<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Film Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/film/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/film/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Mon, 23 Jan 2023 17:56:18 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>Film Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/film/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>90 Minuten Punk und Tierrecht &#8211; Punk Rock Vegan Movie</title>
		<link>https://silence-magazin.de/punk-rock-vegan-movie/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=punk-rock-vegan-movie</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/punk-rock-vegan-movie/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2023 17:54:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Moby]]></category>
		<category><![CDATA[Punk Rock]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=41530</guid>

					<description><![CDATA[<p>Nett gemacht, ein bisschen witzig, manchmal albern, und meistens schön ... aber genug von uns! Wir haben uns mal PUNK ROCK VEGAN MOVIE gegeben und geschaut, was MOBY da gemacht hat. </p>
<p>Sieh dir an, was wir dazu sagen und dann mach dir ein eigenes Bild :) </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/punk-rock-vegan-movie/">90 Minuten Punk und Tierrecht &#8211; Punk Rock Vegan Movie</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Punk Rock Vegan Movie</strong> – ein Name der direkt verrät, worum es hier geht. Am 20. Januar 2023 war die Uraufführung des Films beim <strong>Slamdance Festival in Park City, Utah</strong>. Über fünfzig Akteur*innen aus der Punk- und Rock-Szene kommen zu Wort und schildern ihre Bezüge zu einer tierleidfreien Lebensweise. Buch und Regie wurden von <strong>MOBY</strong> geführt, den man vielleicht nicht zuallererst mit Punk Rock in Verbindung setzt. Allerdings hat der amerikanische Musiker und Tierrechtler vor allem in den 1980ern und 1990ern viel Zeit in der Punkbewegung verbracht. Neben seiner Aktivität bei den <strong>VATICAN COMMANDOS</strong> kann man auch das 1996 erschienene <strong>MOBY</strong>-Album „Animal Rights“ als Referenz für die wilde Jugend des Richard Melville hernehmen.</p>
<p>Der knapp eineinhalb Stunden dauernde Film wird durch ein Gespräch zwischen <strong>MOBY</strong> und einer Hündin eingeführt, die gerade dabei sind, Schach zu spielen. Die Hündin bittet <strong>MOBY</strong> von der <strong>Geschichte des Punk Rock</strong> zu erzählen, und somit beginnt die musikalische Zeitreise. Schnell wird von den Wurzeln im Rock’n’Roll und der Musik der 1950er der Bogen über die Jahrzehnte geschlagen, in denen es um <strong>Aufbegehren, Rebellion und Lärm</strong> ging. Und so landet die Erzählung auch beim Thema <strong>Tierrechte und deren Verankerung in der Punk- und Hardcore Szene der 1980er Jahre</strong>. Mit den Worten „Good boy, MOBY“ beendet die Hündin die humoristische Einleitung in <strong>Punk Rock Vegan Movie</strong>.</p>
<p>Im weiteren Verlauf wird die <strong>Geschichte des Punk Rock anhand von Interviews</strong> erläutert. Die Interviewpartner*innen erzählen von ihren ersten Berührpunkten mit der Musik, mit der Subkultur, mit den politischen Inhalten. Was immer auch dazu gehört, ist der persönliche Bezug der Personen zum Thema Tierrecht und Veganismus. Auch die <strong>Straight Edge</strong> Bewegung und ihr sehr enger Zusammenhang mit Vegetarismus und Veganismus werden im Vorbeigehen kurz vorgestellt.</p>
<p><iframe title="Punk Rock Vegan Movie (2023) | Teaser" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/BGC-MhZjM9I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Die Aufmachung des Films</h4>
<p><strong>Punk Rock Vegan Movie</strong> ist humorvoll gestaltet. Die kleinen Einspieler sorgen für nette Abwechslung zwischen ernsten Themen wie den Zuständen in Schlachthäusern oder dem Kampf gegen Sexismus, Rassismus, Homophobie etc. Dazu gehört etwa das akademische Seminar zur Dialektik von Punk und Veganismus, welches ausschließlich vor Vorschulkindern wird. Auch die Einleitungen in neue Interviewreihen beziehungsweise einen neuen Zeitabschnitt in der Punkgeschichte sind nett gemacht. Hier erinnert der Schnitt ein wenig an Produktion aus dem Hause Monty Python. Insgesamt geht es manchmal sehr schnell und <strong>man wünscht sich, ein Song oder ein Einspieler hätte mehr Zeit bekommen</strong>. Hätte man hier statt der Spielfilmlänge von 90 Minuten etwas mehr Zeit gelassen, hätte die gefühlte Hektik vermieden werden können.</p>
<h4>Die Inhalte</h4>
<p>Der Film verknüpft die Geschichte des <strong>Punks als musikalisches wie kulturelles Phänomen</strong> mit dem Aufstreben der Tierrechtsbewegung. Es geht allerdings um mehr als nur das. <strong>Punk Rock Vegan Movie</strong> beschreibt, wie die Subkultur Missstände anspricht und sich dagegen auflehnt. Punk Rock und politischer Aktivismus sind keine Synonyme, aber hier geht es darum, die <strong>Schnittmenge</strong> zu beleuchten. Und so geht es um Beweggründe zur tierproduktfreien Lebensweise, um die Community, oder auch um einen daraus entstehenden Lifestyle. Im letzten Drittel gibt es dann kaum noch Punk Rock und dafür mehr Inhalte aus der Tierrechtsbewegung. Besonders die finale Ansprache von <strong>MOBY</strong> geht ans Herz.</p>
<h4>Das Personal</h4>
<p>Die Interviewpartner*innen sind zum großen Teil Musiker*innen, die im weitesten Sinne mit Punk und Hardcore assoziiert werden können. Viele bekannte Gesichter und Namen sind vertreten und alle berichten von ihrem Bezug zu Punk und tierfreier Ernährung. Da <strong>X-RAY SPEX</strong> Sängerin Poy Styrene leider bereits 2011 verstorben ist, berichtet ihre Tochter Celeste Bell über die Rolle der englischen Musikerin. Insgesamt betrachtet fallen aber drei Einschränkungen auf, wenn man das Personal beleuchtet: zunächst liegt der <strong>Fokus fast ausschließlich auf die USA und das Vereinigte Königreich</strong>. Außerdem gilt hier: <strong>pretty white, pretty male</strong>. Obwohl die Szene schon in frühen Jahren von großer Diversität in Sachen Ethnien und Geschlechter prägt war, kommen hier größtenteils weiße Männer zu Wort.</p>
<h4>Der Soundtrack</h4>
<p>Vor allem in den Einspielern gibt es <strong>viele Schnipsel aus großartigen Punk- und Hardcoresongs</strong> zu hören. Die Musiker*innen, die hier zu Wort kommen, werden oft auch mittels ihrer Kunst präsentiert, was den Film auch aus musikalischer Perspektive sehr schön macht. Wie schon weiter oben erwähnt, wäre es jedoch noch schöner gewesen, wenn diese Einspieler länger wären. Während der Interviews oder zur Untermalung der Übergänge gibt es <strong>sanfte Elektronik aus dem Hause MOBY</strong> – nichts Besonderes, aber auch keine schlechte Umsetzung. Informationen, ob es einen Soundtrack in Form eines Samplers mit ganzen Songs gibt, liegen mir leider nicht vor. Ich würde es aber sehr begrüßen, wenn es so wäre.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p><strong>Punk Rock Vegan Movie ist informativ, nett gemacht, ein bisschen witzig, manchmal albern, und meistens schön.</strong> <strong>MOBY</strong> präsentiert einen wichtigen Aspekt von politischem Aktivismus. Mittels vieler Interviews und einem vielstimmigen Kanon wird die Bedeutung von Tierrechtsaktivismus beleuchtet. Vor allem wird dabei auch auf die <strong>Intersektionalität</strong> hingewiesen, die Veganismus oder Vegetarismus im Verbund mit anti-oppressiven oder antikapitalistischen Haltungen innehaben kann. Es ist ein interessanter Film mit gewissen Schwächen, aber definitiv ein nettes Stück subkultureller Geschichtsschreibung.</p>
<p>Das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von Snow White PR zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/punk-rock-vegan-movie/">90 Minuten Punk und Tierrecht &#8211; Punk Rock Vegan Movie</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/punk-rock-vegan-movie/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>CALL OF THE SIRENS &#8211; Trash Metal goes Heimkino!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/call-of-the-sirens-trash-metal-goes-heimkino/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=call-of-the-sirens-trash-metal-goes-heimkino</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/call-of-the-sirens-trash-metal-goes-heimkino/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Feb 2021 07:15:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Trash]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=37170</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wer Metal nicht kennt, glaubt ja immer Metalheads haben keinen Humor...<br />
Um das zu ändern, tritt CALL OF THE SIRENS als Death-Metal-Gruppe an, um im pfälzer Dialekt Thrash äh Trash zu machen!</p>
<p>Wie das aussehen soll, was geplant ist und wie sich das finanziert sagen wir euch.</p>
<p>PS: "Weck, Worscht und Woi" ist kein Teil des Plans. Bisher...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/call-of-the-sirens-trash-metal-goes-heimkino/">CALL OF THE SIRENS &#8211; Trash Metal goes Heimkino!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Eine Metalband, die ihren eigenen Trashfilm produziert, hat es bisher noch nie gegeben. Die Verbindung von <strong>Death Metal</strong> und <strong>pfälzischen Texten</strong> ist dabei bislang ebenso einzigartig. <strong>CALL OF THE SIRENS</strong> schreiben gemeinsam mit ihrer einmaligen Fanbase Metal-Geschichte!&#8220;</p>
<p>So liest sich der Promotext zum ambinitionierten Projekt der Trash Metal (kein Schreibfehler) Band <strong>CALL OF THE SIRENS</strong>. Die Kombo aus der Pfalz hat 2018 eine EP veröffentlicht, die lupenreinen <strong>Death Metal</strong> bietet, allerdings mit einer gehörigen Portion <strong>pfälzischem Humor</strong>. Nun wollen die selbst ernannten<strong> Todespfälzer</strong> mithilfe ihrer Fanbase nicht nur den Nachfolger zu &#8222;Trash Metal&#8220; erschaffen, sondern auch einen <strong>Episodenfilm</strong>. Dieser soll sich dann im Trash-Genre (wer hätte es gedacht) ansiedeln und die Geschichte um den Kampf gegen die dunklen Mächte des fiesen <strong>Schorlinators</strong> erzählen. Ich persönlich bin für solche Späße auch sehr empfänglich und ebenso gespannt, wie sich das Projekt entwickeln wird.&nbsp;</p>
<p>Finanzieren soll sich der Spaß über <strong>Crowdfunding</strong>, was sich in meinen Augen für so ein Projekt bestens eignet. Den Link dazu und weitere Infos findet ihr <strong><a href="http://www.startnext.com/todespfaelzer">HIER</a></strong>.</p>
<p>Kürzlich erschien bereits eine neue Single, mit dem verheißungsvollen Titel <em>&#8222;Gefangen Im Spukschloss&#8220;</em>, welche ihr euch <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CwrXErlEtlQ">HIER</a> anhören und die Texte verinnerlichen könnt. Aus Gründen des Humors möchte ich aber der Vorstellung halber folgendes Video präsentieren:&nbsp;</p>
<p><iframe title="CALL OF THE SIRENS - Tealirium [Official Video]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/e_XFYwAFto0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://linktr.ee/callofthesirens"><strong>CALL OF THE SIRENS</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/call-of-the-sirens-trash-metal-goes-heimkino/">CALL OF THE SIRENS &#8211; Trash Metal goes Heimkino!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/call-of-the-sirens-trash-metal-goes-heimkino/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MEIN GRÜNES HERZ IN DUNKLEN ZEITEN &#8211; HSB IM KINO</title>
		<link>https://silence-magazin.de/mein-gruenes-herz-in-dunklen-zeiten-hsb-im-kino/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mein-gruenes-herz-in-dunklen-zeiten-hsb-im-kino</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/mein-gruenes-herz-in-dunklen-zeiten-hsb-im-kino/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2020 06:27:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Heaven Shall Burn]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[mein grünes herz]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=35440</guid>

					<description><![CDATA[<p>"Ey, jehn mer heute Ahmd zu HEAVEN SHALL BURN? -- Klar, wo spielen die?! -- IM KINO!"</p>
<p>Wir waren dabei und haben uns "MEIN GRÜNES HERZ IN DUNKLEN ZEITEN" angeschaut. Was die Doku verspricht und was sie hält - und alles über die Band, Lifestyle und DIe Szene... "JETZE!"</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mein-gruenes-herz-in-dunklen-zeiten-hsb-im-kino/">MEIN GRÜNES HERZ IN DUNKLEN ZEITEN &#8211; HSB IM KINO</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #800000;"><em>Es ist genau diese Zeit, in der ich eigentlich von einer Spätschicht nach Hause komme, mir ein Bier aufmache und Netflix oder die Switch anmache. Punkt eins trifft auch heute zu, allerdings starte ich meine Schreibmaschine, genannt Laptop, um diesen Bericht zu schreiben. Die Eindrücke sind einfach noch wunderbar frisch.</em></span></p>
<p>Ich komme gerade aus dem <strong>REGINA PALAST</strong> in <strong>Leipzig</strong>, in dem &#8222;Mein Grünes Herz In Dunklen Zeiten&#8220; gezeigt wurde. Das Leinwanddebüt von <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>. Wie hier in Leipzig oft üblich, wieder in Begleitung unserer Fotofrau <strong>Jule</strong>. Dass es heute natürlich keine Fotos gibt, sollte allen Kinofans bewusst sein. Der Film lief nur gestern zur Vorpremiere in Leipzig, sowie heute am <strong>19.2.</strong> in diversen Kinos in Deutschland und Österreich. Logisch, dass man sich das als Fan der Band nicht entgehen lassen sollte. Außerdem wird er noch als <strong>DVD</strong> dem neuen Album &#8222;Of Truth And Sacrifice&#8220; beiliegen, welches am <strong>20.3.</strong> erscheint. Aber reden wir überhaupt von einem Film im klassischen Sinne?&nbsp;Nein, vielmehr handelt es sich um eine <strong>Doku</strong>. Sowas gab es schonmal als Bonus mit dem Titel &#8222;Leitmotiv&#8220;, welcher sich auf der DVD &#8222;Bildersturm&#8220; befand. Allerdings kann man das schon rein qualitativ und vom Anspruch nicht vergleichen, aber dazu später mehr.&nbsp;</p>
<p>Wir lassen uns im gut gefüllten (aber nicht ausverkauften) Saal nieder und lassen erstmal die obligatorischen Werbefilmchen über uns ergehen. Als dann nach der klassischen <strong>Eiswerbung</strong> der zu Späßen aufgelegte Eismann den Raum verlässt, sag ich noch zu Jule &#8222;Sowas müssten die doch eigentlich mal mit <strong>Bier</strong> machen, würde sicher funktionieren!&#8220;. Keine 2 Sekunden später steht er wieder mit einer Mischkiste im Saal, was natürlich <strong>reichlich</strong> Anklang findet. Bitte auch in Zukunft so umsetzen!&nbsp;</p>
<p><iframe title="HEAVEN SHALL BURN - Mein Grünes Herz in dunklen Zeiten (Trailer)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/C7NPqydqbtM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>SO VIEL MEHR</h4>
<p>Der Film beginnt und wir werden zunächst mit vielen Impressionen zur <strong>Albumentstehung</strong>, den Proberäumen, dem Studio-Alltag und einigen weiteren Einblicken <strong>hinter die Kulissen</strong> unterhalten. Das macht sofort Appetit auf das kommende Werk und ist verdammt <strong>charmant</strong> präsentiert, da auch viele Menschen zu Wort kommen, die rein musikalisch eher wenig mit der Musik von <strong>HSB</strong> am Hut haben. Dafür aber zwischenmenschlich. Schnell wird besonders uns als Sachsen klar, warum der Saal an vielen Stellen zum lauten <strong>Schmunzeln</strong> animiert. Ich persönlich mochte aber gerade den Dialekt der (hauptsächlich) <strong>Thüringer</strong> schon immer sehr, das ist so ein kleiner Sympathiebonus.&nbsp;</p>
<p>Was im weiteren Verlauf folgt, sind genau die Dinge, welche <strong>namensgebend</strong> für den Film sind. Durch hübsch in Szene gesetzte <strong>Ortswechsel</strong> werden die einzelnen Mitglieder in ihrem Leben neben der Band begleitet. Und genau da spielt der Film seine Stärken aus. Wir erfahren, was <strong>Molle</strong> und Co. beruflich machen (ja, nicht jedes Mitglied lebt <strong>nur</strong> von der Musik), wie bei einigen die Kindheit verlaufen ist, wo sie aufwuchsen und was sie dazu gebracht hat, sich so zu <strong>engagieren</strong>, wie sie es eben tun. Da sind sehr viele neue Infos dabei, die sicher auch eingefleischte Fans noch nicht wussten. Ich zum Beispiel weiß jetzt, wo ich mal essen gehen werden, wenn ich in <strong>Erfurt</strong> bin. Wo das ist, erfahrt ihr aber am Besten selbst, wenn ihr euch den Film anschaut. Ein paar <strong>Details</strong> dieser Abschnitte wurden auch schon bei &#8222;Leitmotiv&#8220; beleuchtet, allerdings muss ich zugeben, dass ich mir da noch nicht sicher war, was davon Jux oder Realität war. Denn diese Doku war sehr <strong>humorvoll</strong> gestaltet. Dadurch natürlich auf einem anderen Level, wie dieser aktuelle Streifen. All diese Filmabschnitte sind immer passend mit den Klängen der Band unterlegt und hier und da mit <strong>Liveausschnitten</strong> gespickt. Der Bezug zur Musik geht somit nirgends verloren. Auch wenn viele Jobs so weit weg vom Thema Musik sind, weiß man praktisch immer, mit wem man es zu tun hat. Und gerade durch diese Distanz sind die <strong>Kommentare</strong> der Menschen toll, die mit den Herren auf anderer Ebene zusammenarbeiten.&nbsp;</p>
<p>Später bekommen wir noch einen Einblick in die Arbeit mit einem <strong>Orchester</strong>. Gerade als Musikschaffender ist dieser Teil besonders spannend, ich wollte hinterher eigentlich noch so viel mehr erfahren. Es ging dabei speziell um den Song <em>&#8222;Weakness Leaving My Heart&#8220;</em>, welcher bereits veröffentlicht wurde. Durch den Film hör ich da nun noch etwas genauer hin. Sehr schön! Ebenfalls wissen Kinogänger auch jetzt schon, welcher Song als nächstes mit <strong>Video</strong> veröffentlicht wird. Welcher das ist, und warum das besonders interessant wird, verrate ich natürlich nicht. Spoiler fand ich schon immer grausam!&nbsp;</p>
<h4>FAZIT</h4>
<p>Ich kann &#8222;Mein Grünes Herz In Dunklen Zeiten&#8220; eigentlich jedem empfehlen. Jedem, der nicht nur <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> mag, sondern auch auf gut produzierte und vor Allem <strong>menschliche</strong> Dokus steht. Alles wird so nah, echt und <strong>detailverliebt</strong> gezeigt (jedes Tier im Film wird z.B. namentlich genannt), dass man sich regelrecht in dem Film verliert und sich <strong>direkt dabei</strong> fühlt. Das macht richtig Spaß! Umso ärgerlicher ist es dann, wenn die Credits -eingebettet in <em>&#8222;Protector&#8220;</em>&#8211; über die Leinwand laufen. Das ist auch der einzige Punkt, den ich negativ ankreiden möchte. Das Ende kam <strong>zu spontan</strong>. Wir haben uns irgendwie rausgerissen gefühlt. Gerade war man noch mittendrin und zack &#8211; das war&#8217;s dann. Aber das tut dem kompletten Erlebnis eigentlich keinen Abbruch. Wer es nicht in&#8217;s Kino geschafft hat, sollte sich unbedingt das kommende Album mit DVD sichern. Meiner Meinung nach <strong>absolut lohnenswert</strong>, das schau ich mir gern nochmal an. Warum ich übrigens beim Verlassen des Kinos etwas missmutig auf meinen <strong>BULLET FOR MY VALENTINE</strong> Backpatch blicken musste, erfahrt ihr nur im Film.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="HEAVEN SHALL BURN - Mein Grünes Herz in dunklen Zeiten (Trailer 2)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/n_Xn_Gej1Ds?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und zum Schluss noch eine weitere Meinung von unserer <a href="https://silence-magazin.de/author/malin"><strong>Merlin</strong></a>, welche parallel ein anderes Kino besucht hat. Interessant, dass sich ihre Eindrücke ziemlich präzise mit meinen decken. Das spricht definitiv auch für den Film, oder?&nbsp;</p>
<p><strong>Zitat:</strong></p>
<p>Ich muss gestehen: der Titel des Films hat mich jetzt nicht vom Hocker gerissen. Zu esoterisch, zu melodramatisch für meinen Geschmack. Aber nichtsdestotrotz verbirgt sich hinter ihm ein wirklich <strong>guter Film</strong>, den ich nicht nur eingeschweißten <strong>HSB</strong> Fans gerne ans Herz legen möchte. Man erfährt etwas über den Entstehungsprozess der Alben, die Probleme, mit denen man sich als nicht hauptberuflich tätige Band so herumschlagen muss, aber auch viel über <strong>Leben und Charakter</strong> der einzelnen Bandmitglieder. Dabei bleibt der Film stets nah am Menschen und driftet nicht auf eine elitäre Ebene ab. Hier gibt es kein &#8222;von Außen draufschauen&#8220;, hier ist man als Zuschauer <strong>mittendrin</strong>. Und bekommt nebenbei auch noch ne ganze Menge <strong>gute Musik</strong> um die Ohren gescheppert</p>
<p><a href="https://of-truth-and-sacrifice.centurymedia.com/">HEAVEN SHALL BURN</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mein-gruenes-herz-in-dunklen-zeiten-hsb-im-kino/">MEIN GRÜNES HERZ IN DUNKLEN ZEITEN &#8211; HSB IM KINO</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/mein-gruenes-herz-in-dunklen-zeiten-hsb-im-kino/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Lords of Chaos &#8211; Wieviel Wahrheit steckt in der Lüge?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/lords-of-chaos-filmreview-2019/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=lords-of-chaos-filmreview-2019</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/lords-of-chaos-filmreview-2019/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Schneemensch]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2019 13:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Akerlund]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[burzum]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[lords of chaos]]></category>
		<category><![CDATA[Mayhem]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=31725</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es musste sacken, aber nun haben wir LORDS OF CHAOS verdaut.<br />
Wie nahrhaft war es? Was bleibt, wenn die Verwirrung weg ist?<br />
Wir sagen es dir!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/lords-of-chaos-filmreview-2019/">Lords of Chaos &#8211; Wieviel Wahrheit steckt in der Lüge?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31745" aria-describedby="caption-attachment-31745" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31745" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6770.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6770.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6770-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6770-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6770-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6770-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31745" class="wp-caption-text">Vielversprechender als ein Schminktutorial-Thumbnail auf Youtube</figcaption></figure>
<p class="p1"><em><strong>Leipzig, 22.2. um 22:20 &#8211; und wir sind auch noch zu Zweit.</strong></em></p>
<p class="p1">Was bereits im Wartesaal des Regina Palast in Leipzig auffällt: Jede Menge Schwarzvolk. Vom Dead-Lookalike mit einem Blick, der mühelos Stahl (oder Longboards) schneidet, bis zur bunt gefärbten Punker-Dame ist alles dabei.<br />
Nun also mit insgesamt zwei Stiften in den Händen zwei Mal Getränke geholt und in die zwei Sitze geworfen. Vierte Reihe &#8211; Zwei mal Zwei &#8211; Verschwörung … ?</p>
<p class="p1">Es kommen Trailer, Werbung, alles wie gehabt. Sind diese dann vorüber und das recht homogene Publikum von diversen &#8222;Horror&#8220;-Filmtrailern belustigt, folgt noch eine kurze Unterbrechung. Das Kino verlost in Zusammenarbeit mit dem <strong>Hellraiser</strong> in Leipzig Konzerttickets! Geile Geste!</p>
<blockquote>
<p class="p1">*<em>*SPOILER ALERT** Ich gehe hier auf Details ein und auch auf das Ende &#8211; da die Handlung aber im Groben bekannt sein sollte, kann man denke ich getrost weiterlesen ***</em></p>
</blockquote>
<h3 class="p1">Bohemian Rhapsody auf Skandinavisch</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31736" aria-describedby="caption-attachment-31736" style="width: 349px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31736" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-poster_.jpg" alt="Filmplakat zu Lords of Chaos" width="359" height="530" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-poster_.jpg 983w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-poster_-203x300.jpg 203w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-poster_-694x1024.jpg 694w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-poster_-750x1106.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 359px) 100vw, 359px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31736" class="wp-caption-text">Why so sad?! &#8211; Dunkel wirds, aber auch nicht selten farbig. &#8222;Lords of Chaos&#8220;-Filmplakat</figcaption></figure>
<p class="p1">Es geht los. Der Film startet, Vorspann &#8211; keine Regung im Publikum, bis das <strong>VICE</strong>-Logo erscheint. Ein Raunen geht durch die Menge, einzelne, nein eher kollektive &#8222;Oh neeeeein&#8220;-Rufe. Vielen war nicht bewusst, auf wessen Mi… tarbeit dieser Film entstand.</p>
<p class="p1">Doch dann wird schnell reingestartet, als Voiceover begleitet uns Øystein Aarseth aka &#8222;<strong>Euronymous</strong>&#8220; durch den Film, alles wird stets aus seiner vermeintlichen Perspektive&nbsp; erzählt.</p>
<p class="p1">Aha! Lords of Chaos &#8211; ein <strong>Biopic</strong> also. Quasi wie&nbsp;<strong>Bohemian Rhapsody</strong>, nur mit mehr Feuer und Tod. Und Wahrheit, aber auch Lügen, so kündigt es der Film jedenfalls an. Nur was ist was? Ohne Hintergrundwissen wird man vom Film &#8211; das vorab &#8211; keine Antwort erhalten. Wissen über <strong>MAYHEM,</strong>&nbsp;die Bandgeschichte und den <em>&#8222;Trve Norwegian Black Metal&#8220;</em> scheint hier jedoch im Publikum deutlich vorhanden zu sein &#8211; verirrte Zuschauer findet man hier nicht.&nbsp; Dafür Bandpatches auf den Jacken, in einer Dichte wie in jedem beliebigen Heavy-Metal-Club.</p>
<p class="p1"><em>Immer wieder drehe ich mich zum Dead-Double um, ich schaue, ob er bereits ein Feuer entzündet, um das Kino niederzubrennen oder die Zuschauer um sich herum erstochen hat. – Nein, nix auffälliges, also zurück zum Film!</em></p>
<h3>Jung und ungestüm &#8211; eine deutliche Untertreibung</h3>
<p class="p1">Es wirkt erstmal wie ein Film über eine <strong>Schülerband</strong> und deren eigenen (gewünschten) Mythos. Eventuell stimmt das ja auch. Sitzen wir hier dann in einem Jugendfilm statt in einem Musikfilm? Alles hat den Flair der eigenen Punkband, die man mal mit 15 hatte und einfach &#8222;anders&#8220; und &#8222;krasser war&#8220; und jeden Fan mehr gefeiert hat als die Band selbst. Aber die Jungs waren <span class="s1">bekanntermaßen bei <strong>Bandgründung</strong> schon lange</span> keine 15 mehr, alles wirkt viel unreifer, als es vermutlich in Wirklichkeit war, eventuell sind wir hier wieder bei dem Aspekt der mit Lügen ausgeschmückten Wahrheit nach der Vorlage des Buches. Das <strong>Drehbuch</strong> selbst wirkt stellenweise etwas &#8222;knapp&#8220; &#8211; man versucht, mit Effekten mehr herauszuholen und schafft nicht immer die Atmosphäre, die der Black Metal eben für sich beansprucht. <span class="s1">Düsternis und Symbolik wird hier verdrängt von Offensichtlichem und Gewaltfantasien andersartiger &#8222;Freaks&#8220; &#8211; dazu aber später mehr.</span></p>
<p class="p1">Was von Beginn an auffällig ist: Die bekannten Motive werden immer wieder aufgegriffen und nachgestellt. Bekannte Bandfotos, Porträts &#8211; all das kennt man bereits aus der Geschichte von <strong>MAYHEM</strong> oder dem Black Metal an sich. Eine nette Hommage, wenn auch immer mit dem Teeny-Film im Hinterkopf. <strong>Viel Bunt, viel Jugend, viele Flausen im Kopf.</strong> Es wirkt beinahe harmlos, teilweise lächerlich. Hier hilft das Voiceover auch nicht unbedingt, da es das Gefühl des &#8222;wir sind jung und krass und irgendwie auch ein wenig lustig&#8220; verstärkt. Oft wird versucht, Humor einzustreuen, so dass der Film hier unsicher wirkt, wozu er sich zählt &#8211; das wird sich über den ganzen Abend ziehen.</p>
<p class="p1"><strong>Kurzum</strong>: Die Off-Stimme ist in <strong>Lords of Chaos</strong> zu 90% nicht sonderlich hilfreich. Manchmal hätte es geholfen, den sehr guten Schauspielern hier mit Mimik und Gestik mehr Raum zu lassen.&nbsp;Bleiben wir aber mal bei der Sprache, denn mitunter wirkt die eigentlich recht saubere Synchro schon etwas lustlos, verfälscht eventuell sogar die Originalbotschaft. Das kann ich aber nicht mit Sicherheit sagen.</p>
<h3 class="p1"><b>Skaterfilm mit Nieten</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31734" aria-describedby="caption-attachment-31734" style="width: 490px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31734" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-24-1024x576.jpg" alt="Nachstellung eines Bandfotos der Band Mayhem - entfernt verknüpft mit dem Film &quot;Lords of Chaos&quot;" width="500" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-24-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-24-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-24-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-24.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31734" class="wp-caption-text">Nein, nicht HANGOVER 4, sondern Lords of Chaos!</figcaption></figure>
<p class="p1">Das Bandleben einer jeden beliebigen Musikgruppe wird hier aufgezeigt. <strong>Proben, Partys, Wechsel von Mitmusikern</strong> &#8211; hier dargestellt durch einen humoristisch verwendeten &#8222;Verschwinde&#8220;-Effekt beim Wechsel des Drummers. Kennt man sonst nur aus Roadmovies und neuzeitlichen RomComs. Aber weiter geht&#8217;s, neuer Drummer gefunden, dazu Sänger gesucht und Dead findet den Weg in die Band. <em>Protipp: Leichenteile zur Bewerbung beilegen: Trver geht&#8217;s nicht!</em></p>
<p class="p1"><strong>Dead</strong>, belastet von einer wahrlich sehr gut dargestellten Depression, freundet sich mit Euronymous an und <strong>jagt mit ihm gemeinsam Katzen im Wald mit der Schrotflinte</strong> und bittet den Kumpel, einem doch den Kopf wegzuschießen &#8211; man kennt das, oder? Ist der &#8222;spaßige&#8220; Teil der Heimarbeit also erledigt, macht sich die Band wieder an die Musik. Es gibt Gelächter, und Witze und Party, Frauen und Musik und nach dem Hangover schließlich: <strong>der erste Gig</strong> der Band.</p>
<p class="p1">Hier finden in expliziten Szenen die Taten des Sängers unter verwunderten Gesichtern der Mitmusiker statt. Und genau hier merkt man auch&nbsp;<strong>Äkerlunds Musikvideo-Hintergrund</strong>. Kurz wirkt es, als hätte man den Aufnahmeleiter der <strong>Rammstein-Live-DVDs</strong> hier ans Werk gelassen. Ach so… War er ja. Die Zusammenarbeit klappt aber und passt in das Bild der Mythenbildung der Band und Szene an sich.</p>
<p class="p1">Im Bruch dazu folgt eine Szene in Unterwäsche mit <strong>Käsebemme und Corpsepaint</strong>. Wieder mal weiß der Film nicht genau, was er will. Er ist gut in dem, was er macht, vermischt aber zu oft Stilmittel und verliert gefühlt sein Ziel aus den Augen. Gefolgt wird diese Szenerie dann auch gleich wieder von einem der ikonischsten Momente des Films: <strong>Val Kilmers Sohn</strong>, aka <strong>Dead</strong>, nein quark: <strong>Per &#8222;Pelle&#8220; Yngve Ohlin</strong>, den man kurz vorher noch nackt in der Natur sah, geht aber mal wirklich auf Nummer sicher und nimmt sich in einer ausgedehnten Szene das Leben. <strong>Bedrückend.</strong></p>
<p class="p1">Ausgedehnt meint in diesem Sinne im deutlich pornografisch-voyeuristischen Stil. <strong>Nahaufnahmen</strong>, lange und deutliche Detailaufnahmen und ohne jede Andeutung. Es ist aber weniger beklemmend, eher voyeuristisch schamhaft umgesetzt worden. Man will nicht hinschauen, die Todesnotiz wird noch halb humoristisch eingebaut und man wird minutenlang an die Hand genommen, während mit dem Finger auf die Wunde gedrückt wirkt.</p>
<p class="p1">Was folgt, kennt der BM-Fan: <strong>Euronymous</strong> macht Fotos von der Leiche, und aus den Resten des Gedankenkonstrukts von <strong>Dead</strong> macht er Anhänger. <em>Hier frage ich mich, was Courtney Love wohl in der Schmuckschatulle daheim so alles lagert?!</em><br />
Alles insgesamt nüchtern und für &#8222;normale&#8220; Zuschauer sicher erschreckend &#8211; auch wenn an diesem Abend zu <strong>Lords of Chaos</strong> davon keine anwesend sind. Es schockt eher durch die Darstellung als durch die reine Existenz des Aktes.</p>
<h3 class="p1"><b>Euronymous Vision Song Contest</b></h3>
<p class="p1">Kurz nach dem ersten Gig wird übrigens <strong>Kristian Vikernes</strong>, aka<strong> Varg Vikernes</strong>, aka<strong> Count Grishnak</strong>, aka <strong>Greven</strong>, aka <strong>Vargetarier</strong>, aka <strong>TAFKAP,</strong> aka <strong>Prince</strong> als gedisster <strong>SCORPIONS-Fan</strong> von der Band abgewiesen und in die Geschichte eingeführt. Ein dicklicher Junge mit Schmiss im Gesicht und einem eher verschlossenen Äußeren, der es jedoch auf sich nahm, aus den weit entfernten Bergen nach Oslo zu kommen, um der berühmt-berüchtigten Band<strong> MAYHEM</strong> beizuwohnen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31738" aria-describedby="caption-attachment-31738" style="width: 490px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31738" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-Framepull-cavern.jpg" alt="Einige dunkel gekleidete Herren - vermutlich Schornsteinfeger - stehen in einem Raum mit einem &quot;Wer hat gefurzt&quot;-Gesichtsausdruck" width="500" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-Framepull-cavern.jpg 1280w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-Framepull-cavern-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-Framepull-cavern-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-Framepull-cavern-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31738" class="wp-caption-text">Ein Bandkeller ohne Eierpappen an der Wand, da kann schon was nicht stimmen! So schaut es also unterm HELVETE aus.</figcaption></figure>
<p class="p1">Der <b><i>Svarte Sirkel</i></b> wird gegründet, man radikalisiert sich und die einstigen Jugendfantasien voller Gewalt und Ablehnung scheinen langsam im Alltag anzukommen und die eigene Realität zu überholen. Detail am Rande: Viele Aktivitäten der beiden Hauptpersonen sind von den Eltern <span class="s1">finanziell</span> getragen und so richtig &#8222;erwachsen&#8220; kommen diese daher <span class="s1">nicht </span>rüber.</p>
<p class="p1"><strong>Varg</strong> fügt sich schnell in die Gruppe ein und übernimmt in sadistischer Art gleich <strong>Euronymous</strong> Rolle. Deutlich wird dies in einer Szene, als Euronymou<strong>s</strong> ein <strong>Groupie</strong> in den Keller führt, welches schließlich von Varg Befehle erhält und diese vor den beiden ausführt. Euronymous sitzt machtlos und sichtbar schwach daneben – man merkt hier den<strong> Machtwechsel zwischen den Hauptcharakteren</strong>. Die Szene selbst steht im Widerspruch zu dem, was sonst bekannt ist. Und erneut gibt es an dieser Stelle viel Lüge aufs Brot gestrichen, um das Thema Frauen noch einzubinden, was den Coming-of-Age-Film komplettiert.</p>
<h3 class="p1"><b>Charaktere und Widersprüche</b></h3>
<p class="p1">Damit sind wir auch schon beim großen Kapitel der Charaktere in <strong>Lords of Chaos&nbsp;</strong>angelangt. Während <strong>Hauptfigur Euronymous</strong> und <strong>Antagonist Varg</strong> jede Menge Raum bekommen, sind alle Nebencharaktere recht blass und blinde Befehlsempfänger (&#8222;Hellhammer&#8220;), übermäßig verrückte Mörder (&#8222;Faust&#8220;), oder absolut rückgratlose, dümmliche Sklaven (<strong>Wilson G.</strong> Ochsenknecht als &#8222;Blackthorn&#8220; &#8211; <em>füüüürchterlich</em>) &#8211; oder gar komplett frei erfunden (&#8222;Ann-Marit&#8220; &#8211; nie dagewesene Freundin von <strong>Euronymous</strong>).</p>
<p class="p1">Viele Gesten werden vom Film als &#8222;<em>Aufwach(s)en</em>&#8220; oder &#8222;<em>Erwachsen werden</em>&#8220; der Figur <strong>Euronymous</strong> aufgebaut, sind aber frei erfunden. So ist das Haare schneiden vor dem Tod nie passiert und soll wohl ein &#8222;Ende eines Kapitels&#8220; bedeuten und den Zuschauer sagen, wie wenig <strong>Øystein Aarseth</strong> noch zur Szene gehört &#8211; von den <strong>Posen und Marketingtricks</strong> abgesehen. Euronymous nutzt jede keimende Brutalität und Gewalt, um Werbung für sich und seine Band zu machen, will Bandleader sein, letztlich <strong>Rockstar</strong>. Varg hingegen, getrieben vom Wahn, will <strong>Macht</strong>.</p>
<p class="p1">Während so <span class="s1">in Euronymus</span>‘ <strong>Helvete-Plattenladen</strong> also <strong>Erich Honecker</strong> und<strong> Anton Szandor LaVey</strong> hängen, zieren, sorgsam drapiert, bei Varg im Interview <strong>Hakenkreuz</strong> und<strong> Pagan-Elemente</strong> das Bild. Ein Widerspruch, der auch angesprochen wird und die Person nicht sonderlich gut dastehen lässt, was der Film sogar zusätzlich mit den Worten<strong> &#8222;Idiot&#8220;</strong> mehrfach unterstreicht. Hier wird wieder mal nicht subtil, sondern mit dem <strong>Holzhammer</strong> klargemacht, was der Zuschauer zu denken hat. Das wird final sehr deutlich in der Endszene, als Varg, übrigens gespielt von einem jüdischen, eher weniger mageren Schauspieler, von der Polizei verfolgt und geschnappt wird. Zuvor rennt er jedoch vor dieser weg, wie ein Kind, das zur Mutter flüchten will.</p>
<h3 class="p1"><b>Das Drumherum und die Bilder</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31728" aria-describedby="caption-attachment-31728" style="width: 491px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31728" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-34.jpg" alt="Val Kilmers Nachwuchs, der &quot;Dead&quot; spielt, hält einen sichtlich übermüdeten Fuchs in die Höhe." width="501" height="282" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-34.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-34-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-34-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/LOC-ScreengrabsMarker-34-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31728" class="wp-caption-text">&#8222;Der schläft nur … &#8220; Dead hat ein neues Haustier … Wird leider nicht alt.</figcaption></figure>
<p class="p1"><strong>Holzhammer</strong>: immer wieder. Besonders in Gewaltszenen, seien es eine Ermordung, eine andere Ermordung oder einer der vielen Kirchenbrände, wird mit pornografischer Qualität die Kamera draufgehalten und nicht mal die Chance gelassen, dass Kopfkino passieren kann. Einen subtilen Umgang mit dem Stoff kann man dem Filmemacher hier nicht vorhalten.</p>
<p class="p1">Was dabei aber immer unklar bleibt für einen nicht so informierten Zuschauer, ist sicher <strong>der Anteil von Lüge und Wahrheit</strong>. Somit muss der ganze Film eher deutlich mehr als Fiktion gesehen werden &#8211; auch, wenn er &#8222;auf der Wahrheit basiert&#8220;. <span class="s1">Es ist ein </span>überhöhter Urbaner Mythos und das Suhlen in dem, was die Szene umgibt, bei gleichzeitigem Ausschlachten all der verrückt wirkenden Entscheidungen einzelner, bei denen die Realität irgendwann die Gewaltfantasie überholte.</p>
<p class="p1">All das wird in &#8222;<em><strong>Lords of Chaos&#8220;</strong></em> en Detail ausgeschlachtet, die Hauptcharaktere fein, wenn auch immer etwas widersprüchlich gezeichnet. Aber das Hauptproblem dabei: <em>Alles Andere wirkt etwas lieblos.</em></p>
<h3>Kann der was oder is&#8216; der nur Nebencharakter?</h3>
<p class="p1">Nebencharaktere wirken (wie erwähnt) blass und ohne Konturen, Ereignisse werden aufgegriffen anstatt verarbeitet und als Lückenfüller baut man dann beinahe erotisch schöne Landschaftsaufnahmen ein. Ebenso wird die Schlussszene annähernd <strong>meditativ in die Länge</strong> gestreckt, bis die beklemmende Atmosphäre zuschlägt und man in der letzten Gewaltorgie das Ausmaß von <strong>Vargs Machtwahn</strong> gezeigt bekommt. Währenddessen bezeichnet sich Euronymous selbst als &#8222;<strong>Poser</strong>&#8222;, bevor sein Leben in einer krassen Szene, gestreckt über etliche Minuten,&nbsp;<span class="s1">langsam entweicht</span>.</p>
<p class="p1">Hier darf man übrigens nicht mitzählen, Hardcorekenner werden die Diskrepanz der Stichanzahl und Platzierung bemerken. Erneut scheint die im Vorspann propagierte<span class="s1">&nbsp;&#8222;</span>Lüge<span class="s1">&#8222;</span> dem Drehbuch dienlicher gewesen zu sein, was wieder einmal zeigt, dass man nie genau weiß, wann etwas gelogen war (siehe abgeschnittene Haare und &#8222;Freundin&#8220;).&nbsp;Den <strong>Abschluss</strong> bildet ein Voiceover des aus dem Jenseits sprechenden Euronymous, der durchaus verzichtbar gewesen wäre und eigentlich alles nur noch schlimmer macht. Ein letztes Mal schlägt der Holzhammer zu. <span class="s1">Jetzt werden noch ein paar Gedanken erklärt, damit auch der letzte Vice-Leser auf den aktuellen Stand gebracht wird.&nbsp;</span></p>
<p class="p1">Ein nettes Detail ist übrigens ein sehr gut gestalteter Abspann in <strong>Prezi-Optik</strong> (die Studenten werden es kennen und hassen) und den Credits, die von oben nach unten ablaufen. <strong>Sehr geiles Gimmick!</strong> Nur kurz gehe ich mal auf das Musikalische ein, da dieser Film ja doch mehr &#8222;Roadmovie&#8220; als &#8222;Bohemian Rhapsody&#8220; ist. Es finden sich im Film mit Songs von <strong>MAYHEM</strong>, <strong>SIGUR ROS</strong> oder&nbsp; <strong>VARDRUNA</strong> diverse skandinavische Bands wieder. Mal passt es, mal weniger. Etwas mehr BM hätte ich gut gefunden, als Kontrast zu den bunten Bildern. So wird es eher ein Heimatfilm dank SIGUR ROS auf Landschaftspornos. Aber nach dem, was die Umsetzung bietet, ist Musik hier weniger das Problem. Ich bin eigentlich nur froh, dass Ochsenknecht nicht noch was zum Soundtrack beisteuerte.</p>
<h3 class="p1"><b>Inverse Blasphemie, Filmische Fähigkeit und Abscheuliche Anderswelt</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31741" aria-describedby="caption-attachment-31741" style="width: 480px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31741" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/Jonas-Åkerlund-©-Peter-Beste_4.jpg" alt="Jonas Åkerlund, Filmemacher von Lords of Chaos, posiert vor sonniger Landschaft in Ozzy-Optik" width="490" height="327" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/Jonas-Åkerlund-©-Peter-Beste_4.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/Jonas-Åkerlund-©-Peter-Beste_4-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/Jonas-Åkerlund-©-Peter-Beste_4-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/Jonas-Åkerlund-©-Peter-Beste_4-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/Jonas-Åkerlund-©-Peter-Beste_4-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 490px) 100vw, 490px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31741" class="wp-caption-text">&#8222;Hat hier jemand Posen gesagt?&#8220; Jonas Åkerlund &#8211; Filmemacher von Lords of Chaos</figcaption></figure>
<p class="p1"><strong>Lords of Chaos:</strong> Ein Film &#8211; 118 Minuten Bildgewalt und Symbolik. Ein Film, den Trve Black Metal-Fans nicht lieben können, normale Kinogänger nicht mögen wollen und Filmfans mögen müssen.<br />
Vielschichtig, widersprüchlich, immer unklar zwischen Biopic, dokumentarischem Spielfilm und Fiktion. Schwer lässt sich einordnen, wo es hingehen soll.</p>
<p class="p1">Der Film selbst ordnet sich nicht unter, sondern springt zwischen den Themen der Erzählung hin und her, und das leider auch zu oft und zu schnell, um ein durchgängiges Bild abzugeben. Vom Teenager-Movie mit Themen wie Beziehung, Freundschaft und Erwachsenwerden, über Landschaftsfilm, Komödie und schlussendlich Biopic ist hier so ziemlich alles drin, mit stets wechselnden Anteilen.</p>
<p class="p1"><strong>H</strong><strong>andwerklich ist der Streifen in den einzelnen Segmenten gut gemacht</strong> und erzählt immer in schönen Bildern, wenn auch oft zu drastisch. Hier wurde bildlich aufgewertet, was inhaltlich leider nicht ganz verarbeitet wurde oder im Drehbuch einfach fehlte. Letztlich bleibt es aber aber kein schlechter Film.</p>
<p class="p1"><strong>Die Hard Fans</strong> haben dann den Saal auch schon vor dem Abspann verlassen, so saßen wir in einem zu&nbsp;<span class="s2">⅔</span> leeren Kino und erwiesen dem Film Respekt. Normalsterbliche Filmschauer wären sicher verstört von Symbolik, Brutalität und Spleens der Hauptcharaktere und der Nebengewaltdarsteller, <strong>c</strong><strong>ineastisch</strong> ist hier jedoch ein gutes Handwerk (in den erwähnten Fragmenten) geliefert&nbsp;worden. Leider fehlt dazwischen der Kitt, weder in Form der Musik, noch in der der Story oder der Bilder in aller Vollständigkeit.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31746" aria-describedby="caption-attachment-31746" style="width: 375px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-31746" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6771.jpg" alt="Regina Palast Leipzig - Minuten nach dem Abspann" width="385" height="289" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6771.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6771-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6771-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/02/IMG_6771-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31746" class="wp-caption-text">Regina Palast Leipzig &#8211; Minuten nach dem Abspann</figcaption></figure>
<p class="p1">Was bleibt, ist ein guter (ja, mehr als okay-er) Film, der aber natürlich keinen Vergleich zu <strong><em>&#8222;Until the light takes us&#8220;&nbsp;</em></strong>besteht, diesen aber laut anfänglicher Erklärung auch vermeiden möchte. Wer also den Sachverhalt der damaligen Zeit als Doku sehen mag, der möge sich diesen Film ansehen.</p>
<p class="p1"><b>Ich fasse den Film nochmals zusammen: </b><i>Ohne die Scorpions wäre es nie soweit gekommen!</i></p>
<p class="p1"><em>PS: Ein bereits 2 Jahres altes Zitat von Fenriz (<a href="https://www.facebook.com/Darkthrone-101075189934422/" target="_blank" rel="noopener">Darkthrone</a>) dazu:&nbsp;</em><br />
<iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fpermalink.php%3Fstory_fbid%3D1291230187585577%26id%3D101075189934422&amp;width=500" width="500" height="192" frameborder="0" scrolling="no"></iframe><br />
<em>Wie er es wohl heute sieht?<br />
</em></p>
<hr>
<h4 class="p1"><strong>Wortwitze/Überschriften, die es nicht in den Text geschafft haben:</strong></h4>
<ul>
<li class="p1"><em>Mayhems Frontmann &#8211; Namensgeber für Bloodbath?</em></li>
<li class="p1"><em>Ver Vargt verliert</em></li>
<li class="p1"><em>Söhne Manheims</em></li>
<li class="p1"><em>Necrobutcher: Nicht einverstanden mit der Schmuckpolitik der Band</em></li>
<li class="p1"><em>Von Ochsen und Knechten &#8211; Mords-Beihilfe</em></li>
<li class="p1"><em>Varg, im Besitz eines eisernen Willen und starken Kreuzes (andersrum wäre ihm lieber gewesen)</em></li>
<li class="p1"><em>Die Anfangstage: Kinderschminken, Katzenjagen</em></li>
<li><em>Lord Krischy &#8211; Er wäre nicht erfreut</em></li>
<li class="p1"><em>Der ultimative SM-Keller: HELVETE und was man so drunter hat</em></li>
</ul>
<hr>
<p class="p1"><em>Übrigens sehen&#8230; wer jetzt nach all den Spoilern Bock auf den Film hat, hier der Trailer <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;<br />
</em><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/M7zrHiqoJ6k" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/lords-of-chaos-filmreview-2019/">Lords of Chaos &#8211; Wieviel Wahrheit steckt in der Lüge?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/lords-of-chaos-filmreview-2019/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-04-05 21:53:20 by W3 Total Cache
-->