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	<title>Lukas, Autor auf Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Lukas, Autor auf Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Saisonstart am Hölzernen See: Frostfeuernächte 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2018 09:52:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dass es mittlerweile kein echtes „Saisonende“ mehr gibt, ist ja weitestgehend bekannt. Wo die Festivals wie Pilze aus dem Boden schießen, und genau das ist in der deutschen Metalszene der Fall, lassen sich auch zahlreiche Indoor- und Winter-Festivals verorten. Da ist es ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/saisonstart-am-hoelzernen-see-frostfeuernaechte-2018/">Saisonstart am Hölzernen See: Frostfeuernächte 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass es mittlerweile kein echtes „Saisonende“ mehr gibt, ist ja weitestgehend bekannt. Wo die Festivals wie Pilze aus dem Boden schießen, und genau das ist in der deutschen Metalszene der Fall, lassen sich auch zahlreiche Indoor- und Winter-Festivals verorten. Da ist es sinnvoll, den Cut einfach mit Beginn des neuen Jahres zu setzen. Darum konnte ich bei meinem ersten Festival des Jahres Mitte Februar vollmundig verkünden: Saisonstart!</p>
<p>Was letztes Jahr noch unter Minusgraden stattfand, konnte dieses Jahr von vereinzelten Sonnenstunden bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt profitieren. Wir präsentieren: Die <strong>Frostfeuernächte 2018</strong>!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;">Irgendwo im Niemandsland …</h3>
<p>… da befindet sich das <strong>KiEZ Hölzerner See</strong>, in dem der ganze Spaß unter der Schirmherrschaft von <strong>Felix Kramer</strong> einmal mehr stattfindet. Gegen 14 Uhr nun komme ich mit meinem Kollegen <strong>Jonas</strong> im Schlepptau an. Da die erste Band erst 15.40 Uhr zu spielen beginnt, bleibt also noch genügend Zeit, die Zimmer zu beziehen. Bereits aus dem letzten Jahr kenne ich den Jugendherbergen-Flair, der in den mit Doppel- und Einzelbetten ausgestatteten Zimmern mit äußerst dünnen Wänden in der Luft liegt. Wie habe ich mich darauf gefreut! Anschließend setzen wir uns eine Runde an den See und genießen das für die Jahreszeit wirklich angenehme Wetter, ehe wir uns in den Konzertraum begeben – den Mittelpunkt der Veranstaltung, denn was wäre ein Festival ohne Musik!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25908" aria-describedby="caption-attachment-25908" style="width: 215px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-25908" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Waldgeflüster-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Waldgeflüster-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Waldgeflüster-769x1024.jpg 769w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Waldgeflüster-750x999.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Waldgeflüster.jpg 901w" sizes="(max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25908" class="wp-caption-text"><strong>WALDGEFLÜSTER</strong></figcaption></figure>
<p>[Jonas] Die musikalische Einleitung übernehmen <strong>HIS MASTERS DESCENT</strong> mit ihrer lockeren Form des Groove Metal. Mich langweilt die Kombination mit Thrash Metal bereits nach kurzer Zeit. Denn die Gruppe scheint nicht zu verstehen, wann ein Groove seine Arbeit getan hat und klopfen fröhlich weiter. Auch der Klargesang mutet schief an, und wenn dann mal interessante Melodien auftauchen, verschwinden diese hinter dem Schlagzeug.<em>&nbsp;<br />
</em>Wie sich im Nachhinein rausstellen sollte, war dies der letzte Auftritt der Band …</p>
<p>[Lukas] Etwas besser zu gefallen wissen <strong>HAMARSHEIMT</strong>, die insbesondere aufgrund der Gitarren an <strong>AMON AMARTH</strong> erinnern. Dabei bewegt sich die Musik zumeist in einem recht langsamen Tempo. Und der von den Vorbildern bekannte Stil des „feiernden Wikingers“ kommt zwischen abgebildeten Thorshämmern und Aktivitäten wie Trichtersaufen mit Met-Hörnern dennoch problemlos rüber. Alles in allem ein solider Auftritt einer Band-Kopie, die aus der Masse wenig herausragt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25905" aria-describedby="caption-attachment-25905" style="width: 171px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-25905" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Asenblut-181x300.jpg" alt="" width="181" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Asenblut-181x300.jpg 181w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Asenblut-618x1024.jpg 618w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Asenblut.jpg 724w" sizes="(max-width: 181px) 100vw, 181px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25905" class="wp-caption-text"><strong>ASENBLUT</strong></figcaption></figure>
<p>[Jonas] Es folgt eine spontane Änderung in der Running Order. <strong>XICUTION</strong> haben sich vorgedrängelt, weil <strong>FULL ASSAULT</strong> im Stau stehen &#8211; danke A24! Der mich sehnlichst erwartende, stumpfe Death Metal wird von einem quirligen Intro<em> (</em><strong>THE COLLAPSE </strong><strong>HEARTS CLUB</strong> &#8211;<em> &#8222;Easy Street&#8220;) </em>aus &#8222;The Walking Dead&#8220; begleitet. Ernüchternderweise erinnern sowohl das Kunstblut in ihren Gesichtern, als auch der Abwechslungsreichtum der Musik an <strong>DEBAUCHERY</strong><em>. </em>Ich gähne und ergötze mich wenigstens an den herrlichen Pig Squeals. Die klingen ziemlich abartig und sind genau mein Fall, ganz im Gegensatz zu den ewigen Breaks.</p>
<p>Endlich kommt der Punkt der Erlösung: <strong>FULL ASSAULT</strong> haben sich durch die LKWs zu uns durchmanövriert.&nbsp;Die Schweriner &#8211; Grüße an die Verwandtschaft im grauen MV! &#8211; überzeugen auf ganzer Linie, fetziges Riffing, ein brachiales Tempo und ein paar (zum Teil verhauene) Soli werden zum Besten gegeben. Coriger Thrash, wie ihn <strong>TRIVIUM</strong> eigentlich machen sollten. Besonders cool ist das in die Setlist geschmuggelte <strong>JUDAS PRIEST</strong>-Cover<em>. &#8222;Nightcrawler&#8220; </em>kommt im modernen Gewand einfach nur großartig rüber. Auch wenn ich mich nicht gerade über ihre merkwürdigen Alben-Artworks freue, liefern <strong>FULL ASSAULT</strong><em>&nbsp;</em>mir jedes Mal aufs Neue tausende Kaufgründe.</p>
<p>[Lukas] Hat hier jemand „Kaufgründe“ gesagt? Wenn die jemand liefert, dann ganz sicher auch&nbsp;<strong>WALDGEFLÜSTER</strong>. Wer sagt, dass deutschsprachige Musik nicht gut sein kann, der irrt. Die Münchener Band beweist das Gegenteil und liefert sehr atmosphärischen Black Metal, der mich von Minute 1 an mitzureißen weiß. Insbesondere die langsameren Titel sind äußerst stimmig und können mich für sich vereinnahmen, ob nun <em>„Weltenwanderer“</em> oder <em>„Ruinenfelder“</em>. In meinen Augen der stärkste Auftritt des Abends, zusammen mit den zuvor von meinem Kollegen hochgelobten <strong>FULL ASSAULT</strong>, die sich auf einem ebenso hohen Niveau bewegten.</p>
<p>[Jonas] Wenn ihr denkt, Cross-Promo ist essentiell, gefällt euch bestimmt &#8222;Ich will dass ihr mit uns headbangt und dass ihr euch diesen Song auf YouTube anschaut.&#8220; &#8211; pure Romantik von Sänger <strong>Tetzel</strong>.<em><br />
</em>Scherz beiseite, <strong>ASENBLUT</strong><em> z</em>iehen heute die meisten Leute mit ihrer Musik vor die Bühne. Mit viel Spielfreude übernimmt die Halbgottschmiede sogar Extrawürste in die Setlist &#8211; <em>&#8222;Die Nibelungenmär&#8220;</em> gibt es nur für den Veranstalter<strong> Felix</strong>. Anfangs finde ich auch großen Gefallen an den Riffs, bis alles ineinander verschwimmt. Selbst live bleiben die Herren für mich wohl eine Schulterzuck-Band, die 45 Minuten sind für mich eindeutig zu viel des Guten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25906" aria-describedby="caption-attachment-25906" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-25906" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ereb-Altor.jpg" alt="" width="800" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ereb-Altor.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ereb-Altor-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ereb-Altor-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ereb-Altor-750x1125.jpg 750w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25906" class="wp-caption-text"><strong>EREB ALTOR</strong></figcaption></figure>
<h3>Wenn es Mitternacht erst richtig losgeht &#8230;</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25904" aria-describedby="caption-attachment-25904" style="width: 150px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25904" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Apocalypse-Orchestr-160x300.jpg" alt="" width="160" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Apocalypse-Orchestr-160x300.jpg 160w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Apocalypse-Orchestr-547x1024.jpg 547w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Apocalypse-Orchestr.jpg 641w" sizes="auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25904" class="wp-caption-text"><strong>APOCALYPSE ORCHESTRA</strong></figcaption></figure>
<p>[Lukas] Mit etwas Verspätung stürzen sich <strong>APOCALYPSE ORCHESTRA</strong> in ihr ebenfalls 45-minütiges Set, denn die <strong>Frostfeuernächte</strong> setzen auf gleiche Spielzeit für alle Bands. Leider hat die Gruppe immer wieder mit Tonproblemen zu kämpfen, ob nun mit einer zu geringen Lautstärke des Clean-Sängers oder einem kaum wahrnehmbaren Dudelsack. Leider ist der Ton nicht das einzige Problem der Band. Das Gemisch aus Doom und Folk Metal hebt sich charakteristisch von den bisherigen Bands ab und wirkt dadurch umso interessanter. Allerdings hat die Musik &#8211;&nbsp; so langsam und schwer &#8211; auch eine recht einschläfernde Wirkung, schließlich zieht sich der Auftritt bis kurz nach 0 Uhr. Vielleicht einfach eine unpassende Zeit für eine Band dieses Kalibers.</p>
<p>Dumm nur, dass sich die nachfolgenden <strong>EREB ALTOR</strong> in ähnlich gemächlichen Gefilden bewegen wie die Vorgänger. Hier wird Doom gepaart mit Pagan- und Viking- Metal. Die Songs sind abwechslungsreicher als die der Vorgänger, doch auch hier wage ich zu behaupten: dies ist nicht die ideale Uhrzeit für alles, was in irgendeiner Art und Weise mit Doom zu tun hat, und noch viel weniger sollte ein Headliner um eine Uhrzeit spielen, der schon zahlreiche Schnapsleichen zum Opfer gefallen sind. Qualitativ ein nicht zu beanstandender Auftritt, dessen Wirkung aber unter den ungünstigen Umständen leidet.</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Vergiss den Hall nicht, ich kann nicht singen.&#8220;</strong></p></blockquote>
<p>[Jonas] Na, schon eingepennt? Für alle <strong>CLITCOMMANDER</strong><em>&#8211;</em>Hater, die keine Frühstücksband brauchen, kommt jetzt eine Late Night-Offensive aus Cottbus. <strong>EXHATE</strong>s Black Metal ist nicht zu stumpf und um diese Uhrzeit (2 Uhr) wie ein erfrischender Eimer Wasser.&nbsp;Äußerst emotional und übertüncht von schmerzerfüllten Schreien füllt die Präsenz des Quartetts den gesamten Raum. Da möchte ich das sichere Ende des Auftritts gar nicht mehr erleben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Süße Kätzchen und Schrumpfnudeln</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25913" aria-describedby="caption-attachment-25913" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25913" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Clitcommander-300x254.jpg" alt="" width="300" height="254" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Clitcommander-300x254.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Clitcommander-1024x867.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Clitcommander-750x635.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Clitcommander.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25913" class="wp-caption-text">Frühstücksband <strong>CLITCOMMANDER</strong>, hier im Bild: <strong>El Zecho</strong>!</figcaption></figure>
<p>[Lukas] Was, schon wieder aufstehen? So ne Scheiße. Wer gestern bis zur letzten Band vor der Bühne stand und zu den letzten Tapferen gehörte (so meine Formulierung, mein Kollege bezeichnete dies auch stilvoll als <strong>„Resteficken“</strong>), sollte eigentlich bis mittags ausschlafen. Ist aber nicht drinkowski, Babydoll! Es gibt Menschen, die wollen 9 Uhr morgens pünktlich frühstücken, und für die hat sich der Veranstalter etwas ganz besonderes einfallen lassen. Frühstücksband <strong>CLITCOMMANDER</strong> bieten eine… nun ja, besondere Art des Entertainments. Nach dem Doppel-Intro <em>„Take on Me“</em> von <strong>A-HA</strong> und <em>„Hier fliegt heut die Kuh“</em> von Superstar <strong>ACHIM MENTZEL</strong> sollte jedem klar sein, mit welcher Art von Gruppe er es hier zu tun hat. Hochphilosophischer Grind’n’Roll mit tiefsinnigen Stücken wie <em>„Hey, Was, Ja, Süße Kätzchen“</em> oder <em>„Man findet keine Freunde mit Salat“</em>. Genau das Richtige, um früh morgens zu schmunzeln und wach zu werden. Oder angewidert davonzulaufen, je nachdem.</p>
<p>Zwischen diesem Auftritt und dem nächsten um 12.40 Uhr bleibt Zeit für eine großzügige Pause sowie das diesjährige Anbaden, bei dem sich eine handvoll Irrer mit maximal zusammengeschrumpelten primären Geschlechtsteilen und harten Nippeln in den mit einer dünnen Eisschicht bedeckten See stürzt. Mehr davon seht ihr in unserem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=vUiQaen585c">Videobericht</a>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25915" aria-describedby="caption-attachment-25915" style="width: 1190px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-25915" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Anbaden.jpg" alt="" width="1200" height="820" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Anbaden.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Anbaden-300x205.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Anbaden-1024x700.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Anbaden-750x513.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25915" class="wp-caption-text">Der Preis für die Teilnahme an der Tortur &#8211; eine stilvolle Holzmedaille mit Frostfeuernächte-Schriftzug. Wenn sich die Schmerzen dafür nicht gelohnt haben&#8230;</figcaption></figure>
<h3>Schweißtreibende Bühneneinlagen und platter Humor</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25917" aria-describedby="caption-attachment-25917" style="width: 185px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25917" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Chaos-And-Confusion-195x300.jpg" alt="" width="195" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Chaos-And-Confusion-195x300.jpg 195w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Chaos-And-Confusion-666x1024.jpg 666w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Chaos-And-Confusion-750x1154.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Chaos-And-Confusion.jpg 780w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25917" class="wp-caption-text"><strong>CHAOS AND CONFUSION</strong></figcaption></figure>
<p>In selbigem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=vUiQaen585c">Videobericht</a> werdet ihr immer wieder Ausschnitte aus unserem höchst aufschlussreichen Gespräch mit Veranstalter <strong>Felix</strong> sehen. Dieses findet während des Auftritts von <strong>CHAOS AND CONFUSION</strong> statt, sodass wir von diesem leider nicht viel mitbekommen. Um es mit Jonas‘ Worten auszudrücken: „Die wenigen zu uns durchdringenden Schallwellen waren jedoch nicht schlecht.“</p>
<p>[Jonas] Unauthentisch und unsicher bewegt sich die Band mit dem grässlichsten Namen des Festivals. Morbiskru&#8230; The Morgroktuhlu&#8230; Ach, dieses Gimmick verdient eigentlich keine Erwähnung, schaut doch bei akutem Masochismus in die Running Order. Zwar haben sie interessante Songkonzepte wie<em> &#8222;Moving to Sodom&#8220; </em>in petto, die Ansagen vor den Liedern töten allerdings jede Chance auf Immersion ab. Falls ihr nicht lustig seid, versucht es bitte nicht krampfhaft.</p>
<p>Scheiße, ist das leer hier &#8211; gibts draußen Freibier oder drinnen Deathcore?&nbsp;<br />
Zu den Favoriten der Zielgruppe gehören <strong>PRINCIPLES OF MERGER</strong> keinesfalls. Dennoch gibt es interessante Momente zu entdecken: ein fröhliches Riff hier oder ein plötzlicher Breakdown da. Zum Glück füllt sich der Raum nach einer Weile. Während der ausgedehnten Hampelmann-Einlage auf der Bühne schwitzt der Sänger ordentlich aus. Immer mit der Sorge um den sehr aktiven jungen Mann im Hinterkopf fällt mir nur ein großes Manko auf: Ich assoziiere die ab und zu auftauchenden schnellen &#8222;Rap Sreams&#8220; sofort mit <strong>ATTILA</strong>. Aber niemand kommt an <strong>Fronz</strong> in dieser Technik heran. Besonders nicht in einer so jungen Band.</p>
<p>[Lukas] <strong>PARASITE</strong> bezeichnen ihren Stil selbst als Melodic Death / Death Metal. Für meinen Geschmack lassen sich aber allenfalls leichte melodische Einschläge verorten. Insgesamt wirkt das, was hier geboten wird, doch sehr schwer und dröge. Es dauert nicht lange, bis mich der Auftritt langweilt. Man bekommt einfach nichts Hervorstechendes geboten, über das zu berichten sich lohnen würde.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25919" aria-describedby="caption-attachment-25919" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25919 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Tormentor-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Tormentor-300x212.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Tormentor-1024x724.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Tormentor-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Tormentor-750x530.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Tormentor-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Tormentor.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25919" class="wp-caption-text"><strong>TORMENTOR</strong></figcaption></figure>
<p>[Jonas]<strong> TORMENTOR</strong> machen einfach nur Thrash mit solider Gitarrenarbeit. Leider stechen sie nicht aus der Masse hervor und der Gesang ist enttäuschend. Jedoch kann ich endlich mit Sicherheit bestätigen, dass die Thrash-Krone des Festivals an <strong>FULL ASSAULT</strong> geht. Da helfen auch die herrlichen Riffs aus dem gemeinsamen Song mit dem <strong>PARASITE</strong>-Sänger nicht.</p>
<p>[Lukas] Etwa zur Halbzeit der Auftritte, um 19.40 Uhr, wird draußen eine kleine Feuershow von der Gruppe <strong>Glutzauber</strong> angeboten. Schon gestern fand zu einer ähnlichen Zeit dieselbe Show statt. Während das Ende der gestrigen Show allerdings in den nächsten Auftritt hineinragte, bleibt heute aufgrund der kurzfristigen Absage von <strong>THRUDVANGAR</strong> Zeit für eine kleine Pause im Anschluss an die Feuershow. Diese bietet eine schöne Abwechslung zum Konzertgeschehen, von einem echten „Hingucker“ kann man allerdings nicht wirklich reden. Gern würde ich sagen „noch nicht“, doch die Gruppe scheint schon mehrere Jahre existent zu sein, sodass es für die Performance keinen Welpenschutz mehr gibt. Viele Handgriffe wirken unsicher und vermitteln den Eindruck, als würden sich die Artisten eher vor dem Feuer fürchten. Der wenig abgebrühte Ausruf „Ohhhh, warum beschlägt denn das?!?“ während eines Kunststückes mit Feuerschutzmaske tut sein übriges zum Gesamteindruck… Ganz nett, aber auch ganz schön laienhaft. Zurück zu den Bands!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25921" aria-describedby="caption-attachment-25921" style="width: 832px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-25921" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ctulhu.jpg" alt="" width="842" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ctulhu.jpg 842w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ctulhu-211x300.jpg 211w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ctulhu-719x1024.jpg 719w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ctulhu-750x1069.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 842px) 100vw, 842px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25921" class="wp-caption-text"><strong>CTULU</strong></figcaption></figure>
<p><strong>Final Five: Von CTULU bis BLUTECK</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25923" aria-describedby="caption-attachment-25923" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25923" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Cruadalach-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Cruadalach-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Cruadalach-1024x679.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Cruadalach-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Cruadalach-750x498.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Cruadalach.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25923" class="wp-caption-text"><strong>CRUADALACH</strong></figcaption></figure>
<p>[Jonas] Jetzt kommt der Abend erst richtig in Fahrt: Die Lovecraft-Lover von <strong>CTULU</strong> versüßen mir die Nacht. Die Schwarzmetaller erzeugen mit ihrem Tempo eine großartige Atmosphäre. Genau für solche Auftritte lobe ich mir die einheitliche Set-Länge. Dadurch kann ich mein hektisches Kopfnicken weiter ausufern lassen.&nbsp;Ehrlich gesagt habe ich nicht erwartet, so unterhalten zu werden!</p>
<p>[Lukas] Und auch ich finde mein Festival-Highlight in puncto „Entertainment“. Die Folkcore-Kombo <strong>CRUADALACH</strong> aus Tschechien wartet mit reichlich Geigen- und Flöten-Power auf. Die Musik ist stets heiter und sorgt im Saal für eine ausgelassene Stimmung und viel Bewegung. Eine witzige und offenkundig sehr tanzbare Mischung, die vor allem live wunderbar funktioniert.</p>
<p>Da kommt eine Truppe wie <strong>OBSCURITY</strong> gleich viel bösartiger rüber. Aber das ist auch gut so, Abwechslung ist was Feines! Harter Pagan und Viking Metal in deutscher Sprache. Neben neuen Nummern wie <em>„Streitmacht Bergisch Land“</em> oder meinem heiß geliebten <em>„793“</em> hat die Band selbstverständlich auch ein paar alte Nummern dabei. Ein Auftritt in gewohnt hoher Qualität mit ordentlich Druck, der – wie sollte es auch anders sein – natürlich in das zeitlose <em>„Bergischer Hammer“</em> gipfelt. Ein würdiger Headliner-Auftritt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25925" aria-describedby="caption-attachment-25925" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25925 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Obscurity-1024x687.jpg" alt="" width="1024" height="687" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Obscurity-1024x687.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Obscurity-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Obscurity-750x503.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Obscurity.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25925" class="wp-caption-text"><strong>OBSCURITY</strong></figcaption></figure>
<p>Nach fast 12 Stunden Programm hätte es damit auch gern gut sein dürfen. Da <strong>Felix</strong> es aber gut mit den Zuschauern meint, gibt es nun noch zwei Bands obendrauf. <strong>ISTAPP</strong> sind aus dem fernen Schweden angereist, um hier ihren „True Blekingsk Black Metal“ darzubieten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25927" aria-describedby="caption-attachment-25927" style="width: 198px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25927" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Istapp-208x300.jpg" alt="" width="208" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Istapp-208x300.jpg 208w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Istapp-711x1024.jpg 711w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Istapp-750x1080.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Istapp.jpg 833w" sizes="auto, (max-width: 208px) 100vw, 208px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25927" class="wp-caption-text">ISTAPP</figcaption></figure>
<p>In der Praxis bedeutet das dann irgendwas zwischen Melodic Black und Pagan Metal. Der Auftritt ist nochmal eine Ecke härter als jener der vorangegangenen Headliner und wirkt alles in allem ziemlich rund. Im Raum wird es während des Gigs allmählich leerer, was mich aber in Anbetracht der Uhrzeit kaum verwundert.</p>
<p>[Jonas] Resteficken ist zu <strong>BLUTECK</strong> angesagt. Wer kann noch stehen? Wer hat noch die Hose an? Die total stimmige Bühnendeko regt sogar einen blankziehenden Flitzer an &#8211; nämlich den Sänger von The Morbusgrotuk&#8230; ja, wie auch immer &#8211;&nbsp; Black Metal-Bundesliga pur. Der okkulten Grundstimmung sei Dank, spielt hier ein großartiger musikalischer Abschluss für dieses tolle Festival. Desto später es am Abend wird, desto brutaler werden die Bands.<br />
Denn dieser Sound ist so brachial, dass die Bezeichnung <strong>&#8222;fies&#8220;</strong> schon nicht mehr ausreicht. Fies ist nur, wenn jemand morgens um halb acht nach 1 1/2 Stunden Schlaf alle aus den Betten holt, nicht wahr, <strong>Sascha</strong>? Das hier ist viel eher bösartig und abgrundtief gemein bis nackig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Fazit: Vorfreude auf das kleine Jubiläum!</h3>
<p>Nach den dritten <strong>Frostfeuernächten</strong> schien das endgültige Aus zu drohen, umso schöner ist es, dass dieses Jahr schon nach wenigen Tagen die gute Nachricht kam: Die <strong>FFN</strong> feiern 2019 ihre fünfte Auflage! Und, was soll ich sagen, wir freuen uns darauf. Obgleich an einigen Schrauben sicherlich noch etwas gedreht werden kann (bessere Kommunikation in Hinblick auf Programm und Programmänderungen, Headliner-Auftritte nicht erst in der tiefsten Nacht), so hat die Veranstaltung doch ihren ganz eigenen Charme und bietet viel für wenig Geld. Gute Preise bei Essen und Trinken, ein umfangreiches Merchandise-Angebot und eine entspannte Atmosphäre machen das Festival zu einem schönen Kurzurlaub im Winter. Dass es dieses Jahr keine Motto-Tage gab (anders als im letzten Jahr), halte ich für einen enormen Fortschritt und obgleich das Festival nicht gerade in meinen musikalischen Wohlfühlbereich fällt, finde ich doch immer wieder einige Perlen im Billing.</p>
<p>Bleibt die Mischung ähnlich wie in diesem Jahr, steht für mich jedenfalls eines fest: <strong>Meine Festivalsaison 2019 beginnt mit den Frostfeuernächten!</strong></p>
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		<title>15 Jahre Götterdämmerung: Vorbericht Ragnarök Festival 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2018 10:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Tante Frieda und Onkel Hartmut aus Lichtenfels bei ihrem wöchentlichen Einkauf am Samstagmorgen plötzlich von unzähligen schwarz gekleideten, langhaarigen, bärtigen und äußerst zuvorkommenden Gestalten umgeben sind, kann das nur eines bedeuten – das Wochenende nach Ostern ist gekommen, und mit ihm ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Tante <strong>Frieda</strong> und Onkel <strong>Hartmut</strong> aus Lichtenfels bei ihrem wöchentlichen Einkauf am Samstagmorgen plötzlich von unzähligen schwarz gekleideten, langhaarigen, bärtigen und äußerst zuvorkommenden Gestalten umgeben sind, kann das nur eines bedeuten – das Wochenende nach Ostern ist gekommen, und mit ihm das <strong>Ragnarök Festival 2018</strong>!</p>
<h3 style="text-align: center;">Die Institution</h3>
<p>Am 6. und 7. April 2018 wird sich die <strong>Stadthalle Lichtenfels</strong> einmal mehr zur Heimstätte des Pagan, Folk und Black Metal verwandeln. In diesem Jahr feiert die Festival-Instanz ihre 15. Auflage &#8211; yeah, Jubiläum! Das Team um Veranstalter <strong>Ivo</strong> hat sich selbstverständlich nicht lumpen lassen und ein spannendes Billing zusammengestellt. Dem Schwerpunkt der Veranstaltung entsprechend, stehen <strong>EQUILIBRIUM&nbsp;</strong>(mit einem speziellen&nbsp;&#8222;Sagas&#8220;-Set!) und <strong>ENSLAVED</strong> ganz oben auf der Liste, gefolgt von weiteren bekannten Formationen wie <strong>BATUSHKA</strong>, <strong>ALESTORM</strong> und <strong>EINHERJER</strong>, <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> und <strong>WOLFCHANT</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/Yom8nNqmxvQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Daneben wurde mit <strong>DARK TRANQUILLITY</strong>, wie schon im letzten Jahr, eine echte Größe aus dem Melodic-Death-Metal für das Endzeit-Festival gewonnen (2017 waren noch <strong>INSOMNIUM</strong> am Start). <strong>ENISUM</strong> und <strong>SAOR</strong> ergänzen die Black-Metal-Sparte um eine besonders atmosphärische Note. Für weitere Abwechslung sorgen Acts wie <strong>LEAVES‘ EYES</strong>, <strong>DAWN OF DISEASE</strong> und außerdem <strong>KILLING SPREE</strong>, die schon bei der Erstauflage des Festivals spielen durften. Insgesamt zählt das Line-Up über 25 Bands.</p>
<p>Die letzten Bestätigungen sowie die Running Order werden diese Woche bekanntgegeben. Tickets für die Veranstaltung sowie Camping oder Schlafhalle (sowohl klassisches Camping im Freien als auch behütetes Nächtigen in einer wohlig warmen Turnhalle sind möglich) könnt ihr <a href="http://shop2.ragnaroek-festival.com/">HIER</a> erwerben. <strong><em>SILENCE</em></strong> ist auch dieses Jahr wieder mit einem eigenen Autogrammstand vor Ort, um euch mit den auftretenden Stars in Kontakt zu bringen. Vielleicht drehen wir sogar ein kleines Video für euch, wer weiß&#8230; Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn ihr noch mehr über das <strong>Ragnarök Festival</strong> erfahren wollt, schaut euch gern auf der <a href="http://www.ragnaroek-festival.com/">Website</a> oder auf <a href="https://www.facebook.com/ragnaroekfestival/">Facebook</a> um.</p>
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		<title>VICTORIUS &#8211; Fürchte den Laserzahntiger!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2018 10:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[dinosaur warfare]]></category>
		<category><![CDATA[legend of the power saurus]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[massacre records]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[victorius]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich habe ich nicht viel für EPs übrig. Was mancher als appetitlichen Happen auf dem Weg zum nächsten Hauptgericht namens LP sieht, empfinde ich eher als halbe Sache und notdürftiges Vertrösten, weil es noch so lange bis zum nächsten Album dauert. Das ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/victorius-fuerchte-den-laserzahntiger/">VICTORIUS &#8211; Fürchte den Laserzahntiger!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>VICTORIUS </strong>– „Dinosaur Warfare – Legend Of The Power Saurus“</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 26.01.2018<br />
<strong>Dauer:</strong> 21:10 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Massacre Records<br />
<strong>Stil:</strong> Power Metal</div></div></div>
<p>Eigentlich habe ich nicht viel für EPs übrig. Was mancher als appetitlichen Happen auf dem Weg zum nächsten Hauptgericht namens LP sieht, empfinde ich eher als halbe Sache und notdürftiges Vertrösten, weil es noch so lange bis zum nächsten Album dauert.</p>
<p>Das neue Werk von <strong>VICTORIUS</strong> ist die erste Ausnahme seit vielen Jahren. Grund dafür ist das abgefahrene Thema: „Dinosaur Warfare – Legend Of The Power Saurus“. In grellem Pink leuchtet schon das Cover, geziert mit Laser verschießenden Säbelzahntigern und kanonenbepackten Raptoren. Und dieses Thema wird tatsächlich über zwanzig Minuten durchgezogen! Die EP erzählt die Geschichte der heiligen Dinosaurierkriege, des Kampfes der mutigen High-Tech-Saurier im Kampf gegen die Alieninvasion.</p>
<p>Fast schon romantisch wird die Transformation zum <em>„Lazertooth Tiger“</em> beschrieben, kämpferisch tönt <em>„Legend Of The Power Saurus“</em>, und gefährlich, ja gar dramatisch wird geschildert, was die Gefährlichkeit des <em>„Razorblade Raptor“</em> ausmacht. Quasi eine Art erzählerisches SciFi-Dino-Lexikon in musikalischem Gewand.</p>
<p>Das Tempo wird zwischen schreddernden Gitarren und ballerndem Schlagzeug stets hochgehalten. Der typische <strong>VICTORIUS</strong>-Stil vom letzten Album „Heart Of The Phoenix“ ist klar zu erkennen, wurde nun aber verfeinert und klingt absolut rund. Amüsantes, kurzweiliges und schnell eingängiges Power-Metal-Entertainment.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/iuv0Nay1pHU?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>VICTORIUS</strong> findet ihr auf <a href="https://www.facebook.com/victoriusmetal/">Facebook</a> sowie im <a href="http://www.victoriusmetal.net/">WWW</a>!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/victorius-fuerchte-den-laserzahntiger/">VICTORIUS &#8211; Fürchte den Laserzahntiger!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Two Sides of Power Metal: FREEDOM CALL &#038; ICED EARTH live</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 Jan 2018 09:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
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		<category><![CDATA[incorruptible]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[metaprism]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leipzig. Eine Oase nicht nur in der tristen Konzert-Wüste des südlichen Sachsen-Anhalts, sondern auch im gesamten Osten Deutschlands. Wo viele namhafte Bands einen großen Bogen um die neuen Bundesländer machen und direkt weiter nach Berlin als kulturelle Enklave inmitten weiter Ödnis ziehen, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/two-sides-of-power-metal-freedom-call-iced-earth-live/">Two Sides of Power Metal: FREEDOM CALL &#038; ICED EARTH live</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Leipzig.</strong> Eine Oase nicht nur in der tristen Konzert-Wüste des südlichen Sachsen-Anhalts, sondern auch im gesamten Osten Deutschlands. Wo viele namhafte Bands einen großen Bogen um die neuen Bundesländer machen und direkt weiter nach Berlin als kulturelle Enklave inmitten weiter Ödnis ziehen, vermag die vergleichsweise populär gewordene Stadt im nordwestlichen Sachsen es doch, vereinzelte Szenegrößen Halt machen zu lassen. Austragungsstätte ist dann regelmäßig <strong>Haus Auensee</strong>. Erbaut Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts, als Konzert-Location wieder aktiv seit 2010 benutzt und bei voller Auslastung bis zu 3600 Menschen Platz bietend. Heute am Start: <strong>ICED EARTH</strong> mit ihrer <strong>&#8222;INCORRUPTIBLE&#8220;</strong>-Tour, supported by <strong>FREEDOM CALL</strong> und <strong>METAPRISM</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>The Light Side</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24761" aria-describedby="caption-attachment-24761" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24761 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Chris-Bay-200x300.jpg" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Chris-Bay-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Chris-Bay-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Chris-Bay-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Chris-Bay.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24761" class="wp-caption-text">Nach dem Interview mit <strong>Chris Bay</strong> macht dieser auch bei seinem Auftritt eine gute Figur.</figcaption></figure>
<p>19 Uhr öffnen sich die Tore, wenige Minuten später auch die Türen zum Gebäude. Die Melodic-Metal-Band <strong>METAPRISM</strong> aus Großbritannien macht gegen 19.30 Uhr den Anfang. Die sechsköpfige Formation bietet eine Mischung aus Growls, männlichem und weiblichem Klargesang. Die Klassifizierung als „Melodic Metal“ kommt hin, lassen sich doch Einflüsse aus Heavy, Progressive sowie eine Prise Symphonic und Melodic Death erblicken – so jedenfalls für mein Empfinden. Dem Auftritt kann ich leider nicht beiwohnen, da ich zu diesem Zeitpunkt noch ein <a href="https://www.youtube.com/watch?v=1qcpVa1t1PY">Interview mit <strong>Chris Bay</strong> von <strong>FREEDOM CALL</strong></a> im Backstage-Bereich führe. Ich wage zu behaupten, dass dieses ebenso unterhaltsam ist. Kein Grund also, dem verpassten Auftritt nachzutrauern!</p>
<p>Umso mehr, da mit dem nächsten Auftritt nun jeglicher Schwermut vertrieben werden soll! <strong>FREEDOM CALL</strong> sind absolut keine Kinder von Traurigkeit und bekannt für ihren heiteren Power Metal, der mitunter gar als „Happy Power Metal“ bezeichnet wird. Dem werden die vier gut gelaunten Männer auf der Bühne absolut gerecht. Die Band legt los mit dem wohlbekannten <em>„Union Of The Strong“</em> der bärenstarken, vorletzten Scheibe „Beyond“, und dem etwas älteren <em>„United Alliance“</em>, um sich direkt einmal dem Publikum vorzustellen – „We are Freedom Call!“ heißt es schließlich im Refrain. Während des Gigs bietet die Truppe so viel „historische“ Abwechslung, wie man in</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24762" aria-describedby="caption-attachment-24762" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24762" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freedom-Call-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freedom-Call-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freedom-Call-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freedom-Call-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freedom-Call.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24762" class="wp-caption-text"><strong>Lars Rettkowitz</strong> von <strong>FREEDOM CALL</strong></figcaption></figure>
<p>einem acht Songs umfassenden Set eben unterbringen kann. Zwischen den Ansagen, in denen das Publikum unter anderem erfährt, dass die Band bereits vor 17 Jahren zusammen mit <strong>HAMMERFALL</strong> im <strong>Haus Auensee</strong> gespielt hat, werden die Klassiker <em>„Freedom Call“</em> und <em>„Warriors Of Light“</em> dargeboten. Doch auch Stücke des vorletzten sowie aktuellen Albums finden ihren Weg in die Show, sodass sich die Fans über <em>„Heart Of A Warrior“</em>, <em>„Hammer Of The Gods“</em> und <em>„Masters Of Light“</em> freuen können. Und während all dieser Freude fällt auf: da fehlt ein leuchtender, roter Kinnbart am Schlagzeug! Anstelle von Stamm-Drummer <strong>Ramy Ali</strong>, der momentan Zeit mit seiner Familie verbringt, schwingt heute nämlich <strong>Kevin Kott</strong> von <strong>MASTERPLAN</strong> die Stöcke. Und macht einen guten Job, nichts auszusetzen! Am Ende der <strong>FREEDOM CALL</strong> – Show steht jener Song, den ihr all euren Freunden und Bekannten vorspielen solltet, die mit Metal (bisher?) Nichts anfangen konnten: <em>„Metal Is For Everyone“</em>, eine wunderbare Mitsing-Hymne und Pflichtstoff für alle selbsternannten Musikpropheten der Szene. Schöner Auftritt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>The Dark Side</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24763" aria-describedby="caption-attachment-24763" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24763" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-2-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-2-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-2.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24763" class="wp-caption-text"><strong>ICED EARTH</strong></figcaption></figure>
<p>So, Zeit für den Headliner! Nach dem Auftritt der Krieger des Lichts, folgt nun das Kontrastprogramm innerhalb des Genres. Wer an Power Metal denkt, denkt vermutlich gleichsam an Regenbögen, Einhörner, Elfen und abenteuerliche Kämpfe gegen Drachen, eingepackt in Melodien, die vor Positivität nur so strahlen. So kennen wir es zumindest von den Genregrößen aus Europa.</p>
<p><strong>ICED EARTH</strong> aus den USA sind da anders. Mal nachdenklich, mal aggressiv, mal dreckig und hundsgemein schnellen die Titel aus den Boxen. Der Saal ist indes ungefähr halbvoll. Eine dicht gedrängte Traube steht mittig vor der Bühne, während in den seitlichen Bereichen und in Richtung Mischpult deutlich mehr Platz zwischen den Menschen bleibt. Ausverkauft ist die Bude heute sicher nicht, doch genügend Stimmung kommt trotzdem auf. Ich halte es sogar für ziemlich angenehm, sich nicht ständig gegenseitig auf die Füße zu treten.</p>
<p>In diesem Jahr zelebriert die Gruppe <strong>30 Jahre ICED EARTH</strong>. Eine lange Zeit, und angesichts des vergleichsweise jungen Alters der Beteiligten (Gründungsmitglied <strong>Jon Schaffer</strong> ist gerade einmal 49) sicher noch nicht das Ende der Fahnenstange. Insgesamt sollen es 21 (!) Titel werden, die die Band heute zum Besten gibt. Alle aufzuzählen wäre wohl übertrieben. Wie schon die Kollegen von <strong>FREEDOM CALL</strong>, vermögen <strong>ICED EARTH</strong> es jedoch, ein abwechslungsreiches Set zusammenzustellen. Mit <em>„Black Flag“</em>, <em>„Raven Wing“</em>, <em>„Seaven Headed Whore“</em> und <em>„Brothers“</em> wird genügend Stoff aus dem neuen Album geboten, aber wie es sich beim Feiern von 30 Jahren Bandgeschichte gehört, <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-24764" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-Zuschauer-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-Zuschauer-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-Zuschauer-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-Zuschauer-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Iced-Earth-Zuschauer.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />wird den älteren Nummern ebenso viel Platz eingeräumt. Von <em>„Dystopia“</em> des gleichnamigen Albums über <em>„Vengeance Is Mine“</em> aus dem „The Dark Saga“-Album oder natürlich Songs wie <em>„Prophecy“</em> von der großartigen „Something Wicked This Way Comes“-Scheibe geht es quer durch die Diskografie. Obgleich der Sänger durchaus etwas lauter abgemischt sein könnte, bin ich während des gesamten Auftritts immer wieder fasziniert von den zwei Seiten der Stimme <strong>Stu Block</strong>s, dem kräftigen, tiefen Gesang und dem dämonischen, kreischenden Gegenstück. Für mich wohl eines der markantesten Merkmale, was den <strong>ICED EARTH</strong>-Stil angeht.</p>
<p>Anders als die vorangegangenen Künstler, lassen die Headliner den Abend mit einer Ballade ausklingen. <em>„Watching Over Me“</em>, das wahnsinnig mitreißende Stück, welches in Gedenken an <strong>Jon Schaffer</strong>s toten Freund <strong>Bill Blackmon</strong> geschrieben wurde, ist der perfekte Abschluss dieses Abends.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach diesem Auftritt bleibt bei mir die Erkenntnis, dass die heute aufgetretenen Bands auch nach zwanzig, respektive dreißig Jahren immer noch denselben Spirit in sich tragen und genauso authentisch ihre Botschaften verbreiten, wie zu früheren Zeiten. Dieser Abend hat gezeigt, dass heiteres und ernsteres Entertainment als Bestandteile einer einzigen Tour wunderbar harmonieren können. Ich sagte es immer und sage noch: <strong>Power Metal rules!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ICED EARTH</strong> findet ihr im <a href="http://icedearth.com/">WWW</a> und auf <a href="https://www.facebook.com/OfficialIcedEarth/?ref=br_rs">Facebook</a>.</p>
<p><strong>FREEDOM CALL</strong> findet ihr ebenfalls im <a href="http://freedom-call.net/">WWW</a> und auf <a href="https://www.facebook.com/FreedomCallOfficial/">Facebook</a>.</p>
<p>Die Homepage von <strong>Haus Auensee</strong> findet ihr <a href="https://www.haus-auensee-leipzig.de/">HIER</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/two-sides-of-power-metal-freedom-call-iced-earth-live/">Two Sides of Power Metal: FREEDOM CALL &#038; ICED EARTH live</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; 12.2: Hessen II (Alternativ)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2018 09:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Wo es sich lohnt Metalhead zu sein]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Nee, da fahr ich nicht hin, ist ja kein Metal!“ Das haben viele von euch bestimmt schon mal gehört. Und ich gebe zu: ja, auch ich habe so etwas schon von mir gegeben. Auch für diese Kolumne ist es mitunter gar nicht allzu einfach zu entscheiden, was ich präsentiere und was rausfliegt. Faustregel: Je mehr Mainstream und je weniger Metal, desto eher fällt das Festival durchs Raster. Hybrid-Giganten wie das <strong>RaR</strong>, <strong>RiP</strong> oder<strong> Highfield</strong> werden rigoros aussortiert. Doch längst nicht allen Festivals, bei denen Metal eine untergeordnete Rolle spielt, wird ein Platz in dieser Kolumne verwehrt. Gelten Veranstaltung und Künstler trotzdem als alternativ, verdienen sie sich ihren Platz. Hardcore und Punk, Ska und Folk, NDH und Rock – seht, was Hessen zu bieten hat!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Alternativer Vorreiter: Traffic Jam Open Air</h2>
<p>„Reine“ Metal-Festivals mit stärker gemischten zu vergleichen, ist nicht ganz fair, weshalb der Titel des größten Metal-Festivals als „Flaggschiff“ heute auch nicht vergeben wird. Denn beim <strong>Traffic Jam Open Air</strong> handelt es sich um das vermeintlich größte Festival für härtere Musik in Hessen. Die Wurzeln der Veranstaltung reichen zurück bis 1999. Eine Geburtstagsparty auf einem Verkehrsübungsplatz für nicht einmal 100 Leute legte den Grundstein. Nach der zehnten Auflage 2008 pausierte das Festival für ein Jahr, um 2010 mit einem Line-Up bisher nicht vorhandener Größe zurückzukehren und eine Heimat für jährlich 6.000 Musik-Fans zu werden.</p>
<p>Ende Juli geben sich an zwei Tagen Künstler sehr verschiedener Genres die Klinke in die Hand. Fans der Core-Fraktion konnten sich im letzten Jahr beispielsweise über <strong>VITJA</strong>, <strong>ALL FOR NOTHING</strong>, <strong>EVERGREEN TERRACE</strong> und Headliner <strong>CALIBAN</strong> freuen. <strong>ZSK</strong> und <strong>SONDASCHULE</strong> konnten mit Punk-Musik dagegenhalten, während der zweite Headliner <strong>ROYAL REPUBLIC</strong> eher seichtere Rock-Gefilde abdeckte. Auch Spuren von Metal und Ska lassen sich in der Aufstellung von über 20 Bands finden. Ob es 2018 wieder ein <strong>Traffic Jam</strong> geben wird, ist aufgrund momentan stattfindender interner Umstrukturierungen noch ungewiss. Etwas Halbgares wollen die Veranstalter jedenfalls nicht präsentieren – und das ist auch gut so!</p>
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<h2>Zeit zu brennen: Burning Age Festival</h2>
<p>Die meisten Festivals der heutigen Ausgabe kratzen an vierstelligen Besucherzahlen oder übersteigen diese deutlich. Nicht so das <strong>Burning Age Festival</strong> in Vellmar. Bei diesem handelt es sich um ein kleines Eintagesfestival, das im November 2012 seine Premiere feierte. Seitdem wird das <strong>Jugendzentrum Piazza</strong> einmal jährlich zur Konzert-Location für rund 150 Fans der härteren Genres.</p>
<p>Ein kleines Potpourri aus Metal und Rock, Alternative und Punk mit zumeist fünf, im letzten Jahr lediglich vier Bands formt das Billing der winzigen Veranstaltung. Im Mittelpunkt stehen Bands aus der Umgebung, sodass auch des Öfteren einige Gruppen einen ihrer ersten Gigs auf dem <strong>Burning Age</strong> haben. 2017 bestand das Quartett aus <strong>PROMETHEAN FIRE</strong>, <strong>DEADMANS REDEMPTION</strong>, <strong>NORD</strong> und <strong>BETTER TREATMENT</strong>. Gerade einmal 5 € kostet der Spaß. Kann man schon mal machen, oder?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-24601 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Burning-Age-Festival.jpg" alt="" width="682" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Burning-Age-Festival.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Burning-Age-Festival-213x300.jpg 213w" sizes="auto, (max-width: 682px) 100vw, 682px" />
<h2>Schrödingers Festival: Celtic Rock Open Air</h2>
<p>Freunde des Folks werden in Hessen ebenfalls fündig. Das heißt: momentan! Beim <strong>Celtic Rock Open Air</strong>, welches auf insgesamt elf Auflagen kommt, handelt es sich um so etwas wie Schrödingers Festival. Solange du nicht in den Kalender schaust, könnte das Festival sowohl stattfinden als auch erneut pausieren. Man kann nie sicher sein! 2002 und 2003 fand es statt, 2004 pausierte es. 2005 folgte die dritte Auflage, ehe sich die Aufzeichnungen in den Jahren 2006 und 2007 verlieren. Erst 2008 kehrte das Festival zurück, dehnte sich 2009 erstmalig auf zwei Tage aus und bestand dann tatsächlich stabil bis 2013, mal mit einem, mal mit zwei Veranstaltungstagen, ehe das Festival zwei weitere Jahre in einen Tiefschlaf fiel.</p>
<p>Seit 2016, als das Event endlich sein zehntes Jubiläum auf <strong>Burg Greifenstein</strong> feiern durfte, ist das <strong>CROA</strong> nun wieder präsent. Über die Jahre sind dabei viele Folk- und Pagan-Bands aufgetreten, beispielsweise <strong>ELUVEITIE</strong>, <strong>SUIDAKRA</strong>, <strong>VOGELFREY</strong>, <strong>MR IRISH BASTARD</strong> und <strong>HAGGEFUGG</strong>. Allerdings haben es auch ein paar andere Vertreter ins Billing geschafft, so z.B. <strong>GRAILKNIGHTS</strong>, <strong>SNAKEBITE</strong> und <strong>LAYMENT</strong> im letzten Jahr. Und – Achtung, Spoiler! – im Juli wird die Saga von Schrödingers Festival vorerst fortgesetzt, u.a. mit <strong>LETZTE INSTANZ</strong> und <strong>LEICHENWETTER</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24603" aria-describedby="caption-attachment-24603" style="width: 846px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-24603" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Celtic-Rock-Open-Air.jpg" alt="" width="856" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Celtic-Rock-Open-Air.jpg 856w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Celtic-Rock-Open-Air-214x300.jpg 214w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Celtic-Rock-Open-Air-730x1024.jpg 730w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Celtic-Rock-Open-Air-750x1051.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 856px) 100vw, 856px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24603" class="wp-caption-text">Nach zweijähriger Pause findet das <strong>Celtic Rock Open Air</strong> seit 2016 wieder statt.</figcaption></figure>
<h2>Wachstum rockt: Erlensee Rockt</h2>
<p>Runder Geburtstag hier, Vereins-Jubiläen da … viele Festivals fangen als einmalig geplante Feiern an. Wenn ihr denkt, dass die nun erzählte Geschichte genau so anfängt, liegt ihr völlig richtig! Das <strong>Freigericht Rockt</strong> wurde 2015 veranstaltet, um das 35-jährige Bestehen des ortsansässigen Motorradclubs zu feiern. Feiern sollten jedoch nicht nur Clubmitglieder, sondern das ganze Dorf. Die Pläne wuchsen sehr schnell, sodass letztendlich 900 Gäste die Veranstaltung mit musikalischer Unterstützung dreier Bands besuchten. Wie hätte man nach diesem Erfolg aufhören können! In den Folgejahren wuchs das Billing von drei auf sechs Bands, die Besucherzahl kletterte weiter auf 1200 anno 2016 und schließlich 1700 Besucher im letzten Jahr – und das trotz Regenwetters!</p>
<p>Mit der Gründung eines eigenen Vereins und dem Wechsel der Location wurde das Open Air für das kommende Jahr in <strong>Erlensee Rockt</strong> umgetauft. Am zweiten Samstag eines jeden Juli bekommen mehrere lokale Gruppen die Möglichkeit, die Bühne mit überregional bekannten Bands zu teilen. Genre: Rock! Über Alternative und Glam bis hin zum Classic und Hard Rock erstreckt sich die Bandbreite. <strong>RED CIRCUIT</strong> und <strong>THE NEW ROSES</strong> wurden ebenso Teil der letzten Ausgaben wie <strong>APRIL ART</strong> und <strong>DEAD DAISIES</strong>. Doch auch für Coverbands hatte Freigericht ein großes Herz – <strong>VÖLKERBALL</strong>, <strong>THE GUNS N‘ ROSES EXPERIENCE</strong>, die <strong>KISS-TRIBUTE-BAND</strong> und <strong>AB/CD</strong> eiferten bereits ihren großen Helden nach. Originelle Eigenkonzeptionen oder detailverliebter Mimikry – was zündet wohl besser?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24619" aria-describedby="caption-attachment-24619" style="width: 720px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24619 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freigericht-Rockt-2017-730x1024.jpg" width="730" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freigericht-Rockt-2017-730x1024.jpg 730w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freigericht-Rockt-2017-214x300.jpg 214w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freigericht-Rockt-2017-750x1052.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freigericht-Rockt-2017.jpg 1034w" sizes="auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24619" class="wp-caption-text">2017 noch als <strong>Freigericht Rockt</strong> bekannt, geht das Festival 2018 mit neuem Namen an den Start.</figcaption></figure>
<h2>&nbsp;Kleines Dorf, großes Festival: Haune Rock</h2>
<p>Von Rock zu Rock! Eine Woche nach dem Event in Erlensee, steigt für Fans des Genres im kleinen 150-Seelen-Dorf Odensachsen bereits die nächste Sause. <strong>Haune Rock</strong> nennt sich das zweitägige Event, das 2017 Premiere feierte und aus dem Stand bis zu 1.500 Besucher am Tag anlocken konnte. Dieser Andrang bietet genügend Anlass, das junge Festival am 13. und 14. Juli 2018 fortzusetzen. Die Veranstalter rechnen damit, unter guten Bedingungen vielleicht sogar die 2000-Besucher-Marke zu knacken.</p>
<p>Größtenteils besteht das Programm aus Rock und Hardrock. Einige bekanntere Bands sind ebenso Bestandteil des Billings wie regionale Nachwuchsbands. Ein leichter Metal-Touch ist nicht ausgeschlossen, wie die Verpflichtung von <strong>MERCURY FALLING</strong> für dieses Jahr zeigt, doch dabei handelt es sich wohl um Ausnahmen. Ansonsten bleibt es eher rockig – von Punkrock der Marke <strong>KOPFECHO</strong> über Cover-Bands wie <strong>MOTHERS MILK</strong> und <strong>THE FREE ELECTRIC BAND</strong> bis hin zu bekannten Namen wie <strong>5TH AVENUE</strong> oder den Kultrockern von <strong>TORFROCK</strong>, die 2018 als Headliner für gute Laune sorgen sollen. Insgesamt geben sich elf Bands die Ehre – zehn davon sind bestätigt, nur auf den Secret Headliner müssen sich die Fans noch ein wenig gedulden.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-24607" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Haune-Rock.jpg" alt="" width="694" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Haune-Rock.jpg 694w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Haune-Rock-217x300.jpg 217w" sizes="auto, (max-width: 694px) 100vw, 694px" />
<h2>Auf zur Tellswiese: Tells Bells Festival</h2>
<p>Was kommt raus, wenn man den Namen der lokalen Festivitäts-Wiese und eines weltbekannten <strong>AC/DC</strong>-Songs kreuzt? Offensichtlich irgendwas Erfolgreiches! Seit 2004 verwandelt sich besagter Rasen in Villmar einmal jährlich zum Mittelpunkt der zweitgrößten Rock-Veranstaltung in Hessen. Damals noch mit einem Veranstaltungstag unterwegs, steigerte man sich schon 2005 auf zwei Tage und behielt den Zeitraum Mitte August für alle folgenden Jahre bei – jedoch mit ständig wachsenden Maßstäben! Mittlerweile verschlägt es jedes Jahr 4000 Leute zum <strong>Tells Bells Festival</strong>.</p>
<p>Für nicht einmal 30 € wird ein umfangreiches Line-Up aus 20 Bands kredenzt. Punk und Hardcore dominieren dabei die Zeilen. Dennoch finden auch Bands aus dem Sektor Ska, Metal und Alternative immer wieder auf das hessische Festival. <strong>TERROR</strong> und <strong>STICK TO YOUR GUNS</strong>, <strong>BIOHAZARD</strong> und <strong>MADBALL</strong>, <strong>NO FUN AT ALL</strong> und <strong>RAISED FIST</strong>, <strong>DEEZ NUTS </strong>und <strong>RYKERS</strong> – die größten Namen der letzten vier Jahre <strong>Tells Bells</strong>. 2018 wird das fünfzehnjährige Jubiläum gefeiert. Mit dabei sind u.a. <strong>SILVERSTEIN</strong>, <strong>ADHESIVE</strong> und <strong>COMEBACK KID</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-24609 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Tells-Bells-Festival.jpg" alt="" width="1028" height="1450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Tells-Bells-Festival.jpg 1028w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Tells-Bells-Festival-213x300.jpg 213w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Tells-Bells-Festival-726x1024.jpg 726w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Tells-Bells-Festival-750x1058.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1028px) 100vw, 1028px" />
<h2>Der Metal schlägt zurück: Rhön Rock</h2>
<p>Es rockt in Erlensee, in Odensachsen, und: seit 2017 nun auch in der Rhön! Aufgrund der doch eher ländlichen Umgebung und der damit einhergehenden Knappheit an Locations zur Förderung junger Bands, entschloss man sich, <strong>Rhön Rock Events</strong> zu gründen und die Gegend um ein zweitägiges Festival im August zu bereichern. Die Truppe traf einen Nerv, denn auch hier konnten auf Anhieb 1.500 Zuschauer verbucht werden.</p>
<p>Dass das <strong>Rhön Rock</strong> Teil der „alternativen“ Ausgabe geworden ist, liegt insbesondere am Line-Up des ersten Festivals. <strong>BONFIRE</strong>, <strong>BBC ROCK</strong>, <strong>FA/KE</strong>, <strong>THE GOOSE BROTHERS</strong> oder <strong>BLACKJACK</strong> sind beste Beispiele für die Dominanz des Rocks. Doch 2018, man sehe und staune, schlägt die Metal-Sparte mit aller Kraft zurück! Mit den Verpflichtungen von <strong>VEION</strong>, <strong>CROWN OF GLORY</strong>, <strong>SEVEN THORNS</strong>, <strong>OVERSENSE</strong> und <strong>PRIMAL FEAR</strong> sowie der Wiederverpflichtung der <strong>MAIDEN</strong>-Coverband <strong>667</strong> <strong>– THE NEIGHBOUR OF THE BEAST</strong> entwickelt sich das <strong>Rhön</strong> zu einem echten Zuhause für alle Freunde des Power und Heavy Metal. Mit <strong>THE MATTER OF CHINA</strong> hält zudem auch Metalcore Einzug. Vollständig von den Wurzeln löst man sich jedoch nicht, denn <strong>GUN BARREL</strong>, <strong>FA/KE</strong> und das <strong>RAMMSTEIN</strong>-Cover <strong>STAHLZEIT</strong> werden für einen angemessen Ausgleich aus der Hardrock- und Industrial-Schiene sorgen. Wird das <strong>Rhön Rock</strong> jetzt zum waschechten Metalfestival? Wir werden sehen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24610" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Rhön-Rock.jpg" alt="" width="679" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Rhön-Rock.jpg 679w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Rhön-Rock-212x300.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<h2>3 Tage, 30 Bands: Rockfield Open Air</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Rockfield-Open-Air.jpg" width="142" height="200">Alle obigen Festivals beschränken sich auf einen, maximal zwei Tage. Über die Langstrecken-Distanz von drei Tagen traut sich nur das <strong>Rockfield Open Air</strong> in Wiesbaden. Wie auch das <strong>Tells Bells</strong>, wird das <strong>Rockfield</strong> 2018 sein fünfzehnjähriges Jubiläum feiern. Ungefähr 3.000 Menschen besuchen das Festival, das seit jeher Mitte August stattfindet. Geboten wird Diverses – Dark und Grunge genauso wie Punk und Hardrock, Ska und Metal. Größte Acts 2017: <strong>PURIFY</strong>, <strong>FRACTURE</strong>, <strong>BRT.</strong> und <strong>MEAT THE MACHINE</strong>. Wie und ob es 2018 tatsächlich zur Jubiläums-Feier kommt, wurde noch nicht bekanntgegeben. Da hilft nur: Abwarten!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Junge, ich will Metal ham!</h3>
<p>Wer mich nun auf mein eingangs genutztes Zitat hinweist und sagt, das sei alles uninteressant, da kein Metal – keine Bange Freunde, es wartet noch so manches Metal-Festival in Hessen auf euch. Anhänger der „helleren“ Metalgenres werden mit der nächsten Ausgabe sicherlich ihre Freude haben, wenn u.a. das Flaggschiff Hessens vorgestellt wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-12-2-hessen-ii-alternativ/">Deutschland, deine Festivals &#8211; 12.2: Hessen II (Alternativ)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Das volle Haus in Hamburg: Sankt Hell Festival 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Jan 2018 09:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während halb Deutschland am 27. Dezember 2017 noch mit vom Weihnachtsessen aufgedunsenen Wänsten zu Hause auf dem Sofa lümmelte oder notgedrungen zur Arbeit rollte, rollte ich mit Auto und Begleitung auf der Autobahn bereits Richtung Hamburg. Denn dort sollte das zweitägige Sankt ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während halb Deutschland am 27. Dezember 2017 noch mit vom Weihnachtsessen aufgedunsenen Wänsten zu Hause auf dem Sofa lümmelte oder notgedrungen zur Arbeit rollte, rollte ich mit Auto und Begleitung auf der Autobahn bereits Richtung Hamburg. Denn dort sollte das zweitägige <strong>Sankt Hell Festival</strong> als letzte Etappe der Festivalsaison 2017 das anstehende Ende des Jahres einläuten.</p>
<p>Nach einer erstaunlich reibungslosen Fahrt und einer deutlich hektischeren Reise per S-Bahn in Richtung <strong>Reeperbahn</strong>, kommen wir schließlich pünktlich zur ersten Band im <strong>Gruenspan</strong> an, in dessen Halle insgesamt zwölf Bands ihre Musik zum Besten geben sollen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Mittwoch, 27.12.2017: Und er sah, dass es … voll war!</h3>
<p>Noch während wir uns in der Schlange zur im oberen Stockwerk befindlichen Garderobe befinden, eröffnen <strong>HYNE</strong> die dritte Auflage des Hamburger Festivals. Insgesamt sechs Songs gönnt die Band ihren Zuschauern, darunter auch das neue <em>„The Outcast“</em>. Der Stil lässt sich dabei als relativ klassischer Hardrock beschreiben. Parallel zum Auftritt verschaffe ich mir einen Überblick über die Location.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-24465" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Saal-01-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Saal-01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Saal-01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Saal-01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Saal-01-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Saal-01.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Beim <strong>Gruenspan</strong> handelt es sich um eine Location kleinerer bis mittlerer Größe, die mehreren hundert Zuschauern Platz bietet. Auf der oberen Etage bleibt Raum für weitere hundert Besucher. Besonders schnell füllt sich die einseitig begehbare Empore auf der rechten Seite, von welcher man einen sehr guten Blick auf die Bühne sowie den gesamten unteren Saal hat, der am Rand von einigen Säulen geziert wird, an die bereits jetzt hie und da einige Leute gelehnt stehen.<br />
Wo ich schon dabei bin, die Location abzuchecken – Zeit, dem Merch-Stand einen Besuch abzustatten! Leider werde ich bitter enttäuscht. Nachdem mir bereits am Einlass gewahr wurde, dass für die Besucher lediglich schmucklose Papierbändchen zur Verfügung gestellt werden, stelle ich nun fest, dass lediglich ein auf der Vorderseite bedrucktes Shirt mit dem universellen Logo des Festivals verkauft wird. Kein Billing, keine Jahreszahl, kein besonderes Motiv – und das, wo im letzten Jahr doch offenbar Shirts samt Billing gedruckt worden sind. Sehr Schade. So geht mein gebrochenes Sammlerherz beim <strong>Sankt Hell</strong> leer aus. Welch‘ Tragödie für einen Materialisten und Angeber wie mich!</p>
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<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24466" aria-describedby="caption-attachment-24466" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24466 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Transport-League-200x300.jpg" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Transport-League-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Transport-League-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Transport-League-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Transport-League.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24466" class="wp-caption-text"><strong>TRANSPORT LEAGUE</strong></figcaption></figure>
<p>Doch was mich nicht umbringt, macht mich stärker. Auf zum nächsten Auftritt, schließlich bin ich ja (auch) wegen der Musik hier. Als zweites stehen heute <strong>TRANSPORT LEAGUE</strong> auf dem Programm. Die bereits seit 1994 aktive Truppe präsentiert raue, energiegeladene Musik und wirkt damit etwas „böser“ als die Vorgänger. Über den halbstündigen Auftritt bietet die Truppe um den prächt-bärtigen <strong>Tony Julien Jelencovich</strong> allerdings etwas wenig Abwechslung, obgleich ich für Späße wie das eingeschobene „I am Iron Man!“ als alter Marvel-Fan natürlich stets zu haben bin. Die Lautstärke ist deutlich höher als beim letzten Auftritt, sodass ich an der Garderobe für 50 Cent ein paar Oropax erstehe. Ein Schelm würde nun fragen „Rettung in der Not oder durchgeplantes Gewinnkalkül?“, doch da ich kein Schelm bin und die Gewinnspanne für Oropax gen Kleingeld gehen dürfte, stelle ich solch fiese Fragen selbstverständlich nicht.</p>
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<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24468" aria-describedby="caption-attachment-24468" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24468" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Coogans-Bluff-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Coogans-Bluff-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Coogans-Bluff-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Coogans-Bluff-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Coogans-Bluff.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24468" class="wp-caption-text"><strong>COOGANS BLUFF</strong></figcaption></figure>
<p>Posaune, Hippie, Saxophon – all dies gibt es bei <strong>COOGANS BLUFF</strong> zu bestaunen. Kenne ich die besagten Blechblasinstrumente sonst vor allem als heiter schmetternde Bestandteile des Folk und Ska, so zeigen die Herren hier, dass diese Instrumente auch hervorragend zur Untermalung schwererer und dramatischerer Melodien genutzt werden können. Zusammen mit dem locker wirkenden Stil des Sängers, der in Jogginghose und ohne Schuhwerk unterwegs ist, entsteht hier ein trügerisches Bild, das dem unwissenden Zuschauer zunächst die Illusion einer unbekümmerten Band vermittelt, welches sich erst beim näheren Hinhören auflöst.</p>
<p>Ganz anders sind da die nachfolgenden <strong>DEWOLFF</strong> aus den Niederlanden. Die dreiköpfige Formation, die aus den Brüdern <strong>van de Poel</strong> und <strong>Robin Piso</strong> besteht, vermittelt von Beginn an Heiterkeit und weiß mich so direkt mitzureißen. Der Stil der Band strotzt dabei vor schwungvollen Instrumentals und einem regelrecht schreienden Keyboard. Hier wird mir als Power-Metal-Fanatiker auch zum ersten Mal bewusst, was mir trotz der zahlreichen einladenden Stücke noch zur wahren Euphorie fehlt: Gesang! Häufigere Gesangsparts zum Mitschmettern sucht man hier vergebens, gehören einfach nicht zu diesem Stil. Trotzdem, starker Auftritt!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24472" aria-describedby="caption-attachment-24472" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24472 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/DeWolff.jpg" width="800" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/DeWolff.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/DeWolff-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/DeWolff-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/DeWolff-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24472" class="wp-caption-text"><strong>DEWOLFF</strong></figcaption></figure>
<p>Das zeigt sich auch im Raum. Denn: es ist mittlerweile brechend voll! Das gut gelaunte Publikum drängt sich im Saal, und so verwundert es nicht, dass sich dieser inzwischen ziemlich aufgeheizt hat. Zeit, die Reeperbahn-Nähe einmal auszunutzen und ein kleines Päuschen außerhalb zu machen. Gelegenheiten für Futterpausen gibt es reichlich, sodass wir nicht lange suchen müssen. Den zweiten Teil des Auftritts von <strong>THE BREW</strong> nehmen wir allerdings noch mit. Wieder langsamer und meditativer zu Werke gehend, bleibt mir die Truppe insbesondere aufgrund ihrer rasanten Schlagzeug-Soli im Gedächtnis.</p>
<p>Ausdauernd, wie ich bin, erarbeite ich mir durch geduldiges Warten während dieses Auftritts und blitzschnelles Zuschlagen am Ende desselben einen der heiß begehrten Emporen-Plätze im Obergeschoss. Diese sind stets belegt. Kein Wunder, schließlich ist der Ausblick hier hervorragend und man muss sich – anders als unten im Saal – nicht in das volle Gedränge stürzen. Der Eindruck des vollen Hauses täuscht indes nicht, denn wie ich im Nachhinein erfahre, kann das Festival am heutigen Abend den Ausverkauf vermelden. Knapp über 800 Besucher hat es in den Raum verschlagen. Ein Erfolg auf ganzer Linie. Ein schwüler, verschwitzter und dicht gedrängter Erfolg… aber ein Erfolg!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24473" aria-describedby="caption-attachment-24473" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-24473" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Kadavar.jpg" alt="" width="800" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Kadavar.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Kadavar-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Kadavar-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Kadavar-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24473" class="wp-caption-text"><strong>KADAVAR</strong></figcaption></figure>
<p>… den sie sicher nicht zuletzt auch dem guten Ruf des heutigen Headliners verdanken. Das <strong>Sankt Hell</strong> ist gut durchorganisiert und kommt ohne jegliche Verspätung über den Abend, sodass pünktlich um 23 Uhr <strong>KADAVAR</strong> ihren Gig beginnen. Die Band ist mir noch einen Auftritt schuldig, da mir die Geburt von <strong>Tigers</strong> kleinem Satansbraten im Sommer kurzfristig einen Strich durch die Rechnung machte. Nun aber steht dem Genuss nichts mehr im Wege. Allein schon ihrer Wolle wegen muss man die drei eigentlich feiern. Jaja, Beschränkung auf ihr Äußeres, blabla… aber schaut sie euch doch an! Wallende Mähnen, epische Bärte und eine verblüffende Ähnlichkeit zu <strong>Don Promillo</strong>. Wie junge Götter! [Anm.d.Red.: Es muss wirklich SEHR warm da gewesen sein &#8230;]</p>
<p>Schlagzeuger <strong>Tiger</strong> ist auf der Bühne sehr zentral positioniert. Eine Besonderheit, findet man die Drums doch häufig im hinteren Teil der Bühne. Die Stimmung der Besucher findet hier idealerweise ihren Höhepunkt. Die Menge ist in guter Stimmung, sogar der erste Crowdsurfer des Abends in einem sonst sehr ruhigen Publikum lässt sich ausfindig machen. Einige Mikropits entstehen, in denen sich eine handvoll Fans austoben. Und das, wo doch eigentlich kaum noch Platz im übervollen Saal ist. Das Finale ist gelungen. Doch nun husch, husch, zurück ins Hotel, um morgen den zweiten Tag des Festivals heil zu überstehen.</p>
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<h3>Donnerstag, 28.12.2017: Zuerst kam der Genuss</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24476" aria-describedby="caption-attachment-24476" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24476 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Helhorse-300x200.jpg" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Helhorse-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Helhorse-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Helhorse-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Helhorse-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Helhorse.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24476" class="wp-caption-text"><strong>HELHORSE</strong></figcaption></figure>
<p>Als ich am zweiten Tag – nach einem Besuch im <strong>Panoptikum</strong> und in lokalen Burgerläden, wie oft kommt man schließlich nach Hamburg – erneut das <strong>Gruenspan</strong> betrete, ist es noch angenehm luftig und recht leer, sodass ich mir einen Platz am Zaun in der ersten Reihe sichere. Von diesem aus gebe ich mir die Tages-Opener <strong>HELHORSE</strong>, eine muntere Truppe aus Kopenhagen. Die fünfköpfige Gruppe tritt sehr wild und rockig auf, springt agil auf der Bühne umher. Zwischen den Songs werden die Zuschauer darüber unterrichtet, dass Gitarrist <strong>Stephan</strong> heute aufgrund eines kurzfristigen Krankenhausbesuchs am gestrigen Tage nicht mit dabei sein kann. Stattdessen ist <strong>Christian</strong> von <strong>WOES</strong> heute mit von der Partie, um diesen zu vertreten. Vorbereitungszeit zum Lernen der Songs: wenige Stunden. Das zeugt von Einsatz, Respekt! Insgesamt wirkt die gesamte Gruppe sehr Fan-nah, ein paar Handshakes mit den Zuschauern hier, einige geschenkte Shirts ins Publikum da. Von Müdigkeit keine Spur!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24478" aria-describedby="caption-attachment-24478" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24478" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Steak-Number-Eight-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Steak-Number-Eight-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Steak-Number-Eight-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Steak-Number-Eight-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Steak-Number-Eight.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24478" class="wp-caption-text"><strong>STEAK NUMBER EIGHT</strong></figcaption></figure>
<p><strong>STEAK NUMBER EIGHT</strong> will ich mir wiederum von der Empore anschauen, muss meinen Platz aufgrund des schlechten Sounds dort oben allerdings binnen weniger Minuten schon wieder räumen. Sänger <strong>Brent</strong> ist heute mit blauen LED-Schnürsenkeln unterwegs, ein besonderes Geschenk des Gitarristen. Allerdings ist diese Begebenheit schon das interessanteste am Auftritt der belgischen Formation. Bis auf den Song <em>„Dickhead“</em>, der insbesondere durch die psychedelische Gitarrenmelodie zu bannen weiß, wirkt das Ganze doch über weite Strecken monoton und ziemlich stumpf. Hier hatte ich mir mehr erhofft.</p>
<p>Viel erhofft habe ich mir auch von <strong>DOOL</strong>. Und es bekommen! Sängerin <strong>Ryanne van Dorst</strong> ist anzumerken, mit wie viel Leidenschaft und Ernst sie bei der Sache ist. Immer wieder bewegen sich die insgesamt vier Saitenzupfer synchron, sodass neben der eindrucksvollen Musik auch eine anschauliche Live-Performance geboten wird. Insbesondere während dieses Auftritts wird ziemlich klar, dass das <strong>Sankt Hell Festival</strong> in erster Linie eines ist:<strong> ein Festival für Genießer</strong>! Keine Crowdsurfer, keine Pits und wenig Zwiegespräche, stattdessen ein hochaufmerksames Publikum und ein fanatisch tanzender, älterer Herr, der seine Euphorie voll auslebt. Genau so sieht die Zielgruppe der Veranstaltung aus. Zum Abschluss des <strong>DOOL</strong>-Auftrittes steht selbstverständlich das heiß ersehnte <em>„Oweynagat“</em>, das nochmal richtig zelebriert wird.</p>
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<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24480" aria-describedby="caption-attachment-24480" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-24480" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Dool.jpg" alt="" width="800" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Dool.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Dool-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Dool-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Dool-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24480" class="wp-caption-text"><strong>DOOL</strong></figcaption></figure>
<p><span id="more-24462"></span></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24481 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Publikum-01-1-300x200.jpg" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Publikum-01-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Publikum-01-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Publikum-01-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Publikum-01-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Publikum-01-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p>Dass es nicht immer fünf Bandmitglieder braucht, stellen <strong>THE PICTUREBOOKS</strong> unter Beweis. <strong>Fynn Claus Grabke</strong> und <strong>Philipp Mirtschink</strong> sind ein Zwei-Mann-Projekt, unterstützt nur durch den Vater des Ersteren am Mischpult. Obwohl mir als reizüberflutungsgewohntem High-Speed-Metal-Konsument mitunter etwas Facettenreichtum fehlt, muss man doch sagen, dass die beiden aus Gesang, Gitarre und Schlagzeug sehr viel rausholen und eine unterhaltsame Show mit enorm zahlreichen Ansagen abliefern. So spricht <strong>Fynn</strong> als Überleitung zum Titel <em>„Zero Fucks Given“ </em>&nbsp;beispielsweise ziemlich ausführlich darüber, dass es den heute anwesenden Fans und Künstlern vor allem um die Liebe geht. Der Liebe zur Musik anstelle des billigen Eintritts oder des Geldverdienens. So wird die Menge wachgehalten und man hat das Gefühl, ständig Teil eines Dialoges zwischen Künstler und Zuhörer zu sein. Sehr angenehm, ein durchaus sehenswerter und zugleich entspannter Auftritt.</p>
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<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24483" aria-describedby="caption-attachment-24483" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-24483" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Karma-To-Burn-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Karma-To-Burn-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Karma-To-Burn-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Karma-To-Burn-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Karma-To-Burn-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Karma-To-Burn.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24483" class="wp-caption-text"><strong>KARMA TO BURN</strong></figcaption></figure>
<p><strong>KARMA TO BURN</strong> bespielen als vorletzte Band des Abends die Bühne. Bei diesem Auftritt werden sich die Geister vermutlich scheiden. Denn was die Band von allen anderen abhebt, ist die vollkommene Abwesenheit eines Sängers. Sicherlich eignet sich die rockige Musik relativ gut, um sich nebenher zu unterhalten oder auch andere Dinge zu tun. Eine Stunde lang kann mich das allerdings nicht unterhalten – sicherlich bemerkenswert, aber absolut nicht mein Ding. Dafür bleibt Zeit, mich noch einmal etwas im Raum umzuschauen. Der Saal ist ziemlich voll, doch im Gegensatz zu gestern bleibt noch genügend Platz im Raum, um die Menschenreihen ohne große Probleme passieren zu können. Tatsächlich werden heute nicht alle Tickets verkauft werden, doch dennoch wird man bis zum Ende des Abends wieder am „Sold Out“ kratzen. Anstelle von Menschen machen allerdings zertretene Plastikbecher das Treten schwerer. Neben üblichen Preisen (u.a. 2,80 € für einen Softdrink) wird darauf verzichtet, Pfand zu nehmen. Angesichts fehlender Stellen (oder unzureichender Markierung) zur Entsorgung des Unrates führt dies dazu, dass Becher oftmals achtlos in den Raum geschmissen werden. Kein großes Ding, aber dem Komfort doch abträglich.</p>
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<p>Mit <strong>MANTAR</strong> wird schließlich das Finale des zweiten Abends und somit des gesamten Events eingeläutet. Zum zweiten Mal an diesem Tag ist es lediglich ein Duo, das die Bühne ausfüllt. Drummer <strong>Erinc</strong> und Gitarrist <strong>Hanno</strong> befinden sich dabei in einem 90-Grad-Winkel zum Publikum und sich gegenseitig gegenüber, sodass es den Eindruck macht, als würden sich die beiden an ihren Instrumenten duellieren. Es handelt sich bei dem Gemisch aus Black Metal, Doom und Punk definitiv um den härtesten Auftritt des Tages. Die beiden sind – wie schon alle Künstler zuvor – bei guter Laune, und das spiegelt sich auch im Publikum wider. Die Fans sind mehr in Bewegung als bei irgendeinem Auftritt zuvor, ein kleiner Moshpit entsteht, es wird gefeiert. Es wird noch einmal richtig voll, und man kann spüren, dass mittlerweile fast so viele Leute anwesend sind wie beim gestrigen Finale. Etwas eng, wenn man drin steht, doch jeder Besucher mehr bedeutet auch einen Schritt mehr zum finanziellen Erfolg für die Veranstalter!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24485" aria-describedby="caption-attachment-24485" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24485 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Mantar.jpg" width="800" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Mantar.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Mantar-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Mantar-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Mantar-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24485" class="wp-caption-text"><strong>MANTAR</strong></figcaption></figure>
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<h2>Fazit: „Hell Yeah“ oder „Hell No“?</h2>
<p>Für Fans aus dem Psychedelic, Hardrock und Doom ein ziemlich deutliches „Hell, Yeah!“. Für mich zwar auch, aber mit einigen kleineren Abzügen. Dass es weder Stoffbändchen noch schöne (!) Shirts gab, mag für den einen oder anderen nicht besonders wichtig sein. Da es allerdings auch viele Sammler in der Szene gibt, ist dies durchaus negativ anzumerken. Hier ist mit genügend Vorausplanung nicht nur mehr möglich, sondern auch wünschenswert – Shirts aus dem Vorjahr und Stoffbändchen auf vielen anderen, auch kleineren Festivals, beweisen das. Ein Pfandsystem wäre ebenfalls angebracht, um nicht ständig in zertretenem Plastik zu stehen. Eine leichte Reduzierung der Lautstärke im Raum wäre zudem sinnvoll, da einige Auftritte ohne Gehörschutz nicht zu genießen waren.</p>
<p>Doch damit kommen wir auch schon zu den positiven Punkten. Alle Bands vermittelten durchweg den Eindruck, gut gelaunt und voll bei der Sache zu sein. Längst keine Selbstverständlichkeit! Der Preis ist mit 50 € für zwei Tage in einer Stadt wie Hamburg durchaus angemessen. Zufriedenstellend ist die Tatsache, dass das Billing mit einem ausverkauften Haus entlohnt wurde. Darauf lässt sich in Zukunft aufbauen. Um eine klaustrophobisch anmutende Stimmung zu vermeiden, wäre eine etwas strengere Limitierung sicherlich geboten, da es in dem eher kleinen Saal sehr schnell ungemütlich voll werden kann. Da zunächst einmal die Finanzierung und Etablierung des noch jungen Festivals im Vordergrund steht, sollte dies aber als Plus und nicht als Minus angerechnet werden. Die Auftritte der Bands begannen stets pünktlich, liefen reibungslos ab und ließen keinen Raum für Kritik an der Organisation. Hier möchte ich ein großes Lob aussprechen – so soll das sein!</p>
<p>Wenn an den kleinen Kritikpunkten noch gearbeitet wird, gibt es absolut nichts an dem Festival auszusetzen. Ich erwarte mit großer Spannung, welche Bands im nächsten Jahr aus dem Hut gezaubert werden. Gegen einen so unterhaltsamen Jahresausklang wie im letzten Jahr hätte ich nichts einzuwenden, also: bis dahin!</p>
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<p>Das <strong>Sankt Hell Festival</strong> findet ihr auf <a href="https://www.facebook.com/sankthell/">Facebook</a> und im <a href="http://sankthell.com/">WWW</a>!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-volle-haus-in-hamburg-sankt-hell-festival-2017/">Das volle Haus in Hamburg: Sankt Hell Festival 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Die Festivalsaison geht wieder los! &#8211; Vorbericht Frostfeuernächte 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jan 2018 11:11:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Neues Jahr, neue Festivals! Auch wir sind heiß auf die Saison 2018 und halten es keine zwei Monate ohne Festivalbesuch aus. Deswegen geht es am 16. und 17. Februar 2018 zum zweiten Mal in Folge nach Brandenburg, um den Frostfeuernächten um Veranstalter ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Neues Jahr, neue Festivals! Auch wir sind heiß auf die Saison 2018 und halten es keine zwei Monate ohne Festivalbesuch aus. Deswegen geht es am <strong>16. </strong>und <strong>17. Februar 2018</strong> zum zweiten Mal in Folge nach Brandenburg, um den <strong>Frostfeuernächten</strong> um Veranstalter <strong>Felix Kramer</strong> einen Besuch abzustatten. Obgleich die finanziellen Einbußen nach der letzten Veranstaltung zunächst das frühe Ende der Eventreihe befürchten ließen, haben eine Mischung aus Fan-Initiative, Rückhalt in der Szene und dem Kämpferwillen des Veranstalters dazu geführt, dass es doch noch eine vierte Auflage geben wird. <strong>Odin sei Dank!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24366" aria-describedby="caption-attachment-24366" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24366 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Obscurity-300x199.jpg" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Obscurity-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Obscurity-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Obscurity-750x497.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Obscurity.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24366" class="wp-caption-text">Bergischer Hammer, Bergisches Land! <strong>OBSCURITY</strong> headlinen den zweiten Tag der <strong>Frostfeuernächte</strong>.</figcaption></figure>
<p>Über zwei Tage verteilt spielen insgesamt <strong>24 Bands</strong> in den Räumen des <strong>KiEZ Hölzerner See</strong>. Musikalisch geht es dabei quer durch den verderbten Gemüsegarten. Die <strong>Frostfeuernächte</strong> werden zurecht als Thrash, Black und Death Metal–Festival präsentiert. Thrash-Metal-Fans können sich beispielsweise auf die Underground-Kapellen <strong>TORMENTOR</strong>, <strong>DEPULSOR</strong>, <strong>FULL ASSAULT</strong> und <strong>HIS MASTERS DESCENT</strong> freuen. Die Jünger des Schwarz-Metalls hingegen dürften ihren Gefallen an <strong>WALDGEFLÜSTER</strong>, <strong>EXHATE</strong>, <strong>FIMBULWINTA</strong>, <strong>THE MORGROTUSKTHULULUSTOCCULTOBSKULLTY HORRORMANCE</strong> (ja, die heißen wirklich so!), <strong>BLUTECK </strong>und <strong>ISTAPP</strong> finden. Und im Death-Metal-Sektor sorgen <strong>XICUTION</strong>, <strong>CHAOS AND CONFUSION</strong> und <strong>PARASITE</strong> für ordentlich Bumms. <strong>ASENBLUT</strong> und Samstags-Headliner <strong>OBSCURITY</strong> sichern eine gute Balance zwischen den Genres.</p>
<p>Doch das war noch längst nicht alles. Obwohl die Veranstalter selbst im Wesentlichen diese drei „Haupt“-Genres anführen, gibt es auch aus anderen Sparten allerlei zu sehen. Pagan, Folk und Viking Metal sind stark mit den <strong>Frostfeuernächten</strong>. <strong>HAMARSHEIMT</strong>, <strong>VARGRIMM</strong>, <strong>JÖRMUNGAND</strong> und <strong>THRUDVANGAR</strong> können hier als „klassischere“ Vertreter aufgeführt werden, doch auch doomige Einflüsse finden mit <strong>APOCALYPSE ORCHESTRA</strong> und den skandinavischen Freitags-Headlinern <strong>EREB ALTOR</strong> ihren Platz im Line-Up. Dazwischen tummeln sich noch einige Bands wie <strong>CRUADALACH</strong> (Folk mit Core-Einflüssen), <strong>CLITCOMMANDER</strong> (Grind) [Anm.d.Red.: Igittt!] oder <strong>CTULU</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24368" aria-describedby="caption-attachment-24368" style="width: 201px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24368 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Ereb-Altor-211x300.jpg" width="211" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Ereb-Altor-211x300.jpg 211w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Ereb-Altor.jpg 437w" sizes="auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24368" class="wp-caption-text">EREB ALTOR, für viele Quorthons Erben, konnten als Mainact für Freitag gewonnen werden.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zwischen den Acts wird der Ferienlager-Flair des <strong>KiEZ</strong> für eine entspannte Stimmung sorgen. Neben den (vergleichsweise) erholsamen Nächten in den Zimmern, die sehr an eine kleine Jugendherberge erinnern, bleibt im abgeschiedenen Erholungszentrum auch genügend Zeit für kleinere Spaziergänge durch den Wald oder rund um den See. Wer Musik und Erholung verknüpfen will, darf sich die <strong>Frostfeuernächte</strong> nicht entgehen lassen. Für nur <strong>30 €</strong> könnt ihr zwei Tage lang mit dabei sein. Benötigt ihr noch eine Übernachtungsmöglichkeit am Veranstaltungsort dazu, könnt ihr unter mail@frostfeuernaechte.de Kontakt mit den Veranstaltern aufnehmen.</p>
<p>Wir werden zahlreich vor Ort vertreten sein, ob im Auftrag des Magazins, als Youtube-Sternchen oder als Mitglied einer auftretenden Band. Man sieht sich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die <strong>Frostfeuernächte</strong> findet ihr bei <a href="https://www.facebook.com/frostfeuernaechte/">Facebook</a> und im <a href="http://www.frostfeuernächte.de/">WWW</a>.</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; 12.1: Hessen I (Mixed)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Dec 2017 11:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Bund]]></category>
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		<category><![CDATA[Wo es sich lohnt Metalhead zu sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aufgewacht! Da sind wir wieder. Ein halbes Jahr ist es her, dass mit dem letzten Artikel zu Nordrhein-Westfalen die Länderkolumne „Deutschland, deine Festivals“ in ihre Pause ging. Wer nun schon befürchtete, die Serie würde unvollendet bleiben, sei unbesorgt, denn: SILENCE macht keine ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Aufgewacht! Da sind wir wieder. Ein halbes Jahr ist es her, dass mit dem letzten Artikel zu Nordrhein-Westfalen die Länderkolumne „Deutschland, deine Festivals“ in ihre Pause ging. Wer nun schon befürchtete, die Serie würde unvollendet bleiben, sei unbesorgt, denn: SILENCE macht keine halben Sachen und hält, was versprochen wurde! Nach dem Beginn unserer Reise im Osten der Republik und dem Bogen über den Norden geht es nun über den Westen in Richtung Süden. Folgerichtig rückt nun Hessen ins Rampenlicht unserer Rundschau. Rund 6 Millionen Einwohner, 21.000 km² Fläche – und über 20 Festivals, die ihr unbedingt kennenlernen solltet! Hier sind für euch die ersten sechs Festivals in der „Mixed Version“. Warum ein Genre favorisieren, wenn man sie alle haben kann?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>3 Tage wach: M.I.S.E. Open Air Festival</h2>
<p>In jedem Land verbergen sich viele kleine Events, deren Name noch recht unbekannt ist. Nicht so beim <strong>M.I.S.E. Open Air Festival</strong>, das wohl bereits zu den namhaftesten Festivals Hessens zählt. Womöglich auch deshalb, weil es sich beim <strong>M:O:A</strong> um das einzige Festival des Landes im „reinen“ Metal-Sektor handelt, welches drei Tage andauert. Das <strong>1. M:O:A</strong> lässt sich auf 2013 zurück datieren, sodass für 2018 bereits die sechste Auflage ansteht. Auch dann werden wieder ca. 1000 Besucher erwartet, was die Veranstaltung zu einem der größten Metal-Festivals des Landes macht. Eine Vergrößerung soll das Festival zum jetzigen Zeitpunkt nicht erfahren. Doch sag niemals nie, schließlich ist Platz für weiteres Wachstum vorhanden!</p>
<p>Dem Motto der Ausgabe entsprechend, sind die Genregrenzen eindeutig uneindeutig. Gespielt wird auf dem normalerweise gegen Ende Mai oder Anfang Juni stattfindenden Event Mixed Metal. Die Fans haben bei der Bandauswahl auch ein Wörtchen mitzureden, denn beim Booking werden die Wunschzettel der Fans berücksichtigt, die zuvor auf dem Festival ausgegeben werden. Da das Festival seinen familiären Charakter als „Underground“-Festival bewahren will, handelt es sich bei den auftretenden Bands weniger um Genregrößen, sondern regelmäßig um jene Truppen, die sich in eben jenem Umfeld bewegen – im Untergrund. Dementsprechend handelte es sich bei den Goat Grindern <strong>MILKING THE GOATMACHINE</strong>, den Thrash-Metallern von <strong>CRIPPER</strong> und <strong>NUCLEAR</strong> sowie der Heavy-Metal-Formation <strong>STORMWARRIOR</strong> schon um die größten Bands des Billings 2017. Neben den vielen Heavy- und Thrash-Kapellen ist aber auch allerlei für andere Geschmäcker geboten, sei es kompromissloser Death Metal (<strong>DEMONBREED</strong>, <strong>INSURRECTION</strong>), aufgeweckter Glam und Hardrock (<strong>NIGHT LASER</strong>, <strong>NITROGODS</strong>) oder stimmiger Power Metal (<strong>ELVENPATH</strong>). 2018 dürfte es ebenso abwechslungsreich werden, wenn Truppen wie <strong>DESASTER</strong>, <strong>MASTER</strong> und <strong>DEBAUCHERY</strong> nach Büßfeld kommen, um den Zuschauern eine gute Show zu bieten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-24126 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Mise-Open-Air.jpg" alt="" width="688" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Mise-Open-Air.jpg 688w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Mise-Open-Air-215x300.jpg 215w" sizes="auto, (max-width: 688px) 100vw, 688px" /></p>
<h2>Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich: Weser Metal Meeting</h2>
<p>Trotz des sehr großen Festivalangebotes stürmen immer wieder neue Veranstaltungen auf den Markt. Zu diesen neuen Festivals gehört auch das <strong>Weser Metal Meeting</strong>, das in diesem Jahr erfolgreich sein Debüt feierte. Mit 450 verkauften Karten war die Veranstaltung auf Anhieb ausverkauft und übertraf deutlich die Erwartungen des <strong>Metal Crew Reinhardshagen e.V.</strong> Am 29. April 2018 wird das Eintages-Festival deshalb mit großer Zuversicht und einem selbstgesteckten Ziel von 500-600 Besuchern fortgesetzt.</p>
<p>Wie schon in diesem Jahr sind fünf Bands eingeladen, um in der <strong>Wesertalhalle</strong> für Stimmung zu sorgen. 2017 wies das Festival mit <strong>SIX BEERS AND A BITCH</strong>, <strong>GUN BARREL</strong> und den Headlinern <strong>NITROGODS</strong> bereits einen starken Einschlag in Richtung Hardrock auf, ergänzt durch eine Prise <strong>VICTIM</strong>-Thrash- und <strong>WOLFEN</strong>-Power-Metal. Und da am Spruch „Never change a running system“ was dran ist, wird der Rock’n’Roll-Anteil auch für die nächste Auflage beibehalten. Dann sind nämlich die französischen <strong>IRON BASTARDS</strong> und die Headliner <strong>HARDBONE</strong> mit dabei, um den Zuschauern einzuheizen. Doch auch die Metallerschaft kommt nicht zu kurz. So beinhaltet das <strong>Weser Metal Meeting 2018</strong> mit <strong>PANDEMIC</strong>, <strong>RISING INSANE</strong> und <strong>SWEEPING DEATH</strong> auch ein Reportoire aus Heavy Metal, Core und Thrash Metal, um die Veranstaltung vielseitig zu gestalten. Wird diese Auflage ebenso erfolgreich sein wie die erste, dürfte dem kleinen Festival eine blühende Zukunft bevorstehen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-24128 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Weser-Metal-Meeting.jpg" alt="" width="595" height="842" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Weser-Metal-Meeting.jpg 595w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Weser-Metal-Meeting-212x300.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 595px) 100vw, 595px" />
<h2>Thrash First, Mixed Second: Taunus Metal Festival</h2>
<p>Einige Jahre älter, doch deswegen keinesfalls altbacken ist das <strong>Taunus Metal Festival</strong> in Oberursel. Dieses wurde 2009 ins Leben gerufen, seinerzeit noch als eintägiges Event und im Rahmen des <strong>Orscheler Sommers</strong>. Sollte sich dieses Konzept für zwei weitere Jahre bewähren, so erweiterte man das Festival 2012 auf zwei Tage und zog als Festival der Marke „Umsonst &amp; Draußen“ in den nahegelegenen Park um. Ruhe war dem Team jedoch vorerst nicht vergönnt, dafür allerdings den Anwohnern des Parks: Lautstärke-Beschwerden sei Dank, zog das Festival bereits im Folgejahr wieder um. Die <strong>Burgwiesenhalle</strong> sollte schließlich das vorerst dauerhafte Zuhause des kleinen Festivals werden. Mittlerweile ist das <strong>Taunus Metal Festival</strong> fest in der Gegend etabliert. Aus dem „Umsonst &amp; Draußen“-Festival ist eine Indoor-Veranstaltung für den schmalen Taler geworden, die es regelmäßig auf ca. 600 Besucher bringt. Und verlor Anfang diesen Jahres der langjährige Kopf der Organisation <strong>Andreas „Law“ Freitag</strong> den Kampf gegen den Krebs, so ist das Team nach diesem tragischen Rückschlag umso mehr bestrebt, das Festival in seinem Sinne erfolgreich weiterzuführen.</p>
<p>2018 wird das große „X“ für die Nummerierung herhalten, wenn das Festival sein Jubiläum feiert. Traditionell erfolgt dabei eine thematische Gliederung der beiden Festivaltage nach musikalischer Einordnung. Tag 1 steht voll im Zeichen des guten, alten Trash Metal, während sich das Line-Up an Tag 2 auch anderen Sparten öffnet. So finden auch Heavy, Speed, Power, Death und Black Metal Einzug. Eben ganz Old School! Gemischt werden dabei Newcomer und bekanntere Acts sowie vereinzelte „Exoten“ aus dem Ausland. 2017 stellte die türkische Band <strong>THRASHFIRE</strong> diesen besonderen Act dar. Neben diesen durften sich am ersten Festivaltag auch Gruppen wie <strong>WARHAMMER</strong>, <strong>VULTURE</strong> und <strong>IRON CURTAIN</strong> auf der Bühne austoben, bevor am zweiten Tag Künstler wie <strong>SECUTOR</strong>, <strong>CAGE</strong>, <strong>STORMWARRIOR</strong> und <strong>IRON KOBRA</strong> übernahmen. Auch für April 2018 sind wieder insgesamt 20 Acts geplant, um zu einer harten Mixtur vermengt und den Besuchern als akustischer Schmaus dargeboten zu werden. Möge das Jubiläum ein feierbares werden!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24130" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Taunus-Metal-Festival.jpg" alt="" width="688" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Taunus-Metal-Festival.jpg 688w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Taunus-Metal-Festival-215x300.jpg 215w" sizes="auto, (max-width: 688px) 100vw, 688px" /></p>
<h2>Schau, es ist gratis! Chaostraum Open Air</h2>
<p>Jubiläum zum Zehnten ist im Trend! Nicht nur das <strong>Taunus Festival</strong>, sondern auch das <strong>Chaostraum Open Air</strong> feiert 2018 die zehnte Auflage. Mit einem Band-Reportoire, das zur Gänze aus persönlichen Bandkontakten bestand, zogen die damals gerade mal 17 Jahre alten Veranstalter 2008 zum ersten Mal ihr Festival für ca. 150-200 Besucher auf. Auch hier entschied man sich nach einigen Ausgaben im Jahr 2012 zum nächsten Schritt, der die Ausdehnung auf zwei Tage beinhaltete. Mehr Grund zum Campen und genügend Spielzeit für mehr Bands! Nachdem der Umbau des bis dato genutzten Sportheims in Schröck 2013 die Sorge mit sich zog, das Festival könne Schäden hinterlassen, zog das <strong>Chaostraum</strong> 2014 in die <strong>Mehrzweckhalle Rauischholzhausen</strong> und setzte anschließend aufgrund privater Umstände der Organisatoren schließlich ein Jahr aus. Seit 2016 läuft das Festival in der heutigen Form als Open Air in Runzhausen. Aus den anfänglichen 200 sind inzwischen 500 Besucher geworden. Damals wie heute: kostenlos!</p>
<p>In den letzten beiden Jahren wartete das Ende Juli stattfindende Festival mit jeweils 14 Bands auf, sechs am Freitag und acht am Samstag. Viele der auftretenden Bands stammen aus der Umgebung, doch auch einige größere Acts lassen sich ausmachen. Als Hauptacts der letzten Jahre konnten beispielsweise schon <strong>PARASITE INC.</strong> und <strong>SUIDAKRA</strong> gewonnen werden. Andere Namen anno 2017 sind <strong>TRIDDANA</strong>, <strong>SLEEPERS‘ GUILT</strong>, <strong>HYEMS</strong>, <strong>CORROSIVE</strong> und <strong>ALLTHENIKO</strong>. Die gesamte Mischung stellt sich relativ hart dar, sodass neben vereinzelten Nuancen aus dem Core oder Power Metal die Genres Thrash, Black, Death und Melodic Death Metal die erste Geige spielen. Wer sich durch diese Klänge begeistern lässt, ist hier richtig. Und wer noch zweifelt – denkt dran, das Festival ist für lau!</p>
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<h2>Interessanter als die Geburt Christi? Masters of Cassel</h2>
<p>Eben sagte ich es bereits: Jubiläum zum Zehnten ist IN! Während die obigen Vertreter dieses noch vor sich haben, hat das nächste Festival die zehnte Auflage gerade hinter sich gebracht. Genauer gesagt, vor zwei Tagen! Als sich 2005 zum ersten Mal die lokalen Bands Kassels zum <strong>Masters of Cassel</strong> vereinten, wussten wohl die wenigsten, dass es sich hier um den Aufakt einer mehrjährigen <strong>Weihnachtstradition</strong> handeln würde. Fünf Jahre lang fand das Festival zu oder um Weihnachten statt und sorgte damit für eine deftige Bescherung. Danach war mangels passender Location leider vorerst Schluss. Im Jahr 2013 meldete sich das Lokalfestival endlich mit einem Paukenschlag zurück. Es gab viel nachzuholen, und deswegen beschenkten die Organisatoren die Kasseler Szene gleich mit <strong>zwei Ausgaben</strong>: einem Sommer- und einem Winter-Festival. 2014 setzte die Veranstaltung wegen bekannter Probleme erneut aus, ehe das <strong>Masters of Cassel</strong> ab 2015 vom <strong>Rock Hard</strong> entdeckt und präsentiert wurde und seitdem nun jedes Jahr in der Zeit vor Weihnachten stattfindet. Zählte das Festival früher 400 bis 600 Besucher, so waren es in den letzten Jahren im kleinen <strong>K19</strong> lediglich 200 Gäste. Dieses Jahr ging es erstmalig ins <strong>Hotel Reiss</strong>, dessen Ballsaal bis zu 550 Zuschauern Platz bietet. Genügend Gelegenheit also, an die Größenordnungen der einstigen Weihnachts-Festivals anzuschließen!</p>
<p>Auch, wenn das Festival heute einen größeren Ruf hat als noch vor 12 Jahren, soll dennoch der lokale Bezug der Anfangstage und die Auftrittsmöglichkeit für Bands aus der Gegend aufrecht erhalten werden. Demgemäß achten die Veranstalter darauf, einen Lokalband-Anteil von mindestens 40 % zu halten. Die sieben bis neun Bands, welche für das <strong>Masters of Cassel</strong> gebucht werden, bieten dabei hauptsächlich klassischen Metal. Heavy, Thrash und Death Metal dominieren das kleine Line-Up, das nur in Ausnahmefällen Raum für andere Genres lässt. Und auch dann handelt es sich um etablierte oder verwandte Genres, wie die Rekrutierungen von <strong>WAGNIS</strong> (Power Metal) und <strong>MORAST</strong> (Black/Death/Doom) in diesem Jahr zeigen. In den letzten Jahren konnten u.a. <strong>DISCREATION</strong>, <strong>STEELPREACHER</strong>, <strong>WARPATH</strong> und sogar <strong>SODOM</strong> verpflichtet werden, um in Kassel zu spielen. Stars der diesjährigen Auflage waren <strong>MORGOTH</strong>, <strong>ATTIC</strong> und <strong>IRON THOR</strong>, zu denen sich im Vorprogramm auch noch <strong>BURDEN OF GRIEF</strong>, <strong>TYRANEX</strong>, <strong>MORTAL TERROR</strong> und <strong>CHAOS PATH</strong> gesellten. Es bleibt zu wünschen, dass das Festival mit dem neuen Veranstaltungsort ein Zuhause von Dauer gefunden hat, um in Zukunft ohne Unterbrechungen fortgeführt werden zu können. Wir drücken die Daumen!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-24133 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Masters-of-Cassel.jpg" alt="" width="700" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Masters-of-Cassel.jpg 700w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Masters-of-Cassel-219x300.jpg 219w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" />
<h2>Level Up war gestern: Metal Up Your Life</h2>
<p>Zur Abwechslung beleuchten wir abschließend noch einmal ein junges Festival in Hessen. Das <strong>Metal Up Your Life</strong> fand am 6. Februar 2016 zum ersten Mal statt und feiert am 12. Mai 2018 die fünfte Auflage. Wie, nach gerade einmal zwei Jahren? Ja, genau! Bei dem kleinen Festival in Darmstadt handelt es sich nämlich um ein halbjährlich stattfindendes Eintages-Festival. Nach dem Debüt im folgten Veranstaltungen im Oktober 2016, März 2017 und November 2017, die fünfte Ausgabe ist für Mai 2018 angesetzt. Die genauen Termine sind damit recht variabel, doch zumindest lässt sich festhalten: erstes Festival des Jahres in der ersten Jahreshälfte, zweites in der zweiten! Aufgezogen wird der Spaß von der ortsansässigen Band <strong>ALL WILL KNOW</strong>, die sich musikalisch zwischen Melodic Death und Modern Metal bewegen.</p>
<p>Und damit kommen wir auch schon zum Billing. Dieses beinhaltete jüngst fünf bis acht Bands, darunter … selbstverständlich, die Veranstalter selbst! Die anderen Bands bewegen sich in mehr oder weniger ähnlichen Gefilden. Ein starker Einschlag in den Bereich Melodic Death Metal ist kaum zu übersehen, daneben bekommt aber auch folkiger und progressiver Metal seine Chance. Schon für die zweite Auflage konnten <strong>SUIDAKRA</strong> als Headliner gewonnen werden, die dritte Runde wurde durch <strong>PARASITE INC.</strong> und <strong>CRUADALACH</strong> angeführt, und im November machte <strong>ABINCHOVA</strong> den Main-Act. Dazwischen liest man Namen wie <strong>SOULBOUND</strong>, <strong>DARKEST HORIZON</strong> und <strong>PENTARIUM</strong>, <strong>THE LAST HANGMEN</strong> und <strong>HUMAN DEBRIS</strong>. Doch wer denkt, ich hätte schon alles Nennenswerte erwähnt, der irrt! Besonderes Highlight des Events sind die Auftritte auf der zweiten, der Akustik-Bühne. Für ein Festival dieser Größe ist eine zweite Bühne durchaus selten. Hier werden Songs einiger Bands, mitunter auch solcher von der Hauptbühne, anders arrangiert dem Publikum vorgestellt. Da wird auch schon mal ein Saxophon oder eine Klarinette anstelle der Leadgitarren gezückt. Äußerst interessant und sicher mal einen Blick wert. Klingt gut? Na dann – auf nach Darmstadt, <strong>Metal Up Your Life!</strong></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-24135 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Metal-Up-Your-Life.jpg" alt="" width="685" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Metal-Up-Your-Life.jpg 685w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Metal-Up-Your-Life-214x300.jpg 214w" sizes="auto, (max-width: 685px) 100vw, 685px" />
<h3>Wie? Das war euch nicht bunt genug?</h3>
<p>Dann freut euch auf die nächste Ausgabe. Es erwarten euch all diejenigen Festivals, die noch weniger Wert auf Genregrenzen legen als die Veranstaltungen der heutigen Ausgabe. Ich nehme euch mit auf Ausflüge in verschiedenste Musiksparten der rockigeren Art – keine Angst, mit <strong>Helene Fischer</strong> müsst ihr sicher nicht rechnen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-12-1-hessen-i-mixed/">Deutschland, deine Festivals &#8211; 12.1: Hessen I (Mixed)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DRAGONFORCE On Tour &#8211; Fantasy und Highspeed</title>
		<link>https://silence-magazin.de/fantasy-und-highspeed-dragonforce-on-tour/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fantasy-und-highspeed-dragonforce-on-tour</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Nov 2017 16:05:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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		<category><![CDATA[tommy johansson]]></category>
		<category><![CDATA[Twilight Force]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>10 von 10! So lautete meine Bewertung, als im Mai das neue Album „Reaching Into Infinity“ von DRAGONFORCE erschien. Wer etwas für Power Metal übrig hat, kommt über kurz oder lang kaum an der britischen Band vorbei. Sollte derjenige auch nicht, denn ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fantasy-und-highspeed-dragonforce-on-tour/">DRAGONFORCE On Tour &#8211; Fantasy und Highspeed</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>10 von 10!</h3>
<p>So lautete meine Bewertung, als im Mai das neue Album „Reaching Into Infinity“ von <strong>DRAGONFORCE</strong> erschien. Wer etwas für Power Metal übrig hat, kommt über kurz oder lang kaum an der britischen Band vorbei. Sollte derjenige auch nicht, denn als Band, die sich aufgrund ihrer atemberaubenden Geschwindigkeit vor vielen Jahren quasi ihren eigenen Guitar-Hero-Schwierigkeitsgrad verdiente, sticht die Gruppe aus der Masse heraus. Mit dem neuerlichen Meisterwerk gibt es nun einen weiteren Grund, eine Show der Mannen um <strong>Herman Li</strong> und <strong>Sam Totman</strong> zu besuchen.</p>
<p>Auf großer Welttournee, welche <strong>DRAGONFORCE</strong> seit Release u.a. durch die USA, Australien, Neuseeland oder verschiedene Länder Asiens führte, ist in diesem Herbst auch Europa an der Reihe. Zu den fünf deutschen Stationen dieser Reise gehörte am 2. November auch das <strong>Columbiatheater Berlin</strong>. Nur logisch, dass ich die zweistündige Autofahrt auf mich nahm, um mir die Show zum neuen Album einmal zu Gemüte zu führen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-23197 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Dragonforce-Tour-2017.jpg" height="960" width="720" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Dragonforce-Tour-2017.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Dragonforce-Tour-2017-225x300.jpg 225w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" /></p>
<h3>Jede Heldengruppe braucht ihren Sam!</h3>
<p>Als sich gegen 19 Uhr die Pforten der Location öffnen, erwartet mich am anderen Ende des überraschend übersichtlichen, äußerst gemütlichen Raumes jedoch zunächste ein anderes Backdrop. Als Support für die Europa-Tour wurde <strong>TWILIGHT FORCE</strong> auserkoren, eine schwedische Power-Metal-Band, die den Fantasy-Regler auf die oberste Stufe stellt. Sowohl musikalisch als auch optisch!</p>
<p>So läutet der in dunkle Magierroben gekleidete Keyboarder <strong>Blackwald</strong> den Auftritt durch feierliches Heben seines mit einer violett glühenden Kugel versehenen Stabes ein, als wolle er danach fragen, wer aus dem Publikum mit dem heldenhaften Sextett in die Schlacht ziehen möchte. Sehr viele, denn es ist bereits jetzt rappelvoll im kleinen Saal. Dementsprechend geht bereits von Minute 1 an die Post ab, als die Band mit dem Opener <em>„Battle Of Arcane Might“</em> ihres zweiten Albums „Heroes Of Mighty Magic“ beginnt und die Zuschauer in ihre bunte Fantasy-Welt eintauchen lässt. Dies fällt angesichts der Roben, Elfenohren und des <strong>Herr-der-Ri<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-23193" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4282.png" height="337" width="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4282.png 1334w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4282-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4282-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4282-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" />nge-Sam-ähnlichen Sängers</strong> alles andere als schwer.</p>
<p>… Moment mal, an <strong>Sam</strong> kann ich mich aber nicht erinnern, seit wann singt der denn mit? Noch nicht besonders lange, schließlich kämpfte bis vor kurzem noch der wilder aussehende <strong>Chrileon</strong> am Mikro für die junge Band. Am 3. Oktober ließ die Band allerdings verlauten, dass dieser kein Teil der Band mehr sei. Die Rede ist von <strong>Chrileon</strong> als „Opfer dunkler Magie“, seinem von „Dunkelheit und Habgier verworrenen Geist“ und dem „Verlust seines Geburtsrechts auf den Smaragdthron“. Ihr wisst schon, das übliche Risiko, wenn man dunkle Schergen bekämpft! Nun steht jedenfalls ein bedeutend knuffigerer Sänger hinter dem Mikro. Kein unbekannter in der Power-Metal-Szene, schließlich handelt es sich hierbei um <strong>Tommy Johansson</strong>, Gitarrist bei <strong>SABATON</strong> und Kopf von <strong>REINXEED</strong>. Und dieser macht einen ausgezeichneten Job! Hätte ich die Band nicht bereits einmal live bewundern dürfen, so hätte ich den Unterschied wohl kaum bemerkt. Zwischen den neuen Titeln <em>„To The Stars“</em> und <em>„Riders Of The Dawn“</em> kommt es zu kleineren technischen Schwierigkeiten, welche <strong>Johansson</strong> und <strong>Blackwald</strong> aber gekonnt durch unterhaltsame Dialoge zu überbrücken wissen, obgleich die dröhnende Stimme des zuletzt erwähnten teils schwer zu verstehen ist. Fans des ersten Albums können sich während des Sets auch an <em>„Gates Of Glory“</em> erfreuen, doch im Großen und Ganzen steht die Show ganz im Zeichen des neueren Werks. Eines der Highlights ist wohl die Darbietung von <em>„There And Back Again“</em>, einem wahrlich magischen Stück der zweiten Platte. Obgleich das Lied gerade zu Anfang (aufgrund Sängerin aus der Dose) nicht dieselbe Wirkung entfalten kann wie auf Platte, wirkt der Titel extrem beruhigend und bereitet mir mit den letzten Tönen eine wohlige Gänsehaut. Der Gruppe gelingt es, mich mit ihrer vollen Fantasy-Kitsch-Dröhnung vollends zu begeistern. Was dem einen vielleicht zu viel des Quietschbunten sein mag, lässt mich entzückt jubeln. Ich bin in Stimmung, jetzt dürfen die Headliner kommen!</p>
<h3>Speed-UP!</h3>
<p>Und war es eben schon voll, so bleibt jetzt kaum noch Platz in der Menge. Schließlich schaffe ich es doch, mir irgendwo rechts vor der Bühne einen recht geräumigen Platz mit guter Aussicht zu sichern. Daher kann ich mich um 21.15 Uhr voll und ganz den Headlinern <strong>DRAGONFORCE</strong> widmen, die erwartungsgemäß mit dem Intro zum neuen Album und dem anknüpfenden <em>„Ashes Of The Dawn“</em> in den Abend starten und so die Fans in Ekstase versetzen. Mit den ersten Tönen zeigt sich bereits, dass der Ton auch hier sauber und Sänger <strong>Marc Hudson</strong> in hervorragender Form ist. Schon früh achtet die Truppe darauf, eine ausgewogene Mischung zwischen alten und neuen Titeln zu finden. So folgt auf den Opener des aktuellen Werks das altbekannte <em>„Ground And Pound“</em>, das dem aktuellen Titel <em>„Judgement Day“</em> vorausgeht, an welchen wiederum <em>„Seasons“</em> anknüpft.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-23195" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4276.png" height="337" width="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4276.png 1334w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4276-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4276-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4276-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" />Zwischen den Titeln bleibt Zeit für ein paar lockere Worte, ehe es mit <em>„Curse Of Darkness“</em> wiederum etwas Neues zu hören gibt. Äußerst positiv fällt dabei die gute Laune aller Bandmitglieder auf. Na gut, fast aller Bandmitglieder, denn Keyboarder <strong>Vadim Pruzhanov</strong> setzt bei der aktuellen Tour aus, um mehr Zeit für seine Frau und Familie zu haben, so heißt es. Nun ja, geil klingt trotzdem, was da von der Bühne schallt. Der nach wie vor munter Grimassen schneidende <strong>Herman</strong> scheint ohnehin Spaß für zwei zu haben. Mit <em>&#8222;Fury Of The Storm&#8220;</em>, einem geradlinigen Stück aus dem 2004 erschienenen Werk &#8222;Sonic Firestorm&#8220;, spielt die Band ihre Hörer schließlich schwindlig. Zeit für das Halbzeit-Chillout inklusive mehrerer Soli und Instrumental-Duette und einem lockeren Sing-Along von Tonfolgen, das die Zuschauer beschäftigt, während die jeweils anderen Bandmitglieder die Möglichkeit erhalten, sich die „Beine zu vertreten“ oder von ihrem schwarzen in ihr weißes Hemd zu wechseln.</p>
<p>So, Zeit, wieder etwas Gas zu geben! <em>„Edge Of The World“</em> stellt mit elf Minuten den längsten Titel des neuen Albums dar und schafft es doch dabei, nicht langweilig zu werden. Um jedoch ganz sicher zu gehen, dass nach einem so langen Track die Konzentration des Publikums nicht schwindet, werden die Zuschauer im folgenden <em>„Cry Thunder“</em> eingebunden. Stark eingebunden. Vielleicht zu stark eingebunden. 15 Minuten des Gegeneinander-Ansingens zweier Saalhälften, gemeinschaftlichen Mitsingens und Quatschens auf der Bühne habe ich lange nicht mehr erlebt und ist an sich eine erheiternde Sache, letztendlich aber vielleicht doch etwas zu gut gemeint. Fünf Minuten weniger hätten es hier sicherlich auch getan.</p>
<h3>1&#8230; 2&#8230; 3&#8230; und Currywurst!</h3>
<p>Als letzten Titel des Haupt-Sets packen <strong>DRAGONFORCE</strong> mit <em>„Valley Of The Damned“</em> nochmal einen der alten Klassiker aus – jedoch kein alter Schinken, sondern ein zeitloser Hit! Für einen optischen Hingucker sorgen auf der Bühne die leuchtenden LEDs in <strong>Herman</strong>s Gitarre, die er nur zu gern der immer noch feiernden Menge präsentiert.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-23196 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4277-300x169.png" height="169" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4277-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4277-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4277-750x422.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_4277.png 1334w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Nach zehn Titeln folgt nun ein kurzer Break, der mir bewusst macht, dass die Leute wirklich alles skandieren, was sich skandieren lässt. „Su-per-markt“ und „Cur-ry-wurst“ habe ich noch kein Publikum zelebrieren hören … Wie dem auch sei, nach dieser merkwürdigen Erfahrung gibt es noch einmal zwei Titel als Bonus obendrauf. Mit <em>„Three Hammers High“</em> entscheidet sich die Band doch noch für einen Titel aus dem „Maximum Overload“-Album, der trotz des falsch klatschenden Publikums wirklich gut ankommt. Hand aufs Herz: Meine lieben Berliner, das Klatschen auf der richtigen Zählzeit müsst ihr echt noch üben. Vielleicht klappt es zur nächsten Welttournee von <strong>DRAGONFORCE</strong> dann besser!</p>
<p>Unter großem Applaus folgt schließlich das heiß ersehnte Finale. Jeder eingefleischte Fan weiß, von welchem Titel die Rede ist. Für alle anderen: googelt mal <em>„Through The Fire And The Flames“</em>! <strong>Herman</strong>, <strong>Fred</strong> und <strong>Sam</strong> geben auf den letzten Metern an ihren Instrumenten noch einmal alles, sodass es dauert, bis der Jubel nach dem Ende des letzten Titels abflaut.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Sowohl die Schweden von <strong>TWILIGHT FORCE</strong> als auch die Briten von <strong>DRAGONFORCE</strong> haben gezeigt, wie viel Freude sie daran haben, live vor einem begeisterten Publikum zu spielen. Wer seinen Power Metal richtig schön klischeemäßig mag und sich der fröhlich-verträumten, schnellen Musik hinzugeben bereit ist, darf diese beiden Truppen auf gar keinen Fall verpassen. Gute Laune garantiert!</p>
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		<title>DRAGONHAMMER &#8211; Progressiv kann gar nicht schiefgehen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Oct 2017 05:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DRAGONHAMMER </strong>– Obscurity<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.10.2017<br />
Dauer: 44:41 Min.<br />
Label: My Kingdom Music<br />
Genre: Progressive Power Metal</p>
<p><span id="more-22922"></span></p>
<p>Im Jahr 2001 debütierte die junge italienische Band <strong>DRAGONHAMMER</strong> mit ihrem Erstlingswerk „The Blood Of The Dragon“, ehe es 2004 mit „Time For Expiation“ zu einer Fortsetzung kam. Fans der Band mussten anschließend ganze neun Jahre auf den Nachfolger „The Experiment X“ warten, das 2013 erschien. Eine lange Zeit! Und ein Umstand, der sich so nicht noch einmal wiederholen sollte. Deshalb erscheint nun, nach zwischenzeitlichem Re-Release der beiden ersten Werke anno 2015, das vierte Album „Obscurity“. Sollten vier Jahre ausreichen, um das neue Album zu guter Qualität reifen zu lassen?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22925 size-large aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Dragonhammer-pic-1024x683.jpg" height="683" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Dragonhammer-pic-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Dragonhammer-pic-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Dragonhammer-pic-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Dragonhammer-pic-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Dragonhammer-pic.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h3>Aha, „progressiv“ also …</h3>
<p>Die Charakterisierung als „progressiv“ weckt, je nach Hörer und beigefügtem Subgenre, verschiedenste Erwartungen. Lese ich dieses Wort als Eigencharakterisierung einer Band, so stelle ich mir darunter zumindest experimentierfreudiges Spiel verschiedenster Variationen vor. Obwohl ich zumeist einfache, umkomplizierte und geradlinige Musik bevorzuge, bin ich dennoch offen für „neue Wege“, obgleich die selbsternannten „progressiven“ Klänge selten mit den Erwartungen mithalten können.</p>
<p>Der Progressive Power Metal aus dem Hause <strong>DRAGONHAMMER</strong> zeichnet sich, so zumindest auf dem neuen Album „Obscurity“, hauptsächlich durch die (für Genre-Verhältnisse) düster-ernste Stimmung aus. Nach der kurzen Einleitung <em>„Darkness Is Coming“</em>, fällt <em>„The Eye Of The Storm“</em> durch die schnell-heitere Charakteristik noch aus der Reihe. Das anschließende <em>„Brother vs Brother“</em> zeigt deutlich mehr, wohin die Reise gehen soll. Ein grundsätzlich mittelschnelles bis schnelles Tempo, ein Gipfeln in kurz gehaltene und leicht zugängliche Refrains, ehe in den Strophen wieder mehr Schwermut Einzug hält.</p>
<p>Vermehrt wird in den Refrains auf den Einsatz von Backing Vocals zurückgegriffen, so z.B. in <em>„Under The Vatican’s Ground“</em> oder <em>„The Town Of Evil“</em>, wobei insbesondere bei Letzterem der Einsatz ebendieser gern etwas mehr in der Vordergrund gestellt werden dürfte. Das verzerrte Einstiegsriffing zum deutlich raueren <em>„Game Of Blood“</em> könnte so auch von <strong>HAMMERFALL</strong> stammen. Vergleicht mal mit <em>„Legacy Of Kings“</em> oder <em>„Metal Age“</em>, dann wisst ihr, was ich meine! Diese Ähnlichkeit lässt sich fast schon wie eine Hommage lesen, schließlich ähnelt sich bei beiden Bands auch der Musikcharakter, der sich aus dunklen Parts sowie mitreißenden, deutlich positiver anmutenden Gesängen zusammensetzt. <strong>DRAGONHAMMER</strong> wissen dies für sich einzusetzen, obgleich die Legenden aus Schweden dabei deutlich mehr Persönlichkeit an den Tag legen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/B1reRy4JhAI?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Wo sind die Kanten?</h3>
<p>Und damit wären wir auch schon beim Problem der Platte. Trotz eingängiger Gesänge, schöner Gitarrenriffs und passiger Stimmung fehlt es an Charakter. Egal ob man sich auf die Gesamtheit der Titel stützt, auf die auffälligeren Titel wie die schnellen Nummern <em>„The Eye Of The Storm“</em> und&nbsp;<em>&#8222;Fighting The Beast&#8220;</em> und den raueren Song <em>„The Game Of Blood“</em> abstellt oder die obligatorische Ballade <em>„Remember My Name“</em> sowie das leicht erhaben anmutende Titelstück <em>„Obscurity“</em> bei der Betrachtung mit einbezieht – letztlich gibt es Nichts, das den „Kick“ auslöst. Worin genau sich die Progressivität widerspiegeln soll, ist mir angesichts dessen nicht ganz klar. Vielleicht im mittlerweile typischen Einsatz von Keyboards und mehrstimmigen Gesang, vielleicht schon darin, dass hier nicht durch quietschbunte Regenbogenwelten gesprungen wird, wie in den Songs vieler anderer Power-Metal-Truppen. Die erhofften Besonderheiten, das strahlende „Etwas“, das eine Band hervorhebt, bleibt entgegen der dieser Genrebezeichnung inhärenten vollmundigen Ankündigung aus.</p>
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