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	<title>Unexpect Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Unexpect Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>VVON DOGMA I &#8211; Das Erbe von UNEXPECT?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2017 07:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Chaoth]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>VVON DOGMA I – Communion EP Veröffentlichungsdatum: 27.10.2017 Dauer: 14:45 Label: Independent Stil: Djent/Experimental/Progressive Metal Es gab mal eine Zeit, in der man mit Gitarren, die mehr als 6 bzw. Bässen, die mehr als 4 Saiten hatten, noch zu einer echten Exotenspezies ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VVON DOGMA I</strong> – Communion EP<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.10.2017<br />
Dauer: 14:45<br />
Label: Independent<br />
Stil: Djent/Experimental/Progressive Metal</p>
<p>Es gab mal eine Zeit, in der man mit Gitarren, die mehr als 6 bzw. Bässen, die mehr als 4 Saiten hatten, noch zu einer echten Exotenspezies gehörte. Einer dieser Exoten ist <strong>Chaoth,</strong>&nbsp;der mit seinem 9 saitigen Bass bereits 2005 für Aufsehen sorgte, da er das Instrument nicht einfach nur besaß, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=qLeXaxlSbc8" target="_blank" rel="noopener">sondern es auch entsprechend spielen konnte</a> – und zwar noch, bevor es cool war.</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-23012" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Vvon-Dogma-I-credit-Guillaume-Briand.jpg" alt="VVON DOGMA I" height="1450" width="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Vvon-Dogma-I-credit-Guillaume-Briand.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Vvon-Dogma-I-credit-Guillaume-Briand-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Vvon-Dogma-I-credit-Guillaume-Briand-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Vvon-Dogma-I-credit-Guillaume-Briand-750x1125.jpg 750w" sizes="(max-width: 967px) 100vw, 967px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Zwölf Jahre später ist seine vorherige <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-49-unexpect/" target="_blank" rel="noopener">Hauptband <strong>UNEXPECT</strong> Geschichte</a> und der Kanadier mit seinem neuen Projekt wieder auf der Bildfläche aufgetaucht.<br />
Schon im Sommer 2015, ungefähr zu der Zeit, in der sich das Avantgardegespann auflöste, wurden Fragmente des neuen Schaffens im Netz gestreut und die Erwartungen geschürt.</p>
<h4>Doch was kann die vier Track EP wirklich?</h4>
<p>Ein bisschen Djent, ein bisschen Dub Step, ein Vocoder, der an <strong>Paul Masvidal</strong> und <strong>CYNIC</strong>-Großtaten denken lässt, ein bisschen Prog Metal, und hier und da Synthwave. Die Grundzutaten des Projekts <strong>VVON DOGMA I</strong> sind schnell ausgemacht. Allerdings sind diese nur vereinzelt so logisch und organisch ineinander verwoben, als dass die Mischung wirklich revolutionär wirken würde. Andererseits weisen die einzelnen Parts auch keine so abrupten und wahnwitzigen Breaks auf, wie es bei <strong>UNEXPECT</strong> der Fall war und dort genau aus diesem Grund faszinierte und funktionierte.</p>
<p>Retrospektiv betrachtet kann man <strong>Chaoth</strong>s Anteil an den Songs seiner Vorband nun recht präzise heraushören, muss aber auch zugeben, dass der gute Mann im (fast) Alleingang nicht im gleichen Maße dazu imstande ist, Qualität zu liefern, obwohl ich mir sicher bin, dass es an Potential nicht mangeln dürfte. Beweis dafür ist zum Beispiel das schöne <em>&#8222;The Mask&#8220;</em>&nbsp;und auch der Titeltrack weist durchaus geile Passagen auf. Aber eben nicht über die gesamte Länge, was bei einer knappen Viertelstunde schon bedenklich ist.</p>
<p>So bietet die erste <strong>VVON DOGMA I</strong>-EP zwar ein paar nette Häppchen, allerdings nichts wirklich Neues, was zahlreiche andere Djent/Prog/Experimental Bands nicht schon so oder so ähnlich gemacht hätten. Nur halt nicht mit einem 9Saiter Bass.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/GoQFvlWEn2A?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/pg/VvonDogmaI/about/?ref=page_internal" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p><a href="https://vvondogmai.bandcamp.com/releases" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #49: UNEXPECT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2017 06:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Cryptopsy]]></category>
		<category><![CDATA[Fables Of the sleepless empire]]></category>
		<category><![CDATA[Gorguts]]></category>
		<category><![CDATA[kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Unexpect]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Zugegebenermaßen ist die Band, um die es mir heute geht, kein unbeschriebenes Blatt mehr und hat eigentlich schon einen Bekanntheitsgrad erlangt, der sie aus der Masse anderer Bands heraushebt. Aber da sich die Band leider bereits aufgelöst hat und andererseits einen besonderen Platz in meinem Herzen innehält, wollte ich dennoch über sie schreiben.</p>
<h4><strong>UNEXPECT</strong></h4>
<img decoding="async" class="size-full wp-image-17840" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/unexpect-pic.jpg" alt="UNEXPECT" height="1200" width="798" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/unexpect-pic.jpg 798w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/unexpect-pic-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/unexpect-pic-681x1024.jpg 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/unexpect-pic-750x1128.jpg 750w" sizes="(max-width: 798px) 100vw, 798px" />
<p>Dass in Kanada wohl irgendwas im Wasser sein muss, <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-43-the-visit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">habe ich schon mehrfach angesprochen</a>, da dort eine geile Band nach der anderen aus dem Boden sprießt, und diese nicht nur kreativ und markant, sondern auch technisch auf höchstem Niveau arbeiten.</p>
<p><strong>GORGUTS</strong>, <strong>BEYOND CREATION</strong> und <strong>CRYPTOPSY</strong> stellen nur einige wenige der unzähligen Namen dar, die aus dem nicht so amerikanischen Nordamerika stammen. <strong>UNEXPECT</strong> beschritten dabei seit jeher einen etwas anderen Pfad, der sich hauptsächlich dadurch auszeichnete, immer wieder dann Haken zu schlagen, wenn man es am wenigsten erwartete. Denn hier ist der Name Programm!</p>
<p>Grob lassen sich <strong>UNEXPECT</strong> dem Avantgarde Metal zuordnen, doch meiner Meinung nach trägt diese Klassifizierung kaum zur Verdeutlichung oder Abgrenzung bei – im Gegenteil.</p>
<p>Versuchen wir es also andersrum: drei Sänger mit zwei Gitarren, eine Sängerin, eine Violine, Drums und ein 9-saitiger Bass bilden die Bausteine aus denen <strong>UNEXPECT</strong> sich in so ziemlich jede Richtung vorarbeiten. Death Metal, Black-Metal-Einflüsse, Zirkusmusik, Operetten-Ausflipper, technische Eskapaden, Elektronik, Spoken-Word-Passagen, Piano- und Klassikdurchbrüche sowie wirre Songstrukturen stellen grob zusammengefasst den Strauß bunter Melodien dar, mit dem das kanadische Sextett aufwartete und alle begeisterte, die sich ihr Hirn gern neu verdrahten ließen.</p>
<p>Im Jahre 1996 gegründet, legten <strong>UNEXPECT</strong> ihr Debüt-Album &#8222;Utopia&#8220; drei Jahre später vor. Natürlich ist der Sound hier noch sehr viel roher als auf späteren Veröffentlichungen und in den ersten Sekunden des Openers <em>&#8222;Vespers Gold&#8220;</em> wähnt man sich auf einer <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> oder <strong>CHILDREN OF BODOM</strong> Platte. Doch bereits wenig später werden die Charakteristika offenbart, die die Band bis zuletzt immer weiter verfeinern und perfektionieren sollten. Auch wenn das Debüt vermutlich noch als das &#8222;schwächste&#8220; Album bezeichnet werden muss, ist die Qualität schon hier weit von dem entfernt, was andere Bands als erstes Album raushauen.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3697763797/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://unexpect.bandcamp.com/album/utopia&#8220;&amp;amp;amp;amp;gt;Utopia by Unexpect&amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>&#8222;In a Flesh Aquarium&#8220; zeigte sich die Band dann schon auf einem deutlich höheren Level, nicht zuletzt, da es auch erst sieben Jahre nach dem Debüt erschien. Mit besserem Sound, neuen Ideen und noch kompromisloserer Umsetzung überzeugte der Zweitling auf ganzer Linie und konnte vielerorten &#8211; völlig verdient &#8211; gute Kritiken einfahren. Auch wenn das Album einiges an Nerven, Zeit und Arbeit erfordert, bis man zu ihm vorgedrungen ist, so stellt es sich doch letztlich immer wieder als lohnenswert heraus, sich mit diesen 60 Minuten vertonten Wahnsinns zu beschäftigen.&nbsp;</p>
<p>Unerreicht ist und bleibt für mich jedoch der Drittling &#8222;Fables of the Sleepless Empire&#8220;. Das letzte Album sollte erneut sieben Jahre auf sich warten lassen, dafür jedoch auch das beste Album werden, das <strong>UNEXPECT</strong> jemals geschrieben haben – und vermutlich schreiben werden. Obwohl &#8222;Fables&#8230;&#8220; mit nahezu schleudertraumataverursachenden Tempo-, Takt- und Stimmungswechseln gesegnet ist, geht doch immer wieder irgendwas ins Ohr, werden sowohl Spannungsbögen, als auch Atmosphären aufgebaut, die zumindest mich immer einnehmen und beeindrucken konnten. Wo andere Bands es nicht hinbekommen, innerhalb eines Songs für Stimmung oder einen roten Faden zu sorgen, kappen <strong>UNEXPECT</strong> ebendiesen immer wieder bewusst, nehmen ihn später wieder auf, nähen ihn irgendwo anders dran und bauen so Song in Song in Song in Song, ohne sich zu verrennen, oder das große Ganze aus den Augen zu verlieren. All ihr lieben Drei-Akkord-Bands da draußen: schneidet euch ne Scheibe ab.</p>
<p>Denn &#8222;Fables of the Sleepless Empire&#8220; ist im Kern immer noch keine leicht verdauliche Kost, wartet aber mit den besten und emotionalsten Songs auf, die die Band jemals geschrieben hat.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=334470994/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://unexpect.bandcamp.com/album/fables-of-the-sleepless-empire&#8220;&amp;amp;amp;gt;Fables of the Sleepless Empire by Unexpect&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Bis auf einige wenige Konzerte haben die unerwarteten Kanadier den Sprung über den großen Teich leider nie wirklich vollzogen, weswegen uns hierzulande nur ihre auf Plastik gebrannte, oder streambar gemachte Musik bleibt. Denn am 22.08.2015 gab die Band über ihre Facebookseite bekannt, das Experiment <strong>UNEXPECT</strong> für beendet zu erklären, und sich nunmehr anderen Projekten zuzuwenden.</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fpermalink.php%3Fstory_fbid%3D10153376312567025%26id%3D238413107024&amp;width=500" scrolling="no" height="461" frameborder="0" width="500"></iframe></p>
<p>Auch wenn die Auflösung mittlerweile fast 2 Jahre her ist, bleiben <strong>UNEXPECT</strong> für mich nicht nur eine der unvorhersehbarsten Bands die ich kenne, sondern auch auch eine, die sich speziell durch ein Merkmal von dem Gros anderer Bands abheben konnte: Einzigartigkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Unexpect-238413107024/?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p><a href="https://unexpect.bandcamp.com/album/fables-of-the-sleepless-empire" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-49-unexpect/">Aus den Tiefen #49: UNEXPECT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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