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	<title>Conne Island Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 31 May 2019 16:34:14 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Conne Island Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>&#8222;Ein Herz für Trinker&#8220; &#8211; Ein Abend mit GEWOHNHEITSTRINKER und OXO 86</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2019 05:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
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		<category><![CDATA[Connewitz]]></category>
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		<category><![CDATA[Oxo 86]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachklang vom Feiertag! So starten wir mit einem Zitat:<br />
"Schade, wirklich schade, Mann - dass man Bier nicht streicheln kann!" … wenn OXO 86 und jede Menge Bierfreunde sich in einer Halle treffen, kann es nur gut werden!</p>
<p>Wie gut, liest du bei uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gewohnheitstrinker-oxo-86-leipzig-konzert/">&#8222;Ein Herz für Trinker&#8220; &#8211; Ein Abend mit GEWOHNHEITSTRINKER und OXO 86</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>&#8222;Schade, wirklich schade, Mann &#8211; dass man Bier nicht streicheln kann!&#8220;</h4>
<p>Ein Lied-Zitat als würdige Überschrift für einen famosen Abend&#8230; 00:45 Uhr, endlich Zuhause. Das Shirt ist zu einer Einheit mit meiner Hose verschmolzen und beides zusammen hat sich in einer zentimeterdicken Feuchtigkeitsschicht an meinen Körper gesaugt. <em>&#8222;Rien ne va plus&#8220;</em> und goodbye, denn nix mehr geht! Der Opener von <strong>OXO 86</strong> ist jetzt Programm für mich, bevor ich literweise Bier und Fremdschweiß von mir ab und die Dusche hinunter spüle&#8230; aber von vorne:</p>
<h4>Das Unheil nimmt seinen Lauf<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-33464 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244.jpg 1248w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h4>
<p>Nun, nach etwas kurzfristiger Planung hab ich also meine übliche Begleitung zu den Szenekonzerten abgeholt und auf geht es nach <strong>Connewitz</strong>. Unterwegs muss ich schon feststellen, dass ich noch nie im hellen zu einem Konzert in der Location war &#8211; und noch nie bei solch sommerähnlichen Temperaturen.</p>
<p>Wir verkürzen die Wartezeit mit einem Bierchen, bevor wir dann vor die Bühne steuern. Dort ist bis dahin kein Mensch zu sehen. Also verschaffen wir uns und unserem Kaltgetränk einen zentralen Platz vor der Bühne, denn ich freue mich wie ein Schnitzel auf die Vorband! Die <strong>GEWOHNHEITSTRINKER</strong> geben sich hier die Ehre. Die Band ist schon lange mehrfach im Plattenregal vertreten, allerdings habe ich bisher keinen Auftritt besuchen können. Das änderte sich jetzt endlich! Und ich muss feststellen: Es hat sich gelohnt!</p>
<h4><strong><img decoding="async" class="size-medium wp-image-33465 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606.jpg 1248w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Für immer Vorband!</strong></h4>
<p>Trotz leerem Publikumsraum wird direkt losgelegt – also nachdem der Schlagzeuger mit drei Bier in der Hand drei Minuten nach den beiden anderen Bandmitglieder auch den Weg vom Klo auf die Bühne gefunden hat. Und verdientermaßen füllt sich jetzt auch das Publikum recht schnell, denn die Band liefert einfach großartigen OiI! <strong>Simpel, schnell und schnörkellos</strong>, aber dafür mit durchaus cleveren und oft auch kritischen Texten. Aber natürlich genauso oft mit zum Namen passenden Lieder über einen sorgenfreien Alkoholkonsum, die Szene oder auch über die Qualitäten der eigenen Band! Der Sound der Jungens aus dem Südwesten der Republik könnte eigentlich auch direkt aus den 90ern entsprungen sein &#8211; und gerade die teilweise ungewöhnliche Stimme bzw. Gesangsart des Sängers sorgt für einen guten Wiedererkennungswert!</p>
<h4><strong>Vorhang auf für den optischen Leckerbissen</strong></h4>
<p>Insgesamt wird eine knappe Stunde gespielt, die sehr kurzweilig ist und das Publikum jetzt auch gut anheizt. Wobei anheizen bei den <strong>sommerlichen Innenraumtemperaturen</strong> wirklich nur für die Stimmung nötig ist. Die Truppe wird angemessen gefeiert und die Umbau-Bierholen-Luftschnappen-Pause steht an. Meinem gemarterten Hirn kann ich nachträglich noch entnehmen, dass unter anderem <em>&#8222;Vorkriegsjugend&#8220;, &#8222;Für immer Vorband&#8220;, &#8222;Skinheadformation&#8220;, &#8222;Das Wunder von Bern&#8220;</em> und <em>&#8222;Keiner mehr da&#8220;</em> gespielt wurden. Achja, und das optische Highlight darf nicht unerwähnt bleiben: Während der Gitarrist und Bassist in einwandfreier Szene-Optik ihre Instrumente bearbeiten, brennt der Schlagzeuger ein optisches Feuerwerk ab. Wie schon erwähnt &#8211; ungefähr drei Minuten zu spät, dafür aber oberkörperfrei und mit drei Bier in der Hand betritt er die Bühne und bietet beim Besteigen des leicht erhöhten Schlagzeugpultes ein <strong>herrliches Maurerdekolleté</strong>. Desweiteren legt er eine nahezu hypnotisierende Leidensfähigkeit in der Mimik während seines Spiels an den Tag und trommelt zwischenzeitlich einhändig &#8211; während des Biertrinkens. Und vor allem aber trägt er einen Oberlippenschnauzbart, der jeden <strong>mexikanischen 80iger-Jahre-Pornostar</strong> vor Neid erblassen lassen würde! Eine absolute Choryphäe der Typ, ein lebendes Statement für die Working Class! Chapeau!</p>
<h4>Das Bier ist leer&#8230;fast! RESTBIERVERWERTUNG!<img decoding="async" class="size-medium wp-image-33466 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135.jpg 1248w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h4>
<p>Mit solchen optischen Augenweiden rechne ich bei <strong>OXO 86</strong> nicht. Allerdings ist zu vermuten, dass die Bernauer sich heute besonders ins Zeug legen würden, denn es soll eine Videoaufzeichnung des Konzertes stattfinden. Die Temperaturen im Innenraum sind knapp vor denen des Fegefeuers. Das Publikum ist in freudiger Erwartung und dann entert die Band die Bühne. Die ersten Töne erklingen, sachte, nur vom Sänger. Und jeder weiß, wenn gleich die Instrumente einsetzen, eskaliert es. Die Instrumente setzen ein – und es eskaliert! Unzählige Bierflaschen, inklusive der des Autoren, recken sich in die Höhe und baden den <strong>marodierenden Haufen</strong> vor der Bühne in einen Nebel aus Bier, der sich mit aufsteigendem Dampf der schwitzenden Körper vermischt. <strong>Wundervoll!</strong> Spätestens jetzt ist jeder von innen und außen durchnässt. Der Pullunder des Menschen vor mit fühlt sich an, als wenn er damit baden war. Und der Fußboden hat sich eine Art tückischen Sumpf verwandelt, bei dem zwischen Festkleben und Ausrutschen nur wenige Millimeter liegen.</p>
<h4><strong>Lieber widerlich als wieder nich&#8216; &#8211; auf in die Menge!</strong></h4>
<p>Als Opener wird <em>„Rien ne va plus“</em> vom letzten Album gespielt, das ich seitdem auch als Ohrwurm habe. Aber auch insgesamt dürfte hier kein Liedwunsch offen bleiben. Die 2 Stunden Konzert sind ohne Verschnaufpause, die Menge <strong>tobt, pogt und skankt</strong>. Und schwitzt! Und von der Bühne kommt ein Knaller nach dem anderen:<em> &#8222;Bier und Reggae&#8220;, &#8222;Working Class Hero&#8220;, &#8222;Bernau Punkrock League&#8220;, &#8222;Elvis hat uns verlassen&#8220;, &#8222;So beliebt und so bescheiden&#8220;</em>, <em>&#8222;Ein guter Tropfen&#8220;, &#8222;Schade&#8220;</em> und viele, viele mehr.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33467 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308.jpg 1248w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Uns treibt es durch die Menge. Mal ausgelassen tanzend und im nächsten Augenblick in der wilden Menge wogender Körper vor der Bühne die sich hemmungslos am Pogo erfreut!</p>
<p>Bei dem abgespielten Programm bleibt keine Faser trocken, der Konzertraum gleicht einer <strong>Dampfsauna</strong>. Und die Band schwächelt keinen Augenblick, bis zum Ende wird durchgezogen. Und auch der Trompeter hat sich einen formschönen BH ins Shirt geschwitzt. Beim Abschluss ist dann auch eine gewisse Erleichterung bemerkbar, als das Konzert 0:10 Uhr erfolgreich beendet wird. Der Sänger zieht vor dem Publikum den Hut – was ebenfalls eine Fontäne aus Flüssigkeiten erzeugt!</p>
<h4><strong>Noch ein paar Worte zur Band:</strong></h4>
<p><strong>OXO 86</strong> sind ein <strong>Phänomen der Szene</strong>, wie ich finde. Lieder, die einfach gute Laune verbreiten. Stücke, die durch die beteiligte Trompete den Szenewurzeln in Ska und Reggae huldigen. Lieder, die Texte mit geschliffenem Humor und immer einem Augenzwinkern beinhalten. Einfach Lieder die in jeder Lebenslage einfach nur Lust auf Musik, auf Tanz, auf Konzerte und auf ein kühles Bier machen! Und die von völlig <strong>bodenständigen und coolen Typen</strong> auf die Bühne gebracht werden, die es schaffen, auf dem schmalen Grat zwischen professionellem Spielen und dem <strong>&#8222;Oh Gott, wie sind wir zu so vielen Fans gekommen&#8220;</strong> zu balancieren. Und die Stücke sind einzigartig, typisch, unverkennbar!</p>
<p>Für mich machen die Jungs die beste Gute-Laune-Musik, die es gibt. Und ich bin der festen Überzeugung, dass die Lieder bei jedem Gefallen finden, der sich <em><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33469 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015.jpg 1248w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></em>darauf einlässt. Es ist auch jedesmal wieder schön zu beobachten, wie finstere Jungs mit breitem Kreuz und kurzem Haar sich gegenseitig bierselig und freudestrahlend in den Armen liegen. Währenddessen sich vor der Bühne grünlich schimmernde Irokesenfrisuren wild im Takt der Musik bewegen und zwischendrin der ein oder andere nur noch durch sein Bier und eine gewisse<strong> Verwindungs-Steifheit der Wirbelsäule</strong> aufrecht gehalten wird.</p>
<h4>Einen kleinen Einblick zum Konzertbeginn bietet<a href="https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2386804271385357&amp;id=113084462090694"> das Video hier</a> (leider nur auf Facebook aktuell):</h4>
<p>Der Abend an sich war phänomenal. Wir versuchen nun noch gegenseitig so viel wie möglich vom eigenen Schweiß auf den jeweils anderen zu übertragen und nehmen den Weg zum Auto. Bevor dann als nächstes für mich düsterer Metal auf dem <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2019-vorbericht#rs-3361"><strong>Dark Troll Festival</strong></a> auf dem Plan steht, ist dieser Abend ein hervorragender Einstieg in den Sommer =)</p>
<p>Achja – mich wundert immer wieder, dass es noch keine <strong>&#8222;After-Konzert-Sitzschonbezüge&#8220;</strong> mit Logo eines großen Merchandise-Händlers gibt, um des deutschen heiliges Gefährt vor dem Elend zu schützen, was sich am Ende des Abends wieder in den Sitz drückt.</p>
<p>Cheers!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gewohnheitstrinker-oxo-86-leipzig-konzert/">&#8222;Ein Herz für Trinker&#8220; &#8211; Ein Abend mit GEWOHNHEITSTRINKER und OXO 86</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</title>
		<link>https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=haken-vector-tour-2019</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2019 14:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[BENT KNEE]]></category>
		<category><![CDATA[Conne Island]]></category>
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		<category><![CDATA[Vector]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sache hat nen HAKEN ... YEAH! Schlechte Wortspiele!<br />
Nee, dann lieber gute Musik! Und zwar auf Tour! VOLA und HAKEN betouren die Clubs und machen das, was sie am besten können.</p>
<p>Wir hoffen, euch z.B. in Leipzig zu begegnen, wenn wir Stift und Objektiv ... äh... schwingen.<br />
Bis dann!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/">Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Yeah, it&#8217;s Progtime again!</strong> Dieses Jahr bin ich nun wirklich alles andere als unterversorgt, was Liveshows sehenswerter Acts angeht&#8230;</p>
<p>Als ich das letzte Mal die Briten von&nbsp;<strong>HAKEN</strong> in Dresden bewundern durfte, hatten diese <strong>THE ALGORITHM</strong> und <strong>NEXT TO NONE</strong> im Gepäck (<a href="https://silence-magazin.de/zukunft-schaffen-vergangenheit-zelebrieren-haken-live-erwischt#rs-2699">Luc berichtete</a> aus Luxemburg von selbiger Tour). 2017 war das. Inzwischen haben sie ihre Fans mit einem Live-Album und kurz darauf mit &#8222;Vector&#8220; versorgt. Letzteres hat mich nicht so richtig begeistern können. Aber vielleicht funkt es ja am Montag im <strong>Conne Island</strong>. Die Venue habe ich ja nun endlich mal kennengelernt, als ich kürzlich <strong>OBSCURA</strong> und <strong>FALLUJAH</strong> dort sehen konnte.</p>
<p>Ich bin wirklich gespannt, wie sie sich in einem kleineren Club machen. Das <strong>Beatpol</strong> ist um einiges geräumiger und hatte die Band etwas distanziert wirken lassen. Im <strong>Conne</strong>&nbsp;hingegen kann der Gast dem Künstler ja quasi aus den hinteren Reihen noch <strong>ins Nasenloch schauen</strong>. Und auch auf die beiden Vorbands bin ich mindestens neugierig.&nbsp;Mit denen der vergangenen Tour konnte ich nicht so viel anfangen. Diesmal sind <strong>VOLA</strong> und <strong>BENT KNEE</strong> dabei. Beide auf ihre Art echte Leckerchen, die ich noch nicht live bewundern konnte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bJSt7ISU1-w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>VOLA</strong> wurden mir nach der 2016er Tour von <strong>KATATONIA</strong>, wo sie als Vorband neben <strong>AGENT FRESCO</strong> spielten (<strong>KATATONIA&nbsp;</strong>haben irgendwie immer so Knaller-Vorbands am Start, deucht mir?!), von verschiedenen Seiten empfohlen. Die Dänen haben sich mir vor allem durch ihre sentimentale, schwermütige und zugleich träumerische Musik ins Herz gespielt. Wir hatten unsere Anfangsschwierigkeiten, weil sie zwar sehr eingängige Melodien bringen, aber zeitweise zugleich Keyboardsounds einbauen, die so abstrakt-modern sind, dass sie nicht ganz mein Fall sind. Nun hat es mit &#8222;Applause Of A Distant Crowd&#8220; aus dem vergangenen Jahr besser funktioniert. Ein <a href="https://silence-magazin.de/ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview#rs-2700">Interview</a>, das ich zwischenzeitlich übersetzen durfte, tat sein übriges.</p>
<h4>Selten sympathisch und offen gibt sich der Vierer.</h4>
<p>Weiter zu <strong>BENT KNEE</strong>. Vermutlich eher unbekannt, kann ich sagen: Egal, ob es dein Fall ist, was die Bostoner da machen &#8211; musikalisch sind sie der Oberknaller! Das wage ich zu behaupten, obwohl ich sie weder live gesehen, noch ihre Alben gehört habe. Ich bin über den<strong> Inside Out Rec.</strong> Videokanal auf die Kapelle aufmerksam geworden. Thumbnail sei dank. Direkt Video-Addicted sozusagen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/e9QAlYV6qsY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Groovy wie Sau spielen sie sich ins Ohr. Nicht wuchtig-brutal, nicht vordergründig-verschwurbelt. Nein, schon fast seicht. Flächig, verträumt und poppig. Aber &#8211; wie gesagt &#8211; verdammt groovig und knackig. Das, was sie sich da erdenken, setzt eine <strong>unheimliche Tightness</strong> im Spiel voraus, damit die Sachen auch wirklich funktionieren können. Eine echte Herausforderung, die mich sehr neugierig macht. Ich bin außerdem gespannt, wie die sowieso schon eher jaulige Stimme von Sängerin&nbsp;<strong>Courtney Swain&nbsp;</strong>live auszuhalten ist.</p>
<p>Was <strong>HAKEN</strong> so fabrizieren, ist hierzulande wohl kaum noch ein Geheimnis. Seit einigen Jahren wissen sie die Prog-Szene mit ihren Veröffentlichungen zu unterhalten, zu beschäftigen und zu spalten. Ihre Diskographie zeigt eine interessante Entwicklung von <strong>großrahmigen, schweren Strukturen</strong> bis hin zu <strong>komplexeren, modernen Sounds</strong>. Jedes ist auf seine Art &#8211; oder in seinem Stil &#8211; vollkommen. Nun, nur bei &#8222;Vector&#8220; kann ich das noch nicht so bestätigen, dafür habe ich es einfach zu selten in Gänze gehört. Aber einige Songs sind doch hängengeblieben, auf die ich auch live sehr gespannt bin. <em>&#8222;Nil by Mouth&#8220;</em> beispielsweise, das deutlich härter als der Rest der Platte losrumpelt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-nmI6fj7ICc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Hier geht es zu den Webseiten der Bands: <a href="https://www.hakenmusic.com/"><strong>HAKEN</strong></a>, <a href="https://www.volaband.com/"><strong>VOLA</strong></a>, <a href="https://www.bentkneemusic.com/"><strong>BENT KNEE</strong></a></p>
<p>Die kommenden Tourdates und der Tourtrailer:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>04.03.2019, Leipzig – Conne Island</strong><br />
<strong>06.03.2019, Stuttgart – Im Wizemann</strong><br />
<strong>07.03.2019, München – Backstage Halle</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YOfoY8p1vdc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/">Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>OBSCURA in Leipzig &#8211; Transatlantische Notenflut</title>
		<link>https://silence-magazin.de/obscura-diluvium-live-konzert-leipzig/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=obscura-diluvium-live-konzert-leipzig</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2019 10:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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		<category><![CDATA[Sebastian Lanser]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Kummerer]]></category>
		<category><![CDATA[Welttournee]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Uuuuuuund wir sind live!"<br />
sagt man nicht nur im Fernsehstudio, sondern auch in der Redaktion!<br />
Zuletzt in Leipzig zu einem MEGA-Bandabend, mit OBSCURA, FALLUJAH und viel mehr! </p>
<p>Ein Bericht der dich mitnimmt auf diesen Abend, von dem man noch lange zehren könnte ... wäre da nicht schon der nächste Live-Gig vor der Tür. Also: Reinlesen, bevor wir den nächsten rausballern ;)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/obscura-diluvium-live-konzert-leipzig/">OBSCURA in Leipzig &#8211; Transatlantische Notenflut</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>So, da isser nun. Mein Erstkontakt zum <strong>Conne Island</strong>. Ein etwas abgerockter Laden. Und dabei auch noch deutlich kleiner als gedacht. Also mir sehr sympathisch! Es gab einige Unklarheiten zum Showbeginn &#8211; sagte die eine Quelle, es sei 21 Uhr Showstart, meinte eine andere 20 Uhr. Naja, also habe ich meine Begleitung etwas angefeuert, damit wir auch bloß pünktlich ankommen.</p>
<h4>Ich will ja nichts verpassen!</h4>
<p>Zu Beginn sind vielleicht 50 Gäste da, was den Auftritt von&nbsp;<strong>FIRST FRAGMENT</strong> in meinen Augen etwas traurig beginnen lässt. Der Club ist nicht mal zur Hälfte gefüllt. Ich sehe mich noch ein bisschen um, entdecke Garderobe und Tränke und erledige das Wichtigste. Die Getränkepreise sind mit 2,80€ im Rahmen und was mich verfressenes Stück besonders freut: Es gibt auch Snacks in Form von Baguettes.</p>
<p>Was ich vorausschicken möchte: Insgesamt ist es den kompletten Abend <strong>sehr laut</strong>. Das ist total schade, weil zumindest bei mir die “Wohlfühl-Lautstärke” überschritten wird und der Genuss etwas auf der Strecke bleibt. Zumindest beim Fotografieren habe ich jedoch sowieso Gehörschutz drin. Da geht ja schon viel Feeling flöten. Also jeweils nach der Foto-Zeit Ohren wieder frei machen und gucken, wie es so ungefiltert klingt.</p>
<p>Was hier heute Abend läuft ist <strong>Mucke für Mucker</strong>. Klar, will man alle Feinheiten hören. Das auch noch gut abgemischt und am besten mit ausreichend Druck. Aber bitte nicht zu laut. Ja, ja. <strong>Die eierlegende Wollmilchsau.</strong> Wer sich beschwert, wird mit: &#8222;Dann hör halt Zuhause aus der Konserve deine Musik!&#8220; abgewatscht.&nbsp; Spielt heute aber keine Rolle. Wir wissen ja, wieso wir jetzt hier sind. <strong>Weil Livemusik. Punkt.</strong> Da macht man einfach manchmal Abstriche. Andererseits gewinnt man Einblicke in Bandgefüge und Spieltechnik.</p>
<h4>Ich sehe es vor allem als &#8218;Fortbildung&#8216;</h4>
<p><strong><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3.jpg" rel="" data-image-id="2724" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3.jpg" data-title="FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3.jpg" alt="FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3"></a>FIRST FRAGMENT</strong> stehen ab 20:30 Uhr auf der Bühne. Eine recht junge Band, die sich im&nbsp;schneidend-glasklaren Sound spieltechnisch nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Dank <strong>neoklassischer Strukturen</strong> wie Walzereinschüben frickelt es nicht nur, sondern groovt und schunkelt auch vor sich hin. Darauf werden&nbsp;Growls und Screams im Wechsel serviert, die die ganze Geschichte in die Death-Schiene drücken. <strong>FIRST FRAGMENT</strong> lassen es sich nicht nehmen, nach ca. zwei Dritteln ihrer Spielzeit ausführliche Soli zu präsentieren, sich gegenseitig dafür zu <strong>feiern und anzufeuern</strong>. Ich sehe, sie haben einen Mordsspaß! <strong>Und das steckt an.</strong></p>
<p>Auf die Schippe nehmen sie auch ihre eigenen Gitarrenläufe, die sie teilweise doppeln und in höchst ironischer Manier darbieten. Ein Seitenhieb auf Power-Metal? Vielleicht. Ich muss jedenfalls sehr lachen. Das Set ist &#8211; so frickelig und anstrengend es ist &#8211; gleichsam <strong>unterhaltend</strong>. Nach 30 Minuten sind die Jungs fertig mit ihrem Auftritt. Inzwischen hat sich auch das <strong>Conne Island</strong> etwas gefüllt und empfängt die nächste Kapelle mit Spannung. Der Soundcheck verspricht eines, nämlich Musik der Marke</p>
<h4>Staubsauger.</h4>
<p><strong><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3.jpg" rel="" data-image-id="2692" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3.jpg" data-title="Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3.jpg" alt="Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3"></a>ALLEGAEON</strong> rumpeln ordentlich los und verleugnen ihren Hang zum Death nicht. Dabei wird der Bassdrum ein dermaßen dicker Trigger verpasst, dass der Sound sämtliche <strong>Härchen zum Flirren bringt</strong>. Neben Growls werden höhere Shouts eingebaut, die etwas Abwechslung bringen. Der Rest ist eher <strong>uninspiriert und vorhersehbar</strong>. Die Gitarrensoli recht generisch, wie auch deren Songs generell. Einzig die eine oder andere Beckenfrickelei lässt mich kurz aufhorchen. Und doch &#8211; es kommt so gar <strong>keine Atmosphäre</strong> auf. Für mich zumindest nicht. <strong>Leichtes Unterhaltungspotenzial</strong> birgt das Engagement eines ihrer Kollegen, der mit einer Whiskeyflasche und Handkamera über die Bühne springt, filmt und die Gitarristen mit Alkohol versorgt.</p>
<h4>Posing liegt ihnen sichtbar am Herzen</h4>
<p>Wenn es nicht schon so abgedroschene Moves wären &#8230; Na, Hauptsache die Jungs haben ihren Spaß. Und den haben sie sichtlich. Mich lässt das Theater eher<strong> müde lächeln</strong>. Schrot wechselt zu Uffda wechselt zu Staubsauger über Föhn zurück zu Schrot. Dabei will ich nicht die Spieltechnik oder Präzision von <strong>ALLEGAEON</strong> in Frage stellen. Aufkommende Patzer werden routiniert überspielt. Nur treffen sie nicht mein Gusto in ihrer Musikalität. Vielleicht werden Feinheiten auch durch die durchweg herrschende, extreme Lautstärke tot gemacht. Und dennoch, der Club füllt sich weiter. Den Leuten scheint zu gefallen, was sie da sehen und hören. Noch bevor das halbstündige Set endet, gehe ich raus, um meinen Kopf etwas zu entspannen &#8211; bis <strong>FALLUJAH</strong> die Dampfwalze auf die Menge loslassen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Fallujah_SilenceMagazin-0161-2.jpg" rel="" data-image-id="2706" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Fallujah_SilenceMagazin-0161-2.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Fallujah_SilenceMagazin-0161-2.jpg" data-title="Fallujah_SilenceMagazin-0161-2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Fallujah_SilenceMagazin-0161-2.jpg" alt="Fallujah_SilenceMagazin-0161-2"></a>Für mich ist der Bruch nach deren Spielstart sofort spürbar. Die Kalifornier legen los und sind vom ersten Moment der Show deutlich <strong>differenzierter und abwechslungsreicher</strong> unterwegs als ihre Vorgänger. Die Stimme ist kraftvoll und passt gut zum Rest der Band. Die Growls setzen sich durch und bringen eine angenehme Rauheit in die Sache. Wie bereits im <a href="https://silence-magazin.de/obscuras-diluvium-tour">Vorbericht</a> erwähnt, kann ich bis dato nichts mit <strong>FALLUJAH</strong> anfangen. Hier kristallisiert sich nun aber heraus, dass die Änderung im Sound, die mit dem Vokalistenwechsel einhergeht, mich gut abzuholen weiß. Aber auch an der Gitarrenfront gab es eine Neuerung. Nachdem <strong>Brian James</strong> die Band kürzlich verließ, ist <strong>ALKALOID</strong>-Gitarrist <strong>Danny Tunker</strong> für die Tour eingesprungen.&nbsp;</p>
<h4>Mir gefällt tatsächlich, was ich höre.</h4>
<p>Der Schlagzeuger ist einfach nur ein <strong>präzises Biest</strong> am Set und fräst in einem höllischen Tempo alles weg. Er schiebt unter dem flächigen Grundsound ordentlich. Die Band weiß eine gute Mischung zwischen Schrot und Atmosphäre zu halten. Dass Letztere überhaupt Luft hat zu entstehen, freut mich außerordentlich. Und dass dabei nicht nur gedjentet wird ebenfalls. Ich hatte ihre Strukturen deutlich eingleisiger in Erinnerung. Was mir aber dann doch etwas meine Hingerissenheit dämpft, ist der Umstand, dass die atmosphärischen Parts teilweise sehr weit ausgedehnt werden und ich mir <strong>ein leichtes Gähnen</strong> verkneifen muss. Und, dass im Conne Island nach wie vor eine <strong>ohrenbetäubende Lautstärke</strong> herrscht.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0327-2.jpg" rel="" data-image-id="2734" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0327-2.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0327-2.jpg" data-title="Obscura_SilenceMagazin-0327-2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0327-2.jpg" alt="Obscura_SilenceMagazin-0327-2"></a>Von Leuten, die mehr in der Materie der Band stecken, lasse ich mir den Hinweis geben, dass im Set vor allem Songs des zweiten und dritten Albums gespielt werden. Dazwischen präsentieren sie zwei neue Songs, welche auf dem kommenden Album ihren Platz gefunden haben. So, wie sich die Band heute live gibt, könnte das mit mir und dem neuen Album tatsächlich was werden.<strong> Ich bin gespannt!</strong> Zumindest hinterlassen sie mich nach ihrem fast dreiviertelstündigem Set durchaus zufrieden. Gleiches könnte ich auch über den Headliner sagen &#8211; <strong>wenn ich nicht allzu genau hinschauen und -hören&nbsp;</strong>würde. Und, wenn ich mir nicht ihre <strong>deutliche bessere Show</strong> der <a href="https://silence-magazin.de/tech-death-aus-aller-welt-obscura-in-dresden">&#8222;Akroasis&#8220;-Tour</a> ins Gedächtnis rufe.</p>
<h4>Das liest sich jetzt schlimmer, als es ist.</h4>
<p>Bevor <strong>OBSCURA</strong> die Bühne betreten, campen zwei Konzertbesucher schon vor der Bühne. Etwas albern, betrachtet man die recht locker gefüllte Location. Aber vielleicht ist dies ja ein passendes Bild, um die Zuneigung, die so mancher für die Jungs empfinden mag, darzustellen. Wie dem auch sei. Diese beiden jungen Menschen sollen während des Sets nicht die einzigen bleiben, die die Kapelle ob ihrer spielerischen Leistungen <strong>anhimmeln</strong>. Ebenfalls bemerkenswert sind die Herren mittleren Alters vor der Bühne. &#8222;Ich hab&#8217;s dir doch gesagt! Der Junge ist klasse! Der hat&#8217;s richtig drauf!&#8220; und dabei wird mit der Kamera vor <strong>Linus Klausenitzer</strong> hantiert, der sein Posing danach ausrichtet und interagiert. Ja, er ist wohl einer der guten Beweise, dass Basser nicht immer <strong>am unteren Ende der Show-Nahrungskette</strong> stehen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0266-2-1.jpg" rel="" data-image-id="2781" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0266-2-1.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0266-2-1.jpg" data-title="Obscura_SilenceMagazin-0266-2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0266-2-1.jpg" alt="Obscura_SilenceMagazin-0266-2"></a>Insgesamt wird nach meinem Empfinden viel mehr gepost und gealbert als noch vor zwei Jahren. Doch irgendwie scheint die Band <strong>nicht ganz bei der Sache</strong> zu sein. Vielleicht ist es <strong>Frustration</strong> über die Anzahl der Besucher, deren Trägheit oder etwas anderes. Frontmann <strong>Kummerer</strong> beschwert sich schnell, dass es zu ruhig vor der Bühne sei. Es wirkt auf mich weniger anstachelnd und aufmunternd als vielmehr frustriert. Vielleicht irre ich mich aber auch mit der Einschätzung. Im Laufe der Show beginnt er dann doch zu <strong>bauchmietzeln</strong>. Er freue sich, wieder in Leipzig zu sein und überhaupt, dass unter der Woche die Leute zum Konzert kämen.</p>
<p>Ja, es ist wohl ein vielbewandertes Pflaster, dieses Leipzig. Selbst heute gibt es zwei Gegenveranstaltungen. Im ausverkauften <strong>Werk II</strong> spielen&nbsp;<strong>MADRUGADA</strong> und im <strong>Bandhaus</strong>&nbsp;gastieren&nbsp;<strong>HEXVESSEL</strong>. Nicht schlecht für einen Dienstagabend!</p>
<p>Doch irgendetwas stimmt heute Abend nicht. Schießbuden-<strong>Lanser</strong> träumt wohl vor sich hin, muss angesprochen werden, weil er einen Song einfach nicht beginnt. Und zeitweise sind er und der Rest der Band <strong>meilenweit auseinander</strong> &#8211; passiert den Besten und wird neben ein paar verwirrt-amüsierten Blicken zwischen den anderen Kapellmeistern einfach überspielt. Außerdem&nbsp;werden auch Gitarrensoli verzockt. Vielleicht geht an dieser Stelle die Erweiterung des Posierens auf Kosten der Qualität. Eventuell handelt es sich hier aber auch nur um einen Kniff, <strong>eine weitere Stufe der Progressivität</strong>. Wer weiß?!&nbsp;</p>
<h4>Oder die Band hat einfach nur einen schlechten Abend.</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0286-2-1.jpg" rel="" data-image-id="2782" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0286-2-1.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0286-2-1.jpg" data-title="Obscura_SilenceMagazin-0286-2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0286-2-1.jpg" alt="Obscura_SilenceMagazin-0286-2"></a>Neben diesen offensichtlichen Patzern bringt die Band die bekannte Leistung auf die Bühne. <strong>OBSCURA</strong> schaffen Atmosphären. Schwebende Basslinien fließen unter&nbsp;<b>diffizilen&nbsp;Gitarrenfrickeleien</b>&nbsp;&#8211; <strong>Rafael Trujillo</strong> ist dabei wieder wunderbar anzusehen &#8211; und einer rauen, aber noch angenehm hörbaren Stimme. Ich mag die Mischung einfach, die sie präsentieren. Von &#8222;Diluvium&#8220; packen sie nur vier Songs ins Set &#8211; weniger als die Hälfte der insgesamt elf gespielten Songs. <em>&#8222;Emergent Evolution&#8220;</em> wird direkt als Opener genutzt und funktioniert gut als straighter Showbeginn. Mancher würde sagen: <strong>Hit für Hit ein Hit.</strong>&nbsp; Zwischen &#8222;Akroasis&#8220;-Knallern wie <em>&#8222;Ten Sepiroth&#8220;</em> und <em>&#8222;Perpetual Infinity&#8220;&nbsp;</em>finden &#8222;Omnivium&#8220;-Opener <em>&#8222;Septuagint&#8220;</em> (leider der einzige Song dieses Albums am heutigen Abend) und ein ausgedehntes Bass-Solo ihren Platz im Set. Den Brecher <em>&#8222;Anticosmic Overload&#8220;</em> heben sie sich für die Zugabe ihrer immerhin 90-minütigen Spielzeit auf und damit meine Laune merklich an.</p>
<p>Ich fahre etwas euphorisiert nach Hause (wann hört man schon mal gefühlt an einem Abend alle Noten, die es gibt?!) und freue mich darüber, wieder ein gelungenes Band-Paket erlebt haben zu dürfen. Dass es den ganzen Abend so furchtbar laut sein musste, ist ein Wermutstropfen. Und ich bin gespannt, ob dieser Eindruck beim nächsten Konzert im <strong>Conne Island</strong> wieder aufkommt &#8211; oder ob es dem Genre oder mitgereisten Tontechnikern verschuldet ist. Dass <strong>OBSCURA</strong> rückblickend hinter meinen Erwartungen zurückblieben, ist Jammern auf höchstem Niveau. Ein Vergleich zur 2016er Tour sei jedoch erlaubt. Und immerhin wussten <strong>FIRST FRAGMENT</strong> bestens zu unterhalten und <strong>FALLUJAH</strong> mich nun doch mitzunehmen.</p>
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		<title>Working Class Pride &#8211; Konzertbesuch bei Perkele</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Dec 2018 11:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Conne Island]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Oi]]></category>
		<category><![CDATA[Perkele]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[Working Class]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>PERKELE! Das Lieblingswort der Finnen und Pogo-Garant für unseren Autor Alex.</p>
<p>Er bringt euch das Live-Gefühl direkt in die Weihnachtszeit!<br />
Also, den Weihnachtsbaum wegbouncen und laut die Musik an!<br />
Saatana perkele!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>&nbsp;Advent, Advent, die Kehle brennt… erst eins, dann zwei, dann drei, dann Bier….</h3>
<p>Tja, während der normale Bürger besinnlich in den <strong>2. Advent</strong> hineinschlummert, beim <strong>Netflixen</strong> versumpft, oder sich die allerjüngste Generation damit beschäftigt, die <strong>versteckten Weihnachtsgeschenke</strong> zu finden, sobald die Eltern schlafen, treibt sich unsereins mitten in der Nacht herum. Denn es steht ein Besuch in meiner Lieblingslocation in <strong>Leipzig</strong> an, dem <strong>Conne Island</strong>. Über die Stadtgrenzen hinaus einschlägig bekannt, bieten sich hier viele Möglichkeiten,<strong> Punk, Oi, Hardcore</strong> und zunehmend auch mal <strong>Metal-Geschichten</strong> zu genießen.</p>
<h3>Der Besuch aus dem hohen Norden&#8230;</h3>
<p>Heute soll der Jahresabschluss in Sachen Oi! für mich auf dem Plan stehen, denn die 3 <strong>Schweden</strong> von <strong>PERKELE</strong> geben sich die Ehre. In der Zwischenzeit sind die Jungs auch über die Szene hinaus bekannt und spielen auch auf größeren Festivals wie dem<strong> Full Force</strong> und touren auch weltweit. Ich hatte zwar schon 2-3-mal das Vergnügen auf einem Festival, aber ein Clubkonzert habe ich von den Kollegen&nbsp;bisher noch nicht gesehen und so wurden vor ein paar Monaten die Karten besorgt. Was auch gut so war, denn der Schuppen ist knallevoll! Das Publikum ist bunt gemischt und weist&nbsp;deutlich weniger im Scheinwerferlicht glänzende Glatzen auf, als ich erwartet hatte. Dafür aber eben ein bunt gemischtes Publikum aus allen Szenen, was mir auch gut gefällt!</p>
<h3>Auf ins Gedränge &#8211; aber langsam ich hab Rücken!</h3>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30370 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_224813-300x225.jpg" alt="" width="454" height="341" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_224813-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_224813-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_224813-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_224813.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 454px) 100vw, 454px" /></h3>
<p>Drin ist es also brechend voll, und da ich erst später komme (aufgrund eines Hexenschusses zwei Tage vorher kann ich mich nur eingeschränkt bewegen und verzichte daher auf die<strong> Vorband</strong>), ist der Weg durch die Masse beschwerlich. Aber dafür komme ich in den Genuss einer völlig neuen Perspektive – ganz am Rand und stark erhöht stehe&nbsp;ich und sehe die wogende Masse unter mir. Recht schnell öffnet sich die Tür hinter der Bühne und die 3 Herrschaften entern selbige und werden freudig begrüßt. Und es geht sofort munter los.</p>
<p>Die Masse wogt, so richtig Platz für<strong> Pogo</strong> ist eigentlich nicht, aber dennoch findet er irgendwo statt. Die Stimmen von <strong>hunderten Besuchern</strong> erheben sich und Arme werden&nbsp;in die Luft gestreckt, wenn von der <strong>&#8222;Working Class&#8220;</strong> gesungen wird. Aber auch insgesamt bieten die Lieder von <strong>PERKELE</strong> viele Möglichkeiten zum (mitunter sehr bierseligen) Mitsingen. Es sind sehr viele eingängige Melodien, fast jeder Song geprägt durch ausgiebige <strong>Singalongs</strong> und ganz allgemein würde ich die Band als eine der melodiösesten ( was für ein Wort! ) im Genre bezeichnen.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30371 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_231819-300x225.jpg" alt="" width="389" height="292" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_231819-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_231819-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_231819-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_231819.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px" /></h3>
<h3>Alles auf Pogo &#8211; zumindest bei den Stimmbändern!</h3>
<p>Somit ist es für mich auch nicht ganz so schlimm, dass ich mich nicht mit ins Gewühle stürzen kann. Stattdessen bin ich eher versucht, mein Bier als Krückstock zu missbrauchen. Aber lautstark <strong>Mitgröhlen</strong> geht auch in der letzten Reihe hervorragend! Viele Besucher kennen heute Abend die Lyrics und es herrscht eine klasse Stimmung, die genau wie die Temperaturen mit jedem Song steigt.</p>
<p>Das <strong>Metal-Herz</strong> wird dann zwischendrin noch erfreut, als in einem Lied ein Zwischenspiel eingebaut wird, in dem <strong>IRON MAIDEN</strong>, <strong>BLACK SABBATH</strong> und <strong>JUDAS PRIEST’s</strong> <em>&#8222;Breaking the Law&#8220;</em> auftauchen – und auch kräftig gefeiert werden. Eine kleine musikalische Hommage und mal wieder ein Moment, in dem&nbsp;ich mich freue, dass die <strong>Szenen</strong> doch alle irgendwie zusammenhängen und -gehören!</p>
<h3>Das Fazit:</h3>
<p>Insgesamt bietet das Konzert mit<strong> Klassikern</strong> wie <em>&#8222;Cowards&#8220;</em>, <em>&#8222;When you´re dead&#8220;</em>, <em>&#8222;Forever&#8220; <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-30372 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_232748-300x225.jpg" alt="" width="431" height="323" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_232748-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_232748-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_232748-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/IMG_20181208_232748.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 431px) 100vw, 431px" /></em>und vielen mehr kaum Pausen zum Luft holen. Und in der Zugabe folgt dann auch noch der bekannteste <strong>Gassenhauer</strong> <em>„Heart full of Pride“</em>. Den kann man herrlich in die Länge ziehen und <strong>100x den Refrain spielen</strong>. Das wird auch so gemacht und Stück für Stück verlassen die Musiker die Bühne, bis nur noch der Drummer bleibt und am Ende ein Solo bis zur Erschöpfung spielt. Es folgt minutenlanger Applaus und dann ist es zu Ende, mein<strong> letztes Oi-Konzert</strong> für dieses Jahr.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<p>Aber es folgen noch 2 Highlights in anderen Musikrichtungen – besinnlich wird hier auf jeden Fall nix im Advent <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Ps.: Ein &lt;3 gibt es noch für die Eintrittskarte. (Ich hoffe man kann die Details im Bild erkennen)<br />
PPs.: Ein großes Danke an meine Begleitung, die sich todesmutig in die Menge stürzte. So entstanden ein paar aussagekräftige Bilder &#8211; das hätte ich heute nicht gekonnt!</p>
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