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	<title>THORMESIS Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>THORMESIS Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>WOLFSZEIT 2021 &#8211; WARUM LIEGT HIER EIGENTLICH STROH?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Oct 2021 11:41:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wölfe schlafen nie! Im Gegensatz zu den meisten anderen Festivals hat das Wolfszeit während der Pandemie immer stattgefunden. Dieses Jahr gab's dann also wieder harte Mucke und den einen oder anderen Regenguss in der gewohnten Location Crispendorf. Und welche Bilanz ziehen wir? Findet es heraus!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2021-warum-liegt-hier-eigentlich-stroh/">WOLFSZEIT 2021 &#8211; WARUM LIEGT HIER EIGENTLICH STROH?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Merlin:</em><strong> Alle Jahre wieder</strong> kommen im Spätsommer die Wölfe zusammen, um gemeinsam ein Fest zu begehen: Das <strong>WOLFSZEIT</strong>. Nichts kann sie aufhalten! Mit Masken, Tests und Auflagen trotzen sie Corona, mit Kutte und Kapuze dem Regensturm, mit <strong>Bier, Met</strong> <strong>und Cocktails</strong> den frostigen Temperaturen. Das <strong>WOLFSZEIT 2021 </strong>war trotz Wind und Wetter eine wahre Freude, und wir berichten euch davon!</p>
<h2>Die Ankunft</h2>
<p><em>Mich:</em> Es ist Mittwoch, der 25.08.2021, und wir sind angekommen! Endlich wieder auf dem <strong>wundervollen Originalgelände</strong> inmitten des Crispendorfer Nadelwaldes, findet ab heute das <strong>WOLFSZEIT</strong>-Festival <strong>zum fünfzehnten Mal</strong> statt. Eisenbahnschienen, zerfallene Hütten, Tischtennistische aus kaputtem Beton und herumliegende Baumaterialien begrüßen die Frühangereisten zwischen vereinzelten Tannen und Birken in heimeligster Manier, während das Camp auf der einen Seite von einem schier endlos hohen Waldhang und auf der anderen von dichter Vegetation und einem vorbeifließenden Bach eingegrenzt wird.</p>
<p>Auch ist heute noch nichts von dem angekündigten Schlechtwetter zu vernehmen! Im Gegenteil – <strong>Angenehm wärmende Strahlen</strong> dringen durch die Blätter- und Nadelkronen und machen den Aufbau von Zelten und Pavillons zu leichter Arbeit; sowie den <strong>Verzehr des ersten billigen Dosenbiers</strong> zum erfrischendsten Hochgenuss. Allein von der parkeigenen Bimmelbahn Crispi ist nichts zu sehen außer leeren Gleisen und einem geschlossenen Bahnhof.</p>
<h2>Das Erwachen</h2>
<p>Nach erfolgreich durchzechter Nacht dämmert der Donnerstagmorgen dann mit erstem Regengeprassel und verdientem Kopfgebrumme. Noch hält sich das Wetter aber stabil genug, dass man gemütlich Zeit hat, unter dem Pavillon zu genesen. Wenn ich zurück an das frostige Schlammdesaster von letztem Jahr denke, bin ich dafür sehr dankbar. Plötzlich dröhnt ein <strong>massiver, basslastiger Wall aus Ton</strong> vom Festival-Infield ins Camp herüber und übertönt all die Zeltplatzmusik, die bisher aus billigen Bluetooth-Boxen die Szenerie dominierte. Es ist der erste Bühnensoundcheck, und hui! Wenn die Bands alle so gut klingen wie das, was uns da gerade in Form von <strong>VARG</strong>s Musik um die Ohren fliegt, dann wird das<strong> ein richtig erfolgreiches Festivalerlebnis</strong> – ob&#8217;s denn nun regnet oder nicht. Ein richtig klarer, drückender Bühnensound ist das Fundament, auf dem die wirklich guten Konzerterfahrungen aufbauen.</p>
<p>Als der Check nach einer halben Stunde vorbei ist, dröhnt plötzlich das nächste Geräusch durch Wald und Wiesen, und wirft ein weiteres Mal alle Halbeingepennten fast vom Campinghocker: Es ist die Hupe der Bimmelbahn.<strong> Crispi lebt!</strong> Es hat noch keine Band gespielt und der Tag grenzt schon an Perfektion.</p>
<h2>Das Ritual</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38338" aria-describedby="caption-attachment-38338" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-38338 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210826_164259-min-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210826_164259-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210826_164259-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210826_164259-min-1536x1152.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210826_164259-min-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210826_164259-min.jpg 1650w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38338" class="wp-caption-text">Das erste Ritual seit 2020</figcaption></figure>
<p>Nachdem sie aufgrund der ersten paar ordentlichen Regenschauer um fast eine Stunde verschoben werden musste, ist es nun an der Zeit für die Eröffnungszeremonie mit dem Schamanen <strong>VOENIX</strong>. Seit letztem <strong>WOLFSZEIT</strong> hat er dank Pandemie keine größeren Rituale durchführen können. Darum ist er heute mit Freuden wieder dabei, um <strong>die alten Götter anzurufen und die Geister des Waldes um Erlaubnis zu fragen, ihren geweihten Grund nutzen zu dürfen</strong>. Mit Rauch von Salbeiblättern und einer Handtrommel werden negative Energien jener Zuschauer vertrieben, die es wünschen; später wird dann jedem noch die Möglichkeit gegeben, das Methorn zu heben, um entweder einen Spruch an die Götter auszusprechen oder auch etwas Persönliches loszuwerden. Ironischerweise fällt in der Sekunde, in der der letzte Trommelschlag verhallt, auch schon wieder <strong>der nächste Regentropfen</strong> vom Himmel.</p>
<h2>Lasset die Spiele beginnen</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38366" aria-describedby="caption-attachment-38366" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-38366 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Blodtake-3-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Blodtake-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Blodtake-3-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Blodtake-3-1536x1025.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Blodtake-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Blodtake-3-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Blodtake-3.jpg 1650w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38366" class="wp-caption-text">BLODTAKE machen den Tag zur Nacht ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Zeit wird’s, dass wir <b>dem Wetter etwas entgegensetzen, und zwar harte Musik!</b> Diese verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen, als Opener, <b>BLODTAKE</b>. Ihr Rezept? Dunkle Outfits, rot-schwarze Schminke und hypnotisierende weiße Kontaktlinsen. Dazu Musik auf&#8217;s Fressbrett. Die Schwarzmetaller sind gekommen, um den Regen einfach wegzubrüllen. <b>Brachialer Black-Death, melodisch</b>, mit viiielen Growls. Wenn er doch mal kurz Pause hat, nutzt Sänger <b>SCATHER</b> sie, um die 30 bis 40 Mann anzuheizen, die sich trotz des ausgemachten Scheißwetters vor die Bühne getraut haben. &#8222;Zum Wohl, auf euch, prost!&#8220; – das lassen sich die meisten nicht zweimal sagen.</p>
<p>Trotz (oder wegen?) des Regens ist auch der <strong>S</strong><b>ound ziemlich gut</b>, nur mit dem Mikrophon gibt es kurz Probleme, die aber zum Glück rasch behoben werden können. Und so kann&nbsp;<b>SCATHER</b> abschließend noch einmal seiner Band wie auch den Zuhörern vor der Bühne verbal auf die Schulter klopfen: &#8222;Ihr seid alle nicht weggelaufen, <b>so scheiße kann’s nicht gewesen sein!</b>&#8220;</p>
<h3>Die Mumien</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38359" aria-describedby="caption-attachment-38359" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-38359 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Maahes-2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Maahes-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Maahes-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Maahes-2-1026x1536.jpg 1026w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Maahes-2-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Maahes-2.jpg 1102w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38359" class="wp-caption-text">Da fliegen die Fetzen: MAAHES ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> <strong>Wenn Monolithen und riesige Ankh-Kreuze das Bühnenbild zieren</strong> und in das Ebenbild eines ägyptischen Grabmals verwandeln, kann es sich nur um ein <strong>MAAHES</strong>-Konzert handeln. Mit bandagierten Gesichtern und schwarzen Umhängen treten die bayrischen Black-Metaller vor und legen nach wenigen Sekunden atmosphärischen Intros los: Mal klingen sie roh nach mittneunziger-<strong>MAYHEM</strong>, mal bricht hart die <strong>DIMMU-BORGIR</strong>-Epik aus ihnen heraus. Vor allem bei den Songs der 2016er-EP &#8222;Ancient Force&#8220; brettert auch auffällig der Thrash Metal mit, und so ergibt sich ein <strong>abwechslungsreiches, aber dennoch stimmiges Spektakel</strong> für schwärzeaffine Konzertgänger der heutigen Zeit. Highlight ist dabei die Stimme des Sängers: Alleszerfetzend stechen seine hellen Screams aus der Musik heraus und bleiben dabei immer kontrolliert und von hoher Energie.</p>
<p>Das Einzige, was mich (und scheinbar einige andere) ein bisschen irritiert, ist, dass sich so einige der Texte mit griechisch-mythologischen Themen zu befassen scheinen, während man bei der Aufmachung und dem Namen doch eher etwas in Richtung altägyptischer Symbolik erwarten könnte. Dieses kleine <strong>Flavor-Fail</strong> ist allerdings angesichts der großartigen musikalischen Leistung schnell vergessen und verziehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38347" aria-describedby="caption-attachment-38347" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38347 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210827_155543-2-min-300x225.png" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210827_155543-2-min-300x225.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210827_155543-2-min-1024x768.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210827_155543-2-min-1536x1152.png 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210827_155543-2-min-750x563.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210827_155543-2-min.png 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38347" class="wp-caption-text">Werft das Stroh den Wölfen zum Spaß vor!</figcaption></figure>
<p>Währenddessen werden von Mitarbeitern des Festivals haufenweise Strohballen aufs Infield geschleppt und dort am Boden verteilt. Wahrscheinlich, um kommenden Überschlammungen entgegenzuwirken – <strong>vorerst jedoch hat die Strohballschlacht begonnen</strong>.</p>
<h3><strong>Der Tanz im Regen</strong></h3>
<p><em>Merlin:</em> Ich bin ja auf Festivals immer <strong>ein großer Fan von Folk-Metal Bands</strong>, weil sie meist heitere Stimmung und gesunde Bewegung versprechen. Leider tut das Wetter sein Möglichstes, um alle Erwartungen zunichte zu machen. Und so müssen <strong>UKANOSE</strong> mit vereinten Kräften (sechs Mitglieder zählt die Band) gegen den schier unersättlichen Regen ansingen, während eine niedrige dreistellige Zahl an Zuhörern <strong>misstrauisch unter Kapuzen und Regenschirmen hervorlugt</strong>. Die junge litauische Band lässt sich aber nicht abschrecken, vor allem dem der kurzhaarige Bassist <strong>strahlt gegen den Niederschlag an, dass es eine Freude ist</strong>. Während er und seine Kollegen an den Instrumenten blaue Gewänder tragen, sind Sängerin und Sänger jeweils mit einer roten Robe ausgestattet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38363" aria-describedby="caption-attachment-38363" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38363 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Ukanose_D4_9063-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Ukanose_D4_9063-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Ukanose_D4_9063-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Ukanose_D4_9063-1024x1536.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Ukanose_D4_9063-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Ukanose_D4_9063.jpg 1100w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38363" class="wp-caption-text">Das unbestreitbar großartigste Foto des Auftritts von UKANOSE ©Stefan Schuhmann</figcaption></figure>
<p>Die Musik von <strong>UKANOSE</strong>, was übersetzt übrigens so viel wie <strong>&#8222;im Nebel&#8220;</strong> bedeutet, ist zunächst eher ruhig als mitreißend, und ich befürchte bereits, dass die Folk-Metaller den Stimmungskampf gegen das Wetter verlieren werden. Doch dann spricht Sänger <strong>JOKUBAS</strong> die magischen Worte, die den Bann brechen: <strong>&#8222;The next song is about</strong> <strong>Schnaps!&#8220;</strong> Und ab da wird es großartig! Auf einmal ist der Bassist nicht mehr der Einzige mit guter Laune. In das Publikum kommt endlich Bewegung, es wird gehüpft, mitgewippt und die Haare geschüttelt. Sängerin <strong>GRETA</strong> zeigt ganz nebenbei, dass sie auch noch <strong>Querflöte </strong>spielen kann, und zum letzten Song <em>&#8222;Sena Patranka&#8220;</em> hakt sie sich bei <strong>JOKUBAS </strong>ein und <strong>beide hopsen im Kreis umeinander</strong>. Der Auftritt endet so freudig, dass ich gleich nach Verklingen der letzten Töne <strong>euphorisiert </strong>zum Merch-Stand stapfe, um mir das neuste Album der Band, &#8222;.​.​.​kai griaudėjo miškai​.​.​.&#8220;, auf CD zu kaufen. Auch wenn ich 15 Euro für vier Tracks, respektive 18 Minuten Spielzeit, doch etwas happig finde…</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38362" aria-describedby="caption-attachment-38362" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38362 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Thormesis-4-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Thormesis-4-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Thormesis-4-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Thormesis-4-1025x1536.jpg 1025w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Thormesis-4-750x1124.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Thormesis-4.jpg 1101w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38362" class="wp-caption-text">Meine Damen und Herren: THORMESIS! ©Crow</figcaption></figure>
<p>Nach einer kurzen Pause (leider nicht vom Regen…) wird es nun Zeit für <strong>THORMESIS</strong>. Eine Band ganz ohne aufwändige Kostüme oder Schminke. Die Mittelfranken spielen klassischen <strong>Black-Metal gepaart mit Rock ’n’ Roll Elementen</strong>, was gut Zuhörer anzieht. Selbige trotzen ausgerüstet mit Regenjacken und -schirmen der Witterung, vereinzelt lässt sogar hier und da ein Unerschütterlicher <strong>die pudelnassen Haare fliegen</strong>. Ich muss ehrlich sagen: So mutig bin ich nicht. Ich suche mir lieber einen Unterschlupf unter dem größeren der beiden Fresszelte, um <strong>THORMESIS </strong>von dort zu lauschen. Selbige spielen ihr Set ohne größere Zwischenfälle souverän herunter, <strong>ohne dabei in Schlechtwettermanie zu verfallen</strong>. Ein harmonischer Auftritt, der aber bei besserem Wetter vermutlich noch mehr Spaß gemacht hätte. Denn dann hätte man zum melodischen Black &#8217;n&#8216; Roll mit Sicherheit ein Vielfaches an Haaren rotieren sehen – inklusive meinen.</p>
<h3>Die Ruhe vor dem Sturm</h3>
<p><em>Mich:</em> Aschfahl und mit trügerisch lauernder Ruhe liegt die Wolkendecke über der blau beleuchteten Bühne, als drei Männer mit tief im Gesicht hängenden Kapuzen aus der künstlichen Nebelwand hervortreten. Was nun folgt, lässt sich kaum mit einem anderen meiner diesjährigen Konzerterlebnisse vergleichen. <strong>Still und ruhig, geduldig und atmosphärisch</strong> legen sich die Klänge von <strong>FORNDOM</strong> wie ein weicher Saum über das Publikum. Die beiden äußeren Ritualisten bedienen mit großer Stete<strong> schamanisches Trommelwerk</strong>, während der Mann in der Mitte <strong>beschwörende Gesänge</strong> in die zunehmends schwärzer werdende Nacht hinausruft. Für zusätzliche Tiefe sorgen Aufnahmen obskurer Instrumente und stehender Keyboardtöne, die sich nahtlos in das Soundbild einbauen und die Menschen mit auf eine Reise in fremde Sphären nehmen. Ein schöner und beruhigender Moment, der kurzzeitig von der regendurchsetzten Black-Metal-Festivalathmosphäre abzulenken vermag.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38357" aria-describedby="caption-attachment-38357" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38357 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Forndom_D_49198-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Forndom_D_49198-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Forndom_D_49198-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Forndom_D_49198-1536x1024.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Forndom_D_49198-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Forndom_D_49198-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Forndom_D_49198.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38357" class="wp-caption-text">FORNDOM oder Die Ruhe Selbst ©Stefan Schuhmann</figcaption></figure>
<p>Bloß gegen Mitte des Konzert bohrt sich auf einmal der ein oder andere Regentropfen durch diese Erfahrung innerer Stille hindurch und schlägt kalt auf Haut und Haargewirr auf, und <strong>der ein oder andere torkelnde Depp stört lallend und fallend die Harmonie des Augenblicks</strong>.</p>
<h3>Der Sturm</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38364" aria-describedby="caption-attachment-38364" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38364 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Varg-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Varg-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Varg-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Varg-1-1536x1026.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Varg-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Varg-1-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Varg-1.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38364" class="wp-caption-text">Im Duett vereint: FREKI und FYLGJA ©Crow</figcaption></figure>
<p>Es folgt das Kontrastprogramm: <strong>VARG</strong> höchstselbst. Mit genau dem geilen Sound im Rücken, der schon heute Morgen beim Soundcheck ertönte, haben die Wölfe nun endlich die Möglichkeit, gebührend das (mittlerweile über ein Jahr alte) neue Album &#8222;Zeichen&#8220; auf der Bühne zu präsentieren. Man merkt auch dem Publikum den Drang an, sich der Energie der Musik hinzugeben und in der geballten Wucht dieser Erfahrung aufzugehen. <strong>Das Scheißwetter ist plötzlich scheißegal</strong>, und es herrscht große Bewegung in der Masse. Unterstützt wird die Band in einigen Songs nun außerdem von wohlklingendem weiblichem Gesang: <strong>FYLGJA</strong> wirkt heute auch in Liedern mit, in denen auf Platte ihre Stimme nicht zu hören ist. Das Ganze nicht selten in Form von<strong> theatralisch dargebotenen Duetten</strong> zwischen ihr und Leadsänger <strong>FREKI</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38365" aria-describedby="caption-attachment-38365" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38365 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Varg-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Varg-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Varg-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Varg-2-1536x1025.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Varg-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Varg-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Varg-2.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38365" class="wp-caption-text">The power, the pose, the presence ©Crow</figcaption></figure>
<p>Letzterer hat zudem anscheinend im Laufe der Jahre die Fähigkeit erworben, <strong>neben seinen altbekannten geschrienen Vocals nun auch tiefe Growls</strong> zu produzieren, die live richtig gut Wirkung zeigen. <strong>Highlights</strong> in der Setlist sind neben altbekannten Brechern wie <em>&#8222;Schwertzeit&#8220; </em>oder <em>&#8222;Blutaar&#8220;</em> für mich definitiv <em>&#8222;Wildes Heer&#8220; </em>und der epische neue Titeltrack <em>&#8222;Zeichen&#8220;</em>. Auch die paar technischen Problemchen, die sich während des Konzerts ergeben (zwei Lieder müssen neu begonnen werden und ein Licht will nicht funktionieren), können die Atmosphäre dieser Show nicht brechen.</p>
<h3>Die Panzerdivision</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38370" aria-describedby="caption-attachment-38370" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38370 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Marduk-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Marduk-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Marduk-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Marduk-1-1536x1025.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Marduk-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Marduk-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Marduk-1.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38370" class="wp-caption-text">Ein Mann wie ein Tier: MORTUUS von MARDUK ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em><strong> Sie kommen gerne besoffen auf die Bühne</strong>, nehmen ihre Instrumente auseinander und hauen auch mal zwanzig Minuten vor Ende ihrer regulären Spielzeit von der Bühne ab: <strong>MARDUK</strong>. Den Schweden, die uns seit nunmehr 30 Jahren Mucke um die Ohren ballern, eilt ihr Ruf als rotzige und trotzige Black-Metaller voraus. <strong>Viele feiern sie, andere schütteln nur den Kopf.</strong> Aber erwartet werden sie, das kann man nicht anders sagen: Vor der Bühne tummelt sich eine ähnliche große Crowd wie zuvor bei <strong>VARG</strong>. Ob das wohl auch etwas damit zu tun hat, dass der Regen immer weniger wird und sich just mit Beginn des Konzerts vollständig verkrümelt? Dieser Umstand allerdings zwingt Sänger <strong>MORTUUS</strong> dazu, sich erstmal <strong>eine Flasche Wasser über den Kopf zu kippen, statt einfach den Kopf ins Freie zu halten</strong>. Dabei wirkt er doch relativ nüchtern…</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38371" aria-describedby="caption-attachment-38371" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38371 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Marduk_D_49658-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Marduk_D_49658-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Marduk_D_49658-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Marduk_D_49658-1536x1024.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Marduk_D_49658-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Marduk_D_49658-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Marduk_D_49658.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38371" class="wp-caption-text">Der Himmel hat zu gehorchen ©Stefan Schuhmann</figcaption></figure>
<p>Nach der kurzen Erfrischung geht es dann aber auch zur Sache. Wir sind ja schon 20 Minuten über der Zeit. &#8222;Wolfszeeeit!&#8220; brüllt <strong>MORTUUS</strong>, und die Menge johlt zurück. Zu unbarmherzigen Schwarzmetallklängen wird gegrölt und geheadbangt, als gäbe es kein Morgen mehr. Songs wie <em>&#8222;Bleached Bones&#8220;</em> oder <em>&#8222;Materialized in Stone&#8220;</em> werden zum Besten gegeben, aber natürlich auch, worauf alle gewartet haben, nämlich <em>&#8222;Werwolf&#8220;</em> und natürlich <strong><em>&#8222;Frontschwein&#8220;</em></strong>. Das ist Auf-Die-Fresse-Black-Metal, das funktioniert.<strong> MARDUK</strong> geben sich sogar die Ehre und <strong>schöpfen ihre gesamte Spielzeit aus</strong>, ich bin überrascht! Um aber wenigstens einen Teil ihres Images zu wahren, rupft der Bassist nach dem letzten Ton endlich die Saiten aus seinem Instrument und schmeißt sie nebst Plektrum und Wasserflasche ins Publikum. &#8222;Das gibt wieder Ärger vom Management&#8220;, höre ich einen Zuschauer vor mir feixen. Und der Regen? Hat sich zu keiner einzigen Sekunde mehr her getraut. Als hätten ihn <strong>MARDUK</strong> einfach <strong>einmal böse angeguckt und gesagt &#8222;Nein.&#8220;</strong> Widerstand zwecklos.</p>
<p>Somit wäre der erste Konzerttag geschafft! Jetzt noch ein Gute-Nacht-Bier und dann aber hurtig in die Heia.</p>
<h2>Das Stroh</h2>
<p><em>Mich:</em> Der neue Morgen hat bereits ausgedämmert, als wir uns langsam wieder zu Bühne und Fressständen hinbewegen. Auf dem Infield liegt mittlerweile so viel Stroh rum, dass die Kleinsten unter den Besuchern bis zu den Knien darin versinken und <strong>die Verkatertsten sich zum Ausnüchtern ein Bett aus dem noch trockenen Getreidemüsli zusammengekehrt haben</strong>. (Ein Bett im Kornfeld, das ist immer frei&#8230;) Gestern hatte der alternative Bodenbelag in den feuchtesten Stunden so manchem Halt geboten, den es ansonsten auf schlammigem Grund rücklinks hingelegt und mit dem Kopf gegen die Biertischkante gedonnert hätte. Noch besteht die Hoffnung, dass das alles heute aber eher der Dekoration als dem Rutschschutz dienen wird. Beim Verfassen dieser Zeilen allerdings erscheinen dann wie auf Kommando auch schon die ersten Tröpfchen auf dem rissigen Bildschirm meines Mobiltelefons – und zwei Minuten später suche ich mit hunderten von Leidensgenossen unter dem Bierzelt Zuflucht vor der <strong>plötzlichen Sintflut</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38348" aria-describedby="caption-attachment-38348" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38348 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_131012-min-300x225.png" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_131012-min-300x225.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_131012-min-1024x768.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_131012-min-1536x1152.png 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_131012-min-750x563.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_131012-min.png 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38348" class="wp-caption-text">Zwischen diesen beiden Bildern&#8230;</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38337" aria-describedby="caption-attachment-38337" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38337 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_133601-2-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_133601-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_133601-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_133601-2-1536x1152.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_133601-2-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_133601-2.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38337" class="wp-caption-text">&#8230;liegen nicht mal 10 Minuten</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38351" aria-describedby="caption-attachment-38351" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38351 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Booetes-Void-4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Booetes-Void-4-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Booetes-Void-4-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Booetes-Void-4-1536x1025.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Booetes-Void-4-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Booetes-Void-4-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Booetes-Void-4.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38351" class="wp-caption-text">BOÖTES VOID. Aber warum hat er eine Maske auf? ©Crow</figcaption></figure>
<p>Unbekümmert von all dem Geschwafel über Regenschauer und Heupower wärmen als erste Band des Tages <strong>BO</strong><strong>ÖTES VOID</strong> vor (leider nun zum Großteil geflohener) Crowd die Bühne mit <strong>bitterkaltem Black Metal</strong> auf. Die Band trägt schwarz maskierte Visagen à la <strong>MG</strong><strong>ŁA</strong>, der Sänger zusätzlich noch Widderschädel und Knochenkette &#8211; dazu einen offenen schwarzen Mantel bis zum Boden und kein Oberteil. <strong>Da war doch irgendwas mit Stroh und einer Maske.</strong> Hm. Nee, ich komm nicht drauf.</p>
<h3>Die abgelieferte Galaxie</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38372" aria-describedby="caption-attachment-38372" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38372 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Deliver-the-Galaxy-10-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Deliver-the-Galaxy-10-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Deliver-the-Galaxy-10-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Deliver-the-Galaxy-10-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Deliver-the-Galaxy-10.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38372" class="wp-caption-text">DELIVER THE GALAXY: Per Ansager durch die Galaxis ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Beim nächsten Act dachte ich ob des Namens zuerst, es würde sich um eine Stoner- oder eine Core-Band handeln. Aber nein, <strong>DELIVER THE GALAXY</strong> haben sich vielmehr einem super nerdig klingenden Genre verschrieben, und ich rede nicht von Zwölftonmusik. Alle Star-Wars- und Enterprise-Fans einmal herhören, es geht um <strong>Sci-Fi-Metal</strong>! So zumindest die thematisch passende Beschreibung. Was musikalisch dahintersteckt, ist genaugenommen einfach <strong>Moderner Melodic-Death-Metal</strong>. Und das &#8222;Modern&#8220; möchte ich an dieser Stelle hervorheben, denn mit Klassikern wie <strong>IN FLAMES</strong> oder <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> hat die Musik der Kosmonauten recht wenig zu tun. Aber fangen wir doch am Anfang an, nämlich beim Soundcheck. Der glatzköpfige Sänger übt sich schonmal in Ansagen: <strong>&#8222;Eins, zwei, drei, vier, zählen kann der Typ!&#8220;</strong> Jup, kann ich soweit bestätigen. Und während ich noch über die zur Battleship-Uniform gehörigen Knieschoner des langhaarigen Gitarristen schmunzle, legt die Band auch schon los.</p>
<p>Die große Flagge im Hintergrund der Bühne zeigt das Cover des 2020 erschienenen Albums &#8222;The Journey&#8220;, und dieses bildet nun auch die Basis für das Konzert von <strong>DELIVER THE GALAXY</strong>. Es ist ein Konzeptalbum, das wie schon ihr erstes Werk &#8222;Project Earth&#8220; die Geschichte von <strong>NATHAM</strong> erzählt, der sich in der Galaxis gegen feindliche Mächte behaupten muss. <strong>Ganz schön abgespaced</strong>. Während der Regen weiter ungetrübt aufs Infield donnert, nimmt sich der Sänger zwischen zwei Songs die Zeit für eine Trinkpause. &#8222;Ich muss erstmal ’n Schluck nehmen, ist ja staubtrocken bei euch!&#8220; Ja… ich muss dann auch mal. Schließlich fährt nur noch heute die <strong>Bimmelbahn</strong>, und die wollen wir doch auf keinen Fall verpassen! Oder, Mich?</p>
<h2>Die Bimmelbahn</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38376" aria-describedby="caption-attachment-38376" style="width: 215px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38376 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/inCollage_20211005_140213775-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/inCollage_20211005_140213775-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/inCollage_20211005_140213775-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/inCollage_20211005_140213775-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/inCollage_20211005_140213775.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38376" class="wp-caption-text">Crispi lebt!</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em><strong> Ja, öhm, also das war aber ziemlich knapp jetzt!</strong> Alle überdachten Plätze sind natürlich in der Sekunde schon voll, in der wir noch mit uns selbst hadern, welches der Viererabteile wir denn nun zu dritt besetzen wollen. Somit bleibt am Ende nur noch eine Möglichkeit – und es ist eine, die uns definitiv keiner wegnimmt. Wir steigen im strömenden Regen in den letzten Wagen. <strong>Er hat kein Dach, ist nass und gerade dabei, nasser zu werden.</strong> Aber ich weiß, wo mein Camp ist und wo mein Handtuch hängt, und ich weiß zudem, dass die Bahn noch die Minute auf mich warten kann. Und so tuckern wir dann bald fröhlich los, mit zwei Regenschirmen über dem Kopf und zwei <strong>Handtüchern unter dem Arsch</strong>. Irgendwann chillt der verdammte Himmel dann auch endlich mal, und die zweite Hälfte der Runde könnte man schon fast als idyllisch bezeichnen. Immerhin sitzen die Menschen mit der <strong>fetten Musikbox</strong> und der beschissenen Musik (no offense, hab euch gern) ungefähr fünf Wägen weiter und wir bekommen gar nichts von ihnen mit. Mit der nächsten Bahn ist es dann auch schon Zeit für die nächste Band.</p>
<h3>Die brennende Kugel am Himmel</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38352" aria-describedby="caption-attachment-38352" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38352 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Dalriada-11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Dalriada-11-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Dalriada-11-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Dalriada-11-1536x1025.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Dalriada-11-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Dalriada-11-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Dalriada-11.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38352" class="wp-caption-text">Wo ist die Sonne? Daaa ist die Sonne! ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Warte, was ist das? Ist das etwa… nein, das kann nicht sein. Oder etwa doch? Fuck ja, das ist Sonne! <strong>SONNE!</strong> Ihr wisst schon, dieses warme runde Ding am Himmel, das wir seit Donnerstag nicht mehr zu Gesicht bekommen haben! Aber zu <strong>DALRIADA</strong> kommt es, Achtung Wortwitz, <strong>goldrichtig</strong>. Die Ungarn machen nämlich richtig Laune. Mit ihrer eigenen Mischung aus <strong>Metal und traditioneller Volksmusik</strong>, ebenfalls von Sänger und Sängerin vorgetragen, holen sie eine gute Zahl an Zuhörern ab, mehr noch als <strong>UKANOSE</strong> am Vortag. Haider munkeln ja, das könnte etwas mit dem Wetter zu tun haben… <strong>DALRIADA</strong> haben erst im April diesen Jahres ihr <strong>neues Album</strong> &#8222;Őszelő&#8220; veröffentlicht, und geben natürlich einige Songs daraus zum Besten, unter anderem die schwungvolle Hymne <em>&#8222;Rákóczi zászlaja&#8220;. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38367" aria-describedby="caption-attachment-38367" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38367 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Dalriada-12-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Dalriada-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Dalriada-12-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Dalriada-12-1025x1536.jpg 1025w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Dalriada-12-750x1124.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Dalriada-12.jpg 1101w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38367" class="wp-caption-text">Ein Mann, eine Message: ANDRÁS von DALRIADA ©Crow</figcaption></figure>
<p>Sänger <strong>ANDRÁS</strong> versucht zudem, die Menge mit einer kleinen Inhaltsangabe zu begeistern: &#8222;Our next song is about drinking and fucking!&#8220;, ruft er ins Publikum. Keine Reaktion. <strong>&#8222;Come on… do you like drinking?&#8220;</strong> Vereinzeltes Johlen. &#8222;Do you like fucking?&#8220; Verschämtes Lachen hier und da. <strong>ANDRÁS </strong>schüttelt nur verständnislos den Kopf. Aber er gibt nicht auf: <strong>Eine Wall of Folk soll her!</strong> Die meisten Zuschauer reagieren zwar verhalten, aber eine Handvoll unerschrockener Gestalten findet sich dann doch, die, angeheizt von der Musik, aufeinander zustürmt und sich in einem <strong>kleinen, aber feinen Moshpit</strong> ergeht. Unter den Strahlen der unerwartet warmen Sonne wird gewippt, getanzt, geschupst und geheadbangt. Ein geradezu herzerwärmendes Bild nach all dem tristen Regen! Die melodischen-mitreißenden Folk-Klänge könnten gar nicht besser dazu passen. <strong>DALRIADA</strong> schaffen es in hervorragender Kooperation mit dem Wetter, die <strong>Festivallaune </strong>zurückzubringen. Da kann man schonmal klatschen!</p>
<h3>Der Schwarzwald lässt grüßen</h3>
<p><em>Mich:</em><strong> FIRTAN</strong> aus dem finsteren Forste fühlen sich wohl kaum irgendwo wohler als <strong>auf einer Bühne</strong> <strong>inmitten tiefen Nadelgehölzes</strong>. Und das merkt man! Sie sind hellwach und beehren uns mit einem sauberen und energetischen Set. Dabei kommen unterschiedliche Lieder unterschiedlich gut an: Gerade die komplexeren Tracks, die in der Ära nach dem ersten Full-Length-Album &#8222;Niedergang&#8220; entstanden sind, beschreibe ich immer gern als eine <strong>edle und stark durchdachte Kunst</strong>: Man muss sich erst in sie hineinarbeiten, hineinhören, und ihnen Zeit lassen, bis man sie wirklich in ihrer Komplexität verstehen und schätzen lernt. Das sind natürlich Faktoren, die dafür sorgen, dass es gerade in Live-Situationen keine Lieder sind, die man sich einfach mal so geben kann, wenn man die Band noch nicht oder nicht gut kennt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38356" aria-describedby="caption-attachment-38356" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38356 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Firtan-8-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Firtan-8-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Firtan-8-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Firtan-8-1025x1536.jpg 1025w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Firtan-8-750x1124.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Firtan-8.jpg 1101w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38356" class="wp-caption-text">Voller Stimmeinsatz: FIRTAN ©Crow</figcaption></figure>
<p>Dem entgegen stehen allerdings die <strong>eingängigen und nach vorne ziehenden Tracks der ersten EP und des ersten Albums</strong>. Diese haben den simplen Vorteil, dass sie – salopp gesagt – <strong>einfach alles wegballern</strong>. Ein Rezept, das live normalerweise sehr gut funktioniert. In eine ähnliche Kategorie (oder vielleicht irgendwo dazwischen) fallen auch die beiden neuen, noch nicht veröffentlichten Tracks, die <strong>FIRTAN</strong> heute zum Besten geben. Was zudem ein bisschen auffällt, ist, dass der Frontmann live durchaus eine ganz andere Vocal-Technik benutzt als auf Platte. Während er bei den Aufnahmen eher zu hohen bis stechenden Schreien tendiert, verwendet er zumindest bei diesem Konzert überwiegend mittlere bis auch mal tiefe Growls.</p>
<h3>Das Nicht-Konzert</h3>
<p>Auf <strong>BLACK MESSIAH</strong> habe ich mich dieses Jahr mit am meisten gefreut. Umso größer ist die Enttäuschung, als plötzlich <strong>Gerüchte von einer Absage</strong> umgehen – und diese dann kurz danach vom Veranstalter bestätigt werden. Der Grund: Eine Verletzung. Man habe allerdings für ein Alternativprogramm gesorgt! Und zwar legt der <strong>Festivaleigene Meddl-DJ</strong> während der eigentlichen Konzertzeit mit einer Spezial-<strong>BLACK-MESSIAH</strong>-Setlist auf. Aber das ist noch nicht alles! Zusätzlich dazu gibt es währenddessen Happy Hour am Cocktailstand: Jeder White Russian kommt mit einem Gratisshot Irish Coffee.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38349" aria-describedby="caption-attachment-38349" style="width: 215px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38349 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_185053-min-225x300.png" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_185053-min-225x300.png 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_185053-min-768x1024.png 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_185053-min.png 1238w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38349" class="wp-caption-text">Der Asenblut-Cocktail – schmeckt bei weitem nicht jedem</figcaption></figure>
<p>Und das war immer noch nicht alles! Jetzt – und nur jetzt – gibt es <strong>ein geheimnisvolles neues Getränk!</strong> Es trägt den Namen <strong><em>Asenblut</em> </strong>und das Rezept ist eine Überraschung. Einige Menschen entscheiden also, einfach mal so zu tun, als sei das DJ-Set ein tatsächliches Konzert, und machen richtig Party vor der Bühne. Der Regen ist weg, die Sonne lugt gelegentlich zwischen Wolken und Koniferenspitzen hervor, und schon kommt auch der Kumpel vom Cocktailstand mit vier <em>Asenbluts</em> zurück. Wider Erwarten aller sind diese nicht etwa tiefrot, sondern <strong>weißlich grün</strong>. Wir kommen, nach einigen Momenten der Verköstigung, zum Schluss, dass es sich dabei höchstwahrscheinlich um Milch mit Pfeffi handelt.</p>
<p>Leider bleibt trotz ein paar motivierten Headbangern das Feeling eines richtigen <strong>BLACK-MESSIAH</strong>-Gigs größtenteils aus. Nur als dann am Ende der DJ das gute alte <em>&#8222;Sauflied&#8220; </em>ansagt und selbst mit dem Mikrofon nach vorne kommt, um ein bisschen für Stimmung zu sorgen, tummeln sich plötzlich ein paar mehr Menschen vor der Bühne, <strong>um Tanz und schallenden Mitgesang zu tätigen</strong>.</p>
<h3>Die scheiß Nutte</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38368" aria-describedby="caption-attachment-38368" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38368 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Nachtblut-6-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Nachtblut-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Nachtblut-6-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Nachtblut-6-1025x1536.jpg 1025w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Nachtblut-6-750x1124.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Nachtblut-6.jpg 1101w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38368" class="wp-caption-text">Hoch die Bässe! ABLAZ von NACHTBLUT ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Die Fürsten der Nacht sind zurück! Zugegeben, die Entzugserscheinungen sind bei mir noch nicht groß, waren<strong> NACHTBLUT</strong> doch letztes Jahr erst auf dem <strong>WOLFSZEIT</strong> <strong>FESTIVAL</strong> aufgetreten. Das scheint den anderen Festivalbesuchern aber nichts auszumachen. Trotz des wiedereinsetzenden Regens rotten sie sich, mit Schild und Schirm gewappnet, vor der Bühne zusammen. Und das muss man <strong>NACHTBLUT</strong> lassen, das Wetter beeindruckt sie höchst wenig. Überhaupt, <strong>wer sagt schon, dass man bei Regen nicht crowdsurfen kann!</strong> …denkt sich Bassist <strong>ABLAZ</strong> und springt kurzerhand samt Instrument ins Publikum. Sänger <strong>ASKEROTH</strong> animiert währenddessen fleißig die Menge, fordert sie immer wieder zum Brüllen und/ oder Mitsingen auf, was bestens funktioniert. Nun, es werden halt auch die <strong>Songs gespielt, die sowieso jeder mitsingen kann</strong>, der <strong>NACHTBLUT</strong> wenigstens einmal in seinem Leben live gesehen hat. <em>&#8222;Ich trinke Blut&#8220;</em>, <em>&#8222;Frauenausbeiner&#8220;</em>, <em>&#8222;Lied für die Götter&#8220;</em> und natürlich <em>&#8222;Antik&#8220;</em>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38369" aria-describedby="caption-attachment-38369" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38369 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Nachtblut-11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Nachtblut-11-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Nachtblut-11-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Nachtblut-11-1536x1025.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Nachtblut-11-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Nachtblut-11-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Nachtblut-11.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38369" class="wp-caption-text">Für den Flex ©Crow</figcaption></figure>
<p>Als aber ein weiterer Klassiker, nämlich <em>&#8222;Der Tod ist meine Nutte&#8220;</em>, angesetzt wird, gibt es plötzlich technische Probleme und die Musik muss unterbrochen werden. Sänger <strong>ASKEROTH</strong> ist sichtlich ungehalten: <strong>&#8222;Die scheiß Nutte will nicht!&#8220;</strong> Kurzerhand stimmt er eine Reihe anderer Sing-Alongs an, um die Wartezeit zu überbrücken. Und da muss ich sagen: Man kann ja von der Musik halten, was man will, aber eins kann man <strong>NACHTBLUT</strong> nicht absprechen: <strong>Sie haben Bock</strong>, und sorgen aktiv dafür, dass das auch beim Publikum so ist. Keine andere Band auf diesem Festival <strong>interagiert derart viel mit ihren Zuhörern</strong>. Und so feiert zum letzten Song, dem Cover des allseits bekannten <strong>PRINZEN</strong>&#8211; Hits <em>&#8222;Alles nur geklaut&#8220;</em>, eine feucht-fröhliche Menge ausgelassen den Auftritt der <strong>schwarz-weiß bemalten Finstergestalten</strong>. Chapeau!</p>
<h3>Das war Merlin zu viel</h3>
<p><strong>Man liebt sie oder man hasst sie.</strong> Oder man kann einfach nicht besonders viel mit ihnen anfangen. Die Rede ist – wie könnte es anders sein – von <strong>EISREGEN</strong>. Wie schon <strong>NACHTBLUT</strong> hatten sich auch die Thüringer <strong>bereits auf dem letztjährigen</strong> <strong>WOLFSZEIT</strong> die Ehre gegeben. Überhaupt sind sie regelmäßig zu Gast bei den Wölfen. Und das nicht grundlos, immerhin finden sich auch dieses Jahr eine Menge Metaller, die das Phänomen <strong>EISREGEN</strong> live erleben wollen. Dicht gedrängt mit ihnen stehe ich also unter dem dunklen, tropfenden Himmelzelt vor der Bühne. <strong>Allgemeiner Jubel</strong> erhebt sich, als Sänger <strong>BLUTKEHLE</strong> dieselbe betritt. Und los geht es auch schon mit dem ersten Lied: <em>&#8222;Mutter schneidet&#8220;</em>, vom 2020 erschienenen Album &#8222;Leblos&#8220;.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38355" aria-describedby="caption-attachment-38355" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38355 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Eisregen-7-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Eisregen-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Eisregen-7-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Eisregen-7-1536x1025.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Eisregen-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Eisregen-7-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Eisregen-7.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38355" class="wp-caption-text">BLUTKEHLE: Man kennt ihn. Ob man will oder nicht. ©Crow</figcaption></figure>
<p><strong>EISREGEN</strong> sind freilich für ihre <strong>expliziten Texte</strong> bekannt. Man muss kein Fan sein, um zu wissen, dass <strong>diverse ihrer Lieder auf dem Index</strong> stehen. Das kann man feiern, mir persönlich wird bei <em>&#8222;Mutter schneidet&#8220;</em> aber einfach nur schlecht. <strong>&#8222;Will ich mir das wirklich geben?&#8220;</strong>, frage ich mich und beschließe doch, wenigstens noch für zwei Lieder zu bleiben. Als nächstes Stück wird <em>&#8222;Knochentorte&#8220;</em> angestimmt. Das kannte ich noch nicht, dafür aber das folgende: <strong><em>&#8222;Eisenkreuzkrieger&#8220;</em></strong>. Offenbar sind wir bei den <strong>Klassikern</strong> angekommen. Und während diese von einem Haufen frenetischer, durchgeweichter Zuhörer mitgegrölt werden, schleiche ich mich, durch eine Mischung aus Matsch und Stroh watend, vom Infield. <strong>EISREGEN</strong> sind sowieso auch vom Campground aus noch zu hören (erwähnt sei nur die allseits bekannte <em>&#8222;Panzerschokolade&#8220;</em>). Nun, es sei ihnen gegönnt. <strong>Des einen Leid ist ja bekanntlich des anderen Freud.</strong></p>
<h3>Der Heidenhammer</h3>
<p><em>Mich:</em> Zur Freude aller (außer vielleicht der Nacktschnecken auf dem Campground) scheint es sich nun endgültig ausgeregnet zu haben. Dafür zieht jetzt <strong>feuchtkalter Nebel aus dem durchtränkten Waldboden</strong> und hüllt das Festival in ein recht ungemütliches, wenngleich mystisches Ambiente. Meine Schuhe sind (wie letztes Jahr auch schon) undicht – und vom vielen Herumstehen habe ich so langsam das Gefühl dafür verloren, wo meine starr gewordenen Füße aufhören und wo das <strong>Gemisch aus Stroh und Sumpfsuppe</strong> anfängt. Da helfen auch die Frühstücksbrötchentüten nicht mehr, in die ich heute Morgen notgedrungen meine Socken samt Füßen eingepackt habe.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38361" aria-describedby="caption-attachment-38361" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38361 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Tyr-4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Tyr-4-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Tyr-4-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Tyr-4-1536x1025.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Tyr-4-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Tyr-4-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Tyr-4.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38361" class="wp-caption-text">TYR drehen auf ©Crow</figcaption></figure>
<p>Nun ist die Zeit für das letzte Konzert des <strong>WOLFSZEIT</strong> <strong>2021</strong> auch schon gekommen. Die Headliner dieses Abends sind <strong>TYR</strong> von den Färöer-Inseln. Eine Band, mit der ich mich zuletzt vor vielen vielen Jahren auseinandergesetzt habe. Umso gespannter bin ich natürlich darauf, was mich erwarten wird. Beim Soundcheck fällt schon auf: Das Schlagzeug klingt grandios. Richtig <strong>klarer, episch halliger Sound</strong> mit genug Druck und genau der richtigen Lautstärke. Und gottseidank lässt sich dann auch ähnliches über den Gesamtmix sagen – <strong>viel besser könnte diese Band kaum klingen</strong>.</p>
<p>Musikalisch sind <strong>TYR</strong> eine gute Spur <strong>Heavy-Metal-lastiger unterwegs, als ich erwartet hätte</strong>. Dies allerdings stets, ohne in Banalität oder ausgelutschte Songstrukturen abzurutschen! Proggy und komplex lädt die Setlist ein auf eine bunte Reise zwischen gefühlvollen <strong>Balladen, Power-Metal-Mitsingern, Prog-Epen und vierstimmigen Färöischen Männerchor-Passagen</strong>. Die Musik von <strong>TYR</strong> präsentiert sich in vielen unterschiedlichen Tempi und Feelings, und kaum ein Song kommt ohne geschickt eingebaute Taktverschiebungen und unerwartete Zählzeitveränderungen aus – während sich der unverkennbare hauseigene Stil der Band ungebrochen hält.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38374" aria-describedby="caption-attachment-38374" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38374 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Tyr-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Tyr-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Tyr-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Tyr-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Tyr-1-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/Tyr-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38374" class="wp-caption-text">Den Blick zum Himmel ©Crow</figcaption></figure>
<p>Am meisten Respekt gebührt dabei meines Erachtens Sänger <strong>HERI JOENSEN</strong>, der neben komplizierten Lead-Gitarren-Spuren konstant anspruchsvolle Melodien und Texte zu bewältigen hat, und dies meisterlich tut. Trotz all der Abwechslung und Kreativität geht <strong>TYR</strong> (im Gegensatz zu vielen anderen Prog-Bands) dabei selten die Eingängigkeit verloren, was ich wiederum den Heavy-Metal-Wurzeln des Ganzen zuschreiben würde. In einer kleinen Pause zur Bewältigung technischer Probleme gibt’s dann auch noch als Überraschung ein Schlagzeugsolo umsonst, und <strong>am Ende natürlich den von allen ersehnten Hit <em>&#8222;Hold The Heathen Hammer High&#8220;</em></strong>.</p>
<p>Alles in allem also ein gebührender Abschluss für das <strong>WOLFSZEIT 2021</strong> – wenngleich sich mir die Frage aufwirft, <strong>wieso TYR eigentlich immer von allen Seiten so hartnäckig in die Pagan-Ecke gesteckt werden</strong>. Klar, Songtexte und -themen sind wohl schuld daran. Musikalisch jedoch tischen die Jungs schon etwas ziemlich anderes auf als die meisten Bands solcher Veranstaltungen.</p>
<h2>Das Ende</h2>
<p>Geschafft! Das war mal wieder ein <strong>geladenes Bündel an Emotionen, Erlebnissen, Zuständen und Wetterschwankungen</strong>. So loben wir uns doch unsere Festivals. Und auch in diesem Jahr hat das Virus das kleine Festivalgelände verschont. Ist euch eigentlich aufgefallen, dass das stachelige Etwas, welches auf dem offiziellen Festival-Coverbild vom großen, bösen Wolf zertreten wird, nicht etwa <strong>eine wütende Kastanie</strong> sein soll, sondern das Corona-Virus höchstpersönlich? Ich gebe zu, wir haben ein bisschen gebraucht.</p>
<p>Zu bemängeln gibt es lediglich, dass <strong>auf Campingplatz B zu wenig Dixi-Klos für zu viele Menschen</strong> vorhanden waren. Und vielleicht noch, dass die Bändchenausgabe in diesem Jahr nochmal um einiges langsamer voranging als normalerweise – wobei es diesmal den pandemietastischen Umständen entsprechend natürlich etwas komplizierter zu handhaben war. Sollte man also verzeihen können.</p>
<p>Positiv hervorzuheben ist die<strong> gute Vorbereitung auf die Wettersituation</strong>: Dank großem Bierzelt mit vielen Bänken konnte man auch in nassen Momenten das Tun auf der Bühne genießen. Und die Sache mit dem Stroh war auch ein kluger Schachzug, der so manch einem ein schlammiges Schicksal erspart hat. Das <strong>Essensangebot</strong> war zudem divers genug, dass man als Fleischloser weder verhungern noch bei jeder Mahlzeit die gleiche Speise zu sich nehmen musste.</p>
<p>Viel mehr gibt es auch nicht zu sagen!</p>
<h3>Dank und Respekt gilt natürlich auch in diesem Jahr der Veranstaltungscrew, dass sie es wieder mal geschafft hat, sich durchzuboxen und trotz Coronazeit ein solch tolles Festival auf die Beine zu stellen!</h3>
<p>Danke auch an Marvin! Wir kennen uns nicht, aber hey, ich bin sicher, du hast es verdient. Kein Dank gebührt natürlich dem Scheißwetter. Wir bitten für nächstes Jahr um einen <strong>Platzverweis für jegliche Regentropfen und Gewitterwolken</strong>. Dann lieber wieder ein paar Wespen mehr, denen kann man wenigstens ausweichen.</p>
<p>Last but not least <strong>ein riesen Dank an die Festivalfotografen STEFAN SCHUHMANN und CROW</strong>, deren fantastische Bilder diesen Bericht schmücken!</p>
<p>Und das wars! <strong>Cheers, und wir sehen uns wie immer beim nächsten Mal!</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38339" aria-describedby="caption-attachment-38339" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38339 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_150528-min-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_150528-min-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_150528-min-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_150528-min-1536x1152.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_150528-min-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/10/20210828_150528-min.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38339" class="wp-caption-text">Meddl on, Loide!</figcaption></figure>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2021-warum-liegt-hier-eigentlich-stroh/">WOLFSZEIT 2021 &#8211; WARUM LIEGT HIER EIGENTLICH STROH?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>WOLFSZEIT, WESPENZEIT! – Black Metal im tiefsten Tannenwald</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2019 06:45:08 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir waren diesmal im Dreierpack unterwegs und berichten diesmal vom Wespenz... äh WOLFSZEIT!</p>
<p>Ausführlich berichten wir über die Orga, Einhornsichtungen, musikalische Überraschungen a la MAYHEM, Folk Deluxe, Bands wie u.a. Endstille, Dornenreich, Equilibrium und natürlich Wespen... jeder Menge Wespen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht/">WOLFSZEIT, WESPENZEIT! – Black Metal im tiefsten Tannenwald</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Acht Jahre ist es her, dass es mich in die tiefsten Tiefen der Thüringer Wälder verschlagen hat – doch nun ist es Zeit für die Rückkehr zum <strong>Wolfszeit</strong>-Festival! Eine Bühne, 25 Bands, knapp 2000 Besucher und mindestens <strong>10000 Wespen</strong> – der Heidenspaß kann beginnen! Im Lineup stehen ausschließlich Black-, Pagan- und Folk-Metal-Bands. Darunter größere Namen wie <strong>ENSIFERUM</strong> oder <strong>ARKONA</strong>, aber auch viele noch unbekanntere Bands, für die eine solche Veranstaltung eine gute Möglichkeit darstellt, Aufmerksamkeit und Fans in dieser speziellen Musiksparte zu gewinnen.</p>
<p>Meine erste Aufgabe besteht darin, nach unserer Fotografin <strong>Steffi</strong> auch meine Co-Autorin <strong>Merlin</strong> zu finden. Gar nicht mal so einfach, wenn man sich noch nie zuvor getroffen hat und nicht genau weiß, wie diese Person eigentlich aussieht. Dass es auf dem gesamten Camp und Infield kein Mobilnetz gibt, hat zwar seinen Charme, hilft dieser Sache aber nicht gerade. Sonst könnte man ja Kontakt herstellen. Doch nach einem ganzen Abend <strong>erfolglosen Ansprechens aller rothaarigen Frauen</strong>, die ich finden kann, ob sie denn die seien, die ich suche, findet man sich dann doch noch kurz vor Beginn des ersten Konzertes. Und keine Sekunde zu früh, denn&#8230;</p>
<h2>Es geht los!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34120" aria-describedby="caption-attachment-34120" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34120 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34120" class="wp-caption-text">BAUMBART</figcaption></figure>
<p>Und zwar erst einmal mit seichteren Tönen: <strong>BAUMBART</strong> nehmen das Publikum mit ihrem akustischen Folk mit auf eine Reise in ihr eigenes Fantasy-Universum. Die Musik setzt sich dabei zusammen aus Gitarren, Geige, Flöten und Perkussion; dazu Gesang aus 5 verschiedenen Kehlen. <strong>Ein gemütlicher Einstieg</strong> also für ein Festival, auf dem doch eher härtere Musik vorherrscht – was aber vielleicht auch der Grund ist, warum sich noch nicht allzu viele Besucher dazu überwinden konnten, in der warmen Mittagssonne ihren Pavillon zu verlassen und zum Infield zu wandern.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34119" aria-describedby="caption-attachment-34119" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34119 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34119" class="wp-caption-text">VOLTUMNA</figcaption></figure>
<p>Dabei ist dieses buchstäblich von überall in weniger als 5 Minuten zu erreichen. Die fröhliche Gruppe wirkt zwar zum Teil noch ein bisschen unsicher auf einer so großen Bühne, spielt aber dennoch ein schönes Konzert ohne bemerkbare Fehltritte und hat auch sichtlich Freude am Musizieren. Am besten gefällt mir der plötzliche Einsatz von Kastagnetten. <strong>Kastagnetten sind cool.</strong></p>
<p><em>Merlin:</em> Als zweite Band des Tages stehen <strong>VOLTUMNA</strong> aus Italien auf der Bühne. Sie sind nur zu dritt, haben dafür aber eine enorme Bühnenpräsenz. <strong>Aggressiv</strong> und voll in ihrem Element geben sie ihre Musik (die sie selbst als &#8222;Etruscan Metal&#8220; bezeichnen) einem leider viel zu kleinen Publikum zum Besten. <strong>VOLTUMNA</strong> waren mir und vermutlich 90% der anderen Festivalbesucher bis dato noch kein Begriff, aber sie haben wirklich gut abgeliefert und ich habe sie ab jetzt auf dem Zettel!</p>
<h3>Wölfe im Nadelwald</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34187" aria-describedby="caption-attachment-34187" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34187 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34187" class="wp-caption-text">WOLVES DEN</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Mich treibt es als nächstes zu <strong>WOLVES DEN</strong>, einer Band, auf die ich mich sehr freue. Und der Vorfreude folgt definitiv Bestätigung! Atmosphärisch und drückend (und sehr professionell gespielt!) entfaltet sich ihre Musik wunderbar <strong>inmitten dieses tiefsten Nadelwaldes</strong>. Leider müssen die ersten paar Lieder erstmal nur mit einer einzelnen Gitarre gespielt werden, da sich bei der anderen technische Probleme in den Weg stellen. Die epische Präsenz von Frontmann <strong>Helge</strong> schindet allerdings genug Eindruck, dass dies den meisten Zuschauern wahrscheinlich nicht mal auffällt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34189" aria-describedby="caption-attachment-34189" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34189 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34189" class="wp-caption-text">THORMESIS</figcaption></figure>
<p>Leider verlässt die Band zehn Minuten vor offiziellem Konzertende bereits die Bühne. &#8230;allerdings nicht für lange, denn nach kurzer Besprechung stehen sie wieder vor dem Publikum und geben einen letzten, grimmigen Song zum Besten. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, wann das neue Album kommt. Fertig aufgenommen ist es nach eigenen Angaben der Band – man suche nur noch nach einem passenden Label für die Veröffentlichung.</p>
<p><strong>THORMESIS</strong> haben ihre Wurzeln eher im Pagan-Bereich, doch ziehen sie mit ihren neueren Veröffentlichungen stark in Richtung schwärzerer Gefilde. Am besten funktionieren live meiner Meinung nach ihre &#8222;rockigeren&#8220;, weniger aggressiven Black-Metal-Riffs, welche im Lauf des Konzertes mehr als einmal eine Art hypnotisierende Wirkung erzeugen. Die doch oftmals melodischen Gitarren, die gelegentlichen Clean Vocals sowie ruhigere Gitarrenparts samt mitklingenden Keyboardsamples zeugen immer wieder von der <strong>Pagan-lastigeren Vergangenheit.</strong></p>
<h3>Zwielicht vs. Sonnenschein</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34123" aria-describedby="caption-attachment-34123" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34123 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34123" class="wp-caption-text">IN TWILIGHT&#8217;S EMBRACE</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Tja, manchmal hat es auch seine Nachteile, sich sehr auf eine Band zu freuen. Nämlich dann, wenn die <strong>Erwartungen nicht erfüllt</strong> werden. So ist es heute leider mit <strong>IN TWILIGHT‘S EMBRACE</strong>. Der Sänger (dessen Make-Up an den Joker oder wahlweise Eric Draven aus &#8222;The Crow&#8220; erinnert) bewegt sich wie in Ekstase über die Bühne, schmeißt sich auch mal samt Mikrophon auf den Boden und beweist sogar Deutschkenntnisse, indem er dem Publikum zwischendrin ein &#8222;Zum Teufel mit euch!&#8220; zuruft. Falls er eigentlich geplant hat, dem Black Metal, den sie spielen, eine finstere Note (!) zu verleihen – so ganz klappt das nicht. Das soll nicht heißen, dass <strong>IN TWILIGHT‘S EMBRACE</strong> nicht insgesamt solide abliefern, aber irgendwie packt es mich nicht. Vielleicht scheint auch einfach noch etwas zu viel Sonne für diese Band.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34124" aria-describedby="caption-attachment-34124" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34124 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34124" class="wp-caption-text">FINSTERFORST</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Mit Schlachtgebrüll stürmen dann <strong>FINSTERFORST</strong> die Bühne und klemmen sich alsbald hinter die Instrumente. Denn die Zeit der <strong>Release-Show ihrer neuen Scheibe </strong>&#8222;Zerfall&#8220; ist gekommen. Doch Moment! Irgendwas ist da nicht richtig. Waren da nicht mal weniger Leute in der Band? Und seit wann haben die zwei Sänger, die genau gleich aussehen? Habe ich was verpasst? Der Nebel lichtet sich nach dem ersten 13-Minuten-Hammer &#8222;<em>Wut</em>&#8222;, als Leadsänger <strong>Oli</strong> zu verstehen gibt, dass die Band heute ausnahmsweise mit erweitertem Lineup auftritt. Sein vermeintlicher Zwillingsbruder ist kein geringerer als <strong>Stef von</strong> <strong>JÖRMUNGAND</strong>, und an der Gitarre gibt sich heute zudem <strong>Sascha</strong> die Ehre. Die Schwarzwälder (plus Gäste) legen hohe musikalische Qualität und technische Finesse an den Tag, der Sound ist massiv und die schwerfällige Musik wird von den beiden Sängern mit theatralischem Auftreten untermalt.</p>
<p>Leider bleibt der von mir erhoffte 36-Minuten-Epos &#8222;<em>Ecce Homo</em>&#8220; von der neuen Platte aus – dieser hätte die Band allerdings auch ungefähr drei Viertel ihrer Spielzeit gekostet. Alles in allem ein <strong>sehr überzeugender Album-Release</strong>, denn – mal abgesehen von der makellosen Performance und den Gastmusikern – wo könnte man ein besseres <strong>FINSTERFORST</strong>-Konzert erleben als in einem finsteren Forst? Höhö. Es erfolgt allerdings am Ende dann noch ein tatsächlich lustiger Moment, als sich der Frontmann mit den Worten &#8222;<strong>Danke Ragnarök</strong>!&#8220; vom <strong>Wolfszeit</strong>-Festival verabschiedet.</p>
<h3>Wenn die Nacht zum Tag wird</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34125" aria-describedby="caption-attachment-34125" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34125 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34125" class="wp-caption-text">ARKONA</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> <strong>ARKONA</strong> kann ich definitiv als meinen Favorit des Tages bezeichnen. Die <strong>Energie und Bühnenpräsenz </strong>von Sängerin <strong>Mascha</strong> sind wirklich sondergleichen. Die rennt da kreuz und quer über die Bühne und hat aus irgendeinem Grund trotzdem noch genug Luft in den Lungen, um einen makellosen Wechsel zwischen <strong>Growls und Klargesang</strong> hinzulegen – wie macht sie das? Auch die Interaktion mit dem Publikum funktioniert, die Leute gehen mit, brüllen und klatschen, der Auftritt macht einfach Spaß. Und abgesehen von der guten Bandperformance gibt es nebenbei auch noch <strong>eine der besten Lichtshows</strong>, die ich bei all meinen Festivalbesuchen bisher gesehen habe – im wahrsten Sinne des Wortes <strong>ein Highlight!</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34126" aria-describedby="caption-attachment-34126" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34126 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34126" class="wp-caption-text">VARG</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Und schon ist es Zeit für die Headliner des ersten Abends! Und nun kann <strong>der Veranstalter selbst</strong> zeigen, was in ihm steckt. Denn es spielen niemand anderes als die Wölfe höchstselbst: <strong>VARG</strong>! Und ihnen stehen definitiv die Worte &#8222;No Bullshit&#8220; ins Gesicht geschrieben. Statt <em>&#8222;Guten Tag&#8220;</em> oder anderem Trara gibt es heute nur aggressiven, treibenden Pagan Metal, Göttersagen und epische Schlachtengesänge der alten Wolfsschule. Zu Beginn ballert sich die Truppe erstmal in voller Ausführung durch ihr neu aufgelegtes Debütalbum (mit dem passenden Namen &#8222;Wolfszeit&#8220; beziehungsweise &#8222;Wolfszeit II&#8220;) und fährt dann mit einer Best Of ihres (offensichtlich objektiv gesehen besten) Albums &#8222;Wolfskult&#8220; fort. Es folgen zwei, drei mitsingbare Hymnen, und als Zugabe nicht etwa <em>&#8222;Rotkäppchen&#8220;</em>, sondern den Oldschool-Kracher <em>&#8222;Schildfront&#8220;</em>.</p>
<p>Ein wahrlich <strong>authentisches und bodenständiges Pagan-Konzert</strong>, wie ich es mir zu erträumen nicht gewagt hätte. Auch der Sound ist spätestens ab Mitte der Show (und nach persönlicher Aufforderung von Sänger/Organisator <strong>Philipp Seiler</strong> an den Soundmann, lauter zu drehen – das Publikum hat unüberhörbar darauf bestanden) richtig gut, und so fügt sich alles zu einem <strong>sehr starken Auftritt</strong> zusammen. <strong>Weiter so!</strong></p>
<h2>Der zweite Tag bricht an!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34127" aria-describedby="caption-attachment-34127" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34127 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34127" class="wp-caption-text">VARUS</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Freitag Mittag, die erste Band des Tages, das bekannte Bild: viel zu wenig Leute vor der Bühne. Und das ist in diesem Fall wirklich schade, denn <strong>VARUS</strong> haben durchaus das Potential für ein größeres Publikum! Allein der Sänger ist ein <strong>Multitalent</strong>. Der kann nämlich nicht nur singen, sondern auch noch <strong>Keyboard</strong> spielen und etwas auf der <strong>Querflöte</strong> zaubern! Nur am Witz seiner Ansprachen ließe sich vielleicht noch etwas feilen… Nichtsdestotrotz, <strong>VARUS</strong> machen Stimmung. Der Gitarrist ist voll bei der Sache und orgelt die Melodien mit einer Spielfreude rauf und runter, die ihresgleichen sucht. Zum Schluss wird es dann aber nochmal ernst, als die Band einen <strong>Song zu Ehren des verstorbenen WOLFCHANT-Gitarristen Eddy</strong> spielt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34128" aria-describedby="caption-attachment-34128" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34128 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34128" class="wp-caption-text">GRABAK</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Nach einer äußerst amüsanten <strong>Fahrt mit der geländeeigenen Bimmelbahn</strong> steht bei mir der Name <strong>GRABAK</strong> im Running Order. Hierbei handelt es sich um kalten, todernsten <strong>Black Metal</strong> mit Kriegsthematik. Leider scheinen sich nicht allzu viele Festivalbesucher dafür zu interessieren, denn der Bereich vor der Bühne ist leerer denn je. Und das ist schade! Denn auf der Bühne befinden sich <strong>richtig fähige Musiker.</strong></p>
<p>Besonders dem <strong>Drummer</strong> gebührt Respekt in Sachen<strong> Geschwindigkeit, Ausdauer und Präzision</strong> – kaum ein anderer Schlagzeuger auf diesem Festival dürfte sich in dieser Hinsicht auf einem solch hohen Level bewegen. Dennoch muss auch ich sagen, dass sich bei der Musik nicht wirklich um eine Sparte der schwarzen Musikzunft handelt, mit der ich persönlich etwas anfangen kann oder über die ich wirklich treffende Aussagen von mir geben könnte, und so endet an dieser Stelle mein Konzertbericht auch schon.&nbsp;</p>
<h3>Ein verheerend guter Auftritt</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34129" aria-describedby="caption-attachment-34129" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34129 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5-300x220.jpg" alt="" width="300" height="220" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5-300x220.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5-1024x751.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5-750x550.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34129" class="wp-caption-text">VERHEERER</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Die nun folgende Band kann ich getrost als meine <strong>persönliche</strong> <strong>Überraschung</strong> des Festivals bezeichnen: <strong>VERHEERER</strong>! Die <strong>Flensburger</strong> spielen klassischen <strong>Black Metal</strong> à la <strong>MAYHEM</strong>, der live einfach nur zum Haare schütteln einlädt – was ich auch ausgiebig tue. Da ist nicht viel Schnickschnack bei, das ist düster und hart. Und trotzdem ist die Musik nicht zu simpel. Definitiv eine Band, die mehr Aufmerksamkeit verdient (es wundert mich sowieso, dass die Schwarzmetaller noch so unbekannt sind). Klarer Tipp von mir, reinhören!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34130" aria-describedby="caption-attachment-34130" style="width: 226px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34130" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6-248x300.jpg" alt="" width="236" height="285" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6-248x300.jpg 248w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6-846x1024.jpg 846w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6-750x908.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6.jpg 1198w" sizes="auto, (max-width: 236px) 100vw, 236px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34130" class="wp-caption-text">DARKKIRCHENSTEUER</figcaption></figure>
<p>Wenn in der ersten Reihe <strong>Gummibärchen</strong> rumgehen und die Gestalten auf der Bühne aussehen wie ein Ensemble aus der Geisterbahn, dann kann es sich eigentlich nur um <strong>DARKKIRCHENSTEUER</strong> handeln! Ein Phänomen, welches sich bisher von großen Bühnen ferngehalten hat, präsentiert sich hier ganz ohne Scheu und spielt – ja was eigentlich?</p>
<p>Sagen wir einfach, <strong>Black Metal</strong> mit einer ordentlichen Portion <strong>(Selbst-)Ironie</strong>. Da darf natürlich auch ihre Hitsingle <em>&#8222;Leb doch selber&#8220;</em> nicht fehlen. Und wer jetzt denkt: &#8222;Wer guckt sich so einen Schwachsinn überhaupt an?&#8220; – das Infield ist sehr gut gefüllt! Zurecht? <strong>DARKKIRCHENSTEUER</strong> liefern ohne große Show einen soliden Auftritt ab, den man gesehen haben kann. Wenn man ihn verpasst hat, wird einem aber auch nichts fehlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Von fröhlichen Flöten und Blicken, die töten</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34131" aria-describedby="caption-attachment-34131" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34131 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34131" class="wp-caption-text">MUNARHEIM</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em><strong> MUNARHEIM</strong> konnte ich bereits vor ein paar Jahren auf dem <strong>RAGNARÖK</strong>-Festival live erleben, wo sie mir zugegebenermaßen sehr gut gefallen haben. Nun steht die Folk-Metal-Kombo mit den sympathischen Gesichtern dann endlich wieder vor mir auf der Bühne. Sie erzählen musikalische Geschichten mithilfe von <strong>tiefen Flöten</strong>,<strong> hohen Screams</strong> und einer geschickten Kombination aus <strong>Akustik-</strong> und <strong>Metal-Elementen</strong>.</p>
<p>Und nicht nur in den Klängen und Gesängen, auch auf der Bühne herrscht <strong>viel Bewegung</strong>. Dies wirkt sich auch auf die ersten paar Reihen im Publikum aus – diese sind sehr motiviert und lassen sich auch <strong>körperlich vom musikalischen <em>Flow</em> mitreißen</strong>. Zudem ist es schön, mal wieder eine Band live zu sehen, bei denen der Begriff &#8222;Folk Metal&#8220; tatsächlich daher rührt, dass auch wirklich <strong>Folklore-Instrumente</strong> benutzt werden – und die Sounds nicht nur aus Keyboard oder abgespielten Samples stammen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34132" aria-describedby="caption-attachment-34132" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34132 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34132" class="wp-caption-text">ENDSTILLE</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Die finsteren Gestalten von <strong>ENDSTILLE</strong> haben heute die Ehre, mit ihrem Auftritt den Abend und damit die <strong>Dunkelheit einzuleiten</strong>. Dementsprechend finster guckt auch der Sänger. Wenn Blicke töten könnten, wäre das gesamte Publikum nach wenigen Sekunden niedergemäht. Zum Glück ist dies nicht der Fall und so lauscht eine Menschenmenge im mittleren dreistelligen Bereich andächtig der ganz und gar nicht andächtigen Musik. Ne, im Ernst, das Publikum wirkt teilweise sogar relativ teilnahmslos. Mich reißt die Musik allerdings auch nicht so mit. Sie ist zwar hart und durchdringend, aber wenig aufregend. Für mich war es der erste <strong>ENDSTILLE</strong>-Auftritt, und hängengeblieben ist eigentlich nichts außer: &#8222;Ich muss beim nächsten Mal dringend meine Ohrstöpsel mitnehmen, bei der Lautstärke!&#8220;.</p>
<h3>Achtung, jetzt wird’s metaphysisch!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34133" aria-describedby="caption-attachment-34133" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34133 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34133" class="wp-caption-text">DORNENREICH</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Kennt ihr diese Momente im Leben, in denen alles anders erscheint als normalerweise? Wo das Universum mit sich selbst im Reinen zu sein scheint, und man sich genau in seiner Mitte befindet? Momente, in denen man spontan aus einem Gespräch heraus <strong>binnen Sekunden in musikalische Ekstase gesogen</strong> wird, und nach denen man sich erstmal fünf Minuten lang, Gesicht gen Sternenhimmel gerichtet, ins Gras legen muss, bevor man in der Lage ist, sich Notizen für den Festivalbericht zu machen? Ein solches Erlebnis habe ich dieses Jahr mit <strong>DORNENREICH</strong>. Das Konzert erwischt mich genau am richtigen Ort zum genau richtigen Zeitpunkt, um mich auf eine Reise durch die tiefsten Gefilde des Seins mitzunehmen.</p>
<p>Es ist schwer, die Erfahrung in Worte zu fassen, selbst jetzt, wo ich diese Band zum zigsten Mal sehe. Aber höchstwahrscheinlich ist nicht nur die Musik daran schuld: Die wieder einmal herausragend stimmige Licht- und Nebelshow, der perfekte Sound und die geschlossene, <strong>nächtliche Waldatmosphäre</strong> tragen definitiv dazu bei, dass <strong>DORNENREICH</strong> eine absolut hypnotische Wirkung entfalten, mit der sie alle in ihren meta-musikalischen Bann ziehen. <strong>Ein wahrhaft gelebter Moment.</strong> Amen.</p>
<h3>Ein wiedergefundenes Gleichgewicht?</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34135" aria-describedby="caption-attachment-34135" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34135 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34135" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM</figcaption></figure>
<p>Nach dieser Erfahrung bin ich mir nicht sicher, ob es eine gute Idee ist, mir <strong>EQUILIBRIUM</strong> noch anzusehen. Besonders jetzt, nachdem ich ihren neueren Veröffentlichungen nicht sehr viel abgewinnen konnte, und die Band mich schon auf dem <strong>SUMMER</strong> <strong>BREEZE</strong> eher wenig zu überzeugen wusste, befürchte ich, dass das Konzert mir eher meine äußerst positive musikalische Erfahrung des Abends etwas verwässern könnte, als etwas dazu beizutragen. Aber Pflicht ist Pflicht, und so stehe ich, Notizblock gezückt, zu den ersten erklingenden Takten des Intros offenen Geistes vor der Bühne.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34138" aria-describedby="caption-attachment-34138" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34138 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04-300x183.jpg" alt="" width="300" height="183" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04-300x183.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04-1024x626.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04-750x458.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34138" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM</figcaption></figure>
<p>Und dann wird mir eine harte Wahrheit schlagartig bewusst. Wie gut das Konzert einer Band ist (insofern sie in der Lage ist, ihr Material sauber zu spielen), <strong>liegt manchmal zu 0% an der Band selbst</strong> &nbsp;und zu 100% an allem drum herum. Nachtatmosphäre, grandiose Lichtshow und makelloser, massiver Sound sorgen tatsächlich auch hier (ein wenig wider Erwarten) für ein äußerst genießbares und <strong>einprägsames Erlebnis</strong>.</p>
<p>Und das trotz sehr ähnlicher Setlist zu letzter Woche – &nbsp;und ganz genauso guter Performance der Musiker. Und da fällt mir etwas ein: Sollte nicht überhaupt heute auch das neue Album erscheinen? Die Antwort lautet: Jein! Der Grund, warum diese Info nicht an die größere Glocke gehängt wurde, sei, dass wohl bis heute nicht ganz klar war, ob die Alben (physisch) denn auch da beziehungsweise verkaufbar sein würden. Doch das sind sie nun, und somit handelt es sich bei diesem Konzert mehr oder weniger ungeplant dann auch <strong>tatsächlich um eine Release-Show.</strong></p>
<h3>Zurück zur Musik:</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34137" aria-describedby="caption-attachment-34137" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34137 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34137" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM</figcaption></figure>
<p>Das Konzept der modernen, langsameren und schwereren <strong>EQUILIBRIUM</strong> funktioniert unter gegebenen Umständen richtig gut (fragt mal das äußerst bewegungsfreudige Publikum). Mittlerweile sind es eher die älteren, schnelleren und melodischeren Songs, die bei Auftritten der Band etwas fehl am Platz wirken (davon abgesehen, dass<strong> Robses Stimme</strong> in meinen Augen noch nie sehr gut dafür geeignet war, die frühen Werke so wirklich zu reproduzieren). <strong>Fazit:</strong> Ich konnte das Konzert sehr genießen!</p>
<p>Wenn man aber, wie mein Zeltplatznachbar, die Band zuletzt vor neun Jahren live gesehen hat und ihren Werdegang in der letzten Dekade nicht mitverfolgt hat, ist schon fast nachvollziehbar, dass man erstmal so auf den Arsch fällt, dass man den Drang verspürt, das <strong>EQUILIBRIUM</strong>-Patch gewaltsam von der eigenen Kutte zu entfernen und übers Camp zu schmeißen (und dies auch tut).</p>
<h3>Feuer und Hass</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34139" aria-describedby="caption-attachment-34139" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34139 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34139" class="wp-caption-text">WATAIN</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Last but not least kommen wir zum zweiten Headliner des diesjährigen <strong>Wolfszeit-</strong>Festivals, und zwar zu den Schweden von <strong>WATAIN</strong>. Und so wenig ich den Namen ihrer Heimatstadt (die Band kommt aus Uppsala) ernst nehmen kann, so ernst nehmen es diese finsteren Gestalten mit ihrer Musik. Das ist <strong>Black Metal</strong> der alten Schule, rau und rotzig, ein gehobener Mittelfinger an all die glattgebügelte &#8222;Mainstream-Mucke&#8220;. Ach ja, und ihren Hang zum Okkulten darf man nicht vergessen – der ist aber auch nicht zu übersehen. Umgedrehte Kreuze hängen von der Decke, die Bühne ist mit allem möglichen Klimbim geschmückt und <strong>alles, was irgendwie im Stande ist zu brennen, wird</strong> <strong>angezündet</strong> (nur die Haare der Bandmitglieder werden glücklicher Weise verschont).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34172 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3-300x237.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3-1024x809.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3-750x592.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Abgesehen davon, dass sie alles in Brand stecken, spielen <strong>WATAIN</strong> aber natürlich auch Musik. Da die Band seit <strong>mehr als 20 Jahren existiert</strong> und Erfahrung mit großen Bühnen hat, verwundert es auch nicht, dass sie gut und routiniert abliefern. Ich kann dem Auftritt zwar nichts übermäßig Besonderes abgewinnen, aber allein die Show lohnt natürlich immer, sich anzuschauen- und nebenbei bekommt man auch noch eine Portion guten alten <strong>Black Metal</strong> zu hören.</p>
<p><em>Steffi:</em> Hach ja, <strong>WATAIN</strong>. Nicht nur fürs Auge, sondern auch für die eigene<strong> Spiritualität zur x-ten Rum-Cola</strong> des<strong> Freitagabends</strong> sind sie genau das richtige. Und natürlich bleibt nach guter <strong>WATAIN</strong>-Manier auch das Publikum nicht von den blutigen Leidenschaften der Band verschont &#8211; der Wellenbrecher sieht am nächsten Morgen aus, als wäre er Zeuge eines schweren Massakers geworden. Doch als sich die Zuschauer der ersten Reihen mehr oder minder freiwillig in<strong> Schweineblut</strong> duschen dürfen, genieße ich schon mit meinen Kamera-Kollegen ein Feierabendgetränk. Glück gehabt!</p>
<h2>Morgenstund‘ hat Gold im Mund!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34161" aria-describedby="caption-attachment-34161" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34161 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34161" class="wp-caption-text">DVALIN</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Dabei ist es schon 13 Uhr, als <strong>DVALIN</strong> den letzten Festivaltag eröffnen. Ist das nicht auch der Name eines der Zwerge aus &#8222;Der Hobbit&#8220;? Ist das denn jetzt <strong>Zwergenmetal?</strong> Die Äxte in Logo und Bühnendeko würden dies jedenfalls unterstreichen. Ebenso die in Fantasy-Rüstungen gekleideten Musiker (ich bin mir sicher, der Sänger trägt eine Level-100-RPG-Rüstung eines weiblichen Charakters). Tatsächlich aber handelt es sich bei <strong>DVALIN</strong>s Musik um <strong>Folk Metal</strong> mit <strong>Dudelsäcken, Drehleier</strong> und<strong> Rauschpfeife</strong> (was auch immer das schon wieder sein mag). Neben hauptsächlich schwerer ausfallendem Musikmaterial mit hie und da einer gewissen Prog-Note gibt es natürlich auch das eine oder andere obligatorische Trink- und Mitgröl-Lied (und jetzt alle: <strong>&#8222;Leert den Krug in einem Zug!&#8220;</strong>). Alles in allem ein guter Start in den Nachmittag!</p>
<p><em>Steffi:</em> Und dabei dürfen auch <strong>DVALIN</strong> heute ein kleines <strong>Jubiläum</strong> feiern! Denn am Mikro steht jetzt jemand anders &#8211; &#8222;dor Ronny&#8220;, wie wir in den neuen Bundesländern zu sagen pflegen. <strong>Sackpfeifenspieler</strong> und <strong>SKALDENFEST-Organisator Muscus</strong> hat uns dazu folgendes verraten:<em> &#8222;<strong>Ronny</strong> probt schon seit einigen Monaten mit uns, doch wir dachten uns, wir überraschen auf dem Wolfszeit einfach mit unserem neuen Sänger. Durch seine langjährige Bühnenerfahrung und stimmliche Versiertheit ist er der perfekte Frontmann für <strong>DVALIN</strong> und bringt noch dazu jede Menge Energie auf die Bühne, die sich auch auf&#8217;s Wolfszeit-Publikum übertragen hat.&#8220;</em> Da gehen wir mit! Nur in das Bühnenoutfit muss er noch hineinwachsen (Zwinkersmiley).</p>
<h3>Südländische Leidenschaften</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34147" aria-describedby="caption-attachment-34147" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34147 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34147" class="wp-caption-text">FUROR GALLICO</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Als Nächstes erwartet mich&#8230; nicht das, was ich erwartet habe! Glaubt man den ersten paar Musikvideos, die man auf Youtube findet, so machen <strong>FUROR GALLICO</strong> seichtes Folk-Geklimper mit weiblichem Gesang. Jedoch fliegt mir jetzt erstmal zu Konzertbeginn <strong>eine gehörige Portion Blast Beats</strong> um die Ohren, während eine komplette Pagan-Folk-Metal-Band auf die Bretter gesprungen kommt. Der Sänger gibt vor allem Growls, aber auch gelegentlich <strong>Clean Vocals</strong> von sich, und eine Sängerin kommt nur in seltensten Fällen zum Einsatz.</p>
<p>Schlagzeuger, Bassist und Flötenspieler der Band wirken noch alle sehr jung, sind allerdings äußerst fit an ihren Geräten! Das Konzert der <strong>Italiener</strong> strotzt vor Energie, und auch die Crowd spürt das und macht begeistert mit. Der beste Moment der Show ist definitiv der, in dem die bis dahin stumme <strong>Harfenspielerin</strong> sich aus dem Nichts heraus ein Mikrofon greift und erstmal richtig <strong>aggressive, tiefe Growls</strong> von sich gibt und mit dem <strong>Leadsänger</strong> im Duett schreit. Respekt, das kam unerwartet!</p>
<h3><strong>Die Kraft des Direkten</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34148" aria-describedby="caption-attachment-34148" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34148 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-300x216.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-1024x736.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-750x539.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34148" class="wp-caption-text">HORN</figcaption></figure>
<p><strong>HORN</strong> liefern bodenständigen <strong>Black Metal</strong> mit einer ordentlichen Prise <strong>Punk/Rock’n’Roll</strong> und <strong>Pagan-Einflüssen</strong>. Der muskelbepackte Sänger erinnert vom Aussehen her ein bisschen an den Gangster-Rapper <strong>KOLLEGAH</strong> – macht <strong>aber definitiv bessere Musik!</strong> Sowohl paganen <strong>Clean-Gesang</strong> als auch <strong>Growls</strong> und wütende Semi-Growls beherrscht er meisterlich, und wechselt teilweise sogar innerhalb eines Wortes zwischen den unterschiedlichen Techniken hin und her. Ein starker Auftritt! Der Sound ist druckvoll, die Musik ist sehr direkt und erzeugt viel Kraft aus <strong>roher Standfestigkeit</strong>. Hier wird sich nicht mit unnötigem Schnickschnack wie etwa Folk-Gedudel aufgehalten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34163" aria-describedby="caption-attachment-34163" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34163 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34163" class="wp-caption-text">XIV DARK CENTURIES</figcaption></figure>
<p><strong>XIV Dark Centuries</strong> sieht man auch eher selten – und wenn, dann auf Veranstaltungen wie dieser. In voller Montur steht die <strong>Pagan-Metal-Formation</strong> in der heißen Nachmittagssonne. Und ja, ihnen ist warm in der Verkleidung. Ich habe diese Band als gute Live-Band in Erinnerung, jedoch hat ihre Musik heute Schwierigkeiten, so wirklich bei mir anzukommen. Da wären wir wieder beim Thema &#8222;alles drum herum spielt eine genau so wichtige Rolle wie die Band selbst&#8220; – vielleicht ist der Sound etwas ungünstig, vielleicht drückt die Sonne etwas zu unangenehm. Irgendwas macht jedenfalls, dass heute die alten <strong>Schlachtenlieder </strong>nicht so wirklich ihr<strong> volles Potential</strong> entfalten wollen, obwohl die Band ein ordentliches Konzert abliefert.</p>
<p>Aber davon abgesehen gibt’s gute Neuigkeiten: Die <strong>Thüringer</strong> haben nach 8 Jahren endlich wieder einen <strong>Braten in der Röhre!</strong> Das neue Album &#8222;Waldvolk&#8220; sei anscheinend bereits fertig aufgenommen und zurzeit im Presswerk. Live zu hören gibt’s davon auch schon ein paar neue Tracks.</p>
<h3>Altehrwürdige Lieder (und altbekannte Gesichter)</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34164" aria-describedby="caption-attachment-34164" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34164 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34164" class="wp-caption-text">MINAS MORGUL</figcaption></figure>
<p>Eine Band, die man tatsächlich <strong>noch seltener</strong> zu Gesicht bekommt, ist <strong>MINAS MORGUL</strong>. Ich weiß ehrlich gesagt nicht sehr viel über diese Gruppe (nur die üblichen Lieder sind mir bekannt), und so gucke ich erstmal komisch, als <strong>EQUILIBRIUMs</strong> <strong>Robse</strong> sich als ihr neuer Sänger entpuppt. Das erklärt auch, warum er gestern meinte, wir sollten uns alle unbedingt diese Band ansehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34166" aria-describedby="caption-attachment-34166" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34166 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34166" class="wp-caption-text">Stef von JÖRMUNGAND bei MINAS MORGUL</figcaption></figure>
<p>Doch die nächste Überraschung folgt sogleich! Denn da ist noch ein Mann mit Mikrofon auf der Bühne – und es ist kein anderer als&#8230; <strong>schon wieder</strong> <strong>Stef von</strong> <strong>JÖRMUNGAND</strong>! Mal abwechselnd, mal gemeinsam lassen die beiden röhrenden Organe die altehrwürdigen Lieder erklingen.</p>
<p>Letzterer übernimmt dabei zudem alle clean gesungenen Parts. Interessanterweise stehen aber dieser ernsteren Musik gerade die Growls von <strong>Robse</strong> auch sehr gut. Das <strong>Keyboard</strong> geht im Mix leider ziemlich unter und ist kaum zu hören, und auch generell matscht die Sache ziemlich vor sich hin. Auch ist es noch gerade so nicht dunkel genug für eine effektvolle Lichtshow. Die Musik ist dabei bekannterweise ziemlich solide und roh, und die relativ große Anzahl an angetretenen Zuhörern gibt sich eher beobachtenden als aktiven Tätigkeiten hin.</p>
<h3>Hach ja, die Niederländer.</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34167" aria-describedby="caption-attachment-34167" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34167 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34167" class="wp-caption-text">HEIDEVOLK</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Die finde ich ja allein aufgrund ihrer Sprache schon toll. Aber <strong>HEIDEVOLK</strong> sorgen abgesehen davon auch durch schwungvolle, zur Bewegung anregende Musik für <strong>mächtig gute Laune</strong>. Die Musiker haben Spaß, und das springt aufs Publikum über. Verständigungsprobleme gibt es hier keine. Die Jungs wissen einfach, wie man die Menge mitreißt, der Gesang ist durchdringend und das Lungenvolumen von <strong>Lars „Nachtbraecker“</strong> beeindruckt mich einmal mehr.</p>
<p>Ihren Höhepunkt erreicht das Spektakel, wie könnte es auch anders sein, mit der allseits bekannten und beliebten &#8222;Hitsingle&#8220; <em>&#8222;</em><em>Vulgaris Magistralis&#8220;</em>. Spätestens hier grölen alle mit und vor der Bühne tanzt ein fröhlicher Circle Pit seine Runden. Der Auftritt von <strong>HEIDEVOLK</strong> bekommt von mir das Attribut &#8222;Stimmungskanone&#8220; und kann von mir aus gerne wieder zum <strong>Wolfszeit </strong>kommen!</p>
<h3><strong>Am Zenit der Atmosphäre</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34168" aria-describedby="caption-attachment-34168" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34168 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34168" class="wp-caption-text">PRIMORDIAL</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> <strong>PRIMORDIAL</strong> haben dann den Vorteil, dass sie bereits unter schwarzem Himmelszelt anfangen dürfen. Somit geht der <strong>Lichttechniker </strong>wieder in den<strong> Super-Sayajin-Modus</strong> und das Powerlevel der Lichtshow ist von erster Sekunde an auf über 9000. Auch der Sound hat genau die <strong>gänsehauthervorrufende Tiefe</strong>, die er bei einer solchen Band braucht. Leider gibt es zu Beginn technische Schwierigkeiten am Schlagzeug. Ich gehe davon aus, dass sich das Fußpedal von der Kickdrum gelöst hat. Ein Problem, das ich aus eigener Erfahrung als Schlagzeuger kenne, und glaubt mir, es ist richtig ärgerlich. Besonders, wenn die Lieder deiner Band im Durchschnitt<strong> 8 Minuten</strong> dauern und du dazwischen nicht die Möglichkeit hast, das Pedal wieder anzuklemmen. Klammer zu.</p>
<p>Ab dem dritten Song ist das Problem behoben, und nichts steht der <strong>massiven Atmosphäre</strong> mehr im Weg, die diese Band unter diesen (in diesem Artikel schon oft gepriesenen) Konditionen freizusetzen vermag. Die mesmerisierende Musik, das okkult-theatralische Auftreten und der markerschütternde Gesang von Frontmann <strong>Alan Averill</strong> lassen diese Interaktion zwischen Bühne und Publikum zu einer äußerst intensiven Erfahrung werden. Definitiv die eindrucksvollste <strong>PRIMORDIAL</strong>-Show meiner bisherigen Karriere als Konzertgänger!</p>
<h3><strong>Erstmal Luft holen!</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34169" aria-describedby="caption-attachment-34169" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34169 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34169" class="wp-caption-text">ENSIFERUM</figcaption></figure>
<p>Denn es ist auch schon an der Zeit für das <strong>allerletzte Konzert</strong> dieses Festivals. Für <strong>ENSIFERUM</strong> hat sich definitiv die bisher größte Masse versammelt – und ich würde behaupten, auch die Stimmung war bei keiner anderen Band so gut wie hier. Jetzt gilt es, ein letztes Mal alles zu geben. Es bilden sich Circlepits, Moshpits, Schiffsgeruder, ja sogar Circlepits um Schiffsgeruder herum! Ich frage mich immer mal wieder, wie sowas eigentlich von der Bühne aus aussieht. Bestimmt cool. Jedenfalls ist nicht nur die Motivation in der Crowd groß, auch die Band hat ganz klar verstanden, welche ihrer 69 Songs (Coverversionen und Intros nicht mitgerechnet) live so richtig gut funktionieren, und beglücken uns mit einer meisterlich zusammengestellten Setlist aus konstanten Höhepunkten!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34170" aria-describedby="caption-attachment-34170" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34170 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34170" class="wp-caption-text">ENSIFERUM</figcaption></figure>
<p>Technisch haben die Finnen mittlerweile ein höchst professionelles Level erreicht! Da geht kein Schlag mehr daneben und es schleicht sich kein schiefer Ton ein. Leider braucht der Sound ein paar Minütchen, bis er da so richtig mithalten kann. Die ersten paar Songs klingen somit leider „nur“ ganz okay. Spätestens bei <em>&#8222;From Afar&#8220;</em> aber reißt auch mich dann die Energie aus der müdigkeitsinduzierten Trance und nimmt mich mit in <strong>ferne Welten</strong>.</p>
<p>Aber die wahre Überraschung erfolgt am Ende: Niemand hätte einen anderen Song als <em>&#8222;Iron&#8220;</em> als Abschluss erwartet – so machen es <strong>ENSIFERUM</strong> ja (verständlicherweise) schon seit Jahren. Aber nicht heute! Denn als Abschluss dieses Festivals wurde die zehnminütige Hymne <em>&#8222;Victory Song&#8220;</em> auserkoren. Das macht mich, und scheinbar alle um mich herum, sehr glücklich. So endet das letzte Konzert auf einer euphorischen Note – und alle gehen mit zufriedenen Gesichtern in ihre Zelte zurück.</p>
<h3>&#8230;oder etwa nicht?</h3>
<p>Denn kaum hat sich die Band verabschiedet, spielt die Bühnencrew den äußerst emotionalen Titeltrack von „<em>Titanic</em>“ ab. <strong>In der Shitty-Flute-Version</strong>. Ja, das ist genau, wonach es klingt, googelt es ruhig. Eine liebevoll gepflegte WOLFSZEIT-Tradition eben! Danach beginnt dann mit dem DJ auf der Bühne die letzte, fette Afterparty auf dem Infield – mit Hits von <strong>SCOOTER</strong>, <strong>DIE KASSIERER</strong> und zu guter Letzt einer 30-Minuten-Schleife der <strong>CANTINA BAND</strong>. Hach ja. Manchmal darf man das. Auch als <em>trver</em> Black Metaller.</p>
<div style="width: 854px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-34109-1" width="854" height="480" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/003.mp4?_=1" /><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/003.mp4">https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/003.mp4</a></video></div>
<h2>Und so geht auch dieses Festival zu Ende.</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34174 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und ich muss sagen, es war in allen Hinsichten ein sehr positives Erlebnis! Die Location ist bei weitem schöner und atmosphärischer als jede riesige, offene Wiese, und die überschaubare Größe gibt ein gewisses Gefühl von Familie und Geborgenheit. Kurzgesagt: <strong>Das Wolfszeit strotzt nur so vor Charme</strong>. Auch die Bands waren sowohl geschickt und stimmig ausgewählt als auch allesamt in der Lage, sehr überzeugende Konzerte abzuliefern (meine Highlights: <strong>DORNENREICH</strong> und <strong>PRIMORDIAL</strong>). Das <strong>Cocktail-Angebot für fünf Euro</strong> auf dem Infield ist auch eine wunderbare Sache – besonders, wenn es zu jedem Drink ca. drei Wespen umsonst dazu gibt, die einem fortan auf Schritt und Tritt folgen. Die Soundqualität der Shows befand sich fast immer irgendwo auf der Skala von in Ordnung bis perfekt, und, verdammt noch mal, gebt dem Lichttechniker eine Gehaltserhöhung!</p>
<p>Warum ich mir das alles die letzten acht Jahre habe entgehen lassen, leuchtet mir auch nicht ein. Zurückkehren werde ich aber mit Sicherheit! Adé liebes <strong>Wolfszeit</strong>-Festival, <strong>du wundervolles, internetloses Paralleluniversum!</strong></p>
<p><em>Merlin:</em> Das <strong>Wolfszeit</strong> <strong>2019</strong> war ein Festival, auf das ich schon lange im Voraus hingefiebert hatte. Und ich wurde nicht enttäuscht! Auch wenn ungefähr doppelt so viele Wespen wie Metalheads am Start waren, die Location, die Bandauswahl und die familiäre Größe des Festivals haben auch dieses Jahr wieder für eine großartige Zeit gesorgt – gerne nächstes Jahr wieder! Auch wenn ich mir bis dahin vermutlich ein mobiles Moskitonetz basteln werde&#8230;</p>
<h3>Mit einem lachenden und einem weinenden Auge&#8230;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-34176" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><em>Steffi:</em> Das diesjährige <strong>Wolfszeit</strong> habe ich wohl vor allem mit dem Blick durch den Sucher meiner Kamera verbracht. Nichtsdestotrotz habe ich doch die Augen offengehalten &#8211; und möchte gern auch für mich noch ein Paar Punkte in Sachen<strong> Fazit </strong>für dieses Jahr loswerden. Wie <strong>Merlin</strong> und <strong>Mich</strong> beide schon festgestellt haben, war das Festival sowohl <strong>sound-</strong> als auch <strong>lichttechnisch</strong> von einer <strong>grandiosen Performance</strong> gesegnet, was nicht zuletzt der starken und <strong>superlieben Bühnencrew</strong> zu verdanken ist. Die sorgten dafür, dass jeder noch so komplizierte und brennbare Auftritt (hust&#8230; <strong>WATAIN</strong>&#8230; hust) astrein und für die Zuschauer reibungslos über die Bühne ging. Vor dieser Leistung kann man nur den Hut ziehen &#8211; vor allem im Hinblick darauf, dass die Bühnenshows schon im vergangenen Jahr einen echten Hingucker darstellten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34177 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Was allerdings gefährlich vernachlässigt wurde, waren<strong> Security</strong> und andere die <strong>Festivalorganisation</strong> bestimmende Punkte. In der Szene kennt man einander, umso schwerer ist es für mich, hier einmal Klartext zu sprechen &#8211; in der Hoffnung, dass wir in den kommenden Jahren nicht dieselben Erfahrungen machen müssen.</p>
<p>Was bei der Anreise mit der nur als &#8222;ahnungslos&#8220; zu bezeichnenden Einweisung und Wegbeschreibung der offensichtlich<strong> nicht ortskundigen Securitys</strong> beginnen sollte, wollte sich über das verbleibende Wochenende leider kaum verbessern. Schon in den vergangenen Jahren schien man sich auf dem <strong>Wolfszeit</strong> besonders schwer mit der Einweisung zu tun, dieses Jahr zeigte sich leider kein besseres Bild. Teile des <strong>Campingplatzes</strong> waren entweder überladen, zugeparkt oder von Besuchern abgesperrt, ohne dass seitens der <strong>Crew</strong> genügend Helfer vorhanden gewesen wären, um das Chaos aufzulösen.</p>
<h3>Musik top, Orga flop?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-34178" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie vergangenes Jahr litt die <strong>Aftershowparty</strong> ebenfalls unter mangelndem Personal, was die Nutzung der <strong>eigens hergerichteten Partyräume</strong> leider unmöglich machte und weshalb die Party schon ab <strong>Donnerstagabend</strong> aufs<strong> Infield</strong> verlegt werden musste. Und nicht nur an Helfern, die sich nebenbei bemerkt teils wirklich abrackerten, mangelte es (ein Problem, mit dem sich das Wolfszeit nun schon ein paar Jahre herumschlagen muss).</p>
<p>Dieses Jahr fehlten auch ausgerechnet die wichtigsten Personen, wenn es um die Sicherheit aller Anwesenden geht &#8211; <strong>Securitys</strong>. Es waren schlichtweg zu wenige da. Nicht nur, dass viele Besucher im Nachhinein die <strong>mangelhaften Einlasskontrollen</strong> zum Infield kritisierten &#8211; auf dem gesamten Festivalgelände waren <strong>Securitys</strong> so rar wie<strong> Einhörner</strong> und Augenzeugenberichte der Zahnfee.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34179 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und gerade dort, wo sie von den Besuchern besonders benötigt wurden &#8211; abends <strong>im Graben</strong>, bei <strong>ENSIFERUM, EQUILIBRIUM</strong> und Co. nämlich &#8211; waren es zum größten Teil <strong>Fotografen</strong>, die die <strong>Crowdsurfer</strong> aus der Menge in den Graben zerrten. Nicht nur, dass sich zu den <strong>Headlinern</strong> also nur <strong>2 Securitys</strong> überhaupt im Graben befanden &#8211; keiner von ihnen besaß auf Nachfrage Erfahrung mit der Arbeit auf Festivals. Somit wundert es auch keinen, dass sie die meisten <strong>Crowdsurfer</strong> von ihren Wartepositionen am Rand (!) der Bühne erst entdeckten, wenn <strong>Festivalfotograf Stefan</strong> sie bereits in den Armen hatte. Leider verbesserte sich diese Situation auch auf Nachfrage bei der Festivalleitung nicht zum Samstag Abend hin.&nbsp;</p>
<p>Was gewesen wäre, wenn die <strong>Fotografen</strong>&nbsp;nicht gewesen wären? Man möchte es sich nicht ausmalen. Und so sehr ich dieses Festival vor allem auch Dank seiner<strong> lieben Crew</strong> schätzen gelernt habe, liegt mir die mangelnde Sicherheit wie ein Stein auf dem Herzen. Das<strong> Wolfszeit</strong> ist dank der<strong> guten Bandauswahl</strong>, der<strong> einzigartigen Location</strong>, dem grandiosen <strong>Sound</strong> und der guten <strong>Bühnenshow</strong> ein echter Geheimtipp. Darum: Nehmt den Weg auf euch, schnappt eure <strong>Festivalbuddies</strong> und genießt das<strong> Empfang-lose Wochenende</strong> in den Tiefen des <strong>Thüringer Landes</strong>!<br />
Doch ich hoffe, dass sich die <strong>Festivalleitung</strong> die vielen Bitten seitens der Besucher zu Herzen nimmt und der Organisation denselben Glanz verleiht, den das Festival auch sonst immer ausstrahlt.</p>
<h2>Eine strahlende Zukunft für 2020</h2>
<p>Zum Schluss sei schon mal ein Blick auf das heiße <strong>Lineup</strong> der <strong>2020er-Ausgabe</strong> des Festivals geworfen:</p>
<p><strong>BLACK MESSIAH &#8211; CRUACHAN &#8211; DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT &#8211; EISREGEN &#8211; HARAKIRI FOR THE SKY &#8211; HELRUNAR &#8211; KORPIKLAANI &#8211; MANEGARM &#8211; MGLA &#8211; NEGATOR &#8211; OBSCURITY &#8211; TAAKE</strong></p>
<p>What?! Bei einem solch krassen Lineup dürften sich viele unter euch schon die Finger lecken. Traut euch! <strong>Tickets</strong> gibt&#8217;s jetzt schon zu erstehen, und zwar <strong><a href="https://www.wolfszeit-festival.de/">HIER</a></strong>! Wir sehen uns auf dem <strong>Wolfszeit 2020</strong>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht/">WOLFSZEIT, WESPENZEIT! – Black Metal im tiefsten Tannenwald</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>MINAS MORGUL, THORMESIS, DELIRIUM im Blackland &#8211; Auf zu neuen Ufern!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/minas-morgul-thormesis-delirium-blackland/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=minas-morgul-thormesis-delirium-blackland</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Mar 2019 12:54:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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		<category><![CDATA[THORMESIS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir waren in Berlin und haben gefeiert - nicht eine, nicht zwei, sondern gleich drei Feuerproben!<br />
Wie das neue THORMESIS-Album klingt, was der Besetzungswechsel mit MINAS MORGUL gemacht hat und ob fränkischer Pagan Metal von Delirium auch in der Hauptstadt ankommt - wir haben die Antwort!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/minas-morgul-thormesis-delirium-blackland/">MINAS MORGUL, THORMESIS, DELIRIUM im Blackland &#8211; Auf zu neuen Ufern!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Oh, <strong>Berlin</strong>, wie lieb ick dir! Wenn es eine Stadt gibt, zu der ich regelmäßig gern zu Konzerten reise, dann ist es wohl unsere bunte Hauptstadt. Die hüllt sich heute Abend jedoch in ein schwarzes Kleid, mein Weg führt mich nämlich ins<strong> Blackland</strong>, den lieben Pille grüßen. Hierher bin ich eingeladen worden, um mir einen ganz und gar einmaligen Abend anzuschauen: die<strong> Arkham Auditions 2019</strong> mit<strong> MINAS MORGUL, THORMESIS</strong> und <strong>DELIRIUM. </strong>Tourstart!</p>
<p>Was den heutigen Abend so besonders macht? Jede Band feiert für sich ein kleineres oder größeres Jubiläum. Die Jungs von<strong> DELIRIUM</strong> begehen heute ihr Berlin-Debüt, während ihre fränkischen Kollegen <strong>THORMESIS</strong> heute ihr <strong>nigelnagelneues Album &#8222;Sixth&#8220;</strong> vorstellen. Und bei <strong>MINAS MORGUL</strong> hat sich die Besetzung ordentlich durchgemischt. Gründungsmitglied <strong>Herr Ewald</strong> und <strong>Sänger Rico</strong> haben die Band verlassen, dafür gesellen sich aus der aufgelösten Formation <strong>RIGER Janke</strong> am <strong>Bass</strong> sowie <strong>EQUILIBRIUM-Frontsau Robse</strong> dazu, der die Band zukünftig am Mikro vertreten wird. Eine interessante Ausgangslage also für diesen Abend &#8211; wir lassen uns überraschen!</p>
<h2>Von den alten Göttern und blutigen Schlachten</h2>
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<p>Zuerst starten <strong>DELIRIUM</strong> ins Feld. Die<strong> fränkischen Pagan Metaller</strong> stehen aktuell selbst kurz vor dem Release ihrer <strong>neuen Scheibe &#8222;Urkraft&#8220;</strong>, die am <strong>12. April</strong> das Licht der Welt erblickt. Wer mich kennt, weiß, dass ich bei <strong>Pagan Metal</strong> immer sehr kritisch bin &#8211; umso gespannter bin ich jetzt auf die Show der <strong>sympathischen Franken</strong>! Und damit bin ich nicht allein. Der Raum vor der Bühne ist gut gefüllt, und als die Kollegen um <strong>Sänger Manuel</strong> richtig loslegen, gibt es kein Halten mehr. Trotz der allerersten Show in Berlin scheinen die Jungs hier schon einige Fans zu haben &#8211; und wer noch keiner ist, der wird es heute Abend auf jeden Fall.</p>
<p>Die Kombo holt mit Songs wie <em>&#8222;Bluttag&#8220;</em> und <em>&#8222;Perchta&#8220;</em> eine bunte Mischung aus neueren und älteren Werken aus der Trickkiste hervor und gleich zu Anfang gibt es mit dem Songs <em>&#8222;Panzerreiter&#8220;</em> und <em>&#8222;Mitternacht im Teufelsgrund&#8220;</em> auch direkt was von der neuen Platte auf die Ohren. Und die gefällt! Besonders der eher ernsthafte und finstere Titeltrack<em> &#8222;Urkraft&#8220;</em> hat es mir angetan. Das restliche Publikum scheint mit mir einer Meinung zu sein und begrüßt <strong>DELIRIUM</strong> mit offenen Armen, Gebrüll und in die Luft gereckten Fäusten und Pommesgabeln in der Hauptstadt. Ein ganz großes Plus ist für mich auch der stellenweise eingesetzte <strong>Cleangesang</strong>, der wirklich sauber und auf den Punkt rüberkommt.&nbsp;</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp aligncenter" style="width: 1460px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-32196" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308212426_IMG_7770.jpg" alt="" width="801" height="534" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308212426_IMG_7770.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308212426_IMG_7770-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308212426_IMG_7770-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308212426_IMG_7770-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308212426_IMG_7770-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 801px) 100vw, 801px" /></div>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignright" style="width: 310px;">&nbsp;</div>
<h3>Wir können auch finster</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32200 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7956-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7956-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7956-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7956-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7956-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7956-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wer denkt, dass die Stimmung von <strong>DELIRIUM</strong> schwer zu übertreffen ist, der irrt! Jetzt folgt mein persönlicher Überraschungsfavorit. <strong>THORMESIS</strong> kenne ich noch vom <strong>Opener-Slot</strong> auf dem <strong>Skaldenfest 2017</strong>. Damals habe ich ihnen in der grellen <strong>2-Uhr-Nachmittagssonne</strong> schändlicherweise kaum Beachtung geschenkt, doch wie es scheint, bekomme ich heute eine zweite Chance. Und die Atmosphäre des <strong>Blacklands</strong> kommt der jungen Kombo auf jeden Fall zugute: Man hat seine<strong> paganeren Wurzeln</strong> hinter sich gelassen und sich offenbar ganz dem <strong>Post Black</strong> verschrieben. Das kommt auch auf der neuen Scheibe &#8222;Sixth&#8220; zu tragen, die uns heute präsentiert werden soll. Also, Bühne frei!</p>
<p>Wie erwartet besteht die Setlist heute zum größten Teil aus neuen Songs &#8211; und die haben es in sich! Mit tragenden, ausgeklügelten und teils <strong>überaus melodischen Riffs</strong> schaffen die Jungs eine <strong>Soundwand</strong>, die gleichzeitig vor Wärme und Eiseskälte strahlt und mich in überaus positive Überraschung hüllt. Das geht so weit, dass ich nur noch mit einem inneren Grinsen in der ersten Reihe stehe und Songs wie <em>&#8222;Lichtermeer&#8220;</em> und <em>&#8222;Deadened Skies&#8220;</em> in mir aufsauge und genieße. Und diese Wirkung scheinen<strong> THORMESIS</strong> nicht nur auf mich zu haben. Das gesamte Publikum ist verständlicherweise völlig aus dem Häuschen, lauscht in den ruhigeren Passagen andächtig, sodass es im Club fast totenstill wird, und bricht an anderer Stelle in tosenden Beifall aus.</p>
<p>Auch bin ich von jeder Menge textsicheren Mit-Sängern umringt &#8211; die noch recht junge Kombo scheint sich in<strong> Berlin</strong> schon eine ausgedehnte Fanbasis aufgebaut zu haben! Zum Schluss gibt es dann noch etwas <strong>Fanservice</strong> mit <em>&#8222;Sterbend Herz&#8220;</em>, der zwar die Menge total zum Toben bringt, mich aber nicht wirklich abholt &#8211; das ist allerdings in meinen Augen eher eine Frage des persönlichen Geschmacks. Der neu gefundene <strong>Post Black Metal-Stil</strong> der Band liegt mir einfach mehr.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp center" style="width: 1450px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-32199" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_8087.jpg" alt="" width="800" height="533" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_8087.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_8087-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_8087-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_8087-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_8087-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></div>
<p>So schnell dieses überraschend großartige Set an mir vorbeigerauscht ist, so schnell rausche auch ich zum Merchstand, um mir gleich eine Kopie der neuen Scheibe zu sichern. Die wird daheim mit Sicherheit noch ein paar Runden im Player drehen. Nun heißt es aber: gespannt abwarten, ob die legendäre Kombo um <strong>Neuzugang Robse</strong> dieses Erlebnis noch toppen kann. Dazu frische ich schnell noch meinen Cuba auf &#8211; und schon wird es wieder dunkel im<strong> Blackland</strong>. Alle Zeichen stehen auf <strong>MINAS MORGUL</strong>!</p>
<h2>Die neue Ära</h2>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp right" style="width: 200px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-32189 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308235119_IMG_8343-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308235119_IMG_8343-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308235119_IMG_8343-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308235119_IMG_8343-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308235119_IMG_8343.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></div>
<p>Wer heute Abend die Könige der Herzen sind, ist unschwer zu erkennen, als das Sechsergespann <strong>Bobby, Saule, Berserk, Jen, </strong><span class="text_exposed_show"><strong>Janke</strong> und <strong>Robs</strong></span><strong>e</strong> die Bühne betreten. Die Formation feiert dieses Jahr ein beeindruckendes Jubiläum von <strong>22 Jahren Bandgeschichte</strong>. Das reicht, um sich eine gewaltige Fanbasis aufzubauen &#8211; und in Berlin haben die Jungs aus<strong> Frankfurt (Oder)</strong>&nbsp;einen ganz klaren Heimvorteil. Viele der heute Anwesenden begleiten die Band seit vielen Jahren, und doch ist genau dieses Konzert selbst für die eingefleischten Fans eine absolute <strong>Premiere</strong>. Das ist wohl vor allem dem Ausstieg von<strong> Ex-Sänger Rico</strong> im vergangenen Jahr zu verdanken, der die Band über ganze 11 Jahre musikalisch begleitet hat. Auf der anderen Seite ist <strong>EQUILIBRIUM-Sänger Robse</strong> selbst eine Institution in der Szene &#8211; man muss schamlos anerkennen, dass heute auch einige Gäste nur seinetwegen gekommen sind. Ob er die <strong>Ära MINAS MORGUL</strong> erfolgreich weiterführen kann?</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp left" style="width: 300px;">&nbsp;</div>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-32191" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308235139_IMG_8356-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308235139_IMG_8356-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308235139_IMG_8356-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308235139_IMG_8356-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308235139_IMG_8356-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308235139_IMG_8356.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ich möchte gleich mal loswerden: Aufatmen, die Antwort auf diese Frage lautet ganz klar: ja, auf jeden Fall! Und doch ist wie immer nach einem <strong>Besetzungswechsel</strong> einiges anders. Wer <strong>Robse</strong> live erlebt hat, der kennt seinen ganz eigenen Umgang mit dem Publikum und seinen Musikerkollegen. So wird zwischen<em> &#8222;Abschied&#8220;</em> und<em> &#8222;Leben&#8220;</em> gerne das eine oder andere Schwätzchen über den aktuellen <strong>Hopfensaft-Füllstand</strong> ausgetauscht, ein paar Witze gerissen und im nächsten Moment wieder todernst von <em>&#8222;Niedergang&#8220;</em> und Verderben gegrunzt. Das ist vielleicht für die finstere Atmosphäre nicht unbedingt zuträglich &#8211; dafür macht es Spaß!&nbsp;</p>
<p>Und nicht nur das: Auch in Sachen <strong>Songauswahl</strong> sind heute einige angenehme Überraschungen dabei. Dabei rocken die Jungs neben der aktuellen Scheibe auch einige ältere Stücke wie <em>&#8222;Erinnerung&#8220;</em> von der 2007er &#8222;Aus Blut gemacht&#8220; ganz selbstbewusst von der Bühne &#8211; als bestünde die Kombi und dieser Formation schon seit vielen Jahren. Die Fans lassen sich gar nicht lange bitten und feiern gemeinsam mit <strong>Rampensau Robse</strong> diesen mehr als geglückten Start. Und selbst die, die zum Schluss noch zweifeln, reißt spätestens der finale Track <em>&#8222;Ära&#8220;</em> mit, als es dann durch das ganze <strong>Blackland</strong> klingt:<em> &#8222;Wir sind die Ära, 1313 &#8211; Schwarzmetall!&#8220;</em></p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp center" style="width: 1450px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-32195" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308235352_IMG_8487.jpg" alt="" width="800" height="534" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308235352_IMG_8487.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308235352_IMG_8487-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308235352_IMG_8487-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308235352_IMG_8487-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/20190308235352_IMG_8487-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></div>
<p>Die wichtigste Frage ist jedoch: Wie klingt diese neue &#8222;Ära&#8220;? Insgesamt bringen die Jungs ihre Stücke sauber rüber, lediglich der <strong>Bass</strong> hakt an einigen Stellen. Zur <strong>Feuerprobe</strong> der neuen Formation darf man da aber ruhig mal ein Auge zudrücken. Und wie macht sich die neue Stimmgewalt bei <strong>MINAS MORGUL</strong>? Die Fans sind da gespaltener Meinung. Die starken stimmlichen Unterschiede zwischen <strong>Ex-Sänger Rico</strong> und<strong> Neuzugang Robse</strong> sind selbst für den Laien auszumachen. Dabei ist jedoch gar nicht leicht zu sagen, welche Version nun besser ist: Es klingt einfach anders, neu eben. Und wer sich damit abfinden kann, der wird mit großer Sicherheit auch die <strong>neue Ära MINAS MORGUL</strong> schätzen lernen. Denn die Jungs strahlen nur so vor Tatendrang &#8211; da dürfen wir sicher in Zukunft noch den einen oder anderen fetten Black Metal-Schinken erwarten!</p>
<h2>Feuerprobe? Bestanden!</h2>
<p>Wir durften heute Zeugen werden von einem Auftritt, der für alle drei Bands einen kleineren oder größeren Meilenstein in der eigenen Geschichte bedeutet hat. Das spürt man &#8211; und man spürt die Erleichterung, die sich breit macht, als alle drei Feuerproben erfolgreich bestanden sind. Für mich war der Abend überaus erfolgreich: Drei herausragende Bands, davon eine neue Lieblingskombo &#8211; wenn sich das nicht gelohnt hat! Wer Blut geleckt hat und sich selbst ein Bild von der <strong>Arkham Auditions Tour</strong> machen will, der hat noch an folgenden Stationen die Chance dazu:</p>
<p>18.10.18 &#8211; Erfurt<br />
19.10.19 &#8211; Würzburg<br />
16.11.19 &#8211; Stuttgart<br />
29.11.19 &#8211; Leipzig</p>
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		<title>Minas Morgul, Thormesis und Delirium in Berlin &#8211; Eine neue Ära einläuten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 15:37:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Blackland]]></category>
		<category><![CDATA[delirium]]></category>
		<category><![CDATA[minas morgul]]></category>
		<category><![CDATA[THORMESIS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Noch keine Pläne fürs Wochenende? Wir haben da was für euch!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag spontan noch nichts vor? Dann habe ich für euch einen richtigen musikalischen Leckerbissen im Angebot. In die Hauptstadt, genauer gesagt ins <strong>Blackland</strong> geht&#8217;s am<strong> 08.03.</strong> für ein paar richtige Premieren: <strong>THORMESIS</strong> feieren den Release ihrer neuesten Scheibe &#8222;The Sixth&#8220; und geben sich dafür in beste Gesellschaft mit <strong>MINAS MORGUL</strong>, die sich mit ihrem neuen<strong> Frontmann Robse</strong> an Bord zu neuen Ufern begeben. Abgerundet wird die Show durch die <strong>fränkischen Pagan-Metaller DELIRIUM</strong>, die<strong> A SECRET REVEALED</strong> ersetzen.</p>
<p>Die <a href="http://www.blackland.eu/?c=tick"><strong>Tickets</strong></a> sind streng limitiert, also schnappt euch welche, solange ihr noch könnt! Wir sehen uns dort!</p>
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		<title>Dark Metal Night III &#8211; Preview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Nov 2016 09:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[BlutEck]]></category>
		<category><![CDATA[Blutsturm]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Metal Night]]></category>
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		<category><![CDATA[Yolo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>So schnell ist es wieder vorbei mit den langen, warmen Sommertagen, die man mit Freunden gern im Freien verbringt. Die kurzen Klamotten werden allmählich in den Schrank gesperrt und vor nächstem Jahr auch nicht wieder raus gelassen. Auch die Zeitumstellung ist durch, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dark-metal-night-iii-preview/">Dark Metal Night III &#8211; Preview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>So schnell ist es wieder vorbei mit den langen, warmen Sommertagen, die man mit Freunden gern im Freien verbringt. Die kurzen Klamotten werden allmählich in den Schrank gesperrt und vor nächstem Jahr auch nicht wieder raus gelassen. Auch die Zeitumstellung ist durch, und schon 19:00 Uhr hat man das Gefühl, es sei mitten in der Nacht, da es schon seit Stunden dunkel ist. Da wächst die Sehnsucht nach den vielen hammergeilen Festivals im Sommer.</p>
<p>Dass wir so gut wie komplett ohne Festivals über den Winter kommen müssen, können wir so leicht nicht ändern. Aber wir können uns die Wartezeit ein wenig verkürzen, z.B. &#8230;</p>
<blockquote><p>mit dem einen oder anderen Konzert im Club um die Ecke.</p></blockquote>
<p>Am 19. November 2016 wackeln im <strong><em>Club Puschkin</em></strong> in <strong><em>Dresden</em> </strong>mal wieder die Wände! Und zwar nicht, weil <strong>Bob der Baumeister</strong> mit seinem Meißelhammer dort die Fliesen von der Wand holt, sondern, weil an dem Tag dort die <strong>III. DARK METAL NIGHT</strong> stattfindet.</p>
<p><strong>BLUTSTURM</strong> und <strong>BLUTECK</strong> rütteln all jene, die schon fast gänzlich dem Winterschlaf verfallen sind, mit einem schwarzmetallischen Brett ordentlich wach. Weiter geht’s mit dem ziemlich einzigartigen Pagan/Black Metal der Bayern von <strong>THORMESIS</strong>, der sowohl mehrstimmige Klargesänge, als auch brachiale Instrumentale in sich birgt. Die Thüringer Skalden von <strong>ODROERIR</strong> tragen unter anderem Geschichten aus der Edda vor und entführen alle, die ihren Klängen lauschen, in eine längst vergangene Zeit. Und zu guter Letzt geben <strong>FINSTERFORST</strong> ihre Werke zum Besten. Ihr Black Forest Metal deckt von Partymucke bis Epos mittlerweile alles ab und verspricht eine spannende Show. Da ist garantiert für jeden etwas dabei!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/PLvjCzMrDps?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Also Anorak über den Wanst gezogen und nach Dresden gepilgert! Lasst euch diese Chance nicht entgehen! Denn von <strong>FINSTERFORST</strong> haben wir gelernt: Y<span style="font-family: Times New Roman,serif;">Ø</span><span style="font-family: Times New Roman,serif;">L</span><span style="font-family: Times New Roman,serif;">Ø!</span></p>
<p>DARK METAL NIGHT auf <a href="https://www.facebook.com/events/572589172895940/">Facebook</a></p>
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		<title>Preview Wolfszeit Festival</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Aug 2016 11:17:44 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ferienlager, Erholungsort oder doch ein Veranstaltungsschauplatz für Deutschlands größtes Festival im Bereich Pagan und Black Metal? Zum 10-jährigen Jubiläum lädt das WOLFSZEIT FESTIVAL wieder in den beschaulichen Ferienort Crispendorf/Schleiz im Thüringer Wald ein, welcher ein mal mehr das Basislager für tausende Metal-Jünger sein wird. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ferienlager, Erholungsort oder doch ein Veranstaltungsschauplatz für Deutschlands größtes Festival im Bereich <strong>Pagan und Black Metal</strong>? Zum <strong>10-jährigen Jubiläum</strong> lädt das <strong>WOLFSZEIT FESTIVAL</strong> wieder in den beschaulichen Ferienort Crispendorf/Schleiz im Thüringer Wald ein, welcher ein mal mehr das Basislager für tausende Metal-Jünger sein wird. Auch in diesem zehnten Jahr ließen sich die Veranstalter nicht lumpen und hauen den Fans ein gewaltiges Line-up um die Ohren, bei dem man nur noch vor der Bühne stehen will oder sogar muss. Mit <strong>SATYRICON</strong>,<strong> NARGAROTH</strong>,<strong> VARG</strong>,<strong> SOLSTAFIR</strong>,<strong> ARKONA</strong>,<strong> URFAUST</strong>,<strong> HEIDEVOLK</strong>,<strong> BLACK MESSIAH</strong>,<strong> HEIMDALLS WACHT </strong>oder<strong> EISREGEN</strong> lässt es wirklich nichts zu wünschen übrig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-6178 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/3683.1460882311.screen.jpg" alt="3683.1460882311.screen" width="485" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/3683.1460882311.screen.jpg 485w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/3683.1460882311.screen-214x300.jpg 214w" sizes="auto, (max-width: 485px) 100vw, 485px" /></p>
<p>Abgelegen in einem herrlichen Tal zwischen Wäldern und Wiesen, wird vom <strong>25.08.2016 bis zum 27.08.2016</strong> das Ende der Festivalsaison noch einmal ordentlich zelebriert. Der Vorverkauf ist beendet, <em>3-Tagestickets und normale Tagestickets sind aber ausreichend an der Abendkasse erhältlich</em>. Das Positive ist, dass euch nur eine große Hauptbühne erwartet, wodurch ihr keine Band verpassen könnt und auch nicht hin und her rennen müsst. Gezeltet wird gleich in der Nähe vom Gelände auf zwei Campingplätzen, was den Heimweg zum Zelt umso attraktiver gestaltet. Weiterhin findet ihr dort Toiletten und Duschen. Für das leibliche Wohl an Speisen und Getränken ist natürlich wie immer gesorgt. Auch die Sucht nach Bandmerch wird hier ausreichend gestillt. Neu ist ein Stand vom <strong>SILENCE MAGAZIN</strong>. Dort finden die <strong>Autogrammstunden</strong> der einzelnen Bands statt. Wann das Ganze passieren wird, wird rechtzeitig bekannt gegeben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-6267 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/wolfszeit-300x146.jpg" alt="wolfszeit" width="300" height="146" /></p>
<p>Eines steht schon mal fest: Ein Besuch bei uns lohnt sich schon jetzt, und wenn ihr nur einen kleinen Schnaps abgreifen könnt. Unser Redakteur <strong>CHRIS</strong> hat sich da einiges einfallen lassen. Wer neugierig geworden ist und Bock auf Bier, Metal, geile Musik und coole Leute bekommen hat und noch nicht auf dem <strong>WOLFSZEIT FESTIVAL</strong> war, der sollte jetzt schnellstens Urlaub einreichen und einfach mal vorbeischauen. Aktuelle Informationen zum Festival und die <strong>Running Order</strong> gibt es auf der offiziellen <a href="http://www.wolfszeit-festival.de/index.php?article_id=1&amp;lang=0">Wolfszeit</a> Homepage!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn du vor Ort sein solltest,  dann teile einfach das folgende Video und gewinne ein exklusives Treffen mit <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong>, <strong>FIRTAN, FIMBULVET</strong> oder <strong>DAVLIN</strong> auf dem <strong>Wolfszeit Festival 2016 &#8222;10th Anniversary&#8220;</strong>!</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: currentColor; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2FDerDPR%2Fvideos%2F1236306083067814%2F&amp;width=500&amp;show_text=true&amp;appId=223286101051475&amp;height=404" width="500" height="404" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was?                          Wolfszeit Festival</p>
<p>Wann?                        25.-27.08.2016</p>
<p>Wo?                            Ferienlager Crispendorf (Schleiz Thüringen)</p>
<p>Preis:                         80€ Abendkasse (Vorverkauf günstiger)</p>
<p>Genre:                       Pagan, Black, Viking</p>
<p>Bands:                      SATYRICON,  SOLSTAFIR,  VARG, EISREGEN,  ARKONA, HEIDEVOLK, NARGAROTH,</p>
<p>URFAUST,  IMPERIUM DEKADENZ,  HARAKIRI FOR THE SKY, HEIMDALLS WACHT,  NACHTBLUT,</p>
<p>OBSCURITY, BLACK MESSIAH,  WOLFCHANT, XIV DARK CENTURIS,</p>
<p>THRUDVANGAR,  FIMBULVET,  FIRTAN,  STRYDEGOR, THORMESIS,  DVALIN</p>
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