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	<title>Finnisch Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Mon, 02 Dec 2019 21:06:05 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Finnisch Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>INSOMNIUM auf &#8222;Tour Like a Grave&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Dec 2019 06:43:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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		<category><![CDATA[Tour Lika A Grave]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir finden ja die Touren am Besten, auf denen wir dabei sind... Somit ist es nicht verwunderlich, dass wir uns wie Bolle auf Morgen Abend freuen, wenn wir INSOMNIUM und die Spaßvögel von STAM1NA in Leipzig begrüßen dürfen!</p>
<p>Eine Tour, welche ihr nicht verpassen solltet! Mehr bald von uns und hier erstmal alles Wichtige!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/insomnium-tour-2019-like-a-grave/">INSOMNIUM auf &#8222;Tour Like a Grave&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Premiere!</strong> Mal wieder. Nachdem ich jetzt schon seit knapp einem Jahrzehnt in direkter Umgebung von Leipzig wohne, verschlägt es mich doch jetzt erst in den <strong>Felsenkeller in Leipzig</strong>. Spontane Nummer &#8211; schon morgen ist es soweit!</p>
<p><a href="http://www.insomnium.net/"><strong>INSOMNIUM</strong></a> bringen ihren düsterromantischen <strong>Melodic Death Metal</strong>&nbsp;nach Leipzig. <strong>Schön:</strong> Ich mag <strong>INSOMNIUM</strong>s &#8222;Heart Like A Grave&#8220; sehr gern und freue mich auf die Live-Darbietung des einen oder anderen Songs am Abend. (<strong>Steffi</strong> hat zuvor dem Album eine solide Note vergeben. Die Review findest du <a href="https://silence-magazin.de/insomnium-heart-like-a-grave">hier</a>.) <strong>Noch schöner:</strong> Sie haben ihre Landsmänner <a href="http://www.stam1na.com/in-english/"><strong>STAM1NA</strong></a> mitgebracht. Zu diesen verbindet mich eine ganz besondere Zuneigung &#8211; habe ich sie doch 2007 als Vorband zu <strong>APOCALYPTICA</strong> gesehen und mich schwerst in die ulkigen Skandinavier verliebt. Wie es so oft ist, mag die Sehnsucht nach dem begehrten Objekt die Emotionen verstärken. So fiebere ich übermäßig stark den (doch recht abwechslungsreichen, manch einer mag &#8222;progressiven&#8220;) Thrashern entgegen. Zum Warmwerden bitte hier entlang [Zieh dir unbedingt mal ältere Videos von den Jungs rein &#8211; gut produziert, deutlich weniger zahm und wirklich witzig]:</p>
<p><iframe title="Stam1na - Enkelinmurskain" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/lO5_a05wHVE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dagegen können für mich <a href="https://www.tbdmofficial.com/"><strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong></a> nur abstinken. Unfair? Unfair! Leider konnten mich die US-Amerikaner bisher weder von Platte noch live mitreißen. Aber: Natürlich werde ich ihnen noch ein weiteres Mal eine Chance geben &#8211; eventuell tut eine kleinere Location, wie es der Felsenkeller zu sein scheint, dem Konzerterlebnis ganz gut.</p>
<p><strong>INSOMNIUM</strong> werden dann sicherlich den versöhnlichen Romantik-Part nach den Auf-die-Fresse-Eskalationen der Technikfanatiker von <strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong> übernehmen und mich gut einfangen. Erst einfangen und dann weiter auf emotionalen Gewässern treiben lassen. Ich bin wirklich gespannt, da ich zu meiner Schande gestehen muss, dass ich mich nicht erinnern kann, zu welcher Gelegenheit ich die Jungs mal live gesehen habe, geschweige denn, ob mir ihre Show zugesagt hat. Ich stelle mich also dahingehend als unbeschriebenes Blatt Papier in den Felsenkeller und lasse mich einfach überraschen!</p>
<p>Noch immer nicht überzeugt? Dann müssen <strong>INSOMNIUM</strong> und <strong>TBDM</strong> wohl selbst noch das Wort an dich richten:</p>
<p><iframe title="Insomnium - Tour Like A Grave Tour 2019 - shoutout video" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/F3rBvyBqJy8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Erwische das Bandpaket noch zu folgenden Dates:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>04.12.19 Felsenkeller, Leipzig</strong><br />
<strong>07.12.19 Autohof Strohofer, Geiselwind&nbsp;(Festival-Show)</strong><br />
<strong>08.12.19 Astra, Berlin</strong><br />
<strong>09.12.19 Batschkapp, Frankfurt a.M.</strong><br />
<strong>10.12.19 Capitol, Hannover</strong><br />
<strong>11.12.19 Markthalle, Hamburg</strong><br />
<strong>12.12.19 Den Atelier, Luxemburg</strong><br />
<strong>13.12.19 Trix, Antwerpen</strong></p>
<p style="text-align: center;">Wir seh&#8217;n uns morgen in Leipzig!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/insomnium-tour-2019-like-a-grave/">INSOMNIUM auf &#8222;Tour Like a Grave&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>LORDI &#8211; Prattelner Club Z7 wird &#8222;Sexorziert&#8220;</title>
		<link>https://silence-magazin.de/lordi-recordead-live-sextourcism-in-z7/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=lordi-recordead-live-sextourcism-in-z7</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Aug 2019 05:44:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[DVD]]></category>
		<category><![CDATA[European Song Contest]]></category>
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		<category><![CDATA[Schock Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Sextourcism]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was passiert, wenn man die Kuschelrock-Sammlung durch Null teilt?!<br />
Wir glauben, es kommt diese Platte raus!</p>
<p>LORDI hat hier entweder ein Wortspiel geschaffen oder einen Zungenbrecher: "Sextourcism In Z7" Was meinst du?<br />
Wir haben auf jeden Fall eine Note dafür. Es ist übrigens keine 6.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/lordi-recordead-live-sextourcism-in-z7/">LORDI &#8211; Prattelner Club Z7 wird &#8222;Sexorziert&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">LORDI &#8211; &#8222;Sextourcism In Z7&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 26.07.2019<br />
<strong>Dauer:</strong> 94:34 Min.<br />
<strong>Label:</strong> AFM Records<br />
<strong>Genre:</strong> Hard Rock/Heavy Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Dieses Jahr meldet sich die finnische <strong>Monstrositäten-Metalband LORDI</strong> mit einem Live-Album zurück. Wie vielleicht einigen bekannt sein dürfte, leben <strong>LORDI</strong> seinen monstermässigen Stil nicht nur in Form von Kostümen und Masken aus, sondern übertragen dies auch auf ihre Musik &#8211; instrumental wie auch textlich. Wer hier <strong>Kuschelrock</strong> erwartet, ist vollkommen falsch. Mit harten Gitarrenriffs und aussagekräftigen Zeilen, wie <strong>&#8222;Devil is a loser and he&#8217;s my bitch&#8220;</strong> markiert diese Band ihr Revier. Aus diesem Grund kann man sie weder musikalisch noch optisch mit anderen Bands vergleichen.</p>
<p>Ich bin immer etwas skeptisch, wenn es um Live-Alben geht, da Konzerte doch ein gewisses Gefühl vermittelt sollen. Bei dem Pressen auf einen CD-Rohling bleibt dieses meistens jedoch auf der Strecke. So hatte ich auch hier meine Bedenken, welche sich leider auch bestätigen. Mehr als ein Gitarrensolo hier und da und gelegentlichen, leisen Zwischenrufen bekommt man nur wenig von einer Konzertaufnahme mit. Auch ist es schade, dass die Instrumente teilweise untergehen und die Stimme von <strong>Tomi Putaansuu</strong> oftmals sehr viel lauter ist.</p>
<p>Es macht durchaus Spaß sich dieses Album anzuhören. Jedoch würde ich es eher als &#8222;Best of&#8220;-Album bezeichnen und es kann, sofern man nicht mit größeren Erwartungen ran geht, auch Spaß machen. Natürlich dürfen Klassiker wie <em>&#8222;Blood Red Sandman&#8220;</em>, <em>&#8222;Would You Love A Monsterman&#8220;</em> und <em>&#8222;Devil Is A Loser&#8220;</em> nicht fehlen. Das soll aber keinesfalls heißen, dass <strong>LORDI</strong> nicht im Stande seiem, auch neue Lieder zu produzieren. Es sind natürlich auch ein paar der neueren Werke von ihrem letzten Album &#8222;Sexorcism&#8220; dabei. Den Anfang macht natürlich das namensgebende Stück <em>&#8222;Sexorcism&#8220;</em>. Spätestens mit dem zweiten Song, <em>&#8222;Would You Love A Monstermann&#8220;</em>, sollte die Menge bei den Konzerten richtig abgegangen sein, wovon man auch hier leider nur sehr wenig mitbekommt.</p>
<p><iframe title="LORDI - Recordead Live promo // AFM Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/46KeVpDwjI4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit den nachfolgenden Liedern hat <strong>LORDI</strong> natürlich nicht nachgelassen und der Menge sicherlich weiter eingeheizt. Auch wenn ich persönlich eher die älteren Stücke bevorzuge, kann ich mich doch mit Songs wie <em>&#8222;Your Tongue&#8217;s Got The Cat&#8220;</em> und <em>&#8222;Slashion Model Girls&#8220;</em> sehr gut anfreunden. Doch finde ich auch, dass auch ein paar andere Lieder durchaus einen Platz auf den Konzerten (und somit auch auf diesem Live-Album) verdient hätten. So denke ich, dass <em>&#8222;Romeo Ate Juliet&#8220;</em> und <em>&#8222;Rimskin Assassin&#8220;</em> auch für ordentlich Stimmung gesorgt hätten. Ich bin ziemlich überrascht, als der Song <em>&#8222;Evilyn&#8220;</em> doch recht spät aus meinen Boxen ertönt. Damit kamen dann doch erstaunlich ruhige, fast melancholische Klänge, welche ich weder auf einer Tour noch von <strong>LORDI</strong> erwartet hätte.</p>
<p>Zum Schluss geht das Album noch mal richtig in die Vollen, um mit <em>&#8222;Who&#8217;s Your Daddy?&#8220;</em>, <em>&#8222;Devil Is A Loser&#8220;</em> und <em>&#8222;Hard Rock Hallelujah&#8220;</em> doch noch alles herausreißen zu wollen. Letztendlich handelt es sich doch um ein Live-Album und kann meine persönlichen Ansprüche an ein solches leider nicht erfüllen. Auch wenn die Auswahl an Songs sehr umfänglich ist und ein weites Spektrum umfasst, finde ich es doch eher nicht wirklich zufriedenstellend und hätte mehr erwartet.</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenartikel von: <em><strong>Drake</strong></em></p>
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		<title>MALADY &#8211; die Vergangenheit entführen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Mar 2018 11:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Bass-Spuren, die sind so verdammt einladend, ich könnte mich in sie reinlegen. Genau solche wurden in dieses Stück retro-geladener Rockmusik eimerweise geschüttet. MALADY haben nach zweieinhalb Jahren den Sound perfektioniert, der auf dem selbstbetitelten Debüt schon so gut funktionierte. Ihr ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/malady-entfuehren-die-vergangenheit/">MALADY &#8211; die Vergangenheit entführen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>MALADY&nbsp;</strong>&#8211; &#8222;Toinen toista&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 16.03.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp; 40:49 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Svart Records / Cargo<br />
<strong>Stil:</strong> Progressive Rock</div></div></div>
<p>Es gibt Bass-Spuren, die sind so verdammt einladend, ich könnte mich in sie reinlegen. Genau solche wurden in dieses Stück retro-geladener Rockmusik eimerweise geschüttet. <strong>MALADY </strong>haben nach zweieinhalb Jahren den Sound perfektioniert, der auf dem selbstbetitelten Debüt schon so gut funktionierte. Ihr gesamtes Klangbild leiht sich dabei ein beachtliches Stück des Prog-Rocks der 70er, daneben gedeihen instrumentale Arrangements und die seltenen Gesangspassagen bis zu einem unabdingbaren Ausbruch.</p>
<p>Dabei wird neben der langweiligen Kombination aus Gitarre, Bass und Schlagzeug selbstverständlich auch in die Prog-Kiste gegriffen. Querflöten (<em>&#8222;Tiedon Kehtolaulu&#8220;</em>), nebst Violinen und Kontrabass (<em>&#8222;Laulu Sirasuksille&#8220;</em>) verfeinern die Arrangements der zahlreichen Tasteninstrumente (Mellotron, Hammond-Orgel, das gute alte Wurlitzer Electronic Piano, Fender Rhodes).<br />
An der Stelle möchte ich<strong> Svart Records</strong> danken, dass keines der Instrumente im Booklet übersetzt wurde und ich dadurch einen Sprung vom Beckenrand in die finnische Sprache machen konnte [Perkele!]. Aber mal im Ernst: das hat Spaß gemacht und Online-Übersetzer stinken!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-25748" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/maladypromo-800x374.jpg" alt="" width="800" height="374" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/maladypromo-800x374.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/maladypromo-800x374-300x140.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/maladypromo-800x374-750x351.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p><span id="more-25745"></span></p>
<p>Musikalisch verbringen <strong>MALADY</strong> die meiste Zeit damit, die seichten Stellen als Katalysatoren für die rockigen Ausbrüche zu nutzen. Das beruhigt und sorgt dennoch für eine gewisse Spannung: was lässt mich wohl als nächstes aufspringen? Sie fusionieren damit die zerbrechlichen Instrumental-Töne von <strong>OPETH</strong> mit den überschwänglich-optimistischen Seiten des Retro-Rocks. Offensichtliche Referenzpunkte zu <strong>PINK FLOYD</strong> oder <strong>KING CRIMSON</strong> verpassen der LP jedoch eine gewisse Austauschbarkeit. Auch in der direkten Gegenüberstellung mit dem Erstling haben die Lieder an Profil verloren, sich geradezu an der eigenen Glätte &#8222;abgerieben&#8220;.</p>
<h4>Synthesizer als Appetizer</h4>
<p>Trotzdem ist das Ergebnis so schön anzuhören, denn es regt zum Versinken in herrlich schnulzige Tiefen an. So illustriert dieser Silberling den Wechsel zwischen tropischer Wärme (<em>&#8222;Tiedon Kehtolaulu&#8220;</em>) und finnischer Gemütlichkeit (<em>&#8222;Nurja Puoli&#8220;</em>) auf eine unvergleichliche Art und Weise. Was ich schon hören durfte, erfüllt meine Ohren mit Frohlocken. Und die Einsteiger-Droge <strong>MALADY</strong> entführt die Vergangenheit (mit&nbsp;Gruppen wie<strong> WIGWAM)&nbsp;</strong>in unsere Zeit, die sich schon längst nach der damaligen Klar- und Einfachheit zurücksehnt. Vielleicht sage ich das aber auch nur, weil ich mich mit finnischer Rockmusik noch nicht genug auskenne.&nbsp;Liebe aufmerksame Leser, bitte erklärt mir, was <strong>&#8222;Manserock&#8220;</strong> ist!</p>
<p><a href="https://www.svartrecords.com/artist/malady/">Shop</a><br />
<a href="https://maladyband.bandcamp.com/">Bandcamp</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/maladyband/">Facebook</a></p>
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		<item>
		<title>WOLFHORDE &#8211; Eine Hommage an die alten Götter</title>
		<link>https://silence-magazin.de/wolfhorde-eine-hommage-an-die-alten-goetter/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wolfhorde-eine-hommage-an-die-alten-goetter</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Feb 2018 11:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
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		<category><![CDATA[Amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[Cover]]></category>
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		<category><![CDATA[Inverse Records]]></category>
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		<category><![CDATA[The Great Old Ones]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfhorde]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ich muss gestehen, es ist das erste Mal, dass ich von der Band WOLFHORDE gehört habe. Dass es sich dann bei ihrer neuesten EP „The Great Old Ones“ überhaupt nicht um ein wirkliches Eigenwerk, sondern vielmehr um eine Hommage an die Wurzeln ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>WOLFHORDE – “The Great Old Ones”</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 01.12.2017<br />
<strong>Dauer:</strong> 16:26 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Inverse Records<br />
<strong>Genre:</strong> Pagan/Folk Metal </div></div></div>
<p>Ich muss gestehen, es ist das erste Mal, dass ich von der Band <strong>WOLFHORDE</strong> gehört habe. Dass es sich dann bei ihrer neuesten EP „The Great Old Ones“ überhaupt nicht um ein wirkliches <strong>Eigenwerk</strong>, sondern vielmehr um eine Hommage an die Wurzeln des <strong>finnischen Folk/Pagan Metals</strong> handelt, hatte ich somit auch nicht erwartet.</p>
<h2>Just a tribute</h2>
<p>Die EP besteht aus drei <strong>Cover-Songs</strong>: Opener ist das durchaus tanzbare <em>„Jaktens Tid“</em> von <strong>FINNTROLL</strong>. Darauf folgt die achtminütige Urhymne <em>„Kylän Päässä“</em> von <strong>MOONSORROW.</strong> (Erinnert sich jemand an die „Pagan Fire“-Compilation CD von 2008? Da war das Original auch drauf.) Zu guter Letzt, etwas abseits wirkend, erschallt dann <em>„Sign From The North Side“</em> von <strong>AMORPHIS</strong>. Sind euch die Original-Versionen der drei Lieder bekannt, erkennt ihr sicher auch, wie sich bemüht wurde, diesen treu zu bleiben. Die Kunst dabei ist, trotz dieser Voraussetzung die eigene<strong> Seele</strong> noch mit einfließen zu lassen. Ein Brückenschlag, der durchaus gelungen ist!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ANk_f1LWYCo?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Atmosphäre der untereinander doch sehr <strong>unterschiedlichen</strong> Originale ist sehr gut eingefangen und wiedergegeben, auch die Vocals (hier ein großes Lob) und Instrumentalisierungen sind ordentlich performed. Trotzdem ist der Sound ein <strong>eigener</strong>, der sich auch über die drei Songs relativ konstant hält, was erstaunlich gut funktioniert. Wenn ich mich nicht komplett irre, gibt es an einigen Stellen die eine oder andere Uminterpretation der Instrumentalspuren – nicht störend, nur in Form gekonnt genutzter <strong>künstlerischer Freiheit</strong>. Alles in allem also wahrhaft ein würdig gesetztes <strong>Denkmal</strong>!</p>
<p>Bestaunen könnt ihr <strong>WOLFHORDE</strong> auf <a href="https://wolfhorde.bandcamp.com/">Bandcamp</a>, <a href="https://www.facebook.com/WolfhordeBandOfficial/">Facebook</a> oder der <a href="https://wolfhorde.band/">offiziellen Bandseite</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfhorde-eine-hommage-an-die-alten-goetter/">WOLFHORDE &#8211; Eine Hommage an die alten Götter</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>AJATTARA sind zurück – klassisch, finnisch, fies</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ajattara-sind-zurueck-klassisch-finnisch-fies/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ajattara-sind-zurueck-klassisch-finnisch-fies</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 May 2017 13:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AJATTARA&#160;–&#160;Lupaus Veröffentlichungsdatum: 12.05.2017 Dauer:&#160;35:03 Label:&#160;Svart Records Stil: Black Metal AJATTARA blicken auf eine (bis auf eine kurze Unterbrechung) 20-jährige Bandgeschichte zurück. In den letzten sechs Jahren war es beunruhigend still um die Finnen. Nach dieser langen Durststrecke haben sie endlich ihr achtes ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AJATTARA&nbsp;</strong>–&nbsp;Lupaus<br />
Veröffentlichungsdatum: 12.05.2017<br />
Dauer:&nbsp;35:03<br />
Label:&nbsp;Svart Records<br />
Stil: Black Metal</p>
<p><strong>AJATTARA</strong> blicken auf eine (bis auf eine kurze Unterbrechung) 20-jährige Bandgeschichte zurück. In den letzten sechs Jahren war es beunruhigend still um die Finnen. Nach dieser langen Durststrecke haben sie endlich ihr achtes Studioalbum herausgebracht und auf dem Wege keinesfalls ihre Rohheit verloren. Neuerdings präsentieren sich die Skandinavier sogar mit eigenem Youtube-Kanal inklusive zweier Videos zu diesem Album, die ich euch an dieser Stelle natürlich nicht vorenthalten möchte.</p>
<h4>Der Ersteindruck</h4>
<p>Ich höre nur Satanas, Satanas, Satanas. Wo sind wir denn gelandet? In Skandinavien?! Finnland! Ah, das erklärt einiges. Die Songtitel an sich sind schon recht vielversprechend und zeigen auch eine angenehm schwarzmetallische Klischeeerfüllung: &#8222;<em>Satanaan sinetti&#8220;</em> – Satans Siegel, &#8222;<em>Suru&#8220;</em> – Trauer, &#8222;<em>Ave Satana&#8220;</em> – erklärt sich wohl selbst,<em>&nbsp;&#8222;Uhrilahja&#8220;</em> – Opfer. Just to name a few. Etwas mehr als eine halbe Stunde feinster satanistischer Themenkreis. Was hier recht kurz erscheint, reicht der Kombo allerdings vollkommen, um diverse Spielarten, die dem Black Metal zu eigen sind, abzudecken. Ich möchte sogar behaupten, dass der Veröffentlichung eine längere Spieldauer geschadet hätte. Das Album ist ihrer eigenen Aussage nach „an ode to the deepest feelings of human suffering and loss“ – und ja, das ist es auch geworden. Auch wenn die Sprachbarriere das genaue Verständnis der Texte unmöglich macht, reicht mir die Musik vollkommen, um diese Gefühle nachempfinden zu können.</p>
<p>Liebevolles Ohrenschmeicheln bekommt ihr hier definitiv nicht. Zornig und verzweifelt fräsen sich die durchaus eingängigen Licks in die Gehörgänge. Ohrwurmpotenzial ist vorhanden. Das menschliche Gehirn freut sich über bekannte Muster – und die bekommst du bei <strong>AJATTARA</strong> zur Genüge!</p>
<h4>Genauer hingehört</h4>
<p>Ich fühle mich durch den doch sehr typisch schwarzmetallischen Einstieg ins Album positiv getriggert.<em>&nbsp;&#8222;Saatanan sinetti&#8220;</em>&nbsp;bietet einen energetischen Rutsch in die verzweifelten Gefilde. Präziser und gnadenloser Blastbeat trifft auf einfaches, einprägsames Riffing. Auffällig ist, dass der Sound klar, aber nicht überproduziert ist. Der Bass bringt mit seinem sehr aggressiv-knarzigen Eigenklang eine wunderbare Portion Rotzigkeit in die Chose. Mit Einsatz des Gesangs bin ich dann vollends dabei und reibe mir innerlich entzückt die Hände.</p>
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<p>Im weiteren Verlauf des Albums wird deutlich mehr auf getragene, mächtige und synthiegestütze Atmosphäre gesetzt. So wie auch bei &#8222;<em>Suru&#8220;</em> – der Song klingt sehr verdächtig nach den alten Alben, konkreter nach &#8222;Itse&#8220;, ihrem Debutalbum. Tragend, mächtig, rollend mit sehr gezieltem Gitarreneinsatz – kein Ton ist reines Gewichse um der Show Willen. Vor allem der Refrain mit seinem finnischsprachigen Cleangesang weiß mich zu begeistern.</p>
<p>Das erste Drittel des Albums klappert schon eine gute Menge an schnellen und auch getragenen Spielarten des Black Metal ab. Ich freue mich auf einen wilden Ritt durchs Album. Ganz so wild wird er nicht, denn alles weitere baut ebenfalls auf bekannten Mustern und Elementen auf. Ich möchte nicht sagen, dass die Platte dröge ist – keinesfalls. Die verschiedenen Spielarten werden konsequent durchexerziert. Wirklich neue Eindrücke und &#8222;oha!&#8220;-Momente gibt es allerdings nicht. Die Riffs und Melodien sind eingängig. Der Gesang angenehm brutal und verzweifelt, dass mir selbst bei unseren aktuellen Temperaturen das Blut in den Adern gefriert.</p>
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<p>Ich bin beileibe kein Fan von ausladendem Synthie-Einsatz. Über den einen oder anderen Effekt auf dem Album lässt sich auch durchaus streiten, aber ich muss den Musikern lassen, dass sie in Maßen und bewusst damit arbeiten. Die Songs haben in sich schöne Spannungsbögen, das Album in seiner Gesamtlänge schiebt und drückt insgesamt abwechselnd sowohl langsam tragend als auch hetzend schnell den Black Metal in feiner Manier durch die Boxen.</p>
<p><em>&#8222;Ave Satana&#8220;</em> besticht beispielsweise durch simples Riffing, das Aufgreifen stereotypischer Melodieverläufe und groovt richtig schön vor sich hin. Zwischendrin holen Blastbeats die maximale Evilness raus und meine Hand zückt unwillkürlich die invisible orange. Hach, so lob&#8216; ich mir das.</p>
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<h4>Was bleibt</h4>
<p>Das Album ist in den vergangenen Wochen mehrfach in den verschiedensten Situationen rotiert und ließ mich jedes Mal sofort in die richtige Stimmung kommen. Dass &#8222;Lupaus&#8220; zum Dauerbrenner in meiner Sammlung wird, bezweifle ich sehr. Dafür fehlt mir die Abwechslung, die Innovation. Ich kann mir aber vorstellen, dass es sich in die (noch recht überschaubare) Auswahl der Black Metal-Alben einreiht, die ich in Momenten meines Aggressionsabbau zur Rate ziehe.</p>
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		<title>Sehnsucht nach Finnland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2016 08:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphärisch]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Decembre Noir &#8211; The Forsaken Earth Veröffentlichungsdatum: 12.08.2016 Dauer: 49:52 Min. Label: F. D. A. Rekotz Stil: Death/Doom Metal   Ohne eine Vorahnung und nur mit einer groben Stilbeschreibung werde ich ins kalte Wasser geworfen. Am Ende bin ich überwältigt von den ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Decembre Noir</strong> &#8211; The Forsaken Earth<br />
Veröffentlichungsdatum: 12.08.2016<br />
Dauer: 49:52 Min.<br />
Label: F. D. A. Rekotz<br />
Stil: Death/Doom Metal</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-8333" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/DECEMBRE_NOIR_logo_WWW-300x114.jpg" alt="DECEMBRE_NOIR_logo_WWW" width="300" height="114" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/DECEMBRE_NOIR_logo_WWW-300x114.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/DECEMBRE_NOIR_logo_WWW-1024x390.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/DECEMBRE_NOIR_logo_WWW-750x286.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/DECEMBRE_NOIR_logo_WWW.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: left;">Ohne eine Vorahnung und nur mit einer groben Stilbeschreibung werde ich ins kalte Wasser geworfen. Am Ende bin ich überwältigt von den majestätischen Akkordlandschaften. Es gibt nicht viele mir unbekannte Bands, die mich 2016 innerhalb der ersten Minute völlig begeistern und sogar leichte Sprachlosigkeit in mir auslösen. <strong>DECEMBRE NOIR</strong> kommen sogar aus Deutschland, obwohl sie total nach finnischer Sehnsucht klingen. Was die Band abliefert, ist auf einem beängstigend hohen Niveau, welches definitiv international mithalten kann. Alter! Diese unglaublich gefühlvollen Melodien tragen mich weit weg von Mutter Erde. Das ist <strong>für jeden Fan von atmosphärischem Death/Doom Metal das wahre Freudenfest</strong>. Stellt euch vor, ihr besteigt einen verschneiten Berg (Klischeealarm!), kommt auf dem Gipfel schnaufend an und werdet mit einer Aussicht belohnt, die euch die Sprache verschlägt. <strong>DECEMBRE NOIR</strong> bieten dafür den perfekten Soundtrack. Die schier unbändige Wucht der Rhythmusfraktion plättet den Zuhörer, aber verliert sich nie in austauschbaren Strukturen. Gelegentlich tauchen Geschwindigkeitsausbrüche auf, es wird allerdings hauptsächlich in mittleren bis schleppenden Gefilden musiziert. Auch wenn Einflüsse von Pionieren wie <strong>SWALLOW THE SUN </strong>oder <strong>RAPTURE</strong> durchscheinen, so agiert das Quintett originell und ist definitiv <strong>nicht als bloße Kopie anzusehen</strong>. Ich kenne nicht viele deutsche Metalbands von heute, die schon mit dem zweiten Album so erwachsen nach den Sternen greifen. Eine klare Vision, wohin es gehen soll, ist absolut erkennbar.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8336" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Decembre-Noir_Bandpic2_www.jpg" alt="Decembre-Noir_Bandpic2_www" width="850" height="567" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Decembre-Noir_Bandpic2_www.jpg 850w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Decembre-Noir_Bandpic2_www-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Decembre-Noir_Bandpic2_www-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Decembre-Noir_Bandpic2_www-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></p>
<p>Reinhören und andächtig lauschen:</p>
<p><strong>DECEMBRE NOIR</strong> <a href="https://fda-rekotz.bandcamp.com/album/forsaken-earth">Bandcamp</a></p>
<h4>Es darf niemals enden</h4>
<p>Mit <em>&#8222;Waves Of Insomnia&#8220;</em> haben die Thüringer <strong>gefühlsmäßig einen Kurzfilm vertont</strong>, der sogar schwedische Metalwikinger vor Neid erblassen lässt. Eine tickende Uhr, in der Ferne zu hörende Kinder, leiten dieses Monstrum von einem Song ein und führen mich Stück für Stück in eine andere Welt. Wahrlich, eine <strong>Hymne</strong> vor dem Herren. So stört es mich überhaupt nicht, dass der Song 14 Minuten lang ist. Einige Wermutstropfen bleiben dennoch nicht aus. <strong>Getriggerte Schlagzeuge</strong> sind nur selten mein Fall. Zum Glück kommt dieses &#8222;Werkzeug&#8220; <strong>nur minimal</strong> zum Einsatz. Das andere vermeintliche Manko ist weniger der technischen Natur geschuldet. Einige Titel werden durch &#8222;Fade Outs&#8220; langsam beendet. Für meine Wenigkeit ist das wie ein bittersüßer Abschied, denn ich könnte der traurigen Melodie aus <em>&#8222;In This Greenhouse Of Loneliness and Clouds&#8220;</em> noch ewig weiterlauschen. Klar, ich muss nur die Repeattaste drücken, aber manchmal möchte man gewisse Parts wieder und wieder in Schleife hören. Wundert euch nicht, ich bin da etwas eigen. Am Ende wird auf hohem Niveau gemeckert, keine Sorge.</p>
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