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	<title>Debüt Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Debüt Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SINISTRAL KING &#8211; Die Alternative zu Ostern?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Apr 2020 05:12:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Debüt]]></category>
		<category><![CDATA[Düster]]></category>
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		<category><![CDATA[okkulter Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Serpent Uncoiling]]></category>
		<category><![CDATA[Sinistral King]]></category>
		<category><![CDATA[Vendetta Records]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was passt besser zu Ostern in dieser Zeit als Black Metal?<br />
Wir haben uns also das Erstlingswerk von SINISTRAL KING gegeben und schauen was man hier in 40min an schwarz gepinselten Ostereiern gefunden hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sinistral-king-serpent-uncoiling/">SINISTRAL KING &#8211; Die Alternative zu Ostern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>SINISTRAL KING</strong> – &#8222;Serpent Uncoiling&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;">
<strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 24.04.2020<br />
<strong>Länge:</strong> ca. 40min.<br />
<strong>Label:</strong> Vendetta Records<br />
<strong>Genre:</strong> Black Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Was passiert, wenn sich <strong>drei Musiker aus unterschiedlichen Bands und Ländern</strong> zusammentun, um gemeinsam Black Metal zu machen? Die Antwort auf diese Frage liefern uns <strong>SINISTRAL KING</strong> mit ihrem brandneuen Debüt &#8222;Serpent Uncoiling&#8220;! Die langhaarigen Kapuzenträger wandeln auf den Spuren des <strong>okkulten Black Metal</strong> und bekämpfen mit dunklen Mächten die aufkeimende Frühlingssonne.</p>
<h3>Vorhang auf, Bühne frei!</h3>
<p>Der opener ist zugleich der Titeltrack, <em>&#8222;Serpent Uncoiling&#8220;</em>. Ein Appetithappen, der dem Hörer gleich in den ersten Takten unmissverständlich klarmacht, was ihn die nächsten 40 Minuten erwartet: Finsterer, mystischer Black Metal. Wer mit <strong>Zeremoniell und sakralen Elementen</strong> nichts anfangen kann, der wird mit diesem Album nicht glücklich werden. Was aber nicht heißen soll, dass <strong>SINISTRAL KING</strong> nicht auch für eine Überraschung gut wären!</p>
<p><iframe title="SINISTRAL KING - Serpent Uncoiling" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/IVYiFkM5eSk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der zweite Track <strong><em>&#8222;Nahemoth&#8220;</em> hat sich genau deshalb zu meinem Favoriten gemausert</strong> – weil dort etwas passiert, mit dem ich nicht gerechnet habe. Nachdem <em>&#8222;Nahemoth&#8220;</em> den Stil von <em>&#8222;Serpent Uncoiling&#8220;</em> zunächst kompromisslos weiterführt, und ich die Schublade &#8222;Okkult Black Metal&#8220; gerade schließen will… kommt nach knapp 6 Minuten auf einmal die <strong>E-Gitarre</strong> raus und <strong>schmettert sich die Seele aus dem Leib</strong>! Leider nur für wenige Takte, dann kommt schon ein relativ harter break, und schwupps sind wir wieder beim Spirituellen.</p>
<p>Auch die verbliebenen drei Tracks bleiben dem düsteren, mystischen Stil treu. Es ist aber immer genug Abwechslung dabei, dass man <strong>nicht Gefahr läuft, im Sekundenschlaf aus Versehen in die Opferschale zu kippen</strong>. Irgendwo im dritten Song <em>&#8222;Isheth Zenunim&#8220;</em> ist beispielsweise eine schöne Wall of Sound versteckt.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-35778" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/SK_01-min-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/SK_01-min-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/SK_01-min-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/SK_01-min-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/SK_01-min-1536x1536.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/SK_01-min-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/SK_01-min.jpg 1650w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><em>Ich muss gestehen:</em> So ganz packt mich &#8222;Serpent Uncoiling&#8220; nicht. Liegt vielleicht daran, dass ich es bei sommerlichen 22 Grad auf dem Balkon entdeckt habe. Das Album harmoniert vermutlich besser mit kühlen Herbst- oder Wintertagen (alternativ mit alten Gemäuern). Nichtsdestotrotz schadet es nicht, auch bei Sonnenschein mal reinzuhören – dann aber bewusst. Denn zumindest für mich ist &#8222;Serpent Uncoiling&#8220; <strong>ein Werk, auf das man sich wirklich konzentrieren muss</strong>, um es schätzen zu lernen. Beim &#8222;Nebenbeihören&#8220; lässt einen das Album leider nur selten aufhorchen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sinistral-king-serpent-uncoiling/">SINISTRAL KING &#8211; Die Alternative zu Ostern?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Die geballte Frauenpower &#8211; das Debutalbum von FAKE ISLAND!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Mar 2020 06:38:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Debüt]]></category>
		<category><![CDATA[FAKE ISLAND]]></category>
		<category><![CDATA[female fronted]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FAKE ISLAND statt Fake News!<br />
Sind 2 Frontfrauen und japanische Band der Exotenfaktor oder einfach ein Erfolgsgarant? </p>
<p>Wir sind gespannt auf deine Meinung, denn unsere kannst du hier schon lesen …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fake-island-cell-division/">Die geballte Frauenpower &#8211; das Debutalbum von FAKE ISLAND!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">FAKE ISLAND – &#8222;Cell Division&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp; </strong>04.03.2020<strong><br />
Länge:</strong> 0:26:33<strong><br />
Label: <span style="display: inline !important; float: none; background-color: #ffffff; color: #333333; cursor: text; font-family: Georgia,'Times New Roman','Bitstream Charter',Times,serif; font-size: 16px; font-style: normal; font-variant: normal; font-weight: 400; letter-spacing: normal; orphans: 2; text-align: left; text-decoration: none; text-indent: 0px; text-transform: none; -webkit-text-stroke-width: 0px; white-space: normal; word-spacing: 0px;">1000shows</span></strong><strong><br />
Genre: </strong>Metalcore</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Nach dem die letzten beiden Releases die ich hatte aus Belgien kamen, geht es heute etwas weiter weg und wir finden uns in Japan wieder. Auf diesem wundervollen Inselverbund, den ich als Urlaubsdestination nur uneingeschränkt jedem empfehlen kann, hat sich 2017 die Gruppe <strong>FAKE ISLAND</strong> gegründet.</p>
<p>Im selben Jahr erschien auch ein selftitled mini-Album, und dann letztes Jahr eine EP. Jetzt Anfang März ist also das erste Album der Jungs und Mädels erschienen. Denn hier haben wir es nicht nur mit einer japanischen Metalband, sondern auch noch mit einer mit gleich 2 Frontfrauen zu tun! Neugierig geworden? Zurecht!</p>
<h3>Als Vertretung ausercoren</h3>
<p>Eigentlich sollte unser Core-Knabe Daniel den Artikel hier ja machen, was aber terminlich einfach nicht machbar ist. Und so komme ich zu der Ehre und mal wieder einem anderen Genre, denn nichts ist so beständig wie der Wandel.</p>
<h3><img decoding="async" class="size-full wp-image-35580 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/FakeIsland-Artist2.jpg" alt="" width="1650" height="1101" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/FakeIsland-Artist2.jpg 1650w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/FakeIsland-Artist2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/FakeIsland-Artist2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/FakeIsland-Artist2-1536x1025.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/FakeIsland-Artist2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/FakeIsland-Artist2-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1650px) 100vw, 1650px" /></h3>
<h3>Hinein ins Vergnügen</h3>
<p>Und so mache ich mich neugierig auf in die insgesamt 9 Songs des Albums. Und direkt der erste Track <em>&#8222;All at Once&#8220;</em> springt mich unvermittelt heftig an. Auf eine kleine Demonstration der rauen Stimme von der fürs grobe zuständigen Frontfrau folgt ein großartiger Ausbruch, in dem ich aus allem herausgerissen werden. Hier wird im ersten Titel direkt klar gemacht, das man die Aufmerksamkeit des Hörers für sich beansprucht! Gleichzeitig ist genau dieser wilde Part, bei dem alles zusammenkommt auch ein wenig typisch für harte Musik aus Fernost. Meine Neugier ist also geweckt!</p>
<h3>Frauenpower hoch 2</h3>
<p>Bei <em>&#8222;Fortune&#8220;</em> wird es nun wirklich typisch japanisch zu Beginn, denn nach einigen elektronischen Tönen folgt ein Moment Klargesang, der unverkennbar von dort stammt. Direkt darauf greift die zweite Frontfrau Erica allerdings wieder mit ihrem rauen und dunklen Organ in das Geschehen ein, und ich muss sagen, dass mir diese Wechsel sehr gut Gefallen. Auf der einen Seite die lieblich-niedliche Frauenstimme, und dann im Gegensatz die düster-raue, die vor meinem inneren Auge direkt einen Dämon aus einem Anime erscheinen lässt. Untermalt wird das ganze von einer flotten aber nicht zu aggressiven Musik, die vor allem durch ihre vielen Tempo und Rhythmuswechsel auffällt. Zwischendrin gibt es auch einen Bruch und eine Passage mit nur Gesang und elektronischen Hintergrundklängen.</p>
<p>Hier zum reinschnupper:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="【MV】FAKE ISLAND「Fortune」" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/4W7u-GOML0Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Es wird hier also auf keinen Fall langweilig. Im folgenden <em>&#8222;Who the Hell Made this?&#8220;</em> agieren beide Frauenstimme zusammen, was mit auch sehr gut gefällt! Der Titel ist deutlich düsterer, basslastig und erinnert mich ein wenig an <strong>KORN</strong>, natürlich abgesehen vom Gesang. Auch hier wirken beide Stimmen wie eine gut-gegen-böse Darstellung und der Track hat es kräftig in sich!</p>
<p><em>&#8222;Just wanna live&#8220;</em> geht mir dafür nicht ganz so ins Ohr. Auch der Song bringt zwar eine gute Wucht mit sich, aber hier ist der Klargesang irgendwie nicht ganz so mein Geschmack und gegen Ende klingt es mir ein wenig zu poppig. &#8222;Hang Onto my Dream&#8220; ist hier zwar durchaus ähnlich, aber knüppelt mehr, sodass ich die hier eingesetzten Wechsel zwischen den beiden Frauenstimmen wieder deutlich passender finde. Der Titel erinnert mich auch durchaus an so manches Core-Werk, nur das ich mich durch den japanischen Touch im Klargesang und die Wechsel zwischen 2 Frauenstimmen deutlich mehr dafür erwärmen kann.</p>
<h3>Das große Finale</h3>
<p>Mit <em>&#8222;Throw Down&#8220;</em> pumpt dann mein Favorit vom Album auch hervorragend Adrenalin durch den trägen Mittagstiefkörper. Hier passt aus meiner Sicht alles: viel Wucht, beide Frauenstimmen singen mit bzw. gegeneinander, ein virtuoses Schlagzeug und einfach ein grandioses Lied! Auch die schrille Gitarre und die teilweise Hardcore-ähnlichen Passagen geben dem Teil immer wieder gut Fahrt mit! Da wünsche ich mir für die Zukunft mehr Ausflüge in diese Richtung! Und mit <em>&#8222;No Trust&#8220;</em> wird mir dieser Wunsch auch direkt erfüllt, denn auch hier geht es gut und schnell mit viel Energie vorwärts!</p>
<p>Die letzten beiden Tracks <em>&#8222;My Tranquilizer&#8220;</em> und <em>&#8222;No Solution&#8220;</em> geben dann dem Klargesang wieder ein wenig mehr Raum, und schlagen nach den beiden Brettern davor dann auch wieder etwas sanftere Töne an. Insgesamt kann ich am Ende sagen, dass die letzten 4 Titel als Block ein richtig starkes Ding sind, und die Schokoladenseite des Albums!</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Ich bin ja eigentlich als Genre-Muffel für den Core-Bereich bekannt. Aber auch ich muss dann doch feststellen, dass das Album einfach Spaß macht. Ich finde vor allem beiden vollständig verschiedenen Frauenstimmen großartig. Und eben auch wie diese eingesetzt werden, denn hier ist eine große Vielfalt vorhanden. Von Lieder die von einer der beiden Stimmen dominiert werden, über welche in denen sich direkt abgewechselt wird bis eben zum kombinierten miteinander bzw. gegeneinander der Stimmen. Aber auch die Musik drumherum weiß zu gefallen, und bietet ordentlich Druck und Power, und schafft es dabei auch immer den gewissen japanischen Touch an vielen Stellen mit unterzubringen. Ich kann das Debutalbum nur empfehlen für alle die etwas neues und frisches suchen!</p>
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		<item>
		<title>Düster, dunkel und getragen &#8211; das Debut von INNO</title>
		<link>https://silence-magazin.de/duester-dunkel-und-getragen-das-debut-von-inno/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=duester-dunkel-und-getragen-das-debut-von-inno</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Feb 2020 06:12:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Debüt]]></category>
		<category><![CDATA[INNO]]></category>
		<category><![CDATA[The Rain Under]]></category>
		<category><![CDATA[Time to kill records]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie es sich zum Freitag gehört... es wird uuuuuultraaaaaalang.<br />
Aber nicht wie auf Arbeit oder der Schule! Hier ist Abwechslung drin!</p>
<p>INNO bieten mit diesem Dark Metal-Album und weiblichem Gesang im Vordergrund eine wirkliche "Langspielplatte".<br />
Wir haben es durchleuchtet und einen Tipp zum Wochenende!</p>
<p>PS: Das Video is' auch echt mal ein Hingucker!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">INNO – &#8222;The Rain Under&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp; </strong>28.02.2020<strong><br />
Länge:</strong> 1:32:08<strong><br />
Label: </strong>Time to kill Records<strong><br />
Genre: </strong>Dark Metal </div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die letzten Releases im stürmischen Februar lassen mich auf das Debut-Album von<strong> INNO</strong> stoßen.</p>
<p>Die Gruppe wurde 2017 gegründet und besteht aus 4 Italiener/innen. Diese waren bereits in einigen anderen Bands aktiv und haben sich zusammengeschlossen um gemeinschaftlich etwas ganz neues zu erschaffen. Ich begebe mich gestützt durch diese wenigen Informationen in die 10 Titel des Erstlingswerkes &#8222;The Rain Under&#8220;, dessen Artwork ich schon mal schlicht aber gelungen finde.</p>
<h3>Der erste Eindruck</h3>
<p>&#8230;. geht schon mal gehörig schief, denn es ist alleine der Gesang von Frontfrau Elisabetta zu hören, der mich in diesem Augenblick an <strong>BJÖRK</strong> oder ähnlich extravagante Sachen erinnert. Glücklicherweise ist das aber wirklich nur der Einstieg, denn kurz später drückt mir ein kräftiger Bass ins Ohr. Dieser vereint sich mit Schlagzeug und Gitarre zu einem düsteren Rahmen. Und damit ist auch die Richtung schon klar. Der Opener <em>&#8222;Suffocate&#8220;</em> ist nicht nur mit über 9 Minuten der nur zweitlängste Titel des Albums, sondern bietet auch schon einen Einblick in den Stil des Albums.</p>
<h3>Das Grundgerüst&nbsp;</h3>
<p>Der weibliche Gesang ist hier immer im Vordergrund angesiedelt, dabei immer ruhig und ein wenig mystisch und mysteriös. Dem Entgegen wirken die Instrumente mit einer dunkel-düsteren Gesamtatmosphäre. Und in dieser fällt mir immer wieder die prägnante Rolle des Bass auf, der ungewöhnlich vordergründig ist und das Tempo der Lieder gedrückt hält. Zwischendrin finden sich immer wieder auch Gitarrenparts, die mich ein wenig an atmosphärischen Black Metal erinnern, da hier auch das Schlagzeug etwas mehr in der Vordergrund rückt. Dieses Muster, und insbesondere der Kontrast zwischen dem &#8222;zarten&#8220; Gesang und der instrumental-melancholischen Wucht wiederholt sich in allen Titeln und bildet das Grundgerüst des Albums.</p>
<p>Hier gibt es den dritten Song vom Album zum reinhören:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="INNO - Pale Dead Sky (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/b_5HZdma-Uc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Immer das gleiche? Immer gut!</h3>
<p>Das hat einen Nachteil, den das Album ist eben nicht besonders vielseitig, es gibt keine gravierenden Stilbrüche oder kreative Ausflüge. Allerdings gibt es auch einen großen Vorteil, denn dieses Muster ist sehr engagiert und gut umgesetzt. Man verliert zwar schnell den Überblick in welchem Titel man sich gerade befindet, aber es wird dennoch geschafft, das das Album als Ganzes keine Längen aufweist. Der Kontrast zwischen Gesang und der instrumentalen Untermalung ist so gestaltet, das keines von beidem zu sehr dominiert, weder in der Dauer noch in der Intensität.</p>
<p>Es wird also ein ausgeklügeltes Gleichgewicht zwischen dem sanftem Gesang und dem wuchtig-düsteren drumherum geschaffen. Und es gibt genau dadurch auch genügend Instrumentalparts, die sehr vielseitig sind. Und die trotz des dominanten Bass-Spiels sehr viele kreativ-verspielte Parts enthalten, dabei aber niemals die düstere Grundstimmung verlieren. Es sind auch diese Passagen, die mich ein wenig an <strong>TOOL</strong> erinnern, wobei ich an viele Bands beim hören des Albums denken muss. Der dominante Bass erinnert mich teilweise an <strong>KORN</strong>, und das Album insgesamt auch ein wenig an <strong>KATATONIA</strong> oder <strong>PARADISE LOST</strong>.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Wenn mir jemand den Stil des Albums beschreiben würde, würde ich dankend ablehnen, da es gar nicht meinen Nerv trifft. Aber INNO legen hier einfach ein sehr gut gemachtes Debut-Album hin, dem es zwar an kreativen Stilbrüchen oder einem lange im Ohr bleibenden Knaller fehlt. Aber dafür ist das Album als Gesamtwerk wirklich sehr gut zu hören und besticht durch viele kleine Akzente und eine erstaunlich filigrane Kreativität, wenn man bedenkt das der düstere Rahmen dabei nie verlassen wird. Mutig finde ich auch den in seiner Art konstanten weiblichen Gesang. Denn wer sich mit diesem nicht anfreunden kann, wird mit dem Album auch niemals warm werden.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>THE LESS FORTUNATE &#8211; wirklich weniger glücklich?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/the-less-fortunate/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=the-less-fortunate</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/the-less-fortunate/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Oct 2019 07:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[amercia]]></category>
		<category><![CDATA[Debüt]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Sliptrick Records]]></category>
		<category><![CDATA[the less fortunate]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die weniger Glücklichen wählen Bandnamen, die selbstsprechend sind.</p>
<p>Wir haben euch die beiden Seiten einer Medaille hier mal in die Sonne gehalten. Nicht blenden lassen, sondern genau hinschauen … !</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-less-fortunate/">THE LESS FORTUNATE &#8211; wirklich weniger glücklich?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">THE LESS FORTUNATE &#8211; &#8222;The Less Fortunate&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 17.09.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 33:26 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Sliptrick Records<br />
<strong>Genre:</strong> Metalcore </div></div></div></p>
<p>Vor einigen Jahren hat mich eine Welle von Metalcore-Bands erhascht, die nach dem Prinzip &#8222;Shouts VS. weibliche Clean Vocals&#8220; agiert. Warum das so war, lässt sich einfach erklären: Ich hab danach gesucht. Dabei kamen einige Perlen zum Vorschein, aber auch einige Bands, die schnell wieder von meinem Radar verschwanden. Ich fand diese Mischung damals irgendwie ansprechend. Mittlerweile muss ich sagen, dass sich mein Hype diesbezüglich eher gelegt hat. Nun habe ich aber eine Promo in die Finger bekommen, die genau diesen Mix bedient.<strong> THE LESS FORTUNATE</strong> nennt sich die Kombo aus Übersee, welche mit dem <strong>selbstbetitelten</strong> Album ihr Debüt abliefern. Schau&#8217;mer mal, ob sie mein Interesse wieder wecken können.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-34511 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/The-Less-Fortunate-1024x683.png" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/The-Less-Fortunate-1024x683.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/The-Less-Fortunate-300x200.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/The-Less-Fortunate-360x240.png 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/The-Less-Fortunate-750x500.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/The-Less-Fortunate.png 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>DIE 2 SEITEN</h4>
<p>Der Opener <em>&#8222;This Is Who We Are&#8220;</em> scheint wohl als Bandvorstellung zu funktionieren. Sieht man das so, müsste der deutlich machen, wohin die Reise geht. Der <strong>Sound</strong> gefällt mir sofort, sowohl auf <strong>produktionstechnischer</strong> Seite, als auch die <strong>Shouts</strong> von Schreihals<strong> Cory</strong>. Die Grundstimmung geht ebenfalls angenehm in den Kopf. Das passt schon mal sehr gut und ich bin gespannt auf den Refrain. Da ist er und ich hebe die Augenbrauen. Leider mit skeptischem Blick. Die Stimme von Sängerin <strong>Blanca</strong> gefällt mir persönlich leider überhaupt nicht. Ich will nicht sagen, dass sie nicht singen kann, aber <strong>irgendwas passt da nicht</strong>. Dieser Eindruck zieht sich durch das komplette Album. Die Songs sind alle wirklich <strong>stark</strong>, besonders in den angesprochenen geschrienen Parts. Aber ein weiterer Punkt in Kombination mit der Klarstimme wiegt noch viel schwerer in meinen verwöhnten Ohren: <strong>die Melodien</strong>. Die Refrains wollen alle harmonisch sein, das merkt man wirklich. Dummerweise klappt das nur nicht. Alles wirkt sehr <strong>uninspiriert</strong>, teilweise plätschert es so dahin, als stünde man vor einem Leierkasten. Hoch, runter, hoch und wieder runter. Gerade beim ausgekoppelten <em>&#8222;Inside The Mastermind&#8220;</em>, welches rein von der Message und besonders im Video wirklich <strong>beeindruckend</strong> ist, tut das fast schon weh.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="The Less Fortunate &quot;Inside The Mastermind&quot; Official Music Video" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/I2yJ7RqDbzo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich denke, es ist daher nicht unbedingt die Stimme selbst, sondern eher, wie alles <strong>zusammenspielt</strong>. Hier besteht für die Zukunft dringend noch Handlungsbedarf. Bei einigen Songs wie zum Beispiel <em>&#8222;Alive&#8220;</em> kommt es mir so vor, als wisse man noch nicht so recht, wohin. Überall ist <strong>Potential</strong> zu hören, musikalisch klingt ja auch alles schon <strong>ausgereift</strong>, aber hängen bleibt da bei mir eben leider nichts. Ich möchte nichts schlecht reden und könnte mir auch vorstellen, dass die Band bereits reichlich Menschen erreichen kann, verschafft euch am Besten selbst mal Gehör. Wenn an den Mankos noch gefeilt wird, könnte sich aber eine sehr sympathische Sache daraus entwickeln.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/TheLessFortunateBand/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">THE LESS FORTUNATE auf Facebook</a></p>
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		<title>VENUES &#8211; erstrebenswert?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jul 2018 09:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[ANNISOKAY]]></category>
		<category><![CDATA[Debüt]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[sawdust]]></category>
		<category><![CDATA[venues]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bands und die Erstlingswerke: Manche machen Hoffnung auf Nachfolger, andere auf ein schnelles Ende.<br />
Zu welcher Kategorie VENUE sich mit "Aspire" gesellt, sagt dir Daniel heute.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>VENUES &#8211; &#8222;Aspire&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;27.07.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;47:14 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Arising Empire<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Metalcore</div></div></div>
<p>Ach herrlich, man kommt aus dem Urlaub wieder und im Promopostfach befindet sich neues Futter. Im Fall von &#8222;Aspire&#8220;, dem Debüt von<strong> VENUES,</strong> sogar solches, auf das ich schon weit im Vorfeld gespannt war, da mich die Vorabsingles bzw. Videos schon neugierig gemacht haben. Play&#8230;</p>
<p><em>&#8222;Fading Away&#8220;</em>, eine noch recht frische Auskopplung, hat meine Erwartungshaltung zugegebenermaßen ziemlich hoch geschraubt. Der Song wurde zusammen mit<strong> Chris</strong> von <strong>ANNISOKAY</strong> eingespielt, welcher das Album auch produziert hat. Dass er ein wirklich gutes Gespür für melodischen Core hat, habe ich bereits an anderer Stelle erwähnt. Auch bei diesem Album trifft der melodische Faktor <strong>genau ins Schwarze</strong>. Stimmlich find ich den Wechsel von <strong>Robins</strong> Shouts und dem Klargesang der charismatischen <strong>Nyves</strong> echt angenehm. Die Lady überzeugt mit einer wirklich schönen Stimme mit <strong>Wiedererkennungswert</strong>. An manchen Stellen muss ich allerdings sagen, dass ihr Gesang etwas ins Poppige abdriftet. Das kommt besonders in den ruhigeren bzw. experimentellen Songs vor. <em>&#8222;Lights&#8220;</em> ist dafür sicher das beste Beispiel. Die Nummer ist schon <strong>speziell</strong> und direkt an zweiter Stelle auch mutig platziert. Gerade in solchen Momenten fühlen sich die starken Shouts etwas ungewürdigt an. Handwerklich betrachtet ist das Album aber wirklich beachtlich. Dass man es mit einem Erstling zu tun hat, möchte man kaum glauben. Insgesamt hinterlässt &#8222;Aspire&#8220; einen durchaus positiven Eindruck. Hier und da dürfte es gern etwas härter sein, aber auf der anderen Seite ist es verdammt <strong>eingängig</strong> und ohne wirkliche Durchhänger. Ich würde es als perfekte Einstiegsdroge beschreiben.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/jEeupPBGYo4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/VENUESofficial/" target="_blank" rel="noopener">VENUES im facebook</a></p>
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		<title>Interview mit UNCLE ACID &#8211; Konzentriert euch auf die Show!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Oct 2017 07:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Black Sabbath]]></category>
		<category><![CDATA[Debüt]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritanien]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[Roadburn]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Uncle Acid & The Deadbeats]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kevin R. Starrs &#8211; ein Name, der wohl nur den eingefleischtesten unter uns in Begriff sein wird. Viel hellhöriger werdet ihr sicher, wenn ihr sein Pseudonym hört. Kevin hört viel lieber auf Uncle Acid. Mit seiner Band UNCLE ACID &#38; THE DEADBEATS ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Kevin R. Starrs</strong> &#8211; ein Name, der wohl nur den eingefleischtesten unter uns in Begriff sein wird. Viel hellhöriger werdet ihr sicher, wenn ihr sein Pseudonym hört. <strong>Kevin</strong> hört viel lieber auf <strong>Uncle Acid</strong>. Mit seiner Band <strong>UNCLE ACID &amp; THE DEADBEATS</strong> hat er in den letzten Jahren einen sagenhaften Aufstieg hingelegt. Bereits 4 Jahre nach der Bandgründung tourten sie mit keinen geringeren als <strong>BLACK SABBATH</strong>. Da würde sich doch jede kleine Band die Finger lecken! Mir wurde die Ehre zuteil, ihm auf den Zahn zu fühlen und über Zukunftspläne, Wiederveröffentlichungen und Bühnenshows zu plaudern.</p>
<h3 style="text-align: center;">Das Interview</h3>
<p><strong><em>S</em>: Hey Kevin, schön dass ich die Möglichkeit bekomme, ein paar Worte mit dir zu wechseln! Wie kommt es, dass diesen Oktober &#8222;Vol. 1“ plötzlich wiederveröffentlicht wird? Steckt ihr in einem kreativem Loch, dass ihr eure erste Veröffentlichung neu rausbringt? Mich als Plattensammler erfreut das natürlich sehr, dass ich dieses Stück Bandgeschichte dann auch mein Eigen nennen darf!</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>Es wird wieder veröffentlicht, damit wir keine Fragen mehr wie: &#8222;Wann kommt &#8222;Vol. 1&#8220; raus?“ mehr beantworten müssen. Ich wurde in den letzten sieben Jahren in jedem Interview danach gefragt! Die Leute wollen es. Es ist mehr als eine einfache Wiederveröffentlichung, da es nie richtig auf CD oder Vinyl veröffentlicht wurde. Ich habe 2010 dreißig Kopien davon auf zu Hause gebrannten CD-ROMs verkauft, aber es war überhaupt nicht abgemischt oder nachgearbeitet und so waren alle Spuren durcheinander, was es schwierig machte, die Platte komplett durchzuhören. Es fühlte sich immer ein wenig wie Verschwendung an, da eigentlich eine Menge toller Songs drauf sind. Die Fans wollen das Album und verdienen es, dieses ordentlich gemischt und nachproduziert zu hören, also haben wir das getan. Ich hatte keine Zeit, mich darauf zu konzentrieren durch all das Touren und Schreiben, aber ich konnte es einfach nicht länger hinausschieben. Ich wollte dieses Jahr nicht wieder touren, also war das die perfekte Zeit, um stattdessen daran zu arbeiten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22160" aria-describedby="caption-attachment-22160" style="width: 690px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/uncle-acid-and-the-deadbeats-vol-1-1.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-22160" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/uncle-acid-and-the-deadbeats-vol-1-1.jpg" alt="" width="700" height="685" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/uncle-acid-and-the-deadbeats-vol-1-1.jpg 700w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/uncle-acid-and-the-deadbeats-vol-1-1-300x294.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22160" class="wp-caption-text">Erscheint am 13.10. neu: &#8222;Vol. 1&#8220;</figcaption></figure>
<p><strong><em>S</em>: Das Release eures letzten Albums &#8222;The Night Creeper“ liegt jetzt auch schon wieder 2 Jahre zurück. Seid ihr grad dabei neue Musik zu schreiben?</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>Ja. In der Zeit sind wir zweimal durch Europa, zweimal durch Nordamerika, Australien und Russland getourt, haben zwei Jahre am Stück die Sommerfestivals mitgenommen und dann habe ich &#8222;Vol. 1&#8220; neu abgemischt und das Artwork und Layout dafür gemacht und nun schreibe ich neue Musik. Es waren also ein paar arbeitsreiche Jahre!</p>
<p><strong><em>S</em>: &#8222;The Night Creeper“ war euer bisher abwechslungsreichstes Album. Was können wir von zukünftigen Alben erwarten?</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>Nichts wird jemals so weit im voraus geplant und ich schreibe immer Musik, also müssen wir nur warten und sehen, wie es sich entwickelt. Im Moment könnte es in verschiedene Richtungen gehen, aber es wird auf jeden Fall anders sein als das letzte Album, das ist sicher.</p>
<h4>Über Hexen, Horror, Pop</h4>
<p><strong><em>S</em>: Wie stark unterscheidet sich die Musik, die ihr privat hört, von der Musik, die ihr schreibt? Womit seid ihr aufgewachsen?</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>Ich bin mit Classic Rock, 60er-Pop und altem Metal aufgewachsen, aber ich höre immer noch alle möglichen Musikstile. Vielleicht ist das Zeug, was ich heutzutage so höre, nicht mehr so heavy, aber ich denke, dass eine Menge Leute, die in härteren Bands spielen, dazu tendieren. Ich denke, wenn man als Zuhörer einen vielfältigen Geschmack in der Musik hat, dann kann man eine Menge Einflüsse in der Musik heraushören. Manchmal tendieren die Leute die uns reviewen dazu, sehr genrespezifisch zu sein und deshalb die kleinen Dinge nicht zu bemerken. Mir sagte einmal ein Journalist, dass er keinen Einfluss von 60er-Jahre Girlgroups auf unserem letzten Album hören konnte, als ob ich damit lügen würde! Wir hatten wirklich ein Mädel (<strong>Chantel Brown</strong>), welches auf zwei Songs den Spector-Begleitgesang sang, aber das hat er einfach nicht gecheckt. Das Problem war, dass er sich solche Musik nicht anhörte, weshalb er keinen Anhaltspunkt hatte, etwas anderes zu bemerken als Metal. Andererseits hat es <strong>Liam Watson</strong>, der das Album aufgenommen hat, sofort bemerkt. Er liebte es und konnte meine Idee genau nachvollziehen. Also denke ich, dass man ziemlich viel verpasst, wenn man engstirnig ist, was die Musik angeht.</p>
<p><strong><em>S: </em>Eure Harmonien sind zum Teil schon ziemlich poppig. Ist es euer Ziel, mit euren teils schaurigen Texten etwas Blut und Verderben in die sonst so blütenreine Popwelt zu bringen?</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>Ja, ich liebe Gruppen, die harmonische Musik schreiben und deshalb mochte ich immer die Idee, Harmonien über fuzzy Riffs zu legen. Das wird nicht wirklich oft gemacht. Wenn du eine wirklich melodische Gesangslinie hast, du aber in den Liedtexten eine entsetzliche Geschichte erzählst, kann das eine ziemlich beunruhigende Wirkung haben.</p>
<p><strong><em>S</em>: Behandeln eure Texte ausschließlich fiktive Geschichten oder auch wahre Begebenheiten? Erzähl mir doch mal, wie ihr von eurer Heimat und deren Geschichte beeinflusst werdet.</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>In der Regel ist unser Schreiben von echten Begebenheiten beeinflusst, welche ich in eine fiktive Geschichte einbaue. &#8222;Blood Lust&#8220; ist z.B. leicht angelehnt an <strong>Matthew Hopkins</strong>, den Hexenfinder. Er ritt vor Jahrhunderten in der Nähe der Felder, an denen ich lebte, vorbei. Das lokale Museum hatte, während ich das Album schrieb, original unterschriebene Anlagenbücher und Dokumente von Hexenprozessen ausgestellt, was einige meiner Ideen inspirierte.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22168" aria-describedby="caption-attachment-22168" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Uncle_Acid_band_2015_Ester_Segarra.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-22168" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Uncle_Acid_band_2015_Ester_Segarra-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Uncle_Acid_band_2015_Ester_Segarra-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Uncle_Acid_band_2015_Ester_Segarra-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Uncle_Acid_band_2015_Ester_Segarra-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Uncle_Acid_band_2015_Ester_Segarra-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Uncle_Acid_band_2015_Ester_Segarra.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22168" class="wp-caption-text">Ganz im Zeichen der Dunkelheit!</figcaption></figure>
<h4>Sabbath und Dunkelheit</h4>
<p><strong><em>S: </em>Bereits 4 Jahre nach eurer Gründung hattet ihr das große Glück, mit BLACK SABBATH auf Tour gehen zu dürfen. Wie kam es zu der Tour und würdet ihr diese Tour als euren großen Durchbruch bezeichnen? Habt ihr nach der Tour noch weiter Kontakt mit den&nbsp;BLACK SABBATH-Jungs?</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>Unser Agent schrieb ihnen, dass wir verfügbar wären, sendete ihnen unsere Alben und sie zogen uns allen anderen vor. <strong>Geezer</strong> sagte uns, dass es nett war, mit einer Band zu touren, die man sich wirklich anhören kann, das war toll! Ich denke, das war ein großer Durchbruch für uns, da wir Leuten vorgesetzt wurden, die sich uns sonst nie angehört hätten.</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Es macht mir nichts aus, in den Hintergrund gedrängt zu werden, aber es macht mir etwas aus, wenn Leute nicht komplett bei der Show dabei sind.&#8220;</strong></p></blockquote>
<p><strong><em>S</em>: Eure Konzerte sind immer ein Erlebnis. Gerade die Visuals reißen mich immer wieder mit. Ist es nicht ein riesiger Berg Arbeit, diese auf den einzelnen Song anzupassen? Habt ihr keine Angst, dass ihr als Musiker dadurch komplett in den Hintergrund gestellt werdet? Ich ertappe mich nämlich immer wieder dabei, wie ich in den Videosequenzen versinke.</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>Es macht mir nichts aus, in den Hintergrund gedrängt zu werden, aber es macht mir etwas aus, wenn Leute nicht komplett bei der Show dabei sind. Manche Leute kommen zu Auftritten und wollen lediglich dauerhafte Ablenkung, weshalb ich die Videos rausgenommen und minimale Beleuchtung verwendet habe, sodass wir fast im Dunkeln spielen. Das ermutigt die Zuhörerschaft manchmal durchzudrehen, was für uns toll ist, da wir uns daran bereichern können und es für eine bessere Show sorgt. Während unserer letzten Tour haben wir vor Backsteinmauern, Straßenlicht und Mülltonnen gespielt, um an das Konzept von &#8222;The Night Creeper&#8220; anzuknüpfen. Dennoch werden wir wieder auf die Video-Idee zurückkommen, da die Menschen offensichtlich verrückt danach sind, alles auf einem Bildschirm zu sehen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Woher habt ihr die Videos? Sind alle Sequenzen aus Filmen oder beinhalten sie auch selbstgedrehtes Material?</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>Es ist eine Kombination aus Filmen, Archivmaterial und einigem, was ich selbst gefilmt habe.</p>
<p><strong><em>S</em>: Wie muss ich mir euer Songwriting vorstellen? Hockt ihr zusammen im Proberaum und seht euch Horrorfilme an und denkt euch dann: „Das ist es, darüber schreiben wir ein Album!“ oder geistern all diese obskuren Gedanken in deinem Kopf herum?</strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong> Ich spiele einfach ein bisschen allein auf meiner Gitarre und sehe, ob irgendwas passiert. So läuft es immer. Manchmal hilft es, einen Film zu sehen, aber ich setze mich nie hin und sage: &#8222;Ok, Zeit, ein paar Lieder zu schreiben.“All die Musik und Melodien sind unterbewusst &#8230;. es ist lediglich das Schreiben der Texte, was etwas Geschick benötigt. Wenn ich einmal ein paar Ideen habe, fange ich an, über Themen nachzudenken die passen könnten und dann denke ich mir Texte auf Basis dieser aus.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ich danke dir vielmals für deine Ehrlichkeit und hoffe, dass ich euch bald wieder auf deutschen Bühnen sehen darf. Du hast das letzte Wort!</strong></p>
<p><strong>Kevin: </strong>Ein großes Dankeschön an all unsere Fans in Deutschland für ihre Unterstützung und wir hoffen, euch alle nächstes Jahr zu sehen! Danke!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Und wer mir das Ablenkungsmanöver der Videosequenzen bei Konzerten von <strong>UNCLE ACID </strong>nicht abkauft, dem sei folgendes Video ans Herz gelegt (oder geht einfach zu einem Konzert!):</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/HjaJQ_RbliI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/uncleacid/" target="_blank" rel="noopener">UNCLE ACID auf Facebook</a><br />
<a href="https://www.uncleacidband.com/" target="_blank" rel="noopener">UNCLE ACID Website</a><br />
</strong></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wie war das denn nun mit der Maultrommel? &#8211; Im Interview mit FERNDAL</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 May 2017 12:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Abarus]]></category>
		<category><![CDATA[Alboin]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Cello]]></category>
		<category><![CDATA[Debüt]]></category>
		<category><![CDATA[Einheit]]></category>
		<category><![CDATA[Einheit Produktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Ferndal]]></category>
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		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FERNDAL &#8211; eine Band, die Black Metal spielt, aber gerade einmal vor ein paar Monaten auf der Bildfläche erschienen ist. Und zwar nicht einfach so, sondern direkt mit einem Deal bei der Einheit Produktionen-Familie. Bereits im Review zum Debüt-Album bin ich auf ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FERNDAL</strong> &#8211; eine Band, die Black Metal spielt, aber gerade einmal vor ein paar Monaten auf der Bildfläche erschienen ist. Und zwar nicht einfach so, sondern direkt mit einem Deal bei der Einheit Produktionen-Familie. Bereits im Review zum Debüt-Album bin ich auf diverse Besonderheiten eingegangen, wie z.B. der hörbare Einfluss klassischer Musik. Wie kamen die kreativen Köpfe hinter der Band auf die Idee, Klassik und Black Metal zu verbinden? Und vor allem: Wie war das denn nun mit der Maultrommel? Ich habe die Herren und die Dame der Schöpfung ein wenig ausgefragt.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>:</i> Vielen Dank, dass ihr mir die Möglichkeit gebt, euch mit ein paar Fragen zu löchern. Ihr seid noch eine sehr junge Band und habt am 21. April diesen Jahres erst euer Debüt-Album <strong>„Ferndal“</strong> über Einheit Produktionen veröffentlicht. Da ihr erst frisch auf der Black Metal-Bildfläche erschienen seid, und euch sicher noch nicht jeder kennt, stellt euch doch als erstes Mal vor und verratet mir, wer welche Rolle in der Band spielt.</h4>
<p><strong>Lestaya</strong>: Cellistin, <strong>Sethras</strong> und <strong>Abarus</strong>: Gitarristen, <strong>Alboin</strong>: Schlagzeuger, <strong>Sorathiel</strong>: Sänger und Bassist.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Wie habt ihr euch in dieser Konstellation denn zusammengefunden?</h4>
<p><strong>Sorathiel</strong>: Das war sicher Schicksal. Ich hatte schon länger mit <strong>Lestaya</strong> zusammen die Idee, in einer Band Metal und Klassik zu verbinden. Wir hatten damals schon diverse Konzepte, die aber nicht richtig konkret geworden sind. Auch mit <strong>Sethras</strong> kam immer mal wieder die Idee auf, was gemeinsam in einer Band zu machen. 2015 kam ihm die denkwürdige Erkenntnis, dass wir bald zu alt würden, um die Sache langsam und unambitioniert anzugehen. Deshalb schrieben wir direkt ein paar Songs und machten uns auf die Suche nach einem Drummer. <strong>Alboin</strong> war zu der Zeit auf der Suche nach einer Band, in der er sich am Schlagzeug austoben konnte und stieß dabei auf <strong>Lestaya</strong>. Zur gleichen Zeit habe ich <strong>Alboin</strong>s Frau kennengelernt, der irgendwann aufgegangen ist, dass ich von der schlagzeuglosen Band bin, in die ihr Mann überlegt einzusteigen. <strong>Abarus</strong> scheint bei <strong> EïS </strong>dann auch nicht ausgelastet gewesen zu sein und schon hatten wir einen zweiten Gitarristen …</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16753" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL.jpg" alt="" height="730" width="1095" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL.jpg 1095w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1095px) 100vw, 1095px" />
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Wie seid ihr auf die Idee gekommen, im Black Metal ein Cello, das ja ein klassisches Instrument ist, als Melodie-Instrument gekonnt in den Vordergrund zu stellen?</h4>
<p><strong>Lestaya</strong>: Ich kann nun einmal Cello spielen… Nein, im Ernst: Ich habe vor vielen Jahren schon mal was mit einem Black Metal-Projekt zu tun gehabt, und habe in der Zwischenzeit immer mal wieder Lust gehabt, diese Musik zu machen. Es kam nur nie dazu, bis wir eben&nbsp;<strong>FERNDAL</strong> aufgezogen haben.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Alboin, Abarus, ihr seid auch bei EïS fest eingebunden, was hat euch dazu bewogen, bei FERNDAL mitzuwirken. Wie lässt sich beides miteinander vereinbaren? Werden manchmal Parallelen gezogen zwischen beiden Projekten? Bzw. wird zwischen beiden Black Metal-Projekten verglichen, oder wird beides sauber voneinander getrennt betrachtet?</h4>
<p><strong>Alboin</strong>: Ich hatte tatsächlich einfach mal wieder Lust, Schlagzeug zu spielen. Das habe ich vor vielen Jahren schon bei<strong> INARBORAT</strong> und auch bei <strong>FUNERAL PROCESSION</strong> versucht, dann aber jahrelang nichts mehr in der Richtung unternommen. Mir tut es außerdem echt gut, nicht die Verantwortung für den kreativen Teil übernehmen zu müssen, wie ich das bei <strong>EïS</strong> tue, sondern im Grunde „nur spielen“ zu können.</p>
<blockquote><p>&#8230; das ist schwer ganz zu trennen.</p></blockquote>
<p>Die beiden Bands ganz klar zu trennen, ist nicht so leicht. Wir proben in demselben Raum, wir trinken dasselbe Bier, wir sind untereinander befreundet, wir spielen Gigs zusammen… das ist schwer ganz zu trennen. Aber solange ich nicht irgendwann am Drumkit anfange, <em>„Mann aus Stein“</em> zu singen, komme ich zurecht.</p>
<p><strong>Sorathiel</strong>: Er meint „das GLEICHE Bier“! – wäre sonst doch etwas komisch! Für uns sind die beiden Bands organisatorisch und musikalisch vollkommen getrennt. Aber natürlich vergleichen das die Leute oft. Wir haben da schon alles gehört auf der Bandbreite von „Nebenprojekt, das sich musikalisch zu wenig abgrenzt“ bis „decken ein ganz anderes Genre ab“. Die Vergleiche kommen natürlich automatisch, wenn man von einer neuen Band hört, bei der zwei <strong>EïS</strong>-Mitglieder spielen, aber für keinen von uns ist <strong>FERNDAL</strong> ein „Nebenprojekt“ und die Ähnlichkeit der Musik so unterschiedlich wahrgenommen wird, finde ich ein interessantes Phänomen.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong>: </em>Wer ist überhaupt verantwortlich für das Basteln der Riffs? Und wie entsteht ein Song bei euch? Gibt es da ein Mastermind, oder bringt jeder seinen Baustein in den Song mit ein?</h4>
<p><strong>Lestaya</strong>: <strong>Sorathiel</strong> und ich kommen mit im Prinzip fertigen Songs in die Probe. <strong>Alboin</strong> ist dann dafür verantwortlich, das Konzept anzuzweifeln und über den Haufen zu werfen (finde ich ja zum Heulen, dass ich jetzt wieder der Meckerkopp sein soll! Gefällt mir nicht! &#8211; Anm. d. <strong>Alboins</strong>). Auf einigen Dingen beharren wir dann, andere werden geändert – das betrifft meist vor allem die Drums und den Ablauf. Da sind wir auch wirklich offen. Das in <em>&#8222;Ungelebtes Leben&#8220;</em> beispielsweise der ruhige Mittelpart eingebaut wurde, ist <strong>Alboins</strong> Idee gewesen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17577 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Lady-Metal-Ferndal.jpg" height="450" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Lady-Metal-Ferndal.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Lady-Metal-Ferndal-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Hier und da habe ich beim Hören eurer Platte den Eindruck gewonnen, man könne die Gitarrenspuren mit Streichinstrumenten spielen und hätte ein sehr klassisches Stück. Damit will ich sagen, dass sich der Klassik-Einfluss meiner Meinung nach nicht nur durch das Cello abzeichnet, sondern auch auf den Gitarren hörbar ist. Ist das Absicht, oder passiert das einfach so? Liegt das möglicher Weise an euren Einflüssen und der Musik, die ihr selbst hört?</h4>
<p><strong>Lestaya:</strong> Dein Eindruck ist richtig! Das liegt daran, dass <strong>Sorathiel</strong> und ich klassische Musiker sind, das ist einfach die Denkweise. Ich arbeite fast immer mit barocken Stimmführungen, eigentlich automatisch – berufsbedingt, das ist das, was ich den ganzen Tag mache und höre. Ich denke, es ist sogar hörbar, dass <strong>Sorathiel</strong>, der ursprünglich Flötist ist, eine andere Kompositionsweise hat, als ich als Cellistin, weil die Funktion der beiden Instrumente im klassischen Bereich eine sehr andere ist. Es ist also beides – Absicht, weil wir wissen, dass es so ist, wir könnten es aber wohl auch kaum verhindern. Und ja, wir hören auch viel Klassik, und das deutlich länger als Black Metal.</p>
<blockquote><p>&#8230; und die Texte ergeben nur im Zusammenhang mit der Musik einen Sinn.</p></blockquote>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Neben dem hörbaren klassischen Einfluss hört man auch an verschiedenen Stellen einen gewissen paganen Einfluss raus, auch durch die klar gesungenen Passagen. Welche Dinge thematisiert ihr denn in euren Lyrics? Finden sich dort auch Themen aus dem Pagan Metal-Bereich? Oder was habt ihr euch zum Thema des Albums gemacht? Wer schreibt die Texte?</h4>
<p><strong>Sorathiel:</strong> Ich nenne das lieber einen folkloristischen Einfluss, weil Heidentum in unserer Musik eigentlich keine Rolle spielt. Wir komponieren meistens um eine Melodie herum, die einen klassischen oder folkloristischen Stil hat – oder beides; das lässt sich ja nicht immer trennen. Ganz am Anfang der Band lag der Schwerpunkt noch viel stärker auf diesen Melodien. Das hat sich dann mit <strong>Alboin</strong> und <strong>Abarus</strong> etwas geändert, aber einige markante Stellen in den Songs sind davon noch übrig.<br />
Unsere Texte wollen etwas vom Menschen zeigen, dass man im Alltag nicht wahrnimmt. Solche inneren Dinge kann man schwer abstrakt beschreiben und das will auch keiner hören. Deshalb malen wir Bilder, die zu den inneren Zuständen passen. In zwei der Songs sind das Bilder, die den Menschen in Beziehung zur Natur stellen. Sowas kommt auch oft im Pagan-Metal vor, aber ich glaube, mit anderer Zielrichtung. Ich persönlich benutze vor allem die Musik als Sprache und die Texte ergeben nur im Zusammenhang mit der Musik einen Sinn. Das mag bei <strong>Lestaya</strong> anders sein …</p>
<p><strong>Lestaya:</strong> Themen aus dem Pagan Metal Bereich – eigentlich gar nicht. Allerdings ist das Setting von <em>&#8222;In die Freiheit&#8220;</em> schon ziemlich stereotyp, aber um diese Dinge, die da so pagan klingen, ging es mir gar nicht. Das ist nur zufällig da gelandet, der eigentliche Inhalt in dem Text hätte auch in irgendeinem anderen Setting stattfinden können, da geht es um das Durchlaufen verschiedener Stadien im Bewusstsein des Sterbens. Dass es so pagan klingt, hat womöglich damit zu tun, dass ich den Text in Island geschrieben habe, da habe ich eben entschieden, den Inhalt in diesen Zusammenhang zu bringen. Was übrigens auch etwas mit dem Anfangsriff zu tun hat, das ist sehr bildlich.</p>
<blockquote><p>&#8230; ich bin aber nicht in der Lage, diese synthetischen Klänge abzuhören, weil sie zu klinisch sauber sind, &#8230;</p></blockquote>
<h4><em><strong>Flo</strong><i>:</i> </em>Mir ist zu Ohren gekommen, dass ihr keinerlei synthetische Sounds auf dem Album verbaut habt, sondern jedes Instrument, das man hört (Orgel, Cello, …) echt eingespielt wurde. Warum habt ihr darauf besonderen Wert gelegt, euch eben nicht diverser Synthie-Sounds zu bedienen? Und vor allem: Wie nimmt man denn am besten eine Orgel auf?</h4>
<p><strong>Lestaya:</strong> Ich tue mich schwer mit synthetischen Klängen. Das hat was mit dem Klang, aber auch mit der Intonation zu tun. Es gibt ein paar Klänge, die zu der jeweiligen Musik sehr gut passen, bei <strong>WINDIR</strong> zum Beispiel – das könnte man kaum durch Instrumente ersetzen, weil es keine Instrumente gibt, die so klingen. Ursprünglich hatten wir als Coverversion an <em>„Todeswalzer“</em> statt an <em>„Arntor“</em> gedacht, ich bin aber nicht in der Lage, diese synthetischen Klänge abzuhören, weil sie zu klinisch sauber sind, da ist nichts Organisches dran. Das ist wahrscheinlich eine Art Streicher-Fetisch: Wenn wir einen Ton greifen, tun wir das im Zusammenhang mit der Tonart, in der wir spielen, dadurch gewinnt der Klang einfach mehr Farben und auch ggf. mehr Reibungen. Man kann bewusst mit der Intonation spielen.</p>
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<p>Zu den Orgelaufnahmen: eingespielt hat die Orgel meine Mutter. Dafür, dass wir in der Kirche aufnehmen durften, musste sie im Gegenzug einen ganzen katholischen Gottesdienst orgeln, da steckt also wirklich große Opferbereitschaft hinter. Der Hall ist natürlich ein Problem, der war zwar gewollt, aber hinterher Hall rausnehmen geht eben nicht, also haben wir versucht, so trocken wie möglich aufzunehmen. Zur Mikrophonierung – das hat ein Tontechniker gemacht, da kann ich nicht viel zu sagen. Aber es war verdammt kalt, wir hatten 8 Grad bei den Aufnahmen! Das war ein echtes Problem. Dann werden die Finger kalt und funktionieren nicht mehr gut, und dadurch gerät man unter Zeitdruck.</p>
<p><strong>Sorathiel:</strong> Eine Herausforderung war auch das Aufnehmen der Maultrommel, die …</p>
<p><strong>Lestaya:</strong> Schhht!</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Es ist ja nicht gerade üblich, dass eine Band schon ihr Debüt über ein Label veröffentlichen kann. Ihr jedoch habt euer erstes Album bereits in der <strong>EINHEIT PRODUKTIONEN</strong>-Familie unterbringen können. Wie kam es dazu?</h4>
<p><strong>Sorathiel:</strong> Wir haben <strong>Olaf</strong> (den Chef von <strong>EINHEIT PRODUKTIONEN</strong>) auf dem <strong>DARKTROLL FESTIVAL 2016</strong> kennen gelernt und auf unsere Musik angesprochen. Zu dem Zeitpunkt steckte das noch in den Kinderschuhen, aber er war immerhin so neugierig, dass er die Sache erstmal verfolgt hat. Einheit bringt ja nicht nur Pagan Metal heraus, sondern auch Black Metal, der die ganz traditionellen Pfade etwas verlässt. Und mit unserer Musik passten wir ganz gut dort hinein. Mit der recht schnellen Entstehung des ersten Albums hat sich dann eine Zusammenarbeit ergeben und dieses Jahr spielen wir selbst auf dem <strong>DARKTROLL</strong>.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Ihr habt das letzte Wort – was wollt ihr euren Hörern, unseren Lesern und den ganzen Menschen da draußen noch erzählen bzw. mit auf den Weg geben?</h4>
<p><strong>Alboin:</strong> Trinkt mehr Bier, wenn ihr Beethoven hört!</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Eine Frage habe ich noch: Wie war das denn nun mit der Maultrommel?<i><br />
</i></h4>
<p><strong>Lestaya:</strong> Maultrommel? Welche Maultrommel?</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Ich danke euch vielmals für eure Zeit und eure Offenheit, wünsche euch weiterhin gutes Gelingen, ein paar geile Gigs, und man sieht sich aufm <a href="https://silence-magazin.de/bornstedter-burgbeben-vorbericht-darktroll-festival-2017/"><strong>DARKTROLL FESTIVAL</strong></a></h4>
<p><a href="http://ferndal.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/ferndal.official/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wie-war-das-denn-nun-mit-der-maultrommel-im-interview-mit-ferndal/">Wie war das denn nun mit der Maultrommel? &#8211; Im Interview mit FERNDAL</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>&#8222;Du spieltest Celloooo&#8230;&#8220; &#8211; FERNDAL</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Apr 2017 06:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Abarus]]></category>
		<category><![CDATA[Alboin]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Cello]]></category>
		<category><![CDATA[Debüt]]></category>
		<category><![CDATA[Einheitproduktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Ferndal]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FERNDAL – Ferndal Veröffentlichungsdatum: 21.04.2017 Dauer: 46:13 Min. Label: Einheit Produktionen Genre: Black Metal Da ist gerade mal das Debüt-Album in den Startlöchern, und schon unterschreiben FERNDAL bei Einheit Produktionen. Na, wenn das mal nix Gutes verheißen mag!? FERNDAL spielen Black Metal. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>FERNDAL</b> – Ferndal<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.04.2017<br />
Dauer: 46:13 Min.<br />
Label: Einheit Produktionen<br />
Genre: Black Metal<span id="more-16755"></span></p>
<p>Da ist gerade mal das Debüt-Album in den Startlöchern, und schon unterschreiben <b>FERNDAL</b> bei Einheit Produktionen. Na, wenn das mal nix Gutes verheißen mag!? <b>FERNDAL</b> spielen Black Metal. Ok, das machen viele Kapellen. Was ist jetzt das Besondere? Fangen wir mal von vorn an:</p>
<p>Dass die Band <b>EIS</b> in Sachen moderner BM schon längst kein Geheimtipp mehr sind, brauche ich, denke ich, nicht zu erwähnen. Was ich aber erwähnen sollte, ist, dass<b> Alboin</b> und <b>Abarus </b>von <b>EIS</b> ebenfalls Mitglieder von <b>FERNDAL</b> sind, allerdings laut der Bandinfo nicht als kreative Köpfe des Projekts. Trotzdem legt das die Messlatte bei mir im Kopf schon ein kleines Stück höher. Was darf man also als bekennender <b>EIS</b>-Sympathisant erwarten?</p>
<p>&#8230; Auf jeden Fall ein Cello! Japp, eine Besonderheit der Band <b>FERNDAL</b> ist das sehr präsente und gezielte Einsetzen eines Cellos. Nicht in jedem Song, auch nicht übertrieben oft, aber an den richtigen Stellen und angenehm auffallend. Fetzt. Aber schauen wir uns die Songs doch mal genauer an.</p>
<blockquote><p>Und da haben wir ihn schon, den nostalgisch und schmerzlich klingenden Streicher &#8230;</p></blockquote>
<p>Push the button, los gehts mit <em>&#8222;Ouverture&#8220;</em>. Und da haben wir ihn schon, den nostalgisch und schmerzlich klingenden Streicher, der eine düstere, nebelige Atmosphäre in den Raum zaubert. Dazu kommen Orgel-Sounds, die diese Atmo sehr gut unterstützen. Die Snare trommelt das Intro des Albums schließlich aus.</p>
<p>Durchgestartet wird mit dem Titeltrack des Albums. Der Song <em>&#8222;Ferndal&#8220; </em>beginnt mit einer Ohrwurm-Melodie, die sich an das Intro perfekt anschließt. Ich schwöre, ich hab schon tagelang diese eine Melodie im Ohr. Da kann ich machen, was ich will. Sogar meine <em>&#8222;Fiesta Mexicana&#8220;</em>-Kassette von <b>Rex Gildo</b> kann da keine Abhilfe schaffen. Verflucht! Blastbeats im Wechsel mit anderen gekonnten Drumpattern-Modifikationen sorgen für ziemlich viel Druck und Energie, während die Klampfen für das gewisse Düstere sorgen. Es wird aber auch mal weniger rumgeballert, stattdessen mit einer gewissen Tragik und Ruhe gearbeitet. Abgeschmeckt wird die Suppe schlussendlich noch mit einer gewissen Note an Klargesang, der den ersten Track am Ende ziemlich stimmig macht.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16753 alignnone" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL.jpg" width="800" height="533" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL.jpg 1095w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p><em>&#8222;Ungelebtes Leben&#8220;</em> schließt sich an. Auch hier wird losgehämmert, was das Zeug hält. Die Drums sind auch hier wieder erfrischend abwechslungsreich, allerdings finde ich, dass die anfänglichen Gitarrenspuren auch ein wenig mehr Abwechslung vertragen könnten. Doch lange dauert es nicht, bis sowieso alles still wird. Orgel, Cello und Gitarren bauen sich sehr gemächlich miteinander auf, bis schließlich Drums und Klargesang einsetzen. Sehr gekonnt umgesetzt. Gespannt lausche ich, worin der Aufbau denn seinen Höhepunkt findet. Auch hier türmt sich eine eher schmerzliche Atmosphäre auf und wir landen wieder beim Anfangsgeschepper mit Blasts und ordentlich Druck. Runde Sache!</p>
<p><em>&#8222;Klavierquintett in g-moll „Arntor, ein Krieger“&#8220;</em> heißt der dritte „Streich“, denn dieser Titel startet mit Cello und wird später erst vom Klavier begleitet. Der Titel ist sehr tragend und sehr bedrückend, fügt sich also wunderbar an die bisher gehörten Stücke an. Der Titel ist ein immer weiterführender Aufbau. Im Lied gibt es eine Art Wende der Stimmung von unentschlossen-traurig zu entschlossen-energetisch. Das Klavier wird immer präsenter und kraftvoller. Die Melodieverläufe erinnern sehr an Stücke aus der Klassik. Das finde ich sehr angenehm und spannend. Man muss ja nicht immer nur auf die Felle wammsen, sondern kann auch mal in sich gehen. Ein sehr starker Titel!</p>
<blockquote><p>Faustschlag direkt vor die Kauleiste &#8230;</p></blockquote>
<p><em>&#8222;In die Freiheit&#8220;</em> kommt mit einem Faustschlag direkt vor die Kauleiste daher, reißt mich aus dem Träumen und erinnert daran, dass das hier ein Black-Metal-Album ist und eben kein Album der Klassik. Triolisches Geblaste und melodische Gitarren, die erstmals weniger nach Verzweiflung klingen. An den Anfangspart schließt sich ein mehrstimmiger Klargesangspart an. Eben dieser, sowie auch das unterstützende Instrumental, erinnert in einigen Zügen an die Pagan-Metal-Sparte. Gefällt mir! Abwechslung können <b>FERNDAL</b> also! Und da ist das Cello wieder, das zusammen mit den verzerrten Gitarren und Toms erneut in einen Klargesangsteil überleitet. Der stärkste Titel des Albums, meiner Meinung nach.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ORcREnDqDWk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>&#8222;Ein später Gast&#8220;</em> soll der letzte Titel des Albums heißen, bevor es zum Outro kommt. Auch hier starten wir mit viel Energie und viel Bassdrum, werden dann aber um einiges tragender. Wieder breitet sich Bedrücktheit aus. Dieser Titel hat eine besondere Epik im Vergleich zu den vorherigen. Das Tempo bleibt langsamer und der Song schwebt wie dunkler, grauer Nebel im Raum. Auch hier könnte die Gitarrenspur die eine oder andere Wiederholung weniger vertragen. Und wieder erhält das Cello seinen großen Auftritt. Mir würde auf die Schnelle kein Instrument einfallen, das besser zu dieser Stimmung passen würde, als eben das Cello. Nostalgie und Trauer sind die Worte, an die ich als Erstes denke, wenn ich dem Titel lausche. Dass es hier keine Screams gibt, sondern nur klagenden Klargesang, macht den Titel umso dramatischer, lediglich der letzte Akkord der Gitarren klingt hoffnungsvoll – ein schöner letzter voller Track.</p>
<p><em>&#8222;Coda&#8220;</em>, over and out. Das Album schließt, wie es angefangen hat: mit anmutigen Orgeltönen, die, im Gegensatz zum Intro, hier einen etwas epischeren und hoffnungsvolleren Eindruck hinterlassen. Diesmal steigert sich die Lautstärke nicht, sondern alles wird gemächlich leiser, bis am Ende alles still wird.</p>
<blockquote><p>Erst nach mehrmaligem Hören kann man versteckte Details wahrnehmen &#8230;</p></blockquote>
<p>Das <b>FERNDAL</b>-Debüt kann sich sehen lassen! Für Fans modernen Black Metals ist diese Platte auf jeden Fall Balsam für die Ohren! Das Cello ist die Besonderheit der Band, allerdings sind auch die übrigen Instrumente im Großen und Ganzen ziemlich abwechslungsreich gestaltet. Die klar gesungenen Passagen lassen einen gewissen Pagan-Einschlag durchschimmern. Das gefällt mir sehr gut. Für meinen Geschmack könnten die Screams noch etwas mehr im Vordergrund stehen, bzw. etwas mehr Druck vertragen. Alles in allem bekommen wir hier starken und melodischen Black Metal geboten, ohne, dass die Band dabei zu verspielt wirkt. Das macht Bock auf mehr! Reinhören, dran bleiben, weiter verfolgen!</p>
<p>Webseite: <a href="http://ferndal.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/ferndal.official/?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a></p>
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		<title>True Canadian Stoner Rock &#8211; WOODHAWK</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Apr 2017 09:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[calgary]]></category>
		<category><![CDATA[Canada]]></category>
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		<category><![CDATA[Psychedelic Rock]]></category>
		<category><![CDATA[red fang]]></category>
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		<category><![CDATA[Stoner Rock]]></category>
		<category><![CDATA[the sword]]></category>
		<category><![CDATA[truckfighters]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WOODHAWK &#8211; Beyond The Sun Veröffentlichungsdatum: 07.04.2017 Länge: 38:43 Min. Label: Eigenveröffentlichung Stil: Psychedelic Stoner Rock Das kanadische Calgary &#8211; woran denkt man da? Als Erstes kommt mir da Wintersport, dicht gefolgt von den Rocky Mountains in den Sinn. Nicht aber Stoner ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/true-canadian-stoner-rock-woodhawk/">True Canadian Stoner Rock &#8211; WOODHAWK</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WOODHAWK</strong> &#8211; Beyond The Sun<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.04.2017<br />
Länge: 38:43 Min.<br />
Label: Eigenveröffentlichung<br />
Stil: Psychedelic Stoner Rock<span id="more-16032"></span></p>
<p>Das kanadische <strong>Calgary</strong> &#8211; woran denkt man da? Als Erstes kommt mir da Wintersport, dicht gefolgt von den <strong>Rocky Mountains</strong> in den Sinn. Nicht aber Stoner Rock. <strong>WOODHAWK</strong> bringen aber Licht in das Vorland des riesigen Gebirges. Mit ihrem neuen Werk &#8222;Beyond The Sun&#8220; bekommen ihre Fans nun die Möglichkeit, ihr erstes Full-Length-Album in voller Länge [!] zu genießen. Außer einer EP aus dem Jahr 2014 haben sich die Kanadier nämlich noch nichts auf die Fahne schreiben lassen.</p>
<blockquote><p>Radio &#8211; geht ins Ohr, bleibt im Kopf</p></blockquote>
<p>Wie oft musste ich mir diese Werbung im Radio schon anhören?! Ersetzt man &#8222;Radio&#8220; durch <strong>WOODHAWK </strong>wird jedem schnell klar, dass es sich hier um ziemlich leicht zugänglichen <strong>Stoner</strong> der Marken <strong>THE SWORD</strong>,<strong> RED FANG</strong>, <strong>TRUCKFIGHTERS</strong>, etc. handelt. Dennoch sind die 3 Jungs den genannten Bands schon bei ihrem Debüt ein ordentliches Stück voraus. Hier brauche ich keine 5 Plattendurchläufe, ehe ich einen Song nur ansatzweise im Kopf behalte.</p>
<p>Mit klarer, gefühlvoller Stimme und herzergreifenden Gitarrenriffs, die fast schon etwas <strong>postrockig </strong>sind, wird das Album mit <em>&#8222;Beyond The Sun&#8220; </em>eingeleitet. Abwechslungsreichtum, fette Riffs und ein viel zu abruptes Ende prägen diesen Song.</p>
<p>Weniger Gefühle, dafür schallt mir vielmehr &#8222;Party-Stoner&#8220; mit <em>&#8222;The High Priest&#8220; </em>entgegen. Nachdem der <strong>Opener</strong> mich echt überzeugen konnte, bin ich nun schon eher geteilter Meinung. Einerseits ist es qualitativ hochwertiger Stoner. Auf der anderen Seite kann ich mir diese ganze <strong>08/15-Mucke</strong>, wie ich sie schon tausend Mal gehört habe, kaum noch zu Gemüte führen. Alles zielt darauf ab, dass sich die Refrains so gut es geht bei den Hörern einprägen. Für mich geht da der <strong>Geist</strong> der Musik verloren.</p>
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<h4>Leute, fangt an zu experimentieren!!!</h4>
<p>Natürlich ist es nicht verkehrt, seine Einflüsse hörbar zu ehren. Doch gerade im Psychedelic/Stoner-Bereich sollten doch alle Experimente erlaubt sein. Und scheinbar wurden meine Gebete erhört und mit <em>&#8222;Living In The Sand&#8220;</em> ein deutlich weniger &#8222;refrainorientierter&#8220; Song geschrieben.<br />
Noch attraktiver werden <strong>WOODHAWK </strong>mit <em>&#8222;Magnetic North&#8220;</em>. Mit sehr viel Atmosphäre und Gefühl schaffen es die Jungs, ein Stück mit dem Prädikat <strong>&#8222;True Canadian Stoner Rock&#8220;</strong> zu erschaffen. Gibts nich? Jetzt schon!<br />
Hatte ich vorhin <strong>RED FANG </strong>erwähnt? Im Refrain von <em>&#8222;Lawless&#8220; </em>muss ich an nichts anderes denken, als das Stoner-Aushängeschild aus <strong>Portland</strong>. Dennoch schaffen es <strong>WOODHAWK </strong>in den Strophen, und vor allem musikalisch, sehr nach sich selbst zu klingen.</p>
<h4>Was fehlt noch? Natürlich, ein Basssolo!</h4>
<p>Und mit eben diesem wird <em>&#8222;Quest For Clarity&#8220; </em>eröffnet. Und damit noch nicht genug. Nach gut 3 Minuten des flotten Musizierens komme ich in den Genuss des mit Abstand geilsten <strong>Solos</strong> des ganzen Albums.<br />
Mit <em>&#8222;A New Hope&#8220;</em> kommt das <strong>Debütalbum</strong> dann auch allmählich zum Ende. Und siehe da &#8211; die Jungs haben es scheinbar verstanden! Ziemlich harmonisch und experimentell (auch wenn da noch deutlich mehr gehen würde) brettert mir der Song um die Ohren.<br />
Ein kurzes Zwischenspiel, getauft auf den Namen <em>&#8222;Foresee The Future&#8220;</em>, eröffnet den letzten Titel der Veröffentlichung. <em>&#8222;Chrononaut&#8220; &#8211; </em>Moment mal, wird jetzt hier auch noch von <strong>ELECTRIC WIZARD</strong> gecovert? Überhaupt nicht! Der Song der Kanadier ist in etwa so weit von <strong>ELECTRIC WIZARD </strong>entfernt, wie deren Heimat &#8211; Calgary und Dorset (exakt 7020,69 km)! Dennoch kann mich der Abschlusstrack nochmal ordentlich mitreißen. <em>&#8222;Chrononaut&#8220; </em>bringt nochmal alle Höhepunkte des Albums in einem Stück auf den Punkt. Basssolo, starker Gesang, cooles Gitarrenriff, postrockiger Gitarrensound.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/lWfLsSmYGeI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://woodhawk.bandcamp.com/music" target="_blank">Bandcamp</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/WoodhawkRiffs/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
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		<title>Norwegisches Allerlei delikat serviert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Dec 2016 07:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Bergen]]></category>
		<category><![CDATA[Debüt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SHAMAN ELEPHANT &#8211; Crystals Veröffentlichungsdatum: 09.12.2016 Dauer: 45:15 Min. Label: Karisma Records Stil: Psychedelic Rock Ja, auch 2016 stand mal wieder voll und ganz im Zeichen des Retrorocks. Zahlreiche namhafte Bands und etliche Newcomer haben bewiesen, dass der alte verträumte Sound einfach ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SHAMAN ELEPHANT</strong> &#8211; Crystals<br />
Veröffentlichungsdatum: 09.12.2016<br />
Dauer: 45:15 Min.<br />
Label: Karisma Records<br />
Stil: Psychedelic Rock</p>
<p>Ja, auch 2016 stand mal wieder voll und ganz im Zeichen des <strong>Retrorocks</strong>. Zahlreiche namhafte Bands und etliche Newcomer haben bewiesen, dass der alte verträumte Sound einfach zeitlos ist und im Moment seinen zweiten Frühling durchlebt. Zu den letztgenannten kann man wohl auch <strong>SHAMAN ELEPHANT</strong> ohne Bedenken zählen. Die 4 jungen Herren aus dem norwegischen Bergen, welches nun nicht umbedingt für seine <strong>Hippie-Kommunen</strong> bekannt ist, haben gerade erst ihr Debütalbum &#8222;Crystals&#8220; auf den Markt losgelassen und können mich mit dem ein oder anderen musikalischem Experiment durchaus überraschen.</p>
<p>Losgelegt wird gleich mit dem Titeltrack <em>&#8222;Crystals&#8220;</em>, der mit einem sehr vielschichtigen Gesang eher ruhig startet, ehe man mit virtuoser Gitarrenarbeit durch den Song geleitet wird. Ja, gerade die <strong>Gitarrenarbeit</strong> fällt mir gleich positiv auf. Gesanglich reißt mich das Ganze noch nicht wirklich vom Hocker. Nach gut 4 Minuten dann ein Break. Der Gesang wird eingestellt und die Saitenfraktion bearbeitet ihre Instrumente im besten <strong>HENDRIX</strong>-Stil. Nach etwas über 8 Minuten kommt man dann auch zum Höhepunkt und somit dem Ende des Songs.</p>
<h4>Puh, das war ja schon mal eine ordentliche Steilvorlage!</h4>
<a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Shaman-Elephant-high.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12496" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Shaman-Elephant-high-1024x681.jpg" alt="shaman-elephant-high" height="681" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Shaman-Elephant-high-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Shaman-Elephant-high-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Shaman-Elephant-high-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Shaman-Elephant-high-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Shaman-Elephant-high.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<p>Weiter geht&#8217;s mit <em>&#8222;Shaman In The Woods&#8220;</em>. Wow, was für ein Gitarrensound! Die Saitenzupfer klimpern einen nur so in den Song hinein. Der Bassist mit seinem übergemütlichen Gezupfe tut sein übriges dazu. Ich gebe zu, dass der Gesang ruhig etwas kräftiger auf der Brust sein könnte, doch schon beim zweiten Track ist für mich klar, dass das Hauptaugenmerk auf der Instrumentalarbeit liegt.<br />
Überraschend flott startet <em>&#8222;IAB&#8220;</em>. Gerade hab ich noch angesprochen, dass mir die Vocals etwas zu lasch sind und als ob ich erhört wurde, wird mir nun ein Song präsentiert, der mich auch gesanglich überzeugen kann. War er bisher noch ohne Wiedererkennungswert, haut der Sänger nun ordentlich einen raus. Wie ein wahnsinniger keift er in sein Mikro und serviert so, gepaart mit starker Gitarrenarbeit (ja, ich wiederhole mich!), reichlich <strong>Heavyness</strong>. Mit <em>&#8222;Tusco&#8220;</em> hat auch ein Instrumental den Weg auf das Debütalbum der Norweger gefunden. Unter dem Einsatz eines Klaviers, werde ich von diesem Stück aber eigentlich nur gelangweilt. Ein wirklicher Spannungsbogen ist für mich nicht erkennbar und das typische <strong>Fahrstuhlfeeling</strong> macht sich in mir breit.</p>
<p>[soundcloud url=&#8220;https://api.soundcloud.com/tracks/294563664&#8243; params=&#8220;color=ff5500&amp;auto_play=false&amp;hide_related=false&amp;show_comments=true&amp;show_user=true&amp;show_reposts=false&#8220; width=&#8220;100%&#8220; height=&#8220;166&#8243; iframe=&#8220;true&#8220; /]<br />
Gerade als dieses Gefühl am Höhepunkt ist, reißen die Stahlseile des Lifts und <em>&#8222;The Jazz&#8220;</em> reißt mich mit seinem extrem doomigen Start in die Tiefe. Gut 2 Minuten dauert es, ehe der Song Fahrt aufnimmt. Mit der allseits beliebten <strong>Hammond Orgel</strong> und einem Gitarrensound, der unglaublich an <strong>Surfrock</strong> erinnert, grooven sich die Skandinavier durch den Titel, der mit einem viehischen Schrei seinen Höhepunkt erreicht. Um sich davon zu erholen, wird dann erstmal die Akustikgitarre ausgepackt und gerade als ich mich in Sicherheit wäge, werde ich von der vollen <strong>Doomwalze </strong>hinterrücks überrollt.<br />
Mit <em>&#8222;Stoned Conceptions&#8220; </em>endet das Album dann auch schon wieder. Wenn es um Spannungsaufbau geht, haben die Norweger echt den Dreh gut raus. Gerade der Abschlusstrack ist ein Wechselbad der Gefühle. Ruhige Passage, gefolgt von jazzig-bluesigen Parts mit einem wahnsinnigen Sänger &#8211; ich glaube, das ist die beste Beschreibung für diesen Song, wenn nicht sogar für das ganze Album.</p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/shamanelephant/?fref=ts" target="_blank">SHAMAN ELEPHANT bei Facebook</a><br />
<a href="https://shamanelephant.bandcamp.com/" target="_blank">SHAMAN ELEPHANT bei Bandcamp</a></strong></p>
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