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	<title>Ruins Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Ruins Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Tchornobog &#8211; Innere Dämonen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2017 06:24:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>TCHORNOBOG &#8211; Tchornobog Veröffentlichungsdatum: 28.07.2017 Dauer: 64:24 min. Label: I, Voidhanger Records Stil: Black/Death/Doom Metal Junge Menschen haben es manchmal nicht einfach. Der Wunsch, eine Band zu gründen und damit Anerkennung zu erreichen, ist ein löbliches Vorhaben. Doch die meisten nehmen viel ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/tchornobog-innere-daemonen/">Tchornobog &#8211; Innere Dämonen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>TCHORNOBOG</strong> &#8211; Tchornobog<br />
Veröffentlichungsdatum: 28.07.2017<br />
Dauer: 64:24 min.<br />
Label: I, Voidhanger Records<br />
Stil: Black/Death/Doom Metal</p>
<p>Junge Menschen haben es manchmal nicht einfach. Der Wunsch, eine Band zu gründen und damit Anerkennung zu erreichen, ist ein löbliches Vorhaben. Doch die meisten nehmen viel zu schnell ein Album auf, ohne genügend Zeit im Proberaum zu verbringen. Das Ergebnis ist dann im schlimmsten Fall ein Rohrkrepierer, der eher für herbe Kritik und Häme sorgt. Bei <strong>TCHORNOBOG</strong> ist das aber eben nicht der Fall. Der 21 jährige <strong>Markov Soroka</strong> hat es geschafft, mit seinem Debüt einen düsteren Einblick in seine Psyche und den Eindruck auf diese Welt zu kreieren.</p>
<h4>Tchornobog &#8211; Der Dämon in dir</h4>
<p>Lediglich 4 Musikstücke befinden sich auf dem selbst betitelten Album &#8222;Tchornobog&#8220;. Doch die Spielzeit weist eine monströse Länge von 64 Minuten auf. Für zwischendurch eignet sich diese Platte also eher nicht. Beeindruckend ist jedoch, dass mit der Unterstützung von<b> Magnús Skúlason (SVARTIDAU<span class="Description PromoDetailsItem"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">ð</span></span>I) </b>und <strong>Greg Chandler</strong> von <strong>ESOTERIC </strong>klangliche Welt aus Schmerz und einem hohen Level an Verlorenheit erschaffen wurde.</p>
<p>Schon der Opener <em>&#8222;The Vomiting Tchornobog&#8220;</em> heult wütend mit seiner 21-minütigen Vielfältigkeit an rasenden Momenten und doomigen Abschnitten auf. Dazwischen ist immer wieder Platz für die abartigen melodischen Parts, die jedoch sehr bedacht eingestreut werden. Das Gesamtpaket hat eine starke Note von <strong>SVARTIDAU<span class="Description PromoDetailsItem">ð</span>I </strong>und, man glaubt es kaum, <strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>. Allerdings handelt es sich hier kaum um eine Kopie, obgleich die Einflüsse gut hörbar sind.</p>
<p>Die seltsamen Geräusche und Soundcollagen inmitten des Songs sorgen dann endgültig für eine auditive Séance der Extraklasse. Und ich habe gerade einmal den ersten Song gehört. Wie wollen die restlichen Kapitel das noch toppen?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20185" aria-describedby="caption-attachment-20185" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-20185 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/tchornobog-logo-300x130.jpg" width="300" height="130" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/tchornobog-logo-300x130.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/tchornobog-logo-1024x444.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/tchornobog-logo-750x325.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/tchornobog-logo.jpg 2048w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20185" class="wp-caption-text">Auch das Logo passt wie auf den Leib geschnitten</figcaption></figure>
<h4>Verschmelzung von Realität und Fiktion</h4>
<p>Das Tor zur Welt des <strong>TCHORNOBOG</strong> &#8211; einer eigenen Definition des Musikers für seine inneren Dämonen und dem Kampf mit ihnen in seiner Umwelt &#8211; steht weit offen. <em>&#8222;Hallucinatory Black Breath of Possession (Mountain-Eye Amalgamation)&#8220;</em> stürmt sogleich mit treibendem Rhythmus in die Hallen der Seele. Beängstigend nah an den Urvätern des chaotischen Black Metals (<strong>DEATHSPELL OMEGA</strong>) wüten die Gitarren zu zornigem Gebrüll. Ein Sog aus Manie und geifernder Aufwallung entfaltet sich. Im Auge des Sturms: ein hemmungsloser Anfall aus geradezu eingängigen Takten und die totale Entladung aus Gefühlen.</p>
<p>Und jetzt stellt euch noch einmal vor, dass es sich hier um einen Menschen handelt, der zarte 21 Lenze zählt. Der Beweis, dass auch in so einem Alter ein erwachsenes Werk entstehen kann. Hier gibt es keine modernen Zutaten wie den unerträglichen Trigger. Oder eine digitale Produktion.</p>
<p>Als Pluspunkt werte ich in diesem Song den Gesang, der nach <strong>IMHA TARIKAT</strong> klingt.</p>
<h4>Nichtexistente Wärme</h4>
<p>Der Beginn in <em>&#8222;Non Existence&#8217;s Warmth&#8220; </em>mit seinen unheilvollen Melodien und den rituellen Toms in Kombination mit den gehauchten Vocals könnte nicht besser sein. Statt einer neuen Eruption baut sich allerdings das Lied mit ruhigen Klängen und verhaltenem Drumming auf. Ein leicht ungerader Takt, der mit einem wunderschönem <strong>Saxofon-Solo</strong> veredelt wird. Und der anschließende Aufbau könnte nicht verbitterter klingen. Hier hört man die tiefe Verbundenheit, mit der Markov Soroka agiert. Dieser Song ist wahrhaftig der Höhepunkt von <strong>TCHORNOBOG</strong>.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-20187 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/tchornobog-band-200x300.jpg" alt="" width="243" height="365" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/tchornobog-band-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/tchornobog-band.jpg 480w" sizes="(max-width: 243px) 100vw, 243px" /></p>
<p>Taucht <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0GLvp2FcwWQ">HIER</a> ab!</p>
<p>Nach diesen 8 Minuten zeigt sich dann wieder die hässliche Fratze der Band. Im Kriechgang suhlt sich das Stück vor Trauer umher und behält dabei die melancholische Note. Der Songtitel wird dem Ergebnis gerecht.</p>
<p><em>&#8222;Here, At The Disposition Of Time&#8220;</em> zieht einen dann selber endgültig auf den Grund der bitteren Realität. Hier ist ein weiteres Mal die Ode an <strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong> spürbar. Es bedarf keiner weiteren Worte. Hört euch diesen Giganten ausnahmsweise ohne meinen Input an.</p>
<p>Das ganze Album ist eine Erfahrung für sich. Sie wird vor allem auch durch das fantastische Cover von <strong>Adam Burke </strong>perfekt unterstützt.</p>
<p><a href="https://markovsoroka.bandcamp.com/">https://markovsoroka.bandcamp.com/</a></p>
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		<title>THE RUINS OF BEVERAST &#8211; Vertonter Schamanismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 May 2017 07:10:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>THE RUINS OF BEVERAST &#8211; Exuvia Veröffentlichungsdatum: 05.05.2017 Dauer: 01:07:38 Min. Label: Ván Records Genre: Black/Death/Doom Wenn man sich das Cover von &#8222;Exuvia&#8220; so ansieht, dann schwant einem Übles. Herr Meilenwald hat sich doch nicht etwa an das Thema Schamanismus gewagt? Peinlicher ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ruins-of-beverast-vertonter-schamanismus/">THE RUINS OF BEVERAST &#8211; Vertonter Schamanismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>THE RUINS OF BEVERAST </strong>&#8211; Exuvia<br />
Veröffentlichungsdatum: 05.05.2017<br />
Dauer: 01:07:38 Min.<br />
Label: Ván Records<br />
Genre: Black/Death/Doom<span id="more-16855"></span></p>
<p>Wenn man sich das Cover von &#8222;Exuvia&#8220; so ansieht, dann schwant einem Übles. Herr <strong>Meilenwald</strong> hat sich doch nicht etwa an das Thema Schamanismus gewagt? Peinlicher geht es nicht! Hat er zu viel Konservenmusik aus der Fußgängerzone konsumiert, oder ist er jetzt auf einem dieser spirituellen Trimm-dich-Pfade, die gefühlt jeder dritte Mensch in den Wechseljahren beschreitet, angekommen?</p>
<p>Ich kann euch beruhigen, der ehemalige Schlagzeuger von <strong>NAGELFAR</strong> war weder zu lange im Dschungelurlaub, noch hat er die Midlife-Crisis. Stattdessen befasst er sich mit einem sehr ernsten Prozess, ja geradezu Ritual, welches seine Band durchläuft.</p>
<p>&#8222;Exuvia&#8220;, was so viel wie &#8222;Häutung&#8220; in der Insektenwelt bedeutet, beschreibt ein weiteres Mal den stetigen Fortschritt von <strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>. Stillstand ist sozusagen der Tod. Der fünfte Output in gut 14 Jahren Bandhistorie ähnelt frappierend seinem Vorgänger &#8222;Blood Vaults&#8220; in Hinsicht auf die Schwere der Saiteninstrumente.</p>
<p><em>Bereit für den Trip? Dann trete</em> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Jz57VzkPC4k">HIER</a> <em>deine Reise an.</em></p>
<h4>Wiege dich in Trance</h4>
<p>Von einem abrupt endendem Sample eines Schamanen, der eine Formel vor sich hinzumurmeln scheint, erhebt sich mit ruhigen Gitarren die magische Präsenz vom Titelsong <em>&#8222;Exuvia&#8220;</em> mit federleichtem Frauengesang. Kurz darauf ertönt es, das wohlige Growling von <strong>Alexander von Meilenwald</strong>, welches so unnachahmlich in Black-Metal-Gefilde jederzeit abdriftet. Auffällig ist wieder einmal, wie einzigartig dieser Musiker Songs komponiert und das &#8222;Exuvia&#8220; tatsächlich als erstes Album in einem richtigen Studio aufgenommen wurde. Alles andere nahm <strong>Meilenwald</strong> nämlich im Proberaum auf.</p>
<p>Nicht viele Leute können alle Instrumente einspielen, schon gar nicht so simpel und doch erhaben. Das Gefühl, in einen faszinierenden Ozean aus Atmosphäre einzutauchen, wird auf dieser Scheibe mehr als deutlich.</p>
<p>Spätestens ab der achten Minute befindet sich der Hörer vollkommen in dieser geheimnisvollen Klangwelt von <strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>. Das Lauschgift wirkt stark. Immer wieder verführen einen die repetitiven Töne. Der majestätische Gesang und ein astreines Gitarrensolo verstärken diese Prozedur um ein Vielfaches, bis sich das Konstrukt zu einem wahnhaften Gesamtwerk hochschaukelt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_16873" aria-describedby="caption-attachment-16873" style="width: 318px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-16873" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/alexandervonmeilenwald-200x300.jpg" width="328" height="492" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/alexandervonmeilenwald-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/alexandervonmeilenwald.jpg 640w" sizes="(max-width: 328px) 100vw, 328px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-16873" class="wp-caption-text">Alleinkämpfer der Extraklasse: <strong>Alexander von Meilenwald</strong></figcaption></figure>
<h4>THE RUINS OF BEVERAST &#8211; immer tiefer in eine Welt aus Magie</h4>
<p>So lässt sich auch der Rest des Albums beschreiben. Auch wenn sich die Stücke voneinander im Detail unterscheiden, so klingen sie wie ein großes Werk. <em>&#8222;Surtur Barbaar Maritime&#8220;</em> besticht durch knüppelnde Passagen, die ordentlich ballern, und hat doch einen interessanten Touch von einem Marsch aufzuweisen. Auch hier wartet der Track mit einem in sich fließendem Finale auf, das gekonnt alle Elemente vom Anfang vereint. <em>&#8222;Maere (On A Stillbirth&#8217;s Tomb)&#8220;</em> versprüht mit seinem absolut stimmigen Gitarrenbild und dem genialen Takt am Schlagzeug ein düsteres Dschungelflair. Es ist fast beängstigend, wie viel authentische Ausstrahlung Musik besitzen kann.</p>
<blockquote><p>In Gedanken bewege ich mich hier immer tiefer in labyrinthartige Tropengebiete, die Orientierung ist schon längst verloren gegangen. Aber das ist egal, ich muss immer tiefer in dieses Milieu eindringen, bis ich mein (mir noch unbekanntes) Ziel erreicht habe.</p></blockquote>
<p>Kommen wir nun zu meinem Liebling auf der Platte. <em>&#8222;The Pythia&#8217;s Pale Wolves&#8220;</em> wartet mit einem animalischen Rhythmus auf, dabei kommen verfremdete Laute wie aus einem anderen Universum zum Vorschein, die sphärischen cleanen Momente sind auch hier präsent. Tatsächlich scheinen auch alte Referenzen an die ersten Alben durch, welche ich natürlich mehr als willkommen heiße. Zur Mitte hin kommt die gewohnte Reizüberflutung und am Ende der Blastbeat, sowie schräge Tastenklänge.</p>
<h4>Das letzte Drittel</h4>
<p><em>&#8222;Towards Malakia&#8220;</em> verbreitet von der ersten Sekunde an ein mulmiges Gefühl. Dies hält verdammt lange an. Erst nach knapp 7 Minuten befreien einen die Trommeln und der Blastbeat. Übrigens bedeutet das Wort &#8222;Malakia&#8220; so viel wie &#8222;Krankheit&#8220; oder &#8222;Unnatürliche Lust&#8220;. Die andere Bedeutung, nämlich &#8222;Masturbation&#8220;, steht natürlich auch im Raum, aber ich überlasse es lieber dem Hörer, an welche Bedeutung er glaubt. Den Abschluss macht<em> &#8222;Takitum Tootem&#8220;</em>, eine Beschwörung in Noten, welche durch konstantes Drumming und kehliges Gekeife seinen Charme entwickelt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ruins-of-beverast-vertonter-schamanismus/">THE RUINS OF BEVERAST &#8211; Vertonter Schamanismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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