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	<title>ASP Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>ASP Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>TANZWUT &#8211; Keine industrielle Revolution</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Jun 2019 06:35:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zwei Jahrzehnte Band... Deutschland scheint einige dieser Konstanten in der Musikszene zu haben.<br />
Und nun da die Zeit der Mittelaltermärkte wieder anbricht, haben auch TANZWUT etwas neues am Start! </p>
<p>Ob euch der Mittelalter/Folk-Rock umhaut oder nur die selbe alte Leier ist (höhö - der Wortspielkasse) - das sagt dir Nico!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">TANZWUT &#8211; &#8222;Seemannsgarn&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 07.06.2019<br />
<strong>Dauer: </strong>60:25 Min.<br />
<strong>Label: </strong>AFM Records<br />
<strong>Genre: </strong>Mittelalter/Folk-Rock</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><a href="https://www.tanzwut.com/"><strong>TANZWUT</strong></a>. Seit nunmehr zwei Jahrzehnten gehören sie zu den Schlüsselfiguren des deutschsprachigen <strong>Mittelalter-Rocks</strong>. Durch ihre einzigartige Synthese aus wuchtigen rockig bis metallisch anmutenden Gitarrenriffs, mittelalterlichen Blas- und Streichinstrumenten sowie elektronischen Raffinessen konnten sie im Verlauf ihrer Schaffenschronik eine sehr <strong>abwechslungsreiche Fanbase</strong> aufbauen. Denn mit ihren Kompositionen, welche als Schnittstellen zwischen verschiedenen Zeitsphären erscheinen, gelingt es ihnen, traditionelle Mittelalter-Sympathisanten, Gothic-Maniacs und Metal-Fans gleichermaßen auf ihre Konzerte zu locken.</p>
<h4><strong>Ein umfangreiches Repertoire</strong></h4>
<p>Während in den ersten drei Alben &#8222;Tanzwut&#8220; (1999), &#8222;Labyrinth der Sinne&#8220; (2000, eines meiner absoluten Lieblingsalben aus allen Genres) und &#8222;Ihr wolltet Spaß&#8220; (2004) Industrial-Klänge noch eine tragende Säule in den Songstrukturen der Berliner Tonkünstler ausmachten, mit welchen sie u.A. wahrscheinlich auch <strong>SALTATIO MORTIS</strong> auf ihrem zweiten Longplayer &#8222;Das Zweite Gesicht&#8220; beeinflussten, zeigte sich auf den neueren Alben ein anderer Trend. Es erstaunt schon allein, dass <strong>TANZWUT</strong> es geschafft haben von <strong>2011 bis 2016</strong> insgesamt <strong>sechs Alben</strong> heraus gebracht zu haben. Davon fokussierten sich zwei Scheiben prioritär auf traditionelle Mittelalter-Musik (&#8222;Morus et Diabulus&#8220; von 2011 und &#8222;Eselsmesse&#8220; von 2014). Demgegenüber stehen vier Werke, welche zwar auch Dudelsackarrangements nicht missen ließen, jedoch tendenziell auffallend in Richtung <strong>Gothic Rock, Deutschrock</strong> und <strong>Neue Deutsche Härte</strong> ausgerissen sind. Damit sollten sich besonders Fans von beispielsweise <strong>ASP</strong> oder <strong>LETZTE INSTANZ</strong> begnügt haben.</p>
<p>Folgend bin ich, auch nach der ungewöhnlichen langen Durststrecke, welche die Kombo hinterlassen hat, umso gespannter, wie sie sich auf ihrem <strong>elften Album &#8222;Seemannsgarn&#8220;</strong> präsentieren. Vielleicht als <strong>VROUDENSPIL-</strong> oder <strong>VERSENGOLD-Piratenfolk-Klon</strong>? In Anbetracht des Albumtitels erscheint mir dies nicht als abwegig. Außerdem muss ich ebenfalls erwähnen, dass ich einem <strong>annehmbaren, zeitgenössichen Mittelalter-Rock-Album</strong> aus deutschen Landen fiebernd entgegensehe. Viele Veröffentlichungen der letzten Jahre haben mich einfach enttäuscht. Dadurch, dass <strong>SALTATIO MORTIS</strong> für mich zunehmend in pseudosozialkritische Deutschrock-Sphären mit episodischen Dudelsackinterventionen abgedriftet sind, <strong>SCHANDMAUL</strong> immer balladenlastiger wurden, <strong>IGNIS FATUU</strong> nach dem Sängerwechsel ihren Charme verloren haben und <strong>INGRIMM</strong> die Kondition ausgegangen ist, möchte ich endlich wieder meine Bindung zu diesem Genre aufbauen. Gelingt dies mit der neuen <strong>TANZWUT-Veröffentlichung</strong>?</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone wp-image-33426 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/TZ_708_S_P04-1024x684.jpg" alt="" width="1024" height="684" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/TZ_708_S_P04-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/TZ_708_S_P04-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/TZ_708_S_P04-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/TZ_708_S_P04-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/TZ_708_S_P04.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4><strong>Die rauen Segel sind gesetzt </strong></h4>
<p>Bei <strong>Seemannsgarn</strong> erscheint die Stimme des <strong>charismatischen „rothaargehörnten“&nbsp; Frontmannes Teufel</strong> von Minute Eins an als deutlich <strong>tiefer, gereifter und harscher</strong> als auf den von mir favorisierten alten Alben, wo er wirklich noch hinterlistig und verschmitzt wie der Teufel höchstpersönlich klang. &nbsp;Als Novum ist dies jedoch nicht anzuerkennen. Beispielsweise auf den letzten zwei Alben &#8222;Schreib es mit Blut&#8220; (2016) und &#8222;Freitag, der 13.&#8220; (2015) war dies ebenfalls schon der Fall. Die <strong>Vocals</strong> auf &#8222;Seemannsgarn&#8220; sind, im Prinzip genretypisch, in den Vordergrund gemischt worden. Die <strong>Industrial-Ebene</strong> hingegen wurde wieder komplett <strong>ausklamüsert</strong>, wodurch das <strong>Flair der alten Alben</strong> auch auf diesem Longplayer keine Renaissance feiert.</p>
<p>Der&nbsp; <strong>gleichnamige Opener-Track</strong> leitet den Hörer nicht zu schwerfällig in die konzeptuelle Grundthematik des <strong>Seefahrer- und Gassengeschichtenmilieus</strong> ein. Der Song wird vordergründig von der Stimme und nicht von den Gitarrenriffs getragen. Meine vorausgegangene Vorstellung, dass die Band versucht <strong>VROUDENSPIL</strong> oder <strong>VERSENGOLD</strong> zu imitieren, wird nicht bestätigt. Dafür ist der Charakter der Musik zu <strong>robust</strong>, zu <strong>ernst</strong> und <strong>nicht wild beziehungsweise verspielt</strong> genug. Eher noch könnte man von einer Synthese aus <strong>IN EXTREMO</strong> und <strong>SANTIANO</strong> sprechen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/65MrkI9YiPI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4><strong>Besonderheiten und Auffälligkeiten ausgewählter Tracks in Kurzform</strong></h4>
<p>Im 2. Titel &#8222;<em>Galgenvögel&#8220;</em>&nbsp; gestaltet sich das <strong>Mixing komplementär</strong> zu Jenem des ersten Titels. Hier wurden die Gitarren in den Vordergrund und die Folk-Instrumente in den Hintergrund gesetzt. Wirklich ungewohnt <strong>halbguttural</strong> mutet <strong>Teufel</strong>s Stimme in Track 4 &#8222;<em>Die Letzte Schlacht&#8220; </em>an, nämlich in ziemlich <strong>heroischer, kratziger und aggressiver</strong> Ausprägung.</p>
<p>Spätestens <strong>ab Track 5 oder 6</strong> setzt sich das musikalische Songkonzept fest. Mir persönlich <strong>fehlt die</strong> <strong>Abwechslung</strong>, welche ich auf den ersten drei Alben kennen und lieben gelernt habe. Anstatt <strong>Mittelalter-Rock mit einem Industrial-Electro-Einschlag</strong> verschmelzen zu lassen, wird &nbsp;hier dagegen <strong>moderner Mittelalter-Rock</strong> geboten, welcher mehr in Richtung <strong>NDH und Deutschrock</strong> abdriftet.</p>
<p>Track 8 &#8222;<em>Francois Villon&#8220; </em>erzählt eine Geschichte bezüglich eines Treffens zwischen dem gleichnamigen <strong>bedeutenden Dichter</strong> des französischen Mittelalters und Teufel. Ein nettes <strong>Déjà-vu</strong> ereilt mich folgend in Titel 10 &#8222;<em>Schmiede das Eisen&#8220;</em>. Dessen anfängliche <strong>Sackpfeifenhooks</strong> erinnern mich stark an das zweite Album <strong>Labyrinth der Sinne</strong>, genauer gesagt an den darin enthaltenen Titel &#8222;<em>Die Drohne&#8220;</em>. Der anschließende Track &#8222;<em>Gib mir noch ein Glas&#8220; </em>gestaltet sich als ein &nbsp;gewöhnlicher <strong>Trinkgelage-/Tavernensong,</strong> welcher nicht zum exzessiven Feiern sondern zum Kollektivbewusstsein, in einer leicht melancholischen, lebensreflektierenden Manier einlädt.</p>
<p>Im Titel 12 &#8222;<em>Im freien Fall&#8220; </em>kommen dann doch kurz auch <strong>Industrial-Einschübe</strong> am Beginn aus der Versenkung auf, welche allerdings nicht dazu neigen, sich über den Status als <strong>Randnotiz</strong> heraus zu heben. In &#8222;<em>Herrenlos und frei&#8220;</em>, dem vorletzten Song, gefällt mir besonders der authentische, folkloristische Einstieg.</p>
<p><strong>Über</strong> <strong>alle Titel hinweg</strong> prägen zweifelsohne wieder diverse <strong>Sackpfeifen</strong> und <strong>Schalmeien</strong> das Klangbild der Kompositionen. Im Song &#8222;<em>Francois Villon&#8220;</em> ertönt darüber hinaus auch das Tasteninstrument <strong>Bardoneon</strong>. Weitere signifikante Folk-Instrumente im Album sind noch die <strong>Cister</strong> (Zupfinstrument) sowie das <strong>Nyckelharpa</strong> (Streichhinstrument).</p>
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		<title>Core Classics #20 &#8211; All Shall Perish</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Jan 2017 11:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<category><![CDATA[breakdowns]]></category>
		<category><![CDATA[core classics]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Deathcore]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Core-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Core-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die Straße trauen!</b></p>
<p><strong>ALL SHALL PERISH&nbsp;</strong>&#8211;&nbsp;Hate. Malice. Revenge<br />
Veröffentlichungsdatum:&nbsp;19.04.2003<br />
Länge:&nbsp;36:08 Min.<br />
Label:&nbsp;Amputated Vein (Japan), Nuclear Blast (US)</p>
<p>Selten sind Bandname und Albumtitel so passend wie bei diesem Prachtexemplar der Deathcore-Geschichte. Ja, ihr habt richtig gelesen, heute geht es um das Genre, was dank <strong>Mitch Lucker</strong>-Gedenksprüchen auf den Profilen tausender potenzieller MySpace-User, den Respekt von einigen Individuen in der Metal-Szene verloren hat. Die angebliche Kommerzialisierung und der Verfall des Genres sind&nbsp;leider für Außenstehende fast schon nachweisbar. Mit der steigenden Popularität von primitiverem Songwriting&nbsp;und der Glorifizierung von uninspirierten Riffs sowie Breakdowns, die nur da sind weil es ja welche geben muss, wirkt es auf den gewöhnlichen Metal und Hardcore sehr stumpf. Das geht sogar so weit, dass auf Wikipedia ein Abschnitt der Kritik am Deathcore ungerechtfertigterweise gewidmet wird.</p>
<p>Betrachtet man das eigentliche Problem jedoch genauer, merkt man sofort was los ist. Ähnlich wie Fans vieler anderer Musik-Genres fällt es Death Metal-Fans schwer, neue Leute in ihren exklusiven Club aufzunehmen, die nicht ihrem typischen Fan-Bild entsprechen. Das Posertum lebt ja bekanntlicherweise nur in den Core-Genres und hört harte Musik nur als Phase oder um cool zu wirken. Warum sich die gleichen Leute, die solche Poser verabscheuen, mit hässlichen und billigen Totenkopf- und Band-Tattoos zukleistern um ihre Zugehörigkeit zur brutalen Übermacht der Gehörlosen zu zeigen, war mir nie bewusst. Letztendlich kann man sagen, wer Musik macht, die von Death Metal und Breakdowns inspiriert ist, der kann oft nur so stumpf sein wie seine Quellen. Musikalische Qualität ist kein Faktor nachdem hier gemessen wird. Die vielen, simpel gestrickten Death Metal-Bands sind schnell vergessen und das alles nur, um die eigene Angst vor einer Modernisierung des Lieblings-Stils zu rechtfertigen.</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone wp-image-13260 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/1000x1000.jpg" width="700" height="700" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/1000x1000.jpg 700w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/1000x1000-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/1000x1000-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 700px) 100vw, 700px" /></p>
<p>Aber kommen wir nun zum Wesentlichen: Mit wem fing der Spaß denn damals überhaupt an? Die bekanntesten Genre-Väter sind wahrscheinlich <strong>THE ACACIA STRAIN</strong>,&nbsp;<strong>DESPISED ICON</strong>,<strong> ANTAGONY</strong>, <strong>SUFFOCATION</strong> (wegen dem Einbau von Breakdowns) und eben <strong>ALL SHALL PERISH</strong>. Der Terminus Deathcore sollte zwar damals <strong>EARTH CRISIS</strong> beschreiben, was ziemlich fehl am Platz ist, wenn man den Hardcore-lastigen Metalcore hört, den diese eigentlich spielen. Aber mit denen beschäftigen wir uns in einer anderen Folge. Die Jahre 2001 bis 2003 sind die wichtigsten für die Geschichte des Breakdown-vernarrten Deathcores. So hatten experimentierfreudige Ohren 2001 die Platte &#8222;See Through These Eyes&#8220; von <strong>ANTAGONY</strong> auf dem Teller und ein Jahr später durfte man <strong>DESPISED ICON</strong>s &#8222;Consumed by Your Poison&#8220; genießen. Im Jahr 2003 erschien dann dieser Gaumenschmaus von<strong> ALL SHALL PERISH</strong>, den wir gleich besprechen wollen. Eine heilige Dreifaltigkeit war geboren.</p>
<h4>Death Metal als Beatdown</h4>
<p>Und wie genau klingt jetzt das letzte Stück&nbsp;im Deathcore-Puzzle? Breakdowns, viele Breakdowns. Ungefähr 10 Minuten dieses Albums dürften es sein, die mit diesen Zusammenbrüchen in den Songstrukturen ausgefüllt&nbsp;werden. Ganz wichtig sind damals auch schon Blast Beats und Pig Squeals, die Breakdowns ankündigen. Und dazu kommen Riffs die Laune machen und sogar Tempo, Tempo und nochmal Tempo! Bei den vielen Downbeat-Deathcore-Bands, die ihre dreiminütigen Lachnummern von Songs heutzutage mit der Geschwindigkeit von ca. einer Note aller 30 Sekunden runterspielen, sind Lieder wie <em>&#8222;Laid To Rest&#8220;</em> von diesem Album ein Segen&nbsp;für die Seele. Das Endergebnis erinnert viel mehr an traditionellen Death Metal als Beatdown und das ist auch gut so. Viel länger als 30 Minuten würde man ein Fest aus schlecht gemachten, ständig wiederholten Breakdowns auch nicht&nbsp;aushalten. Das sollte man vielleicht einigen jüngeren und kleineren Bands&nbsp;so als Tipp mit auf den Weg geben.<br />
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-13258 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/hqdefault.jpg" width="480" height="360" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/hqdefault.jpg 480w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/hqdefault-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></p>
<p>Genau solche Tipps brauchten die US-Amerikaner Anfang der 2000er nicht. Mit diesem und den folgenden drei Alben erfanden sie sich jedes Mal ein kleines bisschen neu, was Qualität und Quantität betrifft. Auch wenn der Gesang bereits auf diesem Album schon sehr gut&nbsp;war, setzen sich die späteren Veröffentlichungen stark von dieser hier ab. Der Grund dafür: ein neuer Mann schreit wie ein Besenkter ins Mikrofon. Und was ist an dem jetzt anders? Der jetzige <strong>SUICIDE SILENCE</strong>-Frontmann<strong> Eddie Hermida</strong> kann es einfach tausendmal besser, er ist wie ein Sänger aus einem schlechten Infomercial. Nur das in seinem Fall alles stimmt, was über seine tiefen und hohen Screams erzählt wird. Deshalb war eine der besseren Nachrichten für Deathcore-Fans in 2015, dass er der Band seine Stimmbänder auch in den kommenden Jahren wieder leiht. Nach einer Auflösung soll es jetzt nämlich weitergehen. Ich bezweifle aber, dass der werte <strong>Herr Hermide</strong> noch Zeit dafür erübrigen kann, wenn er damit beschäftigt ist, merkwürdige Garagen-Demos mit <strong>SUICIDE SILENCE</strong> aufzunehmen. Ich meine, schaut euch nur die Dislikes an, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=KQgMTuyjATk">dann wisst ihr woran er gerade ist</a>. Der alte Sänger in <strong>ALL SHALL PERISH</strong> klingt auf dieser Scheibe hier dann doch etwas präziser und besser.</p>
<h4 style="text-align: center;">Fazit</h4>
<p>Ein alter Schinken, der leider zu vielen Deathcore-Fans, die sich erst seit 2008, dank Gestalten wie <strong>WHITECHAPEL</strong> und <strong>SUICIDE SILENCE</strong>,&nbsp;aus ihrem Hot Topic trauen, kein Begriff ist. Schade eigentlich, denn er hat all das, woran es dem größten Anteil an Bands heutzutage mangelt. Das besondere&nbsp;Aroma wird&nbsp;hierbei von der Eigenmarke &#8222;Achselhöhlen- und Poritzenschweiß von Death Metal-Fans der späten 1990er&#8220; erzeugt, an der sich viele Leute, meiner Meinung nach, öfter bedienen dürfen. Auch wenn es lyrisch immer noch von den&nbsp;typisch fiesen Themen wie Rache, Hass und Mord handelt, sind diese in einer wesentlich gereifteren Form&nbsp;niedergeschrieben als heutzutage. Da finden&nbsp;sich bei <strong>CARNIFEX</strong> und Co. Texte über Mordgelüste und Rachepläne, die <strong>Jeremy Tyler Müller</strong> wahrscheinlich hat, wenn seine herzallerliebste Mutter seine Skinny-Jeans zu heiß gewaschen hat. Dann passen die nicht einmal mehr dem Skelett von&nbsp;<strong>Ana Carolina Reston</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/3AH79suFFk8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Rockharz 2016</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Jul 2016 14:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Rock Harz Festival am Fusse des Teufelsberg öffnete dieses Jahr zum 13. Mal seine Pforten und war im Vorfeld zum dritten Mal hintereinander ausverkauft. Irgendwas muss da richtig laufen und unser Gastautor (Rapunzel) Jentscher ging dem Phänomen Rock Harz mal tiefer ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Das Rock Harz Festival am Fusse des Teufelsberg öffnete dieses Jahr zum 13. Mal seine Pforten und war im Vorfeld zum dritten Mal hintereinander ausverkauft. Irgendwas muss da richtig laufen und unser Gastautor (Rapunzel) Jentscher ging dem Phänomen Rock Harz mal tiefer auf den Grund.</h2>
<blockquote><p><img decoding="async" class="_4-od img" src="https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t35.0-12/s2048x2048/13639596_759516167524258_780798217_o.jpg?oh=e582510535ba681d8eca05a3cc19fdf1&amp;oe=5786E0B1" alt="" /></p>
<p>Donnerstag</p></blockquote>
<p>Nach doch recht chaotischer Parkplatzsuche und unfreiwilliger Erkundungstour des Geländes (ein paar Einweiser, die für platzsparendes Parken und Campen zuständig sind, wären hier angebracht), hatte ich nun endlich ein Stück Wiese gefunden, welches ich für die nächsten 3 Tage meinen Grund und Boden nenne. Nach dem Zeltaufbau und dem Kennenlernen meiner sehr hilfsbereiten Nachbarn (sie haben alles möglich gemacht, dass der Start in mein Wochenende so angenehm wie möglich war, von dem Reichen des ersten kühlen Bierchen bis zum Ausborgen des Hammers, den ich grundsätzlich vergesse).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 230px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" id="thumb97" class="thumb" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/thumbs/thumbs_DSCI00821.JPG?i=644587318" width="240" height="160" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">Nette Nachbarn</figcaption></figure>
<p>Herzlichen Dank! Nun war ich also bereit und machte mich mit einem Getränk in der Hand auf das Festivalgelände.</p>
<p>Und was soll ich sagen, mein persönlicher Opener waren ILLDISPOSED, die mir feinsten dänischen Death Metal um die gespitzten Ohren hauten. Sound, Stimmung, Wetter in Höchstform! Nach dem gelungenen Start machte ich bei den Klängen von SPIRITUAL BEGGARS eine erste Erkundungstour über das schon gut gefüllte Infield.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 364px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Donnerstag-03-Illdisposed-071.jpg" alt="Pic by Max Bahlk" width="374" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">ILLDISPOSED</figcaption></figure>
<p>Die ersten positiven Eindrücke sind gesammelt und zurück ging es zur Bühne. Dort hüllten schon ENTOMBED A.D. die Crowd in eine Wand aus tiefer gestimmter, guter Laune. Ja, Death Metal kann auch Spaß machen. Das erste Mal gesehen bzw. gehört, und schon haben die Schweden einen Fan mehr. Hammer! Bilder gibt es leider nicht, unser Fotograf war sich noch am schminken.</p>
<p>Nach ordentlicher Nackenmalträtierung ging es weiter zu einer der gut besuchten und abwechslungsreich aufgestellten Futterkrippen. Zu festivalüblichen Preisen gab es von Vegan über Fleischberge oder Süßkram einfach alles. Auch komplett, ja KOMPLETT(!), schwarzes Essen gab es dort. Sah gewöhnungsbedürftig aus, trifft aber bestimmt den Geschmack einiger Metalheads. Zumindest war der Spachtelstand gut besucht, ob aus Neugier oder des Geschmacks wegen &#8211; man weiß es nicht. Mein eigenes Urteil: netter Gag, aber überflüssig. Erwähnenswert hingegen war der Stand von JointVentureGastronomie sowie die Flammkuchenbäckerei.</p>
<p>Gut gestärkt ging es zu SOILWORK, die den ersten nennenswerten Moshpit auf das Parkett aus Wiese brachten. Wurden im Vorfeld schon Stimmen laut, dass die Schweden recht emotionslos agieren würden, so war davon auf dem RHZ davon nix zu spüren. Im Gegenteil!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 366px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Donnerstag-06-Soilwork-171.jpg" alt="Pic by Max Bahlk" width="376" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">SOILWORK</figcaption></figure>
<p>Zwischen den grundsoliden Klängen der beiden Heavy Metal Urgesteine von GAMMA RAY und dem Headliner SAXON, tanzte sich das nun stark in Patchouli gehüllte Publikum zu ASP die Hacken wund.</p>
<p>Den Abschluss des Musikspektakels bildeten an diesem Abend ENSLAVED, die mit ihrer schroffen, aber sehr groovigen Eigeninterpretation von Viking-Progressive-Black Metal das Volk ein letztes Mal zum Ausrasten brachten.</p>
<blockquote><p>Freitag</p></blockquote>
<p>Aufstehen, das Erlebte aus dem Gesicht gewaschen. Nach Kaffee und Flunky Ball + einer Runde Beer Pong RHZ-Weltmeisterschaft, Austragungsort Ballenstedt Flughafen, hab ich leider den Startschuss des Festivals verpasst. Aber so ist das: ein schönes Spiel unter Nachbarn oder neugewonnen Freunden vertreibt so einige Zeit. Leider sind mir somit KAMPFAR durch die Lappen gegangen. MIST!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 230px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" id="thumb98" class="thumb" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/thumbs/thumbs_DSCI01041.JPG?i=1588970686" width="240" height="160" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">Spaß mit Bier</figcaption></figure>
<p>Einen elektrisierenden Start in Tag 2 garantierten allerdings die Jungspunde von DUST BOLT, die mit ihrem &#8230;ja, wie kann man das nennen&#8230; New Thrash Metal auch das letzte Schlafsandkörnchen aus den geschwollenen Augen blas(t)en. Ambitioniertes Bühnenprogramm &#8211; denn wer Haare hat, der kann &#8211; trifft auf Bay Area Thrash der alten Schule, und wenn du nach diesem musikalischen Energydrink noch immer keinen Bock auf Festival hast, dann ist dir eh nicht mehr zu helfen. Bilder gibt es leider nicht, unser Fotograf war klettern. War bestimmt auch schön.</p>
<p>Nachdem ich mich besonnen hatte und mir meiner Pflicht bewusst wurde, machte ich mich sofort auf den Weg in den Hexenkessel, der mich mit Rock`n`Roll von den NITROGODS in seine mittlerweile 30°C heißen Arme schloss. Die erste, aber nicht letzte, Flüssigstärkung nahm ich an einer der gut und reichlich verteilten Tränken zum Extreme Metal von DER WEG EINER FREIHEIT zu mir.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 831px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Freitag-01-Coppelius-181.jpg" width="841" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">COPPELIUS</figcaption></figure>
<p>Schon war die Festivallaune da, und weiter ging es mit COPPELIUS. Wirklich GENIAL, 4-stimmig, 4 klassische Instrumente + Schlagzeug haben nicht nur mir gefallen, obwohl das Ganze doch ein wenig wie Kasperletheater anmutete.</p>
<p>15 Meter weiter rechts krachte der Oldschool Heavy Metal von AXXIS aus den Lautsprechern. Die schon etwas in die Jahre gekommenen Herrschaften sind nicht zu verachten und schaffen es, auch das junge Publikum anzusprechen bzw. zu begeistern. Leider ging deren Autogrammstunde gründlich in die Hose, weil eine gewisse Kombo in Elfenkostümen die ihre maßlos überzogen. Ok, jedem seine 15 Minuten Ruhm. Man kann nur hoffen, dass sie alsbald die selbst gehäkelten Umhänge aus- und den Blaumann anziehen. Vielleicht kommt ja dann was halbwegs Konstruktives bei rum. Ich fand&#8217;s sehr schade für AXXIS.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 364px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Freitag-03-Primordial-061.jpg" width="374" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">PRIMORDIAL</figcaption></figure>
<p>Nach dem Gig von PRIMORDIAL machte ich mich auf die Socken, da ich auf KÄRBHOLZ gut verzichten konnte, um Jacke und lange Hose zu holen. Pünktlich zurück zu SATYRICON, was Dank des nicht allzu großen Geländes in 40 Minuten locker zu schaffen ist. Die Norweger zelebrieren aktuell das 20jährige Jubiläum ihres &#8211; für viele eines DER wegweisendsten des Black Metal &#8211; Albums &#8222;Nemesis Divina&#8220;. Trotz Backofenhitze stellten sich bei dem anbetungswürdigem <em>&#8222;Mother North&#8220;</em> sämtliche Haare gen Himmel, geile Scheiße! Bilder gibt es leider nicht, unser Fotograf war zu Tisch. War bestimmt lecker.</p>
<p>Schon vernahm ich die ersten Gitarrenschläge von KNORKATOR und hoffte inständig, dass die Haarspülung hält, was sie verspricht. Es gab kein Halten mehr bei mir und der Masse um mich herum, die wohl alle dem Aufritt der Chaosband um Stumpen, Alf, Buzz Dee und Jen Majura (EVANESCENCE) entgegen fieberten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 364px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Freitag-06-Knorkator-101.JPG?i=76299769" width="374" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">KNORKATOR (Jen Majura)</figcaption></figure>
<p>Die Berliner holten spontan zwei Rollstuhlfahrerinnen auf die Bühne, die von Stumpen in pflegerischer Perfektion betreut wurden. Ein weiteres Highlight war der kurze, aber beeindruckende Gastauftritt von Alfs Nachkommenschaft Timtom.</p>
<p>SALTATIO MORTIS und die Headliner des Abends AVANTASIA konnte ich mir nur aus angemessener Entfernung geben. Die scheinen ja echt ihre Berechtigung zu haben und wurden absolut gefeiert, aber mich nervt diese Weichspülermucke massiv.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 363px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Freitag-08-Avantasia-041.JPG?i=1154837213" width="373" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">AVANTASIA DAS ist Heavy Metal!</figcaption></figure>
<p>Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und auf den größeren Festivals wird eine breite Masse abgedeckt, damit für jeden was dabei ist. So verpasste ich dann doch FLESHGOD APOCALYPSE, weil nach bereits 15 Minuten Zugaben bei mir die Kotzgrenze endgültig erreicht war, und ich ging mit Kopfschmerzen ins Zelt. Danke dafür, Tobias! Und auch für peinliche Sprüche wie: &#8222;Hey, wir spielen jetzt seit einer Stunde und vierzig Minuten und jetzt noch einen Song von über 10 Minuten. DAS ist Heavy Metal!&#8220; Nein Tobias, ist es nicht!</p>
<blockquote><p>Samstag</p></blockquote>
<p>Orientierungslos nach dem Aufwachen &#8211; und immer auf der Suche nach dem perfekten Frühstücksangebot &#8211; bin ich auf dem Zeltplatz herumgeirrt und fündig geworden: Gaffeee, Bemme, Muffin unn Fanneguchen. Nach nur kurzer Wartezeit hielt ich mein vollendetes Frühstück in den Händen &#8211; warum ich jahrelang einen Gaskocher und Kaffeepulver auf Festivals mitgeschleppt habe &#8211; ich weiß es nicht! Herrlich, wenn die Lebensgeister so langsam zurückkehren und schon kann&#8217;s wieder losgehen!</p>
<p>LOST SOCIETY (welche den Finnland-Tag hier auf dem Rock Harz eröffneten) WINTERSTORM (als Ersatz für DRACONIAN) und HARPYIE: nicht weiter erwähnenswert &#8211; vielleicht mausern die sich in den nächsten Jahren noch &#8211; einfach mal abwarten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 831px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Freitag-02-Harpyie-111.jpg" width="841" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">HARPYIE Leider NUR schön</figcaption></figure>
<p>HELDMASCHINE &#8211; was soll das? Nicht nur, dass die Mucke und die Texte stark an RAMMSTEIN erinnern, auch der Sänger gab sich alle Mühe, mit seiner Optik und Gesten wie Lindemann persönlich zu wirken.</p>
<p>OMNIUM GATHERUM scheinen allerdings schon einige Fans angelockt zu haben und steigerten die Vorfreude auf die weiteren finnischen Highlights, die da noch kommen sollten. Bilder gibt es leider nicht, unser Fotograf war sich die Zähne putzen. War bestimmt nötig.</p>
<p>Vorerst aber thrashten sich TANKARD die Stimmbänder aus dem Leib und hatten sichtlich Spaß bei dem, was sie taten. Irgendwie hatte ich Sänger Gerre zwar etwas schlanker in Erinnerung, aber das ist dann vermutlich der ominöse Jojo-Effekt?!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 831px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Freitag-05-Tankard-031.jpg" width="841" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">TANKARD Nein, das ist nicht Gerre!</figcaption></figure>
<p>GLORY HAMMER &#8211; Power Metal im Ninja-Turtles-Kostüm &#8211; was soll man schon zu dieser Kapelle schreiben? Nicht mein Fall. Bilder gibt es leider nicht, unser Fotograf war kacken. War bestimmt &#8230; notwendig.</p>
<p>Bei HÄMATOM favorisierte ich lieber einen kurzen Snack am Zelt, um mich von diesem verbalen Durchfall so weit wie möglich zu distanzieren. Schlechte Musik und Aggressionen schürender Müll, der auf einem Deutschrock-Festival wohl besser aufgehoben wäre. Ich möchte als Metalhead mit so einer Kombo nicht in Verbindung gebracht werden. So, nun reicht es aber mit der schlechten Kritik. Das ist meine persönliche Meinung und Basta. Umso mehr begeisterten mich FINNTROLL, die nun das Finnishfire endgültig entfachten, und es sollte nicht so schnell erlöschen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 831px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Freitag-07-Finntroll-101.jpg" width="841" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">FINNTROLL Griper hård på en mäktig hammar. Ut för svaga kristna blod.</figcaption></figure>
<p>Nach der Trollish-Humppa-Metal-Exkursion schoben sich die Zuschauermassen einfach von der Dark Stage hinüber zur Rock Stage, wo wenige Minuten vorher Petri Lindroos beim Soundcheck das erste Mal zu sehen war. Einige weibliche Fans verfielen in sofortige Befruchtungsstarre, erholten sich aber glücklicherweise rasant, als es bei ENSIFERUM dann so richtig nach vorne ging. Der Rest des Rasens war dem wütenden Pit der Metaller schutzlos ausgeliefert und verwandelte sich zu Staub, der einem die Sicht nahm.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 364px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-RockHarz-Freitag-08-Ensiferum-051.jpg" width="374" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">ENSIFERUM Nein, das ist nicht Petri Lindroos</figcaption></figure>
<p>Gut, SONATA ARCTICA nutzte ich dazu, um ein bis fünf Erholungsbiere zu naschen und Kraft zu tanken für meine Melodic-Death-Götter CHILDREN OF BODOM. Nach dem schweißtreibenden Moshen ließ ich mich bei angenehmer Distanz von SUBWAY TO SALLY ins Mittelalter transportieren und freute mich, in passende Stimmung gehüllt, auf das Eintreffen von TANZWUT, die schon in der Autogrammstunde mit Liv Kristine in ihrer goldenen Mitte glänzen konnten. Keine Ahnung warum, aber ich stehe auf altertümliche Instrumente, Met sowie Mittelaltermärkte und deshalb mag ich diese Bands einfach, da sie mich seit vielen Jahren treu begleiten. Wenn da nicht die etwas unpassende Unterbrechung von POWERWOLF stattgefunden hätte, wäre das Festival im Harz mit VERSENGOLD zu einem musikalisch perfekten Abschluss gekommen.</p>
<blockquote>
<h5>Fazit, nüchtern betrachtet (ja, ich meine das wörtlich):</h5>
</blockquote>
<p>Das RHZ weiß mit tollem Lineup Metaller jeder Coleur nach Sachsen-Anhalt zu locken.</p>
<p>Super Atmosphäre, ideale Größe &#8211; zwischen dark-troll-elitär-klein und wacken-überdimensional-groß.</p>
<p>Wer will, muss auf keine Band verzichten, da auf den beiden Bühnen nichts parallel spielt.</p>
<p>Egal wen man traf &#8211; ganz besonders Ordner, Security, Toiletten-Onkels (die wichtigsten Männer überhaupt) &#8211; alle waren super freundlich und hilfsbereit.</p>
<p>Das Angebot vor Ort ist gut aufgestellt: von sämtlichem Campingzubehör, Mini-Supermarkt, Schließfachcontainer, in dem man seine Wertsachen bunkern oder das Handy aufladen kann, mehr als ausreichend Dixis sowie Wassertoiletten, Duschen und Waschmöglichkeiten &#8211; es hat mir an nichts gefehlt. Musste man dieses Jahr zwar noch 1 Euro für die Nutzung einer Spültoilette berappen, so werden diese nächstes Jahr kostenlos zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Einige Veranstalter prahlen mit dem Slogan &#8222;Deutschlands schönstes Festivalgelände&#8220;, allerdings steht das RHZ mit seiner herrlichen Lage im Harzvorland diesen in Nichts nach.</p>
<p>Wer seine sportliche Seite entdecken will, kann sich mit einem kurzen, aber heftigen, Fußmarsch zur schon erwähnten Teufelsmauer verausgaben, um die einmalige Aussicht über das ganze Festivalgelände &#8211; einschließlich des Harzes &#8211; zu genießen.</p>
<p>Und natürlich die Gäste! Ein gepflegtes sozial-metallisches Miteinander wird hier nicht nur propagiert, sondern auch gelebt. Egal ob prall gefüllte Geldbörsen oder Autoschlüssel, das längst verloren geglaubte Gut findet sich zu 90% und meist unversehrt im Lost &amp; Found-Stand ein. DAS ist Metal, Tobias Sammet!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 831px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/2016-Rockharz-Publikum-341.jpg" width="841" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">The Horny and the Horned</figcaption></figure>
<p>Für mich eine wundervolle Erfahrung, die ich 2017 gerne wiederholen möchte. Bestätigte Acts für Ausgabe Nummer 14 sind bisher IN EXTREMO, ARCH ENEMY, MONO INC. und DEATH ANGEL. Die Frühbucherpackages sind schon seit dem 11.07.2016 auf<a href="http://www.rockharz.com"> www.rockharz.com </a>erhältlich.</p>
<p>Unser Fotograf Max wollte sich noch persönlich bei euch &#8230; Max? Max geht Katzen streicheln. Nein, nicht anlecken! Max! Mahax &#8230;</p>
<p>Jetzt aber Schluss, seht es euch nächstes Jahr einfach selbst an, oder wie KNORKATOR sagen:</p>
<h2>Zähne putzen, Pullern und ab ins Bett!!</h2>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hier noch ein <em>Betthupferl</em>:<br />
 [<a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2016/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rockharz-2016">See image gallery at silence-magazin.de</a>] </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2016/">Rockharz 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Idylle, Natur, Erholung, METAL &#8211; Rockharz Festival 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Jun 2016 05:20:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/idylle-natur-erholung-metal-rockharz-festival-2016/">Idylle, Natur, Erholung, METAL &#8211; Rockharz Festival 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Auch in diesem Jahr zieht der <strong>Metal</strong> wieder in die idyllische Ortschaft <strong>Ballenstedt</strong> ein, wenn es wieder heißt: <strong>ROCKHARZ FESTIVAL 2016</strong>. <em>1996</em> ins Leben gerufen und nach diversen Wechseln der Location hat es nun mit dem <strong>Flugplatz in Ballenstedt</strong> einen großen, übersichtlichen und gut erreichbaren Veranstaltungsort gefunden. Wer <em>Metal, Party, Bier und gute Leute</em> haben will, ist hier genau richtig. Für knapp <strong>90€ für ein Drei-Tages-Ticket</strong> bekommt man eine Mischung aus <em>Pagan, Black, Gothic, Heavy und Death Metal</em> geboten. Aber aufgepasst, das <strong>ROCKHARZ</strong> hat es vor Beginn des Festivals zum dritten Mal in Folge geschafft, ausverkauft zu sein. Tagestickets sind aber an den Kassen erhältlich. Puuuh, da kann man auch ruhig mal eine ganze Woche Urlaub nehmen, denn der Campingplatz öffnet am Dienstag den <strong>05.07.2016 um 14.00 Uhr</strong> seine Pforten. Der Campground ist groß und bietet für jeden ein schönes Plätzchen. In diesem Jahr kann man auch via Voranmeldung einen Platz reservieren lassen, auf dem man gemeinsam mit seinen Leuten zelten, feiern und Spaß haben kann. Immerhin verbringt man das Wochenende mit <strong>13000</strong> anderen verrückten <strong>Metal Fans</strong>, da wäre es nicht schlecht, über den ganzen Zeltplatz verteilt zu sein.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-3738 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/rhz_2015_luftbild.jpg" alt="rhz_2015_luftbild" width="1652" height="1163" /></p>
<p>Am Mittwoch dann öffnen auch die Tore zum Festivalgelände. Dort erwartet euch eine Rock Stage und eine Dark Stage, welche nebeneinander liegen und die Bands so im Wechsel performen können. Damit verkürzen sich die Umbauphasen und für die Bands bleibt effektiv mehr Spielzeit. Mittwoch geht es auch gleich los mit J.B.O., KISSIN `DYNAMITE, ONSLAUGHT und als very special guest ASENBLUT. Das soll aber noch lange nicht das Ende der Fahnenstange sein, da den Fans noch drei Tage mit feinster Musik bevorstehen. Bands wie CHILDREN OF BODOM, ASP, SAXON, ENSLAVED, TANZWUT, SUBWAY TO SALLY, ENSIFERUM, FINTROLL, TANKARD, KNORKATOR, SALTATIO MORTIS, SATYRICON, POWERWOLF, SONATA ARCTICA und die erst letztens bei Eurovion Songkontest teilnehmenden AVANTASIA.</p>
<p>Auch für das <em>leibliche Wohl ist auf dem ROCK HARZ natürlich ausreichend gesorgt</em>. Es gibt wieder eine große Auswahl an Essensständen, welche von viel bis gar kein Fleisch alles anbieten, was das Herz begehrt. Aber auch die Getränkestände lassen nichts zu Wünschen übrig, sodass man dort auch nicht Stunden für ein kühles Bier warten muss. Wie sich die Preise in diesem Jahr gestalten, das kann ich noch nicht sagen, ich nehme an: „Festivaltypisch“. Was gibt es noch zum <strong>ROCK HARZ</strong> zu sagen? Ach ja, da der Anreisetag auf Dienstag verlegt wurde, hoffen wir natürlich, dass sich die Anfahrtssituation entspannter gestaltet, da es im vergangenen Jahr zu extremen Staus kam, mit Wartezeiten von bis zu fünf Stunden. Ansonsten hoffen wir wieder auf ein geniales Festival mit tollen Bands, geilen Leuten und vor allem: schönes Wetter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline;">Hier noch einmal die wichtigsten Details in einer Übersicht:</span><br />
<strong>Location:</strong> Flugplatz Ballenstedt<br />
<strong>Datum:</strong> 06.07. – 09.07.2016<br />
<strong>Kosten:</strong> 91,90€ VVK; Tagestickets 54,90€<br />
<strong>Genres:</strong> Heavy, Thrash, Gothic, Pagan, Black, Viking, Stoner</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Bands:</strong> And Then She Came, Annihilator, ASP, Asenblut, Avantasia, Axxis, Children Of Bodom, Deadlock, Der Weg Einer Freiheit, Draconian, Dust Bolt, Ensiferum, Enslaved, ENTOMBED A.D., Finntroll, Fleshgod Apocalypse, Gamma Ray, Gloryhammer, Grand Magus, Hackneyed, Harpyie, Heldmaschine, Hämatom, Illdisposed, J.B.O., Kampfar, Knorkator, Kissin Dynamite, Kärbholz, Lost Society, Mors Principium Est, Nitrogods, Omnium Gatherum, Onslaught, Powerwolf, Primordial, Rock Devilz, Saltatio Mortis, Satyricon, Saxon, Shakra, Soilwork, Sonata Arctica, Spiritual Beggars, Subway To Sally, Suicidal Angels, Tankard, Tanzwut, The New Roses, Twilight Force, Versengold</p>
<p>Noch mehr Informationen und die aktuellste Running Order findest du unter:</p>
<p><a href="http://www.rockharz-festival.com"><strong>http://www.rockharz-festival.com</strong></a></p>
<p><strong>Videobericht:</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/gH03bIIPch4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/idylle-natur-erholung-metal-rockharz-festival-2016/">Idylle, Natur, Erholung, METAL &#8211; Rockharz Festival 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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