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	<title>metalhead Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>metalhead Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Metalhead vs. K-Pop</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 07:30:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir ehrlich sind, wird Metal früher wie heute immer mit komischen Blicken angeschaut – sei es die Musik an sich, der Kleidungsstil oder die Konzert- bzw. Festivalkultur. Verdammt! Selbst innerhalb der Metal-Kreise gibt es Genres, die für manche vielleicht etwas skurril&nbsp;sind (Ja, ich schaue&nbsp;euch Grindcorer an!). Doch schauen wir nicht auch andere Genres mit richtenden Blicken, oder vielmehr Ohren, an? So ging es mir zumindest, als ich zum ersten Mal mit Korean Pop, oder eben kurz: K-Pop, in Berührung kam. Ich kam damit zunächst durch meine bessere Hälfte in Kontakt und wenn ich ehrlich bin, war dieser anfangs hauptsächlich durch Verwirrung geprägt. Aber wie ist es denn genau ein Metalhead mit K-Pop-Kontakt zu sein? Was ist gut an diesem Genre und was nicht so? Wo gibt es Parallelen zum Metal? Und bin ich überhaupt ganz bei Trost? Ich nehme euch mit auf meinen (Leidens?-) Weg.</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Exo_monster_160618_suwon.png"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17859" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Exo_monster_160618_suwon.png" alt="" width="800" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Exo_monster_160618_suwon.png 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Exo_monster_160618_suwon-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Exo_monster_160618_suwon-750x422.png 750w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Catchy und keineswegs langweilig</h2>
<p>Vorneweg: Der Großteil meiner Erfahrungen bezieht sich auf die Gruppen&nbsp;<strong>BANGTANG SONYEONDAN&nbsp;</strong>(oder kurz:&nbsp;<strong>BTS</strong>) und&nbsp;<strong>EXO</strong>, welche auch meinen Einstieg in dieses Genre bilden sollten. Zunächst einmal hat sich alles sehr verwirrend angehört. Fröhlich? Ernst? Traurig? Irgendwie alles davon, wobei ein starker fröhlich-frecher Hang zu erkennen ist. Sehr verrückt ist das trotzdem. Es ist alles irgendwie sehr extravagant und abgedreht. Wenn man vorher eher vergleichsweise düsteren Melodeath gehört hat.</p>
<p>Natürlich beherrschen hier statt Gitarren und Growls eher Synthies und Popgesang das Klangbild. Doch nun kommt die erste Überraschung: In manchen Parts wird das nicht so langweilig, wie man sich das als Metalhead vorstellt &#8211; und auch der Drang zu Erbrechen ist nicht da. Grund dafür ist, dass die Melodien und Beats von vornherein sehr einprägsam und catchy sind, was zwischendrin durch ein paar Rappassagen aufgelockert wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/hmE9f-TEutc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Sprachbarriere und Verständlichkeit</h2>
<p>Man möchte zum Teil wirklich mitsingen, wäre da nur das Problem der Sprachbarriere nicht (mein Koreanisch ist doch so schlecht!). Das ist vielleicht etwas, das weitere Leute abschrecken könnte. Klar, wenn man Black Metal aus Russland oder auch einfach&nbsp;<strong>KORPIKLAANI</strong> hört, dann ist das vielleicht nicht so schlimm, da wohl auch nicht jeder hier fließend Russisch oder Finnisch spricht, aber K-Pop ist auch hier wieder ein wenig anders. So wird zwar überwiegend koreanisch gesungen, aber das dann auch wieder nicht ganz so konsequent.</p>
<p>Wie das geht? Die Leute packen einfach noch ein wenig Englisch rein. Dass oftmals ein Großteil der Truppe nicht fließend Englisch spricht, ist dabei egal. Zumindest gibt es so ein paar Passagen, die ich fehlerfrei mitgrölen kann &#8230; sollte man denken, denn auch das ist wieder nicht ganz so einfach. Die englischen Parts fühlen sich hin und wieder sehr zufällig an. Hier Englisch, da Koreanisch? Oder ist das jetzt doch wieder Englisch? Ich weiß es nicht! Das sorgt regelmäßig für einen ratternden Kopf, aber auch ein Schmunzeln im Gesicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17862" aria-describedby="caption-attachment-17862" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/bts_meme.jpg"><img decoding="async" class="size-full wp-image-17862" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/bts_meme.jpg" alt="" width="500" height="500" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/bts_meme.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/bts_meme-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/bts_meme-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17862" class="wp-caption-text">Memes sind ein großer Bestandteil der Fankultur – nicht nur im Metal</figcaption></figure>
<h2>Gezüchtet für den Erfolg</h2>
<p>Aber wie steht es denn eigentlich um die Kultur der Gruppen? Zunächst einmal sei gesagt, dass ein Großteil der Gruppen nach meinen Recherchen mehr gecastet und gescoutet als natürlich gewachsen sind. Keine fünf Kumpels, die irgendwann entschieden haben in einer Garage rumzujammen, wie es im Metal oft der Fall ist. K-Pop-Gruppen fühlen sich fast schon gezüchtet an. Ich meine: Schaut doch mal die Jungs von&nbsp;<strong>BTS&nbsp;</strong>an! Die sehen aus wie echt gewordene Final-Fantasy-Charaktere! Aber auch musikalisch und choreographisch wird hier oft seit Kindesbeinen an auf Erfolg getrimmt. Gut, zugegebenermaßen sind die Performances astrein und die wichtigen Tanz-Choreos großartig, jedoch schaue ich trotzdem etwas zwiegespalten auf diese Seite der K-Pop-Kultur. Und wofür? In den meisten Fällen dann doch nur für ein paar wenige Jahre des Ruhmes und die vollen Geldbeutel der Labels.&nbsp;</p>
<p>Dieser füllt sich durch teilweise innerhalb weniger Stunden ausgebuchte Konzerte, viel Merchandise und Fans, die alles geben wollen, um etwas von ihren Idolen zu haben. Gut, so etwas gibt es auch bei&nbsp;<strong>METALLICA&nbsp;</strong>oder&nbsp;<strong>SLAYER</strong>, aber gefühlt ist die Verbundenheit der Hörer hier noch einmal deutlich größer. Dementsprechend ist auch die Anteilnahme am Privatleben ein wichtiger Bestandteil. Es werden Memes gemacht, Videos und eigens hierfür gemachte Montagen. Manchmal hat man das Gefühl, einige Leute leben für ihre Gruppen. Ob das gut oder schlecht ist, liegt hier im Auge des Betrachters, aber eines ist sicher: Es kurbelt auf jeden Fall die Werbetrommel an.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bwmSjveL3Lc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Ganze zusammengefasst heißt &#8230;</h2>
<p>&#8230; dass der K-Pop im Vergleich zum Metal vor allem eines ist: Extravagant und abgedreht. Das bedeutet aber keineswegs, dass die Musik schlecht ist. Wenn man sich einmal darauf eingelassen hat und über die Sprachbarriere hinwegblicken kann, ist es definitiv möglich ein kurzweiliges Hörvergnügen zu haben. Länger hängen bleibt da wohl eher weniger, aber ich denke für tiefenpsychologische Themen höre ich dann eher DSBM und keinen Pop. Die Fankultur mag für den geneigten Metalhead dann wohl eher eine Barriere darstellen, denn diese ist vergleichsweise abgedrehter. Deswegen kann ich sagen, dass ich K-Pop zwar mag und gerne weiter in diesem Genre höre, aber ein richtiger Vollblut-Fan werde ich wohl nie werden. Dafür vermisse ich dann doch Gitarrengeschrammel und gutturalen Gesang zu sehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Auf der Suche nach dem Glück?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2017 07:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manch einer mag sich jetzt fragen, worin der Zusammenhang zwischen Metal und Glück besteht. Aber nicht aus Zufall hat dieser Artikel hier seinen Platz im SILENCE&#8211;Magazin gefunden, denn laut&#160;Studien der &#8222;California University&#8220; sollen&#160;sich &#8222;von IRON MAIDEN und METALLICA geprägte Zeitgenossen&#8220; heute&#160;glücklicher und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/auf-der-suche-nach-dem-glueck/">Auf der Suche nach dem Glück?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manch einer mag sich jetzt fragen, worin der Zusammenhang zwischen Metal und Glück besteht. Aber nicht aus Zufall hat dieser Artikel hier seinen Platz im <em>SILENCE</em></strong><strong>&#8211;</strong><strong>Magazin gefunden, denn laut&nbsp;Studien der &#8222;California University&#8220; sollen&nbsp;sich &#8222;von IRON MAIDEN und METALLICA geprägte Zeitgenossen&#8220; heute&nbsp;glücklicher und ausgeglichener fühlen. Ich beziehe mich hierbei auf einen <a href="https://www.welt.de/kultur/pop/article143783969/Heavy-Metal-macht-den-Menschen-gut-und-gluecklich.html">Artikel</a> in der digitalen N24-Zeitung.</strong></p>
<p><span id="more-17578"></span></p>
<p>In dem Artikel&nbsp;werden die positiven Auswirkungen von Metal auf insgesamt 477 Probanden durch wissenschaftlich fundierte Methoden&nbsp;belegt. Die beteiligten Professoren und Psychologen stellten in Studien fest, dass Menschen, die diese &#8222;aggressive Musikrichtung&#8220; hören oder in jungen Jahren regelmäßig gehört haben, allgemein höflicher und friedlicher sind. Außerdem wird bestätigt, dass die 377 Studienteilnehmer, die einmal Metal-heads gewesen waren, in ihrer Jugend vollbrachte Aktionen&nbsp;heute weniger wahrscheinlich bereuen.</p>
<h4>Aber halt mal!</h4>
<p>Kann das überhaupt wahr sein? Hat Glück etwas mit einer bestimmten Musik zu tun? Und wenn ja, wieso???</p>
<p>Zu allererst muss gesagt werden, dass Metal kein Allheilmittel gegen Unglück oder persönlicher Unzufriedenheit ist, das wie ein Medikament beim Arzt verschrieben, in der Apotheke abgeholt und schließlich ohne Wirkungszweifel eingenommen werden kann. Pauschal zu sagen: &#8222;Hör Metal, dann wirst du glücklich!&#8220;, wäre eher weniger von Sinn. So funktioniert das auf keinen Fall. Aber wie denn?</p>
<p>Wenn du also beschlossen hast, dein Glück finden zu wollen, dann brauchst du erst einmal ein &#8222;open mind&#8220;. Du solltest dem Metal schon eine Chance geben,&nbsp;bei dir Anklang finden zu können. Falls du dazu nicht bereit bist, bist du des Glückes nicht würdig und dein Glücks-Schmiedeeisen&nbsp;befindet sich bereits in der Mülltonne &#8230;</p>
<p>Im zweiten Schritt spielt, wie bei Allem im Leben, die Leidenschaft und Überzeugung eine große Rolle. Du kannst nicht einfach &#8211; angewidert vom Klang &#8211; Metal hören und dann hoffen, dass du danach dein Glück gefunden hast. Die Musik muss ihre Wurzeln tief in deiner Persönlichkeit verankern und so mit möglichst vielen Tätigkeiten und Erinnerungen&nbsp;verknüpft werden. Dann hast du den ersten großen Schritt auf dem Weg zum Glück bereits hinter dir.&nbsp;Das braucht aber Zeit und kann nicht krampfhaft in wenigen Wochen erreicht werden.</p>
<h4>Wie, du magst kein Metal?</h4>
<p>Was? Du magst diesen Musikstil gar nicht und quälst dich beim Anhören?&nbsp;Also dann solltest du eine zeitliche oder stilistische Umleitung nehmen: Versuch dein Glück durch Metal wann anders erneut zu finden, entferne dich vom brutalsten Black/Thrash Metal und probiere etwas softere Metalcore-Klänge aus oder ignoriere die Musik komplett und beschäftige dich mit den Lyrics.</p>
<p>Du bist deinem Glück und deiner erhöhten Lebensqualität bereits näher gekommen und die Vollendung naht: Wenn du an dem Punkt angelangt bist, dass du überzeugter und stolzer Metal-Head bist, dann wirst du die eigentlichen Gründe erkennen, warum die meisten Metaller wirklich glücklicher sind und eine gesündere Lebensbilanz haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><img decoding="async" src="http://campusghanta.com/wp-content/uploads/2016/01/iHZr3kr-1.jpg"></h2>
<h2><strong>Die eigentlichen Gründe &#8230;</strong></h2>
<p>Ich gehe ja davon aus, dass die meisten Leser unter euch schon übertriebene Metal-Heads sind und beginne deswegen direkt mit den Gründen, von denen ich denke, dass ein glücklicher Metaller sie vertreten kann.</p>
<ol>
<li><strong>Vielfältigkeit &#8211;&nbsp;</strong>Egal ob skelettartig dünne Beine mit schwarzen Röhrenjeans umhüllt, ein lässiges Bandshirt und halmähnliche Arme mit ultradünnen Fingerchen, in der Landschaft kaum zu erkennen, oder zwei Meter breite Schultern, Beine so dick wie ein Baumstamm und so haarig, wie die Mähne eines Löwen, immer weite Bundeswehrhosen am Laib, ein Fass im Bauch, das oberkörperfrei immer gezeigt wird und Springerstiefel, die mit mehr Ketten und Metall ausgestattet sind, als ein Hochhaus mit Stahl &#8211; in ihrer Gesamtheit gehören alle zu einer großen und verbundenen Gemeinschaft.</li>
<li><strong>Familie &#8211;&nbsp;</strong>Da wären wir auch schon beim zweiten Punkt. Diese eben genannte Gemeinschaft hält wie eine starke Familie zusammen. Egal wo, egal wer und egal wann. Wenn sich zwei Metal-Heads &#8211; durch Bandshirt o.ä. gekennzeichnet &#8211; auf der Straße treffen, entsteht gleich ein angenehmes Gesprächsklima. Oder auch in der neuen Klasse oder im Ferienjob, meint man, erst kürzlich kennengelernte Metaller schon seit Gezeiten zu kennen wie ein Geschwisterteil.</li>
<li><strong>Vielfältigkeit &#8211; </strong>Ja, genau! Nicht nur das Aussehen ist endlos vielfältig, auch die Musik an sich weist unzählbar verschiedene Genres und Subgenres auf, innerhalb derer wieder in mehreren Universen unterschieden werden kann &#8230; Diese Mannigfaltigkeit bietet für jeden Metal-Head genau das, mit dem er/sie sich identifizieren kann.</li>
<li><strong>Individualität &#8211; </strong>wo wir auch schon in den nächsten Punkt übergehen. Weil die Welt des Metals so verschieden sein kann, gibt es keine allgemein gültigen Normen, die zu befolgen sind, um ein Teil zu sein. Jeder kann&nbsp;auf seine eigene Weise besonders sein &#8211; bzw. ist es. In engem Zusammenhang zu den verschiedenen Subgenres von Metal steht diese persönliche Individualität, da sich jede Persönlichkeit aus verschiedenen Werdegängen innerhalb des Metals zusammensetzt, die durch verschiedene Musiknuancen, Texte und inspirative Begegnungen mit anderen Metallern&nbsp;geprägt ist.</li>
<li><strong>Vielfältigkeit &#8211; </strong>Ja, absichtlich erscheint dieser Aspekt zum dritten Mal, weil man sie sogar in sich selbst wiederfindet: Die Vielfältigkeit ist durch sich selbst bestimmt. Damit meine ich, dass sie als autarkes Konzept über alles in der Metal-Welt ihre Hand hält.</li>
<li><strong>Respekt &#8211; </strong>Zumindest herrscht untereinander eine recht gepflegte Ausdrucksweise. Also, wenn die Musik aus&nbsp;und der Moshpit vorbei ist, versteht sich &#8230; Durch die in der Metal-Szene vorzufindende gegenseitige Achtung können schnell tiefgründige und emotionale Gespräche entstehen, die durch Vertrauen geprägt sind. Und eventuell von etwas Alkohol. Smalltalk gibt es kaum und peinliche Stille erst recht nicht, denn jeder ist überzeugter Verfechter seiner Lieblingsband und muss dies mit allen (anständigen) Mitteln beweisen. Aber wie in der Studie bereits herausgefunden, kann ich nur bestätigen, dass ich Metal-Heads als überduchschnittlich friedlich und nett erlebe, selbst wenn das Outfit manchmal etwas abschreckend wirkt (open mind) &#8230;</li>
<li><strong>Freiheit &#8211;</strong> Zu guter Letzt muss dieses weitläufige&nbsp;Stichwort noch mit hier rein, denn Tanz, Musik, Text und Lifestyle der Metal-Gemeinschaft ist purer Ausdruck davon.</li>
</ol>
<h4>&#8222;Be hungry and be crazy&#8220;</h4>
<p>Dies sind keine Gründe, warum Metal-Fans generell glücklicher sind, sondern handfeste Beweise. All diese Aspekte führen dazu, dass sich eine kleine, ungleiche, aber doch harmonische Gemeinschaft an Metallern im Kontrast zu unserer heutigen, uniform&nbsp;orientierten Gesellschaft, noch glücklich schätzen kann. Wir sind die, die aus dem Raster der Normalität herausfallen und das machen, was uns glücklich macht, egal was andere davon halten. Darin besteht das Glück. In Selbstzufriedenheit. Wer krampfhaft versucht, sich&nbsp;nach den Werten anderer zu richten, kann kein wahrhaftiges Glück finden.</p>
<p>Und falls du es als Nicht-Metaller noch nicht gemerkt hast: Es geht nicht nur um die Musik. Wenn du die Musik wirklich nicht magst, dann trete unserer Gemeinschaft doch einfach eines rebellischen Willens bei und hab einfach Spaß daran, &#8222;anders&#8220; und stolz darauf zu sein. Aber ehrlich gesagt wirst du nicht um die Musik herumkommen &#8230;<br />
Der berühmte und erfolgreiche Unternehmer <strong>Steve Jobs</strong> hat einmal in einer seiner letzten Reden gesagt: &#8222;Be hungry and be crazy&#8220;. Nur, indem man hungrig nach Individualität und Glück ist, kann man es durch Verrücktheit und Selbstidentifikation auch finden.</p>
<p>Aber letzten Endes kann auch kein Metaller von sich behaupten, sein Glück gefunden zu haben, denn wie soll man finden, was als Weg und nicht als Punkt oder gar Ziel zu sehen ist. Aber Metal kann dir durch Überzeugung deinen passenden Weg gen&nbsp;Glück zeigen, um so einen höheren Level an Zufriedenheit und eine ausgeklügeltere Lebensbalance zu erlangen.</p>
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			</item>
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		<title>Wo es sich lohnt, Metalhead zu sein &#8211; #02: Sachsen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Nov 2016 13:22:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem wir uns in der ersten Ausgabe um die Festivallandschaft meiner Heimat Sachsen-Anhalt gekümmert haben, geht es diesmal weiter Richtung Osten. Während DIE PARTEI fordert, eine Mauer um besagtes Bundesland zu ziehen, gibt es auch immer wieder zahlreiche Metalheads, die sich freiwillig ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem wir uns in der ersten Ausgabe um die Festivallandschaft meiner Heimat Sachsen-Anhalt gekümmert haben, geht es diesmal weiter Richtung Osten. Während DIE PARTEI fordert, eine Mauer um besagtes Bundesland zu ziehen, gibt es auch immer wieder zahlreiche Metalheads, die sich freiwillig in das östlichste Bundesland Deutschlands begeben. Die Rede ist natürlich vom Freistaat Sachsen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Flaggschiff verlässt den Hafen: With Full Force</h2>
<p>In den letzten Jahren stellte sich die Frage nach dem größten Festival Sachsens nicht, ließ sich diese doch sehr eindeutig beantworten. 25.000 Besucher begaben sich noch 2016 nach Roitzschjora, um sich drei Tage lang beschallen zu lassen. Doch damit ist nun Schluss – jedenfalls auf sächsischem Boden: Das <a href="https://silence-magazin.de/with-full-force-2016-festivalbericht/#rs-233"><strong>With Full Force Festival</strong></a> zieht nach Sachsen-Anhalt und dürfte damit ein großes Loch in der Festivallandschaft des Freistaats hinterlassen. Mit Größen des Thrash, Death, Metalcore, Hardcore und Punk machte sich das Festival vor allem bei Fans der härteren Genres einen Namen. Dieses Jahr gaben sich u.a. <strong>SLAYER</strong>, <strong>AMON AMARTH</strong>, <strong>TRIVIUM</strong> und <strong>SIX FEET UNDER</strong> die Ehre und prägten die letzte sächsische <strong>WFF</strong>-Veranstaltung. Von weibischem Power-Metal-Gequietsche, Folk Metal zum Mitschunkeln oder Symphonic Metal im <strong>NIGHTWISH</strong>-Style war hier bis auf wenige Ausnahmen wie <strong>BEYOND THE BLACK</strong> nichts zu hören. 2017 wird in Roitzschjora gar nichts mehr zu hören sein – höchstens das Wimmern der verlassenen Einwohner, die ihre Großveranstaltung verloren haben&#8230;</p>
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<h2>Heiße Sache: In Flammen Open Air</h2>
<p>Das <strong>With Full Force</strong> war jedoch nicht das einzige Festival in Sachsen, das härtere Töne anschlug. Es gibt andere Veranstaltungen, auf die man ausweichen kann, wenn man in Sachsen eskalieren will.</p>
<p>Wer das <strong>Rockharz</strong> in Sachsen-Anhalt für zu weich befindet, kann am selben Wochenende 130 Kilometer weiter östlich trotzdem glücklich werden. Dort findet nämlich das 2000 Besucher starke <a href="https://silence-magazin.de/kaffee-und-kuchen-auf-saechsisch/"><strong>In Flammen Open Air</strong></a> in Torgau statt. Großer Pluspunkt des Festivals: Camping im Grünen unweit der Bühne ohne zusätzlichen Einlass. Ihr habt richtig gehört &#8211; Getränke und Essen können problemlos mit vor die Bühne genommen werden, was auf Festivals doch eher eine Seltenheit darstellt. Gut für den Geldbeutel und sämtliche Kollegen, die schlecht im Flunkyball sind und ihr Bier nicht so schnell runterkippen können. Mit dem Trinkhorn voll Met den Bands lauschen – eine traumhafte Vorstellung.</p>
<p>Die Headliner sind im Vergleich zu anderen, ähnlich besucherstarken Festivals nicht von enormer Bekanntheit, dafür aber handverlesen. Zuletzt beehrten u.a. <strong>VENOM</strong>, <strong>PRIMORDIAL</strong> und <strong>GORMATHON</strong>, im Jahr zuvor <strong>DARK FUNERAL</strong>, <strong>ENTOMBED A.D.</strong> und <strong>EYEHATEGOD</strong> den nordsächsischen Ort. Damit fügen sich die Bands in das stark von Death- und Black-Metal geprägte Line-Up. Auch eine gehörige Portion Thrash und Doom wird geboten, während Heavy Metal und Rock’n’Roll seltene Ausnahmen bleiben.</p>
<p>Eine Metal-Gartenparty über zweieinhalb Tage für 45 € &#8211; klingt gut, oder?</p>
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<h2>Expansion aus Richtung Leipzig: Impericon Festival</h2>
<p>Der eine liebt, der andere hasst Metalcore. Doch es wäre großer Frevel, ein gut laufendes Festival der Richtungen Metalcore &amp; Hardcore an dieser Stelle nicht zu erwähnen. Die Rede ist vom <strong>Impericon Festival</strong>. Das 2017 an mittlerweile sechs verschiedenen Orten stattfindende Festival nahm einst allein in Leipzig seinen Anfang. Dort fand es 2011 und 2012 statt, ehe es sich 2013 auch nach Wien ausbreitete. In den Folgejahren gesellten sich weitere Orte hinzu. Mit neun Austragungsstätten im Jahr 2016, darunter Oberhausen, Amsterdam, Manchester, London, Paris, Zürich und München, fand die Expansion ihren bisherigen Höhepunkt. 2017 dürfen sich Besucher in insgesamt sechs verschiedenen Städten am Ein-Tages-Festival von<strong> Impericon</strong> erfreuen.</p>
<p>Das Line-Up variiert je nach Veranstaltungsort ein wenig, doch zu großen Teilen ist dieses für die verschiedenen Veranstaltungsorte gleich. Die Bands können sich sehen lassen: Mit <strong>THE GHOST INSIDE</strong>, <strong>WHITECHAPEL</strong>, <strong>HATEBREED</strong>, <strong>ASKING ALEXANDRIA</strong>, <strong>CALLEJON</strong> und <strong>CALIBAN</strong> konnte man in den letzten Jahren einige namhafte Bands an Land ziehen. Das kommt offenbar gut an: Rund 5.000 Besucher nahmen das Angebot 2016 in Leipzig in Anspruch, was den Ausverkauf bedeutete. 2017 geht es deshalb auf die Leipziger Messe, wo auf zwei Bühnen Platz für noch mehr Bands geboten wird.</p>
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<h2>Kleiner soll es sein? Chronical Moshers Open Air &amp; Morbide Festspiele</h2>
<p>Neben den wohl recht bekannten Festivals gibt es auch ein paar kleine Veranstaltungen in Sachsen. Relativ hart geht es beim <a href="https://silence-magazin.de/geknueppel-und-geschrei-im-romantischen-vogtland-cmoa-2016/"><strong>Chronical Moshers Open Air</strong></a> zu,&nbsp;welches im Juni am Hauptmannsgrüner Mühlteich stattfindet. Knapp 1000 Leute verschlägt es jedes Jahr in das Naherholungsgebiet, um aus der idyllischen Gegend eine Metalparty der groben Sorte zu machen. Schnelle, laute und extreme Bands dominieren das Line-Up, sodass vor allem Black- und Death-Metal-Bands ihren Platz beim <strong>CMOA</strong> finden. Die aufgefahrenen Bands sind beachtlich: Unter anderem trauten sich dieses Jahr <strong>KATAKLYSM</strong>, <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong>, <strong>UNLEASHED</strong>, <strong>TANKARD </strong>und <strong>BELPHEGOR</strong> nach Sachsen. 2017 gibt es dann mit der 15. Auflage ein Jubiläum, bei dem die Veranstalter sicherlich mit einem ähnlich sehenswerten Line-Up auftrumpfen werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11399" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Chronical-Moshers-Open-Air.jpg" alt="chronical-moshers-open-air" width="430" height="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Chronical-Moshers-Open-Air.jpg 430w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Chronical-Moshers-Open-Air-215x300.jpg 215w" sizes="auto, (max-width: 430px) 100vw, 430px" /></p>
<p>Wer kleine Festivals mag, es aber gern noch etwas krasser will, könnte auch das folgende Festival interessant finden. Ende Oktober findet das <strong>Morbvs Maximvs</strong> in Bischofswerda statt. Diese Veranstaltung hat eine recht spezielle musikalische Ausrichtung: Der Fokus liegt auf krankem, derbem Klangmaterial verschiedenster Genres, bei dem auch avantgardistische Tendenzen sehr willkommen sind. Das auch als <strong>Morbide Festspiele</strong> bezeichnete Event legt dabei starken Wert darauf, sich von „spartenreinen Veranstaltungen“ abzuheben. Als Beispiele für Bands lassen sich u.a. <strong>MANTAR</strong>, <strong>GUTALAX</strong>, <strong>CHAPEL OF DISEASE</strong>, <strong>FISTULA </strong>und <strong>KATALEPSY</strong> anführen. Mit 300-500 Besuchern ist das Festival zwar recht beschaulich, musikalisch gesehen aber durchaus besonders. Ich brauche es gar nicht so besonders, aber für den einen oder anderen könnten die <strong>Morbiden Festspiele</strong> genau das Richtige sein.</p>
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<h2>Headbangen für den guten Zweck: Metalfestival für krebskranke Kinder</h2>
<p>Spendenläufe, Ausstellungen, Basare – Wohltätigkeitsveranstaltungen gibt es in vielen Farben und Facetten. Auch die Metalheads als bekanntermaßen friedfertiges und hilfsbereites Völkchen verschließen sich dem nicht und begeben sich jedes Jahr nach Dresden, wenn wieder einmal das <strong>Metalfestival für krebskranke Kinder</strong> stattfindet. Der 250 Besucher fassende Saal ist stets ausverkauft, und über die Jahre sind erstaunliche fünfstellige Beträge zusammengekommen, die gespendet werden konnten. Das verdient sehr viel Respekt und ist über alle Maßen lobenswert.</p>
<p>Doch zurück zur Musik: Musikalisch bewegt sich das Festival vor allem im Bereich Thrash- und Death-Metal, Melodic-Death-Metal und Deathgrind. Hie und da spielen auch Bands anderer Genres, wobei „Black Metal beim Benefiz eher untrue“ ist, wie mir der Veranstalter mitteilte, doch vereinzelt soll es auch das schon gegeben haben. Für den guten Zweck spielten beispielsweise <strong>DEW SCENTED</strong>, <strong>ONSLAUGHT</strong>, <strong>RAVEN</strong>, <strong>SODOM</strong>, <strong>MILKING THE GOATMACHINE</strong>, <strong>ABOMINATION</strong> und <strong>NOCTURNAL BREED</strong>.</p>
<p>2017 geht das Festival bereits in die 13. Runde. Mein Rat an alle, die sich gern Death und Thrash reinziehen und in der Nähe von Dresden wohnen: Unterstützt das. Ein Festival genießen und damit sogar was Gutes tun – viel einfacher kann man eine gute Tat nicht vollbringen.</p>
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<h2>Wo Licht ist, ist auch Schatten: Odin Storm &amp; Brann Open Air</h2>
<p>Bisher haben wir nur Festivals beleuchtet, die in der Szene mehr oder weniger Fuß gefasst haben. Doch das gelingt nicht jedem. Deshalb gibt es jetzt zwei Beispiele, bei denen es nicht so recht funktioniert hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wir beginnen mit dem Festival, für das es noch Hoffnung gibt: Das <strong>Odin Storm</strong>. 2016 sollte dieses auf dem Flugplatz Pirna-Praschwitz nahe Dresden zum allerersten Mal stattfinden. Das Line-Up war bereits fertig und die Besucher heiß auf das Festival, als die schlechte Nachricht kam: Absage wegen Unwetterwarnung. Die Kapazitäten der Veranstalter gaben es leider nicht her, das Festival im Extremfall ausreichend abzusichern. Doch es wurde bereits die Meldung herausgegeben, dass das Festival 2017 endlich an den Start gehen soll. Es handelt sich um einen Rückschlag, aber noch nicht um das Ende. Das diesjährige Line-Up gibt immerhin einen Vorgeschmack, wohin die Reise gehen soll: <strong>CRAVING</strong>, <strong>THORONDIR</strong>, <strong>SURFACE</strong>, <strong>STRYDEGOR</strong> und <strong>WINTERNAHT</strong> sind nur fünf von insgesamt 24 Bands, die für dieses Jahr bestätigt waren. Nun bleibt abzuwarten, ob das Festival sich von diesem Rückschlag erholt und im zweiten Anlauf stattfinden kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-6783" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/14088617_1214730798550943_5461116476175317498_n.jpg" alt="14088617_1214730798550943_5461116476175317498_n" width="680" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/14088617_1214730798550943_5461116476175317498_n.jpg 680w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/14088617_1214730798550943_5461116476175317498_n-213x300.jpg 213w" sizes="auto, (max-width: 680px) 100vw, 680px" /></p>
<p>Während es für das <strong>Odin Storm</strong> bei Dresden noch Hoffnung gibt, ist der Traum vom mehrtägigen Festival in Leipzig bereits ausgeträumt. Dort hätte 2015 das <strong>Brann Open Air</strong> stattfinden sollen. Und mit Bestätigungen wie <strong>GRAVE DIGGER</strong>, <strong>HEIDEVOLK</strong>, <strong>ALESTORM</strong>, <strong>FINNTROLL</strong>, <strong>FEUERSCHWANZ</strong> und <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> versprach das Festival auch, ein echter Burner zu werden!</p>
<p>Doch knapp drei Wochen vor dem Festival hieß es auch hier: Absage. Parallel zum Festival fand ein Ärztekongress statt, sodass das Festival auf der Messe Leipzig nicht wie geplant durchgeführt werden konnte und die Vermieter kurzfristig eine Absage erteilten. Trotz dieses Rückschlags wurde im November desselben Jahres zunächst noch das eintägige <strong>Brann Winterfest</strong> mit <strong>ARCHER</strong>, <strong>ELVENPATH</strong>, <strong>U.D.O.</strong> und <strong>DORO</strong> durchgeführt, das Hoffnung auf eine neue Auflage des Sommerfestivals im Jahr 2016 machte. Doch trotz aller Mühen erholten sich die Veranstalter nicht von den finanziellen Einbußen der Absage, sodass im März 2016 die Insolvenz der <strong>Brann Open Air-UG</strong> bekanntgegeben wurde. Und so endete die Geschichte des Leipziger Festivals, bevor sie überhaupt richtig begann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11404" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Brann-Open-Air-Cancelled.jpg" alt="brann-open-air-cancelled" width="504" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Brann-Open-Air-Cancelled.jpg 504w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Brann-Open-Air-Cancelled-300x179.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 504px) 100vw, 504px" /></p>
<h2>Die kalten Jahreszeiten: Autumn From Hell &amp; Break The Silence</h2>
<p>Da das sächsische Kapital nicht so tragisch abgeschlossen werden soll, gibt es hier zum Abschluss nochmal zwei kleine Leckerbissen.</p>
<p>In Hohenstein-Ernstthal findet Ende November das <strong>Autumn From Hell Festival</strong> statt. Dieses bietet mit insgesamt neun Bands zwei kurze, entspannte Abende im Zeichen der Musik. Dabei dominieren Black-, Death-, Doom- und Thrash-Metal das Geschehen. Dieses Jahr wagten sich u.a. <strong>INFERNO</strong>, <strong>LUCTUS</strong>, <strong>NARVIK</strong>, <strong>ENISUM</strong> und <strong>ASPHAGOR</strong> auf die Bühne im Schützenhaus. Das kleine Festival existiert bereits seit 2007 und zieht durchschnittlich ca. 150-350 Menschen an, um den Herbst ausklingen zu lassen und allmählich den Winter einzuläuten. Abende in angenehmer Länge, eine überschaubare Zuschauerzahl, eine warme Lokalität bei kalten Außentemperaturen … Ein schöner Saisonausklang.</p>
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<p>… doch auf die Stille folgt im Januar sogleich der neue Saisonauftakt! Mit dem <strong>Break The Silence Festival</strong> läutet Dippoldiswalde die Festivalsaison recht früh ein. Den Auftakt erlebte das Festival 1997, womit im nächsten Jahr das 20-jährige Jubiläum ansteht. Die Auflagenzahl ist jedoch deutlich geringer. Grund: Das Festival findet nur aller zwei Jahre statt. Eine wahre Folter für alle, die möglichst früh über die nächste Veranstaltung Bescheid wissen wollen, doch ideal für eine langfristige und sorgfältige Planung durch die Veranstalter. Mit 500-600 Besuchern gehört das eintägige Festival zu den kleineren Veranstaltungen der Region. Historisch gesehen ist Death Metal das Hauptgenre der Veranstaltung, doch daneben spielen auch oft Bands der Richtungen Black, Thrash und Grindcore sowie Pagan, Viking oder anderen Subgenres, wenn sich entsprechende Chancen auftun. Dabei achtet das Festival sehr genau darauf, nicht nur Death Metal zu bieten&nbsp;sondern sowohl eine gute Mischung zu präsentieren, als auch exklusive Bands zu buchen, die nicht überall zugegen sind. 2017 werden <strong>BITTERNESS</strong>, <strong>ABORTED</strong>, <strong>II</strong>, <strong>PURGATORY</strong>, <strong>5 STABBED 4 CORPSES</strong> und <strong>DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT</strong> den sächsischen Metalfans trotz winterlicher Kälte ordentlich einheizen. Na, einen Besuch wert?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11827 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Break-The-Silence.jpg" alt="break-the-silence" width="849" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Break-The-Silence.jpg 849w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Break-The-Silence-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Break-The-Silence-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Break-The-Silence-750x1060.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 849px) 100vw, 849px" />
<h2>Die Frage aller Fragen: Lohnt es sich, in Sachsen Metalhead zu sein?</h2>
<p>Zeit für ein Resümee: Ein Festival früh im Januar, eines spät im November. Dazu zwei Festivals im Juni sowie jeweils eins im April, September und Oktober – macht in der Summe sieben Festivals. Auf eine Großveranstaltung mit fünfstelligen Zuschauerzahlen muss Sachsen zukünftig allerdings verzichten. Im Bereich der kleinen und mittelgroßen Veranstaltungen hat der Freistaat trotzdem noch einiges zu bieten.</p>
<p>Doch lohnt es sich nun wirklich, in Sachsen Metalhead zu sein? An dieser Stelle kommt der Jurastudent in mir durch, der den Satz bringt, den jeder werdende Jurist kennen sollte: Es kommt darauf an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Worauf? Auf den Musikgeschmack. Wir haben Thrash und Black, Black und Death, Death und Thrash, dann nochmal das core-lastige <strong>Impericon</strong> sowie das derbe <strong>Morbvs Maximvs</strong>. Doch was zum Teufel ist mit Folk-, Heavy- und Power-Metal?</p>
<p>Wer die raueren Subgenres im Metal mag, sollte darüber nachdenken, Sachsen öfter einen Besuch abzustatten, da ihn dort viele Veranstaltungen erwarten, die ihm Freude bereiten werden. Wer allerdings, wie ich, ein zartbesaiteter Freund von Metal mit Klargesang und weniger Geschrammel ist, wird sich anderswo umschauen müssen. Das angesprochene <strong>Brann Open Air</strong> hätte für Sachsen die Kastanien aus dem Feuer holen können, da es die fehlende Abwechslung zu den anderen Festivals der Gegend ausgemacht hätte. Da dieses aber nie stattgefunden hat, bleibt Sachsen ein relativ einseitiges Metalland.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie sind eure Erfahrungen mit den erwähnten Festivals? Welches bevorzugt ihr? Oder kennt ihr vielleicht noch weitere Festivals in Sachsen, die ich nicht erwähnt habe? (Verschont mich mit dem Highfield, das habe ich ganz bewusst rausgenommen. Eine Veranstaltung, auf der <strong>REVOLVERHELD</strong>, <strong>SILBERMOND</strong> und <strong>FETTES BROT</strong> auftreten, hat hier in meinen Augen nichts zu suchen.) Dann schreibt es in die Kommentare!</p>
<p>Ihr hört in zwei Wochen von mir, wenn ich mich einem weiteren Bundesland der ehemaligen DDR widme. Möglicherweise bringt dieses die ersehnte Abwechslung, die Sachsen vermissen lässt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wo-es-sich-lohnt-metalhead-zu-sein-02-sachsen/">Wo es sich lohnt, Metalhead zu sein &#8211; #02: Sachsen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Sind Metalheads nicht ganz dicht?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2016 14:12:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Musik bedeutet Kultur. Kultur bedeutet Bildung. Ok. Können wir uns darauf einigen? So. Trotzdem gibt es ja Unterschiede in der Wahrnehmung. Kenner, Praktizierende und Konsumenten von klassischer Musik oder Jazz werden dem allgemeinen Verständnis nach als eher gebildet und relativ gut situiert ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sind-metaller-nicht-ganz-dicht/">Sind Metalheads nicht ganz dicht?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Musik bedeutet <strong>Kultur</strong>. Kultur bedeutet <strong>Bildung</strong>. Ok. Können wir uns darauf einigen?</p>
<p>So. Trotzdem gibt es ja Unterschiede in der Wahrnehmung. Kenner, Praktizierende und Konsumenten von <strong>klassischer Musik</strong> oder <strong>Jazz</strong> werden dem allgemeinen Verständnis nach als eher<strong> gebildet</strong> und relativ <strong>gut situiert</strong> angesehen. HipHop, Breakdance etc. ist irgendwie Jugendkultur.<br />
Rock ist eine Musik, die quasi gemeinsam mit unserer <strong>Elterngeneration</strong> richtig groß geworden ist und heutzutage allgemein anerkannt ist. Man muss sich nicht dafür entschuldigen, diese Musik zu mögen, Musiker wie <strong>Wolfgang Niedecken</strong> oder<strong> Eric Clapton</strong> sind ernst genommene Zeitgenossen in unserer Gesellschaft.</p>
<p>Was mir bei <strong>Heavy Metal</strong> immer wieder, teilweise vielleicht auch unbewusst, auffällt, ist so ein Gefühl, damit<strong> nicht ganz ernst genommen</strong> zu werden. Es wird ein relativ festes Bild damit verbunden, man ist halt einer von denen. Ist ja ok, aber bitte lass das hier außen vor. Ungelogen, teilweise überlege ich mir in Gesprächen, ob ich meine Neigungen und Zugehörigkeit zu dieser Musik und der damit verbundenen Gruppe überhaupt erwähne, einfach weil ich denke, damit stärker als sonst in eine <strong>Schublade</strong> gesteckt zu werden. Könnten mir<strong> am Ende</strong>, wie auch immer, <strong>Nachteile</strong> entstehen, wenn ich das erwähne? Wäre es besser, Festivalbändchen abzuschneiden? Stehe ich dazu, ein <strong>Metalhead</strong> zu sein, oder behalte es lieber für mich und bin es einfach nur, wenn ich es&nbsp;im absolut privaten Rahmen mit Gleichgesinnten sein kann?</p>
<p>Ich weiss, dass kann schnell zu Themen wie <strong>Diskriminierung</strong>, Übertragung der Problematik auf andere Felder etc. führen. Man kann mir sicher auch vorwerfen, ich würde mir das alles nur vormachen und/oder auf hohem Niveau jammern. Dass man in der Lage sein sollte, die <strong>Fähigkeiten</strong> einer Person <strong>und</strong> ihren <strong>Musikgeschmack</strong> zu <strong>trennen</strong>, sollte eigentlich klar sein. Dennoch ist es ja das selbe wie bei der Religion oder politischen Einstellung. Die <strong>Sicht</strong> auf eine Person <strong>ändert sich</strong>, wenn man dies oder jenes über sie weiss. Bei<strong> Sport</strong> scheint das erstaunlicherweise <strong>nicht</strong> so zu sein.</p>
<p>Die Frage ist, woran das liegt. Hängt einem dabei das Image anbei, es verpasst zu haben,<strong> &#8222;erwachsen&#8220;</strong> zu werden?<strong> Extreme Musik</strong> mit teils bombastischen Shows, aber Außenstehende steigen nicht dahinter, was die Musik für ihre Fans und die Musiker selbst ausdrückt? Wenn man nicht gerade <strong>SYSTEM OF A DOWN</strong> oder <strong>RAGE AGAINST THE MACHINE</strong> heisst, dürfte es den meisten Bands irgendwie schwer fallen, ihre <strong>Messages</strong>, die sie ja durchaus oft haben, rüberzubringen. Selbst wenn damit gesamtgesellschaftliche Themen angesprochen werden. Dass <strong>Shirts</strong> oder <strong>CDs</strong> teilweise<strong> stark martialisch</strong> und <strong>übertrieben krass</strong> bedruckt sind, mag dabei möglicherweise garnicht mal der Hauptgrund sein, trägt aber sicher auch zur grundsätzlichen <strong>Wahrnehmung</strong> bei. Um das zu verstehen, muss man sich schon mehr mit der <strong>Thematik</strong> und<strong> Intention</strong> der Bands <strong>beschäftigen</strong>. Und dieser Schritt wird möglicherweise&nbsp;<strong>NICHT</strong> immer getan.</p>
<p>Ich selbst bin auf jeden Fall oft eher <strong>vorsichtig</strong>, wann und wem gegenüber ich das überhaupt anspreche. Nicht, weil ich es nicht mit mir selbst vereinbaren könnte, ein <strong>Metalhead</strong> zu sein, sondern einfach aus dem Gedanken heraus, ob es irgendwas bringen würde, das zu erwähnen. Ob ich es <strong>will</strong>, so <strong>wahrgenommen</strong> zu <strong>werden</strong> oder nicht. Man kann das damit, wie man sich nach außen präsentiert, ja mit beeinflussen, oder nicht. Und nüchterne <strong>Zurückhaltung</strong> muss ja auch nicht schädlich sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sind-metaller-nicht-ganz-dicht/">Sind Metalheads nicht ganz dicht?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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