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	<title>woe Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>woe Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Im Sog der Schwere &#8211; Doom Over Leipzig 2017: Tag 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2017 10:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wieder einmal öffnet mein Lieblingsschuppen in Leipzig, das UT seine Pforten, um ein Festival der Extraklasse zu präsentieren, das sich den experimentellen Nischen der Szene widmet und auch in diesem Jahr nicht wenige hochkarätige Gäste gewinnen konnte. Seit 2010 wird das Festival ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1/">Im Sog der Schwere &#8211; Doom Over Leipzig 2017: Tag 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Wieder einmal öffnet mein Lieblingsschuppen in Leipzig, das <a href="https://www.facebook.com/utconnewitz/?fref=ts" target="_blank">UT</a> seine Pforten, um ein Festival der Extraklasse zu präsentieren, das sich den experimentellen Nischen der Szene widmet und auch in diesem Jahr nicht wenige hochkarätige Gäste gewinnen konnte.</strong></h4>
<p>Seit 2010 wird das Festival nun schon von <a href="https://www.facebook.com/SwanseaConstellation/?fref=ts" target="_blank"><strong>Swansea Constellation</strong></a> organisiert und konnte sich in dieser Zeit auch weit über Leipzig, Sachsen und Deutschland hinaus einen Namen machen. Über die drei Tage des Festivals hinweg wird jedoch nicht nur Musik geboten, auch Lesungen, Ausstellungen, Kolloquien und Filme gehören zum Programm des <strong>Doom Over Leipzig</strong>. All das wird in verschiedenen Örtlichkeiten im Leipziger Süden veranstaltet, die unweit voneinander entfernt sind, und deren Besuch bereits im Ticketpreis inbegriffen ist. Nachdem bereits seit Mittwoch die Ausstellung läuft und am Abend eine Lesung stattfand, die das Festival eröffnete, geht es für mich erst am Donnerstag los.</p>
<p>Nicht ganz pünktlich betrete ich das steinerne UT, während<strong> ULTHA</strong> gerade daran arbeiten, alles in Schutt und Asche zu legen. Kaum sichtbar, nur in rotem Licht und Nebel stehen die fünf Mannen aus Köln auf der Bühne und überzeugen mit ihrem eiskalten und rasenden Black Metal den bereits gut gefüllten Saal. Ein paar wenige Strahler leuchten Richtung Decke und erzeugen so den Eindruck von Säulen, die mich an Sakralbauten erinnern. Ein merkwürdiges, und dennoch sehr passendes Bild.<br />
Ganze 50 Minuten Spielzeit werden den Kölnern als erste Band gegönnt, was mich schwer begeistert und mir zeigt, dass auf dem <strong>Doom Over Leipzig</strong> niemand als Opener „verschossen“ wird, bevor die „großen Jungs“ spielen dürfen.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
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<p>Nachdem <strong>ULTHA</strong> und <strong>WOE</strong> kürzlich nicht in Hamburg spielen durften <a href="https://silence-magazin.de/rechtsoffen-ultha-sagen-konzert-ab/" target="_blank">(wir berichteten)</a>, bin ich umso froher, beide nun hier sehen zu können. Auf einem linken Festival. Dessen Veranstalter ausdrücklich links sind. Im ausdrücklich linken Stadtteil Leipzigs. Ich verstehe den ganzen Wirbel nicht so richtig und hoffe nur, dass nicht durch irgendwelche irrsinnigen Assoziationen bestimmter Kreise bald der Ruf entsteht, dass das <strong>Doom Over Leipzig</strong> ein Grauzonenfestival wäre, da dort mal jemand gespielt hat, der mal jemanden kannte, der mal jemanden kannte, der mal mit <strong>INQUISITION</strong> gespielt hat. „Verrückte Zeiten“ denke ich mir, während ich meine Nackenmuskulatur bei dem abschließenden und grandiosen <em>&#8222;Fear Lights The Path (Close To Our Hearts)&#8220;</em> auf Betriebstemperatur bringe.</p>
<p>Ursprünglich sollten als zweite Band <strong>(DOLCH)</strong> die Bühne betreten, doch aufgrund von verspäteter Ankunft verschiebt sich der Ablauf etwas, weshalb nun <strong>WOE</strong> die Bühne betreten.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
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<p>Während <a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/"><strong>Jonas</strong> auf dem <strong>Vendetta Fest</strong></a> ganz begeistert von den Amerikanern war, springt bei mir der Funke heute nicht über. Handwerklich wird hier alles gut gemacht und auch auf Platte konnte das Quartett bislang beweisen, dass sie anständiges Songwriting durchaus beherrschen. Was mir heute aber den Zahn zieht, ist der undifferenzierte Sound, der mich keine einzige Gitarrenlinie heraushören und leider alles zu einem dröhnenden Einheitsbrei verkommen lässt, der keinen Spaß macht. Zusätzlich dazu passiert auch zwischen den Songs kaum etwas. Während man nach dem Eröffnungsstück noch etwas atmosphärischen Lärm macht, um notwendige Schraubereien am Drumset zu übertünchen, bleibt die Stille zwischen den weiteren Liedern ungefüllt. Ein halbherziges Heben der Bierflasche vom Bassisten ist die einzige Publikumsinteraktion – die weitestgehend unbeantwortet bleibt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ORANSSI PAZUZU</strong> betreten die Bühne und brauchen zunächst eine gefühlte Ewigkeit für den Soundcheck. Doch das Warten lohnt sich! Denn spätestens mit dem zweiten Lied <em>&#8222;Saaturatio&#8220;</em>, dem Opener des letztjährig erschienenen und immer noch aktuellen Albums &#8222;Värähtelijä&#8220;, ziehen mich die Finnen in ihren Bann und haben mich bis zum Ende ihres Sets fest bei den Eiern!<br />
Mit vollem Körpereinsatz bietet das Quintett eine Show, die vor Energie nur so strotzt, weshalb sich diese auch umgehend auf das Publikum überträgt. Still stehen ist hier so gut wie unmöglich! Die repetitiven, fast schon postigen Strukturen, die bis zum Maximum Schicht um Schicht erweitert werden, lösen einen tranceähnlichen Zustand bei mir aus, der erst nach einer knappen Stunde enden wird. Besonders die Bühnenpräsenz von Keyboarder <strong>„EviL“</strong> bleibt mir im Gedächtnis, da dieser seine Tasteninstrumente völlig hemmungslos als Percussion benutzt, indem er mit Händen und Mikrofon auf ihnen herumtrommelt und dem Sound so eine weitere Nuance Wahnsinn und Atmosphäre hinzufügt. Was hier stattfindet, erinnert mich an Aufnahmen von Shows der großen <strong>SWANS</strong>, nur dass sich neben Riffs, Noise, Elektronik und Ethno-Schlagzeugmustern noch Black Metal hinzugesellt. <strong>ORANSSI PAZUZU</strong> sind eine Band, die die Welt braucht! Ich bin überwältigt.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
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<p>Inzwischen sind <strong>(DOLCH)</strong> gut angekommen und werden entsprechend als vierte Band des Abends spielen. Leider verblasst der Auftritt ziemlich und wirkt sehr gezähmt, da <strong>ORANSSI PAZUZU</strong> die Messlatte weit nach oben katapultiert haben. Während mir der Sound von <strong>(DOLCH)</strong> auf Platte extrem gut gefallen hat, kann dieser Eindruck heute leider nicht angemessen in die Liveumgebung transportiert werden. Dafür bekommt die Musik, die sonst wie eine hypnotische Mischung aus <strong>CHELSEA WOLFE</strong> und <strong>URFAUST</strong> klingt, heute einen merkwürdigen Gothicunterton, den ich ums verrecken nicht verstehen kann, da die namenlose Sängerin von <strong>(DOLCH)</strong> sonst alles andere als eine klischeebehaftete Symphonic-Metal-Amsel darstellt. Mit steigender Dauer der Show kommt zunehmend Stimmung auf und nüchtern betrachtet wird hier nichts falsch gemacht, allerdings krankt das Set an dem unfreiwillig bekommenen Slot als vorletzte Band des Abends, weshalb nicht das entfacht wird, was ich von &#8222;I &amp; II&#8220; kenne.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
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<p>Es wird Zeit für den Headliner des ersten Tages: <strong>PALLBEARER</strong>. Obwohl mich das neue und gefeierte Album der Amerikaner noch nicht so sehr begeistern konnte, <a href="https://silence-magazin.de/pallbearer-ich-raste-vollends-aus/">wie es das bei <strong>Hannes</strong> geschafft hat</a>, erkenne ich eine gute Show, wenn ich sie sehe. Das Quartett ist heute mit einem wunderbar klaren, transparenten, vielleicht sogar dem besten Sound des Abends gesegnet. Allein diese Tatsache ist schon extrem viel wert, doch zusätzlich dazu sind <strong>PALLBEARER</strong> sowohl an den Instrumenten, als auch stimmlich äußerst souverän und grooven sich durch Songs ihrer drei Platten, was nicht nur mich zum Mitnicken, Schwelgen und begeistert sein einläd. Vielleicht sollte ich &#8222;Heartless&#8220; doch noch ein paar Hördurchläufe mehr widmen &#8230;</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
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<p>Kurz nach 1 ist der erste Tag des <strong>Doom Over Leipzig</strong> gelaufen und ich mache mich auf den Heimweg. Heutiger Tagessieger für mich: <strong>ORANSSI PAZUZU</strong>. Doch bereits morgen stehen die nächsten Köstlichkeiten auf dem Programm!</p>
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<p><a href="https://www.facebook.com/doomoverleipzig/?fref=ts" target="_blank">Doom Over Leipzig Facebook<br />
</a></p>
<p><a href="http://www.doomoverleipzig.com/" target="_blank">Doom Over Leipzig Website</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1/">Im Sog der Schwere &#8211; Doom Over Leipzig 2017: Tag 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Das Vendetta Fest und Zecken (Tag 2, Samstag)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2017 06:30:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Samstag, 15.04.2017</h4>
<p>Nach einer interessanten Erfahrung mit der deutschen Bahn in der vergangenen Nacht, mache ich mich erneut auf den Weg nach Berlin. Bei der Rückreise wollte mir die digitale Anzeige und die Durchsage am Bahnhof weismachen, dass mein Zug nicht von dem Gleis fährt, an dem er schon seit zehn Minuten steht. Zu meiner Erleichterung ist die zweite Hinreise sehr ereignislos und ich kann ein bisschen dösen. In meinem Alter das Gefühl zu haben, dass Festivals die so &#8222;spät&#8220; in der Nacht enden, besser um 13:00 Uhr starten sollten, ist glaube ich nicht gut. Warum man solche, um 18:00 Uhr endende Musik-Matinees für alte Säcke und Schlafwandler wie mich nicht veranstaltet, ist mir unerklärlich. Falls es euch genauso geht, lasst es uns ruhig wissen!</p>
<p>Angekommen auf dem Gelände steigt die Vorfreude wieder, schließlich ist das Line-Up des heutigen Abends voll mit bekannten Namen. <strong>ASH BORER</strong> habe ich noch nie wirklich eine Chance gegeben, aber die hier und da vernommenen Fetzen machen Lust auf mehr. Genau das gleiche betrifft die &#8222;Supergroup&#8220; <strong>VANUM</strong>. Dieses Projekt wird von <strong>K. Morgan</strong> (<strong>ASH BORER</strong>) und <strong>M. Rekevics</strong> (<strong>FELL VOICES</strong>, <strong>VORDE</strong>, <strong>VILKACIS</strong>) belebt und dürfte einen fetten Untergrund-Sound in petto haben. <strong>ULTHA</strong> und<strong> WOE</strong> hingegen sind mir schon mehr als bekannt, die ein oder andere Platte bewohnt mein Regal. Ob es live genauso monumental und episch wird, lässt sich nur anhand von Mundpropaganda erahnen. Noch leicht verschlafen mache ich mich erst auf zum Merchstand. Dort kaufe ich mir etwas von <strong>ULTHA</strong>, einfach um den Jungs etwas Support entgegenzubringen. Was diese netten, offenkundig linken Musiker innerhalb ihrer eigenen linken Szene erleben müssen, ist echt nicht mehr lustig. Frei nach dem Motto &#8222;Zecke frisst Zecke und der echte Nazi guckt zu&#8220; wurde bereits dem Veranstalter und Inhaber des Labels Vendetta Records <strong>Stefan Klose</strong> gedroht. Und das alles nur weil er eine Band unter Vertrag hat, die außerhalb von Antifa-Sicherheitszonen spielt. Unsere Meldung zur <strong>ULTHA</strong> und <strong>WOE</strong> betreffenden Show-Absage gibt es <a href="https://silence-magazin.de/rechtsoffen-ultha-sagen-konzert-ab/">hier</a>. Aber das war auch schon genug Geschwafel für heute &#8211; kommen wir zur Mucke.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
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<p>Mit einem freudigen Gefühl richte ich meine Aufmerksamkeit nun auf <strong>LYCUS</strong>. Werden sie eine genauso gute Eröffnung wie <strong>VERHEERER</strong> an den Start legen?<br />
Nach einer Pinkelpause für den Schlagzeuger legen die gut gelaunten US-Amerikaner los. Anhören tut sich die Kombination langsamer und unerwartet doomig. Spaß am Auftritt habe ich trotz der elendig langen Lieder. Etwas enttäuscht bin ich trotzdem, wenn ich sie mit ihren Gegenstücken vom gestrigen Tag vergleiche. Ich bräuchte vielmehr eine wutgeladenere Black-Metal-Dröhnung, als so viel Geplänkel aus Oakland. Dem Rest des Publikums scheint es besser zu gefallen und der Großteil nickt freudig mit. Aber was zum jetzigen Zeitpunkt meine Bedürfnisse nicht erfüllt, ist ja nicht gleich schlecht. Diese Gruppe kommt auf meine Beobachtungsliste. Da kommt noch was Großes auf uns zu, das Funeral-Doom-Ungeheuer <strong>LYCUS</strong>!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Tempo ziehen <strong>FÓRN</strong> zwar nicht an, bringen dafür aber mehr Groove mit. Ohne Rücksicht auf Verluste wird hier gedroschen und sich gar nicht mal so oft verspielt. An ihrer Spielart des Doom Metals haben sie viel Freude. Das überträgt sich auf die gespannten Zuschauer. Diese schunkeln fleißig zur Musik, kommen zum ersten Mal so richtig aus sich heraus. Sportlich präsentieren sich die Jungs auf der Bühne auch. Sie hampeln ordentlich herum und feiern ihre Musik. Da macht es Spaß zuzusehen, wie im <strong>MESHUGGAH</strong>-Shirt das Instrument geschwungen wird. Viel energischer. Jetzt bin ich zum Glück aufgewacht!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Ob das nicht der freudigen Erwartungshaltung gegenüber <strong>WOE</strong> geschuldet ist, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Die Wege eines von allen Seiten zugequalmten Hirns sind unergründlich. Als die Truppe aus Philadelphia endlich die Bühne betritt, ist klar was gleich passieren wird. Wenigstens fragen die energetischen Jungs vorher, ob wir bereit für ihren &#8222;fast shit&#8220; sind. Und dann bricht es auch schon los. Eine Flutwelle aus Blast Beats und Riffs schwemmt mich weg. Das Letzte woran ich mich erinnere, sind die rhythmischen, immer schneller werdenden Bewegungen meines Kopfes. Wie ein Geisteskranker zu Headbangen, haben sich auch viele andere Besucher zum Tagesziel gemacht. Nur gut, dass <strong>WOE</strong> ihnen einen Anlass dazu geben. Die Geschwindigkeit ist dementsprechend gestaltet und bricht vielen den Nacken. Die ersten Windmills werden ausgepackt, gepogt hingegen nicht. Ein großes Tabu auf so kleinen und insbesondere Black-Metal-Konzerten. Scheint zu viel Bewegung zu sein. Wer hier moshen will, hört zu viel <strong>FIVE FINGER DEATH PUNCH</strong>. Zumal sich in einem Circle-Pit bei dieser Geschwindigkeit eh alle überschlagen würden.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Die erste wirkliche, mündliche Begrüßung auf dem gesamten Festival kommt von <strong>ULTHA</strong>. Sie gehen nicht nur auf die Kritik ein, die sie erhalten haben, sondern verurteilen auch die persönlichen Drohungen, die ihr Label ertragen musste. Sowas geht zu weit und die Band begrüßt jede fundierte Kritik an ihrem Vorgehen, solange sie nicht in Hass auf Dritte umschlägt. Was mich an dieser Sache wurmt, ist der Fakt, dass man Vendetta Records Steine in den Weg legt, nur weil eine Band sich aus ihrem linken Safe-Space heraustraut. <strong>Stefan Klose</strong> und seine Bands versuchen Black Metal auf der anderen Seite des Spektrums zu politisieren. Solche Bestrebungen als politisch links angesiedelter Wutbürger zu blockieren, ist einfach nur kindisch.<br />
Einen kleinen Seitenhieb erlaubt sich die Band jedoch: diejenigen, die <strong>ULTHA</strong> für einen solchen Auftritt verteufeln und zu Unrecht in die rechte Ecke drängen, hämmern in ihrem Zuhause nur auf die Tastatur. Und sie besitzen eine <strong>ADORO</strong> &#8211; oder war es <strong>ADORNO</strong> &#8211; Sammlung. Über solche generalisierenden Aussagen kann jeder denken was er möchte, einen wahren Kern hat sie jedenfalls.<br />
Musikalisch trägt ihr Auftritt schnell Früchte. Die Menge tobt über das ganze Set, bis ein besonderer Gast die Bühne betritt. Zusammen mit <strong>Rachel</strong> von <strong>ESBEN</strong> <strong>AND THE WITCH</strong> wird <em>&#8222;Mirrors In a Black Room&#8220;</em> umso schöner. Leider trifft sie bei langen Sätzen selten den Ton. Gut, dass wir für solche Situationen den Hall eingebaut haben. Da fällt sowas bei ihr und ihren männlichen Gegenstücken nicht auf. Den Rest des Sets spielt man sauber herunter. Mein gerechtfertigtes Festival-Highlight verlässt trotz vereinzelter Forderungen nach einer Zugabe die Bühne.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Können die so prominent besetzten <strong>VANUM</strong> da mithalten? Den schnellen Grundton behalten sie bei. Aber was definitiv auffällt sind die hervorgehobenen Melodien &#8211; und der Oberkörper des Sängers und Gitarristen. Der sieht zum Anbeißen aus! Allerdings genieße ich die von seiner Band erzeugte Klangwelt viel mehr als seine behaarte Brust. Der Untergrund-Promi brüllt so betont in das Mikrofon, dass einem die Haare zu Berge stehen. Zur Freude der Damenwelt steht seine Behaarung nicht im Weg, um seine Muskeln beim Singen spielen zu sehen. Da wird bestimmt der ein oder andere Mann, der nicht den Blick nach unten richtend headbangt, schnell neidisch oder erregt. Suchts euch aus. Genauso aggressiv wie sein Auftreten ist, hört sich <strong>VANUM</strong> an. Die rohen Töne, die mir gestern gefehlt haben, werden hier ausgefüllt.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Den krönenden Abschluss bekomme ich leider erneut nicht ganz bis zum Ende mit. <strong>ASH BORER</strong> spielen ein ausgewogenes Set, das sowohl Fans als auch Neueinsteiger begeistern dürfte. Mit <strong>VANUM</strong>s ungebremster Euphorie hat das nicht viel zu tun. Die Amis spielen einen viel kalkulierter und melodischer klingenden Black Metal. Und das gefällt mir durchaus! Leider reichen weder Geld noch Zeit, um sich eine Platte oder CD mitnehmen zu können. Da hätte ich wohl lieber auf meine Dosis materieller Selbstverwirklichung vorhin am Merch-Stand verzichten sollen. Nichtsdestotrotz ist die Musik genau der richtige, nach einer Weile verhallende Wegbegleiter für meinen Spaziergang in Richtung Bahnhof. Im Zug sitzend, kommt der Wunsch auf, dieses tolle Festival nächstes Jahr noch einmal zu besuchen. Hoffentlich hat es bis dahin Bestand und das Label hält an seinen Idealen fest &#8211; weiter so <strong>Stefan</strong>!</p>
<p>Vielen Dank an <b>Void Revelations</b>&nbsp;(<a href="https://www.voidrevelations.com/">www.voidrevelations.com</a>)&nbsp;für die wunderschönen Fotos.</p>
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		<title>V wie vorzüglich &#8211; Vendetta Fest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 07:12:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr habt keinen Bock auf Osterbräuche und dergleichen? Fasten ist euch kein Begriff? Die Manifestation des Atheismus in musikalischer Form gefällt euch besser als ein religiöses Fest? Dann dürfte euch die dritte Ausgabe des Vendetta-Fests am Karfreitag, den 14.04., in Berlin gefallen. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/v-wie-vorzueglich-vendetta-fest/">V wie vorzüglich &#8211; Vendetta Fest</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Ihr habt keinen Bock auf Osterbräuche und dergleichen? Fasten ist euch kein Begriff? Die Manifestation des Atheismus in musikalischer Form gefällt euch besser als ein religiöses Fest? Dann dürfte euch die dritte Ausgabe des Vendetta-Fests am Karfreitag, den 14.04., in Berlin gefallen. Im Tiefgrund spielt in zwei Tagen das Beste, was der Cascadian Black Metal zu bieten hat. Auch deutsche Szene-Bekanntheiten wie <strong>ULTHA</strong> und <strong>FYRNASK</strong> darf jeder Zuschauer genießen! Wer da nicht kommt, um dieser großartigen Auswahl von Vendetta Records zu lauschen, der hat nicht mehr alle Plattenteller im Regal.</p>
<p><span id="more-15729"></span></p>
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<p><!--more--></p>
<p>Als ob ein Line-Up mit<strong> ASH BORER</strong> und <strong>SOLBRUD</strong> noch nicht ausreichen würde, hat man sich kurzerhand <strong>HEXER</strong> geschnappt. Die präsentieren dort ihr&nbsp;neues Album erstmals in voller Länge. Wem die Deutschen in <strong>VERHEERER</strong> zu schnell und melodisch sind,&nbsp;nickt halt langsam zu <strong>FÒRN</strong> mit. Eins ist klar, es wurde sich um ein gutes und solides Programm bemüht, bei dem&nbsp;viele im Atmospheric Black Metal- Untergrund bekannte Bands in toller Atmosphäre aufspielen.</p>
<p>Das <em><strong>Silence</strong></em>-Magazin wird natürlich für alle, die es nicht schaffen, vor Ort sein und das Spektakel in schriftlicher Form festhalten. Mein persönliches Highlight dieses Line-Ups sind <strong>WOE</strong>, die mit ihrem neuen Album &#8222;Hope Attrition&#8220; den perfekten Nachfolger für &#8222;A Spell For The Death Of Man&#8220; rausgebracht haben. Wer die US-Amerikaner und alle anderen Bands hören möchte, sollte&nbsp;<a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/vendetta-fest-2017-compilation">hier</a> den kostenlosen Sampler von Vendetta Records herunterladen. Unschlagbar ist bei diesem Festival vor allem der Preis. Für 36, 00 Euro (zzgl. Versand) lass ich mich jedenfalls gern von diesen elf Bands berieseln! Einziger Nachteil: Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Berlin zwar zur Genüge, aber euer Zelt müsst ihr wahrscheinlich zu Hause lassen.</p>
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<p>Tickets zur Veranstaltung bekommt ihr im <a href="http://vendettarecords.bigcartel.com/product/vendetta-fest-2017-ticket">Shop von Vendetta Records</a>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/309856239396520/">Hier geht&#8217;s zur Veranstaltungsseite auf Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/v-wie-vorzueglich-vendetta-fest/">V wie vorzüglich &#8211; Vendetta Fest</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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