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	<title>Season of Mist Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 13 May 2018 20:54:55 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Season of Mist Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>ROTTEN SOUND – Sieben Fliegen mit einer Platte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 May 2018 10:12:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Abuse to suffer]]></category>
		<category><![CDATA[Grindcore]]></category>
		<category><![CDATA[Rotten Sound]]></category>
		<category><![CDATA[Season of Mist]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Qualität statt Quantität!<br />
So kann man wohl zusammenfassen, was ROTTEN SOUND hier zusammenballern.<br />
Grindig solide mit Ecken und Kanten... mehr sagt dir Mario!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/27313-2/">ROTTEN SOUND – Sieben Fliegen mit einer Platte</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>ROTTEN SOUND</strong> – „Abuse to Suffer“</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 13.04.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 09:52<br />
<strong>Label:</strong> Season of Mist<br />
<strong>Genre:</strong> Grindcore</div></div></div>
<p>„Stets gut gelaunt mit <strong>ROTTEN SOUND</strong>!“ – diese schlicht, aber dennoch ergreifende Redewendung vermag meinen Frust nur ungenügend zu kaschieren, denn immer, immer, <strong>IMMER</strong> bekomme ich die EPs der finnischen Knüppeltruppe auf den Tisch. Es begann seinerzeit mit „Species at War“, setzte sich mit „Napalm“ fort und endet heute mit <strong>„Suffer to Abuse“</strong>, welches selbstredend nicht zu verwechseln mit dem im Jahre 2016 veröffentlichten Album „Abuse to Suffer“ ist.</p>
<p>Jetzt könnte ich natürlich, als Reaktion auf diesen aus meiner Sicht nicht tolerierbaren Zustand, laut <strong>„MENNO“</strong> kreischen, mit zornesrotem Kopf den linken Fuß aufstampfen und dem Chef eine gesalzene Abmahnung verpassen. Oder ich füge mich meinem Schicksal lächelnd, denn sind wir doch mal ehrlich: Ob Langspielplatte oder Extended Play, <strong>ROTTEN SOUND</strong> bieten schlichtweg rotten sound und wissen selbst mit kürzester Spielzeit zu begeistern, denn Qualität siegt immer über Zeit.</p>
<p>So benötigt das Quartett aus Suomi selten mehr als zwei Minuten, um dem Hörer vor den Boxen die Qualle aus dem Drömel zu sensen. Doch Obacht! Die Jungs um <strong>Mika Aalto</strong>, die von vorschnellen Kritikern gerne in die Grind/Black/Death-Schublade gepackt werden, sehen ihre Wurzeln selbst im vom Hardcore Punk beeinflussten Grindcore der Achtzigerjahre und lieferten mit eingangs erwähntem Minialbum „Napalm“ dereinst eine wundervolle Hommage an die Granden jener Zeit, <strong>NAPALM DEATH</strong>.</p>
<p>Und so beginnt die Reise auf „Suffer to Abuse“ tatsächlich vor gut 30 Jahren und führt uns durch das berühmte Dreiländereck des Raukasus, beginnend im wilden Grindistan, weiter über das kleine Doomänien und endet schließlich in der Hauptstadt Krachsachstans, Crustiania, die idyllisch mitten in der doch recht unruhigen Enklave Berg-Karakrach gelegen.</p>
<p>Ein wahrer Augen-, äh, Ohrenschmaus, aus dem der Opener <em>„Privileged“</em> sowie <em>„Harvester of boredom“</em>, <em>„One hit wonder“</em> und das abschließende <em>„Slaves of lust“</em> hervorstechen.<br />
So befördern uns <strong>ROTTEN SOUND</strong> mit sieben Titeln in knapp 10 Minuten ganz dicht ans <strong>Extremnirvana</strong> und lassen den Rezensenten calmiert von einer Abmahnung für den Chef absehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><strong><em>Dies ist ein Beitrag von Gastautor:</em> Mario</strong></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/27313-2/">ROTTEN SOUND – Sieben Fliegen mit einer Platte</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>HEILUNG &#8211; Balsam für die Seele</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 May 2018 11:30:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[heilung]]></category>
		<category><![CDATA[kai uwe faust]]></category>
		<category><![CDATA[mittelalter]]></category>
		<category><![CDATA[Neofolk]]></category>
		<category><![CDATA[ofnir]]></category>
		<category><![CDATA[Season of Mist]]></category>
		<category><![CDATA[Wardruna]]></category>
		<category><![CDATA[Wikinger]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sophia sucht die Heilung...<br />
Findet aber eher "Musik für Wikinger auf einem Drogentrip."<br />
Wie Sie das meint und ob das nicht durchaus positiv sein kann, liest du bei uns.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>HEILUNG &#8211; &#8222;OFNIR&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;20.04.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;71:52 Min.<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp;Season Of Mist<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Neofolk/ Nordic Folk</div></div></div>
<h3>Eine Reise durch eine vergangene Welt</h3>
<p><strong>HEILUNG</strong> für den Geist &#8211; das ist das Programm der Platte &#8222;<strong>Ofnir</strong>&#8222;, die Ende April als Neuauflage auch in Deutschland in die Läden kam, obwohl sie bereits 2015 als Debüt der Band erschien. Aber die CDs waren nach den erfolgreichen Live-Auftritten der Band schneller weg als gedacht. Also mussten neue Platten her. Würde Omi nicht wissen, dass es sich hierbei um eine nordische Folk-Band handelt und &#8222;<strong>Ofnir</strong>&#8220; versehentlich als Entspannungs-CD zum Bad nutzen, hätte sie ihr Ziel trotzdem erreicht.</p>
<p>Denn <strong>HEILUNG</strong> ist nicht laut oder aufregend, sondern beruhigend und leise. Ähnlich den Bands <strong>WARDRUNA</strong> oder <strong>KAUNAN</strong>. Mit klassischen, altertümlichen Instrumenten, starkem Bass und vielen Trommeln entführen sie in eine andere Welt. In dänischer, englischer und deutscher Sprache erzählen sie ihre Geschichten in größtenteils mehrstimmigem Gesang, einem Gollum-artigen Flüstern oder Kehlkopfgesang. Atmosphärisch wird es vor allem durch technische Elemente im Hintergrund, die Hall in den Gesang bringen oder Geräusche der Natur hinzufügen, wie beispielsweise <strong>Wolfsgeheul</strong>. Doch auch andere Gegenstände, wie Knochen, Schwerter oder Schilder werden zum musizieren verwendet.</p>
<p>Auffällig ist vor allem der Titel &#8222;<em>Schlammschlacht</em>&#8222;, in dem es um den Kampf zwischen drei römische Legionen und einem germanischen Heer geht. Es ist die Varusschlacht im Jahre 9.n. Chr.. Wie ein Gedicht wird der Titel extrem energisch vorgetragen. Zugegebenermaßen, man muss sich als Hörer schon auf die Atmosphäre der Musik einlassen, ansonsten ist es spätestens hier soweit, dass es ein etwas seltsames Zuhören werden kann. Ich war beim ersten Durchlauf doch etwas überrascht und musste schmunzeln, da ich mich an das Gedicht-Aufsagen in der Schule erinnerte. Doch der Sprecher <strong>Kai Uwe Faust</strong>&nbsp;steckt sehr viel Emotionen in die Erzählung.&nbsp; Ihre Texte haben sie zum großen Teil aus alten Runensteinen und anderen historischen Artefakten. Wichtig sind für den Genuss der Musik auf jeden Fall gute Bassboxen, denn sonst kommt an der einen oder anderen Stelle nicht viel an.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/K7ZqZVunCb4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>HEILUNG</strong> auf <a href="https://de-de.facebook.com/amplifiedhistory/"><strong>Facebook</strong></a> und <a href="https://heilung.bandcamp.com/"><strong>Bandcamp</strong></a></p>
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		<item>
		<title>ROTTING CHRIST &#8211;  XXX annis in grandis spiritus diavolos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[XXX]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2018 09:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[Rotting Christ]]></category>
		<category><![CDATA[Season of Mist]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hinter ROTTING CHRIST vermutete ich immer, blauäugig wie so oft, eine High-Speed-Satanic-Death-Metal-Kombo, welche ohne Sinn und Verstand ihren Pseudo-Hass gen Himmel prügelt. Bis zu jenem denkwürdigen Abend aufm Summer Breeze, als ich sehr gelangweilt und mit furchtbaren Rückenschmerzen in Richtung Zeltbühne schlurfte. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>ROTTING CHRIST</strong> &#8211; &#8222;Their Greatest Spells&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 23.03.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 155 Min. (Doppel-CD)<br />
<strong>Label:</strong> Season Of Mist<br />
<strong>Genre:</strong> Dark/Black Metal &nbsp;</div></div></div>
<p>Hinter<strong> ROTTING CHRIST</strong> vermutete ich immer, blauäugig wie so oft, eine High-Speed-Satanic-Death-Metal-Kombo, welche ohne Sinn und Verstand ihren Pseudo-Hass gen Himmel prügelt. Bis zu jenem denkwürdigen Abend aufm <strong>Summer Breeze</strong>, als ich sehr gelangweilt und mit furchtbaren Rückenschmerzen in Richtung Zeltbühne schlurfte. Und wer spielte da grad? Na ja, ihr wissts. Was für eine grandios dunkle Stimmung die Griechen da erzeugten! Monströse Chor- und Orchesterarrangements trafen auf präzise schneidende Gitarren und einen wunderbar halligen und angepissten Growl. Satan is a DJ, oder zumindest an diesem Abend <strong>Soundmann</strong>.</p>
<p>Mit <strong>&#8222;Their Greatest Spells&#8220;</strong> nun gibts eine &#8222;Best of &#8230;&#8220; der helenischen Dunkelheimer, die jede Schaffensphase ihrer mittlerweile 30-jährigen Bandhistorie vom anfänglich eher ungelenken Rumpel-Metal mit Knister-Sound bis zum sorgfältig arrangierten und produzierten Übersong abdeckt. Für Die-Hard-Fans, die eh schon jede<strong> ROTTING CHRIST</strong>-CD im Regal stehen haben, gibts hier, bis auf den bisher unveröffentlichten Track <em>&#8218;I Will Not Serve&#8216;</em>, nix Neues zu holen und auch sonst hält das Paket keine Überraschungen bereit. Für Gelegenheitshörer oder neugierige Entdecker ist &#8222;Their Greatest Spells&#8220; sicherlich zu empfehlen. Als <strong>Reminiszenz</strong> an eine <strong>30-jährige Karriere</strong> ist mir das allerdings dann doch zu wenig.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/OJbqplkBBv8?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>ROTTING CHRIST</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/Rotting-Christ-290468585669/">Facebook</a></p>
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		<item>
		<title>NE OBLIVISCARIS &#8211; Atemlos im Tanz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2017 11:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Australian]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Ne Obliviscaris]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Season of Mist]]></category>
		<category><![CDATA[Technical]]></category>
		<category><![CDATA[urn]]></category>
		<category><![CDATA[violin]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NE OBLIVISCARIS – Urn Veröffentlichungsdatum: 27.10.2017 Dauer: 46 Min. Label: Season of Mist Stil: Progressive Extreme Metal Die australische Band NE OBLIVISCARIS (lat. für &#8222;Vergiss nicht&#8220;) steht seit ihrer Demo &#8222;The Aurora Veil&#8220; für komplexe Metalmusik, die Extreme auslotet. Das Schlagzeug tackert, ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NE OBLIVISCARIS</strong> – Urn<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.10.2017<br />
Dauer: 46 Min.<br />
Label: Season of Mist<br />
Stil: Progressive Extreme Metal</p>
<p><span id="more-22589"></span></p>
<p>Die australische Band <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> (lat. für &#8222;Vergiss nicht&#8220;) steht seit ihrer Demo <strong>&#8222;The Aurora Veil&#8220;</strong> für komplexe Metalmusik, die <strong>Extreme</strong> auslotet. Das Schlagzeug tackert, Progressivität und Eingängigkeit duellieren sich. Dasselbe gilt&nbsp;für die Growls von Sänger <strong>Xen</strong> und den emotionalen Cleangesang von <strong>Tim Charles</strong>. Letzterer setzt mit seinem präsenten Geigenspiel den Stücken das Sahnehäubchen auf und sorgt dafür, dass der Gesamtsound&nbsp;einmalig klingt und die Band aus der Masse an aktuellen Metal-Acts heraussticht.</p>
<p>Das Debüt <strong>&#8222;Portal of I&#8220;</strong> ist für mich eines der überragendsten Alben, die ich in meiner Zeit als begeisterter Musikkonsument hören durfte. Gerade Songs wie <em>&#8222;Of Petrichor weaves black noise&#8220;</em> oder der Überhit <em>&#8222;And Plague flowers the Kalaidoscope&#8220;</em>, welcher zudem vom Musikkonservatorium in Sydney analysiert wurde und Studenten für eine detaillierte Sichtung zur Verfügung steht, zeigten die große Klasse der Band von Anfang an. 2014 folgte der Nachfolger <strong>&#8222;Citadel&#8220;.</strong> Er konnte den hohen <strong>Qualitässtandard</strong> bestätigen und den Bandsound für weitere Stilrichtungen, beispielsweise den Post Metal, öffnen.</p>
<p>Nun steht mit <strong>&#8222;Urn&#8220;</strong> das Drittwerk der mittlerweile zum Quintett geschrumpften Truppe (Basser <strong>Cygnus</strong> musste die Band verlassen) in den Regalen. Das Album&nbsp;soll nun ein weiteres Mal zeigen, ob es die Senkrechtstarter aus Down Under schaffen, weiterhin erstklassige Songs abzuliefern und mit ihrer bisherigen Diskographie mitzuhalten.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-23098 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/99e9b7fd2068fef383d0dcc968239b4b.jpg" height="163" width="736" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/99e9b7fd2068fef383d0dcc968239b4b.jpg 736w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/99e9b7fd2068fef383d0dcc968239b4b-300x66.jpg 300w" sizes="(max-width: 736px) 100vw, 736px" /></p>
<h3>AUF BEWÄHRTEN PFADEN</h3>
<p>Zunächst scheint sich am etablierten Klangkonzept wenig geändert zu haben. <em>&#8222;Libera (Part I) &#8211; Saturnine Spheres&#8220;</em> startet gewohnt mit verspielten Cleangitarren und akzentuiertem Beckenspiel des Schlagzeugs. Später&nbsp;geht der Song in die Vollen und vereint&nbsp;Epik, ordentlich Drive und progressiven Songaufbau. Ebenfalls sofort präsent ist <strong>Tim Charles</strong> Cleangesang, der auf <strong>&#8222;Urn&#8220;</strong> noch mehr im Mittelpunkt des Geschehens steht. Dabei ist es immer wieder interessant, wie leicht es <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> schaffen, <strong>Gegensätze</strong> zu vereinen. Eingängige Gesangslinien treffen auf krasses Schlagzeuggeballer und werden von interessanten Riffs und Bassspielereien veredelt. Damit erschafft die Band einen klassischen Albumeinstieg, der unverkennbar nach den Australiern klingt. Spätestens als die Geige als zusätzliches Instrument hinzukommt, wird das Epiklevel nochmals gehörig gesteigert.</p>
<p>Neu sind die gegen Ende von <em>&#8222;Libera (Part I)&#8220;</em> auftauchenden <strong>Gangshouts</strong>, die erfrischend, kraftvoll und sehr intensiv wirken. Ein mehr als solider Einstand! Der zweite Teil von Libera, <em>&#8222;Ascend of burning moths&#8220;,</em> bringt das Stück zum Abschluss und stellt die ruhige Seite von <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> in den Mittelpunkt. Flamenco-artige Gitarren verschmelzen mit dramatischen Geigenmelodien und zelebrieren ein leidenschaftliches Hin- und Herwiegen musikalischen Ausdrucks.</p>
<p><em>&#8222;Intra Venus&#8220; </em>heißt&nbsp;die erste <strong>Singleauskopplung</strong> des Album und ist wie der Opener ein sehr typischer Song im Klangkosmos der Metalprogger. Anfangs erklingen Akustikgitarren, ein treibender Basslauf gesellt sich dazu und mal wieder geht die Post ab. Hin und wieder empfinde ich jedoch das Schlagzeug&nbsp;mit seinem extrem schnellen Doublebass-Spiel als zu viel des Guten. Dieses Rattern zehrt auf die&nbsp;Dauer an meinen <strong>Nerven</strong>. Ansonsten gibt es nichts zu bemängeln. Sowohl die Instrumentalarbeit als auch die Gesangsfraktion liefern einen hervorragenden Job ab und geleiten durch emotionale Sphären leidenschaftlicher Musik.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22973" aria-describedby="caption-attachment-22973" style="width: 740px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22973 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/ne-obliviscaris-1.jpg" height="400" width="750" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/ne-obliviscaris-1.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/ne-obliviscaris-1-300x160.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22973" class="wp-caption-text">v.l.n.r.: Benjamin Baret, Tim Charles, Xenoyr, Dan Presland, Matt Klavins</figcaption></figure>
<h3>HOHE EHRE, ATEMLOSE TIEFEN</h3>
<p>Nun folgt mit <em>&#8222;Eyrie&#8220;</em> ein ganz klarer Höhepunkt von <strong>&#8222;Urn&#8220;</strong>. In diesen gut zwölf Minuten verschmilzt <strong>träumerische</strong> Ruhe mit aggressivem <strong>Chaos</strong>. Gegen Ende nimmt das Ganze wieder stark epische Züge an und überzeugt auf ganzer Linie. Was jedoch besonders heraussticht, ist <strong>Tim Charles</strong> Gesang. Wie ein Scheinwerfer ruht der Fokus auf ihm und zeigt sein ganzes Können auf. Der einfühlsame Gesang unterstreicht den klassischen Songwritingansatz, der besonders in diesem Stück streckenweise an <strong>Liedermacherei</strong> erinnert. Nur wird ebendiese unterstützt von harten Metalpassagen, die einen hervoragenden Kontrast bilden.</p>
<p>Den Albumabschluss bilden letztendlich die namensgebenden Stücke <em>&#8222;Urn (Part I/II) &#8211; And within the void we are breathless/As Embers dance in our eyes&#8220;</em>. Auffallend ist, dass beide Songs eine ganze Ecke <strong>düsterer</strong> klingen und wenig von der Beschwingtheit der anderen Stücke in sich vereinen. Das ist einerseits eine gute Abwechslung, zerstört&nbsp;aber auch teilweise den Albumfluss. Einflüsse aus dem <strong>Melodic Death Metal</strong> treten stärker zu Tage und die Geige spielt vermehrt dissonant. Insgesamt gefällt mir der beschwingte Sound der ersten Songs von <strong>&#8222;Urn&#8220;</strong> deutlich besser.</p>
<p>Den Rahmen für die insgesamt sechs Songs bildet eine sehr kraftvolle und moderne <strong>Produktion</strong>. Sie ist es, die den Instrumenten genug Raum gibt und ein differenziertes Klangbild erschafft. Für meinen Geschmack ist das Schlagzeug teilweise etwas zu&nbsp;dominant und erdrückt ab und zu die restlichen Instrumente. Abgesehen davon kann sich <strong>&#8222;Urn&#8220;</strong> jedoch definitiv hören lassen. Komplettiert wird das Album&nbsp;mit einem bandtypischen und&nbsp;sehr symbolischen <strong>Artwork</strong> von Sänger <strong>Xen</strong>. Es reiht sich in die bisherigen Veröffentlichungen ein, ohne dabei stark vom bewährten Konzept abzuweichen, welches <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> bis jetzt auszeichnete. Für die Zukunft wünsche ich mir weitere starke Alben, die gerne ein wenig mehr Experimentierfreude zeigen und in neue Sphären führen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/UgUn4EKLMnU?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>NE OBLIVISCARIS</strong> online:</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/NeObliviscarisBand">Facebook</a></p>
<p><a href="https://www.patreon.com/neobliviscaris">Patreon</a></p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ne-obliviscaris-atemlos-im-tanz/">NE OBLIVISCARIS &#8211; Atemlos im Tanz</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #45: ZHRINE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2017 06:50:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potential, etwas anders zu machen, als alle Anderen.</strong></em></p>
<p><span id="more-17105"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Blackened Death Metal</strong></p>
<p><!--more-->Mit dem Begriff konnte ich nie was anfangen. Diese Genrebezeichnung weckte in mir seit je her das Gefühl, dass die entsprechenden Bands sich nicht so ganz entscheiden konnten, was sie denn nun machen wollten. So schwang in meiner Wahrnehmung immer der Anklagepunkt mit, weder Fisch noch Fleisch zu sein.<br />
Trotzdem ist besonders in den letzten Jahren an der Schnittstelle zwischen Black und Death Metal viel Interessantes passiert, und Bands entstanden, die genau wissen, was sie machen, wie sie klingen wollen und woher sie ihre Einflüsse beziehen. Und dennoch weder klar in die eine, noch in die andere Kategorie passen.<br />
So auch bei:</p>
<h4 style="text-align: center;">ZHRINE</h4>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17110" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic.jpg" alt="ZHRINE" width="956" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic.jpg 956w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic-750x753.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 956px) 100vw, 956px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Zugegebenermaßen sind <strong>ZHRINE</strong>&nbsp;eine Band, die nicht mehr komplett in den Kinderschuhen steckt und sich bereits einen Namen machen konnte. Aber wie oben disclaimert geht es ja um mehr oder minder unbekannte Bands. Und das Debütalbum „Unortheta“ ballert mich immernoch so weg, dass ich einfach darüber schreiben muss.</p>
<h4>Doch der Reihe nach</h4>
<p>Bereits 2007 schlossen sich vier junge Isländer zusammen, um (damals noch) Death Metal zu machen, der noch spürbar amerikanische Einflüsse offenbarte, aber schon mit ungeheurer Präzision und technischer Finesse zu überzeugen wusste. Innerhalb Islands, sowie langsam aber sicher auch darüber hinaus, erarbeiteten sich die Jungs &#8211; damals noch unter dem Namen <strong>GONE POSTAL</strong> &#8211; einen Ruf, der ihnen unter anderem vier Jahre in Folge einen Platz auf dem <strong>Eistnaflug</strong> bescherte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FqOcK3jMNBc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem <strong>GONE POSTAL</strong> im Jahre 2008 ihr Debütalbum „In The Depths Of Despair“ auf die Welt losgelassen hatten, passierte nicht mehr viel an der Veröffentlichungsfront. Im stillen Kämmerlein wurde der eigene Sound jedoch immer weiter ausdifferenziert und verbessert, sodass noch 2012 ein Demo unter dem Titel „Unortheta“ erschien.</p>
<p>Bis das Ganze jedoch die entsprechende Form annehmen sollte, vergingen nochmals vier Jahre. Schließlich entschieden sich die Isländer im Jahre 2014 zu einem Namenswechsel, welchem kurz darauf ein weiterer folgen sollte, bzw. musste. Da der Bandname <strong>SHRINE</strong> offenbar schon vergeben war, entschieden sich die vier Jungs dazu, Legasthenie walten zu lassen und tauschten das „S“ mit einem „Z“. Voilà: <strong>ZHRINE</strong> waren geboren.</p>
<h4>Fisch und Fleisch</h4>
<p>Schließlich erschien das finale Album im April 2016 auf Season Of Mist. Und vermutlich hätten <strong>ZHRINE</strong> auch kein passenderes Label gewinnen&nbsp; können, befinden sie sich doch mit <strong>GORGUTS</strong>, <strong>DODECAHEDRON</strong> oder <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> so in bester Gesellschaft.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2624556299/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://zhrine.bandcamp.com/album/unortheta&#8220;&amp;amp;amp;gt;Unortheta by ZHRINE&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Um den Faden der Anfangsworte wieder aufzunehmen: <strong>ZHRINE</strong> befinden sich durchaus im Bereich zwischen Black und Death Metal, wissen Elemente beider Welten aber gekonnt zu verbinden und darüber hinaus noch mehr einfließen zu lassen. So kann ich mir vorstellen, dass Fans von <strong>MGLA</strong> hier ebenso auf ihre Kosten kommen werden, wie <strong>ULCERATE</strong>-Hörer.</p>
<p>Denn <strong>ZHRINE</strong>s Soundgemisch ist sowohl unfassbar düster und melodisch, als auch technisch ausgefeilt, dynamisch und experimentell. Erinnern leise und atmosphärische Passagen hier und da gar an Post Metal-Bands, so folgen hierauf nicht selten dissonant-kalte Melodien, die an <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> erinnern, bevor Death Doom-Walzen den Eindruck erwecken, alle Menschlichkeit von der Oberfläche der Erde zu tilgen. Einzelne Songs von „Unortheta“ herauszuheben würde zeitgleich bedeuten, andere abzuwerten, und das möchte ich auf keinen Fall, da von dem ruhigen und sich bedächtig steigernden Intro von <em>„Utopian Warfare“</em>, bis zu dem abschließenden Titelsong keine Minute vergeht, die mich in irgendeiner Weise enttäuscht.<br />
<strong>ZHRINE</strong> wissen, wie man grandiose Songs schreibt, die sowohl durch packende Melodien, einnehmende Schwärze sowie rasende Brutalität gekennzeichnet sind.</p>
<p>Wer auf all den abgefahrenen Scheiß steht, der mit den bereits vorab genannten Bands zusammenhängt, der darf um <strong>ZHRINE</strong> definitiv keinen Bogen machen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/zhrineofficial/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Verurteilte Welt &#8211; NIGHTBRINGER</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 06:48:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Emperor]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NIGHTBRINGER – Terra Damnata Veröffentlichungsdatum: 14.04.2017 Dauer: 52 Min. Label: Season of Mist Stil: Black Metal Die US-amerikanischen Schwarzheimer von NIGHTBRINGER stellten mit ihrem bisherigen Schaffen für mich ein eher zweischneidiges Schwert dar. So fand ich nie Zugang zu den älteren Werken, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NIGHTBRINGER</strong> – Terra Damnata<br />
Veröffentlichungsdatum: 14.04.2017<br />
Dauer: 52 Min.<br />
Label: Season of Mist<br />
Stil: Black Metal</p>
<p><span id="more-15688"></span><br />
Die US-amerikanischen Schwarzheimer von <strong>NIGHTBRINGER</strong> stellten mit ihrem bisherigen Schaffen für mich ein eher zweischneidiges Schwert dar. So fand ich nie Zugang zu den älteren Werken, wie etwa &#8222;Apocalypse Sun&#8220;. Zu unstrukturiert und höhepunktslos erschien mir das Material. Dies änderte sich mit der 2013 erschienenen Split &#8222;Circumbulations of the Solar Inferno&#8220;, welche die Band zusammen mit den norwegischen Maniacs von <strong>DØDSENGEL </strong>veröffentlichte, und mündete ein Jahr später schließlich darin, dass ich mit der nächsten Langspielplatte &#8222;Ego Dominus Tuus&#8220; endlich vollends glücklich wurde. Was waren das für majestätische und zugleich bitterböse Perlen! Ein wenig wie <strong>EMPEROR</strong>s &#8222;In the Nightside Eclipse&#8220;, vom Härtegrad auf die Spitze getrieben, noch besessener dargebracht und soundtechnisch ins 21. Jahrhundert gehievt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Eine bewährte Formel</h3>
<p>3 Jahre danach schickt sich das neue Album &#8222;Terra Damnata&#8220; an, zum wiederholten Male satanische Finsternis und okkulte Gleichnisse all jenen aufzuzeigen, welche Willens sind, die heraufziehende Nacht gebührend willkommen zu heißen. Und lange gefackelt wird hier definitiv nicht. Der Opener <em>&#8222;As wolves amongst ruins&#8220;</em> startet nach einem kurzen Break und sinistrem Gekeife sofort mit erbarmungslosen Blasts und einer Soundwand, die einerseits von tremolohaften, sehr hohen Einzeltönen dominiert wird, im Hintergrund jedoch eine extreme Breite durch das unterstützende Sperrfeuer der anderen Instrumente auffährt.</p>
<p>Dies ist eine wohlbekannte Rezeptur, die <strong>NIGHTBRINGER</strong> schon seit jeher praktizieren und die sie angenehm vom &#8222;Allerwelts-Black-Metal&#8220; abhebt. Hinzu kommt, dass das Songmaterial mittlerweile nachvollziehbarer geworden ist und die Melodien zwingender präsentiert werden.&nbsp; Ebenjene bewährte Formel findet sein Paradebeispiel im nun folgenden <em>&#8222;Misrule&#8220;</em>, welches angeführt von einer unheiligen Melodie bis in die scheinbare Ewigkeit wütet. Drummer <strong>Menthor</strong> prügelt dermaßen schnell und die Sänger <strong>ar-Ra&#8217;d al-Iblis</strong> und <strong>Naas Alcameth</strong> schreien wahnsinniger als selbst die von Dämonen besessene <strong>Regan</strong> aus &#8222;Der Exorzist&#8220;. Ein wahrhaft infernalischer Sound.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-15757" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/17191181_1213426715379727_2879930012516627288_n-300x228.jpg" width="500" height="379" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/17191181_1213426715379727_2879930012516627288_n-300x228.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/17191181_1213426715379727_2879930012516627288_n-750x569.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/17191181_1213426715379727_2879930012516627288_n.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Im Auge des Sturms</h3>
<p>Im weiteren Verlauf der Platte wird an dieser Rezeptur nur noch in Details geschraubt. Neben dem infernalischen Geknüppel finden auch ruhigere und langsamere Passagen ihren Weg in den Liedaufbau, wie etwa in <em>&#8222;The lamp of inverse light&#8220;</em>. Weiterhin halten auch sphärische Keyboards Einzug, mal hintergründig, mal dominanter wie in <em>&#8222;Of the Key and crossed bones&#8220;</em>. Mein persönliches Albumhighlight finde ich jedoch in <em>&#8222;Let silence be his sacred name&#8220;</em>.<em>&nbsp;</em>Und dies nicht nur wegen dem äußert schmeichelhaften Verweis auf unser &#8222;geheiligtes Magazin&#8220; (Diese Steilvorlage musste einfach sein).</p>
<p>Dramatische Klaviertöne eröffnen dieses Opus, bevor wiederum die Hölle auf den Hörer in Form einer erbarmungslosen Soundwand hereinbricht. Zusätzliche Synthies verstärken die Epik und bilden ein Wechselspiel zu den grimmigen Gitarrenläufen. Ein Element greift in das andere und erschafft ein großes Stück Musik. Nach diesem Opus erlaubt sich &#8222;Terra Damnata&#8220; dann jedoch eine kleine Verschnaufpause und kann erst mit dem abschließenden Track <em>&#8222;Serpent Sun&#8220;</em> wieder zu voller Stärke zurückfinden. Beschwörende Worte öffnen ein letztes Mal den Höllenschlund und belohnen den Hörer mit einer großartigen Leadgitarre, die stets zwischen Theatralik und Eindringlichkeit hin- und herschwappt. Besonders ab der Mitte des Songs wird der Grad der Intensität nochmals in die Höhe geschraubt und lässt mich mit den letzten verhallenden Tönen wahrhaft geplättet zurück. <strong>NIGHTBRINGER</strong> wissen genau, an welcher Stelle der Schlusspunkt zu setzen ist. Dadurch besitzt das Album, trotz einem leichten Durchhänger in der zweiten Albumhälfte, einen mehr oder weniger durchgehenden Spannungsbogen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Der große Plan</h3>
<p>&#8222;Terra Damnata&#8220; stellt für mich eine großartige Bestätigung der Leistung dar, welche die Amerikaner schon mit ihrem Vorgängeralbum beweisen konnten. Ich war zuerst skeptisch, ob die Kombination aus gnadenloser Raserei und dem symphonischen Gesamtklang noch einmal aufgehen könnte. Und obwohl es dem Album in seiner Gesamtheit ein wenig an dem Abwechslungsreichtum seines Vorgängers fehlt, stellt der aktuelle Output eine weitere Machtdemonstration in Sachen rasendem Black Metal dar. Hier ist alles auf den Punkt gespielt und geht Hand in Hand. Der breite, fast schon verhallte Klang verstärkt das grimmige, wütende Spiel. Die okkulten Phrasen werden förmlich hinausgespien und das wieder einmal hervorragende Coverartwork von <strong>David Herrerias</strong> erschafft zudem eine wunderbar passende optische Untermalung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ZaalrhlvPAE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p class="album_name">&nbsp;</p>
<p class="album_name"><a href="https://nightbringer.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p class="album_name"><a href="https://www.facebook.com/NightbringerOfficial">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/verurteilte-welt-nightbringer/">Verurteilte Welt &#8211; NIGHTBRINGER</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Was Musik ausmacht und warum sie eine Art Therapie ist &#8211; Interview mit Sylvaine</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Sep 2016 09:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Alcest]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FOR ENGLISH VERSION SEE BELOW Könnt ihr euch noch an meinen Artikel über SYLVAINE erinnern – die hübsche Norwegerin, die so wahnsinnig gute Musik macht? Ihr Album &#8222;Wistful&#8220; hat mich ganz schön umgehauen und tut es noch immer. Für mich ist die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/interview-sylvaine/">Was Musik ausmacht und warum sie eine Art Therapie ist &#8211; Interview mit Sylvaine</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>FOR ENGLISH VERSION SEE BELOW</h2>
<p>Könnt ihr euch noch an meinen Artikel über <strong>SYLVAINE</strong> erinnern – die hübsche Norwegerin, die so wahnsinnig gute Musik macht? Ihr Album &#8222;Wistful&#8220; hat mich ganz schön umgehauen und tut es noch immer. Für mich ist die Platte definitiv eine der besten Neuerscheinungen des Jahres 2016. Auf dem <strong>DARK BOMBASTIC EVENING</strong> in Rumänien spielte <strong>SYLVAINE</strong> ihren allerersten Live-Gig mit Band – mit dabei hinter dem Schlagzeug: Neige (<strong>ALCEST</strong>).</p>
<p>Ich hatte die Chance ihr ein paar Fragen zu stellen und ein paar interessante Einblicke zu bekommen. Hier ist das Inverview mit <strong>SYLVAINE</strong>:</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Jetzt, wo dein zweites Album &#8222;Wistful&#8220; seit ungefähr drei Monaten erhältlich ist: Wie fühlst du dich damit? Welches Feedback hast du bisher so bekommen?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Es ist echt verrückt, wenn ich daran denke, dass das Album jetzt schon wieder drei Monate draußen ist&#8230; Die Zeit vergeht wie im Flug! Ich denke, jeder Künstler wird im Nachhinein immer Kleinigkeiten in seinen fertigen Werken finden, die man verbessern könnte, und natürlich bildet &#8222;Wistful&#8220; da auch keine Ausnahme für mich. Ich muss allerdings sagen, dass ich sehr stolz auf das Album bin, und auf das, was es am Ende geworden ist. Es hat echt genau das eingefangen, was ich versucht hatte, auszudrücken, und ich bin auch echt überglücklich mit der Entwicklung meines Songwritings auf dem Album. Ich bin so froh, dass die Leute das auch würdigen, und ich könnte mir kein besseres Feedback vorstellen, als das, was ich bisher bekommen habe! Viele tolle Reviews und nette Worte vom Publikum und der Musikpresse von überall auf der Welt geben mir viel Bestätigung und helfen mir, zu glauben, dass ich da etwas Wertvolles erschaffen habe &#8211; etwas, das Leute dazu anregt, zu fühlen. In anderen Worten: Ich bin definitiv sehr dankbar und glücklich über die bisherigen Reaktionen auf das Album!</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Im Vergleich zu deinem ersten Album klingt dein zweites Album für mich tiefer und &#8222;gaziger&#8220;, was mir sehr gut gefällt. Ist das einfach so passiert oder hat das einen bestimmten Grund?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Das Album etwas ätherischer und verträumter zu gestalten, war definitiv etwas, das ich bewusst in meinem Kopf hatte, während ich die Tracks für &#8222;Wistful&#8220; geschrieben habe. Um es zu erklären, ich wollte den Unterschied zwischen den ruhigen Parts und den brutalen Elementen noch größer gestalten, um die Musik auf &#8222;Wistful&#8220; atmosphärischer zu machen als auf &#8222;Silent Chamber, Noisey Heart&#8220;. Ich wollte diese Ambient-Stimmung auf diesem Album noch präsenter haben, aber ebenso auch die natürliche Aggression beibehalten, die heraus kam, als ich manche der Tracks fürs Album geschrieben habe. Das gibt der Musik eine dunklere und rauere Seite als zuvor. Mit dem zweiten <strong>SYLVAINE</strong>-Album bin ich jetzt näher an dem Sound dran, den ich eigentlich im Kopf hatte, als ich das Projekt gestartet habe. Während das erste Album mehr eine Art Patchwork ist, da die Songs alle über mehrere Jahre geschrieben wurden, präsentiert sich &#8222;Wistful&#8220; für mich fokussierter.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Im Allgemeinen: Wie schreibt du Songs? Gibt es da einen bestimmten Prozess? Oder sind da einfach verschiedene Dinge, die dir in den Kopf kommen, wenn jemand oder etwas dich inspiriert?</em></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6850 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvainemusic.jpg" alt="Sylvaine live" width="350" height="446" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvainemusic.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvainemusic-235x300.jpg 235w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />
<p><strong>Sylvaine:</strong> Ich würde sagen, das ist von Zeit zu Zeit recht unterschiedlich, und es gibt für mich absolut keine Regeln, wenn es darum geht, Musik zu machen. So viel kann ich sagen: es gibt natürlich einige Gewohnheiten, die während dem Komponieren immer wieder aufzutauchen scheinen. Ich versuche immer auf sehr emotionale Art zu schreiben, Dinge nicht zu sehr zu überdenken, sondern einfach Entscheidungen intuitiv zu treffen. Das einzig wichtige ist mir dabei, dass die Musik etwas echtes ausdrückt, und das ist etwas, das man am einfachsten erreichen kann, indem man seine Gedanken schweifen lässt und mit dem arbeitet, was zu dem Zeitpunkt einfach herauskommt – sei es, dass man durch introvertierte Belange inspiriert wird, oder durch etwas Gesehenes, eine Person, eine Situation, oder was auch immer. Alles passiert auf ziemlich natürliche Art und Weise. Das Schreiben der Musik ist sehr spontan und ich mache einfach immer weiter, bis ich das habe, wovon ich denke: &#8222;Das ist ein Album.&#8220; In der Regel schreibe ich mehr Songs, als zum Schluss tatsächlich auf dem Album landen, denn ich bin der Meinung, das ist nötig, um sicherzustellen, dass nur die besten auf dem Album landen. Ich bin immer am Musik Schreiben, auch wenn mein Inspirationslevel ständig hoch und runter geht, wie wahrscheinlich bei jedem Musiker. Ich hab also nicht unbedingt die Absicht, ein bestimmtes Album zu schreiben, sondern versuche eher, den Fluss solange am Laufen zu halten, wie es geht. Was das Instrumental angeht, beginne ich das Songwriting mit Gitarrenriffs und baue dann alles andere drumherum.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Welcher ist dein liebster </em><strong>SYLVAINE</strong><em>-Song und warum?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Es ist echt schwer, einen Lieblingssong herauszupicken, um ehrlich zu sein, da sie ja alle auf ihre bestimmte Art meine Babys sind, und alle haben eine sehr persönliche Bedeutung für mich. Einige dieser Songs vermitteln dieses ganz besondere Gefühl, während ich sie spiele. Es ist jedes Mal, als wäre es eine Art reinigendes oder beruhigendes Gefühl. Das klingt vielleicht etwas strange, aber es bedeutet wahrscheinlich, dass diese Songs mir besonders nah am Herzen liegen. Vom ersten Album ist der Titeltrack &#8222;Silent Chamber, Noisey Heart&#8220; einer dieser Tracks. Auf &#8222;Wistful&#8220; sind es die Lieder &#8222;Delusions&#8220;, &#8222;Earthbound&#8220; und &#8222;Wistful&#8220;. Der Titeltrack &#8222;Wistful&#8220; verkörpert so ziemlich einen der Hauptgründe, warum ich <strong>SYLVAINE</strong> damals überhaupt ins Leben gerufen habe, das macht ihn zu einem Song, zu dem ich immer eine ganz besondere Verbindung spüre. Jedes Mal, wenn ich dieses Lied höre, erinnere ich mich an die Momente, als ich den Song geschrieben habe. Ich denke, der Song wird mich immer etwas in Gedanken schweifen lassen.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Was ist deine größte Inspirationsquelle für deine Texte und das Instrumental?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> <strong>SYLVAINE</strong> funktioniert für mich wie eine Art &#8222;Audio-Tagebuch&#8220;, so wie auch für viele andere Künstler. Das bedeutet: das, was durch die durch die Musik vermittelt wird, sind normalerweise Konflikte oder Themen, die aus meinem Inneren kommen, und die ich irgendwie ausdrücken muss. Musik zu schreiben funktioniert als eine Art Therapie für mich, die es mir erlaubt, all meine Gefühle aus mir herauszulassen, anstatt sie herunterzuschlucken und in mir zu behalten. Musik zu machen ist jedoch nur eine Art temporäre Erleichterung, denke ich, und bietet nicht die finale Lösung meiner Konflikte. Derzeit ist dies aber etwas, das ich in meinem Leben definitiv brauche. Ich habe viel über das Gefühl gesprochen, Erleichterung für etwas erlangen zu wollen, ohne zu wissen, wie ich es erreichen kann, und ohne Zuflucht zu erfahren. &#8222;Wistful&#8220; thematisiert viel dieser Gefangenschaft in der eigenen Existenz, im menschlichen Körper, welcher begrenzt ist auf seine Sinne. Außerdem inspiriert mich auch die Zweischneidigkeit im Leben: Frohsinn vs. Melancholie, Außenwelt vs. meine innere Welt, Realität vs. Tagträume und so weiter.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Falls dich Musik auch inspiriert, welche sind die drei Bands/Künstler, die dich am meisten inspirieren?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Wie jeden anderen Musikbegeisterten, inspiriert mich Musik natürlich auch sehr stark für meine eigenen Werke. Sie ist einfach eine so starke Form der Kunst, mit der Möglichkeit, unseren Geist auf so viele Arten zu beeinflussen. Sie ist einfach notwending für das menschliche Leben. Nur drei Bands auszuwählen, die mich und meine Musik über die Jahre beeinflusst haben, ist echt hart! Wenn ich wählen müsste, würde ich sagen <strong>TYPE O NEGATIVE</strong>, <strong>PHILIP GLASS</strong> und <strong>DEAD CAN DANCE</strong>. Möglicherweise würde ich dir an einem anderen Tag schon wieder eine andere Antwort geben, aber es fühlt sich so an, als wären diese drei für heute die richtige Wahl.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Welche anderen Musik-Genres magst du?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Ich höre eigentlich alles, das in irgendeiner Weise zu mir spricht, daher mag ich viele verschiedene Genres. Ich liebe die gesamte Shoegaze/Dreampop-Szene, ebenso die Darkwave-, die Post-Punk- und die modernere Post Rock- und Post Metal-Szene, mit Bands wie <strong>SLOWDIVE</strong>, <strong>THE CHAMELEONS</strong>, <strong>EXPLOSIONS IN THE SKY</strong>, <strong>SIGUR ROS</strong>, <strong>ALCEST</strong>, <strong>JOY DIVISION</strong>, <strong>MONO</strong>, <strong>HAMMOCK</strong>, <strong>COCKTEAU TWINS</strong>, <strong>LYCIA</strong>, <strong>DEAD CAN DANCE</strong> und <strong>THE CURE</strong>. Ich werde aber auch von klassischer Musik inspiriert, während auch Minimalismus eine meiner liebsten Richtungen ist. Ich war immer sehr fasziniert von dem Konzept, die kleinsten Stücke zu nehmen, und diese langsam in etwas anderes zu verwandeln. Das ist auch etwas, das ich versuche, in meiner Musik umzusetzen, wirklich diese hypnotischen, medidativen Abschnitte zu erschaffen, die den Hörer in eine Art Trance versetzen. Metal-mäßig ist eine meiner Lieblingsbands<strong> TYPE O NEGATIVE</strong>. Ich liebe die verschiedenen Ausdrucksweisen, die sie in ihren Songs umsetzen, und bewundere ihr Können, üppige, vielschichtige, harte Atmosphären zu erschaffen. Ich mag auch die Black Metal-Szene sehr, z.B.Bands wie <strong>ULVER</strong>, <strong>BATHORY</strong>, <strong>EMPEROR</strong>, <strong>DARKTHRONE</strong>, <strong>BURZUM</strong> und so weiter. Ebenso mag ich aber auch die Grunge-Szene der 90er, mit <strong>NIRVANA</strong> und den <strong>SMASHING PUMPKINS</strong>.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Wann hast du dich dazu entschieden, Musikerin zu werden und eigene Songs zu schreiben, und warum?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Musik war schon immer ein großer Teil meines Lebens, schon seit ich ein Kind war. Zu sehen, wie meine Eltern beide Musiker sind und im Musik-Business arbeiten, führte mich schon von Anfang an an solch ein Leben heran. Musik zu schreiben und zu spielen ist für mich ein absolut beruhigender Prozess, wie ich vorhin schon beschrieben habe, und wurde für mich so eine Art Therapie, ohne die ich seit dem Teenie-Alter nicht mehr leben könnte. Schon als ich 16 Jahre alt war, war ich fasziniert von der Balance zwischen Wunderschönem und sehr Rauem in verschiedenen Musikrichtungen, also begann ich Musik zu schreiben, die sich auf mich bezog. Das führte mich zu dem Sound, den ich mehrere Jahre später für <strong>SYLVAINE</strong> auswählte. Ich brauche Musik in meinem Leben, um komplett zu sein, um mit Dingen in mir drin umgehen zu können, die ohne Musik unterdrückt würden. Das ist der Grund, warum ich angefangen hab, Musik zu machen und ich bin so froh und dankbar, dass es mir möglich ist, genau das zu tun. Ich wusste immer, dass ich diesen Weg gehen würde, wenn es mir der Weg des Schicksals erlaubt.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Du hast jetzt deinen allerersten Live-Gig mit Band hinter dir (</em><strong>DARK BOMBASTIC EVENING 7</strong><em>) Wie war es? Was magst du uns darüber erzählen?</em></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6849 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Darkbombasticevening.jpg" alt="Dark Bombastic Evening" width="350" height="495" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Darkbombasticevening.jpg 595w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Darkbombasticevening-212x300.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />
<p><strong>Sylvaine:</strong> Unsere allererste Show mit dem kompletten Live-Line-Up für <strong>SYLVAINE</strong> war wirklich eine richtig klasse Erfahrung! Wir hatten schon so lange auf diesen Moment gewartet. Und endlich auf der Bühne zu stehen und all diese wundervollen Menschen zu sehen, die sich zu unserer Musik bewegen und uns so positives Feedback geben, war mehr, als wir uns je erträumt hätten. Nach der Show kamen Leute zu uns und meinten, sie könnten gar nicht glauben, dass dies unsere erste Show war und dass wir die positive Überraschung des Festivals für manche waren. Es war so schön! Wir haben es echt genossen auf dem <strong>DARK BOMBASTIC EVENING</strong>! Danke an die tollen Menschen, die dort auf dem Festival gearbeitet haben, das nette Publikum, die anderen Bands und natürlich die bildhaft schöne Location. Diese Erinnerungen werden definitiv viele Jahre lang bei uns im Kopf bleiben und wir können es kaum abwarten, wieder auf die Bühne zu treten, um für die Leute von überall her zu spielen!</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Was stimmt dich glücklicher: Das allererste Mal einen neuen Song von dir zu hören oder live zu spielen?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Beide Situationen hinterlassen bei mir ein großartiges Glücksgefühl, aber ich bin mir nicht sicher, ob ich eins der beiden wählen kann, da man beides nicht wirklich vergleichen kann. Der gesamte Songwriting-Prozess ist sehr introvertiert und funktioniert auf einem sehr persönlichen Level, während die Live-Erfahrung sehr extrovertiert und spontan ist, und man sie mit vielen Leuten teilt. Beides ist sehr lohnend und zufriedenstellend, aber auf verschiedene Weise.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Neige spielt für dich Schlagzeug, das ist der Wahnsinn! Für mich ist er einer der großartigsten Musiker, die es gibt. Ich liebe all seine Musikprojekte. Wie hast du ihn kennengelernt und wie wurde er dein Schlagzeuger?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Ich habe <strong>ALCEST</strong> 2011/2012 entdeckt und mich sfort in die Musik verliebt und mich mit ihr verbunden gefühlt. 2012 hatte ich das Vergnügen, sie mehrmals live zu erleben und habe sie dann eines nachts getroffen. Nach diesem Abend blieb ich mt Neige in Kontakt, wir wurden Freunde und ich habe angefangen, ihm die Dinge zu zeigen, die ich mit <strong>SYLVAINE</strong> so mache. Er war sehr positiv eingestellt zur Musik und begann, das Projekt zu unterstützen. Das hat sicherlich auch dazu geführt, dass ich die Akustik-Tour 2014 mit <strong>ALCEST</strong> in Südamerika zusammen spielen durfte, und im Endeffekt auch dazu, dass er die Drums auf &#8222;Wistful&#8220; und im Live-Line-Up von Sylvaine gespielt hat/spielt. Ich mag den Stil, wie er Schlagzeug spielt, wirklich sehr sowie seine Aufmerksamkeit als Schlagzeuger und seinen starken Sinn für Musikalität. Also kamen wir beide zu dem Entschluss, dass es recht gut passen könnte. Wir haben einfach eines Tages probiert, zusammen die Songs zu spielen, und wir beide waren uns einig, dass es super klingt! Ich weiß, dass Neige zu der Zeit auch in der Stimmung war, wieder Schlagzeug zu spielen, also war es eine Wahnsinns-Chance für mich, die ich zu meinem Vorteil genutzt habe, haha. Es war mir eine große Ehre, mit solch einem talentierten und kreativen Musiker auf &#8222;Wistful&#8220; und zu unserer Show auf dem <strong>DARK BOMBASTIC EVENING</strong> zusammenzuarbeiten. Ich freue mich sehr auf die weitere Zusammenarbeit mit ihm. Es ist ein Traum, der für mich wahr geworden ist.</p>
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<p><strong>Flo:</strong> <em>Was können wir von </em><strong>SYLVAINE</strong><em> zukünftig erwarten?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Da mein Album jetzt einige Zeit draußen ist und die Pressetermine so langsam weniger werden, nehme ich mir die Zeit, Auftritte zu planen und mein drittes Album zu schreiben. Ich weiß wirklich noch nicht, welche Richtung ich für den Charakter des Albums einschlagen werde, aber es fühlt sich so an, als wäre es &#8222;Wistful&#8220; stark verbunden, allerdings mit neuen Elementen und einem etwas weiterentwickelten Sound. Ich hab eigentlich jetzt schon genug Songs und wahnsinnig viele Ideen, die ich noch ausbauen muss, aber ich nehme mir die Zeit, so viele Songs wie möglich zu schreiben, um sicherzustellen, dass es nur die richtigen auf das dritte Album schaffen. Außerdem versuchen wir Touren und Gigs für die Band zu planen, denn wir würden uns riesig freuen, für euch alle da draußen zu spielen. Ich arbeite eigentlich konstant an irgendetwas, um das Projekt <strong>SYLVAINE</strong> irgendwie in Bewegung zu halten. Ich hab seit 2013, bevor ich mein erstes Album veröffentlicht habe, damit nicht mehr aufgehört. Darüber mache ich mir aber im Prinzip auch gar keine Gedanken, da ich wirklich sehr glücklich und dankbar bin, ausschließlich für meine Band arbeiten zu können.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Welche Pläne bezüglich Auftritten in Deutschland hast du?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Bisher gibt es keine präzisen Pläne, aber wir hatten schon verschiedene Angebote von deutschen Promotern, daher hoffe ich, dass es auch bald klappen wird. Schon als ich als Teenager mit der Musik angefangen habe, wollte ich immer für das deutsche Publikum spielen, weil ich wusste, es gibt dort einen sehr großen Markt und vor allem ein sehr aufgeschlossenes Publikum. Ich kreuze meine Finger und freue mich sehr auf den Tag, an dem ich nach Deutschland zurückkehren kann und diesen Traum verwirklichen kann!</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Wenn du dich entscheiden müsstest: Gitarre oder Stimme?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Wieder eine echt schwere Entscheidung. Das Singen ist etwas, das ich schon tue, seitdem ich ein kleines Kind war, es war immer eine sehr natürliche Möglichkeit, mich auszudrücken. Es hat sich für mich immer so angefühlt, als wäre es &#8222;mein Instrument&#8220;, da es das einzige Instrument ist, bei dem ich je etwas Selbstbewusstsein hatte. Die Gitarre hingegen ist ein eher &#8222;frisches&#8220; Instrument für mich, da ich erst seit ungefähr 3 Jahren Gitarre spiele. Sie ist ein sehr ausschlaggebendes Instrument für mich, da sie mir erlaubt, meine eigene Musik zu schreiben. Ich hab normalerweise meine Lieder immer auf dem Klavier geschrieben, aber als ich anfing, Gitarre zu spielen, hat sich in Bezug aufs Komponieren eine Art neue Dimension für mich geöffnet. Nun ja, daher denke ich, es ist zu schwer, sich für eins der beiden entscheiden zu müssen, haha. Sorry!</p>
<p><strong>Flo:</strong> <em>Du hast das letzte Wort: Was möchtest du der Welt da draußen erzählen?</em></p>
<p><strong>Sylvaine:</strong> Als allererstes möchte ich dir so sehr für dieses Interview danken, Flo. Es war mir ein Vergnügen, wirklich! Ich hoffe, die <strong>SILENCE MAGAZIN</strong>-Leser haben viel Spaß mit diesem kleinen Einblick in das <strong>SYLVAINE</strong>-Projekt. Ich kann es kaum abwarten, euch alle Face to Face zu treffen, wenn wir nächstes Jahr unterwegs sind! Habt einen wunderbaren Restsommer, bleibt kreativ und bis bald!</p>
<p><strong>Flo:</strong> Ich danke dir vielmals für deine Zeit, für deine komplexen Antworten und für deine Offenheit, <strong>SYLVAINE</strong>! Es war mir eine riesige Freude, und ich hoffe, wir sehen uns bald bei deinen/euren Konzerten in Deutschland!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>ENGLISH VERSION</h2>
<p>Do you remember my article about <strong>SYLVAINE</strong> – this beautiful Norwegian girl creating this absolutely amazing music? For me, her album „Wistful“ is one of the best records released in 2016, that&#8217;s for sure. At the <strong>DARK BOMBASTIC EVENING</strong> she played her very first gig with a live band, with Neige (<strong>ALCEST</strong>) behind the drums.</p>
<p>I&#8217;m very thankful for the opportunity to ask her some questions. Here is the interview with <strong>SYLVAINE</strong>:</p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>Now that your second album „Wistful“ is available for about three months: How do you feel with it? What was the feedback you got by now?</em></span></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1747 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Titten&amp;Pussies/Sylvaine-Wistful-e1463515833344.jpg" alt="Sylvaine - &quot;Wistful&quot;" width="400" height="400" />
<p><span lang="en-US"><strong>Sylvaine:</strong> It’s crazy to think the album has been out for over 3 months already&#8230; Time sure flies by! I think every artist will always find small things to improve in their past works, so of course, “Wistful” is no exception to me, yet I must say I am very proud of this album and what it became in the end. It perfectly captured what I was trying to convey at the time and I’m very happy with the evolution in my songwriting on this album, too. I’m so happy that people also seem to appreciate it and really couldn’t ask for better feedback than what I have gotten so far! Lots of nice reviews, features and beautiful words from audiences and music press all over the world feels quite reassuring and helps me believe that I actually created something valuable, something that could make people feel, which is all I could ever want anyway. In other words: I’m definitely very thankful and happy with the reactions of this record so far!</span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>In comparison to your first album your second album sounds much deeper to me and more „gazy“, which is great in my opinion. Did it just happen somehow or what is the reason for that?</em></span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Sylvaine:</b> Making the album more ethereal and dreamy was definitely something I consciously had in mind while creating the tracks for “Wistful”. Expression wise, I really wanted to make the difference between the serene elements and brutal elements even bigger on this album, something that resulted in the music on “Wistful” becoming more atmospheric than on my first album “Silent Chamber, Noisy Heart”. I really wanted the ambient vibe to be more present on this album, but at the same time keep the natural aggression that came out when I was writing some of the tracks, which also gives the music a darker and harsher side than before. Being the second album for Sylvaine, I would say “Wistful” has gotten me even closer to the sound I originally had in mind for the project when I first started it. Where the first album was a bit more of a patchwork, due to the songs being written over many different years, “Wistful” presents itself as a more focus expression to me.</span></p>
<p lang="en-US"><b>Flo: </b><em>In general: How do you write songs? Is there a specific kind of process? Or are there different things that come to your mind if something or someone inspires you?</em></p>
<p lang="en-US"><b>Sylvaine: </b>I would say each time is pretty much different and that there are absolutely no rules when it comes to making music. That being said, I do of course have a few habits that seem to reoccur during my compositional processes.<br />
I always try to write in a purely emotional way, not over-thinking things too much, but just doing and making choices intuitively. The only important thing to me is that the music expresses something real, something I think is most easily achieved by just letting your mind flow and work with whatever comes out at the time, be it something inspired by introvert issues, something visual, a person, a situation or something else. It all happens in a very natural way basically, where the process of writing is very spontaneous and I continue until I have what I consider to be an album. Usually, I’ll write more tracks than what end up on the albums, but I think this is necessary to ensure that only the best ones make the cut. I’m always writing music, even though my inspiration level goes up and down like for any other artist, so in that sense you could say I’m not really intending to write for a specific album, but rather just keeping the flow going as long as it last. As for the instrumentation, I tend to start making songs based on guitar riffs these days and then build all the other instruments around that.</p>
<p lang="en-US"><b>Flo: </b><em>What is your favourite song of </em><strong>SYLVAINE</strong><em> and why?</em><b><br />
</b></p>
<p lang="en-US"><strong>Sylvaine:</strong> It’s quite hard to pick a favorite to be honest, as they’re all my babies in each their way and all have very personal meanings to me. Some of the songs though, emit this very special feeling while I play them. Like each time is some kind of cathartic and comforting experience. It’s quite strange, but I suppose this means these songs lay very close to my heart. From my first album, the title track “Silent Chamber, Noisy Heart” is one of those songs. On “Wistful”, the tracks “Delusions”, “Earthbound” and “Wistful” are like that, too. The title track of “Wistful really embodies one of the main reasons of why I created Sylvaine to begin with, making it a song that I’ll always feel a special connection to. Every time I listen to this track, it takes me back to those moments when I first created it. I think it will always make me feel something profound.</p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>What is your biggest source of inspiration for your texts and for your instrumentals?</em></span></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6853 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvaineofficial.jpg" alt="Sylvaine live 2" width="450" height="310" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvaineofficial.jpg 1685w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvaineofficial-300x207.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvaineofficial-1024x705.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvaineofficial-750x516.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvaineofficial-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" />
<p><span lang="en-US"><b>Sylvaine:</b> <strong>SYLVAINE</strong> functions as an “audio diary” for me, like for many other artists, so the subjects that come out thru the music are usually conflicts or subjects residing within me, that I need to express in some way. Writing music functions as a sort of therapy for me, letting me get all of my emotions out instead of keeping them bottled up inside, allowing me to process them in a way. Making music about all of this is only a temporary relief I think, not offering a final or complete solution to my issues, yet it’s something I really need in my life. I have been speaking a lot about the feeling of profound longing for something, without knowing what or being able to reach it and the feeling of being lost and not finding your way back to shelter. “Wistful” also speaks a lot about being trapped in this existence, inside a human vessel, which is restricted by its senses, leaving one unable to go back home in a spiritual sense. Other than this, I tend to be inspired by the duality in life: happiness vs. melancholy, the outside world vs. my inner world, nature vs. urbanity, technology vs. spirituality, reality vs. daydreams and so on. </span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>If music inspires you, what are the three most inspiring bands/musicians for you?</em><b><br />
</b></span></p>
<p><span lang="en-US"><strong>Sylvaine:</strong> Like anyone deeply passionate about music, I think music does indeed inspire me a lot for my own art. It’s such a powerful art form, with an ability to affect our mind in so many ways. It’s a necessity in our human lives. To choose only 3 bands that have inspired my own music thru the years is quite tough! If I had to choose, maybe I’d go for <strong>TYPE O NEGATIVE</strong>, <strong>PHILIP GLASS</strong> and <strong>DEAD CAN DANCE</strong>. Perhaps another day I would give you a different answer, but I feel these three would be the right choice today.<b></b></span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>What other music genre(s) do you like to listen to?</em><b><br />
</b></span></p>
<p><span lang="en-US"><strong>Sylvaine:</strong> I pretty much listen to anything that speaks to me somehow, so I like a lot of different genres. </span><span lang="en-US">I adore the whole shoegaze/dreampop scene, as well as the darkwave scene, the post-punk scene, and the more modern post-rock and post-metal scenes, with band such as <strong>SLOWDIVE</strong>, <strong>THE CHAMELEONS</strong>, <strong>EXPLOSIONS IN THE SKY</strong>, <strong>SIGUR ROS</strong>, <strong>ALCEST</strong>, <strong>JOY DIVISION</strong>, <strong>MONO</strong>, <strong>HAMMOCK</strong>, <strong>COCKTEAU TWINS</strong>, <strong>LYCIA</strong>, <strong>DEAD CAN DANCE</strong> and <strong>THE CURE</strong> being some of my favorites. I also draw inspiration from classical music, with minimalism being one of my favorite directions. I was always very fascinated by the concept of taking the smallest pieces and evolving them slowly over time into something else. This is something I try to do in my music as well, to really create those hypnotic, meditative patterns that lull the listeners into some sort of trance. As for more metal influences, one of my favorite bands is <strong>TYPE O NEGATIVE</strong>. I love the different expressions they convey in their songs and just admire their ability to create lush, layered, heavy atmospheres. As for black metal, I like a lot of the bands from this scene too, like <strong>ULVER</strong>, <strong>BATHORY</strong>, <strong>EMPEROR</strong>, <strong>DARKTHRONE</strong>, <strong>BURZUM</strong> and so on. Also love the whole grunge scene of the 90s, with <strong>NIRVANA</strong> and the <strong>SMASHING PUMPKINS</strong> being the obvious favorites. </span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>When did you decide to become a musician and to write own songs, and why?</em><b><br />
</b></span></p>
<p><span lang="en-US"><strong>Sylvaine:</strong> Music has always been a big part of me since I was a child. Seeing as my parents were both musicians and working in the music business, I was introduced to this life from the very beginning. Making and playing music is absolutely a cathartic process for me, as mentioned before, and became a sort of therapy that I couldn’t live without from my early teenage years and onward. Already from the time I was 16 years old, I was fascinated by the balance between beautiful and harsh/heavy in certain kinds of music and started to write music related to that myself, which ultimately lead me to choose the sound I did for <strong>SYLVAINE</strong> many years later. I need music in my life to be more or less complete, to be able to deal with things inside of me that otherwise tend to get suppressed. That is why I started making music, and I feel so happy and thankful that I am able to do so. I always knew I would follow this path if destiny allowed me to.</span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>You passed your very first live gig with band at the </em><strong>DARK BOMBASTIC EVENING</strong><em> this year. How did it work? What would you like to tell us about this gig?</em></span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Sylvaine: </b></span><span lang="en-US">Our very first show with the full live line-up of Sylvaine was really an amazing experience! We had been waiting for this moment for quite some time already, so finally being on stage, seeing all the beautiful people moving to our music and giving us such positive feedback, was more than we could have ever asked for. People were coming up to us after our show to tell us they couldn’t believe that this was our first show and that we were their positive surprise of the festival. It was so nice! We truly enjoyed ourselves a lot at the <strong>DARK BOMBASTIC EVENING</strong>, thanks to the great people working at the festival, the kind audience, the other bands and also the picturesque location. These memories will be kept with us for many years to come and we just can’t wait to get back out there and play for more audiences in other places very soon!</span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>What makes you more delighted and satisfied: Listening to a new song of yours for the very first time or playing a live gig?</em></span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Sylvaine: </b></span><span lang="en-US">Both situations leave you with a great feeling of being delighted and satisfied if you ask me, but I’m not sure you can choose between the two though, as they can’t really be compared. The whole song writing process is so introvert and operates more on a personal level, while the live experience is extrovert, spontaneous and shared with many people. They are both very rewarding, but in completely different ways.</span></p>
<p lang="en-US"><b>Flo: </b><em>Neige plays the drums for you, this is awesome! For me he is one of the greatest musicians ever. I love all his music projects. How did you get in contact with him and how did he become your drummer?</em></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6851 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvainemusic2.jpg" alt="Sylvaine - Neige" width="450" height="336" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvainemusic2.jpg 712w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Sylvainemusic2-300x224.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" />
<p lang="en-US"><strong>Sylvaine:</strong> I first discovered <strong>ALCEST</strong> in 2011/2012 and immediately fell in love and connected to their music. In 2012 I had the pleasure of seeing them play live a couple of times and I ended up meeting them one night. After that, I stayed in touch with Neige, we became friends and I started to show him things I was doing with <span lang="en-US"><strong>SYLVAINE</strong></span>. He was very positive to the music and basically became a supporter of the project. This eventually led to the acoustic tour I did with them in South America in September 2014, and after that, Neige playing drums on “Wistful” and in the live line-up of <span lang="en-US"><strong>SYLVAINE</strong></span>. I really like his style of drumming, his attentiveness as a drummer and his strong sense of musicality, so we both felt it could fit really well with what I do in my music. We basically tried to play thru the songs together one day and after both agreed it sounded amazing! I know Neige was in the mood for getting back into playing drums again too, so it was a golden opportunity for me to take advantage of that, haha. It has been a huge pleasure to work with such a talented and creative musician for “Wistful” and our show at the <strong>DARK BOMBASTIC EVENING</strong>, and I really look forward to possible further collaborations with him in the future. It has been a dream come true!</p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>What can we expect from </em><strong>SYLVAINE</strong><em> in the next future?</em><b><br />
</b></span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Sylvaine: </b>As my album has been out for some time now and my press commitments are slowly calming down, I am taking this calmer time to focus on the live side of the project and to write my third album. I still don’t know exactly what direction I’m heading in for the character of it, but I feel it will be strongly related to “Wistful”, yet with some new elements and a further development in my sound. I have enough songs for the album already and tons of other ideas to develop, but I’m taking my time to make as many songs as possible, to really make sure only the best/right ones make it on to the third record. We are also trying to book tours/shows for the band, as we would love to come and play for all of you out there. I’m constantly working on something related to <strong>SYLVAINE</strong>, to keep the ball rolling. I didn’t really stop working since 2013, before the release of my first album. I really don’t mind though, as I am super happy and thankful to be able to work solely for my band.</span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>Can you tell us something about some plans for playing in Germany?</em><b><br />
</b></span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Sylvaine: </b></span><span lang="en-US">As of now, there are no precise plans for playing in Germany, but we already had a few offers from German promoters, so I really hope it will happen soon. Ever since I started doing music as a teenager, I always wanted to play for the German audience, as I knew it was a big market with an open-minded crowd. I cross my fingers and look forward to the day I can return to the country and make those teenage dreams come true!</span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>If you had to choose: vocals or guitar? Why?</em><b><br />
</b></span></p>
<p><span lang="en-US"><strong>Sylvaine:</strong> Once again, tough choice! Singing is something I have been doing since I was a little kid and has been a way to express myself that came quite natural to me. I always felt like that was “my instrument”, as it’s the only instrument I ever had a little bit of self-confidence in. The guitar however, is a more “fresh” instrument to me as I only played it for about 3 years now. It’s a crucial one for me, as it’s the instrument that ultimately allows me to create my music. I used to write my songs on piano, but when I started to play guitar, it opened a new dimension compositional wise. So yes, I guess choosing between the two is just too hard, haha. Sorry! </span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Flo: </b><em>You have the last words: What would you like to tell the world outside there?</em><b><br />
</b></span></p>
<p><span lang="en-US"><b>Sylvaine: </b></span><span lang="en-US">First of all I would like to thank you ever so much for this interview, Flo. It was my pleasure, really! I hope the readers of <strong>SILENCE MAGAZIN</strong> will enjoy this little insight into the <span lang="en-US"><strong>SYLVAINE</strong></span> realm and I can’t wait to see you all face to face when we hit the road next year! Have a great rest of your summer, stay creative and see you soon.<br />
</span></p>
<p lang="en-US"><strong>Flo:</strong> Thank you very very much for your time, your complex answers and your openness, <span lang="en-US"><strong>SYLVAINE</strong></span>! It really was a big delight for me and I&#8217;m really looking forward to seeing you on stage here in Germany!</p>
<p lang="en-US">Website: <a href="http://www.sylvainemusic.com/" target="_blank">sylvainemusic</a></p>
<p lang="en-US">Facebook: <a href="https://www.facebook.com/sylvainemusic" target="_blank">Sylvaine Official</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/interview-sylvaine/">Was Musik ausmacht und warum sie eine Art Therapie ist &#8211; Interview mit Sylvaine</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Nur was fürs Auge, diese hübsche Norwegerin? Denkste!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 May 2016 05:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blackgaze]]></category>
		<category><![CDATA[Season of Mist]]></category>
		<category><![CDATA[Shoegaze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennt ihr solche Momente, in denen man neue Bands oder Künstler entdeckt, und schon nach den ersten Klängen total vom Hocker ist? Man hört weiter und geht voll ein, weil es irgendwie nicht aufhört, so gut zu sein. Die Anzeige deines Glücks-Barometers ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt ihr solche Momente, in denen man neue Bands oder Künstler entdeckt, und schon nach den ersten Klängen total vom Hocker ist? Man hört weiter und geht voll ein, weil es irgendwie nicht aufhört, so gut zu sein. Die Anzeige deines Glücks-Barometers geht vor Freude durch die Decke, und egal, wie beschissen dein Tag bisher war: Jetzt ist er geil! Denn du hast verdammt gute neue Musik für dich entdeckt!</p>
<p>So ähnlich erging es mir vor ein paar Tagen. Ich war sofort gepackt von den ersten Klängen der brandneuen „Wistful“-Platte, die mir ein Kumpel zuvor empfohlen hatte. Bam! Was für eine atemberaubende Schönheit sich im Raum verbreitet, wenn ihre Musik aus den Boxen hallt! Wessen Musik? Die Musik der wunderschönen Künstlerin <strong>SYLVAINE</strong>. Sie hat es geschafft, mich vom ersten Moment an mit ihrem neuen Album zu verzaubern.</p>
<p>Für alle, die <strong>SYLVAINE </strong>&#8211; wie auch ich &#8211; bisher nicht kannten: Das ganze Ding ist ein Solo-Projekt im Bereich Shoegaze/Blackgaze, in dem die norwegische Schönheit <strong>SYLVAINE</strong> alle Instrumente selbst einspielt, und auch alle Vocals komplett einsingt. Wer jetzt allerdings denkt, da kommt bestimmt nur Prinzessinengeklimper und Mimimieh à la Aschenbrödel, der hat sich gewaltig geschnitten. Neben ihrer elfengleichen Stimme und den wahnsinnig beflügelnden Gitarrensounds scheppern euch shoegazige Riffs und hohe, teuflische Screams entgegen. Echt ein verdammt guter Mix! Die Frau weiß, was sie macht.</p>
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<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-1747 size-full" src="http://www.silence-magazin.de/wp-content/uploads/Genres/Titten&amp;Pussies/Sylvaine-Wistful-e1463515833344.jpg" alt="Sylvaine - &quot;Wistful&quot;" width="400" height="400" />
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<p>Das am 13. Mai 2016 über <a href="http://www.season-of-mist.com/" target="_blank">Season of Mist</a> erschienene und insgesamt zweite Album der Solo-Künstlerin ist von vorn bis hinten vertonte Melancholie und Selbstreflexion, als würde die Norwegerin ihre gesamte Gefühlswelt in ihre Musik packen. <strong>SYLVAINE</strong> wirkt sehr echt – sie weiß, zu begeistern. Grundsätzlich ist „Wistful“ eine sehr tragende und spirituelle Platte. Es geht auch mal dagegen, aber der Großteil der Stücke ist eher gediegen. Rein von der Art her, wie die Musik auf mich wirkt, könnte sie auch aus der „Franzosenfamilie“ Alcest &amp; Co. stammen. Ganz großes Klang-Kino.</p>
<p>Am meisten interessiert mich immer: Was stellt das gesamte Werk mit mir an? Was bewirkt es? Das ist bei vielen Platten aus diesem Genre oft unterschiedlich. &#8222;Wistful&#8220; beispielsweise entspannt mich zutiefst und holt mich zurück auf den Boden der Tatsachen (das ist mal ganz gut so, wo ich doch sonst die Klappe nie halten kann). Alles wirkt insgesamt super stimmig – als spielten sich die Songs, trotz ihrer Verschiedenheit, gegenseitig in die Hände. Ab und zu etwas ruppig, dann wieder leicht wie eine Feder &#8222;gleitet&#8220; man durch das gesamte Album.</p>
<p>Ich kann daher nicht mal sagen, welcher der sieben Songs mir von der Platte am besten gefällt, nach mehrmaligem Hören stechen für mich aber vor allem „<i>Delusions</i>“, „<i>In the Wake of Moments Passed By</i>“ und „<i>Earthbound</i>“ hervor. „<i>Earthbound</i>“ ist so der vergleichsweise rustikalste Track der Platte, der sich auf jeden Fall wahnsinnig einprägt, und in dem die Screams der reizenden <strong>SYLVAINE</strong> am besten zur Geltung kommen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/3eOfGQyKE5o?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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<p>Mein Urteil: Diese Platte sollte jeder hören, der die Art des französischen Shoegaze/Blackgaze so sehr mag, wie ich, und der sich von solcher Musik gern inspirieren lässt. Das Ding hat mich echt überrascht! Ein Must-Have im Bereich der melancholischen Musik! Ich bin echt gespannt, was von <strong>SYLVAINE</strong> in Zukunft noch so kommt. Hoffentlich gibt’s mal die Möglichkeit, sich die Songs von ihr live vorträllern zu lassen.</p>
<p>Webseite: <a href="http://www.sylvainemusic.com/" target="_blank">Music</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/sylvainemusic/?fref=ts" target="_blank">FB</a></p>
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