamkeit raffinierte Kompositionen verbergen. Vor allem die so organisch verlaufenden Harmoniewechsel vollziehen sich fast nicht wahrnehmbar und zaubern mir mit ihrer eleganten Verspieltheit ein Dauergrinsen aufs Gesicht. Zeitweise wird die Western-Szenerie vor meinem inneren Auge von einem im Wald spielenden Horrorfilm abgelöst. Bassfrequenzen, die meine Schädeldecke erzitten lassen, durchzogen von spitzen Gitarrensounds, lehren mich das Gruseln. Doch <strong>RADARE</strong> kehren zuverlässig zum Western-Theme zurück. Neben eher klassischen Effekten spielt die Band auch mit eher ungewöhnlichen Variationen, die dazu führen, dass zum Beispiel eben die Gitarre, mit dicker Zerre und Bendings bis zur Kniekehle versehen, kaum mehr als solche zu identifizieren ist. Im Gesamtkonzept Bläser einzubinden und sogar zwei Keyboarder am Start zu haben, ist auch etwas sehr Erfrischendes, was ich in der Form bisher nie gesehen habe.</p>
<p>Während ich mich noch so davonträume, beenden <strong>RADARE</strong> nach gefühlt viel zu kurzer Zeit ihre Show. Langsam fange ich mich wieder und beschließe, noch einmal draußen herumzustromern und mir einen weiteren Burger einzuverleiben. Wie ich schon befürchtet hatte, hatten jedoch andere vermutlich ähnlich gefräßige Gäste bereits alles aufgegessen. Schade, dann wird es wohl doch noch ein Getränk. Ich platziere mich drinnen am Tonpult und warte auf <strong>REGARDE LES HOMMES TOMBER</strong>. Robert, der sich ebenfalls nach Jena bewegt hat, freut sich unheimlich, weil sie zum Soundcheck einen Song von <strong>MGLA</strong> covern. Ich freue mich einfach, weil der Drummer schon vor Anfang der Show ordentlich Ballett macht. Mit ein wenig weiterer Verzögerung beginnt die Kapelle aus Nantes ihren Auftritt. Ich bin geblendet.</p>
<blockquote>
<h3 dir="LTR" align="LEFT">Der Strobo überfordert kurzzeitig meine Synapsen.</h3>
</blockquote>
<p>Nach dem ruhigen, einlullenden Soundtrack, den ich vorher genießen konnte, weckt mich diese um einiges aktivere Band wieder auf. Black Metal steht nun auf dem Plan. Die Lichtshow ist aktiver, die Musik vorsichtig gesagt treibender. Was mir hier an Angryness und Power entgegengebracht wird, ist beeindruckend. Der Abriss kommt Genre-typisch mit zerstörerischen Walzenparts daher, die immer wieder zu zerrütteten, leiseren Parts abebben, um anschließend in eine weitere Welle Zerstörung zu erwachsen. Tatsächlich habe ich zu <strong>REGARDE LES HOMMES TOMBER</strong> recht wenig zu sagen, weil sie ihrem Metier entsprechendes Instrumentarium auffahren und dieses ohne Frage auch umzusetzen wissen. Ich stehe einfach nur da und lasse mir die Gehirnwindungen durchpusten.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/regarder-les-hommes-tomber_dr2016/RegarderLesHommesTomber-19-DeafRow2016.jpg" rel="" data-image-id="530" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/regarder-les-hommes-tomber_dr2016/RegarderLesHommesTomber-19-DeafRow2016.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/regarder-les-hommes-tomber_dr2016/thumbs/thumbs_RegarderLesHommesTomber-19-DeafRow2016.jpg" data-title="RegarderLesHommesTomber-19-DeafRow2016" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/regarder-les-hommes-tomber_dr2016/thumbs/thumbs_RegarderLesHommesTomber-19-DeafRow2016.jpg" alt="RegarderLesHommesTomber-19-DeafRow2016" width="329" height="219" /></a>Nach dieser klassischen Zerstörungswelle habe ich mein Müdigkeitstief zunächst überwinden können und beobachte das emsige Treiben zum Umbau. Die nun folgende Band hat ähnlich <strong>RADARE</strong> einige Instrumente dabei, die über die Standard-Besetzung hinausgeht. Zum Beispiel eine Schatzkiste. Oder so etwas ähnliches. Darin befindet sich ein Blasebalg. Klingt ein bisschen wie eine Drehorgel. Außerdem erblicke ich ein lautenähnliches Zupfinstrument, das vermutlich östlichem Ursprungs ist. Auch eine ganze Palette Percussionsinstrumente liegt bereits herum – Rasseln, Schellen, Glocken verschiedener Formen und Größen. Mit Beginn der Show wird in regelmäßigen Abständen wieder der Strobo angeworfen, was ich inzwischen schon recht nervig finde. <strong>THE BLACK HEART REBELLION</strong> legen los und werfen mich dank ihrer Instrumente direkt in Ethno-ähnliche Strukturen. Der Gesang ist angemessen präsent, die Stimme sehr angenehm. Die gesungenen Melodielinien und Percussion sowie dazu passend das sehr warme, orangene Licht erzeugen eine äußerst epische Atmosphäre. Die Bandmitglieder interagieren stark miteinander und bringen Bewegung auf die Bühne. Hier geht es viel um Show. Ich bin ja hinsichtlich Shows eher der Freund des Minimalismus – ich finde übertriebenes Herumgehampel vor allem eins, nämlich albern. So auch hier. Schön anzusehen ist es dennoch, wie die wehenden Haare Wirbel in den Bühnennebel treiben. Die Übertriebenheit ihrer Gesten tut der Tatsache, dass diese Band ihr Handwerk versteht, jedoch keinen Abbruch. Sie haben Mut zu langsamen, tragenden und mit wenig Aktion gefüllten Parts, die fast ausschließlich vom stetig leicht leiernden Gesang getragen werden. Für mich ist diese Art Musik ein unbekanntes Konzept, das ich am ehesten als Mischung aus Ambient, Post-Rock und Doom, die mit nativen Elementen durchwachsen ist, beschreiben würde. All das vorgetragen mit einer ordentlichen Ladung Pathos.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-black-heart-rebellion_dr2016/TheBlackHeartRebellion-13-DeafRow2016.jpg" rel="" data-image-id="568" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-black-heart-rebellion_dr2016/TheBlackHeartRebellion-13-DeafRow2016.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-black-heart-rebellion_dr2016/thumbs/thumbs_TheBlackHeartRebellion-13-DeafRow2016.jpg" data-title="TheBlackHeartRebellion-13-DeafRow2016" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-black-heart-rebellion_dr2016/thumbs/thumbs_TheBlackHeartRebellion-13-DeafRow2016.jpg" alt="TheBlackHeartRebellion-13-DeafRow2016" width="332" height="221" /></a>Nach zwanzig Minuten hat sich mein Interesse an der Musik der Belgier langsam aber sicher verflüchtigt, da ich den Eindruck gewinne, sämtliche, nun folgende Melodielinien, bereits von ihnen gehört zu haben. Da sich die Show dauerhaft auf einem Drama-Level von 100% bewegt und mir die Luft im Kassa inzwischen wirklich unangenehm wird, verlasse ich den Konzertraum vorerst. Ich weiß tatsächlich nicht, wie sich die Zeit bis zum Beginn der letzten Band so verziehen konnte, aber der erste Ton, den<strong> CELESTE</strong> von sich geben, erklingt mit einer ganzen Stunde Verspätung. Das Kassa ist immer noch voll, was mich aufgrund der vorangeschrittenen Uhrzeit (es ist inzwischen fast halb Zwei) doch verwundert. Gut, die Franzosen wurden mir ja schon von vornherein als akustisches sowie optisches Sahneschnittchen angepriesen. Daran wird es wohl liegen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/celeste_dr2016/Celeste-4-DeafRow2016.jpg" rel="" data-image-id="601" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/celeste_dr2016/Celeste-4-DeafRow2016.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/celeste_dr2016/thumbs/thumbs_Celeste-4-DeafRow2016.jpg" data-title="Celeste-4-DeafRow2016" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/celeste_dr2016/thumbs/thumbs_Celeste-4-DeafRow2016.jpg" alt="Celeste-4-DeafRow2016" width="320" height="213" /></a>Wieder meinen Platz am Tonpult eingenommen, erwarte ich gespannt, was nun passieren wird. Die Bühne ist dunkel. Komplett. Nur an der Seite sieht man zunächst die eine oder andere Amp-Diode rot leuchten. Dass dort Musiker auf der Bühne sind, wird erst sichtbar, als selbige ihre Kopflampen anmachen. Keine Silhouette, kein Schatten verrät, wo sie sich befinden. Nur ihre roten Lichter lassen es erahnen. Den nickenden Kopfbewegungen der Musiker folgend, sehen die Lichtkegel aus, als stammten sie von verwirrten Leuchttürmen. Nach dem ruhigen, getragenen Intro folgt ein atemberaubendes Gewitter aus Krach und Geschrei, untermalt mit aggressiven Strobo. Eisbrecher-gleich schiebt sich die undifferenzierte, aber keinesfalls unangenehme Soundwand durch den Saal. Was genau hier passiert, lässt sich schwer in Worte fassen – aber es ist laut. Es ist überbordend. Es ist verzweifelt. Letzteren Eindruck hinterlässt hauptsächlich die schneidende Reibeisenstimme. Darunter bewegt sich einiges, nach wie vor kann ich allerdings nicht differenzieren, was genau geschieht. Ich stelle nach einer Weile der Eingewöhnung erstaunt fest, dass die Musik sogar etwas Orchestrales an sich hat. Alles in allem könnten<strong> CELESTE</strong> mit ihrer Show sehr gut den Soundtrack zu einem depressiven Schub, der dich verzweifelt in der Ecke kauern lässt, geschrieben haben. Einfach nur der Wahnsinn. Mir gefällt die Mischung aus Sludge und Post-Hardcore, die die Band auf den Saal niederprasseln lässt, ausgesprochen gut. Ob ich mir sowas Zuhause auch anhören würde, wage ich allerdings zu bezweifeln.</p>
<blockquote>
<h3 dir="LTR" align="LEFT">Der Tag danach. Ich ziehe Bilanz.</h3>
</blockquote>
<p>Dass der Abend sehr anstrengend werden würde, weil sich sieben Bands gegenseitig die Klinke in die Hand geben, hatte ich ja vorher schon geahnt. Dass ich erst halb fünf im Bett sein sollte, befürchtet. Doch die Anstrengungen waren den Abend absolut wert. Ich habe so viele verschiedene neue Eindrücke sammeln können, eine tolle Location kennengelernt und war endlich mal in Jena. Für das kommende Jahr nehme ich mir vor, wieder zum <strong>Deaf Row</strong> ins Kassa zu fahren. Unabhängig vom Line-Up. Denn das, was mich neben der Auswahl hochwertiger und so verschiedener Bands absolut überzeugen konnte, war der top Sound, der mir geboten wurde.</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=deaf-row-fest-v-2016-jena">See image gallery at silence-magazin.de</a>] </p>
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		<title>Rockhard 2016  &#8211; Ein Festival zwischen Industrieromantik und harten Klängen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2016 12:27:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Für Heavy Metal und Thrash Metal Fans, ist das Rockhard Festival in Gelsenkirchen ein Mekka und absolutes Muss, jedes Jahr zu Pfingsten. Im schönen Amphitheater findet das ursprünglich als „20 Jahre Jubiläumsfeier“ geplante Festival seit 2003 regelmäßig statt. Die Macher entschieden sich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rockhard-2016-ein-festival-zwischen-industrieromantik-und-harten-klaengen/">Rockhard 2016  &#8211; Ein Festival zwischen Industrieromantik und harten Klängen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für <strong>Heavy Metal </strong>und<strong> Thrash Metal</strong> Fans, ist das <strong>Rockhard Festival</strong> in Gelsenkirchen ein Mekka und absolutes Muss, jedes Jahr zu Pfingsten. Im schönen Amphitheater findet das ursprünglich als „20 Jahre Jubiläumsfeier“ geplante Festival seit 2003 regelmäßig statt. Die Macher entschieden sich nach den positiven Reaktionen der Fans ein jährliches Festival daraus zu machen. Es soll eine Veranstaltung sein, bei der optimale Rahmenbedingungen geschaffen werden um dem Zuhörer eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Ich persönlich war das erste Mal in Gelsenkirchen und somit auch das erste Mal auf dem <strong>Rockhard Festival</strong>. Meiner Meinung nach muss man kein Fan vom Ruhrpott sein um diese Festival zu mögen. Der Ort Gelsenkirchen, wäre jetzt nicht der Platz an dem ich meinen Urlaub verbringen würde. Da ist jedoch die Gestaltung des Veranstaltungsortes rund um das Amphitheater eine neue Welt. Genutzt wird dabei eine Parkanlage, welche für den Zweck der Bundesgartenschau diente.</p>
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<p>Im Hintergrund der Bühne erstreckt sich der <strong>Rhein Herne Kanal</strong> auf dem man während der Shows auch mal das ein oder andere Schiff vorbei fahren sieht. Auf dem Festivalgelände selbst fehlt es an nichts. Viele Merchstände reihen sich in der Einkaufsstraße aneinander und wer dann sein ganzes Geld noch nicht für Shirts und CD`s gelassen hat, der kann sich in der Fressmeile schön den Bauch voll hauen. Ob <em>Pizza, Döner, Burger oder asiatisch, selbst für Veganer</em> ist ein ausreichendes Essensangebot vorhanden. Ich war außerdem ziemlich überrascht wie schnell man hier an ein Bier kommt. Durch die vielen Bierstände und mobilen Mitarbeiter, welche durch die Reihen laufen, ist man dazu gezwungen viel zu trinken. Preislich gesehen ist das <strong>Rockhard Festival </strong>dabei<strong> </strong>auch nicht teurer als <em>Wacken, Summerbreeze und co.</em> Es sind und bleiben Festivalpreise, die immer günstiger sein könnten, aber das habe ich schon lange aufgegeben mich über solche Dinge aufzuregen.</p>
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<p>Wer dann sein Bier schnell wieder los werden will, der wartet durch die vielen Möglichkeiten auch nicht lang am Toilettenwagen. Positiv finde ich auch, dadurch das es ein Amphitheater ist, hat man die Möglichkeit sich auf den Rängen zu platzieren, was für die Beine ganz gut ist um sich auch einmal ausruhen zu können. Ich persönlich finde das <strong>Rockhard Festival</strong> verspricht den Zuschauern nicht zu viel. Es wird eine angenehme Umgebung geschaffen, wo man es drei Tage schon einmal aushalten kann. Selbst der <strong>Campground</strong> ist in einem netten kleinen Park mit Aussichtshügel gelegen wo jeder einen Platz findet und nicht direkt am Eingang auf dem Schotter zelten muss. Negativ hierbei ist, das man sein Auto auf einem anderen <strong>Campground</strong> stehen lassen muss und seine kompletten Sachen gut einen halben Kilometer zum eigentlichen Zeltplatz tragen muss. Ich weiß nicht ob man den Leuten damit einen Gefallen tut. Im Gespräch mit den Zuschauern jedoch kam heraus, dass das nicht wirklich jemanden stört. Man arrangiert sich mit dieser Situation und ist auf alle Eventualitäten vorbereitet. Sollten Fragen aufkommen oder Dinge unklar sein, so steht jederzeit eine nette und sehr <em>hilfsbereite Crew</em> zur Verfügung. <em>Securities </em>die sehr freundlich sind (nicht wie man das von manch anderem Festival so kennt) und die auch nach diesem Kriterium ausgesucht werden. Uns wurde aus erster Hand mitgeteilt, dass unfreundliches Personal im nächsten Jahr gar nicht wieder antreten braucht.</p>
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<p>Aber kommen wir nun zu dem wichtigeren Thema, wie waren die Bands. Am Freitag eröffneten <strong>SULPHUR AEON</strong> die Veranstaltung mit einem brachialen <strong>Old-School Death Metal</strong> Set wie ich es lange nicht mehr auf die Ohren bekommen habe. Das Schöne am <strong>Rockhard</strong> ist auch, dass jede Band noch von einem Crewmitglied angekündigt wird. Das finde ich doch mal geil. Weiter ging es mit den <strong>Okkult </strong>Rockern von <strong>YEAR OF THE GOAT</strong>. Es war das erste Mal live, dass ich sie gesehen habe und war voller Vorfreude, wurde jedoch dadurch enttäuscht, dass zum größten Teil nur neue Songs gespielt wurden und die Lieder aus den vergangenen Alben eher untergingen. Das konnten die Heavy Metal Legenden von <strong>SATAN</strong> aber wieder gut rausreißen. Wenn man die Augen schließt, denkt man es kommt von Platte. <em>Verschrobene Riffs und ein hoher Kreischgesang</em>, lassen Gänsehaut aufkommen. Die Briten haben es in all den Jahren einfach nicht verlernt. Danach kam das Trio Infernal, <strong>TANKARD, DESTRUCTION</strong> und <strong>SODOM</strong> brachten die Erde zu beben. Die drei <strong>Thrash Metal</strong> Legenden legten ein Brett auf die Ohren der Zuschauer wo man nur davon träumen kann. An Stelle von Bier hätte man Aspirin verteilen sollen, da die Köpfe nur am wackeln waren und man vor der Bühne stehen bleiben musste. Einen netten Ausklang gab es im Zelt bei der Metaldisco, was sowieso bei jedem Festival das Highlight ist. Am Samstag wurde deshalb auch erst gegen 15.00 Uhr mit <strong>TRIBULATION</strong> gestartet. Was soll ich dazu noch sagen außer <strong>WOW</strong>. Es war <strong>DIE</strong> Band für mich auf diesem Festival. Mit <em>brachialen Riffs, einem Schlagzeug auf das eingehämmert wird und einer gewaltigen Stimme</em>, begeisterte diese Combo aus Schweden das Publikum. Zu dieser Zeit war vor der Bühne auch schon gut was los. Mit schrillen Tänzen ließ sich der Gitarrist auf der gesamten Bühne wie eine Ballerina aus. <strong>Verrückt</strong>.</p>
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<p>Nach dieser Vorstellung ging es mit <strong>klassischem</strong> <strong>Heavy Metal</strong> weiter, welcher von keinem geringeren als <strong>GRAND MAGUS</strong> in Publikum geschmettert wurde. Sau geile Performance und eine einmalige Stimme, die so bei keiner anderen Band zu sehen ist. Fettes Dankeschön dafür. Bei <strong>THE EXPLOITED</strong> musste eine kurze Trinkpause eingelegt werden, denn ihr wisst ja, was ist ein Festival schön ohne ein schönes frisch gezapftes Pils. Dafür stand ich pünktlich bei <strong>KADAVAR</strong> auf der Matte um mich vom feinsten <strong>Stoner/ Doom</strong> verwöhnen zu lassen. Trotz kurzem Aussetzer und Verspieler, ließen sich die drei Herren nicht aus der Ruhe bringen. Dieser Trend aus den <em>70`s</em> den diese Kapelle rüber bringt, ist ganz groß im Kommen und das verdient. Musikalisch als auch Stimmlich lassen sich die Rocker aus Berlin nichts nachsagen. Am Ende des Abends dann <strong>TURBONEGRO</strong>. Viele Zuschauer waren der Meinung, dass diese Band nicht in dieses Festival passt. Tja, ist es <strong>Punk oder Metal</strong>? Da sind sich auch die Mitglieder der <em>Turbojugend</em> uneinig, zumindestens was die Gesinnung betrifft. Voll war es trotzdem vor der Bühne und das bei kalten Temperaturen und nassem Wetter. Auf der Bühne hat man das natürlichem keinem angemerkt. Mit bauchfreiem Oberteil ließ sich Sänger <em>Tony Sylvester </em><i></i> die Laune nicht verderben und spielte Klassiker <em>wie „All my Friends are dead“ oder „I got Erection“.</em> Zur Metaldisco wurde dann nur kurz geschaut, da es wirklich sehr kalt war.</p>
<p>Letzter Tag, letzte Chance, also nochmal voll Gas geben. Los ging es für uns mit einer Besonderen Combo, welche sich aus Mitgliedern der Band <strong>ENFORCER</strong> zusammensetzt. Das Projekt heißt <strong>BLACK TRIP</strong> und überzeugte nicht nur mich live, sondern auch eine ganze Menge Zuschauer herum. Im Anschluss daran ging es erst einmal auf den <strong>Campground</strong> um dort noch Eindrücke und Meinungen der Fans zu sammeln. Es war spannend zu erfahren was die Fans bewegt zum <strong>Rockhard</strong> zu fahren, was sie an diesem Festival schätzen und was sie wirklich nervt.</p>
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<p>Tatsache ist, <em>99%</em> haben nichts zu bemängeln und finden das <strong>Rockhard Festival </strong>als ein großes Familientreffen, wo sich alle wiedersehen und zusammen feiern können. Bei geschätzten <em>7000 – 8000 Besuchern</em> ist das wohl eher ein großes Familientreffen. Den Abschluss für das Treffen gaben sich die Krefelder <strong>BLIND GUARDIAN</strong>, worauf die meisten Fans nur gewartet hatten. Auch viele Tagesgäste waren für diesen Act angereist, sodass sogar alle Tagestickets ausverkauft waren. Und was soll man sagen? Die Krefelder sind absolute Profis und haben ihre Loorbeeren erneut verteidigt. Geile Show, geile Band, geile Fans und es war brechend voll auf den Rängen und unten vor der Bühne. Ein würdiger Abschluss für eine tolle Veranstaltung. Ein großes Lob noch an die Crew vom Sound, welche einen sauberen Job hingelegt haben. <strong>Rockhard Festival 2017</strong>, ich werde dabei sein.</p>
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<p>Wer sich den ganzen Spaß auf Video noch einmal anschauen möchte, findet hier den Link:</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rockhard-2016-ein-festival-zwischen-industrieromantik-und-harten-klaengen/">Rockhard 2016  &#8211; Ein Festival zwischen Industrieromantik und harten Klängen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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