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	<title>Drone Doom Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sat, 18 Feb 2023 12:58:29 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Drone Doom Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>The Mountain King &#038; Gate to Xibalba reisen in unbekannte Weiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2023 10:49:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
		<category><![CDATA[Cursed Monk Records]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Ambient]]></category>
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		<category><![CDATA[The Mountain King]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Split-Alben: Wenn 2 (Bands) sich zusammentun - oft mit einem Best of der Fähigkeiten.</p>
<p>So auch bei XIBALBA und MOUNTAIN KING - da wird ausgepackt was an Drone und Ambient im Kopf und Herz umgeht!</p>
<p>Ob das reicht, um uns vom Hocker zu hauen oder dich? Find es heraus... lies jetzt rein!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-mountain-king-gate-to-xibalba-split-album/">The Mountain King &#038; Gate to Xibalba reisen in unbekannte Weiten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">THE MOUNTAIN KING &amp; GATE TO XIBALBA &#8211; &#8222;SPLIT ALBUM&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>24. Februar 2023<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://cursedmonk.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Cursed Monk Records</a><br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>40:27<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Drone / Ambient<br />
</div></div></div></p>
<p>Zwischen Umeå und Mainz liegen etwa 2,000 Kilometer. Direktverbindungen oder Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Städten sind nicht leicht zu finden. Darum ist es begrüßenswert, dass mit dem vorliegenden Release eine musikalische Brücke aufgespannt wurde, die Mainz mit Umeå verbindet. Auf schwedischer Seite sind es Anthon, Erik und Daniel von <strong>GATE TO XIBALBA</strong>, die ihren Beitrag dazu leisten, und aus Deutschland sind Eric McQueen und Frank Grimbarth von&nbsp;<strong>THE MOUNTAIN KING</strong> zu hören. Als gemeinsames Produkt legen die beiden Bands eine Split vor, die aus zwei Stücken à zwanzig Minuten besteht und in die Tiefen des Drone Doom und Dark Ambient hinabsteigt.</p>
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<h4>Akustischer Limbo</h4>
<p>Den Anfang machen also&nbsp;<strong>THE MOUNTAIN KING</strong> aus Mainz. Der Titel wirkt erstmal etwas sperrig, aber tatsächlich ist&nbsp;<em>&#8222;Rational Descent (Further Down the Hadal)&#8220;</em> eine recht passende Beschreibung für die Klangwelt, die sich hier vor den Hörer*innen erstreckt. Die Hadal Zone ist die tiefste bekannte Region der Ozeane und liegt zwischen sechs bis elf Kilometer unter dem Meeresgrund. In dieser Sphäre also, in der sich höchstens James Cameron auskennt, beginnen Frank und Eric ihre musikalische Reise. Der mächtige Drone beginnt mit schwerem Druck und spürbarer Kälte. Hier, wo weder Licht noch Wärme hingelangen, wird zum Abstieg eingeleitet. Erst beschwerlich aber mit allmählicher Steigerung in Kraft und Dynamik bewegen sich&nbsp;<strong>THE MOUNTAIN KING</strong> voran.</p>
<p>Auf diese Weise wird der Drone immer stärker von Doom Metal Elementen gespeist, bis sich nach neun Minuten der erste Höhepunkt des Stückes anbahnt. Es folgt Stille und sanftes Tropfen, als sei die Reise in einem unterirdischen Süßwassersee weit unter dem Mariannengraben angelangt. In faszinierendem Farbenspiel aus Drone und Ambient wird die Spannung neu aufgebaut, bis sie erneut im schweren Doom Metal Thema landet. Von hier an geht es stetig weiter, bis sich der Spannungsbogen in einem höllisch heißen Vulkan aus Post Metal ergießt.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-41628" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/241188784_149347380702324_9079496737871404485_n-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/241188784_149347380702324_9079496737871404485_n-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/241188784_149347380702324_9079496737871404485_n-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/241188784_149347380702324_9079496737871404485_n-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/241188784_149347380702324_9079496737871404485_n.jpg 1080w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>Intergalaktischer Lärm</h4>
<p>Obwohl sich&nbsp;<strong>THE MOUNTAIN KING</strong> und&nbsp;<strong>GATE TO XIBALBA</strong> thematisch nicht abgesprochen haben, sind ihre inhaltlichen nahezu komplett gegenseitig ausgefallen. Der zwanzigminütige Drone von&nbsp;<strong>GATE TO XIBALBA</strong> ist nämlich &#8211; wie der Titel&nbsp;<em>&#8222;The Esoteric Knowledge of the Stars&#8220;</em> &#8211; eine Klangreise in die unendlichen Weiten des Weltalls. Wie ein Raketenstart schicken die atmosphärischen Synthies die Hörer*innen in entfernte Galaxien, bis nur noch ein Herzschlag aus Drums übrig bleibt und ein verzerrtes Gitarrenriff die unfassbare Leere des Universums vertont. Der Weltraum ist unheimlich, kalt, einsam, und doch voller Wunder. So entsteht inmitten der repetitiven Drone Doom Klänge eine hypnotisierende Trance, die sich bis zur nächsten Zäsur des Stückes hinzieht.</p>
<p>Und dann ist es, als ginge auf einer weit entfernten Welt die Sonne auf. Der interstellare Krach weicht peu à peu einem wohlig warmen Thema aus psychedelischer Musik. Der Sonnenschein wird schnell unterbrochen, als dunkle Wolken aus Drone und Noise aufziehen. Dennoch setzt sich das angenehme Gitarrenthema bis fast zum Ende fort, sodass Licht und Dunkel gemeinsam die Klangwelt von&nbsp;<strong>GATE TO XIBALBA</strong>s Stück beschreiben.</p>
<p><img decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-41630" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/CD-Mockup-1024x764.jpg" alt="alt=&quot;The Mountain King &amp; Gate to Xibalba - Split Album (2023, Cursed Monk Records) CD MOCKUP&quot;" width="1024" height="764" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/CD-Mockup-1024x764.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/CD-Mockup-300x224.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/CD-Mockup-750x560.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/CD-Mockup.jpg 1250w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>Polarisierend</h4>
<p>Drone und Ambient kann man lieben oder hassen, und es gibt nur wenig Raum dazwischen. Diejenigen Leser*innen, die mit Drone gar nichts anfangen können, sind wahrscheinlich schon lange ausgestiegen. Deshalb sind wir jetzt wohl unter uns: der Redakteur, Liebhaber*innen von atmosphärischen Tieftonlandschaften, und das Lektorat.</p>
<p><strong>THE MOUNTAIN KING</strong> und&nbsp;<strong>GATE TO XIBALBA</strong> haben sich darauf geeinigt, jeweils einen zwanzigminütigen Drone Giganten zu produzieren, um dieses gemeinsame Release zu füllen. Mission erfolgreich. Was darüberhinaus äußerst schön ist, ist dass die beiden Stücke in komplett unterschiedliche Richtungen aufbrechen: musikalisch wie auch thematisch. Vor allem aber sind die Spannungsbögen, die Feinheiten, die Narrative jeweils sehr schön gestaltet. Wer also gerne nach schönen Details in nebligen Wimmelbildern sucht, wird auch hier viele kleine Glücksmomente erleben.</p>
<p><strong><a href="https://themountainking.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">bandcamp Profil von THE MOUNTAIN KING</a><br />
<a href="https://gatetoxibalba.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">bandcamp Profil von GATE TO XIBALBA</a></strong></p>
<p>Das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von&nbsp;<strong>Cave Dweller Productions</strong> zur Verfügung gestellt.</p>
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		<title>Berauschende Meditation mit BONGBONGBEERWIZARDS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Jun 2022 05:06:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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		<category><![CDATA[Ben Plochowietz]]></category>
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		<category><![CDATA[Chill Collins]]></category>
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		<category><![CDATA[Heavy Meditational Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Jule Schneider]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Reib Asnah]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner Doom]]></category>
		<category><![CDATA[stoner metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu Juniwetter und jeder Menge Sonne gibt es mal etwas Stoner zum Runterkommen!</p>
<p>Die BONGBONGBEERWIZARDS sind unterwegs und haben neben humorvollen Membernamen auch knapp 50minuten Musik zum meditativen Köpfe schütteln!</p>
<p>Was du brauchst weißt du erst wenn du es hast!<br />
Also gib dir mal diese Scheibe!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"> BONGBONGBEERWIZARDS &#8211; &#8222;AMPIRE&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>24. Juni 2022<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>49:28<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://www.electricvalleyrecords.com/" target="_blank" rel="noopener">Electric Valley Records</a><br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Stoner Doom / Sludge </div></div></div></p>
<p>Dass es sich bei den&nbsp;<strong>BONGBONGBEERWIZARDS</strong> um keine <a href="https://bongbongbeerwizards.bandcamp.com/album/bong-hit-wonders" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Bong Hit Wonders&#8220; (so der Titel ihres ersten Albums)</a> handelt, wissen wir spätestens seit Veröffentlichung von ihrem zweiten <a href="https://bongbongbeerwizards.bandcamp.com/album/albong" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Albong&#8220;</a>. Nun haben Reib Asnah (Bass, Gesang, Flöte), Chill Collins (Schlagzeug, Gesang) und Bong Travolta (Gitarre, Synthesizer, Saxophon) zum dritten Schlag ausgeholt. Zusammen mit Gastmusiker*innen Jule Schneider (Synthesizer) und Ben Plochowietz (Gesang) präsentiert das Trio aus Dortmund &#8222;Ampire&#8220;. Fast fünfzig Minuten lang erstrecken sich die drei Stücke auf dem Langspieler und verbreiten eine tiefenentspannende, zu Halluzinationen anregende Klangwelt &#8211; <strong>Heavy Meditational Doom</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="BongBongBeerWizards - Slumber (Official Video 2022)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/PCaTmVNGvPg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Aus den Untiefen des Rausches</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40357" aria-describedby="caption-attachment-40357" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40357" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/073180-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/073180-300x237.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/073180-1024x809.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/073180-750x593.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/073180.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40357" class="wp-caption-text">Abbildung: BongBongBeerWizards</figcaption></figure>
<p>Zum Einstieg legen&nbsp;<strong>BONGBONGBEERWIZARDS</strong> direkt das 23-minütige Stück&nbsp;<em>&#8222;Choirs &amp; Masses&#8220;</em> aufs Parkett. Kratzige Glitches und Drone Sounds werden von einer mächtigen Walze aus Doom Metal und Sludge Riffs überrollt. So leitet das Dreiergespann zu einer musikalischen Entdeckungstour ein, die nach brennenden Lungenflügeln, Gedankenspiralen und Tiefenentspannung schmeckt. Mit der Macht von überzüchtetem Indika drückt der Sound die Hörer*innen in die Sitzkissen und sorgt dafür, dass ab sofort alle Bewegungen deutlich verlangsamt vonstatten gehen. Dabei legen&nbsp;<strong>BONGBONGBEERWIZARDS</strong> Wert auf Variation. Anstatt ein einheitliches Waten durch tiefen Morast zu vertonen, sorgt das Wechselspiel aus Drone, Sludge und Doom für das typische Auf und Ab, das eine kräutergestützte Séance mit sich bringt.</p>
<h4>Der Griff nach den Sternen</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40358" aria-describedby="caption-attachment-40358" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40358" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/165835-300x219.png" alt="" width="300" height="219" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/165835-300x219.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/165835-1024x748.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/165835-750x548.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/165835.png 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40358" class="wp-caption-text">Abbildung: BongBongBeerWizards</figcaption></figure>
<p>Noch facettenreicher wird es auf der B-Seite des Albums. Nicht nur, weil hier gleich zwei Songs auf Vinyl gepresst sind, gibt es mehr Abwechslung als auf der A-Seite. Zunächst wird zwar in&nbsp;<em>&#8222;Unison&#8220; </em>im Stile des vorigen Anspielers weitergemacht, allerdings wird bereits nach wenigen Minuten zusätzlich Fahrt aufgenommen. Der Gesang schafft es hier, die Trance der Hörenden nachhaltig zu fördern, und in der zweiten Hälfte kehrt mit vermehrten Drone-Einlagen ein entscheidender Wendepunkt ein. Immer wieder und mit steigender Frequenz werden unverzerrte Passagen eingebaut. Diese psychedelischen Einspieler erscheinen wie Sonnenstrahlen, die durch dicke Wolkendecken hervorlugen.</p>
<h4>Nachgelegt</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40360" aria-describedby="caption-attachment-40360" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40360" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/481234-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/481234-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/481234-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/481234-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/481234-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/481234.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40360" class="wp-caption-text">Abbildung: BongBongWizards</figcaption></figure>
<p>Was klingt wie singuläre Eindrücke aufkeimender Nüchternheit, währt nur von kurzer Zeit &#8211; The Show must go on! Mit neu entflammter meditativer Kraft beginnt der Song&nbsp;<em>&#8222;Slumber&#8220;</em>; und damit das große Finale. Anfangs kehren&nbsp;<strong>BONGBONGBEERWIZARDS</strong> die psychedelische Stimmung aus dem Schluss von&nbsp;<em>&#8222;Unison&#8220;</em> leicht um, indem sie Black Sabbath-artige traditionelle Doom Metal Themen verwenden. Dies wird schnell ausgebaut und zu einer massiven Schraube geformt, die sich mit steigender Intensität und Geschwindigkeit in die Synapsen bohrt. Am Höhepunkt der Spannung angelangt, bereiten sich&nbsp;<strong>BONGBONGBEERWIZARDS</strong> auf den endgültigen Rausch vor. Mittels stampfender und ausholender Bewegung wird die finale Achterbahn eingeleitet. Ein kurzer Break, eine Bassline auf atmosphärischen Drones, und ab geht die wilde Reise. Zum Schluss werden nochmal alle Register gezogen, um den meditativen Rausch kurz nach seinem Höhepunkt ausklingen zu lassen.</p>
<h4>Heilendes Feuer</h4>
<p>Das Album &#8222;Ampire&#8220; mag klingen wie ein Ritt durch die Flammen der Unterwelt in Zeitlupe oder wie eine intensive Erfahrung mit sinneserweiternden Substanzen. Man mag den Aufbau des Albums mit einer tiefen Meditationssitzung, mit einer Nahtoderfahrung oder auch mit einer Ayahuasca Zeremonie vergleichen. In jedem Fall ist es neben der Musik vor allem die Struktur des Albums, die entscheidend ist. Durch den langen Weg über schwere und sumpfige Tiefen, über sonnige Passagen bis zum letzten infernalen Ritt bekommt &#8222;Ampire&#8220; eine äußerst bestärkende Wirkung. Wenn das Album am Stück durchgehört wird, kann es seine volle Kraft entfalten.</p>
<p><strong><a href="https://bbbw.eu/" target="_blank" rel="noopener">Homepage von BONGBONGBEERWIZARDS</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/bongbongbeerwizards-ampire/">Berauschende Meditation mit BONGBONGBEERWIZARDS</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>PIA ISA &#8211; Werwölfin auf Solopfaden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Mar 2022 07:24:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doom]]></category>
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		<category><![CDATA[Argonauta Records]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Bittersüß und schmerzhaft ehrlich …" </p>
<p>Ein Solodebüt, das überzeugen kann!<br />
Doomgaze mit Zukunft auf Norwegen haben wir heute für euch und du solltest dir das Werk von PIA ISA unbedingt mal anhören - warum sagen wir dir! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pia-isa-werwoelfin-auf-solopfaden/">PIA ISA &#8211; Werwölfin auf Solopfaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">PIA ISA &#8211; &#8222;DISTORTED CHANTS&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>25. März 2022<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="http://www.argonautarecords.com" target="_blank" rel="noopener">Argonauta Records</a><br />
<strong>Länge: </strong>35:45<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Doomgaze / Psychedelic Doom </div></div></div></p>
<p>Obgleich es sich bei &#8222;Distorted Chants&#8220; um ein Debütalbum handelt, ist die Protagonistin keineswegs ein neues Gesicht am finsteren Himmel des nordischen Doom. Bei <strong>PIA ISA</strong> handelt es sich nämlich um <em>Pisa Isaksen</em>, Bassistin und Sängerin der 2013 gegründeten Band&nbsp;<strong>SUPERLYNX</strong>, die im vergangenen Jahr mit &#8222;<a href="https://superlynx.bandcamp.com/album/electric-temple" target="_blank" rel="noopener">Electric Temple</a>&#8220; ein monumentales Album herausgebracht haben. Mit &#8222;Distorted Chants&#8220; hat sich die norwegische Künstlerin ihren langersehnten Traum nach einem Soloalbum erfüllt, bei dessen Konzeption und Umsetzung sämtliche Fäden in den Händen der Protagonistin enden. Bis auf wenige Gastspuren hören wir als auf &#8222;Distorted Chants&#8220; ausschließlich das Werk von&nbsp;<strong>PIA ISA</strong> &#8211; das Schlagzeug wurde von&nbsp;<strong>SUPERLYNX</strong> Drummer&nbsp;<em>Ole Teigen</em> eingespielt; außerdem hat&nbsp;<em>Gary Arce</em> (<strong><a href="https://yawningman.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">YAWNING MAN</a> / <a href="https://bigscenicnowhere.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">BIG SCENIC NOWHERE</a></strong>) drei Gitarrenspuren beigesteuert.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="PIA ISA - Quiet Beach (official video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/q2vcYzt6VQY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Neue Pfade in bekanntem Terrain</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39538" aria-describedby="caption-attachment-39538" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39538" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/PIA-ISA-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/PIA-ISA-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/PIA-ISA-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/PIA-ISA.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39538" class="wp-caption-text">Abbildung: Pia Isa</figcaption></figure>
<p>Oberflächlich betrachtet weist&nbsp;<strong>PIA ISA</strong>s Solodebüt viele Ähnlichkeiten zur Musik von&nbsp;<strong>SUPERLYNX</strong> auf, was nicht zuletzt an der markanten Gesangsstimme der Norwegerin liegt. Psychedelischer Doom Metal zieht wie dicke Nebelschwaden durch kühle und verlassene Klanglandschaften, während schwergewichtige Rhythmen die Bewegung bestimmen. Doch ebenjene rhythmischen Elemente sind einer der signifikanten Unterschiede zwischen <strong>SUPERLYNX </strong>und <strong>PIA ISA</strong>. Während&nbsp;<em>Ole Teigen</em> als Banddrummer gelegentlich in dynamische Stoner Rock Beats oder gar flotte Heavy Metal Motive ausreißt, bleibt die Rhythmussektion auf &#8222;Distorted Chants&#8220; stoisch und behäbig. Somit bleibt viel Raum in den vordergründigen Reihen, wo&nbsp;<em>Pia Isaksen</em> betörende, düster-psychedelische Klangbilder erschafft. Hier liegt ein weiteres Merkmal, das den eigenständigen Klang des Soloprojekts beschreibt. Auch wenn Doom Metal eindeutig zu den Einflüssen der hier dargebotenen Musik gehört, liegt der akustische Fokus von &#8222;Distorted Chants&#8220; mehrheitlich in Drone, Psych, und Doomgaze.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="PIA ISA - Follow the Sun (official video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/0Wa4z7OLO54?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Traumwandelnd durch eisige Leere</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_39537" aria-describedby="caption-attachment-39537" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39537" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/cover-PIA-ISA-Distorted-Chants-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/cover-PIA-ISA-Distorted-Chants-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/cover-PIA-ISA-Distorted-Chants-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/03/cover-PIA-ISA-Distorted-Chants.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-39537" class="wp-caption-text">Abbildung: Pia Isa</figcaption></figure>
<p>Mit einer gesunden Tendenz zum Minimalismus nimmt&nbsp;<em>Pia Isaksen</em> ihre Hörer*innen an die Hand und entführt sie in eine fantastische Traumwelt jenseits des nördlichen Polarkreises. Tiefe Psychedelik lässt die Grenze zwischen Trance und Wachzustand verschwimmen, während der Doom-Einschlag für spürbaren Frost sorgt. Sanft wie samtene Decken offenbaren sich hier Themen aus den tiefsten Ecken der Psyche. Auf ihrem betörenden Doomgaze behandelt&nbsp;<strong>PIA ISA</strong> Sachverhalte wie Traumata, psychische Krankheit, Angst, aber auch Hoffnung. Nicht nur deshalb erinnern die schweren Klangwelten stellenweise an jene der kalifornischen Künstlerin <strong><a href="https://illudium.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">ILLUDIUM</a></strong>. Es sind befreiende Gefühle und Balsam für die Seele, die aus der Mitte der düsteren Akustik von &#8222;Distorted Chants&#8220; entspringen. Und so ist es in jedem Fall ein äußerst gelungenes und ehrliches Album, das weitaus mehr ist als ein Nebenprojekt zu&nbsp;<strong>SUPERLYNX</strong>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pia-isa-werwoelfin-auf-solopfaden/">PIA ISA &#8211; Werwölfin auf Solopfaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Alien-Angriff aufs Geisterschloss – Twinesuns</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Jan 2017 09:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Drone Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Pelagic Records]]></category>
		<category><![CDATA[The Empire Never Ended]]></category>
		<category><![CDATA[Twinesuns]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>TWINESUNS – The Empire Never Ended Veröffentlichungsdatum: 27.01.2017 Dauer: 72:16 Min. Label: Pelagic Records Genre: Drone Doom Vorschlag für ein Experiment: Lassen wir doch mal richtig fiesen Drone Doom über eine fette Anlage laufen und warten ab, wie viele Verschwörungstheoretiker danach im ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>TWINESUNS</strong> – The Empire Never Ended<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.01.2017<br />
Dauer: 72:16 Min.<br />
Label: Pelagic Records<br />
Genre: Drone Doom</p>
<p><span id="more-13461"></span></p>
<p>Vorschlag für ein Experiment: Lassen wir doch mal richtig fiesen <strong>Drone Doom</strong> über eine fette Anlage laufen und warten ab, wie viele Verschwörungstheoretiker danach im Internet wieder etwas von Himmelstrompeten und HAARP-Anlagen faseln werden. &#8222;The Empire Never Ended&#8220;, mit dem <strong>TWINESUNS</strong> ihren Einstieg bei Pelagic Records markieren, wäre dafür definitiv geeignet.</p>
<p>Das <strong>Musikertrio aus Deutschland und der Schweiz</strong> eröffnet die Platte mit <em>&#8222;Simon The Magus&#8220;</em>. Mein erster Gedanke: &#8222;Simon The Sorcerer&#8220;, dieses kultige Adventure. Geht aber wohl eher um <strong>Simon Magus</strong>, den vermeintlich ersten Häretiker der christlichen Kirche. Ist letztlich aber auch egal, denn <strong>TWINESUNS</strong> singen nicht, ihre Instrumente sprechen für sie. Und diese heulen, dröhnen, kreischen, drücken und rumpeln nach gemächlichem Beginn bereits im ersten Song mächtig umher. Welche Sounds da aus den Synthesizern kriechen, ist schon beachtlich. Schlagzeug gibt es dagegen keins.</p>
<h4>GEHÖRT DER FEUERALARM ZUM SONG?</h4>
<p>Ein dumpf hämmernder Synthie-Bass verkündet dann: <em>&#8222;Die Zeit ist da&#8220;</em>. Nach gut zwei Minuten steigen die Gitarren mit einem Riff ein, das die nächsten zehn Minuten nicht mehr von der Bildfläche verschwindet. Monotonie? Ja, als Stilmittel. Langeweile? Kein Stück! Denn die Musiker schrauben stetig an der Spielweise, der Lautstärke und der Härte und bauen zahlreiche elektronische Nebengeräusche und Effekte ein. Am Ende des Songs klingt es gar so, als wäre der Feueralarm im Studio angesprungen – was durchaus hätte sein können, denn <strong>das Album wurde live aufgenommen</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dmAy8kYEQEU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Übrigens steht die Scheibe thematisch im Zeichen des Sci-Fi-Autors <strong>Philip K. Dick</strong>. Und spätestens bei den spacigen Klängen von<em> &#8222;System Regained&#8220;</em> bahnen sich düstere Weltraum-Bilder ihren Weg in meinen Kopf: Wie ein monströses Independence-Day-Mutterschiff oder ein Borg-Kubus bedrohlich Richtung Erde schweben. Mit den Synthie-Spielereien übertreiben es <strong>TWINESUNS</strong> hier ein wenig, das hyperaktive Herumgehüpfe der Töne nervt auf Dauer. Dafür brechen die massiven Gitarrenwände nach fünf Minuten in den Song ein, als würden gigantische Godzilla-Mechs durch die Landschaft pflügen und Wolkenkratzer wie Lego-Häuschen in ihre Einzelteile zerlegen.</p>
<p>Das mit gerade einmal sechs Minuten kürzeste Stück, <em>&#8222;Pneuma&#8220;,</em> wirkt da im Vergleich wie ein nettes kleines Zwischenspiel. Geht ja laut Titel auch nur um einen mystischen Geisteshauch. Drone Doom von seiner sanften Seite. Doch das ändert sich schnell wieder.</p>
<h4>KRIEG DER WELTEN IN DER ALBTRAUM-KATHEDRALE</h4>
<p>Denn beim Titelstück <em>&#8222;The Empire Never Ended&#8220;</em> ziehen <strong>TWINESUNS</strong> alle Register. Die Synthies errichten vor meinem inneren Auge das Bild einer verfallenen Kathedrale, deren düstere Katakomben und spinnwebenverhangene Gänge locker Stoff für zehn Albträume liefern könnten. Plötzlich erschüttern Gitarrenakkorde wie Bombeneinschläge die dunkle Klanglandschaft – der Krieg ist in die zersprengten Ruinen zurückgekehrt, die er hinterlassen hat. Doch kämpfen hier keine Menschen, sondern Außerirdische, die die Welt mit ihren gigantischen Zerstörungsmaschinen Marke &#8222;Krieg der Welten&#8220; in Schutt und Asche legen. Gruselige Bilder und eine beklemmende Atmosphäre – well done!</p>
<p>Achja, ich hatte gesagt, <strong>TWINESUNS</strong> singen nicht. Das stimmt nur zum Teil. In <em>&#8222;Going Through Life The Eyes Closed&#8220;</em> sind menschliche Stimmen zu hören – bzw. das, was die Synthies von ihnen übrig lassen. Ansonsten präsentiert sich das Stück sehr gitarrenlastig und doomig, und gipfelt in eine ebenso beeindruckende wie bedrückende Klimax.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_13465" aria-describedby="caption-attachment-13465" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13465 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Twinesuns-Promo-1024x680.jpg" alt="twinesuns-promo" width="1024" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Twinesuns-Promo-1024x680.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Twinesuns-Promo-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Twinesuns-Promo-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Twinesuns-Promo-750x498.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Twinesuns-Promo.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-13465" class="wp-caption-text"><strong>Renzo Tornado Especial</strong>, <strong>Thor Ohe</strong> und <strong>C.</strong> – beim Mittagsschläfchen im Stehen? (Foto: Larissa Meyer)</figcaption></figure>
<p>Das finale <em>&#8222;Firebright&#8220;</em> beginnt mit bedächtigem Gitarrengeklimper über sanften Synthies. Irgendwann klingt es so, als würde die Gitarre mehr gestimmt als gespielt. Parallel dazu erhebt sich aus den Tiefen der Synthie-Hölle ein geisterhafter Wind, der die Saiten zum Schwingen zu bringen scheint. Nachdem <strong>TWINESUNS</strong> noch einmal die volle Klang-Dröhnung auffahren, ist es (leider) vorbei. Was für ein Erlebnis!</p>
<p><strong>TWINESUNS</strong> auf <a href="https://twinesuns.bandcamp.com/">Bandcamp </a>und <a href="https://www.facebook.com/twinesuns/">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/alien-angriff-aufs-geisterschloss-twinesuns/">Alien-Angriff aufs Geisterschloss – Twinesuns</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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