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	<title>Progressive Death Metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 24 Jan 2023 15:22:41 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Progressive Death Metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>ANACHRONISM überzeugen mit Geschick und Gewalt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2023 11:19:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Anachronism]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde Music]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Dissonant Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Dissonant Technical Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Lausanne]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[technical death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Unorthodox Emanations]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>8 Songs, je zwischen Drei und Fünfeinhalb MInuten lang... Aber Radiotauglich nur bedingt - schade dass es keine Tec Death-Stationen gibt!<br />
Denn was ANACHRONISM mit "Meanders" hier abliefert sollte definitiv in den Äther gespült werden!<br />
Mehr vom brachial-intelligenten Werk nun hier!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">ANACHRONISM &#8211; &#8222;MEANDERS&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>27. Januar 2023<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="http://www.avantgardemusic.com/" target="_blank" rel="noopener">Avantgarde Music</a> / <a href="https://avantgardemusic.com/news/unorthodox-emanations-death-metal/" target="_blank" rel="noopener">Unorthodox Emanations</a><br />
<strong>Dauer:&nbsp;</strong>33:12<br />
<strong>Genre: </strong>Dissonant Technical Death Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><strong>ANACHRONISM</strong> aus Lausanne im Schweizer Kanton Waadt existieren seit 2009. Von Anfang an wurde die ungebremste Energie der Band aus dem brodelnd heißen Cocktail aus unterschiedlichen musikalischen Einfluss gemixt. Die Künstler*innen, die hier zum Quartett zusammengefunden haben, bringen Prägungen aus Death Metal sowie auch Jazz und Prog mit. Der daraus resultierende Sound heißt im hauseigenen Jargon&nbsp;<strong>Dissonant Technical Death Metal</strong> und reicht von anspruchsvollen sowie hell schillernden Jazz Prog Einlagen bis zur knochenspaltenden Death Metal-Brachialgewalt. Viereinhalb Jahre nach Veröffentlichung des Albums &#8222;<a href="https://anachronismdeath.bandcamp.com/album/orogeny" target="_blank" rel="noopener">Orogeny</a>&#8220; erscheint nun der dritte Langspieler &#8222;Meanders&#8220; &#8211; das erste&nbsp;<strong>ANACHRONISM</strong> Release bei&nbsp;<strong>Avantgarde Music</strong>, beziehungsweise deren Death Metal-Abteilung&nbsp;<strong>Unorthodox Emanations</strong>.</p>
<p><iframe title="Anachronism - Source (single)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/6rm9SW6VveQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Kontraste, Prismen und Dialoge</h4>
<p>&#8222;Meanders&#8220; besteht aus acht Stücken: alle zwischen drei und fünfeinhalb Minuten lang, und jedes eine in sich abgeschlossene kleine sowie kontrastreiche Geschichte. Alben dieser Façon neigen oft zu wirrer Inkohärenz, die einen großen Teil des Hörspaßes vernichtet.&nbsp;<strong>ANACHRONISM</strong> aber ist es gelungen, diese Falle zu umgehen. Anstatt nach einem wild zusammengewürfelten Haufen an Einzelstücken erscheint &#8222;Meanders&#8220; wie eine intelligent organisierte Sammlung von in sich geschlossenen Handlungen und Gedankengängen. Sängerin <strong>Lisa Voisard</strong> war hierbei für den Löwenanteil der Kompositionen zuständig; lediglich die Stücke&nbsp;<em>&#8222;Prism&#8220;</em> und&nbsp;<em>&#8222;Insula&#8220;</em> wurden von&nbsp;<strong>Manu Le Bé</strong> geschrieben, und&nbsp;<em>&#8222;Macrocosm&#8220;</em> basiert auf einer Jam Session der Band.</p>
<p><iframe title="Anachronism - Mirage (Single)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/JffjW3b39LY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Nadeln, Sägen und Abrissbirnen</h4>
<p>Um den dissonanten Tec Death auf &#8222;Meanders&#8220; zu beschreiben, passen die Worte&nbsp;<strong>brachial</strong> und&nbsp;<strong>intelligent</strong> am besten. Mit der Kraft einer Wagenladung Abrissbirnen trümmern die mächtigen Death Metal Passagen gewaltige Krater in die Erde. Wenn&nbsp;<strong>Lisa Voisard</strong> wie beispielsweise im Titeltrack die tiefen Growls gegen gelegentliche heisere Screams eintauscht, wird der infernale Charakter dieses Bildes umso intensiver. Was Tec, Prog und die Jazz-Einlagen angeht, schrauben sich intelligente Licks in frostige Höhen, um dann als gefrorene Nadeln auf die Trommelfelle der Hörer*innen herabzuschießen. Zwischen der gewaltigen Ambivalenz aus brutalen Schlägen und feinen Stichen arbeiten die dissonanten Motive mit scharfen Sägezähnen.</p>
<p><iframe title="Anachronism - Meanders [official single]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Gxsxm0Syt_c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Täuschungen, Spiegelungen und Überraschungen</h4>
<p>&#8222;Meanders&#8220; steckt voller Überraschungen und schafft es zugleich, sich eingängig und nachhaltig im Gehör festzusetzen.&nbsp;<strong>ANACHRONISM</strong> überraschen ihre Hörer*innen durch geschickte Finten, spielen geschickt mit Erwartungshaltungen, und setzen immer wieder geschickte Wendungen ein. Was am progressiven Death Metal auf &#8222;Meanders&#8220; vor allem für lang anhaltende Freude sorgt, ist die sympathische Art, auf die&nbsp;<strong>ANACHRONISM</strong> sich winden und wenden. Wo manche Prog, Art oder Tec Metal Acts mit fiesem Lachen im Gesicht die Hörer*innen in die Falle locken und voller Freude das Messer in den Rücken rammen, ist die Band aus Lausanne angenehmer unterwegs. Nach erfolgreicher Finte werden die Hörer*innen hier lächelnd bei der Hand genommen, damit der Hörgenuss trotz unerwarteter Wendung für alle einvernehmlich weitergehen kann.</p>
<p><a href="https://anachronismband.wixsite.com/official" target="_blank" rel="noopener">Homepage von ANACHRONISM</a><br />
<a href="https://anachronismdeath.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">bandcamp Profil von ANACHRONISM</a></p>
<p>Das Cover Artwork stammt von <strong>Adam Burke</strong> und wurde uns freundlicherweise von&nbsp;<strong>Metaversus PR</strong> zur Verfügung gestellt.</p>
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		<title>NOCTURNUS A.D. – Die Wiederauferstehung eines Kolosses</title>
		<link>https://silence-magazin.de/nocturnus-a-d-paradox/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nocturnus-a-d-paradox</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 May 2019 09:19:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[90er]]></category>
		<category><![CDATA[amerikanischer Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Cyber]]></category>
		<category><![CDATA[Nocturnus]]></category>
		<category><![CDATA[Nocturnus AD]]></category>
		<category><![CDATA[Old School Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Profound Lore]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Sci-fi]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenns nicht nur rummsen soll, sondern auch etwas Grips haben darf - dann sollte man sich mal NOCTURNUS AD geben… Hier wird von 5 alteingesessenen Vollblutmusikern abgeliefert. </p>
<p>Es geht um Space, Cyber und natürlich Metal: Progressives Weltraumschiff ahoi!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"><u></u></p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>NOCTURNUS A.D. – &#8222;Paradox&#8220;</strong></h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 24.05.2019</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Länge:</strong> 52:09 Min.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Label:</strong> Profound Lore Records</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Genre:</strong> Old School/Progressive/Atmospheric Death Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Im Grunde braucht man zu <a href="https://de-de.facebook.com/NocturnusAD/"><strong>NOCTURNUS (A.D.) </strong></a>eigentlich nicht viel zu erzählen. Das aus Tampa (Florida), dem <strong>El-Dorado</strong> amerikanischen Todesstahls, stammende Quintett genießt nun bereits seit ca. drei Dekaden ein immens hohes Ansehen innerhalb der Szene. Denn mit ihren ersten beiden Alben <strong>The Key (1990) </strong>und <strong>Thresholds (1992) </strong>beflügelten sie nie dagewesene, <strong>progressive Entwicklungsfortschritte</strong> im Genre. Zum einen machten sie die Integrierung von <strong>Synth-/Keyboardarrangements</strong> im Death Metal langfristig salonfähig.</p>
<p>Des Weiteren öffneten sie mit ihrem inhaltlich-konzeptuellen Fokus auf Themen im <strong>Sciene-Fiktion- und Weltraumbereich </strong>im lyrischen Sinne die bis dato im Allgemeinen vorherrschenden Schranken des Genres. Texte aus dem <strong>Horror-Zombie-Gore-Milieu</strong> standen fortan einer Art Opposition gegenüber. Die daraus resultierenden Langzeitfolgen sind heute bei Bands wie <strong>BLOOD INCANTATION, NUCLEUS, OBSCURA, ORIGIN, GIGAN </strong>oder <strong>FRACTAL UNIVERSE </strong>merklich sichtbar.</p>
<h2><strong>Die Auditive Cyborgs-Invasion</strong></h2>
<p>Bereits der Opener-Track &#8222;<em>Seizing The Throne&#8220; </em>leitet mit einem schillernden Cyber-/Industrial-Intro ein, ehe es relativ zügig von einem klassischen Ami-Death-Metal-<strong>Riffinferno</strong> á la <strong>MORBID ANGEL, DEICIDE, GUTTED (US)</strong> oder <strong>MASSACRE </strong>abgelöst wird. In weitaus technisch anspruchsvoller, sauberer und klar durchdachter Manier trumpft von Beginn an das <strong>Soundkonzept </strong>der wiedervereinten Pioniere auf. Besonders interessant im ersten Song erscheint mir der gestreckte Ausklang mit einem <strong>abgehobenen Solopart</strong>. Das gemächlich abnehmende Tempo am Ende lässt den Song gleichförmig langsamer werdend ausklingen. Die Vocals, eine Symbiose aus <strong>Growls und Shouts</strong>, erscheinen ansprechend gemixt. Die atmosphärischen, cyberartigen <strong>Synth-Einschübe</strong> komplettieren das Gesamtklangbild.</p>
<p>Im Folgenden wird &#8222;<em>The Bandar Sign&#8220; </em>ebenso vorerst mit einem sci-fi-anmutenden und kristallinen Intro eingeläutet. Was mich jedoch anschließend verwundert, ist, dass keine typische Growl-Stimme, sondern eher <strong>reine Shouts</strong> mit vereinzeltem Growl-Abgang den Track infiltrieren. Die Vocals werden zudem rhythmisch orientiert und damit sehr <strong>abgehackt intoniert</strong>. Ordentliche Death-Metal-Vocals klingen für mich anders. Das darauffolgende Interludium mutet wieder fesselnd durch ein mitreißendes Solo an. Zwischendurch droht im Hintergrund ein <strong>futuristischer, überdimensionaler Kochkessel</strong> kurz vor der Eruption zu stehen. Gerade dieser bringt eine faszinierende Dissonanz und <strong>Spannungsintensität</strong> mit sich. Sonst wurden über den gesamten Songverlauf hinweg immer wieder hintergründig Synths eingebaut, welche den für die Band prägenden <strong>Sci-Fi-Background</strong> aufrechterhalten. Des Weiteren generieren die Synths über die gesamte Laufzeit hinweg eine ansprechende Grunddramatik in die sich ansonsten <strong>wiederholenden Grundstrukturen</strong> der Songs. Dabei muten sie oft schon fast orchestral mit einem Seitenschlag zu Nahost-Klängen an.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-33349 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589-1024x712.jpg" alt="" width="1024" height="712" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589-1024x712.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589-300x209.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589-750x521.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_3589.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Die Gradwanderung zwischen Rhythmus- und Melodiefokus</strong></h2>
<p>Stark fällt bei den ersten Tracks schon ins Gewicht, dass Riffs und Synths die melodietragenden Komponenten verkörpern, während die Konvergenz aus Stimme und Schlagzeug vorrangig den Rhythmus prägen. &nbsp;Auch in <em>&#8222;</em><em>Paleolithic&#8220; </em>setzt sich das soeben beschriebene <strong>Melodie-Rhythmus-Wechselspiel</strong> fort. Spätestens hier, also schon ab dem dritten Titel, gestalten sich die einzelnen Nummern schon als zu ähnlich und vorhersehbar, was im späteren Verlauf nicht abebbt.</p>
<p>Trotz der kontinuierlichen Einbindung von sonderbaren <strong>Intros, Outros und Bridges</strong> wird dieser Trivialisierung nicht entgegengewirkt. Es fehlen sozusagen neue Überraschungsmomente, trotzdem kann ich den Herren ihr <strong>handwerkliches Geschick</strong> nicht absprechen. Während andere Bands vermutlich in vollumfängliche Belanglosigkeit abdriften würden, kommt der Tampa-Brigade ihr <strong>Originalitätsfaktor</strong> noch zu Gute, auch aus dem Grunde, dass die Synths nie übertrieben aufkreuzen.</p>
<p>In &#8222;<em>Precession of The Equinoxes&#8220; </em>hat die Stimme wieder mehr <strong>Growl- und Legato-Charakter</strong> und die virtuellen Synths geben Aufschluss darüber, dass fremde, von <strong>Cyborgs, Robotern oder anderen zwielichtigen Geschöpfen</strong> <strong>geflutete Dimensionen </strong>betreten werden. Obwohl die Melodieträchtigkeit der Gitarren und Synths durchgehend stark ist, trägt die Stimme in Summe dafür Sorge, dass der Rhythmus über die Melodie die Vorderhand gewinnt.</p>
<p>Der siebte Track, &#8222;<em>Apotheosis&#8220;, </em>stellt mit seinem <strong>über</strong> <strong>einminütigem Cyber-Intro</strong> noch einmal unter Beweis, wie ausgefeilt die Intros von den Südstaatlern für diesen Longplayer ausgestaltet worden sind. Sie bestechen eigentlich durchgehend durch eine optimale Performance und erscheinen damit weder zu moderat noch zu ausdifferenziert oder überengagiert. Leider bietet die zweite Hälfte des Albums für mich ansonsten <strong>keine weiteren Höhenflüge</strong>, welche hier noch Erwähnung finden sollten.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/4CT09g-aCbw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Atmosphäre und Technik triumphiert über Härte</strong></h2>
<p>Alles in Allem wurde (auch) beim vierten Longplayer von <strong>NOCTURNUS A.D.</strong> weniger Härte auf Teufel komm raus in den Fokus der Produktion gesetzt, sondern eher Priorität auf Rhythmik und Atmosphäre gelegt, welche als Schnittstelle zwischen <strong>90er-Jahre-Old-School-DM-Sound</strong> und <strong>cyberartiger Zukunftsvision</strong> fungiert.</p>
<p>Die <strong>shout-lastige Stimme</strong> hätte tiefer sein können bzw. wäre sie eher für ebenso Sci-Fi-ausgerichteten <strong>Technical Thrash</strong> à la <strong>VEKTOR </strong>oder <strong>VOIVOD </strong>prädestiniert gewesen, würde sie noch schneller vorgetragen werden. Insgesamt wirkt die zweite Hälfte zumindest stellenweise etwas <strong>thrash-lastiger</strong> (zum Beispiel hinsichtlich der Riffstruktur in <em>&#8222;Apotheosis&#8220;</em>).</p>
<p>Die Musik sollte Fans von eher moderat extremen Death-Metal-Kapellen wie <strong>DEATH, MASSACRE, OBITUARY, PESTILENCE </strong>oder <strong>SKELETAL REMAINS,</strong> aber selbstverständlich auch der alten <strong>NOCTURNUS-</strong>Alben gleichermaßen positiv aufs Gemüt schlagen. <strong>Technical-Death-Maniacs</strong> mit zeitgleicher Affinität zur Weltraumthematik und Old-School-Sound sollten den vierten Longplayer der Urgesteine auch einmal anspielen.</p>
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		<title>ALKALOID &#8211; Extrem auf neuen alten Wegen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2018 09:14:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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		<category><![CDATA[Prog Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[YES]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NIna hat sich ausführlich mit ALKALOID beschäftigt. Musik für Herz und Ohr und jede Menge Einflüsse...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>ALKALOID &#8211; &#8222;Liquid Anatomy&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>18.05.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 64:40 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Season of Mist<br />
<strong>Stil:</strong> Extreme Progressive Metal<br />
</div></div></div>
<p><strong>ALKALOID</strong>s Ruf eilt ihrem neuen Album weit voraus. Die Besetzung verspricht schon Großartiges und Erfahrungswerte vom Vorgängeralbum lassen in mir die Hoffnungen auf ein spannendes, neues Werk wachsen. Das Mitwirken von (Ex-)Mitgliedern von <strong>OBSCURA</strong>, <strong>NECROPHAGIST</strong>, <strong>ABORTED</strong> als auch <strong>DARK FORTRESS</strong> geben eine Vorahnung davon, welch Hochkarätigkeit hier aufeinander prallt. Laut Genrebeschreibung hat <strong>&#8222;Liquid Anatomy&#8220;</strong> Extreme, es hat Prog, und es hat Metal, aber wie hat die Band es zusammengebaut? Also, Lauscher auf Empfang und auf geht die wilde Fahrt &#8230;</p>
<h4>Die erstmal gar nicht so wild beginnt, wie ich vermutet hatte</h4>
<p><em>&#8222;Kernel Panic&#8220;</em> empfängt mich unerwartet proggy im Stil der alten, progrockigen Vorbilder. Luftiges Guitarpicking auf Synthi-Hintergrund und Cleangesang &#8211; der sogar mehrstimmig! Mein Proggerherz macht einen Hüpfer und ich sinke in eine Badewanne Entspannung. The 80&#8217;s-<strong>YES</strong>-influence is strong in here! Es plätschert und groovt so vor sich hin, bis sich dann doch die Stimme ins Rotzige wandelt und das Schrot ausgepackt wird. Im Folgenden alterniert die Musik des Albums stetig zwischen mehr oder weniger schnellem Death Metal-Getöse und auflockernden, in sich wunderbar verdrehten Prog-Passagen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/si9RaeeCUXI?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Opener leitet sehr entspannt in das Album, die Stimmung verdichtet sich dann mit dem folgenden Song <em>&#8222;As Decreed By Laws Unwritten&#8220;</em>, der in stetig groovigem Mid-Tempo Trommelsalven und repetitive Schrotgitarren abfeuert. Kleine Spielereien mit Atonalitäten dazwischen geschoben, walzen die Riffs in einer unglaublichen Schwere alles nieder. Positiv zu vermerken ist der äußerst passige Einsatz des Gesangseffektes, der das Niederdrückende noch vereinnahmender werden lässt.</p>
<h4>Melodiös ist auch auf jeden Fall anders, aber das braucht es hier auch gar nicht</h4>
<p>Vor allem <em>&#8222;In Turmoil&#8217;s Swirling Reaches&#8220;</em> zeigt im Reigen mit den zwei vorhergehenden Songs sehr schön die Komplexität des Albums. <em>&#8222;Azagthoth&#8220;</em> offenbart diese beispielsweise fein ziseliert mit Percussion, Gitarrengekniedel und trippy Sphären, die sich im Laufe in ohrwurmtaugliche Brutalität wandeln. Wiederkehrend und für mich äußerst unterhaltsam sind die ab und an eingestreuten rhythmischen Verschiebungen. Daneben nervt mich allerdings schon bald die stetige Wiedeholung von Lyrics und Riffs&#8230; aber vielleicht muss ich da auch einfach noch reinwachsen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/RPSAdVPGQFQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Im Verlauf des Albums steigert sich die Brutalität und das Tempo enorm. Dass der Songtitel <em>&#8222;Chaos Theory and Praxis&#8220;</em> wie der Titel eines vermutlich nicht uninteressanten Uni-Seminares anmutet, lässt mich doch ein wenig schmunzeln. Währenddessen staubsaugt mir die Death-Walze das Trommelfell frei. Feinstes Durchgeballer mit kontrastreich eingesetzten Ruhephasen und charakterstarkem <strong>Klausenitzer</strong>-Bass. Mit dem knapp 20-minütigen Finale <em>&#8222;Rise Of The Cephalopods&#8220;</em> endet diese rasante und abwechslungsreiche Fahrt mit einem wahren Opus. Ruhige, vor sich hin plätschernde Schunkelpassage im 80&#8217;s-Sound an groovigem Schrot und Staubsauger, gespickt mit mehrstimmigen Flitzefingersoli &#8230; was zur Hölle geht denn hier ab?! <strong>Is this prog?</strong> Ich weiß es nicht, aber interessant ist es allemal. Ich könnte dir hier noch eine feingliedrige Beschreibung dessen, was passiert, abliefern. Mach ich aber nicht. Hör selbst mal rein.</p>
<h4>Alles in allem keine leichte Kost &#8211; aber das hat doch auch niemand wirklich von den Jungs erwartet, oder?</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>ARKAIK &#8211; Nur mehr ist mehr!?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/nur-mehr-ist-mehr-arkaik/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=nur-mehr-ist-mehr-arkaik</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Dec 2017 07:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Arkaik]]></category>
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		<category><![CDATA[Progressive Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[technical death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Unique Leader]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor kurzem hatte ich mal darauf hingewiesen, dass die Flut an technisch guten, amerikanischen Bands nicht abzureißen droht (den Artikel dazu findet ihr HIER).&#160;Dasselbe gilt auch für&#160;ARKAIK, die bereits seit 2004 ihr Unwesen treiben und mit &#8222;Nemethia&#8220; ihr fünftes Album vorlegen. Mein ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3><strong>ARKAIK</strong> – &#8222;Nemethia&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 29.09.2017<br />
<strong>Dauer:</strong> 42:29<br />
<strong>Label:</strong> Unique Leader Records<br />
<strong>Genre:</strong> Technical/Progressive Death Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Vor kurzem hatte ich mal darauf hingewiesen, dass die Flut an technisch guten, <strong>amerikanischen Bands</strong> nicht abzureißen droht (den Artikel dazu findet ihr <a href="https://silence-magazin.de/nur-eine-von-vielen-inanimate-existence/">HIER</a>).&nbsp;Dasselbe gilt auch für&nbsp;<strong>ARKAIK</strong>, die bereits seit 2004 ihr Unwesen treiben und mit &#8222;Nemethia&#8220; ihr fünftes Album vorlegen.</p>
<p>Mein erster Eindruck lässt mich an die Brüder im Geiste <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> denken, was schon merkwürdig ist, schließlich haben die Jungs, was die Bandgeschichte angeht, fast 10 Jahre weniger auf dem Buckel als <strong>ARKAIK</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-23752" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/arkaik-bandpic.jpg" alt="ARKAIK" width="491" height="327" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/arkaik-bandpic.jpg 491w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/arkaik-bandpic-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/arkaik-bandpic-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 491px) 100vw, 491px" />
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>KOMMEN WIR ZUM KERN &#8230;</h3>
<p>Ganz nach dem Prinzip ihrer Kollegen bieten die Kalifornier wirklich tollen modernen, technischen Death Metal. Wie bei so vielen anderen fehlt mir aber auch hier das gewisse Quäntchen zum wirklichen <strong>Ohrwurm</strong>.&nbsp;Problemlos kann ich&nbsp;von makellosem Handwerk und <strong>Hochgeschwindigkeitspräzision</strong> am Schlagzeug reden. Und dennoch springt der Funke nicht zu hundert Prozent über.<br />
Was mich besonders ärgert, sind die <strong>programmierten Streicher</strong>, die schon im zweiten Song <em>&#8222;Of Violence And Pestilence Born&#8220;</em> auffallen. Wenn man schon etwas als &#8222;symphonisch&#8220; verkaufen will, dann sollte man es bitte auch entsprechend bis zum Ende ausführen.</p>
<p>Dabei ist diesem und dem Großteil der restlichen Songs sonst absolut nichts vorzuwerfen, im Gegenteil! Die Riffs sitzen, die Melodien sind <strong>nervös vertrackt</strong> und trotzdem mitreißend, die Soli sitzen auf den Punkt!</p>
<p><em>&#8222;Occultivation&#8220;</em> eröffnet den Reigen bereits stürmisch und aggressiv, das ausufernde <em>&#8222;Order Of Hierogon&#8220;</em> versucht, die <strong>Prog-Schiene</strong> zu fahren. Und zum Ende des Albums wird mit <em>&#8222;Nexion Stargate&#8220;</em> eines der stärksten und eingängigsten Stücke geliefert.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/LMc5Y-CL2wY?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Interludium <em>&#8222;Dweller On The Treshold&#8220;</em> birgt eine orientalische Note und könnte gut von <strong>MELECHESH</strong> oder <strong>NILE</strong> inspiriert sein. Mit seinen über 3 Minuten sorgt das Stück zwar für eine willkommene Verschnaufpause. Allerdings verliert es&nbsp;sich&nbsp;dann auch&nbsp;gegen Ende.</p>
<h3>MEINE MEINUNG &#8230;</h3>
<p>Natürlich wimmelt es über die gesamte Albumlänge vor instrumentaler Technik-Action, &#8222;symphonischen&#8220; Versuchen, Überschall-Schlagzeugsalven, Sweeps, Tappings und all solchen Sachen. <strong>&#8222;Progressiv&#8220;</strong> im Wortsinne, also fortschrittlich, ist all das jedoch nicht, besonders, da es den Jungs leider nur selten gelingt, die einzelnen Versatzstücke wirklich clever miteinander zu verbinden.</p>
<p>Ohne Frage passen <strong>ARKAIK</strong> gut in das Camp von Unique Leader, allerdings fällt es mir schwer, den Jungs auf &#8222;Nemethia&#8220; wirklich ein <strong>Alleinstellungsmerkmal</strong> zu entnehmen.</p>
<p>Denn im Vergleich&nbsp;zu den sehr starken Vorgängern &#8222;Metamorphignition&#8220; und &#8222;Lucid Dawn&#8220; versuchen <strong>ARKAIK</strong> auf Album Nummer 5 noch mehr <strong>neue Elemente</strong> einzuweben. Das&nbsp;wirkt auf mich aber mittlerweile so, als wäre das Ganze zuviel des Guten.&nbsp;<br />
So bleibt von &#8222;NEMETHIA&#8220; nur&nbsp;ein Tech-Death-Schnellzug, der einen (mit einigen Sekunden Ausnahme) völlig überfährt und dabei leider nicht&nbsp;mehr hinterlässt, als rauchende Köpfe und die Frage, was das eigentlich gerade sollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/ArkaikBand/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p><a href="https://uniqueleaderrecords.bandcamp.com/album/nemethia" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>NE OBLIVISCARIS &#8211; Atemlos im Tanz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2017 11:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Australian]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Ne Obliviscaris]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Season of Mist]]></category>
		<category><![CDATA[Technical]]></category>
		<category><![CDATA[urn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NE OBLIVISCARIS – Urn Veröffentlichungsdatum: 27.10.2017 Dauer: 46 Min. Label: Season of Mist Stil: Progressive Extreme Metal Die australische Band NE OBLIVISCARIS (lat. für &#8222;Vergiss nicht&#8220;) steht seit ihrer Demo &#8222;The Aurora Veil&#8220; für komplexe Metalmusik, die Extreme auslotet. Das Schlagzeug tackert, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NE OBLIVISCARIS</strong> – Urn<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.10.2017<br />
Dauer: 46 Min.<br />
Label: Season of Mist<br />
Stil: Progressive Extreme Metal</p>
<p><span id="more-22589"></span></p>
<p>Die australische Band <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> (lat. für &#8222;Vergiss nicht&#8220;) steht seit ihrer Demo <strong>&#8222;The Aurora Veil&#8220;</strong> für komplexe Metalmusik, die <strong>Extreme</strong> auslotet. Das Schlagzeug tackert, Progressivität und Eingängigkeit duellieren sich. Dasselbe gilt&nbsp;für die Growls von Sänger <strong>Xen</strong> und den emotionalen Cleangesang von <strong>Tim Charles</strong>. Letzterer setzt mit seinem präsenten Geigenspiel den Stücken das Sahnehäubchen auf und sorgt dafür, dass der Gesamtsound&nbsp;einmalig klingt und die Band aus der Masse an aktuellen Metal-Acts heraussticht.</p>
<p>Das Debüt <strong>&#8222;Portal of I&#8220;</strong> ist für mich eines der überragendsten Alben, die ich in meiner Zeit als begeisterter Musikkonsument hören durfte. Gerade Songs wie <em>&#8222;Of Petrichor weaves black noise&#8220;</em> oder der Überhit <em>&#8222;And Plague flowers the Kalaidoscope&#8220;</em>, welcher zudem vom Musikkonservatorium in Sydney analysiert wurde und Studenten für eine detaillierte Sichtung zur Verfügung steht, zeigten die große Klasse der Band von Anfang an. 2014 folgte der Nachfolger <strong>&#8222;Citadel&#8220;.</strong> Er konnte den hohen <strong>Qualitässtandard</strong> bestätigen und den Bandsound für weitere Stilrichtungen, beispielsweise den Post Metal, öffnen.</p>
<p>Nun steht mit <strong>&#8222;Urn&#8220;</strong> das Drittwerk der mittlerweile zum Quintett geschrumpften Truppe (Basser <strong>Cygnus</strong> musste die Band verlassen) in den Regalen. Das Album&nbsp;soll nun ein weiteres Mal zeigen, ob es die Senkrechtstarter aus Down Under schaffen, weiterhin erstklassige Songs abzuliefern und mit ihrer bisherigen Diskographie mitzuhalten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-23098 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/99e9b7fd2068fef383d0dcc968239b4b.jpg" height="163" width="736" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/99e9b7fd2068fef383d0dcc968239b4b.jpg 736w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/99e9b7fd2068fef383d0dcc968239b4b-300x66.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 736px) 100vw, 736px" /></p>
<h3>AUF BEWÄHRTEN PFADEN</h3>
<p>Zunächst scheint sich am etablierten Klangkonzept wenig geändert zu haben. <em>&#8222;Libera (Part I) &#8211; Saturnine Spheres&#8220;</em> startet gewohnt mit verspielten Cleangitarren und akzentuiertem Beckenspiel des Schlagzeugs. Später&nbsp;geht der Song in die Vollen und vereint&nbsp;Epik, ordentlich Drive und progressiven Songaufbau. Ebenfalls sofort präsent ist <strong>Tim Charles</strong> Cleangesang, der auf <strong>&#8222;Urn&#8220;</strong> noch mehr im Mittelpunkt des Geschehens steht. Dabei ist es immer wieder interessant, wie leicht es <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> schaffen, <strong>Gegensätze</strong> zu vereinen. Eingängige Gesangslinien treffen auf krasses Schlagzeuggeballer und werden von interessanten Riffs und Bassspielereien veredelt. Damit erschafft die Band einen klassischen Albumeinstieg, der unverkennbar nach den Australiern klingt. Spätestens als die Geige als zusätzliches Instrument hinzukommt, wird das Epiklevel nochmals gehörig gesteigert.</p>
<p>Neu sind die gegen Ende von <em>&#8222;Libera (Part I)&#8220;</em> auftauchenden <strong>Gangshouts</strong>, die erfrischend, kraftvoll und sehr intensiv wirken. Ein mehr als solider Einstand! Der zweite Teil von Libera, <em>&#8222;Ascend of burning moths&#8220;,</em> bringt das Stück zum Abschluss und stellt die ruhige Seite von <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> in den Mittelpunkt. Flamenco-artige Gitarren verschmelzen mit dramatischen Geigenmelodien und zelebrieren ein leidenschaftliches Hin- und Herwiegen musikalischen Ausdrucks.</p>
<p><em>&#8222;Intra Venus&#8220; </em>heißt&nbsp;die erste <strong>Singleauskopplung</strong> des Album und ist wie der Opener ein sehr typischer Song im Klangkosmos der Metalprogger. Anfangs erklingen Akustikgitarren, ein treibender Basslauf gesellt sich dazu und mal wieder geht die Post ab. Hin und wieder empfinde ich jedoch das Schlagzeug&nbsp;mit seinem extrem schnellen Doublebass-Spiel als zu viel des Guten. Dieses Rattern zehrt auf die&nbsp;Dauer an meinen <strong>Nerven</strong>. Ansonsten gibt es nichts zu bemängeln. Sowohl die Instrumentalarbeit als auch die Gesangsfraktion liefern einen hervorragenden Job ab und geleiten durch emotionale Sphären leidenschaftlicher Musik.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22973" aria-describedby="caption-attachment-22973" style="width: 740px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22973 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/ne-obliviscaris-1.jpg" height="400" width="750" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/ne-obliviscaris-1.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/ne-obliviscaris-1-300x160.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22973" class="wp-caption-text">v.l.n.r.: Benjamin Baret, Tim Charles, Xenoyr, Dan Presland, Matt Klavins</figcaption></figure>
<h3>HOHE EHRE, ATEMLOSE TIEFEN</h3>
<p>Nun folgt mit <em>&#8222;Eyrie&#8220;</em> ein ganz klarer Höhepunkt von <strong>&#8222;Urn&#8220;</strong>. In diesen gut zwölf Minuten verschmilzt <strong>träumerische</strong> Ruhe mit aggressivem <strong>Chaos</strong>. Gegen Ende nimmt das Ganze wieder stark epische Züge an und überzeugt auf ganzer Linie. Was jedoch besonders heraussticht, ist <strong>Tim Charles</strong> Gesang. Wie ein Scheinwerfer ruht der Fokus auf ihm und zeigt sein ganzes Können auf. Der einfühlsame Gesang unterstreicht den klassischen Songwritingansatz, der besonders in diesem Stück streckenweise an <strong>Liedermacherei</strong> erinnert. Nur wird ebendiese unterstützt von harten Metalpassagen, die einen hervoragenden Kontrast bilden.</p>
<p>Den Albumabschluss bilden letztendlich die namensgebenden Stücke <em>&#8222;Urn (Part I/II) &#8211; And within the void we are breathless/As Embers dance in our eyes&#8220;</em>. Auffallend ist, dass beide Songs eine ganze Ecke <strong>düsterer</strong> klingen und wenig von der Beschwingtheit der anderen Stücke in sich vereinen. Das ist einerseits eine gute Abwechslung, zerstört&nbsp;aber auch teilweise den Albumfluss. Einflüsse aus dem <strong>Melodic Death Metal</strong> treten stärker zu Tage und die Geige spielt vermehrt dissonant. Insgesamt gefällt mir der beschwingte Sound der ersten Songs von <strong>&#8222;Urn&#8220;</strong> deutlich besser.</p>
<p>Den Rahmen für die insgesamt sechs Songs bildet eine sehr kraftvolle und moderne <strong>Produktion</strong>. Sie ist es, die den Instrumenten genug Raum gibt und ein differenziertes Klangbild erschafft. Für meinen Geschmack ist das Schlagzeug teilweise etwas zu&nbsp;dominant und erdrückt ab und zu die restlichen Instrumente. Abgesehen davon kann sich <strong>&#8222;Urn&#8220;</strong> jedoch definitiv hören lassen. Komplettiert wird das Album&nbsp;mit einem bandtypischen und&nbsp;sehr symbolischen <strong>Artwork</strong> von Sänger <strong>Xen</strong>. Es reiht sich in die bisherigen Veröffentlichungen ein, ohne dabei stark vom bewährten Konzept abzuweichen, welches <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> bis jetzt auszeichnete. Für die Zukunft wünsche ich mir weitere starke Alben, die gerne ein wenig mehr Experimentierfreude zeigen und in neue Sphären führen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/UgUn4EKLMnU?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>NE OBLIVISCARIS</strong> online:</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/NeObliviscarisBand">Facebook</a></p>
<p><a href="https://www.patreon.com/neobliviscaris">Patreon</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/user/neobliviscarisvids">Youtube</a></p>
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		<title>APALLIC – Verharren im Wachkoma</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Jun 2017 09:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Apallic]]></category>
		<category><![CDATA[Boersma Records]]></category>
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		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>APALLIC – Of Fate And Sanity Veröffentlichungsdatum: 02.06.2017 Dauer: 52:44 Label: Boersma Records Genre: Progressive Death Metal Anstatt direkt ins Album hinein zu hören, widme ich mich dieses Mal zunächt dem Pressekit, welches mir zu den Audiodateien gereicht wird. Deutsche Band, fünfköpfig ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p class="western"><strong>APALLIC</strong> – Of Fate And Sanity<br />
Veröffentlichungsdatum: 02.06.2017<br />
Dauer: 52:44<br />
Label: Boersma Records<br />
Genre: Progressive Death Metal</p>
<p>Anstatt direkt ins Album hinein zu hören, widme ich mich dieses Mal zunächt dem Pressekit, welches mir zu den Audiodateien gereicht wird. Deutsche Band, fünfköpfig aus Emden, 2015 ihre Debut-EP &#8222;Somnium&#8220; veröffentlicht&#8230;&nbsp;Die Einflüsse sind wohl <strong>AT THE GATES</strong>, <strong>OPETH</strong>,<strong> DEATH</strong>, <strong>ENSLAVED</strong>, <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> und <strong>AMON AMARTH</strong>. Das klingt schon einmal nicht übel, alles recht mächtige und gut auskomponierte Musik. Desweiteren wird mir ein übergeordnetes Konzept versprochen – nicht nur instrumental, sondern auch die Songtexte betreffend. Ich habe großen Respekt vor demjenigen, der es vermag, gute Texte zu schreiben. Netterweise ist auch ein Lyric Sheet, das mich&nbsp;durch die Story führen soll, angehängt &#8211; doch dazu später mehr.</p>
<h4>Konzept? Nette Idee &#8230;</h4>
<p>Das Album hat einen konkreten Protagonisten, der im Wachkoma liegt und mit der Suche nach seinem Aufenthaltsort, seiner Geschichte und seines eigenen Selbst beschäftigt ist. Doch nicht nur das, auch Probleme, Konflikte und die Person selbst sollen sich über die Dauer des Albums&nbsp;entwickeln.</p>
<p>Das Konzept des Wachkomapatienten klingt spannend. Das Promokit beinhaltet weitere Erläuterungen zur Entwicklung der Persona. Neugierig lese ich die Ausführungen im Lyric Sheet, erwarte eine packende persönliche Geschichte&#8230; Doch Pustekuchen! Der Song <em>&#8222;Days Before The Black&#8220;</em> handelt, wie der Titel schon verrät, von den Erinnerungen an die Zeit vor den Ereignissen, &#8222;die ihn in den heutigen Zustand versetzt haben.&#8220; Der Textausschnitt, der als Veranschaulichung&nbsp;mitgeliefert wird, ist allerdings total nichtssagend. Schade. Ich hatte mir eine plastische Story gewünscht &#8230;</p>
<blockquote><p>COLLECTING THE PICTURES OF FORGOTTEN MEMORIES, UNSCRAMBLING THE SEGMENTS OF MY YESTERDAYS, REVIVE THE TALES TO CLEAR UP MY SANITY</p></blockquote>
<p>Bei den anderen Songs verhält es sich nicht anders. Berichtige mich, wenn ich mich irre – aber solch belangloser und unkonkreter Schreib, der mir hier gezeigt wird, mit dem sogar geworben (!) wird, lässt einen&nbsp;doch sehr ernüchtert zurück und ich beschließe, mich nicht tiefergehend&nbsp;mit den Lyrics zu befassen (die ich leider auch nicht im Internet finden kann) und widme mich nun den akustischen Aspekten.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F245755105&#038;show_artwork=true&#038;maxwidth=1140&#038;maxheight=1000"></iframe></p>
<p>Die Produktion ist &#8218;flawless&#8216;, wie man so schön sagt. Die Abmischung klingt ordentlich nah am&nbsp;schwedischen Vorbild. Die Sounddecke ist durchweg recht dick, die Gitarren nehmen oft die Rhythmik der Doublebasssalven auf, was dem Bass leider die Luft zum Atmen nimmt. Dieser geht auf dem Album komplett unter – bis auf <em>&#8222;A Taste Of Lethe&#8220;</em>,&nbsp;welcher der letzte und gleichzeitig eindeutig stärkste Song des Albums ist. Allerdings strapaziert&nbsp;er mit seiner Dauer von&nbsp;14 Minuten die Grundidee leider etwas über.&nbsp;Zehn Minuten hätten nach meinem Empfinden wohl vollends ausgereicht, um alle Ideen und Entwicklungen dieses Finales auszuformulieren. Neben benanntem Song, gibt auch <em>&#8222;Days Before The Black&#8220;</em>&nbsp;Hoffnung auf ausdifferenziertere Songs. Die Band ist noch recht frisch auf dem Markt und hat noch viel Entwicklungspotenzial – wenn sie sich in Zukunft hieran orientieren, sehe ich für mich die berechtigte Hoffnung, dass die kommenden Veröffentlichungen eher meinen Geschmack treffen.</p>
<p>Einen wirklichen Höhepunkt des Albums kann ich allerdings auch nach dem fünften Hören noch nicht ausmachen. Generell lässt sich über die Songs rein soundtechnisch und kompositorisch nichts gravierend Schlechtes sagen – wirkliche Jubelschreie können sie mir allerdings auch nicht entlocken. Schwer, rollend und voll ins Fressbrett hauen&nbsp;<strong>APALLIC&nbsp;</strong>mir über fünfzig Minuten lang ihren progressiven Death um die Ohren, wobei für meinen Geschmack der progressive Anteil noch deutlich ausgebaut werden könnte. Nun, manch einer mag vollkommen zu Recht anmerken, dass allzu verkopfte Musik nicht jedermenschs Sache sei, aber ich persönlich mag es eben doch soweit durchdacht, dass ich auch nach mehrmaligen Hören noch Neues entdecken kann.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F223365860&#038;show_artwork=true&#038;maxwidth=1140&#038;maxheight=1000"></iframe></p>
<p>Das Riffing ist recht stereotypisch, der Gesang immer passend zusammengesetzt aus Screams und Growls und die Songs wechseln in sich angemessen zwischen ruhigeren und härteren Passagen. Ich bin nicht sicher, ob ich das dem Album so anlasten kann, aber ich habe den Eindruck, dass die doch sehr dominante Härte dazu führt, dass das melodische Finetuning ins Hintertreffen gerät.</p>
<p>Viel mehr bleibt mir zum Album der Ostfriesen tatsächlich nicht zu sagen, weil es in meinen Ohren auch wirklich nichtssagend ist. Mit einem zugedrückten Auge, weil ich das Entwicklungspotenzial sehe und den generell gut gelungenen Sound und dessen zeitweise&nbsp;Nähe zu <strong>OPETH</strong>&nbsp;schätze, gibt es eine gut gemeinte Sechs.</p>
<p>In die EP von 2015 kannst du <a href="https://apallic.bandcamp.com/releases">hier</a> hineinhören.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/apallic-verharren-im-wachkoma/">APALLIC – Verharren im Wachkoma</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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