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	<title>NRW Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>NRW Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.3: Nordrhein-Westfalen III (Hochsommer)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 May 2017 10:50:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich, der Festivalsommer ist da! Zumindest, was die Kolumne „Deutschland, deine Festivals“ mit der Serie zu Nordrhein-Westfalen angeht. Nach Ausgaben zu den Festivals im Winter sowie im Frühling, folgt nun die dritte Ausgabe, die sich mit dem absoluten Höhepunkt der Saison befasst. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-3-nordrhein-westfalen-iii-hochsommer/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.3: Nordrhein-Westfalen III (Hochsommer)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich, der Festivalsommer ist da! Zumindest, was die Kolumne „Deutschland, deine Festivals“ mit der Serie zu Nordrhein-Westfalen angeht. Nach Ausgaben zu den Festivals im Winter sowie im Frühling, folgt nun die dritte Ausgabe, die sich mit dem absoluten Höhepunkt der Saison befasst. In nur einem einzigen Monat hat das bevölkerungsreichste Land der Republik acht Festivals anzubieten – ein erstaunliches Angebot. Und da die Festivals im Hochsommer stattfinden, reden wir auch ausschließlich von Open Airs, stimmts? Nun ja, nicht ganz. Eines der Juli-Festivals kann mit einer ganz besonderen Location aufwarten. Einige unter euch ahnen sicherlich, von welchem Festival die Rede ist. Alle anderen werden es in den folgenden Absätzen herausfinden müssen …</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das größte Festival im Juli: Rockair Festival</h2>
<p>Doch fangen wir erst einmal – wie üblich – mit dem größten Festival der Ausgabe an. Es mag den einen oder anderen überraschen, doch tatsächlich handelt es sich beim <strong>Rockair Festival</strong> in Paderborn um ein blutjunges Festival, das 2017 erst zum zweiten Mal stattfindet. An einem Tag im Jahr verwandelt sich das Gelände des Schloss- und Auenparks, das in den 90ern Schauplatz einer Landesgartenschau war, in ein zuhause für alle Freunde des Rocks. Beim Auftakt 2016 konnte man auf Anhieb 3500 Zuschauer verbuchen. Da auf dem Gelände rund 5000 Besucher Platz finden, ist durchaus Potential vorhanden, um diese Zahl 2017 zu toppen.</p>
<p>Wie der Name bereits erahnen lässt, ist das <strong>Rockair Festival</strong> kein reines Metal-Festival. Als Ziel gibt der Veranstalter aus, eine möglichst große Rockauswahl mit gitarrenlastiger Musik aus unterschiedlichen Bereichen bieten zu wollen. Die sechs auftretenden Bands, zu denen sich noch der Gewinner eines Newcomer-Contests gesellt, entstammen in der Tat verschiedensten Genres. Neben Symphonic Metal (<strong>SNOW WHITE BLOOD</strong>) und einer großzügigen Portion Folk (<strong>HARPYIE</strong>, <strong>SCHANDMAUL</strong>), findet man dieses Jahr außerdem Punk (<strong>SLIME</strong>) und Darkrock (<strong>THE FRIGHT</strong>) im Line-Up. Mit <strong>EISBRECHER</strong> komplettiert eine NDH-Band als Headliner das kurze Festival. Damit hat sich das Festival bereits in eine deutlich härtere Richtung entwickelt, bedenkt man, dass im letzten Jahr neben <strong>ANY GIVEN DAY</strong> und <strong>BETONTOD</strong> auch <strong>J.B.O.</strong>, <strong>STAUBKIND</strong> und – Achtung, Schocker! – <strong>HAUDEGEN</strong> mit am Start waren. Mag sein, dass das <strong>Rockair Festival</strong> damit nichts für Diehard-Metalfans ist, die nichts mit Musik abseits des „wahren Metals“ anfangen können. Interessant wird die Veranstaltung vor allem für diejenigen, die auch mit einer Portion gemäßigterem Metal und Rock Spaß haben können. Letztere dürften für 38 € einen kurzweiligen und abwechslungsreichen Abend erleben.</p>
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<h2>3 Tage für lau: Nord Open Air</h2>
<p>Hätten die Kollegen in Paderborn ihr Festival im letzten Jahr nicht debütieren lassen, hätte sich das <strong>Nord Open Air</strong> den Titel des größten Hochsommer-Festivals NRWs geschnappt. Dieses wurde 2009 als Geburtstagsparty des <strong>Café Nord</strong> veranstaltet und kehrt seitdem jährlich wieder – typisch Geburtstag eben. Auch hier ist mit 3500 Zuschauern zu rechnen. Allerdings gibt es, neben dem Alter des Festivals, zwei gravierende Unterschiede zum ähnlich besucherstarken <strong>Rockair Festival</strong>. Nummer 1: Statt eines Abends im Zeichen der Musik, gibt es derer drei in Essen zu genießen. Nummer 2: Der Kauf eines Tickets ist nicht notwendig, denn das <strong>Nord Open Air</strong> kostet seine Besucher keinen Cent. Kein Wunder also, dass der Zulauf groß ist!</p>
<p>Das Billing ist vielfältig und beinhaltet neben einigen Spielarten des Metal (insbesondere Death und Thrash) auch Punk, Hardrock und andere Spielereien wie Reggae Metal. Dass solch namhafte Bands wie <strong>SKINDRED</strong>, <strong>DEATH ANGEL</strong> und <strong>ANNIHILATOR</strong> aufgeboten werden können, obwohl die Veranstalter kein Geld durch Ticketverkäufe einnehmen, spricht sehr für das Festival aus dem Hause <strong>Nord</strong>. Finanziert wird der ganze Spaß durch den Verkauf von Merch, Essen und Getränken sowie die Unterstützung von Sponsoren wie <strong>Monster Energy</strong> oder <strong>Jack Daniel´s</strong>. Leute, wie ihr seht, macht sich euer Konsum vor Ort sehr stark im Geldbeutel der Veranstalter bemerkbar, die euch ein geiles Fest bieten wollen. Deshalb kann ich nur immer wieder folgenden Grundsatz betonen, der generell für alle Arten von Festivals gilt: Mindestens einmal am Tag den Campingkocher beiseite lassen und euch vor Ort was an einem Stand gönnen. Sichert den Festivals, die ihr so gern besucht, das Überleben. Konsumieren für den guten Zweck. Konsumieren für die Musik!</p>
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<h2>Schon bald wieder zweitägig: Fest Evil Open Air Manrode</h2>
<p>Mit einer Besucherzahl von zurzeit ungefähr 500-600 Gästen, ist das <strong>Fest Evil Open Air Manrode</strong> das einzige Hochsommerfestival, das die 1000er-Marke unterschreitet. Und das ist gar nicht mal so schlecht, haben doch auch familiäre Festivals ihren Reiz. Seinen Anfang nahm das <strong>Fest Evil</strong> 2009 auf einem Feld am Waldesrand, dem Gelände rund um die <strong>Manroder Schutzhütte</strong>. Aus der Kalten zog das acht Bands starke Line-Up direkt 800 Besucher an. Ob dieses Erfolgs wurde die Veranstaltung 2010 schon auf zwei Tage mit 18 Bands ausgedehnt. Schwierigkeiten bei schlechter Wetterlage führten schließlich dazu, dass man im folgenden Jahr wieder zum Eintages-Konzept zurückgriff und auf den Sportplatz in Manrode umzog. Seitdem wächst das Festival wieder langsam, aber kontinuierlich.</p>
<p>2018 wird das zehnjährige Bestehen gefeiert – wie schon bei der zweiten Auflage mit zwei Tagen! Bevor es allerdings soweit ist, steht erst einmal das neunte <strong>Fest Evil</strong> am 15.07.2017 an, das nochmal mit acht Bands aufwartet. Acht Bands – und ähnlich viele Stile: Stoner-Rock (Nachwuchsband und Opener <strong>DESTILLATOR</strong>) gesellt sich zu Thrash (<strong>HOPELEZZ</strong>), Rock´n´Roll (<strong>NITROGODS</strong>) und Power Metal (<strong>TORIAN</strong>). Außerdem wird mit <strong>THOBBE ENGLUND</strong>, dem ehemaligen Gitarristen von <strong>SABATON</strong>, auch ein Crossover zwischen Metal- und Old-School-Riffing in Manrode Einzug halten. Gruppen aus den Sektoren „Mittelalternativ“, wie <strong>UNVERMEYDBAR</strong> ihren eigenen Musikstil bezeichnen, sowie Metalcore des Headliners <strong>ANNISOKAY</strong>, vervollständigen die Mischung. Das <strong>Fest Evil </strong>in Manrode ist damit vorrangig ein Festival für den vielseitigen Metalhead, der familiärere Festivals in einem gemütlichen Rahmen bevorzugt.</p>
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<h2>Gestatten: Averbeck! Tank mit Frank</h2>
<p>Wer ist denn Frank Averbeck? Scrollt mal runter, dann könnt ihr ihn sehen! Bei diesem bärtigen Herren handelt es sich nämlich um niemand Geringeren, als den Veranstalter eines Festivals, das seit seiner Erstaustragung 2014 (übrigens auf einer Fläche direkt am Haus von Frank!) vor 350 Besuchern innerhalb von zwei Jahren seine Besucherzahl mehr als vervierfachen konnte. Und waren beim dritten <strong>Tank mit Frank</strong> 2016 schon 1500 Zuschauer anwesend, soll diese Zahl 2017 noch einmal auf mindestens 2000 ausgebaut werden. Die kurze Historie des selbsternannten Premium-Festivals liest sich bereits jetzt als Erfolgsgeschichte.</p>
<p>Premium-Festival… Warum überhaupt? <em>„Wir lieben Musik und trinken gern Bier. Premium-Festival soll an Premium-Bier erinnern“</em>, so <strong>Frank</strong>. Clever, suggeriert das Wort „Premium“ doch gleichzeitig, dass es sich hier um ein Werk von hoher Qualität handelt. Doch wie sieht das <strong>Tank mit Frank</strong> musikalisch aus? Der Trend oben genannter Festivals setzt sich fort: bunt! Zu hören gibt es neben einigen Death-Metal Bands wie <strong>SABIENDAS</strong>, <strong>POSTMORTEM</strong> und <strong>GRAVE</strong>, einer Mischung aus Doom und Sludge á la <strong>IRON WALRUS</strong>, Heavy-Folk-Metal der Marke <strong>ESTOPLYN</strong>, der Thrash-Metalcore Mischung von <strong>TUXEDOO</strong> und den Rock- und Metal-Hybriden <strong>JESUS CHRÜSLER SUPERCAR</strong> auch Vertreter aus anderen Musikbereichen. Dem Metal noch etwas näher sind Hardrockbands wie <strong>UNIVERSE</strong> oder <strong>EMPTY VEINS</strong>, die sich zwischen Punk und Hardcore bewegen. Deutlich entfremdeter sind da beispielsweise <strong>MONSTAH CITY FREEKZ!</strong>, die Hiphop mit anderen Einflüssen mischen, oder <strong>THE TOTEN CRACKHUREN IM KOFFERRAUM</strong>, die sich in Pop-Punk und Electroclash üben. Wenn sich das für euch gut liest, kommt Anfang Juli gern nach Münster und feiert die Bands. Solltet ihr noch zweifeln, gebt euch einen Ruck – tut es für Frank, der freut sich!</p>
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<h2>Für sie da seit 1998: Summernight Open Air</h2>
<p>Bei den bisherigen Festivals handelte es sich durchweg um solche aus diesem Jahrtausend. Eine deutlich längere Historie hat das <strong>Summernight Open Air</strong> bei Mechernich, das jährlich vom <strong>Hard’n Heavy’s Rhein-Sieg 1997 e.V.</strong> veranstaltet wird.&nbsp; 1998 noch mit zwei Bands am Start, und 1999 durch kurzfristige Probleme mit der Location nur als „Besäufnis auf der Wiese“ durchgeführt, wuchs das Festival schließlich und fand bereits bei der vierten Auflage 2001 über zwei Tage statt. So ist es seit jeher, und auch am Termin Mitte Juli hat sich über die Jahre nichts geändert. Nur der Veranstaltungsort wechselte – von Nierendorf in den 90ern und Oedingen Anfang der 2000er zu Euskirchen, in dem das Festival von 2003 bis 2010 stattfand. Seit 2011 bis in dieses Jahr, in dem das <strong>SNOA</strong> schon zum 19. Mal stattfindet, ist schließlich Mechernich das zuhause des aktuell ungefähr 1000 bis 1200 Gäste lockenden Events. Aussetzen musste das Festival lediglich im letzten Jahr, als die Veranstaltung aufgrund starker Unwetter wegen Katastrophenwarnung abgesagt werden musste. Deshalb startet die Veranstaltung dieses Jahr als <strong>Summernight Open Air 2.0</strong>.</p>
<p>Das Geile am <strong>SNOA</strong>: auch hier kostet der Besuch euch keinen Cent. An zwei Tagen gibt es insgesamt 13 Bands zu bestaunen. Am meisten vertreten sind kleine Bands aus dem Power und Death Metal. Allerdings bekommen auch Black, Thrash und Melodic Death Metal sowie Metalcore und Heavy Rock eine Chance, sich auf dem Festival zu beweisen. In diesem Jahr stehen z.B. <strong>CROSSFIRE</strong>, <strong>STORMHUNTER</strong>, <strong>HAMMERKING</strong>, <strong>ZEROGOD</strong>, <strong>KING LEORIC</strong> und <strong>HOPELEZZ</strong> auf der Bühne und folgen Bands wie <strong>NITROGODS</strong>, <strong>OBSCURITY</strong> oder <strong>STEELPREACHER</strong> nach, die 2015 in Mechernich auftraten. An dieser Stelle muss ich auf diejenigen, die in Nordrhein-Westfalen wohnen, echt mal ein bisschen neidisch sein. Ein so großzügiges Angebot an Metal-Veranstaltungen unter dem Motto „Umsonst &amp; Draußen“ können wir hier im Osten nicht genießen. Hut ab!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-17479" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Summernight-Open-Air.jpg" alt="" width="960" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Summernight-Open-Air.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Summernight-Open-Air-300x141.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Summernight-Open-Air-750x352.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<h2>Das Festival in der Balver Höhle: Prophecy Fest</h2>
<p>In der Einleitung habe ich euch ein Festival versprochen, das in einer ganz besonderen Location stattfindet. Gemeint war damit das <strong>Prophecy Fest</strong>. Ort des Spektakels ist die <strong>Balver Höhle</strong>, eine natürliche Höhle aus der Alt-Steinzeit. 2015 debütierte das von <strong>Prophecy Productions</strong> initiierte Festival als Eintagesveranstaltung, wurde für 2016 ob des Erfolges aber direkt auf zwei(einhalb) Tage erweitert. Dieses Jahr geht es in die dritte Runde. Und weil unser Chef, der <strong>Alex</strong>, beim letzten Mal ganz entzückt vom Konzept war, ist dieses Jahr noch jemand dabei – das <em><strong>SILENCE</strong></em>-Magazin mitsamt Stand.</p>
<p>Allerdings fällt das <strong>Prophecy Fest</strong> nicht nur durch seine Location auf. Auch musikalisch grenzt sich die Veranstaltung durchaus von anderen im Land ab und weiß dadurch seine 1000-1500 Besucher zu begeistern. Viele Bands lassen sich nicht klar eingrenzen oder wollen sich nicht klar eingrenzen lassen. Zur groben Charakterisierung der auftretenden Bands, die großteils zum hauseigenen Label gehören, können Begriffe wie Psychedelic Rock, Post Punk, Dark Rock, Horror Metal, Post Rock, Doom, Experimental Metal, Pagan Folk, Suicide Pop, Ambient und Black Metal in den Raum geworfen werden. In Bandnamen liest sich das wie folgt: 2017 sind u.a. <strong>ARCTURUS</strong>, <strong>SÓLSTAFIR</strong>, <strong>HYPNOPAZUZU</strong>, <strong>DOOL, THE VISION BLEAK</strong>, <strong>SOROR DOLOROSA</strong>, <strong>NHOR</strong>, <strong>DORNENREICH</strong> und <strong>SPIRITUAL FRONT</strong>. Insgesamt treten 15 Bands in der Balver Höhle auf. Das <strong>Prophecy Fest</strong> – ein zuhause für Individualisten?</p>
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<h2>Das schwarzromantische Burgenfestival: Castle Rock</h2>
<p>Auf dem <strong>Schloß Broich</strong> in Mülheim an der Ruhr, findet seit 2000 das <strong>Castle Rock</strong> statt. Das Festival geht nun in das achtzehnte Jahr und wird deshalb mit seiner 18. Auflage „volljährig“. Damit gehört die zweitägige Veranstaltung zu den ältesten Burgenfestivals in Deutschland. Die Kapazität der Burg liegt bei rund 1800 Besuchern und wird, mit bis zu 1700 Besuchern am zweiten Veranstaltungstag, auch beinahe ausgeschöpft.</p>
<p>Bei den Acts handelt es sich im Großen und Ganzen um Bands, die der Schwarzromantik zugeneigt sind. Das bedeutet zwar hie und da auch einen kleinen Metal-Anteil in Form von Symphonic Metal. Auf der anderen Seite sind aber auch viele Künstler aus Dark Rock, Gothic und NDH mit dabei. Insgesamt stehen 12 Bands auf dem Zettel, von denen vier am Freitagabend spielen, während die restlichen Gruppen ab Samstagmittag mit ihren Shows beginnen. 2017 werden neben einigen weiteren auch <strong>MOONSPELL</strong>, <strong>CREMATORY</strong>, <strong>THE DARK TENOR</strong>, <strong>SERENITY</strong>, <strong>OST+FRONT</strong> und <strong>DARKHAUS</strong> Teil des Events sein. Damit ist das <strong>Castle Rock</strong> die richtige Anlaufstelle für Liebhaber der dunklen Musik, die es nicht zwingend allzu hart haben müssen.</p>
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<h2>Into The Pott: Dong Open Air</h2>
<p>Nur ein Jahr jünger ist das <strong>Dong Open Air</strong>, das seit 2001 auf der <strong>Halde Norddeutschland</strong> in der Nähe Duisburgs, genauer gesagt bei Neukirchen-Vluyn, stattfindet. Hier gleicht die Zahl der Auflage den letzten Stellen des jeweiligen Jahres – erste Auflage 2001, siebzehnte Auflage 2017. Das <strong>Dong Open Air</strong> ist neben dem <strong>Nord Open Air</strong> das einzige Festival, das sich über drei Tage erstreckt. Das können wir uns natürlich nicht entgehen lassen – deswegen wird das <em><strong>SILENCE</strong></em>-Magazin auch hier mit einem Stand vertreten sein.</p>
<p>Was wird den ca. 2500 Besuchern denn eigentlich geboten? Beim <strong>Dong Open Air</strong> handelt es sich um ein schönes Mixed Metal Festival, in dessen Billing vorwiegend klassische Genres auftauchen. Stark gehäuft treten Death, Thrash und Folk Metal auf, vermehrt auch Power und Melodic Death Metal. Dazu gesellt sich die eine oder andere Band aus Progressive, Doom und Heavy Rock bzw. Metal. Dieses Jahr schmücken <strong>IN EXTREMO</strong>, <strong>ENSIFERUM</strong>, <strong>ICED EARTH</strong>, <strong>GLORYHAMMER</strong>, <strong>DARK TRANQUILLITY</strong>, <strong>MEMORIAM</strong>, <strong>GOD DETHRONED</strong> und <strong>HATESPHERE</strong> die Kopfzeilen des Flyers. Angesicht dieser Namen verwundert es nicht, dass in den vergangenen Jahren auch einige andere Bands von Größe im Pott vorbeigeschaut haben, so z.B. <strong>TESTAMENT</strong> und <strong>AMORPHIS</strong> im Jahr 2016 sowie <strong>CARCASS</strong>, <strong>ELUVEITIE</strong> und <strong>GAMMA RAY</strong> 2015. Und das zum Preis von 60 € &#8211; kann man da noch meckern?</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h3>Der Sommer ist noch nicht vorbei!</h3>
<p>Auch wenn der Juli die meisten Festivals bietet, ist der Sommer danach noch längst nicht vorbei. Warm bleibt es zumeist bis in den September hinein. Das wissen auch die Festivalveranstalter, die dementsprechend ihre Veranstaltungen platzieren. Deswegen gibt es in zwei Wochen einen spätsommerlichen Nachschlag mit acht weiteren Festivals in Nordrhein-Westfalen., die ich euch präsentieren möchte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-3-nordrhein-westfalen-iii-hochsommer/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.3: Nordrhein-Westfalen III (Hochsommer)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.2: Nordrhein-Westfalen II (Frühling)</title>
		<link>https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-2-nordrhein-westfalen-ii-fruehling/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=deutschland-deine-festivals-11-2-nordrhein-westfalen-ii-fruehling</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2017 06:45:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der eisige Winter ist vorbei, der Schnee taut, erste Blüten treiben und der neben dir sitzende Allergiker zückt das fünfte Mal in zehn Minuten sein Taschentuch. Das kann nur eines bedeuten: Der Frühling ist da! Die Indoor-Festivals werden allmählich durch Freiluft-Festivals abgelöst, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-2-nordrhein-westfalen-ii-fruehling/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.2: Nordrhein-Westfalen II (Frühling)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der eisige Winter ist vorbei, der Schnee taut, erste Blüten treiben und der neben dir sitzende Allergiker zückt das fünfte Mal in zehn Minuten sein Taschentuch. Das kann nur eines bedeuten: Der Frühling ist da! Die Indoor-Festivals werden allmählich durch Freiluft-Festivals abgelöst, die beengten Räume und Hallen weichen weitläufigen Flächen. Der zweite Teil der nordrhein-westfälischen Festivalserie beinhaltet deshalb alle Festivals im April, Mai und Juni. Und siehe da – zu den Festivals im Frühling zählt auch das Flaggschiff Nordrhein-Westfalens.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Flaggschiff: Rock Hard Festival</h2>
<p>Das größte Festival des Landes steht unter dem Banner eines der großen Magazine der Szene. 7.500 Besucher zählt das <strong>Rock Hard Festival</strong> in Gelsenkirchen. Mehr gibt das <strong>Amphitheater</strong>, in welchem das Festival stattfindet, auch nicht her. Das ursprünglich unregelmäßig und an verschiedenen Orten laufende Event (1990/91 in Lichtenfels, 1991 in Berlin, 1992 in Jena, 1998 in Hagen) zog 2003 in die heutige Location. Eigentlich war das Festival anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des <strong>Rock Hard</strong> als einmalige Veranstaltung geplant worden. Der Erfolg war größer als erwartet – und warum sollte man ein Festival mit Potential so einfach aufgeben? So wiederholte sich das Spektakel 2004, welches fortan jährlich bis in die Gegenwart gegen Pfingsten stattfand.</p>
<p>Bereits nach zwei Jahren in Gelsenkirchen wurde die Veranstaltungsdauer von zwei auf drei Festivaltage ausgeweitet. Das Flaggschiff kann guten Gewissens als „Oldschool-Festival“ bezeichnet werden – dominiert wird das Billing von Heavy und Thrash Metal. Auch Hardrock-Bands sowie solche aus Doom, Death und Black sind hier gern gesehen. Die Liste der Bands, welche die Zuschauer über die Jahre in verzückte Ekstase versetzten, ist aufgrund der fünfzehnjährigen Festivalhistorie in Gelsenkirchen und der anschaulichen Größe des Events sowie des guten Rufs des Magazins sehr lang. Von <strong>BLIND GUARDIAN</strong> über <strong>SODOM</strong> und <strong>DESTRUCTION</strong>, von <strong>OVERKILL</strong> bis <strong>KREATOR</strong>, von <strong>VENOM</strong> bis <strong>MEGADETH</strong> waren schon viele große Namen der Szene mit dabei. Auch 2017 dürften Namen wie <strong>BEHEMOTH</strong>, <strong>OPETH</strong>, <strong>EXODUS</strong>, <strong>D-A-D</strong> und <strong>DIRKSCHNEIDER</strong> wieder für volle Zuschauerränge sorgen.</p>
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<h2>Wer ist der Kleinste im ganzen Land? Legions of Wolbeck vs. Bergisch Metal Festival</h2>
<p>Die Frage nach dem kleinsten Festival des Festivalfrühlings lässt sich nicht ganz so einfach beantworten, da es hierfür mehrere Anwärter gibt. Zwei Veranstaltungen mit besonders geringer Zuschauerzahl stechen aus der Menge heraus und liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel des kleinsten Festivals.</p>
<p>Die erste Veranstaltung ist die Veranstaltung <strong>Legions of Wolbeck – Das MES-Festival</strong>. „MES“ steht dabei für „Metal ergo sum“, eine Veranstaltungsreihe in Münster. Das <strong>Legions of Wolbeck</strong> findet in seiner Form am 10. Juni 2017 zum ersten Mal statt. Aufgelistet werden insgesamt sieben Bands verschiedenster Spielarten – sowohl Black (<strong>CONVICTIVE</strong>), Death (<strong>SUPREME CARNAGE</strong> und <strong>MORTALS PATH</strong>) und Progressive (<strong>YSMA</strong>) als auch Folk (<strong>ESTOPLYN</strong>) und Heavy (<strong>WITCHES STEEL</strong>) sowie Speed und Thrash (<strong>SPHINX</strong>) gibt es bei dem in einem Jugendzentrum stattfindenden Festival der Konzertveranstalter aus Münster zu sehen. Erwartet werden ca. 100 bis 150 Gäste.</p>
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<p>Etwas länger dabei, aber ebenfalls gut 150 Besucher stark, ist das <strong>Bergisch Metal Festival</strong>. Dieses findet ebenfalls in einem Jugendkulturhaus statt, allerdings in Bergisch Gladbach statt in Münster. Im Debütjahr 2014 fand auch noch eine zusätzliche Winter Edition statt, in den folgenden Jahren blieb es beim Frühlingsfestival. Auch dieses Jahr wird man wohl auf eine zusätzliche Veranstaltung verzichten und beschränkt sich auf das liebgewonnene, eintägige Festival am 20. Mai 2017.</p>
<p>Um mehr Besucher als noch im letzten Jahr in die Bude zu locken, wird die Anzahl der auftretenden Bands von fünf auf sieben erhöht. Dem Veranstalter ist enorm wichtig, einige Bands auftreten zu lassen, die nicht aus der Region stammen. Würden nur Gruppen aus der Heimat spielen, bekämen die Fans nur die immergleichen Bands zu sehen – mit der Zeit würde sich die Szene totlaufen. Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf Thrash Metal (<strong>TEMPRAGE</strong>, <strong>MYNDED</strong>, <strong>WELL SEASONED CHRIST</strong>, <strong>MORTAL PERIL</strong>) und Death Metal (<strong>HEREDITARY</strong>, <strong>AYAHUASCA</strong>). Komplettiert wird das Ganze in diesem Jahr durch einen Act aus dem Power Metal (<strong>ELVENPATH</strong>).</p>
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<p>Zwei Veranstaltungen mit je sieben Bands – welche wird wohl mehr Zuschauer ziehen? Was würde euch mehr ansprechen?</p>
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<h2>Jetzt wirds politisch – oder? Rage Against Racism</h2>
<p>Bereits seit 2003 öffnet das <strong>Rage Against Racism</strong> seine Pforten. Bevor einige von euch jetzt zu hyperventilieren anfangen, weil hier Politik und Musik zusammengeschmissen werden: Ganz ruhig, das ist nicht der Fall. Das <strong>Rage Against Racism</strong> soll als „Festival gegen Rassismus“ allen gleichermaßen zugänglich sein. Um dies konsequent durchzusetzen, ist das Festival <strong>kostenfrei</strong> zugänglich. Vom Motto einmal abgesehen, geht es hier unpolitisch zu – parteipolitische Aktivitäten werden nicht unterstützt. Wenn es etwas kostenfrei gibt, sind immer alle ganz heiß darauf – über 3000 Besucher im vergangenen Jahr belegen das. Und das obere Ende des Fahnenmastes ist vermutlich noch nicht erreicht, bietet die Außenfläche der Rheinhausener Jugendeinrichtung doch bis zu 5000 Besuchern Platz.</p>
<p>Das zweitgrößte Festival der heutigen Ausgabe ist ein 2-Tages-Festival. Während am Freitag ab dem frühen Abend insgesamt fünf Bands spielen, geht der Spaß am nächsten Tag schon mittags los, sodass die doppelte Anzahl an Künstlern auftreten kann. Die Eröffnung des zweiten Tages obliegt dem <strong>MUSIKCORPS HOHENBUDBERG</strong>. Somit stehen 2017 insgesamt 14 Künstler plus Musikcorps auf dem Plan. Die Genres: „Hard Rock und Heavy Metal in allen Ausprägungen“. Konkret bedeutet das neben Hardrock auch viel Heavy und Thrash Metal, aber auch Gruppen aus dem Power, Prog oder Death-Bereich. Ein Power-Metal-Headliner darf auf dem Festival nicht fehlen, da auch die Crew das bierseelige Mitsingen von pathetischen Refrains sehr genießt. Dieses Jahr dürfen <strong>FIREWIND</strong>, <strong>ACCUSER</strong>, <strong>TRI STATE CORNER</strong> und <strong>RAGE MEETS REFUGE</strong> als Hauptacts herhalten. Im letzten Jahr wurde diese Ehre <strong>FREEDOM CALL</strong>, <strong>KÄRBHOLZ</strong>, <strong>SUIDAKRA</strong> und <strong>CARACH ANGREN</strong> zuteil. Wenn ich in NRW wohnen würde, wüsste ich aber, wo ich mich am 16. und 17. Juni aufhalte. Solche Bands für ümme? Da muss man mich nicht zweimal fragen!</p>
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<h2>Start in den Frühling: Metal Invasion</h2>
<p>Der April in Nordrhein-Westfalen bietet nur ein einziges Festival. Ein reichlich kleines. Ungefähr 250-300 Besucher schauen beim <strong>Metal Invasion</strong> in Köln vorbei. Die Erstauflage der <strong>Cologne Metal Invasion</strong> fand 2014 noch als Clubkonzert mit den Bands <strong>BLOODBOUND</strong>, <strong>CHRONIC</strong> und <strong>CALIBER X</strong> statt. Danach erfolgte der Umzug zum aktuellen Standort, einem alten Gutshof. Im 1850 erbauten <strong>Engelhof</strong> finden bis zu 600 Besucher Platz. Die friedliche Location und die raue Musik bieten einen interessanten Gegensatz, der durchaus als Besonderheit des Festivals gelten kann. Die Konzerte selbst finden im Inneren des Komplexes statt, während sich alles weitere an der frischen Luft im Innenhof abspielt.</p>
<p>Wie vielerorts bei anderen Underground-Festivals, besteht auch bei der <strong>Metal Invasion</strong> das Konzept der Veranstaltung darin, unbekannten Bands die Möglichkeit eines gemeinsamen Auftritts mit größeren Bands der Szene zu verschaffen. Dabei hat man es sich auf die Fahne geschrieben, sich in den Bereichen des Heavy und Power Metal, dem Mittelalterrock, Gothic sowie Hardrock möglichst breit aufzustellen. So enterten bei der vierten Auflage in diesem Jahr nicht nur <strong>KISSIN‘ DYNAMITE</strong>, <strong>MESSENGER</strong> und <strong>NACHTGESCHREI</strong> die Bühne. Mit <strong>AERANEA</strong>, <strong>CUSTARD</strong>, <strong>NATOR</strong>, <strong>STORM SEEKER</strong> und <strong>SOBER TRUTH</strong> erhielten die Bands des Abends schon ab dem frühen Nachmittag kräftigen Support. Damit traten die Beteiligten in die Fußstapfen der Bands vergangener Jahre, u.a. <strong>FREEDOM CALL</strong>, <strong>AXXIS</strong>, <strong>WISDOM</strong> und <strong>SINBREED</strong>. Ob 2018 wiederum andere Bands die Vorgänger ablösen, ist noch nicht klar. Aktuell läuft ein Spendenaufruf, um das Festival 2018 erneut stemmen zu können. Wir wünschen viel Erfolg bei diesem Unterfangen!</p>
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<h2>Schneller ausverkauft als Wacken: Freak Valley Festival</h2>
<p>Mit 2500 Tickets, die in den offenen Verkauf gehen, gehört das <strong>Freak Valley Festival</strong> schon zu den Festivals mit größerem Kartenkontingent. Trotzdem gehen die Karten weg wie warme Semmeln – dieses Jahr dauerte es nur zwei Stunden bis zum Sold Out. Besser als das <strong>W:O:A</strong> zu seinen besten Zeiten! Der vorzeitige Ausverkauf ist an sich aber nichts Neues für die Veranstalter. Schon bei der ersten Ausgabe 2012 konnten alle 1000 Karten vorzeitig an den Mann gebracht werden. Seitdem schreitet die stetige Expansion erfolgreich voran.</p>
<p>Die Veranstaltung in der Nähe von Siegen, genauer gesagt in Netphen, gehört außerdem zu den wenigen dreitägigen Festivals des Landes. Und mit Musik, die von Stoner, Doom, Psychedelic und Blues bis hin zum Space, Kraut, Heavy und Retro Rock reicht, ist das Event nicht nur in Sachen Genre ein musikalischer Exot. Die Veranstalter achten zusätzlich darauf, qualitativ hochwertige exklusive Bands zu buchen, die man nur selten in Deutschland zu Gesicht bekommt oder gar ihren ersten Auftritt abhalten. 2016 waren deshalb <strong>TOUNDRA</strong>, <strong>SPIDERGAWD</strong>, <strong>ELDER</strong>, <strong>ORANGE GOBLIN</strong>, <strong>GRAVEYARD</strong> und <strong>DEAD MEADOW</strong> Teil der fünften Lage. Und welche Namen stehen dieses Jahr ganz oben im Billing? <strong>PENTAGRAM</strong>, <strong>SLO BURN</strong>, <strong>EARTHLESS</strong>, <strong>UFOMAMMUT</strong>, <strong>GREENLEAF</strong> und <strong>KING GIZZARD &amp; THE LIZARD WIZARD</strong>. Die Frage nach der guten Zusammenstellung stellt sich nicht – sechs Sold Outs in sechs Jahren sprechen für sich.</p>
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<h2>Acherontic Arts Festival</h2>
<p>Zuletzt werfen wir einen Blick auf ein Festival, hinter dem abermals ein kleines Label steht – <strong>Ván Records</strong>. Die <strong>Turbinenhalle</strong> in Oberhausen, in der auch das <strong>Ruhrpott Metal Meeting</strong> stattfindet, ist der Austragungsort des <strong>Acherontic Arts Festival</strong>. Hierbei handelt es sich um ein zweitägiges Festival im Mai, das 2017 in seine dritte Runde geht. Bands aus dem Psychedelic-Sektor spielen Seite an Seite mit Gruppen aus dem Death, Black und Doom. So finden sich dieses Jahr z.B. <strong>I I</strong>, <strong>SKAN</strong>, <strong>DARIO MARS AND THE GUILLOTINES</strong>, <strong>WOLVENNEST</strong>, <strong>RA AL DEE EXPERIENCE</strong>, <strong>VENOMOUS SKELETON</strong> und <strong>CONCATENATUS</strong> in der Halle ein, um ihre Musik zum Besten zu geben. Kleines Schmankerl des Festivals: Alle Besucher erhalten beim Eintritt eine kostenlose DVD mit Aufnahmen vom letztjährigen <strong>Acherontic Arts Festival</strong>.</p>
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<h3>Sommerzeit ist Festivalzeit!<strong><br />
</strong></h3>
<p>Mit vier Festivals im Juni nimmt die Veranstaltungsdichte zum Sommeranfang bereits ziemlich stark zu. Übernächste Woche schalten wir nochmal einen Gang hoch. Da der Juli den absoluten Höhepunkt des Festivalsommers bildet, finden zu dieser Zeit die meisten Festivals statt. Aus diesem Grund dreht sich der dritte Artikel zu Nordrhein-Westfalen einzig um die Festivals im Monat Juli. Beleuchtet wird auch ein Festival, auf dem <em><strong>Silence</strong></em> diesen Sommer mit einem Stand präsent sein wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-2-nordrhein-westfalen-ii-fruehling/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.2: Nordrhein-Westfalen II (Frühling)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.1: Nordrhein-Westfalen I</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2017 07:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einige Bundesländer haben mehr, die anderen etwas weniger Festivals zu bieten. Und dann haben wir noch Nordrhein-Westfalen. Ihr dachtet, 14 Festivals wären schon viel gewesen? Das Land, das vor allem für das dicht besiedelte Ruhrgebiet und Städte wie Köln, Bochum oder Essen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-1-nordrhein-westfalen-i/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.1: Nordrhein-Westfalen I</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Einige Bundesländer haben mehr, die anderen etwas weniger Festivals zu bieten. Und dann haben wir noch Nordrhein-Westfalen. Ihr dachtet, 14 Festivals wären schon viel gewesen? Das Land, das vor allem für das dicht besiedelte Ruhrgebiet und Städte wie Köln, Bochum oder Essen bekannt ist, setzt nochmal ordentlich einen drauf. In den folgenden Artikeln werden wir den Festivalkalender nach Zeiträumen untergliedern und detailliert durchforsten. Den Anfang macht die Winter-Edition mit allen Festivals in den Monaten Dezember bis März.</em></p>
<h2>Das Große im Dezember: Ruhrpott Metal Meeting</h2>
<p>Das größte Festival des nordrhein-westfälischen Winters ist das <strong>Ruhrpott Metal Meeting</strong>. Dieses findet seit 2015 in der <strong>Turbinenhalle Oberhausen</strong> statt und konnte bereits beachtliche 3.000 Besucher anlocken. Das Winterfestival liegt Anfang Dezember und erstreckt sich über zwei Tage. Am 8. und 9. Dezember 2017 wird das <strong>RMM</strong> zum dritten Mal starten.</p>
<p>Die musikalische Vielfalt ist groß – größere Vertreter aus dem Power oder Heavy Metal duellieren sich mit solchen des Melodic Death, Thrash und Death Metals. In den letzten Jahren zierten u.a. <strong>BLIND GUARDIAN</strong>, <strong>SAXON</strong>, <strong>ALESTORM</strong>, <strong>ICED EARTH</strong>, <strong>KATAKLYSM</strong>, <strong>ACCEPT</strong>, <strong>HAMMERFALL</strong>, <strong>SODOM</strong> und <strong>AT THE GATES</strong> die Kopfzeile des <strong>RMM</strong>-Flyers. Und mit <strong>INSOMNIUM</strong>, <strong>OVERKILL</strong>, <strong>DORO</strong>, <strong>GLORYHAMMER</strong> und <strong>DESERTED FEAR</strong> sind auch für 2017 bereits wieder einige Top-Acts bestätigt.</p>
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<h2>O du Fröhliche: Metal Christmas</h2>
<p>Ihr bevorzugt es, um die Weihnachtszeit ein bisschen zu moshen, anstatt singend über den Weihnachtsmarkt zu schlendern? Ähnlich dürfte es den Veranstaltern des <strong>Metal Christmas</strong> in Bielefeld gehen. Seit 2010 findet das eintägige Festival dort jedes Jahr kurz vor Weihnachten statt, sodass es dieses Jahr bereits in die achte Runde geht. Mittlerweile finden sich durchschnittlich 600-800 Besucher dort ein, um vor Weihnachten noch einmal die Sau rauszulassen.</p>
<p>Ziel der Veranstalter ist es, ein möglichst buntes Festival auf die Beine zu stellen. In einer Tour nur Bands einzelner Genres zu hören, sei langweilig – Metal ist vielseitig, und genau das soll auch das <strong>Metal Christmas</strong> abbilden. Deshalb spielen Bands aller möglichen Genres auf dem Festival – von Death und Thrash über Power und Folk bis hin zum Grindcore oder Rock. Dabei werden bekanntere Bands mit lokalen Größen der Szene gemischt. Außerdem dürfen zwei Bands auftreten, die sich beim Vorentscheid <strong>&#8222;Battle Christmas&#8220;</strong> durchgesetzt haben. <strong>PARASITE INC</strong>, <strong>SUIDAKRA</strong>, <strong>NOTHGARD</strong>, die <strong>EXCREMENTORY GRINDFUCKERS</strong>, <strong>LANTLOS</strong>, <strong>EKTOMORF</strong> und <strong>HARPYIE</strong> als größere Bands der letzten drei Jahre stehen sinnbildlich für die Vielfalt des Billings. Was sagt ihr: klingt das nicht nach einer schönen Bescherung?</p>
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<h2>Schöne Bescherung: Heavy X-Mas Festival</h2>
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<p>Das Weihnachtsthema haben sich nicht nur die Kollegen aus Bielefeld auf die Fahne geschrieben. Auch das <strong>Heavy X-Mas Festival</strong> in Paderborn findet unmittelbar vor den Weihnachtstagen statt und kommt anno 2017 ebenfalls auf acht Auflagen. Mit Bands aus Bereichen wie Death, Heavy, Rock und Doom fällt das Line-Up auch hier ziemlich vielfältig aus. <strong>OBSCENITY</strong>, <strong>GORILLA MONSOON</strong> und die <strong>EXCREMENTORY GRINDFUCKERS</strong> haben bereits einmal ihren Teil zur schwermetallischen Weihnacht beigetragen.</p>
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<h2>Aus heiß mach kalt: Monster Metal Festival</h2>
<p>Trotz der Vielzahl der Winterfestivals in NRW ist der Januar eine festivalfreie Zeit. Macht aber nichts, denn im Februar startet die Festivalsaison mit gleich drei Festivals sofort durch. Den Auftakt macht das <strong>Monster Metal Festival</strong> in Gronau. Bei der ersten Ausgabe 2010 fand die Veranstaltung noch als Open Air im Sommer statt. Auch 2011 und 2012 behielt man die Jahreszeit bei, ehe man das Festival 2013 in den Herbst und die Folgeausgabe auf den Januar 2015 verschob. Seit diesem Jahr schließlich steht der Termin im Februar. 400-500 Besucher nehmen die Möglichkeit wahr, mit dem <strong>Monster Metal Festival</strong> die Saison zu beginnen.</p>
<p>Die Genregrenzen sind nicht genau abgesteckt. Zwischen den acht bis zehn auftretenden Bands befanden sich in diesem Jahr mit Truppen wie <strong>DRONE</strong>, <strong>ROTTEN CASKET</strong>, <strong>REVEL IN FLESH</strong>, <strong>TOXIC WALTZ</strong>, <strong>CAEDERE</strong> und <strong>THE HERITANCE</strong> zwar vor allem solche aus dem Thrash und Death, doch vergangene Billings lehren uns, dass auch andere Genres einen Fuß in die Tür setzen können, so auch <strong>DEADLOCK</strong> (Melodic Death), <strong>GRAILKNIGHTS</strong> (Superhero Metal), <strong>BLACK MESSIAH</strong> (Pagan/Black/Folk) oder <strong>GLORYFUL</strong> (Heavy Metal). Im Großen und Ganzen bleibt das Eintagesfestival daher eine Wundertüte voller Überraschungen. Ein Blick aufs Line-Up könnte sich lohnen!</p>
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<h2>Bloß nicht stolpern! Sleaze Fest &amp; Noctura Metal Fest</h2>
<p>Ergänzt wird der Februar durch die kleinen Ein-Tages-Veranstaltungen <strong>Sleaze Fest</strong> und <strong>Noctura Metal Fest</strong>, welche zuletzt beide ins Straucheln gerieten. Ersteres fand 2015 und 2016 recht erfolgreich in Bochum statt, ehe es 2017 zu Komplikationen kam, die das Stattfinden des Festivals verhinderten. Das mit Bands wie <strong>KISSIN DYNAMITE</strong>, <strong>TOXICROSE</strong> und <strong>BULLETRAIN</strong> hauptsächlich auf Glam, Heavy Metal und Rock spezialisierte Event wird 2018 in Gießen erneut an den Start gehen, um den Besuchern u.a. <strong>CRAZY LIXX</strong>, <strong>SISTER</strong> und <strong>BLACKRAIN</strong> um die Ohren zu hauen.</p>
<p>Das<strong> Noctura Metal Fest</strong> hingegen besteht bereits seit dem Jahr 2011 und findet traditionell im <strong>Falkendom</strong> in Bielefeld statt. Falkendom &#8230; Klingt groß, ist er aber nicht – schließlich handelt es sich bei dem Gebäude um ein Jugendzentrum, das nur knapp mehr als 150 Konzertbesuchern Platz bietet. In jedem Jahr wird an einem Abend vier Bands Platz geboten, um sich zu präsentieren. Musikalisch werden in erster Linie Black und Death Metal präsentiert, wobei beispielsweise mit Avantgarde oder Musik aus dem Post-Bereich versucht wird, das schmale Billing um neue Facetten anzureichern. 2016 konnte die Veranstaltung aufgrund des Einschreitens von Anwohnern nicht wie geplant stattfinden, doch zumindest verrät das aufgestellte Line-Up mit <strong>EIS</strong>, <strong>TIMOR ET TREMOR</strong>, <strong>A SABLE OPIATE</strong> und <strong>GARDEN OF SINNERS</strong>, wohin die Reise gehen sollte. Und wie die Veranstalter wissen lassen: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-16532" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FestivalsNRW.jpg" alt="" width="1000" height="692" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FestivalsNRW.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FestivalsNRW-300x208.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FestivalsNRW-750x519.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FestivalsNRW-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<h2>Unholy Metal Mayhem Festival</h2>
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<p>Mitte März fand zum fünften Mal das <strong>Unholy Metal Mayhem Festival</strong> statt. Austragungsort war der <strong>Helvete Pub</strong> in Oberhausen. Mit einem Limit von 250 Tickets und einem acht Bands zählenden Billing gehört die Veranstaltung zu den absoluten Festival-Zwergen. Auftreten dürfen Bands der härteren und düsteren Spielarten – Thrash, Death, Black, Doom und Sludge. Dabei handelt es sich vorwiegend um kleinere Bands. 2017 spielten <strong>UNGOD</strong>, <strong>NOCTURNAL</strong>, <strong>VENENUM</strong>, <strong>EURYNOMOS</strong>, <strong>VULTURE</strong>, <strong>GOATH</strong>, <strong>HORNS OF DOMINATION</strong> und <strong>NUCTEMERON</strong> auf dem Festival – allesamt deutsche Bands. Getreu dem Motto: „Support the unholy Metal-Underground!“</p>
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<h2>Abtauchen in die Musik: Metal Diver Festival</h2>
<p>Das letzte Festival des nordrhein-westfälischen Festivalwinters ist das <strong>Metal Diver Festival</strong>. Dieses findet seit 2014 in Marsberg statt, feiert mithin im nächsten Jahr das Jubiläum für fünf Jahre <strong>Metal Diver</strong>. Hinter dem Indoor-Festival steht der <strong>Metal Diver e.V.</strong>, dessen momentan siebenköpfige Crew die Planung übernimmt. Von 350 Besuchern bei der Erstauflage, konnte man die Zahl schnell auf 550 im Jahr 2015 steigern – sold out! Für 2018 ist erstmalig eine starke Vergrößerung geplant, erwartet werden dann 1000 bis 1500 Gäste.</p>
<p>Auch das Festival in Marsberg beschränkt sich regelmäßig auf vier bis fünf Bands und dürfte bei erfolgreicher Expansion zum größten eintägigen Winterfestival in NRW aufsteigen. Was die Musik angeht, beschränkt man sich auf die klassischen Genres – Heavy, Speed, Power, Death und Thrash Metal. Weder Cover-Bands, noch Nu Metal oder Metalcore finden hier Platz. In den letzten Jahren zeigten u.a. <strong>STORMWARRIOR</strong>, <strong>BRAINSTORM</strong>, <strong>CONTRADICTION</strong>, <strong>MAJESTY</strong> und <strong>BATTLE BEAST</strong>, was in ihnen steckt. Und für das Jubiläumsfestival 2018 ist mit <strong>RAGE</strong> auch schon ein würdiger Headliner angekündigt worden …</p>
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<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Wenn die Natur wieder erwacht …</h3>
<p>… ist der Frühling da! Und mit diesem eine ganze Riege weiterer Festivals, die zu betrachten interessant werden dürfte. In zwei Wochen zeige ich euch, welche Festivals ihr in NRW besuchen könnt, wenn ihr die dicken Winterjacken wieder in eurem Kleiderschrank verstaut habt und anfangt, das wärmer werdende Wetter zu genießen. Präsentiert wird auch das Flaggschiff des Landes. Wer wissen möchte, welche Veranstaltung mehr Menschen anlockt als jede andere, sollte sich auch den nächsten Bericht nicht entgehen lassen &#8230;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-1-nordrhein-westfalen-i/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.1: Nordrhein-Westfalen I</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>OFF THE GALLOWS &#8211; Cut Yourself</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Mar 2017 07:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
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		<category><![CDATA[Siegen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OFF THE GALLOWS – Cut Yourself Veröffentlichungsdatum: 03.01.2017 Dauer: 30:18 Min. Label: Independent Genre: Sludge/Doom/Post Metal OFF THE GALLOWS sind eine junge Band aus Siegen, die sich im Frühjahr 2015 gegründet haben und mit &#8222;Cut Yourself&#8220; das erste physische Lebenszeichen von sich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/off-the-gallows-cut-yourself/">OFF THE GALLOWS &#8211; Cut Yourself</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>OFF THE GALLOWS</strong> – Cut Yourself<br />
Veröffentlichungsdatum: 03.01.2017<br />
Dauer: 30:18 Min.<br />
Label: Independent<br />
Genre: Sludge/Doom/Post Metal<span id="more-14919"></span></p>
<p><strong>OFF THE GALLOWS</strong> sind eine junge Band aus Siegen, die sich im Frühjahr 2015 gegründet haben und mit &#8222;Cut Yourself&#8220; das erste physische Lebenszeichen von sich geben, das komplett in Eigenregie gestemmt wurde.</p>
<p>Was bei dem Artwork, das von Sänger <strong>Alexander Hettel</strong> stammt und <strong>Alfons Maria Mucha</strong> Tribut zollt, noch gut funktioniert, zeigt spätestens in puncto Sound deutliche Defizite. Hier bekommt man durch DIY leider nicht den Druck, den die Songs bräuchten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-14928" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Off-The-Gallows-bandpic.jpg" alt="OFF THE GALLOWS" height="720" width="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Off-The-Gallows-bandpic.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Off-The-Gallows-bandpic-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Off-The-Gallows-bandpic-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<p><!--more--></p>
<h4>Von Clearasil im Waschlappen und Sandpapier am Arsch</h4>
<p>Der Opener <em>&#8222;Feed On The Charade&#8220;</em> beginnt seicht mit einer minimalistischen Gitarre in Post-Hardcore-Manier, zu der sich wenig später cleaner Gesang gesellt, der mich jedoch nicht zu überzeugen vermag. Der anschließende Ausbruch des Songs kommt relativ erwartbar, und müsste eigentlich noch mehr in die Fresse drücken, als ein Clearasil getränkter Waschlappen am Morgen vorm Klassenfototermin. Leider schwächt der Sound das Ganze ziemlich ab, weswegen die vermutlich angestrebte Dramatik über weite Strecken Mangelware bleibt.</p>
<p>Auch das folgende Schlagzeugintro von <em>&#8222;Just Keep Digging&#8220;</em> ist mit so einem Klang mindestens gewagt.<br />
Obwohl die Übergänge zwischen den einzelnen Songteilen mitunter holprig wirken, funktioniert das Wechselspiel zwischen normalen Screams und seltener auftretenden höheren Schreien, die mich hier und da an <strong>ALTAR OF PLAGUES</strong> erinnern, umso besser. Gerade die Letzteren sind es, die aufgrund ihrer morbiden Charakteristik wirklich zupacken! Bitte mehr davon.</p>
<p>Das Herzstück <em>&#8222;Quarantine&#8220;</em> sägt sich mir vornehmlich durch das schleppende 5/4tel-Riff in den Kopf und kriegt von mir dafür einige Sympathiepunkte! Hier wird es spannend, hier wird die Komfortzone verlassen und experimentiert, und zwar mit gelungenem Ausgang! Der Zwischenpart mit cleanem Gesang dämpft die Euphorie dann jedoch wieder, da Sänger <strong>Alex</strong> zwar angenehm kratzig klingt, seine Stimme allerdings (noch?) nicht stark genug ist, um den Song alleine zu tragen. Leider verschwindet das prägnanteste Riff des Songs schon nach knapp anderthalb Minuten und wird nur in abgewandelter und somit weniger starker&nbsp;Form nochmal verwand. Schade.</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3800387198/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;lt;a href=&#8220;http://offthegallows.bandcamp.com/album/cut-yourself&#8220;&amp;gt;cut yourself by OFF THE GALLOWS&amp;lt;/a&amp;gt;</iframe></p>
<p><em>&#8222;Obolus For Charon&#8220;</em> ist ein durchaus solider Song, wirkt auf mich aber wie einer, bei dem die Band auf Nummer sicher geht. Es wird kaum etwas gewagt. Stattdessen wird stark in Richtung <strong>THE OCEAN</strong> geschielt, was an sich auch ganz cool ist, allerdings nur wenig von <strong>OFF THE GALLOWS</strong> selbst offenbart.</p>
<h4>Bauchgefühl und große Vorbilder</h4>
<p>Das Rausschmeißerstück <em>&#8222;DNA&#8220;</em> hat den gelungensten Spannungsbogen der EP und obwohl mich der cleane Gesang auch hier nicht überzeugt, gewinnt mich der Song durchaus für sich. So hoffe ich, dass das längste und abschließende Stück den Sound darstellt, den <strong>OFF THE GALLOWS</strong> zukünftig anstreben, denn hier wird sich mal die Zeit genommen, den Song wachsen zu lassen. Zum ersten Mal im Laufe der knappen 30 Minuten habe ich das Gefühl, dass die Instrumente bewusst platziert und eingesetzt, sowie erfrischenderweise aus dem berechenbaren, binären Muster aus laut oder leise ausgebrochen wird, um das zu erzeugen, was die fünf Songs viel mehr bräuchten: Spannung! Eier! Und eine Intensität, wie Sandpapier zum Arsch abwischen.</p>
<p>Ich habe das Gefühl, dass bei <strong>OFF THE GALLOWS</strong>&nbsp;sehr viel aus dem Bauch heraus ensteht, was auch authentischen Charme haben kann, der möglichen Qualität hier allerdings etwas im Wege steht.</p>
<p>Denn auch wenn sich die Siegener Jungs von den ganz großen Namen inspiriert fühlen, deren Einflüsse man manchmal sogar zu sehr merkt, so erreichen sie doch auf Dauer weder die emotionale Tiefe von <strong>ISIS</strong>, noch den Proganteil von <strong>TOOL</strong> oder <strong>MASTODON</strong>, nicht den Facettenreichtum von <strong>CULT OF LUNA</strong> oder die kathartische Extreme von <strong>AMENRA</strong>.</p>
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