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	<title>Schwaben Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Schwaben Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>RETERNITY – Viel gewagt und viel verloren</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 May 2019 07:32:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie viel sagen Debütalben aus? Oft legt es den Grundstein für eine solide Band, auf den dann weitere Einflüsse aufsetzen, die letztlich zu etwas Großem werden können.</p>
<p>Ob das bei RETERNITY auch so ist, liest du nun!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/reternity-facing-the-demon/">RETERNITY – Viel gewagt und viel verloren</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">RETERNITY – &#8222;Facing the Demon&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 31.05.2019<br />
<strong>Dauer:</strong> 39:49 Min.<br />
<strong>Label:</strong> MDD<br />
<strong>Genre:</strong> Melodic Metal</div></div></div></p>
<p>Wenn ich ein neues Album in die Hand bekomme, dann teste ich es auf die härteste Art und Weise: Ich höre es beim Nähen an meiner Kutte. Diesmal trifft es die <strong>Debüt-Scheibe</strong> der Band <strong>RETERNITY</strong> mit dem Namen &#8222;Facing the Demon&#8220;.</p>
<p>Zunächst einmal muss ich feststellen, dass der Bandname bei mir allerhand triggert. Das Wortspiel zu &#8222;Eternity&#8220; (engl.: Ewigkeit) ist offensichtlich, aber was dann nun &#8222;<strong>RETERNITY</strong>&#8220; sein soll, weiß ich auch nicht richtig&#8230; <strong>Kann eine Ewigkeit nochmal vorkommen?</strong> Leider habe ich zur Herkunft des Bandnamens nichts gefunden, sodass die Beantwortung dieses Rätsels auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden muss.</p>
<p>Facing the Demon ist das Debütalbum der erst im Sommer 2018 gegründeten Gruppe, die aus vier Herren besteht. Jeder der vier hat davor schon in mindestens einer Band gespielt, die mir aber allesamt absolut gar nichts sagen.</p>
<p>Mit einer <strong>Spielzeit von nur 39:49 Min.</strong> ist mir persönlich die Scheibe auch etwas zu kurz geraten. In der selben Zeit habe ich gerade mal zwei Patches aufgenäht, was schon ziemlich wenig ist.</p>
<p>Im Gesamteindruck <strong>überzeugt mich das Werk auch nur bedingt</strong>. Man merkt, dass sich hier eine neue Band gefunden hat, die sich erst stilistisch ein bisschen <strong>durch die Genres spielt</strong>. Während der Song <em>&#8222;Singularity&#8220;</em> stilistisch eher eine Mischung aus <strong>GUNS N’ROSES</strong> und <strong>JUDAS PRIEST</strong> ist, wird in <em>&#8222;Facing the Demon&#8220;</em> ein fast schon <strong>thrashiger Unterton</strong> hörbar, der mich ein bisschen an <strong>METALLICA</strong>s <em>&#8222;Master of Puppets&#8220;</em> erinnert.</p>
<p>Warum man am Anfang von <em>&#8222;Stone to Mouth&#8220;</em> ein von einer Frau gesungenes deutsches Intro wählt, ergibt sich mir auch nicht wirklich.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/3xRO0AASJns?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Hervorzuheben sind allerdings <strong>gekonnte Gitarrensoli und -riffs</strong>, die ganz gut ins Ohr gehen. Vor allem <em>&#8222;I Love the Night&#8220;</em> hat mich in dieser Hinsicht überzeugt und ist auch <strong>mein persönlicher Favorit</strong> dieser Scheibe.</p>
<p>Auch wenn das Album für ein Debütalbum sehr gekonnt ist, hätte ich mir von Musikern, die so viel Erfahrung haben, doch ein Werk gewünscht, dass<strong> irgendeinen roten Faden</strong> beinhaltet. Es scheint mir, dass man hier nun in aller Schnelle nach der Demo ein Album brauchte und verwurstet hat, was gerade da war. Dies ist auch insofern schade, als dass ich die Stimme des Sängers <strong>Stefan Zörner</strong> wirklich gut finde und glaube, dass Fans von z.B. <strong>JUDAS PRIEST</strong> hier auch ihren Spaß haben könnten.</p>
<p>Sie selbst bezeichnen ihren Stil als &#8222;Melodic Metal&#8220;, was auch immer das sein soll. Man hört <strong>Thrash, Heavy und Speed-Einflüsse</strong>, die aber alle mehr halb als ganz realisiert worden sind. Leider sind sie dadurch auch durch meinen Kutten-Test gefallen&#8230;</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Elisabeth</strong></em></p>
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		<title>Metalflair am Badesee – Rock am Härtsfeldsee 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2017 10:01:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 23. und 24. Juni war es wieder soweit: Das Rock am Härtsfeldsee im schönen, schwäbischen Dischingen öffnete wieder seine Pforten. Auch in diesem Jahr wurde eine bunte Mischung bestehend aus den Größen der Szene und regionalen Acts angeboten. Und ich war ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 23. und 24. Juni war es wieder soweit: Das Rock am Härtsfeldsee im schönen, schwäbischen Dischingen öffnete wieder seine Pforten. Auch in diesem Jahr wurde eine bunte Mischung bestehend aus den Größen der Szene und regionalen Acts angeboten. Und ich war für euch dabei.</p>
<h2>Freitag, Tag 1: Anreise und die erste Band</h2>
<p>Es ist 16 Uhr &nbsp;und die Reise beginnt damit, dass ich mein Zelt ins Auto werfe. Endlich geht es los! Leider komme ich, Stau sei Dank, erst gegen 17 Uhr an, obwohl mich eigentlich nur ein Katzensprung vom Festival trennt. Das hat übrigens zur Folge , dass ich mein Auto nicht mehr neben dem Zelt parken kann. Der erste Dämpfer.</p>
<p>Mit etwas Hilfe seitens der Ordner wäre das eigentlich kein Ärgernis gewesen. So eiere ich nun allerdings erst einmal auf der Suche nach einem geeigneten Plätzchen umher. Erst nach erneuter Nachfrage finde ich heraus, dass ich das Auto auf einem Parkplatz abstellen und mir separat einen Zeltplatz suchen muss. Ein Glück, dass sich schnell ein paar freie Meter in einer Lücke finden lassen. Andere Leute hatten wohl weniger Glück und müssen jetzt im Zweifelsfall einmal komplett über den Campground latschen, um an ihren Dieselrappen zu kommen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18764" aria-describedby="caption-attachment-18764" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_182938-min.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-18764" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_182938-min-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_182938-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_182938-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_182938-min-750x563.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18764" class="wp-caption-text">The New Roses</figcaption></figure>
<p>17:50 Uhr: Mein Zelt ist nun endlich aufgebaut und ich kann mich auf das Festivalgelände begeben, wo&nbsp;<strong>SKELETON PIT&nbsp;</strong>ihren Auftritt leider schon beendet haben. Die letzten Töne, die ich jedoch mitbekomme klingen nach klassischem Oldschool Thrash. Dann gebe ich mir eben den nächsten Act: <strong>THE NEW ROSE</strong>, die heute die Außenseiter auf der Bandseite sind, da sie mit ihrem Hard Rock etwas verloren im Paket des Abends aussehen. Macht es ihnen etwas aus? Nein. Stattdessen wird fröhlich gespielt und die Menge angeheizt.&nbsp;</p>
<p>Die Konzerte finden dabei in einem Zelt statt, welches die Bühne beherbergt. So soll dafür gesorgt werden, dass auch bei schlechtem Wetter dem Spaß kein Abbruch gegolten wird, ohne Einbußen in Sachen Open-Air-Flair zu haben. Nachteil daran: Sobald es warm ist verschmelzen Rauch und Staub so stark, dass du das Gefühl hast, du könntest die Luft schneiden und auf dein Brot legen. Irgendwo müssen wohl immer Einbußen gemacht werden, was?</p>
<h2>Kulinarische Spezialitäten? Fehlanzeige</h2>
<p>Da ich jetzt eher Hunger als Interesse an den Songs von <strong>ONKEL TOM</strong> habe, entschließe ich mich, die kulinarischen Spezialitäten zu erproben. Wobei mit &nbsp;&#8222;kulinarisch&#8220; eher Standard-Festivalkost gemeint ist.&nbsp;Pizza und Flammkuchen, Nudelboxen vom Asiaten, Hamburger und Curly Fries, Donuts und Crepes. Nichts Besonderes -aber es schont den Geldbeutel. Die Preise sind hier noch äußerst moderat gehalten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18765" aria-describedby="caption-attachment-18765" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_203202-min.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-18765" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_203202-min-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_203202-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_203202-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170623_203202-min-750x563.jpg 750w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18765" class="wp-caption-text">Stratovarius</figcaption></figure>
<p>Nun ist mein Hunger gestillt und mein Durst gelöscht. Das trifft sich gut, denn<strong>&nbsp;</strong>meine erste Pflichtband&nbsp;<strong>STRATOVARIUS&nbsp;</strong>kommen gleich auf die Bühne. Man merkt, dass die Symphonic Metaller aus Finnland eine große Fanschar angelockt haben, denn schon jetzt ist das Zelt gut gefüllt. Schon nach dem ersten Song merke ich: Die Jungs begeistern! Hände fliegen, die ersten Crowdsurfer kommen an und überall wird das Haar geschüttelt. Ich bin wohl nicht der Einzige, der so denkt. Nach einer Stunde (mit gutem Ton wohlgemerkt, denn bei <strong>RaH&nbsp;</strong>ist dieser regelmäßig ein Spiel im Lotto) ist es dann auch schon wieder vorbei und ich blicke frohen Mutes zur nächsten Kapelle.</p>
<p>Das Kontrastprogramm zum Brötchen belegt mit Symphonic- und Power Metal, bilden nämlich die rabiaten Thrasher von&nbsp;<strong>SEPULTURA</strong> aus Brasilien, die für ordentlich Krach sorgen, während sie Klassiker wie &#8222;<em>Bloods, Bloody Roots</em>&#8220; ebenso wie neuere Songs spielen. Der Auftritt ist zwar solide, jedoch gefühlt genauso, wie ich sie von 2014 noch im Kopf habe. Und auch der Ton lässt zu wünschen übrig: Während der ersten zwei bis drei Liedern sind Bass und Schlagzeug so dermaßen übersteuert, dass man nichts anderes hören kann. Das macht es mir doch etwas schwierig, die Show zu genießen. Hoffentlich wird es beim Headliner besser.</p>
<p>Dieser hört auf den Namen <strong>HAMMERFALL&nbsp;</strong>und bildet die zweite softe Komponente im Power-Thrash-Power-Metal-Sandwich. Passend zum Jubiläum werden auch hier Alltime-Favourites wie &#8222;<em>Blood Bound</em>&#8220; gespielt, jedoch liegt der Fokus hauptsächlich auf den neueren zwei Alben. Gott sei Dank passt der Sound hier nun und man kann dem im wahrsten Sinne des Wortes eingespielten Team die volle Aufmerksamkeit schenken. Aufgepeppt wird das Ganze dann noch durch eine Show, die mir persönlich viel Spaß macht und somit einen grandiosen Abschluss für den ersten Tag liefert. So begebe ich mich im Anschluss gut gelaunt in Richtung Zelt.</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/See_01-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-18770" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/See_01-min-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/See_01-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/See_01-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/See_01-min-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Samstag, Tag 2: Badespaß am Härtsfeldsee</h2>
<p>Leider habe ich nicht allzu viel in der letzten Nacht geschlafen. Um 9 Uhr bereits stehe ich wieder senkrecht und wanke zum Frühstück. &#8222;Aber Moment!&#8220;, denke ich mir. &#8222;Hier ist doch direkt ein See nebenan und wir haben schon jetzt 20 Grad mit steigender Temperatur. Lass uns doch dorthin gehen!&#8220; Also wird die Badehose eingepackt, ebenso wie ein erfrischendes Hefegetränk. Noch ist nicht allzu viel los, weshalb ein Nickerchen noch drin ist. Erst um die Mittagszeit kommen die meisten Festivalgänger mit Poolfloats und anderen Badeutensilien. Grund für mich, auch einmal in das Wasser zu steigen, das großartig warm ist. So kann man einige Zeit totschlagen. Man muss es auch, denn erst gegen 17:30 Uhr geht es los mit den Konzerten. Damit man danach nicht nach See müffelt oder einfach um sich zu erfrischen gibt es ebenso kostenlose Duschen.&nbsp;</p>
<p>Überspringen wir nun ein wenig Zeit zum Start des heutigen Festivalabends. (Imaginäres Kassettenspulgeräusch an dieser Stelle einfügen!)<br />
<strong>WITCHBOUND </strong>liefern soliden Rock. Der ist zwar nicht außergewöhnlich, aber zum Aufwärmen taugt er allemal. Leider ist uns der Tongott auch hier nicht sonderlich gewogen. Auf der anderen Seite könnte es aber auch daran liegen, dass der Soundcheck quasi während des Spielens gemacht wird. Bei meinem ersten Highlight des Abends&nbsp;und großen Überraschung des Festivals&nbsp;<strong>UNLEASH THE SKY&nbsp;</strong>sieht das schon deutlich besser aus, jedoch bin ich immer noch nicht ganz zufrieden. Trotzdem lassen sich die Darmstädter nicht lumpen, mit ihrer Mischung aus Hard- und Metalcore eine energiegeladene Show zu liefern, die mich innerhalb der ersten Minuten begeistert. So muss das sein!</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_181806-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-18771" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_181806-min-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_181806-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_181806-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_181806-min-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<h2>Standardshops und spaßige Shows</h2>
<p>Nun sollen die Oldschool Thrasher von&nbsp;<strong>TANKARD&nbsp;</strong>die Bühne betreten, jedoch macht sich die altbekannte Spaßbremse namens &#8222;Hunger&#8220; breit. Naja, dann lasse ich die mal ausfallen und gehe los um mir etwas zwischen die Zähne zu geben. Nach der Mahlzeit nutze ich die Gelegenheit, über den kleinen Festivalmarkt zu schlendern und noch einmal am See auszuruhen, bevor um kurz nach acht&nbsp;<strong>LORDI&nbsp;</strong>die Bühne betreten. Nun will ich dann doch wieder Richtung Bühne stapfen, aber was ist jetzt los? Auf einmal darf ich meine Weste nicht mehr mitnehmen, weil Nieten dran sind? Das ging doch vorher schon mehrmals! Ich solle sie in einen Karton legen, wo ich sie mir später wieder abholen könne, das jedoch ohne Pfandschein oder Ähnliches. Das ist mir doch etwas zu unsicher und sorgt für Frust und ich stapfe los zum Auto, während hinter mir ein Kerl im &nbsp;Kettenhemd reingelassen wird. Versteht mich nicht falsch: Natürlich ist der Security Folge zu leisten und die Entscheidung akzeptiere ich auch, denn Sicherheit geht &nbsp;vor, jedoch wäre ein wenig Konsistenz deutlich besser als einmal kaum meine Taschen abzutasten und dann wieder extrem vorsichtig zu sein.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18769" aria-describedby="caption-attachment-18769" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Infield_01-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-18769" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Infield_01-min-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Infield_01-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Infield_01-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Infield_01-min-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18769" class="wp-caption-text">Das Infield vor den Konzerten</figcaption></figure>
<p>Machen wir noch einen Zeitsprung: Es ist 20 Uhr und ich bin gespannt auf&nbsp;<strong>LORDI</strong>, die spätestens seit ihrem Sieg beim <strong>ESC</strong>&nbsp;im Jahre 2006 in aller Munde sind. Und das, wie ich sehe, zu Recht: Es wird eine spaßige Show abgeliefert, die nur so vor Abwechslung strotzt: Jeder zweite Song ein Kostümwechsel, Show mit einer Kreissägenattrappe, Skeletor und einem Priester. Selten habe ich so viel Entertainment auf der Bühne gehabt.</p>
<p>Selbst die Mittelalter-Rocker von&nbsp;<strong>SALTATIO MORTIS&nbsp;</strong>können da nicht mithalten. Dafür ist hier das Publikum mehr in Fahrt, als bei allen anderen Konzerten zuvor und man wird förmlich dazu animiert, mitzumachen. Und das funktioniert sogar, wenn man gar keine Lust auf die Musik hat. So lobe ich mir das! Vor allem die Klassiker wie &#8222;<em>Prometheus</em>&#8220; und der &#8222;<em>Spielmannschwur</em>&#8220; scheinen die Menge in Fahrt und zum Mitgrölen zu bringen. Getoppt wird das durch die einzige Pyrotechnikshow des gesamten Festivals. Um kurz nach 23 Uhr ist so für mich dann das Ende des Festivaltages gekommen, denn wirklich Lust habe ich auf&nbsp;<strong>JBO</strong> nicht mehr. Also geht es wieder in Richtung heimische vier Zeltwände und am nächsten Morgen nach Hause. Die Abreise verläuft dabei absolut reibungslos, weshalb sie kaum einer Erwähnung wert ist.</p>
<h2>RaH 2017 – besser denn je?</h2>
<p>Diese Frage kann ich mit einem klaren &#8222;Jein&#8220; beantworten. Auf der einen Seite scheint sich vor in Hinsicht auf die Akustik verbessert zu haben, jedoch sind immer noch organisatorische Mängel deutlich und unschön erkennbar. Gründe dafür sind eben die verwirrende Camp-und Parksituation mit wenig hilfreichen Ordnern, ebenso wie die inkonsequenten Securities. Außerdem wäre ein Pfandsystem (und seien es nur nummerierte Aufkleber) für abgenommene Gegenstände großartig. Das Bandangebot, wenn auch besonders gut in Hinsicht auf den Powermetal gut bestückt, bot für viele Geschmäcker etwas.<br />
Das Publikum blieb auch in dieser Ausgabe weitestgehend familiär, da weiterhin nur knappe 6000 Besucher rein gelassen wurden, was dem Festival ein gemütliches Flair gibt. So, oder so ähnlich möchte ich es auch nächstes Jahr wieder sehen. Und vielleicht tut sich auch bezüglich meiner Kritikpunkte noch etwas bis zur nächsten Ausgabe, die mittlerweile 22. Ausgabe von&nbsp;<strong>Rock am Härtsfeldsee</strong>. Spaß hatte ich allemal.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18766" aria-describedby="caption-attachment-18766" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_202852-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-18766" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_202852-min-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_202852-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_202852-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_20170624_202852-min-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18766" class="wp-caption-text">Lordi</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metalflair-am-badesee-rock-am-haertsfeldsee-2017/">Metalflair am Badesee – Rock am Härtsfeldsee 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Der Härtsfeldsee erzittert wieder</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jun 2017 12:51:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 23. und 24. Juni ist es wieder soweit: Der Härtsfeldsee im schwäbischen Dischingen wird wieder unter einigen Metal- und Rockgrößen erbeben. Dabei bleibt das Prinzip des nunmehr zum 21. Mal stattfindenden&#160;Rock am Härtsfeldsee&#160;gleich: &#8222;große&#8220;, qualitativ hochwertige Bands in heimelig-familiärer Atmosphäre.&#160; Nach ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-haertsfeldsee-erzittert-wieder/">Der Härtsfeldsee erzittert wieder</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 23. und 24. Juni ist es wieder soweit: Der Härtsfeldsee im schwäbischen <strong>Dischingen</strong> wird wieder unter einigen Metal- und Rockgrößen erbeben. Dabei bleibt das Prinzip des nunmehr zum 21. Mal stattfindenden&nbsp;<strong>Rock am Härtsfeldsee&nbsp;</strong>gleich: &#8222;große&#8220;, qualitativ hochwertige Bands in heimelig-familiärer Atmosphäre.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18064" aria-describedby="caption-attachment-18064" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/RaH_2011_44.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-18064" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/RaH_2011_44-1024x682.jpg" alt="" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/RaH_2011_44.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/RaH_2011_44-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/RaH_2011_44-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/RaH_2011_44-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18064" class="wp-caption-text">SONY DSC</figcaption></figure>
<p>Nach dem letztjährigen 20. Jubiläum und einem Line-Up, das sich mit&nbsp;<strong>POWERWOLF</strong>,&nbsp;<strong>SOILWORK</strong>,&nbsp;<strong>DIRKSCHNEIDER</strong>,&nbsp;<strong>DORO&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>DESTRUCTION&nbsp;</strong>definitiv sehen lassen konnte und einem solchen Geburtstag alle Ehre machte, wurde nicht abgebaut. Im Gegenteil: die Bandkonstellation der diesjährigen Ausgabe von&nbsp;<strong>Rock am Härtsfeldsee</strong> bietet ein weiteres Mal hochkarätige Kapellen. So ist der Headliner des ersten Festivaltages&nbsp;<strong>HAMMERFALL</strong>, die kurz auf <strong>STRATOVARIUS</strong> folgen.</p>
<p>Am Samstag starten zum Finale&nbsp;<strong>SALTATIO MORTIS </strong>und die finnischen Hardrocker von <strong>LORDI</strong>&nbsp;durch. Das weitere Line-Up lockert dann die stark Power Metal belasteten Headliner mit einer bunten Mischung aus Thrash mit&nbsp;<strong>SEPULTURA</strong> aus Brasilien und&nbsp;<strong>TANKARD</strong>, Metalcore/Hardcore in Form von&nbsp;<strong>UNLEASH THE SKY&nbsp;</strong>und den Heavy-Metallern von&nbsp;<strong>WITCHBOUND</strong> auf. Somit ist dafür gesorgt, dass für jeden etwas dabei ist, wobei der Fokus dieses Jahr vor allem auf Heavy und Power Metal liegt.</p>
<p>Nun habe ich vorhin eine heimelige Atmosphäre angesprochen. Diese entsteht dadurch, dass pro Tag nur rund 4.000 langhaarige Kopfschüttler kommen. Somit ist es möglich, dass die Konzerte ohne Probleme in einem großen Zelt stattfinden können. Weiterer Pluspunkt dadurch: es kann bei jeder Wetterlage gefeiert werden. Ob dieses Konzept bei meinem nun siebten Mal am <strong>Härtsfeldsee</strong> weiterhin funktioniert und ob meine <a href="https://silence-magazin.de/gewitter-matsch-und-heavy-metal-das-festival-kleinod-im-schwabenlaendle/">im letzten Jahr angeprangerten Negativaspekte</a> nun ausgemerzt wurden, oder man sich nach so langer Zeit zur Ruhe setzt und sich auf seinen Lorbeeren ausruht, werde ich in rund zwei Wochen erfahren.</p>
<p><a href="http://www.rockamhaertsfeldsee.de/">Website</a><br />
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