<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>triptykon Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/triptykon/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/triptykon/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 Aug 2017 11:55:51 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>triptykon Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/triptykon/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Party.San 2017 &#8211; Endlich zurück in der Hölle!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Aug 2017 11:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Abbath]]></category>
		<category><![CDATA[Aura Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Autopsy]]></category>
		<category><![CDATA[Azarath]]></category>
		<category><![CDATA[candlemass]]></category>
		<category><![CDATA[Cryptopsy]]></category>
		<category><![CDATA[Darkened Nocturn Slaughtercult]]></category>
		<category><![CDATA[Demilich]]></category>
		<category><![CDATA[demolition hammer]]></category>
		<category><![CDATA[desaster]]></category>
		<category><![CDATA[GOD DETHRONED]]></category>
		<category><![CDATA[Gruesome Stuff Relish]]></category>
		<category><![CDATA[Gut]]></category>
		<category><![CDATA[Hades Almighty]]></category>
		<category><![CDATA[inquisition]]></category>
		<category><![CDATA[Insomnium]]></category>
		<category><![CDATA[kalmah]]></category>
		<category><![CDATA[Kringa]]></category>
		<category><![CDATA[mantar]]></category>
		<category><![CDATA[Marduk]]></category>
		<category><![CDATA[Merciless]]></category>
		<category><![CDATA[Misthyrming]]></category>
		<category><![CDATA[Moonsorrow]]></category>
		<category><![CDATA[Mourning Beloveth]]></category>
		<category><![CDATA[Necrophobic]]></category>
		<category><![CDATA[NILE]]></category>
		<category><![CDATA[Overkill]]></category>
		<category><![CDATA[Possessed]]></category>
		<category><![CDATA[triptykon]]></category>
		<category><![CDATA[Uada]]></category>
		<category><![CDATA[Ultha]]></category>
		<category><![CDATA[URFAUST]]></category>
		<category><![CDATA[Vader]]></category>
		<category><![CDATA[Vital Remains]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=20916</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist August, es ist das zweite Wochenende im Monat und das heißt: das Party.San ruft! Wieder mal mit einem hochkarätigen Line Up der besten Bands bestückt, die der Black, Death und Thrash Metal zu bieten haben, ist es auch dieses Jahr ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/">Party.San 2017 &#8211; Endlich zurück in der Hölle!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist August, es ist das zweite Wochenende im Monat und das heißt: das <strong>Party.San</strong> ruft! Wieder mal mit einem hochkarätigen Line Up der besten Bands bestückt, die der Black, Death und Thrash Metal zu bieten haben, ist es auch dieses Jahr wieder oberstes Gebot, Schlotheim dem Erdboden gleich zu machen. Also haben sich die verehrten Kollegen <a href="https://silence-magazin.de/author/el-zecho/" target="_blank" rel="noopener">El Zecho</a>, <a href="https://silence-magazin.de/author/don-promillo/" target="_blank" rel="noopener">Don Promillo</a> und ich für drei Tage auf den Weg nach Thüringen gemacht, um diesem einzigartigen Festival erneut beizuwohnen.</p>
<h4 style="text-align: center;">Donnerstag, 10.08.2017:</h4>
<h4>Das Leben ist kein Ponyhof. Erst recht nicht, wenn man nicht rechtzeitig zum Festival ankommt. Aber was solls.</h4>
<p>Während ich das Gelände betrete, schlagen mir die letzten Töne der Isländer <strong>MISTHYRMING</strong> entgegen, die mich sogleich mit Ärger darüber erfüllen, zu spät gekommen zu sein, denn der Black Metal der Jungs macht ordentlich Atmospähre und Bock auf mehr. Hier muss ich zuhause definitiv nochmal reinhören. Besonders, da mir eben dieses auch von mehreren Seiten nahe gelegt wird.</p>
<p>So sind <strong>GOD DETHRONED</strong> dann die erste Band, die ich wirklich ernsthaft miterlebe, während ich mich durchs Infield bewege, durch großzügige Spenden das Fortbestehen von Relapse Records und Season of Mist gewährleiste und bekannte Gesichter sehe – und beleidige. Obwohl ich mich nie als Fan der Niederländer gesehen habe, muss ich doch zugestehen, dass sie es schaffen, nicht wenige Nacken ordentlich in Fahrt zu bringen. Dennoch haben es sich bereits die ersten wieder auf dem Rasen gemütlich gemacht und ruhen die Augen aus.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Kurz darauf treffe ich Kollegen <strong>Don Promillo</strong>, und zusammen machen wir uns auf den Weg zur nächsten Band.</p>
<p>Es folgt die vertonte Straßenschlacht aus dem Norden. <strong>MANTAR</strong> entern die Hauptbühne. Wo das kaputte Duo noch vor zwei Jahren im Zelt stand, haben es sich <strong>Hanno</strong> und <strong>Erinc</strong> heute zur Aufgabe gemacht, das <strong>Party.San</strong> im großen Stil zu zerlegen. Weapon of Choice dabei: Songs wie <em>&#8222;Astral Cannibal&#8220;</em>, <em>&#8222;Spit&#8220;</em> und <em>&#8222;Cross The Cross&#8220;</em>. Darüber, dass er völlig durch ist, macht Sänger und Gitarrist <strong>Hanno</strong> keinen Hehl, findet aber dennoch Zeit dazu, das ein oder andere Kompliment in Hinsicht auf Trinkfestigkeit und Asozialität an das Publikum zu richten – was ihm einige Mittelfinger einbringt. Obwohl mir die Songs irgendwann etwas durchschaubar vorkommen, machen die Jungs ordentlich Bock und sorgen nicht zuletzt durch ihre Ansagen für grinsende Gesichter. Mit der Ankündigung:</p>
<blockquote>
<h4><strong>„Wir wissen nicht viel &#8230; Wir sind Bremer. Aber wir wissen, wie wir die Stimmung mit einer Designerdroge namens Schnaps in unsere Richtung lenken können.“ &nbsp;</strong></h4>
</blockquote>
<p>lässt <strong>Hanno</strong> eine Flasche <strong>Jacky</strong> durchs Publikum gehen, bevor wenig später <em>&#8222;Era Borealis&#8220;</em> die Show beendet. Einziger Wermutstropfen für mich: das Fehlen von <em>&#8222;White Nights&#8220;</em> in der Setlist.</p>
<p>Es geht ins Zelt zu <strong>ULTHA</strong>. Mittlerweile hab ich die Band schon drei oder vier mal gesehen und ich könnte nicht sagen, dass auch nur ein Auftritt schlecht gewesen wäre. Und auch heute liefern die Kölner in gewohntem Maße ab. Wie immer in rotes Licht gehüllt, lassen <strong>ULTHA</strong> eine Wand auf das Publikum los, die für Bewegung und Euphorie sorgt. <em>&#8222;The Night took her right before my Eyes&#8220;</em> und <em>&#8222;Fear Lights The Path (Close To Our Hearts)&#8220;</em> sind unverzichtbar im Set verankert und jagen mir die ein oder andere Gänsehaut über den Rücken, während mir minutenlange Blastbeats entgegendonnern. So muss das! Für ein etwas bitter angehauchtes Schmunzeln sorgt, zumindest bei mir, die abschließende Ansage: „Viel Spaß euch bei <strong>INQUISITION</strong>!“ Galgenhumor fetzt immer.</p>
<p>Es folgen <strong>DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT</strong>, die bis auf Sängerin/Gitarristin <strong>Onielar</strong> komplett in (Überraschung) schwarz gekleidet sind. Erst nach dem ersten Song öffnet die Frontfrau dann ihren Schleier und entpuppt sich als der weiß gekleidete, blutüberströmte Dämon, der sie ist. Das Set der Westfalen weiß den Zuschauern zu gefallen, lässt mich jedoch relativ kalt. Das liegt zum einen daran, dass mir die Band nie wirklich was gegeben hat, zum anderen daran, dass der Sound leider nicht so gut ist, wie ich ihn auf dem <strong>Party.San</strong> sonst schon gehört habe. Sei es drum, zu der einsetzenden Dunkelheit bieten <strong>DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT</strong> heute einen stimmungsmäßig sehr passenden Soundtrack.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Teils heftige Wetterbedingungen haben wir vermutlich alle schon auf Festivals erlebt. Und dennoch zieht mir der bald darauf einsetzende Regen den letzten Zahn. <strong>URFAUST</strong> starten soeben in ihr Set, als der Himmel seine Schleusen öffnet. Trotz Funktionskleidung des ein oder anderen bekannten Arbeitsklamottenherstellers kriecht mir die Kälte in die Knochen und mein Versuch, mich in die erwartete Trance zu begeben, scheitert. Offenbar scheint es nicht wenigen so zu gehen wie mir, weswegen der Großteil des Publikums ins Zelt flüchtet. Nur eine überschaubare Menge Hartgesottener verbleibt bei <strong>URFAUST</strong> vor der Bühne, während ich mich auf den Heimweg mache. Einer muss ja die Kohle nach Hause bringen.</p>
<p><strong>Don Promillo</strong> hingegen hält weiter tapfer durch und ist von den folgenden <strong>OVERKILL</strong> schwer begeistert, wobei <em>&#8222;I hate you&#8220;</em> für ihn alles andere niederwalzt.<br />
<strong>ABBATH</strong> hingegen bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück und macht als Headliner des ersten Tages nur eine mäßige Figur.</p>
<h4 style="text-align: center;">Freitag, 11.08.2017:</h4>
<h4>&#8222;Frag mich mal, wie mein Freitag war? Wie warn dein Freitag? Ach, frag lieber nicht.&#8220;</h4>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: ich schaffe es am Freitag erst zu <strong>NILE</strong>&nbsp;aufs <strong>Party.San</strong>, aber das ist kein Problem. Ich mag meine Baustellen ja schließlich mit etwas Autobahn dazwischen.</p>
<p>Währenddessen genießen die Kollegen allerdings zahlreiche Bands, darunter die großartigen <strong>UADA</strong>, die von beiden als neuer Stern am Black Metal Himmel gefeiert werden und eine großartige Show abliefern. Auch zu <strong>KRINGA</strong> können mir beide nur Gutes berichten, besonders <strong>Don Promillo</strong> sieht in den Österreichern seine Überraschung des Wochenendes. Beide Bands waren in der Lage, das Zelt beträchtlich zu füllen. Umso bedauerlicher, dass ich beide verpasst habe.</p>
<p>Kommen wir zu <strong>NILE</strong>.</p>
<p><strong>Karl Sanders</strong> und Crew geben von Anfang an alles und begeistern mit Songs wie: <em>&#8222;Defiling The Gates of Ishtar&#8220;</em>, <em>&#8222;Kafir!&#8220;</em>, oder <em>&#8222;Sacrifice Unto Sebek&#8220;</em>. Neugitarrist <strong>Brian Kingsland</strong> ist mittlerweile bestens in die Band integriert und sorgt dafür, dass man den kürzlich ausgestiegenen <strong>Dallas Toller-Wade</strong> kaum vermisst. Auch, dass zwischenzeitlich die gesamte Saitenfraktion ins Mikro röchelt, sorgt bei mir für Laune, während <strong>George Kollias</strong> im Hintergrund alles zerlegt. Einziges Manko hier: wiederum der Sound. Das Problem ist schnell ausgemacht: die extrem tief gestimmten Gitarren der Ägyptologen-Deather sind in der Livesituation einfach kaum so zu mischen, dass sie wie auf Platte klingen.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Um den Legendenstatus der darauf folgenden <strong>CANDLEMASS</strong> weiß ich durchaus. Aber auch der ändert nichts daran, dass ich mit der Band absolut nichts anfangen kann. Vor der Bühne herrscht reges Treiben, das mir zeigt, dass ich mit der Meinung zwar nicht alleine dastehe, der Großteil der Festivalbesucher aber dennoch Gefallen an den Briten findet. Auch meine beiden Kollegen sind vor allem von der stimmlichen Leistung beeindruckt, während sich mir bei dieser die Fußnägel hochrollen. Aber da hat halt jeder so seine Präferenzen.</p>
<p>Und auch <strong>AUTOPSY</strong> sind eine Band, die höchstselten den Weg durch meine heimischen Boxen findet. Dennoch schaffen es die Amis heute Abend, sogar bei mir für ordentlich Stimmung zu sorgen. Old-schoolig und räudig scheppert sich das Quartett mit Songs wie <em>&#8222;Severed Survival&#8220;</em> und <em>&#8222;Torn From The Womb&#8220;</em> durch die eigene Diskographie und lädt als Headliner des zweiten Tages dazu ein, sich gepflegt gehen zu lassen, bis nichts mehr gepflegt ist. Dieser Aufforderungen kommen auch nicht wenige Besucher nach, was man dem ein oder anderen Genossen am nächsten Tag auch deutlich ansieht!</p>
<h4 style="text-align: center;">Samstag, 12.08.2017</h4>
<p>Extreme Wetterbedingungen sind auf dem <strong>Party.San</strong> nichts neues, und auch wenn der Regen tagsüber ziemlich zu nerven weiß, so sorgt er doch wenigstens dafür, dass man nicht schon um sechs aus dem Zelt kriechen muss, da es 37°C im Schatten sind.</p>
<p>Schwermütig und langsam startet der Samstag für uns im Zelt, da sich <strong>MOURNING BELOVETH</strong> auf die Bühne begeben haben, um die <strong>Party.San</strong> Besucher mit ihrem Death Doom zu beglücken. Oder eher nicht zu beglücken, denn hier regiert die pure Melancholie. Auch wenn ich die Songs wirklich gut finde, erleichtern sie mir das aufstehen – und wachbleiben – nicht unbedingt. Die langsamen Grooves sorgen trotzdem dafür, dass der Nacken die ersten rhythmisch erkennbaren Bewegungen mitmacht und ich mich irgendwann doch emotional mitreißen lasse.</p>
<p>Weiter gehts zu <strong>MERCILESS</strong>, an denen besonders Kollege <strong>Don Promillo</strong> Gefallen findet und völlig zu Recht feststellt: die Old School Fraktion auf dem diesjährigen <strong>Party.San</strong> lässt definitiv nichts anbrennen und sorgt für Eskalation. Richtig so!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch wenn <strong>HADES ALMIGHTY</strong> einiges an Fans vor die Bühne holen können: mein Fall ist es nicht. Der räudig-schleppende Black Metal der Norweger macht nichts wirklich falsch macht und gilt als Geheimtipp, dennoch: mir ist das alles irgendwie zu austauschbar und unspeziell. Vielleicht muss ich den Jungs noch mal ne Chance geben.</p>
<p>Danach ist es auf der Hauptbühne Zeit für kanadisch-kranken Death Metal. <strong>CRYPTOPSY</strong> treten an, um ihren Klassiker „None So Vile“ in Gänze vorzutragen. Und das gelingt dem Quartett mit Bravour! Technisch geht hier zu keiner Sekunde etwas daneben, was dafür sorgt, dass die Jungs einen Abriss sondergleichen zelebrieren. Sogar<strong> El Zecho</strong> ist schwer begeistert, da ihm die Texte völlig unter die Haut gehen. (&#8222;Also neben &#8222;ÖÖH&#8220; und &#8222;ÖHH ÖÖH ÖÖÖÖÖÖH&#8220; haben mir besonders &#8222;ÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖH&#8220; und &#8222;ÖÖÖÖH ÖÖÖH ÖH ÖH ÖH ÖÖÖÖÖÖH&#8220; gefallen&#8220;)</p>
<p>Es folgen <strong>INQUISITION</strong>. Schon mehrfach hab ich versucht, mich an die Mucke des amerikanischen Duos heranzuarbeiten. Und seit je her kann ich diesen Gesang einfach nicht ernst nehmen. Somit bin ich gefühlt der Einzige, der das Infield verlässt, während Hunderte Menschen hereinströmen. Die Kollegen <strong>Zecho</strong> und <strong>Promillo</strong> sind hingegen schwer begeistert von dem Brett, das von nur zwei Leuten geliefert wird und feiern das Set der Amis bei bestem Sound. Einzige Negativpunkte: die Songauswahl, die wohl besser hätte sein können und der recht frühe Slot, da bei Tageslicht nur bedingt die Atmospähre aufzukommen vermag, die es gebraucht hätte.</p>
<p>Die nächste Band, die ich sehen kann, sind <strong>INSOMNIUM</strong>. Dass <em>&#8222;Winter&#8217;s Gate&#8220;</em> ziemlich gefeiert wurde, ist auch an mir nicht vorbei gegangen. Dennoch habe ich die Band schon seit einigen Jahren aus den Augen verloren. Der Auftritt auf dem heutigen <strong>Party.San</strong>&nbsp;ist allerdings wirklich hervorragend, und baut eine Atmosphäre auf, die mich sofort packt. Der Sound der Finnen hebt sich selbstredend völlig von dem Großteil der anderen Bands des Festivals ab, sorgt durch den kühlen, emotionalen und melancholischen Grundton der <em>&#8222;Winter&#8217;s Gate&#8220;</em> Songs jedoch für eine willkommene Abwechslung, die mir dauerhaft im Gedächtnis bleibt.</p>
<p>Mit <strong>DESASTER</strong> nähern wir uns langsam aber sicher dem Ende des Abends. Vor allem Frontmann <strong>Sataniac</strong> ist gut drauf und zu scherzen aufgelegt, was die Meute, die sich zahlreich vor der Bühne eingefunden hat, noch mehr in Feierlaune bringt. Der Sound ist hervorragend und generell wirkt die Show der Koblenzer noch ein Eckchen lauter, als die vorherigen Bands. Schließlich wird das Set mit <em>&#8222;Metalized Blood&#8220;</em> beendet, nach dessen letzten Tönen noch einige Minuten vergehen, bis sich das Publikum wieder einigermaßen beruhigt hat.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Einen absoluten Höhepunkt für mich stellen nun <strong>POSSESSED</strong> dar, die ab Sekunde 1 nichts anbrennen lassen. Nach dem Opener <em>&#8222;Confessions&#8220;</em> folgt das grandiose <em>&#8222;The Eyes Of Horror&#8220;</em>. Ich bin sofort gefesselt. Frontsau <strong>Jeff Becerra</strong> ist trotz Querschnittslähmung nicht zu halten und sorgt mit unglaublicher Bühnenpräsenz und gezielten Ansagen für beste Stimmung.</p>
<blockquote>
<h4>„Do you wan&#8217;t it faster? Do you wan&#8217;t it louder? More Satan?!?“</h4>
</blockquote>
<p>Bei bestem Sound und mit Songs wie <em>&#8222;Swing of the Axe&#8220;</em> und <em>&#8222;The Exorcist&#8220;</em> nähert sich die Band viel zu schnell dem Ende ihres Sets, bevor das Publikum bei dem unverzichtaren <em>&#8222;Death Metal&#8220;</em> nochmal völlig ausrastet.</p>
<p><strong>MARDUK</strong> sind eine Band, mit der ich eigentlich kaum etwas anfangen kann. Dachte ich zumindest immer. Denn obwohl ich das Gefühl hab, dass <strong>MARDUK</strong> so ziemlich immer und überall spielen, machen die drei ersten Songs <em>&#8222;Panzer Division Marduk&#8220;</em>, <em>&#8222;Frontschwein&#8220;</em> und <em>&#8222;The Blond Beast&#8220;</em> ziemlich Laune, da diesmal auch der Sound besser ist, als bei zahlreichen anderen <strong>MARDUK</strong>-Konzerten, die ich schon gesehen habe. Darüber hinaus ist eigentlich alles wie immer. Geschwindigkeit ist Trumpf, Feuer hier, Feuer da und <strong>Mortuus</strong> beleidigt das Publikum am laufenden Band als bemitleidenswerte, dreckige Maden. <strong>MARDUK</strong> werden nie meine Lieblingsband werden, aber dieser Auftritt war mehr als solide!</p>
<p>Schon die Absage von <strong>MORBID ANGEL</strong> habe ich mit einem Seufzen hinnehmen müssen, dass dafür nun <strong>TRIPTYKON</strong> eingesetzt wurden, hat bei mir auch nicht wirklich für Begeisterungsstürme gesorgt. Kurzum: die Schweizer enttäuschen mich. Ich finde es problematisch, als Ersatz für eine Death Metal Band eine Black/Doom/wasauchimmer Band zu holen. Auch wenn <strong>TRIPTYKON</strong> gemeinhin ziemlich gefeiert werden, gelingt es dem Quartett um <strong>Tom G. Warrior</strong> nicht, mich zu fesseln, weswegen ich das Infield schon vorzeitig mit dem Gefühl verlasse, dass das <strong>Party.San</strong>&nbsp;so zumindest für mich keinen optimalen Abschluss gefunden hat. Aber letzten Endes kann man es wohl auch nicht immer jedem recht machen.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h4 style="text-align: center;">Party.San 2017 Das Fazit</h4>
<p>Auch in diesem Jahr hat sich das Schlotheimer Festival einen besonderen Platz in meinem Herzen bewahrt. Wie so oft gab es Überraschungen und Bands, die ich vorher nicht auf dem Schirm hatte. Generell muss man sagen, dass der Old School-Faktor in diesem Jahr ziemlich hoch war, die betreffenden Bands aber fast ausnahmslos liefern konnten. Auch in puncto Black Metal konnten viele Bands glänzen, wobei hier, wie so oft, vor allem die kleinen Namen begeistern konnten. Selbstverschuldet musste ich in diesem Jahr <strong>DEMILICH</strong> und <strong>VITAL REMAINS</strong> verpassen, was immernoch an mir nagt, darüber hinaus jedoch waren <strong>CRYPTOPSY</strong>, <strong>INSOMNIUM</strong> und <strong>POSSESSED</strong> für mich die absoluten Gewinner!</p>
<p>Auch in diesem Jahr muss ich hervorheben, dass die Preisentwicklung im Vergleich zu anderen Festivals nach wie vor vertretbar ist und deutlich hinter den Vermögen zurückbleibt, die man auf anderen Festivals für die Verpflegung aufbringen muss.&nbsp;</p>
<p>Bereits jetzt sind die ersten Bands für das nächste Jahr bestätigt, die schon einiges zu versprechen wissen. Als da wären:&nbsp;<strong>WATAIN</strong>, <strong>TANKARD</strong>, <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong>, <strong>REVENGE</strong>, <strong>TOXIC HOLOCAUST</strong>, <strong>BENIGHTED</strong> und <strong>UNANIMATED.</strong></p>
<p>Also bis nächstes Jahr, wenn es wieder heißt:</p>
<h4 style="text-align: center;">Welcome To Hell!</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/PartySanOpenAir666/" target="_blank" rel="noopener">Party.San Open Air Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/">Party.San 2017 &#8211; Endlich zurück in der Hölle!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Senf der Woche #23 &#8211; KUNST ODER KOTZE?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jul 2017 07:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[albumcover]]></category>
		<category><![CDATA[Deafheaven]]></category>
		<category><![CDATA[Heaven Shall Burn]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Metallica]]></category>
		<category><![CDATA[PINK FLOYD]]></category>
		<category><![CDATA[senf der woche]]></category>
		<category><![CDATA[triptykon]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=18925</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze/">Senf der Woche #23 &#8211; KUNST ODER KOTZE?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-18925"></span><br />
<strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Puristisch, fantastisch, blutig, obszön &#8211; Was macht für dich ein geiles Album-Cover aus? Und welche Artworks dienen eher als Brechmittel?</strong></p>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/jonas/" target="_blank" rel="noopener">Jonas</a>&nbsp;</b>meint:</span></p>
<p>In jedem Genre gibt es <strong>Sättigungserscheinungen</strong> &#8211; <strong>auch bei den Artworks</strong>. Dass gerade Alben herausstechen, bei dessen Layout sich Mühe gegeben wurde, dürfte keine Überraschung sein. Es reicht daher nicht,<strong> so viele Totenköpfe wie möglich</strong> auf die Leinwand zu hauen oder sich einfach <strong>grinsend mit einer Melone auf dem Kopf</strong> ablichten zu lassen.</p>
<p>Desto einfacher die Leute das Album mit dem Künstler und – ganz wichtig – mit der Musik verbinden können, desto größer ist die Chance, dass auch Leute über dich stolpern, die nur das Cover sehen. Ein<strong> gutes Cover illustriert dabei so stark die Atmosphäre des Albums</strong>, dass es unabdingbar für den Konsum der Musik wird. Dadurch lässt sich erklären, warum es <strong>so viele ähnliche Artworks in einem Genre</strong> gibt: Die Musik gleicht sich ja schließlich auch.</p>
<p>Genug der Theorie, welche Alben schaffen es diese Atmosphäre zu vermitteln oder auch einfach mal zu brechen und durch ihren <strong>Wiedererkennungswert</strong> zu bestechen?</p>
<p>Ein gutes Beispiel dafür sind die beiden letzten Alben von <strong>DEAFHEAVEN</strong>, die die <strong>Shoegaze-Ästhetik</strong> so stark in den Vordergrund drängen, dass beim bloßen Ansehen der Gedanke an Black Metal in den Hintergrund rückt. Aber auch <strong>PINK FLOYD</strong> haben ihre Musik mit <strong>unverkennbaren und ikonischen Bildern</strong> hinterlegt, die ganz ohne ein Logo auskommen. Ihr merkt: Ein gutes Album-Cover zu erstellen, ist schwer, aber am Ende entscheidet der <strong>persönliche Geschmack</strong>!</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/lucfrancois/" target="_blank" rel="noopener">Luc</a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Album-Cover sind im besten Fall <strong>Verkaufsgarant und Kunstwerk zugleich</strong>, haben selbst Etwas zu sagen oder wirken als <strong>Sprachrohr für die Musik</strong>. Auf jeden Fall gehören sie mit zum Gesamtwerk, auch wenn sie nicht immer zielgenau auf die Musik zugeschnitten werden. <strong>TRIPTYKON</strong> etwa setzen auf Motive des verstorbenen <strong>Hansruedi Giger</strong>, und es wirkt wie das perfekte Doppel.</p>
<p>Nun kann man Artworks <strong>aus verschiedenen Gründen gut oder schlecht finden</strong>: Verfehlt das Motiv die Stimmung der Musik? Funktioniert es als <strong>eigenständiger Blickfang</strong>? Hat es eine <strong>Aussage</strong>, oder sieht es <strong>nur schön</strong> aus? Wo sich die Scheiben früher zum Teil noch über das Artwork verkauften, ist es heute einfacher, dem Konsumenten eine Hörprobe an den heimischen Rechner zu liefern und somit die Musik für sich selbst sprechen zu lassen. Dennoch sind Ton und Bild längst fest verwachsen, und <strong>der erste Eindruck ist im Normalfall auch ein optischer</strong>. Wer klickt schon auf einen Link, den ein <strong>billig hingeschludertes Photoshop-Werk</strong> ziert?</p>
<p>Ob es <strong>heute noch viele Cover-Käufe</strong> gibt, kann ich aus dem Stegreif nicht sagen. Dass zumindest in meinem Hinterkopf <strong>das Frontmotiv mein Empfinden beim Hören</strong> eines Albums häufig etwas <strong>aufschönt oder in die Tiefe zieht</strong>, steht dagegen fest.</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/preusse/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Julian</strong></a>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Jetzt muss man sich hier auch noch ganz intellektuell über Kunst äußern oder wie? Ich dachte, das mit der Musik sei schon kulturell wertvoll genug… Nun, wie dem auch sei, Metal ist ja wie wir alle mitbekommen haben, nicht einfach nur Musik die auf eine Platte gepresst oder CD gespielt ist. Nein,&nbsp;<strong>Metal lebt auch von Kunst</strong>, also „richtiger“ Kunst. So mit Pinseln, Stiften und vielen bunten Farben. Vor allem die Cover der Alben können echt hochanspruchsvolle Werke sein. Oder eben genau das Gegenteil: Langweilig, öde und vielleicht einfach nur ekelhaft.</p>
<p>Wenn ich mir mal so die Sammlung in meinem Regal ansehe, dann wirken einige Cover, als ob sich hier ein <strong>van Gogh</strong> oder ein <strong>zutiefst expressionistischer Künstler</strong> mal so richtig austoben konnte. <strong>Ästhetik des Hässlichen</strong> eben. Totenschädel, die obszöne Fratzen ziehen, irgendwelche <strong>scheintoten und menschenähnlichen Viecher namens Eddie</strong> und <strong>soldatische Kampfszenen</strong> prägen die Mehrheit der Silberlinge in meinem Regal. Na, wer von euch hat erraten, was bei mir alles so rum steht?</p>
<p>Aber nicht nur die klassischen Stile der Kunst finden Einzug, sondern auch moderne. Darunter&nbsp;<strong>Fotomontagen</strong>&nbsp;wie bei&nbsp;<strong>METALLICA</strong>s&nbsp;„Hardwired To Self-Destruct“,<em>&nbsp;</em>oder das Digitalfoto eines Berges bei <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>&nbsp;haben einen künstlerischen Gehalt.</p>
<p>Grundsätzlich macht ein gutes Cover <strong>die Geschichte dahinter und natürlich das Motiv</strong> aus. Niemand kauft ein Album mit einem schnöden schwarzen Cover. (Anm. Alex: &#8222;The Black Album&#8220; von <strong>METALLICA </strong>hat sich über 16 Millionen Mal verkauft und ist damit das meist-verkaufte Album der letzten 25 Jahre. Ätsch.)&nbsp;&nbsp;Aber mal ehrlich, <strong>braucht man Fotos verstümmelter und blutiger Leichen als Cover?</strong> Obwohl es <strong>Aufmerksamkeit</strong> erregt, finde ich sowas einfach nur <strong>abstoßend</strong>. Das muss echt nicht sein.</p>
<h3>HIER FINDET IHR DIE TOP 5&#8230;&nbsp;</h3>
 [<a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h3>&#8230;UND WORST 5 ALBUM-COVER UNSERER AUTOREN:</h3>
 [<a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze/">Senf der Woche #23 &#8211; KUNST ODER KOTZE?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>3</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Primitive Wut &#8211; VALBORG</title>
		<link>https://silence-magazin.de/primitive-wut-valborg/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=primitive-wut-valborg</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/primitive-wut-valborg/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Apr 2017 05:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Celtic Frost]]></category>
		<category><![CDATA[Death Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[ekpyrosis]]></category>
		<category><![CDATA[Groove]]></category>
		<category><![CDATA[lupus lounge]]></category>
		<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Prophecy Productions]]></category>
		<category><![CDATA[Rammstein]]></category>
		<category><![CDATA[triptykon]]></category>
		<category><![CDATA[valborg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=15827</guid>

					<description><![CDATA[<p>VALBORG – Endstrand Veröffentlichungsdatum: 07.04.2017 Dauer: 44 Min. Label: Prophecy Productions / Lupus Lounge Stil: Doom/Dark/Death Metal Die Bonner-Band VALBORG ist wahrhaftig ein Chamäleon im metallischen Gewand. Regierte auf den ersten Alben noch ein experimenteller Mix aus dunklem und dreckigen Metal, so ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/primitive-wut-valborg/">Primitive Wut &#8211; VALBORG</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VALBORG</strong> – Endstrand<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.04.2017<br />
Dauer: 44 Min.<br />
Label: Prophecy Productions / Lupus Lounge<br />
Stil: Doom/Dark/Death Metal</p>
<p><span id="more-15827"></span></p>
<p>Die Bonner-Band <strong>VALBORG</strong> ist wahrhaftig ein Chamäleon im metallischen Gewand. Regierte auf den ersten Alben noch ein experimenteller Mix aus dunklem und dreckigen Metal, so stimmte das Trio auf der letzten Langspielplatte &#8222;Romantik&#8220; weitaus ruhigere Töne an. Düstere Synthies bildeten das Fundament für morbide Stücke, bei denen vor allem die Atmosphäre eine große Rolle spielte. Tabula Rasa, alles auf neu. Mit ihrem aktuellen Album &#8222;Endstrand&#8220; knallen <strong>VALBORG</strong> allen Hörern ein Stück extrem krachige und derbe Musik vor den Latz.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Scharfes Eisen</h4>
<p>Doch eins nach dem anderen. Schon auf dem Coverartwork &#8222;grinst&#8220; mich ein Totenschädel mit einer Art Stahlhelm auf dem Haupt an, im ansonsten sehr minimalistisch gehaltenen Motiv. Dies wirkt zum einen finster und grimmig, zum anderen jedoch auch ein wenig komödiantisch und ironisch. Dies wird mit Sicherheit auch für das stehen, was mich musikalisch auf &#8222;Endstrand&#8220; erwartet.</p>
<p>Ein heftiges Gitarrenfeedback geleitet in das Album und eine gnadenlos monotone Bassdrum gesellt sich dazu, bis schlussendlich die extrem fetten und groovigen Gitarren den Song <em>&#8222;Jagen&#8220;</em> eröffnen. Simpelste Beats, harte Gitarren, ein wenig Elektronik und häufig verzerrter Gesang vermischen sich zu einer extrem kurzweiligen Mixtur. Die folgenden Songs führen diese Rezeptur konsequent fort, lassen gelegentlich Zeit für kurze Verschnaufspausen, stampfen meist jedoch erbarmungslos voran. <em>&#8222;Blut am Eisen&#8220;</em> und das Song-Duo <em>&#8222;Beerdigungsmaschine&#8220;</em>/<em>&#8222;Stossfront&#8220;</em> perfektionieren diese häufig enggesteckte Stilistik und laden zum absolut headbangtauglichen Abgehen ein.</p>
<p>Mit<em> &#8222;Bunkerluft&#8220;</em> (genialer Bass-Sound) und<em> &#8222;Geisterwürde&#8220; </em>(ein wenig an <strong>CELTIC FROST</strong> zu &#8222;Monotheist&#8220;-Zeiten erinnernd) wird zum einen die Mitte des Albums markiert und zum anderen eine Verbindung zu den ruhigeren Tönen der Vorgängerscheibe &#8222;Romantik&#8220; hergestellt. Dies stellt eine willkommene Abwechslung dar und rettet &#8222;Endstrand&#8220; zu diesem Zeitpunkt vor einer zu starken Gleichförmigkeit. Die klar gesprochenen Verse, wie etwa: &#8222;Gehirne aus Kristall &#8211; Warten tausend Jahre lang&#8220;, erinnern in ihrer Kuriosität immer wieder an das ebenfalls aus Bonn stammende Projekt <strong>EKPYROSIS</strong>, welches wie auch <strong>VALBORG</strong> aus Musikern des <strong>Zeitgeister Kollektivs</strong> besteht und damit nicht nur stilistische, sondern auch personelle Überschneidungen aufweist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-16043 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/16715943_1244354748952779_9208773768613182774_o-300x203.jpg" width="600" height="406" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/16715943_1244354748952779_9208773768613182774_o-300x203.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/16715943_1244354748952779_9208773768613182774_o-1024x693.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/16715943_1244354748952779_9208773768613182774_o-750x508.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/16715943_1244354748952779_9208773768613182774_o.jpg 2048w" sizes="(max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<h4>&nbsp;</h4>
<h4>Monoton und minimal</h4>
<p>Die restlichen Songs schlagen in eine ähnliche Kerbe wie die ersten Stücke und spiegeln das Album auf eine scheinbar bewusst konzipierte Art und Weise. Dies empfinde ich als Fluch und Segen zugleich. Auf der einen Seite rockt das Album straight durch und macht einfach Spaß. Auf der anderen Seite verlieren sich am Ende der Platte die Lieder für mich jedoch zu sehr in einer steten Gleichförmigkeit. Nachdem <em>&#8222;Atompetze&#8220;</em> noch einmal mit einem gewissen <strong>RAMMSTEIN</strong>-Vibe aufhorchen lässt, können <em>&#8222;Strahlung&#8220;</em> und <em>&#8222;Exodus&#8220;</em> leider keine neuen Akzente mehr setzen. Erwähnenswert ist noch der Track <em>&#8222;Plasmabrand&#8220;</em>, zu dem ein stylisches und &#8211; in die allgemeine Ästhetik passend &#8211; unterstreichendes Musikvideo gedreht wurde.</p>
<p>Der Wut und Aggression der Songs wird die Albumproduktion schlussendlich mehr als gerecht. Der Bass dröhnt, das Schlagzeug mit seinem kultigen, dumpfen Snaresound donnert wuchtig und die Gitarren braten enorm mächtig vor sich hin. Der Gesang klingt aggressiv und abwechslungsreich und die noisigen Elektrospielereien fügen den simplen Kompositionen eine Brise Extravaganz hinzu. Ich bin gespannt, wie es mit <strong>VALBORG</strong> in Zukunft weitergehen wird, denn die drei Musiker pfeifen auf Konventionen und ziehen ihr Ding konsequent durch. &#8222;Endstrand&#8220; ist auf alle Fälle eines &#8211; nämlich ein erbarmungslos, eigensinniges und eingängiges Stück Metalmusik!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Ko34-M56loA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/valborgband">Facebook</a><br />
<a href="https://valborg.bandcamp.com/album/endstrand">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/primitive-wut-valborg/">Primitive Wut &#8211; VALBORG</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/primitive-wut-valborg/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-05-02 12:30:46 by W3 Total Cache
-->