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	<title>Ihsahn Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Ihsahn Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Pauls Retrospect 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2019 06:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2019 ist schon einen Monat alt?! Wir nehmen uns nochmal die Zeit und unser Aspirant Paul bringt dir seinen Jahresrückblick 2018 - gespickt mit einigen Geheimtipps!<br />
Frischer Wind in verstaubten Regalen! </p>
<p>PS: Gastautoren weiterhin gern willkommen :)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/">Pauls Retrospect 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Jahr ist vergangen. Und was für eins für den Metal: Genres wie <strong>Death Metal</strong>, <strong>Progressive</strong> oder <strong>Black</strong> strotzen nur so vor guten Releases. Viele bekannte Namen waren 2018 dabei. Doch auch in den kleinen Nischen und Ecken vieler Subgenres <strong>brodelte der Release-Kessel</strong> ordentlich. Bei dieser immensen Vielzahl an guten Alben kommt man leicht ins Stolpern, wenn man versucht, jede qualitativ hochwertige Neuerscheinung zu erwischen. Und damit niemand mit der Angst ins neue Jahr startet, er habe besonders viel verpasst, fasse ich in diesem Artikel meine <strong>Geheimtipps 2018</strong>, die eventuell an euch vorbeigegangen sind, zusammen. Dabei versuche ich so viele Subgenres wie möglich abzudecken. Trotzdem ist diese Liste keinesfalls perfekt oder besonders. Im Endeffekt ist es immer noch meine subjektive Meinung. <strong>Also falls du noch Alben hast, bei denen du befürchtest, sie wären im Großen und Ganzen untergegangen, aber dennoch nennenswert &#8211; ab in die Kommentare damit!</strong></p>
<h4>Progressive Metal – Auch 2018 konnten bekannte Genrevertreter sowie Newcomer überzeugen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img decoding="async" class="wp-image-30888 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 140px) 100vw, 140px" />BLACK PEAKS</strong> – &#8222;All That Divides&#8220;</p>
<p>Einer der letzteren waren definitiv <strong>BLACK PEAKS</strong>. Die Engländer schaffen eine<strong> innovative Mischung</strong> aus Garage Rock-Sound mit viel Progressive gewürzt. &#8222;All That Divides&#8220; ist nach dem bereits überraschenden Debüt der Band 2016 der nächste Schritt in der sichtlichen Evolution. Ein Album, das vor Emotionen und Highlights (<em>&#8222;Can&#8217;t Sleep, Slow Seas&#8220;</em>) nur so strotzt. Nicht ein Track erweckt den Anschein nur Filler zu sein, was auch an dem herausragenden Gesang von<strong> Will Gardner</strong> liegt, der clean und harsch sehr facettenreich klingt. Große Empfehlung für jeden, dem etwas an Progressive oder Rock liegt!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>VOLA</strong> – &#8222;Applause of a Distant Crowd&#8220;<img decoding="async" class="wp-image-30886 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA.jpg 530w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p><strong>VOLA</strong>&nbsp;sind trotz ihrer kurzen Existenz eine Band, die als <strong>Aushängeschild des Progressive</strong> bezeichnet werden kann. Das 2016er Debüt gehört mit zu dem Besten, was das Genre liefern kann, deswegen waren die Erwartungen besonders hoch. Auch wenn der Regler an der Verzerrung und Intensität ein wenig runter gedreht wurde, ist &#8222;Applause of a Distant Crowd&#8220; ein würdiger Nachfolger. Der eher leichtere Sound gepaart mit mehr Atmosphäre kann mich persönlich zwar nicht ganz überzeugen, doch die vielen Highlights wie die Songs <em>&#8222;Alien Shivers&#8220;</em> oder der Title-Track machen die Platte zu einem <strong>Muss für Progressive-Fans</strong>, die auch nichts gegen seichtere Rock-Passagen und Synthesizer haben.</p>
<h4>Death Metal – Death Metal und seine Nischen-Genres (Prog Death, Old School Death Metal, usw.) waren 2018 so ertragreich wie lange nicht. Die Serie an genialen Alben riss nicht ab und deswegen ist es fast schon unmöglich Nennenswertes kurz zu fassen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img decoding="async" class="wp-image-30887 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 140px) 100vw, 140px" />1914</strong> – &#8222;The Blind Leading the Blind&#8220;</p>
<p>Der erste Weltkrieg geht in unsere Geschichtsbücher als eines der dunkelsten Kapitel der Menschheit ein. Circa 17 Millionen Menschen werden entweder als Soldaten an der Front regelrecht verheizt oder fallen dem Krieg anderweitig zum Opfer. Die <strong>Gräuel und Verbrechen gegen die Menschheit</strong> bleiben glücklicherweise nie vergessen und <strong>1914</strong> versucht diesen düsteren Abschnitt der Geschichte mit ihrem Album zu verkörpern. Das gelingt auf allen Ebenen. Die Musik ist düster, verzerrt und dissonant. Die<strong> Samples von Kriegsaufnahmen</strong>, mit denen nicht gespart werden, bringen das Gefühl des Hässlichen und Unmenschlichen nur noch näher. Der <strong>Horror</strong> ist spürbar. Am 100. Jahrestag des Kriegendes veröffentlicht, ist &#8222;The Blind Leading the Blind&#8220; auch außerhalb der starken musikalischen Qualitäten eine Erfahrung für sich, die den Schrecken und die Brutalität widerspiegelt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>SLUGDGE</strong> – &#8222;Esoteric Malacology&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30885 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology.jpg" alt="" width="137" height="135" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology.jpg 506w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology-300x296.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 137px) 100vw, 137px" /></p>
<p><strong>Schleimiges Alien-Gekräusel mit Tentakeln</strong> besetzt, das beschreibt dieses Album. Volle Kanne ins Gesicht mit der Prog Death-Keule. <strong>SLUGDGE</strong>s&nbsp;Album gehört zu einem der vielen brillianten Releases im Progressive Death-Bereich. Wer auf vertrackte Rhythmen und tiefes Growlen steht und wem <strong>RIVER OF NIHIL</strong>s&nbsp;Album nicht dreckig genug klang, der kann sich bestimmt hieran erfreuen.</p>
<h4>Metal Core – Ein Genre, das mit viel generischem Wischwasch geplagt ist und leider zu selten mit wirklichen einzigartigen Bands punktet. 2018 konnte meine Vorbehalte wenigstens zum Teil ändern &#8211; mit wirklich fantastischen Releases.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30884 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />SILENT PLANET</strong> – &#8222;When The End Began&#8220;</p>
<p style="text-align: left;">Voller Bedeutung musikalisch so wie lyrisch, hebt sich <strong>SILENT PLANET</strong> mit seinem 2018er Album vom Genre-Rest ab. Mit mitreißenden Texten, die den schwierigen Spagat zwischen kritisch-bedeutungsschwer und vorgetäuschtem Tiefgang sowie musikalischer Komplexität schaffen sitzt die Band auf dem <strong>Core-Thron</strong> für 2018. Besonders emotional wird es vor allem durch die ausdrucksstarken Vocals. Auch das Drumming so wie die Riffs sind durchdacht und abwechslungsreich.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>ERRA</strong> – &#8222;Neon&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30879 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p style="text-align: left;">Auch wenn nicht so bedeutungsvoll wie Nummer 1, so ist &#8222;Neon&#8220; von <strong>ERRA</strong> vor allem musikalisch alles, was guten Metalcore für mich ausmacht: <strong>catchy und doch komplex</strong>. Die Vocals sind genretypisch und nichts Besonderes. Wer sich also noch nie damit anfreunden konnte, der wird auch hiermit nicht warm. Für einen Progressive-Metal Liebhaber wie mich ist &#8222;Neon&#8220; jedoch erstaunlich erfrischend, da die Band es schafft genügend <strong>Diversität ins Songwriting</strong> mit einzubauen.</p>
<h4>Doom/Sludge Metal – Ähnlich wie im Death, waren die Releases für guten Doom und Sludge Metal fast endlos. Hier sind zwei meiner persönlichen Favoriten.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30881 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />HAMFERD</strong> &#8211; &#8222;Támsins likam&#8220;</p>
<p>Begleitet von schweren und dunklen Gitarrenriffs entsteht in <strong>HAMFERD</strong>s neuestem Album, auch durch den Text der ausschließlich auf <strong>Färöisch</strong> (Färöer-Inseln) gesungen oder wahlweiße gegrowlt wird, eine melancholische Atmosphäre. Über die 43 Minuten fängt die Doom-Scheibe den Hörer komplett ein. Komposition und Sound-Production auf hohem Level!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>MESSA</strong> – &#8222;Feast for Water&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30883 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa.jpg 355w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Frauenstimmen sind im Doom immer öfter zu hören und <strong>MESSA</strong> zeigen uns 2018, wieso. Mit fast schon <strong>Jazz-Lounge Atmosphäre</strong> und mehreren Genreeinflüssen zaubert die Band eine Wand aus Fuzz-Gitarren, schrägen Lead-Parts und schwebendem Gesang. Wer Lust auf <strong>Doom mit Avantgarde Feeling</strong> hat, der kommt hier in seinen Genuss!</p>
<h4>Black Metal – Auch die dunklen Mächte des Black Metal hatten 2018 einiges an Nachwuchs vorzuweisen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30880 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea.jpg" alt="" width="139" height="139" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 139px) 100vw, 139px" />GAEREA</strong> – &#8222;Unsettling Whispers&#8220;</p>
<p>Die Portugiesen schafft mit diesem Album ein erstaunlich erfrischendes Werk an Black Metal, das sich auch traut über Genre-Konventionen zu gehen. <strong>Ungefilterte Aggression</strong> trifft auf intelligentes Songwriting, das mit dissonanten Melodien und hypnotisierenden Riffs punktet. Authentisch, ehrlich und vor allem <strong>wahrhaft böse</strong>.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>DEAFHEAVEN</strong> – &#8222;Ordinary Corrupt Human Love&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30877 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Trve Black-Fans aufgepasst! Dieses Album treibt <strong>Puristen an den Rand der Verzweiflung</strong>. Post Black/Blackgaze-Band <strong>DEAFHEAVEN</strong> haben sich bereits einen Namen in der Szene gemacht, sei es für ihr Image oder den unkonventionellen Black Metal. Das, was Hardcore-Fans übel aufstößt, zaubert 2018 vielen Post Black-Anhängern ein Lächeln aufs Gesicht. Denn die Band schafft es Black Metal so <strong>warm und künstlerisch</strong> wie selten zu präsentieren.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30878 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens.png" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens.png 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens-150x150.png 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens-300x300.png 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />ENEFERENS</strong> – &#8222;The Bleakness of Our Constant&#8220;</p>
<p style="text-align: left;">Mit einem der besten Post Black-Alben der vergangenen Jahre gelingt dem Solo-Künstler <strong>Jori Apedaileman</strong> der Durchbruch in die Endjahreslisten vieler Connaisseure. Mit einem Sinn für bewegende Melodien entsteht durch Vermischung verschiedener Genremerkmale (namentlich Doom, Atmo Black, Post Black) ein einzigartiges Erlebnis. Emotional, fast schon depressiv mit viel Gewicht. <strong>Licht aus, Musik an!</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>IHSAHN</strong> &#8211; &#8222;Amr&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30882 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Kaum ein Künstler ist so ikonisch im Black Metal wie <strong>IHSAHN</strong>. Von der Zeit mit einer der erfolgreichsten Band des Blacks (<strong>EMPEROR</strong>) zu einer nicht weniger starken Solo-Karriere. Mit dem gewissen Etwas aus Progressive, Avantgarde, Pop und Electro kreiert <strong>IHSAHN</strong> erneut anspruchsvollen und vor allem <strong>unkonventionellen Black Metal</strong>, auch wenn Genredefinitionen hier wie <strong>stumpfes In-Schubladen-Stecken</strong> wirkt und teils unmöglich ist. Dafür wird auch 2018 gesorgt und das auf geniale Weise.</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Paul</strong></em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>RIVERS OF NIHIL &#8211; Ein Albtraum für Puristen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2018 08:26:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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		<category><![CDATA[Between The Buried And Me]]></category>
		<category><![CDATA[Dan Seagrave]]></category>
		<category><![CDATA[Haken]]></category>
		<category><![CDATA[Ihsahn]]></category>
		<category><![CDATA[Metal Blade]]></category>
		<category><![CDATA[Rivers Of Nihil]]></category>
		<category><![CDATA[Where Owls Know My Name]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Das Quintett aus Pennsylvania ist mit neuem Schlagzeuger, neuem Album und neuem Selbstbewusstsein zurück!"<br />
OHA! Aber Robert findet auch den Haken an der Sache...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rivers-of-nihil-ein-albtraum-fuer-puristen/">RIVERS OF NIHIL &#8211; Ein Albtraum für Puristen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>RIVERS OF NIHIL &#8211; &#8222;Where Owls Know My Name&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;16.03.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;56:38 Min.<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp;Metal Blade Records<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Progressive Death Metal</div></div></div>
<h4>Das Quintett aus Pennsylvania ist mit neuem Schlagzeuger, neuem Album und neuem Selbstbewusstsein zurück!</h4>
<p>Die spärlich, aber wahrnehmbar gesäten progressiven Auswüchse der vergangenen <strong>RIVERS OF NIHIL</strong>-Alben haben hier nun endgültig Blüten getragen und verwandeln das dritte Album, das sich nach Frühling und Sommer nun thematisch mit dem Herbst beschäftigt, zu ihrem erwachsensten Werk bis dato. Zum einen bedeutet das, dass die Death Metal-Elemente mit einer wahnsinnig fokussierten Präzision dargeboten werden, zum anderen, dass sich die Band zunehmend in neue Bereiche vorwagt. Das wird mit ziemlicher Sicherheit nicht jedem gefallen, sorgt es doch auch dafür, dass <strong>„Where Owls Know My Name“</strong> aufgrund seiner Vielschichtigkeit mehr Beschäftigung erfordert als seine Vorgänger. Da wären beispielsweise die vertrackten Djent-Gitarren plus 80er-Jahre-Keyboard in <em>„Subtle Change (Including The Forest of Transition And Dissatisfaction Dance)“</em>, welche an die letzte <strong>HAKEN</strong>-Platte erinnern. Oder das vielmals geschickt eingesetzte Saxofon (<em>„The Silent Life“</em>!!!), das bereits bei Acts wie <strong>IHSAHN</strong> die Atmosphäre anzureichern wusste.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Zx-r8M6hMbk?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Kurzum bewegen sich <strong>RIVERS OF NIHIL</strong> immer weiter vom reinen Death Metal weg und versuchen dem Genre ein Prädikat zu verpassen, das es bislang nur selten erhalten hat: intelligent. Hier und da mit ein paar Längen, hier und da mit nicht ganz so revolutionären Ideen, wie man zunächst meint, an anderer Stelle wiederum unangenehm an neuere <strong>BETWEEN THE BURIED AND ME</strong> erinnernd, denen langsam die Ideen auszugehen scheinen.</p>
<p>So höre ich vereinzelt deutlich raus, wo sich die Jungs bedient bzw. haben inspirieren lassen, wobei ich ihnen unbedingt zugutehalten will, dass sie versuchen, die Komfortzone zu verlassen.<br />
So stellt „Where Owls Know My Name“ nur vielleicht eines der besten Alben des Jahres dar, für die Band und die Szene aber unzweifelhaft einen enorm wichtigen Schritt, um überholte Szenekonventionen endlich auszumerzen.</p>
<p>In der Hoffnung, dass die Band die genrefremden Elemente noch organischer und origineller in ihren Sound zu integrieren lernt, sehe ich dem Abschluss des Jahreszeitenzyklus mit dem kommenden Winteralbum mehr als freudig und gespannt entgegen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/riversofnihil/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #40: STAROFASH</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2017 11:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potential, etwas anders zu machen, als alle Anderen.</strong></em></p>
<p>Oftmals trägt der Aufenthalt in einem extremmetallischen Umfeld Früchte, die man so nicht erwartet hätte. Dass eine Abkehr vom Metal aber erstens trotzdem gesund und zweitens außerordentlich hörenswert ist, sieht man an der Künstlerin, um die es heute geht.</p>
<h4><strong>STAROFASH</strong></h4>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15840" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/starofash-pic.jpg" alt="STAROFASH" height="790" width="790" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/starofash-pic.jpg 790w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/starofash-pic-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/starofash-pic-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/starofash-pic-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 790px) 100vw, 790px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>STAROFASH</strong> ist das Projekt der Norwegerin <strong>Heidi S. Tveitan</strong>. <strong>Tveitan</strong>&#8230; <strong>Tveitan</strong>&#8230; Klingelt da nicht was?</p>
<p>Für all jene, denen der Name nichts sagt, dem sei schnell auf die Sprünge geholfen: <strong>Tveitan</strong> ist ebenfalls der Nachname eines gewissen <strong>Vegard Sverre</strong>, den meisten vermutlich etwas bekannter unter seinem Pseudonym <strong>IHSAHN</strong>. Das Ehepaar macht nicht nur seit 1998 gemeinsam Musik, sondern führt seit 2003 ebenfalls das norwegische <a href="http://www.mnemosyne.no/" target="_blank">Label Mnemosyne Productions</a>.</p>
<p>Noch während <strong>IHSAHN</strong> und <strong>IHRIEL</strong> (so <strong>Tveitan</strong>s ehemaliger Künstlername) gemeinsam Musik bei <strong>PECCATUM</strong> machten, entwickelte sich mit <strong>STAROFASH</strong> langsam aber stetig das Soloprojekt von <strong>Heidi</strong>. Die Entwicklung, dass sich der <strong>PECCATUM</strong>-Sound immer weiter vom ursprünglichen, durchgedrehten Extrem-Metal entfernte, wirkt nur schlüssig, wenn man sich das wundervolle erste <strong>STAROFASH</strong>-Album „Iter.Viator“ anhört. Einer sauber gelösten mathematischen Rechnung gleich, erkennt man, welche Elemente des <strong>PECCATUM</strong>-Sounds <strong>IHRIEL</strong> zu zuschreiben sind, und welche später den ureigenen <strong>IHSAHN</strong>-Sound kreieren sollten.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/xkYQXS4_R-E?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><span id="more-15835"></span></p>
<h4>Viel Licht im Schatten</h4>
<p>So findet man bei <strong>STAROFASH</strong> wenig bis kaum typische Metalinstrumentierung. Klar gibt es vereinzelte Gitarrenlinien, jedoch sind diese eher dazu gedacht, Stimmung zu erzeugen, als pechschwarze Riffs. Am dominantesten ist wohl das Klavier, welches den Großteil der Songs begleitet, doch auch Streicher sind ein essentieller Bestandteil, weswegen mir die ersten Minuten des Albums bis heute eher wie Filmmusik vorkommen. Doch dieser Eindruck hält nicht lange an, denn obwohl die Musik rein von der emotionalen Bandbreite her durchaus ins Gothic-Milieu passen würde, ist der Sound sehr viel facettenreicher und experimenteller. So werden im weiteren Verlauf des Albums auch Elektronik, industrialartige Klänge und Trip Hop-Beats Verwendung finden, die den Vergleich mit britischen Namen wie&nbsp;<strong>PORTISHEAD</strong> nicht scheuen müssen.</p>
<p>Sechs lange Jahre (in denen unter anderem <strong>PECCATUM</strong> aufgelöst wurden und <strong>IHSAHN</strong> sein erstes Album „The Adversary“ veröffentlichte) vergingen, bis das zweite <strong>STAROFASH</strong> Album „The Thread“ erschien und noch (!) ruhigere Töne anschlug, als das Debüt. Gleichermaßen merkt man, dass es gelungen ist, sowohl an das Vorwerk anzuknüpfen, als auch sich von diesem weiterzuentwickeln. Aber andererseits wärs auch schlimm, wenn das mit sechs Jahren Zeit nicht machbar gewesen wäre.</p>
<p>Erneut musste ich mich zu Beginn der ersten Durchläufe fragen, wo denn bitte die Stimme bleibt, da <strong>Heidi</strong> mit der ihrigen recht sparsam umgeht. Und dennoch entfaltet das Album eine unnachahmliche Wirkung, da es einen, besonders durch den langsamen Aufbau, stetig einzusaugen scheint, bis man sich nach ein paar Songs umsieht und nicht mehr weiß, wo man ist. Man kann quasi fühlen, wie die Raumtemperatur sinkt, während „The Thread“ läuft.</p>
<h4>Immer diese norwegische Vetternwirtschaft</h4>
<p>Was im Vergleich zum Vorgänger deutlich heraussticht, sind die noch gelungeneren Arrangements, wie z.B. bei dem umwerfend schönen <em>„The World Spins For You“</em>. Zusätzlich zu dem differenzierten, angenehm klaren Sound kommt der Fakt, dass jede Stimme, jedes Instrument seinen ganz eigenen Platz und Raum bekommt. Zu keinem Zeitpunkt wirkt hier irgendwas überladen, übertrieben, gekünstelt oder gestelzt. Die einzigen Gefühle, die hier wirklich zum Tragen kommen, sind Trauer und Melancholie und das auf eine wohlige und erhabene Art, die seinesgleichen sucht und somit eigentlich eher als Soundtrack für den Herbst, als für den Frühling geeignet ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3456315060/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=2109009524/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://candlelightrecordsuk.bandcamp.com/album/the-thread&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;The Thread by Star Of Ash&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Mit dem dritten Album „Lakhesis“ vollführte <strong>STAROFASH</strong> eine Hinwendung in Richtung klassischen Band- bzw. Metal-/Rocksound. Hört euch einfach <a href="https://www.youtube.com/watch?v=rJB4fDIBG5A" target="_blank">„Panther In The Glove“</a> an, und ihr wisst, was ich meine. So findet man hier eine „Extreme“, die die beiden Vorgängeralben missen ließen. Ob man nun Alternative Rock, Indie Rock, oder Shoegaze dazu sagen will: irgendwie wird hier alles vereint und ergibt so ein spürbar härteres Gesamtgemisch, welches hier und da sogar an <strong>LEPROUS</strong> erinnert. Was auch nicht weiter verwunderlich ist, wenn man weiß, dass <strong>Heidi S. Tveitan</strong> nämlich ebenfalls die Schwester von Sänger <strong>Einar Solberg</strong> ist. Immer diese norwegische Vetternwirtschaft &#8230;</p>
<p>Allem Anschein nach sollte „Lakhesis“ aber nur ein kurzer Ausflug in härtere Gefilde bleiben. Auch wenn ich die letzten beiden Alben „Ghouleh“ (2014) und „Skógr“ (2016) noch nicht vollständig gehört, verdaut und verarbeitet habe, weisen beide eher in Richtung zerbrechlich-melancholischen, wunderschönen Elektropop, der der Landsdame <strong>AURORA</strong> zumindest partiell nicht völlig unähnlich zu sein scheint.</p>
<p>Wenn aus einem Black- bzw. Extremmetal-Umfeld letztlich solche Musik entstehen kann, dann muss ich mich doch stark fragen, was der Freundeskreis von <strong>DARKTHRONE</strong> eigentlich so in seiner Freizeit macht &#8230;</p>
<p>Bis ich das jedoch rausgefunden habe, lass ich die Seele noch etwas baumeln und empfehle euch, das Gleiche zu tun! Außer dem Debüt sind alle Alben auf Spotify verfügbar.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify:artist:2p5ZrQVcDBGHuYUUsHwziU" width="300" height="380" frameborder="0" allowtransparency="true"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/starofashmusic/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://starofash-official.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://candlelightrecordsuk.bandcamp.com/album/the-thread" target="_blank">The Thread Bandcamp</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #30: VOICES</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2017 15:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Akercocke]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-30-voices/">Aus den Tiefen #30: VOICES</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Heute richte ich meinen Blick nach Großbritannien, denn von der Insel stammen nicht gerade wenige Bands, die sich in den letzten Jahren im Black Metal verdingt und dort neue Pfade eingeschlagen haben. Oft mit Erfolg – und oft zu Recht.</p>
<p>Ich spreche von <strong>VOICES</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13516" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/voices-bild.jpg" alt="VOICES" width="960" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/voices-bild.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/voices-bild-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/voices-bild-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/voices-bild-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p><strong>VOICES</strong> wurden 2012 gegründet und bestehen unter anderem aus aktiven und ehemaligen Mitgliedern von <strong>AKERCOCKE</strong>. Doch auch in vielen anderen britischen Bands haben die Jungs schon gelärmt. Die Namen reichen dabei von <strong>THE ORDER OF APOLLYON</strong> bis <strong>MY DYING BRIDE</strong>.</p>
<p>Doch all diese Namen geben noch nicht wirklich Aufschluss darüber, wie <strong>VOICES</strong> nun tatsächlich klingen, denn kaum eine andere Spielwiese einzelner Mitglieder kommt an den Sound der Briten heran.</p>
<p><strong>VOICES</strong> fröhnen dem Black Metal. Das ist an sich noch nichts Besonderes, jedoch tun sie dies in einer Art und Weise, die nicht nur experimentell und progressiv ist, sondern dabei auch noch emotional zugreift und vor geilen Songideen nur so strotzt. Als würde <strong>IHSAHN</strong>s songschreiberisches Genie mit den Depressionsausgeburten von <strong>SILENCER</strong> gepaart, als hätten <strong>TOTALSELFHATRED</strong> und <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> einen abartigen Bastard gezeugt, so ungefähr klingt das Debütalbum &#8222;Voices from the Human Forest Create a Fugue of Imaginary Rain&#8220;.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify:album:70OC5P71nbTQwBhqzgz8pC" width="300" height="380" frameborder="0" allowtransparency="true"></iframe><br />
&nbsp;</p>
<p>Als würde die Musik nicht schon für sich sprechen, beschreiben <strong>VOICES</strong> den Grund ihrer Entstehung wie folgt selbst:</p>
<blockquote>
<h4>&#8222;The inability to empathise and communicate human emotion, sexual isolation, self hatred and a crude grasp of music theory&#8230;&#8220;</h4>
</blockquote>
<p>Bereits ein Jahr nach ihrem Debütalbum, veröffentlichten <strong>VOICES</strong> ihren Zweitling unter dem schlichten Titel &#8222;London&#8220;. Und schon das wunderschöne Intro rührt zu Tränen und pflanzt jedem Hörer den Wunsch ins Hirn, sich die Pulsadern zu öffnen. Die Melancholie währt noch lange nach dem Intro – die Schönheit nicht.</p>
<p>Obwohl zwischen Debüt und Folgewerk nicht viel Zeit lag, hört man auf &#8222;London&#8220; eine deutliche Weiterentwicklung. Es wird noch mehr experimentiert, ohne jedoch an Härte zu verlieren. Blastbeats kombiniert mit nichts anderem als cleanem Gesang und Akustikgitarren? Kein Problem!</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1342186107/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3870020192/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://candlelightrecordsuk.bandcamp.com/album/london&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;London by Voices&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Weiterhin gelingt es dem Quartett bereits auf dem zweiten Album spürbar besser, eine eigene Stimme, einen eigenen Sound zu finden, der sich schon deutlich schwieriger in Grenzen einordnen lässt, als der direkte Vorgänger. So pendeln die Stücke zwischen eigenwilligem Death Metal, niederträchtigen Black Metal-Eskapaden und Episoden trügerischer Schönheit. Die Songs sind dabei oftmals vertrackt, gewollt hässlich, verstörend und dennoch in vielen Fällen eingängiger, als man vermuten mag.</p>
<p>So bieten <strong>VOICES</strong> einen Blick auf das &#8222;London&#8220;, wie es durch ihre Augen aussehen muss. Und das ist tot, dreckig, deprimierend, nervenzehrend, kräfteraubend, verabscheuenswürdig und dennoch wunderschön.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/voiceslondon/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://candlelightrecordsuk.bandcamp.com/album/london" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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		<title>Black Metal Malle &#8211; Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Aug 2016 08:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Ancst]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Blackened]]></category>
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		<category><![CDATA[Regardes Les Hommes Tomber]]></category>
		<category><![CDATA[Sun Worship]]></category>
		<category><![CDATA[Tipps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Erderwärmung ist ja schon ein gemeiner Geselle. Nicht nur sind wir alle Schuld daran, dass sie überhaupt auftaucht, sondern müssen uns mit ihr auch noch einen Planeten teilen. Experten und Panikmacher sind sich einig, dass unser gemäßigtes Klima bald schon nicht ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/black-metal-malle-teil-1/">Black Metal Malle &#8211; Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Erderwärmung</strong> ist ja schon ein gemeiner Geselle. Nicht nur sind wir alle Schuld daran, dass sie überhaupt auftaucht, sondern müssen uns mit ihr auch noch einen Planeten teilen. Experten und Panikmacher sind sich einig, dass unser gemäßigtes Klima bald schon nicht mehr so kühl sein wird.</p>
<blockquote><p>Die Winter werden wärmer, selten kalt und die Sonne brennt uns den Arsch weg.</p></blockquote>
<p>So ähnlich klingen die übertriebenen Hiobsbotschaften die uns erreichen. Und sie geben Grund zur Sorge: Werde ich meinen düsteren Metal noch im Kalten genießen können?<br />
Um mich der nahenden Zukunft zu stellen, habe ich mich also auf den Weg in wärmere Gefilde gemacht. Denn die angeblich durch den Klimawandel eingeläutete Eiszeit werde ich höchstwahrscheinlich nicht mehr miterleben. Das wäre das perfekte Wetter für Black Metal. Stattdessen verschlägt es mich ausgerechnet nach Mallorca.<br />
<strong>Deutschlands 17. Bundesland</strong> und Black Metal? Kann man im Touri-Kommerz und der brütenden Hitze noch die ein oder andere Schwarzmetall Band genießen?</p>
<p>Um das schon mal vorweg zu nehmen: Nein, ich habe keine neue Band aus Mallorca entdeckt, sondern werde euch lediglich hier ein paar mehr oder weniger geheime Tipps geben. Dafür erzähle ich euch gleich von einigen meiner Urlaubs-Aktivitäten und dem perfekten Soundtrack zu diesen. Ihr seid recht herzlich dazu eingeladen, meine Reise im Nachhinein mitzuerleben!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_5603" aria-describedby="caption-attachment-5603" style="width: 392px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5603" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/DSC_0041-1024x576.jpg" alt="DSC_0041" width="402" height="226" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/DSC_0041-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/DSC_0041-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/DSC_0041-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/DSC_0041.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 402px) 100vw, 402px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-5603" class="wp-caption-text">Auf nach Mallorca!</figcaption></figure>
<h3>Tag 1:</h3>
<p>Die Reise beginnt im Flugzeug, deswegen mache ich mich auf <strong>Schmerzen fürchterlichen Ausmaßes im Gesäßbereich</strong> bereit. Mein Körper verträgt diese Flugzeugsitze nicht einmal über die durchaus menschenwürdige Dauer von zwei Stunden. Und im Flugzeug wird auch meine erste Begegnung mit Musik in diesem Urlaub stattfinden.<br />
Zum Glück nerven die Stewardessen und Stewards mich nicht und akzeptieren, dass ich um 4 Uhr morgens lieber die Augen ausruhen und zu Musik entspannen will. Denn um ehrlich zu sein, kann ich es nicht ab, im Flugzeug belöffelt zu werden, was ich denn nun gern zu trinken hätte etc. Da weiche ich gerne auf eine altbewährte Taktik aus: Augen schließen, Kopfhörer auf und so tun als würde man schlummern. Dabei ist mir egal, ob ich gerade abstürze und Panik schieben sollte oder nicht.</p>
<p>Durch meine Strategie bin ich die nervigen Flugbegleiter los und kann mich auf die Musik konzentrieren, ob ich nun wirklich müde bin oder nicht. Die passende Reisemusik streichelt nach dem Start endlich meine Ohren. Es ist <strong>IHSAHN</strong>, der mir betörend in die Ohren kreischt und ab und zu auch singt. Wem <strong>IHSAHN</strong> kein Begriff ist, der darf jetzt gern seine Hausaufgaben machen und seine alte Band <strong>EMPEROR</strong> anhören, die aber viel traditioneller unterwegs sind als ihr Frontmann mit seiner Solo-Arbeit. Damals wurden noch härtere Sachen abgefeuert und die ganz alte Schiene gefahren. Das gesamte Programm war mit Kirchenverbrennungen, Knastaufenthalten und allem Pipapo ausgefüllt.<br />
Der Einfluss dieser legendären Band auf die gesamte Szene ist nicht abzustreiten, aber Vegard <strong>&#8222;IHSAHN&#8220;</strong> Tveitan war das alles nicht genug.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5580" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/ihsahn-arktis-8709-1024x683.jpg" alt="ihsahn-arktis-8709" width="545" height="363" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/ihsahn-arktis-8709-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/ihsahn-arktis-8709-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/ihsahn-arktis-8709-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/ihsahn-arktis-8709-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/ihsahn-arktis-8709.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 545px) 100vw, 545px" /></p>
<p>Trotz der Neugründung von <strong>EMPEROR</strong> beschloss er, keine neuen Alben mehr mit dieser Band zu veröffentlichen und fing stattdessen mit seiner Solo-Karriere an. Bereits sechs Alben kann der Norweger verzeichnen, wobei meiner Meinung nach jedes neue besser als das vorherige war. Der neueste Longplayer trägt den passenden Namen &#8222;Arktis&#8220; und nimmt einen mit auf eine Reise.<br />
Auf norwegisch erzählte Geschichten, progressives Geklimper und eingängige Hits treffen hier aufeinander und man beginnt zu verstehen, warum<strong> IHSAHN</strong> als der wohl wichtigste Vertreter des Progressiven Black Metals gilt. Es ist also kein Wunder, dass diese Musik super zum Abschalten und Entspannen auf einer langen An- oder Abreise ist.<br />
Besonders empfehlenswert sind hier für Einsteiger und Reisende seine neuesten Werke &#8222;Arktis&#8220; (2016) und &#8222;Das Seelenbrechen&#8220; (2013). Die Schmerzen in meinen vier Buchstaben machen sich zwar bemerkbar, aber dafür schweben meine Ohren auf Wolke 7.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/kjS8SR6OcXg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Tag 2:</h3>
<p>Wir lassen <strong>IHSAHN</strong> und die zähe Anreise hinter uns. Diese war sogar inklusive Verspätung des Hotel-Shuttles und einer eher ungewollten und ungemütlichen morgendlichen Inselrundfahrt von zwei Stunden bis zum Hotel selbst. Deswegen wird heute hauptsächlich entspannt und aus Bewegungsfaulheit die hoteleigene Sonnenterrasse getestet. Kaum auf dem Dach angelangt, bemerke ich, was mir nach dem Umschwung im Klima definitiv fehlen wird: Wolken.</p>
<p>Daran stört sich aber unser nächster Musiktipp bestimmt nicht. <strong>SUN WORSHIP</strong> aus dem sonnigen Berlin suggerieren mit ihrem Namen eine eher wohlwollende Beziehung zur Sonne. Und Tatsache! Die Musik funktioniert auch perfekt als Begleitung zum Sonnen. Wer jetzt aber glaubt, dass dieses Black-Metal-Geschwür sich an den Sonnenbadern von <strong>DEAFHEAVEN</strong> für ihren Namen orientiert haben, liegt jedoch falsch. Bereits 2010 gegründet, machen sie schon seit einer Weile den Untergrund unsicher, was bereits drei Jahre vor der Erscheinung des hochgelobten Albums &#8222;Sun Bather&#8220; war. Sie bieten ein ebenso schönes wie unleserliches Logo und zwei Knaller-Alben.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5578" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/0001701057_10-1024x1024.jpg" alt="0001701057_10" width="403" height="403" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/0001701057_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/0001701057_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/0001701057_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/0001701057_10-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/0001701057_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px" /></p>
<p>Die neueste Erscheinung wurde &#8222;Pale Dawn&#8220; getauft und diese Beschreibung passt perfekt auf meine äußerst bleiche Haut zu Beginn des Urlaubs auf &#8222;Black Metal Malle&#8220;.<br />
Wem das Ganze zu eintönig ist und sich lieber Härteres anhört, kann das gerne tun, aber für mich gehören <strong>SUN WORSHIP</strong> zum erfreulichen Nachwuchs in der Black-Metal-Szene und bedienen sich nicht an dem erwarteten Post-Black-Einheitsbrei. Klar kann man Parallelen zu melodiöseren Post-Black-Bands ziehen, aber das Ganze klang noch nie so gut wie in dieser Umsetzung: altmodisch, nostalgisch und doch innovativ. Zu dieser Musik kann man sich sonnen und baden, oder einfach zu Hause sitzen und die Musik genießen. Jedoch hat mir meine Kombination aus <strong>sonnenbaden und Sonne anbeten</strong> &#8211; Wortwitz komm raus &#8211; noch besser gefallen.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h3>Tag 3:</h3>
<p>Heute entschließen wir uns, dass das genug Sozialphobie war fürs Erste und wir tauschen das eher menschenleere Sonnendeck auf dem Dach des Hotels gegen einen kleinen Ausflug. Sightseeing wird einem jedoch nicht so leicht gemacht, wenn man den Bus eine Station zu früh verlässt und sich die Altstadt von Alcudia selbst suchen muss. Daher mein Tipp: Frischt euer Spanisch auf, bevor ihr hierher kommt. Oder lernt, euch besser zu orientieren.</p>
<p>Den Fußmarsch zu Kirche und alten Stadtmauern vertone ich mit <strong>ANCST</strong>. &#8222;Die nächste Berliner Truppe in meiner Kolumne? Ich schein echt Heimweh zu haben&#8220;, denke ich mir und drücke auf Play. Sofort prescht mir eine tausend PS-Maschine, angetrieben von Crust und Black-Metal, entgegen und ich schaffe es nicht mehr auszuweichen. Keine Sorge, ich wurde nicht überfahren, obwohl mir das der ein oder andere bestimmt wünscht, denn mein Musikgeschmack kann zum Teil ziemlich bescheiden sein. Aber ich verspreche euch, dass ihr mit <strong>ANCST</strong> nichts falsch machen könnt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5582 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Ancst_promo_band-1024x768.jpg" width="408" height="306" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Ancst_promo_band-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Ancst_promo_band-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Ancst_promo_band-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Ancst_promo_band.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 408px) 100vw, 408px" /></p>
<p>Falls euch der Name nicht abschreckt, möchte ich auch noch gern einen Vergleich zu <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> ziehen, da sich einige Songs nicht nur anhören wie eine Black-Metal-Version des veganen Thüringer Core-Orchesters, sondern auch der politische Anspruch der selbe zu sein scheint. <strong>Linker Black Metal(core)</strong> wird hier zelebriert, auch wenn der Punk in der Band öfter mal die Oberhand gewinnt und man sich kaum traut, es in eine Liste für Black-Metal-Tipps mit aufzunehmen.</p>
<p>Schon seit ein oder zwei Jahren sind die Jungs aus Berlin ein echter Geheimtipp und erfreuen sich immer mehr Popularität. Und das zu Recht! Das neueste Album &#8222;Moloch&#8220; möchte zwar nichts mit Kirchenverbrennungen zu tun haben, aber es sorgt dafür, dass man ordentlich in die Spuren kommt. Ob die Omas, die in Alcudia die Kirchenausstellung beaufsichtigen, zu schätzen wissen, wie weltoffen und progressiv <strong>ANCST</strong> an ihre politischen Ansichten herangehen, bleibt fragwürdig. Vielleicht mustern sie mich aber auch nur deswegen so pikiert, weil ich <strong>komplett in schwarz und mit Bandshirt</strong> ihre heilige Kirche betrete.<br />
Das Bild von Dämonenaustreibungen kommt mir in den Kopf, aber diesen Dämon sollen sie mir erst einmal versuchen auszutreiben. Schließlich gehört <strong>ANCST</strong> neues Album &#8222;Moloch&#8220; zu meinen persönlichen Top-Alben diesen Jahres und zeigt, wie einfach man Genregrenzen aufsprengen kann.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h3>Tag 4:</h3>
<p>Als ob die gestrige Wanderung noch nicht genug war, geht es nun auf zur nächsten Touristen<del>-Falle</del>-Attraktion.<br />
Das Palma Aquarium wartet mit vielen Gründen auf, tiefe Gewässer zu meiden. Eines der größten Aquarien Europas bietet das tiefste Haifischbecken und tausende Fische. Von denen trägt aber leider keiner Corpsepaint, es sei denn, man zählt die Musterung der Muräne im Titelbild.</p>
<p>Die Band, mit der ich diese Tiefen erkunde, trägt leider genauso wenig Schminke wie Nemo, trotz ihres düsteren Namens. &#8222;Sieh wie die Männer fallen&#8220; nennt sich diese Kapelle aus Frankreich und eins muss man <strong>REGARDE LES HOMMES TOMBER</strong> lassen: Ihr Name beschreibt ziemlich gut das, was man sich bei ihrer Musik vorstellt. Brennende Schlachtfelder und sterbende Soldaten, Männer, Frauen und Kinder treten hier vor das geistige Auge. Das klischeehafte Verderben, wie man es aus dem Black Metal kennt, wird hier geschickt illustriert. Es wird Spannung aufgebaut, Höhepunkte gesetzt und sogar der Abbau der Spannung lässt mich interessiert weiterhören.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-5588 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Regarde_les_Hommes_Tomber_-_Le_Confort_Moderne_Poitiers_2014-11-29_00.27.39_by_Xi_WEG-1024x683.jpg" width="459" height="306" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Regarde_les_Hommes_Tomber_-_Le_Confort_Moderne_Poitiers_2014-11-29_00.27.39_by_Xi_WEG-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Regarde_les_Hommes_Tomber_-_Le_Confort_Moderne_Poitiers_2014-11-29_00.27.39_by_Xi_WEG-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Regarde_les_Hommes_Tomber_-_Le_Confort_Moderne_Poitiers_2014-11-29_00.27.39_by_Xi_WEG-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Regarde_les_Hommes_Tomber_-_Le_Confort_Moderne_Poitiers_2014-11-29_00.27.39_by_Xi_WEG-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Regarde_les_Hommes_Tomber_-_Le_Confort_Moderne_Poitiers_2014-11-29_00.27.39_by_Xi_WEG.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px" /><br />
Nicht ganz so interessant, aber dennoch unterhaltsam, gestaltet sich das Aquarium. Dieses wurde bereits nach kaum einer Stunde komplett durchforstet. Ich bin zwar immer noch der festen Meinung, dass das an der Musik lag, aber meiner Begleitung kam das Ganze auch ohne Musik genauso schnell vorbei vor.<br />
Wer Gefallen an Bands wie <strong>CELESTE</strong> und <strong>AMENRA</strong> findet, dürfte meinen Enthusiasmus für <strong>REGARDE LES HOMMES TOMBER</strong> nachvollziehen können. In meinem Kopf treffen hier epische Theaterbilder auf düstere Klänge. Dank der kühlen Luft im Aquariumsgebäude lässt sich das neueste Gesamtkunstwerk der Truppe, namens &#8222;Exile&#8220;, noch besser vom Ohr verarbeiten. Daher geht meine Empfehlung eher in Richtung &#8222;daheim-hören&#8220; oder &#8222;in-den-Bergen-hören&#8220;. Wer trotzdem auf Sonnenbrand statt Kirchenbrand steht, dem möchte ich nicht abschlagen, die Franzosen auch am Strand aufzudrehen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/7EJQDCBEOM0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/black-metal-malle-teil-1/">Black Metal Malle &#8211; Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ihsahn auf &#8222;Arktis&#8220; nicht mehr ganz so kauzig wie zuletzt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2016 09:25:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Arktis]]></category>
		<category><![CDATA[Einar Solberg]]></category>
		<category><![CDATA[Emperor]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Ihsahn]]></category>
		<category><![CDATA[Leprous]]></category>
		<category><![CDATA[Matt Heafy]]></category>
		<category><![CDATA[shining]]></category>
		<category><![CDATA[Trivium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>IHSAHN &#8211; Arktis Veröffentlichungsdatum: 08.04.2016 Dauer: 58 min (inklusive Bonustrack) Label: Spinefarm/Universal Angesichts des Vorgängers „Das Seelenbrechen“ verspürt man fast schon eine ehrfürchtige Angst vor dem Hören von „Arktis“. Leichte Kost kennt man von IHSAHN ja nicht unbedingt, und gerade das angesprochene ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ihsahn-auf-arktis-nicht-mehr-ganz-so-kauzig-wie-zuletzt/">Ihsahn auf &#8222;Arktis&#8220; nicht mehr ganz so kauzig wie zuletzt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE" style="text-align: left" align="JUSTIFY"><strong>IHSAHN </strong>&#8211; Arktis<br />
Veröffentlichungsdatum: 08.04.2016<br />
Dauer: 58 min (inklusive Bonustrack)<br />
Label: Spinefarm/Universal</p>
<p style="text-align: left" align="JUSTIFY"><span lang="de-DE">Angesichts des Vorgängers „Das Seelenbrechen“ verspürt man fast schon eine <strong>ehrfürchtige Angst</strong> vor dem Hören von „Arktis“. Leichte Kost kennt man von </span><strong><span lang="de-DE">IHSAHN</span></strong><span lang="de-DE"> ja nicht unbedingt, und gerade das angesprochene Werk aus dem Jahr 2013 war eine richtig schwerverdauliche Angelegenheit, mit welcher sich auch viele Fans nur mit Mühe haben anfreunden können – was aber nicht für mangelnde Qualität, sondern eben nur für eine sehr spezielle Herangehensweise spricht. Gleich vorweg kann man Entwarnung geben: „Arktis“ ist zwar immer noch <strong>verdammt experimentell</strong>, verschließt sich aber nicht ganz so stark.</span></p>
<p style="text-align: left" align="JUSTIFY"><span lang="de-DE">Der Opener „</span><em><span lang="de-DE">Disassembled</span></em><span lang="de-DE">“ kommt in gewohnter Manier daher und heißt den Hörer somit versöhnlich im aktuellen Opus willkommen, aber das hat der Norweger ja auch schon auf „Das Seelenbrechen“ so mit dem fantastischen „</span><em><span lang="de-DE">Hiber</span></em><span lang="de-DE">“ gehandhabt. Noch kann der Schein also trügen. Anders sieht es da beim vorab veröffentlichten „</span><em><span lang="de-DE">Mass Darkness</span></em><span lang="de-DE">“ aus. Entgegen des Titels verströmt dieser Song nämlich einen recht positiven Vibe, was insbesondere auf den lustigen Sing-Along-Refrain mit Verstärkung von <strong>Matt Heafy </strong>zurückzuführen ist. Sehr ungewohnt, aber halt auch sehr gut! Richtig schräg wird es schließlich bei „</span><em><span lang="de-DE">South Winds</span></em><span lang="de-DE">“, das mit deutlichem Industrial-Anstrich daherkommt und damit auch einigen Hörern missfallen dürfte. Die Idee ist nicht schlecht, und das Ding groovt auch einigermaßen, trotzdem fällt der Song im Vergleich zum Rest des Albums deutlich ab. Aber es wäre ja auch nicht <strong>IHSAHN</strong>, würde das Album keine verqueren Einfälle enthalten.</span></p>
<p style="text-align: left" align="JUSTIFY"><span lang="de-DE">Der Mittelteil von &#8222;Arktis&#8220; fällt mehr oder weniger typisch aus, sieht man einmal von „</span><em><span lang="de-DE">Until I Too Dissolve</span></em><span lang="de-DE">“ ab, welches von einem gnadenlos frechen Achtziger-Riff ins Feld geführt wird und somit fast schon eine <strong>bierselige Live-Stimmung </strong>aufkochen lässt. Diese Art von Experiment mundet da schon eher: Der Song geht einfach wunderbar ins Ohr und sticht genau dort heraus, wo es im Album-Kontext nötig ist, damit man als Hörer trotz der ganzen Komplexität am Ball bleibt. Auch im Anschluss bleibt </span><strong><span lang="de-DE">IHSAHN</span></strong><span lang="de-DE"> kauzig, aber nachvollziehbar. Die schwarzmetallischen Ausbrüche in „<em>Pressure</em>“ können vielleicht sogar ein paar alte Emperor-Anhänger abholen, auch wenn das Album bewusst nicht in diese Richtung schielt. </span></p>
<p style="text-align: left" align="JUSTIFY">„<em><span lang="de-DE">Frail</span></em><span lang="de-DE">“ wirkt im Vergleich zum Rest leider eher blass, aber immerhin kann der Abschluss noch einmal so richtig punkten: „</span><em><span lang="de-DE">Crooked Red Line</span></em><span lang="de-DE">“ schmiegt sich dank Jorgen Munkebys geradezu laszivem Saxophon-Spiel an den Hörer und verführt ihn nach allen Regeln der Kunst, bevor die absolute Kälte hereinbricht. „</span><span lang="de-DE">Celestial Violence</span><span lang="de-DE">“, getragen von <strong>LEPROUS</strong>-Fronter Einar Solberg, trieft nur so vor gekonnter Melancholie und Kälte. Das, liebe Leser, ist <strong>ganz großes Tennis</strong>! Es braucht eben doch keine Blast-Gewitter und unermüdliches Geschrammel, um genau jene Faszination zu schaffen, die man an gutem Black Metal schätzt. Nein, auch mit ruhigeren Klängen und einer hervorragend klaren Produktion kann dieses Resultat erzielt werden, wie <strong>IHSAHN</strong> eindrucksvoll beweist. Abgerundet wird &#8222;<em>Celestial Violence</em>&#8220; schließlich von <strong>IHSAHNS </strong>markerschütternd verzweifeltem Geschrei im Refrain – die Gänsehaut will gar nicht mehr weichen. Je nach Edition gibt es noch einen Bonustrack obendrauf, den man sich aber eigentlich sparen kann, sofern man nicht auf eher mäßiges Geklimper samt fremdsprachiger Erzählung steht.</span></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/kjS8SR6OcXg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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