<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Dot Legacy Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/dot-legacy/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/dot-legacy/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 07 Dec 2016 22:55:10 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>Dot Legacy Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/dot-legacy/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Fusion der Gegensätze &#8211; DOT LEGACY</title>
		<link>https://silence-magazin.de/eine-fusion-der-gegensaetze-dot-legacy-to-the-others/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=eine-fusion-der-gegensaetze-dot-legacy-to-the-others</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/eine-fusion-der-gegensaetze-dot-legacy-to-the-others/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Nov 2016 08:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Beastie Boys]]></category>
		<category><![CDATA[Dot Legacy]]></category>
		<category><![CDATA[France]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Queen]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner Rock]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=11592</guid>

					<description><![CDATA[<p>DOT LEGACY – To The Others Veröffentlichungsdatum: 25.11.2016 Dauer: 34:32 Min. Label: Setalight Records Stil: Progressive Stoner Rock Irgendwann im Jahre 2014 spielte eine junge französische Band in meinem Lieblingsclub in meiner Stadt. Was mich erwartete, wusste ich nicht so recht, doch ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/eine-fusion-der-gegensaetze-dot-legacy-to-the-others/">Fusion der Gegensätze &#8211; DOT LEGACY</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DOT LEGACY</strong> – To The Others<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.11.2016<br />
Dauer: 34:32 Min.<br />
Label: Setalight Records<br />
Stil: Progressive Stoner Rock</p>
<p>Irgendwann im Jahre 2014 spielte eine junge französische Band in meinem <a href="https://silence-magazin.de/das-aussterben-von-konzerten/" target="_blank">Lieblingsclub</a> in meiner Stadt. Was mich erwartete, wusste ich nicht so recht, doch ich ließ mich einfach mal überraschen. Zum Glück, denn was aus dem Erlebnis von vor zwei Jahren resultierte, war eine Faszination, die bis heute anhält.</p>
<p>Es sind keine 48 Monate seit der Veröffentlichung ihres selbstbetitelten Debüts vergangen, da hauen die aus Paris stammenden <strong>DOT LEGACY</strong> bereits ihr Zweitlingswerk „To The Others“ raus!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11593" aria-describedby="caption-attachment-11593" style="width: 745px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-11593" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Dot-Legacy-CoverFrontLow.jpg" alt="DOT LEGACY" width="755" height="766" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Dot-Legacy-CoverFrontLow.jpg 755w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Dot-Legacy-CoverFrontLow-296x300.jpg 296w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Dot-Legacy-CoverFrontLow-750x761.jpg 750w" sizes="(max-width: 755px) 100vw, 755px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11593" class="wp-caption-text">To The Others: Cover</figcaption></figure>
<p>Trotz der relativ überschaubaren Zeit, die zwischen beiden Veröffentlichungen vergangen ist, hört man dem Quartett an, dass es sowohl kompositorisch, als auch spielerisch deutlich gewachsen ist. Und das, obwohl ihr Erstling alles andere als schwach war!</p>
<p><strong><a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-18-dot-legacy-interview-edition/" target="_blank">Laut Bassist und Lead Sänger Damien Quintard</a></strong> soll der Fokus bei der Realisierung von „To The Others“ darauf gelegen haben, die zahlreichen Einflüsse, die die Band schon immer hatte, etwas gezielter und effizienter einzusetzen. Denn obgleich das erste Album zumindest auf mich zu keinem Punkt anstrengend oder überladen wirkte, so passierte doch oftmals sehr viel in recht kurzer Zeit.</p>
<p>Immer noch ist das Grundgerüst der vier Franzosen Stoner Rock in einer Form, die man nicht so richtig fassen kann. Denn bis auf den neuen Schlagzeuger <strong>Arthur Ménard</strong> hat sich alles in allem wenig bei <strong>DOT LEGACY</strong> geändert. Ohne sich selbst zu beschneiden, oder die Bandbreite der eigenen Hörvorlieben zu verleugnen, kommen auf „To The Others“ immer noch verdammt viele unterschiedliche Einflüsse zur Geltung. Doch wo diese früher gleichzeitig auf den Hörer losgelassen wurden, so nimmt man sich nun mehr Zeit, die einzelnen Songteile zueinander zu führen. Ein spektakuläres Beispiel dafür stellt bereits der Opener <em>„Horizon“</em> dar, der entspannt im Retrorock-Gewand beginnt, kurz darauf zu einem <strong>BEASTIE BOYS</strong>-Stück mutiert, nur um dann auf organischste Weise zum Anfangsthema zurückzukehren und somit Dinge miteinander zu verbinden, die unvereinbar scheinen. All das in dreieinhalb Minuten.</p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/FzGNtj0R5yc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das dynamische Spektrum wurde im Vergleich mit dem Vorgänger noch einmal erweitert, was schon eine bemerkenswerte Leistung ist. Die neuen Songs wirken oftmals wesentlich reduzierter, ohne, dass etwas zu fehlen scheint, bzw. auf dem Debütalbum zu viel gewesen wäre. Dafür preschen die energiegeladeneren Parts umso ungestümer nach vorn. Das Ergebnis ist, dass die Spannungsbögen und Steigerungen innerhalb der Songs noch eindrucksvoller wirken und es der Band wunderbar gelingt, die Kontraste, die im Kosmos ihrer Musik herrschen, zielführend gegeneinander einzusetzen, was man bei dem dritten Song der Platte, <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=adIM_JYZCxY" target="_blank"><em>„211“</em></a></strong>, bestens nachvollziehen kann. Stürmischer Anfang, seichter Post Rock-Mittelteil, energetisches Ende.</p>
<p>Der Song <strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=KEofNzKkQI4" target="_blank"><em>„Story Of Fame“</em></a> </strong>beginnt dann mit vierstimmigem Gesang (!), der mich an <strong>QUEEN</strong> denken lässt, wobei der Song neben dem Instrumental <em>„The Twelve“</em> einer der eher ruhigen und stringenten ist.</p>
<p>Mit dem verträumten und vom Piano dominierten Stück <em>„Pioneer“</em> endet das Album verhältnismäßig seicht und dennoch episch, bevor die Stille einsetzt und ich mich wundere, wie das Album tatsächlich schon vorbei sein kann.</p>
<p>Denn wenn <strong>DOT LEGACY</strong> eins können, dann kurzweilig sein. Doch obwohl hier versucht wurde, die einzelnen Stärken der Band noch deutlicher hervorzuheben, habe ich selbst das Gefühl, dass das Debüt doch um einige Nuancen stärker und die Hitdichte höher war. Dennoch hat den Jungs der Reifeprozess nicht geschadet,&nbsp;und macht „To The Others“ zu einem guten Album, das viele grandiose Momente bietet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/dotlegacy/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://dotlegacy.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/eine-fusion-der-gegensaetze-dot-legacy-to-the-others/">Fusion der Gegensätze &#8211; DOT LEGACY</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/eine-fusion-der-gegensaetze-dot-legacy-to-the-others/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aus den Tiefen #18: Dot Legacy &#8211; Interview Edition</title>
		<link>https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-18-dot-legacy-interview-edition/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=aus-den-tiefen-18-dot-legacy-interview-edition</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-18-dot-legacy-interview-edition/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Oct 2016 13:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Dot Legacy]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Paris]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner Rock]]></category>
		<category><![CDATA[truckfighters]]></category>
		<category><![CDATA[Valley Of The Sun]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=10519</guid>

					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-18-dot-legacy-interview-edition/">Aus den Tiefen #18: Dot Legacy &#8211; Interview Edition</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle Anderen.</strong></em></p>
<p>Vor ein paar Wochen berichtete ich bereits vom Konzert der Franzosen <strong>DOT LEGACY</strong> in Halle. Und da die Jungs einmal in greifbarer Nähe und gerne bereit waren, mir Rede und Antwort zu stehen, ließ ich mir die Chance nicht entgehen. Ich sprach mit Sänger, Bassist und Emmy Preisträger (!) <strong>Damien Quintard,</strong> sowie mit Gitarrist/Keyboarder <strong>Arnaud Merckling</strong> über die aktuelle Tour, das kommende Album&nbsp;„To The Others“, Weltraummissionen &#8211; und das Bataclan.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dot-legacy-valley-of-the-sun-rockpool-halle/IMG_2379.jpg" alt="IMG_2379"></p>
<h4>Robert: Hallo Jungs, schön euch zu sehen! Wie&nbsp;läuft die Tour? Was war das beste Erlebnis bislang?</h4>
<p><strong>Damien</strong>: Die Konzerte waren bislang alle sehr gut. Es war eine besondere Erfahrung für uns zum ersten Mal in Großbritannien spielen zu dürfen. London ist einfach eine außergewöhnliche Stadt, deshalb ist es schon überwältigend, dort ein gutes Konzert zu haben und das hatten wir. Den Leuten hat es offensichtlich gefallen, also würde ich sagen, dass London schon ein schönes Erlebnis war. Und Berlin auch.</p>
<p><strong>Arnaud</strong>: Erzähl mal, was mit John in Berlin passiert ist. Der Zusammenprall zweier Welten.</p>
<p><strong>Damien</strong>: Oh, ja. Das coole an den Shows und Clubs die wir spielen ist, dass du jede Menge nette Leute triffst. Manchmal lernt man aber auch total verrückte Leute kennen. Unser Gitarrist John ist ein sehr feiner und sauberer Kerl. Er ernährt sich gesund, hält sich fit, all sowas. Eigentlich wie der Rest der Band auch, aber er ist nochmal ein Stück weit strikter. Er ist sogar fast schüchtern, obwohl er im musikalischen Kontext wirklich durchdrehen kann. Als wir nun gestern in Berlin waren, kam diese verrückte Frau in den Backstagebereich. Sie war halbnackt, komplett betrunken und auf was weiß ich noch alles. Jedenfalls rannte sie wild im Backstage rum und fragte alle Leute nach Kokain. „Hast du Koks? Hast DU Koks?“ Schließlich landete sie bei John und fragte auch ihn. Und er meinte: „Ich bin so ungefähr die schlechteste Person, die du nach sowas fragen könntest.“ Für ihn war es wie eine Kollision mit einem anderen Universum. Wir haben sehr gelacht, und zum Glück ging alles gut aus. Sie ist dann einfach weggerannt.<br />
Also, kurz gesagt: wir haben auch abseits der Konzerte witzige Momente und Situationen, an die wir noch länger zurückdenken werden.</p>
<h4>Robert: Ihr spielt jetzt schon zum dritten Mal hier in diesem Club. Gibts für euch noch andere Läden, in denen ihr häufiger spielt und wie fühlt sich das für euch an?</h4>
<p><strong>Arnaud</strong>: Ja, da gibt es schon noch einige und für uns fühlt sich das jedes Mal wie im siebten Himmel an. Warum? Weil du weißt, wo du hinkommst, du weißt, die Zuschauer sind cool und mögen dein Zeug. Sie kaufen dein Merch und du bist dir sicher, dass die Stimmung gut sein wird. Und du kennst die Leute, die dich aufnehmen, an dieser Stelle 1000 Küsse an Christian. (lacht)<br />
Du weißt, du kannst irgendwo pennen, du musst dir über manche Sachen nicht den Kopf zerbrechen, du weißt, es wird sich um dich gekümmert und das ist einfach unglaublich schön.</p>
<p><strong>Damien</strong>: Mittlerweile kennen wir die Bühne hier ziemlich gut und wissen, dass wir hier schon wirklich besondere Zeiten hatten. Deshalb ist es immer schön hierher zurückzukehren und bekannte Gesichter zu sehen. Es ist ein Ort, an den wir gerne kommen. Ein zweites Zuhause.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/x5K-vHKx7eY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Robert: Euer erstes Album „Dot Legacy“ kam 2014 raus und ich finde es nach wie vor super. Nun wird euer neues Album im November erscheinen. Was ist in der Zwischenzeit bei euch passiert?</h4>
<p><strong>Damien</strong>: Naja, ich hab mich von meiner Freundin&#8230; Nein, Spaß. Wir haben versucht die Entwicklung weiterzuverfolgen, die wir gestartet haben. Wir haben außerdem einen neuen Schlagzeuger. Es gab viel positives Feedback für das erste Album, die Leute mochten es. Aber wir wussten auch, dass es noch ein paar Dinge gab, die wir verbessern und weiterentwickeln könnten. Um es mit einem Wort zu sagen: wir wollten, dass das neue Album effizienter wird.&nbsp;Wir lieben es, haufenweise Melodien und Subgenres in einen Song zu packen, weil das für uns die perfekte Art und Weise war uns auszudrücken. Aber für die Hörerschaft war es oftmals wohl etwas schwer zu verstehen, was wir genau meinten.&nbsp;Wir hatten nicht den Anspruch etwas einfacher zu stricken, sondern es gezielter einzusetzen. Wir beschneiden uns nicht selbst darin, was wir zu sagen haben. Und wir wollten natürlich weiterhin, dass es reinhaut und den Leuten, die es hören, Spaß macht.</p>
<h4>Robert: Habt ihr bei dem neuen Album ein bestimmtes Konzept?</h4>
<p><strong>Arnaud</strong>: Oh, ja. Ich würd schon sagen, dass es ein Konzeptalbum ist.</p>
<p><strong>Damien</strong>: Ich auch. Jeder Song hat seine eigene Aussage oder ist eine Homage oder hat sein eigenes &#8230;</p>
<p><strong>Arnaud</strong>: Design! Beim Digipack hat jeder Song seine eigene Darstellung, die aus verschiedenen Symbolen besteht.</p>
<p><strong>Damien</strong>: Das ist etwas, woran wir die letzten Monate über sehr intensiv gearbeitet haben: in der Lage zu sein, jeden Song irgendwie verbildlichen zu können. Also werden die Hörer und Betrachter entscheiden müssen, was welche Darstellung ausdrücken möchte. Viel Spaß beim Decodieren!</p>
<p><strong>Arnaud</strong>: Außerdem hat das Album mit den „Golden Record“-Aufzeichnungen zu tun, die an Bord der Voyager waren.</p>
<p><strong>Damien</strong>: Davon waren wir total fasziniert. Die Vorstellung, dass eine außerirdische Zivilisation dort draußen Aufzeichnungen von der Menschheit findet. Und im Grunde haben wir versucht, mit dem Album etwas Ähnliches zu schaffen. Das Album soll verdeutlichen wer wir sind, wo wir herkommen, was wir machen. Deswegen heißt das Album auch „To The Others“. Denn wir senden eine Nachricht nach draußen und an die Leute, die uns noch nicht kennen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/adIM_JYZCxY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Robert: Wie sieht es in Frankreich, genauer in Paris, mit der Szene aus, in der sich DOT LEGACY bewegen? Gibt es einen Untergrund und Clubs, in denen Bands spielen, die Musik wie eure machen?</h4>
<p><strong>Damien</strong>: Am Anfang war es wirklich schwer für uns, überhaupt ein Publikum zu finden, da wir selbst nicht recht definieren konnten, was das eigentlich ist, was wir machen.</p>
<p><strong>Arnaud</strong>: Jeder von uns Vieren hört zum Teil komplett andere Musik.</p>
<p><strong>Damien</strong>: Richtig. Jeder in der Band hat seinen eigenen Geschmack, daher gibt es auch vier unterschiedliche Meinungen darüber, wie Musik zu klingen hat und wie sie sein sollte. Also verwenden wir die meiste Zeit darauf, etwas zu schaffen, womit wir alle zufrieden sind.&nbsp;Am Anfang, vor acht Jahren, war das wirklich schwer für uns. Wir mussten uns fragen: Wer ist eigentlich unser Publikum? Also begannen wir in der Stoner Szene zu spielen, denn es war Musik, die wir alle mochten, eine der wenigen Schnittmengen. Und das, obwohl wir niemals wirklich Stoner gespielt haben, aber wir hatten hier und da ein paar Riffs dieser Art und so sind wir in dieser Szene aufgewachsen. Mittlerweile verschwimmt das aber immer mehr. Bei unserem letzten Konzert in Paris waren so viele Leute aus unterschiedlichsten Szenen da, die uns alle irgendwie mochten. Ich glaube es gibt nicht DIE eine Szene, in der wir uns bewegen oder die Paris bestimmt. Sondern es gibt viel verschiedenes Zeug und die Leute können sich auf uns einigen.</p>
<p><strong>Arnaud</strong>: Die Menge der Leute, die sich in Frankreich für Rockmusik interessieren, wächst aber immer weiter. Ich hätte mir vor fünf Jahren nicht vorstellen können, dass eine Band wie <strong>VALLEY OF THE SUN</strong> so viele Leute zieht. Ich glaub, ein großer Teil der Welt denkt, dass das französische Publikum echt beschissen ist, aber ich bekomme gerade mit, wie sich das wandelt und das macht mich stolz. Die Leute werden einfach offener, was das anbelangt.</p>
<p><strong>Damien</strong>: Und wir haben Wein und Käse.</p>
<p><strong>Aaron</strong>: (<strong>VALLEY OF THE SUN</strong> Schlagzeuger): &#8230;und sehr schöne Frauen.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dot-legacy-valley-of-the-sun-rockpool-halle/IMG_1916.jpg" alt="IMG_1916"></p>
<h4>Robert: Jungs, die nächste Frage ist vielleicht etwas heikel. Ich wollte von euch wissen, ob ihr mitbekommen habt, dass es in der Konzertszene irgendwelche Änderungen gab, seit dem schrecklichen Anschlag im Bataclan. Gehen die Leute seltener zu Konzerten?</h4>
<p><strong>Damien</strong>: Ich kann da für uns alle in der Band sprechen. Es hat uns sehr schockiert und mitgenommen, denn es war unsere Szene und wir kannten natürlich auch Leute dort. Wären wir an dem Tag nicht auf Tour in Brasilien gewesen, dann hätte es uns wahrscheinlich auch ins Bataclan verschlagen, besonders Arnaud, der ein großer Fan der <strong>EAGLES OF DEATH METAL</strong> ist. Wir haben die Meldung erhalten, zehn Minuten bevor wir in Brasilien auf die Bühne gehen sollten. Keiner von uns wusste, was mit unseren Familien los ist. Mein Bruder war auf einem anderen Konzert, wenige hundert Meter entfernt und alles war total hektisch. Ich denke, die Reaktion, die wir als Band hatten, lässt sich auf die ganze Szene, ganz Paris, auf ganz Frankreich übertragen. Ich meine, es hat uns schwer getroffen, aber wir mussten sofort danach auf die Bühne.</p>
<p><strong>Arnaud</strong>: Exakt! Und das verrückte ist, dass seit den Anschlägen deutlich mehr Menschen auf Konzerte gehen. Unglaublich, oder? Es ist verrückt, aber es ist auch irgendwie cool, weißt du?</p>
<p><strong>Damien</strong>: Ich denke, das ist einfach unsere Art zu sagen: „Fickt euch, ihr Arschlöcher! Wir lassen uns nicht einschüchtern, wir lassen uns nicht terrorisieren! Wir werden weiter spielen! Das ist unsere Szene, das ist unsere Musik und wir lassen sie uns von niemandem wegnehmen!“</p>
<p><strong>Arnaud</strong>: Die Leute gehen immer noch weg und gehen feiern. Und die Konzertbesucher werden immer mehr.&nbsp;Wenn sich die Dinge geändert haben, dann also nur zum Besseren.</p>
<p><strong>Damien</strong>: Wenn überhaupt, dann hat es die gesamte Szene in Paris nur weiter zusammengeschweißt. Es ist jetzt mehr als je zuvor an der Zeit rauszugehen, zu feiern, uns zu betrinken und überall hinzukotzen. Und das ist es schließlich, was wir tun. (lacht)</p>
<p><strong>Arnaud</strong>: Das war eine gute Frage, es ist gut, darüber zu reden.</p>
<p><strong>Damien</strong>: Definitiv. Denn ich finde es ist wichtig, dieses Thema&nbsp;nicht totzuschweigen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10525" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Dot-Legacy-Bandbild.jpg" alt="dot-legacy-bandbild" width="1200" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Dot-Legacy-Bandbild.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Dot-Legacy-Bandbild-300x240.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Dot-Legacy-Bandbild-1024x819.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Dot-Legacy-Bandbild-750x600.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" />
<h4>Robert: Denkt ihr denn es ist so gesehen&nbsp;zu einem Statement geworden, in Paris auf Konzerte zu gehen?</h4>
<p><strong>Damien</strong>: Nicht unbedingt. Ich denke, man sollte da nicht allzu viel drüber nachdenken. Natürlich darf man das mit den Anschlägen niemals vergessen, aber wenn man zu viel darüber nachdenkt, dann haben die gewonnen, dann bekommt man Angst und das wollen wir nicht. Das heißt, die Leute wissen, dass es eine gewisse Aussagekraft hat, auf Konzerte zu gehen, aber es wird nicht als Aktion inszeniert oder interpretiert. Am Ende wollen wir einfach nur unseren Spaß haben, feiern, tanzen und die Musik am Leben erhalten, denn das ist auch das, was uns am Leben erhält.</p>
<h4>Robert: Ihr habt vorhin schon gesagt, dass jeder bei DOT LEGACY andere Musik hört. Ich bin immer auf der Suche nach kleineren Bands, die ich noch nicht kenne. Zeug, das im Untergrund passiert, oder gern auch fernab vom Metal. Gibt es da etwas, das euch in letzter Zeit untergekommen und euch begeistert hat?</h4>
<p><strong>Arnaud</strong>: Die letzten beiden Tage waren wir mit einer Band aus München unterwegs. Sie heißen <strong>SWAN VALLEY HEIGHTS</strong> und machen so Stoner Rock im <strong>COLOUR HAZE</strong>-Stil. Mich haben die echt begeistert und ich kann sie nur empfehlen. Eine sehr gute deutsche Band und sehr nette und coole Typen.</p>
<p><strong>Damien</strong>: Bei mir geht das in eine gänzlich andere Richtung. Ich bin sehr an klassischer Musik interessiert. Wenn ich nicht mit <strong>DOT LEGACY</strong> unterwegs oder im Studio bin, dann nehme ich ein Orchester auf. Es heißt <strong>MUSICA AETERNA</strong>, der Dirigent heißt <strong>Teodor Currentzis</strong> und sie kommen aus Russland. Müsste ich irgendwas empfehlen, dann wären sie es. Meiner Meinung nach ist es das beste Orchester der Welt. Sie sind auch irgendwie Rock´n´Roll. <strong>Teodor Currentzis</strong> ist ein echter Bad Boy der Klassikwelt, er gibt nen Scheiß auf Konventionen und will sich und das Werk des Komponisten ausdrücken bzw. das, was dieser sich zu seiner Zeit dachte. Das find ich sehr cool. Sie bringen bald „Don Giovanni“ von <strong>MOZART</strong> raus und ihr solltet es euch unbedingt anhören, denn sie haben eine völlig neue Herangehensweise an klassische Musik. Dieser Typ hört sogut wie alles. Rock, extremen Metal, <strong>NEUBAUTEN</strong>, Industrial, alles! Es ist wirklich interessant zu sehen, wie sich auch klassische Musik noch weiterentwickeln kann. John, hast du noch was?</p>
<p><strong>John</strong>: <strong>FAR FROM ALASKA</strong>.</p>
<p><strong>Arnaud</strong>: Oh, ja!&nbsp;<strong>FAR FROM ALASKA</strong>! Sehr coole Band aus Brasilien! Solltest du dir unbedingt anhören.</p>
<h4>Robert: Cool, werd ich tun. Das wärs schon von meiner Seite. Danke für das Interview, Jungs. Habt ne gute Show!</h4>
<p><strong>Arnaud</strong>: Wir danken dir! Danke <em><strong>Silence</strong></em>! Wir spielen uns jetzt warm.</p>
<p><strong>Damien</strong>: Ja, danke dir, wir geben unser Bestes! Wir hoffen, dir gefällt der Gig und natürlich allen das neue Album! Cheers!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/dotlegacy/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-18-dot-legacy-interview-edition/">Aus den Tiefen #18: Dot Legacy &#8211; Interview Edition</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-18-dot-legacy-interview-edition/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>DOT LEGACY &#038; VALLEY OF THE SUN, Rockpool Halle</title>
		<link>https://silence-magazin.de/dot-legacy-valley-of-the-sun-rockpool-halle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=dot-legacy-valley-of-the-sun-rockpool-halle</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/dot-legacy-valley-of-the-sun-rockpool-halle/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Oct 2016 12:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Damien Quintard]]></category>
		<category><![CDATA[Dot Legacy]]></category>
		<category><![CDATA[Halle]]></category>
		<category><![CDATA[Prog]]></category>
		<category><![CDATA[Rockpool]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner Rock]]></category>
		<category><![CDATA[The Sayings Of The Seers]]></category>
		<category><![CDATA[Valley Of The Sun]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=9909</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es gibt Ecken in (Ost)Deutschland in denen es nicht gerade vor umwerfend guten Konzerten wimmelt. Auch Halle ist oft weitestgehend unter dem Radar, wenn es um hochwertige Veranstaltungen geht. #DankeMerkel. Viele der Provinzbands, die der Untergrund so gedeihen lässt, holen niemanden hinter ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dot-legacy-valley-of-the-sun-rockpool-halle/">DOT LEGACY &#038; VALLEY OF THE SUN, Rockpool Halle</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt Ecken in (Ost)Deutschland in denen es nicht gerade vor umwerfend guten Konzerten wimmelt. Auch Halle ist oft weitestgehend unter dem Radar, wenn es um hochwertige Veranstaltungen geht. #DankeMerkel.</p>
<p>Viele der Provinzbands, die der Untergrund so gedeihen lässt, holen niemanden hinter dem Ofen hervor und oftmals ist das völlig zu Recht so.<br />
Umso glücklicher war ich darüber, dass es am vergangenen Freitag mal wieder zwei gute und größere Bands in die Saalestadt geschafft hatten, um den kleinen aber feinen Rockpool zu beschallen.</p>
<p>Einerseits handelte es sich um die aus Paris stammenden <strong>DOT LEGACY</strong>, die schon zwei Mal zuvor in Halle spielten und bislang immer gute Shows ablieferten. Andererseits waren <strong>VALLEY OF THE SUN</strong> vor Ort, die diese Woche ihren Heimatweg nach Ohio wieder antreten, vorher aber noch eine dicke Portion akustischen Wüstensand durch die Boxen drücken wollten.</p>
<p>Obwohl es ausgerechnet an diesem Freitag noch andere Konzerte und Veranstaltungen gibt, schaffen es bereits recht früh zahlreiche Leute in die Grenzstraße, um sich das erste Bier des Abends schmecken zu lassen und es sich an der berühmt-berüchtigten Ghettotonne gemütlich zu machen.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dot-legacy-valley-of-the-sun-rockpool-halle/IMG_1916.jpg" alt="IMG_1916" /></p>
<p>Gegen 21:30 Uhr betreten <strong>DOT LEGACY</strong> die Bühne, um ihre eigenwillige Mischung aus Prog und Stoner Rock durch den Club schallen zu lassen. Ab dem ersten Ton merkt man den vier Jungs die Spielfreude an, die auch nach knapp drei Wochen auf Tour nicht ein Fünkchen abgeklungen zu sein scheint. Bis auf den neuen Schlagzeuger Arthur Ménard, der sich wunderbar in die Band integriert hat, sind die Franzosen nicht zu bremsen und agil wie Grundschüler aufm Pausenhof. Bassist und Lead Sänger Damien Quintard wirkt so sympathisch wie eh und je, und weiß das Publikum zu begeistern. Und auch die beiden Gitarristen John und Arnaud sind bis obenhin vollgepumpt mit Ambition und Emotion, was dazu führt, dass sie sich zum Ende des Sets nicht nur überall auf der Bühne, sondern auch auf den Boxentürmen befinden. Ben Weinman lässt grüßen.<br />
Da das neue Album des Quartetts am 25.11. erscheinen soll, befinden sich bereits heute vier neue Songs im Repertoire, die sich wunderbar mit dem älteren Material ergänzen, was dazu führt, dass das Konzert wie aus einem Guss wirkt. Mehrere Songs werden Rockpool Booker und -Lichtmann Christian gewidmet, zu dem die Jungs nach eigener Aussage immer wieder gern zurück kehren. Allem Anschein nach wird das also nur das dritte von noch vielen Konzerten <strong>DOT LEGACY</strong>s im Rockpool gewesen sein. Ich freu mich bereits auf das nächste!</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dot-legacy-valley-of-the-sun-rockpool-halle/IMG_2419.jpg" alt="IMG_2419" /></p>
<p>Danach wird es etwas geradliniger. Backdrop gewechselt, Technik aufgebaut, Setlist ausgelegt und es ist Showtime für <strong>VALLEY OF THE SUN</strong>. Die Jungs aus Cincinnati, Ohio beginnen ihr Set mit <em>„Hearts Aflame“</em> von ihrer 2011er Platte „The Sayings Of The Seers“. Augenblicklich setzen Groove und Coolness ein und nicht nur ich bekomme mächtig Bock drauf, den Kopf nicken zu lassen. Im Verlauf ihres Konzerts, bei dem sie auf Material all ihrer Veröffentlichungen zurückgreifen, wird sich dieses Verlangen bei vielen der Besucher nur geringfügig ändern. Doch leider haben <strong>VALLEY OF THE SUN</strong> unter einigen technischen Schwierigkeiten zu leiden. Zunächst zickt ein Mikrofon rum, danach ein Kabel, danach mehrfach die Gitarre von Lead Sänger Ryan Ferrier. Auf Dauer zehrt das an den Nerven, doch Bassist Ringo Jones sorgt während der technikbedingten Pausen in aller Souveränität und Lässigkeit für gute Laune, indem er kurzerhand live vier Songs schreibt, die von Mikrofonen, Satan, und deutscher Disko handeln. Spätestens mit der Ansage: „Danke dafür, dass ihr heute hier seid, Leute! Ihr könntet sovieles mit eurer Kohle machen und stattdessen gebt ihr sie für Rockbands, Merch und Alkohol aus. Das sagt echt viel darüber aus, wer ihr seid!“ manifestiert Ringo wenig später seinen Status als Bassist der Herzen. Auch wenn es musikalisch keinen Durchhänger bei <strong>VALLEY OF THE SUN</strong> gibt, kommt mir die Show doch irgendwann kurz vor Ende recht langatmig vor und ich habe das Gefühl, den ein oder anderen Part heute Abend schonmal gehört zu haben. Es wäre falsch zu sagen, dass ich froh darüber bin, als das Set von <strong>VALLEY OF THE SUN</strong> endet, aber die technischen Probleme haben mir doch irgendwie den Zahn gezogen.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/dot-legacy-valley-of-the-sun-rockpool-halle/IMG_1926.jpg" alt="IMG_1926" /></p>
<p>Nichtsdestotrotz wird sich nach Ende der Show am Merchstand versammelt, um Platten zu kaufen, Shirts anzuprobieren und das ein oder andere sehr angenehme Gespräch zu führen. Beide Bands sind gleichermaßen zufrieden mit den Besuchern und den jeweiligen Leistungen. Erschöpft aber bei bester Laune zeigt mir <strong>DOT LEGACY</strong> Bassist Damien seine Finger, die mit Blasen übersäht sind. „Das kommt davon, wenn man bei frischen Saiten völlig durchdreht“, erklärt mir der lächelnde Franzose. „Morgen geht’s bestimmt wieder.“ Nachdem ich mit Ringo noch die Möglichkeit in Betracht gezogen habe, seine Freestyle Skills in Battleraps zu erproben, verstreuen sich Bands und Besucher gleichermaßen glücklich in die Hallenser Nacht.</p>
<p>Danke an Christian, Danny, den Rockpool, <strong>DOT LEGACY</strong> und <strong>VALLEY OF THE SUN</strong>.<br />
Bis zum nächsten Mal!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/dotlegacy/?fref=ts" target="_blank"><strong>DOT LEGACY</strong> Facebook</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/valleyofthesun/?fref=ts" target="_blank"><strong>VALLEY OF THE SUN</strong> Facebook</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/rockpoolev/?fref=ts" target="_blank">Rockpool e.V. Halle</a></p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/dot-legacy-valley-of-the-sun-rockpool-halle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=dot-legacy-valley-of-the-sun-rockpool-halle">See image gallery at silence-magazin.de</a>] </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dot-legacy-valley-of-the-sun-rockpool-halle/">DOT LEGACY &#038; VALLEY OF THE SUN, Rockpool Halle</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/dot-legacy-valley-of-the-sun-rockpool-halle/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Synapsenbrand und Wüstensand</title>
		<link>https://silence-magazin.de/synapsenbrand-und-wuestensand/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=synapsenbrand-und-wuestensand</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/synapsenbrand-und-wuestensand/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Oct 2016 14:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Desert Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Dot Legacy]]></category>
		<category><![CDATA[Kyuss]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Prog Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Valley Of The Sun]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=8426</guid>

					<description><![CDATA[<p>Immer wieder kommt es vor, dass es im mehr oder minder übersichtlichen Untergrund zu guten Konzerten kommt, die man einfach verpasst, weil man sie nicht auf dem Schirm hat und vermeintlich nichts über sie erfährt. Zumindest für dieses Konzert möchte ich dafür sorgen, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/synapsenbrand-und-wuestensand/">Synapsenbrand und Wüstensand</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Immer wieder kommt es vor, dass es im mehr oder minder übersichtlichen Untergrund zu guten Konzerten kommt, die man einfach verpasst, weil man sie nicht auf dem Schirm hat und vermeintlich nichts über sie erfährt. Zumindest für dieses Konzert möchte ich dafür sorgen, dass es nicht so kommt.</p>
<p>Denn am 7.10. hat der Rockpool e.V., der zumindest in meiner Vergangenheit schon für zahlreiche schöne Konzertabende sorgen konnte, zwei hochkarätige Gäste geladen.</p>
<p>Zum einen spielen die französischen <strong>DOT LEGACY</strong>. Das Quartett tritt bereits zum dritten Mal in den hallenser Hallen auf und das zu Recht, denn die Jungs wissen definitiv zu überzeugen. Die 2009 gegründete Band spielt eine sehr eigenwillige Mischung aus angeprogtem Post Rock, Stoner und Funkeinflüssen. Auch wenn diese Mixtur verschriftlicht etwas verkopft und krude wirkt, kann ich nur unterstreichen, dass die Franzosen live definitiv zu unterhalten wissen, was sie bei den bereits hier absolvierten Konzerten ohne Zweifel unter Beweis stellen konnten. In diesem Sinne: willkommen zurück, Jungs!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/x5K-vHKx7eY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei der zweiten Band des Abends handelt es sich um <strong>VALLEY OF THE SUN</strong>, die ihr Weg aus Cincinatti, Ohio, auch zu uns führt, um die Hörerschaft mit ihrem Desert Rock zu erfreuen. Das Dreiergespann verfügt über unverkennbaren Retrocharme, der merklich zu den Urvätern von <strong>KYUSS</strong> emporschielt, dabei aber genügend Eigenständigkeit mitbringt um nicht in die Belanglosigkeit abzudriften. Nach dem Abwechslungsreichtum der Franzosen werden <strong>VALLEY OF THE SUN</strong> somit wieder für etwas mehr Ruhe &#8211; oder besser: Geradlinigkeit sorgen.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3410260074/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=2737221215/transparent=true/" width="300" height="150" seamless=""><a href="http://valleyofthesun.bandcamp.com/album/the-sayings-of-the-seers">The Sayings of the Seers by Valley of the Sun</a></iframe></p>
<p>Die beiden Bands werden an diesem Abend für eine interessante Mischung sorgen, denn sie erscheinen nicht zu gleichförmig und verfügen gleichzeitig immer noch über genügend gemeinsame Nenner, um Fans der einen Band auch die jeweils andere schmackhaft zu machen.</p>
<p>Der Eintrittspreis wird bei 5€ (+freiwillig mehr) liegen, Einlass ist um 20:00 Uhr, Beginn um 21:00 Uhr.</p>
<p>Wir sehen uns am 7.10.!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/794894290611863/" target="_blank">Facebook Veranstaltungslink</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/dotlegacy/?fref=ts" target="_blank">DOT LEGACY FB</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/valleyofthesun/?fref=ts" target="_blank">VALLEY OF THE SUN FB</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/rockpoolev/?fref=nf" target="_blank">Rockpool FB</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/synapsenbrand-und-wuestensand/">Synapsenbrand und Wüstensand</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/synapsenbrand-und-wuestensand/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-05-03 23:37:06 by W3 Total Cache
-->