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	<title>Grind Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Grind Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Dunkle Wolken über der Lausitz &#8211; Konzert im Emil Zittau</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2017 06:10:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 09. Juni 2017 findet im Club &#8222;Emil&#8220; in Zittau, eines der mittlerweile selten gewordenen Düstermetal-Konzerte der Lausitz statt. Mit dabei der Grind von NEOZOEN, der doomige Post Metal von DOWN THE ABYSS und der schwarzmetallische Crust der Senkrechtstarter von ANCST. Dieser ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 09. Juni 2017 findet im Club &#8222;Emil&#8220; in Zittau, eines der mittlerweile selten gewordenen Düstermetal-Konzerte der Lausitz statt. Mit dabei der Grind von <strong>NEOZOEN</strong>, der doomige Post Metal von <strong>DOWN THE ABYSS</strong> und der schwarzmetallische Crust der Senkrechtstarter von <strong>ANCST</strong>. Dieser wurde zuletzt auch von Kollege <strong>Jonas</strong> gewürdigt in seiner Review zur aktuellen EP<a href="https://silence-magazin.de/ancst-auf-dem-weg-zu-ihrem-zenith/"> &#8222;Furnace&#8220;</a>.</p>
<p>Neben vielversprechendem Gewüte und Geschleife, lädt der entspannte Club &#8222;Emil&#8220; zum stilvollen Genießen im clubeigenen Cafe ein und bietet mit seiner Gartenfläche Platz zum sommerlichen Entspannen. Zumindest falls man dies bei dem Geknüppel und Geballer benötigen wird. Ein Abstecher in die Oberlausitz lohnt sich damit allemal.</p>
<p><a href="https://angstnoise.bandcamp.com/"><strong>ANCST</strong></a></p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/tgEBAm6MzwM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://downtheabyss.bandcamp.com/track/das-lied-vom-meer">DOWN THE ABYSS</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/NeozoeN-1797305430595944/">NEOZOEN</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>Quelle: http://emil-zittau.de/</h6>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Einblick in die Geschichte des Grindcores</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2017 10:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Core]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Von vielen Metallern, oder auch Szenegängern aus dem Core, ist der Grindcore eine Randerscheinung, die den meisten als &#8222;zu nervig und zu schlecht produziert&#8220; vorkommt. Dabei bietet die Musikrichtung einen entscheidenden Faktor im Gegensatz zu den meisten Metal-/Core-Bands. Im Grindcore befassen sich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/einblick-in-die-geschichte-des-grindcore/">Einblick in die Geschichte des Grindcores</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Von vielen Metallern, oder auch Szenegängern aus dem Core, ist der Grindcore eine Randerscheinung, die den meisten als &#8222;zu nervig und zu schlecht produziert&#8220; vorkommt.</h3>
<p>Dabei bietet die Musikrichtung einen entscheidenden Faktor im Gegensatz zu den meisten Metal-/Core-Bands. Im Grindcore befassen sich so gut wie alle Bands mit Politik und weisen auf soziale Missstände in unseren Schichten der Gesellschaft hin (Porngrind/Goregrind mal ausgenommen). Im Grind steckt eine Menge Potenzial und vor allem eine Menge an Energie, welche so mancher Gruppe den Boden unter den Füßen wegzieht.</p>
<p>Raste <a href="https://www.youtube.com/watch?v=YuDjnaRCV5I">HIER</a> aus!</p>
<h4>Die ersten Gehversuche</h4>
<p>Meine ersten Berührungen hatte ich in einem besetzten Haus (der Klassiker), während ein 2-tägiges Festival stattgefunden hatte. Die Band <strong>CYNESS</strong> spielte ein gerade mal 20-minütiges Set herunter, das nur so vor Adrenalin strotzte. Auf meine Frage hin, warum der Auftritt so kurz war, schaute mich der Sänger verständnislos an und meinte nur:</p>
<blockquote><p>&#8222;Das reicht doch wohl, wir sind ja hier nicht in der Oper!&#8220;</p></blockquote>
<p>Daraufhin war meine Neugier auf dieses mir noch unbekannte Genre geweckt. Und schon bald beschäftigte ich mich mit dutzenden von Interpreten.<br />
Ursprünglich kam der Grindcore nämlich aus dem Hardcore Punk und/oder Crust. Den genauen Zeitpunkt der Entstehung weiß man nicht, aber viele datieren die 80er als Entstehungszeit. Hauptsächlich in den USA und England entwickelte sich rasend schnell eine Szene, deren Merkmal eine gewisse D.I.Y.-Attitüde (D.I.Y. = Do It Yourself) beinhaltet. Das bedeutete so viel wie: 100% authentische, selbst gemachte Musik von authentischen Leuten (meist aus der Mittelschicht und Arbeiterklasse).</p>
<p>Als Pionier gilt der Schlagzeuger <strong>Mick Harris</strong> von den Grindvätern <strong>NAPALM DEATH</strong>, welcher angeblich als erster den Begriff &#8222;Grindcore&#8220; verwendete. Überhaupt zählen <strong>NAPALM DEATH</strong> zu den größten Einflüssen in dieser Musikrichtung, als sie 1987 ihre legendäre Platte &#8222;Scum&#8220; veröffentlichten. Doch auch <strong>EXTREME NOISE TERROR</strong>, <strong>CARCASS</strong>, <strong>TERRORIZER</strong>, <strong>DISRUPT</strong>, <strong>NAUSEA</strong>, <strong>S.O.B.</strong>, sowie <strong>AGATHOCLES</strong>, <strong>FEAR OF GOD</strong> oder auch <strong>REPULSION</strong> bildeten eine geniale Vorhut für den Grindcore und brachten somit das Genre in seiner ganzen Pracht zur Geltung. Eine Vermischung mit dem Death Metal war die Konsequenz.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ox2SZMOohmc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17363" aria-describedby="caption-attachment-17363" style="width: 355px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="365" height="243" class="wp-image-17363 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/napalm-death-band-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/napalm-death-band-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/napalm-death-band-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/napalm-death-band.jpg 720w" sizes="(max-width: 365px) 100vw, 365px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17363" class="wp-caption-text">Von Anfang an dabei: <strong>NAPALM DEATH</strong></figcaption></figure>
<h4>Grindcore ist gegen den Mainstream und ungerecht verteilten Reichtum dieser Welt</h4>
<p>Wie ihr euch denken könnt, führte diese Antihaltung gegen den Staat und seine korrupten Marionetten trotzdem dazu, dass einige Bands berühmt wurden. Es entstanden Konflikte und Streitereien innerhalb der Szene, wer denn nun ehrlich sei und kein Verräter ist (Black Metal, ick hör dir trapsen &#8230;). Trotzdem gönne ich es einigen Bands, da sie mit ihren intelligenten Botschaften diese Reichweite durchaus verdient haben.</p>
<p>Dennoch ist diese &#8222;Fuck Off&#8220;-Einstellung bis heute geblieben und macht einen Teil der Faszination zum Grind aus. Mehr denn je bietet das alltägliche Geschehen genügend Zündstoff für dutzende von Alben und veranlasste Ende der 90er neue Leute dazu, den mittlerweile belanglos gewordenen Grind wieder zu beleben. Allen voran <strong>PIG DESTROYER</strong>, <strong>ROTTEN SOUND</strong>, die schwedischen Götter von <strong>NASUM</strong> und die junge Hoffnung <strong>WORMROT</strong> aus Singapur sowie die wieder vereinigten <strong>INSECT WARFARE</strong> frischen das Genre so unglaublich auf, dass sich daraus eine Art neue Schule des Grindcores bildete.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17365" aria-describedby="caption-attachment-17365" style="width: 390px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" width="400" height="266" class="wp-image-17365 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/nasum-band.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/nasum-band.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/nasum-band-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/nasum-band-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17365" class="wp-caption-text">Frischzellenkur der Extraklasse: NASUM</figcaption></figure>
<h4>Wie erkenne ich Grindcore?</h4>
<p>Meistens sind es sehr kurze, hektische und aggressiv eingespielte Stücke, die früher noch primitiv, heute sogar technisch brillant eingespielt werden. Dazu gibt es Growling, Shouting, Screaming oder auch rohes Brüllen. Neben den ganzen Kracheruptionen schleichen sich immer wieder groovige Elemente ein, die den Song vor dem endgültigen Chaos bewahren.</p>
<p>Textlich umfasst &#8211; neben den typischen Themen wie Korruption, Fremdenhass, Naturschutz und Tierliebe &#8211; der Grindcore auch pornographische und gruselige/eklige Thematiken (Splatter/Gore) zusammen. Diese kann man durchaus auch in einem bestimmten Blickwinkel als Spiegel der Gesellschaft hinsichtlich von Tabu und Moral sehen. Schade nur, dass nahezu alles aus diesem Gebiet eher primitiv und ohne Niveau ist.</p>
<p>Mein persönliches Fazit zum Grind ist durchweg positiv. Obwohl ich Politik in der Musik eher zweifelhaft ansehe, gefällt mir der Ansatz im Grindcore sehr gut. Er zeigt die perfekte Verrohung der Menschheit, provoziert mit drastischen Ansichten und nebenbei fährt er ein hohes Maß an Brutalität auf.</p>
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		<title>Schatz, pack die Nagelkeule aus!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2017 07:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>RESONANCE CASCADE/JÄRNBÖRD &#8211; Hyperakusi Veröffentlichungsdatum: 24.02.2017 Dauer: 34:18 Min. Label: WOOAAARGH/Downfall Records Stil: Grindcore &#8222;Schatz, pack die Nagelkeule aus. Ich habe uns ein wenig Getrümmer auf Vinyl gekauft!&#8220; So hätte ich am liebsten meine Freundin an der Tür begrüßt, aber da ich ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>RESONANCE CASCADE/JÄRNBÖRD</strong> &#8211; Hyperakusi<br />
Veröffentlichungsdatum: 24.02.2017<br />
Dauer: 34:18 Min.<br />
Label: WOOAAARGH/Downfall Records<br />
Stil: Grindcore</p>
<p><span id="more-14555"></span></p>
<blockquote><p>&#8222;Schatz, pack die Nagelkeule aus. Ich habe uns ein wenig Getrümmer auf Vinyl gekauft!&#8220;</p></blockquote>
<p><!--more--></p>
<p>So hätte ich am liebsten meine Freundin an der Tür begrüßt, aber da ich Single bin, entpuppte sich diese Split-LP ersatzweise als gute Grundlage um Dampf abzulassen und sich über das aktuelle Weltgeschehen (mal wieder) zu beschweren. Also habe ich kurz auf <strong>&#8222;Play&#8220; </strong>gedrückt und habe erst mal eine gute halbe Stunde ordentlich das Twistbein zucken lassen, sodass sich mein Nachbar unter mir beschwerte.</p>
<h4>Den Anfang machen Resonance Cascade</h4>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 865px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14599" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/resonance-cascade-band-groß.jpg" alt="" height="543" width="865" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/resonance-cascade-band-groß.jpg 865w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/resonance-cascade-band-groß-300x188.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/resonance-cascade-band-groß-750x471.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 865px) 100vw, 865px" /></div>
<p>Bereits nach den ersten Sekunden dürfte den Kennern von euch sofort die schwedische Klangfarbe auffallen. Auch der Stil à la neue Schule ist sofort erkennbar. Fetter HM2-Pedal ähnlicher Gitarrensound und Blasts mit Lichtgeschwindigkeit zeichnen den Sound von <strong>RESONANCE CASCADE</strong> aus. Hier gibt es voll auf die Zwölf, schließlich hat die Band ja nur knappe 16 Minuten Zeit, euch von sich zu überzeugen. Der Sänger tönt ordentlich nach einem Frühstück aus rostigen Nägeln mit Schleifpapier umwickelt und skandiert auf Schwedisch die (übliche) Gesellschaftskritik. Also versteht mich da nicht falsch, die Texte will ich damit nicht abwerten, jedoch habe ich mich wohl oder übel daran gewöhnt. Verschnaufpausen gibt es kaum (<em>&#8222;Bricks&#8220;</em>), wozu auch, ich mag eh meinen Grind rabiat und schnell. Die Band sagt alles in ein bis 3 Minuten und das reicht auch vollkommen.</p>
<h4>Zeit für die alte Schule &#8211; JÄRNBÖRD boxen dir die Zähne raus</h4>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 480px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14556" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/järnbörd-logo.png" alt="" height="222" width="480" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/järnbörd-logo.png 480w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/järnbörd-logo-300x139.png 300w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /></div>
<p>Ich kann es mir nicht ganz erklären, warum ich viele Old-school-Grindveteranen als brutaler und aggressiver empfinde, hier liegt es ganz klar an dieser kompromisslosen Lärmorgie mit stark präsentem Punkeinschlag. Zu Deutsch: Ein assiges Organ trifft auf harte Knüppelorgien und am Ende fackelt die Bude lichterloh. Egal ob mit Gangshouts oder schwungvollen Takten, damit haben mich <strong>JÄRNBÖRD</strong> sofort an der Angel. Und weil die Kerle eben <strong>im Punk ihre Wurzeln</strong> haben, ist die typische Songlänge von 2-4 Minuten nicht zu lang.</p>
<p>In <em>&#8222;Du och ditt arbete&#8220;</em> kommt sogar im ersten Drittel so etwas wie Ruhe rein, aber dieser Wutausbruch bezirzt schnell wieder meine Sinne mit dem angepissten Charme eines Türstehers mit Adrenalinfaktor hoch 10. Was die Schweden jedoch besser können,&nbsp;ist die Schwere in langsamen Gefilden (<em>&#8222;Lets Die&#8220;</em>). Da schleift nämlich der Henker genussvoll sein Beil, nur um im Anschluss mit heiserem Gegröle deinen Kopf rollen zu lassen. Geil. Mein Highlight ist der Schlusstrack <em>&#8222;Små Sår Och Fattiga Vänner&#8220;</em> mit seinem coolen Drive.</p>
<p>Im Nachhinein gefallen mir <strong>JÄRNBÖRD</strong> um einiges mehr als <strong>RESONANCE CASCADE</strong>, aber in der Zusammenfassung überzeugen beide mit ehrlichem Gebolze und ordentlich Herzblut, sodass der <strong>Hannes</strong> mal wieder schön eskalieren durfte.</p>
<p>Bitte <a href="https://resonancecascadegrindcore.bandcamp.com/album/hyperakusi-the-split-lp-cd-with-j-rnb-rd">HIER</a> freidrehen.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #33: Tangaroa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2017 13:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Deathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Grind]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Tangaroa]]></category>
		<category><![CDATA[Technical]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-33-tangaroa/">Aus den Tiefen #33: Tangaroa</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Wie viele geile Bands gibt’s eigentlich, denen niemals ein Durchbruch vergönnt ist, und die deshalb irgendwann sang- und klanglos in der Versenkung verschwinden? Verdammt dazu, nur in Insiderkreisen gekannt zu werden, und auch das nur dann, wenn man in den Fugen des Untergrundes kratzt &#8230; Hier würde sich eigentlich ein &#8222;Deine-Mutter-Witz&#8220; anbieten, aber kommen wir stattdessen zur Sache!</p>
<p>Die Band des Tages nennt sich <strong>TANGAROA</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14254" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Tangaroa-pic.jpg" alt="TANGAROA" width="677" height="862" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Tangaroa-pic.jpg 677w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Tangaroa-pic-236x300.jpg 236w" sizes="auto, (max-width: 677px) 100vw, 677px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>TANGAROA</strong> wurden zu einer Zeit gegründet, zu der manche von uns gerade mal eingeschult worden: 1999.<br />
Wer immer noch nicht über die ersten beiden Silben des Bandnamens und die Assoziation zu weiblicher Unterleibsbekleidung hinweggekommen ist, dem sei gesagt, dass es sich bei dem Bandnamen tatsächlich um die Bezeichnung eines Meeresgottes in der Mythologie der Maori handelt. Haben wir wieder was gelernt!</p>
<p>Das erste hörbare Lebenszeichen der Band gab es im Jahre 2000, als sie ein Demo mit dem markanten Titel &#8222;Ever Fucked A Black Metal Whore?&#8220; veröffentlichten. Dieses bot neben Chaos, Geschrei und schlechtem Sound vorerst nur einen vagen Ausblick auf das, was noch kommen sollte.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1868673751/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;lt;a href=&#8220;http://tangaroa.bandcamp.com/album/ever-fucked-a-black-metal-whore&#8220;&amp;amp;gt;Ever Fucked A Black Metal Whore? by Tangaroa&amp;amp;lt;/a&amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Zwei Jahre später wurde die erste und selbstbetitelte &#8222;Tangaroa E.P.&#8220; veröffentlicht, die etwas präziser zeigen konnte, was die Jungs so auf dem Kasten haben. Wirklich passende Worte für das zu finden, was die Briten zelebrierten, fällt schwer. Annähernd lässt sich der Stil als Deathcore bezeichnen. Jedoch in seiner brutalsten Form, jenseits von dem, was unter amerikanischer Federführung bald zum Klischee verkommen sollte. Durchtränkt von erfrischenden Ideen und technischen, doomigen und progressiven Einflüssen, lieferten <strong>TANGAROA</strong> einen Klang, der sich von dem mittlerweile stark weichgespülten Sound moderner Progressive-Metal-Bands aus dem (mittlerweile gar nicht mehr so) Vereinten Königreich unterschied.</p>
<p>Bis zur nächsten Veröffentlichung, der EP &#8222;Day&#8220;, vergingen drei Jahre. Das Ergebnis dessen war das bis dato vielversprechendste Material aus dem Hause <strong>TANGAROA</strong>, das gekonnt zwischen technischem Grindcore, Black Metal, jazzigen Zutaten und Hardcore wechselt.</p>
<p>Oder, wie es die Band selbst sagen würde:</p>
<blockquote><p>[…] <strong>TANGAROA</strong> are a truly unique hybrid of experimental extreme metal and progressive grind. An abhorrent amalgamation of virtuoso technical abilities and incendiary metal riffs that combine a wealth of styles […] and push back the boundaries and concepts of song structures, offering a defiant middle finger response to the current wave of tech-metal pretenders to the throne.</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/XRhQyOKc3bY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Erneut vergingen drei Jahre, bis neues Material erschien: diesmal das bis heute erste und einzige Album &#8222;One Hand For The Knife, One Hand For The Throat&#8220;. Erneut hört man den Briten an, dass eine immense Steigerung vollzogen wurde, die nicht nur beweist, dass die Musiker an ihren Songs gewachsen sind, sondern auch, dass sich vor weiteren Einflüssen wie Mathcore nicht gescheut wird. Noch ausgereifter und präziser prügelt sich das Quintett durch acht Songs, die vor Originalität nur so strotzen.</p>
<p>Leider wurde es danach still um <strong>TANGAROA</strong>, nur spärlich wurden Beiträge auf Facebook gepostet, und obwohl die hemmungslose Art und Weise mit der die Band vorging an <strong>DILLINGER</strong> und Konsorten zu erinnern vermochte, wurde bis heute nie wieder neue Musik veröffentlicht.</p>
<p>Alle bisherigen Veröffentlichungen sind jedoch als &#8222;Name-your-price&#8220;-Download auf Bandcamp verfügbar.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Tangaroa-10198432012/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://tangaroa.bandcamp.com/album/one-hand-for-the-knife-one-hand-for-the-throat" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-33-tangaroa/">Aus den Tiefen #33: Tangaroa</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Prügeln bis zur Übersättigung &#8211; Keitzer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 29 Jan 2017 13:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[ascension]]></category>
		<category><![CDATA[Blastbeat]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[fda rekotz]]></category>
		<category><![CDATA[Grind]]></category>
		<category><![CDATA[Groove]]></category>
		<category><![CDATA[keitzer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KEITZER – Ascension Veröffentlichungsdatum: 28.10.2016 Dauer: 46:21 Min. Label: FDA Rekotz Genre: Death Metal &#8222;We Will Drown All Of You In Blood&#8220;: Diesen Hassbatzen kotzen einem KEITZER direkt ins Gesicht, sobald man ihre neue Scheibe &#8222;Ascension&#8220; zum Rotieren bringt. In! Your! Face! ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KEITZER</strong> – Ascension<br />
Veröffentlichungsdatum: 28.10.2016<br />
Dauer: 46:21 Min.<br />
Label: FDA Rekotz<br />
Genre: Death Metal</p>
<p><span id="more-13735"></span></p>
<p><em>&#8222;We Will Drown All Of You In Blood&#8220;</em>: Diesen Hassbatzen kotzen einem <strong>KEITZER</strong> direkt ins Gesicht, sobald man ihre neue Scheibe &#8222;Ascension&#8220; zum Rotieren bringt. In! Your! Face! Nichts anderes! Keine Kompromisse, keine Gnade, keine Experimente. Nur <strong>fieser Death Metal der alten Schule</strong>, der sich noch eine <strong>blutige Scheibe von der Raserei des Grindcore</strong> abgeschnitten hat.&nbsp;Also genau das, was man von der <strong>NRW-Prügeltruppe</strong> erwartet. Die Gitarren schruppen, das Schlagzeug blastet und der Sänger keift, als gäbe es kein Morgen – was aus Sicht meines gepeinigten Nackenmuskels durchaus zutreffen könnte. Jedoch sprengen die zwölf Geschosse auf &#8222;Ascension&#8220; dem Hörer nicht nur stumpfsinnig das Gesicht weg.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/qO9krrNCoqg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Denn Songs wie der Titeltrack oder <em>&#8222;Peace Was Never An Option&#8220;</em> verfügen auch über mehr oder weniger melodische Abschnitte, die aus der musikalischen Gewaltorgie herausstechen und im Gedächtnis bleiben. Mit <em>&#8222;Übermensch&#8220;</em> liefern <strong>KEITZER</strong> auch wieder einen Titel in Muttersprache. Bisschen <strong>Nietzsche</strong> geht im Death Metal schließlich immer. Der Song bläst den Hörer erst zwei Minuten gnadenlos an die Wand, um ihn dann mit einem Riff-Panzer, den <strong>BOLT THROWER</strong> kaum wuchtiger konstruieren hätten können, komplett dem Erdboden gleichzumachen. Puh! Zeit zum Durchschnaufen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_13736" aria-describedby="caption-attachment-13736" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13736 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Keitzer-Band-Simbala-Sambelelè-1024x470.jpeg" alt="keitzer-band-simbala-sambelele" height="470" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Keitzer-Band-Simbala-Sambelelè-1024x470.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Keitzer-Band-Simbala-Sambelelè-300x138.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Keitzer-Band-Simbala-Sambelelè-750x344.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Keitzer-Band-Simbala-Sambelelè.jpeg 1280w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-13736" class="wp-caption-text">Leg dich nicht mit <strong>KEITZER</strong> an!</figcaption></figure>
<p>Die an <strong>MELECHESH</strong> erinnernden Gitarrenklänge von <em>&#8222;Ritual&#8220;</em> wirken da wie Balsam auf den Wunden des gebeutelten Hörers. Ein solches&nbsp;ruhig und mystisch dahinschwebendes Interlude war&nbsp;so nicht zwingend zu erwarten. Doch ahnt man es bereits: das war&nbsp;nur die Ruhe vor dem nächsten Sturm. Und der bricht dann mit <em>&#8222;Vengeance&#8220;</em> und <em>&#8222;Salvation&#8220;</em> umso heftiger los. Jene mächtigen Artillerie-Geschosse offenbaren mit ihrer Mischung aus Doublebass-Dauerfeuer und tonnenschwerem Groove&nbsp;erneut&nbsp;Parallelen zu den Bauplänen aus der legendären Death-Metal-Waffenschmiede in Coventry.</p>
<h4>BRUTAL ÜBERSÄTTIGT</h4>
<p><em>&#8222;Conquistador&#8220;</em> hätte dafür so ähnlich auch von <strong>KRISIUN</strong> stammen können (oder ist das nur meine automatische Verknüpfung des Wortes mit Südamerika?). Die Atmosphäre verdüstert sich im Laufe des Songs, bis schließlich Streicher aus dem Getöse hervortreten. Nette Klangnote! Im Vergleich dazu wirkt <em>&#8222;Black Silent Tides&#8220; </em>etwas uninspiriert, die Spannung fällt immer wieder ab. Statt aber nun den nötigen Schlusspunkt unter &#8222;Ascension&#8220; zu setzen, knallen <strong>KEITZER</strong> dem Hörer noch drei weitere Songs um die Ohren. Dabei kommt <em>&#8222;Origins Of Madness&#8220;</em> durchaus spannend dahergerifft, und der Headbang-Teil ist einfach unwiderstehlich. Trotzdem <strong>ist an diesem Punkt die Luft raus</strong>, irgendwann hat man sich auch mal sattgehört an der Brutalität der – und das tritt nun unweigerlich zum Vorschein – doch größtenteils recht ähnlich komponierten Stücke. Ja, <em>&#8222;Wolves Among Us&#8220;</em> ist noch mal ein knackiger Abschluss. Zwei, drei Titel weniger hätten der Platte dennoch gutgetan.</p>
<p><strong>KEITZER</strong> auf <a href="https://keitzer.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp </a>und&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/keitzer/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #29: SYK</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2017 17:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Dalila Kayros]]></category>
		<category><![CDATA[Grind]]></category>
		<category><![CDATA[Housecore Records]]></category>
		<category><![CDATA[italien]]></category>
		<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Phil Anselmo]]></category>
		<category><![CDATA[Psychofagist]]></category>
		<category><![CDATA[Syk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-29-syk/">Aus den Tiefen #29: SYK</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Stand die letztwöchige Ausgabe im Zeichen ruhigerer und atmosphärischer Töne, ist es heute mal wieder Zeit für totale Zerstörung.</p>
<h4>Die Zwei-Komponent-Zerstörungsmaschine, die ich euch heute vorstellen möchte, stammt aus Italien und hört auf den Namen <strong>SYK</strong>.</h4>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13324" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/syk-pic.jpg" alt="SYK" width="960" height="636" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/syk-pic.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/syk-pic-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/syk-pic-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/syk-pic-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>Wie Nitro und Glycerin, wie Molotow und Cocktails, <del>wie Siegfried und Roy</del>, wie gefrorenes Orangensaftkonzentrat und Benzin zu gleichen Teilen gemischt&#8230; So sind <strong>SYK</strong> ungefähr, die sich einerseits aus verbliebenen Mitgliedern der Jazz-Grind-Band <strong>PSYCHOFAGIST</strong> und andererseits aus der sardinischen Stimmbandakrobatin <strong>DALILA KAYROS</strong> zusammensetzen.</p>
<p>Die einzelnen Komponenten gibt es <a href="https://www.youtube.com/watch?v=JZbsK5bAx5c" target="_blank">HIER</a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=DCeJeAgTUNY" target="_blank">HIER</a> zu hören.</p>
<p>Gegründet wurden <strong>SYK</strong> Anfang 2014, nachdem sich <strong>PSYCHOFAGIST</strong> nach ihrer letzten Europatour plötzlich und unerwartet auflösten. Bereits im Mai des gleichen Jahres erschien das Debütalbum „Atoma“, welches zwar interessant, aber alles andere als leicht verdaulich war. Auch wenn das Chaos nicht so ungestüm und undurchdringbar ist wie noch bei <strong>PSYCHOFAGIST</strong>, liefern <strong>SYK</strong> dennoch einen Sound, den man vermutlich nicht aufs Mixtape des aktuellen Schwarms packen würde. Naja, obwohl, was weiß ich schon&#8230;</p>
<h4>Der Soundtrack fürs finale Gesichtspeeling</h4>
<p>Die Riffs sind repetitiv und dissonant, das Schlagzeugspiel vertrackt und die Schreie von <strong>DALILA KAYROS</strong> zertrümmern das letzte bisschen Menschlichkeit in den Songs. <strong>JULIE CHRISTMAS</strong> würde sich freuen.<br />
Der sehr mechanische Sound des Albums sorgt dafür, dass man sich fühlt, als würde man sich in einer Stahlfabrik in der Hölle das eigene Gesicht abschaben. Eine Platte, die euren Geschwistern, Eltern oder Mitbewohnern Angst machen sollte.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3686165051/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=1944420377/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://syk-official.bandcamp.com/album/atoma&#8220;&amp;amp;amp;amp;gt;atoma by SYK&amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Nichtsdestotrotz tourten <strong>SYK</strong> durch Europa und konnten eine bislang überschaubare, aber treue Fanbasis errichten. Letztlich bekam sogar <strong>Phil Anselmo</strong> von der italienischen Krachmaschinerie Wind und nahm sie bei seinem eigenen Label Housecore Records unter Vertrag. So kam es auch, dass die Band gemeinsam mit <strong>Anselmo</strong> ihr zweites Album „I-Optikon“ produzierte, welches im Dezember 2016 erschien.</p>
<p>Auf dem Zweitling merkt man deutlich, dass die Band nicht nur mehr zueinandergefunden, sondern sich auch mehr Zeit für den Reifeprozess der Songs gelassen hat. Zwar hat sich an der generellen Ausrichtung der Songs kaum etwas geändert, und dennoch wirkt „I-Optikon“ deutlich hörbarer, als sein Vorgänger. <strong>KAYROS</strong>&#8218; Stimme ist etwas weiter in den Hintergrund gemischt, treibt die Songs aber unaufhaltsam in Richtung Abgrund. Ich habe das Gefühl, dass die Sängerin die zahlreichen Facetten ihres Gesangs noch viel bewusster und dynamischer einsetzt. So wird nicht am laufenden Band sinnlos geschrien, sondern vereinzelt auch den Instrumenten Luft gelassen, während die Gesangslinien manchmal auch in Zweistimmigkeiten abdriften. Diese sind zwar selten konsonant, bleiben aber – vielleicht genau deswegen – im Ohr hängen.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3035373048/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3854457324/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://syk-official.bandcamp.com/album/i-optikon&#8220;&amp;amp;amp;gt;I-Optikon by SYK&amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
&nbsp;</p>
<p>Am ehesten würde ich den Sound von <strong>SYK</strong> irgendwo in der Nähe von <strong>WFAHM</strong> und <strong>ION DISSONANCE</strong> verorten, etwas weniger technisch, dafür mit krankem Frauengesang. Das sollte euch ne ungefähre Vorstellung vermitteln.</p>
<p>Für alles Weitere gilt wie immer: <a href="https://syk-official.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a> ist euer Freund!<br />
Schönes Wochenende!</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/syk.official/" target="_blank">Facebook</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #26 &#8211; Convulsif</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2016 15:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Bassklarinette]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-26-convulsif/">Aus den Tiefen #26 &#8211; Convulsif</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<blockquote><p>„Letztens hab ich was gesehen. Aufn Morbiden Festspielen hat ne Band gespielt, die waren total abstrus. Bass, Schlagzeug, Violine und Bassklarinette. Kann man sich NICHT anhören. Dürfte dir also gefallen.“</p></blockquote>
<p>So ungefähr wurde mir die Band nahegelegt, die ich hier heute unter das Volk bringen will.<br />
<strong>CONVULSIF</strong></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12542" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Convulsif_1.jpg" alt="CONVULSIF" width="5472" height="3648" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Convulsif_1.jpg 5472w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Convulsif_1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Convulsif_1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Convulsif_1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Convulsif_1-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5472px) 100vw, 5472px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Formation aus der Schweiz, die 2014 gegründet wurde, beschreibt sich selbst als „Quartett von verrückten Experimental-Extremisten“ und kreiert einen Sound, an dem <strong>Mike Patton</strong> seine helle Freude haben dürfte.</p>
<p>Ursprünglich von Bassist <strong>Loïc Grobéty</strong> ins Leben gerufen, wildern <strong>CONVULSIF</strong> auf sehr eigenwillige Weise zwischen Doom, Noise und Drone. Die Bassklarinette versprüht hier und da jazzigen Charme, während auch Ausflüge in Richtung Black Metal und Grind unternommen werden. Eine Klassenfahrt durch Albtraumlandschaften.</p>
<p>In ihren eigenen Worten lassen die Schweizer verlautbaren, dass man sich von den Geigenstunden der kleinen Schwester nicht täuschen lassen sollte, um sich im Gegenteil der dunklen Seite der klassischen Instrumente hinzugeben. Und da kann ich den Jungs nur Recht geben!</p>
<blockquote><p>„Warum solltest du etwas anderes tun wollen, wenn du auch <strong>CONVULSIF</strong> hören und einen kleinen Spaziergang mit der Axt über den Friedhof unternehmen kannst?“</p></blockquote>
<p>Berechtigte Frage!<br />
Was mich bei <strong>CONVULSIF</strong> besonders fasziniert, sind die Songstrukturen, die gleichzeitig äußerst repetitiv als auch komplex sind. Um das am ehesten zu beschreiben, schlage ich vor, sich eine Post Metal-Band vorzustellen, bei der der Exorzismus fehlgeschlagen ist. Hier werden, wie in <em>„Reason Of Sleep“</em>, komplexere Rhythmen genommen, die gefühlt ewig wiederholt werden, während sich darüber immer mehr schichtet und aufbaut, bis am Ende ein Monolith von einem Song durch die Boxen dringt.</p>
<p>Ob sich das maskierte Quartett dabei selbst überaus ernst nimmt, oder aber gar nicht, weiß &#8211; zumindest für mich &#8211; auch das zugehörige Video nicht final klar zu sagen, denn der mehrmalige Genuss wirft mehr Fragen auf, als es beantwortet.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/9dJNDJo0qpI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Angeblich wurden als <strong>CONVULSIF BIGBAND</strong> bereits zwei Alben in wechselnder Besetzung aufgenommen und veröffentlicht, die ich leider nirgends finden konnte. Dennoch ist das erste Album der nun festen Konstellation <strong>CONVULSIF</strong> mit „CD 3“ betitelt, das zweite Album schlicht mit „IV“.</p>
<p>Beide Alben, sowie ein Live-Tape, lassen sich auf Bandcamp streamen und erwerben.</p>
<p>Solltet ihr also Fans von Ipecac (dem Label, nicht dem medikamentösen Brechmittel), <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-7-zu/" target="_blank"><strong>ZU</strong></a> oder der Arbeit von <strong>John Zorn</strong> mit <strong>PAINKILLER</strong> sein, dann MÜSST ihr hier reinhören und unbedingt zugreifen.</p>
<p><a href="https://convulsif.bandcamp.com/album/iv" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p><a href="http://www.convulsif.ch/" target="_blank">Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Convulsif-477364192329911/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-26-convulsif/">Aus den Tiefen #26 &#8211; Convulsif</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #16 &#8211; Zubrowska</title>
		<link>https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-16-zubrowska/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=aus-den-tiefen-16-zubrowska</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2016 13:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Es gibt Bands, denen leider viel zu wenig Zeit vergönnt ist, um ihre Musik spielen und unter Leute bringen zu können. Und dann gibt es auf der anderen Seite Bands, die seit 40 Jahren das gleiche Riff und denselben Schlagzeuggroove spielen und damit Millionen gemacht haben. Aber, ich reg mich nicht auf&#8230;</p>
<p>Auch ich kann die Band, von der ich heute schreiben will, nicht zurückbringen, doch kann ich sie euch vielleicht schmackhaft machen. Die Rede ist von den französischen <strong>ZUBROWSKA</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/zubrowska.jpg" alt="ZUBROWSKA" width="604" height="453" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/zubrowska.jpg 604w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/zubrowska-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 604px) 100vw, 604px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ZUBROWSKA</strong> wurden im Jahre 2001 gegründet und versammelten in ihren Reihen auch Mitglieder von Bands wie <strong>ERYN NON DAE.</strong>, <strong>PAIN OF SALVATION</strong> und <strong>GOROD</strong>. Stilistisch wilderten die Franzosen irgendwo in der Schnittmenge von Mathcore, Grind, Technical Death Metal und dem unmelodischeren Spektrum des gerade entstehenden Metalcores. Ihr erstes Album „One On Six“ erschien 2003 und stellte mit wohlklingenden Songtiteln wie <em>„Sex, Drugs &amp; Basketball“</em> und <em>„When Satan Plays, Disco People Die“</em> nicht nur das technische Spielvermögen, sondern auch den Sinn für Humor des Quintetts unter Beweis.</p>
<p>Zwei Jahre später erschien das Nachfolgewerk „Family Vault“ mit dem die Band zum Sextett heranwuchs. Nicht nur im Hinblick auf die Produktion ist das zweite Album seinem Vorgänger entwachsen, auch die Songs und Arrangements sind deutlich durchdachter, womit das Chaos, das vormals stattfand, nun spürbar gezielter dosiert und eingesetzt wird. Denn obwohl es Parts gibt, die an <strong>PSYOPUS</strong> oder <strong>DILLINGER</strong> erinnern, verfügt das Album auch über Ohrwurmqualitäten.</p>
<p>In der Folgezeit wurde es etwas stiller um die Franzosen, wofür vor allem Besetzungswechsel verantwortlich waren. So wurde 2007 nur die EP „61“ veröffentlicht, bevor erst 2010 das dritte und letzte Album „Zubrowska Are Dead“ erschien. Ironischerweise war der Titel alles andere als ernst gemeint und die Band stellte im Booklet klar, dass sie definitiv nicht tot seien. Man sagt, dass das dritte Werk über Gedeih und Verderb einer Band entscheiden kann. Ginge es nur danach, so hätten <strong>ZUBROWSKA</strong> noch einiges vor sich gehabt, denn „Zubrowska Are Dead“ ist das wohl ausgereifteste und stimmigste Album der Jungs aus Toulouse. Auch wenn das ungestüme Chaos der Anfangstage nun noch mehr in geordnete Bahnen gelenkt wurde, reihen sich hier auf sehr organischem Wege technische Frickelfeste neben wirklich markanten Hooklines ein, ohne dass das Ergebnis unstimmig oder zu gewollt wirken würde.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3304142377/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&lt;a href=&#8220;https://zubrowska.bandcamp.com/album/zubrowska-are-dead&#8220;&gt;Zubrowska are dead by ZUBROWSKA&lt;/a&gt;</iframe></p>
<p>Die letzte Veröffentlichung stellte die EP „The Canister“ dar, die 2012 erschien und neben einem hervorragenden Sound auch eine leichte Kurskorrektur präsentierte, die mich bis heute etwas wehmütig darüber nachdenken lässt, wohin es mit der Band noch hätte gehen können&#8230;</p>
<p>Doch am 2.November gaben sie über Facebook ihre Auflösung bekannt, mit der bitteren Bilanz, dass ihr größter Wunsch, nämlich mit ihrer Musik um die Welt zu touren, nie realisiert werden konnte.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fzubrowska.metal%2Fposts%2F10151894004608961&amp;width=500" width="500" height="398" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Seit ihrer Auflösung sind alle Veröffentlichungen der Band als kostenfreier Download auf ihrer Bandcamp Seite verfügbar. Also nehmt euch die Zeit, um mal reinzuhören. Es lohnt sich. Dafür stehe ich mit meinem Namen.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/zubrowska.metal/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://zubrowska.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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