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	<title>uk Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Apr 2019 07:58:22 +0000</lastBuildDate>
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	<title>uk Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>POLAR &#8211; ein neuer Stern?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Apr 2019 05:12:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Nova]]></category>
		<category><![CDATA[polar]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Polarstern diente dem Menschen schon immer zur Orientierung.<br />
Aber wie orientiert sich die Band POLAR? Arschkalte Hammermucke oder doch hoffnungslos verloren?</p>
<p>Wir zeigen, wo die Wahrheit zu finden ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/polar-nova/">POLAR &#8211; ein neuer Stern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">POLAR &#8211; &#8222;Nova&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 06.04.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 42:16 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Arising Empire<br />
<strong>Genre:</strong> Metalcore / (Post) Hardcore </div></div></div></p>
<p>November letzten Jahres bei der <a href="https://silence-magazin.de/never-say-die-tour-2018-das-finale-in-leipzig" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Never Say Die Tour</a> in Leipzig. Ich erlebe <strong>POLAR</strong>, eine mir bis dahin unbekannte Band, die ordentlich Stimmung verbreiten konnte. Ich kann mich erinnern, wie neue Songs gespielt wurden, welche von einem bald erscheinenden Album stammen. Dieses liegt nun mit &#8222;Nova&#8220; vor und aufgrund meiner Anwesenheit bei besagtem Event möchte ich da natürlich sehr gern mal reinschnuppern.&nbsp;</p>
<h4>Soweit, so gut</h4>
<p>Die Band hat intern wohl eine ziemliche Mitgliederrotation durchlaufen, befindet sich aber nun in einer finalen Besetzung, welche auch für <strong>neue Impulse</strong> sorgen soll. Mit dem aktuellen Werk will man die Vergangenheit bis hierher hinter sich lassen und einen <strong>Neuanfang</strong> starten. Nach ein paar Songs über Kopfhörer genossen, muss ich sofort den <strong>druckvollen Sound</strong> loben. Das klingt schon alles richtig sauber und klar produziert und weiß an allen Ecken und Enden zu überzeugen. Erwähnenswert sind definitiv auch die <strong>Melodien</strong>. Alles greift super ineinander und harmoniert praktisch durchgängig auf <strong>hohem Niveau</strong>. Ich muss auch sagen, dass ich eine derart gelungene <strong>Mischung aus Metalcore und Hardcore</strong> bisher selten gehört hab. Warum erzähl ich euch aber direkt zu Beginn eigentlich vom Sound? Das mach ich doch sonst nicht. Das hat leider den Grund, dass es <strong>ein großes ABER</strong> gibt und ich erstmal die guten Nachrichten verbreiten wollte.&nbsp;</p>
<h4>Die Kehrseite</h4>
<p>Bereits bei oben erwähnter Veranstaltung konnten mich die <strong>Vocals</strong> nicht überzeugen. Sowas muss ja nix heißen, kann ja auf Platte ganz anders sein. Ist es aber leider in diesem Fall nicht. Ich komme einfach nicht mit den <strong>Shouts</strong> klar. Ebenso stören mich die <strong>hardcore-typischen Gesänge</strong> auf die Dauer sehr. Sänger <strong>Adam</strong> versteht sein Handwerk absolut, das will ich gar nicht in Frage stellen. Meinen Geschmack trifft das aber so leider null. Und da liegt nun mein Problem. Das Album könnte mir wirklich gefallen, doch ein so <strong>dicker Minuspunkt</strong> wiegt dann leider sehr schwer, das kann man ja nicht einfach wegignorieren. Alles sehr schade, denn gerade ein Song wie das als Video ausgekoppelte <em>&#8222;Drive&#8220;</em> könnte so genial sein&#8230;&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/9DwcP8LoczE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/polaruk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">POLAR im facebook</a></p>
<p><a href="https://www.instagram.com/polaruk/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Polar auf Instagram</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/polar-nova/">POLAR &#8211; ein neuer Stern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>THE RUN UP &#8211; Good Friends, Bad Luck</title>
		<link>https://silence-magazin.de/the-run-up-good-friends-bad-luck/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=the-run-up-good-friends-bad-luck</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 22 Sep 2018 10:11:40 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Bristol]]></category>
		<category><![CDATA[HOT WATER MUSIC]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[rise against]]></category>
		<category><![CDATA[The Flatliners]]></category>
		<category><![CDATA[The Run Up]]></category>
		<category><![CDATA[uk]]></category>
		<category><![CDATA[ZSK]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sonne scheint, der Wind weht um die Ohren - Skater-Wetter würd ich sagen...<br />
Passend dazu haben wir uns THE RUN UP gegeben und diese smarte EP in den Gehörgang gepresst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-run-up-good-friends-bad-luck/">THE RUN UP &#8211; Good Friends, Bad Luck</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>THE RUN UP &#8211; &#8222;Good Friends, Bad Luck&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;28.09.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;14 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Uncle M Music / Real Ghost Records<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Punk-Rock/Melodic Punk</div></div></div>
<p>Kennt ihr die Melodic-Punk Band <strong>THE RUN UP </strong>aus dem fernen Bristol?</p>
<blockquote><p>Wenn nicht, solltet ihr sie jetzt besser kennenlernen.</p></blockquote>
<p>Die neue Fünf-Track-EP der Jungs aus England trägt den Namen „Good Friends, Bad Luck“ und ihre erste Single <em>„The Upside Of Being Down“</em> lässt auf sehr hohe Qualität hoffen.</p>
<p>Direkt der Opener, welcher mit <em>„Good Friends, Bad Luck“</em> ebenfalls der Titeltrack ist, überrascht sehr. Dieser Song ist nämlich eine Art Intro zu ihrer bereits genannten Singleauskopplung. Die fünf Jungs lassen den Hörer hier direkt wissen, dass man eher traurige und schlechte Zeiten auch mit fröhlichen und sehr hellen Melodien unterlegen kann. So startet das Intro melodisch und eingängig mit einem Konvolut aller Instrumente und im ersten <strong>„richtigen“</strong> Song setzt dann auch der Sänger, <strong>Larry</strong>, ein. Die Vocals des Frontmanns unterstreichen dabei die Instrumentierung noch einmal sehr fett und kreieren durch rausgerufene Lyrics und ein durchgehend fröhliches Gitarrenspiel, eine musikgewordene Freude.</p>
<p>Beim ersten Durchhören bleibe ich sogar direkt an einem Song hängen, <em>„Chasing Ghosts“</em> packt mich und lässt mich einfach nicht mehr los. Ich verspüre immer wieder den Anflug von Gänsehaut, sobald eben dieser läuft. Der Song erinnert mich stark an die Zeit, in der ich Punk entdeckt habe. Damals liefen Bands wie <strong>RISE AGAINST</strong> und <strong>ZSK</strong> rauf und runter &#8211; und dieser Song wirkt wie aus dieser Zeit gegriffen, mit seinen temporeichen Gitarren und dem perfekt passenden Gesang.<br />
<em>„Chasing Ghosts“</em> hebt sich auch durch seinen hervorragenden Refrain ab, welcher nach dem zweiten Durchlauf in einer Bridge mündet. Diese lässt mich einfach nur sprachlos zurück, schon das erste Mal als ich sie hörte. Die Instrumente werden reduziert und <strong>Larry</strong>s hervorragende Stimme damit unterstrichen. Das ist nicht nur emotional, sondern auch <strong>musikalisch fantastisch</strong>, da es sehr lang im Kopf hängenbleibt.</p>
<p>Leider fällt dadurch der Song <em>„Captain“</em> etwas in den Hintergrund &#8211; was keineswegs schlimm ist, da er allein von seiner Qualität sehr zum Gesamtkonstrukt passt. Er hebt sich nur nicht genug ab, um mit den anderen mithalten zu können. Abgeschlossen wird die EP dann nach knapp 14 Minuten mit <em>„Keep Going“</em>, welcher mich zwar zufrieden, aber auch etwas unruhig zurücklässt. Ich fühle mich von der Länge der EP dann doch etwas überrumpelt.</p>
<p>„<em>Keep Going“</em> hört sich sehr nach einem letzten Song an und hat eine leichte Farewell-Stimmung: Es ist ein Lied, welches man hört, wenn man in einem Zug sitzt und ein letztes Mal auf den Ort blickt, aus dem man gerade herausfährt.</p>
<blockquote><p>Ein Fazit zu ziehen, fällt mir nun recht leicht.</p></blockquote>
<p><strong>THE RUN UP</strong> schaffen es, mich mit 4 Songs und einem Intro zu überzeugen und ich möchte am liebsten direkt noch mehr hören. Die Texte sind wundervoll geschrieben, die Instrumente passen hervorragend zu der Stimme und eben diese setzt der Scheibe durch ihre Emotionskeule eine Kirsche auf das Häubchen. Alles zusammen ergibt ein sehr melodisches Punk-Konstrukt, welches man heute in dieser Form doch etwas länger suchen muss.</p>
<p>Meine einzige Kritik ist, dass man nach dem Hören einfach Lust auf mehr hat. Die EP ist nämlich mit vier Songs (plus Intro) etwas kurz geraten!</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><em><strong>Dies ist ein Gastbeitrag von: Dave M.</strong></em></p>
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		<title>HAEMA &#8211; Halbes Album, halb so gut</title>
		<link>https://silence-magazin.de/haema-halbes-album-halb-so-gut/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=haema-halbes-album-halb-so-gut</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Rudi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2017 07:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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		<category><![CDATA[Groove Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Haema]]></category>
		<category><![CDATA[Insurrection]]></category>
		<category><![CDATA[NuMetal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HAEMA&#160;&#8211; Insurrection (EP) Veröffentlichungsdatum: 31.10.2017 Dauer: 17:04 Label: Sliptrick Records Genre: Groove Metal, Nu Metal Northamptonshire, UK &#8211; malerische Cottages, endlose ländliche Weiten, mittelmäßiger Drittliga-Fußball. Kurz gesagt, die perfekte zentralenglische Idylle. Die Stille, welche die ehrwürdigen anglikanischen Bauten der Grafschaft bisher umgab, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HAEMA&nbsp;</strong>&#8211; Insurrection (EP)<br />
Veröffentlichungsdatum: 31.10.2017<br />
Dauer: 17:04<br />
Label: Sliptrick Records<br />
Genre: Groove Metal, Nu Metal</p>
<p id="firstHeading" class="firstHeading" lang="de">Northamptonshire, UK &#8211; malerische Cottages, endlose ländliche Weiten, mittelmäßiger Drittliga-Fußball. Kurz gesagt, die perfekte zentralenglische Idylle. Die Stille, welche die ehrwürdigen anglikanischen Bauten der Grafschaft bisher umgab, soll jedoch bald gebrochen werden. An Halloween will das Quartett <strong>HAEMA</strong> seinen <strong>kleinen, aber feinen</strong> musikalischen Orkan namens &#8222;Insurrection&#8220; auf die Massen loslassen. Ob die Jungs die Chance ergreifen, bald <strong>ganz oben</strong> in den Suchergebnissen über die Grafschaft aufzutauchen? Oder bleiben sie im Schatten des Antlitzes von Großbritanniens größtem Marktplatz verborgen?</p>
<p lang="de">Im Kontrast zu den eben genannten Bauwerken aus vergangenen Jahrhunderten beginnt &#8222;Insurrection&#8220; mit tiefen elektronischen Impulsen. &#8222;<em>Eden</em>&#8220; nimmt sich jedoch nur wenig Zeit, diese elektronischen Spielereien weiter zu vertiefen, ehe <strong>die ersten Ausläufer</strong> des Orkans hereinbrechen. Wie aus dem Nichts stellen sich dir harte Shouts auf noch härteren Gitarren in den Weg und lassen dich für den ersten Moment nicht mehr gehen. Der Griff lockert sich jedoch schon nach den ersten Minuten. Der Track schafft es <strong>nicht, im Ohr</strong> zu bleiben, da weder ein eingängiger Refrain noch auflockernde Zwischenspiele vorhanden sind und überzeugen könnten. Der Song verläuft somit einfach im Sand.</p>
<p lang="de">Mit einem&nbsp; durchdringenden &#8222;Whoo!&#8220; beginnt der zweite Song &#8222;<em>Free Man</em>&#8222;, welcher sich diesmal sofort und ohne anfängliche elektronische Töne eingroovt. Die Mischung aus den klar gesprochenen Worten und den harten Shouts funktioniert hier <strong>das erste und einzige Mal</strong> hervorragend. Mein erster Gedanke nach dem Hören: &#8222;Whoo!&#8220;. Passt, auch wenn ein wenig Abwechslung dem Song zusätzlich gut getan hätte.</p>
<h3>Die Mischung zündet nicht</h3>
<p lang="de">Da die gesamte EP aus nur fünf Songs besteht, ist nun also schon Halbzeit. Was im Sport Entspannung für die Teilnehmer bedeutet, bildet auf Alben meist den <strong>Höhepunkt des musikalischen Machwerks</strong>. Der Titeltrack &#8222;<em>Insurrection</em>&#8220; verpasst es jedoch, wirklich aus der kleinen Auswahl hervorzustechen. Woran das liegt? Nun, zum einen an dem Versuch von Sänger&nbsp;<strong>Jordon Calderwood</strong>, hohe Töne sauber aufs Band zu bringen. Was in den gesprochenen Passagen sehr gut gelingt, wirkt in den gesungenen<strong> fehl am Platz</strong> und zerstört die Atmosphäre. Zum anderen ist auch der Refrain nicht besonders packend, was Schade ist, da die Instrumentierung mit ihren downtuned Gitarren <strong>ordentlich nach vorne</strong> geht.</p>
<p lang="de">&#8222;<em>Thirte3n</em>&#8220; tritt nun also an, um für neuen Aufwind zu sorgen.&nbsp; Der vierte Track beginnt dabei wiederholt mit elektronischen Drums, ehe sich die harten Gitarren hinzu gesellen und die künstlich erzeugten Klänge <strong>in den Hintergrund</strong> verdrängen. Auch hier wieder die mittlerweile bekannten Probleme. Der Song bleibt einfach nicht im Kopf, da keine einzige Passage wirklich einprägsam ist. Aus dem erhofften Aufwind wurde somit nur ein laues Lüftchen, welches den Fall abfedern soll.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dLYO7LyIiKw?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p lang="de">Als letzter Track begibt sich nun &#8222;<em>Two Minds</em>&#8220; an die Startlinie. Der Song, zu dem bereits <strong>ein Musikvideo veröffentlicht</strong> wurde, hat nun also den Staffelstab in der Hand, um doch noch auf die vorderen Plätze zu stürmen. Die dominierenden Nu-Metal Elemente lassen auch zunächst hoffen, dass dieser Song nicht jeglichen <strong>Wiederhörfaktor verlieren</strong> wird. Die instrumentale Untermalung mit ihren stampfenden Drums und dem schon gelobten Sprechgesang <strong>hält auch vorerst die Fahne oben</strong> &#8211; bis die hohen Töne kommen. Trotzdem, <em>&#8222;Two Minds&#8220;</em> schafft es nach dem eher schwachen Mittelteil der EP, diese <strong>nicht komplett untergehen</strong> zu lassen.</p>
<p lang="de">Hier gehts zu <strong>HAEMA&nbsp;</strong>auf&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/haemauk/">Facebook</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haema-halbes-album-halb-so-gut/">HAEMA &#8211; Halbes Album, halb so gut</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DYSCARNATE &#8211; Kraft ihrer Wassersuppe</title>
		<link>https://silence-magazin.de/dyscarnate-kraft-ihrer-wassersuppe/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=dyscarnate-kraft-ihrer-wassersuppe</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Sep 2017 07:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[british]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Dyscarnate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DYSCARNATE &#8211; With All Their Might Veröffentlichungsdatum: 15.09.2017 Länge: 39:07 Min. Label: Unique Leader Records Stil: Death Metal Die &#8222;jüngste&#8220; Hoffnung des groovigen, britischen Death Metals ist zurück. Trotz ihrer jungen Bandgeschichte wurde es zuletzt sehr ruhig um die ambitionierte Gruppe. Nach ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dyscarnate-kraft-ihrer-wassersuppe/">DYSCARNATE &#8211; Kraft ihrer Wassersuppe</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DYSCARNATE</strong> &#8211; With All Their Might<br />
Veröffentlichungsdatum: 15.09.2017<br />
Länge: 39:07 Min.<br />
Label: Unique Leader Records<br />
Stil: Death Metal<span id="more-21841"></span></p>
<p>Die &#8222;jüngste&#8220; Hoffnung des groovigen, britischen Death Metals ist zurück. Trotz ihrer jungen Bandgeschichte wurde es zuletzt sehr ruhig um die ambitionierte Gruppe. Nach dem letzten Album hat es ganze fünf Jahre gedauert, und jedes noch so rare Lebenszeichen war wie eine Erleichterung für die schnell gewachsene Fangemeinschaft. Der Grund für die lange Wartezeit: Gründungsmitglied, Sänger und Bassist <strong>Henry Bates</strong> verließ die Gruppe bereits im Juni 2015. Durch die Rekrutierung von <strong>Al Llewellyn</strong> verschob sich die neue Scheibe dann erneut. Trotz seiner offiziellen Aufnahme in die Riege im November 2015, mussten die Fans sich gedulden. Das Trio agiert jetzt nämlich zwischen Shropshire, Sussex, und Amsterdam. Wie lang diese Fernbeziehung hält, wird sich wohl an ihrem ersten kollektiven Erguss messen lassen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-22004" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/ed34fc36-26ea-435d-a3f7-23251e3f6737.jpg" alt="" width="800" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/ed34fc36-26ea-435d-a3f7-23251e3f6737.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/ed34fc36-26ea-435d-a3f7-23251e3f6737-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/ed34fc36-26ea-435d-a3f7-23251e3f6737-750x422.jpg 750w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<p>In ihrem modernen Ansatz brachten <strong>DYSCARNATE</strong> bisher immer Biss mit. Dieser spiegelte sich in den rauen Gitarrentönen und der Kompromisslosigkeit wieder. Hart und eingängig sollten die Platten werden. Bei diesen Kriterien klingeln eigentlich immer meine Alarmglocken &#8211; Wiederholungen sind vorprogrammiert. Doch ist damit heute schon die Luft raus? Das Groove-Gewitter <em>&#8222;Of Mice And Mountains&#8220;</em> eröffnet das neue Werk. Über seine Spielzeit bleibt es verdächtig gleichmäßig, mit harten Ausbrüchen hier und da. Im Vergleich zu 2012, &#8222;And So It Came To Pass&#8220;, befriedigt diese Einführung überhaupt nicht. Die Riffs hingegen knallen schon ab dem ersten Track in die Eingeweide. <em>&#8222;This Is Fire&#8220; </em>demonstriert dahingehend eine erfrischende Weitsicht &#8211; das Haupt-Riff wird bis zum Ende voll ausgekostet. Daraus entstehen ausufernde Groove-Passagen, die den Track ausklingen lassen. Auf <em>&#8222;Iron Strengthens Iron&#8220;</em> brechen sie dann sofort wieder aus.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/3Lrjiqph1PE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ausgerechnet für <em>&#8222;Traitors In The Palace&#8220;</em> wird der Synthesizer ausgepackt. Der zehrende Track stampft voran und strotzt von großartigen Momenten. So ist es kein Wunder, dass wieder viele Elemente von <strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong> übernommen wurden. Moderner Death Metal scheint sich darauf zu beschränken, entweder die eben genannten zu kopieren oder übertrieben technisch zu sein. Das Gegenteil wollen <strong>DYSCARNATE</strong> wohl nicht beweisen. Was daran noch fetzt, ist die Umsetzung. Peitschende Rhythmen und grandiose Growls vereinen sich zu einem Headbang-Anreiz, der seinesgleichen sucht. Abzüge in der B-Note gibt es aber für das nervtötende &#8222;Hey&#8220; auf <em>&#8222;To End All Flesh&#8220;</em>.</p>
<h4>Früher war alles besser?</h4>
<p>Störend: in einer abartigen Manier werde ich mit traditionellem Drumming beschallt. Verantwortlich sind dafür die bereits erwähnten Headbang-Anreize. Diese instrumentalen Pausen für Mosh-Affine beruhigen die Seele. Dennoch rächt sich die Omnipräsenz der breakdown-artig verteilten Groove-Passagen irgendwann. Spätestens ab <em>&#8222;Backbreaker&#8220;</em> ist das Konzept ausgelutscht, da können noch so viele Schichten Gesang übereinander gelegt werden. Kurz vor dem monumentalen Ende namens <em>&#8222;Nothing Seems Right&#8220; </em>kommt dann der Lichtblick. <em>&#8222;All The Devils Are Here&#8220;</em> bestätigt das Potenzial der Gruppe und ist mein <em>&#8222;Promethean&#8220;</em> (2012) dieser Veröffentlichung. So hitverdächtig und penetrant brutal sollten<strong> DYSCARNATE</strong> eigentlich immer klingen. Gänsehaut statt Wiederholung lautet das Mantra dieses Songs. Besonders der Mittelteil schlägt ordentlich über die Stränge.</p>
<p>Leider vermittelt das Album in seiner Gesamtheit eine gewisse Oberflächlichkeit. Es bietet sich zum Teil nur geile Begleitmucke ohne einen höheren Anspruch. Dabei stechen viele Tracks positiv als auch negativ heraus &#8211; vom enttäuschenden Opener bis zum glorreichen Finale. Auf die Höhepunkte zu warten, macht sich dennoch mehr als bezahlt. Schier endlose Mitnick-Phasen und geradlinige Songstrukturen verhelfen zu einem plumpen Antlitz. Nichtsdestotrotz ist es eine gewisse Einstiegshilfe in den modernen, britischen Death Metal.</p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/Dyscarnate/">Facebook</a><br />
<a href="https://uniqueleaderrecords.bandcamp.com/album/with-all-their-might">Bandcamp</a><br />
<a href="http://www.dyscarnate.bigcartel.com/">Store</a></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/xgdJ3y2wmNY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dyscarnate-kraft-ihrer-wassersuppe/">DYSCARNATE &#8211; Kraft ihrer Wassersuppe</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>AKERCOCKE &#8211; Wiedergeburt geglückt?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/akercocke-wiedergeburt-geglueckt/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=akercocke-wiedergeburt-geglueckt</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AKERCOCKE – Renaissance in Extremis Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017 Dauer: 54 Min. Label: Peaceville Records Stil: Progressive Death/Black/Thrash Metal Wenn es bei mir um Death Metal geht, tendiere ich meist zu den eher traditionellen und schlichteren Sachen. Gerade ENTOMBED, BLOODBATH und OBITUARY prägten meine ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AKERCOCKE</strong> – Renaissance in Extremis<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017<br />
Dauer: 54 Min.<br />
Label: Peaceville Records<br />
Stil: Progressive Death/Black/Thrash Metal<span id="more-20879"></span></p>
<p>Wenn es bei mir um Death Metal geht, tendiere ich meist zu den eher traditionellen und schlichteren Sachen. Gerade <strong>ENTOMBED</strong>, <strong>BLOODBATH</strong> und <strong>OBITUARY</strong> prägten meine Hörgewohnheiten im todesmetallischen Bereich anfangs stark. Irgendwann schickte mir ein Freund dann ein Album namens &#8222;Words that go unspoken, deeds that go undone&#8220; der britischen Band <strong>AKERCOCKE</strong>. Diese zelebrierten auf ebenjenem Langeisen einen ganz anderen Ansatz im Death Metal. Alles war verspielt, progressiv, durch ruhige Parts unterbrochen und neben infernalischem Geballer und Gegrunze auch von epischem Klargesang durchzogen. Was bin ich froh dieses Album vor einigen Jahren kennengelernt zu haben! <strong>AKERCOCKE</strong> lieferten mir damit den Einstieg in eher progeressivere Metalmusik, und verschwanden &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wiedergeburt</h3>
<p>Mit einer gewissen Traurigkeit musste ich feststellen, dass die Band 2007 nach ihrem Album &#8222;Antichrist&#8220;, und damit auch schon ein bis zwei Jährchen vor meiner Berührung mit ihnen, auf Eis gelegt worden war. So galt es für mich in den Folgejahren die alten Alben zu wertschätzen und auch hin und wieder in das durchaus gelungene Quasi-Nachfolge-Projekt <strong>VOICES</strong> reinzuhören. Vergangenes Jahr waren <strong>AKERCOCKE</strong> dann recht plötzlich wieder da und spielten sogleich auf größeren Festivals, wie etwa dem <strong>Bloodstock Open Air</strong> auf. Es hieß, neben den Gigs sei auch ein neues Album in Arbeit und schlussendlich halte ich seit Ende August das neue Werk &#8222;Renaissance in Extremis&#8220; in meinen Händen.</p>
<p>Ein wenig vorsichtig bin ich immer, wenn Bands nach langer Zeit (in diesem Fall 10 Jahre) ein neues Werk veröffentlichen. Können die Musiker an alte Glanztaten anschließen? Mit welcher Erwartungshaltung kann ich an so ein Album herangehen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-21662 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/band-header-2-1024x391.png" width="1024" height="391" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/band-header-2-1024x391.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/band-header-2-300x114.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/band-header-2-750x286.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/band-header-2.png 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich drücke am besten einfach einmal den &#8222;Play&#8220;-Button. Stille &#8230; Dann, ohne jene Vorwarnung oder Intro, sofort klassisches Death-Metal-Massaker. Der Opener <em>&#8222;Disappear&#8220;</em> startet unvermittelt mit Blasts, fetten Gitarren und einem wie gewohnt technischen Ansatz. Im Verlauf des doch schon recht ironisch betitelten Songs stellen sich alle Trademarks heraus, die die Briten auch damals vom Gros der Bands abhoben und ihnen zu einem eigenständigen Sound verhalfen. Wildes Geballer eher amerikanischer Prägung wechselt sich mit ruhigen Parts ab, wird ab und zu von Thrash-Riffs durchzogen und erhält durch seinen komplexen Aufbau einen gehörigen Touch Progressivität. Sogar einige Querverweise auf den Black Metal lassen sich finden und spiegeln sich vor allem im abwechslungsreichen und wunderbar gelungenen Gesang von <strong>Jason Mendoca</strong> wieder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Kapitel für Kaptitel</h3>
<p>Die nachfolgenden Stücke <em>&#8222;Unbound by sin&#8220;</em> und<em> &#8222;Insentience&#8220;</em> demonstrieren die Eckpfeiler der verwendeten Stilistik auf &#8222;Renaissance in Extremis&#8220; klar und präzise. Dabei fällt mir auf, dass die klassischen Death- und Thrash-Metal-Elemente dieses Mal sogar von Einflüssen des Heavy Metal ergänzt werden, ohne dabei an Brutalität zu verlieren. Die progressiven Parts, im klassischen <strong>AKERCOCKE</strong>-Stil mit viel halbcleaner Gitarre dargeboten, bieten zudem einigen Spielraum für den teils theatralisch anmutenden Gesang.</p>
<p>Die Mitte des Albums wird von längeren Stücken dominiert, wobei<em> &#8222;First to leave the funeral&#8220;</em> recht verschroben aus den Boxen dröhnt, mich allerdings auch nach dem x-ten Hördurchlauf ratlos zurücklässt. Ich habe den Eindruck, als würden die einzelnen Stilelemente, nicht wie in den anderen Songs, so selbstverständlich miteinander verschmelzen.</p>
<p>Das nachfolgende<em> &#8222;Familiar Ghosts&#8220;</em> schafft diese Aufgabe jedoch wieder mit Bravour. Der Anfang mit seinen cleanen, doch mysteriösen Gitarren erinnert mich an <strong>MOONSPELL</strong> zu &#8222;Memorial&#8220;-Zeiten. Darauffolgend spielt die Band eine extreme Bandbreite metallischer Einflüsse herunter und klingt mal straight, brutal und mal vertrackt und episch. Eine tolle Leadmelodie schließt den Song ab und leitet in die zweite Albumhälfte über.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21775" aria-describedby="caption-attachment-21775" style="width: 470px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21775" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Akercocke-Tina-Korhonen-817x1170-715x1024.jpg" width="480" height="687" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Akercocke-Tina-Korhonen-817x1170-715x1024.jpg 715w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Akercocke-Tina-Korhonen-817x1170-209x300.jpg 209w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Akercocke-Tina-Korhonen-817x1170-750x1074.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Akercocke-Tina-Korhonen-817x1170.jpg 817w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21775" class="wp-caption-text">Photo by Tina Korhonen © 2017, all rights reserved.</figcaption></figure>
<p><em>&#8222;A final glance before departing&#8220;</em> beginnt mit hintergründigen Streichersynthies und peitscht dann mit coolem Riffing unbarmherzig nach vorn. In diesem Stück entwickelt sich eine wundervolle Atmosphäre, die zum einen harsch, aber dennoch elegant wirkt. Hervorheben möchte ich nochmals die Gesangsleistung von <strong>Jason</strong>, die einen an der Hand nimmt und durch dieses Potpourri an Stilistiken leitet. Mein absoluter Hit des Platte!</p>
<p><em>&#8222;Inner Sanctum&#8220;</em> war schon vor Albumrelease bekannt und schielt noch einmal gehörig Richtung &#8222;Antichrist&#8220;. <em>&#8222;One chapter closing for another to begin&#8220;</em> überrascht mich hingegen mit seinem sehr am Black Metal angelehnten Riffing und Songaufbau und wirkt in Kombination mit dem Clean-Gesang ziemlich episch. Gegen Ende hin hätte dem Song jedoch die ein oder andere Variation noch ganz gut getan.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Entzifferung</h3>
<p><em>&#8222;A particularly cold september&#8220;</em> beschließt das Album und stellt auch das längste Stück der Platte dar. Hier wird der Prog-Faktor extrem betont und erinnert teils stark an <strong>OPETH</strong>. Hinzukommen ein paar interessante Synthies, die den Sound erweitern. Zum Ende hin klingt der Song ruhig aus und gibt einem wunderbar verspielten Solo Freiraum über mehrere Minuten.</p>
<p><strong>AKERCOCKE</strong> haben mit ihrem neuesten Werk eine Zusammenfassung ihres bisherigen Schaffens kreiert. Todesmetallische Härte vereint sich mit vertrackten Strukturen, groovigen Parts und einigen proggigen Ideen. Hinzu kommt, dass die Produktion der Platte sehr gelungen ist und differenziert klingt. Zudem unterstreicht das symbolische Artwork den sehr eigenen Stilmix auf passende Art und Weise.</p>
<p>Ich bleibe dennoch auch nach vielen Hördurchgängen ein wenig verwirrt und unschlüssig zurück. Und das ist meiner Meinung nach kein Kritikpunkt das Album betreffend. Viele Details und Spielereien geben sich erst nach und nach preis und verändern meine Wahrnehmung von Mal zu Mal mehr. Gewisse Parts können jedoch leider nicht mit den Glanzmomenten mithalten und wirken teilweise zu zerfahren. Hingegen lassen mich Songs wie<em> &#8222;A final glance before departing&#8220;</em> absolut begeistert zurück und zeugen davon, dass die Herren in ihrer Bandpause nicht eingerostet sind.</p>
<p>Ich bin froh, dass diese besondere Band wiederauferstanden ist und traue den Briten eine (erneute) Leistungsmaximierung auf kommenden Releases zu. Bis dahin bietet &#8222;Renaissance in Extremis&#8220; jedoch genug Songfutter, um einige Zeit daran zu knabbern.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/D8Zhy9R7IiM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>AKERCOCKE</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/akercockeofficial/">Facebook</a></p>
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		<title>TELEPATHY &#8211; &#8222;Tempest&#8220;-Interview und Gewinnspiel</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Sep 2017 07:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Die Briten von TELEPATHY haben im Frühling ihr letztes Album &#8222;Tempest&#8220; veröffentlicht und gehen jetzt auf große Europatour. Zu diesem Anlass hat sich Gitarrist Rich die Zeit genommen, auf meine Fragen zu antworten. Und als wäre das nicht schon genug, könnt ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Die Briten von <strong>TELEPATHY</strong> haben im Frühling ihr letztes Album &#8222;Tempest&#8220; veröffentlicht und gehen jetzt auf große Europatour. Zu diesem Anlass hat sich Gitarrist <strong>Rich</strong> die Zeit genommen, auf meine Fragen zu antworten. Und als wäre das nicht schon genug, könnt ihr außerdem 2&#215;2 Karten für den Tourstopp eurer Wahl gewinnen. Die Bedingungen dazu findet ihr unten. Doch zunächst lassen wir die Band zu Wort kommen.&nbsp;</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong>&nbsp;<strong>Zu aller erst würde ich euch bitten, euch kurz vorzustellen und uns zu erläutern, wie ihr eigentlich zu eurem Bandnamen gekommen seid!</strong></p>
<p><strong>Rich:&nbsp;</strong>Hi, mein Name ist <strong>Rich</strong> und ich spiele Gitarre bei <strong>TELEPATHY</strong>, einer instrumentalen Metal-Band aus Großbritannien. Hinter dem Namen verbirgt sich eigentlich keine großartige Geschichte. Bekanntermaßen ist es das Schwierigste bei einer Bandgründung, den richtigen Namen zu finden. Deshalb freuten wir uns, als wir damals alle <strong>TELEPATHY</strong> als Option mochten und nahmen daraufhin schnell den nächsten Schritt in Angriff.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong>&nbsp;<strong>Euer aktuelles Album &#8222;Tempest&#8220; wurde im März diesen Jahres veröffentlicht. Nun, da fast ein halbes Jahr vergangen ist: wie fielen die Rückmeldungen dazu aus? Was sagen Fans und Presse zu dem Album und wie fühlt ihr euch damit?</strong></p>
<p><strong>Rich:&nbsp;</strong>Die Rezeptionen von Fans und Presse waren nichts anderes als unglaublich! Sowohl Leute die wir auf Shows treffen, als auch die Online Community ist sich darüber einig, dass dies ein bedeutender Schritt für uns als Band ist und darüber könnten wir kaum glücklicher sein. Wir sind sehr dankbar für jeden, der uns dabei geholfen hat, die Kunde von diesem Album zu verbreiten.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:&nbsp;Gibt es bei &#8222;Tempest&#8220; denn auch Details, die ihr mittlerweile ändern würdet? Und gab es im Vergleich zu &#8222;12 Areas&#8220; denn noch Dinge, die ihr unbedingt anders machen wolltet?</strong></p>
<p><strong>Rich:&nbsp;</strong>Ich bin mir ziemlich sicher, dass jeder von uns mittlerweile das ein oder andere an den Songs ändern wollen würde. Irgendetwas will man doch immer noch ändern oder hinzufügen, aber das kommt ganz von alleine, wenn man die Songs so oft live spielt. Es gibt einige Dinge, die wir anders machen wollten, als auf &#8222;12 Areas&#8220; einfach aus dem Grund, dass wir das gleiche Album natürlich nicht einfach nochmal aufwärmen wollten.</p>
<p>Als wir uns also daran machten, dieses Album zu schreiben, wussten wir, dass wir etwas noch organischeres machen wollten. Sowohl in Hinsicht auf die Produktion, als auch die Songstrukturen. Wir wollten den Songs mehr Luft zum Atmen lassen, sodass die harten Passagen umso mehr drücken und den Hörer verschlingen können. Außerdem wollten wir ein emotionaleres, menschlicheres und auch nachvollziehbareres Werk erschaffen, als &#8222;12 Areas&#8220;.</p>
<p>&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-21561" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/telepathy-tempest-cover.jpg" alt="Tempest" width="700" height="700" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/telepathy-tempest-cover.jpg 700w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/telepathy-tempest-cover-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/telepathy-tempest-cover-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" />
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong>&nbsp;<strong>Im Vorfeld habe ich gelesen, dass ihr auf &#8222;Tempest&#8220; aus dem Grund Gesang verwendet habt, um die Verzweiflung im Song </strong><em>&#8222;Echo Of Souls&#8220;</em> <strong>noch zu verstärken. War das von eurer Seite aus denn eine ganz einfache Entscheidung, zur Abwechslung eine Stimme zu verwenden? Ich meine, so als Instrumentalband wärs doch auch sinnvoll gewesen, ein anderes zusätzliches Instrument zu nehmen, oder?</strong></p>
<p><strong>Rich:</strong> Völlig richtig! Aber als wir den besagten Zwischenteil von <em>&#8222;Echo Of Souls&#8220;</em> geschrieben hatten, machte irgendwas Klick. Wir sahen uns alle gegenseitig an und wussten sofort, dass nun der Punkt gekommen war, an dem wir eine Stimme bräuchten. Ich kann dir nicht sagen warum, aber das war für uns alle die einzige Option.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:&nbsp;Wo wir gerade bei dem Thema sind, bestimmte weitere Nuancen in den Sound zu integrieren. Habt ihr euch je Gedanken darüber gemacht, was das nächste unvorhergesehene Detail sein könnte, mit dem ihr spielen oder experimentieren könntet, oder gibt es da etwas, das ihr versuchen wollt?</strong></p>
<p><strong>Rich:&nbsp;</strong>Wir alle teilen die gleiche Liebe für Synthesizer und Gitarreneffekte, deshalb gehe ich davon aus, dass eine reelle Chance besteht, auf dem nächsten Album ein paar Texturen zu finden, die darauf zurück greifen. Allerdings werden wir das bestimmt so einfädeln, dass man nicht mehr weiß, was Synthie und was richtige Gitarre ist.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong>&nbsp;<strong>Die Handlung von &#8222;Tempest&#8220; ist ziemlich düster, da es um jemanden geht, der als einziger eine Flut überlebt und sich in der neuen Welt zurechtfinden muss. Wie hat sich diese Vision bei euch entwickelt und reflektiert sie die Welt, in der ihr euch gerade seht? Hat sie einen Zusammenhang mit dem Umgang des Menschen mit der Welt und den Konsequenzen daraus, oder hat euch diese Vorstellung schlicht aufgrund der Brutalität fasziniert?</strong></p>
<p><strong>Rich:&nbsp;</strong>Als wir den zweiten Song des Albums <em>&#8222;Celebration Of Decay&#8220;</em> geschrieben und den Titel festgelegt hatten, wussten wir, dass wir dieses Thema weiterverfolgen wollten. Die Musik erweckte in uns allen Bilder von Zerstörung, Trostlosigkeit und gewaltigen Wellen. Also führten wir das Album im Sinne dieser Bilder fort.</p>
<p>Ich gebe dir Recht: es könnte natürlich Zusammenhänge mit aktuellen Themen geben, aber das war absolut nicht das, was wir während des Schreibprozesses vor Augen hatten. Es sollte eher als Metapher für das herhalten, was während dieser Zeit mit uns geschah, etwas menschliches und nachvollziehbares, um dem Album Halt und Sinn zu verleihen.</p>
<p>In diesem Sinne hat natürlich alles eine Verbindung zu der Art und Weise, wie die Welt ist. Vermutlich hat sich jeder zu einem bestimmten Zeitpunkt gefragt, was wohl in naher Zukunft sein wird. Wir selbst grübelten beim Anblick der Dinge, die so vor sich gehen darüber nach, wie all das für uns enden oder weitergehen könnte. Wir sind keinesfalls mit dem Ansatz an das Album herangegangen, tagespolitische Themen der Welt oder des Planeten zu besprechen. Und dennoch denke ich, dass unser tägliches Leben und all das, was wir sehen, lesen, hören und erleben einen unweigerlichen Einfluss auf das hatte, was wir geschrieben haben.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-21557" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/telepathy-bild.jpg" alt="Tempest" width="632" height="649" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/telepathy-bild.jpg 632w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/telepathy-bild-292x300.jpg 292w" sizes="auto, (max-width: 632px) 100vw, 632px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong>&nbsp;<strong>Thematisch handelte &#8222;12 Areas&#8220; noch von luziden Träumen und den traum- bzw. albtraumhaften Seiten dessen. Auf &#8222;Tempest&#8220; ist der Albtraum nun sehr viel realer. Hattet ihr als Band in irgendeiner Weise das Gefühl, dass die Dinge sehr viel ernster und realer sind, als zuvor? Seht ihr &#8222;Tempest&#8220; als eine Fortsetzung des Vorgängers, oder haben die beiden inhaltlich nichts miteinander zu tun?</strong></p>
<p><strong>Rich:&nbsp;</strong>Ja, ich denke, dass bestimmte äußerliche Faktoren und Umstände, mit denen sich jeder von uns auseinander setzen musste, dazu geführt haben, dass wir das Album als wesentlich intensivere, ehrlichere und emotionalere Reise angesehen haben, als zuvor.</p>
<p>Ansonsten würde ich schon sagen, dass es eine Verbindung zwischen den beiden Alben gibt. Es spiegelt die Tatsache wider, dass die guten und schlechten Seiten des Lebens, sowie die Band selbst sehr viel realer für uns geworden sind. Träume haben sich zu Realitäten gewandelt und dasselbe lässt sich im übertragenen Sinne auch über uns sagen.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:&nbsp;Eure aktuelle Tour fängt gerade an. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege, aber dies wird eure bis dato längste Tour, richtig? Mit welchen Gefühlen geht ihr diesmal an die Sache ran und meint ihr, dass es noch eine Spur schärfer wird, als beim letzten Mal?</strong></p>
<p><strong>Rich:&nbsp;</strong>Wir freuen uns unglaublich darauf, zurück auf die Bühne zu können, denn das ist der Ort, an dem wir als Band mehr als überall anders sein wollen. Wir wollen dort oben jede Nacht unser Herz ausschütten, und die Möglichkeit das zu tun, ist ein großes Privileg für uns. Du hast Recht, bislang ist das die ausgedehnteste Headliner Tour, die wir spielen dürfen. Also wird es absolut geil, diesmal noch länger in diesen Rhythmus reinzukommen und Europa zu verwüsten.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong>&nbsp;<strong>Seht ihr &#8222;Tempest&#8220; als konzeptionelle Einheit und – wenn wir das mal auf die Livesituation ummünzen – werdet ihr es in Gänze spielen? </strong></p>
<p><strong>Rich:&nbsp;</strong>Ja, ich denke, dass das Album eine Einheit darstellt, aber wir haben dennoch das schöne Gefühl, dass jeder Song für sich selbst als in sich geschlossenes Musikstück verstanden werden kann. Tja, und was das Spielen des gesamten Albums anbelangt: da musst du wohl zu einer Show kommen und es selbst rausfinden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/sKRTMNJcYz4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:&nbsp;Ihr habt gerade ein neues Video veröffentlicht. Worum gehts dabei und wie seid ihr auf die Idee dazu gekommen?</strong></p>
<p><strong>Rich:&nbsp;</strong>Für das Video zu <em>&#8222;Echo of Souls&#8220;</em>, hatten wir die Chance, mit einer fantastischen Filmcrew zu arbeiten, die vor allem aus <strong>Maciej Bakowski</strong> und <strong>Sebastian Ziabka</strong> bestand. <strong>Maciej</strong>, der Regisseur wusste genau, wie unsere Musik visualisiert werden sollte. Seit der Sekunde, in der sie den Song zum ersten Mal gehört hatten, wusste die Jungs genau, was sie machen wollten und was wo zu filmen sei. Ums zu kurz zu machen und ohne zu viel verraten zu wollen, dreht es sich bei dem Video um <em>Samsara</em>. &#8222;Samsara&#8220; ist ein Wort, das in der buddhistischen Philosophie ausdrückt, dass sich jemand versucht, von einer Bindung zu befreien und Trennungsschmerz &#8211; in welcher Form auch immer &#8211; zu überwinden. Bei uns wird es halt im thematischen Zusammenhang mit &#8222;Tempest&#8220; gesetzt.</p>
<p><strong>Sebastians</strong> magische Fähigkeiten bezüglich Film- und Vorproduktion sind das, was schließlich alles zusammengebracht hat. An dieser Stelle würde ich auch gern noch <strong>Leah Breach</strong> für ihre Darbietung sowie dem Rest der Crew <strong>Chris Zloty</strong> und <strong>Calvin Day</strong> danken.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:&nbsp;Ich bin immer neugierig wenn es um Bands geht, egal aus welchem Spektrum. Ich versuche, immer was Neues zu finden. Was waren bei euch die letzten Bands, die euch begeistert haben. Irgendwelche Empfehlungen?</strong></p>
<p><strong>Rich:&nbsp;</strong>Na klar, sehr viele sogar!</p>
<p><strong>FAR </strong>aus Belgien sind ein sehr geiles Elektronikduo, deren Album bald bei Consouling Sounds rauskommen soll.</p>
<p><strong>BRUTUS</strong>, ebenfalls aus Belgien haben gerade eins meiner liebsten Alben der letzten Zeit veröffentlicht. Da ist für Fans von Sludge, Noise Rock, Shoegaze, Pop und Black Metal was dabei. Ohne Scheiß!<br />
<strong>GRAND COLLAPSE </strong>sind die beste Hardcore/Anarcho Punk Band in Großbritannien und haben auch gerade ein fantastisches neues Album rausgebracht.</p>
<p><strong>ZAUM </strong>(mit denen wir gerade erst getourt haben) machen den besten meditativen Doom, den ich je gehört habe und sind auch darüber hinaus einfach die geilsten Typen überhaupt.</p>
<p>Unser liebenswertes Label Golden Antenna wird bald die neue Post Punk-EP von <strong>FOTOCRIME&nbsp;</strong>herausbringen, für die <strong>Ryan Patterson</strong> von <strong>COLISEUM</strong> verantwortlich ist.</p>
<p><strong>CURBEATERS</strong>. Ein sehr heftiges Projekt von und mit Mitgliedern einiger der besten deutschen Bands, die es momentan gibt. (<strong>ULTHA</strong>, <strong>PLANKS</strong>, <strong>BLACK SHAPE OF NEXUS</strong>)</p>
<p>Das neue <strong>DÄLEK</strong>-Album ist ein avant-garde Hip Hop-Meisterwerk, genau wie eigentlich all ihre anderen Platten auch. Ist gerade eben erst auf <strong>Mike Patton</strong>s Ipecac Recordings erschienen!</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong>&nbsp;<strong>Danke für deine Zeit und das kurzweilige Gespräch! Ich wünsche euch alles Gute für die Tour. Die letzten Worte gebühren dir! </strong></p>
<p><strong>Rich:</strong> Danke für deine Zeit und dein Interesse. Bis bald, wir sehen uns unterwegs! Und irrt euch bloß nicht: das ist erst der Anfang!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3497612453/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://telepathyband.bandcamp.com/album/tempest&#8220;&amp;amp;amp;gt;TEMPEST by Telepathy&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Wer nach diesem Interview gefallen an den Jungs gefunden hat, oder natürlich schon vorher hatte, der hat Glück. Denn für die kommende Tour <strong>verlosen wir</strong>, wie versprochen <strong>2&#215;2 Tickets</strong>. Für welches Konzert innerhalb Deutschlands das gelten soll, entscheidet ihr selbst! <strong>Schreibt uns in die Kommentare, zu welchem Konzert ihr wollt und vor allem: warum!</strong> Unter allen Kommentaren suchen wir die glücklichen Gewinner aus! <strong>Schnell sein lohnt sich, denn die Tour beginnt bereits am 09.09.2017 in Münster!</strong>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Hier nochmal die Konzertdaten:</strong></p>
<div dir="auto" style="text-align: center;">09.09 MÜNSTER, Sputnikcafe (DE)</div>
<div dir="auto" style="text-align: center;">10.09 FREIBURG, White Rabbit Club (DE)</div>
<div dir="auto" style="text-align: center;">12.09 WIEN, Viper Room Vienna (AT)</div>
<div dir="auto" style="text-align: center;">13.09 DRESDEN, Studentenclub Bärenzwinger (DE)</div>
<div dir="auto" style="text-align: center;">14.09 WÜRZBURG, Immerhin Würzburg (DE)</div>
<div dir="auto" style="text-align: center;">15.09 BERLIN, Berlin Swamp Fest 2017 (DE)</div>
<div dir="auto" style="text-align: center;">16.09 BRAUNSCHWEIG, Nexus (DE)</div>
<div dir="auto" style="text-align: center;">17.09 MARBURG, Szenario (DE)</div>
<div dir="auto" style="text-align: center;">19.09 KÖLN, AZ Koln (DE)</div>
<div dir="auto" style="text-align: center;">20.09 HAMBURG, Hafenklang (DE)</div>
<div dir="auto" style="text-align: center;">21.09 SIEGEN, Vortex Surfer Musikclub (DE)</div>
<div dir="auto" style="text-align: center;">22.09 OLTEN, Coq d&#8217;Or (CH)</div>
<div dir="auto" style="text-align: center;">23.09 WINTERTHUR, Gaswerk (CH)</div>
<div dir="auto" style="text-align: center;">25.09 ANTWERPEN, Antwerp Music City (BE)</div>
<div dir="auto" style="text-align: center;">27.09 BOULOGNE-SUR-MER, CAFE HIJACK (FR)</div>
<div dir="auto" style="text-align: center;">8.10 BRIGHTON, Mammothfest w/ Amenra, 40 Watt Sun, OHHMS, Vodun etc</div>
<div dir="auto" style="text-align: center;">20.10 BRÜSSEL, Magasin 4 (BE)</div>
<div dir="auto" style="text-align: center;">21.10 LEEUWARDEN, Into the Void 2017 Festival (NL)</div>
<div dir="auto" style="text-align: center;">22.10 UTRECHT, Black Earth Festival @ dB&#8217;s (NL)</div>
<div dir="auto">&nbsp;</div>
<div dir="auto">&nbsp;</div>
<div dir="auto">
<p><a href="https://www.facebook.com/telepathyband/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p><a href="https://telepathyband.bandcamp.com/album/tempest" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></p>
</div>
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		<title>Aus den Tiefen #42: DĀM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Apr 2017 09:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Akercocke]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[DĀM]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[London]]></category>
		<category><![CDATA[uk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Wenn die britische Insel in den letzten 10 Jahren etwas unter Beweis stellen konnte (was nicht damit zu tun hatte, sich selbst zu spalten), dann war es die Tatsache, dass im Black- und Death-Metal-Bereich kontinuierlich einiges passiert. Abgesehen von den jüngeren Bands wie <strong>SAOR</strong>, sind es vor allem Bands wie <strong>FEN</strong>, <strong>WODENSTHRONE</strong> oder <strong>A FOREST OF STARS</strong> gewesen, die die Flagge des britischen (Black) Metals hochgehalten haben. Bei der Band, um die es heute gehen soll, verschwimmen die Grenzen zwischen Black und Death Metal jedoch etwas mehr, als bei den genannten, was jedoch alles andere als ein Nachteil ist.</p>
<p>Es geht um:</p>
<p><strong>DĀM</strong></p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/damim-Bandpic-1024x1024.jpg" alt="DĀM" height="1024" width="1024"><span class="mceMediaCreditTemp mceNonEditable" data-media-credit-nofollow="" data-media-credit-link="http://dam-nation.bandcamp.com" data-media-credit-align="aligncenter" data-media-credit-text="DĀM" data-media-credit-author-id="">DĀM</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>DĀM</strong> wurden bereits 1997 gegründet, jedoch sollte es einige Zeit dauern, bevor das erste hörbare Lebenszeichen der Band erscheinen würde. Bedingt durch einige Besetzungwechsel, wurde &#8222;Purity: The Darwinian Paradox&#8220; erst im Jahre 2005 auf die Menschheit losgelassen. Die Briten um Chefdenker, Gitarrist und Sänger <strong>Nathanael Underwood</strong> (der inzwischen auch bei <strong>AKERCOCKE</strong>) spielt, bieten auf ihrem Debüt angeschwärzten Death Metal, der hier und da auch in thrashiger Manier Fahrt aufnimmt und sich des öfteren <strong>AT THE GATES</strong> verdächtiger Schlagzeugstrukturen bedient. Perfekt dazu passend sind die treibenden und oftmals vertrackt wirkenden Riffs, die den zwölf Songs ihren düsteren Charakter verleihen. Obwohl <strong>DĀM</strong> irgendwo im Death Metal verankert sind, klingt das Album durchweg eigen und balanciert zwischen amerikanischen und skandinavischen Einflüssen, ohne je klar in eine der beiden Kategorien zu fallen.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4204526348/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://dam-nation.bandcamp.com/album/purity-the-darwinian-paradox&#8220;&amp;amp;amp;amp;gt;Purity [The Darwinian Paradox] by Damim&amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Erneut kam es in den Folgejahren zu Änderungen im Bandgefüge, sodass das zweite Album &#8222;The Difference Engine&#8220; erst 2007, zehn Jahre nach der Gründung, veröffentlicht werden konnte.</p>
<p>Auf dem Zweitwerk, welches man wie das Debüt über Candlelight veröffentlichen konnte, kehrt die Band ihre Black-Metal-Affinität noch stärker nach außen. Und obwohl im Vergleich zum Vorgänger ein besserer Sound gelungen ist, wirkt das Album noch düsterer, dreckiger und vertrackter.</p>
<p>Der Vergleich mit <strong>Underwoods</strong> mittlerweile Zweitband <strong>AKERCOCKE</strong> drängt sich förmlich auf, doch erreichen <strong>DĀM</strong> weder die Stilvielfalt, noch die emotionale Bandbreite, die die ebenfalls aus London stammende Avantgarde Black-Metal-Band auf ihren letzten Alben kreieren konnten. Was in diesem Kontext jedoch alles andere als ein Minuspunkt sein soll, denn <strong>DĀM</strong> klingen von der ersten bis zur letzten Sekunde nach sich und entwickeln eine Stilfusion, die ich mit keiner anderen Band so vergleichen könnte.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=776414477/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://dam-nation.bandcamp.com/album/the-difference-engine&#8220;&amp;amp;amp;gt;The Difference Engine by Damim&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Zehn lange Jahre gab es nichts von den Briten zu hören, doch mittlerweile hat man sich unter dem suffixbestückten, neuen Namen <strong>DĀMIM</strong> zurückgemeldet und noch für dieses Jahr ein neues Album angekündigt. Albumtitel, Tracklist oder ähnliches liegen leider noch nicht vor, doch bin ich mehr als gespannt, wie die Band, bei der außer <strong>Nathanael Underwood</strong> mittlerweile kaum noch ein Gründungsmitglied an Bord sein dürfte, 20 Jahre nach der Gründung klingen wird.</p>
<p>Beide Alben von <strong>DĀM</strong> sind über ihre wohlklingende Bandcampseite erhältlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/pages/Dam/23504191912" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://dam-nation.bandcamp.com/music" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #33: Tangaroa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2017 13:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Deathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Grind]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Tangaroa]]></category>
		<category><![CDATA[Technical]]></category>
		<category><![CDATA[uk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Wie viele geile Bands gibt’s eigentlich, denen niemals ein Durchbruch vergönnt ist, und die deshalb irgendwann sang- und klanglos in der Versenkung verschwinden? Verdammt dazu, nur in Insiderkreisen gekannt zu werden, und auch das nur dann, wenn man in den Fugen des Untergrundes kratzt &#8230; Hier würde sich eigentlich ein &#8222;Deine-Mutter-Witz&#8220; anbieten, aber kommen wir stattdessen zur Sache!</p>
<p>Die Band des Tages nennt sich <strong>TANGAROA</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14254" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Tangaroa-pic.jpg" alt="TANGAROA" width="677" height="862" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Tangaroa-pic.jpg 677w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Tangaroa-pic-236x300.jpg 236w" sizes="auto, (max-width: 677px) 100vw, 677px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>TANGAROA</strong> wurden zu einer Zeit gegründet, zu der manche von uns gerade mal eingeschult worden: 1999.<br />
Wer immer noch nicht über die ersten beiden Silben des Bandnamens und die Assoziation zu weiblicher Unterleibsbekleidung hinweggekommen ist, dem sei gesagt, dass es sich bei dem Bandnamen tatsächlich um die Bezeichnung eines Meeresgottes in der Mythologie der Maori handelt. Haben wir wieder was gelernt!</p>
<p>Das erste hörbare Lebenszeichen der Band gab es im Jahre 2000, als sie ein Demo mit dem markanten Titel &#8222;Ever Fucked A Black Metal Whore?&#8220; veröffentlichten. Dieses bot neben Chaos, Geschrei und schlechtem Sound vorerst nur einen vagen Ausblick auf das, was noch kommen sollte.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1868673751/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;lt;a href=&#8220;http://tangaroa.bandcamp.com/album/ever-fucked-a-black-metal-whore&#8220;&amp;amp;gt;Ever Fucked A Black Metal Whore? by Tangaroa&amp;amp;lt;/a&amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Zwei Jahre später wurde die erste und selbstbetitelte &#8222;Tangaroa E.P.&#8220; veröffentlicht, die etwas präziser zeigen konnte, was die Jungs so auf dem Kasten haben. Wirklich passende Worte für das zu finden, was die Briten zelebrierten, fällt schwer. Annähernd lässt sich der Stil als Deathcore bezeichnen. Jedoch in seiner brutalsten Form, jenseits von dem, was unter amerikanischer Federführung bald zum Klischee verkommen sollte. Durchtränkt von erfrischenden Ideen und technischen, doomigen und progressiven Einflüssen, lieferten <strong>TANGAROA</strong> einen Klang, der sich von dem mittlerweile stark weichgespülten Sound moderner Progressive-Metal-Bands aus dem (mittlerweile gar nicht mehr so) Vereinten Königreich unterschied.</p>
<p>Bis zur nächsten Veröffentlichung, der EP &#8222;Day&#8220;, vergingen drei Jahre. Das Ergebnis dessen war das bis dato vielversprechendste Material aus dem Hause <strong>TANGAROA</strong>, das gekonnt zwischen technischem Grindcore, Black Metal, jazzigen Zutaten und Hardcore wechselt.</p>
<p>Oder, wie es die Band selbst sagen würde:</p>
<blockquote><p>[…] <strong>TANGAROA</strong> are a truly unique hybrid of experimental extreme metal and progressive grind. An abhorrent amalgamation of virtuoso technical abilities and incendiary metal riffs that combine a wealth of styles […] and push back the boundaries and concepts of song structures, offering a defiant middle finger response to the current wave of tech-metal pretenders to the throne.</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/XRhQyOKc3bY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Erneut vergingen drei Jahre, bis neues Material erschien: diesmal das bis heute erste und einzige Album &#8222;One Hand For The Knife, One Hand For The Throat&#8220;. Erneut hört man den Briten an, dass eine immense Steigerung vollzogen wurde, die nicht nur beweist, dass die Musiker an ihren Songs gewachsen sind, sondern auch, dass sich vor weiteren Einflüssen wie Mathcore nicht gescheut wird. Noch ausgereifter und präziser prügelt sich das Quintett durch acht Songs, die vor Originalität nur so strotzen.</p>
<p>Leider wurde es danach still um <strong>TANGAROA</strong>, nur spärlich wurden Beiträge auf Facebook gepostet, und obwohl die hemmungslose Art und Weise mit der die Band vorging an <strong>DILLINGER</strong> und Konsorten zu erinnern vermochte, wurde bis heute nie wieder neue Musik veröffentlicht.</p>
<p>Alle bisherigen Veröffentlichungen sind jedoch als &#8222;Name-your-price&#8220;-Download auf Bandcamp verfügbar.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Tangaroa-10198432012/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://tangaroa.bandcamp.com/album/one-hand-for-the-knife-one-hand-for-the-throat" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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		<title>Blues Rock &#8211; Hänger oder Steher?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2016 08:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Blues Rock]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[The Answer]]></category>
		<category><![CDATA[uk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>THE ANSWER &#8211; Solas Veröffentlichungsdatum: 28.10.2016 Dauer: 49:07 Min. Label: Napalm Records &#160; Ich habe einen neuen Begriff gelernt. Das kann man ja zugeben. Er nennt sich &#8222;Neue goldene Generation der Rock-Musik&#8220;. Der zumindest wird THE ANSWER auf Wikipedia zugeordnet. Wenn man diese ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>THE ANSWER </strong>&#8211; Solas<br />
Veröffentlichungsdatum: 28.10.2016<br />
Dauer: 49:07 Min.<br />
Label: Napalm Records</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich habe einen neuen Begriff gelernt. Das kann man ja zugeben. Er nennt sich &#8222;Neue goldene Generation der Rock-Musik&#8220;. Der zumindest wird <strong>THE ANSWER </strong>auf Wikipedia zugeordnet. Wenn man diese fragwürdige Plattform verlässt und sich an andere Quellen wendet, findet man zum Beispiel ein Zitat, welches ihnen eine große Zukunft voraussagt: &#8222;They are going to be huge&#8220;. Also, schon golden? Am 28.10. wird das neue Album &#8222;Solas&#8220; erscheinen, gefolgt von einer Tour durch UK, die Schweiz und weitere europäische Länder. Es soll einen Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere darstellen.</p>
<p>Der erste Track des nordirischen Quartetts, gleichzeitig dem Albumtitel gleichlautend, <em>&#8222;Solas&#8220;</em>, hat etwas leicht luftig bluesiges an sich. Man fühlt sich an windige Klippen erinnert, toll romantisiert mit einem träumerischen Sänger davor. Ok, kitschig ist das. Aber ein schön entspannter Einstieg. Zwischen dem ganzen high-tempo Geballer aus dem Thrash- und Death-Bereich mal sehr entspannend. Trotzdem zeigt der Text sich sehr tiefgründig. &#8222;Will you live your life in fear?&#8220;; &#8222;When I wake up in the morning, I don’t know where I stand, These shadows won’t release me, Oh deliver your demands&#8220;. Puh, hart. Aber eigentlich ganz cool, das musikalisch so verpacken zu können.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/U0e-TbCU5tA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>&#8222;Beautiful World&#8220;</em> zeigt dann schon andere Klänge. Beinahe schon orientalisch angehauchte Harmonien und Instrumente, aber weiterhin eher gedrosseltes Tempo. Cooler Sound auf jeden Fall, etwas nachdenklicher, im Verlauf beinahe schon dramatisch. Klarer Unterschied zum ersten Song. Mir gefällt so eine Abwechslung. Man merkt, dass ein neuer Track läuft. Trotzdem groovt der Song auch, man fängt nicht irgendwann an, wegzuhören. Sehr gut!</p>
<p>Der nächste Song heisst <em>&#8222;Battle Cry&#8220;</em>. Eine direkte Verbindung der einzelnen Titel scheint es also nicht zu geben. Der Track kommt auch eher radiomäßig daher und reißt einen jetzt nicht vom Stuhl. Wobei man sich da fragt, ob nicht gerade er mit so einem selbstbewussten Titel das sollte. Weiterschalten, bitte!</p>
<p><em>&#8222;Untrue Colour&#8220;</em>, <em>&#8222;In this Land&#8220;</em> und <em>&#8222;Thief of Light&#8220;</em> sind auch eher gemütlich, bis letzten Endes schon irgendwie müde und gospelhaft.  Zwischendrin poppen immer wieder plötzlich Klangkonstrukte auf, bei denen man sich fragt, wie sie da in die Songs gekommen sind. Auch sind die Songs teilweise sehr repetitiv in ihrem Aufbau. An sich kann man sonst nicht viel dazu sagen. Das muss nicht schlecht sein, aber auch nicht gut. Stellt sich da eine Stagnation zur Albummitte hin ein? Immerhin hält <em>&#8222;In this Land&#8220;</em> ein ordentliches Solo parat. Mäh&#8230;</p>
<p>Trotzdem, die Spannungskurve steigt auch wieder. Nachdem man bei <em>&#8222;Being Begotten&#8220;</em> plötzlich sehr nahe an <strong>COLOSSEUM </strong>dran ist, ist der Drummer wieder aufgewacht.<em> &#8222;Left me standing&#8220;</em> setzt mal wieder Akzente auf den Rock, nicht den Blues. (Nichts gegen Blues, wirklich, aber sowas kann man mitten im Album einfach nicht bringen!). Plötzlich tauchen Parts auf, die die mündigen Hörer mitsingen können! Wow.</p>
<p>Der Rest des Albums lässt einen dann doch versöhnlich zurück. Es war keine Falle. Aber man muss streckenweise schon echt durchhalten können. An sich präsentieren <strong>THE ANSWER</strong> hier aber ein stark abwechslungsreiches Album, mit guten Hooks und vielen melodiösen Parts. Perfekt zum Entspannen eigentlich. Dennoch, es ist nicht alles Gold auf diesem Album. Andere Rockgrößen scheinen immer wieder gut erkennbar durch, manchmal scheint auch einfach gar nichts. Der Mittelteil stellt einen klaren Durchhänger im Spannungsbogen des Albums dar. Zusammenfassend kann man aber sagen, dass die Insel mit ihrem Neuling zeigt, dass sie immer noch gute Musik hervorbringen kann. Daher: Chapeau!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Sind Architects feige geworden?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/sind-architects-feige-geworden/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=sind-architects-feige-geworden</link>
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		<dc:creator><![CDATA[FeeLikes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Jul 2016 06:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[all our gods have abandoned us]]></category>
		<category><![CDATA[architects]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[uk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ARCHITECTS – All Our Gods Have Abandoned Us Veröffentlichungsdatum: 27.05.2016 Dauer: 44:11 Label: Epitaph Records Schuster bleib bei deinen Leisten – diesen neunmalklugen Spruch hat sicher schon der ein oder andere von euch mal zu hören bekommen. Auch Musiker sind davor nicht ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sind-architects-feige-geworden/">Sind Architects feige geworden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ARCHITECTS </strong>– All Our Gods Have Abandoned Us<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.05.2016<br />
Dauer: 44:11<br />
Label: Epitaph Records</p>
<p><strong>Schuster bleib bei deinen Leisten – diesen neunmalklugen Spruch hat sicher schon der ein oder andere von euch mal zu hören bekommen. Auch Musiker sind davor nicht gefeit, besonders wenn sie mal etwas Neues ausprobieren wollen und es nicht so recht funktionieren will.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-4090 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/e91424a4ff53df3b6060058d476b3c88-300x300.jpg" alt="All our Gods have Abandoned Us" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/e91424a4ff53df3b6060058d476b3c88-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/e91424a4ff53df3b6060058d476b3c88-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/e91424a4ff53df3b6060058d476b3c88.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Ungefähr so stelle ich mir die Situation vor einigen Jahren bei den 5 Knechten von <strong><a href="http://www.architectsofficial.com/">ARCHITECTS</a> </strong>aus Brighton England vor. Nachdem sie 2011 mit ihrem 3. Album &#8222;The Here and Now&#8220; versucht haben etwas Härte aus ihrer Musik rauszunehmen und damit nur mäßig auf offene Ohren stießen, muss irgendein Schlaumeier ihnen diese Weisheit kredenzt haben. Denn aus irgendeinem Grund gab es eine Kehrtwende und 2 Alben lang nun schon wird der Erfolg des 2009er Schwergewichts &#8222;Hollow Crown&#8220; kopiert und ausgebaut. Der damit verbundene Fame scheint ihnen irgendwie Recht zu geben, und so wärmen die Burschen nun ihren Sound zum 3. Mal für euch auf. &#8222;All Our Gods Have Abandoned Us&#8220; geht mal wieder auf Nummer sicher und hält für euch alle bekannten <strong>ARCHITECTS</strong>-Merkmale bereit.</p>
<p>Ja es gibt sie wieder: <strong>die donnernden Riffs</strong>. Gleich zu Beginn im Opening-Track <em>&#8222;Nihilist&#8220;</em> gibt es davon ein Kostprobe, die mich kurz hoffen ließ, dass dieser Silberling doch wieder etwas Besonderes werden könnte. Naja&#8230;dieses Gefühl dauerte leider nur schlappe 16 Sekunden. Aber falls ihr auf Sam Carters angepisste Gesangseinlagen steht, dann wird auch diese Platte wieder genau euer Ding sein. So vielseitig er sich hier auch geben mag, klingt es nach der Hälfte des Albums in meinen Ohren leider nur noch nervend und zu sehr gepresst. Da gefiel es mir stimmlich dann doch eher eintönig besser, denn das hier klingt nach Allem, außer ehrlich.</p>
<p>Der einzige Punkt, an dem die Platte für mich wirklich glänzt, generiert sich beim <strong>Zusammenspiel</strong> zwischen den <strong>Lead-Spuren</strong> und den <strong>Synthie-Klangteppichen,</strong> wie zum Beispiel im Song <em>&#8222;Downfall&#8220;</em>, <em>&#8222;Gravity&#8220;</em> oder <em>&#8222;Momento Mori&#8220;</em>. Dies sind die einzigen Bestandteile ihrer Musik, die mich noch etwas auffangen, ja, auf denen man sich geradezu ausbreiten möchte. Leider werden diese, zu meinem Bedauern, nur als Untermalung verwendet, schade. An einem Fakt kann ich natürlich nicht rütteln: das <strong>technische Niveau</strong>, auf dem sich hier bewegt wird, ist mal wieder sehr hoch angesetzt und die Produktion darüber hinaus ist spitze. Ich finde, hier wurde sich im Vergleich zum Vorgänger sogar nochmal gesteigert.</p>
<p>Doch was nützt all das Können, die gute Produktion und die bedeutungsschwangeren, gequälten Texte, wenn sich die Band anhört, als würde sie nur noch ihren <strong>verdammten Job</strong> machen? Wo ist die Leidenschaft hin? Der Hunger? Die jugendliche Wildheit? All das vermisse ich seit &#8222;Daybreaker&#8220;-Tagen schon schmerzlich und doch hoffe ich mit jedem neuen Release der <a href="http://www.architectsofficial.com/"><strong>ARCHITECTS</strong> </a>auf ein Wunder, welches aber ausbleibt. Seit nunmehr 3 Alben wagen die Jungs <strong>keinen Schritt nach vorne</strong>. Möglicherweise trauen sie sich auch gar nicht mehr nach ihrem Fehlschlag mit &#8222;The Here and Now&#8220;. Aber das müssen sie auch gar nicht, denn die Leute scheinen ja irgendwie drauf zu stehen. Aber für mich verschwindet dieses Album in der Bedeutungslosigkeit und wird sicher nicht noch einmal den Weg in meine Playlist finden.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sind-architects-feige-geworden/">Sind Architects feige geworden?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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