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	<title>Dark Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Dark Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>BESTIA ARCANA &#8211; im Sog der Finsternis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Dec 2017 09:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2017 neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu und ich blicke zurück auf ein erlebnisreiches und auch in musikalischer Hinsicht durchaus spannendes Jahr. Das Black Metal Projekt BESTIA ARCANA von Saitenhexer Naas Alcameth beschreitet wie seine Hauptband NIGHTBRINGER okkulte Pfade voller ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>BESTIA ARCANA – &#8222;Holókauston&#8220;</strong></h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>16.06.2017<br />
<strong>Dauer: </strong>42 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Dark Descent Records<br />
<strong>Genre: </strong>Black Metal, Ambient</div></div></div>
<p>2017 neigt sich langsam, aber sicher dem Ende zu und ich blicke zurück auf ein erlebnisreiches und auch in musikalischer Hinsicht durchaus spannendes Jahr. Das Black Metal Projekt <strong>BESTIA ARCANA</strong> von Saitenhexer <strong>Naas Alcameth</strong> beschreitet wie seine Hauptband <strong>NIGHTBRINGER</strong> okkulte Pfade voller Finsternis und Wahnwitz. Das hier rezensierte Zweitwerk <strong>&#8222;Holókauston&#8220;</strong> hatte ich dabei schon einige Zeit auf dem Schirm, schließlich war es lange angekündigt und von zahlreichen Releaseverzögerungen geplagt. Zack, so ging mir das gute Teil schlussendlich dann doch durch die Lappen, obwohl es schon im Sommer erschienen ist. Bis jetzt.</p>
<p>Thematisch und atmosphärisch passt dieses extrem finstere Werk aber sowieso besser in die kalte Jahreszeit. &#8222;Holókauston&#8220; hat zudem das Potenzial, die Temperatur schlagartig noch einige Grade <strong>runter zu kühlen</strong>. Hören wir einmal rein &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Der Höllenschlund öffnet sich</h3>
<p>Der Opener <em>&#8222;Hellmouth&#8220;</em> startet nach einem für Schwarzmetall typischen Glockenläuten unvermittelt mit extrem fiesen Gitarren und Blastbeats. So weit, so gut. Nach kurzer Zeit und&nbsp;der Gewöhnung&nbsp;an den extrem dichten Sound, der erst nach und nach die wirklichen <strong>Details</strong> der Kompositionen zum Vorschein kommen lässt, gesellen sich böse klingende Leadgitarren dazu. <strong>Naas</strong> keift, gurgelt und schmettert seine kryptischen Weisen. Dieser bandtypische Sound entfaltet sich meist in sehr schnellem Tempo, wobei Drummer <strong>Menthor</strong> (ebenfalls bei <strong>NIGHTBRINGER</strong> tätig, wie auch bei zahlreichen anderen namenhaften Okkult Black Metal-Bands) dieses hohe Tempo wunderbar unterstützt und die Blasts mit interessanten Akzenten ausstattet.</p>
<p>Im Mittelteil des Zehnminüters wird es noch beschwörender. Rhythmische Trommeln ersetzen die schneidenden Blasts. Gegen Ende wird nochmal Vollgas gegeben und<strong> BESTIA ARCANA</strong> klingen dabei unendlich fies. Dies mag auch&nbsp;größtenteils am hohen <strong>Kontrast</strong> zwischen klirrenden Leadgitarren und fetten, tiefergestimmten Rhythmusgitarren liegen.</p>
<blockquote><p><strong>Hier öffnet sich wahrhaftig das Tor zur Hölle!</strong></p></blockquote>
<p>In <em>&#8222;Obscurator&#8220;</em> geht es in ähnlicher Rezeptur weiter. Die Geschwindigkeit wird noch ein wenig erhöht und der Track prügelt sich die ersten Minuten konsequent durch die Tiefen des musikalischen Düsterreiches. Es wird dem Hörer kaum Ruhe gewährt und die <strong>Kakophonie</strong> breitet sich wie ein dunkler Schleier über mir aus. Eventuell auftretende Abnutzungserscheinungen werden meist gekonnt durch kleine Spielereien in der Instrumentalarbeit vermieden und auch der Gesang von <strong>Naas</strong> ist angenehm <strong>abwechslungsreich</strong> und wird sogar von Zeit zu Zeit elektronisch verfremdet. Auf Dauer folgt dies jedoch einem recht gleichförmigen Rezept. Instrumental weiß der Song dies jedoch geschickt abzumildern. So schafft er es, neben all der erdrückenden Schwere, in der zweiten Hälfte mit einem spektakulären Riff um die Ecke zu kommen. Das drosselt&nbsp;das Tempo insgesamt und stampft&nbsp;im Midtempo unaufhörlich weiter. <strong>Stark!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-23611 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/3540337617_photo.jpg" width="571" height="287" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/3540337617_photo.jpg 571w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/3540337617_photo-300x151.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/3540337617_photo-555x278.jpg 555w" sizes="(max-width: 571px) 100vw, 571px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Keine Rast</h3>
<p>Song Nummer&nbsp;3<em> &#8222;Howling&#8220;</em> drosselt das Tempo geschickterweise komplett und zeigt auf, dass <strong>BESTIA ARCANA</strong> auch im Downtempo und&nbsp;mit rein atmosphärischen Stellen überzeugen. Die Gitarrendistortion weht einem Sturm gleich durch die Gehörgänge und monotone Rhythmen verstärken die <strong>Sogwirkung</strong> des Songs. Hier klingt der Sound nicht zuletzt durch die tief gestimmten Gitarren mehr nach Death/Doom als nach&nbsp;Black Metal. Zudem &#8222;versüßen&#8220; schräge Gitarrenspuren die höllische Komposition und erinnern mich streckenweise an <strong>CHARON</strong> (Sulphur Seraph) oder die Kultblackmetaller von <strong>KATHARSIS</strong>.</p>
<p><em>&#8222;Inquity&#8220;</em> beendet schließlich als vierter (überlanger) Song das Album und vereint genretypisch noch einmal alle bisher verwendeten Stilistiken. Beschwörende Rhythmik wechselt sich mit heftigsten Blastbeats ab und ein auf den ersten Blick chaotischer&nbsp;Zusammenwurf von&nbsp;Tönen nimmt langsam Form und Struktur an. Etwas schade finde ich, dass <em>&#8222;Inquity&#8220;</em>, neben der Zusammenführung einzelner&nbsp;Elemente aus den vorherigen Stücken, nichts wirklich <strong>Neues</strong> bietet. Alles bleibt auf einem sehr guten <strong>Niveau</strong>, nur fehlt irgendwie der letzte Schliff.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Asche und Verdammnis</h3>
<p>Was <strong>BESTIA ARCANA</strong> insgesamt mit &#8222;Holókauston&#8220; erschaffen haben, ist ein sehr starkes Stück bitterböser Metalmusik. Deutliche Paralellen zu <strong>NIGHTBRINGER</strong> sind nicht von der Hand zu weisen. Das betrifft nicht nur die Musik, sondern auch die optische Präsentation, die wieder einmal von einem eindrucksvollen Gemälde des mexikanischen Künstlers <strong>David Herrerias </strong>veredelt wird. Ich bin mir nur unsicher, welches aktuelle Werk der beiden Projekte das Intensivere ist. In Sachen Songwriting und Produktion nehmen sich&nbsp;beide Werke nicht viel. <strong>NIGHTBRINGER</strong> erleichtern dem Hörer meiner Meinung nach den <strong>Einstieg</strong> durch&nbsp;ihre herausstechenden Leadgitarren, wohingegen <strong>BESTIA ARCANA</strong> hintergründiger und&nbsp;atmosphärischer zu Werke gehen und auch ein wenig in benachbarte Genres schielen.</p>
<p>So bleibt unterm Strich ein weiteres starkes Album im Bereich des orthodoxen Black Metals für 2017. Lasst euch von der<strong> Finsternis</strong> empfangen und taucht ein in eines der bösesten Alben der Black Metal-Geschichte, wenn ihr euch traut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/gkWEFgfXG3Y?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>BESTIA ARCANA</strong> online:</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/bestiarcana">Facebook</a></p>
<p><a href="https://darkdescentrecords.bandcamp.com/album/hol-kauston">Bandcamp</a></p>
<p>Mehr Reviews zum Thema gibts <a href="https://silence-magazin.de/reviews/black-metal/">HIER</a>.</p>
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		<title>UNDERGANG &#8211; Rülpser aus dem Abflussrohr</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Jun 2017 06:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>UNDERGANG &#8211; Misantropologi Veröffentlichungsdatum: 23.06.2017 Dauer: 28:27 Min. Label: Dark Descent Records Kinder, wie die Zeit vergeht! Da headbangt man vor 7 Jahren in einem verranzten Schuppen zu herrlichem Old School Death Metal und auf einmal sind fast 10 Jahre vorbei. Und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>UNDERGANG</strong> &#8211; Misantropologi<br />
Veröffentlichungsdatum: 23.06.2017<br />
Dauer: 28:27 Min.<br />
Label: Dark Descent Records<span id="more-18504"></span></p>
<p>Kinder, wie die Zeit vergeht! Da headbangt man vor 7 Jahren in einem verranzten Schuppen zu herrlichem Old School Death Metal und auf einmal sind fast 10 Jahre vorbei. Und <strong>UNDERGANG</strong> haben in all dieser Zeit nicht einmal daran gedacht, ihren Sound zu ändern. Nicht einen Millimeter. Selbst die lustigen Vocals klingen noch immer wie ein rülpsendes <strong>Keksmonster</strong>, das zum Frühstück <strong>Linseneintopf</strong> hatte und sich jetzt zu einem angeregten Kaffeeklatsch mit seinem besten Freund, dem <strong>Zombie</strong>, verabredet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18512" aria-describedby="caption-attachment-18512" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-18512 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/undergang-logo-300x150.png" width="300" height="150" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/undergang-logo-300x150.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/undergang-logo.png 489w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18512" class="wp-caption-text">Offensichtliche Huldigung an <strong>AUTOPSY</strong>: <strong>UNDERGANG</strong></figcaption></figure>
<h4>Was macht UNDERGANG aus?</h4>
<p>Wie schon erwähnt, ist eher die gurgelnde Stimmbandakrobatik, statt heißerem Bellen oder Grunting, das Haupterkennungsmerkmal. Das brauchte bei mir einige Zeit, bis ich daran etwas &#8222;Brutales&#8220; entdeckt hatte. Obwohl ich auch heute noch über den Gesang schmunzeln muss. Zu dem Brummbär am Mikrofon erklingen tief sägende Gitarren, die sich durch einen herrlich rohen Klang bemerkbar machen, aber auch in andächtigen Momenten (<em>&#8222;Skåret I Småstykker&#8220;</em>) geradezu faszinieren.</p>
<p>Ab und an führen die dänischen Titel unfreiwillig zu Lachanfällen bei mir (<em>&#8222;Lymfatisk drænage&#8220;</em>). Die Vorstellung, von einem Metaller (oder auch Zombie) der headbangt und gleichzeitig eine MLD (manuelle Lymphdrainage) durchführt, ist schon ein heiterer Gedanke. Das zweite Erkennungszeichen der Dänen ist wohl ihr charmanter Schlagzeuger, welcher zu jeder Zeit durch brachiales Getrommel überzeugt. Auch auf &#8222;Misantropologi&#8220; regiert ein bärenstarker Groove, der seinesgleichen sucht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18510" aria-describedby="caption-attachment-18510" style="width: 271px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18510" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Undergang-Misantropologi-photosession1-228x300.jpg" width="281" height="370" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Undergang-Misantropologi-photosession1-228x300.jpg 228w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Undergang-Misantropologi-photosession1-777x1024.jpg 777w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Undergang-Misantropologi-photosession1-750x989.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 281px) 100vw, 281px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18510" class="wp-caption-text">Old school as fuck: <strong>UNDERGANG</strong></figcaption></figure>
<h4>Etwas mehr Doom, der Herr?</h4>
<p>Kein Problem, davon gibt es auf dem neuesten Output von <strong>UNDERGANG</strong> genug zu hören. Entweder phasenweise <em>(&#8222;Klynget op i en galge af egne indvolde&#8220;</em>), oder auch fast gänzlich (<em>&#8222;Væskende sår&#8220;</em>) beglückt einen das Trio mit regelmäßigen Tempodrosselungen. Vorrangig wird jedoch im Midtempo bis hin zum schnellen Allrounder musiziert (<em>&#8222;Sygelige nydelser (del II)</em> <em>Tafefili&#8220;</em>).</p>
<p>Die wohl größte Überraschung bietet der Einstieg von <em>&#8222;Tvangsfodret pigtråd&#8220;</em>. Er erinnert stark an <strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>. Hier kommt auch die grenzenlose Schwere der Gitarren wieder zum Vorschein. Nach gut einer Minute regiert das Schunkelzepter. Hierbei ertappe ich mich doch glatt, wie ich die Doublebass mitspiele und stetig lächelnd mit dem Kopf nicke. Zum Schluss wird noch ein Cover von <strong>DISGRACE</strong> (<em>&#8222;The Chasm&#8220;</em>) spendiert, allerdings fällt das nicht weiter auf.</p>
<p>Wenn ihr auf guten alten Death Metal der Marke <strong>ROTTREVORE</strong>, oder auch <strong>INCANTATION</strong> oder <strong>AUTOPSY</strong>, steht, bekommt ihr hier eure Dosis an Maden und verrottenden Leichen auf CD gepresst. Zwar warten <strong>UNDERGANG</strong> nicht mit den ganz so krassen Songs auf wie ihre Vorbilder, doch sie geben ohne Wenn und Aber einen tollen Schüler ab. Eine Band, die es erfolgreich gelernt hat, sich einen Namen zu machen. Und das ist schon eine Menge wert, weshalb ich eine überdurchschnittliche Bewertung vergebe.</p>
<p>Ab dem 23.06.2017 <a href="https://darkdescentrecords.bandcamp.com/album/misantropologi">HIER</a> hörbar</p>
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		<title>In tödlicher Trance &#8211; Venenum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2017 11:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>VENENUM – Trance of Death Veröffentlichungsdatum: 17.03.2017 Dauer: 50 Min. Label: Sepuchral Voice Records Stil: (Black) Death Metal Aus dem Grabe Was war ich verzückt, als ich 2011 auf das erste untote Lebenszeichen der deutschen Death Metaller VENENUM in Form ihrer selbstbetitelten ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/in-toedlicher-trance-venenum/">In tödlicher Trance &#8211; Venenum</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VENENUM</strong> – Trance of Death<br />
Veröffentlichungsdatum: 17.03.2017<br />
Dauer: 50 Min.<br />
Label: Sepuchral Voice Records<br />
Stil: (Black) Death Metal</p>
<p><span id="more-15046"></span></p>
<h4>Aus dem Grabe</h4>
<p>Was war ich verzückt, als ich 2011 auf das erste untote Lebenszeichen der deutschen Death Metaller <strong>VENENUM</strong> in Form ihrer selbstbetitelten EP stieß. Dunkelheit, Groove, Härte und Verspieltheit gingen so selbstverständlich Hand in Hand, das es eine &#8222;helle&#8220; Freude war, den finsteren Kompositionen zu lauschen. Über die Zeit hinweg änderte sich dieser Eindruck bei mir nicht und ich war gespannt, wann die Öffentlichkeit endlich neues Material zu Hören bekommen würde. 6 lange Jahre hat es schlussendlich gedauert, bis nun im März 2017 die erste Langspielplatte &#8222;Trance of Death&#8220; der mittlerweile schon als Kultact gehandelten <strong>VENENUM</strong> das fahle Licht der Welt erblickt. Erneut führt uns die Musik in modrige Erdreiche und der Blick über den &#8222;Grabesrand&#8220; wird mehr denn je ausgereizt.</p>
<p>Das Album startet im stimmungsaufbauenden<em> &#8222;Entrance&#8220;</em> mit dunklen Streicherklängen und minimalistischen Klaviertupfern, bevor <em>&#8222;Merging Nebular Drapes&#8220;</em> unbarmherzig auf den Hörer eindrischt. Straighte Rhythmen verbinden sich mit kraftvollen und dennoch verspielten Gitarren und finsterem Gekeife. Mich erinnert das Ganze an eine dunklere Version alter <strong>MORBID ANGEL</strong>-Songs.&nbsp; Im späteren Verlauf wird der Track etwas doomiger und baut eine beklemmende, morbide Stimmung auf. Ein toller Einstieg ins Album, der sofort aufzeigt wie breit gefächert <strong>VENENUM</strong> ihren Death Metal interpretieren.</p>
<p>Die beiden schon vorab veröffentlichten Stücke <em>&#8222;The nature of the ground&#8220;</em> und<em> &#8222;Cold Threat&#8220;</em> zeigen im Folgenden die etwas traditionellere Seite des Albums auf. Das ist Black/Death Metal, der ganz klar überzeugt und weiß, wie er gespielt sein will. Gewisse Paralellen zu den deutschen Kollegen von <strong>NECROS CHRISTOS</strong> und anderen okkulten Death Metal Bands sind nicht von der Hand zu weisen. Dennoch musizieren <strong>VENENUM</strong> in Sachen Verspieltheit und Abwechslung in ihrer eigenen Liga. Immer wieder wird das Geschehen durch Breaks, Soli und rhythmische Akzentuierungen sowie auch ruhige Parts aufgelockert und es wird eine große Dynamik in den Songs erzeugt. Sogar mit Tempoverschiebungen innerhalb geschlossener Parts wird gearbeitet, was dem Ganzen eine verschrobene Nuance hinzufügt. Hört euch dazu unbedingt den Mittelteil von<em> &#8222;The nature of the ground an&#8220;</em>. Das geht einfach nur ab!</p>
<p>&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15408 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/0004007080_10-e1489821406270.jpg" width="500" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/0004007080_10-e1489821406270.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/0004007080_10-e1489821406270-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/0004007080_10-e1489821406270-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" />
<h4>&nbsp;</h4>
<h4>Trance of Death</h4>
<p>Bis zu diesem Punkt stellt das Album für mich ein starkes Stück düsteren Death Metals dar. Was hingegen in der zweiten Albumhälfte mit dem in drei Teile aufgesplitteten Titelstück folgt, ist nur Eines: Etwas ganz Besonderes!</p>
<p>In rund 26 Minuten werden hier so ziemlich alle dunklen Stile der Rock- und Metalmusik zu einem finsteren Monolith vereint. Seine volle Pracht entfaltet Dieser erst nach vielen, vielen Hördurchgängen. Ich kann der Band dafür nur meinen Tribut zollen, weiß ich selbst als Musizierender nur zu gut, wie schwer es ist, ausufernde Stücke zwingend und kompakt zu halten und dennoch viele verschiedene Facetten einzuarbeiten.</p>
<p>Part 1 <em>&#8222;Reflections&#8220;</em> startet dabei stilistisch ähnlich wie die erste Albumhälfte, tendiert mit seinem böllernden Rhythmus allerdings ein wenig mehr in Richtung Black Metal. Stellenweise fühle ich mich an eine etwas chaotischere Form von <strong>WATAIN</strong>s &#8222;Lawless Darkness&#8220; erinnert.&nbsp; Part 2 <em>&#8222;Metanoia Journey&#8220;</em> hingegen bricht mit allen truen Konventionen und präsentiert ein rockig, verspieltes Segment, welches dennoch finster und erhaben klingt. Zusätzlich gesellen sich noch ein paar hintergründige Bontempi-Orgeln und wunderschöne Gitarren-Soli dazu. All das verhilft dem Stück zu einer Ausgeflipptheit, die ich persönlich ob der Andersartigkeit und gleichzeitig stimmigen Platzierung nur loben kann. Man merkt einfach, das in den Musikern von <strong>VENENUM</strong> eine große Kreativität ruht, die sich ihren Raum nimmt, damit sie sich angemessen austoben kann.</p>
<p>Im abschließenden Part<em> &#8222;There are other worlds&#8220;</em> wird das Ganze fast schon zu einem Trip. Der klassische Metalansatz verschmilzt mit den abgefahrenen Elementen und entwickelt zum Ende hin eine Sogwirkung, bei der ich mich, nachdem die letzten Töne verklungen sind, frage: Wo war ich die letzten Stunden? Ich fühle mich, als wäre mein Geist hinfortgeschwebt in andere Sphären, wo Zeit keine Rolle mehr spielt. Eine Erfahrung, die ich nur noch selten mit mir neuer Musik erreiche. Stark!</p>
<h4>Obduktion</h4>
<p>All das gelingt<strong> VENENUM</strong> auch durch einen sehr passenden Sound, welcher organisch und kraftvoll klingt. Die Gitarrenarbeit bekommt dabei den nötigen Fokus im Gesamtklang und der Gesang schallt einerseits garstig und dennoch relativ gut verständlich aus den Boxen. Die Stimmakrobatik könnte jedoch etwas abwechslungsreicher sein. So röchelt sich Sänger<strong> F.S.A.</strong> überwiegend im gleichen Tonfall durch die Songs. Dieser Aspekt kann deshalb meiner Meinung nach nicht mit der unglaublich inspirierten Leistung an den Instrumenten mithalten.</p>
<p>Hingegen ist auch das Cover-Artwork ein echter Augenschmaus und verbindet klassisch-dunkle Farben mit transzendenten Elementen in den strömungsartigen Schleiern, die die oben beschriebene Sogwirkung optisch unterstreichen. Ein wenig erinnert dieser Effekt auch an das Artwork des letzten <strong>URFAUST</strong> <a href="https://silence-magazin.de/urfaust-ein-neues-kapitel-der-meditation/">Albums</a>.</p>
<p>Unterm Strich bleibt nur, <strong>VENENUM</strong> für dieses großartige Werk zu gratulieren. So macht Metal Spaß &#8211; mit Leidenschaft und dem richtigen Gespür für große Momente.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/24neDvfPO-I?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Noch nicht genug Winterdepression? Gib dir NOÊTA!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 Mar 2017 12:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black ambient]]></category>
		<category><![CDATA[Dark]]></category>
		<category><![CDATA[dark-folk]]></category>
		<category><![CDATA[Depressionen]]></category>
		<category><![CDATA[NOÊTA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NOÊTA&#160;–&#160;Beyond Life And Death Veröffentlichungsdatum: 17.02.2017 Dauer:&#160;43:23 Min. Label:&#160;Prophecy Productions Genre: Black Ambient NOÊTA – mit ihrer vorhergehenden Veröffentlichung &#8222;psykhe&#8220;&#160;hatten sie mich schon letztes Jahr sehr gut ködern können. Tatsächlich ist es mal kein Metal, kein Krach mit Geschrei und hektischem Bumm-Bumm. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NOÊTA</strong>&nbsp;–&nbsp;Beyond Life And Death<br />
Veröffentlichungsdatum: 17.02.2017<br />
Dauer:&nbsp;43:23 Min.<br />
Label:&nbsp;Prophecy Productions<br />
Genre: Black Ambient<span id="more-14665"></span></p>
<p><strong>NOÊTA</strong> – mit ihrer vorhergehenden Veröffentlichung <a href="https://noeta.bandcamp.com/album/psykh">&#8222;psykhe&#8220;</a>&nbsp;hatten sie mich schon letztes Jahr sehr gut ködern können. Tatsächlich ist es mal kein Metal, kein Krach mit Geschrei und hektischem Bumm-Bumm. Ganz im Gegenteil. Eher wie <strong>BJÖRK</strong> auf einer Beerdigung. Oder&nbsp;<strong>CHELSEA WOLFE&nbsp;</strong>im Gruselwald. <strong>NOÊTA</strong> sind ruhig, nachdenklich, melancholisch und sehr, sehr düster. Wer nach Musik zum Headbangen und Feiern sucht, kann an dieser Stelle aufhören zu lesen. Wer allerdings gern den Blick in den tiefen, dunklen Abgrund der menschlichen Emotionen riskiert und wer einen beklemmenden Schmerz in der Brust auch mal zu schätzen weiß, sollte dem Duo aus Schweden dringend eine Chance geben.</p>
<h4>Depressionsbeschleuniger mit packender Atmosphäre</h4>
<p>Bevor du hier reinhörst, mein Serviervorschlag: Setz dir Kopfhörer auf, nimm Platz in deinem Lieblingssessel. Dunkle dein Zimmer ab und wickel dich in eine Decke, denn jetzt wird eine furchtbare Hoffnungslosigkeit&nbsp;deine Seele heimsuchen. Zünde dir vielleicht noch eine Kerze an, in der sich dein Blick verlieren kann, während die Gedanken schweigen und eine düstere Beklemmung dein Herz erfasst.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/X2cu3z-4DAw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zu Beginn der Platte leitet mich ein schwerer, pochender, langsamer Beat &#8211; gleich einem Puls &#8211; in Trance. In seiner Deutlichkeit verliert er sich im Laufe der folgenden Songs. Nur noch die Harmoniewechsel, der Gesangsrhythmus oder sanfte Arpeggien führen ihn unter der minimalistisch gestalteten und doch dichten Atmosphäre weiter. Beklemmung macht sich breit – so richtet sich der Blick in die Weite des eigenen Inneren, stimmt nachdenklich, ohne Gedanken vorzugeben. Darüber liegt die verträumte, runde und fast sonore&nbsp;Stimme <strong>Êleas</strong>&#8218;.</p>
<h4>Als stünde ich in einem Moor in der Abenddämmerung &#8230;</h4>
<p>Ja, <strong>NOÊTA</strong> zwingen mit ihrer ruhigen und meditativen Klangwelt in die Introspektive. Thematisch teilt sich das Album in drei Abschnitte: Emotion als tragendes&nbsp;Element des Lebens, Resignation und Beklemmung während der endlosen Suche nach Sinn und Bedeutung sowie die furchtsame Achtung vor der übermächtigen Natur. Alles keine leichte Kost. Jeder Song für sich hat eine eigene Atmosphäre inne, die sich leicht divergent und zugleich in ähnlicher Weise der gleichen bedrückenden Grundstimmung bedient. Die instrumental oder elektronisch erzeugten Sphären liegen übereinander – ohne schnelle Wechsel, ohne viel Spiel. Eigentlich schon fast minimalistisch in seiner Gestalt. <strong>Êleas</strong><em>&#8218;</em> Stimme wirkt, als sei sie nur dünn darauf gesponnen, fein und fragil. Vor allem <em>&#8222;Dead Soil&#8220;</em> hinterlässt diesen Eindruck. Mit<em> &#8222;Darkest Desires&#8220;</em> erscheint ihr Stimmklang, als wäre sie direkt vor mir, nah und authentisch. Anscheinend wurde darauf verzichtet, die Stimme bis zur Perfektion glatt zu bügeln. Dieses Gefühl der unmittelbaren Nähe jagt mir permanent Schauer über den Rücken.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/0nP_zcAdM2k?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Zusammenspiel des sphärischen Klangteppichs und des Gesangs ist fantastisch gelungen. <em>&#8222;In Void&#8220;</em> möchte ich hier herausheben. Durch Gitarrenarpeggien löst sich der Hintergrund aus der Schwere, der Gesang verspricht Weite und dennoch ist die Melancholie ein steter Begleiter. Es ist ein Song, der in sich genau so wenig bewegt ist wie auch die anderen und doch über seine Dauer von mehr als 5 Minuten nicht langweilig wird. Als stünde ich in einem Moor in der Abenddämmerung, fasziniert in die Dunkelheit starrend und doch beklemmt und voller Furcht, welche grausigen Kreaturen sich in den Schatten tummeln könnten.</p>
<p>Mein nicht-Warten auf einen finalen Knall, mein bedingungsloses Versinken in die Szenerie, zahlt sich spätestens mit dem letzten Track so richtig aus. Nach einem mehr als halbstündigen genussvollen Leidensweg zeigt sich <em>&#8222;Urkaos&#8220;</em> als mein persönlicher Höhepunkt dieses Albums. Der eingesprochene Text&nbsp;treibt mir schubweise Gänsehaut über jeden Zentimeter meines Körpers. Das Gefühl von Einsamkeit, Verlorenheit, Kälte und aufkommendem Wahn lässt mir den Atem stocken. Absoluter Wahnsinn!</p>
<p>Hol dir eine große Kelle&nbsp;Spät-Winterdepression in Albumlänge&nbsp;<a href="https://www.youtube.com/playlist?list=PLToXWne2Bk-f_obYaIO6IogjM6GguCKW8">hier</a>&nbsp;ab!</p>
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		<title>Gothic in einer seiner schönsten Form</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gewaltmaschine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2016 08:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[Dark]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[gothic]]></category>
		<category><![CDATA[KUOLEMANLAAKSO]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[My Dying Bride]]></category>
		<category><![CDATA[Paradise Lost]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[SISTERS OF MERCY]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KUOLEMANLAAKSO – M. Laakso – Vol. 1: The Gothic Tapes Veröffentlichungsdatum: 26.08.2016 Dauer: 45:39 min Label: Svart Records / Cargo Wie es der Titel schon vorwegnimmt, ist „M. Laakso – Vol. 1: The Gothic Tapes“ das erste Soloalbum des Masterminds Laakso. Er präsentiert ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><strong>KUOLEMANLAAKSO</strong> – M. Laakso – Vol. 1: The Gothic Tapes<br />
Veröffentlichungsdatum: 26.08.2016<br />
Dauer: 45:39 min<br />
Label: Svart Records / Cargo</p>
<p lang="de-DE">Wie es der Titel schon vorwegnimmt, ist „M. Laakso – Vol. 1: The Gothic Tapes“ das erste Soloalbum des Masterminds Laakso. Er präsentiert darauf ein Songwriting, welches sich sehr deutlich von allem Vorangegangenem unterscheidet. Denn es hat sich &#8211; verglichen mit den vorherigen <strong>KUOLEMANLAAKSO</strong> Produktionen &#8211; einiges geändert. Zuallererst ist es kein Death-Boom-Album mehr. Allerdings sind Heaviness, Melancholie und die bekannte düstere Stimmung immer noch stark vertreten. Das Album ist eine tief emotionale Reise, welche von Nyktophilie – also der Liebe für das Dunkle – gesteuert wird. Konnte man die älteren Werke noch mit <strong>CELTIC</strong> <strong>FROST</strong>, <strong>AJATTARA</strong> oder <strong>MY DYING BRIDE </strong>vergleichen, hört man jetzt Einflüsse von <strong>SISTERS OF MERCY</strong>, <strong>TIAMAT</strong>, <strong>PARADISE</strong> <strong>LOST </strong>und <strong>AMORPHIS</strong>. Auch selbst als Sänger tätig, singt Laakso jetzt auf Englisch und wird dabei von zahlreichen Gastmusikern unterstützt, allen voran von Helena Haaparanta und ihrer wunderschönen und engelsgleichen Stimme.</p>
<p lang="de-DE"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-5901" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/586382-300x300.jpg" alt="586382" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/586382-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/586382-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/586382.jpg 362w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p lang="de-DE">Das Album klingt sehr erwachsen und ausgereift. Man merkt deutlich, dass Laakso sehr viel Wert darauf legt, eine düstere und abwechslungsreiche Atmosphäre zu erschaffen. Das gelingt ihm gut. Seine Gesangsparts sind düster und kräftig. Allerdings wirken sie teilweise leicht aufgesetzt. Wie dem auch sei, es passt!</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Musikalisch großartig.</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Hier kommt keine Langeweile auf. Man entdeckt in der Musik so viel. Überall sind kleine Details eingearbeitet. Alles wirkt harmonisch aufeinander abgestimmt und kraftvoll, nichts sticht störend hervor. Teilweise hat man das Gefühl, in einer modernen Oper zu sitzen. Das macht beim Hören durchaus Spaß! Gothic Metal auf höchstem Niveau. Mit Song Nummer 7, <em>„Deeper Into The Unknown“</em>, hört man ein großartiges akustisches Stück mit brillantem weiblichem Gesang! Doch um die Stimmung aufzufangen muss man sich die CD selbst anhören. Ich würde es nur zerreden. So viel sei verraten: Es ist absolut lohnenswert!</p>
<p lang="de-DE"><strong>KUOLEMANLAAKSO</strong> letztes Album „Turlijoutsen“ stieg damals auf Platz 10 der finnischen Albumcharts ein. Ich sehe keinen Grund, warum das neue das nicht auch schaffen sollte. Und da jetzt auch noch auf Englisch gesungen wird, wird sich ein noch größeres Publikum daran erfreuen können! Hört rein, wenn es soweit ist!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/2Y9RvZrF79w?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p lang="de-DE">
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