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	<title>Nagelfar Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Nagelfar Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Mehr als nur Panik &#8211; F41.0 im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Jun 2017 06:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachdem ich vom aktuellen Album „Bürde“ des Black Metal-Projekts F41.0 mehr als positiv überrascht wurde, ergab sich die Gelegenheit, Mastermind Hysteriis Hintergründe zur Band, dem aktuellen Werk und dem Stand der Dinge in Sachen (Untergrund)-Musik zu entlocken. &#160; Aus der Asche S: ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mehr-als-nur-panik-f41-0-im-interview/">Mehr als nur Panik &#8211; F41.0 im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Nachdem ich vom aktuellen Album <span style="color: #000000;"><a href="https://silence-magazin.de/die-buerde-voranzuschreiten-f41-0/">„Bürde“</a></span> des Black Metal-Projekts F41.0 mehr als positiv überrascht wurde, ergab sich die Gelegenheit, Mastermind Hysteriis Hintergründe zur Band, dem aktuellen Werk und dem Stand der Dinge in Sachen (Untergrund)-Musik zu entlocken.</h4>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Aus der Asche</h2>
<p align="LEFT"><strong><em>S</em>: </strong><strong>Hallo Hysteriis. Glückwunsch zur Veröffentlichung von „Bürde“! Ich hoffe, das Album bekam bisher einiges an Aufmerksamkeit und Promotion. Wie zufrieden bist du mit dem Endresultat und wie schaut das Feedback aus, das du bis jetzt bekommen hast, sowohl von Fans als auch der Fachpresse?</strong></p>
<p><strong>Hysteriis (H. im Folgenden):</strong> Grüße dich. Die meisten Rezensionen werden wohl erst nach und nach veröffentlicht werden, weshalb ich jetzt nur einen groben Überblick darüber habe, wie das Album von der Öffentlichkeit wahrgenommen wird. Das, was ich allerdings bisher lesen konnte oder mir von Menschen aus meinem Bekanntenkreis herangetragen wurde, war bislang ausschließlich positiver Natur. Externe Wahnehmung spielt für mein Verhältnis zu dem was ich tue allerdings keine Rolle.<br />
Ich bin einerseits heilfroh, dass ich den für mich doch sehr kräftezehrenden Akt des Entstehungsprozesses mit der Veröffentlichung endlich abschließen konnte. Andererseits bin ich auch stolz darauf das, was ich beim Schreiben des Materials im Kopf hatte, nahezu 1:1 umgesetzt zu haben. Das ist das Wichtigste.</p>
<p><strong><em>S</em>: Kannst du unseren Lesern einen kurzen Abriss zur Bandgeschichte geben und die Grundintention des Schaffens von F41.0 erläutern?</strong></p>
<p align="LEFT"><strong>H.:</strong> Ich habe das Projekt 2007 ursprünglich ins Leben gerufen, um mir ein notwendiges Ventil neben meinen “Hauptbands” <strong>ATRAS CINERIS</strong> und <strong>KRATEIN</strong> zu verschaffen. Ich hatte im Laufe der Zeit ein paar ziemlich obskure und persönliche Songs geschrieben, welche nicht für etwaige Studioaufnahmen oder gar eine Veröffentlichung in Frage kommen sollten. Dank einiger Freunde, welche mich über Jahre hinweg immer wieder dazu anstachelten, mir einen Ruck zu geben, entschloß ich mich dann doch zum Gegenteil. So erschien das Debütalbum “Near Life Experiences” über ein kleines, kurzlebigs Label namens “Empyre Music” im Jahre 2013. Meine Hauptband <strong>ATRAS CINERIS</strong> hatte sich zwischenzeitlich aufgelöst und so begann ich daraufhin, die Arbeiten an <strong>F41.0</strong> zu intensivieren. Es folgten erste Livekonzerte und im Jahr 2015 begann ich mit den Aufnahmen zum Nachfolger “BÜRDE”. Das Album wurde am 19.05.2017 von der Geisterasche Organisation veröffentlicht.</p>
<p><strong><em>S</em>: Warum ist die F41.0 DER passende Name für diese Musik?</strong></p>
<p align="LEFT"><strong>H.:</strong> Weil Musik, Texte und Artwork das verkörpern, was unter dem ICD „F41.0“ klassifiziert wird.</p>
<p><strong><em>S</em>: Wie kam es dazu, dass dein Projekt beim Geisterasche Label gelandet ist?</strong></p>
<p align="LEFT"><strong>H.:</strong> Wir kamen vor ein paar Jahren durch mein Mitwirken bei <strong>KRATEIN</strong> in Kontakt und darauf basierend ist man sich auf Konzerten oder anderen Gelegenheiten immer mal wieder über den Weg gelaufen. Irgendwann erhielt ich von ihnen (Geisterasche Organisation &#8211; Anm. d. Redaktion) die Anfrage, ob ich mir vorstellen könne, mit <strong>F41.0</strong> bei einem der von ihnen organisierten Konzerte aufzutreten. Was ich nach kurzer Überlegung auch in Angriff nahm. Wir verfolgten unsere Wege weiter und so wurde ich relativ schnell nach Gründung ihres Labels gefragt, ob ich Interesse daran hätte, ihrem “Stall” beizutreten. So kam dann eins zum anderen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/JaXI_RRQ9sQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Bürde</h2>
<p><strong><em>S</em>: Steigen wir nun tiefer in den Kontext von „Bürde“ ein. Wie verliefen die Aufnahmen? Waren die vielen Gastbeiträge von vornherein geplant oder ergab sich dies auf natürliche Art und Weise im Fortschritt der kompletten Produktion?</strong></p>
<p><strong>H.:</strong> Die Aufnahmen waren ebenso inspirierend wie auslaugend, wenn ich ehrlich sein soll. Das Album ist in vier verschiedenen Studios und Städten entstanden und rein organisatorisch war es dabei nicht immer ganz einfach, alles reibungslos vonstatten gehen zu lassen. Die kreative Energie, die der aufwändige Aufnahmeprozess in Gang gesetzt hat, war für mich allerdings ungleich stärker zu spüren als gewohnt. Wir haben uns gerade bei den Drum- und Gitarrenaufnahmen ungemein viel Zeit dafür genommen, das richtige Soundgewand für die Stücke zu finden. Und auch der von dir angesprochene Einsatz von Gastmusikern war elementarer Bestandteil dieses Prozesses.<br />
Der ursprüngliche Ansatz bestand dabei sogar darin, jedes der sechs Stücke von einem anderen Sänger intonieren zu lassen. Die Idee hinter dem Album hatte danach geschrien, von sechs abweichenden Protagonisten herausgetragen zu werden. Je weiter die Aufnahmen jedoch fortgeschritten waren, desto klarer wurde, dass der rote Faden des Albums mit diesem Vorhaben zu sehr Gefahr lief, verloren zu gehen. Also entschloß ich mich, das Ganze auf (immer noch stolze) vier Gastsänger zu reduzieren um den Songs mehr Raum zu geben. Im Nachhinein sicherlich die richtige Entscheidung, denke ich.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ich lese in den Texten viel Sehnsucht nach einem anderen (Gemüts-)zustand, als dem Vorherrschenden, einem Blick in die „Ferne“ und viel Leid, welches hinausgeschrien wird, heraus. Was ist für dich die „Bürde“, die du auf dem Album beschreibst?</strong></p>
<p><strong>H.:</strong> Die von dir genannten Attribute sind mit Sicherheit Teilaspekte der Thematik, ja. Grob gesagt befasst sich “BÜRDE” vor allem mit dem Gefühl des Ausgeliefertseins und unfreiwilliger Passivität, wenn du so willst. Jedes Stück steht dabei im klaren Kontext dieses Grundgedankens, auch wenn sich die jeweiligen Songs inhaltlich stark voneinander abgrenzen. Dir bleibt also, so ausgelutscht es auch klingen mag, bewusst Interpretationsspielraum zum Beantworten dieser Frage. Wir haben uns dennoch dazu entschieden, die Texte des Albums dieses Mal abzudrucken, um einen genaueren Einblick in die lyrische Seite gewinnen zu können. Ich glaube auch, dass “BÜRDE” vor allem von seiner Gesamtheit in Ton, Bild und Wort lebt.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ich empfinde das Cover- und Albumartwork als sehr stimmig. Was war die Intention, welche du mit dem Artwork ausdrücken wolltest und wie genau entspricht das Endresultat deinen ursprünglichen Vorstellungen?</strong></p>
<p align="LEFT"><strong>H.:</strong> Mir war wichtig, die lyrischen Inhalte in ein möglichst vielschichtiges, handgemaltes Cover gepackt zu wissen. Ich habe der von mir sehr geschätzten Künstlerin <strong>WAEIK</strong> daraufhin nur ein paar wage Informationen dazu gegeben, was “BÜRDE” inhaltlich darstellt und ihr bewusst allen Freiraum zur Gestaltung gelassen. Was letzten Endes dabei herausgekommen ist, spricht für sich, denke ich.</p>
<blockquote>
<p align="LEFT">Ich bin immer noch sprachlos, wenn ich das Gemälde sehe &#8230;</p>
</blockquote>
<p><strong><em>S</em>: Plant ihr das Album live umzusetzen und gibt es dazu spezielle Ideen? Wie kann sich der Leser allgemein einen Auftritt von F41.0 vorstellen?</strong></p>
<p align="LEFT"><strong>H.:</strong> Ich denke nicht, dass wir das Album in Gänze spielen und unsere Auftritte dementsprechend abstimmen werden.<em> “Kokytos”</em> und <em>“E.V.A.”</em> sind aber bereits länger Teil unserer Setlist, und auch wenn ein paar Stücke des Debüts live nicht wegzudenken sind, werden wir sicherlich ein paar weitere Songs von “BÜRDE” mit einbauen.<br />
Auftritte von <strong>F41.0</strong> sind optisch eher unspektakulär. Keine “Rituale” oder Zeremonien, keine Kerzen oder sonstigen Schnickschnack. Wir halten es optisch pechschwarz und in der Darbietung energetisch!</p>
<p align="LEFT"><strong><em>S</em>: Wie sehen deine Wünsche und Vorstellungen für das weitere Wirken von F41.0 aus?</strong></p>
<p><strong>H.:</strong> Die nahe Zukunft von <strong>F41.0</strong> ist tatsächlich schon ziemlich konkret, weshalb weiterführende Vorstellungen zu sehr in der Ferne liegen, als das ich mich mit ihnen beschäftigen wollte. Wir werden versuchen, das neue Material endlich live vorstellen zu können. Danach sind Aufnahmen für eine Split-Veröffentlichung geplant. Parallel arbeite ich am Nachfolger von “BÜRDE”, welcher &#8211; Stand jetzt &#8211; wieder etwas ungezügelter und rauer als das aktuelle Album auszufallen scheint. Aber auch wenn bereits einige Songs geschrieben wurden, werde ich dem Material die Zeit geben, die es braucht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/f67fYazWMYY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Von Konzeptalben und dem Loslassen weltlicher Dinge</h2>
<p><strong><em>S</em>: Im letzten Interviewsegment bitte ich dich aus Sicht des Metalhörers bzw. -liebhabers zu antworten. Wie wichtig sind dir als Konsument Texte im Metal bzw. allgemein in der Musik? Ich habe den Eindruck und ertappe mich leider selbst oft genug dabei, dass ich den Texten zu wenig Beachtung schenke.</strong></p>
<p align="LEFT"><strong>H.:</strong> Das ist auch immer eine Frage der Stilistik, denke ich. Es gibt einige Metalalben, die erst durch genanntes Zusammenwirken von Songs, Artwork und Texten interessant werden. Wenn die Idee hinter diesen Veröffentlichungen mein Interesse weckt, bin ich automatisch von der lyrischen Seite ebenso gefesselt wie von der musikalischen. Konzeptalben, wie beispielsweise “Zyklus” von<strong> LUNAR AURORA</strong> oder<strong> NAGELFAR</strong>s “Srontgorrth” werden für mich jedenfalls ewig eine Sonderrolle genießen.<br />
Ich kann mich aber natürlich auch für Kapellen begeistern, deren Texte absolut trivial oder uninteressant sind. Gerade im Metalbereich würde man wohl manche Perle unfreiwillig übergehen, wenn man sich rein auf die Texte konzentriert. Da geht es dann aber auch meist eher darum, die aktuelle Stimmung mit dieser “trivialen” Musik zu untermauern. Konzeptalben schaffen es, im Gegenzug meine Stimmung maßgeblich zu prägen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Was ist deine Meinung zu politischen Themen in der Musik? Hat dies eine Berechtigung oder sollte und kann Kunst überhaupt unpolitisch sein (unabhängig vom &#8222;Rechts/Links&#8220; Thema bzw. Schema)?</strong></p>
<p align="LEFT"><strong>H.:</strong> Gute Frage, zu der ich eigentlich keinen festen Standpunkt meinerseits nennen kann. Politisch motivierte Kunst begegnet uns ja seit Jahrhunderten kontinuierlich als mehr oder weniger dezentes Stilmittel zur Kritikäußerung. Die Wirkung zielgerichteter, politisch motivierter Kunst ist sicher nicht zu unterschätzen und Musikrichtungen wie Punkrock waren maßgeblich zur Gestaltung der heutigen musikalischen Strömungen mitverantwortlich.<br />
Ich selbst kann mit polit- oder sozialkritischen Inhalten in der Musik allerdings recht wenig anfangen, um ehrlich zu sein. Musik bietet an sich eine großartige Plattform sich von diesseitigen, greifbaren Umständen zu lösen, weshalb ich dieses Mittel niemals dafür nutzen könnte, meinen Wahl-O-Mat zu vertonen.<br />
Das ist auch einer der Gründe, warum ich Konzertanfragen zusammen mit klar rechts- oder linksorientierten Bands seit jeher ablehne und diese strikte Linie auch beibehalte. <strong>F41.0</strong> sieht sich nicht als Teil der Bewegung, die ihre privaten politischen wie sozialen Ansichten in die Öffentlichkeit trägt.</p>
<p><strong><em>S</em>: Interessiert dich die (Black) Metalszene und wenn ja, ist diese in deiner Region präsent und produktiv?</strong></p>
<p align="LEFT"><strong>H.:</strong> Das ist immer so eine Sache. Ich interessiere mich sicherlich nicht für den neuesten Tratsch und Klatsch über Musiker XX oder Blogger XY. Ich besuche allerdings immer noch sehr gerne Black-Metal-Konzerte und pflege Kontakte zu den Menschen, die es mir wert sind. Baden-Württemberg bietet bekanntlich jede Menge interessanter Black-Metal-Bands, auf die man an dieser Stelle sicherlich nicht gesondert eingehen muss. Aus direktem Dunstkreis lassen sich allerdings sicherlich<strong> SIGNUM: KARG</strong> und <strong>NARVIK</strong> nennen, welche nun seit einiger Zeit hochwertige Musik veröffentlichen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Rein hypothetisch – mit welchem Künstler würdest du liebend gern einmal zusammenarbeiten?</strong></p>
<p align="LEFT"><strong>H.: A. Meilenwald</strong> (ehemals <strong>NAGELFAR</strong>, heute <strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>) habe ich stets für sein Songwriting bewundert. Selbiges gilt für <strong>Vindsval</strong> von <strong>BLUT AUS NORD</strong>. Vor zehn Jahren hätte sicherlich auch <strong>Matt Bellamy</strong> von <strong>MUSE</strong> dazu gezählt. Heute würde dabei wohl eher eine ungemein kitschige Elektropop-Nummer herauskommen, haha.</p>
<p><strong><em>S</em>: Zum Abschluss möchte ich dich bitten, 3 Alben/Bands zu nennen, die dich in der letzten Zeit begeistert haben und die du uns ans Herz legen möchtest.</strong></p>
<p><strong>H.:</strong> Kurz und schmerzlos, ohne Angabe von Gründen:</p>
<p align="LEFT"><strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong> – &#8222;Exuvia&#8220;<br />
<strong>MGLA</strong> – &#8222;Exercises in Futility&#8220;<br />
<strong>BETHLEHEM</strong> – &#8222;Bethlehem&#8220;</p>
<p><strong><em>S</em>: Ich danke dir sehr für das Interview und wünsche dir/euch weiterhin alles Gute und viel Erfolg mit dem Album!</strong></p>
<p><strong>H.:</strong> Vielen Dank für dein Interesse.</p>
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		<title>Chronik einer deutschen Kultband &#8211; Nagelfar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2017 08:34:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Szene]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten berichteten wir über die geplante Neuauflage beziehungsweise Erweiterung der Diskographie des deutschen Black-Metal-Urgesteins NAGELFAR auf Vinyl und CD über das &#8222;hauseigene&#8220; Label Ván Records. Nun ist es am 10. Februar 2017 endlich soweit. Dies möchte ich zum Anlass nehmen, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/chronik-einer-deutschen-kultband-nagelfar/">Chronik einer deutschen Kultband &#8211; Nagelfar</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Vor einigen Monaten <a href="https://silence-magazin.de/the-past-is-alive-nagelfar-re-releases/">berichteten</a> wir über die geplante Neuauflage beziehungsweise Erweiterung der Diskographie des deutschen Black-Metal-Urgesteins <strong>NAGELFAR</strong> auf Vinyl und CD über das &#8222;hauseigene&#8220; Label <strong>Ván Records</strong>. Nun ist es am 10. Februar 2017 endlich soweit. Dies möchte ich zum Anlass nehmen, um euch mit dem Schaffen dieser für mich ganz besonderen Band vertraut zu machen. Zudem skizziere ich die anderen musikalischen Betätigungsfelder der Protagonisten.</h4>
<p><span id="more-13278"></span></p>
<p>Zum Anfang gehen wir weit zurück in das Jahr 1993. Die zweite Welle des Black Metal kommt langsam aber sicher in seine Blütephase und namenhafte Bands wie etwa<strong> IMMORTAL</strong>, <strong>DARKTHRONE</strong>, <strong>EMPEROR</strong> und <strong>BURZUM</strong> veröffentlichen Klassikermaterial und prägen das Genre nachhaltig. In Deutschland ist von Black Metal noch nicht wirklich viel zu sehen und zu hören. Nationale Größen wie <strong>SECRETS OF THE MOON</strong> oder <strong>DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT</strong> brauchen noch ein paar Jahre, um aus der Taufe gehoben zu werden.</p>
<p>So fanden sich nun 1993 <strong>Alexander von Meilenwald</strong> am Schlagzeug und <strong>Zorn</strong> an der Gitarre zusammen um ihre Vision von &#8222;schwarzem Metall&#8220; zu realisieren und benannten ihre Band <strong>NAGELFAR</strong>. Der Name &#8211; im Original Naglfar, wie auch die deutlich bekanntere schwedische Black-Metal-Band &#8211; bezeichnet das Totenschiff, welches in der nordischen Mythologie zur Dämmerung der Götter in See stechen würde. Ein wahrhaft endzeitlicher Name!</p>
<blockquote><p><strong>Meilenwald</strong> zur Gründung der Band: &#8222;Es war die Faszination der Musik. Die Musik, die wir damals spielten, war quasi Death Metal. Eigentlich eher Krach, haha. Irgendwann stellten wir dann fest, daß sich unsere musikalischen Vorlieben etwas gewandelt haben. Also begannen wir mit einer neuen Band mit neuer Musik.&#8220;&nbsp; (Quelle:<a href="http://www.legacy.de/stories/archiv/item/18521-nagelfar"> www.legacy.de</a>)</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die frühen Demo-Tage</h2>
<p>In den ersten 2 Jahren der Bandexistenz gab es jedoch kein vollständiges Line-Up, bis 1995 im Aachener Raum <strong>Sveinn von Hackelnberg</strong> am Bass und <strong>Jander</strong> am Gesang zur Band stießen. Das erste Demo &#8222;Als die Tore sich öffnen&#8220; wurde noch im gleichen Jahr in kleiner Stückzahl veröffentlicht. Von Anfang an zeigte sich der Anspruch, schwarzmetallische Gewalt mit großer Epik, einem Gespür für Melodie und durchdachten lyrischen Konzepten zu verbinden, selbst wenn das Ganze, wie zu dieser Zeit üblich, noch sehr rau und nach Low-Fi klang.</p>
<p>Das zweite Demo &#8222;Jagd&#8220; (1996) wurde den großen Ambitionen schon deutlich mehr gerecht. Die Komplexität der Songs und die spielerische Klasse der Band reifte und dennoch ging es weiterhin in großen Teilen grimmig und brutal zur Sache. Auch die Variabilität von <strong>Jander</strong>s Gesang war hier schon sehr gut zu erkennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/qlVL3TzM8NI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Debütalbum</h2>
<p>1997 war es nach einer gemeinsamen Split mit <strong>DARK EMBRACE</strong>, in welcher Sänger <strong>Jander</strong> ebenfalls tätig war, und einem unterzeichneten Plattenvertrag mit dem deutschen Label <strong>Kettenhund Records</strong>, Zeit für das Debütalbum &#8222;Hünengrab im Herbst&#8220;. Und dieses KANN meiner Meinung nach zu Recht als Meilenstein des deutschen Black Metals bezeichnet werden. Alle auf den Demos herausgearbeiteten Stilistiken wurden ausgebaut, verfeinert und auch klanglich durch die Aufnahmen im damals noch jungen <strong>Stage One Studio</strong> von <strong>Andy Classen</strong>, seines Zeichens Gitarrist der Kult-Thrasher von <strong>HOLY MOSES</strong> oder auch den längst vergessenen <strong>RICHTHOFEN</strong>, in das rechte Licht gerückt. Schwarzmetallische Brachialität kombiniert mit tollen Melodien und epischem Songwriting, erzeugten Hymnen und Werke wie etwa <em>&#8222;Schwanengesang&#8220;</em>, <em>&#8222;Der Flug des Raben&#8220;</em> oder das schon vom ersten Demo bekannte<em> &#8222;Seelenland&#8220;</em>. Nach über 20 Jahren des Bestehens hat dieses Album nichts von seinem Glanz verloren, klingt auf der einen Seite charmant nach dem &#8222;Geist&#8220; der 90er und wirkt auf der anderen Seite alles andere als altbacken. Bei einer solch leidenschaftlichen Darbietung und so guten Songs ist dies aber auch kein Wunder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>&#8222;Wertensuche Fährtensuche Gefährtensuche<br />
Auf den verborgenen Pfaden der Ahnen<br />
Wohin führt er uns?&#8220; (aus dem Song<em> &#8222;Hünengrab im Herbst&#8220;</em>)</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=S43UNJ7bzjU</p></blockquote>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>&#8222;Sronntgorth&#8220; oder von einer großen konzeptionellen Hürde</h2>
<p>Das Zweitwerk <strong>NAGELFAR</strong>s &#8222;Sronntgorth: die Macht erfaßte das Meine wie die Angst das Blut der Anderen&#8220; folgte 2 Jahre später und stellt das mit Abstand ambitionierteste Werk der Aachener dar. Die Idee einer totalen Sonnenfinsternis, dem Sterben des Planeten, alles aus Sicht des Kriegers <strong>Sronntgorth</strong> erzählt, wurde in 5 überlange Kapitel gegliedert, wovon vier die Jahreszeiten und den Verfall symbolisieren und der Schlusspart <em>&#8222;Willkommen zu Haus&#8220;</em> das Ende und den großartigen Abschluss dieser Dystopie heraufbeschwört. Das <strong>Sronntgorth</strong>-Konzept jedoch findet seinen Ursprung in den Anfangstagen der Band und wurde schon auf den vorherigen Veröffentlichungen behandelt. Bis auf das Kapitel <em>&#8222;Herbst&#8220;</em>, welches auf dem ersten Album Platz fand, waren die Darbietungen jedoch deutlich rauer und minimalistischer.</p>
<p>Somit stellt das Album eher eine Wiederaufnahme und Vergrößerung einer alten Idee dar und wurde auch von der Bandseite eher als Compilation, denn als vollwertiges Album betrachtet. Besonders interessant ist der Einsatz elektronischer Elemente, die im vierten Kapitel <em>&#8222;Winter&#8220;</em> in einen rein elektronischen Song münden, an dem sich bis zum heutigen Tage die Geister scheiden. Ich kann mich nach all den Jahren des Hörens nicht wirklich damit anfreunden. Andererseits war die Kompromisslosigkeit und das im wahrsten Sinne des Wortes Pfeifen auf Konventionen eine tolle Sache, die die Band damals schon vom in der Black-Metal-Szene verhafteten rückwärtsgewandten Denken abhob. <strong>NAGELFAR</strong> zogen ihr Ding durch und entwickelten gerade deshalb einen ganz eigenen Sound, der immer klar im Black Metal verwurzelt war und dennoch herrlich frisch und unverbraucht klang. Hervorheben möchte ich noch das musikalische Hauptmotiv <strong>Sronntgorth</strong>s, welches in jedem Song Verwendung findet und immer wieder in abgewandelter Form eingebaut wurde. Dadurch wird eine große Albumidentität geschaffen und dieses Motiv fräst sich unbeirrbar in die Gehörgänge. Hört euch einfach das Album an und ihr wisst wovon ich spreche.</p>
<blockquote><p><strong>Meilenwald</strong> zur Idee und Umsetzung der <strong>Sronntgorth</strong>-Thematik: &#8222;Die Idee dazu ist eigentlich sehr alt. Wir hatten schon nach dem ersten Kapitel (vom ersten Demo &#8211; Anm. d. Verf.) die Idee, das Konzept, so es abgeschlossen werden würde, als Ganzes zu präsentieren, um zu sehen, wie sich die einzelnen Teile miteinander vereinen lassen. Es war einfach das musikalische Experiment, die Herausforderung, die uns reizte.&#8220; (Quelle: <a href="http://www.legacy.de/stories/archiv/item/18521-nagelfar">www.legacy.de</a>)</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-76OsLOjH1A?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>&#8222;Virus West&#8220; &#8211; auf neuen Pfaden</h2>
<p>Schon während der Aufnahmen zu &#8222;Sronntgorth&#8220; verließ Sänger <strong>Jander</strong> die Band und kehrte zudem der gesamten Metalszene den Rücken. Es sollte jedoch nicht das letzte Mal gewesen sein, dass man etwas von ihm hörte. Im befreundeten Musiker <strong>Zingultus</strong>, der damals bei <strong>GRAUPEL</strong> und <strong>DESECRATION</strong> tätig war und heutzutage bei <strong>ENDSTILLE</strong> seine Stimmbänder malträtiert, wurde letztendlich Ersatz gefunden. Die Bandmitglieder hatten außerdem in den 90er-Jahren mit einigen anderen Leuten den sogenannten &#8222;Wod-Ván&#8220; gegründet, einen losen Zusammenschluss befreundeter Black-Metal-Musiker aus dem Raum Aachen. So kam es, dass speziell <strong>Alexander von Meilenwald</strong> auch bei anderen Projekten dieses &#8222;Zirkels&#8220; mitwirkte und dies teils heute noch tut. Etwa beim kultigen Demoprojekt <strong>HEEMAT</strong> oder der War-Metal-Band<strong> TRUPPENSTURM</strong>.</p>
<p>Doch zurück zum Totenschiff. Das Bandgefüge schien vorerst stabil, im Label <strong>Ars Metalli</strong> wurde ein neuer Partner gefunden und bevor ein neues Album erschien, steuerte die Band noch die Songs<em> &#8222;Moment der Hysterie&#8220;</em> zu einer Split mit <strong>BLUTTAUFE</strong> und dem heute begehrten Sammlerstück &#8211; der Wurzelgeister Compilation &#8211; den Song <em>&#8222;Der Erlösung Totgeburt&#8220;</em> bei. Diese waren keinesfalls auf dem produktionstechnischen Standard der Langspielplatten, sondern roh, unterproduziert und allgemein eher an den Demotagen orientiert. Diese Rückbesinnung sollte sich auf dem leider letzten Album &#8222;Virus West&#8220;, welches 2001 erschien, bemerkbar machen. Die Band wollte einen sehr rohen Klang, entschied sich schlussendlich jedoch durch das erneute Aufnehmen in den <strong>Stage One Studio</strong>s für einen Kompromiss, um keinen zu harten Bruch im Hauptschaffen der Band zu erzeugen.</p>
<p>&#8222;Virus West&#8220; kam somit deutlich grimmiger und gitarrenorientierter daher, enthielt jedoch alle bekannten und geliebten Trademarks. Die Epik war vorhanden, auch das Gespür für tolle Melodien und doch klang die Band nie so brutal wie auf diesem Album. Der abschließende Song <em>&#8222;Meuterei&#8220;</em> dürfte wohl zu einem der besten Black-Metal-Songs aller Zeiten gehören. Auch wenn damals noch nicht abzusehen war, dass dies der offizielle Abgesang der Band sei, so stellt dieses Werk und speziell dieser Song einen wahrhaftig mächtigen Abschluss dar.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<h2>Der Abgesang und was danach kam</h2>
<p>Im Jahr 2003&nbsp; ließ Gitarrist <strong>Zorn</strong> verlauten, dass er nicht mehr die Motivation und Hingabe für die Band aufbringen könne und entschied zusammen mit <strong>Meilenwald</strong> die Band auf Eis zu legen, da <strong>NAGELFAR</strong> nur mit beiden Akteuren existieren könne. Zuvor war noch die &#8222;Ragnarök&#8220;-EP aufgenommen worden, von der jedoch nur wenige Exemplare existieren, die unter Freunden und nahe stehenden Personen verteilt wurden. Das Material wird auf der im Zusammenhang mit den Wiederveröffentlichungen erscheinenden Compilation &#8222;Alte Welten&#8220; erstmals offiziell zugänglich gemacht.</p>
<p>Nichtsdestotrotz sollte das Ende der Band jedoch nicht das künstlerische Ende der Beteiligten bedeuten. <strong>Meilenwald</strong> begann unverzüglich mit den Arbeiten an seinem Projekt <strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong> und schafft damit bis heute extrem starke Alben in der Schnittmenge von Black Metal, Death Metal, Doom, Ambient und experimenteller Musik. Ex-Bassist <strong>Sveinn</strong> gründete, in der Motivation, das erste Album des neuen Projekts <strong>Meilenwald</strong>s zu veröffentlichen,<strong> Ván Records</strong> (der Name leitet sich wiederum vom zuvor angesprochenen &#8222;Wod-Ván&#8220; ab). Dieses Label bekam spätestens mit dem Erfolg der Occult-Retro-Rocker<strong> THE DEVIL´S BLOOD</strong> eine Menge Aufmerksamkeit und gehört heute zu einem der bekanntesten und qualitativ stärksten Indie-Labels der gesamten Metalszene.</p>
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<p>Doch auch Gitarrist <strong>Zorn</strong> tobt sich musikalisch weiterhin mit seinem Projekt <strong>SIMPLE EXISTENZ</strong> aus, welches auch auf der kürzlich <a href="https://silence-magazin.de/geisterasche-zusammenkunft-compilation/">vorgestellten Zusammenkunft Compilation</a> mit dem Demo-Song<em> &#8222;Lava&#8220;</em> vertreten war. Stilistisch deckt die Musik eine extrem große Bandbreite extremer Metal- und Rockmusikarten ab. Auf dem letzten Song <em>&#8222;Schaben&#8220; </em>des bislang einzigen Albums &#8222;Das Leben vor dem Tod&#8220;, kehrte sogar <strong>Jander</strong> zurück ans Mikro und lieferte eine absolute authentische und heftige Gesangsdarbietung ab.</p>
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<p><strong>Zingultus</strong> hingegen arbeitete in den Jahren nach <strong>NAGELFAR</strong> vermehrt an den beiden Alben seiner alten Band <strong>GRAUPEL</strong> und ist zudem seit dem Ausstieg des ehemaligen <strong>ENDSTILLE</strong>-Sängers <strong>Iblis</strong> bei den Kielern aktiv und überzeugt auch dort mit einer sehr starken Sangesleistung.</p>
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<p>Letztendlich gibt es meiner Meinung nach mehr als genug von sehr guten deutschen Black-Metal-Kombos, auch wenn diese nicht gerade dafür bekannt sind, das gesamte Genre geprägt zu haben, wie etwa die skandinavischen oder französischen Vorreiter. In früheren Tagen schaffte es eine Band wie <strong>NAGELFAR</strong> jedoch ihre ganz eigene und bis heute extrem hochwertige Interpretation dieser dunklen Spielart abzuliefern und ist deshalb nach wie vor ein Name der immer wieder genannt wird, wenn es um großartigen, einheimischen Black Metal geht.</p>
<p>Wer das Schaffen der Band bis jetzt noch nicht auf dem Schirm hatte, sei angehalten, ein wenig Zeit in die Werkschau der Aachener zu investieren. Die Wiederveröffentlichungen über <strong>Ván Records</strong> und das Zugänglichmachen alten Archivmaterials bieten dazu eine gute Gelegenheit.</p>
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<blockquote><p>&#8222;Wir stiften Panik und bleiben unerkannt dabei &#8211; Meuterei.&#8220; (aus dem gleichnamigen Song <em>&#8222;Meuterei&#8220;</em>)</p></blockquote>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/chronik-einer-deutschen-kultband-nagelfar/">Chronik einer deutschen Kultband &#8211; Nagelfar</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>The Past is alive! NAGELFAR Re-Releases</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2016 13:10:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Re-Release]]></category>
		<category><![CDATA[Van Records]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was lange währt wird endlich gut. Schon seit Jahren sind die Vinyl Re-Releases der Klassikeralben des deutschen Black Metal Urgesteins<strong> NAGELFAR</strong> angekündigt. Nun scheint es Ende diesen Jahres offiziell über <strong>Ván Records</strong> wirklich soweit zu sein. Zusätzlich zu den regulären Alben werden ausgewählte Demos und Raritäten ebenfalls auf Schallplatte veröffentlicht. Und wie man es von Ván Records gewohnt ist, werden sich diese auch in Sachen Verpackung und Layout nicht lumpen lassen. Eine Gesamtbox aller Wiederveröffentlichungen wird wohl ebenfalls erhältlich sein.</p>
<p>Der Vorverkauf soll wohl, wenn alles gut geht, im November starten. <strong>Be ready!</strong></p>
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<p>Quelle:<br />
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