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	<title>Gorguts Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Gorguts Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Aus den Tiefen #49: UNEXPECT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2017 06:15:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-49-unexpect/">Aus den Tiefen #49: UNEXPECT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Zugegebenermaßen ist die Band, um die es mir heute geht, kein unbeschriebenes Blatt mehr und hat eigentlich schon einen Bekanntheitsgrad erlangt, der sie aus der Masse anderer Bands heraushebt. Aber da sich die Band leider bereits aufgelöst hat und andererseits einen besonderen Platz in meinem Herzen innehält, wollte ich dennoch über sie schreiben.</p>
<h4><strong>UNEXPECT</strong></h4>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-17840" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/unexpect-pic.jpg" alt="UNEXPECT" height="1200" width="798" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/unexpect-pic.jpg 798w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/unexpect-pic-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/unexpect-pic-681x1024.jpg 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/unexpect-pic-750x1128.jpg 750w" sizes="(max-width: 798px) 100vw, 798px" />
<p>Dass in Kanada wohl irgendwas im Wasser sein muss, <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-43-the-visit/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">habe ich schon mehrfach angesprochen</a>, da dort eine geile Band nach der anderen aus dem Boden sprießt, und diese nicht nur kreativ und markant, sondern auch technisch auf höchstem Niveau arbeiten.</p>
<p><strong>GORGUTS</strong>, <strong>BEYOND CREATION</strong> und <strong>CRYPTOPSY</strong> stellen nur einige wenige der unzähligen Namen dar, die aus dem nicht so amerikanischen Nordamerika stammen. <strong>UNEXPECT</strong> beschritten dabei seit jeher einen etwas anderen Pfad, der sich hauptsächlich dadurch auszeichnete, immer wieder dann Haken zu schlagen, wenn man es am wenigsten erwartete. Denn hier ist der Name Programm!</p>
<p>Grob lassen sich <strong>UNEXPECT</strong> dem Avantgarde Metal zuordnen, doch meiner Meinung nach trägt diese Klassifizierung kaum zur Verdeutlichung oder Abgrenzung bei – im Gegenteil.</p>
<p>Versuchen wir es also andersrum: drei Sänger mit zwei Gitarren, eine Sängerin, eine Violine, Drums und ein 9-saitiger Bass bilden die Bausteine aus denen <strong>UNEXPECT</strong> sich in so ziemlich jede Richtung vorarbeiten. Death Metal, Black-Metal-Einflüsse, Zirkusmusik, Operetten-Ausflipper, technische Eskapaden, Elektronik, Spoken-Word-Passagen, Piano- und Klassikdurchbrüche sowie wirre Songstrukturen stellen grob zusammengefasst den Strauß bunter Melodien dar, mit dem das kanadische Sextett aufwartete und alle begeisterte, die sich ihr Hirn gern neu verdrahten ließen.</p>
<p>Im Jahre 1996 gegründet, legten <strong>UNEXPECT</strong> ihr Debüt-Album &#8222;Utopia&#8220; drei Jahre später vor. Natürlich ist der Sound hier noch sehr viel roher als auf späteren Veröffentlichungen und in den ersten Sekunden des Openers <em>&#8222;Vespers Gold&#8220;</em> wähnt man sich auf einer <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> oder <strong>CHILDREN OF BODOM</strong> Platte. Doch bereits wenig später werden die Charakteristika offenbart, die die Band bis zuletzt immer weiter verfeinern und perfektionieren sollten. Auch wenn das Debüt vermutlich noch als das &#8222;schwächste&#8220; Album bezeichnet werden muss, ist die Qualität schon hier weit von dem entfernt, was andere Bands als erstes Album raushauen.&nbsp;</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3697763797/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://unexpect.bandcamp.com/album/utopia&#8220;&amp;amp;amp;amp;gt;Utopia by Unexpect&amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>&#8222;In a Flesh Aquarium&#8220; zeigte sich die Band dann schon auf einem deutlich höheren Level, nicht zuletzt, da es auch erst sieben Jahre nach dem Debüt erschien. Mit besserem Sound, neuen Ideen und noch kompromisloserer Umsetzung überzeugte der Zweitling auf ganzer Linie und konnte vielerorten &#8211; völlig verdient &#8211; gute Kritiken einfahren. Auch wenn das Album einiges an Nerven, Zeit und Arbeit erfordert, bis man zu ihm vorgedrungen ist, so stellt es sich doch letztlich immer wieder als lohnenswert heraus, sich mit diesen 60 Minuten vertonten Wahnsinns zu beschäftigen.&nbsp;</p>
<p>Unerreicht ist und bleibt für mich jedoch der Drittling &#8222;Fables of the Sleepless Empire&#8220;. Das letzte Album sollte erneut sieben Jahre auf sich warten lassen, dafür jedoch auch das beste Album werden, das <strong>UNEXPECT</strong> jemals geschrieben haben – und vermutlich schreiben werden. Obwohl &#8222;Fables&#8230;&#8220; mit nahezu schleudertraumataverursachenden Tempo-, Takt- und Stimmungswechseln gesegnet ist, geht doch immer wieder irgendwas ins Ohr, werden sowohl Spannungsbögen, als auch Atmosphären aufgebaut, die zumindest mich immer einnehmen und beeindrucken konnten. Wo andere Bands es nicht hinbekommen, innerhalb eines Songs für Stimmung oder einen roten Faden zu sorgen, kappen <strong>UNEXPECT</strong> ebendiesen immer wieder bewusst, nehmen ihn später wieder auf, nähen ihn irgendwo anders dran und bauen so Song in Song in Song in Song, ohne sich zu verrennen, oder das große Ganze aus den Augen zu verlieren. All ihr lieben Drei-Akkord-Bands da draußen: schneidet euch ne Scheibe ab.</p>
<p>Denn &#8222;Fables of the Sleepless Empire&#8220; ist im Kern immer noch keine leicht verdauliche Kost, wartet aber mit den besten und emotionalsten Songs auf, die die Band jemals geschrieben hat.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=334470994/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://unexpect.bandcamp.com/album/fables-of-the-sleepless-empire&#8220;&amp;amp;amp;gt;Fables of the Sleepless Empire by Unexpect&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Bis auf einige wenige Konzerte haben die unerwarteten Kanadier den Sprung über den großen Teich leider nie wirklich vollzogen, weswegen uns hierzulande nur ihre auf Plastik gebrannte, oder streambar gemachte Musik bleibt. Denn am 22.08.2015 gab die Band über ihre Facebookseite bekannt, das Experiment <strong>UNEXPECT</strong> für beendet zu erklären, und sich nunmehr anderen Projekten zuzuwenden.</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fpermalink.php%3Fstory_fbid%3D10153376312567025%26id%3D238413107024&amp;width=500" scrolling="no" height="461" frameborder="0" width="500"></iframe></p>
<p>Auch wenn die Auflösung mittlerweile fast 2 Jahre her ist, bleiben <strong>UNEXPECT</strong> für mich nicht nur eine der unvorhersehbarsten Bands die ich kenne, sondern auch auch eine, die sich speziell durch ein Merkmal von dem Gros anderer Bands abheben konnte: Einzigartigkeit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Unexpect-238413107024/?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p><a href="https://unexpect.bandcamp.com/album/fables-of-the-sleepless-empire" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Bandcamp</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #45: ZHRINE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2017 06:50:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potential, etwas anders zu machen, als alle Anderen.</strong></em></p>
<p><span id="more-17105"></span></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Blackened Death Metal</strong></p>
<p><!--more-->Mit dem Begriff konnte ich nie was anfangen. Diese Genrebezeichnung weckte in mir seit je her das Gefühl, dass die entsprechenden Bands sich nicht so ganz entscheiden konnten, was sie denn nun machen wollten. So schwang in meiner Wahrnehmung immer der Anklagepunkt mit, weder Fisch noch Fleisch zu sein.<br />
Trotzdem ist besonders in den letzten Jahren an der Schnittstelle zwischen Black und Death Metal viel Interessantes passiert, und Bands entstanden, die genau wissen, was sie machen, wie sie klingen wollen und woher sie ihre Einflüsse beziehen. Und dennoch weder klar in die eine, noch in die andere Kategorie passen.<br />
So auch bei:</p>
<h4 style="text-align: center;">ZHRINE</h4>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17110" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic.jpg" alt="ZHRINE" width="956" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic.jpg 956w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Zhrine-Bandpic-750x753.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 956px) 100vw, 956px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Zugegebenermaßen sind <strong>ZHRINE</strong>&nbsp;eine Band, die nicht mehr komplett in den Kinderschuhen steckt und sich bereits einen Namen machen konnte. Aber wie oben disclaimert geht es ja um mehr oder minder unbekannte Bands. Und das Debütalbum „Unortheta“ ballert mich immernoch so weg, dass ich einfach darüber schreiben muss.</p>
<h4>Doch der Reihe nach</h4>
<p>Bereits 2007 schlossen sich vier junge Isländer zusammen, um (damals noch) Death Metal zu machen, der noch spürbar amerikanische Einflüsse offenbarte, aber schon mit ungeheurer Präzision und technischer Finesse zu überzeugen wusste. Innerhalb Islands, sowie langsam aber sicher auch darüber hinaus, erarbeiteten sich die Jungs &#8211; damals noch unter dem Namen <strong>GONE POSTAL</strong> &#8211; einen Ruf, der ihnen unter anderem vier Jahre in Folge einen Platz auf dem <strong>Eistnaflug</strong> bescherte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FqOcK3jMNBc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nachdem <strong>GONE POSTAL</strong> im Jahre 2008 ihr Debütalbum „In The Depths Of Despair“ auf die Welt losgelassen hatten, passierte nicht mehr viel an der Veröffentlichungsfront. Im stillen Kämmerlein wurde der eigene Sound jedoch immer weiter ausdifferenziert und verbessert, sodass noch 2012 ein Demo unter dem Titel „Unortheta“ erschien.</p>
<p>Bis das Ganze jedoch die entsprechende Form annehmen sollte, vergingen nochmals vier Jahre. Schließlich entschieden sich die Isländer im Jahre 2014 zu einem Namenswechsel, welchem kurz darauf ein weiterer folgen sollte, bzw. musste. Da der Bandname <strong>SHRINE</strong> offenbar schon vergeben war, entschieden sich die vier Jungs dazu, Legasthenie walten zu lassen und tauschten das „S“ mit einem „Z“. Voilà: <strong>ZHRINE</strong> waren geboren.</p>
<h4>Fisch und Fleisch</h4>
<p>Schließlich erschien das finale Album im April 2016 auf Season Of Mist. Und vermutlich hätten <strong>ZHRINE</strong> auch kein passenderes Label gewinnen&nbsp; können, befinden sie sich doch mit <strong>GORGUTS</strong>, <strong>DODECAHEDRON</strong> oder <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> so in bester Gesellschaft.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2624556299/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://zhrine.bandcamp.com/album/unortheta&#8220;&amp;amp;amp;gt;Unortheta by ZHRINE&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Um den Faden der Anfangsworte wieder aufzunehmen: <strong>ZHRINE</strong> befinden sich durchaus im Bereich zwischen Black und Death Metal, wissen Elemente beider Welten aber gekonnt zu verbinden und darüber hinaus noch mehr einfließen zu lassen. So kann ich mir vorstellen, dass Fans von <strong>MGLA</strong> hier ebenso auf ihre Kosten kommen werden, wie <strong>ULCERATE</strong>-Hörer.</p>
<p>Denn <strong>ZHRINE</strong>s Soundgemisch ist sowohl unfassbar düster und melodisch, als auch technisch ausgefeilt, dynamisch und experimentell. Erinnern leise und atmosphärische Passagen hier und da gar an Post Metal-Bands, so folgen hierauf nicht selten dissonant-kalte Melodien, die an <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> erinnern, bevor Death Doom-Walzen den Eindruck erwecken, alle Menschlichkeit von der Oberfläche der Erde zu tilgen. Einzelne Songs von „Unortheta“ herauszuheben würde zeitgleich bedeuten, andere abzuwerten, und das möchte ich auf keinen Fall, da von dem ruhigen und sich bedächtig steigernden Intro von <em>„Utopian Warfare“</em>, bis zu dem abschließenden Titelsong keine Minute vergeht, die mich in irgendeiner Weise enttäuscht.<br />
<strong>ZHRINE</strong> wissen, wie man grandiose Songs schreibt, die sowohl durch packende Melodien, einnehmende Schwärze sowie rasende Brutalität gekennzeichnet sind.</p>
<p>Wer auf all den abgefahrenen Scheiß steht, der mit den bereits vorab genannten Bands zusammenhängt, der darf um <strong>ZHRINE</strong> definitiv keinen Bogen machen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/zhrineofficial/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-45-zhrine/">Aus den Tiefen #45: ZHRINE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #43: THE VISIT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2017 07:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Apocalyptica]]></category>
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		<category><![CDATA[The Visit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-43-the-visit/">Aus den Tiefen #43: THE VISIT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Was zur Hölle ist eigentlich im kanadischen Wasser drin? Irgendwas muss in diesem Land nicht mit rechten Dingen zugehen, wenn man bedenkt, welch großartige Bands, vor allem im Prog- und Tech-Sektor, von dort kommen. Mancher mag dabei zunächst an <strong>Devin Townsend</strong> denken, mein Blick schweift dagegen eher in Richtung <strong>GORGUTS</strong>, <strong>ARCHSPIRE</strong> oder der überaus aktiven Szene um Bands wie <strong>BEYOND CREATION</strong> und <strong>AUGURY</strong>.</p>
<p>Doch auch in ganz anderen Nischen, Sphären und Ausformungen tut sich gefühlt permanent etwas im Land von Eishockey und Ahornsirup.</p>
<p>Die Rede ist von:</p>
<p><del><strong>AVRIL LAVIGNE</strong></del></p>
<p><strong>THE VISIT</strong></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16554" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real.jpg" alt="THE VISIT" width="960" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Wann genau sich <strong>THE VISIT</strong> gründeten, lässt sich nicht genau sagen, doch konnte man das erste Lebenszeichen des unkonventionellen Duos in Form des Songs <em>&#8222;Between Worlds&#8220;</em> im Jahre 2014 vernehmen, ein Jahr, bevor ihr gefeiertes Debüt Album &#8222;Through Darkness Into Light&#8220; erscheinen sollte.</p>
<p>Doch fangen wir von vorn an. <strong>THE VISIT</strong> besteht aus nur zwei Mitgliedern: einerseits der ausgezeichneten Sängerin <strong>Heather Sita Black</strong>, andererseits dem Cellisten <strong>Raphael Weinroth-Browne</strong>.</p>
<p>Da für viele jetzt vermutlich erstmal die Gedanken in Richtung <strong>APOCALYPTICA</strong> schweifen, möchte ich diese Assoziation kurz entkräften. Obwohl die Finnen schon seit Jahren vollständig von meinem Radar verschwunden sind, muss man ihnen lassen, dass sie damals, ganz am Anfang ihrer Karriere, etwas mehr oder weniger Neues probiert haben. Dass man selbst nicht solche Songs schreiben konnte, wie das große Vorbild <strong>METALLICA</strong>, hat erstmal nichts daran geändert, dass <strong>APOCALYPTICA</strong> lange Zeit die wohl einzige Band waren, die die Messlatte in dieser Richtung überhaupt jemals bewegt hätten.</p>
<h4>Was ist nun so neu und ungesehen an <strong>THE VISIT</strong>?</h4>
<p>Zugegeben, es ist heutzutage nichts Neues mehr, Metal-Songs auf genrefremden Instrumenten zu spielen, ob es <a href="https://www.youtube.com/watch?v=vYo_JjeThk8" target="_blank"><strong>CAR BOMB</strong> auf dem Cello</a>, oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=50vL1uAXn7s" target="_blank"><strong>NECROPHAGIST&nbsp;</strong>auf der Klarinette sind</a>, irgendwie wurde alles schon mal irgendwann, irgendwie auf irgendwas gecovert. Und wenn es letztlich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GXJifYl_byU" target="_blank">„Enter Sandman“ auf Kinderinstrumenten bei Jimmy Fallon war</a>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/mTnWHJ3ZqsI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Was <strong>THE VISIT</strong> heraushebt, ist sowohl die stilistische, als auch die emotionale Bandbreite, die hier durch nur zwei Bandmitglieder entwickelt wird. Dabei bewegen sich die Songs, trotz der klassischen Ausbildung, die beide erfahren haben müssen, weit weg von klischeebehaftetem neoklassischen Gothic-Flair, das manch andere Kapelle zu verkaufen versucht. Besonders die musikalisch-metallenen Wurzeln von Weinroth-Browne blitzen im Verlauf des 55-minütigen Albums immer wieder in den einzelnen Songs durch und kreieren nicht nur Dynamik und Härte, sondern auch Tiefgang. Stellt euch manche dieser Cellolinien einfach mal auf ner E-Gitarre vor und ihr seid nicht weit weg, von manchen der eingangs erwähnten (Tech)-Death-Bands!</p>
<p>Der oftmals&nbsp;in Vokalisen vorgetragene Gesang von <strong>Heather Sita Black</strong> setzt natürlich Kontraste zu dem teils brutal und schwer wirkenden Cellospiel ihres Gegenübers, dennoch umschifft das Duo etwaige die Symphonic Metal spezifische Dualitäten à la „Die Schöne und das Biest“ gekonnt. Hier wird nicht zwanghaft gut gegen böse, schön gegen hässlich gestellt. Im Gegenteil kooperieren die beiden Bandmitglieder in einer organischen und songdienlichen Form miteinander, die Kompositionen schafft, welche manche Band mit sechs oder mehr Mitgliedern nicht in dieser Form bieten könnte. <strong>Weinroth-Browne</strong> und <strong>Black</strong> arbeiten zusammen, bauen Atmosphäre auf, entfernen sich dann im Song voneinander und nähern sich Stück für Stück wieder aneinander an, wobei die weibliche Stimme von zerbrechlich bis kraftvoll, von melancholisch bis erhaben reicht und so ein episches Gesamtwerk bietet, das ich in dieser Form mit nichts vergleichen kann.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=123914022/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://thevisit1.bandcamp.com/track/between-worlds&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;gt;Between Worlds by The Visit&amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
In den vielen positiven Rezensionen, die das Duo für sein Debüt bekommen hat, wurde unter anderem geschrieben, dass <strong>THE VISIT</strong> wohl dass Bindeglied zwischen Metal- und Klassikfans sein, und für Anhänger beider Lager interessant sein könnten.<br />
Ich bezweifle das. Denn auch die Kanadier werden einem <strong>BACH</strong>-Fanatiker <strong>CANNIBAL CORPSE</strong>&nbsp;nicht näher bringen können, andersrum werden <strong>TANKARD</strong>-Fans vielleicht nicht ganz den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=iyGi5SEI9RI" target="_blank">„intellektuellen Zugang“ finden und sich wie bei Hape Kerkelings „Hurz“</a> fühlen.</p>
<p>All jenen, die die Scheuklappen gerne ablegen und in allen Richtungen nach neuer, durchdachter und anspruchsvoller Musik suchen, seien <strong>THE VISIT</strong> ausdrücklich ans Herz gelegt.</p>
<p>Das Album &#8222;Through Darkness Into Light&#8220; ist über ihre Bandcampseite erhältlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.thevisitmusic.com/" target="_blank">Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/thevisitmusic/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://thevisit1.bandcamp.com/album/through-darkness-into-light" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-43-the-visit/">Aus den Tiefen #43: THE VISIT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #25: BARING TEETH</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2016 15:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Baring Teeth]]></category>
		<category><![CDATA[Between The Buried And Me]]></category>
		<category><![CDATA[From Wisdom To Hate]]></category>
		<category><![CDATA[Gorguts]]></category>
		<category><![CDATA[Obscura]]></category>
		<category><![CDATA[Steeve Hurdle]]></category>
		<category><![CDATA[Ulcerate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-25-baring-teeth/">Aus den Tiefen #25: BARING TEETH</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potential, etwas anders zu machen, als alle Anderen.</strong></em></p>
<p>Du magst deinen Metal rasend, hässlich, kakophon und technisch? Jede neue, noch so obskure Veröffentlichung auf Debemur Morti lässt dein Herz höher schlagen, doch sowohl die aktuelle <strong>GORGUTS</strong> als auch <strong>ULCERATE</strong> sind schon abgenutzt? Na, dann herzlichen Glückwunsch mein Freund! Heute ist dein Tag!*</p>
<p>Es geht um <strong>BARING TEETH</strong>!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12324" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Baring-teeth.jpg" alt="BARING TEETH" height="639" width="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Baring-teeth.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Baring-teeth-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Baring-teeth-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Baring-teeth-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BARING TEETH</strong> aus Dallas, Texas, existieren in dieser Konstellation bereits seit 2007, verbrachten die ersten Jahre ihrer Existenz jedoch noch unter dem Namen <strong>SOVIET</strong>. Seit 2009 zeigen die Jungs, in deren Reihen sich auch ex- <strong>BETWEEN THE BURIED AND ME</strong> Drummer <strong>Jason Roe</strong> befindet, die Zähne.</p>
<p>Im Jahre 2011 wurde das erste Album „Atrophy“ veröffentlicht und durchaus positiv aufgenommen.<br />
Stilistisch ist der kakophone Wahn, den <strong>BARING TEETH</strong> produzieren, sehr nah an <strong>GORGUTS</strong> zu „From Wisdom To Hate“ bzw. „Obscura“ Zeiten. Speziell das Gitarrenspiel, von dem leider viel zu früh verstorbenen <strong>Steeve Hurdle</strong>,&nbsp;scheint maßgeblich Einfluss auf die Texaner gehabt zu haben.<br />
Sehen Sie selbst:</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/dOOUeiNe2hY&amp;start=51" allowfullscreen="allowfullscreen" height="315" frameborder="0" width="560"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch nicht permanent lebt die Musik von <strong>BARING TEETH</strong> von unkontrollierter Gewalt und manischer Raserei. Die Jungs wissen ebenso, wie man das Tempo deutlich drosselt und finster-atmosphärische Passagen einstreut, die zuweilen tatsächlich an die bereits eingangs erwähnten Neuseeländer von <strong>ULCERATE</strong> erinnern.</p>
<p>Im Jahre 2014 veröffentlichten die Texaner ihr Zweitwerk „Ghost Chorus Among Old Ruins“. Musikalisch immer noch tief im Fahrwasser von <strong>GORGUTS</strong> unterwegs, versuchen <strong>BARING TEETH</strong> jedoch zunehmend, sich vom Einfluss der Idole zu lösen und ihre eigene Stimme zu finden. Überdies ist auch das zweite Album ein komplexer, düsterer und schwer verdaulicher Brocken Musik, der sich konsequent dagegen zu sträuben scheint, gehört werden zu wollen. Nichtsdestotrotz sollte man genau das tun, da „Ghost Chorus Among Old Ruins“ allen Freunden von modernem, komplexen bis avantgardistischem Death/Black Metal ein wahres Fest sein sollte. Ob sich die Platte aus diesem Grund auch als optimales Weihnachtsgeschenk eignet, kann ich nicht sagen. Findet es doch einfach raus und macht euren Liebsten eine kleine Freude, bei wem kommt bei so einem Sound denn schließlich keine Stimmung auf?</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1232808284/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3761877566/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;lt;a href=&#8220;https://baringteethmetal.bandcamp.com/album/ghost-chorus-among-old-ruins&#8220;&amp;amp;gt;Ghost Chorus Among Old Ruins by Baring Teeth&amp;amp;lt;/a&amp;amp;gt;</iframe><br />
&nbsp;Beide <strong>BARING TEETH</strong> Alben sind auf ihrer <a href="https://baringteethmetal.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcampseite</a> erhältlich, das Debütalbum „Atrophy“ sogar als „Name-your-price“ Download!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/baringteeth/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>*(Angabe ohne Gewähr. Der Autor übernimmt keine Haftung, sollte heute NICHT dein Tag sein.)</p>
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		<title>Ein Denkmal der Schwärze: Black Table &#8211; Obelisk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2016 14:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[black table]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Ephel Duath]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Gorguts]]></category>
		<category><![CDATA[Nero di Marte]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
		<category><![CDATA[obelisk]]></category>
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		<category><![CDATA[sentinel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BLACK TABLE – Obelisk Veröffentlichungsdatum: 14.10.2016 Dauer: 42:52 Min. Label: Moment Of Collapse Records Genre: Experimental Black Metal/Doom Bereits vor ein paar Wochen habe ich in „Aus den Tiefen“ ein Interview mit Mers Sumida von den New Yorkern BLACK TABLE veröffentlicht. Mittlerweile ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-denkmal-der-schwaerze-black-table-obelisk/">Ein Denkmal der Schwärze: Black Table &#8211; Obelisk</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BLACK TABLE</strong> – Obelisk<br />
Veröffentlichungsdatum: 14.10.2016<br />
Dauer: 42:52 Min.<br />
Label: Moment Of Collapse Records<br />
Genre: Experimental Black Metal/Doom</p>
<p>Bereits vor ein paar Wochen habe ich in <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-8-black-table-interview-edition/" target="_blank">„Aus den Tiefen“</a> ein Interview mit Mers Sumida von den New Yorkern <strong>BLACK TABLE</strong> veröffentlicht.<br />
Mittlerweile liegt mir auch endlich das wunderschöne Digipack ihres neuen Albums „Obelisk“ vor, auf das ich lange Zeit gewartet habe. Und ich bin begeistert.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-9769" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-1024x1024.jpg" alt="BLACK TABLE" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Opener des Albums, <em>„Equilateral“</em>, schafft zunächst eine kalte Stimmung, die man nicht so Recht zu fassen vermag. Doch man merkt: hier schwelt etwas. Einzelne, schwere Gitarrentöne erklingen mit der Intensität von Drahtseilen, Dissonanzen arbeiten sich hervor. Mehr und mehr Klänge schichten und verdichten sich, ohne, dass es zu einer Eruption kommt. Zumindest vorerst.</p>
<p>Unmittelbar danach beginnt <em>„Obtuse“</em> mit einem am Wahnsinn kratzenden Schlagzeug und flirrenden Gitarren, bevor Mers&#8216; Gesang zum ersten Mal einsetzt. Doch dazu später mehr.<br />
Kurz darauf offenbaren <strong>BLACK TABLE</strong> ihre dynamischen Fähigkeiten, denn <em>„Obtuse“</em> hat Momente, in denen die Schwärze etwas zurück geschraubt wird, so als würde man aus der Tiefe des Meeres nach oben schauen und beobachten, wie sich das Licht auf der Oberfläche spiegelt. Still, friedlich und doch wissend um seine Unerreichbarkeit. Ich werde ergriffen und der erste Ohrgasmus des Albums schüttelt mich.</p>
<p>Bereits die ersten Klänge von <em>„Helm“</em> verpassen mir erneut Gänsehaut. Irgendwas hieran erinnert mich an die leider viel zu früh von uns gegangenen <strong>OMEGA MASSIF</strong>. Doch das längste Stück des Albums ist nicht nur in Hinblick auf seine Dauer verdammt episch. Mike Kadnars (<strong>DOWNFALL OF GAIA</strong>) Schlagzeugspiel ist atemberaubend vielseitig und stets zielführend&nbsp;eingesetzt, die Gitarrenlinien gleichermaßen schön, eingängig und aggressiv und der Gesang von Mers geht durch Mark und Bein.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2081022558/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3355393454/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&lt;a href=&#8220;https://blacktable.bandcamp.com/album/obelisk-2016&#8243;&gt;Obelisk 2016 by Black Table&lt;/a&gt;</iframe></p>
<p>Auch an dem grandiosen <em>„Gargantua“</em> stimmt für mich alles. Besonders die Gitarrenarbeit erinnert mich hier sehr stark an Davide Tiso von <strong>EPHEL DUATH</strong>. Und ebenfalls dem darauffolgenden <em>„Cromagnon“</em> gelingt es, mich zu packen. Der Song ist elektrisierend und atmosphärisch und lässt mich an <strong>NERO DI MARTE</strong> denken, während sich zäh und schleichend etwas erhebt, was mich einhüllt und nie mehr loszulassen scheint. Ein Eindruck, der sich bis zum leisen Ausklang mit&nbsp;<em>„Closing“</em> nicht mehr verflüchtigen wird.</p>
<p><strong>BLACK TABLE</strong>s erste Veröffentlichung „Sentinel“ weckte damals mein Interesse und war eine überdurchschnittliche EP, die ich gern gehört habe. Aber was „Obelisk“ im Vergleich dazu bietet, ist völlig unverhältnismäßig. Hier zeigt sich eine Steigerung, die ich so nicht erwartet habe!<br />
Zunächst lag mir das Album nur digital und ohne Lyrics vor, wusste mich allerdings sofort zu begeistern. Nun, einige Dutzend Durchläufe später, hab ich auch endlich Zugriff auf die Texte. Und ich muss sagen, dass das Album mit jeder Facette, die ich neu dazubekomme, immer noch weiter wächst. Auch wenn die Gesangsdichte relativ gering ist, sind die Texte ungleich bedeutungsschwangerer und ich möchte jedem die Beschäftigung damit nahelegen! Im Booklet kann man Erklärungen zu den jeweiligen Lyrics finden, die Mers selbst monatelang recherchiert hat. Diese Songs sind in keiner Hinsicht etwas, das man nach ner halben Stunde im Proberaum raushaut. Die Gitarrenmelodien sind stark und markant, der Bass darunter arbeitet songdienlich, aber eigenständig und das Schlagzeug überzeugt nicht nur durch den hervorragenden Klang, sondern auch durch die Leistung, die Mike Kadnar an den Tag legt.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2081022558/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=2558896873/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&lt;a href=&#8220;https://blacktable.bandcamp.com/album/obelisk-2016&#8243;&gt;Obelisk 2016 by Black Table&lt;/a&gt;</iframe></p>
<p>Noch ein Wort zum Gesang:<br />
Könnt ihr euch an den Kampf an der Wetterspitze aus „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ erinnern?<br />
Denn Mers Sumida klingt wie Nazgul. Ihren Inhale-Gesang verwendete sie schon früher, aber auf „Obelisk“ passiert das Ganze Ligen darüber und klingt nicht mehr ansatzweise menschlich. Wie Schreie aus der Unterwelt mutet ihre Stimme an, die, auch wenn man die Texte anfangs nicht gänzlich zu verstehen mag, eine unheimliche und eindringliche Atmosphäre erzeugt. So etwas habe ich so noch nicht gehört!</p>
<p>Ich wünsche mir, dass sich jeder die Zeit nimmt, diese Platte zu hören, zu genießen und jeden einzelnen Ton „einzuatmen“. Denn „Obelisk“ ist für mich eins der Alben des Jahres!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/blacktableband/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://blacktable.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #13 &#8211; Nero Di Marte</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Sep 2016 15:29:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Gojira]]></category>
		<category><![CDATA[Gorguts]]></category>
		<category><![CDATA[Mastodon]]></category>
		<category><![CDATA[Murder Therapy]]></category>
		<category><![CDATA[NERO]]></category>
		<category><![CDATA[Nero di Marte]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Prosthetic Records]]></category>
		<category><![CDATA[Ulcerate]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-13-nero-di-marte/">Aus den Tiefen #13 &#8211; Nero Di Marte</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Schon wieder ist ne Woche vorbei, schon wieder steht das Wochenende an. Damit ihr die Freizeit sinnvoll vergeuden könnt, möchte ich euch heute auf die Italiener <strong>NERO DI MARTE</strong> aufmerksam machen. Zugegebenermaßen haben diese bereits einige tausend Facebook-Likes sammeln können. Aber was heißt das schon?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-7977 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/NERO2_darker-e1354135663922.jpg" alt="NERO DI MARTE" width="600" height="400" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/NERO2_darker-e1354135663922.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/NERO2_darker-e1354135663922-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/NERO2_darker-e1354135663922-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Das Quartett aus Bologna wurde bereits im Jahre 2007 gegründet, agierte bis 2012 allerdings unter dem Namen <strong>MURDER THERAPY</strong>. In diesem frühen Stadium spielten die Jungs noch recht technischen Death Metal, wenn auch bereits mit progressiven Anleihen. Dieser war alles Andere als schlecht oder ereignisarm, hob sich allerdings noch wenig von anderen Bands der gleichen Stilrichtung ab. Immer weiter verschob sich der Fokus der jungen Italiener dann aber in experimentellere Gefilde, was spätestens auf der letzten <strong>MURDER THERAPY</strong>-EP „Molochian“ zu hören war. Diese konnte im Untergrund bereits auf einiges an Zuspruch stoßen, was den weiter zu verfolgenden Weg aufzeigte.</p>
<p>Da der nun gespielte und weiterhin zu perfektionierende Stil nicht mehr dem der Anfangstage entsprach, entschloss sich die Band dafür, den Namen zu wechseln und einen Neustart zu wagen. Mit Erfolg, wie sich zeigen sollte.<br />
Die Band wurde bei Prosthetic Records unter Vertrag genommen, über welche im März 2013 das gleichnamige Debütalbum „Nero Di Marte“ erschien.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/O4ydK3Aw8GQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Musikalisch bewegt sich das Debütalbum irgendwo zwischen frühen <strong>MASTODON</strong>, <strong>GOJIRA</strong> und <strong>ULCERATE</strong>. Es wird facettenreicher und dynamischer Death Metal geboten, der es sowohl schafft vertrackt zu arbeiten und zuzupacken, als auch finstere Atmosphäre und Ruhe walten zu lassen. Als Vorbereitung auf den Sturm versteht sich.</p>
<p>Die Reaktionen fielen noch euphorischer aus, als die zu „Molochian“, was dazu führte, dass wenige Monate später eine Nordamerika-Tour im Vorprogramm von <strong>GORGUTS</strong> und <strong>ORIGIN</strong> absolviert werden konnte. Ein Ritterschlag.</p>
<p>Vor den Aufnahmen des zweiten Albums kam es zu einem harten Rückschlag. Nach einem Auftritt in Rom, der während der Europatour mit <strong>VOID OF SLEEP</strong> stattfand, wurden beide Bands ausgeraubt und ihr gesamtes Equipment gestohlen. Um den Schaden irgendwie zu kompensieren, nahmen beide Bands gemeinsam eine Split 7&#8220; auf, deren Erlös den Schaden wenigstens zum Teil auffangen sollte.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2734188318/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="300" height="150" seamless=""><a href="https://nerodimartevoidofsleep.bandcamp.com/album/split-mmxiv">Split MMXIV by Nero di Marte/Void of Sleep</a></iframe></p>
<p>Unbeirrt wurde der eingeschlagene Pfad weiterverfolgt und im Oktober 2014 bereits das zweite Album „Derivae“ veröffentlicht. Auf diesem präsentierte sich der eigene Stil noch verfeinerter und das dynamische Spektrum deutlich erweitert: die harten Passagen sind härter, die ruhigen Töne noch ruhiger. Alles, was auf dem Debüt funktionierte, wurde hier bis an die Grenzen ausgelotet und auf 11 gedreht. „Derivae“ stellt ein phänomenales, komplexes und modernes Metal-Album dar, welches dissonantes Riffing, progressive Strukturen und Post-metallische Atmosphäre zu einem organischen Ganzen kombiniert, das in dieser Kohärenz und auf diesem spielerischen Niveau keine Vergleiche mit Titanen wie <strong>GORGUTS</strong> zu scheuen braucht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/H_TlajivCXQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/nerodimarte/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://nerodimarte.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p><a href="http://murdertherapy.bandcamp.com/" target="_blank">Murder Therapy Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-13-nero-di-marte/">Aus den Tiefen #13 &#8211; Nero Di Marte</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #2: Epistasis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 08 Jul 2016 10:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Brooklyn]]></category>
		<category><![CDATA[Deathspell Omega]]></category>
		<category><![CDATA[Epistasis]]></category>
		<category><![CDATA[Gorguts]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
		<category><![CDATA[The Dillinger Escape Plan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude &#8211; auf dem Potential, etwas anders zu machen, als alle anderen.</em></strong></p>
<hr />
<p>&nbsp;</p>
<p>Hallo und herzlich willkommen!<br />
In dieser Ausgabe möchte ich euch die New Yorker <strong>EPISTASIS</strong> näherbringen. Eine Band, auf die ich irgendwann im Jahre 2012 aufmerksam wurde. Wer den ein oder anderen Artikel von mir gelesen hat, weiß vielleicht, dass ich auf ziemlich kranken Scheiß stehe&#8230; Nein, hier sind diesmal nicht Bondage, Natursekt und Ladyboys gemeint!</p>
<p>Musikalisch wird es für mich immer da spannend, wo Dinge passieren, die man so noch nicht kennt.<br />
Besonders die New Yorker Szene (genauer gesagt: Brooklyn) hat in den letzten Jahren einige Künstler hervorbringen können, die ihre Scheuklappen abgelegt haben und nicht davor zurückschrecken, neue Pfade zu betreten.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3542 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/3540380204_photo-1024x762.jpg" alt="Epistasis" width="1024" height="762" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/3540380204_photo-1024x762.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/3540380204_photo-300x223.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/3540380204_photo-750x558.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/3540380204_photo.jpg 1080w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>EPISTASIS</strong> sind eine solche. Sie lassen sich am ehesten als experimentelle Black Metal Band beschreiben, was sich schon alleine an der Besetzung erkennen lässt. Denn neben Gitarre, Schlagzeug und Bass werden hier Trompete und Fagott (!!!) in den Sound integriert. Diese werden teils ganz natürlich gespielt, teils durch Effekte verfremdet, was zu interessanten Soundlandschaften führt, die die Atmosphäre nur noch weiter ausbauen und stärken.</p>
<p>Die Vision der klassisch ausgebildeten Multiinstrumentalistin/Chefdenkerin/Trompeterin Amy Mills ist es, zwei Welten miteinander zu vereinen. Ihre Vision liest sich so:</p>
<blockquote><p>The concept behind compositions is basically to make heavy music (metal, noise, rock etc.) that is informed by contemporary concert music (serialism, atonality, electro-accoustic etc.) within a song / band format.</p></blockquote>
<p>&#8211; www.kickstarter.com/projects/keepbloofyderpy/epistasis-album-release-on-the-path-less-traveled/description</p>
<p>Und genau das gelingt ziemlich gut. Die beiden EP&#8217;s, die <strong>EPISTASIS</strong> bislang veröffentlicht haben, schaffen den Spagat zwischen modernem, experimentellem Black Metal und (neuer) klassischer Musik des 20sten Jahrhunderts perfekt. Spielerisch ist das, was hier passiert, absolut ausgereift, auch wenn der Sound noch nicht optimal, aber absolut zweckdienlich ist. Dynamisch wird einiges aufgefahren, was sich mit Szenegrößen wie <strong>GORGUTS</strong> vergleichen lässt! <strong>EPISTASIS</strong> klingen, als hätten sich eben genannte Kanadier mit den Chaoten von <strong>THE DILLINGER ESCAPE PLAN</strong> gepaart, und dem daraus entsprungenen Bastard Blasinstrumente als Spielzeug gegeben.</p>
<p>Eine absolute Empfehlung möchte ich für all jene aussprechen, die mit Bands wie späten <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> etwas anfangen können und denen die experimentellen Auswüchse der New Yorker Szene ein freudiges Zucken um die Mundwinkel bescheren.<br />
Und passend zu diesem Zucken passt, dass die New Yorker soeben angekündigt haben, an neuem Material zu arbeiten. Ich bleibe gespannt!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/epistasis" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://thepathlesstraveledrecords.bandcamp.com/album/epistasis" target="_blank">Debüt EP &#8211; Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://crucialblast.bandcamp.com/album/light-through-dead-glass" target="_blank">Zweite EP &#8211; Bandcamp</a></p>
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		<title>Gorguts und die Schönheit im Chaos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 May 2016 10:54:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Canada]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Dysrhythmia]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Gorguts]]></category>
		<category><![CDATA[John Longstreth]]></category>
		<category><![CDATA[Luc Lemay]]></category>
		<category><![CDATA[Menegroth]]></category>
		<category><![CDATA[Patrice Hamelin]]></category>
		<category><![CDATA[Pleiades Dust]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Veröffentlichungsdatum: 13.5.2016 Dauer: 32:59 Label: Season of Mist Mit einem Donnerschlag meldeten sich GORGUTS 2013 zurück. „Colored Sands“ wurde vielerorts Platte des Jahres und hinterließ positive Eindrücke, durchaus verdient und nicht nur, weil der Vierer mittlerweile Klassikerstatus besitzt. Experimentierfreund und Chefdenker Luc ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Veröffentlichungsdatum: 13.5.2016<br />
Dauer: 32:59<br />
Label: Season of Mist</p>
<p>Mit einem Donnerschlag meldeten sich <a href="https://www.facebook.com/GorgutsOfficial/" target="_blank"><strong>GORGUTS</strong></a> 2013 zurück. „<a href="https://gorguts.bandcamp.com/album/colored-sands" target="_blank">Colored Sands</a>“ wurde vielerorts Platte des Jahres und hinterließ positive Eindrücke, durchaus verdient und nicht nur, weil der Vierer mittlerweile Klassikerstatus besitzt.</p>
<p>Experimentierfreund und Chefdenker Luc Lemay hat sich für die neue EP einer gar nicht mal so neuen Idee angenommen. So besteht „Pleiades&#8216; Dust“ aus exakt einem Song mit einer Spiellänge von knapp 33 Minuten. Auch lyrisch agiert man alles andere als für Death Metal typisch. Thematisiert wird der Aufstieg und Fall des <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Haus_der_Weisheit_(Bagdad)" target="_blank">„Hauses der Weisheit“</a>,einer Akademie in Bagdad, die vom neunten bis ins 13te Jahrhundert existierte.</p>
<p>Bereits nach wenigen Sekunden wird klar: der auf „Colored Sands“ eingeschlagene Weg wird weitergeführt, ohne jedoch den Eindruck zu wecken hier lediglich eine eingedampfte Version der Vorgängerplatte rauszuhauen. Schwere, dissonante Gitarrenakkorde eröffnen das Stück, langsam gesellen sich Schlagzeug und Bass hinzu. Was mir sofort auffällt: die Drums, neuerdings beackert von <a href="http://www.metal-archives.com/artists/Patrice_Hamelin/4397" target="_blank">Patrice Hamelin</a> und seinem Vorgänger John Longstreth in Nichts nachstehend, klingen deutlich gesünder, organischer und wärmer, als noch auf dem 2013er Release. Bassist und Produzent Colin Marston (<a href="https://krallice.bandcamp.com/" target="_blank">KRALLICE</a>, <a href="https://dysrhythmia.bandcamp.com/" target="_blank">DYSRHYTHMIA</a>, <a href="https://beholdthearctopus.bandcamp.com/album/skullgrid" target="_blank">BEHOLD THE ARCTOPUS;</a> <a href="http://thethousandcaves.com/" target="_blank">Menegroth Studios</a>) hat hier offenbar einiges besser gemacht. Danke dafür!</p>
<p>Die EP lässt sich Zeit damit Fahrt aufzunehmen, hier wird langsam, aber bedächtig an der Atmosphäre gearbeitet, bevor das Tempo angezogen wird. Insgesamt betrachtet, ballert das Stück deutlich weniger und wenn, dann deutlich doomiger als erwartet. Was nicht heißen soll, dass <strong>GORGUTS</strong> etwas an Biss eingebüßt hätten. Allerdings wird die dynamisch mögliche Bandbreite hier vollständig ausgelotet. Immer wieder wird das Tempo gedrosselt und durchdacht wieder angezogen. Erst durch das Zusammenspiel aller werden Songteile hier stimmig oder dissonant, tonal oder atonal, in geraden oder ungeraden Metren gespielt. Hier wird jede einzelne Facette vor allem durch den Kontrast zu den Anderen nach außen gekitzelt.</p>
<p>„Pleiades&#8216; Dust“ ist mehr als die Summe seiner Teile und doch sind es diese mehr als wert, individuell betrachtet zu werden. Zu vielen Zeitpunkten spielen alle Bandmitglieder gegeneinander an, ohne jedoch in Free Jazziges Chaos zu verfallen. Denn jedes Instrument hat hier Raum zu tun, was es kann und muss. Was in der Theorie völlig wahllos klingt, ergibt nach einigen Hördurchläufen durchaus Sinn und schafft Klänge und Passagen, die sich in Hirn und Ohr bohren. Machen wir uns nichts vor: <strong>GORGUTS</strong> versuchen nicht im geringsten eingängig zu sein, das hier ist immernoch avantgardistischer, experimenteller Extremmetal. Und dennoch ist das hier Gebotene weniger sperrig und deutlich kurzweiliger als gedacht.</p>
<p><strong>GORGUTS</strong> beglücken den ambitionierten Hörer im Jahre 2016 mit einer großartigen EP, die Zeit braucht. Viel Zeit. Einer EP die anspruchsvoll zu hören, schwer zu erfassen und noch schwerer zu beschreiben ist. Und dennoch ist die Beschäftigung mit ihr mehr als lohnenswert. Es wird sicher noch einige Dutzend Hördurchläufe dauern, bis jedes Detail erfasst werden kann, doch denen sehe ich mit Freude entgegen.</p>
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		<title>Gorguts streamen ihre neue EP &#8222;Pleiades&#8216; Dust&#8220;!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 04 May 2016 16:20:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Decibel]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
		<category><![CDATA[Gorguts]]></category>
		<category><![CDATA[Luc Lemay]]></category>
		<category><![CDATA[Pleiades Dust]]></category>
		<category><![CDATA[Stream]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Uiuiuiuiui&#8230; Bereits drei Jahre ist es nun schon wieder her, seit sich Luc Lemay in kompletter Neubesetzung mit GORGUTS zurückgemeldet hat. Nun steht die Veröffentlichung einer neuen EP an und DECIBEL streamt das gute Stück in seiner Gesamtheit!!! Die EP besteht aus ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Uiuiuiuiui&#8230;<br />
Bereits drei Jahre ist es nun schon wieder her, seit sich Luc Lemay in kompletter Neubesetzung mit <strong>GORGUTS</strong> zurückgemeldet hat. Nun steht die Veröffentlichung einer neuen<strong> EP</strong> an und <a href="http://decibelmagazine.com/blog/2016/4/29/gorguts-premiere-pleaides-dust?mc_cid=e91b4b7a35&amp;mc_eid=b8b2cf798c" target="_blank"><strong>DECIBEL</strong></a> streamt das gute Stück in seiner Gesamtheit!!!</p>
<p>Die EP besteht aus einem (in Zahlen: 1) Song, der immerhin über eine halbe Stunde Spielzeit hat.<br />
Viel Spaß damit!<br />
Ein Review haben wir für Euch in Kürze parat!<br />
„<i>Pleiades&#8216; Dust</i>“ erscheint am 13.5. über <a href="http://shop.season-of-mist.com/catalogsearch/result/?q=gorguts+pleiades+dust" target="_blank">Season of Mist</a>!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/GorgutsOfficial/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a><br />
<a href="https://gorguts.bandcamp.com/album/pleiades-dust" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gorguts-streamen-ihre-neue-ep-pleiades-dust-in-gaenze/">Gorguts streamen ihre neue EP &#8222;Pleiades&#8216; Dust&#8220;!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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