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	<title>Interviews Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Interviews Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<item>
		<title>Nervosa im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Aug 2025 08:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Destruction]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[nervosa]]></category>
		<category><![CDATA[Obituary]]></category>
		<category><![CDATA[SEPULTURA]]></category>
		<category><![CDATA[Testament]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NERVOSA sind im Colos-Saal aufgetreten. Nach dem Gig hat sich Gitarristin Helena Zeit für ein Interview genommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nervosa-im-interview/">Nervosa im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Krasses Konzert, krasse Leute, liebe Leser, wir präsentieren heute: Ein Zwiegespräch mit <strong>Helena</strong>, Gitarristin bei <strong>NERVOSA</strong>,<br />
Geführt in Aschaffenburgs Colos-Saal,<br />
Doch Ruhe jetzt und lest erstmal:</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Hallo Helena, danke dass du dir Zeit für uns nimmst!</strong><br />
<strong>H:</strong> Kein Problem, sehr gerne. Momentan haben wir ja eh auch Zeit, weil <strong>CRADLE OF FILTH</strong> noch spielen. Alles super.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-48902 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Sebastian-Rosche-902-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Sebastian-Rosche-902-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Sebastian-Rosche-902-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Sebastian-Rosche-902-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Sebastian-Rosche-902.jpg 966w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Warst du hier vorher schonmal?</strong><br />
<strong>H:</strong> In dieser Venue hier direkt noch nicht, nein. In Deutschland natürlich schon öfter bei verschiedenen Tourneen. Es kann sein, dass die Band hier schonmal gespielt hat, als ich noch nicht dabei war. Aber für mich ist es das erste Mal.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Wie empfindest du die Location so im Vergleich?</strong><br />
<strong>H:</strong> Mir gefällt es sehr. Der Sound ist wirklich gut und er hat eine schöne Größe.&nbsp;</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Momentan tourt ihr ja sehr viel. Bei eurem Konzert habt ihr ja schon die nächste Tour u.a. mit Testament angekündigt.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, wir sind schon seit Jahresbeginn an eigentlich viel unterwegs. Bald beginnt die nächste Tour, das stimmt. Im Oktober kommen wir hierher wieder, zusammen mit <strong>TESTAMENT</strong>, <strong>OBITUARY</strong> und <strong>DESTRUCTION</strong>. Das wird eine richtige Tour, von der wir schon länger geträumt haben.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ist das für dich eine gute Art von Stress? Oder wie empfindest du das?</strong><br />
<strong>H:</strong> Klar, manchmal ist es stressig. Der ständige Ortswechsel und so, aber wir sind total happy, das wir das machen können.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Momentan ist ja auch Festivalsaison. Ist das ein guter Mix so mit den Clubshows dazwischen?</strong><br />
<strong>H:</strong> Für diesen Sommer hatten wir auch ein paar Festivals bestätigt. Wir wollten die ein bisschen miteinander verbinden und dabei vor allem auch wegen langen Reisen dazwischen aufpassen. Dann kam aber eben das Angebot, zusammen mit <strong>CRADLE OF FILTH</strong> auf Tour zu gehen. Diese Chance war großartig und wir haben das dann auch angenommen. Die Band ist super nett und die gemeinsame Tour hat uns auch selbst als Band sehr gepusht. Glücklicherweise hat das auch mit den Festivalterminen zusammengepasst.&nbsp;</p>
<p><iframe title="NERVOSA Unleashes Chaos with &quot;Jail Break&quot; at Bloodstock 2024" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/4BcgvSYQpBc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Es ist so ja auch entspannter, denke ich mal, trotz den Größenunterschieden vom Publikum.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, auf jeden Fall. Nur zu einem Festival zu fliegen, auftreten und dann wieder woanders hinzufliegen ist viel anstrengender als im Bus auf Tour zu sein, obwohl man dabei öfter auftritt.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>So habt ihr ja auch ein cooles Package, CRADLE OF FILTH und NERVOSA.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, absolut. <strong>NERVOSA</strong> und eine Black Metal Band, das ist schon ungewöhnlich. Wobei <strong>CRADLE OF FILTH</strong> auch viele melodische Elemente in ihren Songs haben. Es gibt bei von beiden Bands Überschneidungen und trotzdem sind sie sehr unterschiedlich. Das ist cool.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ihr plant aber kein Facepainting, oder?</strong><br />
<strong>H:</strong> (lacht) nein, ganz sicher nicht.&nbsp;</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ihr habt ja auch so viel Aufmerksamkeit in den letzten Jahren bekommen, auch schon vor den Lineup-Wechsel. Merkst du da selbst viel davon?</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, ab und zu schon. Gerade nach dem Release von &#8222;Jailbreak&#8220; ging es nochmal ziemlich hoch damit und man hat auch gemerkt, dass die Fans sich an das neue Lineup der Band gewöhnt haben. Dadurch ist es irgendwie auch einfacher und entspannter geworden. Auch die Tatsache, dass wir momentan viel auftreten ist dabei gut und hilft uns sehr. Wir fühlen uns von den Leuten sehr angenommen.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Du schreibst ja auch eigene Musik nebenher. Kannst du dich bei NERVOSA denn musikalisch auch gut mit einbringen?</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, absolut. Schon am Anfang, als <strong>Prika</strong> mich gefragt hat, ob ich in die Band will, hat sie mich gefragt, ob das für mich ok ist, am Songwriting beteiligt zu sein. Sie wollte da die ganze Band mit einbeziehen. Ich habe da schon von Tag eins an Ideen mit eingebracht und selbst auch geschrieben. Das war mir auch wichtig. Wenn ich irgendwo dabei bin, will ich daran mitarbeiten und nicht einfach nur Songs nachspielen, die jemand anderes geschrieben hat. Ich will Teil davon sein.<br />
Das hat zum Glück auch gut funktioniert, weil <strong>Prika</strong> und ich einen sehr ähnlichen Stil haben. Aber trotzdem sind wir natürlich unterschiedliche Characktere und gehen unterschiedlich an die Dinge heran.</p>
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<p><strong>S</strong>: <strong>Hast du das Gefühl, dass es auch eine Rolle spielt, dass NERVOSA aus Südamerika kommt?</strong><br />
<strong>H:</strong> Klar, die Vergleiche zu <strong>SEPULTURA</strong> gibt es immer, einfach weil die auch aus Brasilien kommen. <strong>NERVOSA</strong> selbst sind von Anfang an von klassischen Thrash Metal Bands aus der Bay Area beinflusst worden. <strong>SLAYER</strong>, <strong>TESTAMENT</strong>, <strong>EXODUS</strong>, aber auch deutsche Bands wie <strong>DESTRUCTION</strong> oder <strong>KREATOR</strong>. Wir nehmen aber auch Einflüsse zum Beispiel von <strong>MOTÖRHEAD</strong>.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Wie nimmst du momentan die Metal Szene so war? Merkst du in den verschiedenen Ländern oder so Unterschiede?</strong><br />
<strong>H:</strong> Was ich vor allem sehr mag, sind Club Shows. Sie haben einfach einen anderen Vibe als Festival Shows. Klar lässt sich das schwer vergleichen, aber es ist vor allem die Stimmung, die so sehr unterschiedlich ist. Auf Festivals stehen da natürlich viel mehr Leute, aber man ist auch viel weiter von ihnen weg. In einem Club ist es viel enger und man ist direkt an den Leuten dran. Es ist intensiver. Es gibt schon auch Unterschiede, in welchem Land man spielt. Hier heute Abend zum Beispiel fand ich es super. Die Leute waren total mitgegangen und haben mitgesungen.</p>
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<p><strong>S</strong>: <strong>Hast du denn noch was, was du gerne loswerden möchtest, was dir wichtig ist?</strong><br />
<strong>H:</strong> Ich finde es wichtig, einfach gesund zu bleiben und dass alle sicher sind. Dass alle das, was wir hier haben, so weitermachen können. Dass die Musik weitergeht und da auch neues kommen kann. Dafür arbeiten wir selbst ja auch viel, auch im Hintergrund. Wenn wir gerade eine Pause vom Touren haben, arbeiten wir an neuen Songs. Man kann immer etwas tun.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach dem Interview bin ich total platt, nicht nur, weil es in dem Konzertsaal und ultra warm war und man das während des Gesprächs noch gemerkt hatte. Vor allem ist Helena eine total sympathische, offene und reflektierte Gesprächspartnerin mit der es viel Spaß gemacht hat, sich zu unterhalten. Ich habe an dem Tag <strong>NERVOSA</strong> zum dritten Mal live gesehen und werde immer schauen, wann sie mal wieder irgendwo auftreten und ich hingehen kann. Mit der aktuellen Besetzung dürfte auf jeden Fall noch viel interessante Musik und geile Konzerte kommen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-48906 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Foto-Interview-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Foto-Interview-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Foto-Interview-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Foto-Interview-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Foto-Interview.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nervosa-im-interview/">Nervosa im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>The O&#8217;Reillys and the Paddyhats im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2025 17:51:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Paddyhats]]></category>
		<category><![CDATA[The O'Reillys & the Paddyhats]]></category>
		<category><![CDATA[youtube]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Sven hatte Dwight und Paddy von den Paddyhats im Gespräch zu ihrem POTT OF GOLD Festival, Festivals allgemein und Genres.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-oreillys-and-the-paddyhats-interview/">The O&#8217;Reillys and the Paddyhats im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Celtic Punk aus Gevelsberg, oder auch Little Dublin</h3>
<p><strong>THE O&#8217;REILLYS AND THE PADDYHATS</strong> sind eine Celtic Punk Band und besteht aus sieben Musikern.&nbsp;</p>
<table id="VorlageBand" class="infobox toptextcells hintergrundfarbe1 float-right" style="width: 59.0121%;" summary="Infobox Band">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 64.2452%;">
<div class="hintergrundfarbe5">Gesang, Akustische Gitarre, E-Gitarre</div>
</td>
<td style="width: 24.2642%;">Paddy Maguire</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 64.2452%;">
<div class="hintergrundfarbe5">Gesang, Akustische Gitarre, Banjo, Mandoline, Akkordeon</div>
</td>
<td style="width: 24.2642%;">Dwight O’Reilly&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 64.2452%;">
<div class="hintergrundfarbe5">Begleitgesang, Blues Harp, Waschbrett, Show</div>
</td>
<td style="width: 24.2642%;">Ian McFlannigan</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 64.2452%;">
<div class="hintergrundfarbe5">Fiddle</div>
</td>
<td style="width: 24.2642%;">Mia Callaghan&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 64.2452%;">
<div class="hintergrundfarbe5">E-Gitarre</div>
</td>
<td style="width: 24.2642%;">Connor O’Sullivan</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 64.2452%;">
<div class="hintergrundfarbe5">Schlagzeug</div>
</td>
<td style="width: 24.2642%;">Jones Murphy</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 64.2452%;">
<div class="hintergrundfarbe5">Bass</div>
</td>
<td style="width: 24.2642%;">Tom O’Shaughnessy</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 64.2452%;">
<div class="hintergrundfarbe5">Irish Step Dance</div>
</td>
<td style="width: 24.2642%;">Ryan O’Leary</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gegründet wurde die Kombo 2011/2012 in Grevelsberg und hat mittlerweile sechs Studioalben veröffentlicht. Zahlreiche Singles haben den Weg in unseren <strong>SILENCE MUSICFRIDAY</strong> gefunden.&nbsp;</p>
<p>Besagte sieben Musiker haben schon Erfahrung beim Thema Festival und haben nach sieben Jahren ihr eigenes Festival neu gebrandet und wollen dieses Jahr erneut durchstarten. Nachdem in den After Corona Jahren zahlreiche Festivals ausgesetzt oder komplett beerdigt, dafür aber reichlich neue gegründet wurden, war dies ein Anlass sich mal mit <strong>Dwight</strong> und <strong>Paddy</strong> digital zusammen zu setzen und ein wenig über das Thema &#8222;Bandeigenes Festival&#8220; und alles was damit verbunden ist, zu unterhalten.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Interview - THE O’REILLYS AND THE PADDYHATS" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/nxBpdGLNP9g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich hatte auf jeden Fall zwei angenehme Interviewpartner und freue mich darauf, die Band auf der Bühne wiederzusehen.<br />
Leider gab es auch ein paar Probleme mit der Internetverbindung weshalb es zu Harkern und Standbildern kam.</p>
<p>Auf dem Festival werden neben den <strong>PADDYHATS</strong> selbst, die Bands <strong>FOCUS</strong>, <strong>SAINT</strong> <strong>CITY</strong> <strong>ORCHESTRA</strong>, <strong>DOPPELBOCK</strong> (Als Ersatz für die <strong>OCHMONEKS</strong>) und <strong>TICKET TO HAPPINESS</strong> spielen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Slingshot Girl UNCENSORED - The O&#039;Reillys and the Paddyhats (feat. Jenny Woo) [Official Video]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/j9XUdpSf06M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Die Webseiten</h3>
<p><a href="https://www.paddyhats.com/">THE O&#8217;REILLYS AND THE PADDYHATS</a></p>
<p><a href="https://focus-band.de/">FOCUS</a></p>
<p><a href="https://www.saintcityorchestra.com/%C3%BCber-uns">SAINT CITY ORCHESTRA</a></p>
<p><a href="https://doppelbock-band.de/">DOPPELBOCK</a></p>
<p><a href="https://ticket2happiness.de/">TICKET TO HAPPINESS</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-oreillys-and-the-paddyhats-interview/">The O&#8217;Reillys and the Paddyhats im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>THUNDERMOTHER im Interview &#8211; Gliding on a shrimp sandwich</title>
		<link>https://silence-magazin.de/thundermother-im-interview/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=thundermother-im-interview</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/thundermother-im-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2025 15:30:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Hardrock]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Linnéa Vikström]]></category>
		<category><![CDATA[thundermother]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seb hat sich mit Linnea von THUNDERMOTHER zum Plausch getroffen. Hier gibts interessante Einblick in Tour und Bandleben. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/thundermother-im-interview/">THUNDERMOTHER im Interview &#8211; Gliding on a shrimp sandwich</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Linnéa Vikström</strong>. Lachen, singen, was braucht es mehr. Haben sich auch <strong>THUNDERMOTHER</strong> gedacht. Seit zwei Jahren singt die sympathische Frau bereits bei der Band aus Växjö mit. Mit Erscheinen der neuen Single &#8222;<em>Can&#8217;t put out the fire</em>&#8220; durfte ich mit ihr sprechen.</p>
<p><strong>S</strong>: Hallo <strong>Linnéa</strong>, vielen Dank für deine Zeit! Wie geht&#8217;s dir?</p>
<p><strong>L</strong>: Hallo, vielen Dank, gerne. Mir geht es gut.</p>
<p><strong>S</strong>: Ihr bringt mit <strong>THUNDERMOTHER</strong> nächsten Monat eine neue CD heraus. Wie geht es dir damit? Bist du aufgeregt?</p>
<p><strong>L</strong>: Es fühlt sich großartig an. Wir freuen uns alle total, endlich mit der CD raus zu kommen. Das jetzige Lineup ist seit knapp zwei Jahren zusammen. Wir haben uns genug Zeit gelassen, weil wir ein wirklich gutes Album machen wollten, das uns selbst gefällt und mit dem wir wirklich zufrieden sein können. Und jetzt ist es endlich soweit. Wir sind super happy.</p>
<p><strong>S</strong>: Ihr habt ja schon ein paar Singles davon veröffentlicht. Wie sind dafür bisher für euch so die Rückmeldungen?</p>
<p><strong>L</strong>: Ja, klar. Die eine ist ja gerade erst kürzlich erschienen. Aber bisher scheinen die Leute die Songs sehr zu mögen. Wir sind zufrieden mit den Reaktionen. Für mich ist das gut so.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="THUNDERMOTHER - Can&#039;t Put Out The Fire (2025) // Official Music Video // AFM Records" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/TeDmDgpODhg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>S</strong>: Was bedeutet das für dich, in einer Gruppe mit bereits so einer Geschichte und Entwicklung zu singen und jetzt ein neues Album rauszubringen?</p>
<p><strong>L</strong>: Ganz ehrlich, es ist wirklich ein Privileg. Ich musste keine Grundlagen schaffen wie in anderen vorherigen Bands. Bei <strong>THUNDERMOTHER</strong> ist schon so eine krasse Basis da. Auf schwedisch sagen wir dazu &#8222;Gliding on a shrimp sandwich&#8220; (lacht). Ich gleite quasi einfach mit und bin super froh, da zu sein, wo ich gerade bin. In einer Band singen zu können, die bereits an so einem Punkt ist, ist großartig.</p>
<p><strong>S</strong>: Ich konnte in das Album auch schon rein hören. Die Band klingt wirklich auch schon sehr homogen, dass ihr schon gut zueinander gefunden habt, finde ich.</p>
<p><strong>L</strong>: Ja, das empfinde ich auch so. Wir haben den Sound für <strong>THUNDERMOTHER</strong> Part drei gefunden.</p>
<p><strong>S</strong>: Das ist an sich ja schon ein wichtiger Schritt. Wenn in so einer Band so eine Umstrukturierung stattfindet, kann das schwierig sein.</p>
<p><strong>L</strong>: Auf jeden Fall. Es ist immer ein Prozess. Es hört auch nicht auf, nur weil wir ein Album fertig haben. Einige Fans werden bestimmt nie ganz damit klarkommen. Das ist auch völlig ok. Sie haben die alten Alben ja noch da in Form von CDs. Andere Fans werden die Musik bestimmt mögen und das freut mich natürlich. Das ist einfach so. Ich kann das nicht ändern und will es auch nicht.</p>
<p><strong>S</strong>: Es steht ja auch eine neue Tour an. Wie schaust du dem entgegen? Habt ihr von den neuen Liedern schonmal was live gespielt?</p>
<p><strong>L</strong>: Wir haben ja vor etwa einem Jahr schon zwei Singles veröffentlicht. &#8222;<em>I left my license in the future</em>&#8220; und &#8222;<em>Speaking with the devil</em>&#8222;. Die beiden waren im vergangenen Jahr auch schon auf der Setlist. Die restlichen Singles haben wir live noch nicht ausprobiert. Auf der Tour jetzt werden wir natürlich viel von dem neuen Album live spielen. Vielleicht auch das komplette Album, das sehen wir dann.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Thundermother - I Left My Licence in the Future - Superkunst Festival Lübeck - 15.06.2024" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ttXs-ofX2yI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>S</strong>: Die Erfahrung, wie ein Song wirklich live wirkt ist ja immer spannend.</p>
<p><strong>L</strong>: Genau. Es ist auch immer schwierig einzuschätzen, wie wir die Setlist gestalten sollen. Du kannst im vornherein oft wirklich nicht einschätzen, wie es sich in der Situation anfühlt, da zu stehen und dann zu performen. In der Regel haben wir immer einen Plan. Aber wir lassen es uns auch immer offen, spontan zu entscheiden, die Setlist zu ändern. Wir proben immer noch ein paar mehr Songs und halten es uns offen, wie wir reagieren, wenn wir merken, dass etwas nicht funktioniert oder wie etwas doch anders machen wollen.</p>
<p><strong>S</strong>: Ist der Albumtitel auch etwas, womit ihr auf die Band oder eure Fanbase anspielt? Oder ist das einfach offen gehalten, wie man das interpretieren will?</p>
<p><strong>L</strong>: Nein, nicht wirklich. Es ist eher eine Abstraktion und soll einfach ein Hinweis darauf sein, dass die Welt nicht einfach nur schwarz oder weiß ist. Wir sind alle ein bisschen &#8222;dirty&#8220; und alle ein bisschen &#8222;divine&#8220;, weißt du (lacht). Das Artwork für das Album kam tatsächlich auch, bevor wir den Titel hatten. <strong>Filippa</strong> hat mit dem Künstler gesprochen und hatte die Idee, so eine Art Cherubino zu nehmen. Wir haben dann vier verschiedene Bilder diskutiert und uns für eines entschieden. Danach haben wir überlegt, was für ein Albumtitel gut zu dem Artwork passen könnte.</p>
<p><strong>S</strong>: Hast du da persönlich etwas, wobei du dich wohler fühlst oder eine Präferenz hast? Im Studio zu sein und an Songs zu arbeiten, oder eher dann auf der Bühne zu stehen?</p>
<p><strong>L</strong>: Ich mag wirklich beides. Es sind einfach an sich zwei ganz unterschiedliche Erfahrungen, das Produzieren und Songwriting und daneben dann auf der Bühne zu sein. Glück für mich. Bei andern ist das tatsächlich anders, so dass sie da eines dem anderen vorziehen. Für mich sind es zwei Seiten von meinem Job, die ich beide mag.</p>
<p><strong>S</strong>: So hat man ja auch die Freiheit, daran zu arbeiten und beides weiterzuentwickeln.</p>
<p><strong>L</strong>: Ganz genau. Das macht es einfacher. Es ist eine enorme Freiheit.</p>
<p><strong>S</strong>: Gerade wenn man halt neu in eine Gruppe kommt, die bereits einiges an Material hat und damit in den Jahren vielleicht auch eine gewisse feste Struktur entwickelt hat, dass es da schwer ist, seinen eigenen Stand darin zu finden.</p>
<p><strong>L</strong>: Absolut. Das ist immer eine Herausforderung, da die Balance zu finden. Eine Verbindung zu dem zu behalten, wie es bisher klang und eben auch geschrieben wurde, aber selbst dabei nur verloren zu gehen.</p>
<p><strong>S</strong>: Eure anstehende Tour spielt ihr ja auch als Headliner, wenn ich mich nicht irre. Da spielt ihr ja nicht vor Leuten, die eventuell hauptsächlich wegen anderen Bands da sind, sondern vor allem wegen euch.</p>
<p><strong>L</strong>: Ja. Das fühlt sich großartig an. Es ist total schön, soetwas tun zu können. Das ist ein echtes Privileg.</p>
<p><strong>S</strong>: Das glaube ich. So dann auch an der Entwicklung teilhaben zu können. Hast du denn noch was, das du gerne sagen oder loswerden willst?</p>
<p><strong>L</strong>: Ich hoffe natürlich, dass die Leute weiterhin zu den Shows kommen und uns auf der Reise begleiten, auf der wir sind. Ich denke, dass es für alle eine tolle Zeit wird. Gerade in Clubs, wo man nah an den Leuten ist und sich viel mehr eine Interaktion mit dem Publikum ergibt als auf Festivals.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Linnea</strong> war eine wirklich sehr entspannte und angenehme Interviewpartnerin und ich hab mich selbst wohl während dem Gespräch gefühlt. Die Aufregung zu Beginn war schnell verflogen und ich habe gemerkt, wie sehr sie hinter der Band steht und mit welchem Enthusiasmus sie auf die anstehende Tour blickt. Die Band steht aktuell gut dar und es lohnt sich auf jeden Fall, dem sympathischen Quartett weiterhin Aufmerksamkeit zu schenken und auf ihre Konzerte zu kommen. Und das sage ich wirklich nicht nur so.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Social Media</span></strong></p>
<p><a href="https://www.instagram.com/thundermother/">Instagram</a><br />
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		<title>RAUHBEIN im Interview &#8211; ungeplant, spontan und dabei noch gut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jan 2025 09:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Adrenalin]]></category>
		<category><![CDATA[In Extremo]]></category>
		<category><![CDATA[Korpiklaani]]></category>
		<category><![CDATA[Rauhbein]]></category>
		<category><![CDATA[Reigning Phoenix Music]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Seb hat sich vorm Konzert in Wiesbaden mit RAUHBEIN zum Plausch getroffen. Zum Nähkästchen gehts hier lang. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rauhbein-im-interview-ungeplant-spontan-und-dabei-noch-gut/">RAUHBEIN im Interview &#8211; ungeplant, spontan und dabei noch gut</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Habt ihr kurz Zeit, um mit uns über <strong>RAUHBEIN</strong> und ihr neues Album zu reden?<br />
Die Band hat sich sogar direkt Zeit genommen und in Wiesbaden vor ihrem Gig ein wenig geplaudert. <strong>Henry</strong> (H) und <strong>Justin</strong> (J) haben dabei unterhaltsame Einblicke in das Bandleben und ihre Momentane Gefühlslage gegeben.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Hi ihr beiden, vielen Dank für eure Zeit! Ihr seid ja gerade ziemlich am Ende von der Tour.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, drei Tage noch. Dann haben wir es geschafft dieses Jahr.<br />
<strong>J:</strong> Überlebt! Juhu.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Wie ist es so gelaufen? Seid ihr zufrieden?<br />
H:</strong> Ja, total. Das geht uns schon von Anfang an so. In der kurzen Karriere, die jetzt erst im dritten Jahr ist, ist ja schon so viel passiert von dem wir nie gedacht hätten, dass es möglich sei für Newcomer/no name/noch nie da gewesen.&nbsp; Was uns da widerfahren ist, das ist schon außergewöhnlich. Gerade wenn jetzt so ein Jahr mit einer Hammertour wie der Wolkenschieber-Tour endet, das ist nochmal die Kirsche auf dem Vanilledessert (lacht).<br />
<strong>J:</strong> Diese Tour war wie eine Familienreise, mit verrückten Onkeln, Cousins, Brüdern und allen. Das war genau so ein Gefühl.<br />
<strong>H:</strong> Was es aber nicht unanstrengender macht (lacht). Nein, wir haben aber super viel Spaß. Das ist super. Super Abläufe. Mit der ganzen Truppe. Auch an den ganzen Venues, die Abläufe waren wirklich toll. Und ist noch super.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Der Schlachthof hier hat ja auch wirklich einen guten Ruf zum Beispiel.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, klar. Man muss sich ja auch vor Augen halten, was für Kapazitäten das sind. Wir haben ja keine kleinen Häuser bespielt in dieser Tour. Und dann mit so einer Package, das ist jetzt auch nicht ohne. Bei einer Indoor Veranstaltung vor 4000-5000 Leuten zu spielen, das ist schon krass. Das macht was mit einem, das ist schon geil. Und das spricht schon für sich, wir haben es ja geschafft, fast die komplette Tour auszuverkaufen. Es gibt ja kaum ein Haus, bei dem dabei nicht &#8222;ausverkauft&#8220; dran steht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/01/Sebastian-Rosche-559-1.jpg" width="200" height="300"></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ihr habt ja euer neues Album auch ganz frisch draußen.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja! Gestern, gestern ist es geboren!<br />
<strong>S</strong>: <strong>Ist das für euch nochmal so eine Art Höhepunkt für die Tour? Oder hat sich das eher so ergeben?</strong><br />
<strong>H:</strong> Ne, die Tour und dann das Album-Release gestern sind schon wirklich zusammen so das Jahreshighlight gewesen. Da haben wir viel Schweiß und Blut rein gesteckt,&nbsp; gerade weil jetzt das dritte Album auch komplett aus uns heraus entstanden ist. Ohne Fremdeinflüsse, das ist wirklich diese Band pur. Also, nicht <strong>PUR</strong>&nbsp;die Band, sondern die Band pur (lacht). Alles selbst geschrieben und selbst produziert, alles aus einem Guss.<br />
<strong>J:</strong> Selber schuld (lacht).<br />
<strong>H:</strong> Genau, selbst schuld.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das Album ist ja beim Metal Hammer zum Beispiel gleich schon ziemlich hoch im Ranking gelandet.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, voll. Da waren wir auch super überrascht. Also, sowohl das Metal Hammer Rating als auch das Rockhard Rating ist ziemlich hoch ausgefallen. Das freut uns natürlich extrem, dass man das so sieht wie wir (lacht).</p>
<p><iframe loading="lazy" title="RAUHBEIN - Adrenalin (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/I8_J7MvBZUk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Es ist ja jetzt dann nochmal was neues, zu sehen, wie es von der Platte live bei den Leuten ankommt und wie die Reaktionen vom Publikum sind.</strong><br />
<strong>H:</strong> Los Justin, sag, wie es sich anfühlt, live mit den neuen Songs!<br />
<strong>J:</strong> Wir hatten in der Zeit jetzt ja nicht richtig die Möglichkeit, die Lieder nochmal zu proben. Aber die haben so gut funktioniert, eigentlich&#8230;<br />
<strong>H:</strong> Ja.<br />
<strong>J:</strong> Weisst du, wir haben diese Platte für das Publikum gemacht. Aber das Wichtige ist: wir sind die ersten fünf Leute vom Publikum. Und wir haben einfach so viel Spaß, diese neuen Lieder zu spielen. Und das überträgt sich sofort. Das ist ein echtes Glücksgefühl. It functions! Wie gesagt, wir haben Spaß und das kommt sofort auch beim Publikum an. Das waren ja die ersten, sofern man das überhaupt Kritikpunkte nennen kann, aus den ersten Jahren, dass man gesehen hat &#8222;oh, live hat das nichts mit eurer Albumproduktion zu tun, sondern da ist eine Kluft dazwischen&#8220;. Das war unser Hauptziel. Wir wollen das, was wir auf der Bühne machen, auch auf der Platte haben. Das ist meiner Meinung nach gelungen.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Man sagt ja, meine ich, so &#8222;das verfluchte dritte Album&#8220;. Da habt ihr ja aber offensichtlich keine Sorgen deswegen.</strong><br />
<strong>H:</strong> Haha, nein, momentan sieht es nicht so aus, als ob wir uns da Sorgen machen müssten.<br />
<strong>J:</strong> Ja, genau. Genauso hat sich auch unsere Freundschaft über die letzten Jahre entwickelt. Alle in der Band haben einen anderen Geschmack und ich denke, genau das macht <strong>RAUHBEIN</strong> stark. Es gibt so viele musikalische Bereiche, aus denen wir etwas mit rein bringen. Was am Ende wichtig ist, ist, dass die Musik ehrlich ist. Das ist wichtig dabei.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/01/Sebastian-Rosche-565.jpg" width="357" height="536"></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Auf jeden Fall, das merkt man sofort.</strong><br />
<strong>IN EXTREMO sind momentan ja auch mit ihrem neuen Album auf Tour. Merkt ihr da für euch oder beim Publikum etwas davon?</strong><br />
<strong>H:</strong> Ok, ich mein, wir reden da jetzt von zwei völlig verschiedenen Leveln. <strong>IN EXTREMO </strong>seit Jahrzehnten etabliert, nächstes Jahr dreißigjähriges Bandjubiläum. Sind jetzt auf Tour mit &#8217;nem neuen Album, das, meiner Meinung nach, eines der führenden Alben ist dieses Jahr. Da gibt es natürlich auch eine entsprechende Fanbase, die darauf wartet und hungrig ist auf neues Material. So wie es mir mit unserem neuen Material geht, geht es mir mit den neuen Songs von <strong>InEx</strong> genauso. Wenn ich das auf der Bühne sehe, gibt es meine Lieblingssongs, <em>&#8222;Küss mich&#8220;</em> oder <em>&#8222;Feuertaufe&#8220;</em>, dann denke ich &#8222;geil&#8220;. Aber wenn ich dann &#8222;<em>Wolkenschieber</em>&#8220; oder, da muss ich die Brücke schlagen, &#8222;<em>Weckt die Toten</em>&#8222;, weil ich da selbst mitsingen, wenn ich das auf der Bühne mitperformen darf, das macht Gänsehaut bis unter die Füße. Und die Leute nehmen das auch so auf. Wenn du in die Menge schaust und dir die Gesichter anschaust, wenn die neuen Songs auf den Tisch kommen, das geht ab wie Schmitz&#8216; Katze.<br />
<strong>InEx</strong> hat halt natürlich auch auf einem hohen Level produziert und geschrieben. Deswegen haben die sich ja auch noch ein wenig Zeit gelassen damit. Und das merkt man einfach. Das sind Profis durch und durch. In meinen exzellente Songwriter. Das Material kommt auf die Bühne und dann geht&#8217;s rund.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das ist für euch ja auch ein tolles Zeichen, gleich so mit dabei sein zu können.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, total. Für uns die größte Ehre, die man haben kann. Genau so sehen wir das.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ist das denn für euch ein Ding, wenn man von sowas überhaupt sprechen kann, dass Mittelalter Metal so eine Bubble für sich ist? Dass es so eine Einteilung und Szene in der Szene gibt?</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, das führt ja im Grunde wieder dahin, dass man uns abverlangt, uns einzuordnen. Das können wir auch nicht. Selbst wenn ich es wollte, könnte ich es nicht. Klar, ich kann mich mit vielem identifizieren, was über uns gesagt wird, ob wir jetzt bei Folk Rock oder bei Folk Metal sind, oder keine Ahnung. Ich mache das bewusst nicht, zu sagen &#8222;wir sind genau das und das&#8220;. Wie Justin gerade gesagt hat, wir sind so viellseitig beeinflusst und inspiriert, dass wir überhaupt gar nicht sagen können, was beim nächsten Album passiert. Ich könnte jetzt gar nicht sagen &#8222;hey, es gibt &#8217;nen roten Faden und der geht von vorne bis da hinten durch&#8220;. Den gibt&#8217;s bei uns nicht. Das ist immer viel aus dem Bauch raus.<br />
<strong>J:</strong> Ich liebe diese Freiheit eigentlich. Man ist frei bei dem Songwriting.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das höre ich eben ziemlich oft. Das steht ja halt auch im Kontrast dazu, wenn zum Beispiel der Metal Hammer sagt &#8222;Im Bereich Pagan/Folk gibt&#8217;s jetzt diese zehn Alben&#8220;. Aber eigentlich sagen die Bands, es ist ziemlich offen mit den Genres. Das finde ich eigentlich das Interessante daran.</strong><br />
<strong>H:</strong> Naja, ich kann nur für uns sprechen. Und da kann ich nur sagen, es ist einfach nicht schlau zu sagen &#8222;wir finden nur hier statt&#8220;. Mal abgesehen davon, dass man das nur bedingt beeinflussen kann. Am Ende beeinflusst ja das Publikum, wenn es sagt &#8222;finde ich gut&#8220; oder &#8222;finde ich nicht gut&#8220;. Und ob die jetzt ganz in schwarz gekleidet kommen oder in Gewandung oder, keine Ahnung, von mir aus im Jogging Anzug, das ist mir erstmal völlig egal. Und das wird mir auch immer egal sein. Wir sind da total offen. Wir machen, was wir wollen und was wir können und zusammenschustern mit dem, was jeder reinbringt. Und das kommt dabei raus.<br />
<strong>J:</strong> Unser Feeling und unsere Geschichten transportieren das. Wenn das eine irische Farbe braucht, dann nehmen wir das.<br />
<strong>H:</strong> Man merkt das ja jetzt auch, dass das recht vielseitig ist. Oder vielseitiger und facettenreicher wird. Es ist mit einer Idee gestartet und, ich denke mal jeder, der sich musikalisch ein wenig auskennt, hört, was uns bei einem jeweiligen Riff vielleicht geritten hat. Wir erfinden das Rad nicht neu. Wir mixen die Zutaten neu. Das ist das, was man in der Musik machen kann. Es gibt nichts, was man jetzt außergewöhnliches neues erfinden kann. Du musst hingehen und schauen, was ist unsere Creation, unsere Mixtur. Und das machen wir einfach frei raus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/01/Sebastian-Rosche-568.jpg" width="386" height="276"></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ist das Songwriting für euch dann auch sehr intuitiv? Oder wie geht ihr da ran?</strong><br />
<strong>H:</strong> Also thematisch, um über die Texte zu sprechen, ist das immer was, das mich bewegt, was mir im Kopf rumschwirrt und was ich los werden muss. Musikalisch ist das ganz genauso. Ich nehm mich da jetzt mal ganz raus, weil ich der schlechteste Musiker in der Gruppe bin. Ich bin halt das Frontschwein. Die anderen Jungs sind einfach nicht nur wirklich talentiert, sondern auch außerordentlich professionell und das schon seit Jahrzehnten. Wenn man so am Tisch sitzt und die Ideen in einen Topf wirft, dann kommt was bei raus, wo man sagen kann &#8222;ok, das ist jetzt etwas, das hat ganz neue Gesichter&#8220;. Und das ist geil. Ich geb jetzt gerne das Beispiel von gestern, einfach nur mal, um die musikalische Qualität dieser Kombo darzustellen: der Frontmann hat&#8217;s nämlich zweimal versaut und die Setlist falsch gelesen, und dann den ganzen Ablauf durcheinander gebracht. Ich hab einen ganz anderen Song angesagt, der gar nicht dran war. Aber der wurde dann einfach gespielt, ohne dass da groß drüber nachgedacht wurde. Das ist für mich ein hoher Grad an Liveprofessionalität, wo man sagt &#8222;ja, der Dicke vorne hat&#8217;s wieder verballert, aber wir spielen die Nummer jetzt. Und am Ende waren noch fünf Minuten übrig, die wir noch füllen musste (lacht). Das ist es halt. In erster Linie steht es natürlich für meine Schusseligkeit, in zweiter Linie steht es aber dafür, was Rauhbein einfach ausmacht. Wir sind ungeplant, spontan und dabei noch gut. Das hört sich jetzt hochnäsig an aber es ist wirklich so.<br />
<strong>S</strong>: Live ist live.<br />
<strong>H:</strong> Live ist live. So sieht&#8217;s aus.<br />
Das ist natürlich ein Riesenspaß für uns. Ende des Jahres mit so einem Material eine Tour zu fahren, mit so &#8217;nem Publikum, was willst du mehr?</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ihr habt ja für nächstes Jahr auch schon eine neue Tour geplant.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja. Die ist schon veröffentlicht. Wieder quer durch die Nation. Österreich spielen wir im Dezember auch zwei Termine. Es sind jetzt vier Wochen veröffentlicht und die Vorverkäufe sprechen wirklich für sich. Das ist wirklich toll. Wir haben dieses Jahr gerade mal unsere erste Tour gefahren, was auch wirklich toll gelaufen ist. Und jetzt sind wir mit vier Wochen von der &#8222;Adrenalin&#8220;-Tour draußen und die Vorverkäufe sind so, dass wir denken &#8222;wow, nicht schlecht&#8220;. Ich kann&#8217;s mir nicht erklären (beide lachen). Aber das muss ich auch nicht. Ich lehne mich zurück und genieße das Ganze.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Habt ihr auch von anderen Bands schon Rückmeldungen bekommen, dass die das so mitkriegen?</strong><br />
<strong>J:</strong> Andere Bands? Hm&#8230;<br />
<strong>H:</strong> Ich bin selbst noch so im Taumel, muss ich sagen. Wir haben ja gestern erst veröffentlicht und sind seit sechs Wochen auf Tour. Also ich hatte noch keine Zeit, irgendwelche Feedbacks zu lesen. Klar, wir haben ein paar befreundete Bands und befreundete Influencer, die uns wohlgesonnen sind und uns da Feedback geben. Aber wie gesagt, bei mir ist da noch nichts angekommen. Ich bin aber auch gerade erst aus dem Nightliner gestürzt. Nach einer Releaseshow und einer ausverkauften Show in München. Well&#8230; Wo sind wir hier? Wiesbaden? (beide lachen wieder).<br />
Wir wissen, weil uns unsere Social Media Managerin uns da updatet, dass das Feedback auf die Veröffentlichung sehr sehr positiv und auch ziemlich umfangreich ist. Das ist ja immer schon ein gutes Zeichen. Und, wie du vorhin schon gesagt hast, ein paar nicht ganz unwesentliche Magazine haben das ja auch bereits gut bewertet. Das ist für uns auch eine Art Ritterschlag. Kann nicht ganz scheiße sein, was wir da gemacht haben.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Habt ihr noch was auf dem Herzen, dass ihr momentan noch loswerden wollt?</strong><br />
<strong>H:</strong> Wenn wir dürfen, promoten wir natürlich gerne die &#8222;Adrenalin&#8220;-Tour. Die Termine findet man auf unserer Homepage (und gleich unten hier im Artikel). Wir hatten bis jetzt ja zwei Alben in den Top 20. Ich freue mich natürlich über jeden Platzierung in den Top 100. Platz 29 freue ich mich besonders (lacht).<br />
Es wird auf jeden Fall wieder ein volles Jahr. Am 15. März werden wir mit der Tour starten, das können wir schon sagen. Am 30.12. gibt&#8217;s ein kleines Tourende. Also, die &#8222;Adrenalin&#8220;-Tour endet am 6.12. und dann gibt es noch was kleines on top. Das darf ich noch nicht verraten, aber das wird nochmal eine absolute Granate, so als krönender Jahresabschluss.<br />
Ansonsten wieder so Highlights wie <strong>WACKEN</strong>. Da freuen wir uns tierisch drauf. Außerdem zum ersten Mal im nicht-deutschsprachigen Ausland, was mich sehr freut. In Spanien spielen wir auf dem <a href="https://www.leyendasdelrockfestival.com/"><strong>LEYENDAS DEL ROCK</strong></a>. Das ist der absolute Knaller, da freuen wir uns drauf wie Sau. Auf Social Media sind wir auch immer up to date. Dann ist dieses Jahr aber erstmal rum.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/01/Sebastian-Rosche-640.jpg" width="234" height="416"></p>
<p>Jou, rum ist gut. Das Interview war sehr entspannt und an dieser Stelle auch mit dem offiziellen Teil rum. Die beiden freuten sich sichtlich auf den Gig am Abend, wo ich sie dann mit <strong>KORPIKLAANI</strong> und <strong>IN EXTREMO</strong> zusammen noch sehen konnte. Man merkte ihnen an, dass sie Bock auf die Musik haben und mit der Band noch viel vor haben. Das macht Spaß zu sehen und zu hören. Auch, dass man mit ihrer Musik heutzutage so viele Menschen erreicht, stimmt mich sehr optimistisch und froh.<br />
Daher, wenn ihr <strong>RAUHBEIN</strong> live sehen könnt, geht hin. Es lohnt sich, wirklich. &#8222;Adrenalin&#8220; ist live genauso wie auf Platte eine echte gute-Laune-Garantie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Rauhbein live</span></strong></p>
<p>15.03.25 Hannover / Musikzentrum <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-hannover-2025/">TICKETS</a><br />
21.03.25 Dresden / Puschkin <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-dresden-2025/">TICKETS</a><br />
22.03.25 Berlin / Lido <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-berlin-2025/">TICKETS</a><br />
05.04.25 Köln / Kantine <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-koeln-2025/">TICKETS</a><br />
11.04.25 CH-Zürich / X-Tra Musikcafe <a href="https://www.ticketcorner.ch/event/rauhbein-x-tra-19463840/">TICKETS</a><br />
12.04.25 CH-Rorschach / Treppenhaus <a href="https://treppenhaus.onfyra.com/e/rauhbein">TICKETS</a><br />
13.04.25 CH-Münchenstein-Basel / Rockfact <a href="https://eventfrog.de/de/p/konzert/pop-rock/rauhbein-adranalin-tour-2025-7262565303820708844.html">TICKETS</a><br />
24.04.25 Hamburg / Markthalle <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-hamburg-2025/">TICKETS</a><br />
25.04.25 Flensburg / Roxy <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-flensburg-2025/">TICKETS</a></p>
<p><strong>FESTIVALS 2025</strong></p>
<p>14.06.25 Poyenberg / Irish Folk Open Air – AUSVERKAUFT!<br />
25.07.25 Freudenburg / Bassum Open Air <a href="https://www.eventim.de/artist/bassum-open-air/schandmaul-rauhbein-kupfergold-bassum-open-air-2025-3772318/">TICKETS</a><br />
30.07.- 02.08.25 Wacken / Wacken Open Air – AUSVERKAUFT!<br />
06.- 09.08.25 ES Villena / Leyendas del Rock <a href="https://www.ticketmaster.es/artist/leyendas-del-rock-entradas/209483">TICKETS</a><br />
04.- 06.09.2025 St. Goarshausen / 30 Jahre In Extremo <a href="https://inextremo-tickets.de/produkt/in-extremo-loreley-2025/">TICKETS</a></p>
<p><strong>&nbsp;RAUHBEIN ADRENALIN TOUR 2025 Runde 2</strong></p>
<p>03.10.25 Erfurt / From Hell <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-erfurt-2025/">TICKETS</a><br />
04.10.25 Kassel / Goldgrube<a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-kassel-2025/"> TICKETS</a><br />
05.10.25 Frankfurt a.M. / Das Bett <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-kassel-2025/">TICKETS</a><br />
09.10.25 München / Backstage <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-muenchen-2025/">TICKETS</a><br />
11.10.25 Aschaffenburg / Colos Saal <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-aschaffenburg-2025/">TICKETS</a><br />
15.10.25 Stuttgart / Im Wizemann <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-stuttgart-2025/">TICKETS</a><br />
16.10.25 Nürnberg / Hirsch <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-nuernberg-2025/">TICKETS</a><br />
18.10.25 Wuppertal / Live Club Barmen <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-wuppertal-2025/">TICKETS</a><br />
23.10.25 Oberhausen / Kulttempel <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-oberhausen-2025/">TICKETS</a><br />
05.12.25 Lindau / Club Vaudeville <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-lindau-2025/">TICKETS</a><br />
06.12.25 A-Wien / Szene <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-a-wien-2025/">TI</a></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Social Media</span></strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/people/Rauhbein/100064058886424/">Facebook</a><br />
<a href="https://www.instagram.com/rauhbein_offiziell/">Instagram</a><br />
<a href="https://www.youtube.com/channel/UCSTwUW9nD2xF0cNcdZozISQ">Youtube</a><br />
<a href="https://rauhbein.de/">Webseite</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rauhbein-im-interview-ungeplant-spontan-und-dabei-noch-gut/">RAUHBEIN im Interview &#8211; ungeplant, spontan und dabei noch gut</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Einfach zu verschwinden, wäre nicht richtig gewesen &#8211; ROBSE im Interview</title>
		<link>https://silence-magazin.de/robse-im-interview-2024-equilibrium-summerbreeze/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=robse-im-interview-2024-equilibrium-summerbreeze</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/robse-im-interview-2024-equilibrium-summerbreeze/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2024 05:12:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[Equilib]]></category>
		<category><![CDATA[Harlekin]]></category>
		<category><![CDATA[In Extremo]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Krieger]]></category>
		<category><![CDATA[Robse]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=46304</guid>

					<description><![CDATA[<p>Robse, ehemaliger Sänger von EQUILIBRIUM, startet mit seiner eigenen Band und präsentiert das erste Album auf dem Summerbreeze. Im Interview spricht er über den erfolgreichen Neustart, die positive Resonanz der Fans und die Freude an der neuen musikalischen Freiheit. Was Live-Auftritte dabei für eine Rolle spielen erfährst du in unserem ausführlichen Interview! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/robse-im-interview-2024-equilibrium-summerbreeze/">Einfach zu verschwinden, wäre nicht richtig gewesen &#8211; ROBSE im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt so Gestalten in der Szene, die kennt man einfach. Die tauchen auf, spielen schöne Musik, kippen ihre gute Laune ins Publikum und machen irgendwie immer irgendwas. Robse ist so jemand. Nun nicht mehr bei <strong>EQUILIBRIUM</strong> dabei, macht er sein eigenes Ding. Unter <strong>ROBSE</strong> mit neuen Leuten an Bord hat er nun die erste Scheibe im Kasten und wird diese auf dem Summerbreeze vorstellen. Wir haben mit ihm gesprochen.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Hallo Robse, schön, dich zu sehen! Wie geht&#8217;s dir?</strong><br />
<strong>R:</strong> Ja, bisschen stressig momentan. Neues Album und so. Klar, die Aufnahmen sind im Kasten. Aber dann die Videos, ein paar Interviews und sowas. Aber naja, ich hab es ja auch so gewollt (lacht).</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Bist du denn zufrieden mit der Entwicklung, wie es bis jetzt mit der Band so läuft?</strong><br />
<strong>R:</strong> Wir haben ja neulich schon eine Single veröffentlicht und da gingen die Kommentare schon durch die Decke. Die ganzen alten Fans sind halt noch da. Mega Klicks auf Youtube, das wurde wirklich sehr gut angenommen. Da sind wir tatsächlich sehr zufrieden. Es hätte ja auch komplett anders ausgehen können, weisste? Nach dem Motto &#8222;Ey du alter Sack, geh in Rente!&#8220;. Aber, ne, macht Spaß. Auch jetzt die ersten Liveauftritte in Österreich und so, das läuft.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Wie läuft&#8217;s mit der Besetzung? Bist du zufrieden mit der Band, wie sie sich bisher schlägt?</strong><br />
<strong>R:</strong> Ja klar. Zwei von den Jungs kannte ich schon und die kannten auch noch ein paar coole Leute, da ging das dann so &#8222;ja, bring mal mit&#8220;, ne. Ein zwei Bierchen getrunken und nen Whisky und dann haben wir gesagt &#8222;ok komm, lass uns das machen&#8220;. Das sind alles komplett lockere, entspannte Leute. Das macht wirklich Spaß, kein Stress und nichts. Einfach auf die Bühne, feiern, und dann weiterfeiern.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Klingt doch super. Es muss ja menschlich auch passen, wenn man sowas zusammen macht.</strong><br />
<strong>R:</strong> Klar. Du musst dir ja vorstellen, du sitzt zusammen im Tourbus und hast da so nen Stinker mit dabei, das macht allen keine Laune. Und ich dachte, wenn ich jetzt wirklich nochmal anfange, dann soll es wirklich auch perfekt sein. Alle dürfen alles machen, es gibt keinen Chef bei uns. Jeder komponiert und alle fühlen sich wohl. Und bei der Band <strong>ROBSE</strong> kann mich keiner rausschmeißen, das finde ich auch gut (lacht).</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Haha, genau, clever.</strong><br />
<strong>Ist das Summerbreeze für dich jetzt auch ein spezieller Punkt, da die neue CD zu releasen?</strong><br />
R: Klar, das wird nochmal echt spannend. Am 2.8. spielen wir ja in <strong>Wacken</strong> und haben dann zwei Wochen später den Release, besser kann man sich das ja gar nicht vorstellen. An dem Tag, an dem das Album rauskommt, auf der Bühne vom <strong>Summerbreeze</strong> zu stehen, ist Wahnsinn. Da gehören natürlich auch viele gute Leute im Hintergrund mit dazu, und eben auch die Vorschusslorbeeren von <strong>EQUILIBRIUM</strong>, dass der eine oder andere mich doch noch kennt. Es geht einfach weiter, das ist super.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das ist für die Fans ja auch eine schöne Erfahrung, an so einem Release quasi teilhaben und sowas miterleben zu können.</strong><br />
<strong>R:</strong> Ja, das ist auch was, wo ich immer dankbar bin. Viele denken ja, dass ich jetzt von der Bildfläche verschwunden bin. Man hat ja über die Jahre viel mit den Fans zusammen erlebt und gearbeitet, viele Konzerte gespielt. Jetzt einfach von der Bildfläche zu verschwinden, wäre auch einfach nicht richtig gewesen. Man merkt auch wirklich, dass die Leute sehr dankbar sind. Vorne die ersten Reihen, wie früher, die drehen wirklich durch.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das freut mich. Denkst du, dass ihr da auch eine Lücke für euch gefunden habt, oder ob es wirklich einfach auch an dir und deiner Art liegt, was die Leute anzieht?</strong><br />
<strong>R:</strong> Klar, musikalisch haben wir jetzt nichts neues erfunden. Wir schauen jetzt auch nicht, was gerade trendy ist oder so.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-46316 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk-300x210.jpg" alt="" width="300" height="210" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk-300x210.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk-1024x716.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk-750x524.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Der Bezug von dem Titel &#8222;Harleking und Krieger&#8220;, verschiedene Seiten abzubilden, wie weit spannt ihr das da?</strong><br />
<strong>R:</strong> Der Titel hat tatsächlich eine Message. In erster Linie soll es tatsächlich meine Person beschreiben. Dieser permanent fröhliche Typ, der aber auch zum Krieger werden kann. Das Entscheidende aber ist, dass der Alltag von jedem von uns verlangt, dass wir jeden Tag der harte Krieger sein müssen und vieles so halt durchstehen zu können. Wir dürfen den Harlekin in uns aber nie vergessen und den Spaß am Leben nicht verlieren. Darum geht es eigentlich. So ist das auf dem Album dann auch thematisch und textlich eine gute Mischung aus ernsten und lustigen Sachen. Das muss so sein. Deswegen gibt es auch wieder einen Saufsong.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="ROBSE -  Von der Schenke zur Taverne (Official Lyric Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/a_jR8Gwwsm8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Es wird sich ja sicher auch nicht vermeiden lassen, auf Festivals o.ä. auf deine alte Band zu treffen. Seid ihr da cool? Oder ist das eher schwierig?</strong><br />
<strong>R:</strong> Ne, da ist alles gut. Da haben wir auch drauf geachtet, dass das irgendwie cool auseinander geht, weil man sich ja eh permanent wieder über den Weg läuft. Mit dem Gitarristen Dome hatte ich ja ein sehr inniges, freundschaftliches Verhältnis. Wir haben ja die Scheibe praktisch bei ihm aufgenommen. Er hat mir bei den Gesangsaufnahmen viel geholfen und hat auch mitgesungen, das war super. Da gibt&#8217;s keinen Stress. Mit dem Schkagzeuger schicke ich mir jeden Tag schmutzige Bilder hin und her (lacht). Aber so sollte das eigentlich sein. Auch wenn das teilweise meiner Meinung nach nicht so schick ablief, bin ich jetzt da aber nicht der Typ, der da ewig hinterher heult. Es ist ja auch nicht das Nonplusultra im Leben, der Sänger von <strong>EQUILIBRIUM</strong> zu sein. Man muss halt mitnehmen, was kommt und das Beste draus machen, probieren, kein Arsch zu sein und dann klappt das eigentlich. Deswegen war das von vornherein so gesagt, hier ist jetzt dieser Cut, aber wir können uns weiterhin in die Augen schauen und ein Bier zusammen trinken. Spätestens in <strong>Wacken</strong> und auf dem <strong>Summerbreeze</strong> werden wir uns über den Weg laufen. Da lässt sich eigentlich nicht vermeiden, deswegen ist die Nummer eigentlich immer die Beste. Man hat ja auch einfach viel miteinander erlebt.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ihr habt ja jetzt auch von AMORPHIS viele Einflüsse drin. Habt ihr da mal überlegt, was zusammen zu machen?</strong><br />
<strong>R:</strong> Letzten Endes sind wir da offen für alles. Ich denke mal, <strong>AMORPHIS</strong> sind schon &#8217;ne ziemlich große Nummer. Im Grunde genommen kenne ich die Jungs auch, ich kenne auch deren Plattenfirma und die Jungs, die für die verantwortlich sind, ganz gut. In Zukunft werden wir sowas auf jeden Fall mal machen. Ich werd bei den nächsten Sachen auch ein paar gute Freunde mit einbauen, den Micha von <strong>IN EXTREMO</strong> zum Beispiel. Ich find die Idee auch ziemlich geil, mit Kollegen aus der Szene ein bisschen zusammenzuarbeiten. Aber <strong>AMORPHIS</strong> wäre natürlich eine richtig geile Idee. Das ist ziemlich der coolste Sänger der Metalszene, muss ich sagen. Wenn der was auf der Bühne macht, das sieht immer geil aus, muss man einfach sagen.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Wie wichtig ist Social Media für euch?</strong><br />
<strong>R:</strong> Ja, du hast ja auch den Fans gegenüber eine Verantwortung. Du kannst dich nicht so rar machen. Du musst immer was präsentieren, und wenn es nur ein Bild ist mit einer Katze auf dem Arm. Da siehst du, die Leute freuen sich. Oder du posierst mit nem Bierchen irgendwo und musst halt aktiv sein. Immer lieb und freundlich. Die sollen ja die CD kaufen (lacht).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-46319 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/cover-ROBSE-Harlekin-Krieger-Album--300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/cover-ROBSE-Harlekin-Krieger-Album--300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/cover-ROBSE-Harlekin-Krieger-Album--1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/cover-ROBSE-Harlekin-Krieger-Album--150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/cover-ROBSE-Harlekin-Krieger-Album--750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/cover-ROBSE-Harlekin-Krieger-Album-.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das klingt insgesamt ja aber wirklich positiv, wie ihr momentan nach vorne schaut.</strong><br />
<strong>R:</strong> Ja, das Schöne ist, dass momentan Konzertangebote reinkommen, was uns alle natürlich sehr stolz macht. Es zeigt uns, dass die Richtung, die wir eingeschlagen haben, so verkehrt nicht ist. Das Album ist noch nicht mal draußen und für nächstes Jahr stehen schon so viele Sachen in den Startlöchern, wo man schauen kann, was machen wir, was machen wir nicht. Wir haben halt auch gesagt, wir wollen neben der Arbeit die Familie nicht vernachlässigen. Ich kenne das aus der Vergangenheit, das habe ich ziemlich viel und häufig gemacht, letzten Endes für ein paar Shows, und das ist es dann auch nicht wert. Wir werden uns live nicht rar machen, wir werden uns aber auch nicht den Arsch abtouren und Wochen und Monate im Tourbus sitzen. Aber es wird auf jeden Fall vieles kommen. Wir sind ja sechs Leute in der Band und haben 4-5 Mann Crew. Die haben ja natürlich alle auch ein eigenes Leben. Es soll halt immer noch Abenteuer bleiben. Von der Musik wirste nie Leben können, es sei denn du bist <strong>AMORPHIS</strong> oder so, aber wir wollen unser Leben, wie wir es jetzt haben, nicht aufgeben. Wir wollen beides haben. Ich mag halt auch diesen krassen Kontrast, arbeiten zu gehen und am Wochenende auf Konzerte zu gehen. So bleibt es spannend und wird nicht langweilig.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Auf jeden Fall.</strong><br />
<strong>Hast du denn noch was, das dir auf dem Herzen liegt oder was du gerne sagen willst?</strong><br />
<strong>R:</strong> Ja, jetzt geht die heiße Phase los. Die Schallplatten und die Digipacks sind da, da freuen wir uns natürlich tierisch drauf. Dann kommen jetzt die Festivals, da freuen wir uns drauf. Im Dezember spielen wir mit <strong>LORD OF THE LOST</strong> und <strong>NACHTBLUT</strong>, das wird auch &#8217;ne geile Nummer. Vielleicht schaffen wir es noch, eine kleine Release-Party zu machen in Leipzig im Hellraiser. Das Jahr ist noch lang. Aber für den absoluten Neustart war das bisher schon ziemlich geil. Ansonsten, ich freue mich natürlich auf das Feedback der Leute. Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass niemand enttäuscht sein wird. Vieles neues. Die Band insgesamt ist da gespannt, was kommt. Wir nehmen alles mit, was geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach dem Interview noch kurz schnacken, und dann ein herzlicher Abschied. Robse macht einen guten und euphorischen Eindruck. Es ist schön zu sehen, wie begeistert er an das neue Projekt &#8222;eigene Band&#8220; rangeht und wie gut die Zeichen stehen. Live wird es auf jeden Fall eine Pflichtveranstaltung, wenn <strong>ROBSE</strong> auftreten. Ick freu mir.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/robse-im-interview-2024-equilibrium-summerbreeze/">Einfach zu verschwinden, wäre nicht richtig gewesen &#8211; ROBSE im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>SIX DAYS OF CALM über Ruhe, Rückzugsorte und positive Emotionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2024 08:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[6DOC]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
		<category><![CDATA[circle&wind]]></category>
		<category><![CDATA[Hummelgrafik]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Midsummer Records]]></category>
		<category><![CDATA[Nikita Kamprad]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Hummel]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Six Days of Calm]]></category>
		<category><![CDATA[Tony Wehnert]]></category>
		<category><![CDATA[watch them fade]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SIX DAYS OF CALM ist das Nachfolgeprojekt zu WATCH THEM FADE. Raphael hat sich mit Mastermind Marc Fischer zum Plausch getroffen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/six-days-of-calm-interview/">SIX DAYS OF CALM über Ruhe, Rückzugsorte und positive Emotionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 03. November 2023 erschien das zweite Album von&nbsp;<strong>SIX DAYS OF CALM</strong> aus Unterfranken. Wie auch schon das Debut &#8222;The Ocean&#8217;s Lullaby&#8220; erschien auch &#8222;My Little, Safe Place&#8220; bei <strong>Midsummer Records</strong>, wurde von <strong>Nikita Kamprad</strong> (<strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong>) produziert, und wurde in bildschöne Grafiken von <strong><a href="https://hummelgrafik.de/" target="_blank" rel="noopener">Oliver Hummel</a></strong> eingehüllt. Ich habe die Chance erhalten, mich mit&nbsp;<strong>6DOC</strong>-Gründer und einzigem festen Mitglied&nbsp;<strong>Marc Fisch</strong><strong>er</strong> über seine Musik und die Welt drumherum zu unterhalten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_45316" aria-describedby="caption-attachment-45316" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45316 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-small-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-small-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-small-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-small-1536x1022.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-small-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-small-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-small.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-45316" class="wp-caption-text">Foto: Tony Wehnert | https://www.tony-wehnert.de/</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_45318" aria-describedby="caption-attachment-45318" style="width: 202px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45318 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/05-Sorrow1200-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/05-Sorrow1200-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/05-Sorrow1200-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/05-Sorrow1200-750x1061.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/05-Sorrow1200.jpg 848w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-45318" class="wp-caption-text">&#8222;Sorrow&#8220; von Oliver Hummel | https://hummelgrafik.de/</figcaption></figure>
<p><strong>Hallo Marc. Vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst. Wie fühlst du dich, jetzt wo die Veröffentlichung deines zweiten Albums und die dazugehörige heiße Promophase erstmal vorüber sind?</strong></p>
<p>Ich fühle mich sehr gut soweit, danke. War eine recht stressige Zeit, aber ich bin super zufrieden mit allem, und ich glaube die Veröffentlichung und alles, was daraus entstanden ist, hätte nicht viel besser sein können.</p>
<p><strong>Das neue Album heißt &#8222;My Little, Safe Place&#8220;, und von der äußeren Gestaltung bis zur Musik zieht sich die Thematik von Rückzugsorten zur Erholung oder zur Selbstfindung durch. Kannst du uns ein wenig in das Thema mitnehmen? Geht es um konkrete Orte oder doch eher um erdachte Plätze?</strong></p>
<p>Es geht vor allem darum, dass jeder Mensch so einen Rückzugsort, einen sicheren Platz im Leben haben sollte. Ob das nun erdacht ist oder real, das spielt keine Rolle, weil es darum geht dort zu atmen, sich fallen zu lassen, so sein zu können wie man eben ist, sich sicher zu fühlen, keine Ängste haben zu müssen. Ein Ort, an dem einfach alles in Ordnung ist und der einem vielleicht auch Antworten gibt auf so vieles im Leben, was eben nicht so ganz einfach ist, was Fragen aufwirft, was einen aus der Spur wirft.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_45321" aria-describedby="caption-attachment-45321" style="width: 202px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-45321" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/00-My-little-safe-place-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/00-My-little-safe-place-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/00-My-little-safe-place-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/00-My-little-safe-place-750x1061.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/00-My-little-safe-place.jpg 848w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-45321" class="wp-caption-text">&#8222;My Little, Safe Place&#8220; von Oliver Hummel | https://hummelgrafik.de/</figcaption></figure>
<p><strong>Welche Rolle haben solche Rückzugsorte oder Safe Spaces deines Erachtens heute?</strong></p>
<p>Ich finde sie sind wichtiger denn je, die Welt ist so schnelllebig geworden. Jeder, der nicht mitkommt bei dem Tempo wird überrollt. Was heute zählt, ist morgen schon wieder hinfällig. Man muss sich nur umsehen. Wir steuern auf immer mehr Chaos und Elend zu und wenn man da nicht Wege findet, sich selbst zu regulieren, kann das unfassbar schwer werden, zu bestehen. Und genau dafür sind u.a. solche Safe Spaces wichtig und notwendig.</p>
<p><strong>Kommen wir nochmal zur Musik zurück. Das Stück <em>&#8222;Sorrow&#8220;</em>&nbsp;auf dem neuen Album ist der erste SIX DAYS OF CALM-Titel mit Gesang. Ist die Entscheidung leicht gefallen, den rein instrumentalen Charakter der Band damit abzulegen?</strong></p>
<p>Ja total, das war überhaupt kein Problem für mich, da ich mir auch nie auferlegt habe, immer instrumental zu sein oder zu bleiben. Im Grunde ist es ja genau das was <strong>6DOC</strong> für mich ausmacht: keine Regeln, nichts was es nicht geben könnte, wenn es meine Emotionen hergeben, wenn es passt. Ich liebe es, zu experimentieren, Grenzen zu sprengen, Dinge zu tun, die man nicht unbedingt erwartet. Eben völlig frei zu agieren und mich treiben zu lassen und wenn dann eben im Songwriting in mir aufkommt, dass es eine Stimme bräuchte oder irgendetwas anderes, dann versuche ich das umzusetzen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_45315" aria-describedby="caption-attachment-45315" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45315 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-1-web-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-1-web-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-1-web-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-1-web-1536x1022.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-1-web-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-1-web-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-1-web.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-45315" class="wp-caption-text">Foto: Tony Wehnert | https://www.tony-wehnert.de/</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_45317" aria-describedby="caption-attachment-45317" style="width: 202px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-45317" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/02-New-Beginning1200-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/02-New-Beginning1200-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/02-New-Beginning1200-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/02-New-Beginning1200-750x1061.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/02-New-Beginning1200.jpg 848w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-45317" class="wp-caption-text">&#8222;New Beginning&#8220; von Oliver Hummel | https://hummelgrafik.de/</figcaption></figure>
<p><strong>Andererseits könnte man natürlich auch argumentieren, dass die Sprachsamples auf anderen Tracks auch nicht so ganz instrumental sind… Über vieles lässt sich streiten, aber die musikalische Welt von SIX DAYS OF CALM lädt eher dazu ein, zueinander zu finden als sich zu streiten. Gehört das zu deinen Intentionen?</strong></p>
<p>Also definitiv, ich möchte ausschließlich positive Emotionen mit meiner Musik erzeugen und es gibt für mich nichts schöneres, wenn ich Menschen erreiche, ihnen gutes tue und sie das dann auch noch mir gegenüber kommunizieren, was meine Musik in ihnen Wundervolles auslöst.</p>
<p><strong>Im Universum des <span style="color: #800000;">SILENCE MAGAZIN</span>s und seinen Leser*innen ist mit Sicherheit deine letzte Band <a href="https://silence-magazin.de/tag/watch-them-fade/" target="_blank" rel="noopener">WATCH THEM FADE</a> noch ein Begriff. Wie weit hast du dich selbst vom Metalcore entfernt, und welche Aspekte oder Eigenschaften spielen für dich noch eine Rolle?</strong></p>
<p>Ich höre auch heute noch super gerne Metalcore und ähnliche Genres, ich mag diese Energie, diese Wucht und Power, was es beinhaltet. Aber selbst kann ich mir überhaupt nicht mehr vorstellen, in dem Genre aktiv zu sein. Mein Songwriting hat sich schon zum zweiten Album von <strong>WTF</strong> ja schon verändert zu einer sehr melancholischen, ruhigeren Art. Umgesetzt wurde das ganze lediglich noch härter damals, aber als ich dann nach dem zweiten Album weiter Songs geschrieben habe, hat sich sehr schnell gezeigt, dass das nicht mehr viel mit <strong>WTF</strong> oder allgemein diesem Genre zu tun hat. Es wäre in vielerlei Hinsicht nicht mehr in Ordnung gewesen, mit <strong>WTF</strong> so weiter zu machen und darum die Entscheidung auch <strong>WTF</strong> zu begraben und noch viel konsequenter ohne Abstriche meine Songs weiter zu komponieren und zu sehen, wo die Reise hinführt. Wo sie hingeführt hat, kann man ja jetzt gut sehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_45322" aria-describedby="caption-attachment-45322" style="width: 202px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-45322" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/04-Awakening-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/04-Awakening-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/04-Awakening-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/04-Awakening-750x1061.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/04-Awakening.jpg 848w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-45322" class="wp-caption-text">&#8222;Awakening&#8220; von Oliver Hummel | https://hummelgrafik.de/</figcaption></figure>
<p><strong>Der Musik von SIX DAYS OF CALM wird in vielen Rezensionen oder Beschreibungen das Adjektiv cinematic/filmisch zugeschrieben und die Musikvideos unterstreichen diese Aussage zusätzlich. Hast du selbst schon visuelle Vorstellungen zu den einzelnen Stücken oder ihren Narrativen, wenn du sie schreibst?</strong></p>
<p>Nein, die Bilder oder auch Ideen zu diversen Umsetzungen kommen erst beim schreiben der Songs. Ich weiß vorher lediglich, welches Gefühl mich treibt jetzt einen Song zu schreiben. Dann gebe ich dem Song einen Titel und beginne mit meiner Arbeit. Alles andere kommt dann im Laufe der Pre-Production und sogar noch im Studio bei der Hauptproduktion.</p>
<p><strong>Und hast du schon mal mit dem Gedanken gespielt, einen richtigen Film zu deiner Musik zu schreiben oder andersrum, einen Film zu vertonen?</strong></p>
<p>Einen Film zu vertonen vielleicht eher, das würde näher liegen. Die Schwierigkeit dabei wäre aber für mich, dass ich kontrolliert etwas umsetzen müsste, damit es passt; heißt, ich würde schon wieder an Grenzen kommen oder müsste mich innerhalb eines Rahmens bewegen, weil die Szene z.B. gerade diese oder jene Emotion hat und ich die vertonen soll. Das ist eben ganz klar Auftragsarbeit und da würde ich mich mit meiner Art Musik zu generieren sehr schwer tun (denke ich, sicher weiß ich es auch nicht weil ich es einfach noch nie gemacht habe).</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-45323" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/01-Distance-212x300.jpg" alt="&quot;Distance&quot; von Oliver Hummel | https://hummelgrafik.de/" width="212" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/01-Distance-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/01-Distance-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/01-Distance-750x1061.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/01-Distance.jpg 848w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" />Dein Debutalbum &#8222;The Ocean’s Lullaby&#8220; hat uns in die Stille der Tiefsee geführt. Nautische oder maritime Motive sind im Post Rock sehr szenetypisch. War es ein bewusster Schritt, das zweite Album fernab von Salzwasser stattfinden zu lassen?</strong></p>
<p>Ich glaube, ich kann keine sonderlich bewussten Schritte in so einem Bereich machen. Auch das zweite Album hat sich erst beim Schreiben so entwickelt, dass mein &#8222;Safe Place&#8220; eine große Rolle gespielt hat. Genauso wie beim ersten Album das Meer. Es sind einfach Dinge, die ich nicht wirklich steuern kann und die einfach passieren. Die Steuerung und das Bewusste kommt erst dann später in der detaillierten Umsetzung von all dem.</p>
<p><strong>Und dürfen wir auf dem nächsten Langspieler einen weiteren großen Wechsel der Szenerie erwarten?</strong></p>
<p>Das kann schon gut sein… es gibt nichts was nicht passieren könnte (o.k. fast nichts).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_45324" aria-describedby="caption-attachment-45324" style="width: 202px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-45324" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/06-Uncertainty-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/06-Uncertainty-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/06-Uncertainty-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/06-Uncertainty-750x1061.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/06-Uncertainty.jpg 848w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-45324" class="wp-caption-text">&#8222;Uncertainty&#8220; von Oliver Hummel | https://hummelgrafik.de/</figcaption></figure>
<p><strong>Welche Dinge (über die du hier reden möchtest) beschäftigen dich zur Zeit, und inwieweit fließen sie in deine Kunst ein?</strong></p>
<p>Es gibt unzähliges, was einen zur jetzigen Zeit beschäftigt. Sei es das Weltgeschehen, das Geschehen im eigenen Land. Ich würde lügen, würde so etwas nicht in meine Grundstimmung einfließen was sich auch auf meine Kunst auswirken kann. Dennoch versuche ich, mich davon immer frei zu machen, all das auch abzukoppeln, um eine Kunst zu kreieren, die eben auch frei klingt; frei um sie zu interpretieren, wie es jedem einzelnen Menschen gerade auch gut tut und was gebraucht wird. Ich hoffe, das gelingt mir, auch wenn es nicht immer ganz einfach ist.</p>
<p><strong>Und welche Nachricht möchtest du den Leser*innen außerdem mit auf den Weg geben?</strong></p>
<p>Sucht euch euren ganz persönlichen &#8222;Safe Place&#8220;, egal ob virtuell oder real, schafft euch einen Ort, an dem ihr (durch)atmen könnt, an dem die Welt einfach eine Gute ist.</p>
<p><strong>Wir sind am Ende angelangt. Ich danke dir vielmals für deine Zeit! Das letzte Wort soll ganz dir gehören.</strong></p>
<p>Lieben Dank für das schöne Interview <span style="color: #800000;">Raphael</span>, es war mir eine Ehre.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="SIX DAYS OF CALM ft. circle&amp;wind - &quot;Sorrow&quot; (official video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/tKRa-GoTR30?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://linktr.ee/SixDaysOfCalm" target="_blank" rel="noopener"><strong>Linktree von SIX DAYS OF CALM</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/six-days-of-calm-interview/">SIX DAYS OF CALM über Ruhe, Rückzugsorte und positive Emotionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>SCHATTENMANN im Videointerview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 09:02:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Call]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Schattenmann]]></category>
		<category><![CDATA[Sven]]></category>
		<category><![CDATA[Videointerview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Interview: Frank Herzig von SCHATTENMANN. Unser Sven bei seinem ersten Interview (inklusive Technik und Schnitt).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/schattenmann-im-videointerview/">SCHATTENMANN im Videointerview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Interview: <strong>Frank Herzig</strong> von <strong>SCHATTENMANN</strong>.</p>
<p>Unser <span style="color: #800000;">Sven</span> bei seinem ersten Interview (inklusive Technik und Schnitt).</p>
<p>Der Sänger der Band war mit <span style="color: #800000;">Sven</span> im Call und die Beiden haben über das Album, Kritik und alles, was einen Musiker so umtreibt, geredet.</p>
<p>Wenn euch das Video gefällt, lasst uns gerne ein Like da.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="SILENCE MAGAZIN Interview: SCHATTENMANN" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/vJ8K2TIo6kU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.schattenmann.net"><strong>SCHATTENMANN</strong></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Dìa de Muertos Tour 2024</strong></p>
<p style="text-align: center;">01.02.2024 I Frankfurt I Das Bett<br />
02.02.2024 I Berlin I Columbia Theater<br />
03.02.2024 I Hannover I Musikzentrum<br />
04.02.2024 I Hamburg I Knust<br />
08.02.2024 I Dresden I Tante Ju<br />
09.02.2024 I Leipzig I Hellraiser<br />
11.02.2024 I Oberhausen I Kulttempel<br />
21.03.2024 I München I Backstage (Halle)<br />
22.03.2024 I Wien (AT) I Chelsea<br />
23.03.2024 I Stuttgart I Im Wizemann<br />
24.03.2024 I Nürnberg I Hirsch</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/schattenmann-im-videointerview/">SCHATTENMANN im Videointerview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Farvann im Interview &#8211; Gefangen im kreativen Käfig?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Nov 2023 12:47:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Farvann]]></category>
		<category><![CDATA[youtube]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute mal ein Interview der besonderen Sorte. Unser Seb hat sich mit Youtuber Farvann zum Plausch getroffen. Lest rein! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/farvann-im-interview/">Farvann im Interview &#8211; Gefangen im kreativen Käfig?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>YouTube? Kennste? Klar. Spielt nur leider nie beim Bierpong mit. Egal. Dafür gibt es da drin ja Leute, die mit dem einsamen Metaler zusammen einen saufen. Wir haben so einen gefunden und ihn ein bisschen befragt. <strong>FARVANN</strong> bespricht regelmäßig bei einem ausgewählten Bier verschiedene Themen rund um Black Metal und greift dabei gerne auch mal selbst zur Klampfe. Was er zu sagen hat? Lest selbst <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><b>S:</b><b> Klassische Einstiegsfrage </b><span style="font-family: Segoe UI Symbol, sans-serif;"><b>➝</b></span><b> Wie geht es dir?<br />
</b><strong>F:</strong> Ich kann nicht klagen, danke! Als Herbst- und Winterliebhaber bricht für mich jetzt die beste Zeit des Jahres an. Leider hab&#8216; ich nur noch 4 Urlaubstage, haha.</p>
<p>S:<b> Für Leute, die dich nicht kennen: wie würdest du deinen Content beschreiben?<br />
</b><strong>F:</strong> In kurz: Ich versuche unterhaltsame und lustige Videos über die Klischees des (Black) Metal zu machen, ohne dabei die Musik als solches lächerlich darzustellen.</p>
<p>Ich unterteile meinen YouTube-Kanal gerne in drei unterschiedliche Bereiche: Musik, Sketche und sogenannte Tutorials.</p>
<p>&#8222;Musik&#8220; ist genau das, wonach es klingt: Ich mache entweder Cover von Stücken, die ich mag oder mir was bedeuten, oder ich schreibe selbst Songs. Das geht dann von Punk über DSBM zu Death Metal. Dazu zählt allerdings nicht<strong> DURBATULUK</strong>, denn das versuche ich so gut es geht von <strong>Farvann</strong> zu trennen, auch wenn das manchen Zuschauern scheinbar echt schwerfällt.</p>
<blockquote><p>Man könnte sagen, dass der Bereich &#8222;Musik&#8220; der seriöseste Teil meines Kanals ist, denn da gibt&#8217;s keine Comedy, blödes Gelaber oder Ähnliches.</p></blockquote>
<p>&#8222;Sketche&#8220; sind dann kurze, knackige Videos, die eigenartiges Verhalten oder Stereotype der Metal-Szene thematisieren. Manchmal mit ein wenig Moral zwischen den Zeilen, manchmal einfach nur ziemlich deppert. Dazu gehört dann auch meine Mini-Serie <strong>HIGH GAIN</strong>, in die ich damals mein gesamtes Können als Videoeditor und &#8222;Drehbuchautor&#8220; gesteckt hab, haha.</p>
<p>Zu guter Letzt die &#8222;Tutorials&#8220;, die meinem Kanal im Jahr 2017 die ersten Zuschauer beschert haben. Hier versuche ich, in mehr oder weniger lustiger Manier, bestimmte Genres oder Bands zu beleuchten und Alleinstellungsmerkmale aufzuzeigen, um dann letzten Endes ein komplettes Lied im Stile des Genres bzw. der Band zu produzieren. Damit sind die &#8222;Tutorials&#8220; letztlich ein Mix aus den ersten beiden Bereichen. Und damit natürlich auch die mit Abstand aufwändigsten Videos.</p>
<p>S:<b> Hast du den Eindruck, mit deinen Inhalten eine gewisse Sparte bei YouTube zu füllen?</b></p>
<p><strong>F:</strong> Um meinen Platz im YouTube-Kosmos mache ich mir tatsächlich wenig Gedanken. Bis auf meinen Kollegen von &#8222;Zimorog Band&#8220; kenne ich allerdings auch keinen, der ähnliche Videos macht. Also nicht zu ernst aber auch vor allem nicht zu albern. Die meisten sind entweder das eine oder das andere und wir bewegen uns da scheinbar in der Mitte. Ein bisschen auf Messers Schneide natürlich, hahaha.</p>
<p>S:<b> Humor und Black Metal ➝ außer bei Sänger von ABBATH eher selten. Wie sind bei dir so die Rückmeldungen auf deine Videos?</b></p>
<p><strong>F:</strong> Was mir vor allen Dingen auffällt ist, dass je älter die Zuschauer sind, desto eher begreifen sie, was ich da eigentlich mache. Ich hab&#8216; noch nie negatives Feedback von Leuten über 30 bekommen, ganz im Gegenteil. Viele von denen sind auch eher stille Zuschauer, die mich eher auf einem Konzert ansprechen, statt einen Kommentar auf YouTube zu schreiben.</p>
<p>Es sind tatsächlich eher die jüngeren Leute, die Probleme mit den Videos haben. Woran das liegt, kann ich nur mutmaßen. Vielleicht sind sie einfach noch nicht lange genug dabei, um zu verstehen, dass ich mich nicht über Black Metal lustig mache, sondern schlichtweg Klischees übertreibe. Oder vielleicht denken sie, dass sie sich schützend vor den Black Metal stellen müssen, damit der blöde, alberne <strong>Farvann</strong> ihre vor kurzem entdeckte neue Lieblingsmusik nicht kaputtmacht. Dass ein unwichtiger, kleiner Hobby-YouTube-Kanal dazu gar nicht in der Lage ist, ist ein ganz anderes Thema. Oder anders gesagt:</p>
<blockquote><p>Macht euch keine Sorgen, Kids. YouTube hat nicht die Macht, Black Metal zu zerstören. Und falls das doch tatsächlich der Fall ist, dann hat Black Metal es auch verdient, zu sterben, zwinkerzwinker.<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44844 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Farvann-300x169.jpg" alt="" width="330" height="186" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Farvann-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Farvann-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Farvann-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Farvann.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 330px) 100vw, 330px" /></p></blockquote>
<p>S:<b> Ein Freund von mir aus Spanien kennt dich und mag deine Videos. Bekommst du öfter auch Nachrichten von Zuschauern außerhalb des deutschsprachigen Raums? Deine Videos sind ja auch auf Englisch.</b></p>
<p><strong>F:</strong> An der Stelle kann ich sogar mit Statistiken glänzen. Hier die <strong>Top 5</strong> der Länder, aus denen die meisten Zuschauer kommen:</p>
<ul>
<li>USA (20%)</li>
<li>Deutschland (13%)</li>
<li>Russland (5%, ja ich bin auch überrascht)</li>
<li>Großbritannien (5%)</li>
<li>Polen (5%)</li>
</ul>
<p>Dementsprechend ist der Großteil der Nachrichten auf Englisch. Ich glaube viele wissen auch gar nicht, dass ich aus Deutschland komme. Anfangs wurde ich für einen Skandinavier gehalten. Klar, dass Englisch nicht meine Muttersprache ist, merkt man schnell. Aber selbst deutsche Zuschauer wundern sich manchmal, wenn sie rausfinden, dass ich quasi aus der Nachbarschaft komme.</p>
<p>Tatsächlich wurde mein Englisch im Laufe der Zeit deutlich besser. Wenn ich mir die alten Videos anschaue, bekomm&#8216; ich beinahe Gänsehaut, haha.</p>
<p>S:<b> Hast du selbst schon überlegt, neue Formate auszuprobieren?</b></p>
<p><strong>F:</strong> Das tue ich hin und wieder mal, beispielsweise wenn ich einen Kurzfilm mache oder ernste Themen anspreche. Aber solche Videos trifft dann oft der YouTube-Fluch, denn die Plattform bzw. die Zuschauer haben es gar nicht gern, wenn man kanal- oder themenfremde Dinge ausprobiert. Da wird man sofort abgestraft und das Video verschwindet im Nirwana.</p>
<p>Dadurch &#8222;zwingt&#8220; YouTube einen dazu, sich möglichst in seiner Blase aufzuhalten und bloß nichts Neues anzufangen. Ein <strong>kreativer Käfig</strong> sozusagen. (Ganz nebenbei fördert YouTube mit diesem Verhalten das Entstehen von Echokammern und wo das hinführt, kann man zur Genüge auf Social Media beobachten). Und obwohl ich mir dessen bewusst bin, pfeif&#8216; ich manchmal drauf. Schließlich ist das immer noch mein Hobby und ich will mir nicht bis in Details vorschreiben lassen, was ich zu tun hab, nur damit es so vielen Zuschauern wie möglich gefällt. Aber hin und wieder sollte man sich auch beugen, weshalb ich nächstes Jahr zwei Formate (Q&amp;As und Meme-Reviews) vorerst auf Eis legen werde. Zwei Fliegen mit einer Klappe, denn die beiden Formate waren ohnehin nicht mehr so unterhaltsam wie früher.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="When you wear the &#039;wrong&#039; band shirt at Black Metal shows" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ZQ-pH5JPolE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>S:<b> Hast du bei Zuschauern während der Pandemie eine Veränderung bemerkt?</b></p>
<p><strong>F:</strong> Nicht wirklich. Man merkt nur, dass die Leute seitdem mehr Zeit auf YouTube verbringen.</p>
<p align="justify">S:<b> Hast du generell Pläne für die Zukunft?</b></p>
<p><strong>F:</strong> Mein langfristiges Ziel ist es komplett vor der Kamera zu verschwinden (bis auf Eric &amp; Frank TV) und dann nur noch für Andere die Kamera zu führen und Videos zu produzieren/editieren. Das macht mit Abstand am meisten Spaß. Mittelfristig werde ich wahrscheinlich das ein oder andere Musikvideo für befreundete Bands und &#8211; falls ich es mal nach Österreich schaffe &#8211; einen Kurzfilm mit meinem Kumpel &#8222;Futschas Ananas&#8220; drehen. Dass ich da jemals einen Beruf draus machen kann, ist aber vermutlich reine Träumerei.</p>
<p>In Sachen Bands bleibt vermutlich alles beim Alten, wobei <strong>Hymir</strong> nun im Grunde als &#8222;fester Sessiondrummer&#8220; bei <strong>DURBATULUK</strong> dabei ist. Für <strong>DOCUMENT 6</strong> nehmen wir &#8211; wie eigentlich permanent &#8211; neue Songs auf. So ein 30-minütiges Album mit 20 Songs schreibt sich irgendwie doch nicht von selbst.</p>
<p>S:<b> Ist Vernetzung innerhalb der Szene für dich ein Thema? Gibt es für dich so etwas wie eine Community von Leuten, die online zum Thema Metal etwas machen?</b></p>
<p><strong>F:</strong> Als professioneller Eigenbrötler tu ich mich da etwas schwer. Ich habe Kontakt zu den kleinen und großen Metal- und Gitarren-YouTubern, die man so kennt. Aber bis auf internen YouTube-Kram wird sich da relativ selten stärker vernetzt. Und wenn, würde ich vermutlich ohnehin nicht mitmachen, hahaha. Kürzlich hab&#8216; ich den <strong>Lykanthrop</strong> kennengelernt, vermutlich am besten bekannt als Gitarrist von <strong>AGRYPNIE</strong> und Ex-Schlagzeuger von <strong>NARGAROTH</strong> und nun Live-Sänger bei <strong>BATUSHKA</strong>. Mit ihm gibt es zumindest schonmal Pläne für das ein oder andere gemeinsame Video.</p>
<p>Abseits dessen ist Vernetzung eigentlich nicht existent. Vor allem, da ich am Wochenende entweder selbst ein Konzert spiele oder eben Videos drehe. Da bleibt keine Zeit für regelmäßige Konzertbesuche.</p>
<p>S:<b> Gibt es sonst noch Themen, Gedanken o.ä., was dir wichtig ist?</b></p>
<p><strong>F:</strong> Leute, nehmt den Quatsch im Netz nicht zu ernst. Der Wahnsinn dort draußen in der Realität ist nicht ansatzweise so schlimm, wie man denkt. Darum schließ ich auch gern mit den Worten meines Kumpels und YouTube-Kollegen, dem <strong>Goreminister</strong>, ab:</p>
<blockquote><p>&#8222;Zuviel Internet ist ungesund und jetzt abschalten!&#8220;.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>FARVANN</strong> ist, wie man in seinen Videos unschwer erkennen kann, ein grundsympathischer Kerl und macht wirklich authentischen Content. Dass es im Metalbereich eine relativ kleine Blase an Leuten gibt, die abseits der Agenturen etc. Content bringen, ist klar und auch eigentlich recht beruhigend. Und solange so jemand wie <strong>FARVANN</strong> da mit drin hängen, braucht man sich auch keine Sorgen machen, bei dem, was es gibt, unterhalten zu werden und Austausch zu haben.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/@Farvann">Direkt zum Kanal.&nbsp;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/farvann-im-interview/">Farvann im Interview &#8211; Gefangen im kreativen Käfig?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit InVisions &#8211; Pain in the ass und Spaß dabei</title>
		<link>https://silence-magazin.de/interview-invisions-muenchen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=interview-invisions-muenchen</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/interview-invisions-muenchen/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Jul 2023 06:22:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[aviana]]></category>
		<category><![CDATA[Backstage München]]></category>
		<category><![CDATA[dead like juliet]]></category>
		<category><![CDATA[EARTH CALLER]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[InVisions]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn man in München ist, dann sollte man... InVisions Interviewen!<br />
Haben wir also auch gemacht *abhake* </p>
<p>Es war ein schöner Schnack über Fans, die Band und Tour... Aber lest doch einfach selbst!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/interview-invisions-muenchen/">Interview mit InVisions &#8211; Pain in the ass und Spaß dabei</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Hyäne gibt es ja doppelt. Im Müchner Raum tanzt sie nochmal herum. Und hört dort ebenfalls Metal und Co. Also, wenn da mal jemand spielt, geht&#8217;s hin. Diesmal ins Backstage zu INVISIONS. Vor deren Konzert hat sich Lorenz, das Doppel, deren Sänger Ben eingefangen und eine Runde mit ihm gequatscht.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Hey Ben, schön, dich hier zu treffen! Ist das eure erste Tour nach der Pandemie!</strong></p>
<p><strong>B:</strong> Nein, das ist bereits die zweite. Wir sind froh, wieder raus und unterwegs zu sein. Es hat sich gefühlt nicht viel verändert, aber wir haben wirklich einfach viel Spaß daran, wieder auf Tour zu sein.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Denkst du, im Verhalten oder der Zusammensetzung vom Publikum hat sich etwas verändert?</strong></p>
<p><strong>B:</strong> Ich habe den Eindruck, dass die Leute in den Lockdowns gemerkt haben, wie ihnen das fehlt und dass sie diese Zeit verlieren, quasi etwas verpassen. Als alles wieder zur &#8222;Normalität&#8220; zurückkehrte, haben sie sich auch wieder auf ihre Liebe zur Musik besonnen. Das Publikum ist immer noch rabiat. Es ist toll, alle wieder zu sehen, wie sie die Musik genießen, so wie sie es gewohnt sind.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Also habt ihr als Band auch eine gute Zeit?</strong></p>
<p><strong>B:</strong> Absolut. Gestern hatten wir unseren off-Tag und eine schöne Zeit im Park verbracht. Wir hatten viel Spaß.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Bekommt ihr von den Fans Feedback für das neue Album?</strong></p>
<p><strong>B:</strong> Ja, auch sehr ehrliche. Generell kommt es sehr gut an. Das gibt uns Antrieb. Es scheint gut zu gehen.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Was ist mit den anderen drei Bands, mit denen ihr aktuell auf Tour seid (AVIANNA, EARTH CALLER, DEAD LIKE JULIET)? Ergänzt ihr euch?</strong></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-42123 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/DSF9231-300x169.jpg" alt="" width="453" height="255" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/DSF9231-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/DSF9231-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/DSF9231-1536x864.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/DSF9231-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/DSF9231.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 453px) 100vw, 453px" />
<p><strong>B:</strong> Mit AVIANA waren wir bereits letztes Jahr auf Tour und haben uns mit ihnen angefreundet. Wir verstehen uns wirklich gut. Eine tolle Band. DEAD LIKE JULIET aus Südtirol und EARTH CALLER aus Australien haben wir erst auf dieser Tour kennengelernt. Auch sie mögen wir sehr gerne, wir amüsieren uns jeden Tag gemeinsam. Es fühlt sich nicht wie harte Arbeit an und wir helfen uns gegenseitig. Es ist ein gutes Gesamtpaket.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Spürt ihr in UK denn viel vom Brexit?</strong></p>
<p><strong>B:</strong> Ja, durchaus. Es ist hart, aber es ist machbar. Es ist mehr Papierkram und es ist teurer, rauszukommen. Es ist eben echt ein &#8218;pain in the ass&#8216;. Es ist kein Spaß, aber wir tun, was wir können, um herumzukommen und Shows zu spielen. Wir müssen, auch wenn wir es nicht mögen. So ist es eben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-42124 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/Lorenz_Ben_Interview-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/Lorenz_Ben_Interview-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/Lorenz_Ben_Interview-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/Lorenz_Ben_Interview-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/Lorenz_Ben_Interview.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Gibt es noch etwas, was du den Leuten mitgeben möchtest</strong></p>
<p><strong>B:</strong> Unterstützt weiterhin die Musik und die lokalen Veranstaltungsorte. Und wir wollen demnächst neues Material veröffentlichen. Behaltet also INVISONS im Auge.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das machen wir. Morgen seid ihr ja in der Schweiz?</strong></p>
<p><strong>B:</strong> Ja, wir mögen die Schweiz. Dort haben wir ein tolles Publikum. Genauso wie hier im Backstage in München. Wir sind hier schonmal aufgetreten und haben das noch gut in Erinnerung.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Dann wünsche ich euch nachher wieder viel Spaß. Vielen Dank für das Interview!</strong></p>
<p><strong>B:</strong> Gerne. Und pass nachher auf deine Kamera auf! (lacht)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/interview-invisions-muenchen/">Interview mit InVisions &#8211; Pain in the ass und Spaß dabei</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>CABAL im Interview &#8211; Gewaltiger Push nach vorne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 07:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Cabal]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Deathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Suicide Silence]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seb hat sich mit CABAL unterhalten und einiges über das Tourleben, Social Media und natürlich das neue Album erfahren können. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cabal-im-interview-gewaltiger-push-nach-vorne/">CABAL im Interview &#8211; Gewaltiger Push nach vorne</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CABAL</strong> sind eine Band aus Dänemark. Jung, dynamisch, hart am Core. Ihr drittes Album ist diese Tage frisch geschlüpft und sie sind demnächst mit<strong> SUICIDE SILENCE</strong> auf Tour. Coole Band, coole Sache. Welche Festivals neben &#8222;eigentlich alle&#8220; sie gerne bespielen wollen und was sie so auf Social Media machen, könnt ihr hier nachlesen.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Danke für eure Zeit! Wie geht&#8217;s euch?</strong><br />
<strong>C</strong>: Gut, danke. Wir haben ja kürzlich unsere Single <em>&#8222;Exit Wound&#8220;</em> veröffentlicht. Bisher waren die Rückmeldungen dazu wirklich gut, das freut uns natürlich. Es ist immer spannend, etwas neues zu veröffentlichen und zu schauen, wie die Reaktionen sind. Die können ja wirklich durchaus unterschiedlich sein. Das hier ist ja jetzt gewissermaßen eine Auslage vom neuen Album, daher ist das nochmal besonders.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Habt ihr jetzt schon Pläne dafür? Wie sieht es mit einer Tour aus?</strong><br />
<strong>C</strong>: Ja, im November gehen wir mir <strong>SUICIDE SILENCE</strong> auf <strong>Never-Say-Die-Tour</strong>. Das Line-Up wird insgesamt ziemlich cool. Das ist cool, als dänische Band zweimal hintereinander bei einer <strong>Never-Say-Die-Tour</strong> mit dabei zu sein. Das ist ein Weltrekord (lachen).&nbsp; Ja, es gibt darüber hinaus schon Pläne, die sind aber noch nicht offiziell.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Was ist momentan für euch denn spannender, wieder gleich in so einem Line-Up auftreten zu können, oder auch ein neues Album dabei zu haben?</strong><br />
<strong>C</strong>: Es ist natürlich gut, die Songs, die wir das ganze letzte Jahr schon im Probenraum und Studio gespielt haben, jetzt auch live spielen zu können. Wir lieben es, Musik zu schreiben, all das drumherum. Aber der Grund, weshalb wir das machen, nämlich aufzutreten, ist schon genauso wichtig.</p>
<p><strong>S: Das ist ja meistens nochmal der größte Schritt, vor einem Publikum zu stehen, nicht nur den Produzenten.</strong><br />
<strong>C:</strong> Ja! Im Probenraum ist manchmal schon ein Minenfeld. Aber dann&#8230;</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das ist ja bereits euer drittes Album, wenn ich mich nicht irre. Und ihr habt auch schon eine gewisse Reputation. Was macht das nochmal für euch aus, auch an eigenen Erwartungen?</strong><br />
<strong>C</strong>: Es erhöht klar den Druck, weil das, was wir bisher gemacht haben, schon so gut funktioniert hat. Man muss irgendwie daran anschließen und sich daran gemessen weiterentwickeln.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ich denke, ihr habt jetzt vom Label auch wirklich Support bekommen und vermutlich auch von Fans. Merkt ihr das? Oder wie ist das für euch?</strong><br />
<strong>C</strong>: Ja, auf jeden Fall. Das Label, bei dem wir momentan sind, hat uns ein viel breiteres Publikum ermöglicht, als wir es vorher hatten. Das bedeutet natürlich auch höhere Erwartungen, weil sie ja auch Geld in uns und das Team um uns herum investiert haben. Es sind dadurch auch mehr Leute, die wir nicht hängen lassen wollen. Aber trotzdem genießen wir das immer noch, was gerade passiert, weil man so auch eine deutliche Entwicklung merkt. Mit <strong>Nuclear Blast</strong> haben wir wirklich sehr gut zusammen gearbeitet bis jetzt. Für uns ist das wirklich ein tolles Match. Wir können an unseren eigenen Ideen arbeiten, sie lassen uns das machen und bringen manchmal einfach noch ein paar Vorschläge. Das ist ziemlich cool, so mit einem professionellen Team arbeiten zu können.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Seht ihr auch eine Entwicklung bei euren Fans und anderen Musikern, die auf euch zukommen?</strong><br />
<strong>C</strong>: Geographisch gesehen weiß ich gar nicht, wie sehr sich unsere Fanbase verändert hat. Ich denke, wir haben natürlich mehr Leute erreicht, die anderen Bands von <strong>Nuclear Blast</strong> folgen. Ein Unterschied ist bei der Wahrnehmung vermutlich, dass wir jetzt dieses Label im Rücken haben und dadurch schon ernster genommen werden.<br />
Unsere älteren Songs waren etwas mehr <strong>deathcore-esk</strong> und tradiotioneller, wenn du so willst. Das neue Album streut jetzt etwas weiter als die beiden vorherigen Veröffentlichungen. In der Art der Anstellung, die wir jetzt haben, kam halt auch mehr Einfluss in das neue Album als früher. Und das zeigt sich auch bei den Reaktionen darauf.</p>
<blockquote><p>&#8222;Das neue Album streut jetzt etwas weiter als die beiden vorherigen Veröffentlichungen.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>S</strong>: <strong>Denkt ihr, dass momentan eine gute Zeit für aufstrebende Bands ist, bekannter zu werden?</strong><br />
<strong>C</strong>: Schwierig zu sagen. Es hatten ja jetzt alle diese zwei Jahre Unterbrechung und veröffentlichen jetzt etwas neues. Die sind damit jetzt alle gleichzeitig auf Tour. Dadurch entsteht automatisch ein Wettbewerb. Trotzdem denken wir, dass wir nie zuvor so eine starke Grundlage hatten und momentan so profitieren. Es hatte vorher schon genervt, das vorletzte Album zu haben und damit nicht touren zu können. Das war schwierig und frustrierend, dennoch sind uns trotz Covid viele positive Dinge passiert, vor allem sowas wie<strong> Nuclear Blast</strong>. Es ist auf der anderen Seiten auch gut zu sehen, wieviel gute Musik jetzt veröffentlicht wird. Niemand wollte während der Pandemie wirklich etwas veröffentlichen. Bei dem letzten Album waren wir gewissermaßen dazu gezwungen, weil wir schon zu weit in dem Veröffentlichungszyklus waren. Das war Anfang April, gerade, als alles zu gegangen ist. Wir haben noch gefragt, ob wir das rückgängig machen können. Da hieß es noch &#8222;Ja, das dauert ein paar Monate, dann ist alles wieder normal&#8220;. Ja, haha (lachen).</p>
<p><iframe loading="lazy" title="CABAL - Exit Wound (OFFICIAL MUSIC VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/w6uWQNMTWg4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Manche Bands experimentieren ja auch eher am Sound als nur mit Tempo und Technik. Denkt ihr, der Stil in dem ihr euch bewegt, wird sich da auch verändern?</strong><br />
<strong>C</strong>: Also was uns persönlich, so gesagt, direkt beeinflusst, gerade auch <strong>Chris</strong>, der unser Hauptsongwriter ist, sind viele Einflüsse, die in den letzten zwei Jahren über Youtube rein kamen. Input durch verschiedene Videos, aber auch durch Kommentare. Er hatte eh schon einen eigenen Stil, an Musik heranzugehen, und durch diese Zeit wurde das nochmal besonders beeinflusst. Wir hatten immer eine recht gute Onlinepräsenz und haben da auch gelernt. Wir haben TikTok gemacht und auch früh mit Patreon angefangen. Ich würde gerne LinkedIn sagen, aber das zählt nicht (lacht). Viele Online Plattformen, von denen wir früher nie gedacht hätten, dass wir sie brauchen würden, waren plötzlich während der Pandemie interessant. Facebook, Instagram, da lief so der normale Stuff, und mit <strong>Patreon</strong> konnten wir auch mal zeigen, was so hinter den Kulissen läuft und ein paar Spenden nehmen. Und TikTok ist ja eh nur so Ferz, um Unsinn zu machen. Aber sowas kommt an, viele Fans, die wir über die Jahre so bekommen haben, haben diesen Prozess auch mitgemacht und sind mit sowas eh auch mitgewachsen.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ja, viele Bands veröffentlichen auch einfach Dinge wie ein Play-Through mit Instrument X durch Song Y und sowas. Beides ist auf seine Art interessant und gut. Durch die Pandemie haben die sozialen Medien für Künstler ja wirklich nochmal eine neue Bedeutung bekommen.</strong><br />
<strong>C</strong>: Wir wollen das auch eigentlich noch mehr nutzen. Die Möglichkeiten da sind echt cool, aber es ist wirklich auch viel zusätzliche Arbeit, wenn man fünf oder sechs Kanäle bedienen will. Meistens schreibt einer von uns eine Idee auf und versucht, die anderen davon zu überzeugen. Das ist oft lustig, kann aber auch anstrengend sein, wenn wir immer darüber diskutieren. Meistens sieht es ja nach Banalitäten aus, aber es steckt ja trotzdem Arbeit dahinter. Aber es zahlt sich auch aus. Es ist halt eben 2022, es reicht nicht mehr, nur Musik zu spielen. Du musst die Leute auch auf Social Media unterhalten (lachen). Es ist eh jeder online. Wieso das also nicht nutzen. Es fühlt sich schon influenzeresk an, was zu machen. Einmal haben wir was mit Monster gemacht. WIr haben eine nicht-rülpsen Challenge daraus gemacht. Jeder hat eine Dose bekommen und musste sie exen. Das ist witzig, sowas machen zu können. Versucht einfach, Spaß mit uns zu haben.</p>
<blockquote><p>&#8222;Es ist halt eben 2022, es reicht nicht mehr, nur Musik zu spielen. Du musst die Leute auch auf Social Media unterhalten.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>S</strong>: <strong>Wie sieht es live aus? Habt ihr irgendwelche Festivals auf der Wunschliste, auf denen ihr gerne mal spielen wollt?</strong><br />
<strong>C</strong>: Oh&nbsp; ja. <strong>Hellfest</strong>,<strong> Brutal Assault</strong>, <strong>Copenhell</strong>, <strong>Roskilde</strong>, <strong>Summerbreeze</strong>. Am liebsten alle irgendwie. Aber es geht so eins nach dem anderen. <strong>Rock am Ring</strong> und <strong>Bloodstock</strong> wären geil. Wir lieben es, auf Festivals zu spielen, das ist immer eine gute Zeit. Es ist einfach ein komplett anderes Feeling als Club Shows. Dieses Jahr haben wir ein paar Festivals gespielt und das war jedes Mal wie ein kleiner Urlaub. Die bist immer für ein paar Tage da, kannst die anderen Bands sehen und dir das Land anschauen, in dem du bist. Auf Club Tour bedeutet ja ein wenig, man spielt heute in England und morgen in Frankreich, zwischendrin schläfst du im Bus und hast kaum Zeit, mal rumzuhängen und dir was anzuschauen. In Tschechien gibt es das <strong>Fluff Fes</strong>t, kennst du das? Das ist ein DIY-Festival, nicht ganz unser Publikum, aber echt eine coole Atmosphäre.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Habt ihr noch was, das ihr loswerden wollt?</strong><br />
<strong>C</strong>: Puh, ja. Wir haben ja schon eine Single draußen. Ende Oktober kommt dann das Album raus. Vom 5.-27. November sind wir dann auf der<strong> Never-Say-Die Tour</strong> in Europa und UK mit <strong>SUICIDE SILENCE</strong>. Da freuen wir uns drauf und hoffen natürlich, viele Leute wieder zu treffen und eine gute Zeit zu haben.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Cool, ja, da wünsche ich euch viel Erfolg. Danke für eure Zeit.</strong><br />
<strong>C</strong>: Gerne, gleichfalls. <strong>Folgt uns auf TikTok</strong> (lachen). Gute Zeit!</p>
<p>Puh, das war intense! Jetzt erstmal ein Monster zum runterkommen. Auf welchem Festival würdet ihr die Band denn gerne mal sehen? Und sagt jetzt bitte nicht TikTok!</p>
<p><a href="https://www.impericon.com/de/impericon-never-say-die"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-41263 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/20220614_nsd_header_band_desktop@2x-1024x680.jpg" alt="" width="1024" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/20220614_nsd_header_band_desktop@2x-1024x680.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/20220614_nsd_header_band_desktop@2x-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/20220614_nsd_header_band_desktop@2x-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/20220614_nsd_header_band_desktop@2x-750x498.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/20220614_nsd_header_band_desktop@2x.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cabal-im-interview-gewaltiger-push-nach-vorne/">CABAL im Interview &#8211; Gewaltiger Push nach vorne</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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