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	<title>Melodeath Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Melodeath Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>AMARANTHE &#8211; Neu und doch bekannt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2020 06:39:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[amaranthe]]></category>
		<category><![CDATA[drowning pool]]></category>
		<category><![CDATA[elize ryd]]></category>
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		<category><![CDATA[Manifest]]></category>
		<category><![CDATA[Melodeath]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigenständig, unverwechselbar und sich selbst treu. So zeigen sich AMARANTHE mit ihrer neuesten Platte.<br />
Wer sich für Melodic Death interessiert, sollte hier mal einem Ohr etwas Erfrischung gönnen!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">AMARANTHE &#8211; &#8222;MANIFEST&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum</strong>: 02.10.2020<br />
<strong>Länge</strong>: 40:23<br />
<strong>Label</strong>: Nuclear Blast Records<br />
<strong>Genre</strong>: Melodic Death Metal</p>
<p></div></div></div></p>
<p style="text-align: left;">Ist es gemein, eine Metal Band für Karaoke vorzuschlagen? Und das mit <strong>AMARANTHE</strong> zu tun? Die Band um <strong>Elize Ryd</strong> hat bereits im Oktober ein neues Album eröffentlicht, mit dem sie ihren unverwechselbaren Sound weiter voran treiben. Und genau der, welcher sich auch durch mehrere Sänger auszeichnet, verbindet sangliche, fast poppige Melodien mit rauen Growls und melodiösen Soli. Auch im Schlagzeug.</p>
<p>Im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen scheint der elektronische Anteil etwas runtergefahren worden zu sein. Zwar tauchen immer wieder Elemente mit Synthis auf, jedoch werden durchaus auch andere Akzente gesetzt. &#8222;Crytalline&#8220; beispielsweise ist sehr zurückhaltend und könnte fast als Ballade durchgehen, zudem kommt punktuell ein Cello zum Einsatz. Sehr schön.</p>
<p>Wer die Wucht der Band jetzt in Gefahr sieht, muss sich jedoch nicht fürchten. &#8222;Archangel&#8220;, &#8222;Scream my Name&#8220; oder &#8222;BOOM!1! sind voll nach vorne ausgerichtet und geben jedem Mitglied der Band genug Spielraum, sich auszutoben und Kopfkino zu den Melodien zu entwicklen. Oder auf die Karaokebühne auseinanderzunehmen, falls man sich traut.</p>
<p><iframe title="BOOM!1" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/PzER1EDDQvg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Für mich bringt die Band alles mit, was ich unter modernem Metal verstehe, vereinigt sie doch die Melodik und Melancholie von <strong>EVANESCENCE</strong> mit dem Drive von Bands wie <strong>DROWNING POOL</strong>. Muss man können. Kann man anders empfinden, aber dafür ist Musik ja da. AMARANTHE haben in meinen Ohren jedenfalls nicht nachgelassen und bieten hier genug Stoff, um auch durch die kommenden Monate gut mit ihrer Musik zu kommen. Passt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/amaranthe-manifest/">AMARANTHE &#8211; Neu und doch bekannt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Sieben neue Melodeath-Releases!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Nov 2020 06:33:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Akrea]]></category>
		<category><![CDATA[Aspar]]></category>
		<category><![CDATA[Decaying Days]]></category>
		<category><![CDATA[Dormanth]]></category>
		<category><![CDATA[Empyreal Sorrow]]></category>
		<category><![CDATA[Melodeath]]></category>
		<category><![CDATA[MrKill]]></category>
		<category><![CDATA[Releases]]></category>
		<category><![CDATA[Skyless Aeons]]></category>
		<category><![CDATA[The Last Reign]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind nicht  nur Freitag euer planbarer Release-Radar, sondern hauen heute sogar mal vorab schon ein paar Melodeath-Releases raus! </p>
<p>Mich hat sich umgesehen und Dinge auf dem Schirm, die du nicht verpassen solltest.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1 style="text-align: center;">Zeit für eine Vorstellungsrunde!</h1>
<p>Melodic Death Metal ist und bleibt eine vielbespielte Art der Musikmacherei, und das besonders in etwas untergründigeren Gefilden. Und so gibt es auch gerade in dieser Sekunde mit Sicherheit die ein oder andere Release, die so manch einer nicht auf dem Schirm hat. Aber verzaget nicht! Wir sind für euch die Listen durchgegangen und haben die Bibliotheken durchwühlt, und zusammengefasst, welche neuen Melodeath-Werke soeben erst das Licht der Welt erblickt haben – oder kurz davor sind, es zu tun.</p>
<hr>
<h2 style="text-align: center;"><strong>MRKILL</strong> &#8211; „The Day Of Reckoning“</h2>
<p style="text-align: center;">VÖ: 31.07.2020</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-36555 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/mrkill.jpg" alt="" width="598" height="598" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/mrkill.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/mrkill-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/mrkill-150x150.jpg 150w" sizes="(max-width: 598px) 100vw, 598px" /></p>
<p>Direkt von der anderen Seite der Erdkugel erreichte uns diesen Sommer mit „The Day Of Reckoning“ eine EP, die es in sich hat. Zwischen den instrumentalen Intro- und Outro-Stücken befindet sich ein ordentlicher Batzen roher Energie: Außer ein paar Harmonien, die von weiblichem Gesang erzeugt werden, findet man hier keinerlei Schnickschnack wieder. <strong>MRKILL</strong>s musikalische Ergüsse sind schnell, hart und knackig, und verlieren sich niemals unnötig in Gedudel. Mir scheint fast, als würde sich sogar die ein oder andere Thrash-Influenz heraushören lassen. Außerdem: Komischer Bandname!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.facebook.com/mrkillband/">https://www.facebook.com/mrkillband/</a></p>
<hr>
<h2 style="text-align: center;"><strong>THE LAST REIGN</strong> &#8211; „Evolution“</h2>
<p style="text-align: center;">VÖ: 18.09.2020</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter wp-image-36556" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/a2628103100_10.jpg" alt="" width="600" height="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/a2628103100_10.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/a2628103100_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/a2628103100_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/a2628103100_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/a2628103100_10-750x750.jpg 750w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p><strong>THE LAST REIGN</strong> eröffnen das Fest mit einem epischen, eines Filmsoundtracks würdigen Introstück, bevor sie kurzerhand ordentlich das Tempo anziehen. Und mit Ausnahme von ein paar Verschnaufpausen in Form akustischer Zwischenspiele bleibt es konstant oben! Dazu werden von der Gitarrenfraktion Harmonien und Melodieführungen serviert, die nicht selten an ältere In-Flames-Erzeugnisse erinnern. Dennoch klingen <strong>THE LAST REIGN</strong> nie nach Abklatsch. In Sachen Klang und Songwriting fließen merklich modernere und härtere Elemente mit ein, und erschaffen so einen ganz eigenen – und gelungenen – musikalischen Stil. Auch zu empfehlen ist „It&#8217;s Dangerous To Go Alone“, eine weitere Release von 2020. Hinter dem ahnungsvollen Namen verstecken sich Remixes älterer Songs in Video-Game-Version und 80s-Synth-Style.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://thelastreign.bandcamp.com/album/evolution">https://thelastreign.bandcamp.com/album/evolution</a></p>
<hr>
<h2 style="text-align: center;"><strong>SKYLESS AEONS</strong> &#8211; „Drain The Sun“</h2>
<p style="text-align: center;">VÖ: 02.10.2020</p>
<p style="text-align: center;">Label: CDN Records</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-36557" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/a3961148059_10.jpg" alt="" width="600" height="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/a3961148059_10.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/a3961148059_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/a3961148059_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/a3961148059_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/a3961148059_10-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Die Kanadier <strong>SKYLESS AEONS</strong> haben mit „Drain The Sun“ ein Debut-Album geschaffen, das sich hören lassen kann. Weit über das Konzept Melodic Death Metal hinausreichend, bietet die Scheibe ein Bankett an musikalischer Abwechslung: Von Ausflügen in psychedelisch angehauchtes, cleanes Ohrenbalsam über tiefes Doom-Gestampfe und mehrminütige instrumentale Prog-Dudeleien bis hin zu kompromisslosem Geschrabbel ist alles vorhanden. Aus dem Rachen des Frontmanns erschallen dazu Growls nach Art alter <strong>SUFFOCATION</strong>-Schule. Hört rein!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://skylessaeons.bandcamp.com/">https://skylessaeons.bandcamp.com/</a></p>
<hr>
<h2 style="text-align: center;"><strong>ASPAR</strong> &#8211; „Maifrost“</h2>
<p style="text-align: center;">VÖ: 30.10.2020 &#8211; 22.01.2021</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-36558" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/coverLR.jpg" alt="" width="600" height="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/coverLR.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/coverLR-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/coverLR-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/coverLR-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/coverLR-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Aus der Asche der bayrischen Melodeath-Band <strong>AKREA</strong> erheben sich <strong>ASPAR</strong>! Wenngleich es sich bei diesem Debut-Album nicht um ganz genau die gleiche Musik handelt, so fallen doch auch den ersten Hör einige Parallelen auf: Allen voran die markanten, deutschsprachigen Vocals des Sängers und die verspielten Gitarrenmelodien, die gekonnt auf stabil wummernder Basis reiten. Das trifft aber wiederum auch nicht auf die ganze Tracklist zu: Interessant an „Maifrost“ ist, dass fast jedem Song eine merkbar differenzierte musikalische Stilbasis unterliegt. Auch wenn jeder der Tracks in sich selbst einen konstanten Stil aufrechterhält, findet sich dadurch ein erhebliches Maß an Abwechslung auf dem Album wieder. Seit dem 30.10.2020 wird an jedem Freitag um 12 Uhr ein weiteres der dreizehn Lieder von „Maifrost“ veröffentlicht – also bleibt dran, es lohnt sich!</p>
<blockquote class="wp-embedded-content" data-secret="BWBPm0XeFS"><p><a href="https://www.aspar.band/">Band Home Page</a></p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" class="wp-embedded-content" sandbox="allow-scripts" security="restricted"  title="&#8222;Band Home Page&#8220; &#8212; ASPAR" src="https://www.aspar.band/embed/#?secret=BWBPm0XeFS" data-secret="BWBPm0XeFS" width="600" height="338" frameborder="0" marginwidth="0" marginheight="0" scrolling="no"></iframe></p>
<hr>
<h2 style="text-align: center;"><strong>DECAYING DAYS</strong> &#8211; „The Unknown Beyond“</h2>
<p style="text-align: center;">VÖ: 20.11.2020</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36559 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/DECAYING-DAYS-The-Unknown-Beyond-Cover.jpg" alt="" width="600" height="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/DECAYING-DAYS-The-Unknown-Beyond-Cover.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/DECAYING-DAYS-The-Unknown-Beyond-Cover-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/DECAYING-DAYS-The-Unknown-Beyond-Cover-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/DECAYING-DAYS-The-Unknown-Beyond-Cover-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/DECAYING-DAYS-The-Unknown-Beyond-Cover-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p><strong>DECAYING DAYS</strong> aus Münster nehmen den Hörer mit sich hin zu ätherischen Klangsphären: Nicht mit Blast-Beat-Gewittern und High-Speed-Gitarren, dafür mit viel Atmosphäre und Tiefe wissen die Jungs zu punkten. Dank hartem Riffing und geschicktem Songwriting sowie einem wahrhaft <em>deliziösen</em> Soundgewand wird trotzdem äußerst gekonnt Druck aufrechterhalten, und so entsteht ein großartiges Wechselspiel zwischen Härte und Ruhe, zwischen Wucht und Schönheit. Bei wem Bands wie <strong>INSOMNIUM</strong>, <strong>BE’LAKOR</strong> oder <strong>COUNTLESS SKIES</strong> Gänsehaut hervorrufen, dem kann ich dieses Album wärmstens empfehlen!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.decayingdays.com/">https://www.decayingdays.com/</a></p>
<hr>
<h2 style="text-align: center;"><strong>EMPYREAL SORROW</strong> &#8211; „Praey“</h2>
<p style="text-align: center;">VÖ: 20.11.2020</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-36560" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/Empyreal-Sorrow-Pray.jpg" alt="" width="600" height="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/Empyreal-Sorrow-Pray.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/Empyreal-Sorrow-Pray-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/Empyreal-Sorrow-Pray-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Vermarktet wird „Praey“ als ein Werk, das sich klassischer Melodeath-Elemente bedient und dazu eine „emotionalen Seite“ in den Vordergrund stellt. Was bedeutet das für das Debut-Album der Münchner konkret? Nun, es zeigt sich eine durchaus moderne Herangehensweise, was das Songwriting angeht: Gefühlsträchtige Melodien, Breakdowns und Experimente mit unterschiedlichen Clean Vocals und Shouts lassen den Stil der Band Richtung Metalcore driften. Die extra knattrigen Vocals und der trockene und ehrliche Gitarrensound halten das Ganze allerdings im Death Metal verankert. So entsteht ein Brückenschlag, und das Resultat ist Melodeath – mit einer emotionalen Seite.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://www.empyrealsorrow.de/">https://www.empyrealsorrow.de/</a></p>
<hr>
<h2 style="text-align: center;"><strong>DORMANTH</strong> &#8211; „Complete Downfall“</h2>
<p style="text-align: center;">VÖ: 15.12.2020</p>
<p style="text-align: center;">Label: Xtreem Music</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-36561 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/dormanth-complete-Downfall-Cover.jpg" alt="" width="600" height="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/dormanth-complete-Downfall-Cover.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/dormanth-complete-Downfall-Cover-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/dormanth-complete-Downfall-Cover-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>In Kontrast dazu stehen <strong>DORMANTH</strong> aus Spanien. Straighte Liedstrukturen und Gitarrenmelodien, die sich auf einem simplen, aber effektiven Double-Bass-Teppich entfalten, zeugen von einer klassischeren Art und Weise der Musikschreibung. Das geht nicht nur ins Ohr, sondern walzt und brettert auch ordentlich. Moll-Tonleitern dominieren das Werk und geben ein düster-melancholisches Feeling vor. Man merkt, dass diese Band Erfahrung in dem hat, was sie macht – immerhin ist ihr erstes Album vor über 25 Jahren entstanden.</p>
<p style="text-align: center;"><a href="https://dormanth.bandcamp.com/">https://dormanth.bandcamp.com/</a></p>
<hr>
<p>Wow, so viele verschiedene Variationen einer einzelnen Stilrichtung! Hinter jeder dieser Releases versteckt sich eine andere Auslegung dessen, was Melodeath alles sein kann. Mit einer solchen Abwechslung hätte auch ich nicht gerechnet, als ich angefangen habe, mir das Material anzuhören. Ich hoffe, es ist für jeden etwas dabei, und ich hoffe, die ein oder andere dieser Bands konnte mithilfe dieses Artikels ein paar Fans mehr für sich gewinnen. Cheers und bis zum nächsten Mal!</p>
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		<item>
		<title>CHRONICLE &#8211; Die Dänen sind los!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/chronicle-demonology/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=chronicle-demonology</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2020 05:36:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[Children Of Bodom]]></category>
		<category><![CDATA[Chronicle]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Tranquillity]]></category>
		<category><![CDATA[Demonology]]></category>
		<category><![CDATA[Melodeath]]></category>
		<category><![CDATA[The Black Dahlia Murder]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>MONTAG! Da wollen wir euch die Langeweile mal vertreiben!<br />
Heute mit einer Empfehlung für Freunde von: Children of Bodom, The Black Dahlia Murder und Dark Tranquillity:<br />
CHRONICLE!</p>
<p>Diese sind hier (fast) in absoluter Bestform und du solltest Sie nicht verpassen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/chronicle-demonology/">CHRONICLE &#8211; Die Dänen sind los!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>CHRONICLE</strong> – &#8222;Demonology&#8220;<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.03.2020<br />
Länge: ca. 46min.<br />
Label: Mighty Music<br />
Genre: Old School Thrash Metal/ Melodic Death Metal</p>
<p>Freunde von <strong>CHILDREN OF BODOM</strong>, <strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong> und <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> aufgepasst, ich hätte da was für euch: <strong>CHRONICLE</strong>! Die Dänen stehen mit ihrem neuen Album &#8222;Demonology&#8220; in den Startlöchern und versüßen uns damit in Zeiten von Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen den viel zu zähen Tag.</p>
<p>Das Album beginnt mit dem gesprochenen Intro <em>&#8222;I Believe&#8220;</em>, was wohl eine düstere, ernste Atmosphäre erzeugen soll. Mich persönlich hats eher amüsiert, aber es ist jetzt auch nicht völlig fehl am Platze. Dennoch, mit der Musik geht’s erst im zweiten Track <em>&#8222;They Have Returned&#8220;</em> los, dafür aber richtig. Das, was hier und in den folgenden acht Songs passiert, <strong>kann man eigentlich nur als großartig beschreiben</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Chronicle -  They Have Returned (Official Lyric Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/l10KDMro_H4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Auf ins Getümmel!</h3>
<p>Wir haben hier gemäß den oben genannten musikalischen Vorbildern <strong>eine Mischung aus catchigem Melo Death und Auf-die-Fresse Old School Death bzw. Thrash Metal</strong>. Jeder Song hat seine eigene durchdachte Struktur, <strong>eingängige Riffs</strong> gepaart mit aggressivem Gesang und einem stetig nach vorne strebenden Schlagzeug. Abgerundet wird das Ganze von einer <strong>sehr guten technischen Leistung</strong>: Die Jungs haben offensichtlich ganz schön was drauf an ihren Instrumenten!</p>
<p>Bei so viel beeindruckenden Eindrücken ist es gar nicht so leicht, sich einen Favoriten herauszupicken. Anfangs war ich vor allem von <em>&#8222;Living Hellscape&#8220;</em> sehr begeistert, weil hier das Motiv im Refrain wirklich seeehr catchy ist, aber je öfter ich &#8222;Demonology&#8220; höre, desto mehr lerne ich jeden einzelnen Song darauf lieben. Am besten ist also, ihr hört euch nicht nur die hier aufgeführte Songempfehlung an, sondern<strong> zieht euch gleich das komplette Album rein</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-35687" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/012744-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/012744-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/012744-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/012744-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/012744.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h3>&#8222;Nur&#8220; sehr gut oder auch überragend?</h3>
<p>Bisher klingt das ja alles ziemlich verdächtig nach 10 von 10 Punkten. Und ich war auch kurz davor, diese zu vergeben, weil mich <strong>CHRONICLE</strong> mit ihrem neuen Werk wirklich gekriegt haben. <strong>Woran scheitert die Bestbewertung also?</strong> Ich weiß es selbst nicht so genau. Vielleicht liegt es daran, dass sie mir teilweise ein bisschen zu sehr nach <strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong> klingen, vielleicht fehlt mir auch der eine, alles überragende Track auf dem Album.</p>
<p>Dennoch: <strong>CHRONICLE</strong> sind auf einem <strong>verdammt guten Weg</strong>, wenn ihr mich fragt, und ich hoffe sehr, dass die Dänen demnächst auch mal auf dem ein oder anderen deutschen Festival anzutreffen sein werden!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/chronicle-demonology/">CHRONICLE &#8211; Die Dänen sind los!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>NEPHYLIM &#8211; Aufbruch oder Abbruch?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jan 2020 06:49:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[holland]]></category>
		<category><![CDATA[Melodeath]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[nephylim]]></category>
		<category><![CDATA[niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[serenity]]></category>
		<category><![CDATA[severance]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Melodic Death Saturday... Kennst du nicht? Sollte man aber einführen, oder nicht?!</p>
<p>Dazu stellen wir heute NEPHYLIM vor. Diese haben gleich mal auf Anhieb überzeugt. Am 18. kommt das Album dann raus und sollte auch in deinem Regal nicht fehlen!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">NEPHYLIM &#8211; &#8222;Severance Of Serenity&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 18.01.2020<br />
<strong>Länge:</strong> 52:44 Min.<br />
<strong>Label: </strong>self-released<br />
<strong>Genre:</strong> Melodic Death Metal </div></div></div></p>
<p>Neues Jahr, neue Musik! Herrlich, oder? Ich weiß jetzt schon, was mich dieses Jahr so alles an Alben erwartet, und ich kann euch sagen: Da kommt so einiges für Corefans angewalzt! Ich möchte jetzt bereits jauchzen und frohlocken! Da die ersten Highlights diesbezüglich aber erst nächsten Monat anstehen, hab ich mich für meinen ersten Artikel 2020 für mein zweitliebstes Genre mit Gitarren entschieden: den Melodeath. <strong>NEPHYLIM</strong> aus dem Land mit Frau Antje und den Hühnerknubbeln versprechen nicht nur diesen, sondern mischen ihn mit vielen Elementen. Ich bin gespannt was mich bei ihrem Erstling &#8222;Severance For Serenity&#8220; erwartet.&nbsp;</p>
<h4>HINFALLEN, AUFSTEHEN</h4>
<p>Stellt euch vor, ihr habt eine Band, die gerade ihr Debütalbum fertig produziert hat. Bis dahin war es bereits ein wackliger Weg mit Besetzungswechseln und Bandpause. Nun ist aber alles dufte und plötzlich verliert ihr euren <strong>Sänger</strong> durch einen tragischen Unfall. Genau so ging es<strong> NEPHYLIM</strong>. Ich möchte mir diese Gefühle nicht ausmalen. Glücklicherweise konnte aber ein ebenbürtiger Nachfolger gefunden werden, und &#8222;Severance Of Serenity&#8220; steht nun ein zweites, finales Mal vor der Veröffentlichung.&nbsp;</p>
<p><strong>Intros</strong> sind immer so &#8217;ne Sache. Bei manchen Alben neige ich sogar dazu, diese einfach auszublenden und zu skippen. Das kommt aber auch drauf an, wie sie gestrickt sind. Im Fall von <em>&#8222;Reminescence&#8220;</em> hab ich nochmal zurück gedrückt. So sehr gefällt es mir. Das Wort &#8222;Spannungsbogen&#8220; ist mehr als treffend. Besagte <strong>Spannung</strong> entlädt sich dann kraftvoll im folgenden <em>&#8222;Forsaken&#8220;</em>, und zwar ab der ersten Sekunde. Musikalisch fühle ich mich direkt an die härtere Seite von<strong> IN FLAMES</strong> erinnert. Besonders das <strong>Riffing</strong> klingt wohlig vertraut. Auf stimmlicher Seite gibt&#8217;s angenehm passende <strong>Growls</strong>, Klargesang ist nicht vorhanden. Das muss in diesem Gewand aber auch nicht sein. Man könnte sagen, die Niederländer platzieren große Melodien, wo andere eventuell Clean Vocals hinbauen würden. Dieses Muster tritt öfters in Erscheinung und das auch wirklich <strong>mitreißend</strong>. Ein Paradebeispiel hierfür wäre<em> &#8222;Aftermath&#8220;</em>. Interessant sind auch die <strong>Tempowechsel</strong> innerhalb der Stücke. <em>&#8222;Fractured Existence&#8220;</em> rüttelt mich erstmal komplett wach, lässt mich dann mit einem ruhigen Teil verschnaufen, scheppert dann wieder und plötzlich ist es akustisch und kaum wieder zu erkennen. Das alles, ohne den Kern des Songs zu verlieren. <strong>Das macht wirklich Spaß!</strong>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-35181 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/01/PROFIELFOTO-TIJN-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/01/PROFIELFOTO-TIJN-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/01/PROFIELFOTO-TIJN-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/01/PROFIELFOTO-TIJN-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/01/PROFIELFOTO-TIJN-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/01/PROFIELFOTO-TIJN.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>LIEDCHEN, WECHSEL DICH!</h4>
<p>Mit <em>&#8222;Reassurance&#8220;</em> gibt es auch eine atmosphärisch-verträumte <strong>Pause</strong>, die dem Intro in nichts nachsteht. Apropos <strong>Atmosphäre</strong>, davon können <strong>NEPHYLIM</strong> reichlich aufbauen. Die Melodien in praktisch jedem Song wissen zu begeistern und zu fesseln. Das alles gepaart mit starken Drums, bei denen mein Fuß eigentlich wie ferngesteuert agiert. Außerdem versprüht das Album diesen ganz bestimmten<strong> Sound</strong>, den ich an dem Genre so mag. Wisst ihr, was ich meine? Kann ich schwer erklären. Was mich aber am Meisten beeindruckt, ist diese <strong>Varianz</strong> bzw. <strong>Kreativität</strong>. Gerade in den längeren Songs kommt dies zum Tragen. <em>&#8222;The Bitter Inheritance&#8220;</em> oder <em>&#8222;Remembrance&#8220;</em> sind sozusagen musikgewordene <strong>Kurzgeschichten</strong>. Hier ein Plottwist, da ein neues Element und eine neue Ausrichtung. Vom Überspringen eines Stückes vor dem Ende würde ich dringend abraten! Der einzige, damit verbundene Kritikpunkt, wäre die <strong>Stimme</strong>, die fast durchgängig auf einer Ebene bleibt. Wer sich daran aber nicht stört, bekommt hier ein wundervolles Melodeath-Album zu Jahresbeginn.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Nephylim - Fractured Existence (OFFICIAL TRACK)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-BguHLSHWlc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/nephylim.band/">NEPHYLIM im facebook</a></p>
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		<title>DELIVER THE GALAXY &#8211; Neue Maßstäbe setzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Dec 2019 14:35:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[DELIVER THE GALAXY]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Melodeath]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-fi]]></category>
		<category><![CDATA[science-fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben noch einen ganz besonderen Silvesterknaller für euch: Die Sci-Fi Melodic Death Metaller DELIVER THE GALAXY stellen ihr neues Album vor. Ob das in neue galaktische Sphären eindringt oder eher ein knatternder Tiefflieger ist, erfahrt ihr hier!<br />
Außerdem wünscht das Silence-Redaktionsteam euch allen einen guten Rutsch ins neue Jahr. Lasst es euch gut gehen, wir sehen uns 2020!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>DELIVER THE GALAXY &#8211; &#8222;The Journey&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 03.01.2020<br />
<strong>Länge: </strong>ca. 41 Minuten<br />
<strong>Label:</strong> Self Release<strong><br />
Genre:</strong> Sci-Fi Melodic Death Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Wir schreiben den 31. Dezember 2019, draußen werden bereits die ersten Böller entzündet. Für all die, denen das Geballer zu Silvester als Start ins neue Jahr zu lasch ist, habe ich heute ein ganz besonderes Zweitwerk im Gepäck, das sich dreifach gewaschen hat. Die<strong> Melodic Death Metaller</strong> mit<strong> Sci-Fi-Attitüde DELIVER THE GALAXY</strong> haben sich zusammengefunden und den Nachfolger ihres vielversprechenden Debüts &#8222;Project Earth&#8220; produziert, das 2014 erschien. Seitdem war es vergleichsweise still um die <strong>Quedlinburger</strong>, doch damit soll nun Schluss sein: &#8222;The Journey&#8220; erreicht uns am <strong>03. Januar 2020.</strong> Und ich sage euch: Wenn 2020 musikalisch so stark bleibt, wie sein Einstand klingt, müssen wir uns dick anziehen! Aber fangen wir vorne an.</p>
<h3>Intergalaktische Schlachten und Riff-Feuer aus allen Rohren</h3>
<p>Viele bescheinigten den Jungs bereits zu ihrem Debüt eine <strong>strahlende Zukunft</strong>. Irgendwie mochte daraus bisher aber einfach nichts richtiges werden, weshalb <strong>DELIVER THE GALAXY</strong> nun die ganz schweren Geschütze aufgefahren haben. 10 Songs umfasst &#8222;The Journey&#8220;, und eine ganze Menge Überraschungen. Wir starten mit dem Titeltrack <em>&#8222;The Journey&#8220;</em>, der zunächst mit einem episch angehauchten, <strong>dröhnenden Riffgewitter</strong> ins Feld zieht. Der Einsatz von<strong> Sänger Matze&#8217;s Gesang</strong> lässt mich allerdings anfangs innehalten. Die Vocals sind, im Gegensatz zu den Instrumenten, die stets on point klingen, von starkem Hall überzogen und schaffen es in meinen Ohren irgendwie noch nicht so ganz, sich ins restliche musikalische Gerüst einzufügen.</p>
<p>Aber vielleicht soll das mit dem Hall auch so? Schließlich dreht sich bei &#8222;The Journey&#8220; ja alles um intergalaktische Schlachten des galaktischen <strong>Helden Natham</strong> mit der <strong>bösartigen Alien-Macht &#8222;Sularis&#8220;</strong> und die <strong>unendlichen Weiten</strong> des Weltalls. Ansonsten ist der Song von ausgezeichneter Instrumentalarbeit geprägt, was sich später als Leitbild durch das ganze Album ziehen soll.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/TJtUsXxhNV0" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p>Hier macht auch die erste vorveröffentlichte Single <em>&#8222;Setius&#8220;</em>, der zweite Track des Albums, keine Gefangen.<strong> Kreatives Riffing</strong> mischt sich mit einem runden Einsatz von <strong>Hall und Synths</strong> in ein packendes und stets finsteres Klangensemble. Hier zeichnet sich eine weitere Qualität der Band ab: Alle Riffs strotzen vor <strong>Wiedererkennungswert</strong> und die Refrains vor <strong>Mitsingpotential</strong>, ohne zu poppig zu wirken. <em>&#8222;Mind Conflict&#8220;</em>, das nächste musikalische Häppchen der Platte, bringt wiederum Drumstrecken ins Spiel, die in Sachen <strong>Durchschlagskraft</strong> aus der schweren Feuerwaffen-Abteilung stammen könnten. <strong>Patatatata!</strong> Wie schon in seinem Vorgänger scheint der <strong>Gesang</strong> nun viel passender und den Song <strong>unterstützender</strong> eingesetzt. Und auch den<strong> Bassläufen</strong> gebührt besonderes Lob. Während des gesamten Albums lässt sich der Bass nicht als <strong>Rhythmus-Support</strong> in den Hintergrund drängen, sondern spielt eine aktive Rolle bei der Entwicklung der Riffs. Und das, ohne sich in dern Vordergrund zu drängen. Herrlich!</p>
<h3>Die persönliche Note zählt</h3>
<p><em>&#8222;Take Off&#8220;</em> schließt nahtlos an die Qualitäten seiner Vorgänger an. Besonders zu erwähnen seien hier die<strong> groovy Songstruktur</strong> und das insgesamt <strong>runde Songwriting</strong>. Jeder Song packt den Hörer beim Kragen und reißt kompromisslos mit, ohne sich in Details oder zu lang gezogene Passagen zu verlieren. Mit <em>&#8222;The Picture I Draw&#8220;</em> folgt nun die zweite vorveröffentlichte Single des Albums, die im Gegensatz zu allen anderen vorangegangenen Tracks deutlich<strong> emotionaler</strong> und <strong>schmerzvoller</strong> aufwartet. Phasenweise fühle ich mich fast ein wenig an <strong>INSOMNIUM</strong>-Passagen erinnert &#8211; weniger als Kopie, sondern als ebenbürtige Hommage.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/ldjnaJCn-JA" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<p><em>&#8222;On Fire&#8220;</em>, der sechste Track des Albums, vereint erneut alle <strong>spielerischen Finessen</strong> der vierköpfigen Truppe in sich. Sehr abwechslungsreiches Riffing und ein ganze individueller, durchweg <strong>präziser Sound</strong> geben den Ton vor, ohne dass man sich beim bloßen Zuhören abgehängt fühlt. <strong>Abwechslungsreichtum</strong> ist generell eine besondere Stärke der Band, wie sich auch bei <em>&#8222;Illuminati&#8220;</em> zeigt, das plötzlich <strong>Clean-Gesang</strong> enthält. Und noch dazu richtig, richtig guten und derart gekonnt eingesetzt, sodass man sich eben nicht gleich ins <strong>Core-Becken</strong> gestoßen fühlt. Hier bin ich besonders gespannt auf eine eventuelle Live-Umsetzung.</p>
<h3>Mit Abwechslungsreichtum eine klare Linie vorgeben</h3>
<p>So schnell sind wir schon wieder bei den finalen drei Tracks des Albums angekommen. <em>&#8222;New Horizons&#8220;</em> zeigt nochmals das geniale Zusammenspiel aus Gitarren und Bass, die gemeinsam starke Motive entwickeln und den einzigartigen Sound von <strong>DELIVER THE GALAXY</strong> formen. Sein Nachfolger <em>&#8222;I Declare War&#8220;</em> startet wiederum mit einer klaren Ansage und baut darauf viele <strong>modernere Rhythmen</strong> auf, die gemeinsam mit dem gut durchdacht eingesetzten <strong>Synth-Elementen</strong> auch<strong> Core-Fans</strong> begeistern dürften. Dafür spricht auch der Einsatz von <strong>Shouts und Screams</strong>, die gesangstechnisch erneut komplett neue Maßstäbe zum Ende des Albums setzen. Viel Abwechslung in einem einzigen Album unterzubringen, ohne den roten Faden zu verlieren, ist nicht einfach &#8211; den Quedlinburgern scheint es aber ziemlich leicht zu fallen.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fdeliverthegalaxy%2Fphotos%2Fa.328545263900223%2F2676102129144513%2F%3Ftype%3D3&amp;width=500" width="500" height="391" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Wir schließen dieses starke Stück Musik mit <em>&#8222;Pathfinder&#8220;</em> ab, der in etwas gemäßigteren Zügen viel Spannung aufbaut und zeigt, wie gut <strong>DELIVER THE GALAXY</strong> <strong>virtuose Melodieführung</strong> mit <strong>hartem Riffing</strong> verknüpfen können, ohne dass eines das andere dominiert. Mit seiner packenden und endgültigen Art schließt der Song die Scheibe gekonnt ab und lässt mich beeindruckt und glücklich zurück. Glücklich darüber, dass ich die Chance habe, für euch in ein so starkes Werk zu rezensieren und auch darüber, dass nun neben <strong>DAMNATION DEFACED</strong> ein anderes vielversprechendes <strong>deutsches Sci-Fi-Melodeath-Projekt</strong> den Markt erobert, das allerdings ganz anders klingt als seine Brüder im Geiste.</p>
<h3>Meine Kaufempfehlung fürs neue Jahr!</h3>
<p>Was bedeutet das genau? Bei <strong>DELIVER THE GALAXY</strong> erhalten alle Instrumente genug Raum, sich optimal zu entfalten. Das <strong>runde Songwriting</strong> bringt viele <strong>packende Melodien mit Wiedererkennungswert</strong> mit sich und beweist in beeindruckender Weise, welch einzigartiges<strong> musikalisches Gespür</strong> die <strong>Quedlinburger</strong> mitbringen. <em>&#8222;The Journey&#8220;</em> ist durchweg ein starkes musikalisches Erlebnis, das meine Ansprüche an die Scheibe noch um Längen übertroffen hat. Auch dürfte es Fans verschiedener Genres unter sich vereinen und neue Standards auf dem überschwemmten Markt von<strong> Melodic Death Metal-Veröffentlichungen</strong> setzen. Schlussendlich bleibt nur zu sagen: Ich wünsche den Jungs ein cooles Label, das ihre Qualitäten erkennt und ganz viele starke Live-Auftritte im neuen Jahr! Auf dem einen oder anderen werde ich mit Sicherheit zugegen sein.</p>
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		<title>INSOMNIUM &#8211; Neues von den Pop-Giganten des Melodeath!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/insomnium-heart-like-a-grave/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=insomnium-heart-like-a-grave</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 05:23:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[heart like a grave]]></category>
		<category><![CDATA[Insomnium]]></category>
		<category><![CDATA[Melodeath]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[tour like a grave]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>EINE GANZE STUNDE!<br />
Da hat INSOMNIUM das Wort "Langspielplatte" aber Ernst genommen!</p>
<p>Wieviel dieser Stunde hörbar ist und wieviel eventuell geskipped werden kann, das erfährst du heute bei uns!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">INSOMNIUM – &#8222;Heart Like A Grave&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp; </strong>04.10.2019<strong><br />
Länge:</strong> 1:00:56<strong><br />
Label: </strong>Century Media<strong><br />
Genre: </strong>Melodic Death Metal </div></div></div></p>
<p>Sie haben es getan! <strong>INSOMNIUM</strong>, das Maß aller Dinge in Sachen <strong>finnischer Melodic Death Metal</strong>, haben eine neue Scheibe rausgebracht. Dass die Herren sich in Sachen Songwriting nichts erzählen lassen, ist spätestens seit dem <strong>40-Minuten-Songmonstrum</strong> &#8222;Winter&#8217;s Gate&#8220; bekannt. Nach diesem Meilenstein, der <strong>2016</strong> durchaus positiv eingeschlagen ist, haben sich die Finnen nun aber doch wieder für ein &#8222;normales&#8220; Album entschieden &#8211; und uns mit 10 Songs und 2 Bonustracks beschenkt. &#8222;Heart like a Grave&#8220; heißt das gute Stück, das Coverartwork ist in alter Tradition schön finster gehalten und zeigt außer ein paar Wurzelhölzern nur eine klaffende, schwarze Ödnis. Wenn das kein gutes Omen ist!</p>
<p>Schon in den ersten Sekunden wird allerdings klar, dass die <strong>Finnen</strong> musikalisch ein paar neue Wege eingeschlagen haben. <em>&#8222;Wail Of The North&#8220;</em> ist zwar längentechnisch ein eigenständiger Song, fungiert aber ähnlich wie <em>&#8222;The Primevil Dark&#8220;</em> von der <strong>2014er</strong> &#8222;Shadows Of The Dying Sun&#8220; eher als <strong>Albumintro</strong>. Hier wird ziemlich schnell und ohne Umschweife losgelegt, statt des gewohnten unbarmherzigen Melodeaths schlägt mir hier aber eher eine fette Welle <strong>Epic Metal</strong> à la <strong>AMON AMARTH</strong> <strong>in &#8222;leichtfüßig&#8220;</strong> entgegen. Viele <strong>Synths</strong> und<strong> elektronische Flächen</strong> dominieren das Bild, die entweder den Melodielauf prägen oder immer mal wieder aus dem Hintergrund hervorscheinen. Klar, elektronische Flächen ist man von den Finnen schon gewohnt, aber ein so tiefer Griff in die Synth-Kiste ist dann doch eher ungewöhnlich.</p>
<h3>Finnen auf dem Synth-Trip</h3>
<p>Und die Frage, &#8222;ob das denn jetzt so bleibt&#8220;, weiß auch schon der 2. Track <em>&#8222;Valediction&#8220;</em> zu beantworten: offensichtlich. Während das Intro <strong>locker-flockig</strong> hereintrabt und direkt die Nackenmuskeln kitzelt, startet die Strophe mit <strong>poppigem Cleangesang</strong>. Klar, Cleangesang gehört natürlich zum <strong>INSOMNIUM-Repertoire</strong>, normalerweise bleibt ihm allerdings der <strong>Refrain</strong> vorbehalten. So dominant, wie er jetzt die Strophe prägt, ist es doch eher etwas gewöhnungsbedüftig für meine Ohren, da ihm derart eingesetzt wiederum die<strong> INSOMNIUM-typische Schwere</strong> fehlt. Die Bridge klingt dann wieder angenehm <strong>groovig-growlig</strong> und der Refrain besitzt eine gewisse Macht, vermag mich aber nicht so zu erwischen wie manche Höhepunkte vergangener Alben.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="INSOMNIUM - Valediction (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_ZLguQ-8w3M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und dann kommt ein ruhiges Zwischenspiel &#8211; das ebenfalls aus der <strong>Büchse</strong> kommt. Zwar reibt es sich mir nicht so unter die Nase wie die Synths des Openers, aber man fragt sich doch, wieso? Die Power und gewisse Rohheit eines <strong>Gitarrensolos</strong> hätten es dieser Stelle genauso getan. Außerdem muss man bedenken, dass bei einer <strong>Keyboarder-losen Band</strong> wie<strong> INSOMNIUM</strong> immer dann, wenn live dominante Songparts<strong> vom Band trällern</strong>, auf der Bühne genau eins passiert: nämlich nichts. Die<strong> instrumentierten Bandmitglieder</strong>, die dann gerade nichts zutun haben, stehen etwas hilflos da, animieren vielleicht zum Mitklatschen &#8211; und eigentlich wartet alles wieder auf seinen Einsatz. Uncool für den Flow einer Show, finde ich.</p>
<p>Nichts desto trotz lassen wir uns weitertragen zu<em> &#8222;Neverlast&#8220;</em>. Das startet sehr <strong>groovig</strong> und geht schnell in eine Strophe im typischen<strong> Epic Metal-Stil</strong> über. Ungewohnt, aber okay. Der Refrain besitzt dagegen eine sehr coole, bestimmte Melodieführung, bricht allerdings musikalisch sehr mit der Strophe. Allgemein fühlt man sich in <em>&#8222;Neverlast&#8220;</em> eher als Teil eines<strong> Abenteurertrips</strong>, weniger als einsamer Wanderer in der <strong>kalten finnischen Ödnis</strong>. Und das Solo&#8230; das beinhaltet dieses Mal zwar eine echte E-Gitarre, wagt aber keine klanglichen Experimente und wird im späteren Verlauf völlig mit Effekten überladen. Schade.</p>
<h3>Lang, länger, &#8222;Pale Morning Star&#8220;</h3>
<p>Aber wir haben ja noch 7 Häppchen auf dem Plattenteller. Und das nächste hat es mit knapp<strong> 9 Minuten Spielzeit</strong> durchaus in sich.<em> &#8222;Pale Morning Star&#8220;</em> startet mit einem Duett aus <strong>Akustikgitarre</strong> und einer<strong> cleanen E-Gitarre</strong>, in das sich dann noch ein<strong> effektbeladenes Klavier</strong> mischt. Das ist im Hinblick auf die vorangegangenen Titel aber völlig in Ordnung. Darauf startet der Track in episches Geballer, wenngleich die <strong>Doublebass</strong> nicht genug Luft bekommt, um sich so brutal durch den Song zu dreschen, wie sie es vermutlich könnte. Und auch hier gibt es wieder einen musikalischen Bruch. Plötzlich dominieren neben der sexy verzerrten E-Gitarre noch <strong>elektronische Flächen</strong> und<strong> Chöre</strong> das Bild und entwickeln eine ziemlich <strong>Dur-lastige Akkordführung</strong>, sodass man sich fast an einen neueren <strong>EQUILIBRIUM-Song</strong> erinnert fühlt.</p>
<p>Im späteren Verlauf orientiert sich der Song allerdings nochmal um und entscheidet sich doch zu einem übermächtigen und emotionalen Abschluss, bevor die Akustikgitarre vom Anfang wieder einsteigt und einen Zwischenspieler ankündigt. Der ist episch-ruhig und von lästigen Effekten verschont geblieben. Der Aufbau zum nächsten Refrain fällt dann wiederum in die Kategorie &#8222;sehr geil&#8220;, schmückt sich stellenweise mit<strong> ernsthaft mächtigem Growling</strong>, wie man es von <strong>INSOMNIUM-Hits</strong> gewohnt ist und sogar die Drums trauen sich, aus dem <strong>Hintergrund-Wisch-Wasch</strong> hervorzutreten. Es folgen mehrere mächtige und gefühlvolle Gitarrensoli, bevor sich der Song ein letztes Mal richtig aufbäumt und <strong>INSOMNIUM</strong> eindrucksvoll präsentieren, wie viel Power sich aus einem einzelnen, durchgespielten Akkord rausprügeln lässt.&nbsp;</p>
<h3>Künstlerisch hochwertiges Geballer</h3>
<p>Luft zum Durchatmen gibt es hier natürlich nicht. <em>&#8222;And Bells They Toll&#8220;</em> startet ebenfalls mit einem Clean-Intro, das mich in ein herrlich tristes Akkord-Quartett einstimmt. Bevor die Strophe aber tatsächlich startet, macht man noch eine dramatische Künstlerpause &#8211; unter die <strong>leise, elektronische Beats</strong> gemixt sind. <strong>Wieso?</strong> Bevor ich über den Sinn dieser<strong> Synthi-Einlage</strong> spekulieren kann, setzt allerdings schon die Strophe ein, die den Song in angenehm-getragener Weise dahinerzählt, nichts außergewöhnliches. Bis mit einem Tonartwechsel der Refrain einsetzt &#8211; Hui! Hier weiß der an traditioneller Stelle eingesetzte <strong>Cleangesang</strong>, dem Song ein ernsthaft episches Gewand zu verleihen.&nbsp;</p>
<p>Gleichermaßen stark geht es mit <em>&#8222;The Offering&#8220;</em> weiter, der zu Anfang fast ganz ohne Synthflächen auskommt! Stattdessen gibt&#8217;s <strong>Kampfgesang</strong> und ein<strong> cooles Gitarren-Arrangement</strong> im Zwischenspiel. Ab und zu versucht sich ein Synth an die Oberfläche zu kämpfen, der bleibt aber zum Glück eher subtil. Insgesamt wirkt der Song ziemlich integrer und bäumt sich nach dem Solo noch ein letztes Mal packend auf, was nicht zuletzt der starken Melodieführung der Gitarre zu verdanken ist.</p>
<h3>Auf in den Kampf!</h3>
<p><em>&#8222;Mute Is My Sorrow&#8220;</em> startet ebenfalls mit dem bewährten Akustik-Geklimper und geht nach einem <strong>episch-kämpferischen Einstieg</strong> ziemlich schnell in eine nach <strong>AMON AMARTH-Manier</strong> vorantreibende Strophe über. Der Refrain könnte zwar ein bisschen mehr <strong>ehrwürdig-erwachsene Ruhe</strong> gebrauchen, um sich besser zu entfalten. Dann würde er aber womöglich zu krass mit der doch ziemlich fix voranschreitenden Strophe brechen. Gegen Ende bekommen wir noch eine groovige, teils arhythmische Bridge serviert, die ein fettes, tragendes Solo einleitet. Das muss sich allerdings ständig mit den begleitenden Synths messen.&nbsp;</p>
<p>Jetzt, wo wir schon wieder mit so großen Schritten auf das Ende der Scheibe zusteuern, wirkt ein Kurswechsel ziemlich unwahrscheinlich, oder? Tja, nicht mit<strong> INSOMNIUM</strong>. <em>&#8222;Twilight Trails&#8220;</em> macht sein ganz eigenes Ding und ballert mir mit einer entspannten Melodieführung auf die Ohren. Wir bekommen ein paar<strong> INSOMNIUM-typische Einsprecher</strong> serviert und dann kommt <strong>DAS Solo</strong>, noch in der ersten Songhälfte! <strong>Heavy, emotional</strong> und <strong>leichtfüßig</strong>,<strong> verspielt</strong> und <strong>leidenschaftlich</strong>. Der anschließende Refrain gibt in seiner hoheitlichen Getragenheit auch mal Zeit zum Durchatmen und wird von einem von insgesamt 2 Clean-Einspielern gefolgt. Die geben mir beim Hören ein wenig das Gefühl, als hätte der Song<strong> mehrere Spannungsbögen</strong>, aber so mächtig, wie <em>&#8222;Twilight Trails&#8220;</em> voranschreitet, darf das gerne so sein. Mein klarer Favorit des Albums.</p>
<h3>Es besteht Hoffnung!</h3>
<p>Voller Hoffnungen stürze ich mich als nächstes in den Titeltrack<em> &#8222;Heart Like A Grave&#8220;</em>, der mich in den ersten Sekundenbruchteilen an die &#8222;Shadows&#8220;-Songs <em>&#8222;The Primevil Dark&#8220;</em> und <em>&#8222;The Promethean Song&#8220;</em> erinnert und sich damit schon einen Platz in meinem Herzen reserviert hat. Und dabei soll es nicht bei der einzigen Assoziation mit der<strong> 2014er Scheibe</strong> bleiben. <em>&#8222;Heart Like A Grave&#8220;</em> startet nach einem Akustik-Einspiel als starkes, getragenes und in sich stimmiges Stück, in dem die Drums immer wieder in<strong> INSOMNIUM-typische Pattern</strong> à la <strong>&#8222;Pausen auf die Eins&#8220;</strong> übergehen (wenn das zu kryptisch ist, hört euch mal <em>&#8222;Lose To Night&#8220;</em> an).</p>
<p>Den Refrain bestreiten <strong>Clean-Gesang</strong> und <strong>Growling</strong> gemeinsam und bilden damit eine untrennbare Einheit, in der jeder das tut, was er am besten kann. In der Bridge baut sich dann noch ein starkes Klanggerüst auf, das unbedingt mit guten Kopfhörern genossen werden sollte. Was für ein mächtiges Stück, das uns mit einem schönen cleanen Outro in den letzten Song entlässt.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="INSOMNIUM - Heart Like A Grave (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Xy5KAHD2uak?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Einsame Fjorde und ein Song aus der Büchse</h3>
<p>Der nennt sich<em> &#8222;Karelia&#8220;</em>, benannt nach einem an <strong>Finnland</strong> angrenzenden Streifen <strong>Russlands</strong>, der vorrangig von <strong>Marmorklippen</strong>, weiten<strong> Fjorden</strong>, <strong>Wasserfällen</strong> und <strong>Wäldern</strong> und jeder Menge <strong>Einsamkeit</strong> gezeichnet ist. Mit diesem Wissen lässt sich der abschließende Instrumentaltrack noch ein bisschen besser schätzen, der von ansteigenden und abflachenden Parts geprägt ist, an Fahrt gewinnt und sich wieder zur Ruhe setzt. Nachdem zwischendurch zu meinem Leidwesen kurz ein <strong>verzerrtes Keyboard</strong> die Melodieführung übernimmt, übernehmen das gegen Ende zum Glück wieder die Gitarren. So bleibt<em> &#8222;Karelia&#8220;</em> ein entspannter Track ohne Überraschungen, der &#8222;Heart Like A Grave&#8220; würdig abschließt.</p>
<p>Mit <em>&#8222;The True Morning Star&#8220;</em> und <em>&#8222;Karelia 2049&#8220;</em> gibt es übrigens auf der &#8222;Bonus Tracks Version&#8220; von &#8222;Heart Like A Grave&#8220; noch eine Akustik-Version von <em>&#8222;Pale Morning Star&#8220;</em> und eine<strong> reine Synth-Version</strong> von <em>&#8222;Karelia&#8220;</em>. Oha. Die vielen <strong>dominanten Synths</strong> auf dem Album scheinen also kein Versehen zu sein.<strong> INSOMNIUM</strong> haben wohl einen Narren an <strong>rein elektronischen Sounds</strong> gefressen. Und <em>&#8222;Karelia 2049&#8220;</em>, wohl angelehnt an den beeindruckenden modernen Klassiker-Nachfolger <strong>&#8222;Bladerunner 2049&#8220;</strong>, fetzt. Für mich als <strong>Synthwave-Fan</strong> sowieso. Nur mit der Vermischung der Stilmittel beider Genres tue ich mich nach wie vor schwer.</p>
<h2>Mein Fazit</h2>
<p>Welches Fazit ziehe ich also aus diesem neuen Werk der <strong>Urgesteine</strong> des <strong>mitsingbaren Melodic Death Metals</strong>? Vielleicht gehe ich ein bisschen zu konservativ an &#8222;Heart Like A Grave&#8220; heran. Für mich hat die Scheibe<strong> nur zwei wirkliche Hits</strong>, was im Hinblick auf Dauerbrenner wie &#8222;Across The Dark&#8220;, &#8222;One For Sorrow&#8220; und &#8222;Shadows Of The Dying Sun&#8220; doch ein bischen schwach ist. Nichts desto trotz strotzt das Album nur so vor musikalischer Qualität und so gönnt man den <strong>INSOMNIUM-Masterminds</strong> auch gerne ein paar Ausflüge in neue stilistische Gefilde. Die sind dann wohl unter &#8222;Geschmackssache&#8220; zu verbuchen, und ein paar von ihnen gefallen mir wirklich nicht.</p>
<p>Trotzdem hat das Album keinen einzigen <strong>Durchhänger</strong>. Ich persönlich hoffe, dass sich <strong>INSOMNIUM</strong> auf der nächsten Scheibe wieder von der <strong>Epic-Schiene</strong> wegorientieren (Epic Metal-Kapellen gibt es nun wirklich schon genug) und eine bessere <strong>Symbiose</strong> aus traditionellen und neuen, elektronischen Stilmitteln schaffen. <strong>Live</strong> gibt&#8217;s das <strong>Album</strong> und die<strong> Finnen</strong> übrigens auch noch auf die Ohren dieses Jahr! <strong>Tickets gibt&#8217;s <a href="https://www.eventim.de/insomnium-tour-like-a-grave-2019-tickets.html?affiliate=ZEU&amp;fun=erdetail&amp;doc=erdetaila&amp;erid=1703230&amp;sort_by=event_datum&amp;sort_direction=asc&amp;xtcr=2&amp;xtmc=insomnium&amp;xtnp=1">HIER</a></strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-34487 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/insomnium-tour-like-a-grave-2019.jpg" alt="" width="1200" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/insomnium-tour-like-a-grave-2019.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/insomnium-tour-like-a-grave-2019-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/insomnium-tour-like-a-grave-2019-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/insomnium-tour-like-a-grave-2019-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/insomnium-tour-like-a-grave-2019-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/insomnium-heart-like-a-grave/">INSOMNIUM &#8211; Neues von den Pop-Giganten des Melodeath!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>TRINITY SITE &#8211; Melodeath im Weltraum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jun 2019 08:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Melodeath]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Modern]]></category>
		<category><![CDATA[Site]]></category>
		<category><![CDATA[Trinity]]></category>
		<category><![CDATA[Trinity Site]]></category>
		<category><![CDATA[Würzburg]]></category>
		<category><![CDATA[Xenos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In der Festivalsaison gibts ständig Livemucke auf die Ohren - aber wir wollen natürlich nicht die Alben vergessen. Mich hat eine besondere Perle der letzten Zeit aufgetan!<br />
TRINITY SITE haben da ohne Label etwas vorgelegt, was sich als Zweitwerk absolut sehen (und hören) lassen kann! Warum? Das sagen wir dir jetzt:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/trinity-site-xenos/">TRINITY SITE &#8211; Melodeath im Weltraum</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>TRINITY SITE – “XENOS”</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 10.05.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 26:17 Min.<br />
<strong>Label:</strong> unsigned<br />
<strong>Genre:</strong> Melodic Death Metal/ Death Metal</div></div></div>
<p>Zwei Jahre nach ihrem <a href="https://silence-magazin.de/melodien-der-moderne-trinity-site#rs-3509">eindrucksvollen Debut-Album</a> bringt die moderne Melodeath-Kombo <strong>TRINITY SITE</strong> nun ihre neueste EP &#8222;Xenos&#8220; auf den Markt.</p>
<p>Ich nutze bewusst das Wort <strong>modern</strong>, denn neben klassischem Göteborg-Feeling sind elektronische Elemente, Djent-Riffs und ein auffällig klarer und geradlinig produzierter Sound wichtige Bestandteile des vorgelegten Silberlings. Die Würzburger erschaffen mit Hilfe von sphärischen Keyboard-Interludes und in hohen Gefilden schwebenden Post-Rock-Gitarren stimmige Weltraum-Scifi-Vibes – wer allerdings jetzt denkt, dass es sich bei&nbsp; &#8222;Xenos&#8220; um einen seichten Atmo-Soundtrack handelt, könnte falscher nicht liegen!</p>
<p>Dagegen sprechen vor allem die äußerst harten und kompromisslosen Rhythmus-Gitarren. Diese stehen mit ebendieser atmosphärisch-verspielteren Seite in geschickt eingesetztem Wechselspiel. Nicht selten kombinieren sich auch beide Gesichter zu einer einzelnen, epischen und zugleich aggressiven musikalischen Mixtur. Das sind die Parts, an denen <strong>TRINITY SITE</strong> ihren eigenen Stil am intensivsten zur Schau stellen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Trinity Site - Xenos" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/RsleAUT-tO0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Besonders hervorzuheben sind auch die Schlagzeugspuren!</h2>
<p>Marc Schumann legt nicht nur ein sehr energetisches und sauberes Trommelspiel an den Tag, sondern nutzt zugleich jede Gelegenheit, den straighten Beats kreative Twists zu verpassen und interessante Elemente einzubauen. Gute Arbeit!</p>
<p>Ein Problem, das ich sehe, ist aber folgendes: Die Musik läuft schnell die Gefahr, einigen Oldschool-Fanatikern unter den Hörern <em>zu</em> modern sein. Gleichzeitig ist sie der <strong>Core-Generation</strong> wahrscheinlich noch ein Stück zu nah am <strong>truen</strong> Melodeath verankert. Das ist <em>per se</em> nichts Schlechtes (lasst euch nicht in Schubladen stecken!). Es könnte allerdings zu Schwierigkeiten führen, eine wirkliche Zielgruppe zu finden. Weiterhin sind zwar ausnahmslos alle Songs gut und interessant, so wirklich im Kopf geblieben ist bisher allerdings keiner. Aber auch das ist nicht unbedingt von Nöten, is&#8216; ja keine Popmusik hier!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-33659" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Bandfoto_Xenos.jpg" alt="" width="1147" height="1080" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Bandfoto_Xenos.jpg 1147w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Bandfoto_Xenos-300x282.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Bandfoto_Xenos-1024x964.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Bandfoto_Xenos-750x706.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1147px) 100vw, 1147px" /></p>
<h2>Fazit</h2>
<p>&#8222;Xenos&#8220; ist ein professionell produziertes, musikalisch interessantes Werk, welches die altehrwürdige Spielweise des Genres durchaus ehrt &#8211; und es dennoch schafft, mithilfe moderner Einflüsse eine futuristische Stimmung hervorzurufen. In der stark präsenten Kombination von einschlagender Härte und sphärischen Melodien zeigt sich die wahre Stärke von <strong>TRINITY SITE</strong>.</p>
<hr>
<p>Mehr Infos zur Band findet ihr unter <a href="https://trinity-site.com/">trinity-site.com</a> oder auf <a href="https://www.facebook.com/TRINITYSITE.OFFICIAL/?ref=br_rs">Facebook</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/trinity-site-xenos/">TRINITY SITE &#8211; Melodeath im Weltraum</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Alle Melodeath-Bands Deutschlands!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/melodeath-deutschland-playlist/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=melodeath-deutschland-playlist</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/melodeath-deutschland-playlist/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 09:50:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Melodeath]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Playlist]]></category>
		<category><![CDATA[youtube]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du kennst dich mit Melodeath-Bands aus?!<br />
Denkste! </p>
<p>Mich hat es sich heute zur Aufgabe gemacht, dir eine UMFASSENDE Playlist mitzugeben, die dir einiges unbekanntes in die Ohren spülen wird!</p>
<p>Viel Spaß!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/melodeath-deutschland-playlist/">Alle Melodeath-Bands Deutschlands!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Statt seitenlangem Schriftwerk bekommt ihr heute von mir mal etwas anderes aufgetischt: eine Playlist! Genaugenommen <strong>eine Youtube-Playlist mit Musikvideos.</strong> Ich habe mir die Freiheit genommen, die <strong>gesamten <a href="https://www.metal-archives.com/">Metal Archives</a> durchzublättern</strong> und von allen gefundenen Melodic Death Metal-Bands aus deutschen Landen mindestens einen Track in diese Playlist aufzunehmen. Der Gedanke dahinter ist, eine für alle Freunde des Genres zugängliche <strong>Zusammenfassung einer unübersichtlichen Musiksparte</strong> zu erschaffen, und gleichzeitig die meist relativ <strong>unbekannten Bands zu promoten.</strong></p>
<p>Dabei habe ich mich allerdings <strong>hauptsächlich auf &#8222;reine&#8220; Melodeath-Bands beschränkt.</strong> Hätte ich Mischungen wie Melodic Death/Black Metal oder Melodic Death Metal/Metalcore mitgenommen, hätte die Playlist jetzt viermal so viele Videos (und es hätte mich nicht 10, sondern 40 Stunden meiner Lebenszeit gekostet). Weiterhin wurden Bands ausgeschlossen, von denen entweder gar keine Songs auf Youtube zu finden sind, oder nur Demos. <strong>Man soll das Ganze ja auch genießen können. </strong></p>
<h2>Lange Rede, kurzer Sinn! Bitte schön, viel Spaß:</h2>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/videoseries?list=PL2s3dKzl7raUt-62Bboa4jqYvorCyQmCr" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Eure Meinung ist gefragt!</h2>
<p>Falls ich eine Band vergessen haben sollte, <strong>nur her damit!</strong> Schreibt&#8217;s in die Kommentare, bestenfalls gleich mit Link zu einem Video.</p>
<p>Es folgen eventuell Playlists zu anderen Ländern und/oder Genres. <strong>Vorschläge?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/melodeath-deutschland-playlist/">Alle Melodeath-Bands Deutschlands!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>APHYXION &#8211; definitiv kein nichts!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/aphyxion-void/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=aphyxion-void</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 May 2019 09:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[aftermath]]></category>
		<category><![CDATA[aphyxion]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Melodeath]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[void]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Besser als Nix...", so mag niemand seine Arbeit bewertet haben - das haben APYHYXION zum Glück nicht nötig.</p>
<p>Was die Band mit dem dritten Album hier erreicht hat und ob es uns überzeugt: liest du nun!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aphyxion-void/">APHYXION &#8211; definitiv kein nichts!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">APHYXION &#8211; &#8222;Void&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 10.05.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 42:47 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Prime Collective<br />
<strong>Genre:</strong> Melodeath </div></div></div></p>
<h4>Kurze Einleitung, warum und wieso&#8230;</h4>
<p>In unserer Bemusterungsliste las ich bei <strong>APHYXION</strong> als Genrebezeichnung &#8222;Melodic Deathcore&#8220;. Gut, Deathcore ist zwar nicht meins, aber Melodic dafür umso mehr. Klang also spannend, musste ich mal lauschen. Auf Youtube bekam ich die Single <em>&#8222;Sleepwalkers&#8220;</em> geboten und saß erstmal mit offenem Mund vor dem Schirm. Nicht sabbernd übrigens. Jedenfalls war das definitiv kein Deathcore, nein, das war <strong>Melodic Death Metal</strong>! Und zwar eben dieser, den ich am liebsten hab. Extrem eingängig, angereichert mit <strong>Elektronikhappen</strong> und sogar mit <strong>cleanen Parts</strong>. Tja, was soll ich sagen, ich habe mich instant verliebt und mir die beiden bis dahin existierenden Alben geklickt. Übermittlungsfehler können also auch solch positive Effekte haben.&nbsp;</p>
<h3>Soviel zur Vorgeschichte</h3>
<p>Während meiner Recherche stieß ich auf Aussagen wie &#8222;Die Retter des Melodeath&#8220;. Ok, ich wusste nicht, dass dieser stirbt, aber im Vergleich zu den Bands, die ich in dem Bereich sonst höre, nehmen <strong>APHYXION</strong> schon eine besondere Stellung ein. Mit dem neuen Longplayer &#8222;Void&#8220; soll diese Stellung nun gefestigt werden.&nbsp;</p>
<p>Wer nun bereits erschrickt, weil ich von Cleans gesprochen hab, diese sind tatsächlich die <strong>Ausnahme</strong>. Weshalb es ein interessanter Schachzug war, als Albumpromo den besagten Song als erstes zu wählen. Auf den Vorgängern gab es diese Vocals zwar auch zu hören, aber nur vereinzelt als hintergründige Unterstützung. Obendrein ist <em>&#8222;Sleepwalkers&#8220;</em> auch noch einer der <strong>gemäßigten</strong> Tracks des Albums, denn die Dänen wissen genau, wie man melodisch und trotzdem brachial agiert. Solltet ihr bereits den Vorgänger &#8222;Aftermath&#8220; kennen, könnte ich mir vorstellen, dass ihr euch um die Entwicklung sorgt. Müsst ihr definitiv nicht! Tracks wie der Titelsong <em>&#8222;Void&#8220;</em>, <em>&#8222;Sedate Myself&#8220;</em> oder <em>&#8222;Restless Nights&#8220;</em> schlagen genau in diese Kerbe und können sogar noch mit <strong>ausgefeilterem Sound</strong> punkten. Mit <em>&#8222;Pain&#8220;</em> und <em>&#8222;Happily Apathetic&#8220;</em> findet man noch zwei weitere Songs mit deutlicher <strong>Klarstimme</strong> im Chrous, im Großen und Ganzen war es das dann auch schon. Diese Parts verstehen sich sozusagen als neues<strong> Stilmittel</strong>, welches aber nicht überstrapaziert wird und dennoch bestens ins Bild passt.&nbsp;</p>
<p>Was aber macht &#8222;Void&#8220; beziehungsweise die Band selbst so <strong>besonders</strong>? Ich kann es nicht genau definieren, tendiere aber zur Spielweise. Man hört der Band einfach an, dass sie für dieses Genre leben, und es auch genau so zum Ausdruck bringen. Ebenso sind sie sich nicht zu fein, auch mal über den <strong>Tellerrand</strong> zu schielen und mit neuen Einflüssen zu spielen. Im direkten Vergleich finde ich den Vorgänger zwar besser, aber auf diesem hier ist die <strong>Produktion</strong> nochmal um einiges stärker. Auf jeden Fall ein super drittes Album und eine durchdachte Weiterentwicklung.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ouM6Q9zto9Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.aphyxion.dk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Website</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aphyxion-void/">APHYXION &#8211; definitiv kein nichts!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>SILENCE-Schatzsuche #1: AKREA &#8211; Lebenslinie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Oct 2018 09:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2009]]></category>
		<category><![CDATA[Akrea]]></category>
		<category><![CDATA[Chrono Trigger]]></category>
		<category><![CDATA[Lebenslinie]]></category>
		<category><![CDATA[Melodeath]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn die Nadel im Heuhaufen gleichzeitig auch Kompassnadel ist …<br />
Wir stellen euch Perlen unserer Autoren vor!<br />
Heute: AKREA, kredenzt auf dem Silbertablett von unserem Mich</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-schatzsuche-1-akrea-lebenslinie/">SILENCE-Schatzsuche #1: AKREA &#8211; Lebenslinie</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Manche Metal-Alben sind nicht wie andere. In einem riesigen, unübersichtlichen Haufen aus mediokren bis akzeptablen Werken kommt es manchmal vor, dass man auf die eine außergewöhnliche, leuchtende Perle stößt. Eine Kreation, die aus allen Perspektiven Perfektion ausstrahlt – und dabei oft von viel zu wenigen Menschen wahrgenommen wird. Kommt mit den Autoren des Silence-Magazins auf eine Suche nach der goldenen Nadel im stählernen Heuhaufen der Metal-Musik! Wir präsentieren euch hier unsere persönlichen Schätze – Alben, die für uns die einen unter Tausenden darstellen, und die wir mit euch, liebe Leser, gerne teilen möchten. Auf zur SILENCE-Schatzsuche!</em></p>
<hr>
<p><strong>AKREA</strong> <strong>hören auf</strong>. Als ich diese Nachricht Mitte 2014 las, gerade ein Jahr nach Release ihrer dritten CD, stimmte mich das traurig. Nicht nur war jedes der drei Werke beladen mit richtig guten Tracks – auch die zwei Mal, an denen ich die bayrische Kapelle live miterleben durfte, waren wahrlich großartige Erlebnisse. Für mich galt die Band immer als einer der aufsteigenden <strong>Hoffnungsträger der deutschen Melodeath-Szene</strong>, und es hätte mich sehr gefreut, ihren Weg zur Spitze weiterhin mitverfolgen zu können.</p>
<h3>Aber es hat dann wohl einfach nicht sein sollen.</h3>
<p><strong>Heute präsentiere ich euch das Debut-Album <em>Lebenslinie</em> von AKREA</strong>, an welches in meinen Ohren selbst die beiden gut gelungenen Nachfolger nur mit Mühe rankommen. Ich kaufte mir die CD 2009 ziemlich direkt zu Release-Zeiten, hatte sie wohl in irgendeinem Metal-Magazin entdeckt. Und wow – was für ein Album! <strong>Harter, schwedischer Death-Metal-Sound, brechende Riffs und Uptempo-Feeling treffen auf wunderbar epische Melodienführung mit virtuos anmutenden Gitarrenleads und Solo-Ausbrüchen</strong>. Trotz des hohen Melodie-Anteils, zeigt die Musik nur in seltenen Momenten Gnade und hält die Energielatte konstant oben. In dieser Hinsicht steht<em> Lebenslinie</em> mächtigen <strong>AMON</strong>&#8211;<strong>AMARTH</strong>-Werken wie <em>With Oden On Our Side</em> oder <em>Twilight Of The Thundergod</em> in nichts nach. Mit einem Unterschied: <strong>AKREA</strong> zeigen auf ihrem Erstlingswerk deutlich <strong>mehr Abwechslung in Sachen Dynamik, Feeling und generell Riffkreationen</strong>, als es die altbekannten Schweden tun.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/4rEzUJl0H8E?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Was das Album außerdem besonders macht: <strong>Die Vocals</strong>. Klassische Death-Metal-Growls (sehr kraftvoll und überzeugend wohlbemerkt!) – was aber für diese Art der Musik eher untypisch ist: Die Lyrics sind <strong>in deutscher Sprache verfasst</strong>. Oha! Dies hat es meinem neunzehnjährigen Ich natürlich noch etwas leichter gemacht, mich in die Welt der <em>Lebenslinie</em> hineinzuversetzen. Dabei handeln die Texte von <strong>epischen Schlachten, Jagd nach riesigen Untieren</strong> und anderen eher düster gehaltenen Fantasy-Themen. Das ist an sich ist natürlich schon sehr cool. Bis vor Kurzem war mir allerdings nicht klar, dass es sich hier tatsächlich um ein Konzeptalbum handelt. Das ganze Album ist eine Hommage an den <strong>Super-Nintendo-RPG-Klassiker</strong> <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Chrono_Trigger"><strong><em>Chrono Trigger</em></strong></a>. Mitsamt Storyline bis hin zum Endboss-Battle spielt sich die Scheibe einmal durch das ganze Epos. <strong>Verdammte Nerds! </strong>Seit ich das weiß, habe ich noch etwas mehr Respekt vor (und Freude an) der Scheibe.</p>
<h3>All das macht <em>Lebenslinie</em> zu <strong>einem meiner absoluten Lieblingswerke in einem meiner absoluten Lieblingsgenres</strong>.</h3>
<p>Es gibt tatsächlich nichts, das ich mir daran persönlich anders wünschen würde. Die grandiose Melodienführung, die immerpräsente Energie und das stimmige, kraftvolle Storytelling bringen eine selten erlebte Atmosphäre an den Tag. Dabei steht keiner der Tracks irgendwie im Schatten der anderen. <strong>Jeder Song glänzt mit eigenem Charakter und Feeling, und jeder Song bringt eine eigene kleine Geschichte mit sich.</strong></p>
<p>Auch nach acht Jahren macht mir jedes Durchhören wieder auf ein Neues richtig viel Spaß. Selten kommt es vor, dass ich mir das Album <em>nicht</em> am Stück anhöre. <strong>Ein Meisterwerk einer viel zu wenig bekannten und viel zu früh aufgelösten Band, das seinesgleichen sucht.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><a href="https://www.akrea.de/">HIER</a>&nbsp;kommt ihr zur offiziellen Fan-Webseite.</p>
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