<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Vanaheim Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/vanaheim/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/vanaheim/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 14 Aug 2024 13:49:27 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>Vanaheim Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/vanaheim/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Ragnarök Festival 2024 &#8211; Der Bericht!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2024-der-bericht/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ragnaroek-festival-2024-der-bericht</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2024-der-bericht/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 08:46:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2024]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Boötes Void]]></category>
		<category><![CDATA[CALAROOK]]></category>
		<category><![CDATA[Cruachan]]></category>
		<category><![CDATA[ELLEREVE]]></category>
		<category><![CDATA[Fen]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Finntroll]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[GASBRAND]]></category>
		<category><![CDATA[Heretoir]]></category>
		<category><![CDATA[Horn]]></category>
		<category><![CDATA[imperium dekadenz]]></category>
		<category><![CDATA[Istapp]]></category>
		<category><![CDATA[Kampfar]]></category>
		<category><![CDATA[Kanonenfieber]]></category>
		<category><![CDATA[Marduk]]></category>
		<category><![CDATA[METSATÖLL]]></category>
		<category><![CDATA[NON EST DEUS]]></category>
		<category><![CDATA[NORDJEVEL]]></category>
		<category><![CDATA[Origin]]></category>
		<category><![CDATA[PERCHTA]]></category>
		<category><![CDATA[Primordial]]></category>
		<category><![CDATA[Ragnarök]]></category>
		<category><![CDATA[Robse]]></category>
		<category><![CDATA[Sagenbringer]]></category>
		<category><![CDATA[Saor]]></category>
		<category><![CDATA[SUOTANA]]></category>
		<category><![CDATA[The Vision Bleak]]></category>
		<category><![CDATA[theotoxin]]></category>
		<category><![CDATA[Vanaheim]]></category>
		<category><![CDATA[VANSIND]]></category>
		<category><![CDATA[VARG]]></category>
		<category><![CDATA[Vermilia]]></category>
		<category><![CDATA[Waldgeflüster]]></category>
		<category><![CDATA[Winterfylleth]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=45947</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der offizielle Ragnarök-2024-Bericht von der Silence-Crew! Es flossen Bier und Regen, es schienen Sonne und Scheinwerfer.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2024-der-bericht/">Ragnarök Festival 2024 &#8211; Der Bericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>RAGNARÖK FESTIVAL 2024!</strong> Wir sind wieder da &#8211; und wir haben Bock! Die Zeichen stehen auf Sturm und es schüttet in Strömen, als wäre der Himmel selbst <strong>im Angesicht der Götterdämmerung</strong> entzweigebrochen, während die ersten Gäste das Camp betreten, die ersten Heringe in matschigen Boden gehämmert werden und sich <strong>die Gischt frisch geknackter Bierdosen</strong> mit dem gnadenlosen Regen vermischt. Es ist also alles genau, wie es soll &#8211; und wir sind bereit, die ersten Klänge sägender Gitarren und fröhlicher Flöten zu empfangen.</p>
<h2><strong>Oimels erstes Mal</strong></h2>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span> Als einziges Mitglied unseres schreibenden Dreiergespanns war ich noch nicht auf dem <strong>RAGNARÖK</strong> und hatte dann direkt die Ehre die ersten beiden Bands zu sehen.</p>
<p>Zuerst möchte ich aber noch ein paar Worte zum Drumherum verlieren, welches durchaus zu gefallen weiß! Kurze Wege, sehr gelungener Aufbau mit den zwei nebeneinander liegenden Bühnen, sodass eigentlich <strong>keine Umbaupausen</strong> entstehen. Dazu ein gut erreichbares Außengelände für die Verpflegung, faire Bierpreise und ein sympathisches Publikum (soweit ich das bisher beurteilen kann) machen den <strong>Aufenthalt bisher sehr angenehm</strong>! Lediglich der Caravan-Platz ist &#8222;dezent&#8220; überfüllt, da sollten ggf. 10% weniger Tickets verkauft werden.</p>
<h2><strong>Aller Anfang ist finster</strong></h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-45957 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_6683-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_6683-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_6683-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_6683-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_6683-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_6683.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Als Opener spielen <strong>BOÖTES VOID</strong> auf, die den zum Festival gehörenden Wettbewerb gewonnen haben. Und die fünf Jungs aus dem nicht weit entfernten Würzburg legen auch gleich richtig los! Hier gibt es <strong>keinen sanften Einstieg</strong>, hier gibt es direkt das volle Programm!</p>
<p>Die Band spielt astreinen Black Metal und beherrscht ihr Handwerkszeug meiner Meinung nach sehr gut &#8211; vom ersten Ton an wird die ganze Halle vereinnahmt und es geht <strong>treibend, dystopisch und düster</strong> durch die Tracks.</p>
<p>Tatsächlich vergisst man nach wenigen Minuten, dass es draußen eigentlich noch hell ist, denn hier ist es sehr finster &#8211; aber dabei auch voller Energie. Die Lieder bauen sich mitunter sehr gut auf, wobei die <strong>Gesangsparts und die Melodie im Vordergrund</strong> stehen, bis die Instrumente dann zusehends mit mehr Wucht einsetzen und schlussendlich alles brachial zusammenwirkt. Das alles ohne dass der Eindruck von Chaos entsteht. Dazu zeigt die Band &#8211; für mich in diesem Genre recht ungewohnt &#8211; viel <strong>Interaktion mit dem Publikum</strong>, welches auch sehr bereitwillig mitmacht. Man merkt einfach, dass alle Bock auf das Festival und die Musik haben.</p>
<h2><strong>Zweite Band, zweites Highlight!</strong></h2>
<p><img decoding="async" class="wp-image-45959 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7041-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7041-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7041-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7041-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7041-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7041.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Nach diesem echt guten Start geht es fast nahtlos mit der zweiten Band <strong>GASBRAND</strong> (nicht bei Google nach Bildern suchen) weiter. Hier bin ich die ersten Minuten nicht ganz so begeistert, die <strong>Stimme scheint mir zu dominant</strong>, zu sehr im Vordergrund, zu roh. Nachdem ich meinen Standort verändere, stelle ich allerdings fest, dass die Band tatsächlich nur zu zweit ist &#8211; und das fasziniert mich sehr, denn hier wird ebenfalls ordentlich was auf die Ohren geboten. Im Gesamteindruck ergeben die dominanten Vocals dann auch einen stimmigen Eindruck, da diese dafür eben nicht permanent präsent sind, sondern auch <strong>viel Raum für die instrumentalen Stellen</strong> geboten ist – und hier ist für mich insbesondere das hämmernde Schlagzeug ein Highlight!</p>
<p>Insgesamt beeindruckt mich der Auftritt, da ich nicht gedacht hätte, dass so viel Musik von nur zwei Leuten präsentiert werden kann. Allerdings fehlen mir dann doch an einigen Stellen noch ein paar melodische Parts &#8211; aber das ist vermutlich eher mein Befinden. Das Publikum würdigt den Auftritt ebenfalls sehr, und <strong>der Abend beginnt vielversprechend!</strong></p>
<h2><strong>Vielfältige Soloarbeit</strong></h2>
<p><img decoding="async" class="wp-image-45960 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7344-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7344-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7344-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7344-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7344-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7344.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Die Finnin <strong>Julia Mattila</strong> rief 2017 ihr <strong>Soloprojekt VERMILIA</strong> ins Leben. Seitdem hat sie zwei Full-length-Alben, sowie eine EP veröffentlicht und sich die <strong>Unterstützung von Live-Musikern </strong>geholt, um mit <strong>VERMILIA</strong> auch Konzerte absolvieren zu können. Heute ist sie also in Lichtenfels zu Gast, und ich freue mich sehr auf den Auftritt!</p>
<p>Es war mir in der Vergangenheit schon einmal vergönnt, <strong>VERMILIA</strong> live zu sehen und <strong>Julias</strong> wunderbare Stimme und<strong> gesangliche Vielfältigkeit</strong>&nbsp;zu erlauben. Und auch heute finde ich das, was sie dort auf der Bühne von sich gibt, wieder mehr als beeindruckend. Ob Growls, krächzende Schwarzmetall-Screams oder voller Klargesang &#8211; <strong>Julia</strong> gelingt einfach alles. Die Musik währenddessen bewegt sich zwischen eindringlichen <strong>Folk- und Pagan-Passagen</strong> und atmosphärischen <strong>Black-Metal-Klängen</strong>.</p>
<p>Auch optisch vermittelt <strong>VERMILIA</strong> eine Mischung aus Naturbezug und Düsternis. <strong>Julia</strong> hat eine große <strong>Trommel</strong> zur Hand, mit der sie immer wieder den Rhythmus vorgibt. Aber das ist noch nicht alles: Auch ihre <strong>Querflöte</strong> kommt hier und da zum Einsatz! Die Live-Musiker steuern dann noch Gitarre und Bass bei und fertig ist das Konzept von<strong> VERMILIA</strong>! Für mich persönlich ist dieser Auftritt definitiv das <strong>Highlight</strong> des heutigen Donnerstags. Ein großartiger Auftakt für das diesjährige <strong>RAGNARÖK!</strong></p>
<h2><strong>Eine Debütshow mit Bärten&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-45961" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7490-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7490-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7490-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7490-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7490.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich: </em></span>Mein Festivalstart ist gleichzeitig der Karrierestart einer neuen Band: <strong>Robse</strong> &#8211; ehemaliger Sänger von <strong>EQUILIBRIUM</strong>, <strong>MINAS MORGUL</strong> und mehr, darf nun endlich sein eigenes Projekt auf der Bühne präsentieren. Vor ziemlich genau einem Tag kam die erste Single öffentlich gemacht, doch ich trete spoilerfrei ins Geschehen ein und gebe mich der Überraschung hin.</p>
<p>&#8222;Das ist kein Test, macht euch bereit!&#8220;, erschallt eine Stimme am Ende des epischen Intros, als vor dem riesigen Banner <strong>fünf stämmige, bärtige Männer</strong> an die Instrumente treten. Die Musik wird von einer gewissen Epik getragen, die sich hauptsächlich aus Synthesizer-Backing-Spuren ergibt. Gelegentlich begleitet auch vom Band eine Frauenstimme die Refrains, die der Bandkopf ins Mikrofon brüllt.</p>
<p>Spezifisch bleibt mir ein Lied im Kopf, bei dem das Publikum zum Mitmachen animiert wird: Dem &#8222;<strong>Hu!&#8220; </strong>des Sängers ist jeweils ein &#8222;<strong>Ha!&#8220; </strong>folgen zu lassen. Irgendwann wandelt <strong>Robse</strong> es in &#8222;<strong>Schniedel!&#8220;</strong> und &#8222;<strong>Wutz!&#8220;</strong>&nbsp;um. Hach. Ich bin froh, dass der Mann<strong> endlich machen kann, worauf er Bock hat, </strong>ohne, dass ihm jemand auf den Sack geht. Freut mich sehr, dass ich beim ersten Konzert dabei sein durfte.</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2><strong>Alt und neu</strong></h2>
<p><strong>VARG</strong> werden herzlich begrüßt, von einer Horde aus neuen wie alten Fans. Recht viele sind heute sogar zum allerersten Mal dabei, wie eine kleine &#8222;<strong>hebt die Hand&#8220;-Umfrage</strong> ergibt. Die Setlist ist, beginnend mit einem sehr alten Lied und dann erstmal zu neuerem Material übergehend, gut an diese Situation angepasst. <strong>Fylgja</strong>, ihres Zeichens seit einigen Jahren Sängerin bei <strong>VARG</strong>, leiht der Mucke in den neueren Tracks ihre Stimme, welche sich mittlerweile sehr gut ins Gesamtkonzept einfügt. Die älteren Songs bauen rein auf den <strong>guten alten Männerschweiß</strong> auf.</p>
<p>Spätestens nach zwei Liedern sitzt auch der Sound ordentlich, Bewegung herrscht im Publikum bereits nach dem ersten. Aus dem Nichts heraus erwischt mich <em>&#8222;Zeichen&#8220;</em>, einer meiner Lieblingssongs, und im Anschluss geben die Wölfe <em>&#8222;Donareiche&#8220;</em>&nbsp;zum Besten, eines ihrer ältesten Stücke, welches sie eigener Aussage nach seit Ewigkeiten nicht gespielt haben.</p>
<p>Wieder mal eine <strong>absolute Powershow</strong> von <strong>VARG</strong> &#8211; keep it up!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-45962 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7763.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7763.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7763-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7763-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7763-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7763-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h2><strong>Piraten und unsichtbare Ananasse</strong></h2>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-45963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8140-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8140-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8140-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8140-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8140-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8140.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><span style="color: #800000;">Oimel:</span></em> Auch am zweiten Tag habe ich mir die erste Band ausgesucht &#8211; der frühe Vogel und so! Und das soll sich gelohnt haben, denn obwohl es erst 14 Uhr ist, finden doch schon zahlreiche Leute den Weg vor die Bühne. Eine <strong>Mischung aus Restrausch vom Vorabend und ersten Einflüssen des Frühschoppens</strong> ist noch zu spüren &#8211; aber nur kurz, denn <strong>CALAROOK</strong> sorgen direkt für mächtig Wirbel und pusten die Köpfe ordentlich durch. Die vier Herrschaften plus Geigerin spielen Pirate Metal und machen das absolut souverän! Auf mich wirken sie wie die <strong>großen, bösen Brüder von Bands wie ALESTORM</strong> oder <strong>LAGERSTEIN,</strong> und der Sänger vermittelt mir glaubhaft den Eindruck, dass er <strong>Jack Sparrow</strong> zum Frühstück essen würde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45964 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8156-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8156-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8156-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8156-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8156-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8156.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Geige, Gitarre, wuchtiges Schlagzeug und Sechssaitenbass (!) gehen zu tiefsten Growls durch die Weltmeere. Dabei wird auch das Bandlogo mit &#8222;invisible pineapples&#8220; und &#8222;pineapples revenge&#8220; besungen.</p>
<p>Das Publikum würdigt den Auftritt der Band standesgemäß &#8211; zum Genre passend gibt es einige <strong>Rudereinlagen</strong> etlicher begeisterter Metalheads.</p>
<p>Ein gelungener Auftritt, der <strong>ordentlich Pepp</strong> in den Nachmittag bringt!</p>
<h2><strong>Der Satan aus dem Sumpf</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45965 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8426-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8426-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8426-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8426-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8426.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Bei <strong>SUOTANA</strong> handelt es sich um eine von zwei Bands, die <strong>unfassbar kurzfristig eingesprungen</strong> sind, um jene Lücken im <strong>RAGNARÖK-Line-Up</strong> zu füllen, die anstanden waren, nachdem<strong> GRIMA</strong> und <strong>ULTAR</strong> ihre Auftritte für dieses Jahr leider absagen mussten. Glücklicherweise sind die Finnen von <strong>SUOTANA</strong> gerade sowieso auf <strong>Tour</strong>, mit ihrem 2023 erschienen, dritten Album &#8222;Ounas I&#8220;. Da kommt der Zwischenstopp in Lichtenfels doch wie gerufen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45966 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8444-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8444-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8444-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8444-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8444.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p>Die sechs Männer auf der Bühne haben jedenfalls eine <strong>ganze Menge Energie</strong> mitgebracht. Die Spielfreude steht ihnen in die Gesichter geschrieben, auch wenn sie es sich nicht erlauben, gar zu freundlich dreinzublicken. Schließlich wohnt ihrer Musik eine gewisse<strong> Epik und Gewaltigkeit</strong> inne! Der <strong>melodische Death-/Power-Metal</strong>, den sie zum Besten geben, beschäftigt sich unter anderem mit den Themen Winter und Natur, aber auch mit Geschichte. Die beiden<strong> Sänger Tuomo</strong> und <strong>Ville</strong>, der auch eine der beiden Gitarre spielt, schmettern hierbei nur so um die Wette.</p>
<p><strong>Übrigens:</strong> &#8222;suo&#8220; bedeutet auf Finnisch &#8222;Sumpf&#8220; und &#8222;Saatana&#8220; ist der Satan. Also zusammengesetzt der <strong>&#8222;Sumpfsatan&#8220;</strong>. Kreativ auf jeden Fall! Und zu ernst nehmen sich die Musiker von <strong>SUOTANA</strong> sowieso nicht. Musikalisch durchaus versiert und professionell, steckt doch eine gewisse Portion <strong>Humor</strong> in ihrem Auftritt. Ich kannte die Band vorher nicht, aber nach diesem Konzert habe ich sie definitiv auf dem Zettel!</p>
<h2><strong>Es wird episch</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45967 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8729-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8729-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8729-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8729-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8729-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8729.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich: </em></span>Wenn es bei diesem Festival eine Band gibt, die mein Blut zum Wallen bringt, sind das definitiv (wieder mal) <strong>VANAHEIM</strong>. Diese epische, <strong>energiegeladene Musik kombiniert mit einer Spielfreude</strong>, wie sie kaum eine Band an den Tag legt! Das Publikum kann gar nicht anders, als sich davon anstecken zu lassen, und schon ab dem ersten Song gibt es einen großen <strong>Mosh- und Circlepit</strong>.</p>
<p>Man spielt sich durch das neueste Album, in etwas anderer Reihenfolge zwar als auf Platte, aber funktionieren tut es ebenso gut. Auch <strong>Geigenspielerin</strong> <strong>Rikke</strong>, die erst seit 2022 dabei ist und viele der melodischen Parts übernimmt, die sonst vom Band abgespielt wurden, passt perfekt ins Bild und punktet sogar mit dem ein oder anderen Solo.</p>
<p>Es gibt ein paar Soundproblemchen, anfangs übersteuert der Bass-Drum-Trigger etwas und später fällt gelegentlich mal die Gitarre aus. Das <strong>schadet dem Erlebnis aber wenig</strong>, denn das Spaßlevel ist hoch und geht auch durch diese kleinen Unannehmlichkeiten nicht verloren.</p>
<p>Wer hätte es gedacht: <strong>VANAHEIM</strong> haben es wieder hinbekommen, noch etwas besser zu sein als in meiner Erinnerung &#8211; und das ist alles andere als einfach.</p>
<h2><strong>Das Gift der Götter</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45968 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8786-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8786-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8786-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8786-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8786.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Wann immer ich den Bandnamen <strong>THEOTOXIN</strong> auf einem Line-Up entdecke, fangen meine Augen an, zu leuchten. Den <strong>kompromisslosen Black-Death</strong> der <strong>Österreicher</strong> lasse ich mir immer wieder gerne um die Ohren zimmern. Dementsprechend mische ich mich auch heute unter die Menschen, die bereits erwartungsvoll vor der Bühne ausharren.</p>
<p>Und wir werden nicht enttäuscht! <strong>THEOTOXIN</strong> liefern eine brutale Show ab und die schmetternden Riffs dringen mir durch Mark und Bein. Rechts und links von mir lassen die Metaller ihre <strong>Haare fliegen</strong>, und selbst die blanken Köpfe in der Menge können sich des Rhythmus nicht erwehren und werden zur Musik geschüttelt. Sänger <strong>Ragnar</strong> macht das Ganze komplett, indem er uns <strong>gnadenlos zusammenschreit</strong>.</p>
<p>Viel musikalische Abwechslung oder Bühnenshow darf man bei <strong>THEOTOXIN</strong> nicht erwarten, das gehört nicht zum Konzept. Vielmehr lautet die Devise: <strong>40 Minuten durchballern.</strong> Und ich liebe es!</p>
<h2><strong>Deprimierendes Geflüster</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45969 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/01-2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/01-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/01-2-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/01-2-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/01-2.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich:</em></span> Nach dem spritzigen Konzert von <strong>VANAHEIM</strong> folgt für mich nun so ziemlich das Gegenteil: Düster und melancholisch wird es mit <strong>WALDGEFLÜSTER</strong>. Mal präsentieren sich die Stücke ruhig und langsam, mal <strong>aufgeregt und verzweifelt</strong>. Ähnlich verhält es sich mit den Vocals: Sie wechseln zwischen traurig klingenden Cleans und ebenso verzweifelten Screams.</p>
<p>Band, Musik und Sound funktionieren auf bemerkenswerte Weise als Einheit, und das Ergebnis ist hypnotisierend. Aber auch <strong>herunterziehend</strong>. So sehr sogar, dass ich mir das letzte Drittel nicht mehr mit anhöre, weil es mir buchstäblich einfach nur anfängt, scheiße zu gehen, und ich direkt im Anschluss noch <strong>IMPERIUM DEKADENZ</strong> vor mir habe, deren Musik mich wahrscheinlich ebenso wenig aufmuntern wird.</p>
<h2><strong>Atmosphäre und Energie</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45970 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9297-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9297-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9297-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9297-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9297.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p>Ich sehe <strong>IMPERIUM DEKADENZ</strong> zum ersten Mal live. Es hat lange gedauert, bis sich mir die Möglichkeit nun endlich mal bietet &#8211; und das gleich zweimal, denn eine weitere Show gibt es beim <strong>SUMMER BREEZE</strong> dieses Jahres.</p>
<p>Wie antizipiert verbreitet das Konzert eine ähnlich deprimierende Stimmung wie das vorige, mit ebenso viel Atmosphäre und Düsternis. Das allerdings mit einem weitaus moderneren, klinischeren Sound. Da ist außerdem <strong>mehr Punch, mehr Wut, mehr Durchschlag</strong> dahinter. Und das alles im Rahmen einer tight gespielten, sauber abgelieferten Show. Das hohe Energielevel macht echt Bock &#8211; ich allerdings brauche wirklich wirklich bald mal wieder etwas, das mich ein bisschen fröhlicher stimmt, und begebe mich zum Camp, um <strong>eine Runde Flunkyball</strong> zu spielen.</p>
<h2><strong>Die Modelleisenbahn-Vatis von nebenan</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45971 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9513-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9513-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9513-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9513-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9513-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9513.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span><strong> WINTERFYLLETH</strong> sind nun schon eine der Bands, auf die ich mich sehr gefreut habe! Beim <strong>DARK TROLL FESTIVAL 2019</strong> zuerst gesehen, hinterließ dieser Auftritt einen bleibenden Eindruck und sorgte für viel Vorfreude bei mir.</p>
<p>Die haben die fünf Männers aus Manchester scheinbar auch, denn die haben richtig Bock auf der Bühne und animieren auch das Publikum sehr gut! Erneut witzig finde ich, dass vier der Jungs mal <strong>so gar nicht nach dem Genre aussehen</strong>, das sie spielen,&nbsp; sondern eher nach dem Modelleisenbahn-Vati von nebenan, der mit seiner Garagenband auftritt.</p>
<p>Das tut ihrem musikalischen Können und ihrem Auftritt aber keinen Abbruch! Wuchtig, atmosphärisch, getragen und mit anpeitschendem Schlagzeug geht es durch die Titel.</p>
<p>Auffällig finde ich hier, dass der <strong>Gesang ganz anders genutzt</strong> wird &#8211; der ist kein vordergründiges Element, sondern untermalt die gewaltige Musik als allgegenwärtigen Hintergrund und umgibt diese verzerrt, gespenstisch und genial!</p>
<p>Ein großartiger Auftritt, der mir sehr gefällt &#8211; und dem umstehenden Publikum ebenfalls.</p>
<h2><strong>Eine würdige Vertretung</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45972 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9656-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9656-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9656-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9656-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9656.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Kommen wir nun zum zweiten &#8222;Ersatz&#8220; für <strong>GRIMA</strong> und <strong>ULTAR</strong>: Die <strong>Folk-Metaller</strong> von <strong>METSATÖLL</strong> geben sich in der Stadthalle die Ehre! Und während ich beim vorherigen Reinhören noch die Befürchtung hegte, ihre Musik könnte mir auf Dauer zu dudelig werden, <strong>belehren sie mich live eines Besseren</strong>.</p>
<p>Der Schlagzeuger geht richtig ab und drischt auf die Becken ein, dass es eine Freude ist. Sänger <strong>Markus</strong> begrüßt sein Publikum auf Deutsch: &#8222;Wir sind <strong>METSATÖLL aus Estland!</strong>&#8220; Und er verkündet, dass sie in diesem Jahr ihr <strong>25-jähriges Bandjubiläum</strong> feiern. Glückwunsch! Dann geht es auch nahtlos weiter mit der Party: Zu <strong>Flöten- und Dudelsackklängen</strong> findet sich ein kleiner <strong>Moshpit</strong> vor der Bühne zusammen und tanzt und hüpft sich die Seele aus dem Leib.&nbsp;</p>
<p>Nach circa 40 Minuten wilden Folksongs schlagen <strong>METSATÖLL</strong> zum Abschluss nochmal <strong>ruhige Töne</strong> an und spielen für uns auf eine Weise, die mich etwas an die Band <strong>HEILUNG</strong> erinnert. Ehrfürchtig lausche ich den <strong>beinahe spirituellen</strong> Gesängen und Trommelschlägen. Als sie verklingen, erhebt sich allgemeiner Applaus, dem ich mich gerne anschließe.<strong> METSATÖLL</strong> haben sich wie auch schon <strong>SUOTANA</strong> nicht angehört wie ein bloßer &#8222;Ersatz&#8220;. Vielmehr haben beide Bands dem <strong>RAGNARÖK</strong>-Publikum gezeigt, wie sehr sie ihre Slots <strong>verdient</strong> haben!</p>
<h2><strong>Mehr Gefühl!</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-45973 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0017-SharpenAI-Focus.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0017-SharpenAI-Focus.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0017-SharpenAI-Focus-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0017-SharpenAI-Focus-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0017-SharpenAI-Focus-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0017-SharpenAI-Focus-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p>Dass sich das <strong>RAGNARÖK-Festival</strong> nicht nur aus Black- und Pagan-/Folk-Metal zusammensetzt, beweist nicht zuletzt der heutige Auftritt von <strong>THE VISION BLEAK</strong>. Ob man ihre Musik nun als Gothic- oder Horror-Metal bezeichnen mag, sie ist in jedem Fall <strong>düster und melancholisch</strong> angehaucht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45976 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9951-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9951-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9951-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9951-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9951-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9951.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Auch wenn ich privat nicht zu ihrer Hörerschaft zähle, so kann ich <strong>THE VISION BLEAK</strong> in keinem Fall ihr Talent absprechen. <strong>Markus Stock</strong> alias <strong>Schwadorf</strong>&nbsp;hat mit seiner Band <strong>EMPYRIUM</strong> Maßstäbe im naturverbundenen Metal gesetzt und ist des weiteren mit seinem Black-Metal-Projekt<strong> SUN OF THE SLEEPLESS</strong> aktiv. Zusammen mit <strong>Tobias Schönemann</strong> alias <strong>Konstanz</strong> rief <strong>Schwadorf</strong> um die Jahrtausendwende <strong>THE VISION BLEAK</strong> ins Leben.</p>
<p>Seitdem konnte das <strong>Duo</strong> eine große Zahl an Fans für sich gewinnen. Der Zeitslot (20:25-21:25 Uhr) und das sich <strong>zahlreich</strong> vor der Stage und auf der Tribüne <strong>tummelnde Publikum</strong> sprechen für sich. Einige der Metaller wirken bei den Songs zudem erstaunlich textsicher. Vermutlich funktioniert das Konzert umso besser für diejenigen, die mit der Musik von <strong>THE VISION BLEAK</strong> persönliche Erinnerungen oder Gefühle verbinden. Mir selbst fehlt leider ein bisschen der Zugang. Nichtsdestotrotz reut es mich am Ende nicht, diesem <strong>technisch absolut einwandfreien Auftritt</strong> in der Lichtenfelser Stadthalle beigewohnt zu haben.</p>
<h2><strong>Das Fieber des Krieges</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45975 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0392-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0392-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0392-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0392-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0392-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0392.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span> Tja, und dann kommen <strong>KANONENFIEBER</strong> &#8211; und was soll ich groß schreiben? Die Band um Mastermind <strong>Noise</strong> ist im Moment ein <strong>absolutes Phänomen</strong>. Mit bisher nur einem Album und einigen Singles wird unentwegt kräftig getourt, und dabei geht weder Feuer noch Elan verloren.</p>
<p>Die Stimmung, die zu den authentischen, bedrückenden Antikriegstexten erzeugt wird, zusammen mit der geballten Wucht der Instrumente und dem teils anklagenden, teils wütenden (aber immer passenden!) Gesang, sorgen für <strong>echte Gänsehaut und Beklemmung</strong>, während einen die Musik gleichzeitig mitreißt.</p>
<p>Eine faszinierende Mischung, die hier entsteht, und die die Stunde Spielzeit wie im Flug vergehen lässt. <strong>Brachial, brutal, </strong>aber immer die Verzweiflung und das Leid, des den Texten zugrunde liegenden Themas darstellend, wird das Publikum durch die Titel getrieben, und zu <em>&#8222;Dicke Bertha&#8220;</em>, <em>&#8222;Füsilier I + II&#8220;</em>, <em>&#8222;Grabenlieder&#8220;</em>, <em>&#8222;Yankee Division&#8220;</em>, und mehr erheben sich auch im sehr vollen Zuschauerraum viele Fäuste und kräftige Stimmen! Man darf auf jeden Fall gespannt sein, was für ein Album dieses Jahr noch folgt!</p>
<p>Aufgefallen ist mir im Vergleich zum letzten Auftritt, den ich gesehen habe, dass mit noch mehr Gestik gearbeitet wird, und die bedrückende Stimmung durch die <strong>passende Körpersprache des Sängers</strong> noch mehr unterstützt wird. Dazu kommen auch reichlich <strong>Feuer und Pyro-Effekte</strong>, die natürlich perfekt zu Songs wie <em>&#8222;Dicke Bertha&#8220;</em> passen.</p>
<p>Ein toller Auftritt und eine tosende Menge vor der Bühne!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45974 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0378.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0378.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0378-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0378-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0378-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0378-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h2><strong>Gutes Set, mieser Sound</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45977 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0802-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0802-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0802-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0802-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0802-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0802.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich:</em></span> Hier muss ich erstmal kurz in einen <strong>Rant</strong> verfallen. Denn dieses Konzert ist ein Bilderbuchbeispiel von &#8222;Warum zum <strong>FICK</strong> ist das Schlagzeug so laut, dass man kein Keyboard mehr hört und der Rest nur noch nach Matsch klingt?!&#8220; Recht lange ist es mittlerweile her, dass diese Art von Soundproblemen (vor allem auf Festivals) Gang und Gebe waren. Was aber den heutigen Einzelfall nicht besser macht. Ich meine, was soll das denn? Ich weiß doch, dass der Drummer ein verdammtes Monster am Kit ist. In Sachen Präzision, Ausdauer und Geschwindigkeit bewegt der sich auf höchst professionellem Niveau. Aber! Ich <strong>erkenne teilweise die Lieder nicht mal wieder</strong>, weil von den Synths nicht mehr als ein <strong>feuchter Furz </strong>durch die Lautstärke der Double Bass dringt. Haben größere Bands nicht im Normalfall ihren eigenen Soundmischer am Start, eben um genau solche Probleme zu vermeiden? <strong>Argh!</strong> Rant over.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45978 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0812-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0812-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0812-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0812-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0812.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p>Versteht mich nicht falsch. Von scheiße ist das Konzert meilenweit entfernt. <strong>FINNTROLL</strong> &#8211; also die Bandmember selbst &#8211; legen einen absolut einwandfreien Auftritt vor. Als dann auf dem Counter <strong>von 70 Minuten noch 37 übrig</strong> sind, habe ich zum ersten Mal das Gefühl, dass man die Keyboardmelodien tatsächlich heraushört. Dann kommt <em>&#8222;Nattfödd&#8220;</em>, und das Konzert ist für mich gerettet. Ich liebe diesen finsteren, unter die Haut gehenden Song, wie er sich inmitten der <strong>humppatastischen, tanzbeinjuckenden Setlist</strong> manifestiert. Großartig. Eigentlich macht die gesamte zweite Hälfte des Sets <strong>total Spaß</strong>, auch wenn der Sound immer noch weit von perfekt ist.</p>
<h2><strong>Mal ganz was anderes</strong></h2>
<p><strong>PERCHTA</strong> sind eine der einzigen Folk-Metal-Bands, die <strong>ein Hackbrett in ihrem Instrumentarium</strong> hat. Ein was? Was erstmal ziemlich brutal klingt, ist eigentlich ein kleines Seiteninstrument, das man sanft mit weichköpfigen Stöcken beklimpert. Besonders in ruhigeren Momenten kommt das richtig mysteriös und atmosphärisch herüber. Ein weiteres Kuriosum ist die Sängerin, beziehungsweise ihre Aufmachung und Performance. In aufwändigem, <strong>hexenartigem Outfit</strong> mitsamt <strong>detailreichem Corpsepaint</strong> tanzt sie in tranceartigen Zuckungen. Ihre Vocals reichen von markerschütternden Screams über beschwörenden Cleangesang bis hin zu gesprochenen Parts und Geflüster. Das Ganze ausschließlich in Tiroler Dialekt, was einerseits familiär und andererseits doch fremd klingt, und so der Show einen wundervollen Uncanny-Valley-Effekt verleiht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45979 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0932-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0932-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0932-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0932-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0932-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0932.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die Musik weist viele Black-Metal-Elemente auf, lehnt sich darüber hinaus aber stark in <strong>schamanistisch-ritualistische Atmospheric-Gefilde</strong>. Oft kommt sie ganz ohne Metal aus und zehrt ihre Kräfte rein aus akustischen Instrumenten und der Stimme der unheimlichen Dame. Weirde und ungewohnte Akkorde und Tonleitern auf den Instrumenten machen diese Musik zu etwas ganz Besonderem. Ein tolles &#8211; und großartig ausgeführtes &#8211; Gesamtkonzept.</p>
<p>Irgendwie bricht der (ansonsten makellose) Sound in den letzten 15 Minuten aber auf einmal komplett ein, fast als hätte jemand einen <strong>Bauchplatscher auf das Mischpult</strong> gemacht (?), wird dann aber wieder hochgefahren. Keine Ahnung, was da tatsächlich passiert ist, so gut wie davor erklingt es für den Rest des Konzertes allerdings nicht mehr.</p>
<p>Von diesem technischen Problem abgesehen kann ich nur sagen: Das war toll. <strong>Tolle Atmosphäre, tolle Performance, tolle Musik. </strong>Und der in so späte und düstere Stunde verschobene Timeslot hat dem Ganzen in Sachen Ambiente wirklich gutgetan.</p>
<h2><strong>Das ist VAAAANSIND!</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45980 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1316-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1316-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1316-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1316-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1316.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Beim <strong>Opener</strong> des heutigen Tages handelt es sich um eine junge Band aus Dänemark. <strong>VANSIND</strong> haben 2021 eine erste EP veröffentlicht und vergangenes Jahr dann ihr erstes Full-length-Album, &#8222;Mørket&#8220;, auf den Markt gebracht. Die<strong> Folk-Metaller</strong> sind nun nach Lichtenfels gereist, um uns mit ihren melodiestarken Klängen am letzten Festivaltag nochmal richtig in <strong>Schwung zu bringen</strong>!</p>
<p>Ganze sieben Musiker bilden die Formation <strong>VANSIND</strong>. Und es ist gleich <strong>doppelte Frauenpower</strong> am Start! <strong>Sängerin Line Burglin</strong> verzaubert mich regelrecht mit ihrer Stimme. Ich bin wirklich wählerisch, wenn es um weiblichen Gesang geht, aber diese <strong>Vocals</strong> sind so <strong>kraftvoll, klar und durchdringend</strong>, dass sie mich gänzlich für sich einnehmen. <strong>Rikke Klint Johansen</strong> sorgt währenddessen abwechselnd am <strong>Keyboard</strong> und mit dem <strong>Dudelsack</strong> für eingängige Melodien, zu denen ich nicht anders kann, als zu tanzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45981 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1441-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1441-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1441-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1441-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1441-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1441.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Und das fühlen die anderen Frühaufsteher, die es an diesem Samstagmittag vor die Bühne gezogen hat, ganz genauso. Es wird gewippt, gewogt, getanzt und geheadbangt. <strong>Still stehen? Nichts da! VANSIND</strong> sind wahrlich eine <strong>gute-Laune-Band</strong>, mit so viel Energie im Gepäck, dass die Stadthalle Lichtenfels vor lauter lautem Folk nur so erbebt. Die Dänen haben auch die letzte Schlaftrunkenheit aus mir herausmusiziert und nach ihrem Auftritt sprühe ich nun nur so vor <strong>Freude auf den Rest des Tages!</strong></p>
<h2><strong>Sie träumt &#8211; aber wovon bloß?</strong></h2>
<p>Auf fröhlichen Folk folgt nun das <strong>Kontrastprogramm: ELLEREVE</strong>. Hinter diesem Namen versteckt sich die deutsche Künstlerin <strong>Elisa Guilia Teschner</strong>. Ihre Musik hat weder mit Black- noch mit Pagan-Metal viel zu tun. Mit <strong>ELLEREVE</strong> bekommen wir beim diesjährigen <strong>RAGNARÖK</strong> eine Mischung aus <strong>elektronischem Dark-Rock, Folk und Shoegaze</strong> zu hören.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45982 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1541-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1541-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1541-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1541-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1541-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1541.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Das muss nicht jedem gefallen. Ich versuche heute, mich darauf einzulassen. <strong>Elisa</strong> hat eine wunderbare Stimme, in die sie jede Menge <strong>Ausdruck und Emotionen</strong> legt. Auch strahlt die junge Frau eine beeindruckende <strong>Bühnenpräsenz</strong> aus. Der Musikstil aber packt mich leider einfach nicht. Die elektronischen Einflüsse sind nicht meins und <strong>die ruhigen Takte ziehen sich für mich in die Länge</strong>, sodass ich beinahe doch wieder müde werde.</p>
<p>Auch die <strong>Zahl der Menschen vor der Bühne ist überschaubar</strong>. Und das ist super schade, aber aus meiner Sicht verständlich: <strong>ELLEREVE</strong> hat es mit ihrer Musik schwer auf einem Festival, das eigentlich ein ganz anderes Genre bedient. Ich halte <strong>Elisa</strong> für eine <strong>sehr talentierte Musikerin</strong>. Leider erreicht mich aber ihre Musik hier und heute nicht, weshalb ich nach dem Auftritt erst einmal die Sonne draußen suche, um <strong>wieder etwas Energie zu regenerieren</strong>.</p>
<h2><strong>Bringer der guten Laune</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45983 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1994-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1994-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1994-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1994-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1994-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1994.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span> Der dritte Tag beginnt für mich dann passenderweise mit der dritten Band &#8211; <strong>SAGENBRINGER</strong>. Hier gehe ich mit den wenigsten Vorkenntnissen rein, bin aber recht schnell gefangen!</p>
<p>Die <strong>Truppe aus Sylt </strong>hat gerade ihr zweites Album rausgebracht und legt eine einwandfreie Show auf die Bühne. Besungen werden Wikingerthemen, und das schön episch mit leichten Power-Metal-Anleihen, <strong>vielen Mittelalterelementen</strong> und vieeeel guter Stimmung! Das Publikum ist dem ganzen auch sehr zugetan und geht zu der sehr partytauglichen Musik gut mit &#8211; die Musiker treiben das von der Bühne voran, und das gekonnt!</p>
<p>Hier bin ich mir absolut sicher, dass die Band mit ihrer Art und ihrem Auftritt bald auf größeren Bühnen zu sehen sein wird &#8211; da steckt <strong>genügend gute Laune und Partypotential</strong> in den Wikingern, um auch bei großen Festivals richtig Stimmung zu machen!</p>
<p>Dazu gibt es noch eine sehr stabile Ansage vor dem Song <em>&#8222;Blutmarsch&#8220;</em>, in der sinngemäß gesagt wird, dass <strong>jeder zur Party gehört</strong> und <strong>die Horden bunt</strong> sind &#8211; das trifft bei mir natürlich genau den richtigen Nerv und gibt <strong>viel Liebe von mir zurück</strong>!</p>
<h2><strong>Sonne verboten</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45984 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2023-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2023-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2023-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2023-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2023-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2023.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich:</em></span> Während draußen plötzlich der Hochsommer ausgebrochen ist und die Sonnenstrahlen mir die Kopfhaut zwischen den Strähnen wegbrutzeln, ist in der Konzerthalle ab jetzt <strong>die Sonne</strong> <strong>A B S O L U T &nbsp;V E R B O T E N </strong>&#8211;&nbsp;<strong>ISTAPP</strong> importieren, mit grauen Kapuzen und graueren Gesichtern, tiefgefrorenen Black Metal aus den schwedischen Tannenwäldern nach Deutschland.</p>
<p><em>&#8222;Frostbitten&#8220;</em>&nbsp;heißt passenderweise der erste Track, dessen Namen ich erhaschen kann, und auch darüber hinaus scheinen die meisten <strong>Lieder von Winter, Schnee und kalten Elementen</strong> ähnlicher Kategorien zu handeln. Zum Song <em>&#8222;Maifrost&#8220;</em> gibt es dann einen Gastauftritt: der Sänger der Band <strong>EïS</strong> &#8211; passender hätte man es thematisch nicht treffen können.<strong> An Blast Beats wird nicht gespart &#8211; </strong>&nbsp;grimm, wie es sich gehört, erklingt das skandinavische Schwarzmetall. Dennoch fließt hier und da auch mal eine Pagan-Melodie ein, zeigt sich hier und da mal eine kleine Folk-Influenz.</p>
<p><strong>ISTAPP</strong> beweisen sich tapfer gegen die steigenden Temperaturen, und der ein oder andere Schweißtropfen, der mir von der Stirn perlt, <strong>wird zum Eiszapfen</strong>.</p>
<h2><strong>Drei Spaten</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45985 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2296-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2296-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2296-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2296-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2296.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span> Danach habe ich das Vergnügen, <strong>HORN</strong> zu sehen &#8211; und hier bin ich gespannt, denn das was ich vorher gehört habe, ließ mich neugierig zurück! Bei <strong>HORN</strong> handelt es sich um ein weiteres Ein-Mann-Projekt an diesem Wochenende.</p>
<p>Es geht direkt mit <em>&#8222;Drei Spaten&#8220; </em>los, was durchaus ein Anspieltipp wäre. Auffällig finde ich, dass der <strong>Sänger gleichzeitig Bassist</strong> ist &#8211; bewusst kannte ich das nur von <strong>Lemmy</strong> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Ansonsten habe ich mich vorher insofern belesen, dass die Band sowohl in sehr vielen Sprachen unterwegs ist, als auch in vielfältigen Themenbereichen. Und das kann man auch musikalisch feststellen, wenn beispielsweise <strong>Lieder mit Soldatenbezug</strong> die typischen Marschtrommeln aufweisen, oder sich Ähnliches ergibt. Das weiß mir durchaus zu gefallen, denn dadurch kommt es zu einer großen Vielfalt und Abwechslung, und auch ohne die Lieder im Vorfeld zu kennen, wird man <strong>in die Themenkomplexe mitgenommen</strong>.</p>
<p>Der Auftritt ist <strong>insgesamt rund und gefällt mir</strong>. Dennoch würde ich sagen, dass das Publikum zwar interagiert, aber hier der Funke nicht ganz so überspringt wie bei anderen Bands.</p>
<h2><strong>Härter als gedacht</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45986 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2607-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2607-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2607-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2607-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2607-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2607.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich:</em> </span>Irgendwie sind von <strong>FEN</strong> <strong>die falschen Songs auf Youtube</strong> oben in den Videovorschlägen, denn ich habe mich ob meiner Voranhörung der Band auf ein ruhiges, atmosphärebetontes Konzert eingestellt. Mit Geschrei und Blast Beats habe ich gar nicht gerechnet. Nun könnte man schon behaupten, die Engländer bewegten sich auf einer eher atmosphärischen Schiene (und es dominieren auch mal die Clean Vocals), <strong>ruhig ist jedoch etwas anderes. </strong></p>
<p>Das Wetter draußen bleibt dabei absolut anti-Black-Metal, was ironischerweise dem perfekten Festivalwetter entspricht. Das wiederum schadet den Besucherzahlen <strong>in</strong> der Halle, da viele wohl lieber draußen den <strong>ersten warmen Tag des Jahres</strong> genießen, als hier drinnen in finstere musikalische Gefilde einzutauchen.</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2><strong>Es gibt keinen Gott</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45987 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2970-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2970-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2970-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2970-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2970-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2970.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span> Wer <strong>KANONENFIEBER</strong> sagt, muss auch <strong>NON EST DEUS</strong> sagen &#8211; denn beides sind Ein-Mann-Projekte von Mastermind <strong>Noise</strong>.</p>
<p>Und bis 2024 gab es <strong>NON EST DEUS</strong> auch nicht live. Das <strong>RAGNARÖK</strong> ist einer der ersten Liveauftritte der Kombo. Natürlich vergleicht man mit <strong>KANONENFIEBER</strong>, auch wenn beide Bands unterschiedlicher kaum sein könnten &#8211; denn bei <strong>NON EST DEUS</strong> gibt es schon mehrere Alben, und die Thematik dreht sich <strong>ausschließlich um die Ablehnung von Religion</strong>.</p>
<p>Und Halleluja, diese Ablehnung merkt man ihnen an – die Musik ist schneller, düsterer und irgendwie roher und rauer, als die von <strong>KANONENFIEBER</strong>. Und im fiesen Krächzgesang kommt die <strong>Abneigung aus jeder Silbe</strong> herausgequollen, die dem Publikum entgegengespuckt wird. Dazu kommt auch hier eine passende Kostümierung und die fast noch ausuferndere Gestik von <strong>Noise</strong>, sodass das ganze ein absolut runder Auftritt ist!</p>
<p>Allerdings muss ich sagen, dass die Songs sich untereinander mehr gleichen als bei <strong>KANONENFIEBER</strong>, weswegen ich die weiterhin bevorzuge &#8211; mich aber dennoch ungeheuer freue, beide gesehen zu haben!</p>
<h2><strong>Wir saufen!</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45988 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3074-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3074-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3074-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3074-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3074.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich:</em></span> In dieser Band spielt definitiv der Mann mit der epischsten Kombination aus <strong>langen grauen Haaren</strong> und einem Bart, der diesen in nichts nachsteht. Das wollte ich nur gesagt haben. Kann weitergehen.</p>
<p>Die gesamten Folk-Melodien entstammen der Geige, und mehr noch: Oft ist sie es, die den Takt angibt, die leitende Spur übernimmt, während die <strong>Metalinstrumente eine eher begleitende Rolle</strong> einnehmen. Der Sound glänzt vor allem in Momenten der reinen Folk-Klänge, während in metallischen Parts leider nicht immer alle Instrumente bis zu meinen Ohren durchdringen.</p>
<p>Die Sängerin, welche sich im Laufe des Sets zur Band hinzugesellt, kann offenbar ein bisschen Deutsch: <strong>&#8222;Wir saufen!&#8220;</strong>, lautet ihre Ansage, <strong>und dafür wird sie gefeiert</strong>. Der Sänger hingegen ernährt sich auf der Bühne nur von Wasser. Eigenen Angaben nach deswegen, weil er es schonmal hinbekommen hat, zu besoffen zu sein, um einen ordentlichen Gig abzuliefern. Ein äußerst <strong>verantwortungsbewusster Mann</strong> also.</p>
<p>Ähnlich lustig verhält sich auch das Publikum, und lässt prompt eine Polonäse entstehen. Auf mich will die Energie aber leider nicht so richtig überspringen. Der Sound wummert irgendwie zu sehr, es ist zu warm in der Halle &#8211; obschon dies mein erstes <strong>CRUACHAN</strong>-Konzert ist, und ich mich sehr drauf gefreut habe, will es mich nicht so ganz abholen.</p>
<h2><strong>Es wird geballert</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45989 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3337-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3337-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3337-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3337-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3337-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3337.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Endlich wieder Schwarzmetall! Meine persönliche Portion <strong>Auf-die-Fresse</strong> gibt es heute von <strong>NORDJEVEL</strong>. Die Norweger präsentieren sich im klassischen Black-Metal-Look: <strong>Schwarze Klamotte, Nieten und Corpse-Paint</strong>. 45 Minuten haben die <strong>Norweger</strong> nun Zeit, ihrem Publikum in der Stadthalle ordentlich auf die Ohren zu dreschen.</p>
<p><strong>Rohe Blast Beats, schneidende Gitarrenriffs und finstere Schreie</strong> sind das schwarze Rezept von <strong>NORDJEVEL</strong>. Nach eitel Sonnenschein brauche ich hier nicht zu suchen. Stattdessen können die Metaller hier wieder wunderbar die Haare kreisen lassen und zu den <strong>unzumutbaren Tempi des Schlagzeugs</strong> die Köpfe schütteln.&nbsp;</p>
<p><strong>NORDJEVEL</strong> brauchen keine bunte Bühnenshow und keine Ansagen. Das wäre nicht im Sinne des Erfinders. Der <strong>DOEDSADMIRAL</strong> am Mikrofon schreit einfach bloß gnadenlos die Meute vor der Bühne zusammen. Genau diese<strong> &#8222;Kopf aus und Hau drauf&#8220;</strong>-Musik habe ich jetzt gebraucht. Großartig!</p>
<h2><strong>Ein mitreißendes Post-Black-Metal-Erlebnis</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45990 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3872-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3872-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3872-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3872-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3872-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3872.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Aber nun kommen wir wieder zu <strong>versöhnlicheren Klängen</strong>. Zumindest ein bisschen. Denn <strong>HERETOIR</strong> spielen <strong>Post-Black-Metal</strong>, melodisch, melancholisch, düster zwar, aber nicht roh und brutal. Seit 2006 ist die Band um Sänger <strong>Eklatanz</strong> aktiv und hat bis heute neben den drei Full-Length-Alben diverse Singles in verschiedenster Form veröffentlicht. Mir ist es <strong>jedes Mal eine Freude</strong>, sie live erleben zu dürfen, und so freue ich mich auch jetzt sehr auf ihren Auftritt.</p>
<p>Und ich bin nicht die Einzige: Die Stadthalle ist <strong>gerappelt voll</strong>, und dabei sind wir noch nicht einmal bei den Headlinern angelangt. Aber <strong>HERETOIR</strong> ziehen die Menschen an, um sie sogleich mit ihrem <strong>nostalgischen, atmosphärischen</strong> Black-Metal zu berauschen. Die schweren Melodien bahnen sich unaufhaltsam den Weg in meine Gehörgänge. <strong>Schwelgen</strong> kann ich in dieser Musik, aber ich werde dabei nicht müde, weit gefehlt! Die Gitarren und die Stimme von <strong>Eklatanz</strong> reißen mich immer aufs Neue mit, im Wechsel jedoch mit <strong>ruhigen Instrumentals</strong>, die anmuten wie aus einem Traum.</p>
<p>Ich finde <strong>HERETOIR</strong> auch heute wieder genial in dem, was sie tun. Sie verstehen es, die Menschen mit ihrer Musik für sich einzunehmen. Ihr Auftritt wird vom Publikum bejubelt, und ich schließe mich dem an. Nebenbei mag ich auch die <strong>Artworks</strong> sehr gerne, die den Merchandise der Band zieren, und so habe ich mir bereits vor dem Konzert bei ihrer <strong>Autogrammstunde</strong> ein <strong>signiertes Poster</strong> gesichert. <strong>HERETOIR</strong> sind definitiv eins der zugegebenermaßen zahlreichen <strong>Highlights</strong> auf dem diesjährigen <strong>RAGNARÖK</strong>-Festival!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45991 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3604.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3604.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3604-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3604-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3604-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3604-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h2><strong>Aus den Tiefen von Mutter Erde</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45992 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4193-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4193-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4193-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4193-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4193-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4193.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span> Jetzt folgt auch für mich eines meiner absoluten Highlights &#8211; nachdem ich bei uns am Stand schon Fotos und Autogramme gesammelt hatte, treten nun <strong>SAOR</strong> auf.</p>
<p>Und eigentlich habe ich dafür so viele Worte, <strong>dass mir die Worte fehlen</strong>! Die Musik nimmt mich völlig mit, trifft zu 100% meinen Nerv und entführt mich in absolute Träumereien. Dazu kommen die kraftvollen urtümlichen Growls des Sängers, die förmlich aus den Tiefen von Mutter Erde selbst zu kommen scheinen. Die Musik ist so melodisch, kraftvoll, urtümlich, &nbsp;gewaltig und mitreißend, dass ich ungelogen beim darüber schreiben wieder Gänsehaut bekomme. &nbsp;Ja, ich bin hier auch Fanboy, aber das völlig zurecht!</p>
<p>Was ich heute erst realisiert habe, ist, dass die Band ebenfalls ein <strong>Ein-Mann-Projekt</strong> ist und vom Sänger/Frontmann alles kreiert und eingespielt wird. Das steigert meinen Respekt für diese Musik noch weiter. Auffällig im Vergleich zu vorhergehenden Bands ist durchaus noch <strong>die perfekte Abmischung, </strong>da es nicht zu laut ist und alle Nuancen zur Geltung kommen.</p>
<p>Es wird eine Special-Show zum ersten Album &#8222;Aura&#8220; geboten und es ist einfach mystisch, magisch, wunderschön!</p>
<h2><strong>Oldschool muss es sein</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45993 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4723-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4723-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4723-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4723-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4723-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4723.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Für meinen persönlichen Geschmack haben es <strong>KAMPFAR</strong> nun nach <strong>SAOR</strong> natürlich schwer &#8211; allerdings habe ich sie live vom <strong>DARK TROLL 2019</strong> noch in guter Erinnerung!</p>
<p>Und was soll ich sagen &#8211; diesmal sind sie noch besser! Ich glaube, von allen Bands hier sind sie am nächsten am ursprünglichen, norwegischen Black Metal dran &#8211; sind aber trotzdem anders, eigenständig. Da <strong>fehlt dieser satanische &#8222;ich zünde deine Kirche an&#8220;-Spirit</strong>, und stattdessen fühlt es sich urtümlich, folkloristisch an &#8211; obwohl es trotzdem die raue Fiesheit hat.</p>
<p>Ich habe die Platten länger nicht gehört, aber live holt es mich wieder sehr ab und die Band hat meinem Empfinden nach auch richtig Lust auf die Show! <strong>Für mich eine absolute Live-Band</strong>, die die Studiosongs <strong>live auf ein ganz anderes Level</strong> bringt &#8211; wer die Gelegenheit bekommt, sollte sich das unbedingt auch mal anschauen!</p>
<h2><strong>Musikalischer Hochleistungssport</strong></h2>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich:</em></span> Nach einem Platztausch im Line-Up mit den noch nicht angekommenen Iren <strong>PRIMORDIAL</strong> folgt nun eine Band, die man hier wohl kaum erwarten würde: <strong>ORIGIN</strong>. Und ich muss sagen, ich war darauf vorbereitet, dass es krass wird. Dass es schnell und technisch wird. Aber &#8211; <strong>holy shit</strong> &#8211; was sich dann tatsächlich da vor meinen Augen und Ohren entfaltet, <strong>sprengt meine Erwartungen</strong> um ein Vielfaches. Den Jargon, den ich benutzt habe, um die anderen Acts zu beschreiben, kann ich hier eigentlich gar nicht anwenden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-46108 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Origin-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_6842-Verbessert-RR.jpg" alt="" width="339" height="226" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Origin-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_6842-Verbessert-RR.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Origin-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_6842-Verbessert-RR-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Origin-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_6842-Verbessert-RR-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Origin-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_6842-Verbessert-RR-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Origin-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_6842-Verbessert-RR-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 339px) 100vw, 339px" /></p>
<p>&#8222;We are not wearing corpse paint. We don&#8217;t have any pretty ladies on stage. Also, we don&#8217;t even have flutes!&#8220; <strong>ORIGIN</strong> sind sich ihres musikalischen Außenseiterstatus&#8216; auf dem <strong>RAGNARÖK 2024</strong> bewusst.</p>
<p>Nun muss ich sagen, dass ich selbst auch in der Death-Metal-Szene unterwegs bin oder früher zumindest mal war, und schon einige Erfahrung in dem Bereich gesammelt habe. Sowohl als Zuhörer wie auch als Musiker. Aber das hier, dieses Konzert, ist <strong>eines der übertriebensten</strong>, die ich je erlebt habe. Konstant unmenschlich schnell, technisch auf höchstem Level komplex, und das eine Stunde lang, mit <strong>wenig bis kaum Verschnaufpausen</strong> für die Musiker. Das ist die absolute <strong><em>dedication</em></strong><em>, </em>extremer kann Extreme Metal kaum werden. Um so etwas überhaupt spielen zu können, geschweige denn mit einer solchen Präzision, wie sie <strong>ORIGIN</strong> an den Tag legen, muss man wohl jahrelang täglich Stunden über Stunden proben. Technischer Death Metal ist der absolute<strong> Hochleistungssport der Musikwelt</strong>.</p>
<p>Und das Lustige daran: Wenn man nicht versteht, was da passiert, wirkt es gar nicht mal unbedingt so. Der laute Schlagzeugsound frisst so manche technischen Finessen von Bass und Gitarre, und für den, der nicht genau hinhört, lässt sich das Ganze nur allzuleicht mit richtig dummem <strong>Urmenschensound</strong> verwechseln. Nicht, dass es keine Leute gäbe, die genau darauf Bock hätten. Aber: Meine Damen und Herren, <strong>die anspruchsvollste Musik der Welt</strong>. Getarnt als <strong>die stumpfeste Musik der Welt</strong>.</p>
<h2><strong>Blasphemie, Krieg und Tod</strong></h2>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Jeder kennt sie, aber längst nicht jeder liebt sie. Trotzdem treten <strong>MARDUK</strong> regelmäßig als <strong>Headliner</strong> bei Festivals auf. So auch heute beim <strong>RAGNARÖK</strong>. Die <strong>Schweden</strong> waren in der Vergangenheit bereits schon mehrfach zu Gast in Lichtenfels und ziehen auch heute wieder ein <strong>großes Publikum</strong> an. Ob sie denn auch ihre Spielzeit komplett ausreizen und nicht einfach <strong>20 Minuten eher von der Bühne verschwinden</strong> werden? So geschehen beim <strong>WAY OF DARKNESS</strong> vor einigen Jahren!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-46109 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7152-Verbessert-RR.jpg" alt="" width="301" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7152-Verbessert-RR.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7152-Verbessert-RR-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7152-Verbessert-RR-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7152-Verbessert-RR-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7152-Verbessert-RR-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 301px) 100vw, 301px" /></p>
<p><strong>MARDUK</strong> ist die Band, über die eine Freundin von mir mal sagte, sie klänge so <strong>unentspannt</strong>, die Musiker sollten mal<strong> Yoga</strong> machen. Und ich finde, diese Bemerkung trifft es gut. Denn der <strong>Black-Death</strong> der Schweden ist wirklich alles andere als entspannt. <strong>MARDUK</strong> fegen nur so über die Stadthalle hinweg. Laut und unbarmherzig spielen sie uns von <strong>Satanismus, Blasphemie, Krieg und Tod</strong>. Diese Themen bedient die Band seit ihrer <strong>Gründung im Jahre 1990</strong>. Mehrere Besetzungswechsel über die Jahrzehnte konnte die Formation immer wieder abfangen und ist <strong>bis heute aktiv</strong> &#8211; letztes Jahr erst erschien mit &#8222;Memento Mori&#8220; ein neues Album.</p>
<p>Es lässt sich nicht leugnen, <strong>MARDUK</strong> sind <strong>eine Instanz</strong> im Schwarzmetall. Gleichzeitig habe ich die <strong>alten Hasen</strong> aber mittlerweile schon so oft live gesehen, dass es mich nicht für ihr gesamtes Konzert in der Stadthalle hält. Ich verschwinde zwischendrin nach draußen an die frische Luft, stehts aber mit einem Blick auf die Uhr und einem <strong>Ohr an den geöffneten Türen der Halle</strong>. Schließlich will ich wissen, ob <strong>MARDUK</strong> sich wenigstens hier bis zum Ende ihrer Spielzeit die Ehre geben. Und tatsächlich! <strong>Eine volle Stunde lang</strong> schreien und schmettern die Schweden den Saal nieder (auch wenn diesmal alle ihre Instrumente heile bleiben).</p>
<p>Als die Musiker von der Bühne verschwunden und die letzten Töne längst verklungen sind, <strong>hallt es doch immer noch in meinen Ohren</strong>. Für mich war es das letzte Konzert heute Abend, jetzt geht&#8217;s ab ins Bett &#8211; beziehungsweise in den Schlafsack. Und ich weiß: <strong>Wenn ich aufwache, ist Abreise.</strong> Hach ja&#8230; ganz ohne <strong>Wehmut</strong> kommt eben auch das beste Festival nicht aus.</p>
<h2><strong>Ein langersehntes Fest</strong></h2>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em> </span>Nun hatte ich das persönliche Unglück, dass <strong>PRIMORDIAL</strong> leider erst verspätet ankamen und daher <strong>ihren Slot tauschen mussten</strong>. Somit musste ich mit <strong>ORIGIN</strong> und <strong>MARDUK</strong> noch zwei Konzerte überstehen, auf die ich auch hätte verzichten können! Aber ich konnte mir <strong>PRIMORDIAL</strong> nicht entgehen lassen.</p>
<p>Die Band war für mich<strong> eine Initialzündung</strong>, ohne die ich gar nicht auf diesem Festival, ja nicht mal in diesem Genre gelandet wäre! Das Album &#8222;To The Nameless Dead&#8220; ist für mich ein so unfassbar großartiges Werk, das ich tatsächlich jahrelang nichts anderes von der Band gehört habe, weil ich Angst davor hatte, das es schlechter sein wird.</p>
<p>Die gleiche Befürchtung hatte ich natürlich auch bei live-Auftritten, und ich war oft gleichzeitig traurig und erleichtert zusammen, wenn ich ein Konzert aus diversen Gründen dann doch nicht besuchen konnte. Heute soll es aber soweit sein, und ich kann mir auch einen sehr angenehmen Platz unweit der Bühne sichern.<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-46111 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7958-Verbessert-RR.jpg" alt="" width="337" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7958-Verbessert-RR.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7958-Verbessert-RR-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7958-Verbessert-RR-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7958-Verbessert-RR-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7958-Verbessert-RR-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 337px) 100vw, 337px" /></p>
<p>Pünktlich geht es los, die <strong>Band wirkt absolut motiviert</strong> und legt begeistert los! Allerdings verschwindet die Stimme ein wenig im Gesamtsound. Das bessert sich zwar nach zwei Liedern ein ganzes Stück, aber wahrscheinlich sind meine Ohren noch müder als ich, und für mich persönlich ist leider ausgerechnet bei diesem Konzert der <strong>Sound weit weg von dem, was ich mir gewünscht hätte.</strong> (Einer unseren anderen Schreiberlinge sagte mir aber, dass der Sound durchaus sehr gut sei &#8211; vielleicht lag es also wirklich an mir.)</p>
<p>Trotz des suboptimalen Sounds schafft es die Band, diese <strong>unglaubliche Energie und Kraft zu transportieren</strong>, und die Songs walzen über das begeisterte Publikum hinweg. Hier sind viele eisern, um diese Band zu sehen, und egal wo in der Halle ich mich postiere, kann ich begeisterte Gesichter, <strong>inbrünstiges Mitsingen und große Hingabe</strong> bewundern.</p>
<p>Zum Schluss gibt es dann auch noch meinen absoluten Lieblingssong, und dann ist das Konzert vorbei &#8211; und der große Wunsch bleibt der Gleiche wie vorher: <strong>Ich möchte PRIMORDIAL gerne mal live sehen!</strong></p>
<h2><strong>Heute ist nicht alle Tage!</strong></h2>
<p>Und damit war&#8217;s das leider auch schon wieder für ein Jahr. Mit einem fröhlichen <strong>&#8222;bis zum nächsten Mal&#8220;</strong> verabschieden wir uns an dieser Stelle, und hoffen, ihr hattet am <strong>RAGNARÖK 2024</strong> genau so viel Spaß wie wir!</p>
<p>Cheerio,</p>
<p><span style="color: #800000;">Oimel / Merlin / Steffi / Mich</span></p>
<hr>
<p>Danke an <strong>Zwarg</strong> für die Hilfe bei allem!</p>
<p>Danke an <strong>Matthias</strong> von <strong>Dark-Art</strong> für die Fotos der letzten drei Bands, als <span style="color: #800000;">Steffi</span> schon wegmusste!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2024-der-bericht/">Ragnarök Festival 2024 &#8211; Der Bericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2024-der-bericht/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</title>
		<link>https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Nov 2023 10:11:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2023]]></category>
		<category><![CDATA[alestorm]]></category>
		<category><![CDATA[Auenland]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
		<category><![CDATA[carpathian forest]]></category>
		<category><![CDATA[dark funeral]]></category>
		<category><![CDATA[Durangir]]></category>
		<category><![CDATA[Eisfeld]]></category>
		<category><![CDATA[Eisregen]]></category>
		<category><![CDATA[ellende]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[FIMBULVET]]></category>
		<category><![CDATA[Forndom]]></category>
		<category><![CDATA[GAEREA]]></category>
		<category><![CDATA[HEIDEVOLK]]></category>
		<category><![CDATA[helgrindur]]></category>
		<category><![CDATA[Karg]]></category>
		<category><![CDATA[Korpiklaani]]></category>
		<category><![CDATA[Ksiff Dark Centuries]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[minas morgul]]></category>
		<category><![CDATA[Mosaic]]></category>
		<category><![CDATA[NORNIR]]></category>
		<category><![CDATA[obscurity]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Sagenbringer]]></category>
		<category><![CDATA[Sommerrodelbahn]]></category>
		<category><![CDATA[tales of ratatösk]]></category>
		<category><![CDATA[THJODRÖRIR]]></category>
		<category><![CDATA[Vanaheim]]></category>
		<category><![CDATA[VARG]]></category>
		<category><![CDATA[WOLFCHANT]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfs]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfszeit]]></category>
		<category><![CDATA[xiv dark centuries]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=44827</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Tage werden dunkler, die Gefühle schwerer... Wir lassen das Wolfszeit 2023 nochmal vor unseren Augen durchziehen.<br />
Für Dich gibt es dafür den von Tränen (der Freude und des Verlusts) genässten Bericht - mitsamt Eindrücke in Bild und Emotion'!</p>
<p>Schwelge mit uns in Erinnerung!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/">DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Es ist wieder Wolfszeit! </strong></h2>
<p>Mich: Doch diesmal nicht an gewohnter Stelle – nein, im Crispendorfer Nadelwald wird es wohl nie wieder stattfinden. Die <strong>neue Location</strong> befindet sich auch in Thüringen:<strong> Das Feriendorf Auenland in Eisfeld</strong>. Es bleibt spannend: Kann das Gelände mit dem Charme des alten Ortes des Geschehens mithalten?</p>
<p>Diese Frage hat sich allerdings schon mit einem überdeutlichen <strong>JA</strong> beantwortet, bevor ich mein erstes Bier aus dem Kofferraum holen kann. Davon abgesehen, dass der Tannenwald hier ebenso archaisch prangt wie ums Crispendorfer Ferienland herum, lässt mich der absolut prachtvolle Ausblick vom Campingground erstmal drei Schritte rückwärts schreiten, bevor mich die Eindrücke überwältigen und zu Boden zwingen. Sonnenbeschienene Hügel- und Bergspitzen tummeln sich vor einem schier endlos weiten Horizont, Nadelgehölz verteilt sich wie dunkle Farbkleckse über das gesamte Panorama und die Wolken ziehen ruhig in sanften Schwaden über das klare Hochsommerfirmament. Frische Grashalme dämpfen meinen Fall, während ich die Schönheit des Moments mit allen Poren meines Körpers in mich aufnehme. <strong>„Willkommen“,</strong> scheint das neue Gelände uns sagen zu wollen, <strong>„willkommen Freunde beim</strong> <strong>WOLFSZEIT FESTIVAL 2023</strong>.“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44899 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829.jpg" alt="" width="741" height="417" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 741px) 100vw, 741px" /></p>
<p>Doch während ich so in romantischer Naturverbundenheit daherschwelge, unterbricht mich plötzlich ein primitiver Gedanke: <strong>Moment mal!</strong> Sind wir nicht eigentlich zum Abmeddln hier? Und so kommt es, dass der Kofferraum an diesem ersten Nachmittag und Abend dann doch noch um einige halbe Liter erleichtert wird.</p>
<h2><strong>Der neue Morgen ist da</strong></h2>
<p>Ja, der neue Morgen ist da! Und die *hust* Eindrücke des gestrigen Auftakts beschäftigen meinen Schädel heute auf weniger angenehme Weise. Zudem ist mir wohl irgendwer im Laufe des Abends aufs Knie gefallen, so dass mir nicht nur das Denken sondern auch das Laufen schwerer fällt als gewöhnlich.</p>
<p>Dennoch schaffen wir es noch vor dem ersten Konzert, zur <strong>sagenumwobenen Sommerrodelbahn </strong>zu pilgern, die sich nur einige hundert Meter vom Campground entfernt befinden soll. Hier stellt sich gleich sie nächste Frage: Ist sie ein gebührender Ersatz für Crispi, die Fot- ich meine natürlich Bimmelbahn und Hauptattraktion der alten Festival-Location?</p>
<div style="width: 1140px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-44827-1" width="1140" height="641" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4?_=1" /><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4">https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4</a></video></div>
<p>Und auch hier werden wir nicht enttäuscht! Nicht nur der Weg nach unten macht (abgesehen von zwei bis drei unglücklich positionierten Brennnesseln) unerhört viel Spaß, sondern auch der Aufzug nach oben hat einiges zu bieten, wie er einen nach erfolgreichem Flitzen gemütlich an wilden Brombeersträuchern, nadelbedeckter Blumenwiese und saftigen, frisch aus der Erde geschossenen Pilzen wieder den Hügel hinauf zieht. Zehn von zehn Punkten. <strong>Wir fahren ungefähr acht Mal,</strong> bevor es dann doch endlich mal an der Zeit ist, sich das Infield von innen anzusehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Ab hier gibt’s Konzertberichte!</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44909" aria-describedby="caption-attachment-44909" style="width: 236px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44909" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1.jpg" alt="" width="246" height="368" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 246px) 100vw, 246px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44909" class="wp-caption-text">Eichhörnchen! &#8211; Tales Of Ratatösk @Crow</figcaption></figure>
<p>Den doch etwas undankbaren Slot als erste Band um vierzehn Uhr Nachmittags am ersten Konzerttag belegen in diesem Jahr <strong>TALES OF RATATÖSK</strong>. Dass die Folk-Metaller damit aber absolut kein Problem haben, weil sie nämlich in der Lage sind, jede Situation prompt in eine wilde Party zu verwandeln, beweisen sie mir in diesem Jahr nun schon zum zweiten Mal. Was soll auch schiefgehen, wenn man ein anderthalb Meter großes <strong>Plüscheichhörnchen</strong> dabeihat – und dazu eine persönliche Eichhornträgerin ähnlicher Höhe, die dafür sorgt, dass mit ihm, um es und um es herum gemosht und gekreist wird, was das Zeug hält.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44850" aria-describedby="caption-attachment-44850" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-44850" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2.jpg" alt="" width="210" height="315" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44850" class="wp-caption-text">Fieps &#8211; Tales Of Ratatösk @Crow</figcaption></figure>
<p>Der Basser <strong>Peter</strong> (ungefähr doppelt so groß) hat im Biersturm des Vortags seine Stimme gegen ein heisernes Fiepsen eingetauscht. Dies lässt seine Ansagen heute recht amüsant wirken, seine Growls aber umso bestialischer erschallen.</p>
<p>Ein weiteres Unglück ergibt sich, als plötzlich im Eifer des Gefechts besagte <strong>Eichhornträgerin mit dem Fuß umknickt </strong>und ihre heilige Aufgabe erstmal an jemand anderes abgeben muss. Zehn Minuten später jedoch sieht man sie wieder im Publikum – diesmal mit dem flauschigen Maskottchen als Auge des Circle Pits auf dem Boden sitzend.</p>
<p>Während alledem wird die Energielatte von der aufgeregten Musik stets oben gehalten, und auch wenn noch bei weitem nicht alle da sind um mitzumachen, kann man von einem äußerst gelungenen Startschuss fürs <strong>WOLFSZEIT FESTIVAL 2023</strong> sprechen.</p>
<h2><strong>Gekonnte Epik</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44856" aria-describedby="caption-attachment-44856" style="width: 389px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-44856" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9.jpg" alt="" width="399" height="267" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44856" class="wp-caption-text">Mit Deko &#8211; Vanaheim @Crow</figcaption></figure>
<p>Es folgen die <strong>epischen, bombastischen, fantastischen</strong> <strong>VANAHEIM</strong> aus den Niederlanden. Wenn dieser Satz auch ein bisschen mit Hyperbeln gespickt wirken mag, so lasst mich euch versichern, dass ich jedes der Worte in genau dem Maße hingeschrieben habe, in dem ich es emfpinde. Bisher – und vor allem seit Release des großartigen Debut-Albums „Een Verloren Verhal“ vor etwas mehr als einem Jahr – haben diese vier Männer live bei jeder Gelegenheit bewiesen, dass sie nicht nur technisch, sondern auch in Sachen Songwriting richtig was draufhaben. &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44857" aria-describedby="caption-attachment-44857" style="width: 411px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44857" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15.jpg" alt="" width="421" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44857" class="wp-caption-text">Action! &#8211; Vanaheim @Crow</figcaption></figure>
<p>Mit einer Stunde Spielzeit reicht es diesmal für alle Metal-Tracks des Albums plus zwei der etwas älteren EP. Auch bemerkenswert: Mittlerweile scheint jede Ansage in den Liedern perfekt getimed. Zudem gibt es nun auf der Bühne <strong>passende Dekorationen und Relikte</strong>: Spooky Laternen mit Efeu, ein antiquarisch anmutendes Riesenbuch und einiges mehr sorgen für die kleine Prise Atmosphäre, die dem ganzen noch ein kleines aber nicht ungewisses Etwas verleiht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am Sound habe ich diesmal allerdings ein bisschen was rumzumeckern: Die orchestralen Backgroundspuren, ein sehr wichtiges Element in dieser Musik, verlieren nicht selten den Kampf gegen die Gitarren und vor allem das Drumset, welches selbst mir als Drummer heute etwas zu hart knüppelt. Stört vielleicht ein kleines bisschen den Musikgenuss, <strong>nicht aber den Flow,</strong> den Publikum und Band miteinander haben.</p>
<h2><strong>Von depressiven Kriegern und kotzenden Drachen</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44853" aria-describedby="caption-attachment-44853" style="width: 433px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44853" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1.jpg" alt="" width="443" height="295" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 443px) 100vw, 443px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44853" class="wp-caption-text">Sagenbringer @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>SAGENBRINGER</strong> hingegen haben keine Soundprobleme. Ihre Musik mag im direkten Vergleich auch etwas simpler aufgebaut sein und ist somit weniger anfällig für ebendiese Art von Erschwernissen. Aber ich merke schnell, dass ordentlicher klassischer Pagan Metal <strong>genau das</strong> ist, <strong>was mich in dieser Sekunde glücklich macht. </strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44858" aria-describedby="caption-attachment-44858" style="width: 277px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44858" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6.jpg" alt="" width="287" height="429" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44858" class="wp-caption-text">Sagenbringer @Crow</figcaption></figure>
<p>Die Texte sind einerseits sehr ernst: So etwa wird ein Krieger besungen, der nach erfolgreicher Schlacht realisiert, dass der Krieg keine Gewinner kennt, woran seine gesamte Weltanschauung zerbricht. Andererseits aber erzählen <strong>SAGENBRINGER</strong> auch gerne von fröhlicheren Dingen, wie Trolltavernen (dazu wirft man überdimensionale aufblasbare Bierkrüge ins Publikum) oder von einem Drachen, der <strong>Met statt Feuer</strong> spuckt. (Das ist ja abartig. Also ich würd das nicht trinken.)</p>
<p>Während ich mich der ehrlichen und offenen Spielfreude erfreue, die die sympathischen Jungs dort auf der Bühne an den Tag legen, fällt mir noch was auf: Keiner der Songs ist besonders schnell, krass oder aggressiv. Und dennoch macht’s Bock. Manchmal vergesse ich das, aber man kann Metal auch gut machen, wenn man gemütlicher ans Thema rangeht.</p>
<p>Und jetzt begrüßt mal alle bitte ganz herzlich unsere diesjährige <strong>Gastautorin Ramona!</strong></p>
<h2><strong>Vermummte Gestalten</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44859" aria-describedby="caption-attachment-44859" style="width: 279px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44859" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4.jpg" alt="" width="289" height="432" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44859" class="wp-caption-text">Schlangengleich &#8211; Gaera @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Was könnte passender sein, als mich bei schwarzem Himmel und Gewitter über mir an das Konzert von <strong>GAEREA</strong> zu erinnern? Die mir tatsächlich noch recht unbekannten Black Metaller aus Portugal erscheinen gänzlich in schwarz und wie schon öfter im Black Metal vernommen, vermummt. Die harten Riffs können ungewohnt hart klingen, wenn man sich weniger für diesen Bereich im Metal interessiert. <strong>Melodische Parts überraschen</strong> dann die noch nicht an dieses Genre gewöhnten Ohren und lockern das Ganze etwas auf. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44860" aria-describedby="caption-attachment-44860" style="width: 279px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44860" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10.jpg" alt="" width="289" height="432" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44860" class="wp-caption-text">Nebelmaschine &#8211; Gaera @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Die Reaktionen des Publikums sind zunächst verhalten, doch Einzelne sind genauso wie ich, fokussiert auf die exzentrischen Bewegungen des Frontmanns, die jedoch zu den nach <strong>purem Leid und Verzweiflung</strong> klingenden Vocals passen. Karthartisch, so bezeichnen sie sich selbst. Dennoch verzichtet die Band nicht komplett auf Ansagen und Interaktion mit dem Publikum. Nachdem einige verstanden haben, dass es sich um eines der letzten Konzerte der noch recht jungen Gruppe handelt und sich über diese Info wundern, entstehen zum Ende hin doch noch ein kleiner Circle Pit und auf Wunsch des Sängers eine Wall of Death. Auf einer bekannten Plattform findet sich ein Beitrag dazu, dass der nächste anstehende Gig im Nachbarland auf einem dort letzten Sommer-Festival stattfinden wird. So können wir uns freuen, in Zukunft mehr Keulen der Schwere wie „Salve“ zu hören.</em></p>
<p>Mich: Eine Anmerkung erlaube ich mir an dieser Stelle: Die <strong>schlangenhaften Bewegungen</strong> des Sängers machen mich fertig. Ich bin mir zu 99% sicher, dass sich hinter der Maske <a href="https://www.youtube.com/watch?v=k08gjJbxG-A"><strong>Voldo</strong> aus Soul Calibur</a> versteckt.&nbsp;</p>
<h2><strong>Die Einweihung</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44855" aria-describedby="caption-attachment-44855" style="width: 244px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44855" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22.jpg" alt="" width="254" height="381" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44855" class="wp-caption-text">Der Schamane Voenix @Crow</figcaption></figure>
<p>Als Nächstes steht <strong>der traditionelle Eröffnungsblót</strong> an. Was das genau bedeutet: Ähnlich wie schon im letzten Jahr spielen <strong>VARG </strong>zur Einweihung des Festivals ein<strong> akustisches Konzert</strong> – auch wieder mit der Dame <strong>Fylgja</strong> an den Main Vocals, düster untermalt von beschwörendem Sprechgesang von Sänger und Festivalboss <strong>Freki</strong>. Gleichzeitig wird der neue Drummer vorgestellt (er hat wohl gleichzeitig bei <strong>VARG</strong> und bei <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> angefangen – das nenn ich mal Motivation). Jetzt darf er aber erstmal nur die ritualistische Schamanentrommel bedienen.</p>
<p>Es werden ein paar Lieder des letzten Albums „Zeichen“ dargeboten, doch will man die Gelegenheit auch nutzen, den Titelsong der ganz neuen Scheibe (Release steht vor der Tür) vorzustellen. Als Überleitung zur Segnung des Geländes durch die Hand des <strong>Schamanen Voenix</strong> wird demselben dann der Song <em>„Phönix“ </em>gewidmet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44854" aria-describedby="caption-attachment-44854" style="width: 375px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44854" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15.jpg" alt="" width="385" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44854" class="wp-caption-text">Akustische Eröffnung &#8211; Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Dann werden, wie jedes Jahr, die Götter angerufen und um Erlaubnis gefragt, das Festival in ihren Wäldern stattfinden zu lassen. Doch heute kommt noch hinzu, dass die Holzchips, die den Gästen mit den Tickets geliefert wurden, in einem Ritual nun allesamt verbrannt werden, und somit ist das <strong>WOLFSZEIT</strong> <strong>2023</strong> nun definitiv, offiziell und <strong>mit göttlicher Gunst eröffnet</strong>!</p>
<h2><strong>Thüringische Flagge auf Halbmast</strong></h2>
<p><strong>EISREGEN</strong> tauschen mit <strong>FORNDOM</strong> den Platz im Lineup, weil letztere wohl Schwierigkeiten bei der Anreise haben. Da sich diese im Laufe des Sets scheinbar nicht beheben, dürfen die Thüringer ein gutes Stück länger spielen als geplant.</p>
<p>Eine <strong>traurige Nachricht</strong>, die leider noch sehr frisch ist: <strong>HÄMATOM</strong>-Bassist <strong>West</strong> hat vor ein paar Tagen diese Welt verlassen – was ich dabei nicht wusste, ist, dass er zuvor auch schon bei <strong>EISREGEN</strong> aktiv war. Darum wird ihm heute von der Band ein Lied gewidmet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44861" aria-describedby="caption-attachment-44861" style="width: 745px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44861" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5.jpg" alt="" width="755" height="504" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 755px) 100vw, 755px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44861" class="wp-caption-text">Eisregen @Crow</figcaption></figure>
<p>Ansonsten gibt es noch einen Medley aus indizierten Liedern (als Medley darf man das) auf die Ohren und der letzte Song ist – wie meistens – die allseits beliebte <em>„Elektrohexe“</em>.</p>
<h2><strong>Atmosphäre auf der Main Stage</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44864" aria-describedby="caption-attachment-44864" style="width: 389px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44864" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2.jpg" alt="" width="399" height="267" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44864" class="wp-caption-text">Mosaic @Crow</figcaption></figure>
<p>Leider wird aus dem <strong>FORNDOM</strong>-Konzert heute nun definitiv nichts mehr. Dafür dürfen <strong>MOSAIC</strong> aber die Main Stage erobern, anstatt, wie ursprünglich gedacht, im heidnischen Dorf auf der kleinen Bühne zu spielen. Ich lerne dabei folgendes: Eigentlich handelt es sich ja um eine Black-Metal-Kombo. Für heute allerdings haben zwei der Miglieder ein <strong>spezielles Akustik-Set</strong> einstudiert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44862" aria-describedby="caption-attachment-44862" style="width: 379px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44862" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3.jpg" alt="" width="389" height="260" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44862" class="wp-caption-text">Mosaic @Crow</figcaption></figure>
<p>Was soviel heißt wie: Akustische Gitarre, Elektrische Gitarre, mehr Schamanentrommeln sowie eine große Portion Dungeon-Synth-artige Düstereien vom Band erschaffen gemeinsam eine <strong>wahrhaft mystische Atmosphäre</strong>, während mal der eine, mal der andere Musiker dazu finsteren Klargesang und ritualistische Poesie mit einfließen lässt. &nbsp;</p>
<p>Eine interessante Erfahrung – doch kurz vor ein Uhr findet das Spektakel schon sein Ende. Man würde sich nicht mit den Behörden anlegen wollen. Schade, aber nachvollziehbar. Als nächstes zieht es uns <strong>ins Heidendorf</strong>, wo wir mit den restlichen Getränkemarken bis spät in die Nacht weiterfeiern.</p>
<h2><strong>Tag zwei: Die netten Campnachbarn</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44865" aria-describedby="caption-attachment-44865" style="width: 460px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44865" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6.jpg" alt="" width="470" height="314" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 470px) 100vw, 470px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44865" class="wp-caption-text">Thjodrörir @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: 2019 habe ich mich noch gefragt, wer denn die netten Campnachbarn sind, dieses Jahr habe ich meine Antwort erhalten: Es sind <strong>THJODRÖRIR</strong>, die beim diesjährigen Wolfszeit am zweiten Tag in der Mittagssonne spielen müssen.</em></p>
<p><em>Gleich als zweiten Song wählt die Band „Solstitium“ aus. Es folgen zwei neue Songs und für die alteingesessenen Fans selbstverständlich „Loki und die Zwerge“. Mir ist warm, dem Sänger ebenfalls und schon zieht er sein Oberteil aus und nein, <strong>ich tue es ihm nicht gleich</strong>.</em></p>
<p><em>Nach und nach füllt sich das Infield mit Menschen, die scheinbar ihren gestrigen Kater doch noch kontern konnten und nun den Weg zur Bühne finden, sehr schön. Ich entdecke unter ihnen einen Mann, der mit seinem <strong>geflochtenen Bart im Rhythmus propellert</strong>, cool! Zuletzt folgt noch „Caelum“ und dann ist das Konzert leider auch schon vorüber. Ich habe mich jedenfalls darüber gefreut.</em></p>
<h2><strong>Wundersame Rituale</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44852" aria-describedby="caption-attachment-44852" style="width: 459px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44852" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11.jpg" alt="" width="469" height="313" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 469px) 100vw, 469px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44852" class="wp-caption-text"><strong>Helgrindur @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Mich: <strong>HELGRINDUR</strong> habe ich mittlerweile so oft gesehen, dass mir einige der Texte automatisch über die Lippen fließen, als sich die Pagan Metaller zum erneuten Male vor mir aufbauen. Und wie auch bei vergangenen Gigs dauert es nicht lange, bis sich die Meute von der energetischen Musik und den Aufforderungen des charismatischen Sängers mitreißen lässt. <strong>Schnell ist Bewegung im Spiel</strong>.</p>
<p>Und was für welche: Neben Moshpits, Headgebange und dem mittlerweile schon fast Standart gewordenen „wir setzen uns alle auf den Boden in ein imaginäres Boot und rudern“ fangen plötzlich zwei Besucher an, einen dritten <strong>wie ein Springseil</strong> zwischen sich zu spannen und kreisen zu lassen, während ein vierter im Rhythmus der Musik immer wieder über ihn springt. Ich äh … weiß auch nicht genau, was ich dazu sagen soll. Verletzt hat sich dabei jedenfalls keiner (was mich schwer wundert).</p>
<p><strong>HELGRINDUR</strong> jedenfalls erfreuen sich bald einer neuen Album-Release, nachdem in diesem Jahr nun mittlerweile zwei Singles erschienen sind. Hört rein! Ech spielten für euch (Zitat Sänger): <strong>Der Fette, der Schönling, Babyface und der Italiener. </strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44866" aria-describedby="caption-attachment-44866" style="width: 213px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44866" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1.jpg" alt="" width="223" height="334" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44866" class="wp-caption-text">Nornír @Crow</figcaption></figure>
<h2><strong>Frontfrau und Schamanentrommel</strong></h2>
<p><em>Ramona: Aus dem Untergrund des deutschen Black Metals stehen die 2014 gegründeten <strong>NORNÍR</strong> auf der Bühne. Nicht nur allgemein im Metal, insbesondere <strong>im Black Metal sind Frauen am Mikrofon selten</strong>. Umso mehr freue ich mich darüber, die Band nach einem Jahr ein zweites Mal live sehen und feiern zu dürfen. Oft erwartet man die typisch impulsiven Gitarrenriffs in Kombination mit kräftigen, langgezogenen Growls. </em></p>
<p><em>Nicht, dass diese nicht vorhanden wären, doch gibt der Longplayer „Verdandi“, den <strong>NORNÍR</strong> im Gepäck haben, auch melodische Parts mit cleanem Gesang her, welcher in einigen Songs von einer von <strong>Lethian</strong>, der Sängerin, gespielten Schamanentrommel begleitet wird und eine mystische Atmosphäre schafft. So zum Beispiel beim <strong>WARDRUNA</strong>-Cover „Helvegen“.</em></p>
<h2><strong>Die aus den Legenden</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44867" aria-describedby="caption-attachment-44867" style="width: 358px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44867" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6.jpg" alt="" width="368" height="246" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44867" class="wp-caption-text"><strong>Minas Morgul @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Mich: Mythischer Nebel umhüllt die nächste Band – zumindest aus meiner Perspektive. Denn <strong>MINAS</strong> <strong>MORGUL</strong> sind mir ein Rätsel. Bis 2019 existierten sie für mich nur in Form obskurer Youtube-Videos und steinalter Sagen und Legenden. Plötzlich standen <strong>diese Geister alter Tage</strong>, damals kurzzeitig mit <strong>Robse</strong> am Mikrofon, vor mir auf der Bühne. Auf ebendiesem gleichen Festival wie heute Abend.</p>
<p><strong>Drei Musiker nur</strong> treten diesmal unter dem Banner der Festung des Hexerkönigs vor die gespannten Gemüter. Neben Originalbesetzung an Gitarre und Trommelbude führt <strong>Stef</strong> (<a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht/">sein Name fiel schon 2019 mehrmals</a>) nun den Bass in Händen und die Hauptvocals im Rachen. Am Sound stimmt alles: Die Double Bass knüppelt, die Growls klingen ordentlich und die Gitarrenriffs lassen sich klar und deutlich erkennen. Hitpotential haben die meisten Songs eher weniger, aber das erwartet man von Black Metal ja auch gar nicht.&nbsp;</p>
<h2><strong>Obskure Musik und obszöne Fragen</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44869" aria-describedby="caption-attachment-44869" style="width: 381px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44869" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1.jpg" alt="" width="391" height="261" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 391px) 100vw, 391px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44869" class="wp-caption-text"><strong>Obscurity @Crow</strong></figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Obwohl sie erst eine Stunde vor Konzertbeginn eingetroffen sind, beginnen sie auf die Minute genau zu spielen: <strong>OBSCURITY</strong>. Zunächst dachte ich, ich würde aufgrund des Pegels doppelt sehen, doch dann wurde mir klar, dass Bassist <strong>Vidar</strong> und Gitarrist <strong>Grimnir</strong> etwas früher am Tag schon einmal mit <strong>HELGRINDUR</strong> auf der Bühne standen und im späteren Verlauf von ihrem Sänger noch als Tingeltangel-Bobs bezeichnet wurden. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44870" aria-describedby="caption-attachment-44870" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44870" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44870" class="wp-caption-text"><strong>Grimnir der Grimmige &#8211; Obscurity @Crow</strong></figcaption></figure>
<p><em>Brüllhannes <strong>Agalaz</strong> macht uns zunächst vor, wie man sich ordentlich den Kopf abschraubt und unterhält das Publikum den gesamten Gig über mit Sprüchen wie: <strong>„Kaputte Bäume … wir sehen geiler aus als die Umgebung!“</strong> und Erzählungen darüber, dass die Band kein Merch dabei hat und man doch die online Tonträger downloaden solle – es aber auch versandkostenfrei CDs zu erwerben gebe, was allgemein bejubelt wird. Dem folgt der Vorschlag, schweinische Fragen zu stellen. <strong>Agalaz</strong> überlege sich noch, ob er sie beantwortet. Von irgendwoher ertönt ein: <strong>„Halt’s Maul und spiel!“,</strong> was viele andere und auch mich zum Schmunzeln bringt.</em></p>
<p><em>Zum Glück werden auch Songs gespielt, unter anderem „Niedertracht“ und „Was uns Bleibt“. Das Konzert ist gemütlich. Ich hatte die Band anders in Erinnerung, was jedoch nicht negativ zu werten ist.</em></p>
<h2><strong>Maximale Wolfspower</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44871" aria-describedby="caption-attachment-44871" style="width: 245px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44871" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16.jpg" alt="" width="255" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44871" class="wp-caption-text">Wolfchant @Crow</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44872" aria-describedby="caption-attachment-44872" style="width: 244px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44872" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18.jpg" alt="" width="254" height="381" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44872" class="wp-caption-text">Wolfchant @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>WOLFCHANT</strong> tischen uns eine wunderbar bunte Mischung auf – zwanzig Jahre kriegt die Band in diesem Jahr, und somit wird sich gebührlich durch <strong>altes wie neues Material</strong> gespielt. Mit Erfolg! Während mir zwar die älteren Tracks wie immer ein bisschen besser gefallen, ist an diesem Abend definitiv für jeden was dabei.</p>
<p>Leider klingt das ganze aus einer gewissen Entfernung nicht optimal – es sind die typischen Festivalsoundproblemchen. Drums ballern zu sehr, Gitarren gehen etwas unter. Es zieht mich also <strong>in</strong> <strong>die ersten Reihen</strong>, wo auch gleich die Nostalgie und die Freude am Moment mich abholen und Teil des Geschehens werden lassen. Wenn auch <strong>WOLFCHANTs</strong> heutiges Lineup nur noch geringfügig mit der Gründungsmannschaft übereinstimmt, spielen und singen die Wölfe mit einer Freude und Inbrunst, die den alten Tagen in nichts nachsteht. <strong>Es ist großartig.</strong></p>
<p>Weiter oben, im, neben und um den Biergarten sitzen erstaunlich viele Zuhörer. Herunter zur Show kommen sie nicht, aber ein gewisses Interesse scheint anwesend zu sein – belohnt werden sie mit <strong>mehreren Trinkliedern</strong>, die allesamt von den früheren Werken stammen.</p>
<p>Definitiv eine der besseren <strong>WOLFCHANT</strong>-Shows! Die Musiker sind fit, die Leute wach, die Songauswahl breitgefächert. Zum Abschluss nehme ich mir vor, nochmal im allerletzten Refrain des allerletzen Songs der Band die Ehre zu erweisen und die Haare kreisen zu lassen. Ich gehe dafür leicht in die Knie, und <strong>*ratsch* </strong>reißt es mir ein Loch in die Hose. Gottseidank habe ich mehr als eine dabei. Nicht auszudenken, wie das wäre, wenn ich nur eine dabei hätte.</p>
<h2><strong>Die Überraschung aus dem finnischen Wald</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44873" aria-describedby="caption-attachment-44873" style="width: 372px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44873" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1.jpg" alt="" width="382" height="255" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 382px) 100vw, 382px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44873" class="wp-caption-text">Korpiklaani @Crow</figcaption></figure>
<p>Dass <strong>KORPIKLAANI</strong>, nachdem ich sie mittlerweile bestimmt mehr als zehn Mal innerhalb der letzten 15 Jahre live erlebt habe, am heutigen Abend eines meiner Highlights werden würden, damit hätte ich nicht gerechnet. Doch die finnische Folkkombo hat anscheinend endlich, endlich verstanden, wie sie ihre riesige Songbibliothek optimal nutzen können, um <strong>eine mitreißende Setlist</strong> zu erstellen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44874" aria-describedby="caption-attachment-44874" style="width: 234px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44874" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13.jpg" alt="" width="244" height="366" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44874" class="wp-caption-text">Korpiklaani @Crow</figcaption></figure>
<p>Denn während die Songs früher Jahre – ausgelassene, trinkfreudige Feiermusik – es sind und immer schon waren, womit ein Großteil der Besucher den Klan aus dem Wald in Verbindung bringen, hat man doch im letzten Jahrzehnt versucht, mehr finnischssprachige, naturehrende und shamanisch-tiefgehende Klänge zu erschaffen. Das hat leider für etwas weniger Enthusiasmus unter der Hörerschaft gesorgt.</p>
<p>So beginnt die Band mit ungefähr fünf ihrer alten Sauf-Banger, bis aber auch jeder einzelne Besucher im absoluten <strong>KORPIKLAANI</strong>-Modus ist. Es wird sogar mit <em>„Wooden Pints</em>“ aufs allererste Album zurückgegriffen. Jetzt, wo die <strong>Stimmung ausgelassen</strong> ist und der <strong>Nostalgiekick wirkt</strong>, wechseln <strong>KORPIKLAANI</strong> elegant zu ruhigerem und auch neuerem Material – und das funktioniert!</p>
<p>Aber das ist noch nicht alles: Ein weiterer Höhepunkt ist der Schlagzeuger, der nicht selten mal kreative Momente hat, in denen er ordentlich Fußmaschinentempo in die Songs hineinschmuggelt. Sogar ein Drumsolo gibt er zum besten – und zeigt, dass er als Metal-Drummer weitaus mehr drauf hat als bloße Humppa-Beats. Am Ende gibt’s dann noch ein unerwartetes <strong>Cover von ANTHRAX</strong>‘ <em>„Got The Time“</em>, und fertig ist der Korpikuchen. Was soll man dazu noch sagen? Das ganze macht gehörig Spaß, und das erste Mal seit vielen Jahren verneige ich mich innerlich in Ehrfurcht vor den Fertigkeiten der Folk-Metal-Riesen.</p>
<h2><strong>Piraten im Tannenwald</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44875" aria-describedby="caption-attachment-44875" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44875" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16.jpg" alt="" width="260" height="389" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44875" class="wp-caption-text">Alestorm @Crow</figcaption></figure>
<p>Und nun zur Frage aller Fragen, die sich viele schon seit dem Announcment vor ein paar Monaten stellen: Sind <strong>ALESTORM</strong> hier nicht mittlerweile <strong>fehl am Platze? </strong>Das <strong>WOLFSZEIT</strong> ist ein Folk-, Pagan- und Black-Metal-Festival. Und wenn die Piratenband vielleicht noch vor 10 Jahren ins Lineup gepasst hat, so haben sie in letzter Zeit weitaus poppigere und quatschigere Gefilde der musikalischen See befahren – eignet sich diese Rumpelkombo überhaupt noch als Headliner für eine solche Veranstaltung?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44876" aria-describedby="caption-attachment-44876" style="width: 253px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44876" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12.jpg" alt="" width="263" height="394" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44876" class="wp-caption-text">Alestorm @Crow</figcaption></figure>
<p>Die Antwort allerdings ist kurz und klar: Ja! <strong>ALESTORM</strong> erfreuen sich sichtlich großer Beliebtheit unter den <strong>WOLFSZEIT</strong>-Besuchern. Massenhaft versammeln sich die Fans vor der Bühne und lassen textsicher die Korken knallen und die <strong>Bierreserven erzittern.</strong></p>
<p>Und <strong>ALESTORM</strong> selbst wissen ordentlich abzuliefern. Party buchstäblich von der ersten bis zu letzten Sekunde, so lautet die Devise: Ein Lied wird nahezu nahtlos an das andere gereiht, und wenn sich der Sänger mal die Zeit nimmt, eine Ansage zwischen den Tracks zu machen, sorgt der Keyboarder mit atmosphärischen Akkorden dafür, dass die Energie der Musik keine Chance hat, zu entfliehen. Und sobald ein zu ruhiger Part in einem Lied drohen könnte, die Stimmung unter 100% sinken zu lassen, gibt es, perfekt getimed, je nach Situation eine lustige oder eine mitreißende Ansage. Die Schotten haben die <strong>Kunst der Crowdanimation</strong> und Party-Aufrechterhaltung durch Jahre an Erfahrung perfektioniert.</p>
<p>Nun gab es schon <strong>ALESTORM</strong>-Shows in meinem Leben, die mich weniger abgeholt haben. Repetitive Songauswahl, ungünstige Klanggewänder und <strong>generelle Übersättigung</strong> (da die Band auf ca. 30 Festivals im Jahr spielte) haben dafür gesorgt, dass die Freude an ihren Konzerten sich in der Vergangenheit manchmal in Grenzen hielt. Aber das heute – das war anders. Willkommen zurück! Willkommen zurück in meinem Herzen, <strong>ALESTORM</strong>.</p>
<h2><strong>Verschnaufpause</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44877" aria-describedby="caption-attachment-44877" style="width: 412px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44877" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1.jpg" alt="" width="422" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 422px) 100vw, 422px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44877" class="wp-caption-text">Durangir @Crow</figcaption></figure>
<p>Fast vergesse ich nach diesen beiden Erlebnissen, dass der <strong>Abend ja noch gar nicht vorbei</strong> ist! Denn im Heidendorf gibt es noch was für die Seele: Als ich den Wald- und Gestrüppweg entlangschreite und mich zur Lichtung hin bewege, offenbart sich mir eine <strong>idyllische Szene</strong>. Um das knisternde Lagerfeuer versammelt sitzen Besucher, Musiker und Organisation friedlich beisammen und lauschen andächtig dem Konzert der akustischen Folk-Band <strong>DURANGIR</strong>. Die tanzenden Flammen werfen orangene Schatten auf die Gesichter der Zuhörer, der Wind streichelt leise die Baumkronen und aller Überschwang an Energie der letzten Konzerte scheint einer warmen, wohligen Ruhe gewichen zu sein. Es fühlt sich an wie ein Eintritt in eine andere Welt, in einen wahren <strong>Locus Amoenus</strong> inmitten des Sturms des großen bösen Metalfestivals.</p>
<p>Doch gerade als der letzte Ton verklungen ist, trifft mich <strong>ein erster Regentropfen</strong> verheißungsvoll auf die Nase und reißt mich aus der angenehmen Trance. Schleunigst bewegen wir uns zum Zeltplatz zurück – und das keine Sekunde zu früh. Der eben noch so weiche Wind bauscht sich auf zur <strong>Naturgewalt</strong> und lässt uns den Regen literweise gegen Zelt- und Pavillonwände krachen – so, JETZT ist der Abend vorbei. Man sieht sich.</p>
<h2><strong>Mittelguten Morgen</strong></h2>
<p>Eine schlechte Nachricht ereilt uns gleich zu früher Morgenstund: Der <strong>Sänger von CARPATHIAN FOREST</strong> sei wohl im Heimatsland Norwegen <strong>umgekippt</strong> (Umstände ungeklärt), weswegen die Band nicht spielen wird und alle anderen Gruppen heute um die Dauer eines Timeslots aufrücken.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44878" aria-describedby="caption-attachment-44878" style="width: 247px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44878" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1.jpg" alt="" width="257" height="385" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44878" class="wp-caption-text">Fimbulvet @Crow</figcaption></figure>
<p>Eine Stunde später als gedacht starten wir also mit <strong>FIMBULVET</strong> in den letzten Festivaltag. Leider kann ich selbst nicht allzuviel zum Konzert sagen, da, wie auch schon beim Konzert am <strong>MAHLSTROM</strong>-Festival dieses Jahres, der Funke irgendwie einfach nicht überspringen möchte. Darum hier ein paar <strong>mündliche Berichte</strong> anderer Festivalbesucher:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44879" aria-describedby="caption-attachment-44879" style="width: 252px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44879" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12.jpg" alt="" width="262" height="392" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44879" class="wp-caption-text">Fimbulvet @Crow</figcaption></figure>
<p><em>„Immer wenn sie Musik gespielt haben war es gut, immer wenn er geredet hat dachte ich so: Ja nee […], <strong>weil der da keine Musik gespielt hat.</strong> […] „Monument Erde“, dieser eine Song hat mir gefehlt. Die Soundabmixung oder wie das heißt ist auf jeden Fall völlig in Ordnung, [aber] mir kommen die irgendwie nicht ganz so laut vor.“ – Samuel</em></p>
<p><em>„Es war ein sehr schönes Konzert, es <strong>war aber nicht so meins</strong>. Die Stimme war gut, die Instrumente waren gut, aber der Sound war nicht so gut abgemischt manchmal.“ – Michelle</em></p>
<p><em>„Der Sound ist aber hier oben [am Biergarten] <strong>immer nicht so geil</strong>, unten war es ein bisschen besser.“ – Conny </em></p>
<p><em>„Da waren ein paar solide Stellen dabei […], instrumental <strong>fand ich das Ding sehr angenehm</strong>. Was den Gesang angeht: Wie gesagt, es gab ein paar starke Stellen und ein paar nicht so starke Stellen. […] Ich fand aber für die Uhrzeit, so im Vergleich zu gestern [&#8230;] da waren doch schon einige Leute da so.“ – Jayden </em></p>
<p>Das Konzert scheint also in mehreren Hinsichten gemischte Reaktionen – man könnte gar behaupten, <strong>Verwirrung</strong> – im Publikum ausgelöst zu haben.</p>
<h2><strong>Da steht vierzehn</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44880" aria-describedby="caption-attachment-44880" style="width: 331px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44880" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1.jpg" alt="" width="341" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44880" class="wp-caption-text"><strong>XIV Dark Centuries @Crow</strong></figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44881" aria-describedby="caption-attachment-44881" style="width: 212px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44881" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3.jpg" alt="" width="222" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44881" class="wp-caption-text">XIV Dark Centuries @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>XIV DARK CENTURIES</strong> (das spricht man „Ksiff Dark Centuries“ aus, hat man mir versichert) spielen um 15:30 des Nachmittags. In voller Bühnenmontur tritt die Band vors Publikum.</p>
<p>Es erwartet eine klassische Pagan-Metal-Show – nichts all zu aufregendes, aber da weiß man, was man hat.</p>
<p>Persönlich gefallen mir eher die <strong>schnelleren, melodischen Nummern</strong>. Leider fallen bei weitem nicht alle Songs des Abends in diese Kategorie, so dass mir die Show nur zum Teil zusagt. Dennoch wird dies wohl ebenso wenig mein letztes Mal <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> sein, wie es mein erstes ist.</p>
<p>Mit recht wenigen Gedanken zu diesem Konzert reiche ich die Feder wieder an Ramona weiter.</p>
<h2><strong>Mit K</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44885" aria-describedby="caption-attachment-44885" style="width: 183px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44885" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2.jpg" alt="" width="193" height="289" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44885" class="wp-caption-text">Karg @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Vielen kommt er bekannt vor, doch einige brauchen einen Moment, um sich ins Gedächtnis zu rufen, dass <strong>J.J.</strong> von <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> 2006 <strong>KARG</strong> als Soloprojekt gegründet hat und heute zusammen mit Live-Musikern abliefert. Gleich beim zweiten Song „Petrichor“ gibt es Unterstützung von Ellende-Sänger <strong>L.G.</strong>, welcher musikalisch ähnlich unterwegs und ebenfalls aus Österreich ist.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44884" aria-describedby="caption-attachment-44884" style="width: 331px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44884" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10.jpg" alt="" width="341" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44884" class="wp-caption-text">Karg @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Der graue Himmel könnte das <strong>melancholische Konzert</strong> und die voller <strong>Leid und Verzweiflung</strong> dargebotenen Songs nicht besser untermalen. Zugegeben ist das nicht jedermanns Sache, jedoch meine.</em></p>
<p><em>Später wird noch ein recht junger Song vom mittlerweile achten Album „Resignation“ zum besten gegeben und damit bildet „Grab der Wellen“ einen der letzten Songs bei diesem Konzert.</em></p>
<h2><strong>Da ist Sonne</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44886" aria-describedby="caption-attachment-44886" style="width: 343px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44886" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1.jpg" alt="" width="353" height="236" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44886" class="wp-caption-text">Ellende @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Eben schon einmal kurz gesichtet, nun leider mit einer Viertelstunde Verspätung aber zum Glück in voller Länge: <strong>ELLENDE</strong>. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44887" aria-describedby="caption-attachment-44887" style="width: 223px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44887" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4.jpg" alt="" width="233" height="349" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44887" class="wp-caption-text">Ellende @Crow</figcaption></figure>
<p><em>So passend das Wetter bei der vorigen Band war, so stark scheint uns nun zu gleichem Musikstil die Sonne auf den Kopf und den Musikern in die Fresse. Es folgt sofort eine die Situation kommentierende Ansage: „Da ist Sonne.“ Welcher Song könnte als Kontrast passender sein als <strong>„Ballade auf den Tod“?</strong></em></p>
<p><em>Auch wenn ihn einige schon totgehört haben, einer meiner Lieblingssongs ist „Der letzte Marsch“, den sie auch spielen.</em></p>
<p><em>Danach folgen „Meer“ vom ersten, und vom neuesten Album „Ellenbogengesellschaft“ aus dem letzten Jahr der Song „Freier Fall“. Meiner Meinung nach also ein <strong>schöner Querschnitt</strong> aus der bandeigenen Diskografie.</em></p>
<h2><strong>Grüße aus den Niederlanden</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44888" aria-describedby="caption-attachment-44888" style="width: 260px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44888" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2.jpg" alt="" width="270" height="404" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44888" class="wp-caption-text">Daniël &#8211; Heidevolk @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>HEIDEVOLK</strong> sind eine der Gruppen, auf die ich mich alle paar Jahre mal wieder freuen darf, und heuer ist wieder ein solches. Schön zu sehen ist erstmal, dass sich <strong>Daniël</strong> als <strong>„neuer“ Sänger</strong> mittlerweile sehr gut in die Dynamik eingelebt hat und sich sichtlich wohlfühlt, mit der Heidencrew auf der Bühne zu stehen. Ich erinnere mich an <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2021-na-endlich/">sein erstes Konzert</a>, als wäre es gestern :‘)&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44889" aria-describedby="caption-attachment-44889" style="width: 265px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44889" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12.jpg" alt="" width="275" height="412" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 275px) 100vw, 275px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44889" class="wp-caption-text"><strong>Heidevolk @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Gespielt und gesungen werden viele neuere Lieder, darunter auch ein ganz exklusiver kleiner Einblick in das kommende Album in Form eines Stücks über die Jagd nach den Auerochsen. Einer trampelnden Ochsenherde gleich gibt uns der Schlagzeuger dabei ordentlich Double-Bass in die hässlichen Visagen. Generell sei hervorzuheben, dass dieser Mann <strong>definitiv etwas drauf</strong> hat.</p>
<p>Am Ende (und auch mal zwischendurch) werden aber auch die Klassiker nicht vernachlässigt: <em>„Saksenland“</em>, <em>„Vulgaris Magistralis“</em>, <em>„A Wolf In My Heart“</em> und weitere ihrer Art sind es, die die Konzertbesucher sichtlich in Bewegung versetzen. Leider ist das bei vielen anderen Musikstücken kaum der Fall. Regelrecht <strong>verloren herumstehend</strong> scheinen viele den Großteil des Konzertes zu erleben. Es mag an der Sprachbarriere liegen, die sich für die Niederländer leider unausweichlich ergibt, wenn sie denn wieder mal in Duitsland auftreten. Ein bisschen schade ist das allerdings schon.</p>
<p>Gut besucht ist das Konzert dennoch, und es lässt zumindest mich und meine Gang <strong>weder hungrig noch unzufrieden</strong> zurück.</p>
<h2><strong>Windzeit, VARG-Zeit! </strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44890" aria-describedby="caption-attachment-44890" style="width: 376px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44890" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10.jpg" alt="" width="386" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 386px) 100vw, 386px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44890" class="wp-caption-text">Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Nun kann der neue Drummer (<strong>Rohgarr</strong> übrigens) endlich mal zeigen, was er drauf hat. Und damit nicht genug! Auch an der Gitarre sind die Wölfe frisch besetzt: <strong>Ulvar</strong>, der Riesenwolf haut seit Mitte August für die Band in die Saiten. Und ich muss sagen, das klingt doch <strong>an beiden Fronten ziemlich amtlich</strong>! Bin ich auch kein Experte im Bewerten von Gitarrenspiel, so sticht zumindest die Präzision und Ausdauer des neuen Trommlers positiv hervor.</p>
<p>Zu Beginn der Show werden erstmal ein paar alte Brecher ausgepackt, dazu hat man Feuer und Flamme auf der Bühne sowie passende Outfits und Dekoration.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44891" aria-describedby="caption-attachment-44891" style="width: 245px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44891" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5.jpg" alt="" width="255" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44891" class="wp-caption-text">Rohgarr &#8211; Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Vor allem bei neueren Liedern spielt dann auch <strong>Fylgjas</strong> Stimme eine der Hauptrollen. Vom <strong>kommenden Album</strong> gibt es schon einiges zu hören, und oftmals läuft es auf Duette zwischen ihr und <strong>Freki</strong> hinaus. Zwischen den Metal-Hymnen gibt es auch das ein oder andere Zwischenspiel, in welchem die Dame <strong>komplizierte Tonfolgen</strong> ohne instrumentale Begleitung kunstvoll meistert.</p>
<p>Auch der Sound sitzt mal wieder, alles ist ordentlich aufeinander eingestimmt – nur ein bisschen lauter könnte es für meinen Geschmack noch sein. In der dunklen Masse, die die Crowd darstellt, <strong>tobt ein wilder Moshpit</strong>, und generell ist es niemandem, der sich in den vorderen Gefilden aufhält, möglich, ruhig stehenzubleiben.</p>
<p>Was nicht erhört wird, sind die <em>„Rotkäppchen!“</em>-Rufe, die sich nach und nach seitens einiger Besucher anhäufen. Finde ich jetzt aber auch gar nicht so schlimm. Zu guter Letzt präsentieren <strong>VARG</strong> dann den <strong>versprochenen Titelsong</strong> des neuen Albums: <em>„Ewige Wacht“</em> jetzt endlich in der ballernden Metal-Version!</p>
<h2><strong>Quak Quak</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44893" aria-describedby="caption-attachment-44893" style="width: 294px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44893" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6.jpg" alt="" width="304" height="455" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 304px) 100vw, 304px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44893" class="wp-caption-text">Dark Funeral @Crow</figcaption></figure>
<p><strong><em>DUCK FUNERAL</em></strong><em>, äh „<strong>DARK FUNERAL</strong>“ meine ich natürlich. Da ich gerade eine <strong>blau glitzernde Ente</strong> erhalten habe, bin ich noch etwas zu euphorisch für den diesjährigen Headliner gestimmt. Doch lange dauert es nicht, bis mich wieder dieses Gefühl beschleicht, dass die Band jedes Mal, wenn ich sie sehe, zum einen mitten in der Nacht spielt und zum anderen irgendwo eine gigantische Klimaanlage aufgestellt hat, damit ich mir auf jeden Fall den Arsch abfriere. <strong>Kein Wunder, dass ich da erst einmal einen Shot brauche. </strong></em></p>
<p><em>Auch wenn es nicht erforderlich gewesen wäre, stellen sich die Schweden erst einmal vor. Ich habe nicht aktiv darüber nachgedacht, doch Sänger <strong>Lord Ahriman</strong> erinnerte uns im Laufe des Konzerts an das 30-Jährige Bandjubiläum. Bassist <strong>Adra-Melek </strong>ist zwar „erst“ seit 2018 dabei, gibt aber alles und das ist es, was ich an Konzerten liebe: Menschen, die Bock haben, auf der Bühne zu stehen und denen man ihren Spaß dabei ansehen kann. Ich feiere das selbstverständlich. Schön zu sehen, dass ich nicht die Einzige bin und so sehe ich Leute, die ihre Matten werfen und mit ihren Armen und Händen auch <strong>invisible sandwiches</strong> formen, wie sich das eben gehört. Nein, nicht bei allen Black- Metal-Konzerten steht die Meute regungslos mit verschränkten Armen vor der Bühne.</em></p>
<p><em>Auch wenn ich <strong>DARK FUNERAL</strong> schon mehrfach live on stage gesehen habe, nehme ich die Peitsche, die Frontmann <strong>Lord Ahriman</strong> bei „Goddess Of Sodomy“ schwingt, zum ersten Mal bewusst wahr. Möglicherweise war ich früher immer <strong>zu betrunken</strong>, um dieses Detail zu bemerken.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44894" aria-describedby="caption-attachment-44894" style="width: 247px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44894" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2.jpg" alt="" width="257" height="385" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44894" class="wp-caption-text">Dark Funeral @Crow</figcaption></figure>
<h2>Das Publikum wird gefragt:</h2>
<p><em>„Would you like to hear something old?“ </em><em>Applaus und Gegröle und es wird <strong>„The Secrets Of The Black Arts“</strong> aus dem gleichnamigen Album aus dem Jahre 1996 rausgehauen, <strong>GEIL</strong>.</em></p>
<p><em>Danach geht es etwas melodischer mit dem neuen Album „We Are The Apocalypse“ aus dem Jahre 2022 weiter, hieraus serviert wird „When I’m Gone“. Schleppend, nicht voll auf die Fresse, doch trotzdem eingehend, wie ich finde.</em></p>
<p><strong><em>Allgemeiner Jubel </em></strong><em>stellt sich auch bei: „Unchain My Soul“ vom 2016er Album „Where Shadows Forever Reign“ ein. Bei einem weiteren Oldie „The Dawn No More Rises“ vom „The Secrets Of The Black Arts“ tauen auch die letzten, müden oder betrunkenen Metalheads auf und zollen ihren Tribut.</em></p>
<p><em>Mit „Where Shadows Forever Reign“ verabschieden sich <strong>DARK FUNERAL</strong>. Ich finde den Abschluss super und bin <strong>traurig, dass das Festival nun vorbei ist</strong>. Bis zum nächsten Jahr.</em></p>
<h2><strong>Nach WOLFSZEIT ist vor WOLFSZEIT</strong></h2>
<p>Mich: Und damit verabschiede auch ich mich vom altbekannten Festival auf neuem Grund. Doch Grund, in der nächsten Sonnenumrundung wiederzukehren, habe ich allemal! Es war, wie jedes Mal, <strong>ein Fest.</strong> Die Bands haben abgeliefert, das Essen und das Bier waren lecker und der Sound war meistens gut – die Stimmung war es sogar immer. Und auch wenn ich <strong>Crispi</strong> <strong>vermissen</strong> werde, so bin ich mir sicher, dass die Sommerrodelbahn und ich in den kommenden Jahren viel Spaß miteinander haben werden.</p>
<p>Vielen lieben Dank an <strong>Ramona</strong> für die Aushilfe, an <strong>Crow</strong> für die endgeilen Pics und, last but not least, an <strong>Frekis Mama</strong>, dafür dass sie jeden Tag von morgens bis abends alleine den Getränke-Coupon-Stand geschmissen hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/">DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MEAD &#038; GREED 2022 &#8211; Ein verfluchtes Festival!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/mead-greed-2022-ein-verfluchtes-festival/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mead-greed-2022-ein-verfluchtes-festival</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/mead-greed-2022-ein-verfluchtes-festival/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Apr 2022 11:03:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[2022]]></category>
		<category><![CDATA[Aereum]]></category>
		<category><![CDATA[Arkona]]></category>
		<category><![CDATA[DALRIADA]]></category>
		<category><![CDATA[Fabula Rasa]]></category>
		<category><![CDATA[Fejd]]></category>
		<category><![CDATA[Jörmungand]]></category>
		<category><![CDATA[Mandragora Thuringia]]></category>
		<category><![CDATA[Mead & Greed]]></category>
		<category><![CDATA[mead and greed]]></category>
		<category><![CDATA[Micha-El Goehre]]></category>
		<category><![CDATA[Michael Goehre]]></category>
		<category><![CDATA[MUNARHEIM]]></category>
		<category><![CDATA[Mythemia]]></category>
		<category><![CDATA[Oberhausen]]></category>
		<category><![CDATA[Resonanzwerk]]></category>
		<category><![CDATA[tales of ratatösk]]></category>
		<category><![CDATA[tyr]]></category>
		<category><![CDATA[Vanaheim]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=39870</guid>

					<description><![CDATA[<p>Auf dem Mead &#38; Greed 2022 lastete definitiv ein Fluch! Zwar konnte es, im Gegensatz zur Vorgängerversion, stattfinden, ohne zuerst dreimal verschoben werden zu müssen, aber&#8230; Der Fluch Als Headliner des Festivals waren ursprünglich ARKONA eingeplant. Der russischen Folk-Metal-Band wurde dann aber, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2022-ein-verfluchtes-festival/">MEAD &#038; GREED 2022 &#8211; Ein verfluchtes Festival!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf dem Mead &amp; Greed 2022 lastete definitiv ein Fluch! </strong>Zwar konnte es, im Gegensatz zur Vorgängerversion, stattfinden, ohne zuerst dreimal verschoben werden zu müssen, aber&#8230;</p>
<h2>Der Fluch</h2>
<p>Als Headliner des Festivals waren ursprünglich <strong>ARKONA</strong> eingeplant. Der russischen Folk-Metal-Band wurde dann aber, nachbarlandangreifender Staatsoberhäupter sei Dank, nicht ohne weiteres der Eintritt nach Deutschland gewährt – und so kam <strong>der erste Bandentfall</strong> zustande.</p>
<p>Auch freute ich mich sehr darauf, <strong>JÖRMUNGAND</strong> noch einmal sehen und hören zu können – war doch geplant, dass sie auf diesem schönen Festival ihr Abschiedskonzert spielen. Was hier genau von Statten gegangen ist, wurde mir nicht offenbart; <strong>zu besagtem Konzert sollte es jedoch nicht kommen</strong>. Die lokale Pagan-Metal-Combo verließ einige Wochen vor der Party ihren Slot im Line-Up.</p>
<p><strong>TALES OF RATATÖSK</strong>, deren energetische Performance ich vor drei Jahren mit Begeisterung kennenlernen durfte, stand der Opener-Slot am Freitag zu. Gespannt war ich vor allem auf ihre „neu“ (pre-COVID) zusammengefundene Besatzung. Aber nein, zu früh gefreut! Denn nach der Generalprobe ein paar Tage vor dem großen Abend war plötzlich die gesamte Truppe (viele unter ihnen auch Teil der Festival-Organisation) <strong>Corona-positiv</strong>. Außer Tim. Tim war nicht bei der Probe.</p>
<p>Trotz allem wurde die Situation vom Orga-Team ziemlich gut gehandhabt und es wurden schnell und effektiv Lösungen für jedes der fluchbedingten Löcher in der Running Order herbeigezaubert. <strong>ARKONA</strong> wurde binnen kürzester Zeitspanne durch den Färöer Vikingertrupp <strong>TÝR</strong> ersetzt. <strong>VANAHEIM</strong>, die dank frisch veröffentlichtem Album nun mehr als genug Musikmaterial im Gepäck haben, übernahmen neben ihrem normalen Slot am ersten Tag zusätzlich den von <strong>JÖRMUNGAND</strong> am Samstag. Und für <strong>TALES OF RATATÖSK</strong> sprangen (sehr) kurzerhand die Kollegen von <strong>FABULA RASA</strong> ein.</p>
<p><strong>Der Fluch schien gebannt.</strong> Die Situation unter Kontrolle. Doch niemand konnte ahnen, dass es noch lange nicht vorbei war&#8230;</p>
<h2>Freitag, der erste April 2022</h2>
<p>Der Tag des Festivals. Mein persönlicher Fluch ist es erstmal, unmöglich nach der Arbeit rechtzeitig in Oberhausen sein zu können, um alle Konzerte mitzuerleben. Der Weg ist einfach zu weit. So komme ich an, als gerade die letzten Töne von <strong>FABULA RASA</strong> verklungen sind und die Bühne sich im Umbau befindet. Einen Konzertbericht habe ich also leider nicht für euch, dafür aber dieses Foto:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39933" aria-describedby="caption-attachment-39933" style="width: 801px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39933" style="float: none; margin-top: 0px; margin-bottom: 0px; margin-left: 0px; border: 0px none; padding: 0px; text-align: center;" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Fabula-Rasa-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-4300.jpg" alt="" width="811" height="542" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Fabula-Rasa-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-4300.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Fabula-Rasa-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-4300-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Fabula-Rasa-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-4300-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Fabula-Rasa-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-4300-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Fabula-Rasa-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-4300-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 811px) 100vw, 811px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39933" class="wp-caption-text">Genau dieses @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<p>Die Zeit, mir an der Bar ein Bier zu schnappen, nehme ich mir noch, bevor mit&nbsp;<strong>MANDRAGORA THURINGIA</strong> mein erstes Konzert ansteht.&nbsp;Anfangs rumpelt der Sound noch ein wenig, was sich aber relativ schnell wieder fängt. Die Tanzstimmung lässt demzufolge auch nicht lange auf sich warten, und während der Keyboarder auf einmal zum Akkordeon wechselt, entsteht sogar ein kurzer Walzertanz im Publikum. Als dann ein Lied über den Kraken (ich glaube, es heißt&nbsp;<em>„Der Krake“</em>) ertönt, sitzen plötzlich alle auf dem Boden und formen gemeinsam drei imaginäre Ruderboote, die zwar nicht von der Stelle kommen, dafür aber lustig aussehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39934" aria-describedby="caption-attachment-39934" style="width: 801px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39934" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mandragora-Thuringia-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5038.jpg" alt="" width="811" height="542" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mandragora-Thuringia-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5038.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mandragora-Thuringia-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5038-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mandragora-Thuringia-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5038-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mandragora-Thuringia-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5038-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mandragora-Thuringia-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5038-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 811px) 100vw, 811px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39934" class="wp-caption-text">Thüringer Alraunensound @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<p>Die Band klingt mit ihren Dudelsack- und Akkordeoneinlagen mal heiter, mal etwas düsterer bis hin zu <strong>EISREGEN</strong>-artigen Momenten, und zum Abschluss gibt’s dann den Hit <em>„Kriegselefanten“</em>, den sogar ich schon mal gehört habe. Hier wird auch unter den Zuschauern kräftig mitgesungen. Check, ob noch Zeit für einen weiteren Song bleibt, die Antwort ist nein, und das Konzert endet mit einem kuschligen Gruppenfoto zusammen mit den Fans.</p>
<h2>Vanaheim die Erste</h2>
<p><strong>VANAHEIM</strong> aus den Niederlanden haben vor kurzem mit „Een Verloren Verhaal“ ein großartiges Album im Stil epischen Folk und Pagan Metals veröffentlicht. Doch das wird nun erstmal beiseitegelegt – heute wird <strong>nur die EP „The House Spirit“</strong> präsentiert, während morgen noch genug Zeit sein wird, bei der zweiten Show die Menge mit dem frischen Material zu begeistern. <strong>VANAHEIM</strong>-Live-Shows habe ich als mitreißende Erlebnisse in Erinnerung, bin also insgeheim sehr froh darüber, gleich zwei davon zum Preis von einem <em>(0 €, bin ja akkreditiert hihi)</em> zu bekommen. Und die Erinnerung trügt nicht: Kraftvoll, abwechslungsreich und professionell performt die langhaarige Mannschaft Song um Song, während die Zuhörer merklich in dem gewaltigen Energieschwall aufgehen. Ein Freund fragt mich nach dem Konzert, was es denn mit dieser Band auf sich habe – das Publikum habe sich ja benommen wie bei einer Headliner-Show.</p>
<p>Der Gesang – ob es denn nun gerade Growls, Chöre oder <strong>Kehlkopfgesang</strong> ist – sitzt perfekt, und gerade letzterer kommt richtig <strong>finster und bedrohlich</strong> herüber. Ich hatte gar nicht damit gerechnet, wie viel davon live tatsächlich von der Band (man nehme die englische Aussprache) selbst und nicht vom Band (man nehme die deutsche Aussprache) dargeboten würde. Als kleine Überraschung wird dann aber doch schon die neue Single <em>„Reuzenspraak“ </em>rausgehauen, und dazu noch eine Uraufführung des einzigen Akustiksongs <em>„Rusteloos“</em>, welcher auch auf dem Album zu finden ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39940" aria-describedby="caption-attachment-39940" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39940" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5272.jpg" alt="" width="810" height="541" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5272.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5272-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5272-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5272-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5272-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 810px) 100vw, 810px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39940" class="wp-caption-text">Wenn du plötzlich doppelt so lang spielen musst @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<p><strong>Doch irgendetwas ist komisch.</strong> Die Gruppe hört und hört nicht auf zu spielen. Immer, wenn ein Song vorbei ist, kommt die Info, man könne noch einen. <strong>VANAHEIM</strong> selbst zeigen sich ob dieser Umstände ebenso verwirrt wie wir. Ein Problem mit noch mehr Songs hat aber eigentlich keiner. Es läuft darauf hinaus, dass am Ende bis auf einen einzigen Track doch das gesamte neue Album gespielt wird. Zweifellos eine tolle Überraschung (unter anderem, weilt auch der Soundmann nun definitiv genug Zeit hatte, die Tonverhältnisse perfekt auf die Musik zuzuschneiden). Doch was ist passiert?</p>
<h2>Der Fluch hat wieder zugeschlagen!</h2>
<p>Nach dem definitiven Ende des Konzerts meldet sich Organisator Marc zu Wort. Und man sieht und hört ihm an, wie unangenehm es ihm ist, den Anwesenden die kommende Nachricht überbringen zu müssen. <strong>FEJD</strong>, die heutigen Headliner, seien zwar dort angekommen, wo sie hinwollten, ihre Instrumente allerdings nicht. Diese seien versehentlich von der Lufthansa woandershin transportiert worden, <strong>höchstwahrscheinlich nach Frankfurt oder so.</strong> Ein weiteres Konzert also, das ausfällt. Allerdings habe man auch diesmal schon für Ersatz gesorgt! Da der deutsche Wortkünstler und Spaßmacher <strong>MICHAEL GOEHRE</strong> im Rahmen der Erschaffung eines Video-Festivalberichtes (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=ag87y_QWxdw&amp;ab_channel=TVJungsmusik">&gt;&gt;hier&lt;&lt;</a>)&nbsp;sowieso vor Ort sei und auch seine Texte mit dabei habe, springe er kurzerhand ein und erzähle den Anwesenden ein paar lustige Geschichten über Metal. Doch dazu später mehr.</p>
<h2>Ungarische Lieder vom Saufen und Ficken</h2>
<p>Wenigstens <strong>DALRIADA</strong> können ihr Konzert wie geplant spielen, und auch sie kriegen die eine oder andere Bonusminute gutgeschrieben. Nun gibt es solche und solche Folk-Metal-Bands. Die ersten sind die, die vorrangig Metal spielen, diesen aber gekonnt mit Folklore-Melodien und -Sounds ausbauen und erweitern. Die zweite Kategorie besteht aus Bands, die eigentlich Folk spielen, diesem aber mithilfe von Metal-Elementen eine ordentliche Portion Power unterjubeln. Zu letzteren gehört auch diese fröhliche Formation. Keyboardmelodien, Gesang und der generelle Vibe <strong>bleiben der Folkseite besonders treu,</strong> während mit Gitarren und Schlagzeug für ordentlich Wumms und Tempo gesorgt wird.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39932" aria-describedby="caption-attachment-39932" style="width: 801px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39932" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Dalriada-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5788.jpg" alt="" width="811" height="541" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Dalriada-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5788.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Dalriada-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5788-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Dalriada-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5788-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Dalriada-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5788-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Dalriada-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-5788-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 811px) 100vw, 811px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39932" class="wp-caption-text">Eine ordentliche Portion Power @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<p>Eine explosive Mischung! Die Ungarn erschaffen auf die Art von der ersten Sekunde an einen Tanzpit vor der Bühne, der das ganze Konzert über nicht enden will. Ich <strong>verstehe leider nicht die ungarische Bohne</strong> von all dem, was da gesungen wird, hängen bleibt aber, dass es in einem Lied <em>(zitiere)</em> um „Saufen und Ficken“ geht. Auch interessant: Da hat man neun Jahre lang eine <strong>DALRIADA</strong>-CD im Schrank, die man von einem obskuren Händler abgekauft hat, geht auf hundert Festivals, ohne die Band jemals irgendwo spielt – und nun erlebe ich sie bereits zum zweiten Mal innerhalb von sechs Monaten live.</p>
<h2>Ein überraschter Überraschungsgast</h2>
<p>Nun ist es an <strong>MICHAEL GOEHRE</strong>, gebührend für die heutigen Headliner einzuspringen. Kein leichter Job! Doch klappt das offensichtlich besser als erwartet. Der 46-Jährige <em>(sagt Wikipedia! Ich hätte ihm weniger gegeben)</em> hat <strong>sechs Texte im Gepäck</strong>, davon einen übers generelle Biersaufen in der Metal-Kultur, einen über irgendwas mit SUV und Satan, einen über den Zerfall und Verwesungsvorgang eines <strong>DANZIG</strong>-T-Shirts, einen über den nüchtern und unironisch dargestellten Alltag eines Black-Metallers, einen über Frauen in der Szene und einen über Sex, Sex und Sex.</p>
<p>Überraschenderweise fangen die Menschen an, sich andächtig sitzend auf den bierveklebten Hallenboden zu platzieren, während der Mann mit den schönen Haaren wie ein Priester oben steht und aus seiner elektronischen Bibel vorträgt. Einer meiner beiden Begleiter muss irgendwann so sehr lachen, dass er zu husten beginnt und nicht mehr aufhören kann. Er läuft raus an die frische Luft, wo er so lang weiterhustet, dass er anfängt, sich ernste Sorgen zu machen, ob er gerade am Abkratzen sei, bis ihm dann nach fünf Minuten irgendwann wieder einfällt, dass es nur ein Lachkrampf ist. <strong>Welcher Witz genau der Auslöser war, weiß er im Nachhinein auch nicht mehr.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39935" aria-describedby="caption-attachment-39935" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39935" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Micha-El-Goehre-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-6234.jpg" alt="" width="810" height="541" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Micha-El-Goehre-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-6234.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Micha-El-Goehre-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-6234-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Micha-El-Goehre-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-6234-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Micha-El-Goehre-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-6234-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Micha-El-Goehre-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-6234-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 810px) 100vw, 810px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39935" class="wp-caption-text">Maximal so 40 hätte ich gesagt @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<p>Ein überraschender Auftritt, der tatsächlich äußerst lustig war! Ich habe mir zuvor noch nie etwas von <strong>MICHAEL GOEHRE</strong> angehört, werde ab jetzt aber wohl auch weitere Gelegenheiten nutzen, dies zu tun. Doch nun geht’s erstmal ab in die Heia, mit der Hoffnung, dass morgen dann zur Abwechslung mal alles so läuft, wie es geplant war.</p>
<h2>Samstag, der zweite April 2022</h2>
<p>Den Startschuss am Samstag geben <strong>AEREUM</strong>. Während eine der Gitarren fast pausenlos Melodien speit, springt der Sänger munter von Screams zu Clean Vocals (die gekonnt Ausflüge in höhere Power-Metal-Gefilde unternehmen) und wieder zurück. Hinzu kommt der ein oder andere Humppa-Teil, und fertig ist die Pagan-Metal-Suppe!</p>
<p><strong>Moment, da fehlt doch etwas!</strong> Ich sehe eine Akkordeon-Spielerin (die aus irgendeinem Grund eine massive Gasmaske trägt), hören tu ich sie aber nicht! Das fällt dann auch den Soundtechnikern irgendwann auf, und bald stehen sie zu zweit um die Musikerin und fummeln an ihrem Instrument rum. Das Problem scheint gewesen zu sein, dass das Kabel nicht richtig steckte. So zumindest meine ungebildete Interpretation. Wie dem auch sei, prompt verwandelt sich die Kombo in eine Folk-Metal-Band, und es ergibt um so mehr Sinn, dass von Piraten und Trollen gesungen wird. <strong>AEREUM</strong> erwecken auf mich irgendwie den Eindruck einer liebenswerten DnD-Gruppe, die einfach mal Bock hatte, auch Musik zu machen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39930" aria-describedby="caption-attachment-39930" style="width: 799px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39930" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Aereum-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6317.jpg" alt="" width="809" height="539" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Aereum-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6317.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Aereum-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6317-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Aereum-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6317-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Aereum-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6317-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Aereum-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6317-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 809px) 100vw, 809px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39930" class="wp-caption-text">Troll-Angriff! @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<h2>VANAHEIM die Zweite</h2>
<p>Da passt man eine Minute nicht richtig auf, und schon befindet man sich schon wieder auf einem <strong>VANAHEIM</strong>-Konzert. Und was für einem. Trotz allem Lob, welches ich über den gestrigen Auftritt in Welt posaunte, kommt es mir heute vor, als wäre das <strong>nur die Aufwärmübung</strong> gewesen. Vom perfekten Soundgewand abgesehen (da wurden sich wohl gestern Notizen gemacht), in welches das ganze Unterfangen vom ersten Moment an gehüllt ist, gibt es vor allem noch eine Überraschung: Eine Gastsängerin steht mit auf der Bühne, allein um der Musik die hohen Chorbegleitungen zu geben, die sie verdient. Und somit einen Teil Authentizität mehr! Ein weiteres Element, welches das Album ziert, und nun auch live präsentiert wird, anstatt, wie man hätte erwarten können, einfach aus Samples abgespielt zu werden. Und jeder verdammte Ton sitzt! Das musikalische Erlebnis erhebt sich durch die gute Frau einfach mal <strong>in noch epischere Sphären</strong> als gestern.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39941" aria-describedby="caption-attachment-39941" style="width: 799px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39941" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6729.jpg" alt="" width="809" height="540" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6729.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6729-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6729-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6729-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Vanaheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-6729-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 809px) 100vw, 809px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39941" class="wp-caption-text">Heute mit Valkürengesang! @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<p>Hinzu macht die Band ordentlich Action auf der Bühne, die Backing-Tracks sind klar und deutlich herauszuhören, im Publikum wird gepogt, geklatscht und gesprungen was das Zeug hält, und unter diesen Umständen ballern sich die Niederländer auch noch fehlerfrei durch das gesamte Meisterwerk eines Albums. Nur der Akustiksong wird heute weggelassen. Am meisten feiert das Publikum natürlich, als verkündet wird, dass der Track <em>„Onbevangen“</em> heute gefilmt und das Material dann zum offiziellen Videoclip verwurstet werden wird – ich bin und bleibe gespannt auf das Resultat! Falls es noch jemand nicht gemerkt haben sollte: Dieses Konzert ist ein richtiger Höhenmoment für mich und viele um mich herum. Sollte mich mal jemand fragen, was meine Lieblingsmusik ist – <strong>da habt ihr sie.</strong></p>
<h2>Die Rückkehr von MEAD-AND-GREED-THEMIA</h2>
<p>Als nächste sind <strong>MYTHEMIA</strong> dran! Eine Band, die schon letztes Jahr als spontaner Ersatz eingesprungen ist, weil sie passenderweise fast nur aus Mitgliedern des Orga-Teams bestand und somit eh alle Bandmember sich vor Ort befanden. Heuer gab es dann einen „richtigen“ Slot im Line-Up. Metal machen sie nicht, dafür wird umso härter gefolkt! Gerade die <strong>wilden, ungebändigten Instrumentalzusammenspiele</strong> zwischen Geige und Akustikgitarre wissen zu überzeugen und mitzureißen. Insgesamt stehen Musik und Konzert im Zeichen der Verbreitung guter Laune, so weit sogar, dass ich mich manchmal fühle wie im Intro eines Animes. Auch die recht helle Stimme des Sängers reiht sich gut in dieses Bild ein.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39938" aria-describedby="caption-attachment-39938" style="width: 798px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39938" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mythemia-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7272.jpg" alt="" width="808" height="539" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mythemia-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7272.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mythemia-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7272-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mythemia-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7272-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mythemia-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7272-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Mythemia-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7272-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 808px) 100vw, 808px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39938" class="wp-caption-text">Klatschi Klatschi @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<p>Plötzlich steht dann <strong>zum dritten Mal</strong> der Sänger von <strong>VANAHEIM</strong> auf der Bühne, diesmal mit Akkordeon in Händen, und zusammen mit <strong>MYTHEMIA</strong> gibt er eine Runde <em>„Drunken Sailor“</em> zum Besten. Aber das ist noch nicht alles! Eine Minute später gesellt sich auch noch der <strong>AEREUM</strong>-Sänger hinzu, und es erfolgt eine gemeinsame Interpretation von <em>„The Wellerman“</em>! Das Lied ist nun auch tatsächlich so lange nicht im Radio gelaufen, dass es mir gar nicht auf die Nerven geht. Insgesamt eine tolle, muntere Show, die mit einer beeindruckenden kreisförmigen Polonäse endet.</p>
<h2>Farbige Flügel und komische Kisten</h2>
<p><strong>MUNARHEIM</strong> stehen eigentlich immer auf meiner Liste von Bands, die ich gerne live sehe, und heute ist es nicht anders. Ich mag einfach die Abwechslung in der Musik, das Wechselspiel zwischen Bombast und Seichte, aber auch die Energie, mit der die Gruppe die Bühne einnimmt. Aus den Zuschauern werden spätestens in dem Moment Teilnehmer am Spektakel, als der Sänger plötzlich<strong> buchstäblich auf die Barrikade</strong> geht und von dort aus mit den vorderen Reihen gemeinsam weitermacht. Auch taucht plötzlich die Flötenspielerin in <strong>leuchtendem</strong> <b>Flügelgewand </b>auf der Bühne auf und hat den Sternenhimmel gleich mitgebracht. Das hat wahrscheinlich keiner erwartet, kommt aber gut an.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39937" aria-describedby="caption-attachment-39937" style="width: 799px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39937" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7796.jpg" alt="" width="809" height="541" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7796.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7796-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7796-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7796-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7796-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 809px) 100vw, 809px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39937" class="wp-caption-text">Farbenfroher Auftritt @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<p>Leider versteht man den Sänger relativ schlecht – ein bisschen mehr Lautstärke auf seinem Mikrofon hätte gut getan. Und von den tausend verschiedenen Flöten, die zum Einsatz kommen, schaffen es auch nicht immer alle, sich gegen Metalband und Backingtracks durchzusetzen. Ich verstehe aber, dass das Einpegeln so vieler unterschiedlicher Ele- und Instrumente keine leichte Aufgabe ist, und insgesamt schadet es der Experience nicht allzu sehr. Spaß gemacht hat das Ganze allemal. Nur weiß ich nun immer noch nicht genau, <strong>was die komische Holzkiste ist</strong>, die wahrscheinlich nur mal kurz zum Einsatz kam, als ich gerade weggesehen habe. Ist es ein Instrument? Ist es ein Behältnis? Ist es ein Bauchladen? Kläre mich auf, wer mehr weiß.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39936" aria-describedby="caption-attachment-39936" style="width: 800px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39936" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7535.jpg" alt="" width="810" height="540" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7535.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7535-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7535-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7535-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Munarheim-Mead-and-Greed-Oberhausen-02-04-2022-MM-7535-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 810px) 100vw, 810px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39936" class="wp-caption-text">Leider gab es auch kein Foto von der Kiste. Vielleicht habe ich sie mir nur eingebildet. @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<h2>Eine wahre Headliner-Show</h2>
<p>Wow! Schon Zeit für den Headliner, und es ist noch gar nichts schiefgelaufen heute! Sobald <strong>TÝR</strong> allerdings den Raum betreten, bildet sich im Graben eine Reihe aus Security-Beauftragten. Anscheinend habe es im Voraus auf Facebook <strong>irgendwelche Pöbel-Drohungen</strong> gegen den Auftritt der Band gegeben, und man wolle nur auf Nummer sicher gehen.</p>
<p>Die Show selbst ist ein durchgehend und in allen Hinsichten hochprofessionelles Unterfangen – so wie es sich für einen solchen Slot gehört. Der Sound ist von Beginn an perfekt, die Instrumentenführung und der Gesang tight und fehlerfrei, ja <strong>sogar einen eigenen Lichttechniker</strong> haben die Färöer mitgebracht – und der kennt jede Note aus jedem Song und baut sie alle gekonnt ins Lichtspektakel mit ein. <strong>TÝR</strong> zeigen, dass sie nicht umsonst die Hauptband des Festivals sind. Statt eines Backdrops gibt es auf diesem Festival übrigens eine Projektion des Bandlogos oder auch mal Albumcovers. Hier glänzen <strong>TÝR</strong> mit einer animierten Version ihres Schriftzuges. Mal hüllt er sich in Feuer, mal in Rauch und mal in Blitze und Gewitter, und fügt so der Atmosphäre noch das gewisse Etwas hinzu.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39939" aria-describedby="caption-attachment-39939" style="width: 799px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-39939" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Tyr-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-8220.jpg" alt="" width="809" height="540" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Tyr-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-8220.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Tyr-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-8220-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Tyr-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-8220-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Tyr-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-8220-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/04/Tyr-Mead-and-Greed-Oberhausen-01-04-2022-MM-8220-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 809px) 100vw, 809px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39939" class="wp-caption-text">Hold The Heathen Finger High! @Matthias Mayer</figcaption></figure>
<p>Nun aber zu der Musik: Die ersten paar Lieder ziehen ordentlich an, sind catchy und machen Laune, besonders natürlich unter oben genannten Umständen. Für mich persönlich bildet der Mittelteil des Konzerts allerdings einen kleinen Durchhänger. Einerseits, weil mir diese Lieder weniger bekannt sind, andererseits wird mir ab einem bestimmten Punkt die Musik etwas zu repetitiv. Der generellen Crowd scheint das allerdings weniger auszumachen, denn vorne bei der Bühne steigt weiterhin die Party. Als am Ende dann aber die beiden spritzigeren (tolles Wort) Hits <em>„By The Sword In My Hands“</em> und <em>„Hold The Heathen Hammer High“</em> ausgepackt werden, bin auch ich <strong>ein letztes Mal wieder voll dabei.</strong> Eine Pöbelattacke bleibt das ganze Konzert über gottseidank aus.</p>
<h2>Vorbei</h2>
<p>Was soll ich sagen? Dafür, dass so viel schiefgelaufen ist, hat man dieses Festival erstaunlich gut retten können! Dafür, dass ein Fluch auf ihm lastete, wurde (zumindest im Publikum – im Backstage war ich nicht) doch sehr wenig geflucht! Trotz allem, was passiert ist, war auch das diesjährige Mead &amp; Greed wieder<strong> ein durchweg genießbares Erlebnis.</strong> Eines, dem ich auch im nächsten Jahr mit absoluter Sicherheit wieder beiwohnen werde. <strong>Ein Hoch auf die flexible Festival-Orga!</strong> Auf, dass ihr weiterhin Sturm, Regen und bösartigen Zaubersprüchen trotzen werdet und immer eine Lösung parat habt, wenn wieder mal alles nicht so laufen will, wie es soll.</p>
<p><strong>Cheers, prost und bis zum nächsten Mal!</strong></p>
<p>-Mich</p>
<hr>
<p>Vielen mega ultra geilen Dank an Matthias Mayer von Dark Art für die visuelle Komponente dieses Berichts!</p>
<p>Mehr von ihm gibt&#8217;s <a href="https://dark-art.de/"><strong>&gt;&gt;&gt;hier&lt;&lt;&lt;</strong></a>!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2022-ein-verfluchtes-festival/">MEAD &#038; GREED 2022 &#8211; Ein verfluchtes Festival!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/mead-greed-2022-ein-verfluchtes-festival/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>VANAHEIM &#8211; Die Goldene Ära Lebt</title>
		<link>https://silence-magazin.de/vanaheim-die-goldene-aera-lebt/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=vanaheim-die-goldene-aera-lebt</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/vanaheim-die-goldene-aera-lebt/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 10:19:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bombastisch]]></category>
		<category><![CDATA[Een Verloren Verhaal]]></category>
		<category><![CDATA[Ensiferum]]></category>
		<category><![CDATA[Episch]]></category>
		<category><![CDATA[Equilibrium]]></category>
		<category><![CDATA[Finntroll]]></category>
		<category><![CDATA[Finsterforst]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[HEIDEVOLK]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Vanaheim]]></category>
		<category><![CDATA[wintersun]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=39231</guid>

					<description><![CDATA[<p>Manchmal muss man auch die kleinen schönen Dinge feiern... So wie es MICH mit VANAHEIM macht heute...<br />
Rundes Stück Musik und sicher eines, das im Ohr bleibt! Warum?!<br />
Lies selbst:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vanaheim-die-goldene-aera-lebt/">VANAHEIM &#8211; Die Goldene Ära Lebt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">VANAHEIM – “EEN VERLOREN VERHAAL”</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 04.02.2022<br />
<strong>Länge:</strong> 43 Min. 2 Sek.<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Independant<br />
<strong>Genre:</strong> Folk/Pagan Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Ehrlich gesagt hatte mich bereits seit langem damit abgefunden, dass die <strong>goldene Folk-Metal-Ära zu Ende</strong> ist. Dass die Energie und Frische der 2000er und frühen 2010er endgültig unter totem Holz begraben liegt und nur noch schöne Erinnerung und Relikt vergangener Tage bleibt. Mit jeder neuen Release jener großen Bands, die diese Zeit und ihren Geist geformt haben, wurde mir ein Stück weit klarer, dass es kein Zurück mehr gibt – während einige vergeblich versuchten, ihren legendären Werken ebenbürtige Nachfolger entgegenzustellen, trieb es die anderen in neue musikalische Richtungen. Was ich sagen möchte: An die Epik dieser musikalischen Subperiode ist meines Erachtens kaum ein Album der letzten sieben bis acht Jahre mehr herangekommen.</p>
<h2>Bis zum vierten Februar 2022.</h2>
<p>Plötzlich halten uns <strong>VANAHEIM</strong> ihr erstes volles Werk ins Gesicht – und es ist alles, was ich in all den Jahren vermisst habe. Ein schnelles, glorreich überladenes, mitreißendes Folk-Metal-Album, ein <strong>Prachtstück der Bombastik</strong> und ein erhabenes Exemplar an Songwriting, wie nur alle paar Jahre mal irgendwo eines erscheint. Die Orchestrierungen auf „Een Verloren Verhaal“ erheben sich in Gefilde der Epik und Finesse, die sich auf einem Level mit denen von Bands wie <b>WINTERSUN </b>oder <b>EQUILIBRIUM </b>in den besten Jahren befinden.</p>
<p>Soll heißen: Ausgebaute Soundkulissen voll mit Chören, Flöten, Klavier, Kehlkopfgesängen, Percussion und vielem mehr &#8211; sowie hier neben der Metal-Fraktion einem Akkordeon in der Hauptrolle. Mal dramatisch und drohend, mal upbeat und erbaulich, mal massiv, mal ruhig und schön, so nimmt &#8222;Een Verloren Verhaal&#8220; den Zuhörer in 43 Minuten mit auf eine <strong>turbulente Reise durch eine großartige Vielfalt an Gefühlswelten und musikalischen Landschaften</strong>. Dabei sind die Liedstrukturen so interessant, die Melodien und Harmonien so abwechslungsreich und ausgefeilt, dass sich auch nach zehnmaligem Hören noch Überraschungen an jeder Ecke verstecken.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="VANAHEIM - Reuzenspraak (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/hUZ7glnLw2E?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich habe noch kein Album gehört, auf dem so gekonnt all die großen und wichtigen Folk-Metal-Einflüsse der 2000er und 2010er miteinander verwoben sind, mit denen ich diese Musiksparte lieben gelernt haben. „Een Verloren Verhaal“ klingt wie das Werk eines Gelehrten, der all diese Musik gründlich studiert hat und geschickt an den richtigen Stellen daraus gelernt hat. Immer mal wieder weht über die epischen Klangwelten ein Hauch <strong>ENSIFERUM</strong>, <strong>EQUILIBRIUM</strong>, <strong>WINTERSUN</strong>, <b>FINNTROLL </b>– sogar <b>FINSTERFORST </b>oder <strong>HEIDEVOLK</strong>, und kitzelt im Unterbewusstsein das Nostalgieorgan. Und das alles, während die Band ihren eigenen Stil hält und nichts davon so klingt, als wäre es schon mal dagewesen. Hinzu kommt eine hochprofessionelle, ebenso klare wie druckvolle Soundproduktion.</p>
<h2><strong>Und das ist ein Debut-Album?</strong></h2>
<p>An dieser Stelle würde ich normalerweise meine negativen Kritikpunkte zur Release anführen, aber ich weiß diesmal tatsächlich keinen einzigen. „Een Verloren Verhaal“ ist eine der besten Folk-Metal-Releases, die mir in den letzten zehn Jahren untergekommen sind – und somit alles, wonach ich seit langer Zeit gefiebert habe. Großartig! <strong>Ich verneige mich in Ehrfurcht.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vanaheim-die-goldene-aera-lebt/">VANAHEIM &#8211; Die Goldene Ära Lebt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/vanaheim-die-goldene-aera-lebt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MEAD &#038; GREED 2019 &#8211; Ein Hoch auf das Heidentum!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/mead-greed-2019-ein-hoch-auf-das-heidentum/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mead-greed-2019-ein-hoch-auf-das-heidentum</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/mead-greed-2019-ein-hoch-auf-das-heidentum/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 May 2019 09:17:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[baumbart]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK MESSIAH]]></category>
		<category><![CDATA[Brisinga]]></category>
		<category><![CDATA[die habenichtse]]></category>
		<category><![CDATA[Emscherdamm]]></category>
		<category><![CDATA[estoplyn]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Gernotshagen]]></category>
		<category><![CDATA[Greed]]></category>
		<category><![CDATA[haggefugg]]></category>
		<category><![CDATA[helgrindur]]></category>
		<category><![CDATA[Mead]]></category>
		<category><![CDATA[mead and greed]]></category>
		<category><![CDATA[Mead&Greed]]></category>
		<category><![CDATA[nemoreus]]></category>
		<category><![CDATA[Oberhausen]]></category>
		<category><![CDATA[ragnaröek]]></category>
		<category><![CDATA[Remeber Twilight]]></category>
		<category><![CDATA[tales of ratatösk]]></category>
		<category><![CDATA[Vanaheim]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=32778</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir sind ja Freunde des Wortspiels und somit konnten wir uns das MEAD &#038; GREED FESTIVAL nicht entgehen lassen!<br />
Unser Mich war da und hat ein kleines persönliches Highlight fpr sich entdeckt - sicher nicht das letzte Mal!</p>
<p>Welche Bands genau es ihm angetan hat und welche Eindrücke sich in seine Musiker-Seele brannten - hier haben wir's für dich!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2019-ein-hoch-auf-das-heidentum/">MEAD &amp; GREED 2019 &#8211; Ein Hoch auf das Heidentum!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Angekommen!</strong> Nach über einer Stunde Stau auf der Autobahn und einer (wahrscheinlich gut gemeinten) Wegbeschreibung, mit der uns ein Fremder 30 Meter neben dem Festivalgelände erst einmal einen Kilometer in die falsche Richtung geschickt hat, sind wir <strong>tatsächlich endlich beim MEAD &amp; GREED 2019 angekommen</strong>. Wer konnte auch ahnen, dass der komische Grashügel mit Kamin die gesuchte Location ist? Und der Kamin in Wirklichkeit eine Rutschbahn, mit der man direkt vor dem Eingang des Festivals landet?&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32779" aria-describedby="caption-attachment-32779" style="width: 698px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32779 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/2019-04-06-14.17.45-1.jpg" alt="" width="708" height="398" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/2019-04-06-14.17.45-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/2019-04-06-14.17.45-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/2019-04-06-14.17.45-1-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/2019-04-06-14.17.45-1-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 708px) 100vw, 708px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32779" class="wp-caption-text">Willkommen beim <strong>MEAD &amp; GREED 2019</strong>!</figcaption></figure>
<h2>Schlachtrufe und Feensang</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32787" aria-describedby="caption-attachment-32787" style="width: 439px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32787" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0360.jpg" alt="" width="449" height="297" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0360.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0360-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0360-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0360-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 449px) 100vw, 449px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32787" class="wp-caption-text">Nemoreus @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Diese unnötige Kombination verspätungsfördernder Geschehnisse hat leider zur Folge, dass meinen Augen und Ohren die Show von <strong>NEMOREUS</strong> fast vollständig verwehrt bleibt. <strong>Lediglich den letzten und den allerletzten Song bekomme ich noch mit</strong> – und gerade diese seien nicht sonderlich repräsentativ für den Stil der Band, so Sänger Fabian. Schade! Denn das wenige, das ich von dem österreichischen Folk Metal noch aufschnappen kann, gefällt mir sehr gut. Dass Metal mit Geige und Flöten gut funktionieren kann, brauche ich wohl keinem hier zu erklären; daneben benutzen<strong> NEMOREUS</strong> allerdings auch eine – Sekunde, ich muss das kurz googlen –<strong> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=rzGOy-46JfQ">irische Bouzouki</a>!</strong> Ein schönes Saiteninstrument, welches in einem energetischen Akustik-Zwischenspiel des letzten Songs noch einmal voll zur Geltung kommt.</p>
<p>Auch der Sound des Abends (handgemacht vom <strong>BLACK</strong>&#8211;<strong>MESSIAH</strong>-Mischer) weiß von erster Sekunde an zu überzeugen. Klar und nicht zu laut, jedoch drückend genug, um die Energie der vorgeführten Metallmusik vollends tragen zu können. Genau, wie es in einer solchen mittelkleinen Innenlocation sein sollte.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32782" aria-describedby="caption-attachment-32782" style="width: 415px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32782" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0622.jpg" alt="" width="425" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0622.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0622-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0622-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0622-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32782" class="wp-caption-text">Was ist das nur? @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Als zweites treten <strong>BRISINGA</strong> auf die Bühne! Quasi als <strong>Kontrastprogramm zur ersten Band des Abends</strong> präsentieren die drei Mädels seichte Folk-Töne und bezaubernde Gesänge. Im Zentrum steht das zweitmagischste aller Instrumente (nach Death-Metal-Blast-Beat-Schlagzeug natürlich): Eine Harfe! Ihr wohlklingender Melodienfluss wird vom angenehm tiefen Sound eines Cellos getragen und steht im Wechselspiel mit diversen Flöten, Drehleier (Hurdi Gurdi!) <strong>und einem Instrument, welches ich mir natürlich nicht notiert habe,</strong> obwohl ich Sandra extra gefragt hatte wie es heißt. Gesungen wird in verschiedenen Sprachen; und die Abwechslung zwischen betörender Feenmusik und fröhlichen Tanzliedern sorgt für ein äußerst klatschbegeistertes Publikum. Sehr schön!</p>
<h2>Baumhirten und Eichenfässer</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32783" aria-describedby="caption-attachment-32783" style="width: 460px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32783" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0813.jpg" alt="" width="470" height="311" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0813.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0813-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0813-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0813-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 470px) 100vw, 470px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32783" class="wp-caption-text">Baumbart @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Weiter geht es mit <strong>BAUMBART</strong>! Einer Band, die ich mir allein des Namen wegen schon längere Zeit gerne mal live ansehen wollte. Auf der Bühne befinden sich sechs Leute und ein Haufen Instrumente: Zwei akustische Gitarren, Geige, Tin Whistle, Cajon und mehr Percussion – dazu fünf besetzte Mikrofone. <strong>Kein Wunder, dass man den Bassisten auf eine kleine Nebenbühne verbannen musste.</strong> Hatte ich auch bei dem Bandnamen mit sehr tolkienesquen Themen und Musik gerechnet, so bringen BAUMBART in vielen ihrer Lieder eher ein Seefahrt- und Tavernen-Feeling an den Mann (was sich natürlich nicht gegenseitig ausschließt!). Neben dem perkussivem Gitarrenspaß <strong>glänzt die Truppe vor allem in Momenten mehrstimmiger Gesangsparts.</strong> Auch die neue Geigenspielerin scheint sich wohl zu fühlen wirkt keine Sekunde lang fehl am Platz.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32784" aria-describedby="caption-attachment-32784" style="width: 499px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32784" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0152.jpg" alt="" width="509" height="337" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0152.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0152-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0152-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0152-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 509px) 100vw, 509px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32784" class="wp-caption-text">Beim Kauf einer Möhre gibt&#8217;s das Album gratis dazu! @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Neue Stunde, neue Band! Mit frischem Album im Gepäck betreten, in farblich angepasster Montur, die Prost-Rocker <strong>HAGGEFUGG</strong> die Stage. <strong>Als Vollblut-Spielleute wissen diese natürlich, wie man die Masse animiert</strong>, und genau dessen wird sich dann auch angenommen – mit Erfolg! Sowohl die Motivation als auch der generelle Pegel des Publikums haben einen neuen Höhepunkt erreicht. Die catchy Melodien, der Doppel-Dudelsack-Angriff und die an <strong>SALTATIO MORTIS</strong> und Konsorten erinnernden Feier-Vibes bringen die Zuschauer in Bewegung. <strong>HAGGEFUGG</strong> wissen geschickt die Energie eines modernen Rock-Ensembles mit der Melodik und Vitalität neo-mittelalterlicher Spielmannskunst zu verbinden, schmeißen hier und da ein paar Metalriffs mit in den musikalischen Topf, und in Kombination mit ausgedehntem Publikumskontakt ergibt sich somit <strong>das perfekte Rezept, um einen Konzertsaal wie diesen von vorne bis hinten mit tanzenden Menschen aufzufüllen.</strong></p>
<h2><strong>Industrial-Dudelsäcke?</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32785" aria-describedby="caption-attachment-32785" style="width: 467px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32785" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0176.jpg" alt="" width="477" height="316" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0176.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0176-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0176-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0176-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 477px) 100vw, 477px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32785" class="wp-caption-text">Der Mann der Stunde @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Als Abschluss des Abends gibt’s dann das ganze nochmal in &#8222;Erwachsen&#8220;. <strong>RAGNARÖEK</strong> bringen mehr harte Riffs und weniger Fröhlichkeit zum Einsatz, weniger Spaß und mehr Schweiß, <strong>mehr Kohle im Gesicht und weniger Einhörner im Bauch.</strong> Die Tanzparty ist vorbei, jetzt dudeln die wahren Männer. Und auch diese Formel zieht. Sogar ein halbnackter, beplauzter Henker (oder Schmied?) mit Stahlketten um den Hals ist mit von der Partie. Seine Aufgaben beinhalten auf der Bühne Waffen schmieden, Feuer spucken und grimmig ins Publikum gucken.</p>
<p>In Aussehen und Feeling der Band spürt man <strong>neben einigen Gothic-Vibes erster Stunde auch einen gewissen Industrial-Einfluss</strong>, der vor allem aus den stampfenden Beats herauszulesen ist. Trotz allem spricht auch hier nichts gegen Schnaps, Met und Bier – songthematisch sowie im echten Leben. Nach geschätzten zweieinhalb Stunden Set sind am Ende dann trotzdem nur noch die Menschen da, die entweder so richtig Bock auf die Mucke haben oder so richtig besoffen sind. Das macht zusammen so um die 30 Leute – <strong>irgendwann wird man halt auch müde.</strong></p>
<h2>Neuer Tag, neues Glück!</h2>
<p>Und so geht’s diesmal ohne Stau und irreführende Wegbeschreibung direkt zum Festival.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32786" aria-describedby="caption-attachment-32786" style="width: 448px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32786 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0027-1.jpg" alt="" width="458" height="303" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0027-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0027-1-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0027-1-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0027-1-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 458px) 100vw, 458px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32786" class="wp-caption-text">Helgrindur @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Den Opener-Slot haben heute <strong>HELGRINDUR</strong>! Gradliniger Pagan Metal mit viel Wucht und wenig Gnade. Das heißt: <strong>treibende Gitarrenleads, viel Double Bass und Blast Beats am Schlagzeug und geschriene Schlachtengesänge am Hauptmikrofon</strong> – genau mein Fall! Obwohl die Härte-Latte im Vergleich zu den gestrigen Bands deutlich höher liegt, gibt es auch hier wieder genug Möglichkeiten für anwesende Zuschauer, Teil des Geschehens zu sein. Neben mitgrölbaren (vor dem Lied mit dem Publikum eingeprobten) Refrains und Hau-Ruck-Chören kommt <strong>sogar ein eingebautes Trinkspiel</strong> zu so früher Stunde (mit großem Erfolg) zum Einsatz. Dem Gewinner wird feierlich ein Bandshirt überreicht. Fazit: Mitreißende Musik, viel Publikumseinbindung – perfekt, um erstmal so richtig wach zu werden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32788" aria-describedby="caption-attachment-32788" style="width: 438px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32788" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0523.jpg" alt="" width="448" height="297" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0523.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0523-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0523-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0523-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0523-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 448px) 100vw, 448px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32788" class="wp-caption-text">So sieht das aus! @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Unter dem Namen und dem Logo von <strong>REMEMBER TWILIGHT</strong> kann ich mir nicht so wirklich etwas vorstellen. Die Verwirrung bestätigt sich, als die Band bis auf der Bühne steht und ihr erstes Lied anstimmt. Selbst bezeichnen die Stuttgarter ihrem Stil als <strong>„Kammermusik-Core“</strong>. Dieses Konzept setzt sich zusammen aus 8 Musikern, darunter zwei E-Geigen und ein E-Cello. Das Ganze im Rahmen einer Mischung aus Rock und Metal. Gibt es auch im Pagan- und Folk-Metal-Bereich so einige Bands, die sich der Saitenästhetik von Streichinstrumenten bedienen, so findet man dennoch keine andere Gruppe, die musikalisch so wirklich mit <strong>REMEMBER TWILIGHT</strong> vergleichen ließe. Was sich bei <strong>experimentellerer Kunst</strong> aber leider oftmals nicht vermeiden lässt, ist, dass damit nicht jedermanns Geschmacksnerv getroffen wird. So ist die Halle nun ein bisschen weniger voll als zuvor, was den präsenten Zuhörern sowie der Band selbst aber nicht den Spaß an der Sache nimmt.</p>
<h2>Eichhörnchenmusik und Bettlerdresscode</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32789" aria-describedby="caption-attachment-32789" style="width: 415px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32789" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0065.jpg" alt="" width="425" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0065.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0065-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0065-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0065-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32789" class="wp-caption-text">Definitiv tanzbar! @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Dann folgt, worauf viele gewartet haben: Das Album-Release-Konzert der Folk-Metaller von <strong>TALES</strong> <strong>OF</strong> <strong>RATATÖSK</strong>! Der Raum ist jetzt bis hinten aufgefüllt. <strong>Einstimmige &#8222;Eichhörnchen!&#8220;-Rufe aus dem Publikum</strong> leiten die Show ein (<a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Ratat%C3%B6skr">Kontext gefällig?</a>), und alsbald geht’s dann auch schon los. Was ich gestern bei <strong>NEMORIUS</strong> verpasste, kommt heute hier umso mehr zur Geltung: Fröhliche Tonfolgen auf Folk-Instrumenten kombinieren sich mit kraftvollem Pagan Metal – aber nicht, ohne gelegentlich in finsterere Gefilde abzugleiten. Die Vocals wechseln zwischen clean gesungenen Melodien (aus männlicher und weiblicher Kehle) und äußerst infernalischem Geschreie (<strong>klingt so ein wütendes Eichhörnchen?</strong>). Viel musikalische Abwechslung, Tempowechsel und eine ordentliche Portion Tanzbarkeit sorgen für eine Party von beachtlichem Ausmaß. Am besten funktionieren dabei solche <strong>Parts, in denen Dudelsack und Geige sich ein intensives, harmonisches Zusammenspiel geben</strong>. Polonesen, Moshpits und mindestens zwei gebrochene Drumsticks zeugen von einem gelungenen Konzert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32790" aria-describedby="caption-attachment-32790" style="width: 440px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32790" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0730.jpg" alt="" width="450" height="298" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0730.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0730-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0730-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0730-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32790" class="wp-caption-text">Fröhliche Lieder @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Nach dieser schweißtreibenden Fete wird’s dann wieder etwas gemütlicher. Die <strong>HABENICHTSE</strong> machen lustige Mittelalter-Straßenrand-Musik mit viel Akustikgitarre, Ziehharmonika und Getrommel. Passend dazu ist das <strong>Bettler-Image der Band:</strong> die Mitglieder sind gekleidet in zerfetzte Lumpen und zerrissene Kopfbedeckungen und haben viel Schmutz im Gesicht. Man sieht lachende Gesichter so weit das Auge (oder die Konzerthalle) reicht, während <strong>zusammen ein humorvolles Lied nach dem anderen angestimmt</strong> wird. Wein und Met fließen in Strömen, und die Menschen hinter dem Beerenweine-Stand ist hocherfreut! Nur die ganz harten Metaler fühlen sich von der Musik scheinbar weniger angesprochen und trinken lieber draußen in der Sonne. Wer nicht will, der hat schon!</p>
<h2>Zwei Arten von Pagan Metal</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32791" aria-describedby="caption-attachment-32791" style="width: 445px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32791" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0117.jpg" alt="" width="455" height="301" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0117.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0117-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0117-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0117-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 455px) 100vw, 455px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32791" class="wp-caption-text">Action! @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Letztere stehen aber gleich wieder vor der Bühne, als die Zeit für den Auftritt von <strong>VANAHEIM</strong> gekommen ist. Die Jungs aus den Niederlanden spielen nach alter <strong>ENSIFERUM-</strong> und <strong>EQUILIBRIUM</strong>-Manier energetischen Pagan-/Folk-Metal mit einer Prise Power-Metal-Drive. Was soviel bedeutet, wie: Die Jungs treiben das <strong>Konzept von epischem, schnellem und nicht zuletzt äußerst melodienträchtigem Pagan Metal</strong> auf die Spitze. Neben den Screams des Lead-Sängers finden sich an den richtigen Stellen auch wunderbar ausgeführte, dreikehlige Pagan-Chor-Gesangsparts in den Liedern wieder – großartig! Dabei wirken die<strong> Lieder des kommenden Albums noch ein Stück epischer als die älteren Werke.</strong> Wenn ihr also auf solche Musik steht, solltet ihr auf jeden Fall die Ohren steif halten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32793" aria-describedby="caption-attachment-32793" style="width: 443px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32793" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0824.jpg" alt="" width="453" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0824.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0824-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0824-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/DSC_0824-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 453px) 100vw, 453px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32793" class="wp-caption-text">Gernotshagen @Sebastian Freiheit</figcaption></figure>
<p>Und so sind wir auch schon beim Headliner des zweiten und letzten Abends angelangt: <strong>GERNOTSHAGEN!</strong> Eine Band, die ich <strong>bisher nur aus Legenden</strong> kannte (und von dem einen Album, das ich mir vor Sage und Schreibe 12 Jahren mal gekauft habe). Gegründet im Jahr 1999 haben wir es hier mit einer Gruppe zu tun, die schon fast zu den Altehrwürdigen der Pagan-Metal-Branche gezählt werden kann. Atmosphärisch, würdevoll und erfahren – und ganz ohne lustige Sauf- und Tanzmusik – so legen <strong>GERNOTSHAGEN</strong> <strong>eine weitaus traditionellere Herangehensweise an diese Kunstsparte</strong> an den Tag. Und den Zuschauern gefällt das! Es wird geheadbangt und mitgemacht, bis der Abend dann irgendwann doch sein Ende findet, alle ihren letzten Met austrinken und schlafen gehen.</p>
<h2>Hui! Was für ein Festival!</h2>
<p>So spontan es sich auch ergeben hat, dass ich dieses Jahr dort gelandet bin, so sicher bin ich mir auch, nächstes Jahr bei Möglichkeit wiederzukehren! Nicht nur gab es <strong>perfekten Sound</strong>, ein <strong>begeistertes Publikum</strong> und eine super <strong>sympathische Location</strong> – auch herrschte zwischen den verschiedenen Konzerten viel Abwechslung, so dass nie ein Funken Repetition aufkam und für jeden etwas dabei war. Und das alles, ohne den thematischen Rahmen der Veranstaltung zu sprengen! <strong>Jede der Bands ist auf ihre eigene Art ein Teil der musikalischen Folk-, Pagan- oder Mittelalterschiene</strong>, und somit ergab sich trotz der Unterschiede ein stimmiges Gesamtfestival.</p>
<p>Was mich am meisten freut, ist, dass dieses Festival gerade<strong> für junge und bisher weniger bekannte Bands dieser Genres ein Medium</strong> bietet, mit gleichgesinnten Acts aufzutreten und vor einem genrebegeistertem Publikum zu spielen. Das macht dieses kleine, nette Festival <em>noch</em> etwas sympathischer. An alle Freunde von Dudelei und Fiedelmusik, von Heidengesängen, Schlachtenliedern und Methallenparties – <strong>ich kann euch das MEAD &amp; GREED nur empfehlen!</strong></p>
<h2>Kurzgesagt:</h2>
<p>Das <strong>MEAD &amp; GREED 2019</strong> war eine tolle Erfahrung, und ich wünsche diesem Festival noch viel Glück für die Zukunft und einen langen Bestand! Weiter so!&nbsp;</p>
<p>Zu guter Letzt wünsche ich noch viel Spaß noch mit dem <strong>offiziellen Aftermovie:</strong></p>
<div id="fb-root"></div>
<p><script async="1" defer="1" crossorigin="anonymous" src="https://connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&amp;version=v3.3"></script></p>
<div class="fb-video" data-href="https://www.facebook.com/MeadandGreed/videos/2630185037056551/" data-width="1140">
<blockquote cite="https://www.facebook.com/MeadandGreed/videos/2630185037056551/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p><a href="https://www.facebook.com/MeadandGreed/videos/2630185037056551/"></a></p>
<p>Das war das Mead &amp; Greed Festival 2019!Welche Bands haben euch am Besten gefallen? Schreibt es uns in die Kommentare und gewinnt bis zum 18. April ein Festivalshirt ;)Das Gewinnspiel hat nichts mit Facebook zu tun, unter den Kommentaren wird am Stichtag zufällig jemand ausgelost.</p>
<p>Gepostet von <a href="https://www.facebook.com/MeadandGreed/">Mead &amp; Greed Festival</a> am Donnerstag, 11. April 2019</p></blockquote>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2019-ein-hoch-auf-das-heidentum/">MEAD &amp; GREED 2019 &#8211; Ein Hoch auf das Heidentum!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/mead-greed-2019-ein-hoch-auf-das-heidentum/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Mead &#038; Greed &#8211; 48 Stunden Folk, Pagan und Mittelalterrock &#8211; Verlosung!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/mead-and-greed-festival/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mead-and-greed-festival</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/mead-and-greed-festival/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 13 Mar 2019 10:43:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[baumbart]]></category>
		<category><![CDATA[die habenichtse]]></category>
		<category><![CDATA[estoplyn]]></category>
		<category><![CDATA[Gernotshagen]]></category>
		<category><![CDATA[haggefugg]]></category>
		<category><![CDATA[helgrindur]]></category>
		<category><![CDATA[mead and greed]]></category>
		<category><![CDATA[nemoreus]]></category>
		<category><![CDATA[nordrhein-westfalen]]></category>
		<category><![CDATA[Oberhausen]]></category>
		<category><![CDATA[ragnaröek]]></category>
		<category><![CDATA[remember twilight]]></category>
		<category><![CDATA[tales of ratatösk]]></category>
		<category><![CDATA[Vanaheim]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=32042</guid>

					<description><![CDATA[<p>+++ TICKETS ZU GEWINNEN +++<br />
Methörner raus! Wir haben eine Überraschung für euch: Gemeinsam mit dem Mead &#038; Greed Festival verlosen wir 1x2 Tickets für die Veranstaltung am 05. und 06.04. in Oberhausen!!!</p>
<p>Was ihr dafür tun müsst??<br />
Last dem Mead &#038; Greed Festival einen Daumen da, verlinkt euren Festivalbuddy und verratet uns, auf welche Band ihr euch am meisten freut! Der Gewinner der 2 Tickets wird am Montag, den 18.03. um 18 Uhr per Zufall ermittelt und von uns per PN benachrichtigt.<br />
Das Mead &#038; Greed und das Silence Magazin drücken euch die Daumen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-and-greed-festival/">Mead &#038; Greed &#8211; 48 Stunden Folk, Pagan und Mittelalterrock &#8211; Verlosung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>&#8222;Von der Szene &#8211; für die Szene&#8220;</h3>
<p>&#8230; ist das Motto des<strong> Mead &amp; Greed Festivals</strong>, das am <strong>05. und 06. April 2019</strong> seine zweite Auflage feiert. Das ist eine kleine, herzliche <strong>Indoorveranstaltung</strong> für Kutten- und Kiltträger im schönen <strong>Emscherdamm</strong> in <strong>Oberhausen</strong>.</p>
<p>Mit dabei sind dieses Jahr unter anderem die <strong>Folkmetaller</strong> und beherzten Seefahrer <strong>BAUMBART</strong>, die <strong>Niederländer VANAHEIM</strong> sowie als Freitagabend-Doppelheadliner <strong>HAGGEFUGG</strong> und<strong> RAGNARÖEK</strong>. Erstere kennt mancher von euch vielleicht schon als junge, aufstrebende Kraft in der <strong>Mittelalterrockszene</strong>, während<strong> RAGNARÖEK</strong> euch mit ihrem <strong>Rag&#8217;n-Roll</strong> und Schlachtgesängen ordentlich einheizen werden. Samstag übernehmen dann die <strong>Thüringer Paganmetalurgesteine GERNOTSHAGEN</strong> das Ruder, um die Feierei mit euch gebürtig ausklingen zu lassen. Mit an Bord sind außerdem <strong>DIE HABENICHTSE</strong>, <strong>ESTOPLYN</strong>, <strong>HELGRINDUR</strong>, <strong>NEMOREUS</strong>, <strong>REMEMBER TWILIGHT</strong> und <strong>TALES OF RATATÖSK</strong>.&nbsp;<br />
Neugierig geworden? <strong><a href="https://silence-magazin.de/packt-das-trinkhorn-ein-es-geht-zum-mead-greed-festival-oberhausen">HIER</a></strong> findet ihr unseren Nachbericht vom letzten Jahr.</p>
<h3>Ticketverlosung!</h3>
<p>Und die Veranstalter des Festivals haben eine echte Überraschung für alle <strong>Pagan-, Folk- und Mittelalterrockfans</strong> unter euch: Gemeinsam mit ihnen verlosen wir<strong> 1&#215;2 Tickets</strong> für das <strong>Mead &amp; Greed Festival</strong>! Wie ihr an der Verlosung teilnehmen könnt? Das erfahrt ihr auf unserer <a href="https://www.facebook.com/silence.magazin/"><strong>Facebookseite</strong></a>!</p>
<hr>
<p>Das <strong>Mead &amp; Greed</strong> auf <strong><a href="https://www.facebook.com/MeadandGreed/">Facebook</a></strong> und im <strong><a href="https://meadandgreed.de/">Web</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-and-greed-festival/">Mead &#038; Greed &#8211; 48 Stunden Folk, Pagan und Mittelalterrock &#8211; Verlosung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/mead-and-greed-festival/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>RAGNARÖK 2018 &#8211; Frühling, Sonne, Weltuntergang!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2018 07:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[alestorm]]></category>
		<category><![CDATA[Batushka]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Calico]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Tranquillity]]></category>
		<category><![CDATA[Dawn Of Disease]]></category>
		<category><![CDATA[Der Weg einer Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Enisum]]></category>
		<category><![CDATA[Equilibrium]]></category>
		<category><![CDATA[Fejd]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Harpyie]]></category>
		<category><![CDATA[Leaves' Eyes]]></category>
		<category><![CDATA[lichtenfels]]></category>
		<category><![CDATA[Maahes]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Ragnarök]]></category>
		<category><![CDATA[ragnarök 2018]]></category>
		<category><![CDATA[ragnarök festival]]></category>
		<category><![CDATA[Rotting Christ]]></category>
		<category><![CDATA[Saor]]></category>
		<category><![CDATA[Vanaheim]]></category>
		<category><![CDATA[Viking Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Wolves Den]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=26717</guid>

					<description><![CDATA[<p>Übers Wetter, beste Atmosphäre und ein Ende ohne Schrecken: Wir ziehen Resümee über das Ragnarök 2018</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang/">RAGNARÖK 2018 &#8211; Frühling, Sonne, Weltuntergang!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein neues Jahr, ein neues Ragnarök!</strong> So, oder so ähnlich, war das doch in der nordischen Mythologie, oder? Quatsch, ich rede natürlich vom <strong>RAGNARÖK FESTIVAL 2018</strong>! Frühling, Sonne und eine Konzerthalle, in der man von beidem garantiert nichts mitbekommt – hier kommen die Einblicke von uns für euch!</p>
<h2>Ankommen, Bier aufmachen, Zelt aufbauen!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26818" aria-describedby="caption-attachment-26818" style="width: 185px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26818" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-206x300.jpg" alt="" height="284" width="195" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-206x300.jpg 206w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-702x1024.jpg 702w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-750x1094.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2.jpg 994w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26818" class="wp-caption-text">Sorgt dafür, dass der Pegel schon vor dem 1. Festivaltag stimmt: DJ SCHNAPSI&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26820" aria-describedby="caption-attachment-26820" style="width: 244px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26820" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-1024x888.jpg" alt="" height="221" width="254" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-1024x888.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-300x260.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-750x651.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26820" class="wp-caption-text">by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Entgegen soeben erwähnter Wetterangaben beginnt das Festivalerlebnis am Donnerstag erstmal mit<strong> Regen und Wolken</strong>. Diese lassen zwar gelegentlich den einen oder anderen Sonnenstrahl durch, das vorausgesagte<strong> „ab 17 Uhr solls nur noch geil werden“</strong> (Zitat Passant) bleibt allerdings eine&nbsp;<strong>Wunschvorstellung</strong>. Nach Zeltaufbau und dem einen oder anderen Bier zum Aufwärmen geht es dann <strong>ab zur Metal-Party mit DJ SCHNAPSI!</strong> Hier erwarten mich, wie auch schon letztes Jahr, viele<strong> betrunkene Menschen</strong> und eine gepflegte Auswahl an tanzbaren und mitgrölwürdigen <strong>Pagan- und Folk-Metal-Hits</strong> der letzten 20 Jahre. Eine <strong>Strip-Show</strong> scheint es auch irgendwann zu geben, diese verpasse ich allerdings (leider?).</p>
<p>Die Nacht war für mich leider <strong>wenig erholsam</strong>&nbsp;(an dieser Stelle würde ich gerne meinen Dank an die tollen kaputten Reißverschlüsse meines Zelts und die netten nächtlichen Minusgrade aussprechen). <strong>Steffi</strong> ergänzt: Diejenigen, die wie ich nicht die Lust verspürt haben, den nächtlichen <strong>Temperaturen</strong> zu fröhnen, haben natürlich wie jedes Jahr die Chance, einen Platz in der <strong>Schlafhalle</strong> zu ergattern. Obwohl dieses Jahr recht überfüllt, schläft man hier doch deutlich <strong>wärmer</strong> und ruhiger als auf dem Campingplatz. Es sei denn, du hast wie ich das Glück und um 4 Uhr morgens fällt ein <strong>Besoffener</strong> in dein Bett, weil er seins nicht mehr findet. Passiert! Nun aber fix in die Konzerthalle und den <strong><em>SILENCE</em>-Autogrammstand</strong> aufbauen. Bald beginnt schließlich die erste musikalische Einlage.</p>
<h2>Tag 1: Die Apokalypse naht</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26791" aria-describedby="caption-attachment-26791" style="width: 170px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26791" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-666x1024.jpg" alt="" height="277" width="180" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-666x1024.jpg 666w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-195x300.jpg 195w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-750x1153.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2.jpg 943w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26791" class="wp-caption-text">WOLVES DEN&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Den Startschuss geben <strong>WOLVES DEN</strong>! Und sie liefern trotz <strong>Opener-Slot</strong> bereits eine sehr überzeugende Show ab. Straighter Black Metal, sauber ausgeführt und sogar der Sound spielt um die Uhrzeit schon mit! Das Schlagzeug klingt ordentlich knackig – und der Sänger gibt auf der Bühne wie immer ein imposantes Bild ab, wie er mit seinen fast zwei Metern über die vorderen Reihen des Publikums emporragt. Leider scheinen noch nicht so viele motivierte Menschen wach zu sein &#8211; oder die Party mit <strong>DJ SCHNAPSI</strong> hatte für manche mehr Nachwirkungen als erwartet. Es bleibt bei einem recht kleinen Publikum und <strong>einer Handvoll erhobener Hände</strong> (hoho).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26830" aria-describedby="caption-attachment-26830" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26830 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-300x200.jpg" alt="" height="200" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26830" class="wp-caption-text">by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Währenddessen macht Steffi einen kleinen Ausflug auf das sonnige <strong>Festivalgelände</strong>. Wer schnell genug nach draußen eilt, kann jetzt das alljährliche <strong>Wikingerprügeln</strong> vor der Konzerthalle miterleben, das ich bisher leider immer verpasst habe. Zum Usus gehört auf dem Ragnarök nämlich auch ein <strong>Wikingerdorf</strong>, in dem sich gewandete Liebhaber der germanischen Lebensweise&nbsp;zusammentun und sich bei einigem Publikum ordentlich eins <strong>auf die Mütze</strong> geben. Eine nette <strong>Abwechslung</strong> zum &#8222;schnöden&#8220; Festivalalltag. Zurück zu <strong>Mich</strong>, der sich schon auf die nächste Band gefasst machen darf.</p>
<h2>AUF INS GETÜMMEL</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26792" aria-describedby="caption-attachment-26792" style="width: 161px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26792 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-171x300.jpg" alt="" height="300" width="171" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-171x300.jpg 171w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-584x1024.jpg 584w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-750x1315.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2.jpg 827w" sizes="auto, (max-width: 171px) 100vw, 171px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26792" class="wp-caption-text">DAWN OF DISEASE&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Bei <strong>DAWN OF DISEASE</strong> sieht es dann in jeder Hinsicht anders aus als bei ihren Vorgängern: Viele Besucher, die sich alle nicht zu Schade sind, die Mähne kreisen zu lassen. Sogar ein kleiner <strong>Moshpit</strong> bildet sich irgendwann. Sieht übrigens beides von den <strong>Tribünen</strong> der Halle sehr geil aus! Auch auf der Bühne herrschen Energie und Bewegung. Im Gegenzug war der Sound dann leider ein gutes Stück matschiger als bei <strong>WOLVES DEN</strong>. Zumindest von den Tribünen aus ist (besonders bei schnelleren Parts) relativ schwer rauszuhören, was eigentlich musikalisch gerade passiert. <strong>Spaß gehabt wird trotzdem!</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26793" aria-describedby="caption-attachment-26793" style="width: 213px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26793" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-1008x1024.jpg" alt="" height="226" width="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-1008x1024.jpg 1008w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-295x300.jpg 295w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-750x762.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2.jpg 1427w" sizes="auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26793" class="wp-caption-text">VANAHEIM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>VANAHEIM</strong> stehen als nächstes auf meiner Liste. Obwohl ich die Band <strong>zuvor nicht kannte</strong>, wissen sie sehr schnell zu überzeugen! Geboten wird melodienreicher Pagan Metal voller&nbsp; Kraft und Energie. Dazu neben Growls auch gelegentlicher <strong>Kehlkopfgesang</strong>, ein toller Bonuspunkt in Sachen Atmosphäre und Abwechslungsreichtum. Beim letzten Song&nbsp;<em>„Dwarven Chant“&nbsp;</em>wird das Publikum dann so richtig wach und es wird gesprungen, geheadbangt und gecircled was das Zeug hält.</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Mehr Melodien braucht die Welt!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26794" aria-describedby="caption-attachment-26794" style="width: 243px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26794" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-300x216.jpg" alt="" height="182" width="253" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-300x216.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-1024x737.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-750x540.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26794" class="wp-caption-text">Gefühlvolle Geigenatmosphäre bei SAOR&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26795" aria-describedby="caption-attachment-26795" style="width: 164px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26795" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-192x300.jpg" alt="" height="272" width="174" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-192x300.jpg 192w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-656x1024.jpg 656w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-750x1171.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2.jpg 929w" sizes="auto, (max-width: 174px) 100vw, 174px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26795" class="wp-caption-text">Mastermind und SAOR-Sänger Andy Marshall&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>SAOR</strong> und <strong>LEAVES&#8216; EYES</strong> musste ich leider überspringen, deswegen überreiche ich die Feder an <strong>Steffi</strong>:</p>
<p>Auf meine persönliche <strong>SAOR</strong>-Premiere war ich besonders gespannt. Die Idee hinter <strong>Atmospheric Metal mit Folkelementen</strong> klingt in erster Linie zwar angenehm, aber nicht gerade kurzweilig &#8211; so ging es mir bisher auch mit <strong>SAOR-Platten</strong>. Live kommt dann glücklicherweise die Erlösung: Hier sehen wir fünf junge Kerle, die mit Spaß und Leidenschaft eine grandiose Atmosphäre kreieren.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26797" aria-describedby="caption-attachment-26797" style="width: 170px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26797 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-180x300.jpg" alt="" height="300" width="180" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-180x300.jpg 180w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-614x1024.jpg 614w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-750x1250.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1.jpg 870w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26797" class="wp-caption-text">LEAVES&#8216; EYES&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>So schaffen sie es, ihre durchschnittlich <strong>10-minütigen Songs</strong> qualitativ hochwertig und hervorragend abgemischt über, und auf die Bühne zu bringen.</p>
<p>Und was wäre die Liveshow einer Wikinger-themenbasierten <strong>Symphonic Metal</strong> Band ohne richtige <strong>Wikinger</strong>? Genau das scheinen sich zumindest die Kollegen von <strong>LEAVES&#8216; EYES</strong> gefragt zu haben. Von der Bühnenperformance mit den örtlich anwesenden<strong> Schaukämpfern</strong> mal abgesehen, zeigen die Jungs um <strong>ELINA SIIRALA</strong>&nbsp;hier 1A umgesetzten<strong> Symphonic Metal</strong> mit<strong> Paganeinflüssen</strong>. Der Gesang sitzt, sowohl bei&nbsp;<strong>ELINA</strong>&nbsp;als auch bei ihrem brüllenden Mitstreiter <strong>ALEXANDER KRULL</strong>, der der ganzen Geschichte nochmal ordentlich Power verleiht. Und das kommt von jemandem, dem sich bei diesem Genre normalerweise die Haare aufstellen. Man hat Ahnung von dem, was man&nbsp; hier schafft, und zeigt das ganz ungeniert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26796" aria-describedby="caption-attachment-26796" style="width: 637px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26796 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-647x1024.png" alt="" height="1024" width="647" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-647x1024.png 647w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-190x300.png 190w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-750x1187.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792.png 916w" sizes="auto, (max-width: 647px) 100vw, 647px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26796" class="wp-caption-text">LEAVES&#8216; EYES&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<h2>Zeit für die ganz großen Jungs</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26798" aria-describedby="caption-attachment-26798" style="width: 187px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26798" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-205x300.jpg" alt="" height="288" width="197" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-205x300.jpg 205w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-699x1024.jpg 699w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-750x1098.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2.jpg 990w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26798" class="wp-caption-text">DARK TRANQUILLITY&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26799" aria-describedby="caption-attachment-26799" style="width: 263px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26799" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-300x222.jpg" alt="" height="202" width="273" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-300x222.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-1024x759.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-750x556.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 273px) 100vw, 273px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26799" class="wp-caption-text">DARK TRANQUILLITY&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Gerade in Sachen Lichtshow gibt es anfangs beim Headliner <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> Probleme. Teilweise steht die Band <strong>komplett im Dunkeln</strong>. Schade, denn jedes Lied wird eigentlich von einer speziell dafür erstellten Videoshow begleitet, was ansonsten sehr gut funktioniert. Viele Menschen haben sich für das Konzert versammelt, und wieder mal darf ich von den Tribünen aus den Anblick der fliegenden Haarpracht hunderter motivierter Metaller genießen. Hat schon was. <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> geben eine gute Mischung aus alten und neuen Songs zum Besten, mein Favorit darunter ist <em>„Lost To Apathy“, </em>den sie eigenen Angaben nach seit über zehn Jahren nicht mehr live gespielt haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26801" aria-describedby="caption-attachment-26801" style="width: 177px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26801 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-187x300.jpg" alt="" height="300" width="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-187x300.jpg 187w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-640x1024.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-750x1200.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2.jpg 906w" sizes="auto, (max-width: 187px) 100vw, 187px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26801" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Dann kommt endlich das Konzert, weswegen ich eigentlich in erster Linie zu diesem Festival wollte. <strong>EQUILIBRIUM</strong> spielen eine Special Show zum <strong>zehnjährigen</strong> <strong>Geburtstag von „Sagas“</strong>, ihrer zweiten Platte und zugleich einem meiner Lieblings-Metal-Alben. Zwar braucht der Sound ein bisschen, um reinzukommen. Aber spätestens als Ex-Sänger <strong>HELGE</strong> auf die Bühne kommt, “<em>Die Weide Und Der Fluss“</em> anstimmt und ihn dann mit <strong>ROBSE</strong> im Team zu Ende bringt, ist der Moment perfekt. Für mich persönlich das Highlight des Festivals, wenn nicht sogar meines bisherigen Jahres. Ich hatte mir viel von dieser einmaligen Show erwartet – und wurde keinesfalls enttäuscht!</p>
<p>So. <strong>Fanboy-Modus aus</strong>, einige nicht ganz so positive Dinge gibt es auch zu berichten: <strong>ROBSE</strong> vergisst den Text von <em>„Des Sängers Fluch“</em>, singt zweimal die gleiche Strophe und für den Rest des Liedes animiert er dann das Publikum. Ich frag mich, wie vielen es auffällt. Außerdem startet das Konzert wegen technischer Probleme ca. zehn Minuten zu spät, wodurch am Ende dann der 16-minütige Instrumental-Epos <em>„Mana“</em> leider nicht gespielt werden kann. An dessen Stelle tritt dann <em>„Born To Be Epic“ </em>vom neuesten Album. Meh. Aber auch das soll mir dieses Erlebnis nicht mehr vermiesen können.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26800" aria-describedby="caption-attachment-26800" style="width: 700px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26800 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-710x1024.jpg" alt="" height="1024" width="710" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-710x1024.jpg 710w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-208x300.jpg 208w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-750x1081.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2.jpg 1006w" sizes="auto, (max-width: 710px) 100vw, 710px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26800" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM-Sänger Robse&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>Das wars dann auch schon für heute. Gute Nacht.</strong></p>
<h2>Tag 2: Der frühe Vogel&#8230; na ja.</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26802" aria-describedby="caption-attachment-26802" style="width: 184px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26802" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-210x300.jpg" alt="" height="277" width="194" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-210x300.jpg 210w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-717x1024.jpg 717w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-750x1071.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2.jpg 1015w" sizes="auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26802" class="wp-caption-text">MAAHES&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Der nächste Morgen beginnt dann mit <strong>CALICO</strong>. Ein paar wenige Festivalbesucher haben sich sogar schon vor die Bühne schleppen können, um sich das <strong>Piratenspektakel</strong> anzusehen. Ich mache mir von den Tribünen aus ein Bild des Ganzen. Der Sound überzeugt leider nicht allzu sehr – die Geige hat Schwierigkeiten, sich gegen die Mauer aus Metal-Sound durchzusetzen. Aber auch letzterer gibt sich schwer verständlich, da die Vocals ihn an Lautstärke nochmal übertrumpfen.&nbsp;Das Publikum ist zwar da, schläft aber scheinbar noch (im Stehen). Immerhin sieht man den Bandmitgliedern an, dass sie<strong> Spaß bei der Sache</strong> haben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26803" aria-describedby="caption-attachment-26803" style="width: 177px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26803" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-204x300.jpg" alt="" height="275" width="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-204x300.jpg 204w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-695x1024.jpg 695w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-750x1105.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2.jpg 984w" sizes="auto, (max-width: 187px) 100vw, 187px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26803" class="wp-caption-text">ENISUM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Im Anschluss treten dann <strong>MAAHES</strong> auf – und das in wahrlich schauriger Aufmachung. Die Bühne ist eingerichtet wie das Innere einer ägyptischen Totenkammer, inklusive Band mit <strong>Mumienverkleidung</strong>. Klingt jetzt erstmal lustig, wirkt in seiner Ausführung aber tatsächlich relativ finster und überzeugend. Lange, schwarze Umhänge mit Kapuzen, darunter charakterlose, bandagierte Gesichter mit dunklen Löchern, wo man eigentlich Augen und Münder erwarten würde. In seiner übers Mikrofon gebeugten Haltung wirkt der Sänger fast wie <strong>ATTILA</strong> <strong>von MAYHEM</strong> – <strong>in untot</strong>. Der Sound ist jetzt auch ein gutes Stück besser und die Halle weitaus gefüllter. So gefällt mir mein Black Metal.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26804" aria-describedby="caption-attachment-26804" style="width: 199px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26804" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-276x300.jpg" alt="" height="227" width="209" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-276x300.jpg 276w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-941x1024.jpg 941w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-750x816.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2.jpg 1332w" sizes="auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26804" class="wp-caption-text">ENISUM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Noch besser gefällt mir allerdings die nächste Show. <strong>ENISUM</strong> aus Italien bieten naturalistischen Ambient Black Metal der Meisterklasse. Das gekonnte Wechselspiel zwischen ruhigen, atmosphärischen Parts und einem drückenden Schwall an kraftvoller, mitreißender musikalischer Energie zieht das Publikum binnen Minuten in seinen Bann. Die Konzertbesucher (ich inklusive) sind wie hypnotisiert, und man sieht kaum einzelne Personen, die nicht Headbangen oder zumindest stark mit Kopfnicken beschäftigt sind. Ein wahres <strong>Kunstwerk von einem Konzert.</strong> Ich bin froh, dass ich mir endlich mal wieder Zeit nehmen konnte, in solch einer Musik zu versinken und aufzugehen.</p>
<h2>AUF DIE SANFTE TOUR</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26806" aria-describedby="caption-attachment-26806" style="width: 171px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26806 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-181x300.jpg" alt="" height="300" width="181" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-181x300.jpg 181w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-617x1024.jpg 617w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-750x1246.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2.jpg 873w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26806" class="wp-caption-text">HARPYE&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>HARPYIE</strong> hat sich für euch <strong>Alexandra</strong> angeschaut:</p>
<p><span class="_5yl5">Auch für ordentliche Gelage-Stimmung ist auf dem <strong>RAGNARÖK</strong> gesorgt: Nach der eher düsteren Performance von&nbsp;<strong>ENISUM</strong> sind nun <strong>HARPYIE</strong> an der Reihe, dem Publikum ordentlich einzuheizen. In ihren Federkleidern machen sie dabei ihrem Namen alle Ehre (siehe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Harpyie_(Mythologie)">hier</a>). Mit ihrem Modern-Folk-Sound regt die fünfköpfige Band das Publikum so richtig zum Tanzen an. Dabei macht für mich vor allem die Geigerin, <strong>MECHTHILD HEXENGEIGE</strong>, den besonderen Mittelalter-Charme der Bielefelder Truppe aus.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26808" aria-describedby="caption-attachment-26808" style="width: 197px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26808 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-207x300.jpg" alt="" height="300" width="207" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-207x300.jpg 207w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-708x1024.jpg 708w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-750x1085.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2.jpg 1002w" sizes="auto, (max-width: 207px) 100vw, 207px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26808" class="wp-caption-text">FEJD-Sänger Patrik Rimmerfors mit Bouzouki&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>FEJD</strong> haben besonders <strong>Steffi</strong> in ihren Bann gezogen:</p>
<p>Eigentlich bin ich den Folk Metal-Schuhen ja längst entwachsen. Lange Zeit gab es nichts Neues, <strong>nichts Überzeugendes</strong> in dieser Szene, sodass sich meine Begeisterung dafür Stück für Stück in <strong>Brechreiz</strong> gewandelt hat. Nicht so aber bei <strong>FEJD</strong>! Die <strong>Schweden</strong>, seit 2001 aktiv, allerdings nicht auf meinem Schirm, zeigen der verwöhnten Crowd, wie Folk Metal wirklich geht: mit <strong>Bouzouki</strong> und <strong>Moraharpa</strong> (und ja, selbst ich als <strong>Klampfennerd</strong> musste diese Namen googlen) gibt es musikalisch ausgefeilten und vor allem <strong>authentischen Folk</strong> auf die Ohren, dass dem eingeschlafenen Wikinger in mir das Herz aufgeht. Empfehlung meinerseits für alle, die das Genre wie ich schon aufgegeben hatten und doch für klasse eingesetzte Folkelemente, die zur Ausnahme mal nicht <strong>aus der Büchse</strong> kommen, zu haben sind. Kommando zurück an<strong> Mich</strong>!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26807" aria-describedby="caption-attachment-26807" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26807 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-1024x683.jpg" alt="" height="683" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26807" class="wp-caption-text">2. FEJD-Sänger Niklas Rimmerfors mit Moraharpa&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26809" aria-describedby="caption-attachment-26809" style="width: 198px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26809" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-227x300.jpg" alt="" height="275" width="208" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-227x300.jpg 227w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-774x1024.jpg 774w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-750x992.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2.jpg 1096w" sizes="auto, (max-width: 208px) 100vw, 208px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26809" class="wp-caption-text">BATUSHKA&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>BATUSHKA</strong> würde ich mir auch gerne ganz ansehen, aber auch hier steht mir die Arbeit am Stand wieder teilweise im Weg. Schade, denn für Atmosphäre ist gründlich gesorgt! Kerzenständer, Kirchenpodest, Weihrauch, dunkle Priesterkleidung mit verhüllten Gesichtern – das Konzert ist mit viel Liebe zum Detail&nbsp; wie eine<strong> dunkle Perversion einer christlichen Messe</strong> aufgebaut<strong>.</strong> Dazu der düstere Black Metal, teils mit genreüblichem Gekreische, teils mit bedrohlichem Kirchenchorgesang – die Polen verstehen wie immer prächtig, eine finster-sakrale Show aufzutischen. Der eine oder andere munkelt vom &#8222;heimlichen Headliner&#8220; des Abends &#8211; schließlich ziehen <strong>BATUSHKA</strong> mit ihrer Performance gefühlt deutlich mehr Menschen vor die Bühne als alle Vorhergehenden. Props dafür!</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Ein Ende ohne Schrecken</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26810" aria-describedby="caption-attachment-26810" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26810 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-1024x802.jpg" alt="" height="802" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-1024x802.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-300x235.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-750x587.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26810" class="wp-caption-text">ROTTING CHRIST&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26811" aria-describedby="caption-attachment-26811" style="width: 144px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26811" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-170x300.jpg" alt="" height="272" width="154" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-170x300.jpg 170w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-579x1024.jpg 579w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-750x1326.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2.jpg 820w" sizes="auto, (max-width: 154px) 100vw, 154px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26811" class="wp-caption-text">ROTTING CHRIST&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>So viele Hände wie bei <strong>ROTTING CHRIST</strong> habe ich schon lange nicht mehr gleichzeitig in der Luft gesehen. Kein Wunder, bei den ganzen straighten, mitreißenden Rhythmen sowie zahlreichen <strong><em>HUs</em> und <em>HAs</em>,</strong> die hier an den Tag gelegt werden. Professionell ausgeführt, dazu ordentlicher Sound, der dieser Musik vor allem eines gibt: <strong>Wucht!</strong> Und das ist definitiv das, was ihre rohe Power auf ein Maximum steigert.</p>
<p><strong>Mitten aus dem maritimen Moshpit</strong> berichtet über das <strong>ALESTORM</strong>-Konzert jetzt nochmal <strong>Steffi</strong> <em>&#8222;Ich bin zu alt für sowas&#8220;</em> <strong>Unger</strong>:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26813" aria-describedby="caption-attachment-26813" style="width: 185px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26813 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-195x300.jpg" alt="" height="300" width="195" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-195x300.jpg 195w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-667x1024.jpg 667w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-750x1152.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2.jpg 944w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26813" class="wp-caption-text">ALESTORM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Nach all den <strong>ernstzunehmenden</strong> Performances der letzten 2 Tage hier mein persönliches <strong>Lachkrampf-Highlight</strong>: <strong>ALESTORM</strong>. Ein Festival durchzuknipsen ist immer ziemlich anstrengend, Bands-Gucken ist meist auch nicht drin. Nachdem sich aber die <strong>Fotosession</strong> mit den <strong>Schotten</strong> schon als <strong>Spießrutenlauf</strong> entpuppt hat (das ständige Ausweichen vor herumfliegenden <strong>Crowdsurfern</strong> und gestressten Securitys ähnelt durchaus einer olympischen Disziplin), überkam mich dann doch die jugendliche Feierlaune. Also rein in den Pit, bisschen <strong>Rumpöbeln</strong>, <strong>Ruderbootfahren</strong> und eine überdimensionale <strong>Gummiente</strong> durch die Gegend schmeißen. Die auch privat sympathischen Piraten von <strong>ALESTORM</strong> reißen die Bude ordentlich ab, haben und machen Spaß und bringen Klassiker wie neue Songs überzeugend rüber. Als mir dann die unaufhörlichen Schubsereien zu doof werden und der <strong>Fremdschweißanteil</strong> an meinem Körper bedrohliche Limits überschreitet, heißt es: Hochheben lassen, zur Bühne vorsurfen und dann eine Stunde am Stand rehabilitieren, bevor der finale Act zum Knipsen einlädt. Dein Einsatz, <strong>Mich</strong>!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26815" aria-describedby="caption-attachment-26815" style="width: 783px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26815 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-793x1024.jpg" alt="" height="1024" width="793" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-793x1024.jpg 793w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-232x300.jpg 232w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-750x968.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie.jpg 1123w" sizes="auto, (max-width: 793px) 100vw, 793px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26815" class="wp-caption-text">ALESTORM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<h2>Ein Abschied mit Wumms</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26814" aria-describedby="caption-attachment-26814" style="width: 221px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26814" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-698x1024.jpg" alt="" height="338" width="231" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-698x1024.jpg 698w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-205x300.jpg 205w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-750x1100.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2.jpg 989w" sizes="auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26814" class="wp-caption-text">DER WEG EINER FREIHEIT&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26816" aria-describedby="caption-attachment-26816" style="width: 184px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26816" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-200x300.jpg" alt="" height="291" width="194" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-750x1122.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449.jpg 969w" sizes="auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26816" class="wp-caption-text">DER WEG EINER FREIHEIT&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Als letzte Band des Festivals treten dann <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> auf. Und – <strong>holy shit!</strong> – ich hätte nicht gedacht, dass hier nochmal eine solche Energie an den Tag gelegt werden würde. Ein perfektes Zusammentreffen von Post Rock und Black Metal – und dann die <strong>Geschwindigkeit</strong>! Es grenzt an Unmenschlichkeit, wie der Schlagzeuger eine Stunde lang mit geschätzten 250 BPM fast konstant Blast Beats aus sich herausholt. Ich bin echt froh, dass ich diese Band mal mit richtig gutem Sound erleben darf, denn erst jetzt spüre ich ihre durchdringende Wirkung in vollem Ausmaß. Und das, obwohl sie mir schon ziemlich lange bekannt sind. <strong>Und!</strong> Ein richtig, richtig großes <strong>Lob an den Lichttechniker.</strong> Die Lichtshow ist meisterhaft an die Musik angepasst und gibt jeden Part, jeden Snare-Schlag, jeden Stimmungswechsel perfekt wieder. Respekt!</p>
<h2>Schon wieder vorbei? Oh &#8230;</h2>
<p>Mit diesem wahrhaft würdigem finalen Erlebnis geht das diesjährige <strong>RAGNARÖK FESTIVAL</strong> auch schon zu Ende. Insgesamt habe ich, wie ihr vielleicht gemerkt habt, kaum Negatives zu berichten. Der <strong>Sound</strong> war meistens <em>on point</em>, und alle Bands, die ich mir ansehen konnte, wussten auf die eine oder andere Art zu<strong> überzeugen</strong>. Dies kann man (leider!) nicht nach jedem Festival behaupten. Auch die diesjährigen Erfahrungen am <em><strong>SILENCE</strong></em>-Stand waren, trotz gelegentlich stressiger Minuten, überwiegend positiv! Danke an alle von euch, die vorbeigekommen sind. Wir hoffen, auch für euch war bei den Autogramm-Sessions etwas dabei und alles so, wie es sein soll. Verbesserungsvorschläge, Hass- und Liebesbriefe könnt ihr uns gerne in der <strong>Kommentarspalte</strong> hinterlassen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>In diesem Sinne: Tschüss, und bis zum nächsten Jahr! Wir sehen uns am <em>SILENCE</em>-Stand!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang/">RAGNARÖK 2018 &#8211; Frühling, Sonne, Weltuntergang!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>6</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>BLACK MESSIAH &#8211; Musikalisches Storytelling</title>
		<link>https://silence-magazin.de/musikalisches-storytelling-black-messiah/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=musikalisches-storytelling-black-messiah</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/musikalisches-storytelling-black-messiah/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Oct 2017 07:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK MESSIAH]]></category>
		<category><![CDATA[Geige]]></category>
		<category><![CDATA[Of]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Ragnarök]]></category>
		<category><![CDATA[Vanaheim]]></category>
		<category><![CDATA[Viking]]></category>
		<category><![CDATA[Walls]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=22176</guid>

					<description><![CDATA[<p>BLACK MESSIAH – Walls Of Vanaheim Veröffentlichungsdatum: 30.06.2017 Dauer: 72:15 min. Label: Trollzorn Records Stil: Symphonic Black/Folk/Viking Metal Falls es an irgendwem vorbeigegangen sein sollte – es gibt ein neues Album von BLACK MESSIAH! Nachdem sie dieses Jahr auf dem RAGNARÖK-Festival ein ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/musikalisches-storytelling-black-messiah/">BLACK MESSIAH &#8211; Musikalisches Storytelling</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><a href="https://www.facebook.com/BlackMessiah666/"><strong>BLACK MESSIAH</strong> </a>– Walls Of Vanaheim<br />
Veröffentlichungsdatum: 30.06.2017<br />
Dauer: 72:15 min.<br />
Label: <a href="http://www.trollzorn.de/">Trollzorn Records</a><br />
Stil: Symphonic Black/Folk/Viking Metal</p>
<p>Falls es an irgendwem vorbeigegangen sein sollte – es gibt ein neues Album von <strong>BLACK MESSIAH</strong>! Nachdem sie dieses Jahr auf dem <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2017-trinkhorn-tod-und-trump-tag-2/"><strong>RAGNARÖK</strong>-Festival</a> ein ordentlich tanz- und genießbares Konzert abgeliefert und danach die Hälfte der Schnapsflaschen am <em><strong>Silence</strong></em>-Stand geleert hatten, konnte ich mir nicht verkneifen, einen Blick auf/in das neue Werk zu werfen.</p>
<p>Beginnen tut „Walls Of Vanaheim“ nicht mit Musik, sondern mit einer gesprochenen Einführung.&nbsp; Eine episch-düster klingende Erzählerstimme berichtet von dem Tag, an dem der abgeschlagene Kopf des Asen<strong> Mimir</strong> als Kriegserklärung der Riesen über die Mauern von Valhalla befördert wird. Sofort ist man in der Atmosphäre drin. Bereit für den ersten Song. Mit klarem Sound bricht dieser dann herein – <em>„Mimir‘s Head“. </em>Und mit ihm wird die Geschichte musikalisch weitererzählt. Mal in typischen <strong>BLACK-MESSIAH</strong>-Vocals geschrien, mal düster gesprochen. Der Song an sich ist sehr straight, fackelt nicht lang herum – ein perfekter Track, um als Opener den Konzertbesuchern schon mal die Genickmuskulatur aufzuwärmen.</p>
<h2>Ein episches Konzept</h2>
<p>Alsbald wird auch klar, dass „Walls Of Vanaheim“ ein sehr lecker serviertes Konzeptalbum ist. Immer wieder treten gesprochene, und sogar teilweise mit Hintergrundsound untermalte Passagen zwischen die Lieder. Die Thematik der Tracks und dessen musikalische Zusammensetzung bauen sich mit jenen Passagen in die Geschichte ein – besser kann man so etwas eigentlich nicht machen. Und ich kann an dieser Stelle den Erzähler nur loben. Seine wohlklingende Stimme ist wahrlich Balsam für die Ohren und schafft es meisterlich, einem die Bilder direkt in den Kopf zu projizieren. Gegen Mitte der Platte wird die dramatische Story sogar zu einer Art Hörspiel mit unterschiedlich gesprochenen Rollen &#8211; da ist auf jeden Fall viel Mühe hineingeflossen. Man will irgendwie immer wissen, wie es weitergeht mit der Gesichte. Definitiv ein Album, das man in Ruhe zu Hause anhören sollte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DD8-zFmdVAA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Songs sind generell in altbekanntem <strong>BLACK-MESSIAH</strong>-Stil gehalten. Soll heißen: Geschichtenerzählender, seriöser Pagan Metal, der trotzdem keine Scheu vor Geigenparts und folkigen Melodien zeigt. Die Folkparts sind hier, im Gegensatz zu anderen Bands des Genres, nicht einfach „Akustikversionen“ der Hauptmelodie(n), sondern komplett ausarangierte Abschnitte mit Soli und allem Drum und Dran. Gute Beispiele hiervon wären etwa <em>„Die Bürde Des Njöd“</em> (anhören! Guter Song!) und <em>„Satisfaction And Revenge“.</em> Letzterer kommt außerdem mit unerwartet passenden Power-Vocals. Auch mal was Neues.</p>
<h2>Es bleibt beim Alten</h2>
<p>Davon abgesehen ist das Ganze allerdings rein musikalisch gesehen nicht großartig anders als die bisherigen Alben der Band. Auch sind für meinen Geschmack 72 Minuten eigentlich schon etwas zu lang für ein Album. Ansonsten ist „Walls Of Vanaheim“ durchgehend angenehm zu hören: Guter Sound, bodenständige Musik, und das alles eingewickelt in einer wirklich gut gelungenen Konzeptumgebung und einer schmackhaft präsentierten Story. <strong>BLACK MESSIAH </strong>sind einfach eine Band, die seit ihren Anfängen ihr Ding durchziehen, und sich in einer immerändernden Folk- und Pagan-Metal-Landschaft nicht von ihrem Weg haben abbringen lassen. Sticht dieses Werk auch musikalisch nicht unbedingt aus der Bandhistorie hervor – das Gesamtpaket machts. Und das ist diesmal wirklich gut gelungen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/musikalisches-storytelling-black-messiah/">BLACK MESSIAH &#8211; Musikalisches Storytelling</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/musikalisches-storytelling-black-messiah/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-04-16 00:12:06 by W3 Total Cache
-->