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	<title>mittelalter Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>mittelalter Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>VOGELFREY &#8211; Wie der Phoenix aus der Asche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Sep 2022 11:56:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Mittelalter Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[DEICHKIND]]></category>
		<category><![CDATA[Met]]></category>
		<category><![CDATA[mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Titanium]]></category>
		<category><![CDATA[VOGELFREY]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vogelfrey bringen ein neues Album raus. Erfahre hier, was dich erwartet und unter welchen Voraussetzungen das Album produziert wurde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vogelfrey-titanium/">VOGELFREY &#8211; Wie der Phoenix aus der Asche</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">Vogelfrey &#8211; &#8222;Titanium&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 16.09.2022<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp; ca. 43 Min.&nbsp;<br />
<strong>Label: </strong>Metalville<br />
<strong>Genre:</strong> Mittelalter Metal </div></div></div></p>
<p>Ja, ein wenig hochtrabend mag die Überschrift sein, denn <strong>VOGELFREY</strong> hat weder sich, noch das Genre neu entwickelt. Müssen sie aber auch nicht. Passend ist sie dennoch. Gemeint ist hier nämlich eher das Thema, unter dem die Platte entstanden ist. Denn ein wenig war das Abschütteln der <strong>Corona Schockstarre</strong> ein Ziel, das die Truppe aus <b>Hamburg</b> erreichen wollte. Hier lest ihr ob sie es erreicht haben. Das angestrebte Ziel spiegelt sich auch im Titel des Albums &#8222;Titanium&#8220; einem leicht zu bearbeitendem Metall und dem <b>Phoenix</b> auf dem Cover wieder. Ursprünglich lautete der Titel des Albums zum Beispiel &#8222;Phoenix aus der Asche&#8220;.</p>
<h3>Die Fakten</h3>
<p>Am 15.06.21 startete <strong>VOGELFREY</strong> auf <a href="https://www.startnext.com/phoenix-aus-der-asche">Startnext</a> ein zweimonatiges <strong>Crowdfunding</strong> um die Produktion des Albums beginnen zu können. Eine der Unterstützungsmöglichkeiten war z.B. die Fahrt auf einer Barkasse mit <strong>Akustik Set</strong> durch den Hamburger Hafen. Der Bericht dazu folgt nächste Woche. Herausgekommen ist dabei unter anderem eine <strong>limitierte Fanbox</strong> mit einem Trinkhorn (+Halter) in Schnapsglas Größe und einer EP mit <strong>VOGELFREY-</strong>Songs im Folk Gewand mit dem Namen &#8222;<strong>Folksnah</strong>&#8222;. Auf &#8222;Titanium&#8220; finden sich 10 Tracks, von denen wir drei Stück bereits kennen. Und die &#8222;Folksnah&#8220; kommt mit 6 Songs daher, von denen gleich der Erste mit <strong><a href="https://jan-hegenberg.de/">Jan Hegenberg</a> </strong>gesungen wird. Und auch wenn ich hier auf die<strong> EP</strong> am Ende eingehe, fließt sie nicht in die Wertung ein, da sie bei der Standardversion des Albums nicht dabei ist.</p>
<h3>Gehen wir es an!</h3>
<p>Beginnen wir also mit der ersten Auskopplung<em> &#8222;Flammenvogel&#8220;</em>, die textlich den oben erwähnten Aufstieg des <strong>Phoenix</strong> aus der <strong>Corona Starre</strong> aufarbeitet. Und auch gleichzeitig einige motivierende Textzeilen beinhaltet. Der Song fasst das Thema des Albums sowohl in Melodie als auch textlich wirklich gut zusammen. Hören durfte ich den Song bereits Live und kann sagen, dass er echt gut funktioniert.</p>
<p><iframe title="Vogelfrey - Flammenvogel (Offizielles Musikvideo)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/vyaxVIRs65s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>&#8222;Stahlhammer&#8220;</em>&nbsp;geht zumindest im Refrain und zum Schluss &#8217;ne Stufe härter zur Sache. Ist aber textlich auch ein Motivationssong! Hier wird der eigene Wille mit <strong>Thors Hammer</strong> verglichen. Gefällt mir sehr gut. <em>&#8222;Nicht A&#8220;</em>&nbsp;ist einer meiner Lieblinge auf dem Album. Inhaltlich rechnet man hier ein wenig mit der <strong>Mittelalter Elite</strong> und auch ein Stück weit mit der <strong>Metal Elite</strong> ab. Der Song macht aber auch sonst echt Laune, weil er &#8217;ne echte <strong>Partynummer</strong> ist und von der Melodie richtig in&#8217;s Ohr geht.</p>
<p>Beim nächsten Song musste ich doch glatt nochmal nachgucken, was ich da gerade höre.<em> &#8222;Nie wieder Met&#8220;</em>&nbsp;schraubt den <b>Härtegrad</b> nämlich etwas nach oben. Auffällig ist, dass die <strong>Geige</strong> hier im Gegensatz zu den ersten drei Songs etwas in den Hintergrund gerät. Aber dafür vereint man harte Riffs, einen treibenden Takt und <strong>Ohrwurmcharakter</strong>. Ein <strong>Banger</strong> im wahrsten Sinne des Wortes. Mit <em>&#8222;Legenden&#8220;</em>&nbsp;beweist man, dass man auch ein wenig Schunkelmusik kann. Eine Art <strong>Metalballade</strong>. Behaltet den Song aber mal im Kopf, den werden wir später <b>nochmal haben</b>. Live bestimmt &#8217;ne richtig geile Nummer, wenn alle sich einhaken und singen. Und ja, auch das ist Metal oder besser gesagt: Auch das ist <strong>A</strong>! Mit <em>&#8222;Gott Gegen Gott&#8220;</em>&nbsp;betreten wir wieder das Reich der harten Metalklänge. Der Song ist einfach ein richtiger <b>Banger </b>und gibt richtig Energie! Besungen wird hier der <b>Krieg der Titanen</b>.&nbsp;</p>
<p><iframe title="Vogelfrey - Nicht A (Offizielles Musikvideo)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/sqRGNqYkA8U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Fremdsprache und Features</h3>
<p><em>&#8222;Sawney Bean&#8220;</em> ist etwas Neues, denn zum ersten Mal auf einem <strong>VOGELFREY</strong> Album wird auf <strong>englisch</strong> gesungen. Hier war ich sehr gespannt drauf. Ein englischer Song über einen der berühmtesten Kannibalen, der die Idee für Filme wie <strong>The Hills Have Eyes</strong>&nbsp;lieferte. Ich musste tatsächlich bei <strong>Chris</strong> nachfragen, ob da <strong>Jannik</strong> singt, weil es klangfarblich einfach komplett ungewohnt ist. Dabei weiß ich nicht ob&#8217;s am Englischen liegt, oder einfach nur eine neue Facette in <strong>Janniks</strong> Gesang ist. Gefällt mir aber wirklich gut, gerne mehr davon. Auf jeden Fall ist der Song sehr <strong>folkig</strong> und die Art wie man hier die Trommel einsetzt, erzeugt bei mir das Gefühl des 15. Jahrhunderts.<em> &#8222;Samael Hilf&#8220;</em> klingt direkt als käme er vom ersten Album. Denn man bewegt sich nicht nur textlich wie &nbsp;bei<em> &#8222;Belsazar&#8220;</em>&nbsp;in religiös <strong>mythologischen</strong> Gefilden, nein auch die Melodie ist ähnlich düster und unheilschwanger. Dementsprechend angepasst ist natürlich auch <strong>Janniks</strong> Gesang. <em>&#8222;1000 Jahre Bier&#8220;</em> ist wohl der heimliche Favorit der Band und ein lang gehegter Traum. Einmal <strong>DEICHKIND</strong> covern, zu deren Songs jeder von <b>VOGELFREY</b> eine Verbindung hat. Und tatsächlich haben <strong>DEICHKIND</strong> die Nummer auch auf ihrem Instagram Account gepostet. Aber so eine Nummer macht man nicht alleine und so hat man sich kurzerhand an einen anderen <strong>DEICHKIND</strong> Fan gewendet. <strong>Mr. Hurley</strong>&nbsp;von <strong>MR. HURLEY UND DIE PULVERAFFEN</strong>. Die Umsetzung ist recht Düster und wird von einem satampfenden Beat getragen.</p>
<p><iframe title="Vogelfrey - 1000 Jahre Bier feat. Mr. Hurley (Deichkind Cover)(Offizielles Musikvideo)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/RHRODc-xLk8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Den Abschluss des Albums bildet <em>&#8222;Unsterblich&#8220;</em>. Eingeleitet durch <strong>Alex</strong>&#8218; Geigenspiel, besingt <b>Jannik</b> hier die Morgenröte. Ein sehr gut gesetzter Song für den <b>Abschluss</b> des Albums.<br />
Gefühlvoll und irgendwie passend zur Bedeutung der Morgenröte aufbauend zum Thema des Albums, entlässt uns der Song mit der <b>Sehnsucht</b> nach einem besseren, neuen Tag.</p>
<h3>Folsksnah</h3>
<p>…ist die <b>Akustik EP</b>, die nur der Limitierten Box beiliegt. Also kaufen, ein paar gibt es noch.</p>
<p>Wie angekündigt, begegnet uns Legenden erneut. Allerdings singt <b>Jannik</b> hier nicht alleine. Begleitet wird er von <b>Jan Hegenberg</b>. Und das passt auch wirklich sehr gut. Ich hoffe, dass man das durchaus auch mal live hört. <em>&#8222;Ära des Stahls&#8220;&nbsp;</em>wird sehr stark von <b>Alex&#8216; Geigenspiel</b> geführt und verliert in der Akustikversion nichts von seinem Charme! Es macht genau so viel Spaß wie die <strong>Metalversion</strong>. Auf <em>&#8222;Lindwurmmassaker&#8220;</em> war ich gespannt, auch wenn ich es bereits auf der Barkasse gehört hatte. Aber auf CD ist es natürlich etwas anderes, als mit knapp <b>50</b> Leuten auf der <b>Elbe</b>. Und es gefällt mir auch auf CD!</p>
<p>Kann ein Song über Met schlecht sein? Ich meine egal in welcher Variante? <b>Nein</b>! <em>&#8222;Schuld ist nur der Met&#8220;</em>&nbsp;macht auch im <b>Akustikgewand</b> eine gute Figur. Der Song ist einfach ein Gute Laune Garant. Natürlich darf <em>&#8222;Heldentod&#8220;</em> nicht fehlen. Und ich kann mich nur wiederholen. Gute Figur im Akustikgewand und so. Der Song gehört auch in dieser Version zu meinen <b>VOGELFREY</b> Alltime Favorites! Die <b>Bonus EP</b> hat sogar einen Bonustrack: <em>&#8222;Walhalla&#8220;</em>&nbsp;in der <strong>Pianoversion</strong>. Diese wurde bereits letztes Jahr im Mai veröffentlicht. Aber ehrlich gesagt gehört sie auch auf die EP. Immerhin ist es eine <b>akustische</b> Version.</p>
<p>Für die Akustik EP alleine gibt es nur 8,5 Punkte. Nicht weil irgendwas daran schlecht ist, aber weil es zu wenig Songs sind. Gerne mehr davon. Leute, ich vermisse hier den Plattdeutsch Klassiker <em>&#8222;Klauen, Klauen, Äppel wollen wir klauen&#8220;</em> und natürlich <em>&#8222;Lebenslehre&#8220;</em>. Aber das ist auch Meckern auf hohem Niveau.</p>
<p>Zu kaufen gibt es die CD <a href="https://linktr.ee/vogelfrey">hier</a>.</p>
<p><a href="https://www.vogelfrey.net">www.vogelfrey.net</a></p>
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		<title>TANZWUT &#8211; Keine industrielle Revolution</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jun 2019 06:35:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[ASP]]></category>
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		<category><![CDATA[In Extremo]]></category>
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		<category><![CDATA[Vroudenspil]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Jahrzehnte Band... Deutschland scheint einige dieser Konstanten in der Musikszene zu haben.<br />
Und nun da die Zeit der Mittelaltermärkte wieder anbricht, haben auch TANZWUT etwas neues am Start! </p>
<p>Ob euch der Mittelalter/Folk-Rock umhaut oder nur die selbe alte Leier ist (höhö - der Wortspielkasse) - das sagt dir Nico!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">TANZWUT &#8211; &#8222;Seemannsgarn&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 07.06.2019<br />
<strong>Dauer: </strong>60:25 Min.<br />
<strong>Label: </strong>AFM Records<br />
<strong>Genre: </strong>Mittelalter/Folk-Rock</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><a href="https://www.tanzwut.com/"><strong>TANZWUT</strong></a>. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten gehören sie zu den Schlüsselfiguren des deutschsprachigen <strong>Mittelalter-Rocks</strong>. Durch ihre einzigartige Synthese aus wuchtigen rockig bis metallisch anmutenden Gitarrenriffs, mittelalterlichen Blas- und Streichinstrumenten sowie elektronischen Raffinessen konnten sie im Verlauf ihrer Schaffenschronik eine sehr <strong>abwechslungsreiche Fanbase</strong> aufbauen. Denn mit ihren Kompositionen, welche als Schnittstellen zwischen verschiedenen Zeitsphären erscheinen, gelingt es ihnen, traditionelle Mittelalter-Sympathisanten, Gothic-Maniacs und Metal-Fans gleichermaßen auf ihre Konzerte zu locken.</p>
<h4><strong>Ein umfangreiches Repertoire</strong></h4>
<p>Während in den ersten drei Alben &#8222;Tanzwut&#8220; (1999), &#8222;Labyrinth der Sinne&#8220; (2000, eines meiner absoluten Lieblingsalben aus allen Genres) und &#8222;Ihr wolltet Spaß&#8220; (2004) Industrial-Klänge noch eine tragende Säule in den Songstrukturen der Berliner Tonkünstler ausmachten, mit welchen sie u.A. wahrscheinlich auch <strong>SALTATIO MORTIS</strong> auf ihrem zweiten Longplayer &#8222;Das Zweite Gesicht&#8220; beeinflussten, zeigte sich auf den neueren Alben ein anderer Trend. Es erstaunt schon allein, dass <strong>TANZWUT</strong> es geschafft haben von <strong>2011 bis 2016</strong> insgesamt <strong>sechs Alben</strong> heraus gebracht zu haben. Davon fokussierten sich zwei Scheiben prioritär auf traditionelle Mittelalter-Musik (&#8222;Morus et Diabulus&#8220; von 2011 und &#8222;Eselsmesse&#8220; von 2014). Demgegenüber stehen vier Werke, welche zwar auch Dudelsackarrangements nicht missen ließen, jedoch tendenziell auffallend in Richtung <strong>Gothic Rock, Deutschrock</strong> und <strong>Neue Deutsche Härte</strong> ausgerissen sind. Damit sollten sich besonders Fans von beispielsweise <strong>ASP</strong> oder <strong>LETZTE INSTANZ</strong> begnügt haben.</p>
<p>Folgend bin ich, auch nach der ungewöhnlichen langen Durststrecke, welche die Kombo hinterlassen hat, umso gespannter, wie sie sich auf ihrem <strong>elften Album &#8222;Seemannsgarn&#8220;</strong> präsentieren. Vielleicht als <strong>VROUDENSPIL-</strong> oder <strong>VERSENGOLD-Piratenfolk-Klon</strong>? In Anbetracht des Albumtitels erscheint mir dies nicht als abwegig. Außerdem muss ich ebenfalls erwähnen, dass ich einem <strong>annehmbaren, zeitgenössichen Mittelalter-Rock-Album</strong> aus deutschen Landen fiebernd entgegensehe. Viele Veröffentlichungen der letzten Jahre haben mich einfach enttäuscht. Dadurch, dass <strong>SALTATIO MORTIS</strong> für mich zunehmend in pseudosozialkritische Deutschrock-Sphären mit episodischen Dudelsackinterventionen abgedriftet sind, <strong>SCHANDMAUL</strong> immer balladenlastiger wurden, <strong>IGNIS FATUU</strong> nach dem Sängerwechsel ihren Charme verloren haben und <strong>INGRIMM</strong> die Kondition ausgegangen ist, möchte ich endlich wieder meine Bindung zu diesem Genre aufbauen. Gelingt dies mit der neuen <strong>TANZWUT-Veröffentlichung</strong>?</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-33426 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/TZ_708_S_P04-1024x684.jpg" alt="" width="1024" height="684" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/TZ_708_S_P04-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/TZ_708_S_P04-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/TZ_708_S_P04-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/TZ_708_S_P04-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/TZ_708_S_P04.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4><strong>Die rauen Segel sind gesetzt </strong></h4>
<p>Bei <strong>Seemannsgarn</strong> erscheint die Stimme des <strong>charismatischen „rothaargehörnten“&nbsp; Frontmannes Teufel</strong> von Minute Eins an als deutlich <strong>tiefer, gereifter und harscher</strong> als auf den von mir favorisierten alten Alben, wo er wirklich noch hinterlistig und verschmitzt wie der Teufel höchstpersönlich klang. &nbsp;Als Novum ist dies jedoch nicht anzuerkennen. Beispielsweise auf den letzten zwei Alben &#8222;Schreib es mit Blut&#8220; (2016) und &#8222;Freitag, der 13.&#8220; (2015) war dies ebenfalls schon der Fall. Die <strong>Vocals</strong> auf &#8222;Seemannsgarn&#8220; sind, im Prinzip genretypisch, in den Vordergrund gemischt worden. Die <strong>Industrial-Ebene</strong> hingegen wurde wieder komplett <strong>ausklamüsert</strong>, wodurch das <strong>Flair der alten Alben</strong> auch auf diesem Longplayer keine Renaissance feiert.</p>
<p>Der&nbsp; <strong>gleichnamige Opener-Track</strong> leitet den Hörer nicht zu schwerfällig in die konzeptuelle Grundthematik des <strong>Seefahrer- und Gassengeschichtenmilieus</strong> ein. Der Song wird vordergründig von der Stimme und nicht von den Gitarrenriffs getragen. Meine vorausgegangene Vorstellung, dass die Band versucht <strong>VROUDENSPIL</strong> oder <strong>VERSENGOLD</strong> zu imitieren, wird nicht bestätigt. Dafür ist der Charakter der Musik zu <strong>robust</strong>, zu <strong>ernst</strong> und <strong>nicht wild beziehungsweise verspielt</strong> genug. Eher noch könnte man von einer Synthese aus <strong>IN EXTREMO</strong> und <strong>SANTIANO</strong> sprechen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/65MrkI9YiPI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4><strong>Besonderheiten und Auffälligkeiten ausgewählter Tracks in Kurzform</strong></h4>
<p>Im 2. Titel &#8222;<em>Galgenvögel&#8220;</em>&nbsp; gestaltet sich das <strong>Mixing komplementär</strong> zu Jenem des ersten Titels. Hier wurden die Gitarren in den Vordergrund und die Folk-Instrumente in den Hintergrund gesetzt. Wirklich ungewohnt <strong>halbguttural</strong> mutet <strong>Teufel</strong>s Stimme in Track 4 &#8222;<em>Die Letzte Schlacht&#8220; </em>an, nämlich in ziemlich <strong>heroischer, kratziger und aggressiver</strong> Ausprägung.</p>
<p>Spätestens <strong>ab Track 5 oder 6</strong> setzt sich das musikalische Songkonzept fest. Mir persönlich <strong>fehlt die</strong> <strong>Abwechslung</strong>, welche ich auf den ersten drei Alben kennen und lieben gelernt habe. Anstatt <strong>Mittelalter-Rock mit einem Industrial-Electro-Einschlag</strong> verschmelzen zu lassen, wird &nbsp;hier dagegen <strong>moderner Mittelalter-Rock</strong> geboten, welcher mehr in Richtung <strong>NDH und Deutschrock</strong> abdriftet.</p>
<p>Track 8 &#8222;<em>Francois Villon&#8220; </em>erzählt eine Geschichte bezüglich eines Treffens zwischen dem gleichnamigen <strong>bedeutenden Dichter</strong> des französischen Mittelalters und Teufel. Ein nettes <strong>Déjà-vu</strong> ereilt mich folgend in Titel 10 &#8222;<em>Schmiede das Eisen&#8220;</em>. Dessen anfängliche <strong>Sackpfeifenhooks</strong> erinnern mich stark an das zweite Album <strong>Labyrinth der Sinne</strong>, genauer gesagt an den darin enthaltenen Titel &#8222;<em>Die Drohne&#8220;</em>. Der anschließende Track &#8222;<em>Gib mir noch ein Glas&#8220; </em>gestaltet sich als ein &nbsp;gewöhnlicher <strong>Trinkgelage-/Tavernensong,</strong> welcher nicht zum exzessiven Feiern sondern zum Kollektivbewusstsein, in einer leicht melancholischen, lebensreflektierenden Manier einlädt.</p>
<p>Im Titel 12 &#8222;<em>Im freien Fall&#8220; </em>kommen dann doch kurz auch <strong>Industrial-Einschübe</strong> am Beginn aus der Versenkung auf, welche allerdings nicht dazu neigen, sich über den Status als <strong>Randnotiz</strong> heraus zu heben. In &#8222;<em>Herrenlos und frei&#8220;</em>, dem vorletzten Song, gefällt mir besonders der authentische, folkloristische Einstieg.</p>
<p><strong>Über</strong> <strong>alle Titel hinweg</strong> prägen zweifelsohne wieder diverse <strong>Sackpfeifen</strong> und <strong>Schalmeien</strong> das Klangbild der Kompositionen. Im Song &#8222;<em>Francois Villon&#8220;</em> ertönt darüber hinaus auch das Tasteninstrument <strong>Bardoneon</strong>. Weitere signifikante Folk-Instrumente im Album sind noch die <strong>Cister</strong> (Zupfinstrument) sowie das <strong>Nyckelharpa</strong> (Streichhinstrument).</p>
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			</item>
		<item>
		<title>HEILUNG &#8211; Balsam für die Seele</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 May 2018 11:30:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[heilung]]></category>
		<category><![CDATA[kai uwe faust]]></category>
		<category><![CDATA[mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Neofolk]]></category>
		<category><![CDATA[ofnir]]></category>
		<category><![CDATA[Season of Mist]]></category>
		<category><![CDATA[Wardruna]]></category>
		<category><![CDATA[Wikinger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sophia sucht die Heilung...<br />
Findet aber eher "Musik für Wikinger auf einem Drogentrip."<br />
Wie Sie das meint und ob das nicht durchaus positiv sein kann, liest du bei uns.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/heilung-balsam-fuer-die-seele/">HEILUNG &#8211; Balsam für die Seele</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>HEILUNG &#8211; &#8222;OFNIR&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;20.04.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;71:52 Min.<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp;Season Of Mist<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Neofolk/ Nordic Folk</div></div></div>
<h3>Eine Reise durch eine vergangene Welt</h3>
<p><strong>HEILUNG</strong> für den Geist &#8211; das ist das Programm der Platte &#8222;<strong>Ofnir</strong>&#8222;, die Ende April als Neuauflage auch in Deutschland in die Läden kam, obwohl sie bereits 2015 als Debüt der Band erschien. Aber die CDs waren nach den erfolgreichen Live-Auftritten der Band schneller weg als gedacht. Also mussten neue Platten her. Würde Omi nicht wissen, dass es sich hierbei um eine nordische Folk-Band handelt und &#8222;<strong>Ofnir</strong>&#8220; versehentlich als Entspannungs-CD zum Bad nutzen, hätte sie ihr Ziel trotzdem erreicht.</p>
<p>Denn <strong>HEILUNG</strong> ist nicht laut oder aufregend, sondern beruhigend und leise. Ähnlich den Bands <strong>WARDRUNA</strong> oder <strong>KAUNAN</strong>. Mit klassischen, altertümlichen Instrumenten, starkem Bass und vielen Trommeln entführen sie in eine andere Welt. In dänischer, englischer und deutscher Sprache erzählen sie ihre Geschichten in größtenteils mehrstimmigem Gesang, einem Gollum-artigen Flüstern oder Kehlkopfgesang. Atmosphärisch wird es vor allem durch technische Elemente im Hintergrund, die Hall in den Gesang bringen oder Geräusche der Natur hinzufügen, wie beispielsweise <strong>Wolfsgeheul</strong>. Doch auch andere Gegenstände, wie Knochen, Schwerter oder Schilder werden zum musizieren verwendet.</p>
<p>Auffällig ist vor allem der Titel &#8222;<em>Schlammschlacht</em>&#8222;, in dem es um den Kampf zwischen drei römische Legionen und einem germanischen Heer geht. Es ist die Varusschlacht im Jahre 9.n. Chr.. Wie ein Gedicht wird der Titel extrem energisch vorgetragen. Zugegebenermaßen, man muss sich als Hörer schon auf die Atmosphäre der Musik einlassen, ansonsten ist es spätestens hier soweit, dass es ein etwas seltsames Zuhören werden kann. Ich war beim ersten Durchlauf doch etwas überrascht und musste schmunzeln, da ich mich an das Gedicht-Aufsagen in der Schule erinnerte. Doch der Sprecher <strong>Kai Uwe Faust</strong>&nbsp;steckt sehr viel Emotionen in die Erzählung.&nbsp; Ihre Texte haben sie zum großen Teil aus alten Runensteinen und anderen historischen Artefakten. Wichtig sind für den Genuss der Musik auf jeden Fall gute Bassboxen, denn sonst kommt an der einen oder anderen Stelle nicht viel an.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/K7ZqZVunCb4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>HEILUNG</strong> auf <a href="https://de-de.facebook.com/amplifiedhistory/"><strong>Facebook</strong></a> und <a href="https://heilung.bandcamp.com/"><strong>Bandcamp</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/heilung-balsam-fuer-die-seele/">HEILUNG &#8211; Balsam für die Seele</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Endlich wieder Feuer in der Provinz: Vorbericht Darktroll Festival 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2018 14:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
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		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Sachsen Anhalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ENDLICH! Bornstedt wird wieder aus dem Schlaf gerissen! Das DARKTROLL geht in eine neue Runde!<br />
Wir freuen uns und wollen euch an unserer Vorfreude teilhaben lassen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/darktroll-festival-2018-vorbericht/">Endlich wieder Feuer in der Provinz: Vorbericht Darktroll Festival 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>362 Tage stand die Schweinsburg in Bornstedt nun nahezu leblos da, doch jetzt ist es wieder an der Zeit, ihr neues Leben einzuhauchen. Ja, es ist mal wieder Zeit für das Darktroll Festival &#8211; das 9. mittlerweile.</strong></p>
<p>Ok, ich beginne mit der schlechten Nachricht: das Festival in&nbsp;<strong>Bornstedt&nbsp;</strong>bei&nbsp;<strong>Lutherstadt Eisleben&nbsp;</strong>(Sachsen-Anhalt) ist <strong>ausverkauft</strong>! Aber ihr müsst keinen Grund zur Trauer haben, denn es wird für jeden Tag noch <strong>Tagestickets</strong> an der Abendkasse käuflich zu erwerben geben.</p>
<p>Nun aber zu all den positiven Seiten des <strong>Darktrolls</strong>. Unter dem Banner von <strong>In Fiction Entertainment</strong> haben die beiden Veranstalter <strong>Maik</strong> und <strong>Kelly</strong> wieder ein buntes Billing gebucht, was für jeden Fan des <strong>Extremen Metals</strong> etwas beinhalten sollte. Besonders erfreulich finde ich die Entwicklung, dass auch mal &#8222;Experimente&#8220; mit Bands gewagt werden, die auf den ersten Blick eigentlich nicht so Recht in das Gesamtbild des Festivals passen. In diesem Jahr sind das vor allem die dänischen Death Metaller von <strong>ILLDISPOSED</strong>. Ich wage trotzdem mal zu prognostizieren, dass die Besucher vor der Bühne ausrasten werden, denn mich haben die skandinavischen Stimmungskanonen auch schon des Öfteren zum explodieren gebracht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/u8M_1OUCuQ4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der <strong>Pagan Metal </strong>kommt natürlich auch nicht zu kurz. Mit <strong>ODROERIR</strong>, <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> und <strong>GERNOTSHAGEN</strong> spielen gleich <strong>3 Thüringer Schwergewichte</strong> am Donnerstag, der mittlerweile schon traditionell von <strong>WALDTRAENE </strong>eröffnet wird.</p>
<p>Wer es eher mit dem <strong>Black Metal </strong>hält, bekommt aber auch ein wahres 5-Sterne-Buffet serviert. Neben aufstrebenden Acts, wie <strong>APATHIE </strong>und <strong>KRATER</strong>, bekommt ihr mit <strong>HORNA</strong>, <strong>THE COMMITTEE</strong> und <strong>HORN</strong> die volle Breitseite namhafter Bands kredenzt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/pe3DCAxYHNY?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Tja, da es im letzten Jahr so gut angekommen ist, habt ihr es nicht anders verdient &#8230;</h4>
<p>Ja, auch in diesem Jahr werden wir vom <em><strong>Silence</strong></em>-Magazin wieder einen <strong>Autogrammstand</strong> auf dem <strong>Darktroll Festival</strong> aufbauen. Kommt vorbei und schnackt mit euren Lieblingsbands (oder gebt uns Bier aus). Die genauen <strong>Zeiten</strong> der <strong>Autogrammstunden</strong> werden wir, wie immer, ein paar Tage vor dem Festival bekanntgeben.<br />
Wenn ihr trotzdem eure Termine schon planen möchtet, gibt es jetzt hier für euch die Übersicht aller Bands mit zugehöriger Spielzeit. Wir sehen uns auf der Burg, Rockers!</p>
<a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/30073363_1014947028660595_2160119551892872120_o.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-26963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/30073363_1014947028660595_2160119551892872120_o-739x1024.jpg" alt="" height="1024" width="739" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/30073363_1014947028660595_2160119551892872120_o-739x1024.jpg 739w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/30073363_1014947028660595_2160119551892872120_o-216x300.jpg 216w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/30073363_1014947028660595_2160119551892872120_o-750x1040.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/30073363_1014947028660595_2160119551892872120_o.jpg 1046w" sizes="auto, (max-width: 739px) 100vw, 739px" /></a>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://www.darktroll-festival.de/" target="_blank" rel="noopener">Webseite Darktroll</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/Darktroll.Festival/" target="_blank" rel="noopener">Facebook Darktroll</a></strong></p>
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		<title>Bornstedter Burgbeben &#8211; Vorbericht DARK TROLL FESTIVAL 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2017 06:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[mittelalter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr heißt es auf der Bornstedter Schweinsburg wieder: &#8222;Ihr Trolle versammelt euch!&#8220; Traditionell findet am Himmelfahrtswochenende zum bereits 8. Mal das diesjährige Dark Troll Festival statt. Vielleicht ist die Schweinsburg nicht die schönste, nicht die älteste und auch nicht ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/bornstedter-burgbeben-vorbericht-darktroll-festival-2017/">Bornstedter Burgbeben &#8211; Vorbericht DARK TROLL FESTIVAL 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Auch in diesem Jahr heißt es auf der <strong>Bornstedter Schweinsburg</strong> wieder: &#8222;Ihr Trolle versammelt euch!&#8220;</h4>
<p>Traditionell findet am Himmelfahrtswochenende zum bereits 8. Mal das diesjährige <strong>Dark Troll Festival </strong>statt. Vielleicht ist die Schweinsburg nicht die schönste, nicht die älteste und auch nicht die größte Burg Deutschlands. Nächstes Wochenende wird sie aber mit Sicherheit die lauteste und am dichtesten besiedelte Burg des Landes darstellen, denn erstmals konnten die Veranstalter das Festival als <strong>ausverkauft</strong> vermelden.</p>
<p>Das beweist, dass der riesige <strong>Hype</strong> um <strong>Pagan</strong>, <strong>Folk</strong> und <strong>Mittelaltermucke</strong> doch noch reichlich Anklang in der Musikszene findet und die Fans keineswegs reisefaul sind. Aber nicht nur eben genannte Stile werden auf der Burg im südlichen <strong>Sachsen-Anhalt</strong> zelebriert. Vielmehr konnten die Organisatoren, wie schon in den letzten Jahren, mit Abwechslung ein Achtungszeichen setzen. Wenn man das Line-Up genau betrachtet, könnte man denken, dass Bands wie <strong>NARGAROTH</strong>, <strong>ABSU</strong> oder <strong>SUIDAKRA</strong> kaum in dieses Billing hineinpassen, doch da irrt ihr euch. Schon in den letzten Jahren wurde bewiesen, dass es die Mischung macht, die die Fans dazu animiert, die beschwerliche Reise nach Bornstedt anzutreten.</p>
<p>Mittlerweile ist es schon fast eine Tradition geworden, dass das <strong>Dark Troll Festival</strong> am Himmelfahrtstag von dem Harzer <strong>Folk-Duo WALDTRAENE </strong>eröffnet wird. Spätestens dann sollte jedem auf der Burg klar sein, dass der Gedanke der sinnlosen <strong>Völlerei </strong>zum Vatertag über den Haufen geworfen werden sollte und sich voll und ganz der Musik gewidmet werden muss!</p>
<h4>Warum ich euch das jetzt alles schreibe, obwohl das Festival schon lange ausverkauft ist?</h4>
<p>Na ganz so stimmt das ja auch nicht! Es gibt für alle Tage noch wenige <strong>Tagestickets</strong> vor Ort! Wer also zeitig erscheint, bekommt auch die Möglichkeit, sich das bunte Treiben aus der Nähe anzuschauen und nicht nur davon zu lesen.</p>
<p>Außerdem werden wir vom <em><strong>SILENCE</strong></em> in diesem Jahr zum ersten Mal einen eigenen Stand vor Ort haben. Dort könnt ihr von einer Menge Bands Autogramme abgreifen (<strong>ZEITEN FOLGEN!!!</strong>) oder einfach nur mit uns das Gespräch suchen und bei einem <strong>kühlen Blonden</strong> über Satan und Odin fachsimpeln! Natürlich werden an unserem Stand auch wieder ein paar der begehrten <strong>Von Tilling-Klamotten</strong> vertrieben. Wer die guten Stücke also erstmal in Natura sehen möchte, bevor er sie online bestellt (oder am besten gleich vor Ort!), der sollte unbedingt am <em><strong>SILENCE</strong></em><strong>-Stand </strong>vorbei kommen.</p>
<p>Abschließend noch die <strong>RUNNING ORDER</strong> des ganzen Wochenendes:</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17402 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/running2017.jpg" width="685" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/running2017.jpg 685w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/running2017-214x300.jpg 214w" sizes="auto, (max-width: 685px) 100vw, 685px" />
<p><strong><a href="http://www.darktroll-festival.de/index_de.php" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dark Troll Webseite</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/Darktroll.Festival/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Dark Troll Facebook</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/bornstedter-burgbeben-vorbericht-darktroll-festival-2017/">Bornstedter Burgbeben &#8211; Vorbericht DARK TROLL FESTIVAL 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Fröne dem Honigwein! &#8211; Haggefugg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Dec 2016 12:13:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
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		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
		<category><![CDATA[Debüt]]></category>
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		<category><![CDATA[honigwein]]></category>
		<category><![CDATA[metgefühl]]></category>
		<category><![CDATA[mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[mittelalterrock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HAGGEFUGG – Metgefühl Veröffentlichungsdatum: 12.11.2016 Dauer: 39:19 Min. Label: Eigenproduktion Genre: Mittelalter-Rock &#160; An Mittelalter-Rock mangelt es den Deutschen nicht. Mit Formationen wie IN EXTREMO, FEUERSCHWANZ und VOGELFREY schafft es die rockige Schunkel- und Sauf-Musik immer wieder auf die Bühnen verschiedenster Veranstaltungen. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/froene-dem-honigwein-haggefugg/">Fröne dem Honigwein! &#8211; Haggefugg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HAGGEFUGG </strong>– Metgefühl<br />
Veröffentlichungsdatum: 12.11.2016<br />
Dauer: 39:19 Min.<br />
Label: Eigenproduktion<br />
Genre: Mittelalter-Rock</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>An Mittelalter-Rock mangelt es den Deutschen nicht. Mit Formationen wie <strong>IN EXTREMO</strong>, <strong>FEUERSCHWANZ</strong> und <strong>VOGELFREY</strong> schafft es die rockige Schunkel- und Sauf-Musik immer wieder auf die Bühnen verschiedenster Veranstaltungen. Neben den einschlägigen Gruppierungen, die schon einige Jahre lang auf Konzerten rumturnen, trauen sich auch immer wieder neue Musiker, mit einem solchen Projekt an den Start zu gehen. Mit dem Album „Metgefühl“ drängt nun eine neue Gruppe auf den Markt, um die Zuschauer zu unterhalten. Darf ich vorstellen: <strong>HAGGEFUGG</strong>!</p>
<p>Oder um es mit den ersten Worten des gleichnamigen Intros zu „Metgefühl“ zu sagen: „Herzlich willkommen zur METagszeit!“ Das knapp einminütige Intro erinnert mit dem schrägen Durcheinander-Gegröhle und Unsinn-Gequatsche stark an so manche Sprachnachricht auf Festivals, in der die ach so lustigen Begleiter ihren Teil beisteuern und die Nachricht um ein paar äußerst witzige Kommentare anreichern. Ich weiß bereits jetzt, dass sich die Truppe nicht allzu ernst nimmt und ich hier keine philosophischen Meisterleistungen erwarten brauche. Wer beim Titel „Metgefühl“ noch nicht wusste, was ihn erwartet, der weiß es jetzt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/8vzNzRFv99Y?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Los geht’s mit <em>„Met.Wirt.Bestellt!“</em>. Und das fetzt! Der Refrain besteht aus selbigen Worten und ist demnach denkbar einfach, gleichsam aber auch sehr eingängig. Es dauert nicht mal bis zum Ende des Songs, da beginne ich schon mitzusingen. Heiterer Mittelalter-Rock, angereichert mit charakteristischen Dudelsack-Einlagen. Schnieke!</p>
<p>Eine Spur rauer, aber erneut mit einfach gehaltenen Texten zeigt sich <em>„Trinkt Aus!“</em>. Die klaren Gesangspassagen und der Refrain klingen gut, doch die rau gehaltenen Gesänge überzeugen mich nicht. In erster Linie erinnert das an Gekrächze – was angesichts des Künstlernamens „Gregor Krähenkehle“ von <strong>Yannick Delseit</strong> wohl sogar angestrebt worden ist. Vielleicht hätte man darauf aber lieber verzichtet, denn die klaren Abschnitte klingen doch erheblich besser. Trotzdem ein netter Song.</p>
<p>Schnörkelloser gibt sich da die <em>„Krähenweise“</em>, die mit weniger instrumentalem Bombast etwas ruhiger abläuft. Ein angenehmer Titel, der eine kleine Verschnaufpause bietet. Bevor es wieder richtig fix losgeht? Mehr oder weniger. Auch <em>„Spielmannssünden“</em> ist etwas rauer und nicht ganz so unbeschwert wie der Beginn des Albums gehalten. Der schnelle, eher weniger melodiöse und wiederum krächzig gehaltene Gesang klingt eigenartig, gestaltet sich durch das Wechselspiel mit den zwischengerufenen Background-Gesängen aber durchaus faszinierend und hebt den Titel von anderen ab.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12191 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Haggefugg-BAnd.jpg" alt="haggefugg-band" height="540" width="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Haggefugg-BAnd.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Haggefugg-BAnd-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Haggefugg-BAnd-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>Wie schon erwähnt, sind die Klargesänge die stärkeren. Deshalb funktioniert <em>„In Der Schenke“</em> mit seinen schnellen Textpassagen auch besser als <em>„Tapferes Herz“</em>, das auf einem Zusammenspiel von Krächzgesang und langsam-kraftvollen Klargesangspassagen fußt. Eins haben beide Titel aber gemeinsam: sie stehen klar im Schatten von <em>„Met.Wirt.Bestellt!“</em>, welches einen Start hingelegt hat, dem die folgenden Titel nichts entgegenzusetzen hatten.</p>
<p><em>„Ai Vist Lo Lop“</em> legt wieder etwas mehr Spielfreude an den Tag, während <em>„Villemann Og Magnhild“</em> dahinplätschert, ohne starken Eindruck zu hinterlassen. Beide Titel kommen mit normalem Gesang aus, was gefällt. Richtig fette Highlights sind aber auch diese beiden Titel nicht. <em>„Danse Du Ventre“</em> hinterlässt ein lachendes und ein weinendes Auge: der Refrain hat richtig Energie und ein wenig Härte (so viel Härte, wie man bei Mittelalterrock erwarten darf). Alles dazwischen ist aber eher schlecht als recht geraten und zieht den Song wieder runter. Da wäre mehr drin gewesen.</p>
<p>Mit <em>„Seemannsgarn“</em> bietet man nochmal eine stimmige Ballade, die ins Ohr geht. Man möchte sein Feuerzeug rausholen und über dem Kopf hin und her schwenken. <strong>HAGGEFUGG</strong> zeigen hier endlich, dass sie auch mit langsamen Titeln überzeugen können. Abschließend folgt noch der zweieinhalbminütige Bonustrack <em>„Plattgekontert“</em>, auf den man aber besser verzichtet hätte. <em>„Seemannsgarn“</em> wäre definitiv der bessere Ausklang gewesen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/froene-dem-honigwein-haggefugg/">Fröne dem Honigwein! &#8211; Haggefugg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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