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	<title>Avantgarde Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 15 Mar 2022 19:06:17 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Avantgarde Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SNØGG &#8211; Eine unverständliche Geschichte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Mar 2022 10:23:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Snøgg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SNØGG?! Gesundheit!<br />
Nein, es geht um eine Band und avantgardistischen BlackMetal! </p>
<p>Da wirds abstrakt und wer slowenisch kann, ist hier sicher klar im Vorteil! </p>
<p>Was das Album dir geben kann und wo es schwer greifbar wird - Merlin hats beleuchtet!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/snogg-dan-ko-je-vrag-vzel-salo/">SNØGG &#8211; Eine unverständliche Geschichte</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"> SNØGG</strong> &#8211; &#8222;Dan, ko je Vrag vzel šalo&#8220;<br />
Veröffentlichungsdatum: 04.03.2022<br />
Länge: 20:42min.<br />
Label: self-release<br />
Genre: Avantgarde-Black-Metal / Post-Metal / Noise<br />
</div></div></div></p>
<p><strong>Immer wenn man denkt, jetzt hat man alles gehört</strong>, kommt plötzlich doch wieder etwas völlig Neues um die Ecke. Exakt so ging es mir mit <strong>SNØGG</strong>. Sie veröffentlichen bereits ihr drittes Album und trotzdem hatte ich bis dato noch nie etwas von dieser Band gehört. Aber das hat sich dank ihrer neuesten Erscheinung geändert! Seit 2013 sind die Slowenen musikalisch aktiv, und nun präsentieren sie uns mit &#8222;Dan, ko je Vrag vzel šalo&#8220; ein <strong>Konzeptalbum der etwas anderen Art</strong>.</p>
<p>Es besteht aus <strong>einem einzigen, gut 20 Minuten langen Song</strong>, der die <strong>Geschichte &#8222;Deseti brat&#8220;</strong> (zu Deutsch: &#8222;Der zehnte Bruder&#8220;) erzählt &#8211; angeblich die erste Novelle in slowenischer Sprache. Sie basiert auf einer <strong>alten slawischen Tradition:</strong> Wenn in einer Familie zehn Kinder mit dem selben Geschlecht geboren wurden, so musste das zehnte Kind &#8211; egal, ob Junge oder Mädchen &#8211; die Familie verlassen und in die Welt hinaus ziehen, da ihm <strong>übernatürliche Kräfte</strong> nachgesagt wurden.</p>
<p>Soo. Jetzt singen, oder besser, erzählen <strong>SNØGG&nbsp;</strong>die Geschichte aber natürlich auf Slowenisch. Heißt, <strong>ich verstehe kein Wort</strong>. Und das ist wirklich schade, denn ich habe das Gefühl, der Text ist mindestens genauso wichtig für das Album wie die Musik. Es scheint geradezu, als würde <strong>die Musik den Geschehnissen der Geschichte folgen.</strong></p>
<p><iframe title="Dan, Ko Je Vrag Vzel Šalo" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/XBc43m1UtQk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und sie ist dabei ganz schön <strong>abwechslungsreich und experimentell</strong>. Von groovigem Avantgarde-/Post-Black-Metal über folkroristische Elemente bishin zu Noise ist wirklich alles dabei. Teilweise laufen die verschiedenen Passagen nahtlos ineinander über, manchmal sind mir die Brüche aber ein wenig zu hart, zu unmotiviert. Es passiert extrem viel, <strong>langweilig wird es also definitiv nicht</strong>. Der Song springt von einem musikalischen Motiv zum nächsten. Er ist, genau wie eine Geschichte, in verschiedene Abschnitte unterteilt, die sich zu einem Großen Ganzen ergänzen. Aber so richtig angenehm zu hören ist es für meine Ohren leider nicht.</p>
<p><strong>Als &#8222;abstrakt&#8220; ließe sich das Album wohl am besten beschreiben.</strong> Es zeichnet ein düsteres, unruhiges Bild und nimmt den Hörer mit auf eine Reise ins Ungewisse. Aber diese Ungewissheit ist für mich leider bis zum Ende geblieben, sie hat sich nie aufgeklärt. Ohne den Inhalt des Songs zu verstehen, war <strong>die Musik für mich in großen Teilen einfach nicht greifbar</strong>. Sie war mir nicht zuwider, aber ihre Intention blieb mir fast gänzlich verborgen. Sie funktioniert für mich letztlich nicht ohne Text. Schade.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/snogg-dan-ko-je-vrag-vzel-salo/">SNØGG &#8211; Eine unverständliche Geschichte</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>TURIA &#038; IFFERNET auf Tour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2020 07:42:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Degen van Licht]]></category>
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		<category><![CDATA[Hühnermanhattan Klub]]></category>
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		<category><![CDATA[Inner Catharsis]]></category>
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		<category><![CDATA[unconquered light]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für den 7. März verlosen wir 2x freien Eintritt für ein BRETT von Konzert in unserer Heimat - was genau im Artikel mit vielen Beispielen, die Bock machen.</p>
<p>Fürs Ticket einfach kommentieren, hier oder unterm Artikel!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/turia-iffernet-herbstnebel-unconquered-light-tour-live/">TURIA &#038; IFFERNET auf Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein dunkelbuntes Konglomerat aus <strong>TURIA</strong> und <strong>IFFERNET</strong> ist aktuell auf Tour und macht auch Halt im beschaulichen Halle. Recht bemerkenswert, wenn man sich anschaut, wie wenige Shows sie davon in Deutschland abhalten (insgesamt nur drei!). Halle stellt am <strong>07.03.2020</strong> den Tourabschluss und ist für alle <strong>Black Metal-Someliers</strong> die letzte Chance, sie doch noch abzugreifen. Nachdem ich letztens schon mit <strong>WANDAR</strong> im Hühnermanhattan Klub das schwarzmetallische Vergnügen hatte, gibt es jetzt also so relativ kurze Zeit später einen erneuten Aufschlag. Diesmal eben mit Besuch aus den Niederlanden und Frankreich. Begleitet werden die beiden Bands an diesem Abend von <strong>HERBSTNEBEL</strong> aus Thüringen.</p>
<p>Was uns erwartet? Hör&#8217;n wir doch mal rein&#8230;</p>
<p>Atmospheric/Avantgarde Black Metal liefert das Trio von <strong>HERBSTNEBEL</strong>, das erst im vergangenen Jahr ihr Doppelalbum &#8222;Inner Catharsis I + II&#8220; und damit ihr erstes Full Length Album seit Gründung 2005 veröffentlichte. Was lange währt wird &#8230; na? Selten mal schnell so hingerotzt. Und, ja, mir begegnet ein Album, welches sowohl tragend und langsam als auch hektisch und knüppelnd eine gute Mischung für die Liveshow verspricht. Da der Sound der Aufnahmen in meinen Ohren noch deutlich Luft nach oben hat, denke ich, dass sie mir live noch etwas besser gefallen werden.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=4118952563/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless=""><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span><a href="https://herbstnebel.bandcamp.com/album/inner-catharsis-pt-i-ii">Inner Catharsis Pt. I + II by Herbstnebel</a></iframe></p>
<p><strong>IFFERNET</strong> haben ebenfalls in 2019 ihr Debut herausgebracht. Sie sind allerdings mit nur zwei Mitgliedern noch dünner besetzt als die Thüringer. Wie sie so auf der Bühne Atmospheric Black Metal erzeugen wollen, lässt mich noch rätseln. Ja, gut, auch aus einer Gitarre kann man viel rausholen, wenn ausreichend Brüllwürfel und Effekte hinten dran hängen. Oder bringen sie sich vielleicht noch einen Gastmusiker für die Liveshows mit?! Zumindest scheinen sich beide am Gesang zu betätigen, was schöne Effekte verspricht. Straight und ohne große Schnörkeleien schrotet die 2019er Release vor sich hin und wiegt mich recht schnell in das allseits beliebte Weltenschmerz-Gefühl. Ja, das kann gut werden!</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3008879112/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless=""><a href="https://iffernet.bandcamp.com/album/iffernet">Iffernet by Iffernet</a></iframe>Headliner des Gespanns stellen <strong>TURIA</strong>, deren neuestes Werk &#8222;Degen van Licht&#8220; erst vor wenigen Tagen den Weg in die Öffentlichkeit gefunden hat. Und sie sind nicht umsonst Headliner. So auf den ersten gefällt mir das neue Album schon außerordentlich gut. Ihr solltet auch unbedingt mal reinhören, wenngleich ihr es vielleicht nicht zum Konzert schaffen solltet. Es wirkt insgesamt ausgewogen und verspricht eine vereinnahmende Liveshow, wenn sich der Sound in der Location dementsprechend gestaltet. Aber dahingehend war ich bisher selten vom Hühnermanhattan enttäuscht.</p>
<p><iframe title="TURIA - Degen Van Licht (Full Album) [Official HD]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/gu2Afev9TuM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Glückwunsch,</strong> wenn ihr bis hierher durchgehalten habt! Zum Lohn gibt es die <strong>Chance auf freien Eintritt</strong> zu besagter Show in Halle (Saale) am 07.03.2020. Kommentiert, um in den Lostopf zu gelangen &#8211; hier oder unter dem Post auf Facebook und teilt den Beitrag öffentlich.</p>
<p>Viel Glück &#8211; und wir sehen uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/turia-iffernet-herbstnebel-unconquered-light-tour-live/">TURIA &#038; IFFERNET auf Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</title>
		<link>https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=haken-vector-tour-2019</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2019 14:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[BENT KNEE]]></category>
		<category><![CDATA[Conne Island]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Haken]]></category>
		<category><![CDATA[Katatonia]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
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		<category><![CDATA[Pop]]></category>
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		<category><![CDATA[Vector]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sache hat nen HAKEN ... YEAH! Schlechte Wortspiele!<br />
Nee, dann lieber gute Musik! Und zwar auf Tour! VOLA und HAKEN betouren die Clubs und machen das, was sie am besten können.</p>
<p>Wir hoffen, euch z.B. in Leipzig zu begegnen, wenn wir Stift und Objektiv ... äh... schwingen.<br />
Bis dann!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/">Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Yeah, it&#8217;s Progtime again!</strong> Dieses Jahr bin ich nun wirklich alles andere als unterversorgt, was Liveshows sehenswerter Acts angeht&#8230;</p>
<p>Als ich das letzte Mal die Briten von&nbsp;<strong>HAKEN</strong> in Dresden bewundern durfte, hatten diese <strong>THE ALGORITHM</strong> und <strong>NEXT TO NONE</strong> im Gepäck (<a href="https://silence-magazin.de/zukunft-schaffen-vergangenheit-zelebrieren-haken-live-erwischt#rs-2699">Luc berichtete</a> aus Luxemburg von selbiger Tour). 2017 war das. Inzwischen haben sie ihre Fans mit einem Live-Album und kurz darauf mit &#8222;Vector&#8220; versorgt. Letzteres hat mich nicht so richtig begeistern können. Aber vielleicht funkt es ja am Montag im <strong>Conne Island</strong>. Die Venue habe ich ja nun endlich mal kennengelernt, als ich kürzlich <strong>OBSCURA</strong> und <strong>FALLUJAH</strong> dort sehen konnte.</p>
<p>Ich bin wirklich gespannt, wie sie sich in einem kleineren Club machen. Das <strong>Beatpol</strong> ist um einiges geräumiger und hatte die Band etwas distanziert wirken lassen. Im <strong>Conne</strong>&nbsp;hingegen kann der Gast dem Künstler ja quasi aus den hinteren Reihen noch <strong>ins Nasenloch schauen</strong>. Und auch auf die beiden Vorbands bin ich mindestens neugierig.&nbsp;Mit denen der vergangenen Tour konnte ich nicht so viel anfangen. Diesmal sind <strong>VOLA</strong> und <strong>BENT KNEE</strong> dabei. Beide auf ihre Art echte Leckerchen, die ich noch nicht live bewundern konnte.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bJSt7ISU1-w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>VOLA</strong> wurden mir nach der 2016er Tour von <strong>KATATONIA</strong>, wo sie als Vorband neben <strong>AGENT FRESCO</strong> spielten (<strong>KATATONIA&nbsp;</strong>haben irgendwie immer so Knaller-Vorbands am Start, deucht mir?!), von verschiedenen Seiten empfohlen. Die Dänen haben sich mir vor allem durch ihre sentimentale, schwermütige und zugleich träumerische Musik ins Herz gespielt. Wir hatten unsere Anfangsschwierigkeiten, weil sie zwar sehr eingängige Melodien bringen, aber zeitweise zugleich Keyboardsounds einbauen, die so abstrakt-modern sind, dass sie nicht ganz mein Fall sind. Nun hat es mit &#8222;Applause Of A Distant Crowd&#8220; aus dem vergangenen Jahr besser funktioniert. Ein <a href="https://silence-magazin.de/ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview#rs-2700">Interview</a>, das ich zwischenzeitlich übersetzen durfte, tat sein übriges.</p>
<h4>Selten sympathisch und offen gibt sich der Vierer.</h4>
<p>Weiter zu <strong>BENT KNEE</strong>. Vermutlich eher unbekannt, kann ich sagen: Egal, ob es dein Fall ist, was die Bostoner da machen &#8211; musikalisch sind sie der Oberknaller! Das wage ich zu behaupten, obwohl ich sie weder live gesehen, noch ihre Alben gehört habe. Ich bin über den<strong> Inside Out Rec.</strong> Videokanal auf die Kapelle aufmerksam geworden. Thumbnail sei dank. Direkt Video-Addicted sozusagen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/e9QAlYV6qsY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Groovy wie Sau spielen sie sich ins Ohr. Nicht wuchtig-brutal, nicht vordergründig-verschwurbelt. Nein, schon fast seicht. Flächig, verträumt und poppig. Aber &#8211; wie gesagt &#8211; verdammt groovig und knackig. Das, was sie sich da erdenken, setzt eine <strong>unheimliche Tightness</strong> im Spiel voraus, damit die Sachen auch wirklich funktionieren können. Eine echte Herausforderung, die mich sehr neugierig macht. Ich bin außerdem gespannt, wie die sowieso schon eher jaulige Stimme von Sängerin&nbsp;<strong>Courtney Swain&nbsp;</strong>live auszuhalten ist.</p>
<p>Was <strong>HAKEN</strong> so fabrizieren, ist hierzulande wohl kaum noch ein Geheimnis. Seit einigen Jahren wissen sie die Prog-Szene mit ihren Veröffentlichungen zu unterhalten, zu beschäftigen und zu spalten. Ihre Diskographie zeigt eine interessante Entwicklung von <strong>großrahmigen, schweren Strukturen</strong> bis hin zu <strong>komplexeren, modernen Sounds</strong>. Jedes ist auf seine Art &#8211; oder in seinem Stil &#8211; vollkommen. Nun, nur bei &#8222;Vector&#8220; kann ich das noch nicht so bestätigen, dafür habe ich es einfach zu selten in Gänze gehört. Aber einige Songs sind doch hängengeblieben, auf die ich auch live sehr gespannt bin. <em>&#8222;Nil by Mouth&#8220;</em> beispielsweise, das deutlich härter als der Rest der Platte losrumpelt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-nmI6fj7ICc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Hier geht es zu den Webseiten der Bands: <a href="https://www.hakenmusic.com/"><strong>HAKEN</strong></a>, <a href="https://www.volaband.com/"><strong>VOLA</strong></a>, <a href="https://www.bentkneemusic.com/"><strong>BENT KNEE</strong></a></p>
<p>Die kommenden Tourdates und der Tourtrailer:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>04.03.2019, Leipzig – Conne Island</strong><br />
<strong>06.03.2019, Stuttgart – Im Wizemann</strong><br />
<strong>07.03.2019, München – Backstage Halle</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YOfoY8p1vdc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/">Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>SCIENCE OF LOGIC &#8211; Die Wissenschaft von den fetten Riffs</title>
		<link>https://silence-magazin.de/science-of-logic-catharsis/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=science-of-logic-catharsis</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 May 2018 09:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde Metal]]></category>
		<category><![CDATA[catharsis]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Groove]]></category>
		<category><![CDATA[Groove Metal]]></category>
		<category><![CDATA[schwerin]]></category>
		<category><![CDATA[science of logic]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Steffi buddelt im Sand der Releases und findet immer mal wieder altes Grümpel, manchmal aber auch ein paar Perlen. Wozu sich Science of Logic gesellen, das sagt Sie dir hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/science-of-logic-catharsis/">SCIENCE OF LOGIC &#8211; Die Wissenschaft von den fetten Riffs</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>Science of Logic &#8211; &#8222;Catharsis&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;29.03.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;16 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Self-Release<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Avant-Garde Groove Metal</div></div></div>
<p><strong>Musikjournalismus</strong> wirkt oft wie eine <strong>Schatzsuche</strong> am Strand. Ihr wisst schon, mit diesen Metalldetektoren, die man aus Amifilmen kennt. Meistens entpuppt sich die vermeintliche Entdeckung als vergammelter <strong>Schrott</strong>. Manchmal aber ist einem das Glück gewogen und man fördert ein richtiges kleines <strong>Prunkstückchen</strong> zutage. Und genau so eines stell ich euch heute vor.</p>
<p><strong>SCIENCE OF LOGIC</strong> heißen die Urheber des Kurzspielers, den ich heute unter die Lupe nehme. Die Jungs aus <strong>Schwerin</strong> haben es sich zur Aufgabe gemacht, sich dem <strong>szeneaktuellen Mainstream</strong> mit nur allzu <strong>trven Vertretern</strong> entgegenzustellen. Entstanden ist daraus <strong>&#8222;Catharsis&#8220;</strong>, eine <strong>EP</strong>, die es mehr als erstaunlich macht, dass sich das Quartett erst<strong> Anfang 2017</strong> zusammengefunden hat, aber bereits jetzt mit einem mehr als ins sich geschlossenen und hochwertigen Ergebnis aufwartet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27484" aria-describedby="caption-attachment-27484" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27484 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Group_1-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Group_1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Group_1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Group_1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Group_1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Group_1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27484" class="wp-caption-text">SCIENCE OF LOGIC v.l.n.r.: Johnny (Gitarre), Bellamy (Vocals), T-Kay (Bass), Rico (Drums)</figcaption></figure>
<h3>Mal reingeschnuppert…</h3>
<p>4 Songs geben die Jungs zum Besten und ich muss sagen: <strong>Ich habe Blut geleckt!</strong> Was sich etwas sperrig mit <strong>&#8222;Avant-Garde Groove Metal&#8220;</strong> betiteln lässt, hat noch deutlich mehr Wumms, als der Name erwarten lässt. Mit dem ersten Song <em>&#8222;Xenolith&#8220;</em> zeigen <strong>SCIENCE OF LOGIC</strong> gleich, worauf wir uns wohl in der (hoffentlich) blühenden Zukunft der Band einstellen können. Es gibt sofort fette Riffs auf die Ohren, Bass und Gitarre sind im absoluten Einklang. Erinnert mich irgendwie leicht an <strong>DIABLO BLVD</strong>, was bei dem Genre nicht überrascht. Nur eines haben die <strong>Schweriner</strong> den <strong>Belgiern</strong> voraus: <strong>SCIENCE OF LOGIC</strong> sind einfach fetter.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/LLTMOXzwoNw?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Man hat viele Elemente aus <strong>Death</strong> und <strong>Thrash</strong> einfließen lassen, die der EP ihren ganz eigenen, gewaltigen Sound verpassen. Damit überkommt man mit Leichtigkeit die häufig im <strong>Avant-Garde Metal</strong> präsente, weichgespülte Monokultur. Sänger <strong>Bellamy</strong> präsentiert uns seine gesamte stimmliche Bandbreite: Von stimmigem <strong>Cleangesang</strong> bis zu kräftigen <strong>Growls</strong> und <strong>Screams</strong> ist alles dabei. Props hierbei außerdem an das <strong>Mixing</strong>. Das hat die nicht ganz einfache Aufgabe, die Tongewalt der Band weder <strong>plattzumixen</strong>, noch einen <strong>Soundbrei</strong> zu erzeugen, spielerisch gemeistert. Die verbleibenden Songs der Scheibe, <em>&#8222;Archives of Retrogression&#8220;</em>, <em>&#8222;Monostable&#8220;</em> und <em>&#8222;Integer&#8220;</em>, zeigen vermutlich nur einen kleinen Teil des musikalischen <strong>Entfaltungspotentials</strong>, das <strong>SCIENCE OF LOGIC</strong> noch für uns bereithalten. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was mich da noch erwartet. Wie findet ihr den Starter der Schweriner Jungs? Lasst es uns wissen!</p>
<p><strong>SCIENCE OF LOGIC </strong>bei&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/ScienceofLogic/"><strong>Facebook</strong></a>&nbsp;<br />
Ihre EP <strong>&#8222;Catharsis&#8220;</strong> ist auf Amazon Prime Music, Spotify, Deezer und itunes zu finden.</p>
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		<title>LOCH VOSTOK &#8211; Schwedendeath at its best</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Dec 2017 10:39:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[David Castillo]]></category>
		<category><![CDATA[Jens Bogren]]></category>
		<category><![CDATA[Loch Vostok]]></category>
		<category><![CDATA[Melo-Death]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>LOCH VOSTOK hört man ihre Herkunft definitiv an. Spätestens mit Song Nummer zwei wird es unleugbar, dass hier schwedischer Death-Metal vorliegt. Abgemischt von David Castillo und gemastert von Jens Bogren (Wer hier noch keine feuchten Schlüpper hat, dem sei mit Namen wie ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>LOCH VOSTOK &#8211;&nbsp;&#8222;Strife&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 24.11.2017<br />
<strong>Länge:</strong> 44:00 Min.<br />
<strong>Label:</strong> ViciSolum Productions<br />
<strong>Stil:</strong> Avantgarde/Melo-Death</div></div></div>
<p><strong>LOCH VOSTOK</strong> hört man ihre Herkunft definitiv an. Spätestens mit Song Nummer zwei wird es unleugbar, dass hier <span style="text-decoration: underline;">schwedischer</span> Death-Metal vorliegt. Abgemischt von <strong>David Castillo</strong> und gemastert von <strong>Jens Bogren</strong> (Wer hier noch keine feuchten Schlüpper hat, dem sei mit Namen wie <strong>KATATONIA</strong>, <strong>OPETH</strong> und<strong> DARK TRANQUILLITY</strong> auf die Sprünge geholfen) schallt der siebte Langspieler der Band mit einem <strong>fantastischen Sound</strong> durch mein Wohnzimmer. Es groovt und singt gekonnt, das Kopfnicken wird möglich. Es kann aber auch knüppeln, schreien und wütend werden, dass sich die Hände unvermeidbar ballen. Zumeist ist es aber nachdenklich und schwer, die Ausrastmomente halten sich in Grenzen. Es wird kein <strong>Feuerwerk der Instumentalfrickelage</strong> abgefeuert, was die rar gesäten Soli besonders hervortreten lässt.</p>
<p>Mich erfreut, dass &#8222;Strife&#8220; so abwechslungsreich mit dem einen oder anderen <strong>songinternen Kniff</strong> und <strong>rhythmischen Verschwurbelungen</strong> gespickt ist. Auch über die Songs hinweg sind Brücken gebaut, so wie die Fortführung von Motiven, die die Durchdachtheit belegen und mich damit absolut überzeugen können. Vom bandeigenen Labelling als &#8222;Avantgarde&#8220; war ich zunächst abgeschreckt, als übermäßig cheesy ist das Album aber keinesfalls einzuordnen! Welcher Melo-Death oder Progressive-Fan <strong>LOCH VOSTOK</strong> bislang nicht auf dem Schirm gehabt haben sollte, dem sei an dieser Stelle ans Herz gelegt, sich mit ihnen zu befassen.</p>
<p><strong>Anspieltipps:</strong> &#8222;<em>Yurei&#8220;</em>&nbsp;und &#8222;<em>Summer&#8220;</em></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/j-BtXNrkXqY?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/lochvostok/">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>VVON DOGMA I &#8211; Das Erbe von UNEXPECT?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2017 07:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Chaoth]]></category>
		<category><![CDATA[Cynic]]></category>
		<category><![CDATA[djent]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Unexpect]]></category>
		<category><![CDATA[Vvon Dogma I]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>VVON DOGMA I – Communion EP Veröffentlichungsdatum: 27.10.2017 Dauer: 14:45 Label: Independent Stil: Djent/Experimental/Progressive Metal Es gab mal eine Zeit, in der man mit Gitarren, die mehr als 6 bzw. Bässen, die mehr als 4 Saiten hatten, noch zu einer echten Exotenspezies ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VVON DOGMA I</strong> – Communion EP<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.10.2017<br />
Dauer: 14:45<br />
Label: Independent<br />
Stil: Djent/Experimental/Progressive Metal</p>
<p>Es gab mal eine Zeit, in der man mit Gitarren, die mehr als 6 bzw. Bässen, die mehr als 4 Saiten hatten, noch zu einer echten Exotenspezies gehörte. Einer dieser Exoten ist <strong>Chaoth,</strong>&nbsp;der mit seinem 9 saitigen Bass bereits 2005 für Aufsehen sorgte, da er das Instrument nicht einfach nur besaß, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=qLeXaxlSbc8" target="_blank" rel="noopener">sondern es auch entsprechend spielen konnte</a> – und zwar noch, bevor es cool war.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-23012" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Vvon-Dogma-I-credit-Guillaume-Briand.jpg" alt="VVON DOGMA I" height="1450" width="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Vvon-Dogma-I-credit-Guillaume-Briand.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Vvon-Dogma-I-credit-Guillaume-Briand-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Vvon-Dogma-I-credit-Guillaume-Briand-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Vvon-Dogma-I-credit-Guillaume-Briand-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 967px) 100vw, 967px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Zwölf Jahre später ist seine vorherige <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-49-unexpect/" target="_blank" rel="noopener">Hauptband <strong>UNEXPECT</strong> Geschichte</a> und der Kanadier mit seinem neuen Projekt wieder auf der Bildfläche aufgetaucht.<br />
Schon im Sommer 2015, ungefähr zu der Zeit, in der sich das Avantgardegespann auflöste, wurden Fragmente des neuen Schaffens im Netz gestreut und die Erwartungen geschürt.</p>
<h4>Doch was kann die vier Track EP wirklich?</h4>
<p>Ein bisschen Djent, ein bisschen Dub Step, ein Vocoder, der an <strong>Paul Masvidal</strong> und <strong>CYNIC</strong>-Großtaten denken lässt, ein bisschen Prog Metal, und hier und da Synthwave. Die Grundzutaten des Projekts <strong>VVON DOGMA I</strong> sind schnell ausgemacht. Allerdings sind diese nur vereinzelt so logisch und organisch ineinander verwoben, als dass die Mischung wirklich revolutionär wirken würde. Andererseits weisen die einzelnen Parts auch keine so abrupten und wahnwitzigen Breaks auf, wie es bei <strong>UNEXPECT</strong> der Fall war und dort genau aus diesem Grund faszinierte und funktionierte.</p>
<p>Retrospektiv betrachtet kann man <strong>Chaoth</strong>s Anteil an den Songs seiner Vorband nun recht präzise heraushören, muss aber auch zugeben, dass der gute Mann im (fast) Alleingang nicht im gleichen Maße dazu imstande ist, Qualität zu liefern, obwohl ich mir sicher bin, dass es an Potential nicht mangeln dürfte. Beweis dafür ist zum Beispiel das schöne <em>&#8222;The Mask&#8220;</em>&nbsp;und auch der Titeltrack weist durchaus geile Passagen auf. Aber eben nicht über die gesamte Länge, was bei einer knappen Viertelstunde schon bedenklich ist.</p>
<p>So bietet die erste <strong>VVON DOGMA I</strong>-EP zwar ein paar nette Häppchen, allerdings nichts wirklich Neues, was zahlreiche andere Djent/Prog/Experimental Bands nicht schon so oder so ähnlich gemacht hätten. Nur halt nicht mit einem 9Saiter Bass.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/GoQFvlWEn2A?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/pg/VvonDogmaI/about/?ref=page_internal" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p><a href="https://vvondogmai.bandcamp.com/releases" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></p>
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		<title>BLUT AUS NORD &#8211; Sucht und Ekel zugleich</title>
		<link>https://silence-magazin.de/blut-aus-nord-sucht-und-ekel-zugleich/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=blut-aus-nord-sucht-und-ekel-zugleich</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Oct 2017 06:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[aus]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
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		<category><![CDATA[Deathspell Omega]]></category>
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		<category><![CDATA[Deus]]></category>
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		<category><![CDATA[Industrial]]></category>
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		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[NORÐ]]></category>
		<category><![CDATA[Salutis]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
		<category><![CDATA[und]]></category>
		<category><![CDATA[Zugleich]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BLUT AUS NORD &#8211; Deus Salutis Meae Veröffentlichungsdatum: 27.10.2017 Dauer: 34:56 min. Label: Debemur Morti Stil: /Black Metal/Avantgarde Ja leck mich doch am Hinterausgang! Ich muss ja gestehen, dass ich dieses Jahr ziemlich viele Platten hoch bewertet habe (und dazu bis heute ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/blut-aus-nord-sucht-und-ekel-zugleich/">BLUT AUS NORD &#8211; Sucht und Ekel zugleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BLUT AUS NORD</strong> &#8211; Deus Salutis Meae<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.10.2017<br />
Dauer: 34:56 min.<br />
Label: Debemur Morti<br />
Stil: /Black Metal/Avantgarde</p>
<p>Ja leck mich doch am Hinterausgang! Ich muss ja gestehen, dass ich dieses Jahr ziemlich viele Platten hoch bewertet habe (und dazu bis heute stehe). Aber bei <strong>BLUT AUS NORD</strong> bleibt mir ein weiteres Mal die Spucke weg. Das ist eines der finstersten Alben, die ich die letzten Jahre gehört habe. So eine Boshaftigkeit konnte ich bis jetzt nur bei <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong>, <strong>S.V.E.S.T.</strong> (beide ebenfalls aus Frankreich) und <strong>KATHARSIS</strong> (Deutschland) erleben. Doch die Franzosen stehen; genau wie die genannten Beispiele; komplett für sich.</p>
<h4>Keine Erlösung</h4>
<p>Mit &#8222;Deus Salutis Meae&#8220; (&#8222;Gott Meiner Erlösung&#8220;) haben Mastermind <strong>Vindsval</strong> (Instrumente) und sein Gastsänger <strong>Taysiah</strong> (auf dem 2003 Album &#8222;The Work Which Transforms God&#8220; zu hören) einen unhörbaren und zugleich suchterzeugenden Moloch geschaffen, der durch seine kranke Stimmung und die sakralen Gesänge einen abartigen Sog erzeugt. <strong>BLUT AUS NORD</strong> (seit 23 Jahren übrigens aktiv) stachen seit dem Debüt durch ihren einzigartigen Stil hervor, welcher ab den 2000er Jahren durch eine bestialische Frischzellenkur in Form von Industrial und Avantgarde seinen letzten Schliff erhielt.</p>
<p>Bewusst wurde auf den neuen Werken (außer den &#8222;Memoria Vetusta&#8220;-Werken) das Schlagzeug verfremdet und die Dissonanz hielt auf den Saiteninstrumenten ihren Einzug. Das Setting wurde extrem kalt und unbequem gestaltet. Auf &#8222;Deus Salutis Meae&#8220; gipfelt diese Manie nun endgültig. <strong>BLUT AUS NORD</strong> doomen sich im gemäßigten Tempo mit ultrafettem Sound in völlige Ekstase und brechen nur ab und an mit Geschwindigkeitsdelikten aus diesem üblen Miasma aus.</p>
<blockquote><p>Hier findet ihr keine lieblichen Momente, hier scheint keine Sonne. Was auf diesem Album zelebriert wird, ist pure Ernsthaftigkeit, welche durch philosophische Texte (u.a. die Vergöttlichung des Menschen) veredelt wird.</p></blockquote>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22845" aria-describedby="caption-attachment-22845" style="width: 413px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22845 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/BAN_2011_3-300x199.jpg" width="423" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/BAN_2011_3-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/BAN_2011_3-1024x679.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/BAN_2011_3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/BAN_2011_3-750x497.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/BAN_2011_3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 423px) 100vw, 423px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22845" class="wp-caption-text">Personal egal. Nur die Musik zählt: BLUT AUS NORD</figcaption></figure>
<h4>Blut Aus Nord sind unbeschreiblich und intensiv</h4>
<p>Vor allem aber definieren sie den (Black) Metal neu. <strong>Anspruch ist das Zauberwort</strong>. Auch das gelungene Artwork von <strong>Anna Levytska</strong> spiegelt perfekt den faszinierenden Kosmos des Künstlers wieder.&nbsp;Fakt ist aber auch, dass <strong>BLUT AUS NORD</strong> nie den kommerziellen Anschluss gesucht haben und mit ihrem düsterem Auftreten es zum Glück auch nie schaffen werden. &#8222;Deus Salutis Meae&#8220; zerrt euch in eine so unverkennbare Realität und malträtiert eure Sinne selbst in den Interludien mit verstörenden Collagen, die man wohl am ehesten dem Dark Ambient zuordnen kann.</p>
<p>Ich weiß, ich weiß. Seit knapp 400 Wörtern schwärme ich hier unablässig von der Platte und kann nur schwer verdeutlichen, was &#8222;Deus Salutis Meae&#8220; mit mir anstellt.</p>
<p>Eins steht allerdings fest: Das Hörerlebnis ist wahrhaft magisch und hinterlässt beeindruckende Szenarien. Stellt euch der Herausforderung. Erlebt etwas völlig Neues.</p>
<p>Dein Trip beginnt <a href="https://blutausnord.bandcamp.com/album/deus-salutis-meae">HIER</a></p>
<h4>&nbsp;</h4>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/blut-aus-nord-sucht-und-ekel-zugleich/">BLUT AUS NORD &#8211; Sucht und Ekel zugleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>RRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR – IGORRR</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2017 08:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Gautier Serre]]></category>
		<category><![CDATA[Igorrr]]></category>
		<category><![CDATA[Savage Sinusoid]]></category>
		<category><![CDATA[Spaghetti]]></category>
		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>IGORRR&#160;– Savage Sinusoid Veröffentlichungsdatum: 15.06.2017 Dauer: 39 Min. Label:&#160;Metal Blade Records Stil: Spaghetti Musik-gewordenes &#8230; Etwas. Prinzipiell kann ich mich recht gut mit den Kollegen von Powermetal.de identifizieren, entsprechend durchstöbere ich auch immer deren monatlichen Soundcheck. Etwas verwundert habe ich dann jedoch ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr-igorrr/">RRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR – IGORRR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>IGORRR&nbsp;</strong>– Savage Sinusoid<br />
Veröffentlichungsdatum: 15.06.2017<br />
Dauer: 39 Min.<br />
Label:&nbsp;<span class=" mobile-oversized">Metal Blade Records<br />
Stil: Spaghetti</span></p>
<h3>Musik-gewordenes &#8230; Etwas.</h3>
<p>Prinzipiell kann ich mich recht gut mit den Kollegen von <strong>Powermetal.de</strong> identifizieren, entsprechend durchstöbere ich auch immer deren monatlichen Soundcheck. Etwas verwundert habe ich dann jedoch festgestellt, dass auf dem vorletzten Platz eine Band namens <strong>IGORRR</strong> mit einem Schnitt von <strong>knapp über vier Punkten gelandet ist</strong>. Das verwunderte mich deshalb, weil mir ebenjene Truppe gerade noch vom eigenen Gitarristen empfohlen wurde. Neugierde geweckt! Kann das Ding dann wirklich so schlecht sein? Aufmachung und Name lassen schon einmal auf Mucke abseits der Norm schließen, <strong>eine schöne Abwechslung also zum eher schematischen Alltagsmetal</strong>, so die eigene Erwartungshaltung.</p>
<p>Der sympathisch betitelte Opener<em> &#8222;Viande&#8220;</em> haut, als derber Death Metal getarnt gut in die Kauleiste, hält sich aber vergleichsweise zurück. Ausgeflippt ist das Ding durchaus, mit seinen eingeworfenen Trip-Hop-Elementen und dem schmerzhaft wahnsinnigen Gesang. Das ist im Vergleich zum Kommenden aber noch sehr zahm.<em> &#8222;ieuD&#8220;</em> zeigt dann, was sich hinter <strong>IGORRR</strong> tatsächlich verbirgt: <strong>reiner Wahnwitz!</strong> Auf der einen Seite kleidet sich der Song sehr barock, offeriert eine hervorragende klassische Sängerin und pendelt von einem zum nächsten Moment zwischen den Gegensätzen, wie sie selbst im extremsten Metal rar sind. <strong>Es ist anstrengend, ja, sogar sehr anstrengend.</strong> Als Hörer lechzt man nach Halt und freut sich, wenn dann einmal &#8222;nur&#8220; Blastbeats über einen hereinbrechen. Ausflüge in Bereiche jenseits des Metal, vor allem in klassische Gefilde, sind eher die Regel als die Ausnahme.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/UBakgOHKI-g?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Problème de compréhension</h3>
<p><strong>IGORRR</strong> dekonstruieren und polarisieren, so viel ist klar. Man könnte eigentlich behaupten, &#8222;Savage Sinusoid&#8220; lebe das Tabu, so weit abseits gängiger Songstrukturen operiert das Album. Gleichzeitig lässt sich aber auch immer ein roter Faden erahnen, und sei es nur durch das bewusste Zerschnippeln eines solchen. Da kommen wir auch schon zum wichtigsten Punkt: Zu keinem Zeitpunkt hat man den Eindruck, hier sei willkürlich Chaos ausgelegt worden. Das Album mag hohe Ansprüche an den Hörer stellen, <strong>untermauert diese aber mit den Fähigkeiten der einzelnen Protagonisten</strong> – die Truppe um Mastermind <strong>Gautier Serre</strong> beherrscht ihr Handwerk wirklich hervorragend.</p>
<p>Insgesamt lässt sich feststellen, dass <strong>IGORRR</strong> anecken. Den meisten wird dieses Album schlicht zu anstrengend sein, setzt es doch auf totale Reizüberflutung. Selbst ein kauziger Eigenbrötler wie <strong>IHSAHN</strong> wirkt im Vergleich gemäßigt, wenn nicht gar massentauglich verglichen mit diesem &#8222;Ding&#8220;. Es ist also durchaus verständlich, warum es bei den Kollegen von <strong>Powermetal.de</strong> einen so schlechten Schnitt eingefahren hat. Als Gegenentwurf zum üblichen Metal ist das Ding aber nicht nur auf eine verquere Art erfrischend, sondern durchaus wertvoll. Entgegen der chaotischen Natur von &#8222;Savage Sinusoid&#8220; entsteht nämlich ein einzigartiger Hörfluss, und es macht irgendwo auch Spaß. Der Preis hierfür ist natürlich, dass die Songs auf sich allein gestellt nicht alle funktionieren – <strong>was sie offensichtlich aber auch nicht sollen.</strong> Daher wohl die wirren Titel wie <em>&#8222;Spaghetti Forever&#8220;</em>, <em>&#8222;Problème d&#8217;émotion&#8220;</em> oder <em>&#8222;Robert&#8220;</em>. In Zeiten, wo nur die Single und der große Hit zählen, eine angenehme Abwechslung.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr-igorrr/">RRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR – IGORRR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ein versunkenes Kleinod &#8211; KLABAUTAMANN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2017 06:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
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		<category><![CDATA[Enslaved]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KLABAUTAMANN – Smaragd Veröffentlichungsdatum: 06.06.2017 Dauer: 53 Min. Label: Zeitgeister Music Stil: Progressive (Black) Metal &#160;Mögt ihr euren Metal bunt, facettenreich und Gegensätze vereinend? Wenn ja, dann bietet all das die Bonner Band KLABAUTAMANN auf ihrem nunmehr fünften Langspieler, der auf den ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KLABAUTAMANN</strong> – Smaragd<br />
Veröffentlichungsdatum: 06.06.2017<br />
Dauer: 53 Min.<br />
Label: Zeitgeister Music<br />
Stil: Progressive (Black) Metal<span id="more-15880"></span></p>
<p>&nbsp;Mögt ihr euren Metal bunt, facettenreich und Gegensätze vereinend? Wenn ja, dann bietet all das die Bonner Band <strong>KLABAUTAMANN</strong> auf ihrem nunmehr fünften Langspieler, der auf den überaus passenden Namen &#8222;Smaragd&#8220; getauft wurde. Und ähnlich dem vor Tiefseewesen nur so wimmelnden Coverartwork, will dieser Edelstein in Form von zehn überaus akzentuierten Songs erst einmal geborgen werden. Doch eins nach dem anderen.</p>
<p><strong>KLABAUTAMANN</strong> lernte ich vor wenigen Jahren durch ihr großartiges Album &#8222;Merkur&#8220; kennen, welches folkloristischen Black Metal mit bluesig und jazzig angehauchten Elementen verknüpfte. Eine Mischung, die ich in dieser Form so noch nicht gehört hatte und welche mir bis zum heutigen Tag überaus gut gefällt. Und obwohl die Musik von <strong>Florian Toyka&nbsp;</strong>&#8211; der zuletzt mit dem Album <a href="https://silence-magazin.de/primitive-wut-valborg/">&#8222;Endstrand&#8220;</a> seiner anderen Band <strong>VALBORG</strong> überzeugen konnte &#8211; und <strong>Tim Steffens</strong> ihre Wurzeln klar im norwegischen Black Metal der 90er-Jahre hat, so haben diese sich Stück für Stück und Album für Album von diesem Soundgerüst entfernt. Ausgenommen sei hier das 2011er Werk &#8222;The old chamber&#8220;, welches bewusst metallisch und traditionell daherkam. &#8222;Smaragd&#8220; hingegen ist die logische Weiterentwicklung des &#8222;merkurischen&#8220; Sounds und stellte mich in der gesamten Reviewzeit vor große Aufgaben.</p>
<h3>Vom großen Klangkosmos</h3>
<p>In einer knappen Stunde präsentiert sich &#8222;Smaragd&#8220; in vielen Facetten, von blastigem Geballer hin zu elegischen und gar leicht funkigen Klanglandschaften. Der Opener<em> &#8222;Into Depression&#8220;</em> eignet sich hervorragend als Paradebeispiel dieses Klangkosmos und pendelt ausgewogen zwischen Härte und frohlockender Verspieltheit hin und her, auch wenn die Grundstimmung stets düster und melancholisch bleibt. Im überaus schön gemachten Video zum Lied lässt sich dies in Form einer bebilderten Geschichte hervorragend nachverfolgen. <em>&#8222;Into Depression&#8220;</em> stellt einen verdammt starken Beginn des Albums dar und sorgt für ein erstes, wenn nicht sogar das Highlight des Albums.</p>
<p>Im Folgenden zeigt <em>&#8222;My terrifying mirror&#8220;</em> die metallischere Seite der Band auf und erinnert mich speziell durch<strong> Tim Steffens</strong> Gesang so einige Male an <strong>ENSLAVED</strong> zu Zeiten von &#8222;Ruun&#8220; und &#8222;Below the Lights&#8220;. Doch auch in diesen härteren Stücken wird das Geschehen immer wieder durch herrlich verspielte Intermezzis aufgelockert, die für mich dem Metal definitiv den Rang ablaufen. Dies mündet teilweise in komplett entmetallisierten Stücken wie etwa <em>&#8222;In my shadow&#8220;</em> oder den Rausschmeißer<em> &#8222;Frozen in time&#8220;</em>, welcher gesanglich von <strong>Anna Murphy</strong> (<strong>LETHE</strong>, Ex-<strong>ELUVEITIE</strong>) veredelt wurde. An diesen Stellen werden sich durchaus die Geister scheiden, zumindest wenn man als eher traditionell veranlagter Metalhörer an das Songmaterial herangeht.</p>
<p>Anfangs fiel es mir persönlich schwer, einen roten Faden im Albumverlauf zu erkennen und mich zu orientieren. Nach vielen (!) Hördurchläufen ist das Material jedoch deutlich gewachsen, definitiv näher zusammengerückt und wirkt insgesamt homogener. Was auf dem Quasivorgänger &#8222;Merkur&#8220; noch stete Auflockerung war, übernimmt somit auf &#8222;Smaragd&#8220; das Zepter. Der Metal verkommt somit streckenweise zum Beiwerk.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/TMEPjvc_wvk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>&nbsp;Kontrastprogramm</h3>
<p>So sehr jedoch die Abwechslung regiert, <strong>KLABAUTAMANN</strong> vergessen auch ihre Ursprünge nicht. Das Dreierpack <em>&#8222;The murderes&#8220;</em>,<em> &#8222;Enemies blood&#8220;</em> und das deutschsprachige <em>&#8222;Saturn&#8220;</em> (mit nicht nur namensgebender Reminiszenz zum Quasivorgänger &#8222;Merkur&#8220;) stellt die metallischen Stärken in den Vordergrund. Hier wird auch mal gegrowlt und gedoppelter Gesang von hohen Schreien und tiefem Gurgeln ausgepackt, der die Musik deutlich düsterer gestaltet. Bei <em>&#8222;Enemies blood&#8220;</em> wirkt diese Stilistik für meinen Geschmack ein wenig zu aufgesetzt, kann jedoch in den anderen Stücken vollends überzeugen. Es ist jedoch erstaunlich, wie viel Klargesang im Kontrast zu den harten Schreien und Growls auf dem Album zu finden ist. Dafür holte sich die Band ebenfalls Unterstützung in Form der beiden Sänger <strong>Chester Gerritse</strong> und <strong>Ingo Kerstjens</strong>, welche normalerweise außerhalb des Metals musizieren.</p>
<p>Gitarrist und Songschreiber <strong>Florian</strong> betonte im Promoschreiben explizit das Mitwirken der Gastsänger/-musiker, da diese sehr viel Motivation mitbrachten und eine fokussiertere Fertigstellung des Albums ermöglichten. Zu diesen gehört auch der Session-Drummer <strong>Patrick Schroeder</strong>, welcher jedoch seit vielen Jahren die Drums bei <strong>KLABAUTAMANN</strong> einspielt, sozusagen im &#8222;On/Off&#8220; Status inoffizielles Bandmitgleid ist und wieder einen exzellenten Job abliefert. Wenn man die Bandbreite der Einflüsse und die teils recht vertrackten Songstrukturen bedenkt, kann ich dieses Argument nur unterstreichen. Denn obwohl nicht jede Note komplett überzeugt, stellt das Gesamtergebnis mehr als zufrieden und ist ein Kraftakt, der speziell von einem Duo nur schwer zu stemmen ist.</p>
<p>Passend dazu wartet &#8222;Smaragd&#8220; mit einer wohlig warmen, organischen Produktion auf, die vor allem den ruhigen Stellen des Albums zugute kommt. Das Schlagzeug scheppert authentisch und die vielen kleinen Details, welche vor allem im Gitarrenspiel vorhanden sind, kommen gut zur Geltung. Die Dynamik der Songs wird gut verpackt und von angenehm tieftönigen Bassspuren kontrastiert. Der Gesang ist für meinen Geschmack etwas zu weit im Vordergrund, bekommt jedoch dadurch gerade im Wechselspiel aus harten und cleanen Parts die nötige Aufmerksamkeit. Alles in allem geben sich auch hier<strong> KLABAUTAMANN</strong> keine Blöße.</p>
<p>Was bleibt am Ende zu sagen? &#8222;Smaragd&#8220; hat mir einiges an Arbeit abverlangt und so könnte es eventuell vielen Hörern gehen. Wenn man jedoch dazu bereit ist, sich in ein Album einzuarbeiten, bekommt man mit dem neuesten Streich der Bonner ein absolut facettenreiches Werk, welches viel Langzeitmotivation bietet und bei dem man sich zudem die Frage stellen kann, wohin der Weg in Zukunft für<strong> KLABAUTAMANN</strong> noch gehen könnte. Von diesem Punkt aus stehen ihnen alle musikalischen Türen offen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/1wLDp_yxer0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Klabautamann">Facebook</a></p>
<p><a href="https://klabautamann.bandcamp.com/album/smaragd">Bandcamp</a></p>
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		<title>Der Hirnfick des Jahres &#8211; CZAR</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Apr 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[CZAR]]></category>
		<category><![CDATA[Faith No More]]></category>
		<category><![CDATA[Math]]></category>
		<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Spastic Ink]]></category>
		<category><![CDATA[Tacoma]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[The Dillinger Escape Plan]]></category>
		<category><![CDATA[Tom Waits]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CZAR – Life Is No Way To Treat An Animal Veröffentlichungsdatum: 20.01.2017 Dauer: 47:46 Label: Independent Genre: Experimental/Avantgarde Mathcore Boah, was für ein Brocken. Hier ist es nun, das zweite Album der irren CZAR. Nachdem im Jahre 2011 ihr erstes Full Length ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CZAR</strong> – Life Is No Way To Treat An Animal<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.01.2017<br />
Dauer: 47:46<br />
Label: Independent<br />
Genre: Experimental/Avantgarde Mathcore</p>
<p>Boah, was für ein Brocken.<br />
Hier ist es nun, das zweite Album der irren <strong>CZAR</strong>. Nachdem im Jahre 2011 ihr erstes Full Length „Old Haunts“ erschien, wurde es über Jahre ruhig um die Jungs aus Tacoma, Washington.<br />
Der Schlag mit dem sie sich jetzt jedoch zurückmelden, könnte kompromissloser nicht sein.</p>
<p>Unter dem wunderschönen und bedeutungsschwangeren Titel „Life Is No Way To Treat An Animal“ wurden ganze 19 Portionen schwerverdaulicher Krachkost zusammengeführt, die sogar mir einiges abverlangen.</p>
<p>So wird das Album von dem jazzig anmutenden Stück <em>„Owls, etc.“</em> eröffnet, welches mit Elektrobeats, Störgeräuschen und einem Rhodes Piano aufwartet. Alle Klarheiten beseitigt? Zu dem bereits kompliziert zu sezierendem Sound gesellen sich später noch Post Rock-Linien und eine wirre Sologitarre, bevor der abrupte Übergang zu <em>„Too Many Yetis“</em> erfolgt und man sich auf einem <strong>DILLINGER ESCAPE PLAN</strong>-Stück wähnt. Von diesem Eindruck hält eigentlich nur die fehlende Stimme von <strong>Greg Puciato</strong> ab.<br />
<iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3373186456/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://czar.bandcamp.com/album/life-is-no-way-to-treat-an-animal&#8220;&amp;amp;amp;amp;gt;Life Is No Way To Treat An Animal by CZAR&amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Nach knapp neun Minuten Spielzeit werde ich ohne Vorwarnung fallen gelassen, gerade, als ich mich in diesem klangkaleidoskopischen Orkan zurecht zufinden meinte. Denn in <em>„Beware The Flies, Orestes“</em> setzt ein wunderschönes Piano ein. Dass wüst gegen dieses angeschrien wird, hatte ich schon erwartet, wodurch mich das Ganze an <strong>MY OWN PRIVATE ALASKA</strong> erinnert. Doch die „Ruhe“ währt natürlich nicht lange, sodass man wenig später wieder in <strong>DILLINGER</strong>-Gefilde ausbricht. Wer <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> mag, der dürfte über das entsprechende Nervenkostüm verfügen, um sich auch an <strong>CZAR</strong> zu wagen. Für alle anderen würde ich den Warnhinweis aussprechen, vorher Arzt und Apotheker zu konsultieren, da für physische und psychische Schäden keine Haftung übernommen werden kann.</p>
<h4>Sodomie am Cerebrum</h4>
<p>Ein weiterer Punkt, den ich bei „Life Is No Way To Treat An Animal“ herausheben muss, sind die wahnwitzigen Texte, die zum einen ellenlang sind und zum anderen auf der Bandcampseite der Band nachgelesen werden können. Hier stoßen Tiermetaphern und Fabelähnliche Geschichten auf die absurde Komik, die vor allem <strong>TOM WAITS</strong> in seinen Songs domestiziert hat.</p>
<p>Den krassesten Ausbruch in dieser Hinsicht bietet das Spoken Word (!) Stück <em>„Canine: No Eyes. Just Teeth.“</em>, das mit Noise und manischen Gitarren begleitet wird. Wer<a href="https://www.youtube.com/watch?v=UhP4lg28fs0" target="_blank"> „A Wild Hare“ von <strong>SPASTIC INK</strong> </a>kennt, der kann sich vielleicht vorstellen, was hier abgeht. Und dabei befinden wir uns hier immernoch im ersten Drittel des Gesamtwerkes! <strong>Mike Patton</strong> würde höchstwahrscheinlich vor Freude implodieren, wenn er <strong>CZAR</strong> zu hören bekäme.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14002" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild.jpg" alt="CZAR" height="481" width="720" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" />
<p>Wo wir gerade bei dem <strong>FAITH NO MORE</strong>-Frontmann sind: dieser bietet eigentlich einen guten Referenzpunkt, da sich <strong>CZAR</strong> zuweilen nicht sehr weit von den Stilübergriffen der genannten Hauptband befinden, andererseits aber auch Erinnerungen an „Irony Is A Dead Scene“ wach werden lassen.</p>
<p><em>„Mister Reindeer“</em>, das längste Stück des Albums, stellt sich mir als undurchsichtiger und vertrackter Bastard dar, dessen Zeugung unter mysteriösesten Umständen stattgefunden haben müsste. Hier treffen Jazz, Math und Zirkusmusik aufeinander. Doch um den gerade erlittenen Schock wieder etwas zu mildern, folgt im unmittelbaren Anschluss das versöhnlich stimmende Akustikgitarrenstück <em>„Domesticated Wolves“</em>, welches allerdings nur kurz währt.</p>
<h4>Schade, endlich zu Ende</h4>
<p>Bis zum Ende des Albums soll die kunterbunte Achterbahnfahrt so weitergehen, wobei sich Synthielandschaften, Noiseattacken, <strong>FAITH NO MORE</strong>-Reminiszenzen, Math- und Tech-Elemente die Klinke in die Hand geben sollen. Das Abschlussstück <em>„Taking Roadkill To The Vet“</em> setzt dann nochmal alles daran, die letzten Sekunden des Albums so unerträglich wie möglich zu machen, wozu ein nerviger Handyklingelton über drei Minuten erklingt, während <strong>HAL 9000</strong> aus „2001: A Space Odysse“ seine letzten Worte spricht und man förmlich darum bettelt, dass das Album endet. Beunruhigend und verstörend. Wenn der „Song“ bzw. das Album jedoch die Bedeutung haben soll, die ich vermute, dann könnte es passender nicht konstruiert sein.</p>
<blockquote><p>„<strong>CZAR</strong> Is No Way To Treat A Listener?“</p></blockquote>
<p>Trotzdem muss ich erstmal tief durchatmen.&nbsp;<br />
Das Stil- und Klanggemisch, das <strong>CZAR</strong>&nbsp;hier präsentieren, weißt zwar keine Ausfälle auf, ist aber dennoch nur schwer zu ertragen.&nbsp;Denn „Life Is No Way To Treat An Animal“ ist nicht nur ein Alb-um, sondern auch ein Alb-traum und zwar ein solcher, der die Stille, die ihm folgt, anders klingen lässt.</p>
<p>So kann ich auch nach mehreren Durchläufen immernoch nicht wirklich sagen, wo welcher Song aufhört und der nächste beginnt, da diese direkt und nahtlos ineinander übergehen und von 23 Sekunden bis 6 Minuten Spielzeit reichen können. Und dennoch: „LINWTTAA“ muss als Gesamtwerk wahrgenommen werden. Eines, das seinem Titel gerecht wird und somit eine gelungene Parabel zu seinem eigenen Inhalt darstellt. Zumindest wenn man das so interpretieren will. Auch wenn ich immer noch nicht über den Punkt hinweg gekommen bin, an dem ich nach einem Plattendurchlauf froh darüber bin, dass es endlich zu Ende ist, muss ich dem <strong>CZAR</strong>-Zweitling höchsten Respekt zollen. Denn trotz, oder wegen, der Unhörbarkeit ist „LINWTTAA“ ein Album, das lange nachhallt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/czartheband/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://czar.bandcamp.com/album/life-is-no-way-to-treat-an-animal" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-hirnfick-des-jahres-czar/">Der Hirnfick des Jahres &#8211; CZAR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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