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	<title>Festivals Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Festivals Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>WACKEN vs. HELLFEST – der große Vergleich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2018 09:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Bands]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jetzt wird's ernst!<br />
Wir geben euch den ultimativen Vergleich der 2 Giganten. WACKEN vs. HELLFEST.<br />
Sie treten in mehreren Kategorien an und kämpfen erbittert...</p>
<p>Was meint ihr? Wer sollte eurer Meinung nach gewinnen?!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wacken-vs-hellfest-der-vergleich/">WACKEN vs. HELLFEST – der große Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ende 2017 stand die Urlaubsplanung an, und damit natürlich auch die Festivalplanung. Wir haben in den letzten Jahren schon so einige Festivals mitgenommen und wollten es 2018 wissen! Das Wacken sollte es werden. Wie es dort wohl sein würde? Und, weil es 2 Jahre zuvor schon gigantisch dort war, wurden auch noch einmal Karten für das Hellfest geordert.</p>
<p>Somit standen also 2 der größten Metal-Festivals in Europa auf unserem Zettel und die Vorfreude stieg. Mittlerweile haben wir beide „überstanden“ und rückblickend bietet sich natürlich ein kleiner Vergleich der beiden an.</p>
<blockquote><p><strong>Vorneweg sei schon so viel verraten – wer Metal und Rock liebt, der ist auf beiden Festivals mehr als gut aufgehoben und sollte beide mal besuchen.</strong></p></blockquote>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Dann versuche ich mal, einen strukturierten Überblick zu schaffen:</span></em></p>
<h3>Die Tickets und der Preis:</h3>
<h3><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-28601 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1-169x300.jpg 169w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1-576x1024.jpg 576w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1-750x1333.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1.jpg 816w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /></h3>
<p>Im <strong>Preis</strong> unterscheiden sich beide Festivals nur gering, für ein <strong>Wackenticket</strong>&nbsp;bezahlt man derzeit&nbsp;<strong>220 Euro</strong>, das <strong>Hellfest</strong> kostet rund <strong>200 Euro</strong>. Beides sind natürlich stolze Preise, die sich aber dahingehend relativieren, wenn man eine entsprechende Anzahl an Bands im <strong>Line-Up</strong> findet, die man unbedingt mal sehen möchte. Durch unseren breit gefächerten Musikgeschmack war es für uns also kein Problem, vom Geld abzusehen.</p>
<p>Die Tickets an sich kamen beim <strong>Wacken</strong> in Form von schönen Hardtickets, die direkt zuhause bleiben konnten, denn eine aufgeklebte <strong>Plastikkarte</strong> stellte hier das eigentliche Ticket dar &#8211; und fungierte gleichzeitig als Möglichkeit zum <strong>bargeldlosen Bezahlen</strong>.</p>
<p>Die <strong>Hellfest</strong>-Tickets gibt es dagegen nur als <strong>Print-at-home-Variante</strong>, die natürlich nicht so schick ist. Dafür aber praktisch, denn 5x ausgedruckt verliert man das Ticket garantiert nicht!</p>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<h3>Der Vorverkauf:</h3>
<p>Beim <strong>Hellfest</strong> hieß es hier tatsächlich, schnell zu sein: Innerhalb von nur <strong>3 Tagen</strong> war das gesamte Festival einfach <strong>ausverkauft</strong>! Wichtig ist zu wissen, dass man die Karten nur mit <strong>Kreditkarte</strong> bezahlen kann.</p>
<p>Für das&nbsp;<strong>Wacken</strong> hatten wir erst deutlich später Tickets gekauft, wobei hier der Vorverkauf deutlich schwankt. Für das 30. Jubiläum 2019 sind bereits 5 Tage nach Ende des diesjährigen Wackens alle Tickets ausverkauft….</p>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<h3>Die Anreise:</h3>
<p>Wir haben das Glück, dass wir in der Zwischenzeit stolze Besitzer eines <strong>Wohnmobils</strong> sind. Das heißt, ein gewisser Komfort ist vorhanden und auch das Packen und die Vorbereitung gestalten sich etwas einfacher.</p>
<p>Das <strong>Wacken</strong> ist anreisetechnisch natürlich deutlich im Vorteil: Gerade einmal 420 Kilometer mussten zurückgelegt werden, ehe man die heiligen Kuhweiden in Schleswig-Holstein erreicht hatte.</p>
<p>Das <strong>Hellfest</strong>&nbsp;wiederum ist aufgrund seiner Lage im französischen Nantes im Hinblick auf die Anreise natürlich eine größere Herausforderung. Idealerweise verbindet man es gleich mit einer Woche Urlaub vorher und einer Woche Urlaub danach. So könnt ihr auch noch die Normandie erkunden oder eben Paris besuchen. So haben wir es beim ersten Mal gemacht, dieses Jahr hieß es einfach nur: Fahren, so weit und schnell es geht. Und wir rissen die Strecke ohne größere Urlaubsvergnügen runter – bei 1500 Kilometern sollte man dazu aber auch 2 Tage einplanen!</p>
<p><strong>WERTUNG:</strong> Abhängig von eurem Wohnort und eigenen Vorlieben.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28603 size-medium aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<h3>Das Campinggelände:</h3>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Wacken</strong> sind wir dienstags angereist. 0:45 nachts ( also eigentlich Mittwoch) sind wir dann angekommen, und trotz der Uhrzeit waren überall wegweisende <strong>Securitys</strong>, die uns zur richtigen Zufahrt lotsten. Die Autos wurden auf dem Gelände bis auf ihre endgültigen Stellplätze eingewiesen! Das gefiel mir sehr gut, da dadurch das Gelände optimal genutzt war und auch überall begehbare/befahrbare Gassen und Wege geblieben sind. Im Dunkeln <strong>über Zeltleinen stolpern</strong> und sich vortasten ist damit nicht nötig! Wir hatten natürlich auch riesiges Glück – beim Wacken 2018 gab es völlig unüblicherweise nicht einen Tropfen Regen!</p>
<p>Damit war der Campingplatz trocken, sehr eben und auch sehr gut organisiert. Selbst bis zu unserem recht weit hinten gelegenen Platz kamen Polizei und Security-Streifen, um das Gelände abzusichern, auf Hitzebrände zu kontrollieren und Diebstählen an den Zelten vorzubeugen. Es gab ausreichend<strong> Dixis</strong>, die auch bis zum Schluss in gutem Zustand waren und auch <strong>Duschen</strong>, die im normalen Ticketpreis enthalten waren. Erstaunlicherweise war auch unser Fußweg bis zum Infield sehr erträglich – gerade einmal <strong>15 Minuten entspannter Fußmarsch</strong> trennten uns vom Einlass, und das, obwohl wir auf dem fast letzten Camp Ground V waren.</p>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Hellfest</strong> ist es etwas schwierig zu beurteilen: Man fährt im Endeffekt in das <strong>kleine Städtchen</strong> mehr oder weniger direkt hinein. Das Festival findet in <strong>Clisson</strong> statt, einer kleinen Stadt, die auch ganz nett anzuschauen ist und in die man von Autobahn oder Bundesstraße kommend unweigerlich hineinfährt. Der Verkehr wälzt sich dann durch den Ort und wird bis zu einem <strong>zentralen Parkplatz</strong> geleitet – außer, man macht es wie viele der <strong>Franzosen</strong>, die eigentlich jede nicht eingezäunte Grünfläche zum Campen nutzen!</p>
<p>Das eigentliche <strong>Campinggelände</strong> ist getrennt vom Parkplatz, also reines Campen ohne Auto, dafür immerhin direkt angrenzend an das Konzertgelände. Dementsprechend sieht man dann viele ihr gesamtes Hab und Gut durch die Gegend schleppen. Unseren Platz fanden wir zufällig, eine indirekt für das Festival reservierte Fläche, etwas abseits gelegen. Von dort haben wir unsere Fahrräder genommen und waren über befestigte Straßen in 5 Minuten am Konzertgelände. Praktischerweise ist auch ein riesiger <strong>Supermarkt</strong> in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen, genau wie ein Bäcker. Und die Leute um uns herum waren die perfekte <strong>Partymeute</strong> – aber auf einem solchen Level, dass man trotzdem nachts noch etwas regenerieren konnte. ?</p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Das Bändchen und der Bändchentausch:</h3>
<p>Beim <strong>Wacken</strong> ist hier der Vorteil, dass der Bändchentausch <strong>24/7</strong> offen ist – wenn man sich also clevererweise nachts dorthin bewegt, bekommt man sein Bändchen ohne anzustehen und dazu auch noch den<strong> „Full Metal Bag“</strong>, einen kleinen <strong>Turnbeutel</strong>, in dem allerlei Goodies enthalten sind, von<strong> Halsschmerztabletten</strong> über <strong>Ohrenstöpsel</strong> bis hin zu <strong>Postern</strong> und <strong>Kondomen</strong>. Aber auch ein wasserdichter Brustbeutel für Geld/Handy und eine <strong>Trinkflasche</strong>, die für das Infield zugelassen ist, sind dabei. Insgesamt eine ziemlich coole Sache für ein Festival!</p>
<p>Beim <strong>Hellfest</strong> war der Bändchentausch ab einem bestimmten Zeitpunkt freigegeben, sodass hier schon ein wenig Wartezeit von Nöten war. Aber insgesamt war es auch dieses Mal organisatorisch gut gemeistert und nach einer halben Stunde war die Sache erledigt. Praktisch: An dem Bändchen befindet sich ein <strong>Chip</strong>, den man mit Geld aufladen kann und der dann zum bargeldlosen Bezahlen auf dem Konzertgelände dient. Hier ist auch ausschließlich dieses Zahlungsverfahren möglich! Das Aufladen geht über <strong>Kreditkarte</strong>, <strong>Stände vor Ort</strong> oder eine <strong>Handyapp</strong> – und bei jedem Bezahlvorgang bekommt man <strong>transparent</strong> angezeigt, was abgebucht wird und was noch vorhanden ist. Dieses System beschleunigt auch sämtliche Bezahlvorgänge enorm!</p>
<h3>Das Infield-Gelände und das „drumherum“:</h3>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28607 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Beim <strong>Wacken</strong> gibt es schon vor dem Einlass diverse Stände zu begutachten. Nach dem Einlass folgt dann das eigentliche Gelände: Auf der linken Seite <strong>2 große (Zirkus)-Zelte</strong>, wovon eines 2 Bühnen beheimatet, das andere ist Austragungsort für <strong>E-Sports-Events</strong>, die wohl teilweise auch mit Bandbeteiligung stattgefunden haben. Geradeaus kommt man zu den <strong>3 Hauptbühnen</strong>: <strong>Faster, Harder und Louder</strong>. Und davor kann man sich die Füße bei einer großen Anzahl an Merchandise- und Fressbuden vertreten. Auch die Wacken Foundation und zahlreiche Hilfs- und Umweltschutzprojekte sind hier vertreten. Nach rechts geht es in das <strong>Wackinger-Dorf</strong>, in dem eine Mittelalter-Bühne (Wackinger-Stage) und die in postapokalyptischer Optik gehaltene Wasteland-Ecke inklusive Wasteland-Stage zu finden sind. Und drumherum gibt es etliche Stände für das leibliche Wohl sowie Vergnügungen (Axtwerfen, Bogenschießen und Hau den Lukas), die das Gesamtbild abrunden.</p>
<p>Positiv fällt auf jeden Fall auf, dass hier sämtliche Wege so angelegt sind, dass auch eine <strong>große Menschenmenge</strong> in kurzer Zeit ohne Gedrängel durchgehen kann. Das Wackinger-Dorf und die Wasteland-Ecke sind sorgfältig und schön ausgestattet und bieten vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten und optische Eindrücke. Die Merchandise- und Essstände sind dagegen – ebenso wie das Bühnengelände – schlicht und pragmatisch gehalten, was allerdings nicht negativ auffällt und sicherlich auch den üblichen <strong>Wetterbedingungen</strong> vor Ort geschuldet ist. Nettes Detail am Rande sind Metallskulpturen, die zum Beispiel Doro, das Maiden-Maskottchen Eddie und Lemmy zeigen. Insgesamt ist alles sehr großflächig angelegt, aber die <strong>Bühnenwechsel</strong> zu Fuß gelingen dennoch sehr schnell.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-28602 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Das <strong>Hellfest</strong> dürfte in diesem Punkt bei allen Festivals <strong>unübertroffen</strong> sein! Das Gelände betritt man durch einen mit Zäunen eingefassten Eingangsbereich, es folgt die Bändchenkontrolle und man steht in <strong>„Hellcity“</strong>. Hier ist eine Art <strong>Metal-Stadt</strong> aufgebaut. Eine <strong>Bar</strong>, ein <strong>Gitarrenverkauf</strong>, ein Hellfest-Merchstand, ein Doc-Martens-Stand, ein (gratis!) Barbier und etliches mehr finden hier Platz hinter liebevoll detaillierten Fassaden, von denen King Kong auf die Stadt blickt, eine Zombie-Brain-Schnecke Cocktails verspricht und ein Porträt von Lemmy über das Gelände wacht.</p>
<p>Auf der linken Seite sind dann <strong>2 große Zelte</strong>, die sämtlichen sonstigen <strong>Merch</strong> beinhalten und dahinter geht es dann vorbei am „Supporters Club“-Bereich in Richtung der Campingplätze. Hier kann man auch problemlos mit eigenen Getränken und eigenem Essen durch die Gegend ziehen, das ist erlaubt. Auch auf das Konzertgelände darf man &#8211; für deutsche Verhältnisse undenkbar – viel mitnehmen, so sitzen die betagteren Metalheads hier gemütlich auf <strong>Campingstühlen</strong> in den hinteren Reihen. Auch <strong>Brötchen, Schnitten und Tetrapaks</strong> sind meist kein Problem. Sehr angenehm!</p>
<p>Der Einlass zu dem Konzertgelände ist als riesige <strong>Kathedralenfront</strong> gestaltet, Bändchenkontrolle ist hier automatisch durch den Chip am Bändchen und das Abtasten danach ebenfalls sehr locker. Dann steht man im Konzertgelände. Direkt gegenüber sind die beiden Hauptbühnen, rechts sind <strong>3 Zeltbühnen</strong> nebeneinander aufgebaut mit den klangvollen Namen<strong> Altar, Temple</strong> und <strong>Valley</strong>. Auf der linken Seite kommt man zu einer Unzahl verschiedener <strong>Fressbuden</strong> (und einem <strong>Riesenrad</strong>) und einem kleinen Wäldchen, durch das man zur letzten Bühne, der <strong>Warzone</strong>, kommt.</p>
<p>Auf diesem Gelände ist alles, ja wirklich <strong>ALLES</strong> mit <strong>Liebe zum Detail</strong> ausgestattet, umgebaut und dekoriert. Hier gibt es nicht einfach einen Merchstand oder einen Bierwagen – hier ist alles aus Metal(l). Die Stände wurden in aufwändige große <strong>Metallkäfige</strong> mit unzähligen Schweißarbeiten und Aufbauten verwandelt, auf den Dächern sind Feuerschalen und Flammenwerfer, die abends ein unglaubliches Ambiente schaffen. Die Begrenzung des Geländes sind ebenfalls Metallzäune, die mit etlichen <strong>Metallarbeiten</strong> und Netzstrukturen aus verflochtenen Autoreifenteilen und Feuerschalen ausdekoriert sind.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28604 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Es gibt einen verrosteten <strong>Metallbaum</strong>, dessen laublose Äste den Hellfest-Schriftzug tragen, eine 15 Meter hohe Skulptur von Lemmy inklusive einiger <strong>Original-Reliquien</strong>, wie seiner Stiefel. Die komplette Bühne der Warzone ist in eine Mischung aus <strong>Gladiatorenarena</strong> und <strong>Gefängnis</strong> verwandelt worden, man betritt diese durch ein großes Tor. Die seitlichen Zäune sind mit Stacheldraht und Wachtürmen versehen. Es ist schwierig zu beschreiben, aber kurz gesagt: Wahnsinn! Ich bin ein Konzertbesucher, der eigentlich nur eine ebene Wiese und eine Bühne mit gutem Sound braucht. Aber das, was dort mit dem Konzertgelände veranstaltet wird, ist einfach unglaublich!</p>
<p>Abgesehen von dem ganzen <strong>dekorativen Drumherum</strong> gibt es auch noch höchst praktische Anlagen, zum Beispiel 2 große Tore, aus denen Wasser in unterschiedlicher Intensität herabfällt und durch die man gehen kann, um sich zum Schutz vor der Hitze nass zu machen. Abends wird das <strong>Wasser</strong> zur <strong>beleuchteten Deko</strong>, denn aus dem herabfallenden Wasser werden das Hellfest-Symbol, eine Metal Horns und etliche andere Symbole geformt, was echt schön anzuschauen ist ( <a href="https://www.videoman.gr/en/132359">https://www.videoman.gr/en/132359</a> )</p>
<h4>Kurz zusammengefasst – dieses Gelände lässt keine Wünsche offen!</h4>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<h3>Essen, Trinken und die Preise:</h3>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Wacken</strong> gibt es ein umfassendes Angebot an Getränken. die man im Infield erwerben kann. Von<strong> Kirschbier</strong> über<strong> Becks</strong> bis <strong>Honigbier</strong> und <strong>Met</strong> bleibt hier kaum ein Wunsch offen. Auch Bowle und Cocktails sind verfügbar. Das Essens-Angebot ist ebenfalls <strong>vielfältig</strong>. Es gibt Schweinshaxe, Handbrot und andere zünftigen Mahlzeiten im Wackinger-Dorf und auch „normale“ Essens-Stände, die von Asia-Nudeln über Döner, vegane Falafeln bis zu Gyros und klassischem Fast Food alles im Angebot haben. Hier kann man also problemlos zugreifen und jeder findet etwas – lediglich der Mangel an Süßspeisen für die holde Weiblichkeit wurde bemängelt. Sympathisch finde ich den <strong>erträglichen Bierpreis</strong> von 4 Euro für die 0,4l und dass es zwar ausgefallenes und interessantes Essen gibt, aber auch Dinge für den <strong>kleinen Geldbeutel</strong>, von denen man satt wird. Man muss sich hier also für das leibliche Wohl nicht zwangsläufig in enorme Unkosten stürzen!<br />
<strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><br />
</div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Hellfest</strong> gibt es direkt vom Veranstalter an die Getränkestände angegliederte Fressbuden, bei denen man <strong>normales Festivalessen</strong> wie Pommes, Burger und einiges anderes an Fingerfood finden kann. Hier kann man <strong>bargeldlos</strong> bezahlen, es wird rasend schnell abgefertigt und alles ist ziemlich günstig. Aber auch hier gibt es ergänzend dazu eine ganze Ecke im hinteren Bereich, wo unzählige Buden Speisen aus aller Welt anbieten, von französischem oder argentinischen bis hin zu den ausgefallensten Speisen – im Endeffekt wie ein <strong>Food-Market</strong>. Das Ganze wird so wertgeschätzt, dass es nach dem Festival eine Abstimmung gibt, welche Stände das beste Essen hatten. Auch hier ist es schön, dass es viel Auswahl, aber eben auch billiges Essen gibt, der Bierpreis lag bei um die 5 Euro für 0,5l. Auch Wein, Cocktails usw. gab es zu kaufen. <br />
<strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die Bühnen, die Leinwände und der Sound:</h3>
<p><em>Das Drumherum ist natürlich wichtig, weil auch nicht den ganzen Tag Bands spielen und auch der härteste Musikfreak mal eine Pause auf die Ohren braucht – aber trotzdem sind mit das wichtigste natürlich die Bühnen und der Sound!</em></p>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Das <strong>Wacken</strong> wirbt mit <strong>8 Bühnen</strong> – das ist auch faktisch nicht falsch. 3 Bühnen davon sind die großen <strong>Headlinerbühnen Faster und Harder</strong> und ein kleines Stück abseits davon <strong>Louder</strong>. 2 weitere Bühnen finden sich nebeneinander im <strong>„Bullhead-Circus“</strong> genannten Zelt. Die anderen 3 Bühnen sind dann im Vergleich dazu winzig – die <strong>Wackinger-Stage</strong>, die <strong>Wasteland-Stage</strong> (auf der sehr unterschiedliche Shows stattfinden) und die <strong>Beergarden-Stage</strong>. Die 2 Hauptbühnen <strong>Faster und Harder</strong> bieten natürlich mit dem <strong>Wacken-Schädel</strong> in der Mitte schon einen imposanten Anblick, verzichten aber auf weitere Dekoration. Dazu gibt es <strong>3 Leinwände</strong> sowie eine weitere hinter dem FOH. Auch die Louder-Stage kann mit 2 Leinwänden aufwarten. Das können auch die Zeltbühnen – leider allerdings wirklich nur im Zelt. Wenn das voll ist – so geschehen bei <strong>NAZARETH</strong> und <strong>SEPULTURA</strong> am ersten Tag – hat man draußen das Nachsehen, da dort keine weiteren Leinwände sind und auch keine weiteren Boxen.</p>
<p>Hier könnte man <strong>mit kleinem Aufwand</strong> die Situation deutlich <strong>verbessern</strong> – oder man lässt eben solche großen Namen doch eher draußen spielen. Was alle Bühnen vereint waren – aus unserer Sicht – <strong>Probleme beim Sound</strong>. Wenn man bei den Hauptbühnen weit vorne steht, ist der Sound teilweise erstaunlich leise – was weiter hinten, hinter der zweiten Leinwand gar nicht so ist. Hier Louderbühne ist ein Stück nach rechts eingedreht – wenn man hier nicht ebenfalls weit rechts steht kommt es zu teilweise enormen Überlagerungen von den beiden Hauptbühnen. Die Zeltbühnen hatte man ebenfalls Probleme – da war es zwar schön laut, aber dafür war es, unabhängig von der Metal-Art, schwierig bis kaum möglich, die Stimmen zu verstehen, die Instrumente haben dort alles übertönt. Um auf hohem Niveau weiter zu meckern: Die Leinwände an den Hauptbühnen dürften gut und gerne doppelt so groß sein! <br />
<strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Das <strong>Hellfest</strong> bietet <strong>6 Bühnen</strong>: die 2 <strong>Mainstages</strong>, auf denen die <strong>Headliner</strong> laufen, <strong>3 Zeltbühnen</strong> und schließlich noch die <strong>Warzone</strong>. Die beiden Hauptbühnen sind in Richtung des Publikums verkleidet und zeigen Collagen mit vielen Gesichtern aus der Metal-History. Bei den Hauptbühnen gibt es ebenfalls<strong> 3 Leinwände</strong>, die allerdings in Höhe und Breite nahezu identisch mit den Bühnen sind und damit von eigentlich jedem Punkt des Infields einen genialen Blick ermöglichen. Die Zeltbühnen sind ebenfalls innen und – falls das Zelt voll ist – außen mit Leinwänden ausgestattet, zusätzlich gibt es bei den Außenleinwänden auch noch eine dicke Boxenreihe, sodass man auch vor dem Zelt klasse hören und sehen kann. Auch die Warzone ist mit 2 großen Leinwänden ausgestattet.</p>
<p>Insgesamt würde ich den Sound simpel zusammengefasst als <strong>perfekt</strong> bezeichnen: Die großen Hauptbühnen kann man überall auf dem Infield super hören und sehen, auch dann, wenn die Füße nicht mehr wollen und man sich auf der Wiese niederlässt. Die <strong>Zeltbühnen</strong> schaffen es – trotz <strong>paralleler Konzerte</strong> – den Sound perfekt wuchtig ins Publikum zu schmettern, ohne dass man die Nebenbühne hört! Das Bühnenkonzept ist außerdem so gemacht, dass die jeweiligen Metal-Spielarten „ihre“ Bühne haben – so finden eben in der <strong>Warzone</strong> bevorzugt <strong>Punk, Hardcore</strong> und ähnliche Dinge statt, während im<strong> Valley</strong> eher <strong>progressive</strong> und <strong>experimentelle</strong> Bands zu finden sind. <strong>Altar und Temple</strong> bieten den <strong>dunkleren Klängen</strong> ein Zuhause. <br />
<strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><br />
</div></div>
<p>(Falls sich jemand wundert, warum die <strong>Leinwände</strong> solche Erwähnung finden – zwischen uns beiden herrscht ein Größenunterschied von 30 cm und ich fand es ganz gut, auch mal die Sichtmöglichkeiten für diejenigen zu beleuchten, die nicht 1,90m groß sind.)</p>
<h3>Das Line-Up:</h3>
<p>…ist natürlich <strong>Geschmackssache</strong>! Beide Festivals geben sich hier große Mühe, sowohl große Bands, als auch kleinere, recht besondere Auftritte an Land zu ziehen. Dabei vergessen sie aber weder das breit gefächerte Feld der unterschiedlichen<strong> Metalrichtungen</strong> zu bedienen, noch die wichtige Aufgabe, sich auch um kleinere Acts und den <strong>„Nachwuchs“</strong> zu kümmern.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28606 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p><strong>Wacken</strong> ist etwas <strong>eingeschränkt</strong> auf „nur“ Metal- bzw. Rockbands, bietet dafür aber mit dem <strong>„Metal Battle“</strong> ein geniales Konzept, bei dem sich Bands in Contests in ihren Heimatländern durchsetzen können, dann auf Wacken eine Bühne bekommen und der Gewinner sogar einen Plattenvertrag mit <strong>Nuclear Blast</strong> an Land zieht. Das bringt natürlich frischen Wind, bietet auch alteingesessenen Szene-Kennern permanent neue Eindrücke und spiegelt die internationale Zusammensetzung des Festivals auch auf der Bühne wieder! Außerdem finden auch viele Bands des <strong>Mittelalter-Rocks</strong> großen Zuspruch.</p>
<p>Das <strong>Hellfest</strong> bietet neben Metal und Rock mit der <strong>Warzone</strong> auch <strong>Punk, Hardcore</strong> und diversen <strong>Subgenres</strong> eine große Bühne, die auch gut besucht wird! Hier ist also die Breite noch ein wenig größer. Auch hier gibt es einen <strong>Nachwuchscontest</strong> im Vorfeld – allerdings nur<strong> national</strong> in Frankreich und der Gewinn ist eben der Auftritt auf dem <strong>Hellfest</strong>.</p>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<h3>Die Besucher / Das Publikum:</h3>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Wacken</strong> waren wir im Vorfeld etwas skeptisch. In jeder Doku, auf jedem Foto sieht man hier <strong>bierdosenbehelmte Wikinger</strong> jenseits der 3 Promille, sich wild im Schlamm wälzend. Aber wie es im Leben eben immer so ist: Man sollte sich <strong>selbst einen Eindruck machen!</strong></p>
<p>Das <strong>Publikum</strong> hier beheimatet sämtliche <strong>Altersklassen</strong>, ist auch gut gemischt zwischen beiden Geschlechtern und es finden sich vom zockenden, bleichgesichtigen <strong>Nerd</strong> über den in Nostalgie schwelgenden Metalhead bis hin zum im Fitnessstudio gestählten <strong>Wikinger</strong> eigentlich alle im Publikum wieder. Es ist <strong>friedlich, feierwütig und lustig</strong> – und stressbefreit. Ganz untypisch zum deutschen Alltag gibt es hier kein Gemaule und Gemurre. Eher mal einen lockeren Spruch!</p>
<p>Außerdem ist das Publikum offen für Neues bzw. Anderes: Das oben beschriebene<strong> Metal Battle</strong> ist stets gut besucht und das Publikum sorgt bei den völlig unbekannten Bands für eine unvergessliche Show. Und beim Wacken ist die <strong>Internationalität</strong> des Publikums beeindruckend – man sieht allerlei Fahnen aus unterschiedlichsten Ländern. Ich habe tatsächlich auch mit Leuten gesprochen, die aus <strong>Honduras</strong> oder <strong>Brasilien</strong> extra für <strong>Wacken</strong> angereist sind. Im Internet-Feedback finden sich hier noch unzählige weitere Ländern – schon sehr beeindruckend!<br />
<strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Hellfest</strong> ist das Publikum noch einen kleinen Tick <strong>sympathischer</strong>, was auch einfach daran liegt, dass man hier das Gefühl hat, dass jeder, also wirklich JEDER, nur <strong>wegen der Musik</strong> gekommen ist. Und diese Tatsache ist einfach so wohltuend, wenn man dann im Gegenzug an Festivals wie das <strong>RiP</strong> denkt, wo ich das Gefühl hatte, dass 90% der Besucher nur dort sind, um 3 Tage lang jegliche Zivilisation zu vergessen und am <strong>Promille-Highscore</strong> zu arbeiten. (Jetzt nicht falsch verstehen. Ich liebe durchdrehendes und trinkfestes Publikum, das aus sich rausgeht! Aber eben wegen der Musik vor der Bühne und nicht ausschließlich auf dem Zeltplatz, wegen des letzten Rekordes im Bier-Exen…) <br />
<strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div></div>
<div class='vw-row-shortcode'></div>
<h2>Fazit:</h2>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-28608 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4-169x300.jpg 169w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4-576x1024.jpg 576w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4-750x1333.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4.jpg 816w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" /></h3>
<p>Beide Veranstaltungen sind in jeder Hinsicht<strong> MEGA-Festivals</strong>, die es zu Recht schon lange gibt und hoffentlich noch lange geben wird! Wer <strong>Spaß an der Musik</strong> hat und mal die bekannten Festivals in Europa abklappern will, der wird um diese beiden einfach nicht herumkommen. Wir hatten auf beiden Festivals sehr viel Spaß, <strong>unvergessliche Konzerterlebnisse</strong> und eigentlich kaum etwas zu bemängeln.</p>
<p>Wer allerdings noch nicht in <strong>Frankreich</strong> war und die Anreise nicht scheut, dem würde ich immer das <strong>Hellfest</strong> noch ein wenig mehr ans Herz legen. Das <strong>Flair</strong>, dieses <strong>Gelände</strong>, alles was drumherum geboten wird – es ist einfach noch ein Stück besonderer als Wacken und sicherlich im Bezug auf das Optische und das Gelände <strong>einmalig</strong> in dieser Form! Auf der <a href="http://www.hellfest.fr"><strong>WEBSITE</strong>&nbsp;</a>ist dazu auch nochmal ein<strong> Abschluss-Trailer</strong> zu finden, der in kurzer Zeit die optischen Eindrücke präsentiert!</p>
<div class='vw-row-shortcode'></div>
<p><i style="clear:both;">Endwertung: UNENTSCHIEDEN (20/24 zu 20/24)<br />
<strong>WACKEN</strong>:</i></p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<hr>
<p><strong>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von:</strong> Oimel</p>
<div><em>Icons made by <a title="Smashicons" href="https://www.flaticon.com/authors/smashicons">Smashicons</a> from <a title="Flaticon" href="https://www.flaticon.com/">www.flaticon.com</a> is licensed by <a title="Creative Commons BY 3.0" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/" target="_blank" rel="noopener">CC 3.0 BY</a></em></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wacken-vs-hellfest-der-vergleich/">WACKEN vs. HELLFEST – der große Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; 12.1: Hessen I (Mixed)</title>
		<link>https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-12-1-hessen-i-mixed/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=deutschland-deine-festivals-12-1-hessen-i-mixed</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Dec 2017 11:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Bund]]></category>
		<category><![CDATA[chaostraum open air]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland deine festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[hessen]]></category>
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		<category><![CDATA[masters of cassel]]></category>
		<category><![CDATA[metal up your life]]></category>
		<category><![CDATA[mise open air]]></category>
		<category><![CDATA[mixed]]></category>
		<category><![CDATA[taunus festival]]></category>
		<category><![CDATA[weser metal meeting]]></category>
		<category><![CDATA[Wo es sich lohnt Metalhead zu sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aufgewacht! Da sind wir wieder. Ein halbes Jahr ist es her, dass mit dem letzten Artikel zu Nordrhein-Westfalen die Länderkolumne „Deutschland, deine Festivals“ in ihre Pause ging. Wer nun schon befürchtete, die Serie würde unvollendet bleiben, sei unbesorgt, denn: SILENCE macht keine ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-12-1-hessen-i-mixed/">Deutschland, deine Festivals &#8211; 12.1: Hessen I (Mixed)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Aufgewacht! Da sind wir wieder. Ein halbes Jahr ist es her, dass mit dem letzten Artikel zu Nordrhein-Westfalen die Länderkolumne „Deutschland, deine Festivals“ in ihre Pause ging. Wer nun schon befürchtete, die Serie würde unvollendet bleiben, sei unbesorgt, denn: SILENCE macht keine halben Sachen und hält, was versprochen wurde! Nach dem Beginn unserer Reise im Osten der Republik und dem Bogen über den Norden geht es nun über den Westen in Richtung Süden. Folgerichtig rückt nun Hessen ins Rampenlicht unserer Rundschau. Rund 6 Millionen Einwohner, 21.000 km² Fläche – und über 20 Festivals, die ihr unbedingt kennenlernen solltet! Hier sind für euch die ersten sechs Festivals in der „Mixed Version“. Warum ein Genre favorisieren, wenn man sie alle haben kann?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>3 Tage wach: M.I.S.E. Open Air Festival</h2>
<p>In jedem Land verbergen sich viele kleine Events, deren Name noch recht unbekannt ist. Nicht so beim <strong>M.I.S.E. Open Air Festival</strong>, das wohl bereits zu den namhaftesten Festivals Hessens zählt. Womöglich auch deshalb, weil es sich beim <strong>M:O:A</strong> um das einzige Festival des Landes im „reinen“ Metal-Sektor handelt, welches drei Tage andauert. Das <strong>1. M:O:A</strong> lässt sich auf 2013 zurück datieren, sodass für 2018 bereits die sechste Auflage ansteht. Auch dann werden wieder ca. 1000 Besucher erwartet, was die Veranstaltung zu einem der größten Metal-Festivals des Landes macht. Eine Vergrößerung soll das Festival zum jetzigen Zeitpunkt nicht erfahren. Doch sag niemals nie, schließlich ist Platz für weiteres Wachstum vorhanden!</p>
<p>Dem Motto der Ausgabe entsprechend, sind die Genregrenzen eindeutig uneindeutig. Gespielt wird auf dem normalerweise gegen Ende Mai oder Anfang Juni stattfindenden Event Mixed Metal. Die Fans haben bei der Bandauswahl auch ein Wörtchen mitzureden, denn beim Booking werden die Wunschzettel der Fans berücksichtigt, die zuvor auf dem Festival ausgegeben werden. Da das Festival seinen familiären Charakter als „Underground“-Festival bewahren will, handelt es sich bei den auftretenden Bands weniger um Genregrößen, sondern regelmäßig um jene Truppen, die sich in eben jenem Umfeld bewegen – im Untergrund. Dementsprechend handelte es sich bei den Goat Grindern <strong>MILKING THE GOATMACHINE</strong>, den Thrash-Metallern von <strong>CRIPPER</strong> und <strong>NUCLEAR</strong> sowie der Heavy-Metal-Formation <strong>STORMWARRIOR</strong> schon um die größten Bands des Billings 2017. Neben den vielen Heavy- und Thrash-Kapellen ist aber auch allerlei für andere Geschmäcker geboten, sei es kompromissloser Death Metal (<strong>DEMONBREED</strong>, <strong>INSURRECTION</strong>), aufgeweckter Glam und Hardrock (<strong>NIGHT LASER</strong>, <strong>NITROGODS</strong>) oder stimmiger Power Metal (<strong>ELVENPATH</strong>). 2018 dürfte es ebenso abwechslungsreich werden, wenn Truppen wie <strong>DESASTER</strong>, <strong>MASTER</strong> und <strong>DEBAUCHERY</strong> nach Büßfeld kommen, um den Zuschauern eine gute Show zu bieten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-24126 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Mise-Open-Air.jpg" alt="" width="688" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Mise-Open-Air.jpg 688w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Mise-Open-Air-215x300.jpg 215w" sizes="auto, (max-width: 688px) 100vw, 688px" /></p>
<h2>Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich: Weser Metal Meeting</h2>
<p>Trotz des sehr großen Festivalangebotes stürmen immer wieder neue Veranstaltungen auf den Markt. Zu diesen neuen Festivals gehört auch das <strong>Weser Metal Meeting</strong>, das in diesem Jahr erfolgreich sein Debüt feierte. Mit 450 verkauften Karten war die Veranstaltung auf Anhieb ausverkauft und übertraf deutlich die Erwartungen des <strong>Metal Crew Reinhardshagen e.V.</strong> Am 29. April 2018 wird das Eintages-Festival deshalb mit großer Zuversicht und einem selbstgesteckten Ziel von 500-600 Besuchern fortgesetzt.</p>
<p>Wie schon in diesem Jahr sind fünf Bands eingeladen, um in der <strong>Wesertalhalle</strong> für Stimmung zu sorgen. 2017 wies das Festival mit <strong>SIX BEERS AND A BITCH</strong>, <strong>GUN BARREL</strong> und den Headlinern <strong>NITROGODS</strong> bereits einen starken Einschlag in Richtung Hardrock auf, ergänzt durch eine Prise <strong>VICTIM</strong>-Thrash- und <strong>WOLFEN</strong>-Power-Metal. Und da am Spruch „Never change a running system“ was dran ist, wird der Rock’n’Roll-Anteil auch für die nächste Auflage beibehalten. Dann sind nämlich die französischen <strong>IRON BASTARDS</strong> und die Headliner <strong>HARDBONE</strong> mit dabei, um den Zuschauern einzuheizen. Doch auch die Metallerschaft kommt nicht zu kurz. So beinhaltet das <strong>Weser Metal Meeting 2018</strong> mit <strong>PANDEMIC</strong>, <strong>RISING INSANE</strong> und <strong>SWEEPING DEATH</strong> auch ein Reportoire aus Heavy Metal, Core und Thrash Metal, um die Veranstaltung vielseitig zu gestalten. Wird diese Auflage ebenso erfolgreich sein wie die erste, dürfte dem kleinen Festival eine blühende Zukunft bevorstehen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-24128 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Weser-Metal-Meeting.jpg" alt="" width="595" height="842" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Weser-Metal-Meeting.jpg 595w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Weser-Metal-Meeting-212x300.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px" />
<h2>Thrash First, Mixed Second: Taunus Metal Festival</h2>
<p>Einige Jahre älter, doch deswegen keinesfalls altbacken ist das <strong>Taunus Metal Festival</strong> in Oberursel. Dieses wurde 2009 ins Leben gerufen, seinerzeit noch als eintägiges Event und im Rahmen des <strong>Orscheler Sommers</strong>. Sollte sich dieses Konzept für zwei weitere Jahre bewähren, so erweiterte man das Festival 2012 auf zwei Tage und zog als Festival der Marke „Umsonst &amp; Draußen“ in den nahegelegenen Park um. Ruhe war dem Team jedoch vorerst nicht vergönnt, dafür allerdings den Anwohnern des Parks: Lautstärke-Beschwerden sei Dank, zog das Festival bereits im Folgejahr wieder um. Die <strong>Burgwiesenhalle</strong> sollte schließlich das vorerst dauerhafte Zuhause des kleinen Festivals werden. Mittlerweile ist das <strong>Taunus Metal Festival</strong> fest in der Gegend etabliert. Aus dem „Umsonst &amp; Draußen“-Festival ist eine Indoor-Veranstaltung für den schmalen Taler geworden, die es regelmäßig auf ca. 600 Besucher bringt. Und verlor Anfang diesen Jahres der langjährige Kopf der Organisation <strong>Andreas „Law“ Freitag</strong> den Kampf gegen den Krebs, so ist das Team nach diesem tragischen Rückschlag umso mehr bestrebt, das Festival in seinem Sinne erfolgreich weiterzuführen.</p>
<p>2018 wird das große „X“ für die Nummerierung herhalten, wenn das Festival sein Jubiläum feiert. Traditionell erfolgt dabei eine thematische Gliederung der beiden Festivaltage nach musikalischer Einordnung. Tag 1 steht voll im Zeichen des guten, alten Trash Metal, während sich das Line-Up an Tag 2 auch anderen Sparten öffnet. So finden auch Heavy, Speed, Power, Death und Black Metal Einzug. Eben ganz Old School! Gemischt werden dabei Newcomer und bekanntere Acts sowie vereinzelte „Exoten“ aus dem Ausland. 2017 stellte die türkische Band <strong>THRASHFIRE</strong> diesen besonderen Act dar. Neben diesen durften sich am ersten Festivaltag auch Gruppen wie <strong>WARHAMMER</strong>, <strong>VULTURE</strong> und <strong>IRON CURTAIN</strong> auf der Bühne austoben, bevor am zweiten Tag Künstler wie <strong>SECUTOR</strong>, <strong>CAGE</strong>, <strong>STORMWARRIOR</strong> und <strong>IRON KOBRA</strong> übernahmen. Auch für April 2018 sind wieder insgesamt 20 Acts geplant, um zu einer harten Mixtur vermengt und den Besuchern als akustischer Schmaus dargeboten zu werden. Möge das Jubiläum ein feierbares werden!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24130" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Taunus-Metal-Festival.jpg" alt="" width="688" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Taunus-Metal-Festival.jpg 688w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Taunus-Metal-Festival-215x300.jpg 215w" sizes="auto, (max-width: 688px) 100vw, 688px" /></p>
<h2>Schau, es ist gratis! Chaostraum Open Air</h2>
<p>Jubiläum zum Zehnten ist im Trend! Nicht nur das <strong>Taunus Festival</strong>, sondern auch das <strong>Chaostraum Open Air</strong> feiert 2018 die zehnte Auflage. Mit einem Band-Reportoire, das zur Gänze aus persönlichen Bandkontakten bestand, zogen die damals gerade mal 17 Jahre alten Veranstalter 2008 zum ersten Mal ihr Festival für ca. 150-200 Besucher auf. Auch hier entschied man sich nach einigen Ausgaben im Jahr 2012 zum nächsten Schritt, der die Ausdehnung auf zwei Tage beinhaltete. Mehr Grund zum Campen und genügend Spielzeit für mehr Bands! Nachdem der Umbau des bis dato genutzten Sportheims in Schröck 2013 die Sorge mit sich zog, das Festival könne Schäden hinterlassen, zog das <strong>Chaostraum</strong> 2014 in die <strong>Mehrzweckhalle Rauischholzhausen</strong> und setzte anschließend aufgrund privater Umstände der Organisatoren schließlich ein Jahr aus. Seit 2016 läuft das Festival in der heutigen Form als Open Air in Runzhausen. Aus den anfänglichen 200 sind inzwischen 500 Besucher geworden. Damals wie heute: kostenlos!</p>
<p>In den letzten beiden Jahren wartete das Ende Juli stattfindende Festival mit jeweils 14 Bands auf, sechs am Freitag und acht am Samstag. Viele der auftretenden Bands stammen aus der Umgebung, doch auch einige größere Acts lassen sich ausmachen. Als Hauptacts der letzten Jahre konnten beispielsweise schon <strong>PARASITE INC.</strong> und <strong>SUIDAKRA</strong> gewonnen werden. Andere Namen anno 2017 sind <strong>TRIDDANA</strong>, <strong>SLEEPERS‘ GUILT</strong>, <strong>HYEMS</strong>, <strong>CORROSIVE</strong> und <strong>ALLTHENIKO</strong>. Die gesamte Mischung stellt sich relativ hart dar, sodass neben vereinzelten Nuancen aus dem Core oder Power Metal die Genres Thrash, Black, Death und Melodic Death Metal die erste Geige spielen. Wer sich durch diese Klänge begeistern lässt, ist hier richtig. Und wer noch zweifelt – denkt dran, das Festival ist für lau!</p>
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<h2>Interessanter als die Geburt Christi? Masters of Cassel</h2>
<p>Eben sagte ich es bereits: Jubiläum zum Zehnten ist IN! Während die obigen Vertreter dieses noch vor sich haben, hat das nächste Festival die zehnte Auflage gerade hinter sich gebracht. Genauer gesagt, vor zwei Tagen! Als sich 2005 zum ersten Mal die lokalen Bands Kassels zum <strong>Masters of Cassel</strong> vereinten, wussten wohl die wenigsten, dass es sich hier um den Aufakt einer mehrjährigen <strong>Weihnachtstradition</strong> handeln würde. Fünf Jahre lang fand das Festival zu oder um Weihnachten statt und sorgte damit für eine deftige Bescherung. Danach war mangels passender Location leider vorerst Schluss. Im Jahr 2013 meldete sich das Lokalfestival endlich mit einem Paukenschlag zurück. Es gab viel nachzuholen, und deswegen beschenkten die Organisatoren die Kasseler Szene gleich mit <strong>zwei Ausgaben</strong>: einem Sommer- und einem Winter-Festival. 2014 setzte die Veranstaltung wegen bekannter Probleme erneut aus, ehe das <strong>Masters of Cassel</strong> ab 2015 vom <strong>Rock Hard</strong> entdeckt und präsentiert wurde und seitdem nun jedes Jahr in der Zeit vor Weihnachten stattfindet. Zählte das Festival früher 400 bis 600 Besucher, so waren es in den letzten Jahren im kleinen <strong>K19</strong> lediglich 200 Gäste. Dieses Jahr ging es erstmalig ins <strong>Hotel Reiss</strong>, dessen Ballsaal bis zu 550 Zuschauern Platz bietet. Genügend Gelegenheit also, an die Größenordnungen der einstigen Weihnachts-Festivals anzuschließen!</p>
<p>Auch, wenn das Festival heute einen größeren Ruf hat als noch vor 12 Jahren, soll dennoch der lokale Bezug der Anfangstage und die Auftrittsmöglichkeit für Bands aus der Gegend aufrecht erhalten werden. Demgemäß achten die Veranstalter darauf, einen Lokalband-Anteil von mindestens 40 % zu halten. Die sieben bis neun Bands, welche für das <strong>Masters of Cassel</strong> gebucht werden, bieten dabei hauptsächlich klassischen Metal. Heavy, Thrash und Death Metal dominieren das kleine Line-Up, das nur in Ausnahmefällen Raum für andere Genres lässt. Und auch dann handelt es sich um etablierte oder verwandte Genres, wie die Rekrutierungen von <strong>WAGNIS</strong> (Power Metal) und <strong>MORAST</strong> (Black/Death/Doom) in diesem Jahr zeigen. In den letzten Jahren konnten u.a. <strong>DISCREATION</strong>, <strong>STEELPREACHER</strong>, <strong>WARPATH</strong> und sogar <strong>SODOM</strong> verpflichtet werden, um in Kassel zu spielen. Stars der diesjährigen Auflage waren <strong>MORGOTH</strong>, <strong>ATTIC</strong> und <strong>IRON THOR</strong>, zu denen sich im Vorprogramm auch noch <strong>BURDEN OF GRIEF</strong>, <strong>TYRANEX</strong>, <strong>MORTAL TERROR</strong> und <strong>CHAOS PATH</strong> gesellten. Es bleibt zu wünschen, dass das Festival mit dem neuen Veranstaltungsort ein Zuhause von Dauer gefunden hat, um in Zukunft ohne Unterbrechungen fortgeführt werden zu können. Wir drücken die Daumen!</p>
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<h2>Level Up war gestern: Metal Up Your Life</h2>
<p>Zur Abwechslung beleuchten wir abschließend noch einmal ein junges Festival in Hessen. Das <strong>Metal Up Your Life</strong> fand am 6. Februar 2016 zum ersten Mal statt und feiert am 12. Mai 2018 die fünfte Auflage. Wie, nach gerade einmal zwei Jahren? Ja, genau! Bei dem kleinen Festival in Darmstadt handelt es sich nämlich um ein halbjährlich stattfindendes Eintages-Festival. Nach dem Debüt im folgten Veranstaltungen im Oktober 2016, März 2017 und November 2017, die fünfte Ausgabe ist für Mai 2018 angesetzt. Die genauen Termine sind damit recht variabel, doch zumindest lässt sich festhalten: erstes Festival des Jahres in der ersten Jahreshälfte, zweites in der zweiten! Aufgezogen wird der Spaß von der ortsansässigen Band <strong>ALL WILL KNOW</strong>, die sich musikalisch zwischen Melodic Death und Modern Metal bewegen.</p>
<p>Und damit kommen wir auch schon zum Billing. Dieses beinhaltete jüngst fünf bis acht Bands, darunter … selbstverständlich, die Veranstalter selbst! Die anderen Bands bewegen sich in mehr oder weniger ähnlichen Gefilden. Ein starker Einschlag in den Bereich Melodic Death Metal ist kaum zu übersehen, daneben bekommt aber auch folkiger und progressiver Metal seine Chance. Schon für die zweite Auflage konnten <strong>SUIDAKRA</strong> als Headliner gewonnen werden, die dritte Runde wurde durch <strong>PARASITE INC.</strong> und <strong>CRUADALACH</strong> angeführt, und im November machte <strong>ABINCHOVA</strong> den Main-Act. Dazwischen liest man Namen wie <strong>SOULBOUND</strong>, <strong>DARKEST HORIZON</strong> und <strong>PENTARIUM</strong>, <strong>THE LAST HANGMEN</strong> und <strong>HUMAN DEBRIS</strong>. Doch wer denkt, ich hätte schon alles Nennenswerte erwähnt, der irrt! Besonderes Highlight des Events sind die Auftritte auf der zweiten, der Akustik-Bühne. Für ein Festival dieser Größe ist eine zweite Bühne durchaus selten. Hier werden Songs einiger Bands, mitunter auch solcher von der Hauptbühne, anders arrangiert dem Publikum vorgestellt. Da wird auch schon mal ein Saxophon oder eine Klarinette anstelle der Leadgitarren gezückt. Äußerst interessant und sicher mal einen Blick wert. Klingt gut? Na dann – auf nach Darmstadt, <strong>Metal Up Your Life!</strong></p>
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<h3>Wie? Das war euch nicht bunt genug?</h3>
<p>Dann freut euch auf die nächste Ausgabe. Es erwarten euch all diejenigen Festivals, die noch weniger Wert auf Genregrenzen legen als die Veranstaltungen der heutigen Ausgabe. Ich nehme euch mit auf Ausflüge in verschiedenste Musiksparten der rockigeren Art – keine Angst, mit <strong>Helene Fischer</strong> müsst ihr sicher nicht rechnen!</p>
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		<title>Festivals &#8211; ein bedenklicher Trend?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Aug 2017 06:40:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es gab mal eine Zeit, da schienen Festivals Rock- und Metalfans vorbehalten zu sein &#8211; inzwischen rennt schätzungsweise jede zweite Kommilitonin mit einem Festivalbändchen am Arm durch die Uni. Sputnik Springbreak, splash!, Helene Beach &#8211; von wegen Metal. Selbst für den Einlass ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Es gab mal eine Zeit, da schienen Festivals Rock- und Metalfans vorbehalten zu sein &#8211; inzwischen rennt schätzungsweise jede zweite Kommilitonin mit einem Festivalbändchen am Arm durch die Uni. <strong>Sputnik Springbreak</strong>, <strong>splash!</strong>, <strong>Helene Beach</strong> &#8211; von wegen Metal. Selbst für den Einlass zu Abibällen werden immer öfter Stoffbänder mit Metallklammern verteilt. Ob Modeaccessoire oder persönlich bedeutsames Erinnerungsstück &#8211;</p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Warum sind Festivals so ein Trend geworden?</strong></h4>
<p><strong>1983</strong> gab es bereits <strong>30 größere Festivals</strong> in ganz Deutschland. Wie niedlich! Inzwischen sind es weit über <strong>500</strong> &#8211; und diese Angabe stammt von <strong>2014</strong>! Die Anzahl wächst und wächst, Festivals erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und sind als fester Bestandteil der Jugendkultur nicht mehr wegzudenken.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Eine Begleiterscheinung dieser Tendenz: Der Begriff „Festival“ wird aktuell immer stärker für <strong>Marketing-Zwecke</strong> ausgenutzt.</p>
</blockquote>
<p>Damit meine ich nicht die Tatsache, dass die Tickets für besagte Veranstaltungen teilweise <strong>sündhaft teuer</strong> sind (was in den meisten Fällen mit Sicherheit auch gerechtfertigt ist, wenn man bedenkt, welch ausgeklügelte Organisationsstrukturen stets dahinterstecken).</p>
<p>Nein, mir geht es hierbei darum, dass Festivals in der Öffentlichkeit teilweise mehr und mehr mit <strong>Mode</strong> und <strong>Beauty-Produkten assoziiert</strong> werden, anstatt mit Musik.</p>
<p>Da gibt es <strong>Mascara</strong>, die damit wirbt, die <strong>perfekten Festival-Wimpern</strong> zu zaubern. Es ist doch nur Wimperntusche! Was haben Wimperntuschen und Festivals gemeinsam? Ich begreifs nicht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20544" aria-describedby="caption-attachment-20544" style="width: 587px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20544 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2__-sub-buzz-5391-1490728260-17.png.jpg" width="597" height="396" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2__-sub-buzz-5391-1490728260-17.png.jpg 597w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2__-sub-buzz-5391-1490728260-17.png-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2__-sub-buzz-5391-1490728260-17.png-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 597px) 100vw, 597px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20544" class="wp-caption-text">Glitter Booty</figcaption></figure>
<p>Noch so ein ganz heißer Styling-Trend, der durch das diesjährige <strong>Coachella-Festival</strong> populär geworden ist: der sogenannte <strong>Glitter Booty</strong>. Aber warum soll ich mir <strong>Glitzer auf den Arsch kleben</strong>, wenn ich doch eigentlich nur headbangen will?</p>
<p>Aber Festival ist eben nicht gleich Festival. Es scheint, an dieser Stelle begegnen sich zwei verschiedene Welten, obgleich sie denselben Namen tragen. Hier muss man noch einmal unterscheiden zwischen klassischen Metal-Festivals und denen, die <strong>Blogger</strong>, <strong>Fashionistas</strong>, und <strong>Social-Media-Influencer</strong> vereinnahmt haben.</p>
<h4>Wie lange wird es wohl noch dauern, bis auch <strong>Wacken</strong> zum Laufsteg verkommt?</h4>
<p>Mir schien es lange, als seien Festivalbändchen in erster Linie ein fast unfehlbarer Anzeiger dafür, dass da ein Fan von Rockmusik vor mir steht. Und die Wurzeln solcher mehrtägiger Open Airs liegen auch tatsächlich in traditionell handgemachten Gitarrenklängen: Im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ fand anno <strong>1959</strong> mit dem <strong>Newport Folk Festival</strong> das erste bekannte und große Musikfestival statt. &nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>Woodstock</strong> war zwar nicht das erste Festival, bleibt aber bis zum heutigen Zeitpunkt das populärste. Und möglicherweise auch das, an dem sich die aktuellen Modetrends orientieren. <strong>Blumenkränzchen</strong>? <strong>Hippie-Wimpern</strong>? Ein eher kläglicher Versuch, den ursprünglichen <strong>Woodstock</strong>-Spirit zu konservieren, wenn man darüber nachdenkt, was die eigentlichen Hintergründe für das Stattfinden der<strong> „3 Days of Peace &amp; Music“</strong> waren &#8211; dem Vietnamkrieg ein friedliches Zeichen entgegenzusetzen &#8211; wirkt eine nachgeahmte Inszenierung im Kontext der heutigen First World, deren größtes Problem es ist, wenn das Internet mal für ein paar Stunden nicht funktioniert &#8211; ich schließe mich da selbst nicht aus &#8211; nicht nur unheimlich gestellt, sondern sogar verdrängend.</p>
<h4>Doch ein wenig Schaulaufen? &nbsp;</h4>
<p>Na schön, ich muss schon zugeben, auf meinem ersten Metal-Festival fiel mir auf: Ein bisschen ähnelte es ja doch einer <strong>Modenschau</strong>. Da werden in weiser Voraussicht für drei bis vier Tage <strong>nur die schönsten Bandshirts</strong> liebevoll aus dem Schrank gekramt, stolz trägt man seine Kutte über den Campground spazieren, über Jahre hinweg nur mit den besondersten Patches bestückt, und am Ende kommt eine herrlich bunte Meute aus Trägern schwarzer T-Shirts zusammen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20545" aria-describedby="caption-attachment-20545" style="width: 1014px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20545 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/3-IMG_5174-1024x768-1024x768.jpg" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/3-IMG_5174-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/3-IMG_5174-1024x768-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/3-IMG_5174-1024x768-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20545" class="wp-caption-text">Kommt ihr grad von nem Konzert oder vom Shoppen? Eines der typischen Bilder vom <strong>Coachella Valley Music and Arts Festival.</strong></figcaption></figure>
<p>Auch, wenn einige der <strong>aktuellen Modetrends</strong> sicher fragwürdig sind und noch dazu höchst unpraktisch erscheinen, sollte es jedem gestattet sein, auf einem Festival <strong>dem stinknormalen Alltag</strong> zu <strong>entfliehen</strong> und sich selbst so auszuleben, wie er oder sie es für richtig empfindet.</p>
<p>Kritiker werden an dieser Stelle argumentieren, dass die Musik doch Mittelpunkt eines <strong>Musik</strong>festivals sei und bleiben solle. Aber sollte nicht jeder Gast eines solchen für sich entscheiden, welchen Sinn er der Veranstaltung für sich entnimmt? So soll es auch bei <strong>Rock am Ring</strong>, <strong>With Full Force</strong> oder <strong>Summer Breeze</strong> die berüchtigten <strong>Phantom-Besucher</strong> geben &#8211; jene Menschen, die ein Ticket ergattert haben, um letztendlich die meiste Zeit in gemütlicher Runde auf dem Campingplatz zu verbringen, anstatt sich unters Konzertpublikum zu mischen.</p>
<h4>Die Tussi mit dem Assi</h4>
<p>Was also wäre eine Musikveranstaltung ohne <strong>eine großartige Gemeinschaft</strong>, mit der man sie teilen könnte? <strong>Dem wertvollen Potenzial, Menschen jeden Alters, jeder Nation und jeder Berufsgruppe zu verbinden, können nicht viele sonstige Kulturveranstaltungen das Wasser reichen.</strong>&nbsp;</p>
<p>Bliebe wirklich nichts als die Musik &#8211; und sei sie noch so großartig &#8211; so würde eine ganze Menge der Atmosphäre, dem ganzen Drumherum, das eine Festivität ausmacht, verloren gehen. &nbsp;&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20546" aria-describedby="caption-attachment-20546" style="width: 890px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20546 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/4-image.jpg" width="900" height="570" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/4-image.jpg 900w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/4-image-300x190.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/4-image-750x475.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20546" class="wp-caption-text">Gummistiefel statt Stilettos: Bild vom <strong>Wacken Open Air</strong> 2016</figcaption></figure>
<p>Festivals haben nicht mit Metal angefangen, sie werden auch nicht beim Metal aufhören, haben sich aber dennoch als <strong>unersetzbare Zutat der Subkultur</strong> etabliert. Auf viele Anhänger dieser scheint es eine beängstigende Wirkung zu haben, dass solche Bestandteile in verstärktem Ausmaß in die <strong>Populärkultur</strong> übernommen werden. Fast so, als käme es <strong>Plagiarismus</strong> gleich, ähnliche Festivitäten auch <strong>„unprivilegierten“ Nicht-Metalheads</strong> zugänglich zu machen.</p>
<p>Ob nun Metal oder nicht: Man teilt die Kulturveranstaltungen zwar in unterschiedliche Kategorien ein, die aber nicht mehr ganz klar voneinander abzugrenzen sind, denn eine entscheidende Komponente haben sie alle gemeinsam &#8211; <strong>die Kunst</strong>.&nbsp;&nbsp;</p>
<h4>Wie so oft verlaufen die Grenzen eben auch hierbei &#8211; fließend</h4>
<p>Dass es mittlerweile solch ein vielfältiges Angebot an verschiedensten Festivals gibt, ist doch fantastisch! Es beschränkt sich nicht einmal nur auf Musik &#8211; da gibt es<strong> Foodfestivals</strong>, <strong>Comicfestivals</strong>, <strong>Theaterfestivals</strong>, &#8230; die Liste lässt sich ungeahnt fortführen.</p>
<p>Da ist <strong>für fast jeden Geschmack</strong> etwas Passendes dabei. Beachtlich!</p>
<p>Und ob man den teils fragwürdigen „Festival-Trends“ am Ende folgen möchte, oder nicht, wird &#8211; glücklicherweise &#8211; Geschmackssache bleiben. Es hat eben doch einen Grund, weshalb man Modepüppchen-Veranstaltungen von herkömmlichen Metal-Festivals trennt. Welcher das sein soll? Ganz einfach: <strong>Blumenkränze und Muschelkrönchen im Haar stören beim Headbangen.<br />
</strong></p>
<p>Bilder mit freundlicher Genehmigung von static.independent.co.uk, buzzfeed.com, wittyandpretty.com und sueddeutsche.com. All rights reserved!</p>
<hr>
<p><em><strong>Dies ist ein Beitrag von Gastautorin:</strong></em> <strong>Alexandra</strong></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.4: Nordrhein-Westfalen IV (Spätsommer)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Wo es sich lohnt Metalhead zu sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In einigen Bundesländern reichen Schulferien bis in den September hinein. Keine große Überraschung, wenn man bedenkt, dass auch zum Ende des dritten Quartals oft noch hohe Temperaturen herrschen. Und wo hohe Temperaturen sind, gibt es natürlich auch Festivals. Im August und September ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-4-nordrhein-westfalen-iv-spaetsommer/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.4: Nordrhein-Westfalen IV (Spätsommer)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In einigen Bundesländern reichen Schulferien bis in den September hinein. Keine große Überraschung, wenn man bedenkt, dass auch zum Ende des dritten Quartals oft noch hohe Temperaturen herrschen. Und wo hohe Temperaturen sind, gibt es natürlich auch Festivals. Im August und September bietet Nordrhein-Westfalen einen reichhaltigen Ausklang des Festivalsommers. Auch, wenn dieser an einigen Stellen etwas bröckelt …</p>
<h2>Auf in die Unabhängigkeit: Turock Open Air</h2>
<p>Eine ganz große Nummer in der Essener Innenstadt ist das seit 1996 stattfindende <strong>Essen.Original.</strong>, dem jährlich mehrere hunderttausend Menschen beiwohnen. Dieses servierte verschiedenste Stile auf unterschiedlichen Bühnen. Eine dieser Bühnen, die in den letzten Jahren immer weiter an Beliebtheit gewann und quasi zum „Festival im Festival“ wurde, war die <strong>Turock Bühne</strong> im Rahmen des <strong>Turock Open Air</strong>. Im Rahmen einer Neuausrichtung des <strong>Essen.Original.</strong> 2009, wurden alternative Stile wie Metal oder Hip-Hop aus dem Programm verdrängt – was kurz gesagt zu Protesten und der Ausführung einer Konkurrenzveranstaltung <strong>Essen Originell</strong> führte. Dies mündete 2010 in die Einigung mit der zuständigen GmbH und die Wiedereingliederung des Festivals. Aufgrund der in den Folgejahren wachsenden Bedeutung des <strong>Turock Open Air</strong>, das mittlerweile mehrere tausend Menschen anzieht, wäre 2017 eine kostspielige Baugenehmigung vonnöten gewesen, da die bisherige Sondergenehmigung für die Menge an Menschen nicht mehr ausreichte. Diese Kosten wollte das Stadtmarketing allerdings nicht mehr tragen. Die Essener Metalfans müssen sich vorerst aber nicht sorgen – Veranstalter <strong>Peter Siewert</strong> wird das Festival nun als unabhängige Veranstaltung zwei Wochen vor dem <strong>Essen.Original.</strong> durchführen. Neuer Termin: 18. und 19. August 2017.</p>
<p>Das Schöne am <strong>Turock</strong>: Wieder einmal handelt es sich um ein Festival unter dem Motto „umsonst &amp; draußen“. Das bedeutet: keine Ticketkosten! Finanziert wird die Veranstaltung komplett über den Getränkeumsatz. Im letzten Jahr noch an drei Tagen mit 20 Bands unterwegs, bietet man nun 17 Bands an zwei Tagen. Das Billing ist ziemlich gemischt, beinhaltet aber auffällig viele Bands aus dem Death Metal. Auch Punk und Thrash Metal sind ab und an zu sehen. Daneben gibt es vereinzelt Verschiedenes – Melo Death, Hardrock, Sludge oder Heavy Metal ließen sich jedenfalls im letzten Jahr verorten. Nachdem 2016 <strong>PENNYWISE</strong>, <strong>JOHN DIVA</strong> und <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> als Headliner auftraten, stehen dieses Jahr <strong>LIFE OF AGONY</strong>, <strong>CROWBAR</strong>, <strong>SACRED REICH</strong> und <strong>ORDEN OGAN</strong> ganz oben auf der Liste. Bei einem solchen Eintrittspreis kann man dazu schwer „Nein“ sagen, oder?</p>
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<h2>Hauptsache Death Metal! NRW Deathfest</h2>
<p>Schon immer vollkommen unabhängig ist das <strong>NRW Deathfest</strong> in Wermelskirchen, das zwischen Wuppertal und Leverkusen liegt. Das Festival findet bereits seit 2002 statt und kommt auf bisher 13 Auflagen. 2016 pausierte das Festival, da die Organisatoren sich ein Jahr erholen wollten, um 2017 wieder voll durchzustarten. Und das Versprechen wurde eingehalten: das <strong>NRWDF</strong> gibt am 22. und 23. September sein Comeback und geht damit in die 14. Runde.</p>
<p>Das Kartenkontingent ist limitiert – auf gerade einmal 300 Karten! Damit zählt das Event zu den ganz kleinen Festivals des Bundeslandes. Welche Musik hier gespielt wird, verrät bereits der Name. Egal, ob es ortsansässige oder bekanntere Bands sind. Hauptsache, sie spielen Death Metal! 2015 gehörten <strong>AVULSED</strong>, <strong>DISAVOWED</strong> und <strong>BLOOD</strong> zu den größten Bands der Veranstaltung. Dieses Jahr treten <strong>LORD GORE</strong>, <strong>UNDERGANG</strong>, <strong>PHRENELITH</strong> und <strong>CADAVER DISPOSAL</strong> als Hauptacts in deren Fußstapfen. Steht ihr total auf a) Death Metal und b) kleine Festivals? Dann bietet das <strong>NRW Deathfest</strong> genau den richtigen Anlaufpunkt.</p>
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<h2>Zwischen Psychedelic und Rock: Junkyard Open Air</h2>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Noch blutjung ist das <strong>Junkyard Open Air</strong>, das 2016 erstmalig in Dortmund stattfand. Zur ersten Auflage wurden 1000 Gäste erwartet, die von fünf Bands angelockt werden sollten. Offenbar mit gutem Erfolg, denn dieses Jahr geht der Spaß mit einer Band mehr als im Vorjahr weiter. Die Bands bewegen sich zwischen Psychedelic, Stoner, Hardrock und Blues. Die Gruppen <strong>REDWATER</strong>, <strong>BONE MAN</strong>, <strong>NIGHT</strong>, <strong>HÄLLAS</strong> und <strong>SIENA ROOT</strong> werden das Publikum immer weiter anheizen, ehe mit <strong>RADIO MOSCOW</strong> der Headliner das große Finale schmeißt. Terminiert ist das <strong>Junkyard Open Air 2017</strong> auf den 12. August.</p>
<h2>Täglich grüßt die Folkrockband: Feuertal Festival</h2>
<p>Die gemütliche <strong>Waldbühne Hardt</strong> in Wuppertal ist der Schauplatz des ältesten Festivals im nordrhein-westfälischen Festivalspätsommer. Denn seit 2003 findet dort das <strong>Feuertal Festival</strong> statt. Nach einer Pause im darauffolgenden Jahr, durften in den&nbsp;kommenden Jahren, wie schon zur Erstauflage, vier Bands spielen. 2011 stieg die Zahl auf fünf Bands an, ehe ab 2012 die große Erweiterung auf zwei Tage und zehn Bands folgte. So ist es bis heute – fünf Bands am ersten, fünf Bands am zweiten Veranstaltungstag. Eine Ausnahme davon gab es lediglich 2014, als die Veranstaltung sich über einen Tag mit sechs Bands erstreckte.</p>
<p>Zu rechnen ist mit ungefähr 2000-2500 Gästen. Die zehn auftretenden Bands entstammen dabei stets dem (zumeist deutschsprachigen) Folk, Gothic und Dark Rock. Die größeren Vertreter der Genres gaben sich in den letzten Jahren die Klinke in die Hand: auf <strong>SCHANDMAUL</strong> und <strong>FEUERSCHWANZ</strong> folgen <strong>SALTATIO MORTIS</strong> und <strong>LETZTE INSTANZ</strong>, auf <strong>FIDDLER´S GREEN</strong> und <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> wiederum <strong>MONO INC.</strong>, <strong>TANZWUT</strong> und <strong>KORPIKLAANI</strong>. Wer viele dieser Bands mag, kann getrost jedes Jahr aufs Neue die Veranstaltung in Wuppertal besuchen, da diese Bands in regelmäßigen Abständen erneut auftreten. Das <strong>Feuertal Festival</strong> ist damit das perfekte Festival für Gewohnheitstiere.</p>
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<h2>Kurz und knackig: RheinRiot</h2>
<p>Das <strong>RheinRiot</strong> in Köln ist gleich in dreierlei Hinsicht kleiner als das <strong>Feuertal Festival</strong>. Erstens: Das Festival ist wesentlich jünger. 2016 gegründet, findet es dieses Jahr erst zum zweiten Mal statt. Damit hat das Festival eine kürzere Historie. Zweitens: Das kleine Metalfestival in Köln beschränkt sich auf einen Veranstaltungstag mit vier bis fünf Bands. Und drittens: Es sind erwartungsgemäß weniger Besucher anwesend. Mit rund 500 Gästen ist das <strong>RheinRiot</strong> eine sehr familiäre Veranstaltung.</p>
<p>Das Festival, welches Anfang August in der <strong>Live Music Hall</strong> stattfindet, stellte letztes Jahr eine Auswahl von fünf Bands zusammen. In diesem Jahr wurde die Anzahl auf vier reduziert. Die letztjährige Auflage bot mit <strong>KRYPTOS</strong>, <strong>BLIKSEM</strong>, <strong>ABORTED</strong>, <strong>DEVILDRIVER</strong> und <strong>ARCH ENEMY</strong> eine relativ „klassische“ Mischung aus Heavy, Thrash, Death und Melodic Death Metal. Die diesjährige Mischung sieht da schon ein bisschen anders aus – Black- und Doom-Einflüsse mischen sich mit Sludge und Industrial. Für diese Mischung sorgen <strong>STEAK NUMBER EIGHT</strong>, <strong>KATATONIA</strong>, <strong>PRONG</strong> und <strong>MANTAR</strong>. Die Zielgruppe könnte dieses Mal eine andere sein. Spannend bleibt die Frage, ob dies neue Zuschauer eher anlocken oder abschrecken wird. Der 6. August 2017 wird es zeigen.</p>
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<h2>Maximum 800: Metal de Houte</h2>
<p>Ein ähnlich übersichtliches Line-Up wie das <strong>RheinRiot</strong> bietet das <strong>Metal de Houte</strong> bei Mönchengladbach. Erstmalig 2009 vor gerade einmal 100 Zuschauern veranstaltet, ist die Veranstaltung mittlerweile beträchtlich gewachsen. Das Clubgelände in Erkelenz fasst bis zu 800 Menschen, womit das Festival das <strong>RheinRiot</strong> in seiner Größe sogar übertrifft.</p>
<p>Für die Bandauswahl gilt allerdings das Gegenteil. Während in Köln wirklich populäre Bands den Mainact geben, handelt es sich bei den in Erkelenz auftretenden Gruppen eher um lokale Bekanntheiten aus dem Rock und Metal. 2015 waren <strong>MENTAL WAR</strong>, <strong>SCARGOT</strong>, <strong>DIVINE ZERO</strong>, <strong>BULLETRIDE</strong> und <strong>GUN BARREL</strong> mit dabei. Dieses Jahr werden neben einigen anderen auch&nbsp;<strong>MOTORJESUS</strong> auftreten. Am 02. September 2017 könnt ihr mit dabei sein – danach ergibt sich erst 2019 wieder eine Chance, da das Festival nur alle zwei Jahre stattfindet.</p>
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<h2>We´ll be back: Rodarock Festival</h2>
<p>Während das <strong>Metal de Houte</strong> im nächsten Jahr freiwillig pausiert, sieht die Situation <strong>Rodarock Festival</strong> in Aachen ein wenig anders aus. Seit der Erstaustragung 2006 fand das eintägige Festival ununterbrochen jährlich statt und kommt somit bis heute auf elf Auflagen. In diesem Jahr muss die ungefähr 750 Gäste starke Veranstaltung erstmalig aussetzen. Grund dafür sind Schwierigkeiten mit dem Gelände. Aufgrund von Bauarbeiten an einem angrenzenden Hallenbad, wäre die für das Sicherheitskonzept unverzichtbare Feuerwehrzufahrt auf das Festivalgelände blockiert. Da die Veranstaltung so nicht durchgeführt werden kann, wurde diese am 30. Mai 2017 abgesagt – mit dem Versprechen, im nächsten Jahr wiederzukehren.</p>
<p>Versprochen wird ein „geiles Line-Up“. Bei diesem Aachener Festival handelt es sich fast ausschließlich um ein Core-Festival. Gespielt werden Hardcore, Metalcore und Deathcore. 2016 gaben sich u.a. <strong>DEEZ NUTS</strong>, <strong>TO THE RATS AND WOLVES</strong> und <strong>EXIST IMMORTAL</strong> diesen Spaß, im Jahr davor waren <strong>ANY GIVEN DAY</strong> und <strong>HIS STATUE FALLS</strong> die Mainacts. Man darf gespannt sein, wer 2018 die letzten Auftritte des Abends spielen wird.</p>
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<h2>R.I.P.: Münster Metal Massaker &amp; BÄÄÄM Festival</h2>
<p>Das war es für heute mit den aktiven Festivals. Wer sich nun auch noch ein wenig für die jüngere Festivalgeschichte des Landes interessiert, erfährt zum Abschluss, welche beiden Events seit diesem Jahr nicht mehr unter uns weilen. Zum einen ist da das <strong>Münster Metal Massaker</strong>, das von 2010 bis 2016 als Ein-Tages-Festival stattfand. Dieses Jahr wird das Oldschool-Event, auf dem vor allem Künstler aus dem Heavy-, Death- und Thrash-Bereich auftraten, nicht mehr stattfinden, da die Veranstalter aus beruflichen Gründen die notwendige Zeit zur Planung nicht mehr finden. Somit bleibt das siebente <strong>Münster Metal Massaker</strong> im Jahr 2016 auch das letzte.</p>
<p>Immerhin gab es hier einen würdigen Ausklang. Weniger glorreich gestaltet sich leider der Abgang des <strong>BÄÄÄM Festival</strong> in Kierspe, das ca. 50 Kilometer von Wuppertal entfernt liegt. Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen, letztere mit ungefähr 1000 angereisten Gästen, sollte die Veranstaltung 2017 zum dritten Mal als Alternative zum <strong>Wacken Open Air</strong> dienen. Das Billing, welches von Heavy Metal dominiert und durch Power, Thrash und Folk Metal ergänzt wurde, war bereits fertiggestellt. Doch dann kam die Absage durch den Veranstalter <strong>Gut Haarbecke GmbH</strong>. Das <strong>BÄÄÄM Festival</strong> wurde gestrichen – ohne weiteren Kommentar, ohne Ersatz, ohne Fortsetzung. Es ist das traurige Ende einer kurzen Geschichte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-17907" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer-1024x721.jpg" alt="" width="1024" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer-1024x721.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer-300x211.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer-750x528.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer.jpg 1065w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Das Ende naht!</h3>
<p>In zwei Wochen ist es endlich soweit. Der letzte Artikel zu den Festivals in Nordrhein-Westfalen wird noch einmal die Events im Herbst beleuchten, ehe ein Fazit zu den unfassbar zahlreichen Veranstaltungen des Landes gezogen wird. Schaut nochmal rein, denn der Artikel wird das Finale vor der anstehenden Sommerpause der Kolumne „Deutschland, deine Festivals“ sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-4-nordrhein-westfalen-iv-spaetsommer/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.4: Nordrhein-Westfalen IV (Spätsommer)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.3: Nordrhein-Westfalen III (Hochsommer)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 May 2017 10:50:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Bund]]></category>
		<category><![CDATA[castle rock]]></category>
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		<category><![CDATA[rockair festival]]></category>
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		<category><![CDATA[tank mit frank]]></category>
		<category><![CDATA[Wo es sich lohnt Metalhead zu sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich, der Festivalsommer ist da! Zumindest, was die Kolumne „Deutschland, deine Festivals“ mit der Serie zu Nordrhein-Westfalen angeht. Nach Ausgaben zu den Festivals im Winter sowie im Frühling, folgt nun die dritte Ausgabe, die sich mit dem absoluten Höhepunkt der Saison befasst. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-3-nordrhein-westfalen-iii-hochsommer/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.3: Nordrhein-Westfalen III (Hochsommer)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich, der Festivalsommer ist da! Zumindest, was die Kolumne „Deutschland, deine Festivals“ mit der Serie zu Nordrhein-Westfalen angeht. Nach Ausgaben zu den Festivals im Winter sowie im Frühling, folgt nun die dritte Ausgabe, die sich mit dem absoluten Höhepunkt der Saison befasst. In nur einem einzigen Monat hat das bevölkerungsreichste Land der Republik acht Festivals anzubieten – ein erstaunliches Angebot. Und da die Festivals im Hochsommer stattfinden, reden wir auch ausschließlich von Open Airs, stimmts? Nun ja, nicht ganz. Eines der Juli-Festivals kann mit einer ganz besonderen Location aufwarten. Einige unter euch ahnen sicherlich, von welchem Festival die Rede ist. Alle anderen werden es in den folgenden Absätzen herausfinden müssen …</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das größte Festival im Juli: Rockair Festival</h2>
<p>Doch fangen wir erst einmal – wie üblich – mit dem größten Festival der Ausgabe an. Es mag den einen oder anderen überraschen, doch tatsächlich handelt es sich beim <strong>Rockair Festival</strong> in Paderborn um ein blutjunges Festival, das 2017 erst zum zweiten Mal stattfindet. An einem Tag im Jahr verwandelt sich das Gelände des Schloss- und Auenparks, das in den 90ern Schauplatz einer Landesgartenschau war, in ein zuhause für alle Freunde des Rocks. Beim Auftakt 2016 konnte man auf Anhieb 3500 Zuschauer verbuchen. Da auf dem Gelände rund 5000 Besucher Platz finden, ist durchaus Potential vorhanden, um diese Zahl 2017 zu toppen.</p>
<p>Wie der Name bereits erahnen lässt, ist das <strong>Rockair Festival</strong> kein reines Metal-Festival. Als Ziel gibt der Veranstalter aus, eine möglichst große Rockauswahl mit gitarrenlastiger Musik aus unterschiedlichen Bereichen bieten zu wollen. Die sechs auftretenden Bands, zu denen sich noch der Gewinner eines Newcomer-Contests gesellt, entstammen in der Tat verschiedensten Genres. Neben Symphonic Metal (<strong>SNOW WHITE BLOOD</strong>) und einer großzügigen Portion Folk (<strong>HARPYIE</strong>, <strong>SCHANDMAUL</strong>), findet man dieses Jahr außerdem Punk (<strong>SLIME</strong>) und Darkrock (<strong>THE FRIGHT</strong>) im Line-Up. Mit <strong>EISBRECHER</strong> komplettiert eine NDH-Band als Headliner das kurze Festival. Damit hat sich das Festival bereits in eine deutlich härtere Richtung entwickelt, bedenkt man, dass im letzten Jahr neben <strong>ANY GIVEN DAY</strong> und <strong>BETONTOD</strong> auch <strong>J.B.O.</strong>, <strong>STAUBKIND</strong> und – Achtung, Schocker! – <strong>HAUDEGEN</strong> mit am Start waren. Mag sein, dass das <strong>Rockair Festival</strong> damit nichts für Diehard-Metalfans ist, die nichts mit Musik abseits des „wahren Metals“ anfangen können. Interessant wird die Veranstaltung vor allem für diejenigen, die auch mit einer Portion gemäßigterem Metal und Rock Spaß haben können. Letztere dürften für 38 € einen kurzweiligen und abwechslungsreichen Abend erleben.</p>
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<h2>3 Tage für lau: Nord Open Air</h2>
<p>Hätten die Kollegen in Paderborn ihr Festival im letzten Jahr nicht debütieren lassen, hätte sich das <strong>Nord Open Air</strong> den Titel des größten Hochsommer-Festivals NRWs geschnappt. Dieses wurde 2009 als Geburtstagsparty des <strong>Café Nord</strong> veranstaltet und kehrt seitdem jährlich wieder – typisch Geburtstag eben. Auch hier ist mit 3500 Zuschauern zu rechnen. Allerdings gibt es, neben dem Alter des Festivals, zwei gravierende Unterschiede zum ähnlich besucherstarken <strong>Rockair Festival</strong>. Nummer 1: Statt eines Abends im Zeichen der Musik, gibt es derer drei in Essen zu genießen. Nummer 2: Der Kauf eines Tickets ist nicht notwendig, denn das <strong>Nord Open Air</strong> kostet seine Besucher keinen Cent. Kein Wunder also, dass der Zulauf groß ist!</p>
<p>Das Billing ist vielfältig und beinhaltet neben einigen Spielarten des Metal (insbesondere Death und Thrash) auch Punk, Hardrock und andere Spielereien wie Reggae Metal. Dass solch namhafte Bands wie <strong>SKINDRED</strong>, <strong>DEATH ANGEL</strong> und <strong>ANNIHILATOR</strong> aufgeboten werden können, obwohl die Veranstalter kein Geld durch Ticketverkäufe einnehmen, spricht sehr für das Festival aus dem Hause <strong>Nord</strong>. Finanziert wird der ganze Spaß durch den Verkauf von Merch, Essen und Getränken sowie die Unterstützung von Sponsoren wie <strong>Monster Energy</strong> oder <strong>Jack Daniel´s</strong>. Leute, wie ihr seht, macht sich euer Konsum vor Ort sehr stark im Geldbeutel der Veranstalter bemerkbar, die euch ein geiles Fest bieten wollen. Deshalb kann ich nur immer wieder folgenden Grundsatz betonen, der generell für alle Arten von Festivals gilt: Mindestens einmal am Tag den Campingkocher beiseite lassen und euch vor Ort was an einem Stand gönnen. Sichert den Festivals, die ihr so gern besucht, das Überleben. Konsumieren für den guten Zweck. Konsumieren für die Musik!</p>
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<h2>Schon bald wieder zweitägig: Fest Evil Open Air Manrode</h2>
<p>Mit einer Besucherzahl von zurzeit ungefähr 500-600 Gästen, ist das <strong>Fest Evil Open Air Manrode</strong> das einzige Hochsommerfestival, das die 1000er-Marke unterschreitet. Und das ist gar nicht mal so schlecht, haben doch auch familiäre Festivals ihren Reiz. Seinen Anfang nahm das <strong>Fest Evil</strong> 2009 auf einem Feld am Waldesrand, dem Gelände rund um die <strong>Manroder Schutzhütte</strong>. Aus der Kalten zog das acht Bands starke Line-Up direkt 800 Besucher an. Ob dieses Erfolgs wurde die Veranstaltung 2010 schon auf zwei Tage mit 18 Bands ausgedehnt. Schwierigkeiten bei schlechter Wetterlage führten schließlich dazu, dass man im folgenden Jahr wieder zum Eintages-Konzept zurückgriff und auf den Sportplatz in Manrode umzog. Seitdem wächst das Festival wieder langsam, aber kontinuierlich.</p>
<p>2018 wird das zehnjährige Bestehen gefeiert – wie schon bei der zweiten Auflage mit zwei Tagen! Bevor es allerdings soweit ist, steht erst einmal das neunte <strong>Fest Evil</strong> am 15.07.2017 an, das nochmal mit acht Bands aufwartet. Acht Bands – und ähnlich viele Stile: Stoner-Rock (Nachwuchsband und Opener <strong>DESTILLATOR</strong>) gesellt sich zu Thrash (<strong>HOPELEZZ</strong>), Rock´n´Roll (<strong>NITROGODS</strong>) und Power Metal (<strong>TORIAN</strong>). Außerdem wird mit <strong>THOBBE ENGLUND</strong>, dem ehemaligen Gitarristen von <strong>SABATON</strong>, auch ein Crossover zwischen Metal- und Old-School-Riffing in Manrode Einzug halten. Gruppen aus den Sektoren „Mittelalternativ“, wie <strong>UNVERMEYDBAR</strong> ihren eigenen Musikstil bezeichnen, sowie Metalcore des Headliners <strong>ANNISOKAY</strong>, vervollständigen die Mischung. Das <strong>Fest Evil </strong>in Manrode ist damit vorrangig ein Festival für den vielseitigen Metalhead, der familiärere Festivals in einem gemütlichen Rahmen bevorzugt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-17476" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Fest-Evil-Manrode-724x1024.png" alt="" width="724" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Fest-Evil-Manrode-724x1024.png 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Fest-Evil-Manrode-212x300.png 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Fest-Evil-Manrode-750x1061.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Fest-Evil-Manrode.png 1448w" sizes="auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px" /></p>
<h2>Gestatten: Averbeck! Tank mit Frank</h2>
<p>Wer ist denn Frank Averbeck? Scrollt mal runter, dann könnt ihr ihn sehen! Bei diesem bärtigen Herren handelt es sich nämlich um niemand Geringeren, als den Veranstalter eines Festivals, das seit seiner Erstaustragung 2014 (übrigens auf einer Fläche direkt am Haus von Frank!) vor 350 Besuchern innerhalb von zwei Jahren seine Besucherzahl mehr als vervierfachen konnte. Und waren beim dritten <strong>Tank mit Frank</strong> 2016 schon 1500 Zuschauer anwesend, soll diese Zahl 2017 noch einmal auf mindestens 2000 ausgebaut werden. Die kurze Historie des selbsternannten Premium-Festivals liest sich bereits jetzt als Erfolgsgeschichte.</p>
<p>Premium-Festival… Warum überhaupt? <em>„Wir lieben Musik und trinken gern Bier. Premium-Festival soll an Premium-Bier erinnern“</em>, so <strong>Frank</strong>. Clever, suggeriert das Wort „Premium“ doch gleichzeitig, dass es sich hier um ein Werk von hoher Qualität handelt. Doch wie sieht das <strong>Tank mit Frank</strong> musikalisch aus? Der Trend oben genannter Festivals setzt sich fort: bunt! Zu hören gibt es neben einigen Death-Metal Bands wie <strong>SABIENDAS</strong>, <strong>POSTMORTEM</strong> und <strong>GRAVE</strong>, einer Mischung aus Doom und Sludge á la <strong>IRON WALRUS</strong>, Heavy-Folk-Metal der Marke <strong>ESTOPLYN</strong>, der Thrash-Metalcore Mischung von <strong>TUXEDOO</strong> und den Rock- und Metal-Hybriden <strong>JESUS CHRÜSLER SUPERCAR</strong> auch Vertreter aus anderen Musikbereichen. Dem Metal noch etwas näher sind Hardrockbands wie <strong>UNIVERSE</strong> oder <strong>EMPTY VEINS</strong>, die sich zwischen Punk und Hardcore bewegen. Deutlich entfremdeter sind da beispielsweise <strong>MONSTAH CITY FREEKZ!</strong>, die Hiphop mit anderen Einflüssen mischen, oder <strong>THE TOTEN CRACKHUREN IM KOFFERRAUM</strong>, die sich in Pop-Punk und Electroclash üben. Wenn sich das für euch gut liest, kommt Anfang Juli gern nach Münster und feiert die Bands. Solltet ihr noch zweifeln, gebt euch einen Ruck – tut es für Frank, der freut sich!</p>
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<h2>Für sie da seit 1998: Summernight Open Air</h2>
<p>Bei den bisherigen Festivals handelte es sich durchweg um solche aus diesem Jahrtausend. Eine deutlich längere Historie hat das <strong>Summernight Open Air</strong> bei Mechernich, das jährlich vom <strong>Hard’n Heavy’s Rhein-Sieg 1997 e.V.</strong> veranstaltet wird.&nbsp; 1998 noch mit zwei Bands am Start, und 1999 durch kurzfristige Probleme mit der Location nur als „Besäufnis auf der Wiese“ durchgeführt, wuchs das Festival schließlich und fand bereits bei der vierten Auflage 2001 über zwei Tage statt. So ist es seit jeher, und auch am Termin Mitte Juli hat sich über die Jahre nichts geändert. Nur der Veranstaltungsort wechselte – von Nierendorf in den 90ern und Oedingen Anfang der 2000er zu Euskirchen, in dem das Festival von 2003 bis 2010 stattfand. Seit 2011 bis in dieses Jahr, in dem das <strong>SNOA</strong> schon zum 19. Mal stattfindet, ist schließlich Mechernich das zuhause des aktuell ungefähr 1000 bis 1200 Gäste lockenden Events. Aussetzen musste das Festival lediglich im letzten Jahr, als die Veranstaltung aufgrund starker Unwetter wegen Katastrophenwarnung abgesagt werden musste. Deshalb startet die Veranstaltung dieses Jahr als <strong>Summernight Open Air 2.0</strong>.</p>
<p>Das Geile am <strong>SNOA</strong>: auch hier kostet der Besuch euch keinen Cent. An zwei Tagen gibt es insgesamt 13 Bands zu bestaunen. Am meisten vertreten sind kleine Bands aus dem Power und Death Metal. Allerdings bekommen auch Black, Thrash und Melodic Death Metal sowie Metalcore und Heavy Rock eine Chance, sich auf dem Festival zu beweisen. In diesem Jahr stehen z.B. <strong>CROSSFIRE</strong>, <strong>STORMHUNTER</strong>, <strong>HAMMERKING</strong>, <strong>ZEROGOD</strong>, <strong>KING LEORIC</strong> und <strong>HOPELEZZ</strong> auf der Bühne und folgen Bands wie <strong>NITROGODS</strong>, <strong>OBSCURITY</strong> oder <strong>STEELPREACHER</strong> nach, die 2015 in Mechernich auftraten. An dieser Stelle muss ich auf diejenigen, die in Nordrhein-Westfalen wohnen, echt mal ein bisschen neidisch sein. Ein so großzügiges Angebot an Metal-Veranstaltungen unter dem Motto „Umsonst &amp; Draußen“ können wir hier im Osten nicht genießen. Hut ab!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-17479" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Summernight-Open-Air.jpg" alt="" width="960" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Summernight-Open-Air.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Summernight-Open-Air-300x141.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Summernight-Open-Air-750x352.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<h2>Das Festival in der Balver Höhle: Prophecy Fest</h2>
<p>In der Einleitung habe ich euch ein Festival versprochen, das in einer ganz besonderen Location stattfindet. Gemeint war damit das <strong>Prophecy Fest</strong>. Ort des Spektakels ist die <strong>Balver Höhle</strong>, eine natürliche Höhle aus der Alt-Steinzeit. 2015 debütierte das von <strong>Prophecy Productions</strong> initiierte Festival als Eintagesveranstaltung, wurde für 2016 ob des Erfolges aber direkt auf zwei(einhalb) Tage erweitert. Dieses Jahr geht es in die dritte Runde. Und weil unser Chef, der <strong>Alex</strong>, beim letzten Mal ganz entzückt vom Konzept war, ist dieses Jahr noch jemand dabei – das <em><strong>SILENCE</strong></em>-Magazin mitsamt Stand.</p>
<p>Allerdings fällt das <strong>Prophecy Fest</strong> nicht nur durch seine Location auf. Auch musikalisch grenzt sich die Veranstaltung durchaus von anderen im Land ab und weiß dadurch seine 1000-1500 Besucher zu begeistern. Viele Bands lassen sich nicht klar eingrenzen oder wollen sich nicht klar eingrenzen lassen. Zur groben Charakterisierung der auftretenden Bands, die großteils zum hauseigenen Label gehören, können Begriffe wie Psychedelic Rock, Post Punk, Dark Rock, Horror Metal, Post Rock, Doom, Experimental Metal, Pagan Folk, Suicide Pop, Ambient und Black Metal in den Raum geworfen werden. In Bandnamen liest sich das wie folgt: 2017 sind u.a. <strong>ARCTURUS</strong>, <strong>SÓLSTAFIR</strong>, <strong>HYPNOPAZUZU</strong>, <strong>DOOL, THE VISION BLEAK</strong>, <strong>SOROR DOLOROSA</strong>, <strong>NHOR</strong>, <strong>DORNENREICH</strong> und <strong>SPIRITUAL FRONT</strong>. Insgesamt treten 15 Bands in der Balver Höhle auf. Das <strong>Prophecy Fest</strong> – ein zuhause für Individualisten?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17480 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Prophecy-Fest.jpg" alt="" width="500" height="716" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Prophecy-Fest.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Prophecy-Fest-209x300.jpg 209w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" />
<h2>Das schwarzromantische Burgenfestival: Castle Rock</h2>
<p>Auf dem <strong>Schloß Broich</strong> in Mülheim an der Ruhr, findet seit 2000 das <strong>Castle Rock</strong> statt. Das Festival geht nun in das achtzehnte Jahr und wird deshalb mit seiner 18. Auflage „volljährig“. Damit gehört die zweitägige Veranstaltung zu den ältesten Burgenfestivals in Deutschland. Die Kapazität der Burg liegt bei rund 1800 Besuchern und wird, mit bis zu 1700 Besuchern am zweiten Veranstaltungstag, auch beinahe ausgeschöpft.</p>
<p>Bei den Acts handelt es sich im Großen und Ganzen um Bands, die der Schwarzromantik zugeneigt sind. Das bedeutet zwar hie und da auch einen kleinen Metal-Anteil in Form von Symphonic Metal. Auf der anderen Seite sind aber auch viele Künstler aus Dark Rock, Gothic und NDH mit dabei. Insgesamt stehen 12 Bands auf dem Zettel, von denen vier am Freitagabend spielen, während die restlichen Gruppen ab Samstagmittag mit ihren Shows beginnen. 2017 werden neben einigen weiteren auch <strong>MOONSPELL</strong>, <strong>CREMATORY</strong>, <strong>THE DARK TENOR</strong>, <strong>SERENITY</strong>, <strong>OST+FRONT</strong> und <strong>DARKHAUS</strong> Teil des Events sein. Damit ist das <strong>Castle Rock</strong> die richtige Anlaufstelle für Liebhaber der dunklen Musik, die es nicht zwingend allzu hart haben müssen.</p>
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<h2>Into The Pott: Dong Open Air</h2>
<p>Nur ein Jahr jünger ist das <strong>Dong Open Air</strong>, das seit 2001 auf der <strong>Halde Norddeutschland</strong> in der Nähe Duisburgs, genauer gesagt bei Neukirchen-Vluyn, stattfindet. Hier gleicht die Zahl der Auflage den letzten Stellen des jeweiligen Jahres – erste Auflage 2001, siebzehnte Auflage 2017. Das <strong>Dong Open Air</strong> ist neben dem <strong>Nord Open Air</strong> das einzige Festival, das sich über drei Tage erstreckt. Das können wir uns natürlich nicht entgehen lassen – deswegen wird das <em><strong>SILENCE</strong></em>-Magazin auch hier mit einem Stand vertreten sein.</p>
<p>Was wird den ca. 2500 Besuchern denn eigentlich geboten? Beim <strong>Dong Open Air</strong> handelt es sich um ein schönes Mixed Metal Festival, in dessen Billing vorwiegend klassische Genres auftauchen. Stark gehäuft treten Death, Thrash und Folk Metal auf, vermehrt auch Power und Melodic Death Metal. Dazu gesellt sich die eine oder andere Band aus Progressive, Doom und Heavy Rock bzw. Metal. Dieses Jahr schmücken <strong>IN EXTREMO</strong>, <strong>ENSIFERUM</strong>, <strong>ICED EARTH</strong>, <strong>GLORYHAMMER</strong>, <strong>DARK TRANQUILLITY</strong>, <strong>MEMORIAM</strong>, <strong>GOD DETHRONED</strong> und <strong>HATESPHERE</strong> die Kopfzeilen des Flyers. Angesicht dieser Namen verwundert es nicht, dass in den vergangenen Jahren auch einige andere Bands von Größe im Pott vorbeigeschaut haben, so z.B. <strong>TESTAMENT</strong> und <strong>AMORPHIS</strong> im Jahr 2016 sowie <strong>CARCASS</strong>, <strong>ELUVEITIE</strong> und <strong>GAMMA RAY</strong> 2015. Und das zum Preis von 60 € &#8211; kann man da noch meckern?</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h3>Der Sommer ist noch nicht vorbei!</h3>
<p>Auch wenn der Juli die meisten Festivals bietet, ist der Sommer danach noch längst nicht vorbei. Warm bleibt es zumeist bis in den September hinein. Das wissen auch die Festivalveranstalter, die dementsprechend ihre Veranstaltungen platzieren. Deswegen gibt es in zwei Wochen einen spätsommerlichen Nachschlag mit acht weiteren Festivals in Nordrhein-Westfalen., die ich euch präsentieren möchte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-3-nordrhein-westfalen-iii-hochsommer/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.3: Nordrhein-Westfalen III (Hochsommer)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #08: Hamburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2017 07:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unseren heutigen Schauplatz kenne ich vor allem als das Zuhause großartiger Musicals. Doch eins sei gesagt: Hamburg kann nicht nur &#8222;König der Löwen&#8220;! Schon Berlin konnte unter Beweis stellen, dass auch eine städtische Gegend Festivals bieten kann. Hamburg wird heute nachziehen, doch ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-08-hamburg/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #08: Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unseren heutigen Schauplatz kenne ich vor allem als das Zuhause großartiger Musicals. Doch eins sei gesagt: Hamburg kann nicht nur &#8222;König der Löwen&#8220;! Schon Berlin konnte unter Beweis stellen, dass auch eine städtische Gegend Festivals bieten kann. Hamburg wird heute nachziehen, doch anders als unsere Bundeshauptstadt, beschränkt sich die Stadt nicht darauf, Festivals außerhalb des Sommers und in überdachten Hallen stattfinden zu lassen. Film ab!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Flaggschiff: Elbriot Festival</h2>
<p>Das größte Festival Hamburgs ist ausgerechnet ein Ein-Tages-Festival. Und ein Open Air. Wie, mitten in der Stadt? Na klar! 2013 debütierte das größte Festival Hamburgs mit beachtlichen 14.000 Zuschauern auf dem Freigelände des Großmarkts Hamburg. In den Jahren 2014 und 2015 fanden sich ca. 10.000 Zuschauer ein, ehe man im letzten Jahr den Versuch einer Erweiterung auf zwei Tage riskierte und insgesamt 15.000 Zuschauer anlockte. Dieses Jahr schrumpft man sich offenbar wieder gesund und verkürzt das Festival erneut auf einen Samstag im August.</p>
<p>Die Anzahl der spielenden Bands begrenzt sich zumeist auf maximal 10 Bands (2016: 12 an zwei Tagen), von denen viele und insbesondere die Headliner große Bekanntheit genießen. Die genaue Zusammenstellung des Line-Ups variiert. Neben einem Metalcore-Anteil finden sich im Billing aber oft Bands aus den Richtungen Thrash, Death und Melodic Death Metal, vereinzelt auch Doom oder Hard Rock. Bei der letzten Auflage 2016 durften am Freitag auch Bands aus dem Power Metal ran. Mit Namen wie <strong>SLAYER</strong>, <strong>POWERWOLF</strong>, <strong>SABATON</strong>, <strong>MASTODON</strong>, <strong>TESTAMENT</strong>, <strong>STEEL PANTHER</strong>, <strong>CARCASS</strong> und <strong>ASKING ALEXANDRIA</strong> strotzt das <strong>Elbriot</strong> vor Bekanntheiten. Nachwuchsförderung wird anderswo betrieben – hier spielen nur die Großen!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14538 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Elbriot.jpg" alt="" height="1272" width="900" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Elbriot.jpg 900w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Elbriot-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Elbriot-725x1024.jpg 725w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Elbriot-750x1060.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" />
<h2>Für den guten Zweck: Knightfest</h2>
<p>Weil es beim letzten Mal so gut funktioniert hat, folgt auf das größte Festival Hamburgs nun das kleinste. Erinnert ihr euch noch daran, als ich über das <strong>Fuck Cancer Festival</strong> in Schleswig-Holstein berichtete, das dieses Jahr zum zweiten Mal stattfindet und bei der Erstauflage 3.250 € sammeln und spenden konnte? Der H.M.C. <strong>Knights of Thor</strong>, der dieses Festival an den Start brachte und welches der Hauptverantwortliche, welcher mittlerweile aus dem Club ausgeschert ist, nun selbst weiterführt, startet nun den Quasi-Nachfolger. Am 18. März 2017 findet zum ersten Mal das Benefiz-Festival <strong>Knightfest</strong> statt. Wie beim Vorläufer, gehen auch hier die Erlöse an das <strong>Kinderhospiz Sternenbrücke</strong>. 350 Leute finden Platz, um die Location zu besuchen – bereits über mehr als 200 würden sich die Veranstalter sehr freuen.</p>
<p>Alle auftretenden Bands verzichten für den guten Zweck auf Erstattung der Anfahrtskosten sowie auf eine Gage für den Auftritt. Die Künstler sind im Wesentlichen eher unbekannt, es handelt sich lediglich um regionale Bekanntheiten. Die Veranstalter möchten die kleinen, hilfsbereiten Bands supporten und planen alles durch – die Bands können sich aufs &#8222;Rocken&#8220; konzentrieren. Musikalisch wird eine bunte Palette geboten, so sind Nu-Metal, Death, Extreme und Thrash Metal sowie etwas Rock und Punk im Billing zu finden. Dieses Jahr sind u.a. <strong>PASSFADER</strong>, <strong>CRITICAL MESS</strong>, <strong>ADDICTION</strong> und <strong>ASATOR</strong> mit dabei. Der Eintritt beläuft sich auf gerade einmal 10 €. Wie ich bei solchen Preisen immer sage: Geschenkt! Euer Geld fließt in ein Kinderhospiz, also habt Spaß und tut mit eurem Geld etwas Gutes. Einfacher kann man sein Gewissen sicher nicht erleichtern!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14540" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Knight-Fest.jpg" alt="" height="960" width="679" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Knight-Fest.jpg 679w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Knight-Fest-212x300.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<h2>Hell Over Hammaburg Festival</h2>
<p>Das <strong>Knightfest</strong> ist nicht das einzige Festival im März. Bereits am ersten Wochenende des Monats findet das zweitägige <strong>Hell Over Hammaburg Festival</strong> statt. Das in einer Markthalle veranstaltete Festival nahm 2013 seinen Anfang und macht dieses Jahr die Fünf voll. Dabei kreuzen ungefähr 1000 Besucher auf, um sich beschallen zu lassen.</p>
<p>Und womit? Mit Heavy, Black und Death Metal sowie Doom und Occult Metal. Die Veranstalter wählen dabei nur solche Bands aus, die sie sehen wollen, und nehmen quasi keine Bewerbung an. Wer beim <strong>Hell Over Hammaburg</strong> auftritt, ist zumeist nicht allzu oft live zu sehen und steht weder bei einem großen Label, noch bei einer großen Booking-Agentur unter Vertrag. Das diejährige Billing ist bereits komplett. Neben vielen weiteren, werden ebenfalls Songs von <strong>DARK FOREST</strong>, <strong>GRAVE MIASMA</strong>, <strong>VULTURE</strong> und <strong>HIGH SPIRITS</strong> durch das Gebäude hallen. Klingt eigentlich gar nicht mal so &#8222;höllisch&#8220;, oder?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14542 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Hell-Over-Hammaburg.jpg" alt="" height="705" width="500" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Hell-Over-Hammaburg.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Hell-Over-Hammaburg-213x300.jpg 213w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" />
<h2>&#8222;Support Your Way Of Music&#8220;: Heathen Rock Festival</h2>
<p>Noch früher ereignet sich das <strong>Heathen Rock Festival</strong> und eröffnet damit im Februar die Festivalsaison in Hamburg. Vor wenigen Tagen, am 18. Februar 2017, fand das Festival bereits zum achten Mal statt und gehört mit seiner Gründung im Jahr 2010 zu den ältesten Festivals der Stadt. Das Festival von Fans für Fans setzt auf familiäres Flair, zieht mittlerweile aber immerhin 600 Besucher jährlich an. Jedes Jahr haben Newcomer-Bands die Chance, Live-Erfahrungen zu sammeln. Gleichzeitig konnten über die Jahre aber auch schon einige namhafte Bands gebucht werden.</p>
<p>Zehn Bands dürfen sich jedes Jahr auf dem eintägigen Festival beweisen. Der Mix reicht von Hardrock und Heavy Metal bis hin zum Pagan und Black Metal, sodass fast jeder etwas entdecken kann, was seinen Vorlieben entspricht – getreu dem Motto &#8222;Support Your Way Of Music&#8220;. In den vergangenen Jahren waren Acts wie <strong>CHROME DIVISION</strong>, <strong>WOLFCHANT</strong>, <strong>OBSCURITY</strong>, <strong>SUIDAKRA</strong> und <strong>MOTORJESUS</strong> dabei. Auch dieses Jahr waren wieder überregional bekannte Bands gebucht, allen voran <strong>FINSTERFORST</strong>, <strong>NITROGODS</strong> und <strong>CREMATORY</strong>. Und für diejenigen, die immer noch nicht überzeugt sind und gern auch während eines Festivals online sind: Dieses Jahr bot das Festival erstmals flächendeckendes WLAN für alle Besucher. Wie viele Veranstaltungen dieser Art können das schon von sich behaupten?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14544" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Heathen-Rock.jpg" alt="" height="800" width="577" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Heathen-Rock.jpg 577w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Heathen-Rock-216x300.jpg 216w" sizes="auto, (max-width: 577px) 100vw, 577px" /></p>
<h2>Das große Geschwisterchen: Droneburg Festival</h2>
<p>Im Artikel zu Berlin stellte ich euch bereits das <strong>Droneberg Festival</strong> vor. Dieses ist ein Ableger des in Hamburg stattfindenden <strong>Droneburg Festivals</strong>. Während die Berlin-Edition an einem Donnerstag Mitte April stattfindet, steigt am darauffolgenden Freitag das Original in Hamburg.</p>
<p>Nicht nur der Veranstalter ist bei beiden Festivals derselbe. Auch das Billing beider Veranstaltungen gleicht sich in weiten Teilen. Dieses besteht aus Bands des Stoner Rock, Sludge, Drone, Doom Core, Noise, Industrial, Post Rock/Metal oder Black Metal. Sechs Bands spielen an einem Abend vor 250-500 Zuschauern. Dieses Jahr treten <strong>WHORES.</strong>, <strong>TESA</strong>, <strong>AUTHOR &amp; PUNISHER</strong> und <strong>BIG BUSINESS</strong> in beiden Städten auf. Hinzu gesellen sich <strong>ULTHA</strong> und <strong>WOE</strong> als exklusive Acts für die Hansestadt. Als cooler Start ins Wochenende ist die Veranstaltung bestimmt für den einen oder anderen geeignet.</p>
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<h2>Die &#8222;kleinen&#8220; Metaldays: Hamburg Metal Dayz</h2>
<p>Höre ich jemanden über &#8222;Metaldays&#8220; sprechen, denke ich üblicherweise an DIE <strong>MetalDays</strong> mit über 10.000 Gästen in Slowenien. Diese haben den Namen aber nicht für sich allein gebucht. 2012 entstanden nämlich die <strong>Hamburg Metal Dayz</strong>, die im Rahmen des <strong>Reeperbahn Festivals</strong> stattfinden. Neben Bandkonzerten, werden dort auch Musiker-Workshops und Expertenrunden geboten – wie ich hörte, war auch ein gewisser <strong>Alexander Prinz</strong> schon als Experte dort anwesend. Das Konzept der Veranstaltung lockt Ende September immerhin 1.000 Besucher an jedem der beiden Veranstaltungstage in die Markthalle.</p>
<p>Auch dieses Festival setzt auf thematisch unterschiedliche Tage. Der erste Tag setzt vermehrt auf Nu-Metal und Metalcore, während der zweite Tag dem Oldschool und Heavy Metal gewidmet wird, ergänzt durch etwas Power Metal. Wegen des geteilten Fokus auf Musik und drumherum fällt die Anzahl der Bands mit knapp 15 nicht allzu hoch aus. Dafür sind durchaus sehenswerte Acts dabei, 2016 u.a. <strong>ORDEN OGAN</strong>, <strong>EQUILIBRIUM</strong>, <strong>GLORYHAMMER</strong>, <strong>RUSSKAJA</strong>, <strong>PRIMORDIAL</strong> und <strong>D-A-D</strong>. Wer nicht nur Musik hören, sondern auch einmal Vertretern aus der Szene bei Vorträgen oder Diskussionen zuhören oder an Fragerunden teilnehmen möchte, ist hier genau richtig.</p>
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<h2>Im Zeichen guter Qualität: Apes Enraged</h2>
<p>Die Zahl kleiner Festivals ist enorm. Vielen dieser Veranstaltungen mit weit unter 1.000 Besuchern geht es vorwiegend darum, den Underground zu unterstützen und insbesondere jungen Bands eine Bühne zu geben. Nicht so das <strong>Apes Enraged</strong>. Auch diese Veranstaltung bewegt sich in Größenordnungen von knapp über 300 Besuchern. Da es bereits zahlreiche Möglichkeiten für kleine Künstler in Hamburg gibt, liegt der Fokus hier darauf, qualitativ möglichst hochwertige Bands zu bekommen und einen sauberen Sound zu gewährleisten. Das eintägige Hochsommerfestival findet Mitte Juli statt und hat sich zum Ziel gesetzt, ein familiäres Festival zu bleiben. Über 500 Besucher möchte man nicht hinauswachsen.</p>
<p>Dieses Jahr feiert das Festival fünfjähriges Jubiläum. Die auftretenden Bands sind <strong>I´LL BE DAMNED</strong>, <strong>ACT OF WORSHIP</strong>, <strong>CONFESSION BY SILENCE</strong>, <strong>MEISTER SCHEISZE</strong>, <strong>DUROTHAR</strong>, <strong>AYAHUASCA</strong>, <strong>NAILED TO OBSCURITY</strong> und Headliner <strong>NOTHGARD</strong>. Damit ergibt sich eine Mischung aus Melodic Death und Death Metal mit einem Hauch Viking Metal und Rock ´n´ Roll. Acht Bands, Gartenparty-Feeling bei gegrilltem Spanferkel und Bier und mit 15 € im Vorverkauf ein absolut moderater Preis. Klingt nach Urlaub!</p>
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<h2>Made by &#8222;Surface&#8220;: Unleash The Kraken Festival</h2>
<p>Wer schon etwas länger in der Szene unterwegs ist, dürfte bereits das eine oder andere Mal beobachtet haben, dass auch Musiker selbst bei einigen Veranstaltungen in die Planung involviert sind. Das <strong>Unleash The Kraken Festival</strong> wird von der Thrash- und Death-Metal-Band <strong>Surface</strong> aus Hamburg organisiert. Die Erstauflage 2011 fand als CD-Releaseshow der Band statt. 2012 erfolgte eine Pause, ehe das Event 2013 dann zum richtigen Festival umfunktioniert wurde. In den ersten Jahren spielte die Band selbst als Headliner, ehe ab 2014 größere Bands als Hauptact auftreten durften. Wie die Entstehungsgeschichte des Festivals bereits erahnen lässt, handelt es sich auch hier um eine überschaubare Veranstaltung mit gerade einmal 200-350 Besuchern.</p>
<p>Da auch das <strong>Unleash The Kraken Festival</strong> als eintägiges Festival im Oktober eher den Charakter eines Konzertabends hat, besteht das kleine Billing aus lediglich fünf Bands. Neben einem etwas bekannteren Headliner, spielen die Veranstalter selbst, daneben zwei Bands &#8222;von außerhalb&#8220; und ein lokaler Opener. Die Ausrichtung entspricht hauptsächlich auch der Ausrichtung der Band: Extreme Metal, Death Metal, Thrash Metal. Wenn es sich ergibt, können aber auch Bands auftreten, die dem nicht entsprechen. 2015 waren als Headliner die <strong>EXCREMENTORY GRINDFUCKERS</strong> anzutreffen, letztes Jahr dann <strong>DEBAUCHERY </strong>/ <strong>BLOOD GOD</strong>. Daneben traten die Bands <strong>TRAGEDY OF MINE</strong>, <strong>AWAITING DOWNFALL</strong>, <strong>MENTAL ARREST</strong> und natürlich die Veranstalter <strong>SURFACE</strong> auf. Das Ende der Festivalsaison ist damit aber noch nicht gekommen, denn ein Festival findet noch später statt.</p>
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<h2>Zwischen den Feiertagen: Sankt Hell</h2>
<p>Den ganzen Dezember über hört man gefühlt nur <em>&#8222;Last Christmas&#8220;</em> hier, <em>&#8222;O du fröhliche&#8220;</em> da und als Sähnehäubchen auch noch <em>&#8222;All I Want For Christmas Is You&#8220;</em>. Dieser Spuk endet nach dem 26. Dezember, wenn Weihnachten vorüber ist und sich alle dem neuen Jahr zuwenden. Wer die Befreiung von all dem feiern will, kann dies am 27. und 28. Dezember beim <strong>Sankt Hell</strong> tun. Das Festival debütierte am 26. und 27. Dezember 2015, wurde für das Folgejahr um einen Tag nach hinten verschoben und wird dieses Jahr ebenfalls direkt im Anschluss an Weihnachten ausgetragen. An beiden Tagen finden sich 700-900 Gäste ein, um ein letztes Mal im ausklingenden Jahr die Köpfe kreisen zu lassen.</p>
<p>Bei der zweiten Auflage traten an beiden Tagen je sechs Bands auf, macht in der Summe 12. Der überwiegende Großteil der Bands spielt Heavy Rock, Hardrock oder Heavy Metal, daneben hat das postweihnachtliche Event auch einen kleinen Stoner/Doom-Einschlag. <strong>ORANGE GOBLIN</strong>, <strong>TRUCKFIGHTERS</strong>, <strong>BULLET</strong>, <strong>CONAN</strong> und <strong>THE NEW ROSES</strong> waren die Hauptacts des letzten Jahres. Was dieses Jahr aufgefahren wird, ist noch nicht klar, doch fest steht: Am 27. und 28. Dezember soll das <strong>Sankt Hell</strong> in seine dritte Runde gehen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14552" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Sankt-Hell.jpg" alt="" height="960" width="685" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Sankt-Hell.jpg 685w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Sankt-Hell-214x300.jpg 214w" sizes="auto, (max-width: 685px) 100vw, 685px" /></p>
<h2>Die Frage aller Fragen: Lohnt es sich, in Hamburg Festivalgänger zu sein?</h2>
<p>Lohnt es sich, in der Hansestadt Hamburg Festivalgänger zu sein? Zumindest bietet die Stadt mehr Festivals, als man zunächst vielleicht erwarten würde. Insgesamt neun Veranstaltungen, verteilt über das ganze Jahr, sorgen für einen ausgewogenen Kalender. Selbst mit einigen Open Airs kann Hamburg auftrumpfen. Neben einer großen Veranstaltung mit fünfstelliger Besucherzahl, stehen mehrere mit knapp 1.000 Besuchern sowie einige Underground-Festivals an. Positiv zu erwähnen ist auch, dass mehrere zweitägige Festivals dabei sind, obgleich eine richtig lange Party über drei Tage, welche alle anderen Bundesländer vorzuweisen hatten, eindeutig fehlt.</p>
<p>Musikalisch wird eine große Bandbreite geboten. Moderne Richtungen wie Metalcore oder Nu-Metal finden ebenso Platz wie die traditionelleren Stile Death, Thrash oder Heavy. Auch Black Metal, Doom, Stoner und Pagan Metal wird vermehrt geboten, und selbst Hardrock-Fans kommen auf ihre Kosten. Ein bisschen dünn wird es einzig im Bereich Folk, was sich angesichts des sonst so breiten Angebots aber verschmerzen lässt.</p>
<p>Meine Antwort lautet deshalb: Ja, es lohnt sich, in Hamburg Festivalgänger zu sein. Es handelt sich zwar nicht um den ultimativen Standort, doch es werden weitgehend alle Möglichkeiten ausgeschöpft, die solch eine städtische Region bietet. Eintägig oder mehrtägig, klein oder groß, Sommer oder Winter: Hamburg hat stets ein Festival parat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Kolumne geht nun in eine mehrwöchige Pause, bevor die zweite Halbzeit beginnt. Welche Festivaltipps habt ihr noch für euer Bundesland? Welches Underground-Festival sollte ich unbedingt erwähnen? Schreibt es mir in die Kommentare, ich bin dankbar für jeden Hinweis.</p>
<p>Nach der Pause setzen wir im Westen an, genauer gesagt: in Niedersachsen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-08-hamburg/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #08: Hamburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #04: Brandenburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Dec 2016 08:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[brandenburg]]></category>
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		<category><![CDATA[Wo es sich lohnt Metalhead zu sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon seit zehn Jahren wird der Schauplatz unserer heutigen Ausgabe von Rainald Grebe besungen. „Ich fühl‘ mich heut‘ so ausgebrandenburgt“ oder „Nimm dir Essen mit, wir fahr’n nach Brandenburg“ sind nur einige der Passagen, die vom scheinbaren Niemandsland handeln, in dem einfach ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-04-brandenburg/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #04: Brandenburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit zehn Jahren wird der Schauplatz unserer heutigen Ausgabe von <strong>Rainald Grebe</strong> besungen. „Ich fühl‘ mich heut‘ so ausgebrandenburgt“ oder „Nimm dir Essen mit, wir fahr’n nach Brandenburg“ sind nur einige der Passagen, die vom scheinbaren Niemandsland handeln, in dem einfach nichts los sein soll. Da kann ich mir natürlich nur eine Frage stellen: Trifft das auch auf die Festivallandschaft in Brandenburg zu? Oder handelt es sich dabei vielleicht um eine der Stärken des Bundeslandes, die vom Mainstream einfach nicht beachtet werden? Zeit, dem auf den Grund zu gehen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Flaggschiff? Fehlanzeige!</h2>
<p>Bisher gestaltete sich die Lage immer recht klar: Es gab in jedem bis jetzt angesprochenen Bundesland ein Festival, das alle anderen in Größe und Bekanntheit deutlich überragen konnte. In Brandenburg sieht dies allerdings deutlich anders aus – es gibt schlichtweg kein Festival, das die anderen so deutlich abhängen könnte. Die beiden Festivals, die als nächstes beleuchtet werden, sind mit jeweils ca. 1000 Besuchern bereits die besucherstärksten Brandenburgs. Eines dieser Festivals ist zusätzlich nicht ganz unumstritten und ist beliebtes Thema in der Gerüchteküche, doch dazu später mehr …</p>
<h2>Limitiert und ausverkauft: Protzen Open Air</h2>
<p>Beginnen wir mit einem Festival, das zuverlässig seine Tickets an den Mann bringt und bereits seit Wochen für 2017 ausverkauft ist. Das auf 1000 Besucher limitierte <strong>Protzen Open Air</strong> feiert nächstes Jahr nicht nur seine 20. Auflage, sondern auch den Vorverkaufs-Hattrick: nach 2015 und 2016, ist 2017 bereits das dritte Jahr, in dem das volle Kontingent verkauft wurde. Nicht schlecht!</p>
<p>Doch nun zu den Keyfacts. Das <strong>Protzen Open Air</strong> findet regelmäßig Ende Juni statt. Im Großen und Ganzen gibt es mit Freitag und Samstag zwei Festivaltage, allerdings findet am Donnerstag mit dem „Thursday Night Fever“ und zwei Bands auch noch ein kleines Warm-Up statt. Zudem ist das brandenburgische Festival nicht nur in Sachen Vorverkauf schnell: auch das Line-Up ist bereits seit Anfang Oktober vollständig – acht Monate vor Stattfinden der Veranstaltung. Da haben viele Festivals nicht mal die Hälfte des Billings draußen. Hier schwingt man also die Hufe!</p>
<p>Musikalisch besteht das Line-Up überwiegend aus Death Metal-Acts. Vereinzelt finden sich auch Bands anderer Genres (Thrash, Goregrind, Black, Doom, Rock’n’Roll), aber insgesamt dominiert eben doch das tödlichste aller Genres. Für 2017 sind u.a. <strong>ASPHYX</strong>, <strong>MISERY INDEX</strong>, <strong>MILKING THE GOATMACHINE</strong>, <strong>MANOS</strong> und <strong>EKTOMORF</strong> bestätigt. Daneben finden sich mit <strong>POSTMORTEM</strong>, <strong>BELPHEGOR</strong>, <strong>KAMPFAR</strong>, <strong>BRUJERIA</strong>, <strong>VADER</strong> und <strong>NAPALM DEATH</strong> auch in den Line-Ups vorangegangener Jahre einige Bands, die sich größerer Bekanntheit erfreuen. Mehr namhafte Bands findet man auf keinem Festival in Brandenburg.</p>
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<h2>Im Brennpunkt: Under The Black Sun Festival</h2>
<p>Das Festival, welches ich nun vorstellen möchte, sorgte im Vorfeld für Diskussionen in der Redaktion. Und ähnlich umstritten, wie es bei uns ist, dürfte es in der gesamten Szene sein. Die Rede ist vom <strong>Under The Black Sun Festival</strong>, das in Börnicke bei Berlin stattfindet. Grund für die Diskussionen ist der regelmäßig wiederkehrende Vorwurf, dass das Festival mit der rechten Szene anbandeln würde. Zugegebenermaßen nicht ganz grundlos: mehrere Bands, die für nationalistische Äußerungen bekannt sind, wurden in den vergangenen Jahren für das <strong>UTBS</strong> gebucht, so z.B. <strong>SATANIC WARMASTER</strong> und <strong>WAFFENTRÄGER LUZIFERS</strong>. Zudem sollen auffällig viele rechte Fans zu besagtem Festival anreisen. Es stellt sich wieder die Frage: Ab wann ist ein Festival rechts?</p>
<p>Fakt ist: Das Festival besitzt einen zwielichtigen Ruf. Fakt ist aber auch, dass solch ein Ruf schnell entsteht, sich aber umso schwieriger wieder loswerden lässt. Mit ihrem Slogan <strong>„Keep your fuckin‘ politics out of Metal“</strong> auf der Homepage zeigen die Veranstalter zumindest, sich gerade nicht zur rechten Szene bekennen zu wollen. An dieser Stelle wollen wir uns nicht anmaßen, über die Beweggründe und ideologischen Einstellungen des Festivals zu urteilen. Fest steht: Das Festival findet jährlich statt. Fest steht: Das Festival bietet auch vielen Bands eine Bühne, die nicht für eine derartige Gesinnung bekannt sind. Und fest steht auch: Das Festival ist Bestandteil der Szene in Brandenburg.</p>
<p>Ob man das gutheißen möchte, ist eine Sache, die jeder Einzelne selbst entscheiden muss. Auch in unserer Redaktion gehen die Meinungen auseinander. Doch man muss sauber differenzieren zwischen Unterstützung und Bericht. An dieser Stelle sei nur so viel gesagt: <strong><em>SILENCE</em> DISTANZIERT SICH VON JEGLICHER ART DES EXTREMISMUS.</strong> Wenn wir berichten, geschieht dies im Rahmen unseres Ziels, die Metal-Szene zu unterstützen und zu beleuchten. Wir tun dies aus Liebe zur Musik. Solange eine Veranstaltung nicht unwiderlegbar extreme Ideologien verfolgt, ist es nicht unsere Aufgabe, ein Urteil über Recht oder Unrecht zu fällen. Genau das ist der Grund dafür, dass dieses Festival trotz des zweifelhaften Rufs und trotz Diskussionen in den Artikel aufgenommen wurde.</p>
<h3>Und nun: Zur Musik!</h3>
<p>Nachdem wir diesen Teil hinter uns gebracht haben, können wir uns dem Aspekt widmen, wegen dem das <strong>Under The Black Sun Festival</strong> eigentlich in unserem Artikel Erwähnung findet: Musik! Der Vorläufer des <strong>UTBS</strong> wurde bereits 1995 und 1996 als <strong>Folter Records Open Air</strong> ausgetragen, ehe es nach einem Jahr Pause unter aktuellem Namen fortgeführt wurde.</p>
<p>Auch hier gibt es zwei volle Festivaltage sowie den Donnerstagabend als Warm-Up, nur dass dieses mit fünf Bands deutlich größer ausfällt als beim <strong>Protzen Open Air</strong> und eigentlich schon einen halben Festivaltag darstellt. Als Veranstaltungstermin wird dabei regelmäßig das erste Juliwochenende auserkoren. Kleine Besonderheit: zwei Bühnen, eine im Wald und eine kleinere in einem Holzfort. Zuerst wird die kleine Bühne bespielt, ehe am frühen Abend auf die große Bühne gewechselt wird.</p>
<p>Ursprünglich war das Festival als Black Metal Open Air konzipiert, doch mittlerweile erfolgt mit dem Line-Up auch eine Öffnung hin zu anderen Genres, sodass hin und wieder auch Bands des Death, Thrash oder Doom, in einigen Fällen sogar des Pagan, zu sehen sind. Bis zu 1000 Besucher reisen dafür in den Ort nahe der deutschen Bundeshauptstadt. Zu den vielen Bands, die 2016 auftraten, gehören u.a. <strong>SKYFORGER</strong>, <strong>THORNSPAWN</strong>, <strong>ANCIENT</strong>, <strong>ESOTERIC</strong>, <strong>HADES</strong> und <strong>AETERNUS</strong>. Deutlich erkennbar besteht das Billing aus weniger bekannten, dafür aber äußerst internationalen Bands. Gut möglich, dass man hier die eine oder andere Band sieht, die nicht an jeder Ecke in Deutschland spielt.</p>
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<h2>Drei Tage ohne Kompromisse: Gahlen Moscht</h2>
<p>Die meisten Veranstalter in Brandenburg begnügen sich mit zwei Festivaltagen. Das eine oder andere Festival bietet vielleicht noch einen verkürzten Festivaltag oder ein kleines Warm-Up, aber über die volle Distanz von drei Tagen geht nur eine Veranstaltung: das <strong>Gahlen Moscht Metal Open Air</strong>. Was die Länge des Bestehens angeht, kann das 700 Besucher starke Festival nicht ganz mit den in den 90ern wurzelnden Festivals aus Börnicke und Protzen mithalten. Mit der 12. Auflage im Jahr 2017 kann man trotzdem auf mehr als zehn Jahre Festivalgeschichte zurückblicken.</p>
<p>Die rund 30 Bands, die sich jährlich Anfang Juni an den Spreewald begeben, bewegen sich in erster Linie in den Gefilden des Grindcore, Black, Thrash, Dark und Pagan Metal. Wie die Größe des Festivals bereits erahnen lässt, handelt es sich auch hier bei den Headlinern eher um Bands für Kenner als um die Genregrößen schlechthin. Mit an Bord waren z.B. <strong>SAXORIOR</strong>, <strong>FINSTERFORST</strong>, <strong>MARDUK</strong>, <strong>GERNOTSHAGEN</strong>, <strong>BEHEADED</strong>, <strong>BIFRÖST</strong>, <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong>, <strong>VADER</strong> und <strong>EIS</strong>. Auch für 2017 sind schon mehrere Bands angekündigt, darunter <strong>MANOS</strong> und <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong>. Wer von Freitag bis Sonntag drei Tage lang im Raum Brandenburg abgehen möchte – bitte schön, Gahlen machts möglich!</p>
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<h2>Winterliche Mottotage: Frostfeuernächte</h2>
<p>Jung und unverbraucht sind die <strong>Frostfeuernächte</strong>, die im Februar 2017 zum dritten Mal stattfinden. Das KiEZ (Kinder- und Jugenderholungszentrum) Hölzerner See bietet mit seiner Lage im Wald am See eine beschauliche Landschaft abseits des Großstadttrubels, sowie direkt bei der Ticketbestellung buchbare Unterkünfte beim Veranstaltungsgelände. Baden ist aber trotzdem nur was für die ganz Hartgesottenen. Frostige Temperaturen sollen im Februar schließlich keine Seltenheit sein! Vielleicht trauen sich ja trotzdem einige der 400-600 Besucher ins äußerst kalte Nass. Wenn Eisbaden nicht trve ist, was dann?</p>
<p>Wer sich nun fragt, welche Bereiche die <strong>Frostfeuernächte</strong> bedienen, muss nur einen Blick auf die einzelnen Veranstaltungstage des Jahres 2016 werfen. Diese waren nämlich thematisch ausgerichtet: während der Freitag unter dem Motto „Unholy-Thrash-Day“ lief, bewegte sich der Samstag als „Pagan-Black-Death-Day“ in eine etwas vielseitigere Richtung. Für den ersten Tag liefen Bands wie <strong>FIRST AID</strong>, <strong>WITCHING HOUR</strong> oder <strong>NOCTURNAL WITCH</strong> auf,&nbsp; für den zweiten (früher beginnenden und um einige Stunden längeren) Festivaltag dann <strong>BLOOD FIRE DEATH</strong>, <strong>FINSTERFORST</strong> und <strong>FIRTAN</strong>. Auch für die dritte Auflage hat man wieder ein Line-Up mit über 20 Bands aufgestellt, darunter <strong>ENDSTILLE</strong>, <strong>SURTURS LOHE</strong>, <strong>FÄULNIS</strong>, <strong>BLACK MESSIAH</strong> und <strong>FIMBULVET</strong>. Wem zwei Festivaltage zu viel sind, kann sich auch für einen spontanen Besuch eines einzelnen Festivaltages entscheiden. Aufgrund der auch dieses Jahr wieder stattfindenden Mottotage – dem „ Folk-Pagan-Day“ und dem „Black-Death-Day“ &#8211; vielleicht gar nicht so abwegig.</p>
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<h2>Zurück im Geschehen: Rock For Roots</h2>
<p>Dass hin und wieder ein Festival nach vielen Jahren musikalischer Unterhaltung für das kommende Jahr abgesagt werden muss, ist leider nichts Neues. Zwischen Organisationsproblemen, Wetterkapriolen und finanziellen Nöten gibt es viele Gründe, die den Veranstaltern zum Verhängnis werden können. Umso schöner ist es, wenn ein Festival es nach einer Pause tatsächlich nochmal zurück schafft. Einen solchen Fall bildet das <strong>Rock for Roots</strong>, das 2003 vom „Semnonenbund e.V.“ als Benefiz-Festival ins Leben gerufen wurde, um Geld für ein Projekt zu sammeln – das „Historische Dorf Gannahall“. Noch heute geht ein Teil der Erlöse an diesen Verein. Nach dreizehn Auflagen von 2003-2015, setzte das in Nauen bei Berlin stattfindende Festival 2016 aus, allerdings direkt mit der Ansage, schon für 2017 zu planen. Diesem Versprechen kommt man nun nach: das 14. <strong>Rock for Roots</strong> ist für den 1.-2. September 2017 angesetzt. Sollte die Besucherzahl ähnlich hoch sein wie in der Vergangenheit, ist mit 500-600 Besuchern zu rechnen.</p>
<p>Das Festival legt einen großen Schwerpunkt auf Folk und Pagan sowie auf Black Metal. Dazwischen lassen sich Nuancen von Extreme, Dark, Death und Thrash Metal finden. Einen Grund zur Annahme, dass das Festival seinen Schwerpunkt mit seinem Comeback verlagert, gibt es indes nicht. Die Line-Ups der letzten beiden Veranstaltungen boten mit Bands wie <strong>HEIDEVOLK</strong>, <strong>NARGAROTH</strong>, <strong>EDEN WEINT IM GRAB</strong>, <strong>MANEGARM</strong>, <strong>SKYFORGER</strong> und <strong>CRUACHAN</strong> so manchen Leckerbissen. Grund genug davon auszugehen, dass dies auch 2017 der Fall sein wird. Ich für meinen Teil bin gespannt, was nächstes Jahr aufgefahren wird.</p>
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<h2>Kurzer Spaß zur Primetime: Headache Inside</h2>
<p>Wenn bei den großen Festivals teilweise um 11 Uhr die ersten Bands zu spielen beginnen, kann einem am Ende eines langen Tages schon mal die Luft ausgehen. Dasselbe werden sich die Veranstalter des <strong>Headache Inside</strong> gedacht haben – wo andere an einem Tag 15 Bands spielen lassen, füllt das winzige 200-Seelen-Festival mit gerade einmal acht Bands zwei Abende. Auch das Konzept eines klassischen Headliners gibt es hier nicht – stattdessen soll es von Anfang bis Ende gleichermaßen krachen. Okay, eigentlich sind es neun Bands, denn mit dem Bungalow-Bash bietet man am Samstagnachmittag zusätzlich eine vorher unangekündigte Überraschungsband, welche die Besucher auf dem Campground bespaßt, ehe es abends in die Scheune geht, um dort weiterzufeiern.</p>
<p>Das wohl kleinste Metal-Festival Brandenburgs findet in Ahlimbsmühle im Norden des Landes statt. Präsentiert wird im Wesentlichen eine Mischung aus Heavy, Thrash und Death Metal. So waren 2016 <strong>DEMONBREED</strong>, <strong>MAAT</strong>, <strong>DRILL STAR AUTOPSY</strong>, <strong>PRIPJAT</strong>, <strong>DESASTER</strong>, <strong>ATOMWINTER</strong>, <strong>TORTURIZED</strong> und <strong>SABIENDAS</strong> mit dabei. Auch für die sechste Auflage am 7. und 8. Juli 2017 sind schon einige Bands bestätigt: Mit an Bord sind <strong>STALLION</strong>, <strong>CRISIX</strong>, <strong>FULL ASSAULT</strong>, <strong>INSIDIOUS DISEASE</strong> und die <strong>SUICIDAL ANGELS</strong>. Wer sich nicht den ganzen Tag die Beine in den Bauch stehen will, Gefallen an eben genannten Bands findet und zudem während des Auftritts in den ersten fünf Zuschauerreihen stehen will – viel mehr sind bei der überschaubaren Besucherzahl wohl auch nicht zu erwarten – dürfte Gefallen am <strong>Headache Inside</strong> finden können.</p>
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<h2>Die Frage aller Fragen: Lohnt es sich, in Brandenburg Festivalgänger zu sein?</h2>
<p>Wie immer stellt sich die Frage: Lohnt es sich, in Brandenburg Festivalgänger zu sein? Meine Antwort: Eher weniger.</p>
<p>Im Wesentlichen liegt das an zwei Faktoren. Erstens mangelt es etwas an der musikalischen Vielfalt – mit sechs Festivals, von denen eins im Februar und im September sowie je zwei im Juni und Juli stattfinden, ist der Kalender zwar relativ ausgewogen. Das gilt aber nur bedingt für die verschiedenen Genres: Während Pagan, Death, Black, Thrash und Folk Metal relativ häufig bedient werden, werden die Richtungen Heavy und Doom nur sehr vereinzelt angeschnitten; die von mir so geliebten Power- und Symphonic-Metal-Formationen fehlen gar komplett. Die Festivallandschaft büßt also Punkte in der musikalischen Vielfalt ein.</p>
<p>Zweiter Kritikpunkt: Es fehlen die großen Spektakel. Kleine Festivals mögen zwar gemütlich sein und auch ihre Vorteile haben – doch was ist, wenn man mal auf eine richtig fette Metalparty gehen und die großen Bands feiern will, umgeben von tausenden Gleichgesinnten? Dann hat man in Brandenburg leider ein Problem, da man für solche Veranstaltungen auf Nachbarländer ausweichen muss. Auch hier fehlt es an einer gewissen Breite des Angebots.</p>
<p>Brandenburg bleibt damit ein Land für diejenigen, die nur im kleinen Rahmen Bands bestimmter Genres frönen wollen. Leider ist längst nicht für jeden was dabei, was Brandenburg zum bisher schwächsten Land der Serie macht. Was nicht heißt, dass es so bleiben muss – immerhin kommen noch 12 weitere Länder! Das nächste Land, und zugleich auch das letzte verbleibende Land im Osten, folgt in zwei Wochen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-04-brandenburg/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #04: Brandenburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Deutschland, Deine Festivals &#8211; #03: Thüringen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2016 13:40:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Huch, was ist denn da passiert? Ganz einfach: Meine Serie hat einen neuen Namen bekommen. Kürzer, präziser, einprägsamer &#8211; oder kurz: Besser. Vor zwei Wochen beschäftigten wir uns mit dem östlichsten Bundesland der Republik. Demgemäß kann es dieses Mal nur in eine ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wo-es-sich-lohnt-metalhead-zu-sein-03-thueringen/">Deutschland, Deine Festivals &#8211; #03: Thüringen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Huch, was ist denn da passiert? Ganz einfach: Meine Serie hat einen neuen Namen bekommen. Kürzer, präziser, einprägsamer &#8211; oder kurz: Besser.</p>
<p>Vor zwei Wochen beschäftigten wir uns mit dem östlichsten Bundesland der Republik. Demgemäß kann es dieses Mal nur in eine Richtung gehen – zurück nach Westen. Auch das an die bereits begutachteten Bundesländer Sachsen-Anhalt und Sachsen angrenzende Thüringen bietet eine Vielzahl an Festivals. Doch wie wir bereits gelernt haben, reicht das nicht unbedingt aus, um ein universelles Mekka für Festivalgänger zu werden. Wie sieht es aus: Lohnt es sich in Thüringen, Festivalgänger zu sein?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Flaggschiff: Party.San Open Air</h2>
<p>Ein Festival in Thüringen überragt die kleineren Festival-Geschwister in puncto Größe und Bekanntheit sehr deutlich. Den meisten dürfte das <strong>Party.San Open Air</strong> zumindest namentlich bereits etwas sagen. Mit jährlich 10.000-12.000 Zuschauern bewegt sich das Festival dabei ungefähr in Größenordnungen des <strong>Rockharz Open Air</strong>, das ebenfalls als „Flaggschiff“ fungiert, allerdings für Sachsen-Anhalt und nicht für Thüringen. Bedient wird hier jedoch eine ganz andere Zielgruppe, denn mit Heavy Metal hat das seit 1996 bestehende Festival in Schlotheim nur wenig am Hut.</p>
<p>Stattdessen werden hier in erster Linie all jene bedient, die sich am Grindcore, Black, Death und Thrash Metal erfreuen. Dabei werden über dreieinhalb Tage zwei Bühnen bespielt – die Mainstage und die sogenannte „Tentstage“. Zuletzt gaben sich u.a. <strong>AT THE GATES</strong>, <strong>PARADISE LOST</strong>, <strong>CARCASS</strong>, <strong>SODOM</strong> und <strong>EXODUS</strong> die Ehre, in den Jahren zuvor waren auch schon <strong>KREATOR</strong>, <strong>BEHEMOTH</strong>, <strong>CANNIBAL CORPSE</strong>, <strong>VENOM </strong>und <strong>LEGION OF THE DAMNED</strong> dabei. Wer mit obigen Namen etwas anfangen kann, sollte sich das zweite Augustwochenende freihalten, an welchem das Festival zuverlässig seit unzähligen Jahren stattfindet.</p>
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<h2>Großer Exot: Stoned From The Underground</h2>
<p>Festivals der Sparten Doom, Stoner und Psychedelic findet man wahrlich nicht an jeder Ecke. Umso schöner ist es, dass ein Festival in Thüringen erfolgreich diese Schiene fährt und gut 3.000 Besucher anzulocken weiß. Die Rede ist vom <strong>Stoned From The Underground</strong> in Erfurt-Stotternheim. Dieses fand zum ersten Mal 2001 statt und geht im Juli 2017 in die siebzehnte Runde. In der diesjährigen Auflage beglückten Bands wie <strong>PETER PAN SPEEDROCK</strong>, <strong>MOTHER TONGUE</strong>, <strong>BRANT BJORK </strong>und <strong>SPIRITUAL BEGGARS</strong> den Ort am Alperstedter See. Auch <strong>EYEHATEGOD</strong> hätte spielen sollen, musste allerdings den Gig absagen.</p>
<p>Das <strong>Stoned From The Underground</strong> ist augenscheinlich nicht gerade ein Festival für jedermann, handelt es sich doch eher um weniger massentaugliche Musiksparten. Für das Zielpublikum des <strong>Stoned</strong> dürfte das Line-Up dafür umso ansprechender sein.</p>
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<h2>Musik-Mix mit Sonntags-Aftershow: Gößnitz Open Air</h2>
<p>Das Jubiläum zur 25. Festivalauflage feiert 2017 das <strong>Gößnitz Open Air</strong> in … exakt, Gößnitz. Das Line-Up fällt im Vergleich zu vielen Festivals des Bundeslandes sehr hell und bunt aus. Wir bewegen uns in eher rockigen Gefilden, wobei das Festival einen starken Einschlag in Richtung Folk und Pagan aufweist. Eine strikte Trennung zwischen Bühnen- und Campinggelände gibt es nicht, sodass Essen und Getränke erfreulicherweise mit vor die Bühne mitgenommen werden können.</p>
<p>Die Bandbreite der Bands, die sich im August der letzten Jahre nach Gößnitz begaben, ist erstaunlich: Mit <strong>ELUVEITIE</strong>, <strong>KORPIKLAANI</strong>, <strong>EQUILIBRIUM</strong>, <strong>FEUERSCHWANZ</strong>, <strong>SALTATIO MORTIS</strong>, <strong>TANZWUT</strong>, <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong>, <strong>KNORKATOR</strong>, <strong>FIDDLERS GREEN</strong> und <strong>ARKONA</strong> bot das Festival im Laufe der Jahre große Abwechslung im Rahmen des üblichen Spektrums und grenzt sich damit von vielen Festivals ab, die im Zwei- bis Dreijahrestakt immer wieder die gleichen Bands ranschaffen. Ein deutlicher Pluspunkt für das gut 2.000 Besucher starke Festival.</p>
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<h2>Pagan &amp; Black: Wolfszeit Festival</h2>
<p>Ein weiteres Festival ähnlicher Größe, welches eine entspannte Atmosphäre bietet, ist das <strong>Wolfszeit Festival</strong> in Crispendorf. Dieses Jahr fand das 2000 Besucher starke Festival zum zehnten Mal statt. Ein stolzes Jubiläum und ein großer Meilenstein für eine Veranstaltung dieser Größe. Dies war für die Veranstalter offenbar Grund genug, das zuvor zweitägige Festival auf drei Tage auszuweiten. Dies scheint gut funktioniert zu haben, da man das <strong>Wolfszeit Festival 2017</strong> ebenfalls über einen Zeitraum von drei Tagen im August angesetzt hat.</p>
<p>Musikalisch bewegt sich das Festival in einem relativ klaren Rahmen. Zu finden sind hier alle möglichen Bands aus dem Bereich des Black und Pagan Metal. Nicht verwunderlich, handelt es sich beim Veranstalter um niemand geringeren als <strong>Philipp Seiler</strong>, Sänger und Gitarrist der Band <strong>VARG</strong>, welche sich selbst mehr oder weniger dem Pagan zuordnen lassen. Dementsprechend ist <strong>VARG</strong> auch sehr regelmäßig selbst mit von der Partie. Doch auch ohne die Wölfe würde sich ein Besuch lohnen: <strong>SATYRICON</strong>, <strong>HEIDEVOLK</strong>, <strong>ARKONA</strong>, <strong>EISREGEN</strong>, <strong>KORPIKLAANI</strong>, <strong>ELUVEITIE</strong> und <strong>ALESTORM</strong> – dies ist nur ein Ausschnitt der namhafteren Bands der letzten Jahre. Wer totaler Pagan- und Black-Metal-Fan ist, wird in Thüringen kein besseres Festival finden, um sich die Großkaliber der Subgenres anzusehen.</p>
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<h2>Zur Hälfte Rock, zur Hälfte Metal: Riedfest Open Air</h2>
<p>Traditionell mit Metal eng verbandelt ist auch die Rockmusik. Diesen Umstand nutzt das kleine, mehrere hundert Besucher starke <strong>Riedfest Open Air</strong>. Während freitags Bands der Bereiche Progressive, Punk, Stoner und Speed Rock das Terrain am Fuße des Thüringer Waldes erbeben lassen, steht der Samstag vollkommen im Namen des Metal. Das <strong>Riedfest</strong> hat es sich zur Aufgabe gesetzt, den Underground zu unterstützen und sowohl Rock als auch Metal in ihrer komplexen Artenvielfalt zu präsentieren.</p>
<p>Bevorzugt werden hier Death und Black Metal, doch vereinzelt kommen auch Grindcore, Pagan und Death Metal-Bands zum Zuge. Dieses Jahr spielten u.a. Bands wie <strong>MASTER</strong>, <strong>BLUTECK</strong>, <strong>BUZZ RODEO</strong> und <strong>THE SILVER SHINE</strong>, um die 16. Auflage des Festivals zu rocken. Nächstes Jahr geht die Party weiter: Das <strong>17. Riedfest Open Air</strong> ist auf den 28. &amp; 29. Juli 2017 terminiert.</p>
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<h2>Die „Kurzen“ – Ein-Tages-Festivals: Deaf Row Fest &amp; Rock am Wehr</h2>
<p>Für diejenigen, die keinen Bock auf eine mehrtägige Metal-Party haben, bietet die Thüringer Festivallandschaft auch zwei Festival-Quickies. Zum einen ist da das kleine <strong>Rock am Wehr</strong> in Jena, das sich vor allem am Death Metal bedient. Bei der diesjährigen neunten Auflage am 27.08.2016 durften unter anderem <strong>CENTINEX</strong> aus Schweden, <strong>MALIGNANT TUMOUR</strong> aus Tschechien und <strong>DARK DESPAIR</strong> aus der Schweiz auf dem Festival spielen. Es sind also internationale Acts, welche die Kopfzeile des Flyers säumen.</p>
<p>Kleine Zusatzinformation: Als Winteredition zum <strong>R:A:W</strong> wird am 18. Februar 2017 erstmalig das <strong>Rock Am Wehr &#8211; Winterwehr</strong> stattfinden. Fünf Bands werden den Besuchern einheizen und einen Vorgeschmack auf das Festival im Sommer geben.</p>
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<p>Das zweite Ein-Tages-Festival, welches ich an dieser Stelle beleuchten möchte, ist das <strong>Deaf Row Fest</strong>, das ebenfalls in Jena stattfindet. Dieses unterscheidet sich allerdings – neben dem Termin im September – in zwei Punkten wesentlich vom erstgenannten „Quickie“. Zunächst einmal handelt es sich hierbei nicht um ein Open Air, sondern um eine Indoor-Veranstaltung, die im Club „Kassablanca“ abgehalten wird. Somit ist man im Gegensatz zum <strong>Rock am Wehr</strong> mit dem Wetter immer auf der sicheren Seite.</p>
<p>Der zweite wesentliche Unterschied findet sich im Line-Up. Das Konzept des <strong>Deaf Row Fest</strong>s ist es, genreübergreifende Entdeckungen für ein gemischtes Publikum zu schaffen. Die Musik bewegt sich dabei im experimentellen Bereich, sodass sich u.a. Shoegaze, Black Metal, Noise-Pop und Post Metal dort finden lässt. Alles in allem handelt es sich bei der Musik um sehr sphärische Klänge, denen sich die ungefähr 300 Besucher hingeben. Ihr mögt es unkonventionell? Dann macht euch auf nach Jena.</p>
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<h2>Die Szene stärken! – Culture Shock Festival</h2>
<p>Und wir bleiben in Jena! Hier haben sich einige Studenten und Musiker zusammengetan, um mit ihrem <strong>Culture Shock Festival</strong> die lokale Szene zu stärken und kleineren Bands die Möglichkeit zu verschaffen, mit ein paar größeren Bands zusammen auf der Bühne zu stehen. Das Projekt ist noch jung, scheint sich aber zu halten und geht 2017 (erneut zweitägig) in die vierte Runde.</p>
<p>Gebucht wird dabei grundsätzlich, was den Veranstaltern gefällt – alle Untergattungen von Hardrock, Hardcore und Metal sind hierbei willkommen, wobei man sich beim Metal vermehrt in Gefilden des Death und Thrash Metal bewegt. Dieses Jahr standen u.a. <strong>KALI YUGA</strong>, <strong>VICTIM</strong>, <strong>GILGAMESH</strong> und <strong>THE LAST HANGMEN</strong> auf der Bühne, im Jahr davor gehörten <strong>PATH OF DESTINY</strong>, <strong>DECEMBRE NOIR</strong>, <strong>ZERO DEGREE</strong> und <strong>TRAITOR</strong> zu den bekanntesten dort aufgetretenen Bands. Man darf gespannt sein, was für den Oktober 2017 aufgefahren wird.</p>
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<h2>Noch ganz frisch: Metal Underground Resistance</h2>
<p>Noch besonders jung ist das <strong>Metal Underground Resistance Open Air</strong>, das dieses Jahr im Juli zum ersten Mal stattgefunden hat. Während der Freitag mehr oder weniger als Warm-Up-Tag hinhielt und es nur Musik aus der Dose gab, durften die Besucher am Samstag immerhin sieben Bands lauschen. Bedient wurden dabei vor allem die Genres Metalcore, Melodic Death Metal und Thrash Metal – mit dabei waren <strong>WITHOUT WORDS</strong>, <strong>NESAIA</strong>, <strong>CTULHU ROADKILL</strong>, <strong>ERODED ASHES</strong>, <strong>LUNATIC MAN’S DREAM</strong>, <strong>WUTHÖLE</strong> und <strong>ROOM OF INSANITY</strong>.</p>
<p>Für die erste Auflage und den Underground-Charakter fanden sich doch relativ viele Leute am Gebörne Garsitz in Königssee ein – immerhin 400 Gäste waren zugegen. Nächstes Jahr soll es weitergehen. Und es wird aufgerüstet: Diesmal wird es auch am Freitag Live-Musik geben, der Samstag wird zudem verlängert. Insgesamt 13 Bands sind diesmal mit an Bord. Ob auch die Besucherzahl in ähnlichem Maß ansteigen wird wie die Bandanzahl?</p>
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<h2>Chaos und Tod: Chaos Descends Festival &amp; Raging Death Date</h2>
<p>Zum Abschluss unseres Ausflugs in das mitteldeutsche Bundesland gibt es noch einmal zwei zweitägige Festivals, die sich der härteren Schiene verschrieben haben. Beginnen wir mit dem <strong>Chaos Descends Festival</strong>: 2015 als Nachfolger des <strong>Hell’s Pleasure</strong> ins Leben gerufen, versucht sich das Festival überwiegend mit Buchungen der Richtungen Black, Death und Dark Metal einen Namen zu machen. Immerhin knapp 1000 Leute folgten im Juli 2016 dem Ruf und genossen Beschallung der Marken <strong>REVENGE</strong>, <strong>ARTHUR BROWN</strong>, <strong>MYSTICUM</strong>, <strong>PROFANATICA</strong> und über einem Dutzend weiterer Bands. Ob es eine dritte Auflage anno 2017 geben wird, steht indes noch nicht fest.</p>
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<p>Ganz anders sieht es bei unserem zweiten Kandidaten aus, der bereits angekündigt hat, die Szene 2017 erneut beglücken zu wollen. Das <strong>Raging Death Date</strong>, welches Ende März die bunte Jahreszeit einläutet und beim einen oder anderen Frühlingsgefühle wecken dürfte, hat die turbulente Anfangsphase mittlerweile hinter sich gelassen und geht im nächsten Jahr mehr oder minder routiniert zum achten Mal an den Start. Musikalisch hält man es „traditionell“ und bedient vor allem Thrash-, Death-, Doom- und Black Metalheads. Auf „Melo, Core und sonstiges ´modernes Zeug´&#8220; wird hier getrost verzichtet, im Gegenzug dafür gibt es die eine oder andere genrefremde Besonderheit. Dieses Jahr waren, neben vielen weiteren Acts, <strong>IRON ANGEL</strong>, <strong>KILL</strong>, <strong>TÖRR</strong>, <strong>THE EXALTED PILEDRIVER</strong> und <strong>ANTLERS</strong> mit am Start. In der Regel zieht das Line-Up 300-500 Leute an, die wohl auch beim nächsten Mal erwartet werden dürfen.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h2>Die Frage aller Fragen: Lohnt es sich, in Thüringen Festivalgänger zu sein?</h2>
<p>Fassen wir zusammen: Ganze elf Festivals sind hier aufgelistet, von denen die meisten im Juli oder August und folglich in der Festival-Hochsaison stattfinden. Mit einem Festival im März, September oder Oktober wird aber auch die Möglichkeit geboten, die Saison früh zu beginnen und spät zu beenden. Die Palette ist bunt: Ein großes Festival und einige kleine Veranstaltungen der härteren Schiene, ein rockig-folkiges Festival, an anderer Stelle Pagan und Folk am Waldesrand und an wieder anderer Stelle experimentelle Musik im kleinen Club.</p>
<p>Was ist denn nun: Lohnt es sich, in Thüringen Festivalgänger zu sein? Für mich ist das eindeutig: Ja, tut es! Die musikalische Bandbreite ist enorm, die Underground-Basis stark und das Angebot an etwas größeren Festivals mit mehreren tausend Besuchern ebenfalls vorhanden. Wo Sachsen beispielsweise ein „weicher“ Ausgleich fehlt, wird dieser hier durch das <strong>Gößnitz Open Air</strong> geboten, sodass auch thüringische Liebhaber der „helleren“ Genres ein Highlight im eigenen Bundesland genießen können. Dass das Angebot für Fans der extremeren Genres hier riesig ist, muss wohl nicht mehr erwähnt werden. So wie ich das sehe, setzt sich Thüringen vorerst an die Spitze und lässt sowohl das musikalisch etwas einseitige Sachsen als auch das an Festivals quantitativ deutlich schwächere Sachsen-Anhalt hinter sich.</p>
<p>Doch wird sich Thüringen gegen die vielen Bundesländer behaupten können, die da noch kommen? Das wird sich herausstellen. Der nächste Kontrahent im Rennen um das für den Festivalgänger lohnendste Bundesland wartet bereits. In zwei Wochen erfahrt ihr, welches Bundesland ich mir diesmal ausgesucht habe.</p>
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			</item>
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		<title>Wo es sich lohnt, Metalhead zu sein &#8211; #02: Sachsen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2016 13:22:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem wir uns in der ersten Ausgabe um die Festivallandschaft meiner Heimat Sachsen-Anhalt gekümmert haben, geht es diesmal weiter Richtung Osten. Während DIE PARTEI fordert, eine Mauer um besagtes Bundesland zu ziehen, gibt es auch immer wieder zahlreiche Metalheads, die sich freiwillig ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir uns in der ersten Ausgabe um die Festivallandschaft meiner Heimat Sachsen-Anhalt gekümmert haben, geht es diesmal weiter Richtung Osten. Während DIE PARTEI fordert, eine Mauer um besagtes Bundesland zu ziehen, gibt es auch immer wieder zahlreiche Metalheads, die sich freiwillig in das östlichste Bundesland Deutschlands begeben. Die Rede ist natürlich vom Freistaat Sachsen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Flaggschiff verlässt den Hafen: With Full Force</h2>
<p>In den letzten Jahren stellte sich die Frage nach dem größten Festival Sachsens nicht, ließ sich diese doch sehr eindeutig beantworten. 25.000 Besucher begaben sich noch 2016 nach Roitzschjora, um sich drei Tage lang beschallen zu lassen. Doch damit ist nun Schluss – jedenfalls auf sächsischem Boden: Das <a href="https://silence-magazin.de/with-full-force-2016-festivalbericht/#rs-233"><strong>With Full Force Festival</strong></a> zieht nach Sachsen-Anhalt und dürfte damit ein großes Loch in der Festivallandschaft des Freistaats hinterlassen. Mit Größen des Thrash, Death, Metalcore, Hardcore und Punk machte sich das Festival vor allem bei Fans der härteren Genres einen Namen. Dieses Jahr gaben sich u.a. <strong>SLAYER</strong>, <strong>AMON AMARTH</strong>, <strong>TRIVIUM</strong> und <strong>SIX FEET UNDER</strong> die Ehre und prägten die letzte sächsische <strong>WFF</strong>-Veranstaltung. Von weibischem Power-Metal-Gequietsche, Folk Metal zum Mitschunkeln oder Symphonic Metal im <strong>NIGHTWISH</strong>-Style war hier bis auf wenige Ausnahmen wie <strong>BEYOND THE BLACK</strong> nichts zu hören. 2017 wird in Roitzschjora gar nichts mehr zu hören sein – höchstens das Wimmern der verlassenen Einwohner, die ihre Großveranstaltung verloren haben&#8230;</p>
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<h2>Heiße Sache: In Flammen Open Air</h2>
<p>Das <strong>With Full Force</strong> war jedoch nicht das einzige Festival in Sachsen, das härtere Töne anschlug. Es gibt andere Veranstaltungen, auf die man ausweichen kann, wenn man in Sachsen eskalieren will.</p>
<p>Wer das <strong>Rockharz</strong> in Sachsen-Anhalt für zu weich befindet, kann am selben Wochenende 130 Kilometer weiter östlich trotzdem glücklich werden. Dort findet nämlich das 2000 Besucher starke <a href="https://silence-magazin.de/kaffee-und-kuchen-auf-saechsisch/"><strong>In Flammen Open Air</strong></a> in Torgau statt. Großer Pluspunkt des Festivals: Camping im Grünen unweit der Bühne ohne zusätzlichen Einlass. Ihr habt richtig gehört &#8211; Getränke und Essen können problemlos mit vor die Bühne genommen werden, was auf Festivals doch eher eine Seltenheit darstellt. Gut für den Geldbeutel und sämtliche Kollegen, die schlecht im Flunkyball sind und ihr Bier nicht so schnell runterkippen können. Mit dem Trinkhorn voll Met den Bands lauschen – eine traumhafte Vorstellung.</p>
<p>Die Headliner sind im Vergleich zu anderen, ähnlich besucherstarken Festivals nicht von enormer Bekanntheit, dafür aber handverlesen. Zuletzt beehrten u.a. <strong>VENOM</strong>, <strong>PRIMORDIAL</strong> und <strong>GORMATHON</strong>, im Jahr zuvor <strong>DARK FUNERAL</strong>, <strong>ENTOMBED A.D.</strong> und <strong>EYEHATEGOD</strong> den nordsächsischen Ort. Damit fügen sich die Bands in das stark von Death- und Black-Metal geprägte Line-Up. Auch eine gehörige Portion Thrash und Doom wird geboten, während Heavy Metal und Rock’n’Roll seltene Ausnahmen bleiben.</p>
<p>Eine Metal-Gartenparty über zweieinhalb Tage für 45 € &#8211; klingt gut, oder?</p>
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<h2>Expansion aus Richtung Leipzig: Impericon Festival</h2>
<p>Der eine liebt, der andere hasst Metalcore. Doch es wäre großer Frevel, ein gut laufendes Festival der Richtungen Metalcore &amp; Hardcore an dieser Stelle nicht zu erwähnen. Die Rede ist vom <strong>Impericon Festival</strong>. Das 2017 an mittlerweile sechs verschiedenen Orten stattfindende Festival nahm einst allein in Leipzig seinen Anfang. Dort fand es 2011 und 2012 statt, ehe es sich 2013 auch nach Wien ausbreitete. In den Folgejahren gesellten sich weitere Orte hinzu. Mit neun Austragungsstätten im Jahr 2016, darunter Oberhausen, Amsterdam, Manchester, London, Paris, Zürich und München, fand die Expansion ihren bisherigen Höhepunkt. 2017 dürfen sich Besucher in insgesamt sechs verschiedenen Städten am Ein-Tages-Festival von<strong> Impericon</strong> erfreuen.</p>
<p>Das Line-Up variiert je nach Veranstaltungsort ein wenig, doch zu großen Teilen ist dieses für die verschiedenen Veranstaltungsorte gleich. Die Bands können sich sehen lassen: Mit <strong>THE GHOST INSIDE</strong>, <strong>WHITECHAPEL</strong>, <strong>HATEBREED</strong>, <strong>ASKING ALEXANDRIA</strong>, <strong>CALLEJON</strong> und <strong>CALIBAN</strong> konnte man in den letzten Jahren einige namhafte Bands an Land ziehen. Das kommt offenbar gut an: Rund 5.000 Besucher nahmen das Angebot 2016 in Leipzig in Anspruch, was den Ausverkauf bedeutete. 2017 geht es deshalb auf die Leipziger Messe, wo auf zwei Bühnen Platz für noch mehr Bands geboten wird.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11397 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Impericon-Leipzig.jpg" alt="impericon-leipzig" width="678" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Impericon-Leipzig.jpg 678w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Impericon-Leipzig-212x300.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 678px) 100vw, 678px" />
<h2>Kleiner soll es sein? Chronical Moshers Open Air &amp; Morbide Festspiele</h2>
<p>Neben den wohl recht bekannten Festivals gibt es auch ein paar kleine Veranstaltungen in Sachsen. Relativ hart geht es beim <a href="https://silence-magazin.de/geknueppel-und-geschrei-im-romantischen-vogtland-cmoa-2016/"><strong>Chronical Moshers Open Air</strong></a> zu,&nbsp;welches im Juni am Hauptmannsgrüner Mühlteich stattfindet. Knapp 1000 Leute verschlägt es jedes Jahr in das Naherholungsgebiet, um aus der idyllischen Gegend eine Metalparty der groben Sorte zu machen. Schnelle, laute und extreme Bands dominieren das Line-Up, sodass vor allem Black- und Death-Metal-Bands ihren Platz beim <strong>CMOA</strong> finden. Die aufgefahrenen Bands sind beachtlich: Unter anderem trauten sich dieses Jahr <strong>KATAKLYSM</strong>, <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong>, <strong>UNLEASHED</strong>, <strong>TANKARD </strong>und <strong>BELPHEGOR</strong> nach Sachsen. 2017 gibt es dann mit der 15. Auflage ein Jubiläum, bei dem die Veranstalter sicherlich mit einem ähnlich sehenswerten Line-Up auftrumpfen werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11399" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Chronical-Moshers-Open-Air.jpg" alt="chronical-moshers-open-air" width="430" height="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Chronical-Moshers-Open-Air.jpg 430w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Chronical-Moshers-Open-Air-215x300.jpg 215w" sizes="auto, (max-width: 430px) 100vw, 430px" /></p>
<p>Wer kleine Festivals mag, es aber gern noch etwas krasser will, könnte auch das folgende Festival interessant finden. Ende Oktober findet das <strong>Morbvs Maximvs</strong> in Bischofswerda statt. Diese Veranstaltung hat eine recht spezielle musikalische Ausrichtung: Der Fokus liegt auf krankem, derbem Klangmaterial verschiedenster Genres, bei dem auch avantgardistische Tendenzen sehr willkommen sind. Das auch als <strong>Morbide Festspiele</strong> bezeichnete Event legt dabei starken Wert darauf, sich von „spartenreinen Veranstaltungen“ abzuheben. Als Beispiele für Bands lassen sich u.a. <strong>MANTAR</strong>, <strong>GUTALAX</strong>, <strong>CHAPEL OF DISEASE</strong>, <strong>FISTULA </strong>und <strong>KATALEPSY</strong> anführen. Mit 300-500 Besuchern ist das Festival zwar recht beschaulich, musikalisch gesehen aber durchaus besonders. Ich brauche es gar nicht so besonders, aber für den einen oder anderen könnten die <strong>Morbiden Festspiele</strong> genau das Richtige sein.</p>
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<h2>Headbangen für den guten Zweck: Metalfestival für krebskranke Kinder</h2>
<p>Spendenläufe, Ausstellungen, Basare – Wohltätigkeitsveranstaltungen gibt es in vielen Farben und Facetten. Auch die Metalheads als bekanntermaßen friedfertiges und hilfsbereites Völkchen verschließen sich dem nicht und begeben sich jedes Jahr nach Dresden, wenn wieder einmal das <strong>Metalfestival für krebskranke Kinder</strong> stattfindet. Der 250 Besucher fassende Saal ist stets ausverkauft, und über die Jahre sind erstaunliche fünfstellige Beträge zusammengekommen, die gespendet werden konnten. Das verdient sehr viel Respekt und ist über alle Maßen lobenswert.</p>
<p>Doch zurück zur Musik: Musikalisch bewegt sich das Festival vor allem im Bereich Thrash- und Death-Metal, Melodic-Death-Metal und Deathgrind. Hie und da spielen auch Bands anderer Genres, wobei „Black Metal beim Benefiz eher untrue“ ist, wie mir der Veranstalter mitteilte, doch vereinzelt soll es auch das schon gegeben haben. Für den guten Zweck spielten beispielsweise <strong>DEW SCENTED</strong>, <strong>ONSLAUGHT</strong>, <strong>RAVEN</strong>, <strong>SODOM</strong>, <strong>MILKING THE GOATMACHINE</strong>, <strong>ABOMINATION</strong> und <strong>NOCTURNAL BREED</strong>.</p>
<p>2017 geht das Festival bereits in die 13. Runde. Mein Rat an alle, die sich gern Death und Thrash reinziehen und in der Nähe von Dresden wohnen: Unterstützt das. Ein Festival genießen und damit sogar was Gutes tun – viel einfacher kann man eine gute Tat nicht vollbringen.</p>
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<h2>Wo Licht ist, ist auch Schatten: Odin Storm &amp; Brann Open Air</h2>
<p>Bisher haben wir nur Festivals beleuchtet, die in der Szene mehr oder weniger Fuß gefasst haben. Doch das gelingt nicht jedem. Deshalb gibt es jetzt zwei Beispiele, bei denen es nicht so recht funktioniert hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir beginnen mit dem Festival, für das es noch Hoffnung gibt: Das <strong>Odin Storm</strong>. 2016 sollte dieses auf dem Flugplatz Pirna-Praschwitz nahe Dresden zum allerersten Mal stattfinden. Das Line-Up war bereits fertig und die Besucher heiß auf das Festival, als die schlechte Nachricht kam: Absage wegen Unwetterwarnung. Die Kapazitäten der Veranstalter gaben es leider nicht her, das Festival im Extremfall ausreichend abzusichern. Doch es wurde bereits die Meldung herausgegeben, dass das Festival 2017 endlich an den Start gehen soll. Es handelt sich um einen Rückschlag, aber noch nicht um das Ende. Das diesjährige Line-Up gibt immerhin einen Vorgeschmack, wohin die Reise gehen soll: <strong>CRAVING</strong>, <strong>THORONDIR</strong>, <strong>SURFACE</strong>, <strong>STRYDEGOR</strong> und <strong>WINTERNAHT</strong> sind nur fünf von insgesamt 24 Bands, die für dieses Jahr bestätigt waren. Nun bleibt abzuwarten, ob das Festival sich von diesem Rückschlag erholt und im zweiten Anlauf stattfinden kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6783" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/14088617_1214730798550943_5461116476175317498_n.jpg" alt="14088617_1214730798550943_5461116476175317498_n" width="680" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/14088617_1214730798550943_5461116476175317498_n.jpg 680w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/14088617_1214730798550943_5461116476175317498_n-213x300.jpg 213w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Während es für das <strong>Odin Storm</strong> bei Dresden noch Hoffnung gibt, ist der Traum vom mehrtägigen Festival in Leipzig bereits ausgeträumt. Dort hätte 2015 das <strong>Brann Open Air</strong> stattfinden sollen. Und mit Bestätigungen wie <strong>GRAVE DIGGER</strong>, <strong>HEIDEVOLK</strong>, <strong>ALESTORM</strong>, <strong>FINNTROLL</strong>, <strong>FEUERSCHWANZ</strong> und <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> versprach das Festival auch, ein echter Burner zu werden!</p>
<p>Doch knapp drei Wochen vor dem Festival hieß es auch hier: Absage. Parallel zum Festival fand ein Ärztekongress statt, sodass das Festival auf der Messe Leipzig nicht wie geplant durchgeführt werden konnte und die Vermieter kurzfristig eine Absage erteilten. Trotz dieses Rückschlags wurde im November desselben Jahres zunächst noch das eintägige <strong>Brann Winterfest</strong> mit <strong>ARCHER</strong>, <strong>ELVENPATH</strong>, <strong>U.D.O.</strong> und <strong>DORO</strong> durchgeführt, das Hoffnung auf eine neue Auflage des Sommerfestivals im Jahr 2016 machte. Doch trotz aller Mühen erholten sich die Veranstalter nicht von den finanziellen Einbußen der Absage, sodass im März 2016 die Insolvenz der <strong>Brann Open Air-UG</strong> bekanntgegeben wurde. Und so endete die Geschichte des Leipziger Festivals, bevor sie überhaupt richtig begann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11404" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Brann-Open-Air-Cancelled.jpg" alt="brann-open-air-cancelled" width="504" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Brann-Open-Air-Cancelled.jpg 504w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Brann-Open-Air-Cancelled-300x179.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 504px) 100vw, 504px" /></p>
<h2>Die kalten Jahreszeiten: Autumn From Hell &amp; Break The Silence</h2>
<p>Da das sächsische Kapital nicht so tragisch abgeschlossen werden soll, gibt es hier zum Abschluss nochmal zwei kleine Leckerbissen.</p>
<p>In Hohenstein-Ernstthal findet Ende November das <strong>Autumn From Hell Festival</strong> statt. Dieses bietet mit insgesamt neun Bands zwei kurze, entspannte Abende im Zeichen der Musik. Dabei dominieren Black-, Death-, Doom- und Thrash-Metal das Geschehen. Dieses Jahr wagten sich u.a. <strong>INFERNO</strong>, <strong>LUCTUS</strong>, <strong>NARVIK</strong>, <strong>ENISUM</strong> und <strong>ASPHAGOR</strong> auf die Bühne im Schützenhaus. Das kleine Festival existiert bereits seit 2007 und zieht durchschnittlich ca. 150-350 Menschen an, um den Herbst ausklingen zu lassen und allmählich den Winter einzuläuten. Abende in angenehmer Länge, eine überschaubare Zuschauerzahl, eine warme Lokalität bei kalten Außentemperaturen … Ein schöner Saisonausklang.</p>
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<p>… doch auf die Stille folgt im Januar sogleich der neue Saisonauftakt! Mit dem <strong>Break The Silence Festival</strong> läutet Dippoldiswalde die Festivalsaison recht früh ein. Den Auftakt erlebte das Festival 1997, womit im nächsten Jahr das 20-jährige Jubiläum ansteht. Die Auflagenzahl ist jedoch deutlich geringer. Grund: Das Festival findet nur aller zwei Jahre statt. Eine wahre Folter für alle, die möglichst früh über die nächste Veranstaltung Bescheid wissen wollen, doch ideal für eine langfristige und sorgfältige Planung durch die Veranstalter. Mit 500-600 Besuchern gehört das eintägige Festival zu den kleineren Veranstaltungen der Region. Historisch gesehen ist Death Metal das Hauptgenre der Veranstaltung, doch daneben spielen auch oft Bands der Richtungen Black, Thrash und Grindcore sowie Pagan, Viking oder anderen Subgenres, wenn sich entsprechende Chancen auftun. Dabei achtet das Festival sehr genau darauf, nicht nur Death Metal zu bieten&nbsp;sondern sowohl eine gute Mischung zu präsentieren, als auch exklusive Bands zu buchen, die nicht überall zugegen sind. 2017 werden <strong>BITTERNESS</strong>, <strong>ABORTED</strong>, <strong>II</strong>, <strong>PURGATORY</strong>, <strong>5 STABBED 4 CORPSES</strong> und <strong>DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT</strong> den sächsischen Metalfans trotz winterlicher Kälte ordentlich einheizen. Na, einen Besuch wert?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11827 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Break-The-Silence.jpg" alt="break-the-silence" width="849" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Break-The-Silence.jpg 849w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Break-The-Silence-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Break-The-Silence-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Break-The-Silence-750x1060.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 849px) 100vw, 849px" />
<h2>Die Frage aller Fragen: Lohnt es sich, in Sachsen Metalhead zu sein?</h2>
<p>Zeit für ein Resümee: Ein Festival früh im Januar, eines spät im November. Dazu zwei Festivals im Juni sowie jeweils eins im April, September und Oktober – macht in der Summe sieben Festivals. Auf eine Großveranstaltung mit fünfstelligen Zuschauerzahlen muss Sachsen zukünftig allerdings verzichten. Im Bereich der kleinen und mittelgroßen Veranstaltungen hat der Freistaat trotzdem noch einiges zu bieten.</p>
<p>Doch lohnt es sich nun wirklich, in Sachsen Metalhead zu sein? An dieser Stelle kommt der Jurastudent in mir durch, der den Satz bringt, den jeder werdende Jurist kennen sollte: Es kommt darauf an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Worauf? Auf den Musikgeschmack. Wir haben Thrash und Black, Black und Death, Death und Thrash, dann nochmal das core-lastige <strong>Impericon</strong> sowie das derbe <strong>Morbvs Maximvs</strong>. Doch was zum Teufel ist mit Folk-, Heavy- und Power-Metal?</p>
<p>Wer die raueren Subgenres im Metal mag, sollte darüber nachdenken, Sachsen öfter einen Besuch abzustatten, da ihn dort viele Veranstaltungen erwarten, die ihm Freude bereiten werden. Wer allerdings, wie ich, ein zartbesaiteter Freund von Metal mit Klargesang und weniger Geschrammel ist, wird sich anderswo umschauen müssen. Das angesprochene <strong>Brann Open Air</strong> hätte für Sachsen die Kastanien aus dem Feuer holen können, da es die fehlende Abwechslung zu den anderen Festivals der Gegend ausgemacht hätte. Da dieses aber nie stattgefunden hat, bleibt Sachsen ein relativ einseitiges Metalland.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie sind eure Erfahrungen mit den erwähnten Festivals? Welches bevorzugt ihr? Oder kennt ihr vielleicht noch weitere Festivals in Sachsen, die ich nicht erwähnt habe? (Verschont mich mit dem Highfield, das habe ich ganz bewusst rausgenommen. Eine Veranstaltung, auf der <strong>REVOLVERHELD</strong>, <strong>SILBERMOND</strong> und <strong>FETTES BROT</strong> auftreten, hat hier in meinen Augen nichts zu suchen.) Dann schreibt es in die Kommentare!</p>
<p>Ihr hört in zwei Wochen von mir, wenn ich mich einem weiteren Bundesland der ehemaligen DDR widme. Möglicherweise bringt dieses die ersehnte Abwechslung, die Sachsen vermissen lässt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wo-es-sich-lohnt-metalhead-zu-sein-02-sachsen/">Wo es sich lohnt, Metalhead zu sein &#8211; #02: Sachsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Wo es sich lohnt, Metalhead zu sein &#8211; #01: Sachsen-Anhalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2016 13:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als im letzten Jahr das Wappen von Sachsen-Anhalt auf dem Frühbucher-Shirt des Rockharz 2016 prangte, dachte ich mir: „Oh, die scheinen stolz darauf zu sein, ihr Festival in Sachsen-Anhalt etabliert zu haben. Gut so!“ Kürzlich begann ich noch einmal darüber nachzudenken. Wie ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wo-es-sich-lohnt-metalhead-zu-sein-01-sachsen-anhalt/">Wo es sich lohnt, Metalhead zu sein &#8211; #01: Sachsen-Anhalt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als im letzten Jahr das Wappen von Sachsen-Anhalt auf dem Frühbucher-Shirt des Rockharz 2016 prangte, dachte ich mir: „Oh, die scheinen stolz darauf zu sein, ihr Festival in Sachsen-Anhalt etabliert zu haben. Gut so!“ Kürzlich begann ich noch einmal darüber nachzudenken. Wie sieht es eigentlich in anderen Bundesländern aus? Ist die Szene dort ähnlich stark wie hier, oder vielleicht sogar stärker? Und wenn ich ein Underground-Festival, das nur 20 Kilometer von meinem Geburtsort entfernt ist, erst nach langer Zeit zufällig durch einen Flyer entdecke, wie viele gibt es dann wohl noch da draußen?</p>
<p>Es stellen sich viele Fragen, die es zu beantworten gilt. Deshalb gehe ich dem zentralen Thema jetzt auf den Grund: <strong>Wo lohnt es sich, Metalhead zu sein?</strong></p>
<p>Wir beginnen unsere Reise dort, wo ich mich wohl am besten auskenne. In meinem Heimatland: Sachsen-Anhalt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Flaggschiff: Rockharz Open Air</h2>
<p>Neben den zahlreichen kleinen Festivals, die vielerorts stattfinden und von mal kleineren, mal größeren Zuschauermengen heimgesucht werden, gibt es auch einige Schwergewichte in Deutschland. So gibt es auch in Sachsen-Anhalt ein Festival, welches mehr Besucher anzieht, als die restlichen Festivals des Landes zusammen. Die Rede ist vom <strong>Rockharz Open Air</strong>.</p>
<p>Das 1993 als „Rock gegen Rechts“ entstandene Festival, fand ursprünglich in Osterode am Harz statt, zog 2009 aufgrund der stetig wachsenden Zuschauerzahlen allerdings nach Ballenstedt in Sachsen-Anhalt um. 2014 konnte das <strong>Rockharz</strong> erstmalig ein „Sold Out“ bei 12.000 Besuchern melden. Auch in den Folgejahren war das <strong>Rockharz</strong> wenige Wochen vor Veranstaltungsbeginn ausverkauft.</p>
<p>Musikalisch lässt sich das <strong>Rockharz Open Air</strong> in die Kategorie „Mixed Metal“ einordnen – von&nbsp; Melodic Death Metal der Marke <strong>SOILWORK</strong> oder <strong>CHILDREN OF BODOM</strong> über Heavy-Metal-Urgesteine wie <strong>SAXON</strong> und <strong>GAMMA RAY</strong> bis hin zu Folk-Rock-Größen wie <strong>SALTATIO MORTIS</strong> und <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> ist für beinahe jeden Geschmack etwas dabei. Über dreieinhalb Tage wird von Mittwoch bis Samstag ein straffes Programm durchgezogen. Eine Besonderheit: Bespielt werden zwei Bühnen, allerdings ohne Überschneidungen. Die Stages werden wechselseitig bespielt, sodass es nicht zu großen Verzögerungen zwecks Aufbau und Soundchecks kommt. Wer einmal einige der größeren Bands der Szene sehen möchte, wird auf dem <strong>Rockharz</strong> mit großer Wahrscheinlichkeit glücklich werden.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11049 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Rockharz-1-e1478559213340.jpg" alt="Rockharz 2016 Plakat" width="679" height="960">
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Von Überlebenskämpfen, Burgruinen &amp; Hallenfestivals</h2>
<p>Wie bereits erwähnt, gibt es auch weniger besucherstarke Festivals in Sachsen-Anhalt. Doch auch diese verdienen Beachtung, handelt es sich doch um interessante Veranstaltungen verschiedenster musikalischer Richtungen.</p>
<p>Der Größenunterschied zum <strong>Rockharz</strong> ist gewaltig. Während dort in der Regel 12.000-14.000 Besucher auflaufen, sind es bei den restlichen Festivals der Region bedeutend weniger. Die nächstgrößten Festivals nehmen sich dabei nicht viel: Sowohl das <strong>Metal Frenzy Open Air</strong>, als auch das <strong>Dark Troll Festival</strong> und das <strong>Rock unter den Eichen</strong> können um die 1000 Zuschauer aufweisen. Unterschiede bestehen dafür in der musikalischen Ausrichtung, aber auch in der Wahl der Location und in der Länge des Bestehens.</p>
<h2>Das Festival der Altmark: Metal Frenzy Open Air</h2>
<p>Ähnlich wie das <strong>Rockharz</strong>, ist auch das <strong>Metal Frenzy</strong> ein Vertreter des „Mixed Metal“. Wobei gesagt werden muss, dass das kleine Festival in der Altmark die wohl härtere Mischung bietet: Headliner wie <strong>SIX FEET UNDER</strong>, <strong>EXODUS</strong>, <strong>DYING FETUS</strong>, <strong>EQUILIBRIUM</strong> oder <strong>SODOM</strong> klingen doch ganz anders als <strong>AVANTASIA</strong> und Konsorten, die oft die Kopfzeile des <strong>Rockharz</strong>-Flyers schmücken.</p>
<p>Trotzdem lohnt sich das Festival auch für Fans der weniger harten Subgenres. Bands wie <strong>GRAVE DIGGER</strong>, <strong>FREEDOM CALL</strong>, <strong>MESSENGER</strong>, <strong>VOGELFREY</strong> oder <strong>WISDOM</strong> sorgten in den vergangenen Jahren für allerlei Abwechslung zu den oftmals härter gearteten Headlinern. Ein bunteres Line-up als beim <strong>Metal Frenzy</strong> wird sich in Sachsen-Anhalt nicht finden lassen.</p>
<p>Es gibt noch einen anderen, weniger schönen Unterschied zur Konkurrenz aus dem Harz. Während dort nämlich Jahr für Jahr das „Sold Out“ vermeldet wird, kämpft das <strong>Metal Frenzy</strong> jährlich ums nackte Überleben. Die Besucherzahlen sind mit jährlich ca. 1000 Gästen relativ konstant, doch offenbar reicht das nicht aus, um die Kosten hinreichend zu decken. Zumindest wird es auch 2017 weitergehen, sodass es zu einer vierten Auflage des 2014 gegründeten Festivals kommen wird. Es bleibt zu hoffen, dass die Besucherzahlen weiter steigen, damit das mit viel Herzblut organisierte Festival weiter Fuß fassen kann.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11050 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Metal-Frenzy.jpg" alt="Metal Frenzy 2016 Plakat" width="681" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Metal-Frenzy.jpg 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Metal-Frenzy-213x300.jpg 213w" sizes="auto, (max-width: 681px) 100vw, 681px" />
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Headbangen in alten Gemäuern: Dark Troll Festival</h2>
<p>Keine Sorgen um den Erhalt des Festivals müssen sich die Besucher des in Bornstedt stattfindenden <strong>Dark Troll Festival</strong>s machen. Auch hier sprechen wir von knapp 1000 Besuchern, jedoch zeitgleich vom Ausverkauf. Die Obergrenze ist bereits erreicht. Grund dafür ist der beschränkte Platz der Location. Dafür hat diese es in sich: Wie viele Festivals finden schon in einer Burgruine statt, umgeben von Bäumen und im Schatten eines alten Turms?</p>
<p>Auch das Line-up kann sich sehen lassen. Pagan und Black Metal verschiedenster Variationen bedienen drei Tage lang die Bühne. Dabei wird es häufig auch ziemlich international und es ist mittlerweile zur Tradition geworden, bei jeder Auflage auch einer Band ihre Premiere auf deutschem Boden zu ermöglichen.</p>
<p>Unter den zahlreichen Bands, die es seit 2009 (damals noch unter dem Namen <strong>Black Troll Festival</strong>) nach Bornstedt zog, befinden sich unter anderem <strong>ARKONA</strong>, <strong>MOONSORROW</strong>, <strong>OBSCURITY</strong>, <strong>GERNOTSHAGEN</strong>, <strong>HEIDEVOLK</strong>, <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> und <strong>FINSTERFORST</strong>. Grund genug, mal dort vorbeizuschauen – oder was meint ihr?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11052 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Dark-Troll.jpg" alt="Dark Troll 2016 Plakat" width="685" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Dark-Troll.jpg 685w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Dark-Troll-214x300.jpg 214w" sizes="auto, (max-width: 685px) 100vw, 685px" />
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<h2>Irgendwo zwischen Magdeburg und Stendal: Rock unter den Eichen<strong><br />
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<p>Irgendwo zwischen Magdeburg und Stendal befindet sich Bertingen. Hier ist das <strong>Rock unter den Eichen</strong> ansässig, das 2004 zum ersten Mal stattfand und 2017 in die mittlerweile 14. Runde geht. Die Veranstaltung ist mit zwei Tagen etwas kürzer als die anderen Festivals ähnlicher Größe im Land, was vor allem denen gefallen dürfte, die nicht so viele Urlaubstage für ein Festival verbrennen wollen. Ungefähr 1.200 Leute verirren sich jedes Jahr in die sachsen-anhaltinische Walachei, um dies auszukosten.</p>
<p>Auch mit der Bandauswahl grenzt sich das <strong>RUDE</strong> von seinen „Geschwistern“ in Sachsen-Anhalt ab. Mit einer Auswahl, die überwiegend dem Sektor Death, Thrash und Grindcore entstammen, handelt es sich um das wohl härteste Festival im Land der Frühaufsteher. Die bekanntesten Bands, die im Laufe der letzten Jahre unter den Eichen rockten, sind wohl <strong>DESTRUCTION</strong>, <strong>NAPALM DEATH</strong>, <strong>LEGION OF THE DAMNED</strong>, <strong>VARG</strong>, <strong>OBITUARY</strong>, <strong>SEPULTURA</strong>, <strong>TANKARD</strong> und <strong>UNLEASHED</strong>. Wer musikalisch richtig auf die Fresse haben will, bekommt hier seinen Wunsch erfüllt.</p>
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<h2>Eine Nummer kleiner: Metal Embrace Festival</h2>
<p>Zu guter Letzt bietet Sachsen-Anhalt auch noch ein Festival, welches wohl am ehesten dem Underground-Charakter entspricht, als die oben aufgeführten Festivals. Am zweiten Septemberwochenende eines jeden Jahres findet das <strong>Metal Embrace Festival</strong> in Barleben, nahe der Landeshauptstadt Magdeburg, statt, das von einigen hundert Metalheads besucht wird. Im Gegensatz zu den restlichen Festivals des Landes handelt es sich nicht um ein Open Air Festival. Stattdessen spielen die Bands in einer Halle, sodass sich die Gäste auch bei schlechtem Wetter zwei Tage lang ungehindert der Musik hingeben können.</p>
<p>Die Zusammenstellung scheint in keine bestimmte musikalische Richtung zu verlaufen. Die Bands entstammen verschiedensten Subgenres und sind zudem in den meisten Fällen weniger bekannt. Power, Folk und Symphonic gibt es hier so gut wie nie zu hören, dafür aber alles von Rock und Heavy über Death und Melodic Death bis hin zu Black und Thrash Metal. Headliner waren dieses Jahr <strong>OBSCURITY </strong>und <strong>BLACK MESSIAH</strong>, in den Vorjahren Bands wie <strong>IMPERIUM DEKADENZ</strong>, <strong>THULCANDRA</strong>, <strong>AGRYPNIE</strong> und <strong>THE VISION BLEAK</strong>. Die Größen der Szene findet man hier ganz sicher nicht, dafür aber unbekanntere Bands, die nicht an jeder Ecke zu sehen sind. Wer den Trubel auf großen Festivals hasst, ist hier genau richtig.</p>
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<h2>&nbsp;Gibt es bald ein neues Flaggschiff?</h2>
<p>Es wurde einige Zeit gemunkelt, kurz vor der Veröffentlichung dieses Artikels wurde es offiziell: Ein großes Festival der Szene zieht um &#8211; nach Sachsen-Anhalt! Namentlich handelt es sich um das <strong>With Full Force Festival</strong>, das bisher in Sachsen ausgetragen wurde. Neue Austragungsstätte wird die Ferropolis bei Gräfenhainichen in der Nähe von Dessau-Roßlau sein. Um akkurat zu sein, muss man das Festival nun bereits Sachsen-Anhalt zurechnen. Das Land gewinnt damit einen &#8222;Big Player&#8220; des Thrash, Death, Metalcore, Hardcore und Punk. Es soll 2017 ganze vier Bühnen geben, von denen die Zuschauer drei Tage lang beschallt werden. In der Vergangenheit pilgerten gut 25.000 Besucher nach Roitzschjora. Wie viele es nächstes Jahr wohl werden?</p>
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<h2>Die Frage aller Fragen: Lohnt es sich, in Sachsen-Anhalt Metalhead zu sein?</h2>
<p>Fünf Festivals, davon eins im Mai, eins im Juni, zwei im Juli und eins im September. Zwei Mal bunt gemischt, ein Mal Metal der härteren Art, ein Mal Black und Pagan, ein Mal Underground-Metal verschiedener Richtungen. Ein großes Festival, drei kleine und ein ganz kleines. Nicht zu vergessen das Schwergewicht <strong>WFF</strong>, das ab nächstem Jahr ebenfalls im sachsen-anhaltinischen Festivalkalender stehen wird und noch einmal die Fans der härteren Schiene bedient!</p>
<p>Lohnt es sich, in Sachsen-Anhalt Metalhead zu sein? Meine Antwort: Es lohnt sich durchaus. Egal, ob man eher weichen Power Metal, stimmigen Pagan oder rauen Thrash präferiert – in Sachsen-Anhalt wird man fündig, da viele Sektoren abgedeckt sind. Immerhin sechs Festivals vermag das Land ab 2017 aufzubringen, zwei davon mit Besucherzahlen im fünfstelligen Bereich. Obgleich ein Rahmen von sechs Festivals der Vielfalt relativ enge Grenzen setzt, kann man es sicherlich schlechter treffen.</p>
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<h4><strong><em>… Oder? Wir werden es sehen. Ein Land ist beleuchtet. 15 verbleiben. Den Überblick über das nächste Bundesland gibt es in zwei Wochen.</em></strong></h4>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wo-es-sich-lohnt-metalhead-zu-sein-01-sachsen-anhalt/">Wo es sich lohnt, Metalhead zu sein &#8211; #01: Sachsen-Anhalt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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