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	<title>Flo, Autor auf Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Flo, Autor auf Silence Musik Magazin</title>
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		<title>JÖRMUNGAND &#8211; &#8222;Zwischenwelten&#8220; &#8211; Metamorphose beendet!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Mar 2018 11:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>JÖRMUNGAND </strong>&#8211; &#8222;Zwischenwelten&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 16.03.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp; 65:47 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Independent<br />
<strong>Genre:</strong> Blackened Pagan Metal</div></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich muss gestehen, ich bin im Pagan-Bereich mit den deutschen Urgesteinen <strong>MENHIR</strong>, <strong>ODROERIR</strong>, <strong>SURTURS LOHE</strong>, <strong>HELRITT</strong>, <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> etc. aufgewachsen. Da ging für mich vor einigen Jahren auch nichts drüber. Einfach gar nichts. Das war so meine musikalische Erfüllung.</p>
<p>Einige Bands, die danach entstanden waren und eben nicht so wie die oben genannten nach &#8222;<strong>Thüringen</strong>&#8220; klangen, habe ich meistens an zweiter, dritter oder vierter Stelle auf meinem Beliebtheitspodest platziert. Das hat natürlich etwas mit Geschmack zu tun, aber nicht nur, wie mir <strong>JÖRMUNGAND</strong> gezeigt haben.</p>
<p>Nach etlichen Jahren, in denen ich sehr intensiv der paganen Metal-Musik fröhnte, überkam mich bei neuen Veröffentlichungen oder neuen Bands oftmals (wenn auch nicht immer) das Gefühl der <strong>Langeweile</strong>, der Vorhersehbarkeit. Oder eben das unzufriedene Gefühl, hier schon alles abgegrast, schon <strong>alles gehört</strong> zu haben.</p>
<p>Auch an dieser Stelle haben mich <strong>JÖRMUNGAND</strong> eines Besseren belehrt. Das <strong>brandneue Album &#8222;Zwischenwelten&#8220;</strong> klingt so unfassbar erfrischend für mich, dass es mir schwer fällt, davon abzulassen. Ich höre deutlich die Hingabe zur Musik und die Liebe zum Detail, die auf dieser Scheibe an jeder Stelle, in einfach jedem Song präsent ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25819" aria-describedby="caption-attachment-25819" style="width: 950px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-25819 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/24068085_1603784489677730_3414930666913450911_n.jpg" alt="" width="960" height="501" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/24068085_1603784489677730_3414930666913450911_n.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/24068085_1603784489677730_3414930666913450911_n-300x157.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/24068085_1603784489677730_3414930666913450911_n-750x391.jpg 750w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25819" class="wp-caption-text">Die Macher von &#8222;Zwischenwelten&#8220; (v.l.n.r.): Jens (Gitarre), Dave (Gitarre), Stef (Gesang), Nelli (Bass), David (Schlagzeug)</figcaption></figure>
<p>Und dabei ist es bei der Vielzahl an Einflüssen kein leichtes Ding, die Stücke so auf den Punkt zu komponieren, dass die <strong>Tragik</strong> der Songs eine gewisse Zeit bekommt, um zu wirken. Das wurde wiederum so umgesetzt, dass alles nicht übertrieben<strong> in die</strong> <strong>Länge gezogen</strong> wirkt. Oder aber neben erwarteten &#8222;<strong>Uffta-Uffta</strong>&#8222;-Passagen einige überraschend auftauchende <strong>Black Metal-Blasts</strong> aufploppen, die dir die Kinnlade herunter klappen lassen. Und ehe du dich versiehst – <strong>Überraschung</strong> – hält der Song die nächste Erfrischung bereit.</p>
<h3>&#8222;Erwachsen&#8220; klingt gut</h3>
<p>Da haben die jungen Herren und die Dame ganz schön aufgetischt. Keine Spur mehr von dem <strong>postpubertärem</strong>&nbsp;Methorn-Geschrabbel. Es scheint, als wäre aus der einstigen <strong>Kaulquappe</strong> mit Silberkettchen und <strong>Mjölnir-Anhänger</strong> tatsächlich eine gewaltige <strong>Midgardschlange</strong> geworden, die die bisherige musikalische Geschichte von <strong>JÖRMUNGAND</strong> ohne Frage in den Schatten stellt. <strong>Metamorphose</strong> geglückt und abgeschlossen.</p>
<p>Absolut interessante und gewaltige <strong>Schlagzeugspuren</strong> paaren sich mit einer Rhythmus-Klampfe, die ordentlich Druck macht. Aber sie kann sich auch öffnen, wenn die Lead-Gitarre es ihr so vorgibt &#8211; auf den Punkt getroffen und super aufeinander abgestimmt. Der Bass sorgt für die gewohnte <strong>Untermauerung</strong> des Gesamtbildes und die Keys oder Synthies, die zum Großteil Streicher sind, bringen mit ihren klassischen Elementen die Tragik, die das <strong>Panorama</strong> der Musik so weit machen. Sie sorgen dafür, dass ich tief durchatmen will und kann. (Scheiß auf <strong>Airways</strong>! Hör einfach <strong>JÖRMUNGAND</strong>!) Aber Achtung, wie schon erwähnt, wartet hinter der nächsten Ecke schon wieder eine neue Überraschung, die die Stimmung mitunter kippen lässt und das Gefühl von <strong>Bedrücktheit</strong> oder Ungewissheit vermittelt. Geil!</p>
<p>Und dann haben wir da noch die<strong> Vocals</strong>. Auch hier wird die Leidenschaft ein weiteres Mal sehr deutlich. <strong>Stefans</strong> Screams sind rotzig, hoch und voller gebündelter Energie. Allerdings ist er nicht der einzige, der bei den Aufnahmen ins Mikro spucken durfte. Auch <strong>Dustin</strong> von <strong>FYRNREICH</strong> hat einige Gastauftritte und geht, im Gegensatz zu Stefan, mit seinen Growls eher in die Tiefe. Neben klaren Gesangspassagen darf auch <strong>Nelli</strong>&nbsp;(ehemalige Keyboarderin, aktuelle Bassistin der Kölner Stadt<strong>JÖRMUNGAND</strong>en) ihre Growls mit einbringen.</p>
<h3>EINE ÜBERRASCHEND ÜBERRASCHENDE ÜBERRASCHUNG!</h3>
<p><img decoding="async" class="alignleft wp-image-25820 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/27858613_1682429328479912_4635740422451054315_n-e1521123618881-300x208.jpg" alt="" width="300" height="208" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/27858613_1682429328479912_4635740422451054315_n-e1521123618881-300x208.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/27858613_1682429328479912_4635740422451054315_n-e1521123618881-750x520.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/27858613_1682429328479912_4635740422451054315_n-e1521123618881-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/27858613_1682429328479912_4635740422451054315_n-e1521123618881.jpg 813w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mir bleibt nicht mehr viel zu sagen, als: &#8222;<strong>Unbedingt antesten!</strong>&#8220; Die einzelnen Facetten der Scheibe sind bis ins Detail absolut geil aufeinander abgestimmt. Die musikalischen Arrangements bilden eine absolut vielschichtige, detailreiche und interessante, innovativ klingende <strong>Schnittmenge</strong>. Dabei bedient man sich aus <strong>Pagan Metal</strong>, rohem, aber auch teils <strong>atmosphärischem Black Metal</strong> sowie <strong>Klassik</strong>&#8211; und <strong>Folk</strong>-Elementen. Stark! Das ganze Scheibchen kommt nach Hause geflattert, eingehüllt in ein wunderschönes, von der Musik inspiriertes <strong>Artwork</strong> voller handgezeichneter Illustrationen. Nicht zu vergessen: Die Scheibe wurde von A bis Z in <strong>Eigenregie</strong> zusammengebastelt. Hut ab! So ein verdammt gutes Stück Musik hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet.</p>
<p>Anspieltipps: <em>„Dämmerung“ </em>(<a href="https://joermungand.bandcamp.com/track/d-mmerung" target="_blank" rel="noopener">HIER</a> reinhören), <em>„Und es wird Tag“</em>, <em>„Werdegänger“</em></p>
<p>#safetyforthemidgardschlange</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Joermungand/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a><br />
<a href="https://joermungand.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></p>
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		<title>HARAKIRI FOR THE SKY &#8211; Etwas mehr Haftung bitte!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 15 Feb 2018 10:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[AOP Records]]></category>
		<category><![CDATA[Arson]]></category>
		<category><![CDATA[Art of Propaganda]]></category>
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		<category><![CDATA[Harakiri for the Sky]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p dir="ltr"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 class="textbox" dir="ltr">HARAKIRI FOR THE SKY &#8211; &#8222;Arson&#8220;</h2>
<p class="textbox" dir="ltr"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 16.02.2018<br />
<strong>Dauer:</strong> 71:38 min<br />
<strong>Label:</strong> Art of Propaganda<br />
<strong>Stil:</strong> Post Black Metal</div></div></div></p>
<p><strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> haben in den letzten 3 – 4 Jahren einen Wahnsinns-Sprung nach vorn gemacht. Meiner Meinung nach sehr verdient! Die beiden letzten Alben „Aokigahara“ und „III: Trauma“ waren fantastisch! Nun flattert der nächste Long-Player der Österreicher in die Plattenläden.</p>
<p>Mit<strong> &#8222;Arson&#8220; </strong>hat sich ein weiteres Mal die Soundqualität der Aufnahmen verbessert, die Drums klingen knackig und haben Eier (nebenbei bemerkt wurden die auf diesem Album von <strong>Kerim Lechner</strong> von <strong>SCEPTIC FLESH</strong> eingezimmert), die Klampfen sind klar, alles ist wunderbar aufeinander abgestimmt. Auch die Vocals von<strong> J.J.</strong> klingen mittlerweile stark danach, als ob er wüsste, was er da tut. Das war auf den ersten <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong>-Records noch nicht so wirklich der Fall. Handwerklich ist also alles super!</p>
<p>Was das Songwriting, bzw. die Wirkung der Songs betrifft, bin ich geteilter Meinung. Die beiden Vorgänger haben auf mich eher den Eindruck eines Gesamtwerkes gemacht. Die laufen deshalb auch am Stück und nur selten suche ich mir einzelne Songs heraus, die ich gerade hören möchte. Bei „Arson“ sieht das anders aus. Die Songs sind zwar alle recht stark und bringen die <strong>gewohnte</strong> <strong>Mischung</strong> aus einem donnernden Schlagzeug und somit einem regelrechten Energieschub, während die Gitarren gleichzeitig sehr melancholisch und emotional sind. Allerdings fehlt mir bei dieser Aufnahme in einigen Songs <strong>das gewisse Etwas</strong>. Es ist eben, ich sage mal, gewohnt gut, aber so richtig hängen bleibt bei ner Hand voll Songs des Albums diesmal nichts – leider. Welche Lieder bei mir richtig zünden, sind <em>„Fire, Walk with Me“</em>, <em>„The Graves We&#8217;ve Dug“</em> und <em>„Stillborn“</em>. Letzteres fällt aus der „Gewohnheitsserie“ sogar am ehesten raus und klingt trotz seiner Verspieltheit und seinen Up-Tempo-Drumpassagen sehr nach<strong> HARAKIRI FOR THE SKY</strong>. Der Song zeigt Ecken und Kanten, ohne dabei zu vernachlässigen, von welcher Band er stammt.</p>
<p>Alles in Allem ist „Arson“ ein gutes Album, allerdings mit wenig Überraschungen. Die Songs dürfen auf dem nächsten Record gerne mehr Überraschungen bereithalten und weniger nach „gewohnt gut“ klingen. Ecken und Kanten machen eine Scheibe erst einzigartig. Einzelne Songs machen süchtig, andere werden nach mehrmaligem Checken geskippt.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dSSdKRzynCU?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/HarakiriForTheSky/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/harakiri-for-the-sky-etwas-mehr-haftung-bitte/">HARAKIRI FOR THE SKY &#8211; Etwas mehr Haftung bitte!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>NEUN WELTEN Record Release Show im UT Connewitz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Feb 2018 10:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Sommer 2017 erschien die dritte Scheibe der Leipziger NEUN WELTEN mit dem Namen „The Sea I&#8217;m Diving In“. Diese Platte, wie auch die beiden Vorgänger, kann einiges, die Musik ist unvergleichbar. Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Nach fünf Jahren ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/neun-welten-record-release-show-im-ut-connewitz/">NEUN WELTEN Record Release Show im UT Connewitz</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Sommer 2017 erschien die dritte Scheibe der Leipziger <strong>NEUN WELTEN</strong> mit dem Namen <strong>„The Sea I&#8217;m Diving In“</strong>. Diese Platte, wie auch die beiden Vorgänger, kann einiges, die Musik ist unvergleichbar. Aber jetzt mal Butter bei die Fische: Nach fünf Jahren ohne Live-Auftritt besteht doch nun sicher bei etlichen Fans und auch bei den Musikern selbst großes Interesse, an die fünf Jahre der Bühnenabstinenz nicht noch ein sechstes, siebentes oder achtes dranzuhängen.</p>
<p>Und so findet am <strong>27. Januar 2018</strong> die Release Show zum neuen Werk statt, und zwar im wundervollen <strong>UT Connewitz</strong> in <strong>Leipzig</strong>. Mit dabei: niemand geringeres als <strong>DORNENREICH</strong>. Der Auftritt der Österreicher stellt auch gleichzeitig den Auftakt ihrer Akustik-Tour dar, die sich im Februar und März fortsetzt. Demzufolge spielen <strong>DORNENREICH</strong> auch heute ein Akustik-Set.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;">DORNENREICH &#8211; Akustik -Set</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-25143" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0037-2.jpg" width="400" height="365" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0037-2.jpg 1043w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0037-2-300x274.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0037-2-1024x935.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0037-2-750x685.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Ohne groß aufzutischen, betreten <strong>Eviga</strong> und <strong>Inve</strong> die ehemalige Theaterbühne, schnappen sich Gitarre und Violine und kommen zur Sache. Es dauert nicht lange, bis mich ihre Magie erreicht. Vom ersten Moment an sind beide Musiker in ihre Kunst versunken, tun das, was sie tun, mit Leib und Seele, genießen den Moment und spielen sich in Extase. Mit Ansagen zwischen den Titeln wird sehr sparsam umgegangen, dafür wird am Ausdruck der Songs eine ordentliche Schippe draufgelegt. Die Bewegungen zur Musik zeigen mir, wie sehr den beiden Österreichern ihre Musik durch Mark und Bein geht. Sie scheinen eins mit ihren Instrumenten zu werden.</p>
<p>Das kommt sofort bei mir an, ich fahre mich herunter und lasse mich mitnehmen auf eine Reise voller Poesie und Emotionalität. Scheinbar geht es dem aufmerksamen Publikum ganz genau so, denn etliche Leute vor der Bühne lauschen andächtig. Allerdings gibt es da noch den Teil des Publikums, der sich gerade an der Bar vergnügt. Oft hört man das Klimpern der Gläser und Flaschen, ebenso wie lautstarke Unterhaltungen und Gekicher. Das ist per se nichts, das man jemandem auf einem Konzert verübeln könnte, allerdings reißt mich ebendies aus der von <strong>DORNENREICH</strong> kreierten Atmosphäre mehr als einmal heraus. Auch <strong>Eviga</strong> und <strong>Inve</strong> scheinen gestört davon.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-25145" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0080.jpg" width="400" height="316" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0080.jpg 669w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0080-300x237.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Nichtsdestotrotz schafft es das Duo in meinen Augen recht schnell, das Publikum wieder abtauchen zu lassen. <strong>DORNENREICH</strong> spielen einen sehr ausgeglichenen Mix aus neueren und älteren Stücken, allerdings auch ganz frisches Material, das <strong>noch nirgends veröffentlicht</strong> ist. Mich treffen vor allem <em>„Erst deine Träne löscht den Brand“</em> und <em>„Dem Wind geboren“</em> direkt ins Herz. Augen zu und genießen. Und wieder einmal stelle ich fest, dass mir <strong>DORNENREICH</strong> akustisch um einiges besser gefallen, als metallisch. Das war Balsam für die Seele. Wer die Möglichkeit hat, sie auf ihrer Akustik-Tour zu erleben, sollte sich das nicht entgehen lassen.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3 style="text-align: center;">NEUN WELTEN &#8211; Record Release Show</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-25138" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0126.jpg" width="400" height="305" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0126.jpg 1650w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0126-300x229.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0126-1024x781.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0126-750x572.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Bevor <strong>NEUN WELTEN</strong> die Bühne betreten, stelle ich fest, dass einige Instrumente mehr auf der Bühne stehen, als Musiker in der Band sind: etliche verschiedene Gitarren und, worüber ich besonders überrascht bin, ein Cello. Somit wäre neben der Violine ein weiterer Streicher auf der Bühne. Das verspricht, eine abwechslungsreiche Show zu werden. Inzwischen sind auch einige Leute mehr im Saal.</p>
<p>Die Leipziger nehmen in ruhiger, bedächtiger Art und Weise die Bühne in Beschlag und zaubern einen Höhepunkt nach dem anderen. Ältere Songs wie <em>„Destrunken II“</em>, <em>„Valg“</em> und <em>„Auf kargem Fels“</em> stehen auf dem Programm. Neben den etwas betagteren Stücken wird allerdings das Hauptaugenmerk auf die neuen Stücke vom aktuellen Album gelegt. Mit <em>„In Mourning“</em>, <em>„Nocturnal Rhymes“</em> und vor allem <em>„The Dying Swan“</em> im Zusammenspiel mit der einzigartigen Kulisse des UT Connewitz geben sich die Fans voll und ganz den Klängen hin, die <strong>Meinolf</strong> und Co. hier vortragen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25148 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0314.jpg" width="320" height="480" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0314.jpg 1100w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0314-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0314-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0314-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 320px) 100vw, 320px" />Es ist mitreißend, aber natürlich auf andere Art und Weise als bei treibendem Metal. Im Publikum rennt keiner alkoholisiert durch die Massen und macht Party, schreit rum, oder dergleichen, sondern alle Fans scheinen konzentriert die Musik zu verfolgen, gleichzeitig aber tiefenentspannt zu sein, gefesselt von der Atmosphäre des Ganzen. Das ist eine Erfahrung, die ich bisher auf wenigen Konzerten machen konnte.</p>
<p>Zwischen einzelnen Songs tauscht <strong>Meinolf</strong> die akustische gegen eine elektrische Gitarre und unter anderem beim Lied<em> „Pan“</em>, das für mich eines der schönsten Stücke von <strong>NEUN WELTEN</strong> ist, kommt das Cello zum Einsatz, gespielt von <strong>David</strong>, der sonst ebenfalls mit einer Gitarre bekleidet ist. Nebenbei bemerkt ist <strong>David</strong> ein richtiger Gitarrenvirtuose (das musste hier einfach mal gesagt werden).</p>
<p>Anmutig ist die Musik, bedächtig wirken auch die Künstler. Die Ansagen zwischen den Stücken werden eher knapp und vor allem sehr ruhig gehalten. Auch die Band selbst scheint die nachdenkliche, melancholische und beruhigende Stimmung ihrer Songs aufzusaugen und nach außen zu tragen. Lediglich am Ende des Konzertes gibt es tosenden Applaus und Zugaberufe, die schließlich auch erfüllt werden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25140 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0245.jpg" width="400" height="321" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0245.jpg 1650w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0245-300x241.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0245-1024x822.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0245-750x602.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />Nach drei weiteren Songs ist dann aber endgültig Feierabend, und während sich <strong>NEUN WELTEN</strong> erneut ihren verdienten Applaus abholen, bekommt <strong>Aline</strong> (Violine, unter anderem auch bei <strong>EMPYRIUM</strong>) einen Strauß Blumen von einem (schätzungsweise) netten Herrn aus dem Publikum überreicht. Tolle Geste!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3 style="text-align: center;">Fazit</h3>
<p>Das gesamte Konzert war ein rundum gelungener Abend! Nach dem grandiosen Auftakt von <strong>DORNENREICH</strong> halte ich fest, dass <strong>NEUN WELTEN</strong> trotz fünfjähriger Live-Pause entweder nichts verlernt, oder ziemlich viel geübt haben (oder beides). Das war große Klasse! Mich würde es nicht wundern, demnächst wieder öfter die Chance zu haben, diese wunderbare Combo live zu erleben. Wer die Möglichkeit findet: Hingehen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-25149" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0360.jpg" alt="" width="1650" height="1100" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0360.jpg 1650w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0360-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0360-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0360-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/DSC_0360-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1650px) 100vw, 1650px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>DORNENREICH</strong> <a href="http://www.flammentriebe.com/php/news/news.php">online</a></p>
<p><strong>NEUN WELTEN</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/neunwelten/">Facebook</a></p>
<p><strong>UT Connewitz </strong><a href="http://www.utconnewitz.de/">online</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/neun-welten-record-release-show-im-ut-connewitz/">NEUN WELTEN Record Release Show im UT Connewitz</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Atemnot durch GET YOUR GUN – Exklusive Videopremiere</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Sep 2017 08:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Melancholie, Schwermut, Beklemmung, Zweifel, bis hin zu Ausweglosigkeit, Wahnsinn, suchen nach der Erlösung. Zusammengefasst sind das ungefähr die Worte, die beschreiben, welche Gefühle und Gedanken in mir hochgekocht sind, als ich mich zum ersten Mal auf GET YOUR GUN eingelassen habe. Das ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Melancholie, Schwermut, Beklemmung, Zweifel, bis hin zu Ausweglosigkeit, Wahnsinn, suchen nach der Erlösung. Zusammengefasst sind das ungefähr die Worte, die beschreiben, welche Gefühle und Gedanken in mir hochgekocht sind, als ich mich zum ersten Mal auf <strong>GET YOUR GUN</strong> eingelassen habe. Das dänische Duo packt mich schon im ersten Anlauf auf eine pervers-niederschmetternde Art und Weise.</p>
<p>Der Versuch, <strong>GET YOUR GUN</strong> in eine Genreschublade zu packen, scheitert kläglich. Die Band beschreibt ihre Musik selbst wie folgt: <em>„A blend between the weight and aggressive nature of stoner-rock, the nordic melancholy, and the darkest tales of country- and folkmusic.“</em> (<a href="https://www.facebook.com/pg/getyourgundk/about/?ref=page_internal" target="_blank" rel="noopener">Quelle</a>) Ein paar Parallelen zu anderen Künstlern lassen sich allerdings ziehen. So denke ich an mancher Stelle an <strong>CHELSEA WOLFE</strong>, <strong>EMMA RUTH RUNDLE</strong>, manchmal sogar an <strong>HEXVESSEL</strong> oder <strong>NICK CAVE</strong>.</p>
<h3>Minimalprinzip?</h3>
<p>Eins kann ich definitiv festhalten: Trotz eher minimalistischer Musik erzeugen die beiden Dänen maximale Wirkung. Trotz einem weiten Raum und viel Hall habe ich das Empfinden, beengt zu werden, sogar jeden Moment nach Luft ringen zu müssen. Unfassbar!</p>
<p>Die Erfahrungen kannst du allerdings selbst sammeln, denn <em><strong>SILENCE</strong></em> hält für dich hier die <strong>exklusive Videopremiere</strong> zum Titel <em>&#8222;You&#8217;re Nothing&#8220;</em> vom kommenden zweiten Album &#8222;Doubt Is My Rope Back To You&#8220; bereit. Der Silberling ist ab dem 13. Oktober diesen Jahres erhältlich (<a href="https://www.youtube.com/watch?v=QMZ9nOi4PrA&amp;feature=youtu.be" target="_blank" rel="noopener">Preorder</a>).</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/QMZ9nOi4PrA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/getyourgundk/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p><a href="http://www.getyourgun.dk/?page=about" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a></p>
<p>Bild mit freundlicher Genehmigung von GET YOUR GUN und Jonas Bang</p>
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		<title>ADRENALINE MOB &#8211; Tour Managerin Jane Train verstorben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Aug 2017 20:12:02 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>ADRENALINE MOBs Tour Managerin Jane Train erlag nach dem Kampf ums Überleben schließlich ihren Verletzungen. Vor ungefähr einem Monat ereignete sich ein tragischer Auto-Unfall, bei dem schon der Bassist der Band, David &#8222;Z&#8220; Zablidowsky, ums Leben kam. Der Anwalt der Band, Ed ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ADRENALINE MOB</strong>s Tour Managerin<strong> Jane Train</strong> erlag nach dem Kampf ums Überleben schließlich ihren Verletzungen. Vor ungefähr einem Monat ereignete sich ein tragischer Auto-Unfall, bei dem schon der Bassist der Band, <b>David &#8222;Z&#8220; Zablidowsky</b>, ums Leben kam.</p>
<p>Der Anwalt der Band, <b>Ed Ciarimboli</b>, ließ verlauten, dass sie im&nbsp;University of Florida Health Shands Burn Center in Gainesville, Florida am Montag in &#8222;ziemlich schlechter Verfassung&#8220; gewesen sei. &#8222;Sie kämpfe buchstäblich um ihr Leben.&#8220;, so <b>Ciarimboli</b>.</p>
<p><strong>Train</strong>s Mutter, <strong>Lucille Joyner</strong>, schrieb heute auf Facebook: &#8222;<b>Janet</b> chose to be with Jesus.&#8220; <strong>Jane Train </strong>wurde vor allem bekannt als Sängerin der 80&#8217;s Cover-Band <strong>M80 und wurde nur 48 Jahre alt.</strong></p>
<p>Webseite: <a href="http://www.adrenalinemob.com/" target="_blank" rel="noopener">ADRENALINE MOB</a></p>
<p>Bildquelle: <a href="https://www.janetrainonline.com/pictures" target="_blank" rel="noopener">janetrainonline.com</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>SUMMONING kündigen neues Album an!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Aug 2017 19:32:54 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Ruhe um die Götter des atmosphärischen Black Metals hat ein Ende! SUMMONING sind von den Toten auferstanden. Vor einigen Stunden hat die Band verkündet, dass im Januar 2018 ein neues Werk veröffentlicht werden soll. Ich bin sehr gespannt, was uns da ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/summoning-kuendigen-neues-album-an/">SUMMONING kündigen neues Album an!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ruhe um die Götter des atmosphärischen Black Metals hat ein Ende!<strong> SUMMONING</strong> sind von den Toten auferstanden. Vor einigen Stunden hat die Band verkündet, dass im Januar 2018 ein neues Werk veröffentlicht werden soll. Ich bin sehr gespannt, was uns da erwartet und freue mich jetzt schon, bald in die kommenden Stücke abzutauchen.</p>
<p>Hier der besagte Beitrag der offiziellen Facebook-Seite der Band:</p>
<p><em>„And in the glade a light was seen &#8230;“</em></p>
<p><em>The past years have been a time of troubles, setbacks, disputes – and of resulting frustration.</em><br />
<em> And then, the summonings faded and silence arose &#8230;</em><br />
<em> Yet, it hasn´t been the end that was dawning.</em></p>
<div class="text_exposed_show">
<p><em>But in the ashes still a dim light was gleaming. The dying embers were set ablaze by ongoing dedication and new inspiration.</em><br />
<em> And from the ashes fire was flaring to heat the forges again &#8230;</em></p>
<p><strong>SUMMONING</strong> <em>have returned from the dead and a new album will be released in January 2018!</em></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/SummoningOfficial/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/qoD6vhy39Ws?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
</div>
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		<title>Pack die Bierpalette ein, nimm dein kleines Schwesterlein&#8230; &#8211; Barther Metal Open Air XIX</title>
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		<pubDate>Tue, 25 Jul 2017 09:55:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Ostsee! Urlaub! Was geht mir das Herz auf, da oben an der Küste. Jedes Mal, wenn ich für ein paar Tage in der nördlichen Region Mecklenburg-Vorpommerns unterwegs bin und mich an den Strand schmeiße, fühle ich mich heimisch und geerdet gleichzeitig – ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pack-die-bierpalette-ein-nimm-dein-kleines-schwesterlein-barther-metal-open-air-xix/">Pack die Bierpalette ein, nimm dein kleines Schwesterlein&#8230; &#8211; Barther Metal Open Air XIX</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ostsee! Urlaub! Was geht mir das Herz auf, da oben an der Küste. Jedes Mal, wenn ich für ein paar Tage in der nördlichen Region Mecklenburg-Vorpommerns unterwegs bin und mich an den Strand schmeiße, fühle ich mich heimisch und geerdet gleichzeitig – Wahnsinn! Aber jetzt mal im Ernst, man muss ja nicht immer nur zum Abgammeln an die Küste fahren. Es gibt da nämlich so ne verdammt geile Möglichkeit, Ostsee-Urlaub und Live-Krach, inklusive Haare kreisen, zu verbinden. Möchten Sie diese Option buchen, dann bitte hier entlang:</p>
<p>Herzlich willkommen auf dem <b>BARTHER METAL OPEN AIR XIX</b> (für alle, die keine römischen Zahlen lesen können – es ist das 19. Barther)! Seit also fast 20 Jahren lockt <strong>Heiko</strong>, der Häuptling des <strong>BMOA</strong>-Crew-Stamms, Fans des Extrem-Metals in die Barther Parkanlage. Von Black/Pagan/Folk über Viking bis hin zum Death Metal gibts auch zur diesjährigen Ausgabe ordentlich Geschrabbel auf die Ohren.</p>
<p>Dabei wird, seitdem ich dieses Festival auf dem Schirm habe, sowohl auf Szenegrößen als auch auf das besondere I-Tüpfelchen sehr großen Wert gelegt. Neben <b>TROLLFEST</b> und <b>HARAKIRI FOR THE SKY</b> sind dieses Jahr unter anderem auch <b>BATUSHKA</b>, <b>UADA</b>, <b>THE COMMITTEE</b>, <b>VREDEHAMMER</b>, <b>SVARTBY</b>, <b>SCHRAT</b> und <b>TEMPLE OF OBLIVION</b> dabei, um nur mal eine abgespeckte Auswahl an Hammer-Acts aufzulisten. Für das komplette Billing bitte <a href="http://barther-metal-openair.de/bands-2017/" target="_blank" rel="noopener">HIER</a> klicken.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-20119" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/index.jpg" alt="" width="1600" height="959" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/index.jpg 1600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/index-300x180.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/index-1024x614.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/index-750x450.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1600px) 100vw, 1600px" /></p>
<p>Das Besondere beim <b>Barther Metal Open Air</b>: Der Zeltplatz ist die Barther Parkanlage, die direkt ans Konzertgelände, nämlich das hiesige Amphi-Theater, anschließt. Kurze Wege, gemütliche, familiäre Atmosphäre und die Möglichkeit, sich zum Ausnüchtern mittags auf den Rängen niederzulassen, um die Lieblingskapelle zu genießen, machen das gesamte Festival sehr stressfrei und entspannt. Wem das noch nicht reicht, der kann nach ca. 5 Minuten Autofahrt gern auch durch den weißen Ostsee-Sand schlendern, oder sich im kühlen Nass die Wangen anfeuchten, oder bei Bedarf seinen gesamten Unrumpf in die baltischen Fluten schmeißen.</p>
<p>Drei Tage starke Bands, gemütliche Fans, entspanntes Beisammensein und die Ostsee in greifbarer Nähe gibt es zu einem Ticketpreis von unschlagbaren <strong>42,00 Euro im VVK</strong>. Also schmeiß dir ne Palette Bier und Badesachen ins Auto (wahlweise auch in Zug/Bus/Rikscha) und komm <strong>vom 17. bis 19. August 2017</strong> nach Barth! Wir vom <em><strong>SILENCE</strong></em> waren schon letztes Jahr vor Ort und werden auch dieses Jahr wieder dort sein, zwar ohne unseren Magazin-Stand, dafür aber mit viel guter Laune und Bock auf Rock &#8217;n&#8216; Roll. Wir sehen uns dort!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/BartherMetalOpenAir/https://www.facebook.com/BartherMetalOpenAir/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p><a href="http://barther-metal-openair.de/" target="_blank" rel="noopener">Webseite</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pack-die-bierpalette-ein-nimm-dein-kleines-schwesterlein-barther-metal-open-air-xix/">Pack die Bierpalette ein, nimm dein kleines Schwesterlein&#8230; &#8211; Barther Metal Open Air XIX</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Du musst dich entscheiden! &#8211; Wave-Gotik-Treffen 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2017 06:55:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Have you ever been to Leipzig? &#8211; Na, aber klaru! Ich kann doch nicht immer nur zu Hause abgammeln! Aber das Pfingstwochenende habe ich dort noch nie verbracht. Pfingstmaien austragen und Dreckschweinfest wie aufm Dorf gibt es da nicht. Stattdessen: zahlreiche Konzerte, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/du-musst-dich-entscheiden-wave-gotik-treffen-2017/">Du musst dich entscheiden! &#8211; Wave-Gotik-Treffen 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Have you ever been to Leipzig? &#8211; Na, aber klaru! Ich kann doch nicht immer nur zu Hause abgammeln! Aber das Pfingstwochenende habe ich dort noch nie verbracht. Pfingstmaien austragen und Dreckschweinfest wie aufm Dorf gibt es da nicht. Stattdessen: zahlreiche Konzerte, etliche Kleider und Kostüme und &#8217;ne Menge Schwarz. Wie schon viele Jahre zuvor findet auch dieses Jahr DAS Festival der schwarzen Szene in der sächsischen Metropole statt. Und so heißt es Freitag, den 2. Juni, auch für uns zum ersten Mal: So geleiten uns die Rösser nach Leipzig! Das <strong>WAVE-GOTIK-TREFFEN 2017</strong> ruft. Frau eingepackt, und hüja!</p>
<h3><b>TAG 1 – Freitag </b></h3>
<p>Dort angekommen, tingeln wir erstmal zur Wochenend-Unterkunft. Sachen abschmeißen und los! &#8230;haste gedacht. Die eigentlichen Bewohner unserer Wochenend-Wohnung sowie die des gesamten Mehrfamilienhauses sind sehr herzlich, und so gibt es vor der Straßenbahnfahrt zur <strong>Agra</strong>, dem <strong>Hotspot des</strong> <strong>WGT</strong>, erstmal noch fett Käsekuchen und Käffchen. Mmmmhhh&#8230;</p>
<p>Jetzt ist aber Schluss mit bummeln. Ich bin schließlich mit <strong>El Zecho</strong> gegen 18:00 Uhr an der Agra verabredet, wo wir unser Bändchen in Empfang nehmen müssen, also Beine in die Hand und ab zur Straßenbahnhaltestelle. Wenn deine Nase eigentlich nur noch den <strong>erdigen Geruch von Patchouli</strong> wahrnimmt, weißt du, dass du scheinbar nicht ganz falsch bist.</p>
<p>Während wir also auf die Bahn warten, komme ich aus dem Staunen nicht mehr raus. Ich weiß gar nicht so recht, wo ich zuerst hinschauen soll. <strong>Haufenweise besondere Outfits</strong>, die ich in der Art noch nie zuvor gesehen habe: ein Kerl mit einem Korsett, der darin eine schmalere Taille hat, als so manches abgemagerte Topmodel auf Pro 7, oder ein Mädel mit einem mechanischen Sonnensystem als Kopfschmuck, bei dem sich die Planeten bewegen können. Mein lieber Mann! Schnell wird klar, Jogginghose und Adiletten wären definitiv fehl am Platz, hier steckt <strong>richtig Mühe und Arbeit</strong> hinter den Kostümen. Es gilt, sich schick zu machen!</p>
<blockquote><p>Nachdem mir der Reifrock einer Dame ins Gesicht gesprungen ist wie die Springschlangen aus einer gefakten Erdnussdose, kommen wir ins Gespräch.</p></blockquote>
<p>Ab in die Bahn in Richtung Agra-Gelände. Voll ist es, schwarz, lustig UND (zum Glück) klimatisiert. Nachdem mir der Reifrock einer Dame ins Gesicht gesprungen ist wie die Springschlangen aus einer gefaketen Erdnussdose, kommen wir ins Gespräch. Ich weiß nun, dass wir in der richtigen Bahn sind, und sogar, wo wir aussteigen müssen. Doch bevor wir aus der Bahn hüpfen, ertönt noch eine <strong>Durchsage vom Straßenbahnführer</strong>: „Ich verabschiede mich schon mal von euch. Viel Spaß euch allen, ein schönes Pfingstwochenende, tanzt viel, trinkt viel, schön, dass ihr da seid!“ Das kommt an, Applaus in der gesamten Bahn. Nun denn: Hinaus mit den schwarzen Horden, die allesamt zur Agra strömen.</p>
<h3>SAFTIGE GETRÄNKEPREISE, VIKTORIANISCHES PICKNICK</h3>
<p><strong>El Zecho</strong> ist noch nicht da, also stelle ich mich, zusammen mit meiner Liebsten, schon mal an, kämpfe mich durchs Gelände bis hin zum Presse-Haus und hole unsere Pässe. Und während wir auf <strong>El</strong> warten, haben wir genug Zeit, erstmal den <strong>Overload an Eindrücken</strong> zu verarbeiten und uns einen Überblick zu verschaffen. Das geht am besten bei einem kühlen Getränk vor dem Eingang des Agra-Geländes. Der Inhalt des Bechers muss jedoch genossen werden, denn mal <strong>abgesehen vom Bier-Preis</strong>, der für ein Festival recht normal erscheint, sind <strong>alle anderen Getränke für meinen Geschmack recht teuer</strong>. Aber gut.</p>
<blockquote><p>Hier sitzen jedes Jahr ca. 5.000 schwarze Besucher &#8230;</p></blockquote>
<p><strong>El Zecho</strong> trifft ein. Der arme Junge ist noch völlig geplättet, denn er und seine bessere Hälfte kommen direkt vom <strong>Viktorianischen Picknick</strong>&nbsp;aus dem <strong>Clara-Zetkin-Park</strong>. Hier sitzen jedes Jahr <strong>ca. 5.000 schwarze Besucher</strong>, teils in außergewöhnlich schicker Gewandung, in gemütlich-romantischer Atmosphäre beisammen und genießen die&nbsp;<strong>WGT</strong>-Eröffnung bei einem Sekt, oder zwei.</p>
<p>Nun denn, schauen wir mal aufs Agra-Gelände, denn so langsam knurren auch unsere Mägen. Die <strong>zahlreichen Fressbuden</strong> laden ein, sich überall mal durchzukosten, sodass am Ende jede(r) von uns etwas findet. Der Plan für heute soll sein: durch die Hallen des hiesigen Geländes schlendern und <strong>DEVILMENT</strong> schauen. <strong>DEVILMENT</strong> soll die einzige Band des Freitagabends bleiben, denn so viel Interessantes für den Metalhead spielt heute noch gar nicht. <strong>TANZWUT</strong> wären die Alternative, doch trotz der unterschiedlichen Anfangszeiten der Gigs schaffen wir die Mittelalter-Musikanten nicht, da wir das Agra-Gelände erst wieder verlassen müssten, um ins <strong>Heidnische Dorf</strong> zu gelangen.&nbsp;</p>
<h4>„Klappe, dir hört doch eh keiner zu!“</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18308 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0586.jpg" width="400" height="345" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0586.jpg 1136w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0586-300x259.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0586-1024x882.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0586-750x646.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Bevor das Konzert von <strong>DEVILMENT</strong>&nbsp;beginnt, schlendern wir noch etwas über den sogenannten „Catwalk“, der sich durchs gesamte Gelände zieht. Ich habe schon den Eindruck, dass hier manche Goths mit ihrem Outfit ein wenig <strong>Show-Laufen</strong> wollen, was nur verständlich ist, bei der Mühe, die sich manche mit diesem extra gemacht haben. Wollen wir doch mal schauen, was es in den Hallen so zu entdecken gibt.</p>
<p>Da hätten wir zum einen den <strong>Schwarzmarkt</strong>, aber ich rede hier nicht von irgendwelcher Hehlerware oder von Knarren und Koks, sondern von einer riesigen Messehalle voll mit allem, was das schwarze Herz begehren kann. Mäntel, Korsetts, Stiefel, Bondage- und SM-Kram, Kopfschmuck – <strong>vom edelsten Geschmeide bis zum postapokalyptischen Cyber-Outfit und der Peitsche</strong> gibt es hier einfach alles. Ich muss zugeben: als Junge vom Dorf bin ganz schön reizüberflutet, so am ersten Tag hier. Doch wir bekommen einen <strong>Pechkeks</strong> in die Hand gedrückt, der mich wieder ziemlich schmunzeln lässt – quasi ein schwarzer Glückskeks mit Sprüchen, wie: „Ebbe wird auf Ebbe folgen“ oder „Klappe, dir hört doch eh keiner zu“.</p>
<h3>DANI FILTH IN KREISCHLAUNE</h3>
<p>Nun wird es Zeit, sich in die Halle gegenüber zu bewegen, denn <strong>Dani Filth</strong> (<strong>CRADLE OF FILTH</strong>) hüpft auch bei <strong>DEVILMENT</strong> mit dem Mikro in der Hand über die Bühne. Als wir die Halle betreten, beginnt gerade die Show. Die einzigartigen Vocals und hohen Screams von <strong>Dani</strong> sind natürlich auch bei <strong>DEVILMENT</strong> sehr ausgeprägt vertreten, allerdings passt das Ganze meiner Meinung nach <strong>nur bedingt zu der Symphonic/Dark/Gothic Metal-Combo</strong>.</p>
<p>Allgemein kann ich sagen, dass der Gig mir schon ganz schön die Schuhe auszieht, weil hinter der Mucke schon ordentlich Druck ist, allerdings geben mir die Songs, bis auf die Stellen, an denen Keyboarderin <strong>Lauren Francis</strong> sich mit ihrem Klargesang bewaffnet, gar nichts. Auch der Stakkato-artige Gesang von <strong>Dani Filth</strong> nimmt der einen oder anderen Walze doch ganz schön den Groove. Die von ihm bekannten, <strong>hohen Schreie</strong> erklingen manchmal in Pausen und <strong>wirken wie Lückenfüller</strong>. Nicht unbedingt mein Geschmack, aber&nbsp;ein Abriss wars trotzdem. Und wenn ich mir das zappelige Publikum in der riesigen Halle so anschaue, bleibt außer Frage, dass es wohl trotzdem ein gewaltiger Auftakt für ein besonderes Festival ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-18310" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0593.jpg" alt="" width="891" height="664" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0593.jpg 891w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0593-300x224.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0593-750x559.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 891px) 100vw, 891px" /></p>
<p>Pfingstfreitag, der <strong>Tag der Reizüberflutung. </strong>Wir verabschieden uns von <strong>El Zecho</strong> und <strong>La Zecha</strong>, und irgendwie ziemlich fertig gehts ab in die Unterkunft. Noch ein Stück mit der Straßenbahn, noch ein Stück zu Fuß, noch eine Zigarette und ab ins Bett.</p>
<h3><b>TAG 2 – Samstag </b></h3>
<p>Nachdem wir unsere Kadaver aus der Bettwäsche geschält haben, gilt es, jene zu waschen. Ausgeschlafen und frisch gehen wir zum nahegelegenen Discounter, um Frühstück zu jagen. Essen und Plan schmieden, heißt die Devise. Schließlich wollen wir heute verschiedene Locations anfahren, also müssen wir Bahnverbindungen checken. Beim Zusammenbasteln des heutigen Unterhaltungsprogramms hilft uns die <strong>kostenlose &#8222;WGT-Guide&#8220;-App</strong>. Absolut empfehlenswert!</p>
<p>Auf dem Plan stehen heute folgende Acts: <strong>KLIMT1918</strong>, <strong>XANDRIA</strong>, <strong>VOGELFREY</strong>, <strong>IN THE WOODS</strong>, <strong>MYRKUR</strong>, <strong>SYLVAINE</strong>, <strong>ROTTING CHRIST</strong> und eventuell <strong>AMORPHIS</strong>.</p>
<blockquote><p>An diesem Punkt wird die Einzigartigkeit des Festivals definitiv zum Nachteil.</p></blockquote>
<p>Vorher wollen wir mal ins Heidnische Dorf gucken, uns einen Überblick verschaffen und einen Happen essen. Das klingt doch eigentlich ganz geil! Bis jetzt&#8230;</p>
<p>An diesem Punkt wird die <strong>Einzigartigkeit des Festivals definitiv zum Nachteil.</strong> Die zahlreichen verschiedenen Lokalitäten, an denen man <strong>WGT</strong>-Künstler bestaunen kann, bringen ebenso viele Überschneidungen mit sich, die es unmöglich machen, alle Bands, die man vorher markiert hat, überhaupt spielen zu sehen. Sehr schade, da doch besonders freitags erstaunlich wenig Interessantes für den Metalhead dabei war! Man kann es eben nicht jedem recht machen. Ich muss mich also entscheiden.</p>
<h3>DIE QUAL DER WAHL</h3>
<p>Heutiger Plan nach Abgleich aller Zeiten: 18:00 Uhr <strong>KLIMT1918</strong>, 21:00 Uhr <strong>SYLVAINE</strong>, beide im <strong>Alten Landratsamt</strong>. Zwischen beiden Gigs nochmal hin und her zu pendeln, hat&nbsp;wenig Sinn, also schauen wir uns zwischen beiden Bands noch <strong>NICOLE SABOUNÉ</strong> an, die mit <strong>Post-Punk, New Wave und Indie/Art Rock</strong> beschrieben wird. Im Anschluss an die drei Acts wird sich zeigen, ob wir es noch zu <strong>AMORPHIS</strong> schaffen.</p>
<p>Im&nbsp;Heidnischen Dorf angekommen, macht sich schnell <strong>Ernüchterung</strong> breit. Scheinbar hatten viele <strong>WGT</strong>-Besucher den gleichen Gedanken wie wir, denn die Schlange am Einlass ist geschätzte 150 Meter lang. Der Grund: <strong>Einlass-Stopp</strong>. Das Warten hat wenig Sinn, das wird sonst zu knapp. Also auf der Hacke kehrt und wieder ab in die Innenstadt.</p>
<h3>POST ROCK IM LANDRATSAMT</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-18312" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0684.jpg" width="400" height="497" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0684.jpg 579w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0684-241x300.jpg 241w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<p>Nach einer Stärkung fix ins Alte Landratsamt, das sich in Hauptbahnhofsnähe befindet. Hier treffen wir erneut auf <strong>El Zecho</strong> und seine Liebste.&nbsp; Schon vor dem Gig ist die Venue gut gefüllt, was sich spürbar auf die Luftfeuchtigkeit und Temperatur auswirkt. Gemächlich starten <strong>KLIMT1918</strong> mit ganz viel Hall und wenig Bewegung auf der Bühne. Das geht völlig in Ordnung, schließlich handelt es sich bei den Italienern um eine meist eher ruhigere <strong>Post-Rock-Kapelle</strong>. Anstatt ein Backdrop aufzuhängen, werden mithilfe eines Beamers <strong>kurze Filmsequenzen auf eine Leinwand projiziert</strong>.</p>
<p>Das Set besteht aus einer gesunden Mischung neuer und älterer Titel. Von <em>„Snow Of &#8217;85“</em> über <em>„Skygazer“</em>, bis hin zu <em>„Commandante“</em> werden von jedem Longplayer die Klassiker ausgepackt. Macht mega Spaß, dem Konzert beizuwohnen, weil<strong> KLIMT1918</strong> mit ihrer Musik meiner Meinung nach eine sehr positive Ausstrahlung haben. Der Saal ist mittlerweile noch voller, einige lassen sich auch gehen oder tanzen, wenn sie denn Platz finden. Mir ist es bei jeder Bewegung zu warm, also stelle ich mich, zusammen mit meiner Madame, regungslos in die Nähe des Ausgangs, wo man immer mal einen kühlen Windhauch spüren kann, und genieße das Konzert.</p>
<h3>FILMMUSIK UND STILEXPERIMENTE</h3>
<p>Als die Jungs ihren Gig beenden, verabschieden wir uns von den beiden <strong>Zechos</strong>, die sich auf den Weg zum <strong>Völkerschlachtdenkmal</strong> machen, wo im Anschluss ein <strong>Posaunenkonzert mit der Filmmusik</strong> von <em>&#8222;Der Herr der Ringe&#8220;</em>, <em>&#8222;Der Hobbit&#8220;</em> und <em>&#8222;Game of Thrones&#8220;</em> stattfindet. Während dort 20:00 Uhr ein zweiteiliges Set aus je 45 Minuten beginnt und den <strong>Zechos</strong> wohl unglaublich die Schlüppis nass macht, heißt es für uns: kurz verschnaufen, was zu trinken holen, vor der Tür mal ein Kippchen anstecken, dann gehts auch direkt weiter mit <strong>NICOLE SABOUNÉ</strong>.</p>
<p>Die Künstlerin war mir bis dato gar kein Begriff, stellt sich aber als ziemlich interessanter Act heraus. Jeder Song vermittelt eine andere Stimmung: mal düster-romantisch, mal energiegeladen, mal psychedelisch und in eine Art Trance versetzend. Ich habe weiter oben im Bericht aufgeführt, wie <strong>NICOLE SABOUNÉ</strong> genretechnisch einzuordnen ist – ich selbst wüsste&nbsp;spontan gar nicht, wie ich die Musik bestimmen würde. <strong>Interessant und kurzweilig</strong> auf jeden Fall, zumindest für all, die für Neues offen sind und nicht alles nur nach Schema F brauchen. Zwischendurch kommt mit <em>&#8222;Frozen&#8220;</em> ein <strong>Coversong von</strong> <strong>MADONNA</strong>, der noch langsamer und mystischer vorgetragen wird. Stark! So ist die Spielzeit recht schnell vorbei und ich kann gar nicht so recht ausdrücken, wie ich mich jetzt fühle, außer positiv überrascht und froh, nicht woanders hingefahren zu sein.</p>
<h3>DEN TRÄNEN NAH</h3>
<p>Mittlerweile bin ich ein wenig aufgeregt, <strong>SYLVAINE</strong> zum ersten Mal auf der Bühne zu sehen. Dieser Act ist definitiv eins meiner <strong>Highlights</strong> auf dem gesamten <strong>WGT</strong>. Ich feire beide bisher veröffentlichten Alben und freue mich wie ein Kuppi, das Ganze mal live zu erleben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-18314" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0885.jpg" alt="" width="1200" height="800" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0885.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0885-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0885-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0885-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0885-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
<p>Und meine Vorfreude wird durch die Begeisterung über den Auftritt noch weit übertroffen. Mastermind <strong>Kathrine Shepard</strong> beherrscht ihre Stimme so sagenhaft gut! <strong>Von zart über kraftvoll</strong> bis hin zu den <strong>teuflisch-derben Screams</strong> klingt alles mit dem <strong>postmetallisch-shoegazigen Instrumental</strong>&nbsp;perfekt zusammen. Spätestens beim Titel <em>„Earthbound“</em> wird die Hütte abgerissen. Dass es allerdings auch sehr besinnlich geht, wird im letzten Song<em>&#8222;Silent Chamber Noisey Heart“</em> deutlich, der ganz ohne Band vorgetragen wird. Nur <strong>Kathrine</strong> und ihre Gitarre. Der Titel geht unter die Haut und ihr selbst offensichtlich auch sehr nahe. Mit Tränen in den Augen bedankt sie sich sehr herzlich und warm, und verschwindet von der Bühne, bevor sie vielleicht in Tränen ausbricht. Sehr, sehr authentisch! Ein Wahnsinns-Gig, auf den ich mich schon lange gefreut hatte, und den es erstmal zu verdauen gilt.</p>
<h3>AMORPHIS IM KOHLRABIZIRKUS</h3>
<p>Für mich fühlt es sich richtig an, nach diesem Konzert nun keine weitere Band mehr anzuschauen, um die Stimmung des <strong>SYLVAINE</strong>-Gigs nicht zu zerstören. <strong>El Zecho</strong> begibt sich allerdings ungefähr jetzt zu <strong>AMORPHIS</strong> in den <strong>Kohlrabizirkus</strong>. Zum Konzert und zum weiteren Verlauf des Abends hat El folgendes zu berichten:</p>
<p>&#8222;<strong>AMORPHIS</strong> begeistern schon in den ersten Minuten des Gigs. Ein schönes, knackiges Schlagzeug, klare Gitarren und ein <strong>Tomi Joutsen</strong>, der <strong>richtig Bock auf Rock</strong> hat. Mit Klassikern wie <em>&#8222;House of Sleep&#8220;</em> bis hin zu neuen Songs wie <em>&#8222;Death of a King&#8220;</em> zieht die Band alle Register und auch die Halle wird zunehmend voller. Zwei Zugaben, dann ist die sehr kurzweilige Stunde des Konzertes auch schon wieder vorbei. Von der Security anschließend herausgefegt, stellt sich nun die Frage: Was machen wir mit dem angebrochenen Abend? &#8211; Wir fahren zum <strong>Neoromantikball&nbsp;</strong>ins <strong>Haus Leipzig</strong>. Bei einem Ball, bei dem <strong>Pagan, Dark- und Romantic Wave und Neofolk</strong> gespielt wird, lässt sich noch ein Absacker trinken. Allzu lange bleiben wir allerdings auch nicht, sondern machen uns auf den Heimweg.&#8220;</p>
<h3>FEUER UND FLAMME FÜRS HEIDNISCHE DORF</h3>
<p>Auch meine Freundin und ich beschließen, nun lediglich nochmal den Versuch zu starten, jetzt ins Heidnische Dorf zu fahren, wo unter anderem <strong>Don Promillo</strong> auf uns wartet.</p>
<blockquote><p>&#8230; indem er eine Rolle vorwärts durch einen brennenden Ring zeigen möchte.</p></blockquote>
<p>Dort angekommen, sind lediglich noch <strong>FLAMMEN IM ZWIELICHT</strong> zu bestaunen, die eine <strong>spannende Feuershow</strong> auf dem Tablett servieren. <strong>Don Promillo</strong> sorgt für gute Unterhaltung nebenbei, als er krampfhaft versucht, Teil der Feuershow zu werden, indem er eine Rolle vorwärts durch einen brennenden Ring zeigen möchte. Leider geht sein Plan nicht auf, aber zu lachen gibt es trotzdem viel. Nach der Feuershow ist nun langsam Feierabend für uns. Ab nach Hause, pennen.</p>
<h3><b>TAG 3 – Sonntag</b></h3>
<p>Guten Morgen, Sonntag! Oder sagen wir mal: Guten Tag – es ist schließlich schon fast Zeit fürs Mittagessen. Dann machen wir uns mal die Eumel frisch und gehen was zu leckern suchen. Und wohin flattern wir da? Dorthin, wo der gestrige Abend geendet hat – ins Heidnische Dorf. Vor allem deshalb, weil das Programm für mich heute wie folgt aussieht: <strong>YGGDRASIL</strong>, <strong>ODROERIR</strong>, <strong>ALCEST</strong>. Die beiden ersten Acts spielen eben genau dort, also los! Leider treten heute auch den ganzen Tag im <strong>Felsenkeller</strong> sowie im <strong>Kohlrabizirkus</strong> nur Hammer-Acts auf, wie <strong>KING DUDE</strong>, <strong>THE VISION BLEAK</strong>, <strong>ARCTURUS</strong> etc. ,also bin ich auch heute gezwungen, mich zu entscheiden. Erneut: sehr schade! Das frustriert ganz schön. Gerade frage ich mich ernsthaft, ob ich als Nicht-Gothic, der auf elektronische Mucke nicht so steht, nochmal herfahren würde. Die Ausbeute der Bands, die ich tatsächlich mitnehmen kann, ist einfach sehr gering, zumindest in diesem Jahr.</p>
<p>Im Heidnischen Dorf angekommen, treffen wir auch <strong>El Zecho</strong> und <strong>Don Promillo</strong>. Aber bevor der Spaß mit den beiden beginnen kann, ruft mein Unrumpf nach Fleisch.</p>
<h3>FLEISCHIGES LUNCH MIT TISCHMUSIK</h3>
<p>Während nun noch <strong>ANNWN</strong> ihre letzten Songs spielen, genieße ich (so gut es geht) den irgendwie fast noch rohen Fleischlappen, der, im Gegensatz zum mitgelieferten Brötchen, wenigstens überhaupt mal kurz den Grill gesehen hat, wenn auch nicht lang genug. Ich brauche noch ein Baumstrietzel zum „Nachspülen“, um mich glücklich und satt zu fühlen. <strong>ANNWN</strong> tragen dazu bei, dass ich mich mehr und mehr beruhige und nun gern ein Verdauungsschläfchen halten würde, was aber absolut nicht als negative Kritik zu verstehen ist. Im Gegenteil – es ist echt auch mal schön,<strong> zu ruhiger Live-Musik zu entspannen</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18309 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0588.jpg" width="600" height="410" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0588.jpg 991w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0588-300x205.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0588-750x512.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></p>
<p>Nach einigen ziemlich erheiternden Gesprächen betreten <strong>YGGDRASIL</strong> die Bühne, die ich im Jugendalter sehr gern gehört habe, allerdings noch nie live sehen konnte. Also bin ich gespannt. <em>„Verdgällning“</em> wird angestimmt und ich bin direkt ein bisschen angetan, irgendwie. <strong>Nostalgie</strong>! Wenn man das schon so nennen kann. Die Sonne steht tief und scheint von hinten durch die Bühnenrückwand, die aus schwarzem Stoff besteht. Die goldenen Sonnenstrahlen lassen die Band fast schon ein wenig in Anmut erstrahlen. Passt zur Musik! <i>„Kvällning över Trolska Landskap“</i> und diverse andere unaussprechliche Lieder fügen sich zu einem <strong>abwechslungsreichen und spannenden Set</strong> zusammen. Sound und Atmo sind gut abgestimmt.</p>
<h3>THÜRINGISCHE SKALDEN MIT K(N)OEPFCHEN</h3>
<p>Weiter gehts mit <strong>ODROERIR</strong>. Die Geschichtenerzähler aus Thüringen sorgen für eine Reise in längst vergangene Zeiten. Es ist wie immer ein Genuss, den Skalden zu lauschen.<em> „Zwergenschmiede“</em> und <em>„Des Thors Hammer Heimholung“</em> sind die Titel, die für mich am meisten herausstechen und Spaß machen. Eine Besonderheit gibt es noch zu erwähnen: <strong>Knoepfchen</strong> von <strong>WALDTRAENE</strong> kann sich nun zum festen Inventar von <strong>ODROERIR</strong> zählen und liefert am Mikro ordentlich ab. Fetzt!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-18311" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0595.jpg" alt="" width="1080" height="611" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0595.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0595-300x170.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0595-1024x579.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0595-750x424.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p>
<p>Schecke packen, und ab Richtung Volkspalast – <strong>ALCEST</strong> stehen auf dem Programm. Jippi! Für mich genau das richtige, um dem Sonntag zu beenden. Angekommen, bin ich erstmal ziemlich geflasht von der Location. Wir befinden uns in einer relativ großen <strong>Kuppelhalle</strong>, alles sieht recht edel aus und der<strong> natürliche Raumhall</strong> hier ist mega. Das könnte verdammt gut werden!</p>
<h3>EIN MONSTERMÄßIGER GIG</h3>
<p>Die Halle ist komplett voll, hier und da sehe ich sogar ein paar bekannte Gesichter. Und los, Intro ab! <strong>ALCEST</strong> haben Bock, das ist sehr stark spürbar. Hier geht gerade ebenso viel positive Energie wie Hall und Druck durch die Kuppelhalle! Und ich muss sagen, dass das <strong>der wohl beste ALCEST-Gig ist, den ich bisher gesehen habe</strong>, und die waren alle geil! Aber das hier sprengt jeglichen Rahmen. Das Set ist perfekt für mich. Als hätte ich die Setlist geschrieben. Mal abgesehen davon, dass vom <em>„Souvenirs &#8230;“</em>-Album kein Song gespielt wird, kommt <strong>ein Highlight nach dem anderen</strong>,wie „<em>Percées de lumière“</em> oder<em> „</em><em>Oiseaux</em><em> de proie“. </em>Was mich aber ganz besonders freut, ist, dass auch der 2. Teil von <em>&#8222;Écailles de Lune“</em> gespielt wird, der nicht sonderlich oft live zu erleben ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-18327" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0655.jpg" width="500" height="481" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0655.jpg 1247w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0655-300x289.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0655-1024x985.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_0655-750x722.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Der Gig schließt mit <em>„Délivrance“</em>, dem wahrscheinlich perfektesten Song, ein Set zu beenden. Gerade dieser Track ist wie ein Tempel für mich, der mich komplett erdet und herunterfährt. Ich bin so platt! Immer wieder ein Erlebnis, die Franzosen zu erleben. Noch eine kurze Verdauungszigarette, um überhaupt wieder einigermaßen klarzukommen, und dann ab nach Hause, um diesen <strong>monstermäßigen Gig</strong> zu verdauen. Jeweils samstags und sonntags einen Gig zum Abschluss zu erleben, der mich komplett fertig macht und umhaut, ist einfach unfassbar gut.</p>
<h3><b>TAG 4 – Montag</b></h3>
<p>Endspurt! Ihr Kreaturen der Nacht, kommt noch ein letztes Mal aus euren Gruften und feiert, was das Zeug hält! <strong>El Zecho</strong> ist heute Morgen leider schon wieder auf dem Weg in die Heimat, doch da das <strong>WGT</strong>-Ticket nicht nur die Konzerte der ganzen gebuchten Künstler bereithält, sondern man mit dem Bändchen unter anderem <strong>auch Museen, Ausstellungen etc. besuchen kann</strong>, entscheiden Madame und ich uns kurzentschlossen dazu, die <strong>„Runde Ecke“</strong> zu besuchen. Dieses Gebäude war früher der Sitz der Bezirksleitung der Staatssicherheit und ist heute ein <strong>STASI-Museum</strong>, das ein paar Einblicke in den Überwachungsapparat der DDR bietet. Viele „Werkzeuge“ sind dort ausgestellt und wir können dort ziemlich viele abgefahrene und skurrile Fakten über die Arbeitsweisen etc. erfahren.</p>
<h3>&#8222;OH, DA SPIELT GERADE MEINE BAND&#8230;&#8220;</h3>
<p>Schnell noch ein Eis auf die Hand und ab in den Felsenkeller, wo 16:30 Uhr <strong>THRUDVANGAR</strong> die Bühne umkrempeln wollen. Gegen 16:00 Uhr sind wir da, und als ich am Merch-Stand von <strong>THRUDVANGAR</strong> kurz mal reinwinken möchte, komme ich mit <strong>Raschi</strong>, dem Gitarristen, ins Gespräch, als plötzlich das Intro beginnt und er mit Erschrecken feststellt, dass der Gig beginnt. Ein kurzes: „Flo, kannst du kurz hier bleiben?“ von ihm, bevor er über Tisch und Bänke springt, um schnell auf die Bühne zu kommen. Tja, da stehe ich nun mit dem ganzen Merch von <strong>THRUDVANGAR</strong>, habe keine Ahnung von Tuten und Blasen und schmeiße scheinbar zusammen mit&nbsp;<strong>Mäuschen</strong>&nbsp;ab sofort den Laden. Darüber muss ich erstmal ziemlich lachen, und genieße den Gig der Köthener Jungs nun eben von der Seite aus. Klassiker wie<em> „Thornesthing“</em>, <em>„Zwei Raben“</em> und <em>„Jul“</em> machen gut Stimmung in der circa halb gefüllten Halle. An dieser Stelle liebe Grüße an die Jungs aus der Heimat! Hier und da höre ich immer mal, dass es wohl ganz schön laut sei, ich kann mich allerdings vom Merchandise-Stand aus nicht beschweren. Ein guter Gig, soweit ich das während des Merch-Verkaufs beurteilen kann.</p>
<h3>VOM KONZERTSAAL ZUR #YOLO-PARTY</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18315 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_1029.jpg" width="450" height="331" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_1029.jpg 743w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/DSC_1029-300x220.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<p>Fix die Kasse übergeben und kurz absprechen, bevor wir uns auf den Weg ins <strong>Schauspielhaus</strong> machen. Dort spielen gleich <strong>LES FRAGMENTS DE LA NUIT</strong>, ein kleines Orchester, bestehend aus <strong>Streichern und Klavier</strong>, die <strong>düster-romantische Musik</strong> &#8211; unter anderem für Filme &#8211;&nbsp; schreiben. Als wir das Schauspielhaus betreten, wird schnell klar: Das hier ist wohl <strong>eine der edleren Locations</strong>, in denen man sich zu benehmen hat. Contenance! Wir sitzen auf dem obersten Rang, es ist komplett dunkel, nur die Bühne ist leicht beleuchtet. Wie die Klänge der Combo durch den Saal hallen, ist gigantisch. Die Titel, die gespielt werden, verzaubern scheinbar nicht nur mich, denn das Publikum spendet tosenden Applaus nach jedem Stück. Wow, echt schön, auch mal Musik zu hören, die nicht mit elektrischen Gitarren gemacht wird. Astrein!</p>
<p>Und ab gehts, wieder zurück in den Felsenkeller. <strong>FINSTERFORST</strong> sind dran! Für uns leider der letzte Act des Abends und des gesamten Festivals. Im Anschluss spielen noch <strong>EQUILIBRIUM</strong>, allerdings für uns leider etwas spät, denn Dienstag klingelt der Wecker wieder viel zu früh.</p>
<p>Wieder sind wir nicht ganz zu Beginn da, die Halle ist voll, die Party schon in vollem Gange. Ein paar flotte Ansagen von Frontman <strong>Olli</strong> und eine Walze nach der anderen sorgen für einen verdammt kurzweiligen Gig. Die <strong>FINSTERFÖRSTER</strong> sind voll in ihrem Element und fühlen sich scheinbar pudelwohl auf der Bühne. Mit Songs wie <em>„Nichts als Asche“</em>, <em>„YOLO“</em> und <em>„Mach dich frei“</em> wird die Hütte richtig abgerissen. Fettes Brett, das muss ich echt sagen! Fein gemacht!</p>
<h3>ZEIT, BILANZ ZU ZIEHEN!</h3>
<p>Na gut, das reicht für heute! Heimwärts kutschen! Einerseits freue ich mich, andererseits war das Wochenende unverhältnismäßig schnell vorbei, zumindest vom Gefühl her. Das liegt unter anderem an folgenden Gründen:</p>
<blockquote><p>Also steckt das dicke Portemonnaie ein!</p></blockquote>
<p>Das <strong>WGT</strong> ist <strong>kein typisches Festival zum Abschalten</strong>, auf dem ich auch mal mit seinen Kumpels auf dem Zeltplatz abhängen kann. Sicher, man kann auch auf dem Agra-Gelände zelten, aber durch das <strong>ständige Hin- und Herfahren</strong> vergeht so viel Zeit, dass ich eh schon etliche Gigs nicht&nbsp;besuchen kann. Das macht das Ganze für mich sehr unentspannt. Und es ärgert mich als Metalhead ehrlich gesagt, dass man für einen <strong>Ticketpreis im dreistelligen Bereich</strong> nicht ansatzweise das sehen kann, was man sich so vornimmt, bevor die Running Order veröffentlicht wird. Dazu kommt, dass man natürlich den ganzen Tag darauf angewiesen ist, dort <strong>irgendwo Getränke zu kaufen</strong>, da man ja ständig die Location wechselt, sich immer auf abgesperrtem WGT-Gelände bewegt, und es sich daher schwierig gestaltet, Eigenes mitnehmen kann. Also steckt das dicke Portemonnaie ein!</p>
<p>Auf vielen Festivals habe ich bisher Umbaupausen genutzt, um auf dem Zeltplatz eben mal einen Schluck zu trinken&nbsp;oder zu essen etc. Das ist auf dem <strong>WGT</strong> in dem Maß einfach nicht möglich. <strong>Ungefähr so viel Zeit, wie man auch in den Konzerthallen verbringt, verbringt man auch auf Fußwegen und in Straßenbahnen.</strong> Das ist für meinen Geschmack einfach zu viel des Guten. Das soll allerdings niemand so auffassen, dass ich meine, das Festival sei kacke. Um Gottes Willen, das ist es nicht, im Gegenteil! Die <strong>Struktur des Festivals ist einzigartig</strong>, das ist ganz klar. Und wenn ich ein Goth wäre, und mich auch für vieles andere im Line-Up begeistern könnte, würde ich vielleicht nicht unbedingt so viel durch Leipzig fahren müssen, weil vor meiner Nase immer auch etwas spielen würde, das mich interessiert. Und ich bin sehr dankbar für die Erfahrung, am <strong>WGT</strong> teilzunehmen zu können. Ich bin einfach nur kein Fan von so langen Wegen auf Festivals, und vor allem nicht von so zahlreichen Überschneidungen. Mein Lieblingsfestival wird es deshalb eben nicht. Ich kann trotzdem jedem empfehlen, <strong>es einmal auszuprobieren</strong>.</p>
<h3>MEIN POSITIVES SCHLUSSWORT ZUM WAVE-GOTIK-TREFFEN 2017</h3>
<p>Hinzufügen möchte ich noch: Meine Hochachtung an die Veranstalter und das gesamte Team! Ich habe selten ein so <strong>ordentlich organisiertes Festival</strong> erlebt wie dieses. Es gab, dort wo ich war, <strong>NIE Zeitverzug</strong>, es war überall <strong>aufgeräumt</strong>, <strong>ordentlich</strong> und die Lage war <strong>entspannt</strong>, und das bei sage und schreibe ca. 50 Locations, die zum Festival an sich gehören. Meinen höchsten Respekt dafür!</p>
<blockquote><p>Irgendwie sollte ein Festival meiner Meinung nach auch Urlaub sein.</p></blockquote>
<p>Auch die Gigs, die ich gesehen habe, waren alle in irgendeiner Weise besonders. Entweder waren es Bands, die ich noch nie, oder bisher sehr selten gesehen habe, und/oder die Venue war eine sehr besondere und/oder die Band hat einfach zu 110% abgeliefert, oder, oder, oder.</p>
<p>Von daher muss ich sagen, dass ich das <strong>WGT</strong>&nbsp;definitiv als <strong>positive Erfahrung</strong> im Kopf behalte. Mir ist es allerdings einfach unangenehm, wenn ich ständig auf die Uhr schauen muss, weil die Bahn fährt, die mich dann zum nächsten Gig bringt, zu dem ich vielleicht noch rennen muss, weil die Zwischenzeit zu knapp ist. Irgendwie sollte <strong>ein Festival meiner Meinung nach auch Urlaub</strong> sein. Zumindest für den Kopf. Und dieses Gefühl geht bei dem Organisationsaufwand auf dem <strong>WGT</strong> einfach flöten.</p>
<p>Trotzdem: Vielen Dank für die vielen neuen Erfahrungen, die ich sammeln konnte! Vielleicht bis zum nächsten Mal!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/du-musst-dich-entscheiden-wave-gotik-treffen-2017/">Du musst dich entscheiden! &#8211; Wave-Gotik-Treffen 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Wie war das denn nun mit der Maultrommel? &#8211; Im Interview mit FERNDAL</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 May 2017 12:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FERNDAL &#8211; eine Band, die Black Metal spielt, aber gerade einmal vor ein paar Monaten auf der Bildfläche erschienen ist. Und zwar nicht einfach so, sondern direkt mit einem Deal bei der Einheit Produktionen-Familie. Bereits im Review zum Debüt-Album bin ich auf ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wie-war-das-denn-nun-mit-der-maultrommel-im-interview-mit-ferndal/">Wie war das denn nun mit der Maultrommel? &#8211; Im Interview mit FERNDAL</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FERNDAL</strong> &#8211; eine Band, die Black Metal spielt, aber gerade einmal vor ein paar Monaten auf der Bildfläche erschienen ist. Und zwar nicht einfach so, sondern direkt mit einem Deal bei der Einheit Produktionen-Familie. Bereits im Review zum Debüt-Album bin ich auf diverse Besonderheiten eingegangen, wie z.B. der hörbare Einfluss klassischer Musik. Wie kamen die kreativen Köpfe hinter der Band auf die Idee, Klassik und Black Metal zu verbinden? Und vor allem: Wie war das denn nun mit der Maultrommel? Ich habe die Herren und die Dame der Schöpfung ein wenig ausgefragt.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>:</i> Vielen Dank, dass ihr mir die Möglichkeit gebt, euch mit ein paar Fragen zu löchern. Ihr seid noch eine sehr junge Band und habt am 21. April diesen Jahres erst euer Debüt-Album <strong>„Ferndal“</strong> über Einheit Produktionen veröffentlicht. Da ihr erst frisch auf der Black Metal-Bildfläche erschienen seid, und euch sicher noch nicht jeder kennt, stellt euch doch als erstes Mal vor und verratet mir, wer welche Rolle in der Band spielt.</h4>
<p><strong>Lestaya</strong>: Cellistin, <strong>Sethras</strong> und <strong>Abarus</strong>: Gitarristen, <strong>Alboin</strong>: Schlagzeuger, <strong>Sorathiel</strong>: Sänger und Bassist.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Wie habt ihr euch in dieser Konstellation denn zusammengefunden?</h4>
<p><strong>Sorathiel</strong>: Das war sicher Schicksal. Ich hatte schon länger mit <strong>Lestaya</strong> zusammen die Idee, in einer Band Metal und Klassik zu verbinden. Wir hatten damals schon diverse Konzepte, die aber nicht richtig konkret geworden sind. Auch mit <strong>Sethras</strong> kam immer mal wieder die Idee auf, was gemeinsam in einer Band zu machen. 2015 kam ihm die denkwürdige Erkenntnis, dass wir bald zu alt würden, um die Sache langsam und unambitioniert anzugehen. Deshalb schrieben wir direkt ein paar Songs und machten uns auf die Suche nach einem Drummer. <strong>Alboin</strong> war zu der Zeit auf der Suche nach einer Band, in der er sich am Schlagzeug austoben konnte und stieß dabei auf <strong>Lestaya</strong>. Zur gleichen Zeit habe ich <strong>Alboin</strong>s Frau kennengelernt, der irgendwann aufgegangen ist, dass ich von der schlagzeuglosen Band bin, in die ihr Mann überlegt einzusteigen. <strong>Abarus</strong> scheint bei <strong> EïS </strong>dann auch nicht ausgelastet gewesen zu sein und schon hatten wir einen zweiten Gitarristen …</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16753" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL.jpg" alt="" height="730" width="1095" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL.jpg 1095w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1095px) 100vw, 1095px" />
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Wie seid ihr auf die Idee gekommen, im Black Metal ein Cello, das ja ein klassisches Instrument ist, als Melodie-Instrument gekonnt in den Vordergrund zu stellen?</h4>
<p><strong>Lestaya</strong>: Ich kann nun einmal Cello spielen… Nein, im Ernst: Ich habe vor vielen Jahren schon mal was mit einem Black Metal-Projekt zu tun gehabt, und habe in der Zwischenzeit immer mal wieder Lust gehabt, diese Musik zu machen. Es kam nur nie dazu, bis wir eben&nbsp;<strong>FERNDAL</strong> aufgezogen haben.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Alboin, Abarus, ihr seid auch bei EïS fest eingebunden, was hat euch dazu bewogen, bei FERNDAL mitzuwirken. Wie lässt sich beides miteinander vereinbaren? Werden manchmal Parallelen gezogen zwischen beiden Projekten? Bzw. wird zwischen beiden Black Metal-Projekten verglichen, oder wird beides sauber voneinander getrennt betrachtet?</h4>
<p><strong>Alboin</strong>: Ich hatte tatsächlich einfach mal wieder Lust, Schlagzeug zu spielen. Das habe ich vor vielen Jahren schon bei<strong> INARBORAT</strong> und auch bei <strong>FUNERAL PROCESSION</strong> versucht, dann aber jahrelang nichts mehr in der Richtung unternommen. Mir tut es außerdem echt gut, nicht die Verantwortung für den kreativen Teil übernehmen zu müssen, wie ich das bei <strong>EïS</strong> tue, sondern im Grunde „nur spielen“ zu können.</p>
<blockquote><p>&#8230; das ist schwer ganz zu trennen.</p></blockquote>
<p>Die beiden Bands ganz klar zu trennen, ist nicht so leicht. Wir proben in demselben Raum, wir trinken dasselbe Bier, wir sind untereinander befreundet, wir spielen Gigs zusammen… das ist schwer ganz zu trennen. Aber solange ich nicht irgendwann am Drumkit anfange, <em>„Mann aus Stein“</em> zu singen, komme ich zurecht.</p>
<p><strong>Sorathiel</strong>: Er meint „das GLEICHE Bier“! – wäre sonst doch etwas komisch! Für uns sind die beiden Bands organisatorisch und musikalisch vollkommen getrennt. Aber natürlich vergleichen das die Leute oft. Wir haben da schon alles gehört auf der Bandbreite von „Nebenprojekt, das sich musikalisch zu wenig abgrenzt“ bis „decken ein ganz anderes Genre ab“. Die Vergleiche kommen natürlich automatisch, wenn man von einer neuen Band hört, bei der zwei <strong>EïS</strong>-Mitglieder spielen, aber für keinen von uns ist <strong>FERNDAL</strong> ein „Nebenprojekt“ und die Ähnlichkeit der Musik so unterschiedlich wahrgenommen wird, finde ich ein interessantes Phänomen.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong>: </em>Wer ist überhaupt verantwortlich für das Basteln der Riffs? Und wie entsteht ein Song bei euch? Gibt es da ein Mastermind, oder bringt jeder seinen Baustein in den Song mit ein?</h4>
<p><strong>Lestaya</strong>: <strong>Sorathiel</strong> und ich kommen mit im Prinzip fertigen Songs in die Probe. <strong>Alboin</strong> ist dann dafür verantwortlich, das Konzept anzuzweifeln und über den Haufen zu werfen (finde ich ja zum Heulen, dass ich jetzt wieder der Meckerkopp sein soll! Gefällt mir nicht! &#8211; Anm. d. <strong>Alboins</strong>). Auf einigen Dingen beharren wir dann, andere werden geändert – das betrifft meist vor allem die Drums und den Ablauf. Da sind wir auch wirklich offen. Das in <em>&#8222;Ungelebtes Leben&#8220;</em> beispielsweise der ruhige Mittelpart eingebaut wurde, ist <strong>Alboins</strong> Idee gewesen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17577 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Lady-Metal-Ferndal.jpg" height="450" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Lady-Metal-Ferndal.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Lady-Metal-Ferndal-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Hier und da habe ich beim Hören eurer Platte den Eindruck gewonnen, man könne die Gitarrenspuren mit Streichinstrumenten spielen und hätte ein sehr klassisches Stück. Damit will ich sagen, dass sich der Klassik-Einfluss meiner Meinung nach nicht nur durch das Cello abzeichnet, sondern auch auf den Gitarren hörbar ist. Ist das Absicht, oder passiert das einfach so? Liegt das möglicher Weise an euren Einflüssen und der Musik, die ihr selbst hört?</h4>
<p><strong>Lestaya:</strong> Dein Eindruck ist richtig! Das liegt daran, dass <strong>Sorathiel</strong> und ich klassische Musiker sind, das ist einfach die Denkweise. Ich arbeite fast immer mit barocken Stimmführungen, eigentlich automatisch – berufsbedingt, das ist das, was ich den ganzen Tag mache und höre. Ich denke, es ist sogar hörbar, dass <strong>Sorathiel</strong>, der ursprünglich Flötist ist, eine andere Kompositionsweise hat, als ich als Cellistin, weil die Funktion der beiden Instrumente im klassischen Bereich eine sehr andere ist. Es ist also beides – Absicht, weil wir wissen, dass es so ist, wir könnten es aber wohl auch kaum verhindern. Und ja, wir hören auch viel Klassik, und das deutlich länger als Black Metal.</p>
<blockquote><p>&#8230; und die Texte ergeben nur im Zusammenhang mit der Musik einen Sinn.</p></blockquote>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Neben dem hörbaren klassischen Einfluss hört man auch an verschiedenen Stellen einen gewissen paganen Einfluss raus, auch durch die klar gesungenen Passagen. Welche Dinge thematisiert ihr denn in euren Lyrics? Finden sich dort auch Themen aus dem Pagan Metal-Bereich? Oder was habt ihr euch zum Thema des Albums gemacht? Wer schreibt die Texte?</h4>
<p><strong>Sorathiel:</strong> Ich nenne das lieber einen folkloristischen Einfluss, weil Heidentum in unserer Musik eigentlich keine Rolle spielt. Wir komponieren meistens um eine Melodie herum, die einen klassischen oder folkloristischen Stil hat – oder beides; das lässt sich ja nicht immer trennen. Ganz am Anfang der Band lag der Schwerpunkt noch viel stärker auf diesen Melodien. Das hat sich dann mit <strong>Alboin</strong> und <strong>Abarus</strong> etwas geändert, aber einige markante Stellen in den Songs sind davon noch übrig.<br />
Unsere Texte wollen etwas vom Menschen zeigen, dass man im Alltag nicht wahrnimmt. Solche inneren Dinge kann man schwer abstrakt beschreiben und das will auch keiner hören. Deshalb malen wir Bilder, die zu den inneren Zuständen passen. In zwei der Songs sind das Bilder, die den Menschen in Beziehung zur Natur stellen. Sowas kommt auch oft im Pagan-Metal vor, aber ich glaube, mit anderer Zielrichtung. Ich persönlich benutze vor allem die Musik als Sprache und die Texte ergeben nur im Zusammenhang mit der Musik einen Sinn. Das mag bei <strong>Lestaya</strong> anders sein …</p>
<p><strong>Lestaya:</strong> Themen aus dem Pagan Metal Bereich – eigentlich gar nicht. Allerdings ist das Setting von <em>&#8222;In die Freiheit&#8220;</em> schon ziemlich stereotyp, aber um diese Dinge, die da so pagan klingen, ging es mir gar nicht. Das ist nur zufällig da gelandet, der eigentliche Inhalt in dem Text hätte auch in irgendeinem anderen Setting stattfinden können, da geht es um das Durchlaufen verschiedener Stadien im Bewusstsein des Sterbens. Dass es so pagan klingt, hat womöglich damit zu tun, dass ich den Text in Island geschrieben habe, da habe ich eben entschieden, den Inhalt in diesen Zusammenhang zu bringen. Was übrigens auch etwas mit dem Anfangsriff zu tun hat, das ist sehr bildlich.</p>
<blockquote><p>&#8230; ich bin aber nicht in der Lage, diese synthetischen Klänge abzuhören, weil sie zu klinisch sauber sind, &#8230;</p></blockquote>
<h4><em><strong>Flo</strong><i>:</i> </em>Mir ist zu Ohren gekommen, dass ihr keinerlei synthetische Sounds auf dem Album verbaut habt, sondern jedes Instrument, das man hört (Orgel, Cello, …) echt eingespielt wurde. Warum habt ihr darauf besonderen Wert gelegt, euch eben nicht diverser Synthie-Sounds zu bedienen? Und vor allem: Wie nimmt man denn am besten eine Orgel auf?</h4>
<p><strong>Lestaya:</strong> Ich tue mich schwer mit synthetischen Klängen. Das hat was mit dem Klang, aber auch mit der Intonation zu tun. Es gibt ein paar Klänge, die zu der jeweiligen Musik sehr gut passen, bei <strong>WINDIR</strong> zum Beispiel – das könnte man kaum durch Instrumente ersetzen, weil es keine Instrumente gibt, die so klingen. Ursprünglich hatten wir als Coverversion an <em>„Todeswalzer“</em> statt an <em>„Arntor“</em> gedacht, ich bin aber nicht in der Lage, diese synthetischen Klänge abzuhören, weil sie zu klinisch sauber sind, da ist nichts Organisches dran. Das ist wahrscheinlich eine Art Streicher-Fetisch: Wenn wir einen Ton greifen, tun wir das im Zusammenhang mit der Tonart, in der wir spielen, dadurch gewinnt der Klang einfach mehr Farben und auch ggf. mehr Reibungen. Man kann bewusst mit der Intonation spielen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16754 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Ferndal-Ferndal-300x300.jpg" height="300" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Ferndal-Ferndal-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Ferndal-Ferndal-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Ferndal-Ferndal-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Ferndal-Ferndal.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p>Zu den Orgelaufnahmen: eingespielt hat die Orgel meine Mutter. Dafür, dass wir in der Kirche aufnehmen durften, musste sie im Gegenzug einen ganzen katholischen Gottesdienst orgeln, da steckt also wirklich große Opferbereitschaft hinter. Der Hall ist natürlich ein Problem, der war zwar gewollt, aber hinterher Hall rausnehmen geht eben nicht, also haben wir versucht, so trocken wie möglich aufzunehmen. Zur Mikrophonierung – das hat ein Tontechniker gemacht, da kann ich nicht viel zu sagen. Aber es war verdammt kalt, wir hatten 8 Grad bei den Aufnahmen! Das war ein echtes Problem. Dann werden die Finger kalt und funktionieren nicht mehr gut, und dadurch gerät man unter Zeitdruck.</p>
<p><strong>Sorathiel:</strong> Eine Herausforderung war auch das Aufnehmen der Maultrommel, die …</p>
<p><strong>Lestaya:</strong> Schhht!</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Es ist ja nicht gerade üblich, dass eine Band schon ihr Debüt über ein Label veröffentlichen kann. Ihr jedoch habt euer erstes Album bereits in der <strong>EINHEIT PRODUKTIONEN</strong>-Familie unterbringen können. Wie kam es dazu?</h4>
<p><strong>Sorathiel:</strong> Wir haben <strong>Olaf</strong> (den Chef von <strong>EINHEIT PRODUKTIONEN</strong>) auf dem <strong>DARKTROLL FESTIVAL 2016</strong> kennen gelernt und auf unsere Musik angesprochen. Zu dem Zeitpunkt steckte das noch in den Kinderschuhen, aber er war immerhin so neugierig, dass er die Sache erstmal verfolgt hat. Einheit bringt ja nicht nur Pagan Metal heraus, sondern auch Black Metal, der die ganz traditionellen Pfade etwas verlässt. Und mit unserer Musik passten wir ganz gut dort hinein. Mit der recht schnellen Entstehung des ersten Albums hat sich dann eine Zusammenarbeit ergeben und dieses Jahr spielen wir selbst auf dem <strong>DARKTROLL</strong>.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Ihr habt das letzte Wort – was wollt ihr euren Hörern, unseren Lesern und den ganzen Menschen da draußen noch erzählen bzw. mit auf den Weg geben?</h4>
<p><strong>Alboin:</strong> Trinkt mehr Bier, wenn ihr Beethoven hört!</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Eine Frage habe ich noch: Wie war das denn nun mit der Maultrommel?<i><br />
</i></h4>
<p><strong>Lestaya:</strong> Maultrommel? Welche Maultrommel?</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Ich danke euch vielmals für eure Zeit und eure Offenheit, wünsche euch weiterhin gutes Gelingen, ein paar geile Gigs, und man sieht sich aufm <a href="https://silence-magazin.de/bornstedter-burgbeben-vorbericht-darktroll-festival-2017/"><strong>DARKTROLL FESTIVAL</strong></a></h4>
<p><a href="http://ferndal.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/ferndal.official/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wie-war-das-denn-nun-mit-der-maultrommel-im-interview-mit-ferndal/">Wie war das denn nun mit der Maultrommel? &#8211; Im Interview mit FERNDAL</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Wie viel Abwechslung verträgt &#8217;ne Band? &#8211; 1476 mal mehr, als du denkst!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2017 13:30:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>1476 &#8211; Our Season Draws Near Label: Prophecy Productions Dauer: 56:36 min Veröffentlichungsdatum: 31.03.2017 1476 – das Duo war mir bis dato kein Begriff, obwohl die hier besprochene Platte bereits das Album Numero 4 ist. Da ich aber eh ein kleines Faible ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wie-viel-abwechslung-vertraegt-ne-band-1476-mal-mehr-als-du-denkst/">Wie viel Abwechslung verträgt &#8217;ne Band? &#8211; 1476 mal mehr, als du denkst!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>1476</strong> &#8211; Our Season Draws Near<br />
Label: Prophecy Productions<br />
Dauer: 56:36 min<br />
Veröffentlichungsdatum: 31.03.2017</p>
<p><strong>1476</strong> – das Duo war mir bis dato kein Begriff, obwohl die hier besprochene Platte bereits das Album Numero 4 ist. Da ich aber eh ein kleines Faible für die Sachen aus dem Hause Prophecy habe, und <strong>1476</strong> vor recht kurzer Zeit in die Prophecy-Familie aufgenommen wurden, bin ich natürlich neugierig. Das einzige, was ich vorher schon über das Duo aus Salem, Massachusetts wusste, war, dass es sich wohl hierbei eher um Rock mit diversen Einflüssen, unter anderem aus dem Punk und Metal, handelt. Na dann, bringen wir die Membranen der Speaker mal zum Tanzen.</p>
<p>Vielleicht kann ich es doch nicht ganz tanzen nennen&#8230; noch nicht. Das Album startet mit nostalgischen, wehmütigen Klängen. <em>„Our Silver Age“</em> schimpft sich der erste Track. Viel Trara gibts nicht. Eine klassische Gitarre und Gesang bereiten mich auf ein scheinbar Neofolk-artiges Album vor. Schließlich stoßen nun doch noch Schlagzeug und E-Gitarren dazu, verstärken aber die Schwere und Tragik der ersten Klänge. Doch nix rockiges?</p>
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<p>Bäm! Hä? Wo bin ich denn jetzt? Hab ich aus Versehen den Ordner am mp3-Player gewechselt? Nein, habe ich nicht! Nach dieser Überraschung kann ich mir ein verwundertes Grinsen nicht verkneifen, denn <em>„Ettins“</em>, der zweite Song der Scheibe, schließt sich mit <strong>punkig-thrashigen Tönen</strong> an, die zum Zappeln einladen. Es wird in der Mitte des Titels kurzzeitig still, minimalistisch und akustisch und schafft somit die Verbindung zur geschaffenen Stimmung des ersten Tracks. Ein erneuter Energieschub lässt nicht lange auf sich warten. Und obwohl das Tempo und die Spieltechnik der Instrumente eher an diverse Punk- und Thrash-Sachen erinnern, klingen <strong>1476</strong> hier kein bisschen nach – ich nenne es mal &#8211; „Straße“, sondern schaffen ihre eigenen<strong> atmosphärisch-nostalgischen Vibes</strong>, ohne dabei in Selbstmitleid zu zerfließen und im Tempo einzuschlafen. So etwas habe ich zuvor noch nirgends gehört.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-16943" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/0009411690_10-1024x681.jpg" height="333" width="500" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/0009411690_10-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/0009411690_10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/0009411690_10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/0009411690_10-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/0009411690_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p><em>„Winter of Winds“</em> klingt ebenfalls erstaunlich frisch und doch an mancher Stelle eher schwermütig. Das wird nicht zuletzt daran liegen, dass einige Gitarrenpassagen zum Teil an seichten Black&#8217;n&#8217;Roll erinnern, während sie im nächsten Moment wieder sehr sanft mit dem klaren Gesang harmonieren, der, wie ich finde, stark die durchs Instrumental erzeugte Stimmung unterstützt.</p>
<p><em>„Solitude (Exterior)“</em> ist ein sehr gefühlvolles Stück, das sich vorerst akustischer Instrumente bedient. Da passt es sehr gut, dass auch die Stimme an Energie zurücksteckt und stattdessen recht hauchig und beruhigend eingesetzt wird. Einige Teile des Liedes schaffen ähnlich große Klangräume, wie man es beispielsweise aus dem Post-Rock kennt. Und dann, urplötzlich, kommt es zu einer kurzen Steigerung, die in einem Blastbeat gipfelt, der zusammen mit den Gitarren wie ein Befreiungsschlag klingt. Super geil!</p>
<p>Ein weiterer Song, der für mich wieder komplett anders klingt, und doch irgendwie ohne Kompromisse zur bisherigen Stimmung des Albums passt, ist der, der auf den Namen <em>„Sorgen (Sunwheels)“</em> hört. Tragend, akustisch, neofolkig. Gitarre und Stimme sind sehr präsent, wenn auch sehr entspannend. Im Hintergrund hört man viel Hall, und als das Schifferklavier hinzustößt, bekomme ich ganz schön Erpelpelle. Das Stück erinnert mich an Neofolk-Größen wie beispielsweise <strong>FORSETI</strong>. Stark!</p>
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<p>Auch <em>„Winter of Winds“</em> bringt &#8211; trotz seines eher Stakkato-artigen Aufbaus, ebenso wie die bisherigen Songs &#8211; eine gewisse Schwere und Dramatik mit. Hier schwingt eben mal nicht großflächig und an einem Stück der Sound durch die Räumlichkeiten, sondern es werden eher abgehackte, kurze Anschläge betont, und trotzdem bleibt die Atmosphäre bestehen, an die man sich im Laufe des Albums gewöhnt hat. Faszinierend, wie <strong>1476</strong> das schaffen!</p>
<p>Das Album schließt mit dem längsten Titel, namens <em>„Our Ice Age“</em>, auch wieder einem akustischen Song, bei dem ich bei aller Tragik das erste Mal so richtig das Gefühl empfinde, dass sich die melancholisch-traurige Atmosphäre das erste Mal aufklärt und zu einer Art Klang der Befreiung und Erleichterung wird. Das funktioniert durch mehrstimmige Gesänge Chor-&#8222;Aaahhhs&#8220; sehr gut, die irgendwie das Gefühl von Bestätigung vermitteln. Bei aller vorangegangenen Dramatik ein sehr schöner Ausklang.</p>
<h4>Wie sie das schaffen, ist mir ein Rätsel</h4>
<p>Ich bin verblüfft, wie harmonisch und doch abwechslungsreich das Duo klingt. Geboten wird hier echt alles von Neofolk und Dark Ambient bis hin zu punkig-thrashigem Rock und Post-Metal-Allüren, unterstützt von einem Schlagzeug, das von sanft bis zerstörerisch alles kennt und ebenso viel Abwechslung bietet wie die Vocals. Die Vocals könnten hier und da für meinen Geschmack etwas weniger Energie vertragen, die schreien mir ab und an zu sehr. Das ist aber bei Leibe nicht in jedem Song der Fall.</p>
<p>Das Erstaunliche dabei ist, dass jedes Lied nach<strong> 1476</strong> klingt, die ihre erzeugte Mood über die gesamten 10 Titel aufrecht erhalten können, obwohl die Songs an sich so unterschiedlich sind. Wie sie das schaffen, ist mir ein Rätsel. Ich habe allerdings das Gefühl, dass es zumindest zum Teil daran liegt, dass sich Akkordverläufe auf der Klampfe nur sehr selten in etwas Positives auflösen. Wie auch immer &#8211; ein wahnsinnig interessantes Werk, das ich mit nichts vergeichen kann, weil es dafür zu eigenständig ist.</p>
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