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	<title>aus den tiefen Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 08 Jun 2017 16:22:30 +0000</lastBuildDate>
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	<title>aus den tiefen Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>In der Tiefe #50: AINMATTER, &#8230;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Jun 2017 06:15:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Über die vergangenen 50 Wochen hinweg &#8211;&#160;was schon krass klingt, wenn mans so liest &#8211;&#160;habe ich versucht, euch einige wenige Bands vorzustellen, die für mich mehr oder weniger aus dem Gros an unzähliger Belangslosigkeit herausstachen oder es noch tun.&#160;Inwiefern dabei etwas Neues ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Über die vergangenen <a href="https://silence-magazin.de/tag/aus-den-tiefen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">50 Wochen</a> hinweg &#8211;&nbsp;was schon krass klingt, wenn mans so liest &#8211;&nbsp;habe ich versucht, euch einige wenige Bands vorzustellen, die für mich mehr oder weniger aus dem Gros an unzähliger Belangslosigkeit herausstachen oder es noch tun.&nbsp;Inwiefern dabei etwas Neues oder Spannendes für dich, lieber Leser, dabei war, kannst nur du entscheiden.&nbsp;</p>
<p>Jedoch denke ich, dass ich nach nunmehr 50 Ausgaben meinen Punkt klar gemacht haben sollte, weswegen ich die Reihe mit dieser Ausgabe einstellen und nur noch in unregelmäßigen Abständen über Neuentdeckung oder Gamechanger schreiben werde, sofern mir denn welche unterkommen.</p>
<p>Warum nun zum krönenden Abschluss dieser abweichende Titel da oben?<br />
Ganz einfach: es gibt immer wieder Bands, die kurzzeitig auf der Bildfläche erscheinen, um kaum beachtet zu werden und danach klammheimlich wieder zu verschwinden, und&nbsp;mit großer Wahrscheinlichkeit nicht mehr wiedergefunden zu werden.&nbsp;</p>
<p>Als letzte Amtshandlung in Form dieser Reihe will ich nun also nochmal auf drei Bands zu sprechen kommen, die leider trotz den endlosen Weiten des Internets nicht mehr, oder kaum noch, aufzufinden sind.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>AINMATTER</strong></p>
<p>Im Jahre 2001 von <strong>Nick Schendzielos</strong>, seines Zeichens Bassist bei <strong>CEPHALIC</strong> <strong>CARNAGE</strong>, <strong>HAVOK</strong> und <strong>JOB FOR A COWBOY</strong>, gegründet, veröffentlichten <strong>AINMATTER</strong> zwei Alben. Die Besonderheit? Die Band spielt experimentellen, technischen Death Metal, der komplett ohne Gitarren auskommt. Zwei unterschiedlich gestimmte Bässe übernehmen die Arbeit, die man sonst von der Sechssaitigen erwartet. Das Ergebnis ist nicht nur handwerklich überwältigend, sondern auch ein Leckerbissen in Sachen Songwriting, Dynamik und Innovation. Offiziell aufgelöst hat sich die Band bis heute nicht, dass da bei <strong>Nick</strong>s Pensum noch was kommen mag, ist allerdings so gut wie ausgeschlossen, liegt das letzte Album &#8222;Neuroplasticity&#8220; doch nunmehr elf Jahre zurück. Zumindest dieses Album ist nirgends zu finden, es kursieren jedoch einige YouTube-Videos.&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/lfBtoZ2Vt1w?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>AINMATTER</strong> <a href="https://www.facebook.com/AinMatter-272673979453103/?hc_ref=SEARCH" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>CHOREA</strong></p>
<p>Über diese Band ist sogar mir kaum etwas bekannt. Alles, was ich in Erfahrung bringen konnte war, dass es sich um ein Quintett aus Philadelphia handelt. Die Facebookseite der Band ist leider schon seit längerer Zeit nicht mehr aufrufbar, jedoch lässt sich ihre erste EP &#8222;A Day In The Life Of Dementia&#8220; noch bei Bandcamp finden. Darauf bietet die Band nicht nur das vermutlich beste Intro der Musikgeschichte, sondern auch vertrackten Metal, der sich vor Übergriffen auf Grind-, Tech/Death-, Math-Elementen und Jazz nicht scheut und sich dabei anfühlt, als würde man von nem ICE mit Tentakeln überfahren werden. Herrlich!</p>
<p><iframe style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1469532520/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://chorea.bandcamp.com/album/a-day-in-the-life-of-dementia&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;A Day in the Life of Dementia by Chorea&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
&nbsp;</p>
<p><strong>ISLE OF MAN</strong></p>
<p>Die Niederländer von <strong>ISLE OF MAN</strong>, bei denen unter anderem der <strong>TEXTURES</strong>-Bassist <strong>Remko Tielemans</strong> gespielt hat, existierten leider nur von 2002 bis 2006 und veröffentlichten in dieser Zeit lediglich eine EP und ein Demo, die, ihr könnt es euch sicher vorstellen, nirgends zu finden sind. Der Sound des Fünfers lässt sich irgendwo zwischen Death Metal und Mathcore verorten und vermengte so die Einflüsse der Jungs mit den Tendenzen der 2000er-Jahre. Als Kirsche auf dem Eis muss ich festhalten, dass dabei eine gehörige Portion Humor mit in die Songs eingeflossen ist, was man unschwer feststellen kann, wenn man dem Ganzen ein Ohr schenkt.<br />
Leider konnte ich nur noch einen Song der &#8222;Breathe Plastic&#8220;-EP finden, der euch vielleicht dennoch ein ungefähres Bild der Band machen kann.</p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/e8-lY74cNtI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<hr>
<p>Damit soll an dieser Stelle genug gesagt sein.&nbsp;<br />
Bleibt neugierig, nehmt euch Zeit, Neues zu suchen und zu entdecken, unterstützt eure lokalen Bands und spendet Scheiße keinen Applaus.&nbsp;</p>
<p>Danke für eure Aufmerksamkeit!</p>
<hr>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Aus den Tiefen #49: UNEXPECT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2017 06:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Cryptopsy]]></category>
		<category><![CDATA[Fables Of the sleepless empire]]></category>
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		<category><![CDATA[kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Zugegebenermaßen ist die Band, um die es mir heute geht, kein unbeschriebenes Blatt mehr und hat eigentlich schon einen Bekanntheitsgrad erlangt, der sie aus der Masse anderer Bands heraushebt. Aber da sich die Band leider bereits aufgelöst hat und andererseits einen besonderen Platz in meinem Herzen innehält, wollte ich dennoch über sie schreiben.</p>
<h4><strong>UNEXPECT</strong></h4>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17840" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/unexpect-pic.jpg" alt="UNEXPECT" height="1200" width="798" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/unexpect-pic.jpg 798w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/unexpect-pic-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/unexpect-pic-681x1024.jpg 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/unexpect-pic-750x1128.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 798px) 100vw, 798px" />
<p>Dass in Kanada wohl irgendwas im Wasser sein muss, <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-43-the-visit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">habe ich schon mehrfach angesprochen</a>, da dort eine geile Band nach der anderen aus dem Boden sprießt, und diese nicht nur kreativ und markant, sondern auch technisch auf höchstem Niveau arbeiten.</p>
<p><strong>GORGUTS</strong>, <strong>BEYOND CREATION</strong> und <strong>CRYPTOPSY</strong> stellen nur einige wenige der unzähligen Namen dar, die aus dem nicht so amerikanischen Nordamerika stammen. <strong>UNEXPECT</strong> beschritten dabei seit jeher einen etwas anderen Pfad, der sich hauptsächlich dadurch auszeichnete, immer wieder dann Haken zu schlagen, wenn man es am wenigsten erwartete. Denn hier ist der Name Programm!</p>
<p>Grob lassen sich <strong>UNEXPECT</strong> dem Avantgarde Metal zuordnen, doch meiner Meinung nach trägt diese Klassifizierung kaum zur Verdeutlichung oder Abgrenzung bei – im Gegenteil.</p>
<p>Versuchen wir es also andersrum: drei Sänger mit zwei Gitarren, eine Sängerin, eine Violine, Drums und ein 9-saitiger Bass bilden die Bausteine aus denen <strong>UNEXPECT</strong> sich in so ziemlich jede Richtung vorarbeiten. Death Metal, Black-Metal-Einflüsse, Zirkusmusik, Operetten-Ausflipper, technische Eskapaden, Elektronik, Spoken-Word-Passagen, Piano- und Klassikdurchbrüche sowie wirre Songstrukturen stellen grob zusammengefasst den Strauß bunter Melodien dar, mit dem das kanadische Sextett aufwartete und alle begeisterte, die sich ihr Hirn gern neu verdrahten ließen.</p>
<p>Im Jahre 1996 gegründet, legten <strong>UNEXPECT</strong> ihr Debüt-Album &#8222;Utopia&#8220; drei Jahre später vor. Natürlich ist der Sound hier noch sehr viel roher als auf späteren Veröffentlichungen und in den ersten Sekunden des Openers <em>&#8222;Vespers Gold&#8220;</em> wähnt man sich auf einer <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> oder <strong>CHILDREN OF BODOM</strong> Platte. Doch bereits wenig später werden die Charakteristika offenbart, die die Band bis zuletzt immer weiter verfeinern und perfektionieren sollten. Auch wenn das Debüt vermutlich noch als das &#8222;schwächste&#8220; Album bezeichnet werden muss, ist die Qualität schon hier weit von dem entfernt, was andere Bands als erstes Album raushauen.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3697763797/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://unexpect.bandcamp.com/album/utopia&#8220;&amp;amp;amp;amp;gt;Utopia by Unexpect&amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>&#8222;In a Flesh Aquarium&#8220; zeigte sich die Band dann schon auf einem deutlich höheren Level, nicht zuletzt, da es auch erst sieben Jahre nach dem Debüt erschien. Mit besserem Sound, neuen Ideen und noch kompromisloserer Umsetzung überzeugte der Zweitling auf ganzer Linie und konnte vielerorten &#8211; völlig verdient &#8211; gute Kritiken einfahren. Auch wenn das Album einiges an Nerven, Zeit und Arbeit erfordert, bis man zu ihm vorgedrungen ist, so stellt es sich doch letztlich immer wieder als lohnenswert heraus, sich mit diesen 60 Minuten vertonten Wahnsinns zu beschäftigen.&nbsp;</p>
<p>Unerreicht ist und bleibt für mich jedoch der Drittling &#8222;Fables of the Sleepless Empire&#8220;. Das letzte Album sollte erneut sieben Jahre auf sich warten lassen, dafür jedoch auch das beste Album werden, das <strong>UNEXPECT</strong> jemals geschrieben haben – und vermutlich schreiben werden. Obwohl &#8222;Fables&#8230;&#8220; mit nahezu schleudertraumataverursachenden Tempo-, Takt- und Stimmungswechseln gesegnet ist, geht doch immer wieder irgendwas ins Ohr, werden sowohl Spannungsbögen, als auch Atmosphären aufgebaut, die zumindest mich immer einnehmen und beeindrucken konnten. Wo andere Bands es nicht hinbekommen, innerhalb eines Songs für Stimmung oder einen roten Faden zu sorgen, kappen <strong>UNEXPECT</strong> ebendiesen immer wieder bewusst, nehmen ihn später wieder auf, nähen ihn irgendwo anders dran und bauen so Song in Song in Song in Song, ohne sich zu verrennen, oder das große Ganze aus den Augen zu verlieren. All ihr lieben Drei-Akkord-Bands da draußen: schneidet euch ne Scheibe ab.</p>
<p>Denn &#8222;Fables of the Sleepless Empire&#8220; ist im Kern immer noch keine leicht verdauliche Kost, wartet aber mit den besten und emotionalsten Songs auf, die die Band jemals geschrieben hat.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=334470994/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://unexpect.bandcamp.com/album/fables-of-the-sleepless-empire&#8220;&amp;amp;amp;gt;Fables of the Sleepless Empire by Unexpect&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Bis auf einige wenige Konzerte haben die unerwarteten Kanadier den Sprung über den großen Teich leider nie wirklich vollzogen, weswegen uns hierzulande nur ihre auf Plastik gebrannte, oder streambar gemachte Musik bleibt. Denn am 22.08.2015 gab die Band über ihre Facebookseite bekannt, das Experiment <strong>UNEXPECT</strong> für beendet zu erklären, und sich nunmehr anderen Projekten zuzuwenden.</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fpermalink.php%3Fstory_fbid%3D10153376312567025%26id%3D238413107024&amp;width=500" scrolling="no" height="461" frameborder="0" width="500"></iframe></p>
<p>Auch wenn die Auflösung mittlerweile fast 2 Jahre her ist, bleiben <strong>UNEXPECT</strong> für mich nicht nur eine der unvorhersehbarsten Bands die ich kenne, sondern auch auch eine, die sich speziell durch ein Merkmal von dem Gros anderer Bands abheben konnte: Einzigartigkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Unexpect-238413107024/?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p><a href="https://unexpect.bandcamp.com/album/fables-of-the-sleepless-empire" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-49-unexpect/">Aus den Tiefen #49: UNEXPECT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #48: WHALERIDER</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 26 May 2017 06:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[70s]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-49-whalerider/">Aus den Tiefen #48: WHALERIDER</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Zugegebenermaßen ist es bei mir schon etwas länger her, dass ich auf einem Konzert, das ich besucht habe, eine wirkliche Neuentdeckung machen konnte und eine Band kennenlernte, die ich vorher noch nie gehört habe, und die dennoch bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen hat. Kürzlich kramte ich mal wieder einige CDs aus dem Regal, und stieß dabei auf eine Band, die für mich bei nem Konzert in meiner Stadt genau sowas geschafft hatte.</p>
<p>Es handelt sich um <strong>WHALERIDER</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17616" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/0003889637_10.jpg" alt="WHALERIDER" width="850" height="568" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/0003889637_10.jpg 850w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/0003889637_10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/0003889637_10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/0003889637_10-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Hinter <strong>WHALERIDER</strong> stecken vier Jungs aus Mannheim, die sich Ende 2011 gründeten und ihren Sound selbst als &#8222;70&#8217;s Sludge-Pop&#8220; bezeichnen. Neben diesem recht weitreichenden Genrebegriff lassen <strong>WHALERIDER</strong> auch Elemente aus Grunge, Doom und Stoner Rock einfließen, was ihre Musik gleichermaßen groovend, eingängig und trotzdem nicht zu soft werden lässt. Dazu hier und da noch eine gehörige Portion Schwermut und fertig ist das hörenswerte Gesamtgemisch, dem man zum ersten Mal auf der 2012 erschienenen EP &#8222;Was it only a Dream&#8220; lauschen durfte.</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2546747674/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://whalerider.bandcamp.com/album/was-it-only-a-dream&#8220;&amp;amp;amp;gt;Was it only a dream? by Whalerider&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Bereits hier bewiesen <strong>WHALERIDER</strong>, dass ihre Songs nicht nur Einflüsse aus den 70ern, 80ern und 90ern aufweisen, sondern dass diese auch gekonnt verwoben und umgesetzt werden können, ohne inkonsequent zu wirken. Somit hat das süddeutsche Quartett zumindest meiner Meinung nach genug Potenzial unter der Haube, um Hörerschaften verschiedener Stilistiken zu sich zu holen.</p>
<p>Im November 2014 erschien das Full-Length-Debüt &#8222;Thanatos&#8220;, welches nicht nur mit mehr Songs, sondern auch mit noch mehr Reife bestach. Die Schwermut, die die EP noch zeichnete, ist auf dem Full-Length-Album nicht gänzlich gewichen, und dennoch gibt es mehr Momente, die zum Feiern und Glücklichsein einladen, was besonders live mitreißt und überzeugt.</p>
<p>Neben zwei Songs, die sich in früheren Stadien schon auf &#8222;Was it only a Dream&#8220; befanden, bietet &#8222;Thanatos&#8220; neun brandneue Stücke, die facettenreich, unkompliziert und packend sind.<br />
Dabei verfallen <strong>WHALERIDER</strong> nicht in irgendwelche Klischees, oder versuchen Popsongs zu schreiben, was Mammutstücke wie <em>&#8222;Feed my Affection&#8220;</em> oder das Titelstück eindrucksvoll belegen können. Bei den Songs, die die Acht-Minuten-Marke knacken, gelingt es der Band, sich nicht haltlos zu verrennen, sondern zu jedem Zeitpunkt dem roten Faden zu folgen und diesen so einzuspinnen, dass er auch von der Hörerschaft problemlos nachvollzogen werden kann. Die Kurzweiligkeit dieser Songs beeindruckt mich bis heute. Groß!</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3199236914/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;lt;a href=&#8220;http://whalerider.bandcamp.com/album/thanatos&#8220;&amp;amp;gt;Thanatos by Whalerider&amp;amp;lt;/a&amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Nach der Veröffentlichung ihres Debüts wurde es still um <strong>WHALERIDER</strong>, was sich bis heute leider nicht geändert hat. Nur sporadisch gibt es Facebook Updates der Mannheimer, allerdings wurden die letzten Monate des Jahres 2016 als recht hektisch beschrieben, und in Aussicht gestellt, dass die Zukunft für manche Bandmitglieder anders aussehen werde, als für andere, was, zumindest für mich, nach Rotationen des Besetzungskarussells klingt. Wer weiß &#8230;</p>
<p>Auch, wenn ich bandinterne Schwierigkeiten und stressige Zeiten nachvollziehen kann, so hoffe ich doch, dass es irgendwann ein Wiedersehen mit den Jungs von <strong>WHALERIDER</strong> geben kann und sie sich nicht vom Weg abbringen lassen. Denn Potenzial gibt es hier auf jeden Fall! Bleibt nur zu wünschen, dass uns dieses in naher Zukunft zu Ohren kommt!</p>
<p>Beide Veröffentlichungen sind über Bandcamp und die Band selbst erhältlich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Whaleride/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p><a href="https://whalerider.bandcamp.com/album/thanatos" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bandcamp</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #47: GODBITE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 19 May 2017 06:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Letter Circus]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p><span id="more-17336"></span>Oftmals kommt es mir so vor, als würden Bands aus Osteuropa bis heute belächelt werden. Und das, obwohl es auch in der jüngeren Vergangenheit einige Juwelen gab, die aus dem Osten kamen. Und ich meine nicht (nur) Zwickau.</p>
<p>Vor einigen Jahren wurde ich durch eine befreundete Band auf ein paar Jungs aus Stettin aufmerksam, namentlich:</p>
<h4><strong>GODBITE</strong></h4>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17337" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Godbite.jpg" alt="GODBITE" width="960" height="912" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Godbite.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Godbite-300x285.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Godbite-750x713.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p><strong>GODBITE</strong> wurden irgendwann um 2010 gegründet, so genau lässt sich das kaum erruieren. Jedoch veröffentlichten die Polen im Jahre 2011 eine erste Demo, die mit drei Songs aufwartete und zeigen sollte, wo man sich stilistisch bewegt und hinbewegen will. So vereint das Quintett verschiedene Einflüsse aus Progressive Rock und modernem Metal mit teils poppigen Strukturen, die ein Gesamtgemisch schaffen, das mich hier und da an Bands wie <strong>KARNIVOOL</strong> oder <strong>DEAD LETTER CIRCUS</strong> erinnert. Wie das klingen kann, sieht man im Video zu <em>&#8222;Bear in mind&#8220;</em>, das stilecht im Jogginganzug aufgenommen wurde. Man kriegts nicht raus &#8230;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/IkuzC7ZMLaI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Bis zur Veröffentlichung des ersten Albums sollte jedoch noch einige Zeit vergehen, denn &#8222;The Aristocrats&#8220; erschien erst im November 2015. Neben zwei Songs des Demos, die nochmal neu aufgelegt wurden, beherbergt &#8222;The Aristocrats&#8220; sieben Songs, die feinsten modernen Metal bieten. Gekonnt wird zwischen klarem Gesang und markanten Schreien gewechselt, wobei sich Sänger <strong>Arkadiusz</strong> bei beidem nicht verhebt, und zum Glück auch nicht versucht, mehr zu leisten, als er kann. So wird der Klargesang eher von einer kraftvollen Rock-Attitüde begleitet, als von schmalzigem Pathos. Instrumental pendelt die Musik <strong>GODBITE</strong>s zwischen treibenden Passagen, komplexen Riffs, eingängigen Melodien, atmosphärischen Zwischenteilen und krummen Takten, ohne dabei jedoch zu verkopft oder gewollt schwer zugängig zu werden.</p>
<p>Dass die Jungs dabei von Bands wie <strong>TOOL</strong>, neueren <strong>TEXTURES</strong> oder <strong>THE OCEAN</strong> beeinflusst wurden, lässt sich nicht verleugnen, der Anteil der eigenen Identität jedoch auch nicht. <strong>GODBITE</strong> kupfern zu keinem Zeitpunkt hemmungslos bei den Vorbildern ab und bemächtigen sich somit fremder Charakteristika. Wer also mit den oben genannten Bands was anfangen kann, sollte den Polen unbedingt eine Chance geben, denn obgleich &#8222;The Aristocrats&#8220; ihr erstes Album darstellt, weist es eine beeindruckende Reife auf, auch wenn ich davon ausgehe, dass <strong>GODBITE</strong> ihre eigenen Stärken auf – hoffentlich in naher Zukunft liegenden – Veröffentlichungen noch klarer herausarbeiten können.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/j8-BAucyfOA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch wenn <strong>GODBITE</strong>s Ruf noch nicht sehr weit über ihr Heimatland heraus schallt, haben wir es hier mit einer vielversprechenden Band zu tun, die sich vor der vornehmlich britischen Konkurrenz nicht verstecken muss und auf einem Festival wie dem Euroblast mehr als richtig wäre.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Godbite/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #46: SHA&#8217;S FECKEL</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 May 2017 11:28:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Animals As Leaders]]></category>
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		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Zugegeben: ein ums andere Mal hab ich mich hier schon <a href="https://silence-magazin.de/tag/aus-den-tiefen/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">weit weg von Metal bewegt</a> und mich ausm Fenster gelehnt. Heute springe ich noch n Stückchen weiter über den Tellerrand und nähere mich, noch stärker als sonst, dem Jazz.</p>
<p><strong>SHA&#8217;S FECKEL</strong></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17273" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/shas-feckel.jpg" alt="SHA'S FECKEL" width="960" height="636" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/shas-feckel.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/shas-feckel-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/shas-feckel-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/shas-feckel-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<h4>Wie jetzt, Jazz?</h4>
<p>Wer ne genauere Erläuterung braucht, findet die <a href="https://www.youtube.com/watch?v=m5U6xmwyFPs" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a>.<br />
Auf <strong>SHA&#8217;S FECKEL</strong> wurde ich vor ein paar Jahren aufmerksam, kurz nachdem ihr erstes Album mit dem bescheidenen Titel &#8222;Greatest Hits&#8220; erschien. Die Band gehört mit zum Schweizer Ronin-Kollektiv, von und um den Pianisten <strong>Nik Bärtsch</strong>, unter dessem Label <strong>Ronin Rhythm Records</strong> Alben mehrerer Künstler erscheinen und bereits erschienen sind.</p>
<p>Grundsätzlich wird bei Ronin viel mit (Poly)-Rhythmen, Klängen, teils minimalistischen Phrasen und Post Rock-artigen Spannungskurven gearbeitet. Selbstredend unterscheiden sich die einzelnen Künstler aber mehr oder weniger drastisch voneinander. Während die Stücke von <strong>Bärtsch</strong> selbst stark vom Piano dominiert werden, die Songs des Projekts <strong>SHA&#8217;S BANRYU</strong> ohne Gitarre und gerade Takte auskommen, dafür aber Gesang aufweisen, ist die Musik von <strong>SHA&#8217;S FECKEL</strong> wesentlich mehr am Jazz Rock orientiert; ruppiger, härter.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3268582043/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://roninrhythmrecords.bandcamp.com/album/greatest-hits-2&#8243;&amp;amp;amp;gt;Greatest Hits by Sha&#8217;s Feckel&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Dabei wirkt die Musik sehr zeitgemäß und versucht nicht, sich krampfhaft an 70er-Vorbildern und Jazz-Rock-/Fusion-Ikonen wie dem <strong>MAHAVISHNU ORCHESTRA</strong> zu orientieren. Und auch wenn mit Bands wie <strong>T.R.A.M.</strong> (mit Mitgliedern von <strong>ANIMALS AS LEADERS</strong>, <strong>THE MARS VOLTA</strong> und <strong>SUICIDAL TENDENCIES</strong>), oder <strong>TRIOSCAPES</strong> in den letzten Jahren auch von Künstlern aus dem progressiven Metal-Spektrum immer mehr Nähe zu Jazz und Fusion deutlich wurde, merkt man den Schweizern deutlich an, dass ihre Wurzeln nicht im Metalbereich liegen, weswegen sich ihr Sound gleichermaßen abhebt wie durchsetzt.</p>
<h4>Progressives Kollektiv</h4>
<p>Ich bin der festen Überzeugung, dass die Musik, die unter dem Dach von <strong>Ronin Rhythm Records</strong> geboten wird, auch Fans von experimentellen und progressiven Metalspielarten zusagen wird, egal, um welche Band es sich handelt. Denn jede hat ihre eigenen Charakteristika, Alleinstellungsmerkmale, Vorzüge und Ausmaße an Experimentierfreude. Wer sich von <strong>MESHUGGAH</strong> und Konsorten gern rhythmisch das Hirn verknoten lässt, der ist auch hier genau richtig.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/BdJqOFLP4kA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Eine Band des Kollektivs gesondert zu betrachten fällt schwer und ehrlich gesagt habe ich <strong>SHA&#8217;S FECKEL</strong> nur aus dem Grund ausgewählt, da sie meiner Meinung nach den höchsten Anteil an Rockinstrumentierung und -elementen aufweisen. Keinesfalls soll das aber das Werk eines anderen Künstlers schmälern.</p>
<p>Was ich zum Schluss jedoch ausdrücklich hervorheben will, ist das bereits 2008 erschienene Meisterwerk &#8222;Chessboxing Vol. 1&#8220; von <strong>SHA&#8217;S BANRYU</strong>, welches für mich eine der großartigsten (und leider vergriffenen und wohl unmöglich in die Hände zu bekommendsten) Platten des Universums darstellt.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3607996666/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=572595279/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://roninrhythmrecords.bandcamp.com/album/chessboxing-volume-one-2&#8243;&amp;amp;amp;amp;gt;Chessboxing Volume One by Sha&#8217;s Banryu&amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p><strong>Ronin Rhythm Records</strong> hat eine <a href="https://roninrhythmrecords.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bandcampseite</a>, bei der die Alben jedoch nicht in Gesamtheit zu streamen sind. Reinhören sei euch dennoch wärmstens ans Herz gelegt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/shafeckel/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #45: ZHRINE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2017 06:50:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-45-zhrine/">Aus den Tiefen #45: ZHRINE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potential, etwas anders zu machen, als alle Anderen.</strong></em></p>
<p><span id="more-17105"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Blackened Death Metal</strong></p>
<p><!--more-->Mit dem Begriff konnte ich nie was anfangen. Diese Genrebezeichnung weckte in mir seit je her das Gefühl, dass die entsprechenden Bands sich nicht so ganz entscheiden konnten, was sie denn nun machen wollten. So schwang in meiner Wahrnehmung immer der Anklagepunkt mit, weder Fisch noch Fleisch zu sein.<br />
Trotzdem ist besonders in den letzten Jahren an der Schnittstelle zwischen Black und Death Metal viel Interessantes passiert, und Bands entstanden, die genau wissen, was sie machen, wie sie klingen wollen und woher sie ihre Einflüsse beziehen. Und dennoch weder klar in die eine, noch in die andere Kategorie passen.<br />
So auch bei:</p>
<h4 style="text-align: center;">ZHRINE</h4>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17110" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic.jpg" alt="ZHRINE" width="956" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic.jpg 956w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic-750x753.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 956px) 100vw, 956px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Zugegebenermaßen sind <strong>ZHRINE</strong>&nbsp;eine Band, die nicht mehr komplett in den Kinderschuhen steckt und sich bereits einen Namen machen konnte. Aber wie oben disclaimert geht es ja um mehr oder minder unbekannte Bands. Und das Debütalbum „Unortheta“ ballert mich immernoch so weg, dass ich einfach darüber schreiben muss.</p>
<h4>Doch der Reihe nach</h4>
<p>Bereits 2007 schlossen sich vier junge Isländer zusammen, um (damals noch) Death Metal zu machen, der noch spürbar amerikanische Einflüsse offenbarte, aber schon mit ungeheurer Präzision und technischer Finesse zu überzeugen wusste. Innerhalb Islands, sowie langsam aber sicher auch darüber hinaus, erarbeiteten sich die Jungs &#8211; damals noch unter dem Namen <strong>GONE POSTAL</strong> &#8211; einen Ruf, der ihnen unter anderem vier Jahre in Folge einen Platz auf dem <strong>Eistnaflug</strong> bescherte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FqOcK3jMNBc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem <strong>GONE POSTAL</strong> im Jahre 2008 ihr Debütalbum „In The Depths Of Despair“ auf die Welt losgelassen hatten, passierte nicht mehr viel an der Veröffentlichungsfront. Im stillen Kämmerlein wurde der eigene Sound jedoch immer weiter ausdifferenziert und verbessert, sodass noch 2012 ein Demo unter dem Titel „Unortheta“ erschien.</p>
<p>Bis das Ganze jedoch die entsprechende Form annehmen sollte, vergingen nochmals vier Jahre. Schließlich entschieden sich die Isländer im Jahre 2014 zu einem Namenswechsel, welchem kurz darauf ein weiterer folgen sollte, bzw. musste. Da der Bandname <strong>SHRINE</strong> offenbar schon vergeben war, entschieden sich die vier Jungs dazu, Legasthenie walten zu lassen und tauschten das „S“ mit einem „Z“. Voilà: <strong>ZHRINE</strong> waren geboren.</p>
<h4>Fisch und Fleisch</h4>
<p>Schließlich erschien das finale Album im April 2016 auf Season Of Mist. Und vermutlich hätten <strong>ZHRINE</strong> auch kein passenderes Label gewinnen&nbsp; können, befinden sie sich doch mit <strong>GORGUTS</strong>, <strong>DODECAHEDRON</strong> oder <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> so in bester Gesellschaft.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2624556299/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://zhrine.bandcamp.com/album/unortheta&#8220;&amp;amp;amp;gt;Unortheta by ZHRINE&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Um den Faden der Anfangsworte wieder aufzunehmen: <strong>ZHRINE</strong> befinden sich durchaus im Bereich zwischen Black und Death Metal, wissen Elemente beider Welten aber gekonnt zu verbinden und darüber hinaus noch mehr einfließen zu lassen. So kann ich mir vorstellen, dass Fans von <strong>MGLA</strong> hier ebenso auf ihre Kosten kommen werden, wie <strong>ULCERATE</strong>-Hörer.</p>
<p>Denn <strong>ZHRINE</strong>s Soundgemisch ist sowohl unfassbar düster und melodisch, als auch technisch ausgefeilt, dynamisch und experimentell. Erinnern leise und atmosphärische Passagen hier und da gar an Post Metal-Bands, so folgen hierauf nicht selten dissonant-kalte Melodien, die an <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> erinnern, bevor Death Doom-Walzen den Eindruck erwecken, alle Menschlichkeit von der Oberfläche der Erde zu tilgen. Einzelne Songs von „Unortheta“ herauszuheben würde zeitgleich bedeuten, andere abzuwerten, und das möchte ich auf keinen Fall, da von dem ruhigen und sich bedächtig steigernden Intro von <em>„Utopian Warfare“</em>, bis zu dem abschließenden Titelsong keine Minute vergeht, die mich in irgendeiner Weise enttäuscht.<br />
<strong>ZHRINE</strong> wissen, wie man grandiose Songs schreibt, die sowohl durch packende Melodien, einnehmende Schwärze sowie rasende Brutalität gekennzeichnet sind.</p>
<p>Wer auf all den abgefahrenen Scheiß steht, der mit den bereits vorab genannten Bands zusammenhängt, der darf um <strong>ZHRINE</strong> definitiv keinen Bogen machen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/zhrineofficial/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Aus den Tiefen #44: SANKT OTTEN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Apr 2017 06:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Bohren Und Der Club Of Gore]]></category>
		<category><![CDATA[Chelsea Wolfe]]></category>
		<category><![CDATA[Denovali Records]]></category>
		<category><![CDATA[Kraftwerk]]></category>
		<category><![CDATA[Massive Attack]]></category>
		<category><![CDATA[Portishead]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-44-sankt-otten/">Aus den Tiefen #44: SANKT OTTEN</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Dass Schwermut und Düsternis nicht immer im Gewand von Black Metal passieren muss, haben Künstler wie <strong>CHELSEA WOLFE</strong> oder diverse Post-Rock- und -Metal-Bands immer wieder klar gemacht. Doch heute möchte ich über eine Band schreiben, die das Ganze noch etwas weiter auslotet, in fast gänzlich elektronische Gefilde.</p>
<p><strong>SANKT OTTEN</strong></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16892 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Sankt-Otten-Band.jpg" alt="SANKT OTTEN" width="960" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Sankt-Otten-Band.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Sankt-Otten-Band-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Sankt-Otten-Band-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Sankt-Otten-Band-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Gründungsjahr von den Osnabrückern <strong>SANKT OTTEN</strong> liegt noch im letzten Jahrtausend: bereits 1998 entschloss sich <strong>Stephan Otten</strong>, damals noch unter Beteiligung von <strong>Carsten Sandkämper</strong>, tiefschürfende und -traurige Musik zu kreieren.</p>
<p>Die erste EP &#8222;Stille Tage im Klischee&#8220; erschien bereits im Folgejahr und enthielt vier, stark vom Trip Hop beeinflusste Songs, die sich auch an einigen Stellen an die deutschen Elektropioniere <strong>KRAFTWERK</strong> anlehnten.<br />
Schon im Jahr 2000 erschien das Debütalbum &#8222;Eine kleine Traurigkeit&#8220;, welches insgesamt 11 Songs enthielt, wobei auch der Großteil der Songs von &#8222;Stille Tage im Klischee&#8220; erneut veröffentlicht wurde. Stilistisch wird hier Musik geboten, bei der vor allen Dingen repetitive Schlagzeugfiguren die Basis bilden, und welche damit deutlich in Richtung britischer Trip-Hop-Bands wie <strong>PORTISHEAD</strong> oder <strong>MASSIVE ATTACK</strong> schielen. Darüber hinaus dominieren düstere orchestrale, fast cineastische Orchesterklänge und zunehmend Synthieflächen die Songs, die zudem noch mit etwas ausgestattet sind, was in neueren <strong>SANKT OTTEN</strong>-Werken fehlen wird: Gesang. Dieser wird in den häufigsten Fällen einfach gesprochen, oder aber nur in einfachen Melodien vorgetragen. Erneut muss hier als Referenz <strong>KRAFTWERK</strong> herangezogen werden, leben die Texte doch von ihrer sehr minimalistischen Art, die dennoch äußerst emotionale Reaktionen in mir auslöst.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=322484885/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;lt;a href=&#8220;http://sankt-otten.bandcamp.com/album/eine-kleine-traurigkeit&#8220;&amp;amp;gt;EINE KLEINE TRAURIGKEIT by SANKT OTTEN&amp;amp;lt;/a&amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Noch stärker als auf den frühen Alben, sind sie seit 2006, da die Musik von <strong>SANKT OTTEN</strong> nahezu komplett instrumental wurde. Die Songtitel, die nicht nur kreative Wortspielchen aufweisen, sondern auch an der Substanz kratzen, zumindest an meiner. Wem bei Alben- und Songtiteln wie <em>&#8222;Wunden gibt es immer wieder&#8220;</em>, <em>&#8222;Wir können ja Freunde bleiben&#8220;</em>, <em>&#8222;Ich bin dann mal oben&#8220;</em> oder <em>&#8222;Ein Himmel voller Galgen&#8220;</em> nicht das Lachen vergeht, dessen Medikation ist wohl ziemlich gut eingestellt.</p>
<p>Im Jahre 2002 stieß <strong>Oliver Klemm</strong> mit zur Band und stellt mit <strong>Stephan Otten</strong> bis heute sowohl optisch als auch klanglich <strong>SANKT OTTEN</strong> dar.</p>
<p>Immer wieder muss ich bei der Beschäftigung mit den Osnabrückern an meine Lieblings-Doom-Jazz-Band <strong>BOHREN UND DER CLUB OF GORE</strong> denken. Auch wenn sich Instrumentierung und Stilistik beider Bands nicht sonderlich gleicht, und <strong>BOHREN</strong> deutlich langsamer zu Werke gehen, so schlagen doch beide Bands bei mir in die gleiche Gefühlskerbe und vermitteln mir, dass sie sich sowohl in puncto Humor und musikalischer Sozialisierung nicht allzu fremd sein können. Ein Beweis dafür dürfte wohl die Kooperation mit dem <strong>BOHREN</strong> Saxophonisten <strong>Christoph Clöser</strong> auf dem 2013er Album &#8222;Messias Maschine&#8220; sein. Auch beim Blick auf die jeweiligen Diskographien gibt es, zumindest für mich, einige Gemeinsamkeiten. So ist das Frühwerk beider Bands, noch vergleichsweise ruppig, während man sich auf beiden Seiten gleichermaßen mehr und mehr zum Kern des eigenen Sounds vorarbeiten könnte, der mittlerweile unverkennbar geworden ist. Während <strong>BOHREN</strong> so bei ihrem ganz eigenen Doom Jazz angekommen sind, trifft auf <strong>SANKT OTTEN</strong> mittlerweile fast schon „Synthpop“ als Stilbezeichnung zu, wobei sich vor Ausbrüchen in Post-Rock- und Trip-Hop-Sphären nicht gescheut wird.</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3804834387/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;lt;a href=&#8220;http://sankt-otten.bandcamp.com/album/morgen-wieder-lustig&#8220;&amp;gt;MORGEN WIEDER LUSTIG by SANKT OTTEN&amp;lt;/a&amp;gt;</iframe></p>
<p>Seit ihrem 2009er Album &#8222;Morgen wieder lustig&#8220; stehen <strong>SANKT OTTEN</strong> bei dem fantastischen, französischen Label <strong>Denovali Records</strong> unter Vertrag, welches auch über das Osnabrücker Duo hinaus zahlreiche einzigartige Bands unterschiedlichster Couleur beheimatet und vertreibt.</p>
<p>Wer also darüber hinaus noch auf der Suche nach einigen Leckerbissen sein sollte, dem lege ich die <a href="https://denovali.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Website</a> bzw. <a href="https://denovali.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bandcampseite</a> des Labels ausdrücklichst ans Herz.</p>
<p>Alle Alben, sowie zahlteiche EP&#8217;s von <strong>SANKT OTTEN</strong>&nbsp;sind auf ihrer Bandcampseite erhältlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/sanktotten/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p><a href="https://sankt-otten.bandcamp.com/music" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-44-sankt-otten/">Aus den Tiefen #44: SANKT OTTEN</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #43: THE VISIT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2017 07:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Apocalyptica]]></category>
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		<category><![CDATA[kanada]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Was zur Hölle ist eigentlich im kanadischen Wasser drin? Irgendwas muss in diesem Land nicht mit rechten Dingen zugehen, wenn man bedenkt, welch großartige Bands, vor allem im Prog- und Tech-Sektor, von dort kommen. Mancher mag dabei zunächst an <strong>Devin Townsend</strong> denken, mein Blick schweift dagegen eher in Richtung <strong>GORGUTS</strong>, <strong>ARCHSPIRE</strong> oder der überaus aktiven Szene um Bands wie <strong>BEYOND CREATION</strong> und <strong>AUGURY</strong>.</p>
<p>Doch auch in ganz anderen Nischen, Sphären und Ausformungen tut sich gefühlt permanent etwas im Land von Eishockey und Ahornsirup.</p>
<p>Die Rede ist von:</p>
<p><del><strong>AVRIL LAVIGNE</strong></del></p>
<p><strong>THE VISIT</strong></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16554" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real.jpg" alt="THE VISIT" width="960" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Wann genau sich <strong>THE VISIT</strong> gründeten, lässt sich nicht genau sagen, doch konnte man das erste Lebenszeichen des unkonventionellen Duos in Form des Songs <em>&#8222;Between Worlds&#8220;</em> im Jahre 2014 vernehmen, ein Jahr, bevor ihr gefeiertes Debüt Album &#8222;Through Darkness Into Light&#8220; erscheinen sollte.</p>
<p>Doch fangen wir von vorn an. <strong>THE VISIT</strong> besteht aus nur zwei Mitgliedern: einerseits der ausgezeichneten Sängerin <strong>Heather Sita Black</strong>, andererseits dem Cellisten <strong>Raphael Weinroth-Browne</strong>.</p>
<p>Da für viele jetzt vermutlich erstmal die Gedanken in Richtung <strong>APOCALYPTICA</strong> schweifen, möchte ich diese Assoziation kurz entkräften. Obwohl die Finnen schon seit Jahren vollständig von meinem Radar verschwunden sind, muss man ihnen lassen, dass sie damals, ganz am Anfang ihrer Karriere, etwas mehr oder weniger Neues probiert haben. Dass man selbst nicht solche Songs schreiben konnte, wie das große Vorbild <strong>METALLICA</strong>, hat erstmal nichts daran geändert, dass <strong>APOCALYPTICA</strong> lange Zeit die wohl einzige Band waren, die die Messlatte in dieser Richtung überhaupt jemals bewegt hätten.</p>
<h4>Was ist nun so neu und ungesehen an <strong>THE VISIT</strong>?</h4>
<p>Zugegeben, es ist heutzutage nichts Neues mehr, Metal-Songs auf genrefremden Instrumenten zu spielen, ob es <a href="https://www.youtube.com/watch?v=vYo_JjeThk8" target="_blank"><strong>CAR BOMB</strong> auf dem Cello</a>, oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=50vL1uAXn7s" target="_blank"><strong>NECROPHAGIST&nbsp;</strong>auf der Klarinette sind</a>, irgendwie wurde alles schon mal irgendwann, irgendwie auf irgendwas gecovert. Und wenn es letztlich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GXJifYl_byU" target="_blank">„Enter Sandman“ auf Kinderinstrumenten bei Jimmy Fallon war</a>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/mTnWHJ3ZqsI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Was <strong>THE VISIT</strong> heraushebt, ist sowohl die stilistische, als auch die emotionale Bandbreite, die hier durch nur zwei Bandmitglieder entwickelt wird. Dabei bewegen sich die Songs, trotz der klassischen Ausbildung, die beide erfahren haben müssen, weit weg von klischeebehaftetem neoklassischen Gothic-Flair, das manch andere Kapelle zu verkaufen versucht. Besonders die musikalisch-metallenen Wurzeln von Weinroth-Browne blitzen im Verlauf des 55-minütigen Albums immer wieder in den einzelnen Songs durch und kreieren nicht nur Dynamik und Härte, sondern auch Tiefgang. Stellt euch manche dieser Cellolinien einfach mal auf ner E-Gitarre vor und ihr seid nicht weit weg, von manchen der eingangs erwähnten (Tech)-Death-Bands!</p>
<p>Der oftmals&nbsp;in Vokalisen vorgetragene Gesang von <strong>Heather Sita Black</strong> setzt natürlich Kontraste zu dem teils brutal und schwer wirkenden Cellospiel ihres Gegenübers, dennoch umschifft das Duo etwaige die Symphonic Metal spezifische Dualitäten à la „Die Schöne und das Biest“ gekonnt. Hier wird nicht zwanghaft gut gegen böse, schön gegen hässlich gestellt. Im Gegenteil kooperieren die beiden Bandmitglieder in einer organischen und songdienlichen Form miteinander, die Kompositionen schafft, welche manche Band mit sechs oder mehr Mitgliedern nicht in dieser Form bieten könnte. <strong>Weinroth-Browne</strong> und <strong>Black</strong> arbeiten zusammen, bauen Atmosphäre auf, entfernen sich dann im Song voneinander und nähern sich Stück für Stück wieder aneinander an, wobei die weibliche Stimme von zerbrechlich bis kraftvoll, von melancholisch bis erhaben reicht und so ein episches Gesamtwerk bietet, das ich in dieser Form mit nichts vergleichen kann.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=123914022/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://thevisit1.bandcamp.com/track/between-worlds&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;gt;Between Worlds by The Visit&amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
In den vielen positiven Rezensionen, die das Duo für sein Debüt bekommen hat, wurde unter anderem geschrieben, dass <strong>THE VISIT</strong> wohl dass Bindeglied zwischen Metal- und Klassikfans sein, und für Anhänger beider Lager interessant sein könnten.<br />
Ich bezweifle das. Denn auch die Kanadier werden einem <strong>BACH</strong>-Fanatiker <strong>CANNIBAL CORPSE</strong>&nbsp;nicht näher bringen können, andersrum werden <strong>TANKARD</strong>-Fans vielleicht nicht ganz den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=iyGi5SEI9RI" target="_blank">„intellektuellen Zugang“ finden und sich wie bei Hape Kerkelings „Hurz“</a> fühlen.</p>
<p>All jenen, die die Scheuklappen gerne ablegen und in allen Richtungen nach neuer, durchdachter und anspruchsvoller Musik suchen, seien <strong>THE VISIT</strong> ausdrücklich ans Herz gelegt.</p>
<p>Das Album &#8222;Through Darkness Into Light&#8220; ist über ihre Bandcampseite erhältlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.thevisitmusic.com/" target="_blank">Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/thevisitmusic/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://thevisit1.bandcamp.com/album/through-darkness-into-light" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #42: DĀM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Apr 2017 09:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Akercocke]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[DĀM]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Wenn die britische Insel in den letzten 10 Jahren etwas unter Beweis stellen konnte (was nicht damit zu tun hatte, sich selbst zu spalten), dann war es die Tatsache, dass im Black- und Death-Metal-Bereich kontinuierlich einiges passiert. Abgesehen von den jüngeren Bands wie <strong>SAOR</strong>, sind es vor allem Bands wie <strong>FEN</strong>, <strong>WODENSTHRONE</strong> oder <strong>A FOREST OF STARS</strong> gewesen, die die Flagge des britischen (Black) Metals hochgehalten haben. Bei der Band, um die es heute gehen soll, verschwimmen die Grenzen zwischen Black und Death Metal jedoch etwas mehr, als bei den genannten, was jedoch alles andere als ein Nachteil ist.</p>
<p>Es geht um:</p>
<p><strong>DĀM</strong></p>
<div><img loading="lazy" decoding="async" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/damim-Bandpic-1024x1024.jpg" alt="DĀM" height="1024" width="1024"><span class="mceMediaCreditTemp mceNonEditable" data-media-credit-nofollow="" data-media-credit-link="http://dam-nation.bandcamp.com" data-media-credit-align="aligncenter" data-media-credit-text="DĀM" data-media-credit-author-id="">DĀM</span></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>DĀM</strong> wurden bereits 1997 gegründet, jedoch sollte es einige Zeit dauern, bevor das erste hörbare Lebenszeichen der Band erscheinen würde. Bedingt durch einige Besetzungwechsel, wurde &#8222;Purity: The Darwinian Paradox&#8220; erst im Jahre 2005 auf die Menschheit losgelassen. Die Briten um Chefdenker, Gitarrist und Sänger <strong>Nathanael Underwood</strong> (der inzwischen auch bei <strong>AKERCOCKE</strong>) spielt, bieten auf ihrem Debüt angeschwärzten Death Metal, der hier und da auch in thrashiger Manier Fahrt aufnimmt und sich des öfteren <strong>AT THE GATES</strong> verdächtiger Schlagzeugstrukturen bedient. Perfekt dazu passend sind die treibenden und oftmals vertrackt wirkenden Riffs, die den zwölf Songs ihren düsteren Charakter verleihen. Obwohl <strong>DĀM</strong> irgendwo im Death Metal verankert sind, klingt das Album durchweg eigen und balanciert zwischen amerikanischen und skandinavischen Einflüssen, ohne je klar in eine der beiden Kategorien zu fallen.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4204526348/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://dam-nation.bandcamp.com/album/purity-the-darwinian-paradox&#8220;&amp;amp;amp;amp;gt;Purity [The Darwinian Paradox] by Damim&amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Erneut kam es in den Folgejahren zu Änderungen im Bandgefüge, sodass das zweite Album &#8222;The Difference Engine&#8220; erst 2007, zehn Jahre nach der Gründung, veröffentlicht werden konnte.</p>
<p>Auf dem Zweitwerk, welches man wie das Debüt über Candlelight veröffentlichen konnte, kehrt die Band ihre Black-Metal-Affinität noch stärker nach außen. Und obwohl im Vergleich zum Vorgänger ein besserer Sound gelungen ist, wirkt das Album noch düsterer, dreckiger und vertrackter.</p>
<p>Der Vergleich mit <strong>Underwoods</strong> mittlerweile Zweitband <strong>AKERCOCKE</strong> drängt sich förmlich auf, doch erreichen <strong>DĀM</strong> weder die Stilvielfalt, noch die emotionale Bandbreite, die die ebenfalls aus London stammende Avantgarde Black-Metal-Band auf ihren letzten Alben kreieren konnten. Was in diesem Kontext jedoch alles andere als ein Minuspunkt sein soll, denn <strong>DĀM</strong> klingen von der ersten bis zur letzten Sekunde nach sich und entwickeln eine Stilfusion, die ich mit keiner anderen Band so vergleichen könnte.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=776414477/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://dam-nation.bandcamp.com/album/the-difference-engine&#8220;&amp;amp;amp;gt;The Difference Engine by Damim&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Zehn lange Jahre gab es nichts von den Briten zu hören, doch mittlerweile hat man sich unter dem suffixbestückten, neuen Namen <strong>DĀMIM</strong> zurückgemeldet und noch für dieses Jahr ein neues Album angekündigt. Albumtitel, Tracklist oder ähnliches liegen leider noch nicht vor, doch bin ich mehr als gespannt, wie die Band, bei der außer <strong>Nathanael Underwood</strong> mittlerweile kaum noch ein Gründungsmitglied an Bord sein dürfte, 20 Jahre nach der Gründung klingen wird.</p>
<p>Beide Alben von <strong>DĀM</strong> sind über ihre wohlklingende Bandcampseite erhältlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/pages/Dam/23504191912" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://dam-nation.bandcamp.com/music" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-42-dam/">Aus den Tiefen #42: DĀM</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #41: OLD GODS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 11:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Detroit]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Tuttle]]></category>
		<category><![CDATA[Old Gods]]></category>
		<category><![CDATA[Old Gods Ep]]></category>
		<category><![CDATA[Stylized Violence]]></category>
		<category><![CDATA[The Armed]]></category>
		<category><![CDATA[The Dillinger Escape Plan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-41-old-gods/">Aus den Tiefen #41: OLD GODS</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Wir schreiben das Jahr 2012, also rein metaphorisch und retrospektiv und so. <strong>THE DILLINGER ESCAPE PLAN</strong> touren mit &#8222;Option Paralysis&#8220; und arbeiten an dem, was ihr vorletztes Album werden soll. <a href="https://www.facebook.com/dillingerescapeplan/posts/10151201150161349" target="_blank">Bis zum 17. August, an dem sich ein wichtiger Teil der Band verabschieden soll. Namentlich:</a> <strong>Jeff Tuttle</strong>.</p>
<p>Seit 2006 war der Mann Gitarrist und Background-Schreihals der New-Jersey-Krachmaschinerie gewesen, doch seit diesem Tag wollte sich <strong>Tuttle</strong> wieder anderen Projekten zuwenden. Unter anderem:</p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>OLD GODS</strong></h3>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16016" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/old-gods-pic.jpg" alt="OLD GODS" width="960" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/old-gods-pic.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/old-gods-pic-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/old-gods-pic-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/old-gods-pic-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Gründungsjahr von <strong>OLD GODS</strong> lässt sich gar nicht genau festlegen, da alle Mitglieder nebenbei auch in anderen Bands (u.a. <strong>THE ARMED</strong>) aktiv sind/waren und schon ewig im Detroiter Untergrund rumgewerkelt haben. Das erste Mal, dass man wirklich etwas von <strong>OLD GODS</strong> zu hören bekam, war jedoch 2011, als ihre selbstbetitelte erste EP erschien.</p>
<p>Wer sich das Wirken von <strong>Jeff Tuttle</strong> mit und bei <strong>TDEP</strong> je angesehen hat, (sucht einfach mal nach n paar Livevideos) weiß wohl, dass sich dieser Mann mit nichts weniger als dem Extremen zufrieden gibt. Wer bei <strong>OLD GODS</strong> also seichte Kost erwartet, ist selbst Schuld.</p>
<blockquote><p>I’ll never forget the time we shared on stage… the scars won’t let me.</p></blockquote>
<p>Natürlich wurzelt auch die Musik von <strong>Tuttle</strong>s aktueller Hauptband tief im Hardcore und Punk und weist so immer noch Parallelen zum typischen <strong>DILLINGER</strong>-Sound auf, ohne jedoch zu einem Klon zu verkommen.</p>
<h4>So stellt die Debüt-EP ein überzeugendes Brett dar, das mindestens genauso sehr vor den Kopf knallt, wie es ins Ohr geht – auf merkwürdige Art und Weise.</h4>
<p>Als Intro und Outro für fast jeden Song fungiert Gitarrenfeedback und erschafft so eine dreckig-authentische Atmosphäre, bei der es mir danach dürstet, diese Band live zu sehen. Das ist an sich natürlich noch nichts Besonderes und kein Alleinstellungsmerkmal der Band, allerdings ergänzt es den aggressiven und kompromisslosen Charme hervorragend. Obwohl <strong>Tuttle</strong> weder auf &#8222;Ire Works&#8220; noch auf &#8222;Option Paralysis&#8220; Gitarrenarbeit leistete und auch bei <strong>OLD GODS</strong> nur als Sänger, nicht als Gitarrist, tätig ist, erinnert das Riffing doch erstaunlich oft an die Ex-Band. Nur ohne all die Experimente, die Elektroausflüge und die zuweilen poppigen Refrains. Hier wird nichts gezähmt oder beschönigt.</p>
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<p>Nur zwei Jahre nach der EP erschien das Full-Length-Debüt unter dem Titel &#8222;Stylized Violence&#8220;. Tja, und was soll ich sagen? Drin ist, was drauf steht!</p>
<p>Das Album legt nochmal einige Schippen Wut, Energie und Kompromisslosigkeit oben drauf, verrennt sich aber nicht ungestüm in Kopflosigkeit, sondern bietet auch jede Menge Riffs, die im Kopf bleiben, obwohl sie Lust daran wecken, die Stadt einzureißen.</p>
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<p>Auch wenn das Projekt wohl noch einige Zeit mit <strong>DILLINGER</strong> verglichen werden wird, haben <strong>OLD GODS</strong> absoluten Alleinstellungswert und müssen keinesfalls im Schatten von <strong>Tuttle</strong>s Ex-Band vor sich hinvegetieren. Für das laufende Jahr wurde bereits das zweite Album der Detroiter angekündigt, welches Großes verspricht, sofern man anhand der bisherigen Veröffentlichungen einen Blick in die Zukunft wagen darf. Was letzten Endes aber dabei raus kommt, kann bei so viel Hemmungslosigkeit und Punk-Attitüde wohl niemand sagen. Vielleicht scheißen die Jungs auch einfach auf jegliche Erwartungshaltung und hauen irgendwas komplett anderes raus. Ich bleibe gespannt!</p>
<p>Die &#8222;Old Gods&#8220;-EP ist über <a href="http://oldgods.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a> als kostenfreier Download erhältlich, das Album gibts <a href="https://forgeagainrecords.bandcamp.com/album/stylized-violence" target="_blank">HIER</a>.</p>
<p>Viel Vergnügen, schönes Wochenende, Liebe und Frieden und Satan!</p>
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<p><a href="https://www.facebook.com/oldgods/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-41-old-gods/">Aus den Tiefen #41: OLD GODS</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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