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	<title>Hansi Kürsch Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 06 Sep 2022 08:13:18 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Hansi Kürsch Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>BLIND GUARDIAN &#8211; faster, harder, Koloraturen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Sep 2022 08:13:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Blind Guardian]]></category>
		<category><![CDATA[Hansi Kürsch]]></category>
		<category><![CDATA[Motörhead]]></category>
		<category><![CDATA[Speed Metal]]></category>
		<category><![CDATA[The God Machine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seb hat sich Zeit genommen, um das neue Werk von BLIND GUARDIAN zu erkunden. Seine Eindrücke bekommt ihr hier. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">BLIND GUARDIAN &#8211; &#8222;The God Machine&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 02.09.2022<br />
<strong>Länge:</strong> 51:03 Min.&nbsp;<br />
<strong>Label: </strong>Nuclear Blast<br />
<strong>Genre:</strong> Speed Metal </div></div></div></p>
<p>Kinder: don&#8217;t do drugs! Müssen wir nicht drüber reden. Außer&#8230; ein Blinder, der eigentlich einen Security-Job hat, kommt und drückt sie euch mit Metal vermengt und in Scheiben gepresst in die Hand. Dann dürft ihr eine Ausnahme machen. Der kennt sich damit aus. Er ist quasi euer Deal&#8230; <strong>BLIND GUARDIAN</strong> des Vertrauens.</p>
<p>&#8222;The God Machine&#8220;, inzwischen das <strong>zwölfte Studioalbum</strong> der Band, geht wieder weg von dem Pfad des bombastisch aufgepumpten Klangschwergewicht, den seine Vorgänger eingeschlagen hatten. Stattdessen wird das Gaspedal wieder ein wenig wiederentdeckt. Weniger ist ja auch manchmal mehr, und die <strong>Abwechslung</strong> machts, das weiß man ja.</p>
<p>&#8222;<em>Deliver Us From Evil</em>&#8220; ist auch schön eingängig, man wird nicht sofort in&#8217;s kalte Wasser geworfen, aber Steine schmeißen ist schon erlaubt. Also&#8230; musikalisch. Der Song rockt, klare Abschnitte, man versteht auch den Gesang. Klar, bei <strong>BLIND GUARDIAN</strong> nicht ungewöhnlich, aber <strong>Hansi</strong> verkünstelt sich nicht in Koloraturen. Danke dafür. Und man kann sein Genick schön warmschütteln.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-40777 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/R-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/R-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/R-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/R-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/R-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/08/R.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>So, wer hat Koloraturen gesagt? &#8222;<em>Damnation</em>&#8220; lässt da was anklingen&#8230; <strong>Hansi</strong> hat sich warm gesungen und singt jetzt einem kleinen Chor was vor, der ganz enthusiastisch hinterher brüllt. Schön, zum Song passt es jedenfalls. Aber die <strong>ausgeweiteten Gesangslinien</strong> höre ich trotzdem! Damn&#8230; Nein, lassen wir das. Der Song ist in den Gesangsparts nicht so flott wie der Opener, macht ihn durch die Wechsel aber auch interessanter.</p>
<p>Dann &#8222;<em>Secrets Of The American Gods</em>&#8222;. Welche jetzt? Dünnes Eis. Meine Eindrücke dazu sind im Grunde so nichtssagend wie Religion im Allgemeinen in meinen Augen. Musikalisch gesehen ist es ein typischer <strong>BLIND GUARDIAN</strong> Song, harmonisch und textlich gesehen. Schön, aber <strong>unscheinbar</strong>. Skip.</p>
<p>&#8222;<em>Violent Shadows</em>&#8220; ist zumindest ein schöner Titel. Könnte auch als Bandname funktionieren. Oder für eine Biker Gang. Und die Schatten sind fix unterwegs. Der Song hat Potenzial, die Gitarren werden hier, wie <strong>André</strong> auch <a href="https://silence-magazin.de/interview-blind-guardian-immer-noch-perfektionisten/">im Interview</a> erwähnt, mal etwas an ihre Genzen gebracht und rein auf dieser Basis<strong> neue Richtungen</strong> erkundet, statt ein ganzes Orchester zu bitten.</p>
<p>Und, was soll ich sagen, es geht gut weiter. &#8222;<em>Life Beyond The Spheres</em>&#8220; bringt neue musikalische Elemente ins Spiel, <strong>BLIND GUARDIAN</strong> machen genau das, was Bands am besten machen, wenn sie nicht gerade <strong>MOTÖRHEAD</strong> waren. Ihre bewährten <strong>Wiedererkennungsmerkmale</strong> behalten und ständig neue Sachen ausprobieren und drum herum basteln. Ich find&#8217;s super!</p>
<p><iframe title="Life Beyond The Spheres" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/H0x11KnUWHE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&#8222;<em>Architects Of Doom</em>&#8222;, &#8222;<em>Let It Be No More</em>&#8222;, durch bis &#8222;<em>Destiny</em>&#8222;, als langjähriger Teilzeit-Fan dieser Band kann ich nur sagen, ich kann gut schlafen mit dieser Dosis. Wir alle wissen, wie die letzten zweieinhalb Jahre waren und es ist einfach Zeit, das Thema so langsam auslaufen zu lassen. Diese Platte hat <strong>jetzt</strong> ihre Zeit und ich bin froh, dass <strong>BLIND GUARDIAN</strong> so etwas vorlegen. Nach ihrer jetzigen Tour dann kommendes Jahr mit &#8222;The God Machine&#8220; auf große Tour gehen zu können, dürfte auf jeden Fall ein interessanter Termin für viele Fans sein.</p>
<p><a href="https://www.blind-guardian.com">www.blind-guardian.com</a></p>
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		<title>ORPHANED LAND &#8211; Achtung, unbequem!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Feb 2018 09:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Hansi Kürsch]]></category>
		<category><![CDATA[israel]]></category>
		<category><![CDATA[kobi farhi]]></category>
		<category><![CDATA[Orphaned Land]]></category>
		<category><![CDATA[steve hackett]]></category>
		<category><![CDATA[tomas lindberg]]></category>
		<category><![CDATA[unsung prophets and dead messiahs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Wer keinen Bock auf politische Musik hat, sollte jetzt besser weghören. Denn das, was ORPHANED LAND mit ihrem neuen Album „Unsung Prophets And Dead Messiahs“ geschaffen haben, wühlt auf und tut weh. Vorausgesetzt natürlich, man lässt sich darauf ein. Die Erfolgstruppe ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>ORPHANED LAND &#8211; &#8222;UNSUNG PROPHETS AND DEAD MESSIAHS&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 26.01.2018<br />
<strong>Dauer:</strong>&nbsp;57:30 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Century Media<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Israelischer Folk Death Metal</div></div></div>
<p>Wer keinen Bock auf <strong>politische Musik</strong> hat, sollte jetzt besser weghören. Denn das, was <strong>ORPHANED LAND</strong> mit ihrem neuen Album <strong>„Unsung Prophets And Dead Messiahs“</strong> geschaffen haben, wühlt auf und tut weh. Vorausgesetzt natürlich, man lässt sich darauf ein.</p>
<p>Die Erfolgstruppe aus <strong>Israel</strong> präsentiert damit ihr <strong>6. Studioalbum</strong>; eine Platte, die eigentlich schon seit Jahren in den Startlöchern stand. Aber die Jungs hatten Größeres vor. Kennt man von ihnen vorrangig Songs zu <strong>Religionstoleranz</strong>, dem Krieg, der in ihrer Heimat bis heute untergründig auf der Tagesordnung steht und der Geschichte der 3 großen Religionen (Christentum, Judentum, Islam) an sich, zeigt „Unsung Prophets And Dead Messiahs“ noch eine ganz andere Seite auf: eine <strong>Wütende</strong>. Wütend auf die <strong>Gesellschaft</strong>, die die betäubende Beschallung durch <strong>Boulevardpresse</strong> der Auseinandersetzung mit unprominenten Missständen vorzieht. <strong>Verständnislos</strong> über eine Welt, in der <strong>Fake News</strong> vielschichtiger Recherche vorgezogen werden, einfach, weil es so schön bequem ist. <strong>Verzweifelt</strong> im Angesicht der Zivilisation, die sich nicht widersetzt. Aber fangen wir von vorne an.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25189" aria-describedby="caption-attachment-25189" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-25189 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/maxresdefault-1024x576.jpg" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/maxresdefault-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/maxresdefault-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/maxresdefault-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/maxresdefault.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25189" class="wp-caption-text">ORPHANED LAND (v.r.n.l): Idan Amsalem, Matan Shmuely, Kobi Farhi, Uri Zehla, Chen Balbus</figcaption></figure>
<h3>DAS KONZEPT</h3>
<p>Das neueste Werk der 5 Jungs von <strong>ORPHANED LAND</strong> ist ein <strong>Konzeptalbum</strong>, bei dem jedem Philosophen das Herz aufgeht. Wer erinnert sich noch an Platons <strong>Höhlengleichnis</strong>? Großes Schweigen? Das ist nicht weiter wild, auch ich musste meine Erinnerung etwas auffrischen. Eine kurze Zusammenfassung: Menschen leben ihr gesamtes Leben schon in einer <strong>Höhle</strong>, in der sie gefesselt auf eine Wand starren. Hinter ihnen brennen Feuer, die Tiere, Gegenstände und andere Menschen, die dazwischen hindurchlaufen, als Schatten auf die Wand werfen. Das ist die <strong>Realität</strong> der Höhlenbewohner. Eines Tages kann sich einer von ihnen befreien, tritt aus der Höhle und nimmt die wahre Welt in all ihren Farben und Formen wahr. Er geht zurück, weil er das Gefühl hat, diese neue Errungenschaft mit seinen immer noch gefangenen Brüdern<strong> teilen</strong> zu müssen. Diese glauben allerdings, dass er den Verstand verloren hat, halten an ihrer Realität fest und bringen ihn um.</p>
<p>Dieses Gleichnis ist die <strong>Schablone</strong>, mit der das Album überzeichnet ist. 13 Songs, davon 12 Etappen auf dem Leidensweg des Befreiten, dem <strong>&#8222;</strong><strong>Messiahs&#8220;</strong>, und Nummer 13: <em>&#8222;The Manifest – Epiloque&#8220;</em>. Natürlich präsentiert man uns als Zuhörern nicht nur reine Weltkritik. Das gesamte Album ist musikalisch gewohnt ausgefeilt und vielschichtig. Wer die <strong>Israelis</strong> kennt, weiß, auf welch ungewöhnliche Art und Weise sie <strong>landestypische</strong> Instrumente und Rhythmen mit klassischen Elementen aus <strong>Death</strong>, <strong>Thrash</strong> und <strong>Doom Metal</strong> verbinden. Gefällt vielleicht nicht jedem, ist aber die musikalische <strong>Horizonterweiterung</strong> allemal wert. So erwarten uns auch hier wieder Songs voller landestypischer Melodien, dieses Mal aber doch ein ganzes Stück härter als auf dem Vorgänger <strong>&#8222;All is One&#8220;</strong>. Es gibt mehr Growls und mehr <strong>Auf-die-Fresse</strong> im Sinne durchbrechender Drumparts und gewalttätiger Gitarrenarbeit. Das trifft meinen musikalischen Zahn besonders – vergangene Stücke waren mir doch manchmal zu dudelig, wenn die Stimmung nicht gepasst hat.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Ti-bSKTnN1w?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>EINE SCHEIBE VOLLER ÜBERRASCHUNGEN</h3>
<p>Durchzogen wird das Ganze von kritischen Statements im Dauerfeuer, viel <strong>Philosophie</strong> und (Überraschung!) grandiosen <strong>Gastmusikerparts</strong>. Angefangen bei <strong>STEVE HACKETT</strong> (Ex-<strong>GENESIS</strong>), der für <em>&#8222;Chains Fall To Gravity&#8220;</em> ein <strong>Gastsolo</strong> beisteuerte, das wie Butter in den Ohren zerläuft und die Emotionen des Songs einmalig kompensiert. Weiter über <strong>Hansi Kürsch</strong>, von dem man nicht mal wissen muss, dass er bei <em>&#8222;Like Orpheus&#8220;</em> mitgewirkt hat: Man hört es einfach. Seine einmalige Gesangsstimme gibt dem Song noch ein ganzes Stück mehr Farbe- und eine gehörige Portion <strong>Power Metal</strong>. Da geht jedem <strong>BLIND GUARDIAN</strong>-Fan das Herz auf, versprochen. Zum Schluss reiht sich noch <strong>Tomas Lindberg</strong> (<strong>AT THE GATES</strong>) ein, der dem Song mit dem schwer wiegenden Titel <em>&#8222;Only The Dead Have Seen The End Of War&#8220;</em> seine charakteristisch finster-krächzende Stimme leiht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/hurWzo01FpM?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wer solche Gastmusiker vorzuweisen hat, der hält auch noch andere <strong>Überraschungen</strong> auf dem Album bereit. &#8222;<em>Poets Of Prophetic Messianism&#8220;&nbsp;</em>(what?) ist tatsächlich ein musikalisch vertontes Zitat des griechischen Philosophen <strong>Platon</strong>, natürlich nur stilecht auf <strong>Altgriechisch</strong>. Übersetzt: „Jeder, der eine Meinung innehat, die der Wahrheit entspricht, und nicht verstanden wird, ist wie ein <strong>Blinder</strong> auf dem richtigen Weg.“ Das sitzt. <em>&#8222;Yedidi&#8220;</em>, der 5. Song auf dem Album, ist ein uraltes <strong>Gebetslied</strong> auf Hebräisch, neu vertont. Kann man mögen, muss man nicht. Aber wann schadet es schon, mal über den eigenen <strong>Tellerrand</strong> hinauszusehen?</p>
<p>Weiterhin wird <strong>Janusz Korczak</strong> zitiert, ein <strong>polnischer Kinderarzt</strong>, der die Kinder seines jüdischen Waisenhauses beim Abtransport begleitete, obwohl das seinen eigenen Tod bedeutete. Und zum Schluss <em>&#8222;The Manifest – Epilogue&#8220;</em>, eine Adaption des Songs <em>&#8222;Manifiesto&#8220;</em> von <strong>VÍCTOR JARA</strong>. Sagt euch nichts? Das dürfte für die meisten gelten. Es handelt sich hierbei um einen <strong>chilenischen</strong> Musiker, der sein ganzes Leben bis in die 70er politisch aktiv war, bevor er vom putschenden Militär erschossen wurde.</p>
<blockquote>
<h3>&#8222;Songs of bravery will always be new songs, forever.&#8220; (VÍCTOR JARA)</h3>
</blockquote>
<p>Ganz schön <strong>harter Tobak</strong> in einer Zeit, in der gerade die <strong>Popkultur</strong> keinen Platz für politische Songwriter hat. Weiterempfehlen kann ich die Platte auf jeden Fall, sei es nur, um den eigenen musikalischen Horizont zu erweitern oder um sich zum <strong>Nachdenken</strong> anregen zu lassen: Es lohnt sich in jedem Fall.</p>
<p>Sänger <strong>Kobi Farhi</strong> erklärt das Album Track By Track:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/E4ULyFeA2Jo?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>ORPHANED LAND LIVE UND EXKLUSIV MIT UNS IM INTERVIEW!</h4>
<p>Wer Lust hat, die Band<strong> live</strong> zu erleben, hat dazu zeitnah an verschiedenen Terminen in Deutschland und der Schweiz die Chance (Dates und Tickets gibts <a href="https://www.bandsintown.com/a/35920?came_from=234">HIER</a>). Wir werden am <strong>07.03.18</strong> im <strong>Bi NUU</strong> in <strong>Berlin</strong> dabei sein und die Macher von &#8222;Unsung Prophets And Dead Messiahs&#8220; <strong>in persona</strong> zu ihrer neuen Scheibe <strong>befragen</strong>.</p>
<p>Wie ist eure <strong>Meinung</strong> zu der ganzen Thematik und zum neuen Album? Brennen euch <strong>Fragen</strong> auf der Zunge, die ich <strong>ORPHANED LAND</strong> im Interview stellen soll? Diskutiert mit mir in den Kommentaren und auf Facebook. Ich bin gespannt.</p>
<p><strong>ORPHANED LAND</strong> im <a href="http://www.orphaned-land.com/">Web</a> und auf <a href="https://www.facebook.com/OrphanedLandOfficial/">Facebook</a></p>
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		<title>Und jetzt alle mitsingen! – BLIND GUARDIAN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jul 2017 06:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond The Spehes]]></category>
		<category><![CDATA[Blind Guardian]]></category>
		<category><![CDATA[cd]]></category>
		<category><![CDATA[Hansi Kürsch]]></category>
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		<category><![CDATA[Majesty]]></category>
		<category><![CDATA[Mirror Mirror]]></category>
		<category><![CDATA[Nuclear Blast]]></category>
		<category><![CDATA[The Bard's Song]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BLIND GUARDIAN&#160;– Live Beyond The Spheres Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017 Dauer: 159 Min. Label: Nuclear Blast Records Stil: Power Metal Das sind WIE VIELE Stunden??? Auch ein Review hat üblicherweise einen Spannungsbogen: Der Autor stellt die Band vor, umreißt erste Besonderheiten und erzeugt Interesse, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BLIND GUARDIAN&nbsp;</strong>– Live Beyond The Spheres<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017<br />
Dauer: 159 Min.<br />
Label: Nuclear Blast Records<br />
<span class=" mobile-oversized">Stil: Power Metal</span></p>
<h3>Das sind WIE VIELE Stunden???</h3>
<p>Auch ein Review hat üblicherweise einen Spannungsbogen: Der Autor stellt die Band vor, umreißt erste Besonderheiten und erzeugt Interesse, ob denn die besprochene Scheibe <strong>wirklich von Belang ist</strong> und in die heimische Sammlung finden soll. Manchmal ist aber der Bandname allein genug, um dieses kleine Spiel gar nicht erst zuzulassen, etwa wenn die Kapelle ein Garant für hochklassige Silberlinge ist. Gut für sie, blöd für den Schreiber, der mit dieser Einleitung einen – suboptimalen – alternativen Ansatz bemühen muss. <strong>Danke BLIND GUARDIAN</strong> (danke Merkel)!</p>
<p>Genug dummes Gesabbel, was haben uns die Krefelder diesmal gezaubert? Wie? Was? Da gibt es eine interessante Hintergrund-Geschichte, die sich als Aufhänger für die Einleitung geeignet hätte? Gut, dann halt jetzt: <strong>BLIND GUARDIAN</strong> haben mal locker 30 Shows aufgezeichnet und sich dabei jedes Lied einzeln angehört, um zu ermitteln, welche der drölfzig Versionen denn die Beste sei und einen Platz auf dem Album verdient hätte. Ausgehend davon, dass die Platte mehr als zweieinhalb Stunden läuft, dürfte das ein Spaß gewesen sein. Ja, wir rechnen jetzt! Ausgehend davon, dass die Kollegen um die zwei Stunden spielen, wären das 60 Stunden, also bei 16 Stunden pro Tag <strong>fast vier Tage, um sich alles nur ein einziges Mal anzuhören</strong>! Gut, Vieles wird wohl schon aufs erste &#8222;Hör&#8220; aussortiert worden sein, aber wenn man noch dazunimmt, dass alle Mitglieder der Band den Prozess durchlaufen haben und danach sicherlich noch reichlich diskutiert wurde, dürfte allein diese Etappe&nbsp;<strong>ein Mammutprojekt dargestellt haben</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/SVg8eP7KPNQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Fans und Band im Einklang</h3>
<p>So, nach der zweiten Einleitung geht es an die Songs, die sich über sämtliche Schaffensphasen erstrecken. Angefangen mit <em>&#8222;The Ninth Wave&#8220;</em> vom aktuellen Album &#8222;Beyond The Red Mirror&#8220; über Gassenhauer wie <em>&#8222;Valhalla&#8220;</em> und <em>&#8222;Nightfall&#8220;</em> bis hin zu Frühwerk wie <em>&#8222;Majesty&#8220;</em> wird alles geboten. Gut, die großen Überraschungen fehlen, aber was soll man da auch machen, wenn man denn <strong>BLIND GUARDIAN</strong> heißt? Die Band hat über die Jahre so viel Pflichtmaterial in ihrem Katalog angesammelt, dass jeder ersetzte Song schmerzen würde. Das ist angesichts der <strong>22 enthaltenen Nummern</strong> schon eine Leistung!</p>
<p>Inmitten dieser Fülle sind wahre Perlen auszumachen, so dürfte etwa der Longtrack <em>&#8222;And Then There Was Silence&#8220;</em>&nbsp; (Anmerkung Alex: OMFG!) zur bislang besten Version des Songs avancieren, wurde doch in einem Mitsing-Teil die Fan-Freude eindrucksvoll eingefangen. Darüber hinaus verleiht Hansi dem Titel einen deutlich düstereren Anstrich, was so auch auf einige weitere Nummern zutrifft. Überhaupt haben die Jungs verstanden, wie eine Live-CD zu funktionieren hat, lässt man die Fan-Schar nicht nur kurz zwischen den Songs jubeln, sondern fängt auch die Fanchoräle der begeisterten Massen auf, die immerzu mitsingen! <strong>Die Stimmung schwappt über</strong>. Gleichzeitig wird aber auch der Geduldsfaden nicht überstrapaziert, indem mal ein Klassiker gnadenlos in die Länge gezogen wird. Nein, das hat alles seinen Fluss, <strong>das Feeling ist entscheidend</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Fn3-uhU6AyY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Kann es da ein Wehwehchen geben?</h3>
<p>Was den Auswahlprozess betrifft, so hat sich dieser zweifelsohne gelohnt, sind doch alle Songs<strong> in einer Qualität vorgebracht</strong>, wie man sie selten erlebt. Die Stärken einer <strong>BLIND GUARDIAN</strong>-Show werden bewusst in den Mittelpunkt gerückt, während das geballte Material mal originalgetreu und mal gelungen abweichend präsentiert wird. Qualitätseinbußen zwischen Altmaterial und Frischwerk sind nicht zu vermerken. Gut, die alten Sachen sind nicht ganz so wild wie damals eingetrümmert, stattdessen sind die Songs eben<strong> mit der Zeit und vor allem mit der Band gegangen</strong>, was die Sache dann auch interessanter gestaltet. Ihre Thrashphase haben die Krefelder ja bereits einige Zeit hinter sich gelassen! (Anm. Alex)</p>
<p>Zwei kleine Kritikpunkte müssen sich <strong>BLIND GUARDIAN</strong> trotz aller Liebe dann doch gefallen lassen. Einerseits gibt es durchaus Schwankungen im Sound – nicht von Gut zu Schlecht, sondern von Gut zu Anders. Das stört den Fluss aber erstaunlich wenig. Bei näherer Betrachtung stellt man fest, dass die Band wohl nicht umsonst sehr munter durch die Zeit springt, wodurch sich eben dieser Umstand cachiert. Nerviger ist dagegen eine Eigenheit, die sich vor Allem in der zweiten Hälfte einstellt: <strong>Hansi</strong> kündigt mehr als nur einmal den letzten Song an oder wünscht dem Publikum einen guten Abend, was im Rahmen der laufenden CD deplatziert wirkt. Gerade weil sich davor – ungeachtet der Tatsache, dass <strong>Hansi</strong> immer andere Städtenamen ausruft – ein wunderbar geschlossener Eindruck einstellt, reißt das doch etwas raus.<strong> So, damit hat sich das Gemecker auch schon, kaufen!</strong></p>
<p>Und zack, noch &#8217;nen Daumen <a href="http://www.facebook.com/blindguardian/">auf Facebook</a> hinterlassen!</p>
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