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	<title>alkaloid Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>alkaloid Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>OBSCURA in Leipzig &#8211; Transatlantische Notenflut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2019 10:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Uuuuuuund wir sind live!"<br />
sagt man nicht nur im Fernsehstudio, sondern auch in der Redaktion!<br />
Zuletzt in Leipzig zu einem MEGA-Bandabend, mit OBSCURA, FALLUJAH und viel mehr! </p>
<p>Ein Bericht der dich mitnimmt auf diesen Abend, von dem man noch lange zehren könnte ... wäre da nicht schon der nächste Live-Gig vor der Tür. Also: Reinlesen, bevor wir den nächsten rausballern ;)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/obscura-diluvium-live-konzert-leipzig/">OBSCURA in Leipzig &#8211; Transatlantische Notenflut</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>So, da isser nun. Mein Erstkontakt zum <strong>Conne Island</strong>. Ein etwas abgerockter Laden. Und dabei auch noch deutlich kleiner als gedacht. Also mir sehr sympathisch! Es gab einige Unklarheiten zum Showbeginn &#8211; sagte die eine Quelle, es sei 21 Uhr Showstart, meinte eine andere 20 Uhr. Naja, also habe ich meine Begleitung etwas angefeuert, damit wir auch bloß pünktlich ankommen.</p>
<h4>Ich will ja nichts verpassen!</h4>
<p>Zu Beginn sind vielleicht 50 Gäste da, was den Auftritt von&nbsp;<strong>FIRST FRAGMENT</strong> in meinen Augen etwas traurig beginnen lässt. Der Club ist nicht mal zur Hälfte gefüllt. Ich sehe mich noch ein bisschen um, entdecke Garderobe und Tränke und erledige das Wichtigste. Die Getränkepreise sind mit 2,80€ im Rahmen und was mich verfressenes Stück besonders freut: Es gibt auch Snacks in Form von Baguettes.</p>
<p>Was ich vorausschicken möchte: Insgesamt ist es den kompletten Abend <strong>sehr laut</strong>. Das ist total schade, weil zumindest bei mir die “Wohlfühl-Lautstärke” überschritten wird und der Genuss etwas auf der Strecke bleibt. Zumindest beim Fotografieren habe ich jedoch sowieso Gehörschutz drin. Da geht ja schon viel Feeling flöten. Also jeweils nach der Foto-Zeit Ohren wieder frei machen und gucken, wie es so ungefiltert klingt.</p>
<p>Was hier heute Abend läuft ist <strong>Mucke für Mucker</strong>. Klar, will man alle Feinheiten hören. Das auch noch gut abgemischt und am besten mit ausreichend Druck. Aber bitte nicht zu laut. Ja, ja. <strong>Die eierlegende Wollmilchsau.</strong> Wer sich beschwert, wird mit: &#8222;Dann hör halt Zuhause aus der Konserve deine Musik!&#8220; abgewatscht.&nbsp; Spielt heute aber keine Rolle. Wir wissen ja, wieso wir jetzt hier sind. <strong>Weil Livemusik. Punkt.</strong> Da macht man einfach manchmal Abstriche. Andererseits gewinnt man Einblicke in Bandgefüge und Spieltechnik.</p>
<h4>Ich sehe es vor allem als &#8218;Fortbildung&#8216;</h4>
<p><strong><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3.jpg" rel="" data-image-id="2724" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3.jpg" data-title="FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3.jpg" alt="FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3"></a>FIRST FRAGMENT</strong> stehen ab 20:30 Uhr auf der Bühne. Eine recht junge Band, die sich im&nbsp;schneidend-glasklaren Sound spieltechnisch nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Dank <strong>neoklassischer Strukturen</strong> wie Walzereinschüben frickelt es nicht nur, sondern groovt und schunkelt auch vor sich hin. Darauf werden&nbsp;Growls und Screams im Wechsel serviert, die die ganze Geschichte in die Death-Schiene drücken. <strong>FIRST FRAGMENT</strong> lassen es sich nicht nehmen, nach ca. zwei Dritteln ihrer Spielzeit ausführliche Soli zu präsentieren, sich gegenseitig dafür zu <strong>feiern und anzufeuern</strong>. Ich sehe, sie haben einen Mordsspaß! <strong>Und das steckt an.</strong></p>
<p>Auf die Schippe nehmen sie auch ihre eigenen Gitarrenläufe, die sie teilweise doppeln und in höchst ironischer Manier darbieten. Ein Seitenhieb auf Power-Metal? Vielleicht. Ich muss jedenfalls sehr lachen. Das Set ist &#8211; so frickelig und anstrengend es ist &#8211; gleichsam <strong>unterhaltend</strong>. Nach 30 Minuten sind die Jungs fertig mit ihrem Auftritt. Inzwischen hat sich auch das <strong>Conne Island</strong> etwas gefüllt und empfängt die nächste Kapelle mit Spannung. Der Soundcheck verspricht eines, nämlich Musik der Marke</p>
<h4>Staubsauger.</h4>
<p><strong><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3.jpg" rel="" data-image-id="2692" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3.jpg" data-title="Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3.jpg" alt="Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3"></a>ALLEGAEON</strong> rumpeln ordentlich los und verleugnen ihren Hang zum Death nicht. Dabei wird der Bassdrum ein dermaßen dicker Trigger verpasst, dass der Sound sämtliche <strong>Härchen zum Flirren bringt</strong>. Neben Growls werden höhere Shouts eingebaut, die etwas Abwechslung bringen. Der Rest ist eher <strong>uninspiriert und vorhersehbar</strong>. Die Gitarrensoli recht generisch, wie auch deren Songs generell. Einzig die eine oder andere Beckenfrickelei lässt mich kurz aufhorchen. Und doch &#8211; es kommt so gar <strong>keine Atmosphäre</strong> auf. Für mich zumindest nicht. <strong>Leichtes Unterhaltungspotenzial</strong> birgt das Engagement eines ihrer Kollegen, der mit einer Whiskeyflasche und Handkamera über die Bühne springt, filmt und die Gitarristen mit Alkohol versorgt.</p>
<h4>Posing liegt ihnen sichtbar am Herzen</h4>
<p>Wenn es nicht schon so abgedroschene Moves wären &#8230; Na, Hauptsache die Jungs haben ihren Spaß. Und den haben sie sichtlich. Mich lässt das Theater eher<strong> müde lächeln</strong>. Schrot wechselt zu Uffda wechselt zu Staubsauger über Föhn zurück zu Schrot. Dabei will ich nicht die Spieltechnik oder Präzision von <strong>ALLEGAEON</strong> in Frage stellen. Aufkommende Patzer werden routiniert überspielt. Nur treffen sie nicht mein Gusto in ihrer Musikalität. Vielleicht werden Feinheiten auch durch die durchweg herrschende, extreme Lautstärke tot gemacht. Und dennoch, der Club füllt sich weiter. Den Leuten scheint zu gefallen, was sie da sehen und hören. Noch bevor das halbstündige Set endet, gehe ich raus, um meinen Kopf etwas zu entspannen &#8211; bis <strong>FALLUJAH</strong> die Dampfwalze auf die Menge loslassen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Fallujah_SilenceMagazin-0161-2.jpg" rel="" data-image-id="2706" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Fallujah_SilenceMagazin-0161-2.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Fallujah_SilenceMagazin-0161-2.jpg" data-title="Fallujah_SilenceMagazin-0161-2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Fallujah_SilenceMagazin-0161-2.jpg" alt="Fallujah_SilenceMagazin-0161-2"></a>Für mich ist der Bruch nach deren Spielstart sofort spürbar. Die Kalifornier legen los und sind vom ersten Moment der Show deutlich <strong>differenzierter und abwechslungsreicher</strong> unterwegs als ihre Vorgänger. Die Stimme ist kraftvoll und passt gut zum Rest der Band. Die Growls setzen sich durch und bringen eine angenehme Rauheit in die Sache. Wie bereits im <a href="https://silence-magazin.de/obscuras-diluvium-tour">Vorbericht</a> erwähnt, kann ich bis dato nichts mit <strong>FALLUJAH</strong> anfangen. Hier kristallisiert sich nun aber heraus, dass die Änderung im Sound, die mit dem Vokalistenwechsel einhergeht, mich gut abzuholen weiß. Aber auch an der Gitarrenfront gab es eine Neuerung. Nachdem <strong>Brian James</strong> die Band kürzlich verließ, ist <strong>ALKALOID</strong>-Gitarrist <strong>Danny Tunker</strong> für die Tour eingesprungen.&nbsp;</p>
<h4>Mir gefällt tatsächlich, was ich höre.</h4>
<p>Der Schlagzeuger ist einfach nur ein <strong>präzises Biest</strong> am Set und fräst in einem höllischen Tempo alles weg. Er schiebt unter dem flächigen Grundsound ordentlich. Die Band weiß eine gute Mischung zwischen Schrot und Atmosphäre zu halten. Dass Letztere überhaupt Luft hat zu entstehen, freut mich außerordentlich. Und dass dabei nicht nur gedjentet wird ebenfalls. Ich hatte ihre Strukturen deutlich eingleisiger in Erinnerung. Was mir aber dann doch etwas meine Hingerissenheit dämpft, ist der Umstand, dass die atmosphärischen Parts teilweise sehr weit ausgedehnt werden und ich mir <strong>ein leichtes Gähnen</strong> verkneifen muss. Und, dass im Conne Island nach wie vor eine <strong>ohrenbetäubende Lautstärke</strong> herrscht.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0327-2.jpg" rel="" data-image-id="2734" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0327-2.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0327-2.jpg" data-title="Obscura_SilenceMagazin-0327-2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0327-2.jpg" alt="Obscura_SilenceMagazin-0327-2"></a>Von Leuten, die mehr in der Materie der Band stecken, lasse ich mir den Hinweis geben, dass im Set vor allem Songs des zweiten und dritten Albums gespielt werden. Dazwischen präsentieren sie zwei neue Songs, welche auf dem kommenden Album ihren Platz gefunden haben. So, wie sich die Band heute live gibt, könnte das mit mir und dem neuen Album tatsächlich was werden.<strong> Ich bin gespannt!</strong> Zumindest hinterlassen sie mich nach ihrem fast dreiviertelstündigem Set durchaus zufrieden. Gleiches könnte ich auch über den Headliner sagen &#8211; <strong>wenn ich nicht allzu genau hinschauen und -hören&nbsp;</strong>würde. Und, wenn ich mir nicht ihre <strong>deutliche bessere Show</strong> der <a href="https://silence-magazin.de/tech-death-aus-aller-welt-obscura-in-dresden">&#8222;Akroasis&#8220;-Tour</a> ins Gedächtnis rufe.</p>
<h4>Das liest sich jetzt schlimmer, als es ist.</h4>
<p>Bevor <strong>OBSCURA</strong> die Bühne betreten, campen zwei Konzertbesucher schon vor der Bühne. Etwas albern, betrachtet man die recht locker gefüllte Location. Aber vielleicht ist dies ja ein passendes Bild, um die Zuneigung, die so mancher für die Jungs empfinden mag, darzustellen. Wie dem auch sei. Diese beiden jungen Menschen sollen während des Sets nicht die einzigen bleiben, die die Kapelle ob ihrer spielerischen Leistungen <strong>anhimmeln</strong>. Ebenfalls bemerkenswert sind die Herren mittleren Alters vor der Bühne. &#8222;Ich hab&#8217;s dir doch gesagt! Der Junge ist klasse! Der hat&#8217;s richtig drauf!&#8220; und dabei wird mit der Kamera vor <strong>Linus Klausenitzer</strong> hantiert, der sein Posing danach ausrichtet und interagiert. Ja, er ist wohl einer der guten Beweise, dass Basser nicht immer <strong>am unteren Ende der Show-Nahrungskette</strong> stehen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0266-2-1.jpg" rel="" data-image-id="2781" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0266-2-1.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0266-2-1.jpg" data-title="Obscura_SilenceMagazin-0266-2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0266-2-1.jpg" alt="Obscura_SilenceMagazin-0266-2"></a>Insgesamt wird nach meinem Empfinden viel mehr gepost und gealbert als noch vor zwei Jahren. Doch irgendwie scheint die Band <strong>nicht ganz bei der Sache</strong> zu sein. Vielleicht ist es <strong>Frustration</strong> über die Anzahl der Besucher, deren Trägheit oder etwas anderes. Frontmann <strong>Kummerer</strong> beschwert sich schnell, dass es zu ruhig vor der Bühne sei. Es wirkt auf mich weniger anstachelnd und aufmunternd als vielmehr frustriert. Vielleicht irre ich mich aber auch mit der Einschätzung. Im Laufe der Show beginnt er dann doch zu <strong>bauchmietzeln</strong>. Er freue sich, wieder in Leipzig zu sein und überhaupt, dass unter der Woche die Leute zum Konzert kämen.</p>
<p>Ja, es ist wohl ein vielbewandertes Pflaster, dieses Leipzig. Selbst heute gibt es zwei Gegenveranstaltungen. Im ausverkauften <strong>Werk II</strong> spielen&nbsp;<strong>MADRUGADA</strong> und im <strong>Bandhaus</strong>&nbsp;gastieren&nbsp;<strong>HEXVESSEL</strong>. Nicht schlecht für einen Dienstagabend!</p>
<p>Doch irgendetwas stimmt heute Abend nicht. Schießbuden-<strong>Lanser</strong> träumt wohl vor sich hin, muss angesprochen werden, weil er einen Song einfach nicht beginnt. Und zeitweise sind er und der Rest der Band <strong>meilenweit auseinander</strong> &#8211; passiert den Besten und wird neben ein paar verwirrt-amüsierten Blicken zwischen den anderen Kapellmeistern einfach überspielt. Außerdem&nbsp;werden auch Gitarrensoli verzockt. Vielleicht geht an dieser Stelle die Erweiterung des Posierens auf Kosten der Qualität. Eventuell handelt es sich hier aber auch nur um einen Kniff, <strong>eine weitere Stufe der Progressivität</strong>. Wer weiß?!&nbsp;</p>
<h4>Oder die Band hat einfach nur einen schlechten Abend.</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0286-2-1.jpg" rel="" data-image-id="2782" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0286-2-1.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0286-2-1.jpg" data-title="Obscura_SilenceMagazin-0286-2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0286-2-1.jpg" alt="Obscura_SilenceMagazin-0286-2"></a>Neben diesen offensichtlichen Patzern bringt die Band die bekannte Leistung auf die Bühne. <strong>OBSCURA</strong> schaffen Atmosphären. Schwebende Basslinien fließen unter&nbsp;<b>diffizilen&nbsp;Gitarrenfrickeleien</b>&nbsp;&#8211; <strong>Rafael Trujillo</strong> ist dabei wieder wunderbar anzusehen &#8211; und einer rauen, aber noch angenehm hörbaren Stimme. Ich mag die Mischung einfach, die sie präsentieren. Von &#8222;Diluvium&#8220; packen sie nur vier Songs ins Set &#8211; weniger als die Hälfte der insgesamt elf gespielten Songs. <em>&#8222;Emergent Evolution&#8220;</em> wird direkt als Opener genutzt und funktioniert gut als straighter Showbeginn. Mancher würde sagen: <strong>Hit für Hit ein Hit.</strong>&nbsp; Zwischen &#8222;Akroasis&#8220;-Knallern wie <em>&#8222;Ten Sepiroth&#8220;</em> und <em>&#8222;Perpetual Infinity&#8220;&nbsp;</em>finden &#8222;Omnivium&#8220;-Opener <em>&#8222;Septuagint&#8220;</em> (leider der einzige Song dieses Albums am heutigen Abend) und ein ausgedehntes Bass-Solo ihren Platz im Set. Den Brecher <em>&#8222;Anticosmic Overload&#8220;</em> heben sie sich für die Zugabe ihrer immerhin 90-minütigen Spielzeit auf und damit meine Laune merklich an.</p>
<p>Ich fahre etwas euphorisiert nach Hause (wann hört man schon mal gefühlt an einem Abend alle Noten, die es gibt?!) und freue mich darüber, wieder ein gelungenes Band-Paket erlebt haben zu dürfen. Dass es den ganzen Abend so furchtbar laut sein musste, ist ein Wermutstropfen. Und ich bin gespannt, ob dieser Eindruck beim nächsten Konzert im <strong>Conne Island</strong> wieder aufkommt &#8211; oder ob es dem Genre oder mitgereisten Tontechnikern verschuldet ist. Dass <strong>OBSCURA</strong> rückblickend hinter meinen Erwartungen zurückblieben, ist Jammern auf höchstem Niveau. Ein Vergleich zur 2016er Tour sei jedoch erlaubt. Und immerhin wussten <strong>FIRST FRAGMENT</strong> bestens zu unterhalten und <strong>FALLUJAH</strong> mich nun doch mitzunehmen.</p>
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		<title>ALKALOID &#8211; Extrem auf neuen alten Wegen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 May 2018 09:14:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NIna hat sich ausführlich mit ALKALOID beschäftigt. Musik für Herz und Ohr und jede Menge Einflüsse...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/alkaloid/">ALKALOID &#8211; Extrem auf neuen alten Wegen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>ALKALOID &#8211; &#8222;Liquid Anatomy&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>18.05.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 64:40 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Season of Mist<br />
<strong>Stil:</strong> Extreme Progressive Metal<br />
</div></div></div>
<p><strong>ALKALOID</strong>s Ruf eilt ihrem neuen Album weit voraus. Die Besetzung verspricht schon Großartiges und Erfahrungswerte vom Vorgängeralbum lassen in mir die Hoffnungen auf ein spannendes, neues Werk wachsen. Das Mitwirken von (Ex-)Mitgliedern von <strong>OBSCURA</strong>, <strong>NECROPHAGIST</strong>, <strong>ABORTED</strong> als auch <strong>DARK FORTRESS</strong> geben eine Vorahnung davon, welch Hochkarätigkeit hier aufeinander prallt. Laut Genrebeschreibung hat <strong>&#8222;Liquid Anatomy&#8220;</strong> Extreme, es hat Prog, und es hat Metal, aber wie hat die Band es zusammengebaut? Also, Lauscher auf Empfang und auf geht die wilde Fahrt &#8230;</p>
<h4>Die erstmal gar nicht so wild beginnt, wie ich vermutet hatte</h4>
<p><em>&#8222;Kernel Panic&#8220;</em> empfängt mich unerwartet proggy im Stil der alten, progrockigen Vorbilder. Luftiges Guitarpicking auf Synthi-Hintergrund und Cleangesang &#8211; der sogar mehrstimmig! Mein Proggerherz macht einen Hüpfer und ich sinke in eine Badewanne Entspannung. The 80&#8217;s-<strong>YES</strong>-influence is strong in here! Es plätschert und groovt so vor sich hin, bis sich dann doch die Stimme ins Rotzige wandelt und das Schrot ausgepackt wird. Im Folgenden alterniert die Musik des Albums stetig zwischen mehr oder weniger schnellem Death Metal-Getöse und auflockernden, in sich wunderbar verdrehten Prog-Passagen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/si9RaeeCUXI?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Opener leitet sehr entspannt in das Album, die Stimmung verdichtet sich dann mit dem folgenden Song <em>&#8222;As Decreed By Laws Unwritten&#8220;</em>, der in stetig groovigem Mid-Tempo Trommelsalven und repetitive Schrotgitarren abfeuert. Kleine Spielereien mit Atonalitäten dazwischen geschoben, walzen die Riffs in einer unglaublichen Schwere alles nieder. Positiv zu vermerken ist der äußerst passige Einsatz des Gesangseffektes, der das Niederdrückende noch vereinnahmender werden lässt.</p>
<h4>Melodiös ist auch auf jeden Fall anders, aber das braucht es hier auch gar nicht</h4>
<p>Vor allem <em>&#8222;In Turmoil&#8217;s Swirling Reaches&#8220;</em> zeigt im Reigen mit den zwei vorhergehenden Songs sehr schön die Komplexität des Albums. <em>&#8222;Azagthoth&#8220;</em> offenbart diese beispielsweise fein ziseliert mit Percussion, Gitarrengekniedel und trippy Sphären, die sich im Laufe in ohrwurmtaugliche Brutalität wandeln. Wiederkehrend und für mich äußerst unterhaltsam sind die ab und an eingestreuten rhythmischen Verschiebungen. Daneben nervt mich allerdings schon bald die stetige Wiedeholung von Lyrics und Riffs&#8230; aber vielleicht muss ich da auch einfach noch reinwachsen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/RPSAdVPGQFQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Im Verlauf des Albums steigert sich die Brutalität und das Tempo enorm. Dass der Songtitel <em>&#8222;Chaos Theory and Praxis&#8220;</em> wie der Titel eines vermutlich nicht uninteressanten Uni-Seminares anmutet, lässt mich doch ein wenig schmunzeln. Währenddessen staubsaugt mir die Death-Walze das Trommelfell frei. Feinstes Durchgeballer mit kontrastreich eingesetzten Ruhephasen und charakterstarkem <strong>Klausenitzer</strong>-Bass. Mit dem knapp 20-minütigen Finale <em>&#8222;Rise Of The Cephalopods&#8220;</em> endet diese rasante und abwechslungsreiche Fahrt mit einem wahren Opus. Ruhige, vor sich hin plätschernde Schunkelpassage im 80&#8217;s-Sound an groovigem Schrot und Staubsauger, gespickt mit mehrstimmigen Flitzefingersoli &#8230; was zur Hölle geht denn hier ab?! <strong>Is this prog?</strong> Ich weiß es nicht, aber interessant ist es allemal. Ich könnte dir hier noch eine feingliedrige Beschreibung dessen, was passiert, abliefern. Mach ich aber nicht. Hör selbst mal rein.</p>
<h4>Alles in allem keine leichte Kost &#8211; aber das hat doch auch niemand wirklich von den Jungs erwartet, oder?</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Senf der Woche #2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2017 08:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Abbath]]></category>
		<category><![CDATA[alkaloid]]></category>
		<category><![CDATA[earthside]]></category>
		<category><![CDATA[Eskimo Callboy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<h4><span id="more-14304"></span><br />
Thema heute: Welche jungen, neuen Bands ( = gegründet nach 2010) haben deiner Meinung nach das Potenzial, zukünftig im Metal ganz oben mitzuspielen?</h4>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene/" target="_blank">Sebastian</a>&nbsp;</strong>al dente&nbsp;meint:</span></p>
<p>Junge Bands braucht der Metal, auch welche, die es mal ganz hoch schaffen. Eine Band, die ich dabei im Auge behalten würde, ist <strong>ABBATH</strong>. Wieso? Schaut euch die Musiker an! Obwohl das auch schon wieder unfair ist, da die ja schon im Biz integriert sind.</p>
<p>Also, nächster Versuch. Die Band fällt zwar knapp über den Tellerrand der Vorgaben, da 2009 gegründet, zeigt aber trotzdem Motivation und könnte es wirklich zu etwas bringen: <strong>SKALMÖLD</strong>. Authentischer und epischer Shit aus Island. Was soll man da auch sonst erwarten. Live auch sehr zu empfehlen, bereits heute. Und wer schon im Vorprogramm von <strong>KORPIKLAANI </strong>spielen darf, kann ja eh hoffen.</p>
<p>Von episch zu lustig-&#8222;ist-das-überhaupt-Metal?&#8220;:&nbsp;<strong>ESKIMO CALLBOY</strong>. Ob man die Band mag oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber sie bringen es fertig, Leute zu mobilisieren, und vor allem auch Bewegung vor die Bühne zu bringen. Das schaffen auch nicht alle Bands. Daher meine Einschätzung: die bringens noch zu was.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/nina/" target="_blank">Nina</a>&nbsp;</strong>im Blätterteig meint:</span></p>
<p>Trotz meiner Vorliebe für Altherrenmusik konnte ich nach einigem Suchen doch etwas Frischfleisch für euch in meiner Playlist finden. Hier meine drei Auserkorenen: <strong>EARTHSIDE</strong> aus den USA, deren Musik wohl tatsächlich am besten als &#8222;Cinematic Progressive&#8220; bezeichnet werden kann. Mit ihrem Debüt 2015 haben sie eine für mich sehr gelungene Abwechslung neben der momentan so überschäumenden Extreme/Tech/Modern Prog-Strömung auf die Beine gestellt. Mit verschiedenen Gastsängern, dem partiellen Einsatz von Orchester und sowohl druckvollen als auch träumerischen Passagen haben sie mir spannend-entspannende Gänsehautmomente beschert.</p>
<p>Deutlich frickeligere und schnellere Gefilde eröffnen sich mit meinem zweiten Tipp: <strong>ALKALOID</strong>. 2014 gegründet, gehen dir (Ex-)Mitglieder von u.a. <strong>ABORTED</strong>,<strong> OBSCURA </strong>und<strong> NECROPHAGIST</strong> mit einem ausgewogenen Verhältnis aus Prog und Death an den Kragen.</p>
<p>Schnelligkeit und Präzision – damit weiß mich auch der österreichische Drummer <strong>Kerim Lechner</strong> (u.a. <strong>DECAPITATED</strong>, <strong>SEPTICFLESH</strong> und <strong>BEHEMOTH&nbsp;</strong>aktiv [gewesen]) zu ködern. Er hat mit seinem Solo-Projekt <strong>KRIMH</strong> 2013 und 2014 bombastische Alben herausgebracht, die ich jedem Freund anspruchsvollen Schlagzeugspiels und überwältigend destruktiver Sphären ans Herz legen muss.</div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://silence-magazin.de/author/sascha/" target="_blank"><strong>Sascha</strong></a> mit Soße meint:</span></p>
<p>Wer ein paar meiner Beiträge verfolgt hat weiß, dass mir die Schweden von <strong>THE UNGUIDED </strong>mittlerweile ein wenig ans Herz gewachsen sind. Nach ihrem Raketenstart im Jahr 2010 mit ihrem ersten Album &#8222;Hell Frost&#8220;, stand schon von Anfang an fest, dass sie es recht schnell in luftige Höhen schaffen würden. Doch dabei sind eigentlich alle Bandmitglieder fast schon altbekannt, da man Sänger <strong>Richard Sjunnesson</strong>, Gitarrist <strong>Roger Sjunnesson</strong> und mittlerweile Ex-Gitarrist und -Sänger <strong>Roger Johannsson</strong> noch aus <strong>SONIC SYNDICATE</strong>-Zeiten kennt. Schon damals merkte man, dass die Jungs es drauf haben.</p>
<p>Doch was macht sie so besonders? Schon damals haben sie sich mit ihrem Melodic Death Metal mit starken Core-Einflüssen und Synthies beliebt gemacht. Harte, hohe Screams, guter Cleangesang und treibende Riffs mit Ohrwurmpotenzial. Nach der Abspaltung von <strong>SOSY</strong> haben sie sich noch mehr in diese Richtung begeben. Der Synthie-Einsatz wurde stärker und nach recht kurzer Zeit bemerkte man zwar Einflüsse der Mutterband, aber sie waren etwas Eigenständiges. Zwar müssen sie hier und dort etwas an ihren Konzepten verbessern, jedoch glaube ich, dass eine Band, die sich so schnell wie der Phönix aus der Asche erhebt und nach sieben Jahren immer noch nicht abflaut, in Zukunft nur noch erfolgreicher werden kann.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
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