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	<title>Messe Frankfurt Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 17 Apr 2018 13:37:24 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Messe Frankfurt Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>MUSIKMESSE &#8211; eine schwächelnde alte Lady</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2018 09:25:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die MUSIKMESSE in Frankfurt ist vorbei und Sebastian zieht ein (durchmischtes) Resümee.<br />
Ein Must-read für Mucker und interessant für Musikinteressierte!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/musikmesse-eine-schwaechelnde-alte-lady/">MUSIKMESSE &#8211; eine schwächelnde alte Lady</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Wochenend und Sonnenschein, wir fahren jetzt nach Frankfurt rein, weiter brauch ich nichts zum Glücklichsein, Wochenend und Sonnenschein!</strong></p></blockquote>
<p>Ok, um die <strong>COMEDIAN HARMONISTS</strong> in ähnlicher Weise gefoltert zu hören, lohnte sich diese Woche wirklich ein Ausflug nach Frankfurt. Dort fand erneut die <strong>MUSIKMESSE</strong> statt. Parallel zur <strong>PROLIGHT &amp; SOUND</strong> stellten in den <strong>Frankfurter Messehallen</strong> wieder Vertreter der Musikindustrie sowie Hersteller von Licht- Ton- und Bühnentechnik ihre Produkte aus.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="225" class="alignright wp-image-26760 size-medium" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134051-300x225.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134051-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134051-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134051-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134051.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Zusätzlich zu den Ständen innerhalb der Hallen fanden sich in den beiden Innenhöfen der Messe mehrere Bühnen, welche über die ganzen 5 Tage beschallt wurden. Kam dadurch auf dem &#8222;alten&#8220; Musikmessegelände (vor wenigen Jahren hat ein Hallentausch stattgefunden) wieder ein wenig Leben auf, stand in dem zweiten Hof ein zwar großes, aber doch einsames Zirkuszelt. Da Freitags recht schlechtes Wetter war, war dies klar ein Vorteil. Am Samstag, dem Tag, an dem die Messe für das breite Publikum geöffnet ist, herrschte wieder Sonnenschein, was viele Leute in den Hof lockte. Allerdings trafen sie dort lediglich einige Imbissbuden an, ein echtes Programm unter freiem Himmel wurde, wie in den vergangenen Jahren, leider nicht geboten. Ich persönlich fand das sehr Schade und verstehe die Entscheidung auch nicht, da dieser Aspekt sonst sehr entscheidend mit zur Atmosphäre der Messe beigetragen hat. Natürlich, wer davon wusste, hätte in den Bereich der <strong>PROLIGHT &amp; SOUND</strong> gehen können, aber wenn man als Besucher explizit auf die <strong>MUSIKMESSE</strong> möchte und die einzig wirkliche Bühne dort in einem dunklen Zelt steht, verstehe ich schon jede aufkommende Enttäuschung.</p>
<h3 style="text-align: center;">Die Messe ist gelesen</h3>
<p>Aber mal von vorne. Ich habe das Glück, mir mehrere Tage Zeit nehmen zu können. Daher widme ich mich einen Tag lang nur der <strong>PROLIGHT &amp; SOUND</strong>. Dort wird quasi alles zum Thema Licht- Ton- und Bühnentechnik vorgestellt. Ob LED-Technik, Verkabelungstechniken, Einsatz und Umgang mit Wasser oder auch Wireless Funktechnik, hier wird noch auf breiter Ebene gezeigt, was es Neues gibt. Auch alles um den Bühnenbau gibt es hier zu sehen. Arbeitsausrüstung für Riger, Bühnenteile etc., alles ist da. Ein wichtiger Aspekt, den viele sicherlich nicht immer auf dem Schirm haben.</p>
<p><img decoding="async" width="1024" height="768" class="aligncenter wp-image-26759 size-large" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134832-1024x768.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134832-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134832-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134832-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134832.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Dass die Hersteller nicht nur allein Konzertveranstalter ansprechen, sondern sich ihre Produkte auch in Hotels, Malls oder generell bei Großveranstaltungen einsetzen lassen, zeigt sich vor allem bei Anbietern, deren Produkte den Einsatz von Wasser beinhalten. Über Kombinationen mit Nebel und Licht lassen sich da sehr kreative Ideen realisieren. Selbst für jemanden für mich, der von der technischen Seite nicht so viel Ahnung hat, ist diese ganze Abteilung sehr interessant.</p>
<p><img decoding="async" width="300" height="225" class="alignleft wp-image-26761 size-medium" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_110820-300x225.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_110820-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_110820-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_110820-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_110820.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die <strong>MUSIKMESSE</strong> präsentiert sich daneben in einem Zustand, welcher den Eindruck der letzten Jahre bestätigt. Sie wird kleiner und leiser. Gefühlt wird immer weniger Fläche für die Aussteller benötigt. Dabei bietet die Halle für Akustikinstrumente noch ein sehr lebendiges Bild. Es gibt immer noch sehr viel zu bestaunen. Gerade aus dem Bereich Worldmusic und Klassik sind sehr viele unterschiedliche Instrumente zu sehen, und man kann wirklich immer noch was entdecken. Besonders aus dem Nahost finden sich viele Hersteller von Zupf- und Percussionsinstrumenten. Auch stehen immer wieder an den Ständen professionelle Musiker, um die Instrumente vorzustellen. Das macht sehr viel Laune, die Leute können wirklich noch einfach an den Stand gehen, ausprobieren und sich mit den Mitarbeitern austauschen. So kann man neben &#8222;exotischen&#8220; Instrumenten auch Erfindungen, wie etwa einen akustischen Bass mit integriertem Verstärker, entdecken. Dieser eignet sich vorrangig zur Straßenmusik, da er durch die leichte Verstärkung nicht völlig untergeht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" class="alignright wp-image-26763 size-medium" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_114058-1-225x300.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_114058-1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_114058-1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_114058-1-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_114058-1.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Bei den Bläsern, einer Instrumentengruppe, die für mich interessant ist (ich selbst bin Saxophonist), fällt allerdings eines schnell auf: Es sind schon wieder weniger Stände. Und die Aussteller, die da sind, sind entweder Hersteller von Instrumenten, die in der Oberklasse rangieren (ich habe ein Baritonsaxophon angespielt, dessen Listenpreis bei 19.000 CHF liegt), oder aus Fernost kommen (der Hersteller <strong>YANAGISAWA</strong> erfüllt allerdings beispielsweise beide Vorgaben. Auch wenn man schnell zu Vorurteilen tendiert, es gibt auch da kein Schwarz-Weiß). Daneben noch ein, zwei große Musikhäuser und das wars. Schade. Hier hat man früher wirklich noch Bekannte oder Namen aus der Szene getroffen, heute sieht man kaum noch welche (was generell leider so ist auf der Messe).</p>
<p>Die nächste Halle beinhaltet die Stände von Gitarren/Bässen, AMPs und Schlagzeugen. Das Konzept, ein Guitar Camp und ein Bass Camp einzurichten, an denen Künstler ihr Equipment und Können präsentieren dürfen, hat sich gehalten. Die Idee geht auf, viele Besucher lassen sich die Chance nicht nehmen, bekannte Größen mal aus der Nähe zu erleben und vielleicht sogar kurz ein paar Worte mit ihnen zu wechseln. Etwas, was sich bei Musikern wie <strong>Jeff Waters</strong>, <strong>Jen Majura</strong>, <strong>Mathias Eklund</strong>, <strong>Will Hunt</strong> oder <strong>Karl Brazil</strong> durchaus lohnt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="225" class="alignleft wp-image-26764 size-medium" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_141509-300x225.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_141509-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_141509-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_141509-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_141509.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Ansonsten finden sich noch einige Stände kleinerer Hersteller und einige Instrumente sind durchaus sehens- und hörenswert. Von den bekannten, &#8222;großen&#8220; Anbietern findet man allerdings quasi keine mehr. Bei den Schlagzeugen habe ich zwei gezählt, bei den Gitarren keine. Ich lasse mich da gerne korrigieren, da mir da sicher auch nicht alle bekannt sind. Dieser Bereich ist allerdings sehr ernüchternd. Man ist ziemlich schnell durch. Schade.</p>
<p>Um mal eine Frage an die Leser, die es bis hier hin geschafft haben, zu stellen: Technik oder Musik, wo würdet ihr mehr Show im Innenhof der Messe erwarten? Musikmesse? Weil Musik, da ist ja bestimmt schön was geboten? Nööp. Wie gesagt: Im Innenhof steht ein großes Zirkuszelt. Innen schön abgedunkelt, um eine Lightshow machen zu können. Freitags Schülerbandcontest (&#8222;Es soll aber nicht darum gehen, Bands gegeneinander auszuspielen, sondern um Kontakte zu knüpfen.&#8220; Aha&#8230; Habe ich leider immer noch nicht ganz verstanden, dieses Konzept).</p>
<p>Am Samstag, dem Tag, an dem die Messe für alle geöffnet ist, herrscht Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Viele Leute gehen nach draußen in den Innenhof. Alles, was sie da an Attraktionen erwartet, sind ein paar Imbissbuden. Im dunklen Zelt spielen Blaskapellen. Diese Situation lässt bei mir wirklich Fragen offen. Bei einer einst so großen, interaktiven Messe mit internationalem Publikum jeden Alters sollte einem eigentlich schon etwas mehr einfallen. Viele Leute, mit denen ich gesprochen habe, waren zum ersten oder höchstens zweiten Mal hier. Eigentlich allen ist die kleine Anzahl an Ausstellern in manchen Bereichen sowie das Fehlen großer Hersteller aufgefallen. Da schafft es die Messe nicht, außer vielleicht mit dem Drum Camp und zugehöriger Workshops, ein wenig Abwechslung in den Hallen anzubieten. Was den Besuchern im Außenbereich noch geboten wird, sind Essen und eine Werbeveranstaltung für das <strong>WOODSTOCK DER BLASMUSIK</strong>. Und zweiteres in einem dunklen Zelt. Sorry, aber&#8230; nein.</p>
<h3 style="text-align: center;">Fazit</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="225" class="alignright wp-image-26765 size-medium" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_123907-300x225.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_123907-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_123907-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_123907-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_123907.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Nach drei Tagen auf der Messe muss ich sagen, <strong>PROLIGHT &amp; SOUND</strong> hat mehr gerockt als die <strong>MUSIKMESSE</strong>. Hier wurde was geboten. Innen anschauliche visuelle Präsentationen dessen, was mit Technik heutzutage möglich ist. Im Außengelände wurden mehrere Bühnen aufgebaut, um auf ihnen verschiedene Soundsysteme in Echtzeit vorzustellen. Geil! So zieht man Leute an. Die <strong>MUSIKMESSE</strong> hingegen zeigt sich in sehr unterschiedlicher Verfassung. Die Abteilung der akustischen Instrumente steht immer noch gut da, man kann immer noch viel entdecken. So macht Musik Spaß, in der dortigen Halle ist es noch ein wenig wie früher. Bei den Klavieren, aber auch Gitarren und Schlagzeugen ist es wirklich ein wenig schockierend, wie rückläufig dort die Anzahl der Aussteller ist. Klar ziehen Aktionen mit Musikern immer noch, aber wenn die Besucher keine Möglichkeit mehr haben, Neuheiten von ihren Lieblingsherstellern zu sehen und ausprobieren zu können, wieso sollten sie dann noch kommen? Auch das magere Angebot im Hof macht kein gutes Bild. Früher hallte aus jeder Ecke Musik, in den Hallen musste man teilweise Ohrschützer tragen. Heute ist die Messe davon teilweise weit entfernt. Klar, die &#8222;echten&#8220; Konzerte finden in verschiedenen Konzertsälen in Frankfurt statt. Aber kleinere Bühnen gehörten früher auf dem Messegelände dazu. Die Veranstalter melden zufriedene Aussteller und eine steigende Internationalität. Aber was bedeuten fehlende Aussteller und rückläufige Zahlen, bei eben jenen als auch bei den Besuchern? Mir blutet das Herz, wenn ich die Messe heute sehe, da ich sie schon von vor zehn Jahren kenne, und sie dabei kaum noch wieder erkenne.</p>
<p><a href="https://musik.messefrankfurt.com/frankfurt/de.html">Homepage</a></p>
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		<title>VERLOSUNG &#8211; Tickets für Musikmesse zu gewinnen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Mar 2018 09:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BEENDET!!! Wir bei SILENCE schreiben über Musik, über Metal hauptsächlich. Soweit nichts Neues. Dass jede Band, genauso wie jeder Hobbymusiker, von denen es glücklicherweise eine ganze Menge gibt (wir wissen, ihr seid da draußen!), ihrer Passion nachkommen können, weil es Hersteller von ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BEENDET!!!</strong></p>
<p>Wir bei<em><strong> SILENCE </strong></em>schreiben über Musik, über Metal hauptsächlich. Soweit nichts Neues. Dass jede Band, genauso wie jeder Hobbymusiker, von denen es glücklicherweise eine ganze Menge gibt (wir wissen, ihr seid da draußen!), ihrer Passion nachkommen können, weil es Hersteller von Instrumenten, Technik und Soundsystemen gibt, sollte klar sein. Für alle Musikbegeisterten, unabhängig von der Art der Musik, findet dieses Jahr im April wieder die <strong>Musikmesse</strong> in Frankfurt am Main statt! Dort gibt es wirklich alles rund um das Thema Musik. Instrumente, Licht- und Tontechnik, Mikrofonierung, Liveshows und noch einiges mehr.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25706 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/RK-0433-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/RK-0433-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/RK-0433-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/RK-0433-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/RK-0433-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/RK-0433-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie in den Jahren zuvor sind auch 2018 wieder einige bekannte Musiker da. Im <strong>Drum Camp</strong> und dem <strong>Guitar Camp</strong> stellen u.a. <strong>Jen Majura</strong>, <strong>Jeff Waters</strong>, <strong>Mattias IA Eklundh</strong>, <strong>Will Hunt</strong> oder <strong>Jost Nickel</strong> ihr Können vor. Zusätzlich gibt es mit allen jenen Musikern ein Meet&amp;Greet nach ihren Gigs. <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25685 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Karl-Brazil-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Karl-Brazil-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Karl-Brazil-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Karl-Brazil-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Karl-Brazil-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Karl-Brazil.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Wieso wir das schreiben? Nicht nur, weil <em><strong>SILENCE</strong></em> auch dieses Jahr <a href="https://silence-magazin.de/langweilig-trotz-neuem-konzept-musikmesse-frankfurt/">wieder</a> nach Frankfurt fahren wird, sondern weil<strong> IHR</strong> es auch könnt. Dafür verlosen wir <strong>5&#215;2 Karten</strong> für die <strong>Musikmesse</strong>! Diese könnt ihr entweder für <strong>Freitag (13.4.)</strong> oder <strong>Samstag (14.4.)</strong> einlösen und euch den ganzen Tag lang das Messe-Feeling geben.</p>
<h3 style="text-align: center">Wie funktionierts?</h3>
<p>Um an der Verlosung teilzunehmen, müsst ihr einfach <strong>bis</strong> <strong>Donnerstag, den 15.03.2018</strong> eine Person hier unter dem Artikel benennen und schreiben, wieso euch der Messebesuch dieses Jahr genau richtig gelegen käme. Wir durchforsten eure Kommentare dann nach den ausgefallensten und besten Gründen und melden uns nach der Auslosung bei euch. Vielleicht sieht man sich ja dann auf der Messe <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://musik.messefrankfurt.com/frankfurt/de.html">Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/406850373073156/">Facebook</a></p>
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		<title>&#8222;Wir leben ja nicht mehr in den Achtzigern&#8220; &#8211; im Interview mit Jen Majura</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 17 Apr 2017 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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		<category><![CDATA[Alice Cooper]]></category>
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		<category><![CDATA[Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>8. April, Frankfurt am Main. Es ist Besuchertag auf der Musikmesse. Nicht so voll wie früher, trotzdem herrscht noch ein ziemlicher Geräuschepegel in der Gitarren- und Schlagzeughalle. Unter den Künstlern, die dieses Jahr im Guitar-Cam auftreten, ist auch Jen Majura (im Folgenden ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wir-leben-ja-nicht-mehr-in-den-achtzigern/">&#8222;Wir leben ja nicht mehr in den Achtzigern&#8220; &#8211; im Interview mit Jen Majura</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>8. April, Frankfurt am Main. Es ist Besuchertag auf der <strong>Musikmesse</strong>. Nicht so voll wie früher, trotzdem herrscht noch ein ziemlicher Geräuschepegel in der Gitarren- und Schlagzeughalle. Unter den Künstlern, die dieses Jahr im Guitar-Cam auftreten, ist auch <strong>Jen Majura </strong>(im Folgenden mit &#8222;J&#8220; abgekürzt). Sie ist in Vergangenheit u.a. bereits als Gitarristin bei <strong>KNORKATOR</strong> und als Bassistin bei <strong>EQUILIBRIUM </strong>tätig gewesen und spielt nun seit Kurzem Gitarre bei <strong>EVANESCENCE</strong>. Als wäre das nicht genug, hat sie nebenher auch eigene Projekte am laufen. In Frankfurt stellt sie nun ihr Equipment sowie Auszüge aus ihrem musikalischen Schaffen und Können vor. Trotz vieler Termine, die sie auf der viertägigen Messe hat, hat sie sich Zeit für Interviews genommen und ist entspannt, relaxt und gut gelaunt. So kam mit der quirligen Multiinstrumentalistin ein Interview über die Messe, Frauen im Rock (nein, nicht dem Kleidungsmittel), ihre Beziehung zu Fans und manches mehr zustande.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>S: Hallo <strong>Jen</strong>! Danke erstmal für deine Zeit!</p>
<p>Ich habe schon gesehen, du bist hier ständig unterwegs, entweder aktiv musikalisch, oder von Fans umringt. Ist es wichtig für dich, so ein Level an &#8222;Stress&#8220; zu haben?<br />
J: Ja, ein Arbeitspensum ist wichtig für mich, weil ich jemand bin, der ohne Stress nicht funktioniert. Wenn ich gelangweilt zu Hause mit &#8217;ner Tüte Chips auf der Couch sitze, dann schlafe ich ein, und dann weiß ich nichts mit mir anzufangen außer üben. Also ich freue mich schon. Es ist natürlich fokussiertes arbeiten hier, weil ich genau weiß, ich hab hier vier Tage Vollgas: Interviews, spielen, Termine. Aber es ist auch schön, dass du die ganzen Firmen, mit denen du die Jahre zusammen arbeitest, als Künstler, dass du die hier alle triffst. Die Jungs von <strong>IBANEZ</strong> und von <strong>ENGL</strong> sind hier direkt ums Eck. Es ist natürlich schön, mit denen hier auch ein wenig Zeit zu verbringen, weil man die ja auch nicht ständig sieht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>S: Für das Publikum, die Besucher, ist das ja ein sehr interessanter Faktor, hier auch so viele Musiker erleben zu können.</p>
<p>J: Klar. Ich meine, was wäre eine Musikmesse, wenn nur Hersteller da wären, aber keine Künstler, die die Produkte spielen. Was wären die Künstler, wenn sie kein Equipment hätten zum Spielen. Da hat die <strong>Frankfurter Musikmesse</strong> hier schon eine schöne Option auf die Beine gestellt, seit Jahren. Ich bin dieses Jahr zum zwanzigsten Mal da.</p>
<p>S: Nicht schlecht. Dadurch, dass es alles ja etwas kleiner geworden ist, ist es jetzt schon etwas anderes.</p>
<p>J: Ja. Kennst du noch Halle 9? Ganz früher war es noch Halle 9, das war die Gitarrenhalle.</p>
<p>S: Ja, klar.</p>
<p>J: In der Galeria, und dann Halle 9. Und dann waren wir irgendwann Halle 4, und jetzt Halle 11. Das ist so ein bisschen verloren, weil es ganz weit weg vom Schuss von Halle 4 ist. Aber es ist schön, weil alle Freunde und Kollegen hier sind.</p>
<p>S: Denkst du, die Musikmesse ist, weit gefasst, mit einem Festival vergleichbar? Man hat viele Leute, die wegen der Musik herkommen, es gibt viele Stände und Präsentationen &#8230;</p>
<p>J: Also, für mich persönlich ja. Weil, wenn du auf Festivals spielst, das, was die Musiker am meisten genießen, ist mit Kollegen von anderen Bands mal Zeit zu haben und Backstage abzuhängen, und die Shows von den Kollegen auch mal anzuschauen. Die Chance haben wir hier ja auch. Ich habe mich tierisch gefreut, dass <strong>Jeff Waters</strong> hier ist, <strong>Herman Li</strong>, <strong>Nico Schliemann</strong> von <strong>GLASPERLENSPIEL</strong>. Das ist schön, dass du mit den ganzen Leuten an den Tagen Zeit verbringen kannst, im Backstage-Catering-Bereich sitzen kannst, reden kannst, deren Shows ansehen kannst, wenn man nicht selbst gerade spielt. Das ist schön. Ich finds super.</p>
<p>S: Das ist natürlich auch etwas Besonderes hier, dass aus verschiedenen Bereichen Leute zusammen kommen.</p>
<p>J: Das auf jeden Fall. Und du hast natürlich noch die Fannähe, was sehr cool ist. Das sind natürlich nicht die Stars, die auf einer sechs Meter hohen Bühne dreißig Kilometer von den Fans weg sind. Sondern du kannst herkommen, allen die Hand schütteln, ein Foto machen, Fragen stellen über Instrumente, Gear oder so. Das ist schön.</p>
<p>S: Du hast ja schon bei <strong>KNORKATOR</strong> und <strong>EQUILIBRIUM</strong> mitgespielt, und bist jetzt bei <strong>EVANESCENCE</strong>. Merkst du da einen Unterschied, so vom Bandrhythmus her, und auch von den Fans?</p>
<p>J: Oh ja. Hm, warte, wo fange ich denn da an. Ich sag mal, das erste, was wirklich unterschiedlich ist, ist das Touren an sich. In Europa, die Tourszene ist so, wenn du dreißig Tage auf Tour on the road bist, musst du eine gewisse Anzahl an Konzerten spielen, um das finanziell überhaupt zu schaffen. Wir leben ja nicht mehr in den Achtzigern. Bei <strong>EVANESCENCE</strong> ist es so, <strong>Amy</strong> singt zwei, maximal drei Konzerte am Stück. Dann haben wir einen day off oder einen Travelday. Das ganze Touren ist sehr, sehr, sehr viel entspannter. Ich habe einen super Gitarrentech bei <strong>EVANESCENCE</strong>, der nimmt mir sehr viel Arbeit ab. Und die Fans &#8230; <strong>EVANESCENCE</strong>-Fans sind anders als alle anderen Fans. Am Anfang hatte ich ein wenig Angst, weil, klar, <strong>Terry Balsamo</strong> hat jahrelang in der Band gespielt, und dann komm ich da als kleines, neues Woopie an. Und da hatte ich ein klein wenig Angst, ob ich akzeptiert werde oder nicht. Hatte sich aber innerhalb von fünf Minuten beim ersten Konzert gelegt. <strong>EVANESCENCE</strong>-Fans sind die herzlichsten, verrücktesten und liebenswürdigsten Fans, die ich bisher in meinem ganzen Leben kennengelernt habe.</p>
<p>S: Für jemanden als Musiker ist das ja durchaus ein wichtiger Punkt, wenn man in eine Band neu einsteigt.</p>
<p>J: Auf jeden Fall. Ich bemühe mich auch immer, wenn wir irgendwo spielen, Zeit mit Fans zu verbringen, vor dem Soundcheck mal rauszugehen, weil es sind wirklich ganz tolle Fans.</p>
<p>S: Gerade auch in der Szene ist es ja, naja nicht ungewöhnlich, aber dennoch eher noch außergewöhnlich, dass Frauen nicht als Sängerin sondern als Instrumentalistin in einer Band mitwirken. Wie siehst du dieses Thema?</p>
<p>J: Ja, Gott sei Dank, das ist auch ein Lieblingsthema von mir. Glücklicherweise wird es zur Zeit wirklich besser. Wir haben inzwischen großartige Gitarristinnen in der Szene, wie etwa <strong>Nita Strauss</strong>, die bei <strong>Alice Cooper</strong> spielt, oder <strong>Nili Brosh</strong>, großartige Saitenhexerinnen. Und es ist nicht mehr dieses komplett seltene, &#8222;Oh Gott, da spielt &#8217;ne Musikerin&#8220;. Wir haben auch Schlagzeugerinnen hier im Camp. <strong>Annika Nilles</strong> ist hier. Und es wird immer mehr und immer besser.</p>
<p>Allerdings fragen viele immer nach der Emanzipation. Wir wären auf einer Emanzipations-Schiene und so. Ich finde das ganz persönlich absoluten Blödsinn. Weil Emanzipation bedeutet eigentlich, dass es nicht immer wieder hervorgehoben werden muss &#8222;oh, eine weibliche Musikerin&#8220;. Weil, egal ob Männlein oder Weiblein, wir machen Musik, und wir geben unser Bestes. Und es ist völlig egal, ob du Männchen oder Weibchen bist, und ich finde, da sollte nicht ständig dieser Unterschied gemacht werden. Wir sind immer noch eine Minderheit, klar. Im Hardrock- und Heavy-Bereich gibt es im Verhältnis zu den männlichen Kollegen immer noch weniger. Aber für mich persönlich sollte das kein Issue sein.</p>
<p>S: Es gibt ja bereits komplett weiblich besetzte Bands.</p>
<p>J: Das habe ich auch schon gemacht. Ich habe in einer <strong>AC/DC</strong>-Coverband/Tributeband all female mitgespielt. Da war ich dann die weibliche <strong>Angus</strong>, und hab da meine Bühnenerfahrung gesammelt. Aber fünf Mädels ist anstrengend (lacht).</p>
<p>S: Du hast ja auch früher mal Saxophon gespielt. Ist das noch ein Thema?</p>
<p>S: Ich hab mein Saxophon zu Hause. Es ist im Case auf dem Schrank und verstaubt. Und da verstaubt es gut (lacht wieder). Ich habe auch mal Geige gespielt. Ich komme nicht mehr dazu. Ich habe zu viel um die Ohren. Und wenn ich die Wahl habe, dann nehme ich immer lieber die Gitarre zum Üben in die Hand.</p>
<p>S: Bist du denn so generell zuversichtlich, was sich in der Zukunft entwickelt?</p>
<p>J: Was die Musikmesse angeht?</p>
<p>S: Auch, aber auch insgesamt, in dem musikalischen Zusammenleben etc.</p>
<p>J: Ich lebe ziemlich im jetzt. Ich genieße in vollen Zügen, was mein Leben mir momentan ermöglicht. Ich werde so lange wie möglich das Ganze genießen. Keiner weiß, wie die Zukunft aussieht. Aber ich gebe mein Bestes und freue mich, dass ich momentan die Möglichkeit habe, viele tolle Dinge zu erleben, und tolle Sachen zu sehen. Ich freue mich tierisch auf die Südamerika-Tournee. <strong>Will</strong> (<strong>HUNT</strong>, Anmerk. d. Autors) und ich fliegen jetzt nach Hause, nach der <strong>Musikmesse</strong>. Also, ich fahre. Und im Prinzip treffen wir uns nächste Woche dann schon wieder in Miami, mit der gesamten Band, und fliegen dann runter nach Brasilien. Und dann sind wir für einen Monat in Südamerika auf Tournee.</p>
<p>S: Nicht schlecht. Wie gesagt, voller Plan.</p>
<p>J: Ja. Dann bin ich nochmal für drei Wochen in Deutschland, und dann geht die Europa-Tournee los. Und ich freue mich da einfach, weil es einfach eine tolle Zeit ist. Touren mit <strong>EVANESCENCE</strong> ist wie ein riesen Urlaub mit Freunden, plus der Möglichkeit, hammergeile Konzerte zu spielen mit toller Musik und supertollen Fans.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FAZIT</strong></p>
<p><strong>Jen</strong> ist sich sehr bewusst über ihre Position und das, was momentan so alles passiert in ihrem Leben. Dabei ist sie sehr ehrlich und zeigt, wie sehr sie die vielen kleinen Momente in ihrem vollen Plan zu schätzen weiß. Dabei wird klar, wie wichtig für sie eine homogene Beziehung zwischen allen Beteiligten in der Branche ist. Ihr Verhalten und Auftreten während der <strong>Messe</strong> bestätigt dies auch absolut. Sie ist sich nie zu schade, ein kurzes Gespräch mit Fans zu führen oder für ein Foto stehen zu bleiben. Auch sagt sie deutlich, dass die <strong>Musikmesse</strong> natürlich einer Veränderung unterworfen ist. Für Leute wie sie, ist&nbsp;die aktuelle Situation in der Gitarrenhalle wegen der Nähe der verschiedenen Stände aber gar nicht so schlecht. Einseitiges Denken ist bei ihr fehl am Platz.</p>
<p>So kann man eigentlich sagen, dass es schön ist, jemanden wie sie zu haben. Musikalisch voll auf der Höhe, aber kein A*schlochfreak, der am liebsten eine Plexiglasscheibe zwischen Bühne und Publikum hätte. So etwas macht viel aus, und sollte gerade in heutiger Zeit nicht unterschätzt werden.</p>
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		<title>Langweilig trotz neuem Konzept? &#8211; Musikmesse Frankfurt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Apr 2017 13:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ach ja, MUSIKMESSE. Quasi DER Termin für alle Musiknerds und -liebhaber. Europas größte Messe in dem Bereich ist berühmt. Früher noch ein richtiges Happening, als sie noch in den niedrigzahligen, großen Hallen der Messe Frankfurt stattfand, kamen allein am&#160;Samstag, dem Besuchertag, mehrere ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, <strong>MUSIKMESSE</strong>. Quasi DER Termin für alle Musiknerds und -liebhaber. Europas größte Messe in dem Bereich ist berühmt. Früher noch ein richtiges Happening, als sie noch in den niedrigzahligen, großen Hallen der Messe Frankfurt stattfand, kamen allein am&nbsp;Samstag, dem Besuchertag, mehrere tausend Menschen. Jede Instrumentengruppe hatte eine eigene Ebene, auf mehrere Hallen verteilt. Dazu Recording und Mikrofonierungstechnik, Noten, Instrumentenbau, Handel etc. In den Bereichen für E-Gitarren und Schlagzeuge sollte/durfte man keine kleinen Kinder mitnehmen und bekam Eingangs den Hinweis, lieber Gehörschutz zu tragen, wegen der hohen Lautstärke. Herrlich.</p>
<h4>Alles neu, alles gut?</h4>
<p>Und heute? Die <strong>MUSIKMESSE</strong> hat einen Hallentausch mit der gleichzeitig stattfindenden Messe <strong>PROLIGHT AND SOUND</strong> hinter sich, was eine Verkleinerung in quasi allem bedeutet. Kleinere Hallen, kleinerer Innenhof, weniger Bühnen, weniger Aussteller. Für viele war die Messe nicht mehr rentabel und interessant genug. Einige der Hallen beherbergen nun sogar mehrere Abteilungen. Beispielsweise Halle 8, wo sich zum einen akustische Instrumente (akustische Saiteninstrumente, Percussion etc.) befinden, zum anderen aber auch die Blasinstrumente. Früher undenkbar, da in dem Bereich der letzteren Gruppe ebenfalls ein extrem hoher Lärmpegel herrschte. Dieses Jahr ist es jedoch wirklich erträglich, was aber auch an entsprechenden Restriktionen liegt. Zwar werden in den betroffenen Bereichen entsprechende Maßnahmen ergriffen, um eine Regulierung durchzusetzen, jedoch trägt das gegebene eher niedrige Maß an Instrumenten, welche angespielt werden können, ebenfalls seinen Teil dazu bei. Im Bereich der Saxophone beispielsweise (man muss&nbsp;vorher seine Mundstücke anmelden, um auf der Messe damit Instrumente anspielen zu können. Da Handel vor Ort nicht erlaubt ist, wird damit Missverständnissen vorgebeugt), findet man wirklich nur noch 2-3 große Namen. Das ist sehr Schade.</p>
<h4>Gitarren / Bässe / Drums</h4>
<p>E-Gitarren/-Bässe und Schlagzeuge teilen sich ebenfalls eine Ebene in einer anderen Halle (11). Damit wird einem Publikum mit ähnlich gelagerten Interessen Rechnung getragen. Zudem wird hier ein Konzept verwirklicht, welches auch von dort auftretenden Künstlern sehr positiv aufgenommen wird. Um die Besucher nicht einfach nur vor den Ständen der Aussteller alleine zu lassen, wurde ein Drum-Camp und ein Guitar-Camp im Zentrum der Halle, sprich in dem Bereich, wo die Trennlinie der beiden Abteilungen verläuft, installiert. Jedes Camp teilt sich in einen Ausstellungsbereich und eine ca. 5x12x3 Meter große, schalldichte Box auf. In dem Ausstellungsbereich wird das aktuelle Equipment (Schlagzeug/Gitarren) der auftretenden Künstler auf Risern präsentiert. Ein Mal pro Tag hat jeder Künstler ca. 30 Minuten, sein Equipment live in der Box vorzustellen. Dafür wird der Riser einfach in die Box gefahren, schnell an die dort installierte Anlage angeschlossen, und schon kann es losgehen. Sehr effizient, und die Zuschauer können mal aus der Nähe betrachten, worauf <strong>Herman Li</strong> (<strong>DRAGONFORCE</strong>), <strong>Jen Majura</strong> (<strong>Evanesence</strong>), <strong>Jost Nickel</strong> (<strong>Jan Delay</strong>), <strong>Karl Brazil</strong> (<strong>Robbie Williams</strong>) und einige andere spielen. Damit wird eine Nähe zwischen bekannten Musikern und Publikum erzeugt, stellt aber gleichzeitig eine Möglichkeit für die Hersteller dar, für ihre Produkte zu werben. Und die Musiker können Neuerungen an ihrem Equipment präsentieren.</p>
<h4>Rahmenprogramm</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="169" class="size-medium wp-image-16122 alignleft" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/20170407_115556-300x169.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/20170407_115556-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/20170407_115556-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/20170407_115556-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Was das Rahmenprogramm betrifft, so wird in dem Innenhof auf dieser Seite des Messegeländes Programm auf zwei Bühnen geboten, sowie noch kleinere Stationen, die jedoch weniger abwechslungsreiches Programm bieten. Finden auf der Central Stage etwa Konzerte des School Jam statt (Yeah, Musik als Wettbewerb. Scheinbar immer noch sehr beliebt.), der Bundeswehr Big Band (musikalisch immerhin wirklich sehr gut) oder verschiedener internationaler Acts, welche mit einem Kurzprogramm weitere längere Konzerte abends in der Stadt bewerben, statt. Daneben gibt es noch eine kleinere Bühne, welche an das <strong>WOODSTOCK DER BLASMUSIK</strong> gebunden ist. Ja, auch so etwas gibt es &#8230; Und dementsprechend treten hier auch hauptsächlich Brassbands auf. Passend dazu gibt es an den umliegenden Essensständen eigentlich nur Wurst in verschiedener Verarbeitung. Alternativ Burger. Immerhin gibt es auch einen Stand mit Flammkuchen.<img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="169" class="size-medium wp-image-16121 alignright" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/20170408_153325-300x169.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/20170408_153325-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/20170408_153325-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/20170408_153325-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Fragt man einige Besucher nach ihrem Eindruck, so sind viele der Befragten dieses Jahr zum ersten Mal auf der Messe. Von &#8222;langweilig&#8220; und &#8222;ich hätte mehr erwartet&#8220; gehen die Eindrücke zwar auch über &#8222;an sich schön aufgezogen&#8220;, jedoch haben sich viele vorher keine Gedanken darüber gemacht und sind dementsprechend mit keinen speziellen Erwartungen zur Messe gefahren. Bemängelt wird oft, nicht so viele Instrumente anspielen zu können, quasi das komplette Fehlen von E-Bässen und einer Restriktion bei dem Antesten der Instrumente. <strong>Jen Majura</strong> ließ im Interview zwar verlauten, das neue Konzept mit den Cams sehr zu begrüßen, und die Nähe zu den Fans sehr zu schätzen, jedoch fiel auch ihr die Veränderung in den Örtlichkeiten auf, was auch dazu führte, dass sie ihren Stand erst gar nicht gefunden habe, da dieser (die Camps insgesamt) relativ weit abgelegen in einer der hinteren Hallen war. Das bringt die Umstellung eben mit sich. Ein etwas eingedampftes Angebot, weniger große Namen, mehr Fernost, weitere Wege trotz kleinerer Hallen. Naja &#8230;</p>
<h4>Weniger ist nicht immer mehr</h4>
<p>Natürlich sind die Umfragen nicht repräsentativ, und es steckt ein erkennbares Konzept hinter dem momentanen Aufbau der Messe, dennoch ist sie nicht mehr mit früheren Ausgaben vergleichbar. Das Feeling fehlt irgendwie, bzw. ist nicht mehr dasselbe. Selbst am Samstag am frühen Nachmittag wirkt der Hof beinahe leer. Das Ganze wirkt irgendwie nüchterner, mehr auf Darstellung der Aussteller fokussiert. Der Flair ist weg. Wo es auf dem früheren Gelände auf dem Innenhof noch ein großes, geschlossenes Zelt mit eigener Bühne (die Agora Stage) gab, auf der ebenfalls Sessions stattfanden, gibt es hier nur noch die zwei bereits erwähnten &#8222;Themenbühnen&#8220;, und damit sogar noch weniger als vorheriges Jahr, als die Messe ebenfalls bereits auf diesem Areal stattfand. Stattdessen gibt es ein kleines, geschlossenes Zelt im Hof mit dem Motto &#8222;Discover Music&#8220;. Dort konnten Kinder verschiedene Musikinstrumente ausprobieren. Schön. Trotzdem, dem Gros der Besucher ist damit wenig geholfen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="169" class="size-medium wp-image-16123 aligncenter" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/20170408_152534-300x169.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/20170408_152534-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/20170408_152534-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/20170408_152534-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Bleibt zu sagen, dass die Messe anders geworden ist. Sie stellt immer noch einen wichtigen Termin im Jahr dar. Man hat als Besucher die Möglichkeit, bekannte Persönlichkeiten aus der Branche direkt zur treffen, sich auszutauschen und zu informieren. Dennoch, steigende Eintrittspreise und die veränderte Situation führt zu einer Veränderung im Publikum. Es ist nicht mehr so voll wie sonst, es herrscht nicht mehr dieser Musikmesse-Flair. Durch das Fehlen vieler großer Hersteller, deren Instrumente, Equipment o.ä., welches man hätte testen wollen, muss man gegebenenfalls lieber woanders hinfahren. Schade.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/langweilig-trotz-neuem-konzept-musikmesse-frankfurt/">Langweilig trotz neuem Konzept? &#8211; Musikmesse Frankfurt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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