<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Club Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/club/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/club/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 04 Jul 2017 16:19:13 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>Club Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/club/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Die Hölle besucht Berlin &#8211; Full Of Hell im Cassiopeia</title>
		<link>https://silence-magazin.de/die-hoelle-besucht-berlin-full-of-hell-im-cassiopeia/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-hoelle-besucht-berlin-full-of-hell-im-cassiopeia</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/die-hoelle-besucht-berlin-full-of-hell-im-cassiopeia/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Jul 2017 07:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Cancer Clan]]></category>
		<category><![CDATA[Cassiopeia]]></category>
		<category><![CDATA[Club]]></category>
		<category><![CDATA[Full Of Hell]]></category>
		<category><![CDATA[God's America]]></category>
		<category><![CDATA[Grindcore]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Power Violence]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=18793</guid>

					<description><![CDATA[<p>Am Freitag, den 30.06.2017 spielten FULL OF HELL wieder in Berlin. Dass ich ihr neues Album live erleben darf, ist keine Selbstverständlichkeit. Wer das Gelände rund um das Cassiopeia in Berlin kennt, der weiß warum ich skeptisch war. Es liegt etwas tiefer ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-hoelle-besucht-berlin-full-of-hell-im-cassiopeia/">Die Hölle besucht Berlin &#8211; Full Of Hell im Cassiopeia</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Am Freitag, den 30.06.2017 spielten <strong>FULL OF HELL</strong> wieder in Berlin. Dass ich ihr neues Album live erleben darf, ist keine Selbstverständlichkeit. Wer das Gelände rund um das Cassiopeia in Berlin kennt, der weiß warum ich skeptisch war. Es liegt etwas tiefer als die Straße und bei derartigen Überschwemmungen <strong>tut sich vielleicht eine ganz andere Hölle auf</strong>. Doch die relativ starken Regenfälle des Vortages änderten nichts daran, dass alles seinen gewohnten Gang nahm. Außer der riesigen Fütze zwischen Skate-Halle und Club, dem sich selbst von Wasser befreienden Vorzelt und meinen pitschnassen, nicht gerade wetterfesten Schuhen, deutete nichts mehr darauf hin, was hier gestern noch tobte.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/die-hoelle-besucht-berlin-full-of-hell-im-cassiopeia/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-hoelle-besucht-berlin-full-of-hell-im-cassiopeia">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Umso größer ist die Vorfreude dann, als <strong>GOD&#8217;S AMERICA</strong> etwas verspätet die Bühne betreten. Während der gewohnt kurzen, brutalen Performance warte ich bereits sehnsüchtig auf die beiden kommenden Bands. Aber wird mir schon ordentlich eingeheizt, schließlich versteht sich die Gruppe aus aus Las Vegas auf Power Violence. In der knappen Viertelstunde hämmern sie dabei zwar einige interessante Riffs herunter, &nbsp;dabei bleibt es dann aber auch. Zu meinem Glück reicht schnelle Musik um abzuschalten und meinen Nacken aufzuwärmen. Nach einer Pause, die gefühlt dreimal so lang wie die Spieldauer von <strong>GOD&#8217;S AMERICA</strong> anhält, zahlt sich diese Vorbereitung dann auch aus.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/die-hoelle-besucht-berlin-full-of-hell-im-cassiopeia/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-hoelle-besucht-berlin-full-of-hell-im-cassiopeia">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>CANCER CLAN</strong> aus meinem kleinen Städtchen Potsdam grooven und der Menge gefällt es sichtlich. Inzwischen hat sich der Club auch gefüllt, die ersten Leute scheinen wach zu werden. Pits gibt es aber noch keine. &nbsp;Obwohl der Sänger sich vor der Bühne ordentlich austobt, bleibt es bis auf ein paar Mosh-Attacken ruhig. Da bereue ich auch nicht, vor Beginn der Show die Tour-Edition des neuen <strong>FULL OF HELL</strong>-Albums und beim Distro-Stand die neue<strong> INCENDIARY</strong> Scheibe gekauft zu haben. Letztere sollte sich jeder Hardcore Fan übrigens definitiv anhören, sie ist wahrscheinlich das beste was<strong> Closed Casket Activities</strong> dieses Jahr zu bieten hat. Meine beiden Platten werden jedenfalls nicht verletzt und fristen weiterhin ihr Dasein im Karton. Einige lustige Ansagen des Schlagzeugers später ist das nur noch zur Hälfte mit T-Shirts eingedeckte Quartett auch schon fertig. Mir hat es außerordentlich gefallen, für das neue Album der Jungs reicht das Taschengeld dann leider nicht.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/die-hoelle-besucht-berlin-full-of-hell-im-cassiopeia/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-hoelle-besucht-berlin-full-of-hell-im-cassiopeia">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach unendlicher Vorfreude ist es soweit: <strong>FULL OF HELL</strong> betreten die Bühne des kleinen Clubs. Die Menge drängt immer mehr nach vorne, die Luft im Raum ist zum Schneiden, Angst macht sich breit. Alles das sind Erscheinungen von Ehrfurcht und des etwas vorangeschrittenen Abends. Kaum wird <em>&#8222;Deluminate&#8220;</em> mit dem gesprochenen Intro eingeläutet ist es dann um die meisten Leute geschehen. Auch wer sie bereits live gesehen hat, muss demnächst jede Gelegenheit nutzen um dieSE US-Amerikaner zu bewundern. Mit &#8222;Trumpeting Ecstasy&#8220; haben sie sich wieder selbst übertroffen. Außerdem beweisen sie, dass es auch simpel gehen kann. Die experimentellen Noise-Elemente wurden zwar wie immer eingebaut, dennoch ist das Ziel der neuen Platte viel offensichtlicher.</p>
<p>Das beweist auch die Performance der neuen Songs. Was den ein oder anderen überraschen dürfte: Es wird noch brutaler als bei den Aufnahmen. Sänger und Soundboard-Experte<strong> Dylan Walker</strong> gibt alles und öffnet direkt vor den Augen der Zuschauer ein Höllentor. Da hieß es dann sich festzuhalten, um nicht vom Moshpit mitgerissen zu werden. Die Botschaft von <strong>FULL OF HELL</strong> kam also bei den Zuschauern an. &#8222;Wir haben uns gefunden. Das ist unser Meilenstein.&#8220;, müssten sie eigentlich stolz verkünden. Stattdessen sind sie zu Scherzen aufgelegt. &#8222;Unsere Freunde werden uns auslachen, weil wir so ein langes Set gespielt haben.&#8220;, sagen sie vor der Zugabe, die keine drei Minuten dauert und einen Song umfasst. Kein Wunder, dass sie dann von anderen Grindcore-Bands gemobbt werden. Dazu kommt, dass die Noise-Breaks zwischen den Liedern allein wahrscheinlich länger waren als der Auftritt von <strong>GOD&#8217;S AMERICA</strong>. Kleiner Scherz am Rande: Sogar mein Gemächt ist länger als deren Show. Obwohl ich mir bei meiner Angst um meine neuen Alben nicht sicher sein kann. Während jedes Liedes wird so stark gemosht, dass ich diese nämlich nicht unbewacht stehen lassen konnte.</p>
<p>Bei<strong>&nbsp;FULL OF HELL</strong> kommt dank der Soundeffekte Vorfreude auf jeden Song wie <em>&#8222;Crawling Back To God&#8220;</em> auf. Die Masse bemerkt das auch und bewegt sich in einer Symbiose aus Wut und Verzweiflung voran &#8211; ein spektakulärer Anblick. Als dann während <em>&#8222;Gnawed Flesh&#8220;</em> die prominente Zeile &#8222;Man will fail. Man will always fail.&#8220;, die unersättlichen Lungen des Sängers verlässt, ist es auch um mich komplett geschehen. So eine junge, gute Grindcore-Band muss man mal gesehen haben! Danke an das <strong>Cassiopeia</strong> Berlin und alle Bands für den gelungenen Abend, der auch noch zu einer sehr humanen Zeit zu Ende ging.</p>
<p><a href="https://cassiopeia-berlin.de/">Cassiopeia Berlin</a><br />
alle Fotos von <a href="http://www.kandziora-photo.de/">Joerg Kandziora</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/seedsofrape/">GOD&#8217;S AMERICA</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/CancerClan666/?fref=ts">CANCER CLAN</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/fullofhell/?fref=ts">FULL OF HELL</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-hoelle-besucht-berlin-full-of-hell-im-cassiopeia/">Die Hölle besucht Berlin &#8211; Full Of Hell im Cassiopeia</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/die-hoelle-besucht-berlin-full-of-hell-im-cassiopeia/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Senf der Woche #22 &#8211; Kleine Menschen im Pit</title>
		<link>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-22-kleine-menschen-im-pit/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=senf-der-woche-22-kleine-menschen-im-pit</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-22-kleine-menschen-im-pit/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Schneemensch]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 04 Jul 2017 06:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Club]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[kleine menschen]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[machine head]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Moshpit]]></category>
		<category><![CDATA[senf der woche]]></category>
		<category><![CDATA[wacken]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=18776</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-22-kleine-menschen-im-pit/">Senf der Woche #22 &#8211; Kleine Menschen im Pit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-18776"></span><br />
<strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Im Pit wird gemoshed. Da fliegen Körperteile und kleine Menschen. Doch muss das sein? Wir palavern über die Überlebenschancen der kürzeren Menschen im Gedränge.&nbsp;<span style="font-size: 0.8em;"><em>Da Andi grad unpässlich ist, übernimmt Kellerkind Yeti diese Woche.</em></span></strong></p>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene/" target="_blank" rel="noopener">Sebastian</a>&nbsp;</b>meint:</span></p>
<p class="p1">Metal ist eine sehr wilde Musik, zu der man sich gut und gerne bewegt. <strong><em>Kann man das sagen?</em> </strong>Jedenfalls ist es nicht unüblich, dass sich bei Konzerten<strong> Pits</strong> unterschiedlicher Ausprägung und Größe bilden, um die dargebotene Musik noch intensiver zu erleben und zu feiern.</p>
<p class="p1">Apropos Größe… <strong>Metalfans gibt es da in ganz unterschiedlichen Ausführungen.</strong> Und in gewisser Weise sind Konzerte in der Hinsicht ein bisschen wie Kinobesuche. Sobald größere Besucher um einen herum stehen, ist es irgendwie blöd. Schließlich geht man ja auch auf ein Konzert, weil man die Band mal sehen will.</p>
<p class="p1">Richtig witzig wird es dann aber erst, wenn Bewegung in die Menge kommt. Dann ist der<strong> kleine Brüllaffe</strong> aus Reihe Sieben plötzlich ganz panisch, weil er keine Füße mehr auf den Boden bekommt. Wobei <strong>weibliche Fans</strong> so eine Situation bestimmt nochmal anders erleben als männliche. Da das Metalpublikum aber immer noch mehrheitlich aus Kerlen besteht, dürften sie da eher noch dazu übergehen, lieber <strong>aus dem Gedränge heraus zu wollen</strong>.</p>
<p class="p1">Zwar gibt es teilweise noch die Chance, sich schnell hochheben und nach vorne tragen zu lassen. Aber grundsätzlich sollte man sich auf diese Möglichkeit nicht verlassen. Daher gilt eigentlich nur: <strong><em>solange man in der Senkrechten bleibt, was soll schon passieren?</em> </strong>Das man sich mal eine fängt, muss man halt riskieren. Zwar ist die Aussage <em>„man weiss doch vorher, dass sowas passieren kann“</em> ziemlich flach und in der Situation auch nicht wirklich hilfreich. Je nach Band kann ein Pit ja auch unterschiedlich groß sein (siehe <b>MACHINE HEAD</b> 2009 in <b>WACKEN</b>).</p>
<p class="p1"><strong>Meine Meinung </strong>ist, dass es für kleine, schmächtigere Menschen natürlich ein teilweise beängstigendes Gefühl sein kann, plötzlich in einer solch wild springenden, sich unkontrolliert bewegenden Menge zu stehen.<strong> Es kommt aber immer auch darauf an</strong>, wie man sich darauf einlassen und somit damit umgehen kann. Dann ist es wie für die Musiker auf der Bühne: auf die Attitüde kommt es an. Mit „<em><strong>Hellyeah</strong></em>“ kommt man da vielleicht besser durch als mit „<em><strong>Fuck, was mache ich jetzt?</strong></em>“.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sarah/" target="_blank" rel="noopener">Rudi</a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p class="p1">&#8222;<strong>Zwergen-Massaker</strong>&#8220; und &#8222;<strong>Fliegen klatschen</strong>&#8220; sind nur die lustigsten Bezeichnungen, die mir beiläufig bei Konzerten zu Ohren gekommen sind, in deren Pits auch kleinere Leute aktiv waren. Dass deren Hintergründe <strong>teilweise so gar nicht zum Lachen</strong> sind, lässt mich persönlich immer wieder an dem so angepriesenen Zusammenhalt der Metal-Szene zweifeln.</p>
<p class="p1">Da ich selbst kein ein-Meter-achtzig-Hüne bin, kann ich trotz alledem aus meinen eigenen Erfahrungen sagen, dass Pits auch für kleinere Leute ein geiles Erlebnis sein können. Mit der Zeit bekommt man <strong>ein Auge für Idioten</strong>, welche mitten im Pit beginnen optisch einem<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>dieser südamerikanischen Kampftänzen sehr nahe kommende Bewegungen aufzuführen. Mit dem Ziel, alles und jeden um ihn herum <strong>zu vernichten</strong>.</p>
<p class="p1">Um diese Erfahrungen zu vermeiden und auch nach dem Pit ein <strong>gelungenes Konzerterlebnis</strong> zu genießen, hier noch kurz meine persönlichen Tipps für kleinere und schmächtigere Pit-Teilnehmer:</p>
<p class="p1"><strong>Geh&#8216; mit Freunden zu Konzerten und ebenfalls mit diesen in Pits.</strong> Zusammen macht eh alles mehr Spaß und im Gemenge entsteht somit eine Art &#8222;<em>persönlicher Schutzraum</em>&#8220; in Form deiner Kumpel, zu dem man sich retten kann, wenn dir wieder mal <strong>zwei menschliche Felsen</strong> <strong>entgegen fliegen</strong>.</p>
<p class="p1">Halte immer Ausschau nach der besten Position im Pit. Halte dich dabei an Typen mit ähnlicher Statur wie deiner<span class="Apple-converted-space">&nbsp;</span>und du wirst merken: Dass Pits der perfekte Ort sind, um zur Musik deiner Lieblingsbands die Sau rauszulassen. <em>Wer will schon in der Ecke dauerhaft in der Ecke stehen?</em> Videos würden dann ja auch reichen und Bier gibt es auch zu Hause.</p>
<p class="p1"><strong>Das Beste an diesen Tipps ist, dass du sie bestenfalls nicht brauchen wirst.</strong> Pits können trotz ihrer Rohheit unglaublich sozial sein. Gestürzten wird aufgeholfen und mögliche Verletzte werden zum Rand gebracht, bevor es weiter geht. Kurz gesagt: <strong>Mach’s einfach!</strong> Es gibt kein Verbot für kleine Leute, man muss sich nur trauen!</p>
<p></div></div>
<p class="western">&nbsp;</p>
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-22-kleine-menschen-im-pit/">Senf der Woche #22 &#8211; Kleine Menschen im Pit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-22-kleine-menschen-im-pit/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Senf der Woche #21 &#8211; Das nervt auf Konzerten</title>
		<link>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-21-das-nervt-auf-konzerten/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=senf-der-woche-21-das-nervt-auf-konzerten</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-21-das-nervt-auf-konzerten/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Jun 2017 06:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Club]]></category>
		<category><![CDATA[fotos]]></category>
		<category><![CDATA[Headliner]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[menschen]]></category>
		<category><![CDATA[merch]]></category>
		<category><![CDATA[Merchandise]]></category>
		<category><![CDATA[Nervig]]></category>
		<category><![CDATA[senf der woche]]></category>
		<category><![CDATA[tickets]]></category>
		<category><![CDATA[vorband]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=18643</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-21-das-nervt-auf-konzerten/">Senf der Woche #21 &#8211; Das nervt auf Konzerten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-18643"></span><br />
<strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Schlechter Sound, rücksichtslose Arschlöcher, Ticket-Abzocke &#8211; was nervt dich so richtig, wenn du zu einem Konzert gehst?</strong></p>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/jonas/" target="_blank" rel="noopener">Jonas</a>&nbsp;</b>meint:</span></p>
<p>Wie läuft ein Konzert denn ab? Ich komme viel zu früh an, damit ich auch die Vorbands erleben darf. Dann beobachte ich verwundert, dass sich der Saal<strong> erst bei den Headlinern</strong>&nbsp;füllt. Das wäre die erste Sache, die mich nervt. Jeder muss <strong>die Möglichkeit haben, die Vorbands sehen zu können</strong>.</p>
<p>Natürlich kann es keine wirkliche Lösung sein, immer nur an Wochenendtagen zu spielen, weil es ja immer noch Leute gibt, die aufgrund der Arbeitszeiten nicht früher kommen können. Dann kann ich aber wenigstens <strong>genau zwischen Musikfans und Fans der Headliner unterscheiden</strong>. Hoffentlich kommentiert hier keiner, dass die <strong>Vorbands für ihn Zeitverschwendung</strong> sind. Diese Stunde der Lebenszeit sollte es wert sein, tolle Gruppen entdecken zu können. Wer was anderes behauptet, ist wahrscheinlich <strong>ein Arschloch</strong>.</p>
<p>Den meisten Arschlöchern reicht das aber auch nicht. Das <strong>eigene Wohlbefinden</strong> scheint für einige Personen so sehr im Vordergrund zu stehen, dass sie <strong>andere zahlende Konzertbesucher einfach vergessen</strong>. Bei einem Konzert kotzen nicht nur inhumane Spielzeiten an sondern auch die <strong>rücksichtslosen Raucher</strong>. Versteht mich nicht falsch, wer sich draußen die Lunge zerstört und drinnen nur stinkt, hat sich das mit seinem eigenen Geld wohl &#8222;verdient&#8220;. Macht das bloß bitte nicht in einem geschlossenen Raum. <strong>Wenn ihr euch selbst vergessen wollt, geht zum Ballermann, aber bleibt Clubkonzerten fern. Danke!</strong></p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sarah/" target="_blank" rel="noopener">Sarah</a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Tief in mir drin steckt ein <strong>kleiner Choleriker</strong>. Deshalb gibt es auch auf Konzerten Dinge, die mich einfach auf die Palme bringen.</p>
<p>Als allererstes: <strong>Schlechter Sound</strong>! Machen wir uns nichts vor, die meisten Bands sieht man nicht allzu oft in seinem Leben. Dann ist es umso ärgerlicher, wenn das Konzerterlebnis von schlechtem Sound geprägt ist. Manchmal muss man sich echt fragen: „Ist der Tontechniker taub???“</p>
<p>Das zweite Ärgernis, was mein Blut zum Kochen bringt, sind <strong>sehr angeheiterte Menschen</strong>, die gerne in Nähe des Mischpults anfangen, <strong>ausgelassen zu headbangen und zu pogen</strong>. Leute, wenn ihr anderen eure Körperteile und Haare ins Gesicht werfen wollt, dann bitte an Stellen im Club, wo Gleichgesinnte sind! Ich hatte schon einmal das Vergnügen, <strong>einen schwungvollen Arm mit meinem Gesicht abzubremsen</strong>. Das möchte ich nicht nochmal erleben &#8230;</p>
<p>Top 3 der Nervtöter ist für mich das <strong>kaum vorhandene Ladies-Merch</strong>. Wenn du <strong>mit Vorfreude und 50 Tacken in der Tasche</strong> auf ein Konzert gehst und dann zum Entsetzen feststellen musst, dass das Einzige, was du dir kaufen kannst, <strong>ein Patch für 5€</strong> ist, finde ich das mehr als traurig. Da hilft auch nicht, wenn du vom Merch-Guy zu hören bekommst: <strong>„Kauf dir doch die S vom Herrenshirt.“</strong> Ja, das kannste schon so machen, aber dann ist es halt kacke &#8230;</p>
<p>So, genug gemeckert, ich muss erst einmal tief Luft holen und eine Valium-Tablette nehmen.</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/nina/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Nina</strong></a>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Yeah, Rant-Time! Da weiß ich gar nicht, wo ich anfangen soll &#8230;</p>
<p class="western"><strong>1. Tickets</strong>!&nbsp;Ich hasse Ticketanbieter, die für <strong>Print@Home-Tickets eine Pauschale von bis zu 2,50 €</strong> erheben. Das ist bei kleinen Konzerten, die 10 € kosten, schon ein dreister Aufschlag. [Anm.: Laut <strong>Beschluss des OLG Bremen</strong> darf Eventim (!) keine zusätzliche Gebühr mehr dafür erheben. Auch andere Verkaufsstellen wurden abgemahnt.]</p>
<p class="western"><strong>2. Lokalität</strong>!&nbsp;Ich bin eine kleine Prinzessin, was die <strong>Erreichbarkeit von Clubs</strong> angeht. <strong>Schlechte Anbindung an den ÖPNV</strong>, vor allem, wenn man nicht in seiner Heimatstadt unterwegs ist und nachts wieder nach Hause fahren muss, macht mal so gar keinen Spaß. Daneben: <strong>Schlechte Belüftung</strong>, <strong>Nebelmaschinen</strong>, <strong>Blinder</strong>, uvm. Hass, Hass, Hass!</p>
<p class="western"><strong>3. Menschen</strong>! Dumme Arschlöcher generell – Personal, Techniker, Musiker, Gäste. Und: Wenn ich <strong>als Fotomensch unterwegs</strong> bin und Konzertgäste <strong>keinerlei Rücksicht</strong> nehmen. Ich denke nur an die teure Technik (Mimimi!) und meine fehlende Aufmerksamkeit für den nötigen Selbstschutz, wenn mir mal wieder so ein <strong>Stahlkappenschuh-tragender 120-Kilo-Koloss entgegenfliegt</strong>.</p>
<p class="western">Außerdem: Wenn andere Bands meiner Band das <strong>Backstage-Bier wegsaufen</strong> (ich hasse euch!) und ich deswegen mein Aftershow-Bier selbst bezahlen muss. Gleiches gilt für Essen. Und an die Veranstalter: Nein, Nudeln mit Ketchup oder Brot mit Butter ist <strong>KEIN adäquates Catering</strong>, ihr faulen Schweine!</p>
<p class="western"><strong>4. Musik</strong>! <strong>Scheiß Sound</strong> (auf oder vor der Bühne) und <strong>unmotivierte Musiker</strong>. Wenn ihr keinen Bock habt, dann lasst es doch einfach bleiben!</p>
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-21-das-nervt-auf-konzerten/">Senf der Woche #21 &#8211; Das nervt auf Konzerten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-21-das-nervt-auf-konzerten/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Häufige Störfaktoren auf dem Konzert</title>
		<link>https://silence-magazin.de/haeufige-stoerfaktoren-auf-dem-konzert/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=haeufige-stoerfaktoren-auf-dem-konzert</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/haeufige-stoerfaktoren-auf-dem-konzert/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2017 07:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[Club]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nervig]]></category>
		<category><![CDATA[Sound]]></category>
		<category><![CDATA[Störfaktoren]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=13699</guid>

					<description><![CDATA[<p>Vor geraumer Zeit habe ich mal wieder ein Konzert besucht und wollte so richtig schön in die Musik eintauchen. Doch das Ende vom Lied war kein gelungener Abend, sondern ein stressiges Erlebnis der anderen Art. Doch beginnen wir von vorn und befassen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haeufige-stoerfaktoren-auf-dem-konzert/">Häufige Störfaktoren auf dem Konzert</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Vor geraumer Zeit habe ich mal wieder ein Konzert besucht und wollte so richtig schön in die Musik eintauchen. Doch das Ende vom Lied war kein gelungener Abend, sondern ein stressiges Erlebnis der anderen Art. Doch beginnen wir von vorn und befassen uns mit häufigen Problemen, die einen angenehmen Abend trüben können.</h4>
<h4>Auf zum Konzert</h4>
<p>Gegen 21 Uhr bewaffnete ich mich nun mit einer Delirium verheißenden Flüssigkeit, welche in der allseits bekannten 0,5-Liter-Flasche abgefüllt wurde. Schnell noch den MP3-Player mit Musik bestückt und ab zum Veranstaltungsort. Dort angekommen, begrüßte ich die altbekannten Gesichter, bemerkte aber auch voller Freude, dass der Konzertraum prall gefüllt war. Sehr schön. Da hat der Veranstalter ordentlich Werbung gemacht und wird mit dem zahlreichen Erscheinen der Leute belohnt.</p>
<p>Doch kaum orderte ich an der Bar das nächste &#8222;Kaltschalenerlebnis&#8220; für einen stattlichen Preis (2 Euro Becherpfand! Ihr Verbrecher!), sorgte währenddessen der Soundcheck für den ersten Dämpfer meiner Laune. Die ganze Band klang einfach nur grottig. Eine Snare, die nach Keksdose klang, nicht zu identifizierbares Rauschen der Gitarren (das Saiteninstrument versehentlich an den Staubsauger angeschlossen?) und eine fette Säule mitten im Raum, welche das Publikum zwang, eine seltsame Formation anzunehmen. Aber das&nbsp;war nur ein Bruchteil dessen, was noch folgen sollte. In der Hoffnung auf einen besseren Sound, tingelte ich nun wieder zu Theke, um ein wenig mit Freunden zu plauschen. Doch die angenehme Musik im Hintergrund wurde immer wieder durch den nervtötenden Schlagzeuger unterbrochen, der noch nicht mal an der Reihe mit dem Soundcheck war.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=TTtswoWkGQU">HIER</a> die perfekte Beschreibung eines Soundchecks.</p>
<h4>Du spielst erst, wenn du gefragt wirst!</h4>
<blockquote><p>Ich habs ja kapiert! Du bist n&#8216; ganz toller Hecht! Warte doch mal ab bis du dran bist!</p></blockquote>
<p>&#8230;war Hauptgedanke in meinem Kopf. Nach einer halben Stunde (!) war dann der Tontechniker fertig und die Entspannung machte sich wieder breit. Die anderen Bands sollten im weiteren Verlauf nur einen Line-Check bekommen. Gegen 22 Uhr fing dann auch der Opener an zu spielen. Also nochmal kurz den &#8222;Wasserstand&#8220; kontrollieren und ab nach vorne. Ich stellte mich in die Nähe des Mischpults, weil dort der Sound oftmals besser ist, als in der ersten Reihe und war für die nächsten 45 Minuten zufrieden. Okay nicht ganz, denn die bereits erwähnte Säule im Raum ermöglichte mir nur eine eingeschränkte Sicht auf die Bühne. Die Entscheidung bestand aus &#8222;Bassist, Sänger, Schlagzeug&#8220; oder &#8222;Gitarrist, Schlagzeuger&#8220;, weil der Raum mittlerweile stark überfüllt war. Gut, dann sehe ich zwar nicht alle Musiker, aber die Musik ist wenigstens zu ertragen.</p>
<p>Nun sollte der Co-Headliner des Abends auftreten. Obgleich die Musik nicht mein Geschmack war, konnte ich mir immerhin einige Kniffe vom Gitarristen abschauen, denn der Sänger ging mir mit seinem gekünstelten &#8222;Jetzt machen wir mal alle so richtig Stimmung-Kasperletheater&#8220;-Gehabe einfach nur auf die Nüsse. Bis jetzt war auch die Akustik halbwegs zu ertragen, aber das änderte sich nach einer weiteren Stunde schlagartig.</p>
<h4>Die Quasselstrippen vom Dienst und ein grauenhafter Mix</h4>
<p>Nachdem ich mir ein zusätzliches Sicherheitspils erstanden hatte, ging es wieder in Richtung Mischpult. Nun sollte das Konzert-Highlight folgen. Kaum spielte die Band ihren ersten Song, fingen zwei Kerle (sichtlich angetrunken) neben mir an, ein angeregtes Gespräch zu führen. Allerdings in einer Lautstärke, wie es die Brüllaffen in Süd- und Mittelamerika zu pflegen scheinen. Auf meinen Blick reagierten sie nicht und auch nach dem vierten Song konnte der freundliche Hinweis, sich doch etwas leiser zu unterhalten, keine fruchtbaren Ergebnisse erzeugen. Wieso kommt man auf die Idee, sich mitten beim Konzert in einer unmöglichen Dezibelanzahl zu verständigen und dabei die anderen Gäste zu nerven?</p>
<p>Immerhin war ich ja nicht der Einzige, den es störte. Zumal das Thema dieser Unterhaltung nicht mal die Band auf der Bühne war, sondern irgendwelche Partyerlebnisse und die Erkenntnis, wie cool doch die neuen Klamotten seien. Liebe Leute, ich quatsche auch gerne ein paar Sätze, wenn mir ne Band nicht zusagt. Aber dann achte ich darauf, dass ich keinen Nebenmann (oder keine Nebenfrau) mit einem Kladderadatsch auf den Senkel gehe. Oder ich gehe vor zur Bar. Oder ich analysiere die Band im Kopf und fasse mich meinem Gesprächspartner gegenüber so kurz wie möglich. Im Kino können doch auch fast alle die Klappe halten und tauschen sich erst nach dem Film aus.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_13950" aria-describedby="caption-attachment-13950" style="width: 842px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-13950 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/talking-on-concerts-shutterstock.jpg" alt="talking-on-concerts-shutterstock" height="480" width="852" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/talking-on-concerts-shutterstock.jpg 852w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/talking-on-concerts-shutterstock-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/talking-on-concerts-shutterstock-750x423.jpg 750w" sizes="(max-width: 852px) 100vw, 852px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-13950" class="wp-caption-text">Wenn Musik langweilig wird. Reden ohne Rücksicht auf die anderen Gäste.</figcaption></figure>
<h4>Fazit (?)</h4>
<p>Das Resultat war dann die indirekte Kapitulation. Ich hatte einfach keinen Bock, mir von den zwei Idioten die Laune madig zu machen. Notgedrungen bewegte ich mich vorsichtig in die 4. Reihe und stellte mich so weit es ging an den Rand. Die Band war jetzt im letzten Drittel ihres Sets angekommen. 2 Minuten später die nächste Beschwerde. Eine Frau beklagte sich darüber, wie ich auf die bescheuerte Idee käme, denn so weit vorn Platz zu nehmen. Nachdem ich ihr die Situation kurz schilderte, machte ich wohl oder übel Platz und ging wieder in die hinteren Reihen. Trotz meines Rechts auch vorne stehen zu dürfen, wollte ich ihr nicht die Sicht nehmen. Außerdem torkelte nun ein Typ, der blau wie die Tanne war, gegen andere Leute und verschüttete mit der Freude eines Kleinkindes sein&nbsp;Bier im Publikum.</p>
<p>Schweren Herzens machte ich mich kurz vor dem Ende auf den Heimweg und bewegte mich in Richtung Stammkneipe. Im Großen und Ganzen habe ich trotz einiger Faktoren einen passablen Abend verbracht. Schließlich habe ich die Möglichkeit, mir einen Besuch auf nem Konzert zu leisten und kann friedlich mit meinen Freunden abhängen. Also ist mein &#8222;Mimimi&#8220;-Gehabe nicht mehr als Meckern auf hohem Niveau? Eventuell. Und wenn ich ehrlich bin, hatte ich ja doch meinen Spaß.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haeufige-stoerfaktoren-auf-dem-konzert/">Häufige Störfaktoren auf dem Konzert</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/haeufige-stoerfaktoren-auf-dem-konzert/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>9</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Schmach der Großfressen</title>
		<link>https://silence-magazin.de/die-schmach-der-grossfressen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-schmach-der-grossfressen</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/die-schmach-der-grossfressen/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2016 13:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Club]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[flunkyball]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[HMC]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[open air]]></category>
		<category><![CDATA[rock n roll]]></category>
		<category><![CDATA[Underground]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=11080</guid>

					<description><![CDATA[<p>In den letzten Jahren kam mir ein eigenartiges Phänomen besonders oft unter die Linse und jedes Mal stellte ich mir die Frage: &#8222;Meinen die das wirklich ernst?&#8220;. Im folgenden Artikel möchte ich euch meine Meinung und Ansichten zum Thema &#8222;H.M.C. (Heavy Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-schmach-der-grossfressen/">Die Schmach der Großfressen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>In den letzten Jahren kam mir ein eigenartiges Phänomen besonders oft unter die Linse und jedes Mal stellte ich mir die Frage: &#8222;Meinen die das wirklich ernst?&#8220;.</p></blockquote>
<p>Im folgenden Artikel möchte ich euch meine Meinung und Ansichten zum Thema <strong>&#8222;H.M.C. (Heavy Metal Club)&#8220;</strong> näher bringen. Bereits in der Gründungsphase des Magazins habe ich mir zu diesem meine Gedanken gemacht und heftig überlegt, darüber eine Kolumne zu schreiben. Letzten Endes wollte ich aber noch den diesjährigen Festivalsommer abwarten, um festzustellen, ob meine Meinung denn tatsächlich gerechtfertigt ist oder ob ich einfach nur die falschen Menschen kennengelernt, bzw. schlechte Erfahrungen gemacht habe.<br />
Zuerst möchte ich aber klarstellen, dass ich hier keineswegs alle Clubs und deren dazugehörige Mitglieder über einen Kamm scheren möchte, sondern dass ich nur meine Erfahrungen und Erlebnisse in diesen Artikel einfließen lasse.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11089" aria-describedby="caption-attachment-11089" style="width: 656px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-11089" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/725.jpg" alt="Der vielleicht erste HMC???" width="666" height="666" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/725.jpg 666w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/725-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/725-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 666px) 100vw, 666px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11089" class="wp-caption-text">Der vielleicht erste HMC???</figcaption></figure>
<h2>Was ist eigentlich so ein H.M.C.?</h2>
<p>&#8230; von den Strukturen her nichts großartig anderes als ein <strong>MC (Motorcycle Club)</strong>. Wenn man nicht grad Boss ist, hat man immer jemanden, der über einem steht und die Entscheidungsgewalt hat. Ich verstehe einfach nicht, warum ich mich in meiner Freizeit auch noch unterwerfen soll. Mindestens 40 Stunden pro Woche bekomme ich von meinem Chef gesagt, was ich zu tun und zu lassen habe und dann soll das Ganze auch noch am Wochenende so weitergehen? Nicht mit mir! Mein Wochenende ist mir heilig! Und die pure Heiligkeit ist es doch, ganz entspannt in die freien Tage voller grenzenloser Freiheit zu starten und nicht die versifften Klos irgendwelcher Clubräume zu schrubben.</p>
<blockquote><p>Hattest du in deinem Freundeskreis schon mal eine Probezeit? Nicht? Ich nämlich auch nicht!</p></blockquote>
<p>Das Nächste, was mir bei solchen &#8222;Clubs&#8220; ziemlich sauer aufstößt, sind diverse <strong>Aufnahmerituale und Probezeiten</strong>. Ich bewerbe mich doch bei dieser Truppe nicht um einen Job, sondern um meine Freizeit sinnvoll und entspannt zu verbringen. Da mag ja eine kleine Bierdusche noch ganz witzig sein, aber bei monatelangen <strong>Putzorgien und Getränkeschleppereien</strong> hört für mich der Spaß auf.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11086" aria-describedby="caption-attachment-11086" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-large wp-image-11086" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/IMG_1175-1024x682.jpg" alt="Volle erste Reihe? Vergiss es!" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/IMG_1175-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/IMG_1175-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/IMG_1175-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/IMG_1175-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/IMG_1175.jpg 1400w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11086" class="wp-caption-text">Volle erste Reihe? Vergiss es!</figcaption></figure>
<h2>H.M.C.s machen sich für den Underground stark?!</h2>
<p>Davon habe ich bisher recht wenig mitbekommen. Zumeist sieht man die Mitglieder in ihrer Lederkutte voller Patches der Szenegrößen rumrennen! Patches von den <strong>Local Heroes</strong>? Fehlanzeige! Auf Partys lauscht man dann auch meistens vergeblich nach irgendwelchen ungehörten Untergrundperlen. Machts sich der DJ da etwa ganz leicht und gibt bei YouTube &#8222;Heavy Metal Playlist&#8220; ein? Gar nicht mal so unwahrscheinlich (vorausgesetzt das Vereinsheim hat WLAN).<br />
HMCs schmücken sich immer damit, den Underground zu supporten und die Szene zu stärken, doch eigentlich feiern die Jungs und Mädels nur sich selbst. Da ich jetzt nicht gerade in der Provinz wohne und es hier einige Clubs gibt, müsste es doch auch einige Veranstaltungen von ihnen geben? Vielleicht liegt es daran, dass ich in keinem dieser Vereine bin, doch ich bekomme von diesen Partys nichts mit. Lediglich ein Mal im Jahr leuchtet mein <strong>Facebook-Globus</strong> auf und ich werde zu einer HMC-Clubfeier eingeladen. Einmal und nie wieder!!! Die Gäste bestehen zu 90 % aus Vereinsmitgliedern und statt dem eigentlichen Sinn des Rock´n´Roll zu fröhnen, werden sinnlose Spielchen á la <strong>Tauziehen oder Flunkyball</strong> gespielt. Wenn das der Underground ist, will ich mich da nicht mehr rumtreiben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11084" aria-describedby="caption-attachment-11084" style="width: 202px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/2015_06_12_brann_open_air_420.jpg" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11084 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/2015_06_12_brann_open_air_420-212x300.jpg" alt="Nicht das erste abgesagte Clubfest!" width="212" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/2015_06_12_brann_open_air_420-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/2015_06_12_brann_open_air_420.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11084" class="wp-caption-text">Nicht das erste abgesagte Clubfest!</figcaption></figure>
<p>Und trotzdem fiel mir in letzter Zeit auf, dass sich ein paar Chapter tatsächlich für den Underground stark machen und Festivals veranstalten, die von <strong>Newcomern</strong> geprägt sind. Bei meiner letzten Erfahrung blieb es allerdings bei dem Versuch, das Festival zu veranstalten. Nach einigem Stress mit Anwohnern wurde das Festival schließlich eine Woche vor Start abgesagt. Angegebener Grund: Unwetterwarnung! Der <strong>Kachelmann</strong> ist ein Held!!! Leute, wenn ihr es nicht gebacken bekommt den ganzen formellen Kram zu klären, dann lasst das doch bitte Leute machen, die auch Ahnung davon haben. Ihr schadet euch damit nicht nur selbst, sondern macht euch damit auch keine Freunde!<br />
Das war die eine Art von Clubs, die versuchen Festivals veranstalten. Viel heftiger sind Vereine, die von Beginn an größenwahnsinnig sind und versuchen, große Bands an Land zu ziehen und sich dabei maßlos überschätzen. So auch geschehen im Jahr 2015 beim <strong>Brann Open Air</strong>. Nachdem vermutlich schweineteure Bands gebucht wurden, veröffentlichten die Veranstalter, dass es Probleme mit dem Festivalgelände gab. Nach mehreren geplanten Umzügen folgte schlussendlich die erwartete Absage. Mittlerweile schlägt die Planung dieses Wochenendes weitreichende Wellen. Sogar von <strong>Insolvenzverfahren</strong> ist die Rede.</p>
<p>Ihr seht also: Lasst Festivals von <strong>Fachleuten</strong> organisieren, die genau wissen, was sie dort machen!<br />
Das natürlich nicht alle Vereine komplett unfähig sind und ordentliche Festivals veranstalten, zeigt das <strong>Storm Crusher Festival</strong>. Hier wird seit Jahren grundsolide Arbeit geleistet, die ihr unbedingt unterstützen solltet. <a href="https://silence-magazin.de/el-zecho-und-don-promillo-abenteuer-auf-dem-bauernhof/" target="_blank">Hier </a>geht es zu meinem diesjährigen Festivalbericht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-schmach-der-grossfressen/">Die Schmach der Großfressen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/die-schmach-der-grossfressen/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>7</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Black-Metal-Sonntag im Wohnzimmer</title>
		<link>https://silence-magazin.de/black-metal-sonntag-im-wohnzimmer/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=black-metal-sonntag-im-wohnzimmer</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/black-metal-sonntag-im-wohnzimmer/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2016 05:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Bitch Hammer]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Club]]></category>
		<category><![CDATA[Halle]]></category>
		<category><![CDATA[Hühnermanhattan]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Oldschool]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Symphonic]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Vargsblod]]></category>
		<category><![CDATA[Welicoruss]]></category>
		<category><![CDATA[Wolves Den]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=8085</guid>

					<description><![CDATA[<p>Ja, wie schreibt man über ein Konzert in seinem quasi-Wohnzimmer? Über den Club, in dem man sich wohl in den letzten drei Jahren, oder lass es mehr sein, mindestens zwei Abende oder Nächte pro Woche um die Ohren geschlagen hat? Gut, ich gebe ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/black-metal-sonntag-im-wohnzimmer/">Black-Metal-Sonntag im Wohnzimmer</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, wie schreibt man über ein Konzert in seinem quasi-Wohnzimmer? Über den Club, in dem man sich wohl in den letzten drei Jahren, oder lass es mehr sein, mindestens zwei Abende oder Nächte pro Woche um die Ohren geschlagen hat?</p>
<p>Gut, ich gebe zu, in letzter Zeit habe ich mein Wohnzimmer schon sehr vernachlässigt. Die ständig ähnliche, wenn auch qualitativ nicht schlechte Beschallung, hat mich doch etwas ermüdet. Was mich diesmal, seit langer Zeit wieder, in das <strong>Hühnermanhattan</strong> getrieben hat, war der Umstand, dass tatsächlich mal Metal aufgespielt wurde. Der sonst eher für Psychedelic-, Stoner- oder Postrock bekannte Club wurde von einer doch bunt gemischten Horde langhaariger Metall-Fetischisten heimgesucht. Ich für meinen Teil war schon sehr gespannt, wie denn in Halle und in dieser Location Metal angenommen werden würde. Halle hat beileibe keinen „prädestinierten“ Metal-Club (mehr). Klar, wer mag, kann durchaus zu Hardcore oder Grind-Konzerten aus dem Haus gehen, aber mehr hat sich in den letzten Jahren in Richtung härterer Musik nicht bewegt. Leider. Deswegen für mich ein beobachtbares Experiment, wie sich wohl dieser Abend gestalten soll.</p>
<p>Was geboten wird? Regionale und überregionale Bands verschiedener schwarzer Couleur: Black/Thrash aus der Nachbarstadt, melancholischer Black-Metal aus den eigenen Reihen, Melo-Black-Metal aus dem Süden der Republik und symphonischer Black-Metal aus den Weiten Russlands.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/welicoruss_hmh/Bitch-Hammer-5.jpg" rel="" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/welicoruss_hmh/Bitch-Hammer-5.jpg" data-description=" " data-title="Bitch Hammer-5" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/welicoruss_hmh/thumbs/thumbs_Bitch-Hammer-5.jpg" data-image-id="625"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/welicoruss_hmh/thumbs/thumbs_Bitch-Hammer-5.jpg" alt="Bitch Hammer-5" width="320" height="213" /></a>Den Reigen eröffnen mit einiger Verspätung – wegen bislang sehr wenigen Gästen – <strong>BITCH HAMMER</strong> aus Leipzig. Die drei Jungs versprechen straighten oldschooligen Black-/Thrashmetal. Das halten sie auch definitiv ein. Präzise und rotzig füllen sie den Konzertraum mit ihrem Getöse. Sie haben sichtlich Spaß an dem, was sie da auf der Bühne so tun. Bislang gibt es für mich wirklich wenig an ihrem Tun auszusetzen. Ein knackiges Set spielen sie in nicht mal einer halben Stunde herunter. Leider reißt vor dem letzten Song eine Saite. Gut, Saitenriss passiert. Ersatzgitarre – Fehlanzeige. Ersatzsaite – auch nicht am Start. Dankbarerweise lässt sich einer der anderen Gitarrenhelden des Abends dazu hinreißen, dem armen Tropf sein Instrument zu leihen. Womit das Drama nun erst beginnt. Gitarre hängt zu tief – Stimmung ist zu tief. Es folgt eine Phase des verzweifelten Umstimmens. Aus dem Publikum werden Rufe nach Pausenunterhaltung in Form von Flachwitzen laut. Nach dem dritten Witz à la „Was ist gelb und schießt um die Ecke“ und keiner Gitarrenlösung in Sicht, verlasse ich achselzuckend den Konzertraum und setze mich an die Bar. Hier bin ich Mensch, hier darf ich sein.</p>
<p>Wenige Minuten später, nachdem kein einziger weiterer Ton erklungen ist, strömt das restliche Publikum ebenfalls Richtung Bar. Da ist wohl jemand am Gitarrenwechsel gescheitert. Wirklich schade, denn eigentlich hätte mich noch ein weiterer Song durchaus erheitern können.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/welicoruss_hmh/Vargsblod-9.jpg" alt="Vargsblod-9" width="209" height="314" />Viertel zehn – wütendes Geschrei ruft mich von der Bar zurück in die Konzerthöhle. Als ich durch den schweren Vorhang trete, der die beiden Räume des Clubs von einander trennt, freue ich mich über den sich mir bietenden Anblick. <strong>VARGSBLOD</strong> haben sich nicht lumpen lassen und mehrere Kerzenleuchter vor der Bühne platziert. Die Atmosphäre, die sich darüber, und wegen des melancholischen als auch wütenden Black-Metal, der dargeboten wird, verbreitet, lädt zum Hinsetzen und Hinwegträumen ein. Tatsächlich lädt der Bassist und Sänger das Publikum zum Verweilen in dieser Position ein. Ich setze mich an den Rand und lasse mich treiben. Auch ein großer Teil des restlichen Publikums folgt dem Angebot. Man kennt das hier. Es ist im Hühnermanhattan nicht unüblich, sich, auf dem Boden sitzend, von der dargebotenen Musik einlullen zu lassen. Dass einem dazu Black-Metal durch die Synapsen gejagt wird, ist schon eher das ungewohnte Element in der ganzen Geschichte. Was die drei da vorn zaubern, hat Hand und Fuß und die Songideen sind mannigfaltig. Von sehr bauchigem Gemeter, unterlegt mit ordentlichen Doublebass-Salven, lasse ich mich in die Wand drücken. Leider fehlt es in meinen Ohren an Tightness im Zusammenspiel. Im Gegensatz zum Gemeter stehen Songs, die ruhig und melodiös sind. Hier tauscht der Sänger seine wütenden Schreie gegen seine sehr volle, tiefe Männerstimme ein, die mich dahinschmelzen lässt. Diese ruhigeren Passagen tragen sich vor allem durch den Bass. Die Gitarre nimmt sich sehr zurück. Nach meinem Empfinden sogar zu sehr. Ein Quäntchen mehr Druck würde dem Sound an dieser Stelle vermutlich nicht zum Nachteil sein.</p>
<p>Bei aller Abwechslung, die<strong> VARGSBLOD</strong> vortragen, ein bisschen fehlt mir da die einheitliche Linie. Ich möchte nicht sagen, dass der Bruch zwischen beiden Stilistiken zu groß ist – denn ich mag den Mix aus beiden Stimmungen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/welicoruss_hmh/Wolves-Den-15.jpg" rel="" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/welicoruss_hmh/Wolves-Den-15.jpg" data-description=" " data-title="Wolves Den-15" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/welicoruss_hmh/thumbs/thumbs_Wolves-Den-15.jpg" data-image-id="638"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/welicoruss_hmh/thumbs/thumbs_Wolves-Den-15.jpg" alt="Wolves Den-15" width="320" height="213" /></a>Nach dem Black-Metal ist vor dem Black-Metal. <strong>WOLVES DEN </strong>wurden mir von mehreren Seiten als Leckerchen angetragen. Dementsprechend blicke ich vorfreudig dem Auftritt der Münchner entgegen. Mit einer ordentlichen Verspätung betreten sie die Bühne. Die Kerzenleuchter wurden weggestellt, <strong>WOLVES DEN</strong> fahren mit Licht- und Nebelmaschinen auf. Auch nicht schlecht. Macht optisch auf jeden Fall schon mal was her. Doch nicht nur optisch, sondern auch von dem, was sie an Musik im Gepäck haben, bin ich sehr erfreut. Leider zeigt sich an dieser Stelle ein Manko des Hühnermanhattans: Die Musik setzt sich auf allen Ebenen durch, aber differenziert ist es hier leider nur sehr selten. Denn das, was die doch sehr sehenswerte Hirschfelder-Anlage hauptsächlich kann, ist: laut sein. Vor allem fällt mir dieser Umstand auf, weil ich zwar die Gitarristen in ihrer durchaus feinfingerigen Arbeit beobachten kann, aber wenig von den, zum Teil parallelen, Gitarrenläufen gut hörbar bei mir ankommt.</p>
<p>Dieser kleine Wermutstropfen hält mich aber nicht davon ab, nun doch mal den Kopf kreisen zu lassen. Denn wann bekomme ich schon mal ein Metal-quasi-Wohnzimmerkonzert geboten? Ich habe meinen Spaß an den zum Teil mitgröhl-tauglichen Songs der Münchner.</p>
<p>Viel zu schnell ist der letzte Song gespielt. Dankbarerweise (es ist inzwischen sehr, sehr spät&#8230;) entern<strong> WELICORUSS</strong> zeitnah die Bühne. Sie sehen aus, wie der Name sich anhört – in Pelz und Leder gekleidet, Warpaint angelegt und finstere Blicke. Irgendwie, als wären sie direkt aus der Tundra hierher gebeamt worden. Passenderweise legt der Sänger auch den Gesang auf Russisch hin, was dem Ganzen noch eine rauere Note verpasst.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/welicoruss_hmh/Welicoruss-25.jpg" rel="" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/welicoruss_hmh/Welicoruss-25.jpg" data-description=" " data-title="Welicoruss-25" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/welicoruss_hmh/thumbs/thumbs_Welicoruss-25.jpg" data-image-id="633"><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/welicoruss_hmh/thumbs/thumbs_Welicoruss-25.jpg" alt="Welicoruss-25" width="320" height="213" /></a>Mit epischem Black-Metal, der dank eingesampelten Intros eine ausreichende Ladung symphonic-Anteil verpasst bekommt, wird der Konzertraum geflutet. Heroisch, wie die Musik daherkommt, betun sich die Jungs auch auf der Bühne. Show, Show, Show! Das wirkt leider etwas deplatziert im kleinen, schmuddeligen Hühnermanhattan. Auch die Aufrufe zur Publikumsbeteiligung bleiben ungehört. So wirklich will – jedenfalls bei mir – keine Stimmung aufkommen. Zweifelsohne verstehen die vier aus Prag ihr Handwerk: Das Songwriting ist ausgefeilt, Gitarrensoli konsequent zu Ende gedacht, der Melodiegesang des Sängers sauber und der Schlagzeuger mit seinen gerade mal 17 Jahren bereits eine wahre Ohrenweide. Und dennoch, mag es an der Location, dem Pagan-Anteil in ihrer Musik oder meiner inneren Skepsis gegenüber überzogenen Shows liegen, ich komm nicht so ganz ran.</p>
<p>Ein langer Abend neigt sich dem Ende zu. Die unzähligen alten Sitzmöbel des<strong> Hühnermanhattans</strong> laden zum ewigen Festsetzen und Abhängen ein. Demnach verlasse ich den Club erst ziemlich spät und mache mich auf den Heimweg. Was bleibt zum Abend zu sagen? Die Bands waren sehenswert, wenn auch nicht durchweg mein Fall. Schade, dass der Club nur mäßig gefüllt gewesen ist. Mag es am Termin &#8211; einem Sonntagabend &#8211; gelegen haben, zu wenig Werbung in der Stadt oder schlicht der fehlenden Zielgruppe &#8211; das wage ich nicht zu entscheiden. Für mich ist der Laden immer wieder einen abendlichen Ausflug wert. Wenn sich in Zukunft Metal-Konzerte dort etablieren könnten, würde mich das sehr freuen. Die Anlage ist dick, die Atmosphäre super gemütlich. Warum also nicht?</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/black-metal-sonntag-im-wohnzimmer/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=black-metal-sonntag-im-wohnzimmer">See image gallery at silence-magazin.de</a>] </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/black-metal-sonntag-im-wohnzimmer/">Black-Metal-Sonntag im Wohnzimmer</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/black-metal-sonntag-im-wohnzimmer/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-04-15 11:41:30 by W3 Total Cache
-->