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	<title>Enslaved Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Enslaved Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>15 Jahre Götterdämmerung: Vorbericht Ragnarök Festival 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2018 10:52:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Tante Frieda und Onkel Hartmut aus Lichtenfels bei ihrem wöchentlichen Einkauf am Samstagmorgen plötzlich von unzähligen schwarz gekleideten, langhaarigen, bärtigen und äußerst zuvorkommenden Gestalten umgeben sind, kann das nur eines bedeuten – das Wochenende nach Ostern ist gekommen, und mit ihm ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Tante <strong>Frieda</strong> und Onkel <strong>Hartmut</strong> aus Lichtenfels bei ihrem wöchentlichen Einkauf am Samstagmorgen plötzlich von unzähligen schwarz gekleideten, langhaarigen, bärtigen und äußerst zuvorkommenden Gestalten umgeben sind, kann das nur eines bedeuten – das Wochenende nach Ostern ist gekommen, und mit ihm das <strong>Ragnarök Festival 2018</strong>!</p>
<h3 style="text-align: center;">Die Institution</h3>
<p>Am 6. und 7. April 2018 wird sich die <strong>Stadthalle Lichtenfels</strong> einmal mehr zur Heimstätte des Pagan, Folk und Black Metal verwandeln. In diesem Jahr feiert die Festival-Instanz ihre 15. Auflage &#8211; yeah, Jubiläum! Das Team um Veranstalter <strong>Ivo</strong> hat sich selbstverständlich nicht lumpen lassen und ein spannendes Billing zusammengestellt. Dem Schwerpunkt der Veranstaltung entsprechend, stehen <strong>EQUILIBRIUM&nbsp;</strong>(mit einem speziellen&nbsp;&#8222;Sagas&#8220;-Set!) und <strong>ENSLAVED</strong> ganz oben auf der Liste, gefolgt von weiteren bekannten Formationen wie <strong>BATUSHKA</strong>, <strong>ALESTORM</strong> und <strong>EINHERJER</strong>, <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> und <strong>WOLFCHANT</strong>.</p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/Yom8nNqmxvQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Daneben wurde mit <strong>DARK TRANQUILLITY</strong>, wie schon im letzten Jahr, eine echte Größe aus dem Melodic-Death-Metal für das Endzeit-Festival gewonnen (2017 waren noch <strong>INSOMNIUM</strong> am Start). <strong>ENISUM</strong> und <strong>SAOR</strong> ergänzen die Black-Metal-Sparte um eine besonders atmosphärische Note. Für weitere Abwechslung sorgen Acts wie <strong>LEAVES‘ EYES</strong>, <strong>DAWN OF DISEASE</strong> und außerdem <strong>KILLING SPREE</strong>, die schon bei der Erstauflage des Festivals spielen durften. Insgesamt zählt das Line-Up über 25 Bands.</p>
<p>Die letzten Bestätigungen sowie die Running Order werden diese Woche bekanntgegeben. Tickets für die Veranstaltung sowie Camping oder Schlafhalle (sowohl klassisches Camping im Freien als auch behütetes Nächtigen in einer wohlig warmen Turnhalle sind möglich) könnt ihr <a href="http://shop2.ragnaroek-festival.com/">HIER</a> erwerben. <strong><em>SILENCE</em></strong> ist auch dieses Jahr wieder mit einem eigenen Autogrammstand vor Ort, um euch mit den auftretenden Stars in Kontakt zu bringen. Vielleicht drehen wir sogar ein kleines Video für euch, wer weiß&#8230; Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn ihr noch mehr über das <strong>Ragnarök Festival</strong> erfahren wollt, schaut euch gern auf der <a href="http://www.ragnaroek-festival.com/">Website</a> oder auf <a href="https://www.facebook.com/ragnaroekfestival/">Facebook</a> um.</p>
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		<title>ENSLAVED &#8211; die Söhne des Sturms</title>
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		<dc:creator><![CDATA[XXX]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Nov 2017 07:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ENSLAVED &#8211; E Veröffentlichungsdatum: 13.10.2017 Dauer: 49:48 Label: Nuclear Blast Records Genre: Extreme Metal / Progressive Und wieder habe ich, verspätet, eine neue ENSLAVED-Scheibe im Player und wieder werde ich von den entrückten Klangwelten der Norweger auf eine Reise geschickt, deren Ende ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ENSLAVED</strong> &#8211; E<br />
Veröffentlichungsdatum: 13.10.2017<br />
Dauer: 49:48<br />
Label: Nuclear Blast Records<br />
Genre: Extreme Metal / Progressive</p>
<p>Und wieder habe ich, verspätet, eine neue <strong>ENSLAVED</strong>-Scheibe im Player und wieder werde ich von den entrückten Klangwelten der Norweger auf eine Reise geschickt, deren Ende mehr als offen ist. Der erste komplette Durchlauf, vielleicht auch noch der zweite, ließen mich ein wenig ratlos zurück. Aber irgendwann &#8230;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-23035 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/enslaved-logo-1024x212.png" height="212" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/enslaved-logo-1024x212.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/enslaved-logo-300x62.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/enslaved-logo-750x155.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/enslaved-logo.png 1650w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Der Opener <em>&#8222;Storm Son&#8220;</em>, ein über 10-minütiges Epos, geleitet das Flaggschiff des Progressive Black Metal sanft aus dem Hafen der Erwartung in eine offene und brandende See &#8230; Irgendwas ist anders, ich weiß nur noch nicht was und auch noch nicht, ob ichs gut finden möchte. Der markante Gesang von <strong>Grutle Kjellson</strong> ist es jedenfalls nicht. Während dieser ersten 10 Minuten nun wird mir mithilfe gediegener Synthiesounds, eher zurückhaltenden Gitarren und dem unvergleichlichen Wechselgesang zwischen <strong>Grutle</strong> und Keyboarder <strong>Herbrand Larsen</strong> ein nordisches Schlachtengewand aus Noten gestrickt, welches die dicke Plautze gar trefflich kleidet. Der <strong>Herbrand</strong> ist gar nicht mehr im <strong>E-Team</strong>, wie mir das Info-Sheet grad fröhlich mitteilt. Na super!</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Es brauchte uns also volle 16 Sekunden, um einen neuen Keyboarder zu finden.&#8220; Ivar Bjørnson&nbsp;<br />
</strong></p></blockquote>
<p>Der neue Bengel an den Tasten heißt<strong> Håkon Vinje</strong> und klimperte bis Dezember letzten Jahres wie verrückt in einer Vorband auf der damaligen Tour und erregte eine gewisse Aufmerksamkeit bei den Barden von <strong>ENSLAVED</strong>. Ein kurzes gegenseitiges Abchecken und der Deal war perfekt.</p>
<p>Ich finde das total spannend, wenn sich ein gewachsenens Kollektiv der Herausforderung eines Personalwechsels stellen muss. In diesem Falle hat das Andocken tadellos funktioniert, denn <strong>Håkon</strong> übernimmt neben den Synths/Keyboards auch<strong> Herbrand</strong>s Klargesang, der schon recht eigen war. Aber es funktioniert! Es funktioniert sogar so gut, dass ich auch diese herrlich rollenden Hammond-Sounds vergangener Alben fast gar nicht mehr vermisse. <strong>Håkon</strong> befleißigt sich eines durchaus moderneren, aber auch episch-psychedelischeren Klanges, welcher sich perfekt in die atypischen Songstrukturen unserer Helden integriert.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Y8HX_vGPCz8?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Guggste <em>&#8222;Sacred Horse&#8220;</em>. Ein gewachsener <strong>ENSLAVED</strong>-Song, so scheint es, der sich 3 Minuten später wie <strong>DEEP PURPLE</strong> mit Corpsepaint anhört, sich dann aber auf ein einziges Riff und ein &#8222;elektronisches Wiehern&#8220; beschränkt. Findste doof? Ganz und gar nicht! Packt mich dieses repetitive Riff doch sehr schnell bei den für seliges Grinsen zuständigen Synapsen, denn da klingen leicht autobiografisch-musikalische Tendenzen durch. Selbstverständlich nicht in dieser Qualität, aber immerhin!</p>
<p><em>&#8222;Feathers of Eolh&#8220;</em> geht gegen Ende schon sehr in Richtung Ambient/Jazz, oder son Kram. Holt mich jetzt nicht so ab, obwohl die strukturelle Dichte und das musikalische Talent durchaus beeindruckend sind. Aber mir ist es letzendlich zu wirr.</p>
<p><em>&#8222;Hiindsiight&#8220;</em> hingegen schließt &#8222;E&#8220; in einem perfekten Kreis und ich komme nicht umhin, die &#8222;Volume-Taste&#8220; noch nen Tacken nach rechts zu drehen. Hier erfinden sich <strong>ENSLAVED</strong> nochmal komplett neu, was sich in wunderbar halligen Sakralgesängen und Obacht!, einem <strong>Saxophon</strong> gipfelt. Nee, ist alles nicht neu, ich weiß. In dieser Form und so dargeboten allerdings schon, und das machts für mich leicht, hier fast die Bestnote zu geben.</p>
<p><strong>ENSLAVED</strong> online:</p>
<p><a href="http://www.enslaved.no">Website</a></p>
<p><a href="http://www.facebook.com/enslaved">Facebook</a></p>
<p><a href="http://www.twitter.com/enslavedband">Twitter</a></p>
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		<title>SUNKEN &#8211; In kalter Umarmung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Sep 2017 08:12:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>SUNKEN – Departure Veröffentlichungsdatum: 26.06.2017 Dauer: 52 Min. Label: Nordavind Records Stil: Black Metal Was mache ich als Musikrezensent, wenn ich in einem obskuren Forum auf einen kleinen dänischen Underground-Act hingewiesen werde, der vor kurzer Zeit sein Debütalbum veröffentlicht hat?&#160; Und welches ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sunken-in-kalter-umarmung/">SUNKEN &#8211; In kalter Umarmung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SUNKEN</strong> – Departure<br />
Veröffentlichungsdatum: 26.06.2017<br />
Dauer: 52 Min.<br />
Label: Nordavind Records<br />
Stil: Black Metal</p>
<p>Was mache ich als Musikrezensent, wenn ich in einem obskuren Forum auf einen kleinen dänischen Underground-Act hingewiesen werde, der vor kurzer Zeit sein Debütalbum veröffentlicht hat?&nbsp; Und welches schon nach wenigen Eindrücken als sehr hörenswert zu beschreiben ist und ich dennoch die Vermutung habe, dass dieser Rohdiamant in der Flut der Veröffentlichungen untergehen wird? Richtig, ich schreibe ein Review!</p>
<p>So bin ich zum Debüt &#8222;Departure&#8220; des dänischen Quartetts <strong>SUNKEN</strong> gekommen. Die 2012 gegründete Formation, welche zu Demozeiten noch unter dem Namen <strong>ARESCET</strong> musizierte, haut mit ihrer ersten Langrille vertonte Wut, Ekstase aber auch Melancholie in Reinkultur heraus. Zu dieser Einschätzung komme ich nach kurzer Zeit, in weiteren Hördurchgängen offenbart sich jedoch unter der brodelnden Oberfläche noch weitaus mehr. Davon berichte ich im Folgenden.</p>
<h3>Unter der Oberfläche</h3>
<p>&#8222;Departure&#8220; teilt sich in vier überlange Stücke und bekommt mit<em> &#8222;A solemn initation&#8220;</em> ein sphärisches Intro vorangestellt, welches nett, aber auch ein wenig beliebig klingt. Zum Ende hin bahnt sich jedoch verzerrtes Gepolter an, steigert sich in Lautstärke und Intensität, und mündet schließlich mit unbändiger Wut in den Opener <em>&#8222;Void&#8220;</em>, der sofort mit extremen Blasts und schneidenden Gitarren voran prescht. Das Stück kontrastiert diese schnellen Passagen mit reduzierten Parts und Midtempo-Abschnitten, die von cleanen Gitarren durchzogen werden und in ihrer Melancholie ein wenig an <strong>AGALLOCH</strong> erinnern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-22065 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/0009466771_10-1024x503.jpg" width="1024" height="503" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/0009466771_10-1024x503.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/0009466771_10-300x148.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/0009466771_10-750x369.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/0009466771_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Hervorzuheben ist hierbei, dass die Gitarrenwände zum einen sehr harsch und schneidend klingen, zum anderen jedoch auch einen epischen und leicht beschwingten Charakter aufweisen. Diese kombinierte Stilistik wird sich durch einen Großteil des Albums ziehen. Gesanglich liefert <strong>Martin Skyum Thomasen </strong>eine verzweifelt klingende und dennoch kraftvolle Performance ab, die durch ihren verzerrten Klang nur noch roher wirkt. Bei den langen, kehligen Schreien kam mir hin und wieder auch <strong>Grutle</strong> von <strong>ENSLAVED</strong> in den Sinn. Alles in allem bietet der erste Song hochwertiges Schwarzmetall, das alle Vorzüge dieser extremen Musik vereint. Im Folgenden wird sich die Qualität und Intensität jedoch noch steigern.</p>
<h3>Abschied vom Mittelmaß</h3>
<p>Denn der nun folgende, namensgebende Song <em>&#8222;Sunken&#8220;</em> ist ein wahres Feuerwerk moderner schwarzmetallischer Kunst. Anfangs erklingen cleane, fast schon post-rockige Gitarren und werden nur vom reduzierten Rhythmuspiel der Drums und der Bassgitarre begleitet. Flächige Synthies gesellen sich schlussendlich dazu, dann erklingt überfallartig ein Gitarrenfeedback und die wilde Jagd ist eröffnet. Mit einer schier unglaublichen Energie knüppeln die Dänen voran und kombinieren ihre Brutalität mit simplen Tremolo-Gitarren, die ihre atmosphärische Wirkung nicht verfehlen. Wer die schwarzmetallischen Ausflüge <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong>s kennt, bekommt hier ihren großen Bruder an die Seite gestellt. Das ist durch und durch klassisches Black-Metal-Songwriting, in diesem Fall jedoch mit so einer Hingabe und Perfektion gespielt, dass es eine wahre Freude ist. Respekt!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22110" aria-describedby="caption-attachment-22110" style="width: 490px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22110" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/13781874_1065226003526640_3488293303830214953_n.jpg" width="500" height="500" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/13781874_1065226003526640_3488293303830214953_n.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/13781874_1065226003526640_3488293303830214953_n-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/13781874_1065226003526640_3488293303830214953_n-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/13781874_1065226003526640_3488293303830214953_n-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22110" class="wp-caption-text">Photo by Marika Hyldmar Concert Photography</figcaption></figure>
<p>Im Titeltrack <em>&#8222;Departure&#8220;</em> vereinen sich die verschiedenen Stilelemente der vorangegangenen Stücke und erzeugen eine große Dynamik. Midtempo wechselt sich mit Geblaste ab, Melodien gesellen sich dazu, nur um rauem Geschrote wieder das Zepter zu überlassen und sich schlussendlich mit epischen Synthies zu vereinen. Dies mündet in ein Finale, das mich emotional packt und alle Songfinessen zu einem angestrebten Climax führt. Ähnlich wie bei den Norwegern von <strong>VEMOD</strong> gelingt dieses Unterfangen auf ganzer Linie und entführt mich in andersweltliche Sphären.</p>
<p>Der Fünfzehnminüter <em>&#8222;In the cold embrace of the Waves&#8220;</em> schließt das Album ab und hält das Level an Epik und Intensität über große Strecken aufrecht. Nachdem die erste Hälfte der Komposition im leichten Uptempo voranschreitet, wird die zweite Hälfte in gewohnter Manier von sehr schnellem Spiel und ruhigen Parts dominiert. Hierbei gefällt mir besonders das leicht jazzige Schlagzeugspiel, welches den Weg zu einem gleichermaßen harmonischen wie auch verschrobenen Finale ebnet, das abermals stark nach vorn geht, sphärische Gitarren, lange Schreie und flächige Synthesizerklänge bietet.</p>
<h3>Die Formel&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</h3>
<p>Somit ist die Stilistik auf &#8222;Departure&#8220; in allen Songs klar abgesteckt, funktioniert jedoch fast jederzeit einwandfrei. Nichtsdestotrotz hätten manche Songabschnitte leicht verkürzt werden können, um nicht Gefahr zu laufen, totgespielt zu werden. Insgesamt bietet das Debüt von <strong>SUNKEN</strong> jedoch hochqualitativen Stoff zum Entkommen aus der Realität und des sich Verlierens in den andersweltlichen Klängen. Das ist ein großes Qualitätsmerkmal für diese Art von Musik und die raumgebende und dennoch nicht verwaschene Produktion sowie das stilsichere Albumcover unterstreicht diesen Eindruck.</p>
<p>&#8222;Departure&#8220; schafft es mit jedem Hördurchlauf, mir das Gefühl von Raum und Zeit ein wenig zu entreißen, um mich einzig allein im Klangkosmos zu verlieren. Ich bin gespannt, was in Zukunft kommen wird, spielen doch <strong>SUNKEN</strong> mit ihrem Debüt bereits jetzt ganz oben in der Liga des atmosphärischen Black Metals mit. Ich hoffe, das Qualitätslevel kann gehalten werden. Doch zunächst bietet &#8222;Departure&#8220; genug Stoff, um ein fürs andere Mal in diese kalten Tiefen hinab zu sinken. Over and out &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-KDSvlnJ1To?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/SunkenDenmark">Facebook</a></p>
<p><a href="https://tritonsorbit.bandcamp.com/album/departure">Bandcamp</a></p>
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		<title>Ein versunkenes Kleinod &#8211; KLABAUTAMANN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 May 2017 06:25:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>KLABAUTAMANN – Smaragd Veröffentlichungsdatum: 06.06.2017 Dauer: 53 Min. Label: Zeitgeister Music Stil: Progressive (Black) Metal &#160;Mögt ihr euren Metal bunt, facettenreich und Gegensätze vereinend? Wenn ja, dann bietet all das die Bonner Band KLABAUTAMANN auf ihrem nunmehr fünften Langspieler, der auf den ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KLABAUTAMANN</strong> – Smaragd<br />
Veröffentlichungsdatum: 06.06.2017<br />
Dauer: 53 Min.<br />
Label: Zeitgeister Music<br />
Stil: Progressive (Black) Metal<span id="more-15880"></span></p>
<p>&nbsp;Mögt ihr euren Metal bunt, facettenreich und Gegensätze vereinend? Wenn ja, dann bietet all das die Bonner Band <strong>KLABAUTAMANN</strong> auf ihrem nunmehr fünften Langspieler, der auf den überaus passenden Namen &#8222;Smaragd&#8220; getauft wurde. Und ähnlich dem vor Tiefseewesen nur so wimmelnden Coverartwork, will dieser Edelstein in Form von zehn überaus akzentuierten Songs erst einmal geborgen werden. Doch eins nach dem anderen.</p>
<p><strong>KLABAUTAMANN</strong> lernte ich vor wenigen Jahren durch ihr großartiges Album &#8222;Merkur&#8220; kennen, welches folkloristischen Black Metal mit bluesig und jazzig angehauchten Elementen verknüpfte. Eine Mischung, die ich in dieser Form so noch nicht gehört hatte und welche mir bis zum heutigen Tag überaus gut gefällt. Und obwohl die Musik von <strong>Florian Toyka&nbsp;</strong>&#8211; der zuletzt mit dem Album <a href="https://silence-magazin.de/primitive-wut-valborg/">&#8222;Endstrand&#8220;</a> seiner anderen Band <strong>VALBORG</strong> überzeugen konnte &#8211; und <strong>Tim Steffens</strong> ihre Wurzeln klar im norwegischen Black Metal der 90er-Jahre hat, so haben diese sich Stück für Stück und Album für Album von diesem Soundgerüst entfernt. Ausgenommen sei hier das 2011er Werk &#8222;The old chamber&#8220;, welches bewusst metallisch und traditionell daherkam. &#8222;Smaragd&#8220; hingegen ist die logische Weiterentwicklung des &#8222;merkurischen&#8220; Sounds und stellte mich in der gesamten Reviewzeit vor große Aufgaben.</p>
<h3>Vom großen Klangkosmos</h3>
<p>In einer knappen Stunde präsentiert sich &#8222;Smaragd&#8220; in vielen Facetten, von blastigem Geballer hin zu elegischen und gar leicht funkigen Klanglandschaften. Der Opener<em> &#8222;Into Depression&#8220;</em> eignet sich hervorragend als Paradebeispiel dieses Klangkosmos und pendelt ausgewogen zwischen Härte und frohlockender Verspieltheit hin und her, auch wenn die Grundstimmung stets düster und melancholisch bleibt. Im überaus schön gemachten Video zum Lied lässt sich dies in Form einer bebilderten Geschichte hervorragend nachverfolgen. <em>&#8222;Into Depression&#8220;</em> stellt einen verdammt starken Beginn des Albums dar und sorgt für ein erstes, wenn nicht sogar das Highlight des Albums.</p>
<p>Im Folgenden zeigt <em>&#8222;My terrifying mirror&#8220;</em> die metallischere Seite der Band auf und erinnert mich speziell durch<strong> Tim Steffens</strong> Gesang so einige Male an <strong>ENSLAVED</strong> zu Zeiten von &#8222;Ruun&#8220; und &#8222;Below the Lights&#8220;. Doch auch in diesen härteren Stücken wird das Geschehen immer wieder durch herrlich verspielte Intermezzis aufgelockert, die für mich dem Metal definitiv den Rang ablaufen. Dies mündet teilweise in komplett entmetallisierten Stücken wie etwa <em>&#8222;In my shadow&#8220;</em> oder den Rausschmeißer<em> &#8222;Frozen in time&#8220;</em>, welcher gesanglich von <strong>Anna Murphy</strong> (<strong>LETHE</strong>, Ex-<strong>ELUVEITIE</strong>) veredelt wurde. An diesen Stellen werden sich durchaus die Geister scheiden, zumindest wenn man als eher traditionell veranlagter Metalhörer an das Songmaterial herangeht.</p>
<p>Anfangs fiel es mir persönlich schwer, einen roten Faden im Albumverlauf zu erkennen und mich zu orientieren. Nach vielen (!) Hördurchläufen ist das Material jedoch deutlich gewachsen, definitiv näher zusammengerückt und wirkt insgesamt homogener. Was auf dem Quasivorgänger &#8222;Merkur&#8220; noch stete Auflockerung war, übernimmt somit auf &#8222;Smaragd&#8220; das Zepter. Der Metal verkommt somit streckenweise zum Beiwerk.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/TMEPjvc_wvk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>&nbsp;Kontrastprogramm</h3>
<p>So sehr jedoch die Abwechslung regiert, <strong>KLABAUTAMANN</strong> vergessen auch ihre Ursprünge nicht. Das Dreierpack <em>&#8222;The murderes&#8220;</em>,<em> &#8222;Enemies blood&#8220;</em> und das deutschsprachige <em>&#8222;Saturn&#8220;</em> (mit nicht nur namensgebender Reminiszenz zum Quasivorgänger &#8222;Merkur&#8220;) stellt die metallischen Stärken in den Vordergrund. Hier wird auch mal gegrowlt und gedoppelter Gesang von hohen Schreien und tiefem Gurgeln ausgepackt, der die Musik deutlich düsterer gestaltet. Bei <em>&#8222;Enemies blood&#8220;</em> wirkt diese Stilistik für meinen Geschmack ein wenig zu aufgesetzt, kann jedoch in den anderen Stücken vollends überzeugen. Es ist jedoch erstaunlich, wie viel Klargesang im Kontrast zu den harten Schreien und Growls auf dem Album zu finden ist. Dafür holte sich die Band ebenfalls Unterstützung in Form der beiden Sänger <strong>Chester Gerritse</strong> und <strong>Ingo Kerstjens</strong>, welche normalerweise außerhalb des Metals musizieren.</p>
<p>Gitarrist und Songschreiber <strong>Florian</strong> betonte im Promoschreiben explizit das Mitwirken der Gastsänger/-musiker, da diese sehr viel Motivation mitbrachten und eine fokussiertere Fertigstellung des Albums ermöglichten. Zu diesen gehört auch der Session-Drummer <strong>Patrick Schroeder</strong>, welcher jedoch seit vielen Jahren die Drums bei <strong>KLABAUTAMANN</strong> einspielt, sozusagen im &#8222;On/Off&#8220; Status inoffizielles Bandmitgleid ist und wieder einen exzellenten Job abliefert. Wenn man die Bandbreite der Einflüsse und die teils recht vertrackten Songstrukturen bedenkt, kann ich dieses Argument nur unterstreichen. Denn obwohl nicht jede Note komplett überzeugt, stellt das Gesamtergebnis mehr als zufrieden und ist ein Kraftakt, der speziell von einem Duo nur schwer zu stemmen ist.</p>
<p>Passend dazu wartet &#8222;Smaragd&#8220; mit einer wohlig warmen, organischen Produktion auf, die vor allem den ruhigen Stellen des Albums zugute kommt. Das Schlagzeug scheppert authentisch und die vielen kleinen Details, welche vor allem im Gitarrenspiel vorhanden sind, kommen gut zur Geltung. Die Dynamik der Songs wird gut verpackt und von angenehm tieftönigen Bassspuren kontrastiert. Der Gesang ist für meinen Geschmack etwas zu weit im Vordergrund, bekommt jedoch dadurch gerade im Wechselspiel aus harten und cleanen Parts die nötige Aufmerksamkeit. Alles in allem geben sich auch hier<strong> KLABAUTAMANN</strong> keine Blöße.</p>
<p>Was bleibt am Ende zu sagen? &#8222;Smaragd&#8220; hat mir einiges an Arbeit abverlangt und so könnte es eventuell vielen Hörern gehen. Wenn man jedoch dazu bereit ist, sich in ein Album einzuarbeiten, bekommt man mit dem neuesten Streich der Bonner ein absolut facettenreiches Werk, welches viel Langzeitmotivation bietet und bei dem man sich zudem die Frage stellen kann, wohin der Weg in Zukunft für<strong> KLABAUTAMANN</strong> noch gehen könnte. Von diesem Punkt aus stehen ihnen alle musikalischen Türen offen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/1wLDp_yxer0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Klabautamann">Facebook</a></p>
<p><a href="https://klabautamann.bandcamp.com/album/smaragd">Bandcamp</a></p>
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		<title>Progressive Urgewalt in Dresden – Enslaved und Gäste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2016 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Beatpol]]></category>
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		<category><![CDATA[Ne Obliviscaris]]></category>
		<category><![CDATA[Oceans Of Slumber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vergangenen Donnerstag (10.11.16) luden die Norweger von ENSLAVED zu ihrem 25-jährigen Bandjubiläum in den Dresdener Club Beatpol ein. Mit dabei: die texanischen „Newcomer“ von OCEANS OF SLUMBER und die australischen Senkrechtstarter von NE OBLIVISCARIS. Dieses Package versprach im Vorfeld einen Abend voller ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangenen Donnerstag (10.11.16) luden die Norweger von <strong>ENSLAVED</strong> zu ihrem 25-jährigen Bandjubiläum in den Dresdener Club Beatpol ein. Mit dabei: die texanischen „Newcomer“ von <strong>OCEANS OF SLUMBER</strong> und die australischen Senkrechtstarter von <strong>NE OBLIVISCARIS</strong>. Dieses Package versprach im Vorfeld einen Abend voller guter, progressiver und extremer Metalmusik. Ob sich dieses Potenzial in der Durchführung entfalten konnte, schildere ich aus meiner Sicht.</p>
<p>Gegen halb acht trudel ich im Beatpol, gelegen im alten Dorfkern Briesnitz in Dresden, ein. Rund 30 Besucher sind bis dahin anwesend und ich bin ein wenig ernüchtert aufgrund der geringen Besucherzahl. Dies soll sich jedoch spätestens ab dem offiziellen Beginn deutlich ändern, sodass das Konzert speziell für unter der Woche sehr ordentlich besucht ist. Nach einem kurzen Plausch mit dem Gitarristen von <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> und dem Besuch an den Merch-Ständen der Bands, entdecke ich meine Konzertverabredungen und pünktlich um 20 Uhr stehen <strong>OCEANS OF SLUMBER</strong> auf den Brettern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>OCEANS OF SLUMBER</strong></h2>
<p>Die Texaner um die charismatische Frontfrau <strong>Cammie Gilbert</strong> legen zunächst sehr ruhig und bedächtig los. Hier kommt sofort der gute und herrlich warme Klargesang der Sängerin zum Tragen, der mich stellenweise ein wenig an Marta von <strong>TODTGELICHTER</strong> erinnert. Musikalisch haben diese Bands jedoch wenig gemein und <strong>OCEANS OF SLUMBER</strong> bieten in der guten halben Stunde ihrer Performance sehr dynamische Songs, die einmal ruhig verträumt, mal stampfend doomig (inkl. <strong>CANDLEMASS</strong> Cover <em>„Solitude“</em>) und, wenn auch selten, rasend sind. Was sofort auffällt ist das handwerkliche Können der Musiker, doch ich muss zugeben, dass sich mir die Songs im Livekontext noch nicht wirklich erschließen. Die Band erntet jedoch nach jedem Song einen amtlichen Applaus und so wird dieser kurze Auftritt zu einem guten Einstieg in den Musikabend.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/fvHovX11kfA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>NE OBLIVISCARIS</strong></h2>
<p>Nun folgt für mich das persönliche Highlight des Line-Ups. So habe ich doch endlich einmal die Gelegenheit, <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> live zu sehen. Deren Alben „Portal of I“ und „Citadel“ rotieren regelmäßig bei mir im Spieler und ihre Mischung aus sphärischen Parts, extremem Metal und hoher spielerischer Klasse plus Geigenspiel hat mich bis jetzt jedes Mal in Verzückung versetzt. Und dieser Eindruck sollte sich auch in der Liveversion bestätigen.</p>
<p>Die 6 Australier starten ihr Set mit <em>„Devour me Colossus (Part 1): Blackholes“</em> und rasen sofort mit unglaublicher Energie voran. Der Sound ist gut und es ist beachtlich zu beobachten, mit welcher sichtlichen Leichtigkeit die Jungs ihre anspruchsvollen Klänge in die Menge feuern. Diese Leistung wird durch wildes Headbangen der vordersten Reihen und lautstarkem Applaus quittiert. Clean-Sänger und Geiger <strong>Tim Charles</strong> leitet durch den Auftritt und bekundet immer wieder, wie schön es für die Band ist, die Songs live zu performen und in Kontakt mit ihren Fans zu treten. Diese sind, mich eingeschlossen, definitiv zahlreich vertreten und so wird der Gig, trotz sich mit der Zeit übersteuertem Sound, zum Selbstläufer. Insgesamt gibt es nur vier Songs zu hören, was jedoch nicht weiter ins Gewicht fällt, da diese eine Länge von 8-16 Minuten aufweisen. Speziell die Darbietung von <em>„Painters of the Tempest (Part II). Triptych Lux“</em> beeindruckt mich. Es ist erstaunlich, wie unterhaltsam und schmissig so ein 16-Minuten-Monolith sein kann. Und dies vor allem auch im Livekontext. Zum Schluss gibt es natürlich noch den Bandklassiker <em>„And Plague flowers the Kaleidoscope“</em> und viele Zuschauer sind definitiv sehr glücklich mit diesem starken Auftritt der Band. Ich bin gespannt, was von <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> noch zu Hören sein wird, denn meiner bescheidenen Meinung nach sind dies extrem talentierte und passionierte Musiker.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/wuVa4_DBwEE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center;"><strong>ENSLAVED</strong></h1>
<p>&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11218 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/enslaved-25022016-01.jpg" width="584" height="390" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/enslaved-25022016-01.jpg 584w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/enslaved-25022016-01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/enslaved-25022016-01-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach einer etwas längeren Umbaupause, die ich nutze um meine Kraftreserven mit einem wohltuenden Weizengetränk aufzutanken, starten die Headliner <strong>ENSLAVED</strong> in ihre Jubiläumsshow.<em> „Roots of the Mountain“</em> vom 2012er Album &#8222;Riitiir&#8220; eröffnet das Set und ich kann mir schwerlich einen besseren Opener für diese Band vorstellen, enthält er doch alle Stilelemente, welche diese legendäre Band auszeichnet. Egal ob straight skandinavisches Gepolter oder schon fast bluesige Verspieltheit &#8211; hier kommt alles zu einer wohligen Melange zusammen. Shouter und Bassist <strong>Grutle</strong> peitscht die Menge mit seinem markanten Schreien und Geknurre ein. Die gesamte Band performte und poste (!) routiniert und war exakt aufeinander eingespielt. Zwischen den Stücken wird viel mit dem Publikum kommuniziert und es entsteht der Eindruck, dass die Norweger sehr sympathische Zeitgenossen sind. Herrlich die Szene, in der <strong>Grutle</strong> das Publikum auffordert, anlässlich des Bandjubiläums, ein landestypisches Geburtstagslied anzustimmen und auf einmal <em>„Happy Birthday“</em> durch das Publikum schallt. Ich nehms mit Humor, gerade deshalb, da auch ich einige Sekunden lang überlegen muss, was es für deutschsprachige Geburtstagsständchen gibt. Definitiv einen Lacher wert!</p>
<p>Im Laufe des Sets werden überwiegend Songs der aktuelleren Bandphase gespielt, wie etwa <em>„The Watcher“</em>, <em>„Building with Fire“</em> von der aktuellen &#8222;In Times&#8220;-Platte oder der Titeltrack vom 2006er Album „Ruun“. Jedoch kommt auch die klassische (black-)metallige Vergangenheit nicht zu kurz und die Performance des &#8222;Frost&#8220;-Klassikers<em> „Fenris“</em> knallte extrem tight und gnadenlos in die Menge. Das ist mein persönliches Highlight des Sets, da das Album &#8222;Frost&#8220; zu meinen Favoriten im paganen (Black) Metal zählt. Nostalgie im modernen Klanggewand.</p>
<p>Der Zugabenblock ist am Ende natürlich nur obligatorisch und wird sehr witzig von einem Drumsolo eröffnet, woraufhin sich Keyboarder und Clean-Sänger <strong>Herbrand Larsen</strong> einen Spaß mit Drummer <strong>Cato Bekkevold</strong> erlaubt, und ihn mitten im Spiel einfach ein Handtuch übers Gesicht legt. Und der Mann zieht es dennoch sehr gut durch. Respekt! Allgemein ist es schön anzusehen, dass die Musiker sichtlich Spaß auf der Bühne haben und <strong>ENSLAVED</strong> auch während der Show immer wieder den Kontakt mit dem Publikum suchen.</p>
<p>Der Oberknaller kommt am Ende, denn so wird der Uraltklassiker<em> „Allfǫðr Oðinn&#8220;</em> angestimmt und nach wenigen Minuten betreten fast alle Mitglieder von <strong>OCEANS OF SLUMBER</strong> und <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> die Bühne, da dies für beide Supportbands die letzte Show der Tour ist. Es wird überall wild geheadbangt, abgefeiert und sich manch ein Spaß gemacht, dass es eine helle Freude ist. Ein toller Abschluss für dieses extrem gute Tourpackage.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11220 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/enslaved-25022016-19.jpg" width="584" height="390" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/enslaved-25022016-19.jpg 584w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/enslaved-25022016-19-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/enslaved-25022016-19-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px" />
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Ich bin restlos begeistert. Zu kritisieren gibt es von meiner Seite, bis auf den leicht übersteuerten Sound, absolut nichts. Der Club ist angenehm und alle Bands performten stark und spielfreudig, und dies spiegelte sich definitiv in den Publikumsreaktionen wieder. Erstaunlich finde ich es, ehrlich gesagt, dass<strong> ENSLAVED </strong>&#8211; wenn mich nicht alles täuscht &#8211; das erste Mal in Dresden aufgespielt haben, doch leider finden im extremen Metalbereich, obwohl es solide Clubs wie etwa den Skullcrusher gibt, zu wenig gute Shows mit sowohl bekannten als auch Nachwuchsbands in der schönen Elbmetropole statt. Dementsprechend gilt es jene zu würdigen, die durchgeführt werden und dazu gehört dieses Tourpackage mit großer Sicherheit.</p>
<p>Ich verschwinde mit meinen Freunden hinaus in die Nacht und nehme mir einige schöne Erinnerungen an dieses Musikereignis mit nach Hause.</p>
<p>Auf bald!</p>
<p>(ANMERKUNG: Leider konnte ich keine Fotos machen und bin bis jetzt auch nicht in anderen Quellen fündig geworden. Deshalb verwende ich Bild- und Videomaterial von anderen Gigs der Tour.)</p>
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		<title>Aus den Tiefen #17 &#8211; VÆRBITT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2016 12:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Bergen]]></category>
		<category><![CDATA[Emperor]]></category>
		<category><![CDATA[Enslaved]]></category>
		<category><![CDATA[ISIS]]></category>
		<category><![CDATA[Tid]]></category>
		<category><![CDATA[VÆRBITT]]></category>
		<category><![CDATA[Winterfylleth]]></category>
		<category><![CDATA[Wolves In The Throne Room]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-17-vaerbitt/">Aus den Tiefen #17 &#8211; VÆRBITT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Es wird Herbst. Und wie jedes Jahr sorgen die langsam aber beständig sinkenden Temperaturen, das triste Wetter sowie Regen und Sturm dafür, dass ich mich für die dunklere Hälfte des Jahres wieder mehr dem Black Metal hingezogen fühle.</p>
<p>Die Band, von der ich heute schreibe ist mir tatsächlich erst vor ein paar Tagen untergekommen. Keine Ahnung wie oder woher, aber so ist das ja meistens mit dem Internet, in dem einem reife Singlemütter ab 50, iPhone-Gewinne oder Bands jeglicher Couleur zugelaufen kommen, wie streunende Hunde in Osteuropa.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10316" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/vaerbitt-bandbild.jpg" alt="VÆRBITT" width="960" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/vaerbitt-bandbild.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/vaerbitt-bandbild-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/vaerbitt-bandbild-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/vaerbitt-bandbild-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>VÆRBITT</strong> ist eine noch recht junge Band aus der norwegischen (Black Metal) Hauptstadt Bergen und ehrlich gesagt kann ich die Langzeitwirkung der Jungs noch gar nicht abschätzen. Aber mir gefällt, was ich höre und 150 Likes auf Facebook lassen sich definitiv noch steigern!</p>
<p>Die Band gründete sich im Jahre 2011 und ist nach eigener Aussage von Künstlern wie <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong>, <strong>EMPEROR</strong>, <strong>ENSLAVED</strong> und&#8230; <strong>ISIS</strong> inspiriert. Schon allein die Aufzählung dieser Künstler zeigt, dass sich <strong>VÆRBITT</strong> zwar ihrer norwegischen Wurzeln bewusst sind, sich allerdings eher von den traditionellen Klängen entfernen, um der Atmosphäre Raum zu lassen. Dass dies auf ihrem Debütalbum „Tid“ in ausgiebiger Weise geschieht, sieht man nicht zuletzt daran, dass sich die Spiellänge der Platte auf über eine Stunde beläuft&#8230;bei drei (in Zahlen: 3) Songs!</p>
<p>Trotz der Gründung vor bereits fünf Jahren, wurde das erste Album der Norweger aus einer Vielzahl von Gründen erst im September diesen Jahres veröffentlicht.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fvaerbittband%2Fposts%2F665892663575713&amp;width=500" width="500" height="552" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Die Mixtur, die das Quintett aus Bergen auftischt, lässt neben den wohl mit der Muttermilch aufgesogenen Black Metal-Ingredienzien auch Einflüsse aus Post Rock und Doom Metal erkennen. Dies zeigt sich nicht nur in den teils wunderschönen Melodien, die sich in der Musik von <strong>VÆRBITT</strong> finden lassen, sondern auch in den schleppend schweren Passagen, die dennoch sehr organisch in den Gesamtsound integriert werden. So gelingt es der Band, Atmosphäre zu erzeugen bei der ich mir wünsche, mich umgehend in der auf dem Cover abgebildeten Landschaft wiederzufinden.<br />
Ein ums andere Mal muss ich beim Hören von „Tid“ an die von mir sehr geschätzten Briten von <a href="https://silence-magazin.de/ein-finsterer-blick-ins-jenseits-winterfylleth-the-dark-hereafter/" target="_blank"><strong>WINTERFYLLETH</strong></a> denken. Nicht nur die Gesänge ähneln sich etwas, sondern auch die Stimmung! So können <strong>VÆRBITT</strong> über weite Strecken eine ähnliche Erhabenheit in ihren Songs präsentieren, wie die Jungs aus Manchester.</p>
<p>Das Debütalbum „Tid“ ist vorerst nur als digitales Album über die <a href="https://vaerbitt.bandcamp.com/releases" target="_blank">Bandcampseite</a> der Norweger erhältlich. Dafür könnt ihr den Preis selbst wählen. Also hinterlasst den Jungs nen Like oder ein paar Mark, denn „Tid“ ist es wert, gehört zu werden.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/vaerbittband/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="http://vaerbitt.spotocracy.net/" target="_blank">Website</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-17-vaerbitt/">Aus den Tiefen #17 &#8211; VÆRBITT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Dritter Tag / Sonntag)</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2016 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast die beiden ersten Tage verpasst? Hier geht es zu  Tag 1 und Tag 2  des Euroblast XII Sonntag, 02.10. Es ist Sonntag, das Wetter ist eher beschissen und die Nacht war kurz. Offenbar nicht nur bei mir, denn als ich kurz nach 13 ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag/">Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Dritter Tag / Sonntag)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: left;">Du hast die beiden ersten Tage verpasst? Hier geht es zu <span style="color: #ff0000;"> <a style="color: #ff0000;" href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/">Tag 1</a></span> und <span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/">Tag 2</a> </span> des Euroblast XII</h4>
<p style="text-align: center;"><strong>Sonntag, 02.10.</strong></p>
<hr />
<p>Es ist Sonntag, das Wetter ist eher beschissen und die Nacht war kurz. Offenbar nicht nur bei mir, denn als ich kurz nach 13 Uhr auf dem Gelände der Essigfabrik ankomme, bin ich noch einer von eher wenigen. Die Leute, die schon stehen können, findet man jedoch vorbildlicherweise bei den erst kurzfristig eingesprungenen Briten <strong>SHIELDS</strong> vor der Hauptbühne. Diese geben schon zu früher Stunde alles, wobei ich mittlerweile sagen muss, dass sie natürlich nicht die einzige Band ist, die auf diesem Festival eine Mischung aus Metal, Electro und cleanem Gesang präsentiert. Und so langsam fällt es mir zunehmend schwerer, an den einzelnen Darbietungen noch etwas Eigenständiges rauszuhören. Aber die Gefahr besteht bei Festivals vermutlich meistens.</p>
<blockquote><p><strong>If everyone is progressive, no one is.</strong></p></blockquote>
<p>Auf der kleinen Bühne geben die Hamburger von<strong> [SOON]</strong> ihr Euroblast-Debüt. Das Trio spielt Progressive Metal, der mich etwas an <strong>O.S.I.</strong> erinnert und auch Fans von <strong>PORCUPINE TREE</strong> zusagen müsste. Die gebotenen Songs sind eingängig, fast schon poppig und dennoch ziemlich heavy. Auch im Keller sind zu früher Stunde noch nicht sehr viele Leute. Die Resonanz auf die Musik von <strong>[SOON] </strong>fällt dennoch sehr positiv aus.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day3/Ayuhuasca-9.jpg" alt="Ayuhuasca (9)" /></p>
<p>Eine Band, die mir in vielen Gesprächen nahegelegt wurde, ist <strong>AYAHUASCA</strong>, die aus Köln stammt, ich jedoch eher in südamerikanischen Gefilden verortet hätte. Warum? Weil die Bühne zunächst mal nicht nur voller Bandmitglieder, sondern auch voller Percussioninstrumente ist. Nicht nur ich muss bei dem Sound, den die Jungs liefern, an <strong>SEPULTURA</strong> denken. Jedoch unverhältnismäßig technischer.<strong> AYAHUASCA</strong> kombinieren hervorragenden Tech Death und Progressive Metal mit Ethnoeinflüssen. Die Mischung haut mich um und sorgt dafür, dass ich mit einem Schlag wach bin. Und auch wenn es nicht von vorne bis hinten vor ungeraden Takten wimmelt, so muss progressive Musik für mich genau so sein, denn Prog beginnt im Kopf, mit einer Idee. Und <strong>AYAHUASCA</strong> haben nicht nur eine solche, sondern auch die Fähigkeiten, diese gezielt umzusetzen. Natürlich haben auch viele andere Bands, die hier spielen, Visionen, doch <strong>AYAHUASCA</strong> sind eine von wenigen, die wirklich unvergleichbar herausstechen. Groß!</p>
<p>Ich begebe mich zu <strong>KORONAL </strong>vor die kleine Bühne. Diese kommen meines Empfindens nach am meisten an den Sound von <strong>MESHUGGAH</strong> heran, ohne die es das Euroblast in dieser Form vermutlich nicht geben würde. Der Gesang ist etwas variabler als der von Jens Kidman, die Soli nicht ganz so jazzig, aber dennoch ist der Einfluss der schwedischen Genreväter ab den ersten Tönen klar. Zum Glück verfallen <strong>KORONAL</strong> nicht in stumpfes kopieren, was dafür sorgt, dass nicht nur ich Gefallen an dem Sound der Polen finde.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day3/Koronal-1.jpg" alt="Koronal (1)" /></p>
<p>Auch die Schweizer <strong>CLAWERFIELD</strong> spielen mit elektronischen Einflüssen. Der Industrial Metal geht jedoch in eine ganz andere Richtung und weiß zu gefallen. Besonders die cleanen Gesangspassagen haben sehr hohes, fast schon poppiges Ohrwurmpotenzial und bleiben zumindest bei mir hängen, was meinen Spaß an der Musik sofort steigert. Ich bin positiv überrascht!</p>
<p><strong>DISPERSE </strong>liefern auf der Hauptbühne im Anschluss ein willkommenes Kontrastprogramm zu fast allen anderen Bands. Obgleich die Polen technisch auf sehr hohem Niveau spielen, ist die Musik doch angenehm ruhig und atmosphärisch, zumindest im Vergleich mit vielen ihrer Mitstreiter. Doch besonders da der Progressive Metal der Jungs so „zahm“ wirkt, folgt der dynamisch wohl größte Bruch des Festivals. Denn auf eine der gediegeneren Bands folgt eine, wenn nicht DIE brutalste. <strong>HUMANITYS LAST BREATH</strong> zerlegen die Bühne mit einer Wand, die mich am ehesten an <strong>WAR FROM A HARLOTS MOUTH</strong> denken lässt. Fies, brachial und rücksichtslos sind nur einige Worte, die mir zum Auftritt der Schweden einfallen. Denn das Vierergespann macht definitiv keine Gefangenen und präsentiert sich als Walze der puren Finsternis.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day3/Exist-Immortal-6.jpg" alt="Exist Immortal (6)" /></p>
<p>Im Keller wird die Schwärze danach wieder etwas gedrosselt, auch wenn <strong>EXIST IMMORTAL</strong> keinesfalls ohne Biss sind. Den Briten hört man ihre Herkunft an, denn Bands, die mir hier als Referenz einfallen, stammen ebenfalls von der Insel. So erinnern mich vor allem die cleanen Gesangspassagen an <strong>TESSERACT</strong> oder <strong>MONUMENTS</strong>. <strong>EXIST IMMORTAL</strong> ist ebenfalls eine Band, die zweifelsohne auf der großen Bühne spielen könnte, doch auch hier fehlt mir am dritten Festivaltag mittlerweile der krasse Unterschied zu vielen anderen Bands, große Schwächen offenbaren die Briten dennoch nicht.</p>
<p><strong>VOLUMES</strong> bringen den Saal zum Beben. Zwar ist die Show der Kalifornier nicht ganz so eskalativ wie die von <strong>VEIL OF MAYA</strong>, was deren Sänger Lukas nicht davon abhält, mit auf die Bühne zu springen und zu feiern. Und auch Joe Buras ist wieder mit am Start. So ist es schön zu sehen, dass die Bands auch untereinander nicht nur Fans, sondern auch Freunde sind. Was übrigens ein Fakt ist, den man über das gesamte Festival immer wieder sehen kann. So findet man viele der Bands vor der Bühne, wenn sie denn nicht gerade selbst oben stehen. Selbst Musiker von Bands, die nicht auf dem Euroblast spielen, kann man hier treffen, was die familiäre Atmosphäre nur noch mehr verstärkt.</p>
<p>Da der Sängerposten bei <strong>DEADLY CIRCUS FIRE</strong> momentan nicht besetzt ist, spielen die Londoner ihr Set völlig unbeeindruckt instrumental. Überraschenderweise stellt das für mich eine willkommene Abwechslung dar. Denn die Musik der Briten funktioniert auch hervorragend ohne Gesang und irgendwie sind meine Ohren sehr dankbar dafür, gerade keine Texte verarbeiten zu müssen. Die Songs, die so fast schon Post Rock-Charme bekommen, wirken sehr entspannend auf mich und bauen eine schöne Atmosphäre auf.</p>
<p>Diese wird im Anschluss von <strong>JINJER</strong> sofort wieder zerstört. Was nicht schlimm ist, denn die Band aus der Ukraine hat mit ruhigen Tönen wenig am Hut. Sängerin Tatiana verhaut zwar anfangs einige Gesangspassagen, überzeugt ansonsten aber durch ihre Vielseitigkeit und ihr Vermögen, das Publikum in Fahrt zu bringen. Die Songs von <strong>JINJER</strong> sind sehr viel geradliniger und schnörkelloser als die von anderen Bands dieses Festivals, was man besonders an dem unverkopften Schlagzeugspiel und den zielgerichteten Grooves merkt. So tobt der Keller bei der letzten Band noch einmal vollständig, bevor es zum Headliner des letzten Tages nach oben geht.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Auch bei <strong>BORN OF OSIRIS</strong> wird, bis auf das Schlagzeug, so gut wie alles von der Bühne geräumt. Sehr viel gewohnter wirkt der Anblick auf mich immer noch nicht, obgleich ich weiß, dass das funktionieren kann. Und das tut es auch. Als die ersten Töne erklingen, gibt es im Auditorium kein Halten mehr. <strong>BORN OF OSIRIS</strong> versuchen den Saal dem Erdboden gleich zu machen. Dazu werden Songs fast aller Alben gespielt, nur Titel von „A Higher Place“ bleiben aus, was aber zumindest für mich kein Manko darstellt.</p>
<p>Nach knapp 70 Minuten endet die letzte Headlinershow des Festivals, die für mich dennoch nur auf Platz drei von drei rangiert.</p>
<p>Danach findet im Keller noch die Aftershow-Party statt, bei der sich niemand geringeres als <strong>THE ALGORITHM</strong> Mastermind Rémi Gallego um die Beschallung kümmert. Ein wunderbarer Ausklang eines gelungenen Wochenendes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Fazit</strong></p>
<hr />
<p>Das Euroblast ist ein einzigartiges Festival in Deutschland, das auch europaweit nur einige wenige Vergleiche findet. Schon das ist Grund für die Besucher aus ganz Europa, und zum Teil sogar weit darüber hinaus, nach Köln zu reisen und der experimentellen und progressiven Musikszene zu huldigen. Diese ist schon innerhalb der Nische des Metals eine weitere Nische, die zwar verhältnismäßig klein, aber stetig wachsend ist. Natürlich habe ich schon auf zahlreichen anderen Festivals einen starken Zusammenhalt zwischen den Fans gespürt, doch bei einer Veranstaltung, die sich so sehr auf ein Subgenre innerhalb einer Subkultur konzentriert, ist dies nochmal eine ganz andere Sache. Darüber hinaus merkt man dem Euroblast das Herzblut, mit dem es betrieben wird, deutlich an. Die Veranstalter sind nicht einfach nur Booker und Verdiener, sondern selbst Musiker und Fans, denen es wirklich noch um die Musik an sich geht. Auch unter den Angestellten und der Crew des Euroblasts herrscht ein starker Zusammenhalt, nicht umsonst steht in großen Lettern auf dem Rücken jedes Crewshirts das Wort „FAMILY“. Und tatsächlich habe ich mich bereits bei meinem ersten Besuch in der Essigfabrik in Köln willkommen gefühlt. Hier fällt niemand negativ auf, ich habe nicht eine unfreundliche Person getroffen. Weiterhin wird sich nicht nur um das leibliche Wohl gesorgt, sondern auch die Auswahl an Merch ist groß, und auch Bespaßung abseits der Konzerte ist garantiert, denn es gibt Instrumentenstände und sogar eine Lasertag-Arena!</p>
<p>Nehmen wir nun die rosarote Brille etwas ab und analysieren. Gab es auch Kritikpunkte?<br />
Ein Wermutstropfen war für mich natürlich, dass einige Bands absagen mussten, besonders auf <strong>EXXASENS</strong> hab ich mich im Vorfeld sehr gefreut, doch dafür kann niemand wirklich etwas.</p>
<p>Ansonsten wurde das bargeldlose Bezahlsystem für Getränke von einigen Seiten bemängelt. Natürlich kann das den Ablauf an den Bars vereinfachen, sorgt jedoch auch dafür, dass man mit 9€ völlig aufgeschmissen ist, wenn die „billigste“ Getränkekarte 10€ kostet.<br />
Die einzige Option, die einem mit 9€ noch bleibt, ist es, sich einen „Johnny Cash Burger“ zu kaufen. Ohne jetzt zu sehr wie meine Vorgängergeneration klingen zu wollen: 9€ sind 18 Mark, oder drei Döner, oder, oder&#8230; Zwar sättigt der besagte Burger einigermaßen und schmeckt, trotz alledem überlegt man sich bei so horrenden Preisen mehrfach, ob man sich nicht lieber durch Photosynthese ernähren möchte. Als Alternative bleibt das Essen am Euro-Kitchen-Stand, das etwas billiger und sowohl lecker als auch sättigend ist. Drei Euro für ein einfaches belegtes Brötchen sind jedoch schon ne Investition, von der man auf lange Sicht wenig hat. Dass die Lebensmittelpreise fast schon Wackendimensionen annehmen würden, hatte ich im Vorfeld nicht erwartet, aber vermutlich ist das auf Festivals einfach etwas, das man in Kauf nehmen muss.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day3/Impressionen-9.jpg" alt="Impressionen (9)" /></p>
<p>Ich weiß nicht, ob nur ich die Empfindung hatte, dass sich spätestens am dritten Tag musikalisch einige Dinge wiederholt haben, aber auf der anderen Seite kann und will ich auch nicht jede Band außergewöhnlich finden. So hab ich einige Bands gesehen die mich schwer begeistert haben und einige unerwartete Überraschungen erlebt, die das Wochenende zu einem äußerst gelungenen gemacht haben. Der relativ weite Weg hat sich meiner Meinung nach definitiv gelohnt und ich kann es kaum erwarten, nächstes Jahr wieder hierher zu kommen. Denn die Progressive Metal-Szene wächst und gedeiht und ich bin gespannt, welche Früchte diese Entwicklung zukünftig noch tragen wird. Also liebes Euroblast-Team um John, wenn ihr das lest: über <strong>FALLUJAH</strong> oder <strong>RIVERS OF NIHIL</strong> würde ich mich nächstes Jahr sehr freuen.</p>
<h4><strong>Danke für ein schönes Wochenende!</strong></h4>
<p><a href="http://www.euroblast.net/de/" target="_blank">Euroblast Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/euroblastcollective/?fref=ts" target="_blank">Euroblast FB</a></p>
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		<title>Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Zweiter Tag / Samstag)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2016 09:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast Tag eins verpasst? Dann geht es hier zum Freitag vom Euroblast XII! Samstag, 01.10. „Noch fünf Minuten, Mutti“, sagt der innere Schweinehund. „Halts Maul und steh auf!“, sage ich. Nach Kaffee Nummer eins, zwei und drei kann ich mit der Entscheidung ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/">Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Zweiter Tag / Samstag)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Du hast Tag eins verpasst? Dann geht es hier zum <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/">Freitag </a>vom Euroblast XII!</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Samstag, 01.10.</strong></p>
<hr />
<p>„Noch fünf Minuten, Mutti“, sagt der innere Schweinehund. „Halts Maul und steh auf!“, sage ich. Nach Kaffee Nummer eins, zwei und drei kann ich mit der Entscheidung auch einigermaßen leben und mache mich erneut auf den Weg zur Essigfabrik.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-9529 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534-225x300.jpg" alt="20161001_152534" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Mein Weg führt mich allerdings vorerst nicht zu den Bühnen, denn anderweitige Pflichten rufen. Unter anderem sehr nette Interviews mit <strong>VOLA</strong> und <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong>.<br />
Wenig später wird es spannend. Eine Premiere steht an, denn die Franzosen von <strong>UNEVEN STRUCTURE</strong> laden zur Listening-Session ihres kommenden Albums „La Partition“. Das Debütalbum „Februus“ erschien bereits im Jahre 2011 und erhielt damals schon überschwängliche Kritiken. Gemäß dessen warten die Fans bereits seit geraumer Zeit sehnsüchtig auf einen Nachfolger, der nun Anfang 2017 erscheinen soll. Und nach dem, was ich hören durfte, würde ich sagen, dass sich das Warten gelohnt haben sollte. Auch wenn ich Aussagen wie „Wir haben versucht die ruhigen Passagen ruhiger und die harten Passagen härter zu machen“ schon hunderte Male gehört habe: bei „La Partition“ hört man das von der ersten bis zur letzten Sekunde. Dieses Album wird ein dynamischer Leckerbissen! Die meiste Zeit der Listening-Session über habe ich die Augen geschlossen, nicke mit und grinse vor mich hin, denn dieses Album steckt nicht nur voller toller Ideen die spielerisch präzise umgesetzt sind, sondern auch einer ungeheuren Atmosphäre. Hier bauen sich durchdachte Spannungsbögen auf, um dann in bombastisch harten Klimaxen zu kulminieren, von denen manche Post Rock-Bands nur träumen können. Noch gibt es einige kleine Änderungen, die die Band am Album vornehmen will, doch das Gehörte ist bereits jetzt vielversprechend. Das Album wird in drei Kapitel zu je drei Songs gegliedert werden, die Tracklist liest sich wie folgt:</p>
<p style="text-align: center;">01. Alkaline Throat<br />
02. Brazen Tongue<br />
03. Crystal Teeth<br />
04. Incube<br />
05. Funambule<br />
06. Succube<br />
07. The Bait<br />
08. Our Embrace<br />
09. Your Scent</p>
<p>Die erste Band, die ich heute wirklich sehen kann, ist <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> aus Australien. Bereits letztes Jahr auf dem Summer Breeze war ich sehr davon angetan, wie tight diese Band live arbeitet. Und auch bei diesem Auftritt ist dies nicht ein Quäntchen weniger der Fall. Hier sitzt alles. Jedes einzelne Bandmitglied leistet einen herausragenden Job, der den Sound von <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> zu einem Ergebnis führt, das größer ist, als seine Bestandteile. Völlig zu Recht ist diese Band eine der aufstrebendsten und gefeiertsten der letzten Jahre, was schon der starke Opener <em>„Devour Me, Colossus, Pt. 1 – Blackholes“</em> unter Beweis stellt und das Niveau bis zum letzten Song <em>„And Plague Flowers The Kaleidoscope“</em> in Deckennähe positioniert.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day2/Ne-Obliviscaris-5.jpg" alt="Ne Obliviscaris (5)" /></p>
<p>Wenig später betreten <strong>VOLA</strong> die Bühne. Der Saal ist dicht gefüllt und schnell wird klar: <strong>VOLA</strong> sind für viele heute ein heimlicher Headliner. Der teilweise poppig anmutende progressive Metal der Dänen sorgt für Euphorie im Publikum. Sänger und Gitarrist Asger Mygind liefert nicht nur eine starke Gesangsleistung, sondern richtet auch Ansagen an die Zuhörerschaft, die wenig Anderes als Sympathie für die Jungs aus dem Norden übrig lässt.</p>
<p>Auch heute gibt es Änderungen im Line-Up, denn <strong>HEART OF A COWARD</strong> mussten aufgrund von unvorhergesehenen Transportproblemen absagen, was zwar ärgerlich ist, aber den schönen Nebeneffekt hat, dass <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> dort spielen, wo sie hingehören: auf der großen Bühne! Obwohl es die Band aus Reading, Pennsylvania, erst seit 2012 (!) gibt, konnten sie sich schon eine beträchtliche Fangemeinde erarbeiten. Auch in Europa und auch auf dem Euroblast. Ich bin vor allem von der starken Gesangsleistung von Sänger und Gitarrist Andy Thomas beeindruckt, der live so klingt wie auf Platte. Von dieser Band wird noch einiges kommen! Nicht zuletzt, da seit diesem Jahr Ex-<strong>THE FACELESS</strong>-Gitarrist Wes Hauch mit an Bord ist, der die Band auch auf der Bühne ausgezeichnet ergänzt.</p>
<p>Es folgt die Band mit dem größten Black Metal-Einschlag des Festivals: <strong>ENSLAVED</strong>. Überraschenderweise ist der Saal zwar bis hinter das Mischpult gefüllt, aber doch weitaus weniger, als ich erwartet hätte. Die Norweger arbeiten sich quer durch die eigene Diskographie und liefern eine energiegeladene Show ab, die beweist, dass sie sich von Bands, die halb so alt sind wie sie, nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Mich begeistern die Songs ab „Axioma Ethica Odini“ am meisten, qualitativ lässt sich aber auch live kein Unterschied zwischen alten und neuen Songs finden.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day2/Veil-Of-Maya-3.jpg" alt="Veil Of Maya (3)" /></p>
<p>Es folgt die nahezu vollständige Räumung der Hauptbühne. Sämtliche Verstärker verschwinden und das einzige größere Objekt, das auf der Bühne verbleibt, ist das Schlagzeug samt Podest. Ein wirklich merkwürdiger Anblick, ratzekahl, geradezu nackt wirkt das Ganze auf mich. Doch die Headliner <strong>VEIL OF MAYA</strong> füllen die Bühne wenig später zum Bersten. Die 70 Minuten Spielzeit des Quartetts aus Chicago werden zum hemmungslosen Abriss. Das Publikum wirft sich mit Inbrunst gegen den Wellenbrecher und bangt, schreit und crowdsurft, als wäre dies die letzte Party vor dem Weltuntergang. Die Band ist quasi überall auf der Bühne und spätestens beim letzten Song auch davor. Eine Einzelleistung herausheben kann ich nicht, denn jedes Bandmitglied arbeitet bis zur Verausgabung, ebenso wie das Publikum. Zwischenzeitlich ist auch Joe Buras von <strong>BORN OF OSIRIS</strong> als Sänger auf der Bühne und feiert mit. Ich bin von der Energie, die hier förmlich zum Greifen ist, vollkommen euphorisiert und muss schon im Fotograben anfangen wie von Sinnen mitzubangen. Ein mehr als würdiger Abschluss eines rundum gelungenen Tages!</p>
<p>Wer nach dieser totalen Vernichtung noch stehen kann, ist herzlich dazu eingeladen, an der After-Show-Jam-Session teilzunehmen. Zeitlich ist mir das leider nicht mehr vergönnt, aber ich merke erneut: Das Euroblast ist nicht einfach nur irgendein Festival. Es ist ein Festival von Fans für Fans, von Musikern für Musiker.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Erster Tag / Freitag)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2016 09:00:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren schon steht dieses Festival auf meiner Liste von Veranstaltungen, die ich unbedingt besuchen möchte. Die Line-Ups der vergangenen Jahre haben mich beinah um den Verstand gebracht und dafür gesorgt, dass das Euroblast in meiner Wahrnehmung einen ganz besonderen Platz eingenommen hat. Dieses Jahr hat es nun endlich mal geklappt, also habe ich mich nach Köln, in die Stadt mit den vermutlich längsten roten Ampelphasen der Welt, gemacht, um von dort zu berichten.</p>
<p>Das Euroblast ist ein Indoor Festival, welches dieses Jahr zum zwölften Mal stattfindet.<br />
Die Besonderheit hier: der Fokus wird auf modernen, progressiven, technischen Metal gelegt. Und unter dieser Devise haben es auch dieses Jahr einige der ganz großen Namen nach Köln geschafft, um drei Tage lang eins meiner Lieblingsspektren im Metal zu bedienen.</p>
<p style="text-align: center;"><b>Freitag, 30.09.2016</b></p>
<hr />
<p>Nur gut, dass ich schon am vorherigen Abend angereist bin, denn bereits in aller Herrgottsfrühe, um 13:00 Uhr, sollen sich die Tore zum Gelände heute öffnen.<br />
Allerdings verschiebt sich der Einlass eine halbe Stunde nach hinten. Und auch darüber hinaus gibt es einige Veränderungen: denn die Polen <strong>MATERIA</strong> mussten aufgrund einer Autopanne kurzfristig absagen.</p>
<p>So sind nicht sie es, die das Festival eröffnen, sondern die aus Budapest stammenden <strong>OMEGA DIATRIBE</strong>. Noch haben es nicht viele Leute vor die Hauptbühne geschafft, um dem „Extreme Groove Metal“ der Ungarn zu lauschen. Trotzdem lassen sie sich nicht beirren und versuchen die überschaubare Menge in Fahrt zu bekommen. Anfangs mit mäßigem Ergebnis, doch im Verlauf des Sets kommt doch bei einem Großteil des Publikums Stimmung auf. Ich muss sagen: schlecht ist es nicht, was die Jungs hier abliefern, allerdings bleibt mir weniger die Musik und eher das zutätowierte Gesicht (mitsamt Augäpfeln) des Sängers in Erinnerung.</p>
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<p>Zwangspause. Aufgrund des bereits erwähnten Ausfalls passiert musikalisch erstmal eine halbe Stunde lang nichts. Was mich nicht weiter stört, denn so habe ich etwas Zeit, mich umzuschauen und mit dem Gelände vertraut zu machen. Es fällt auf, dass das überschaubare Areal der Essigfabrik nicht nur mit Merch und Essensständen gesäumt ist, sondern es auch eine Reihe an Zelten gibt, die sich speziell an die Musiker, noch spezieller die Gitarristen und Bassisten unter den Besuchern richten. So hat die Gitarrenmarke Ibanez einen eigenen Stand, an dem man Gitarren und Bässe anspielen kann. Der daneben befindliche Stand der Kemper Modeling Verstärker sorgt freundlicherweise dafür, dass man auch was hört und die Instrumente nicht „trocken“ spielen muss. Wunderschöne Sache. Und als wäre das für das Gitarristenherz nicht schon das Höchste der Gefühle, so gibt es auch noch eine 7-saitige Ibanez Gitarre zu gewinnen.</p>
<p>Die zweite Band auf der Hauptbühne ist <strong>PROMETHEE</strong>. Mittlerweile haben sich deutlich mehr Leute in der Halle eingefunden. Zu Recht, wie ich in den nächsten Minuten bemerke. Das Quintett aus der Schweiz liefert gut gemachten, finsteren Deathcore ab, der mit einigen elektronischen Elementen und dröhnenden Bassdrops garniert wird. Die Lichtshow ist unfassbar intensiv und abwechslungsreich, aber auch darüber hinaus bleibt mir der Auftritt durch mehrere Faktoren in positiver Erinnerung. Zum einen bewegt sich Sänger Joshua Orsi unfassbar agil auf der Bühne, zum anderen ist er ein absolutes Stimmungetüm, das heute eine hervorragende Leistung liefert. Ein sehr starker Gig, der die Latte für den Rest des Festivals in mehrerlei Hinsicht erstmal einige Stufen höher legt.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day1/Euroblast-10.jpg" alt="Euroblast-10" /></p>
<p>Doch das Leben besteht aus Höhen und Tiefen sagt man&#8230;<br />
Als nächstes spielen <strong>VERDERVER</strong> auf der kleineren Bühne. Bei dem Namen muss ich an Bands wie <strong>HEMELBESTORMER</strong> und <strong>WIEGEDOOD</strong> denken. Mit belgischem Black Metal hat das hier aber nicht das Geringste zu tun.</p>
<p>Schon beim Soundcheck fällt mir auf, dass <strong>VERDERVER</strong> ohne Schlagzeuger aus-, und die Drums vom Band kommen. Kann funktionieren, muss es aber nicht. Schon unmittelbar nach dem Beginn des ersten Songs fühlt sich der dargebotene Kreischgesang für mich an, als würden mir Schraubenzieher in die Schläfen gerammt. Ausnahmsweise meine ich das hier mal nicht als Kompliment. Musikalisch gibt es laut eigener Aussage Dance Death Metal auf die Ohren. Für mich fühlt es sich an, als hätte man <strong>DIAGNOSE:LEBENSGEFAHR</strong>, <strong>WBTBWB</strong> und <strong>THE LOCUST</strong> miteinander in einen Mixer gegeben. Mich begeistert das hier alles irgendwie gar nicht. Dennoch haben sich vor der Bühne zahlreiche Fans/Schaulustige/Paralysierte eingefunden, die das, was hier passiert, zu feiern scheinen. Ratlosigkeit macht sich bei mir breit. Ich versuche das Ganze zu begreifen (ist das Kunst, oder kann das weg?) und noch etwas auf mich wirken zu lassen. Doch spätestens als mein Kopfschmerz bei der Textzeile: „Mit wem muss man hier ficken, damit man mehr Follower bekommt?“ so richtig kickt, ergreife ich die Flucht.<br />
Was ich an dieser Stelle aber betonen möchte ist, dass <strong>VERDERVER</strong> über weniger als 400 Facebook-Likes verfügen, und trotzdem die Möglichkeit bekommen haben, auf dem Euroblast zu spielen. Unabhängig davon, ob ich mir die Band zu Hause anhören würde, finde ich, dass das ausgesprochen viel über die Mentalität der Euroblast Veranstalter aussagt und ich die Tatsache an sich fantastisch finde!</p>
<p>Im Anschluss bieten <strong>ALIASES</strong> auf der Hauptbühne einen Augen- und Ohrenschmaus für alle Fans von technischer Gitarrenarbeit. Zum sechsten Mal treten die Briten schon auf dem Euroblast auf und obwohl sie sich somit nicht gerade rar gemacht haben, nimmt die Zahl der Zuschauer kontinuierlich zu. Sämtliche Vertreter der Saitenfraktion tappen sich die Finger wund und begeistern darüber hinaus nicht nur mit sichtbarer Spiel- sondern auch Bewegungsfreude. Der einzige Wermutstropfen bleibt für mich der Gesang, der meinem Geschmack leider nicht zu entsprechen vermag.</p>
<p>Wenig später spielen die norwegischen <strong>SHINING</strong> auf der Hauptbühne. Das Krachkollektiv um Sänger, Gitarrist und Saxophonist Jørgen Munkeby legt den Fokus zu meiner Freude nicht nur auf das immer noch aktuelle Album „International Blackjazz Society“, sondern spielt Songs der letzten drei Alben. So beginnt das Set mit <em>„I won&#8217;t forget“</em> und soll bis zum Rausschmeißer <em>„The Madness And The Damage Done Pt. 1“</em> weder an Irrsinn noch an Druck verlieren. Die epilepsieverdächtige Lichtshow tut ihr Übriges, um den vertonten Wahnsinn auch optisch in Szene zu setzen. Ein unhörbares und grandioses Konzert.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day1/Shining-5.jpg" alt="Shining-5" /></p>
<p>Fast zeitgleich mit ihren Tourkollegen <strong>SHINING</strong> betreten <strong>OBSIDIAN KINGDOM</strong> die kleinere Bühne. Auch auf die große hätten die Spanier hervorragend gepasst, doch alles in allem ist die intimere, kuschlige Atmosphäre im Keller schon zuträglich für das, was das Quintett zu bieten hat. Und das ist einiges. Mit <em>„The Kandinsky Group“</em> von der letzten Platte „A Year With No Summer“ wird das Konzert eröffnet und sorgt binnen kürzester Zeit für Gänsehaut. <strong>OBSIDIAN KINGDOM</strong> sind eine der ruhigeren Bands des Tages, trotzdem (oder gerade deshalb) ziehen sie mich unvermittelt in ihren Bann. Darüber hinaus ist der Sound nun so gut, wie bei keiner anderen Band, die ich zuvor unten gesehen habe. Für die Spanier ist es der letzte Tourtag und man merkt ihnen die Routine und Souveränität, die sich in den letzten Wochen eingespielt hat, deutlich an. Allerdings sorgt das nicht dafür, dass das Konzert austauschbar wirkt. Im Gegenteil. Die Songs der letzten beiden Alben werden mit extrem viel Herzblut gespielt, versinken aber glücklicherweise nicht zu sehr im Pathos. Spätestens als Sänger Rider G Omega auf Deutsch die Ansage: „Hallo wir heißen <strong>OBSIDIAN KINGDOM</strong> und wir feiern ein Jahr, ohne Sommer“ bringt, habe ich am ganzen Körper Gänsehaut.<br />
Für mich bisher der emotionalste und ergreifendste Auftritt des Festivals. Großartig!</p>
<p><strong>DEAD LETTER CIRCUS</strong>, sind sowohl live als auch auf Platte eine ausgezeichnete Band. Doch die Australier, die danach auf der Hauptbühne spielen, können für mich leider nicht an das anküpfen, was <strong>OBSIDIAN KINGDOM</strong> zuvor mit mir gemacht haben. Viele Zuschauer sehen das anders und genießen die Show der Australier, die objektiv betrachtet ohne Fehler auskommt und musikalisch Hervorragendes liefert.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day1/Euroblast-39.jpg" alt="Euroblast-39" /></p>
<p>Die nächste Band, die ich sehen kann, sind <strong>INTRONAUT</strong>. Die Kalifornier gehören für mich zu dem Besten, was Metal heutzutage zu bieten hat. Und wie gewohnt ist die Rhythmussektion aus Danny Walker und Joe Lester ein Hochgenuss für alle Musikfetischisten. Doch auch Sacha und Dave sind gut bei Stimme und geben vor allem die gemeinsam gesungenen Passagen in einer Qualität wieder, die deutlich besser ist, als erwartet. Unfassbar präzise und dennoch lässig spielt das Quartett aus L.A. vornehmlich Songs des neuen Albums „The Direction Of Last Things“. Ein kleiner Wermutstropfen für mich, denn auch das ältere Material steckt voller grandioser Songs, die sicher nicht nur ich gern gehört hätte. Trotzdem sorgen unter anderem <em>„Sul Ponticello“</em> und <em>„The Unlikely Event Of A Waterlanding“</em> für sinkende Kinnladen und nickende Köpfe. Das älteste Stück, das heute jedoch gespielt wird, ist <em>„The Welding“</em> von der Vorgängerplatte. Ein starker Auftritt, der aufgrund der Songauswahl zumindest für mich etwas hinter anderen bereits erlebten Shows zurückbleibt. Aber das ist meckern auf extrem hohen Niveau.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day1/Animals-as-Leaders-7.jpg" alt="Animals as Leaders-7" /></p>
<p>Und schon ist es Zeit für den Headliner des ersten Tages. <strong>ANIMALS AS LEADERS</strong>.<br />
Ich hab diese Band noch nie live gesehen und bin daher angemessen froh, dass es heute endlich soweit ist. Die ersten beiden Alben der Nordamerikaner waren für mich von großer Bedeutung, doch was kann man live von einer Drei-Mann-Band ohne Gesang erwarten? Meine anfängliche Befürchtung, dass sich ein Konzert dieser Machart zu einer Art Zirkusvorführung entwickeln könnte bewahrheitet sich natürlich nicht. Denn auch wenn immense Fingerakrobatik geboten wird, begeistern die Songs der letzten drei Alben von Anfang bis Ende. Doch nicht nur die Gitarristen sorgen für offene Münder, auch Drummer Matt Garstka ist in Bestform und spielt sogar das ein oder andere Drumsolo innerhalb der Songs. Hin und wieder macht Tosin Ansagen, die mindestens so lässig sind wie sein Gitarrenspiel. Auf den Spruch „Wir haben heute einen Song vom neuen Album veröffentlicht. Tja, nur leider könnt ihr euch den in Deutschland nicht anhören. Das ist echt Scheiße. Aber ich weiß auch nicht, was man da machen kann.“ antwortet das Publikum damit, dass man den Song doch jetzt spielen solle. Doch nonchalant lehnt Tosin mit den Worten: „Jetzt? Nein, nein, nein. Ihr müsst schon ins Internet gehen. Dafür spielen wir jetzt nen uralten Song“ ab und kündigt <em>„CAFO“</em> an. Und ja, die spielen das live wirklich alles 1 zu 1 so runter. Ich bin überwältigt.</p>
<p>Damit endet der erste Tag für mich. Wenig später mache ich mich auf den Weg zum Quartier, sortiere noch schnell die Fotos, mache die Augen zu, mache die Augen wieder auf und es ist&#8230;</p>
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		<title>Das Festival für Musiknerds &#8211; Euroblast XII</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2016 08:21:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bald ist es wieder soweit: Ende September/Anfang Oktober findet das Euroblast Festival statt. Mittlerweile bereits in seiner zwölften Auflage seit den Anfängen im Jahre 2008. Startete die Veranstaltung zunächst noch als Konzertreihe, die in den ersten drei Jahren jeweils zwei Mal stattfand, so wuchs sie stetig weiter und erlangte spätestens mit der Verpflichtung <strong>MESHUGGAH</strong>&#8217;s im Jahre 2013 den Status einer fest einzuplanenden Größe im Prog/Tech/Experimental Sektor der Extremmetalszene.</p>
<p>Auch in diesem Jahr wird konsequenterweise über Genregrenzen hinweggesehen. So ist auf dem Euroblast von Black Metal bis Deathcore alles vertreten, der Fokus wird auf das entsprechende Präfix gelegt: Progressive. So reihen sich in das diesjährige Line-Up Größen wie <strong>ENSLAVED</strong> und <strong>BORN OF OSIRIS</strong> ein und es geben sich <strong>INTRONAUT</strong> mit den norwegischen Blackjazzern von <strong>SHINING</strong> die Klinke in die Hand.</p>
<p>Doch auch für Technikspinner meiner Güteklasse ist gesorgt. So sind auch in diesem Jahr die Fingerflitzer von <strong>ANIMALS AS LEADERS</strong> am Start, denen ich bereits jetzt entgegenfiebere. Darüber hinaus geben sich die jungen Wilden von <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> die Ehre, die uns mit ihrem letzten Album begeistern konnten. Damit vor keiner der beiden Bühnen ein Nacken im 4/4 Takt nicken muss, werden einige Djent Bands auf dem Euroblast auftreten, die aus allen vier Himmelsrichtungen zusammengetrieben wurden. Darunter befinden sich unter anderem <strong>VOLA</strong>, <strong>A DARK ORBIT</strong> oder <strong>EXIST IMMORTAL</strong>.</p>
<p>Ein weiteres Highlight für mich werden die Australier von <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> darstellen, die in den letzten Jahren einen sagenhaften Aufstieg hinlegen konnten und mir schon einmal bewiesen, dass sie in vielfacher Hinsicht eine fantastische (Live-)Band sind.</p>
<p>Doch damit nicht permanent nur komplexer Metal für Mathematikstudenten durch die Boxen schallt, wird auch mal einen Gang zurückgeschalten. So werden <strong>GRIM VAN DOOM</strong> für zähfließend groovigen Sludge sorgen, während die Spanier von <strong>EXXASENS</strong> wunderschönen, gewaltigen Post Rock abliefern, der mir schon auf Platte das Herz aufgehen und die Freudentränen in die Augen schießen lässt.</p>
<p>Da ein Indoor Festival einige Besonderheiten mit sich bringt, machen die Veranstalter nachdrücklich darauf aufmerksam, dass ein Verlassen und anschließendes Wiederbetreten des Geländes nur bis 19:00 Uhr möglich ist! Macht euch bitte auch bewusst, dass das Zelten in und um das Gelände nicht möglich ist, und sich so um die Unterkunft in der Nähe gekümmert werden muss!<br />
Damit während der Konzerte niemand am Hungertuch nagen muss, wird sich sowohl für Vegetarier und Veganer als auch für Carnivoren um die Verpflegung gekümmert werden!<br />
Ein weiterer Faktor, den ich persönlich recht angenehm finde, bezieht sich auf die Spielzeiten. So werden die jeweiligen Konzerttage um 14:00 Uhr beginnen und voraussichtlich nicht länger als bis 23:00 Uhr dauern, sodass sich die Shows nicht übermäßig in die Länge ziehen.</p>
<p>Obwohl ich das Euroblast schon seit einiger Zeit mit Faszination verfolge, wird die diesjährige Ausführung meinen ersten Besuch in der Kölner Essigfabrik darstellen. Ich bin schon jetzt gespannt darauf, da das Euroblast in seiner Art, zumindest auf deutschem Boden, einmalig ist. Die Fokussierung auf den technischen sowie progressiven Aspekt der Musik sagt mir mehr als zu. Aus diesem Grund versammeln sich Anfang Oktober hochkarätige Bands in Köln, die man in dieser Zusammenstellung sonst wohl nirgends zu sehen bekommt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das vollständige Line-Up könnt ihr euch <a href="http://www.euroblast.net/de/line-up.html" target="_blank">HIER</a> ansehen!<br />
Tickets sind über verschiedene Seiten erhältlich, die ihr <a href="http://www.euroblast.net/de/euroblast-tickets-de.html" target="_blank">HIER</a> finden könnt.</p>
<p>Sollte es darüber hinaus noch Fragen geben, kann man Antworten auf die am häufigsten gestellten ebenfalls auf der <a href="http://www.euroblast.net/de/euroblast-de-faq.html" target="_blank">Euroblast Seite</a> finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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