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	<title>Deafheaven Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Deafheaven Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Pauls Retrospect 2018</title>
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		<pubDate>Thu, 31 Jan 2019 06:21:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>2019 ist schon einen Monat alt?! Wir nehmen uns nochmal die Zeit und unser Aspirant Paul bringt dir seinen Jahresrückblick 2018 - gespickt mit einigen Geheimtipps!<br />
Frischer Wind in verstaubten Regalen! </p>
<p>PS: Gastautoren weiterhin gern willkommen :)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/">Pauls Retrospect 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Jahr ist vergangen. Und was für eins für den Metal: Genres wie <strong>Death Metal</strong>, <strong>Progressive</strong> oder <strong>Black</strong> strotzen nur so vor guten Releases. Viele bekannte Namen waren 2018 dabei. Doch auch in den kleinen Nischen und Ecken vieler Subgenres <strong>brodelte der Release-Kessel</strong> ordentlich. Bei dieser immensen Vielzahl an guten Alben kommt man leicht ins Stolpern, wenn man versucht, jede qualitativ hochwertige Neuerscheinung zu erwischen. Und damit niemand mit der Angst ins neue Jahr startet, er habe besonders viel verpasst, fasse ich in diesem Artikel meine <strong>Geheimtipps 2018</strong>, die eventuell an euch vorbeigegangen sind, zusammen. Dabei versuche ich so viele Subgenres wie möglich abzudecken. Trotzdem ist diese Liste keinesfalls perfekt oder besonders. Im Endeffekt ist es immer noch meine subjektive Meinung. <strong>Also falls du noch Alben hast, bei denen du befürchtest, sie wären im Großen und Ganzen untergegangen, aber dennoch nennenswert &#8211; ab in die Kommentare damit!</strong></p>
<h4>Progressive Metal – Auch 2018 konnten bekannte Genrevertreter sowie Newcomer überzeugen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img decoding="async" class="wp-image-30888 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 140px) 100vw, 140px" />BLACK PEAKS</strong> – &#8222;All That Divides&#8220;</p>
<p>Einer der letzteren waren definitiv <strong>BLACK PEAKS</strong>. Die Engländer schaffen eine<strong> innovative Mischung</strong> aus Garage Rock-Sound mit viel Progressive gewürzt. &#8222;All That Divides&#8220; ist nach dem bereits überraschenden Debüt der Band 2016 der nächste Schritt in der sichtlichen Evolution. Ein Album, das vor Emotionen und Highlights (<em>&#8222;Can&#8217;t Sleep, Slow Seas&#8220;</em>) nur so strotzt. Nicht ein Track erweckt den Anschein nur Filler zu sein, was auch an dem herausragenden Gesang von<strong> Will Gardner</strong> liegt, der clean und harsch sehr facettenreich klingt. Große Empfehlung für jeden, dem etwas an Progressive oder Rock liegt!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>VOLA</strong> – &#8222;Applause of a Distant Crowd&#8220;<img decoding="async" class="wp-image-30886 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA.jpg 530w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p><strong>VOLA</strong>&nbsp;sind trotz ihrer kurzen Existenz eine Band, die als <strong>Aushängeschild des Progressive</strong> bezeichnet werden kann. Das 2016er Debüt gehört mit zu dem Besten, was das Genre liefern kann, deswegen waren die Erwartungen besonders hoch. Auch wenn der Regler an der Verzerrung und Intensität ein wenig runter gedreht wurde, ist &#8222;Applause of a Distant Crowd&#8220; ein würdiger Nachfolger. Der eher leichtere Sound gepaart mit mehr Atmosphäre kann mich persönlich zwar nicht ganz überzeugen, doch die vielen Highlights wie die Songs <em>&#8222;Alien Shivers&#8220;</em> oder der Title-Track machen die Platte zu einem <strong>Muss für Progressive-Fans</strong>, die auch nichts gegen seichtere Rock-Passagen und Synthesizer haben.</p>
<h4>Death Metal – Death Metal und seine Nischen-Genres (Prog Death, Old School Death Metal, usw.) waren 2018 so ertragreich wie lange nicht. Die Serie an genialen Alben riss nicht ab und deswegen ist es fast schon unmöglich Nennenswertes kurz zu fassen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img decoding="async" class="wp-image-30887 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 140px) 100vw, 140px" />1914</strong> – &#8222;The Blind Leading the Blind&#8220;</p>
<p>Der erste Weltkrieg geht in unsere Geschichtsbücher als eines der dunkelsten Kapitel der Menschheit ein. Circa 17 Millionen Menschen werden entweder als Soldaten an der Front regelrecht verheizt oder fallen dem Krieg anderweitig zum Opfer. Die <strong>Gräuel und Verbrechen gegen die Menschheit</strong> bleiben glücklicherweise nie vergessen und <strong>1914</strong> versucht diesen düsteren Abschnitt der Geschichte mit ihrem Album zu verkörpern. Das gelingt auf allen Ebenen. Die Musik ist düster, verzerrt und dissonant. Die<strong> Samples von Kriegsaufnahmen</strong>, mit denen nicht gespart werden, bringen das Gefühl des Hässlichen und Unmenschlichen nur noch näher. Der <strong>Horror</strong> ist spürbar. Am 100. Jahrestag des Kriegendes veröffentlicht, ist &#8222;The Blind Leading the Blind&#8220; auch außerhalb der starken musikalischen Qualitäten eine Erfahrung für sich, die den Schrecken und die Brutalität widerspiegelt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>SLUGDGE</strong> – &#8222;Esoteric Malacology&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30885 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology.jpg" alt="" width="137" height="135" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology.jpg 506w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology-300x296.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 137px) 100vw, 137px" /></p>
<p><strong>Schleimiges Alien-Gekräusel mit Tentakeln</strong> besetzt, das beschreibt dieses Album. Volle Kanne ins Gesicht mit der Prog Death-Keule. <strong>SLUGDGE</strong>s&nbsp;Album gehört zu einem der vielen brillianten Releases im Progressive Death-Bereich. Wer auf vertrackte Rhythmen und tiefes Growlen steht und wem <strong>RIVER OF NIHIL</strong>s&nbsp;Album nicht dreckig genug klang, der kann sich bestimmt hieran erfreuen.</p>
<h4>Metal Core – Ein Genre, das mit viel generischem Wischwasch geplagt ist und leider zu selten mit wirklichen einzigartigen Bands punktet. 2018 konnte meine Vorbehalte wenigstens zum Teil ändern &#8211; mit wirklich fantastischen Releases.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30884 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />SILENT PLANET</strong> – &#8222;When The End Began&#8220;</p>
<p style="text-align: left;">Voller Bedeutung musikalisch so wie lyrisch, hebt sich <strong>SILENT PLANET</strong> mit seinem 2018er Album vom Genre-Rest ab. Mit mitreißenden Texten, die den schwierigen Spagat zwischen kritisch-bedeutungsschwer und vorgetäuschtem Tiefgang sowie musikalischer Komplexität schaffen sitzt die Band auf dem <strong>Core-Thron</strong> für 2018. Besonders emotional wird es vor allem durch die ausdrucksstarken Vocals. Auch das Drumming so wie die Riffs sind durchdacht und abwechslungsreich.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>ERRA</strong> – &#8222;Neon&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30879 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p style="text-align: left;">Auch wenn nicht so bedeutungsvoll wie Nummer 1, so ist &#8222;Neon&#8220; von <strong>ERRA</strong> vor allem musikalisch alles, was guten Metalcore für mich ausmacht: <strong>catchy und doch komplex</strong>. Die Vocals sind genretypisch und nichts Besonderes. Wer sich also noch nie damit anfreunden konnte, der wird auch hiermit nicht warm. Für einen Progressive-Metal Liebhaber wie mich ist &#8222;Neon&#8220; jedoch erstaunlich erfrischend, da die Band es schafft genügend <strong>Diversität ins Songwriting</strong> mit einzubauen.</p>
<h4>Doom/Sludge Metal – Ähnlich wie im Death, waren die Releases für guten Doom und Sludge Metal fast endlos. Hier sind zwei meiner persönlichen Favoriten.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30881 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />HAMFERD</strong> &#8211; &#8222;Támsins likam&#8220;</p>
<p>Begleitet von schweren und dunklen Gitarrenriffs entsteht in <strong>HAMFERD</strong>s neuestem Album, auch durch den Text der ausschließlich auf <strong>Färöisch</strong> (Färöer-Inseln) gesungen oder wahlweiße gegrowlt wird, eine melancholische Atmosphäre. Über die 43 Minuten fängt die Doom-Scheibe den Hörer komplett ein. Komposition und Sound-Production auf hohem Level!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>MESSA</strong> – &#8222;Feast for Water&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30883 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa.jpg 355w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Frauenstimmen sind im Doom immer öfter zu hören und <strong>MESSA</strong> zeigen uns 2018, wieso. Mit fast schon <strong>Jazz-Lounge Atmosphäre</strong> und mehreren Genreeinflüssen zaubert die Band eine Wand aus Fuzz-Gitarren, schrägen Lead-Parts und schwebendem Gesang. Wer Lust auf <strong>Doom mit Avantgarde Feeling</strong> hat, der kommt hier in seinen Genuss!</p>
<h4>Black Metal – Auch die dunklen Mächte des Black Metal hatten 2018 einiges an Nachwuchs vorzuweisen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30880 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea.jpg" alt="" width="139" height="139" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 139px) 100vw, 139px" />GAEREA</strong> – &#8222;Unsettling Whispers&#8220;</p>
<p>Die Portugiesen schafft mit diesem Album ein erstaunlich erfrischendes Werk an Black Metal, das sich auch traut über Genre-Konventionen zu gehen. <strong>Ungefilterte Aggression</strong> trifft auf intelligentes Songwriting, das mit dissonanten Melodien und hypnotisierenden Riffs punktet. Authentisch, ehrlich und vor allem <strong>wahrhaft böse</strong>.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>DEAFHEAVEN</strong> – &#8222;Ordinary Corrupt Human Love&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30877 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Trve Black-Fans aufgepasst! Dieses Album treibt <strong>Puristen an den Rand der Verzweiflung</strong>. Post Black/Blackgaze-Band <strong>DEAFHEAVEN</strong> haben sich bereits einen Namen in der Szene gemacht, sei es für ihr Image oder den unkonventionellen Black Metal. Das, was Hardcore-Fans übel aufstößt, zaubert 2018 vielen Post Black-Anhängern ein Lächeln aufs Gesicht. Denn die Band schafft es Black Metal so <strong>warm und künstlerisch</strong> wie selten zu präsentieren.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30878 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens.png" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens.png 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens-150x150.png 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens-300x300.png 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />ENEFERENS</strong> – &#8222;The Bleakness of Our Constant&#8220;</p>
<p style="text-align: left;">Mit einem der besten Post Black-Alben der vergangenen Jahre gelingt dem Solo-Künstler <strong>Jori Apedaileman</strong> der Durchbruch in die Endjahreslisten vieler Connaisseure. Mit einem Sinn für bewegende Melodien entsteht durch Vermischung verschiedener Genremerkmale (namentlich Doom, Atmo Black, Post Black) ein einzigartiges Erlebnis. Emotional, fast schon depressiv mit viel Gewicht. <strong>Licht aus, Musik an!</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>IHSAHN</strong> &#8211; &#8222;Amr&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30882 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Kaum ein Künstler ist so ikonisch im Black Metal wie <strong>IHSAHN</strong>. Von der Zeit mit einer der erfolgreichsten Band des Blacks (<strong>EMPEROR</strong>) zu einer nicht weniger starken Solo-Karriere. Mit dem gewissen Etwas aus Progressive, Avantgarde, Pop und Electro kreiert <strong>IHSAHN</strong> erneut anspruchsvollen und vor allem <strong>unkonventionellen Black Metal</strong>, auch wenn Genredefinitionen hier wie <strong>stumpfes In-Schubladen-Stecken</strong> wirkt und teils unmöglich ist. Dafür wird auch 2018 gesorgt und das auf geniale Weise.</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Paul</strong></em></p>
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		<title>CONJURER &#8211; Der Hype ist real</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Apr 2018 08:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir machen's kurz: "Feinster Krach mit Geschrei!"<br />
Das sagt Nina, aber noch viel mehr - Wer mehr über »Mire« von CONJURER erfahren will sollte U-N-B-E-D-I-N-G-T hier nachlesen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/conjurer-der-hype-ist-real/">CONJURER &#8211; Der Hype ist real</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>CONJURER &#8211;&nbsp;&#8222;Mire&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;23.02.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 43:56 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Holy Roar Records<br />
<strong>Genre:</strong> Black Metal/Doom/Post-Metal<br />
</div></div></div>
<p>Yay, wieder ein Debüt-Album. Ich liebe Debüt-Alben! Und am liebsten habe ich die, die spannend sind. So wie <strong>&#8222;Mire&#8220;</strong> von <strong>CONJURER</strong>. Laut und extrem &#8211; das können die Briten, die seit 2015 vor allem live unterwegs sind. Ich habe sie leider noch nicht sehen können, werde das aber ganz bald nachholen, denn das, was sie hier vorlegen, klingt so, als könnten sie mir live ganz und gar den Kopf verdrehen.</p>
<p>Schwerfällig, sludgig und zäh empfängt mich &#8222;Mire&#8220;. Hier wird nicht mit Atonalität und Brutalität gegeizt. Das Rad kommt ins Rollen, reißt mich mit Groove und schwarzmetallischer Spielart à la <strong>RATTATTATTATTAT!</strong> mit in seinen Sumpf. Darüber bügelt mir die Growlstimme die Falten aus dem Gesicht. Die Songs bieten in ihrer durschnittlichen Spieldauer von sechs bis sieben Minuten &#8211; neben diesen Black Metal-Episoden &#8211; aber auch genug Abwechslung, die eine breitere Hörerschaft ansprechen könnten. Postige, unheilvolle und drückende Passagen werden immer wieder gefolgt von <strong>scheinbar unberechenbaren Ausbrüchen von Chaos</strong>. Chaos in Form von Doom, Death, Sludge und Black &#8211; gestützt durch verzweifelt rauen Gesang.&nbsp;</p>
<p>All diese Einflüsse sind gut erkennbar, lassen sich aber keinesfalls klar voneinander abgrenzen. Vielmehr gelingt <strong>CONJURER</strong> eine großartige Zusammenstellung der verschiedenen Spieltechniken, die in ihrer Verbundenheit noch <strong>deutlich ekliger und dreckiger</strong> sind, als die einzelnen Komponenten selbst. <strong>Gesellschaftstauglich klingt auf jeden Fall anders!</strong> Diese Rohheit ist genau das, was man (oder zumindest ich) brauche, um mich abzureagieren. Feinster Krach mit Geschrei!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/vgYK2DsL_4o?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Mutmaßliche Einflüsse könnten <strong>DEAFHEAVEN</strong> sein, genauso wie&nbsp;<strong>GOJIRA</strong>. Aber auch zu&nbsp;<strong>CROWBAR</strong> und <strong>NEUROSIS&nbsp;</strong>lässt sich die eine oder andere Verbindung ziehen. <em>&#8222;Retch&#8220;</em> assoziiere ich hingegen sofort mit <strong>ARCHITECT</strong>s <em>&#8222;Early Grave&#8220;</em>. Eine äußerst gelungene Zusammenstellung, wie ich finde. Und ganz sicher als Liveerlebnis noch deutlich beeindruckender als aus der Konserve.</p>
<p><strong>Anspieltipp:</strong> Der ausladende und mitreißende Track <em>&#8222;Thankless&#8220;</em> ist mit seinen achteinhalb Minuten auch der längste der Platte. Fantastisch wirkt er dank seines abwechslungsreichen Ablaufs, der Atempausen und sogar Cleangesang zulässt und gleichzeitig so bedrückend ist, dass es mir die Kehle zuschnürt.</p>
<p>Das komplette Album kannst und solltest du dir auf der <a href="https://conjureruk.bandcamp.com/">Bandcamp-Seite</a> der Kapelle anhören.&nbsp;</p>
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		<title>Senf der Woche #24 &#8211; METAL UND SPORT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jul 2017 06:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-24-metal-und-sport/">Senf der Woche #24 &#8211; METAL UND SPORT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-19472"></span><br />
<strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Laufen, pumpen, Bierkrug stemmen &#8211; Welcher Metal passt zu welchem Sport?</strong></p>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><b><a href="https://silence-magazin.de/author/robert/" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;">Robert</span></a><span style="text-decoration: underline;">&nbsp;</span></b><span style="text-decoration: underline;">meint:</span></p>
<p>Metal und Sport? Müsste man bei dem Thema nicht eigentlich <strong>Tetzel</strong> fragen? Naja&#8230; Auch wenn der Großteil der Redaktion entweder <strong>im Sternzeichen Lauch geboren</strong> ist, oder sich seit Jahren <strong>in der Massephase</strong> befindet, kann man ja wenigstens so tun als ob.</p>
<p>Wenn es darum geht, sich so <strong>richtig auszupowern und abzureagieren</strong>, geht meiner Meinung nach nichts über &#8222;St. Anger&#8220; oder &#8222;God Hates Us All&#8220;. Dazu zu trainieren führt einen an die eigenen Grenzen und sorgt gleichzeitig dafür, dass <strong>überschüssige Energien nicht durch Axtmord kompensiert</strong> werden müssen. Insgesamt sollte man, glaub ich, darauf achten, nicht unbedingt <strong>ORIGIN</strong> oder <strong>INFANT ANNIHILATOR</strong> zu hören, während man Sport betreibt, da vermutlich <strong>ernsthafte Schäde</strong>n entstehen können, wenn man versucht das Tempo zu halten.</p>
<p>Wer in dieser Diskussion auf ÜBERHAUPT gar keinen Fall fehlen darf, sind die schwedischen <strong>SPORTLOV</strong>, die in ihren Texten <strong>mit Vorliebe Wintersport thematisiert</strong> haben. Kein Scherz. Die wundervolle EP „Snöbollskrieg“ (Cover <a href="https://www.metal-archives.com/albums/Sportlov/Sn%C3%B6bollskrieg/6711" target="_blank" rel="noopener">hier</a>, Song <a href="https://www.youtube.com/watch?v=fZbrM3OtbQM" target="_blank" rel="noopener">hier</a>) ist dabei unerreicht!</p>
<p>Was Kampfsport anbelangt, ist mir bislang noch keine passende Musik begegnet, aber im Zweifelsfall wohl <strong>Underground-Rap</strong>, um sich <strong>richtig gefährlich zu fühlen</strong>. Um mich <strong>zum Boss zu transformieren</strong>, höre ich jedenfalls immer <strong>KOLLEGAH</strong>. Wie jetzt? Was ich stemme? Ich dachte, man wird schon von der Musik muskulöser!</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/oli/" target="_blank" rel="noopener">Oli</a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Geballte Kraft, vom Körper tropfender Schweiß und knallharte Musik &#8211; <strong>Arrrrrrrrrrrrrrr!</strong> Der <strong>Prototyp metallischer Körperertüchtigung</strong>&#8230; Naja, dieses Bild ist vielleicht etwas überzogen, aber die Kombination aus Sport und Musik, oft in metallischer Form, geht bei mir seit meiner Jugend Hand in Hand.</p>
<p>Schon damals war ich <strong>regelmäßig mit meinen kleinen Hanteln</strong> zugange, während aus den Boxen <strong>RAMMSTEIN</strong> oder <strong>SAMSAS TRAUM</strong> knallte. Über die Jahre hinweg sind die <strong>Gewichte schwerer</strong> und die <strong>Musik härter</strong> geworden. Schön treibend und gern auch konstant knüppelnd sollte es sein. Ein Favorit war dabei in letzter Zeit ganz klar &#8222;In Turmoil&#8220; von <strong>ANCST</strong>, aber auch gern mal &#8222;Grenzgänger&#8220; von den hessischen Black Metallern <strong>MEMBARIS</strong>.</p>
<p>Eine andere Kombination aus Sport und Musik ist für mich das <strong>klangbegleitete Fahrradfahren</strong>. Im Sommer 2016 hatte ich dabei ein Erlebnis, welches sich nachhaltig eingebrannt hat und an das ich wohl auch noch in vielen Jahren wohlwollend zurückdenken werde. Die Sonne brannte heiß und ich war am schönen <strong>Elbradweg Richtung Meißen</strong> unterwegs. Wenige Tage zuvor war ein mir wichtiger Mensch aus meinem Leben gewichen und ich ziemlich aufgewühlt. Auf dem Rückweg nach Dresden kam mir in den Sinn,<strong> DEAFHEAVEN</strong>s &#8222;New Bermuda&#8220; einzulegen. Was folgte, war <strong>fast ein Traumzustand</strong>. Überwältigende Musik, die auf meine Hörgänge eindrosch und ich davon motiviert <strong>in Windeseile über den Radweg bretternd</strong>. Jeder Tritt in die Pedale und jeder anpeitschende Schlag der Drums war eine <strong>Karthasis</strong>. Ich konnte meine Gefühle extrem kanalisieren und herauslassen. Großartig! Fix und fertig kam ich daheim an und fühlte mich zugleich <strong>extrem befreit</strong>. Probiert es mal aus!</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sarah/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sarah</strong></a>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Ich bin jetzt nicht unbedingt die Mega-Sportskanone, aber um mich zwischen den Festivals ein wenig in Form zu bringen und <strong>die unzähligen Biere und Steaks zu kontern</strong>, mache ich ein paar mal die Woche Sport. Damit das nicht langweilig wird, wird dazu natürlich Musik gehört und weil wir ein Metal-Magazin sind, natürlich Metal-Musik.</p>
<p>Wer gerne <strong>laufen geht</strong>, dem kann ich etwas <strong>flottere Musik</strong> empfehlen, etwas melodisches, damit der Rhythmus beim Laufen auch stimmt. Ich höre da gerne <strong>Melodic Death Metal </strong>à la<strong> KALMAH</strong> oder <strong>WHISPERED</strong>.</p>
<p>Zum <strong>Seilspringen</strong> höre ich gerne Musik, die <strong>schnell und erbarmungslos</strong> ist. <strong>Technical Death Metal</strong> von <strong>ADE</strong>, <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong>, <strong>OBSCURA</strong> und <strong>WHORION</strong> treiben mich dabei zu Höchstform an.</p>
<p>Wer statt zu schwitzen lieber <strong>Stress abbauen</strong> will, kann auch hier mit Musik dazu entspannen. Ich habe festgestellt, dass man <strong>Hatha Yoga</strong> wunderbar mit <strong>Pagan Folk</strong> von <strong>WARDRUNA</strong> oder <strong>ULVESANG</strong> betreiben kann. Die Musik sollte meiner Meinung nach zum Tempo des Sports passen, aber eigentlich ist es nur wichtig, was man selbst gerne hört. Also dann, viel Spaß beim Schwitzen!</p>
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		<title>Senf der Woche #23 &#8211; KUNST ODER KOTZE?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Jul 2017 07:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[albumcover]]></category>
		<category><![CDATA[Deafheaven]]></category>
		<category><![CDATA[Heaven Shall Burn]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-18925"></span><br />
<strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Puristisch, fantastisch, blutig, obszön &#8211; Was macht für dich ein geiles Album-Cover aus? Und welche Artworks dienen eher als Brechmittel?</strong></p>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/jonas/" target="_blank" rel="noopener">Jonas</a>&nbsp;</b>meint:</span></p>
<p>In jedem Genre gibt es <strong>Sättigungserscheinungen</strong> &#8211; <strong>auch bei den Artworks</strong>. Dass gerade Alben herausstechen, bei dessen Layout sich Mühe gegeben wurde, dürfte keine Überraschung sein. Es reicht daher nicht,<strong> so viele Totenköpfe wie möglich</strong> auf die Leinwand zu hauen oder sich einfach <strong>grinsend mit einer Melone auf dem Kopf</strong> ablichten zu lassen.</p>
<p>Desto einfacher die Leute das Album mit dem Künstler und – ganz wichtig – mit der Musik verbinden können, desto größer ist die Chance, dass auch Leute über dich stolpern, die nur das Cover sehen. Ein<strong> gutes Cover illustriert dabei so stark die Atmosphäre des Albums</strong>, dass es unabdingbar für den Konsum der Musik wird. Dadurch lässt sich erklären, warum es <strong>so viele ähnliche Artworks in einem Genre</strong> gibt: Die Musik gleicht sich ja schließlich auch.</p>
<p>Genug der Theorie, welche Alben schaffen es diese Atmosphäre zu vermitteln oder auch einfach mal zu brechen und durch ihren <strong>Wiedererkennungswert</strong> zu bestechen?</p>
<p>Ein gutes Beispiel dafür sind die beiden letzten Alben von <strong>DEAFHEAVEN</strong>, die die <strong>Shoegaze-Ästhetik</strong> so stark in den Vordergrund drängen, dass beim bloßen Ansehen der Gedanke an Black Metal in den Hintergrund rückt. Aber auch <strong>PINK FLOYD</strong> haben ihre Musik mit <strong>unverkennbaren und ikonischen Bildern</strong> hinterlegt, die ganz ohne ein Logo auskommen. Ihr merkt: Ein gutes Album-Cover zu erstellen, ist schwer, aber am Ende entscheidet der <strong>persönliche Geschmack</strong>!</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/lucfrancois/" target="_blank" rel="noopener">Luc</a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Album-Cover sind im besten Fall <strong>Verkaufsgarant und Kunstwerk zugleich</strong>, haben selbst Etwas zu sagen oder wirken als <strong>Sprachrohr für die Musik</strong>. Auf jeden Fall gehören sie mit zum Gesamtwerk, auch wenn sie nicht immer zielgenau auf die Musik zugeschnitten werden. <strong>TRIPTYKON</strong> etwa setzen auf Motive des verstorbenen <strong>Hansruedi Giger</strong>, und es wirkt wie das perfekte Doppel.</p>
<p>Nun kann man Artworks <strong>aus verschiedenen Gründen gut oder schlecht finden</strong>: Verfehlt das Motiv die Stimmung der Musik? Funktioniert es als <strong>eigenständiger Blickfang</strong>? Hat es eine <strong>Aussage</strong>, oder sieht es <strong>nur schön</strong> aus? Wo sich die Scheiben früher zum Teil noch über das Artwork verkauften, ist es heute einfacher, dem Konsumenten eine Hörprobe an den heimischen Rechner zu liefern und somit die Musik für sich selbst sprechen zu lassen. Dennoch sind Ton und Bild längst fest verwachsen, und <strong>der erste Eindruck ist im Normalfall auch ein optischer</strong>. Wer klickt schon auf einen Link, den ein <strong>billig hingeschludertes Photoshop-Werk</strong> ziert?</p>
<p>Ob es <strong>heute noch viele Cover-Käufe</strong> gibt, kann ich aus dem Stegreif nicht sagen. Dass zumindest in meinem Hinterkopf <strong>das Frontmotiv mein Empfinden beim Hören</strong> eines Albums häufig etwas <strong>aufschönt oder in die Tiefe zieht</strong>, steht dagegen fest.</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/preusse/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Julian</strong></a>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Jetzt muss man sich hier auch noch ganz intellektuell über Kunst äußern oder wie? Ich dachte, das mit der Musik sei schon kulturell wertvoll genug… Nun, wie dem auch sei, Metal ist ja wie wir alle mitbekommen haben, nicht einfach nur Musik die auf eine Platte gepresst oder CD gespielt ist. Nein,&nbsp;<strong>Metal lebt auch von Kunst</strong>, also „richtiger“ Kunst. So mit Pinseln, Stiften und vielen bunten Farben. Vor allem die Cover der Alben können echt hochanspruchsvolle Werke sein. Oder eben genau das Gegenteil: Langweilig, öde und vielleicht einfach nur ekelhaft.</p>
<p>Wenn ich mir mal so die Sammlung in meinem Regal ansehe, dann wirken einige Cover, als ob sich hier ein <strong>van Gogh</strong> oder ein <strong>zutiefst expressionistischer Künstler</strong> mal so richtig austoben konnte. <strong>Ästhetik des Hässlichen</strong> eben. Totenschädel, die obszöne Fratzen ziehen, irgendwelche <strong>scheintoten und menschenähnlichen Viecher namens Eddie</strong> und <strong>soldatische Kampfszenen</strong> prägen die Mehrheit der Silberlinge in meinem Regal. Na, wer von euch hat erraten, was bei mir alles so rum steht?</p>
<p>Aber nicht nur die klassischen Stile der Kunst finden Einzug, sondern auch moderne. Darunter&nbsp;<strong>Fotomontagen</strong>&nbsp;wie bei&nbsp;<strong>METALLICA</strong>s&nbsp;„Hardwired To Self-Destruct“,<em>&nbsp;</em>oder das Digitalfoto eines Berges bei <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>&nbsp;haben einen künstlerischen Gehalt.</p>
<p>Grundsätzlich macht ein gutes Cover <strong>die Geschichte dahinter und natürlich das Motiv</strong> aus. Niemand kauft ein Album mit einem schnöden schwarzen Cover. (Anm. Alex: &#8222;The Black Album&#8220; von <strong>METALLICA </strong>hat sich über 16 Millionen Mal verkauft und ist damit das meist-verkaufte Album der letzten 25 Jahre. Ätsch.)&nbsp;&nbsp;Aber mal ehrlich, <strong>braucht man Fotos verstümmelter und blutiger Leichen als Cover?</strong> Obwohl es <strong>Aufmerksamkeit</strong> erregt, finde ich sowas einfach nur <strong>abstoßend</strong>. Das muss echt nicht sein.</p>
<h3>HIER FINDET IHR DIE TOP 5&#8230;&nbsp;</h3>
 [<a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<h3>&#8230;UND WORST 5 ALBUM-COVER UNSERER AUTOREN:</h3>
 [<a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
<h3>&nbsp;</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-23-kunst-oder-kotze/">Senf der Woche #23 &#8211; KUNST ODER KOTZE?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Am Anfang war kein Wort</title>
		<link>https://silence-magazin.de/am-anfang-war-kein-wort/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=am-anfang-war-kein-wort</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Oct 2016 10:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ära Krâ]]></category>
		<category><![CDATA[Deafheaven]]></category>
		<category><![CDATA[Der Weg einer Freiheit]]></category>
		<category><![CDATA[instrumental]]></category>
		<category><![CDATA[Negative Symbols]]></category>
		<category><![CDATA[Post Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Without Voices]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NEGATIVE SYMBOLS &#8211; Without Voices Veröffentlichungsdatum: 30.11.2016 Dauer: 47:16 Min. Label: Unsigned/Eigenproduktion Stil: Instrumental Black Metal/Post Rock &#160; Und Gott sprach: es werde nicht. Da ich seit circa 11 Jahren Metal im Allgemeinen höre, und seit ungefähr 7 Jahren den Black Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NEGATIVE SYMBOLS</strong> &#8211; Without Voices<br />
Veröffentlichungsdatum: 30.11.2016<br />
Dauer: 47:16 Min.<br />
Label: Unsigned/Eigenproduktion<br />
Stil: Instrumental Black Metal/Post Rock</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Und Gott sprach: es werde nicht.</strong></h2>
<p>Da ich seit circa 11 Jahren Metal im Allgemeinen höre, und seit ungefähr 7 Jahren den Black Metal für mich im Speziellen entdeckt habe, durchforste ich dieses Genre mittlerweile mehr als alles andere. Dabei ist es mir im Grunde egal, ob es sich um bunten, abgedrehten, tristen, oder auch unglaublich verstörenden Black Metal handelt, solange er nicht zu plastisch, klinisch oder braun klingt. Diese Spielart des Metals muss aber vor allem <strong>authentisch sein</strong>. Sicherlich wird der ein oder andere Einwände haben, klar sind auch die anderen Schubladen auf ihre Art und Weise glaubwürdig, jedoch wird in kaum einer anderen Richtung so sehr darauf geachtet, ob eine Band natürlich, oder auch meinetwegen &#8222;true&#8220; ist.</p>
<p>Wenn ich also einer neuen Band aus dem Gebiet des Schwarzmetalls eine Chance gebe, sind die Erwartungen (unbewusst) höher. Als erstes muss ich sagen, ist es immer eine <strong>spannende Möglichkeit</strong> Musik neu zu erleben, wenn <strong>auf Stimmen verzichtet</strong> wird. Gitarrenmelodien werden bewusster wahrgenommen und übernehmen gewissermaßen den Gesang, der Bass bekommt mehr Freiraum, das Schlagzeug entfaltet seine ganze Kraft. Es gibt sogar Interpreten, die genau durch solche Abwesenheit etwas &#8222;Unfertiges&#8220;, aber gleichzeitig etwas Perfektes erschaffen haben.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-9599 size-medium aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Negative_Symbols_Logo-300x225.png" alt="Negative Symbols' Bandlogo" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Negative_Symbols_Logo-300x225.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Negative_Symbols_Logo.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Negative_Symbols_Logo-750x563.png 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<h3><strong>Eine Botschaft steckt nicht nur im Wort. Selbst Töne transportieren eine Message und lösen Gefühle aus, die ungeahnte Sichtweisen auf das Erlebte geben.</strong></h3>
<p>So schafft es auch die 2016 gegründete Ein-Mann-Band <strong>NEGATIVE SYMBOLS</strong> mit ihrem ersten Lebenszeichen &#8222;Without Voices&#8220; eine nachdenkliche Stimmungslage in mir auszulösen. Jedoch keine positive. Das <strong>Schlagzeug tackert künstlich</strong> wie eine Nähmaschine, alleine der Sound der Bassdrum ist anstrengend anzuhören und zerrt gehörig am Nervenkostüm. Es würde mich nicht wundern, wenn das Ganze auf einem PC oder mit einem E-Schlagzeug eingespielt wurde. Ich kann nämlich beim besten Willen weder Leidenschaft, noch menschliches Handwerk heraushören. Zum Glück entwickeln die <strong>Saiteninstrumente</strong> einen <strong>eigenen Charakter</strong>, der in professionellem Stereoklang daherkommt. Episch sollen sie klingen, verzweifelt und voller Melancholie. Das gelingt zum Teil problemlos, aber Black Metal kann man das nicht mehr nennen, wie man schon im 2. Song <em>&#8222;II&#8220; </em>(sehr kreative Songtitel übrigens &#8230;) hören kann.</p>
<p>Zwischendurch gibt es immer wieder ruhige Momente, die eine fragile Ausstrahlung verbreiten sollen, jedoch nur den Eindruck erwecken, dass Füllmaterial gebraucht wurde. Sehr schön im seligen <em>&#8222;IV&#8220; </em>zu hören, welches langweilig vor sich hinplätschert. Allerdings schafft der <strong>ehemalige Live-Bassist</strong> von <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> es, in einigen Stücken wie <em>&#8222;V&#8220;</em> aus dem altbewährten &#8222;Laut/Leise&#8220;-Konzept auszubrechen und serviert tatsächlich stimmige Melodien, die ein wenig an <strong>CULT OF LUNA</strong> oder <strong>ALCEST</strong> erinnern. Das funktioniert ebenso in <em>&#8222;VII&#8220;</em>, wo endlich der gewünschte Kopfkinoeffekt eines brechenden Damms seinen Weg in meine grauen Zellen findet.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=http%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F283022439&#038;show_artwork=true&#038;maxwidth=1140&#038;maxheight=1000"></iframe></p>
<h3><strong>Ein Songaufbau, sie alle zu knechten</strong></h3>
<p>Schade, dass solche Momente nicht lange von Belang sind und ausgefadet werden. Stattdessen stelle ich erschreckenderweise fest, wie nahezu jeder Song <strong>austauschbar</strong> mit einem Blastbeat beginnt, sich dann in ruhige Gefilde zurückzieht, um sogleich mit vermeintlicher Breitwandepik den Track ausklingen zu lassen. Dementsprechend öde gestaltet sich auch der Waschzettel zu &#8222;Without Voices&#8220;. Von vertrackten Riffkombinationen ist hier die Rede. Von gelassener Schönheit und Wohlklang, die im Black Metal kaum zu finden sind. Ich werde den Eindruck nicht los, dass ich eine falsche Platte zur Kritik bekommen habe. Außer dem Drumcomputer ist nichts vertrackt und wer das Schöne, aber zugleich Raue, im Black Metal nicht findet, hat maximal an der Oberfläche des Black Metals gekratzt und verdient definitiv Nachhilfe in diesem einzigartigen Genre.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/am-anfang-war-kein-wort/">Am Anfang war kein Wort</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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