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	<title>kolumne Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 06 Feb 2020 16:33:46 +0000</lastBuildDate>
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	<title>kolumne Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>RAMMSTEIN: Tausend mal kopiert &#8211; manchmal ist auch was passiert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2020 06:04:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Cover]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschlands Exportschlager:<br />
Viel Metall, Rauch und Laut.<br />
Meist auf mehr als 4 Rädern unterwegs sind dabei RAMMSTEIN.<br />
Und wo Sie nicht selbst sind, werden sie fleißig kopiert. </p>
<p>Die kulturellen Auswüchse von Kopien, Covern und was es sonst noch Sensationelles gibt... Lies am Besten selbst!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Band ist Deutschlands Verkaufsschlager Nummer eins? <strong>RAMMSTEIN</strong>, genau. Keine zweite Band schafft es, Menschen aus so vielen verschiedenen musikalischen Bereichen zusammenzubringen wie unsere Lieblingspyromanen. Und genau so, wie sie in Deutschland bekannt sind, erreicht das Sextett im Ausland eine derart massive Resonanz und Beliebtheit, dass selbst dem grimmigsten deutschen Wurzelzwerg ein Schmunzeln über die Lippen huscht.</p>
<p>Soweit nichts Neues. Heute wollen wir mal über das gemeine Dorffest hinausschauen, wo <em>&#8222;Links 2 3 4&#8220;</em> und Konsorten in Dauerschleife laufen. Musik aus der Blechbüchse ist glücklicherweise auch heute nicht alles, und auch die vielen schlechten Coverbands werden dankenswerterweise größtenteils unter Verschluss gehalten. Interessant wird es jedoch, wenn man mal ins Ausland schaut, was dort aus der Musik der Vorzeigevertreter der Neuen Deutschen Härte gemacht wird.</p>
<h3>RAMMSTEIN + Russland &#8211; a perfect match</h3>
<p>Der größte &#8222;<strong>Markt</strong>&#8220; dafür dürfte vermutlich unbestreitbar in <strong>Russland</strong> sein. Die Gitarren werden hier oft durch traditionelle Instrumente ersetzt. Neben kleinen Orchestern finden sich zahlreiche folkloristische Gruppen, welche die Musik neu interpretieren. Diese sind dann auch nicht auf <strong>RAMMSTEIN</strong> fixiert, sondern nehmen einfach einzelne Lieder in ihr Repertoire auf. <strong>DOBANOTCH</strong> sind solch ein Beispiel. Die Band aus Sankt-Petersburg bietet ein Programm aus jüdischen Titeln sowie Liedern von Zigeunern, russischen Brass Bands sowie aus dem traditionellen Bereich im Balkan. RAMMSTEIN sind da also eher die Ausnahme. Vielleicht gerade deswegen ist ihre Interpretation durchaus hörenswert.</p>
<p><iframe title="Dobranotch - Du Hast (Rammstein cover)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/3C04TKCce8s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ganz anders wirkt die Musik plötzlich, wenn sie von einem Kinderchor gesunden wird. Das an sich schon beinahe sehr intime Lied &#8222;Mutter&#8220; in diesem Gewand zu präsentieren, zeugt von einem Zugang zu dieser Musik, der sich von der deutschen Warte durchaus unterscheiden mag. Der Vergleich mag nicht ganz angebracht sein und auf Widerspruch stossen, und ich will <strong>RAMMSTEIN</strong> hier keinesfalls mit <strong>GOETHE</strong> gleichsetzen. Jedoch wurde &#8222;Faust&#8220;, quasi <span style="text-decoration: underline;">das</span> deutsche Standardwerk in der Literatur, von italienischen und französischen Komponisten relativ bald aufgriffen und nach deren Gusto bearbeitet, wohingegen deutsche Komponisten lange davor zurückschreckten, sich an diesen Text zu wagen. Wo sich in Deutschland <strong>RAMMSTEIN</strong> gegenüber bis heute Vorurteile aus allen möglichen Richtungen halten und sich die Band immer wieder erklären muss, steht ihre Musik an sich anderswo mehr im Fokus. Das kann dann auch so wirken:</p>
<p><iframe title="Mutter - Rammstein ( children&#039;s Choir cover)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/BzF-JEZ1RMo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wieso <strong>RAMMSTEIN</strong> in Russland so beliebt sind, lässt sich vermutlich nicht an einzelnen Faktoren fest machen. Die Konzerte der Band sprechen ja für sich, gleichzeitig wobei sich ihre Konzerte in Russland von sonstigen musikalischen Großveranstaltungen zu unterscheiden scheinen und innerhalb des Publikums eine etwas größere Freiheit ermöglicht als anderswo. Das ist an dieser Stelle jedoch noch eine Mutmaßung.<br />
Der grundsätzliche etwas härtere Charakterzug ihrer Musik spricht womöglich zusätzlich viele Hörer dort an. Dass ihre Musik dennoch auch ruhige und melodische Teile hat, wodurch sich, gepaart mit den rhythmischen Komponenten, durchaus interessanten Kombinationen mit lokalen traditionellen Stilen, interessante Verbindungen ergeben, eröffnet den Zugang zu einem noch größeren Publikum. Am 29. Juli gerade stellten sie einen Rekord auf, indem sie ein Konzert im Luschiniki-Stadion gaben, Russlands größter Konzertstätte &#8211; mit Platz für <strong>81.000 Zuschauer</strong>.</p>
<h3>… und im Rest der Welt:</h3>
<p>In anderen Ländern, Frankreich oder den USA, sind <strong>RAMMSTEIN</strong> ebenfalls live ein Phänomen und finden einige Beachtung. Wie <strong>IN EXTREMO</strong> beispielsweise auch, liegt ihr größter Erfolg außerhalb Deutschlands jedoch zweifelsohne in Russland, wo sich richtige Fangemeinden gebildet haben und ihre Musik Eingang in das nationale Kunstverständnis gefunden hat. Nicht nur aus musikethnographischer Sicht ist das interessant und zeigt eine ganz eigene Seite über die Beziehung dieser beiden Länder. Kommunikation ist wichtig, und sie muss und darf zwischen Ländern nicht nur auf politischer Ebene stattfinden. Daher sind Bands ein perfektes Bindeglied, um Kontakte aufrecht zu erhalten und kulturellen Austausch zu fördern. Vielleicht habt ihr ja eigene Erfahrungen und Gedanken zu diesem Thema. Diese dürft ihr gerne hier beitragen. Vielleicht noch mit einem Lied im Hintergrund.</p>
<p><iframe title="Russian Rammstein - Du Riechst So Gut" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/VJboSby7nW0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Metalhead vs. K-Pop</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn wir ehrlich sind, wird Metal früher wie heute immer mit komischen Blicken angeschaut – sei es die Musik an sich, der Kleidungsstil oder die Konzert- bzw. Festivalkultur. Verdammt! Selbst innerhalb der Metal-Kreise gibt es Genres, die für manche vielleicht etwas skurril&#160;sind ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn wir ehrlich sind, wird Metal früher wie heute immer mit komischen Blicken angeschaut – sei es die Musik an sich, der Kleidungsstil oder die Konzert- bzw. Festivalkultur. Verdammt! Selbst innerhalb der Metal-Kreise gibt es Genres, die für manche vielleicht etwas skurril&nbsp;sind (Ja, ich schaue&nbsp;euch Grindcorer an!). Doch schauen wir nicht auch andere Genres mit richtenden Blicken, oder vielmehr Ohren, an? So ging es mir zumindest, als ich zum ersten Mal mit Korean Pop, oder eben kurz: K-Pop, in Berührung kam. Ich kam damit zunächst durch meine bessere Hälfte in Kontakt und wenn ich ehrlich bin, war dieser anfangs hauptsächlich durch Verwirrung geprägt. Aber wie ist es denn genau ein Metalhead mit K-Pop-Kontakt zu sein? Was ist gut an diesem Genre und was nicht so? Wo gibt es Parallelen zum Metal? Und bin ich überhaupt ganz bei Trost? Ich nehme euch mit auf meinen (Leidens?-) Weg.</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Exo_monster_160618_suwon.png"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-17859" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Exo_monster_160618_suwon.png" alt="" width="800" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Exo_monster_160618_suwon.png 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Exo_monster_160618_suwon-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Exo_monster_160618_suwon-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Catchy und keineswegs langweilig</h2>
<p>Vorneweg: Der Großteil meiner Erfahrungen bezieht sich auf die Gruppen&nbsp;<strong>BANGTANG SONYEONDAN&nbsp;</strong>(oder kurz:&nbsp;<strong>BTS</strong>) und&nbsp;<strong>EXO</strong>, welche auch meinen Einstieg in dieses Genre bilden sollten. Zunächst einmal hat sich alles sehr verwirrend angehört. Fröhlich? Ernst? Traurig? Irgendwie alles davon, wobei ein starker fröhlich-frecher Hang zu erkennen ist. Sehr verrückt ist das trotzdem. Es ist alles irgendwie sehr extravagant und abgedreht. Wenn man vorher eher vergleichsweise düsteren Melodeath gehört hat.</p>
<p>Natürlich beherrschen hier statt Gitarren und Growls eher Synthies und Popgesang das Klangbild. Doch nun kommt die erste Überraschung: In manchen Parts wird das nicht so langweilig, wie man sich das als Metalhead vorstellt &#8211; und auch der Drang zu Erbrechen ist nicht da. Grund dafür ist, dass die Melodien und Beats von vornherein sehr einprägsam und catchy sind, was zwischendrin durch ein paar Rappassagen aufgelockert wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/hmE9f-TEutc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Sprachbarriere und Verständlichkeit</h2>
<p>Man möchte zum Teil wirklich mitsingen, wäre da nur das Problem der Sprachbarriere nicht (mein Koreanisch ist doch so schlecht!). Das ist vielleicht etwas, das weitere Leute abschrecken könnte. Klar, wenn man Black Metal aus Russland oder auch einfach&nbsp;<strong>KORPIKLAANI</strong> hört, dann ist das vielleicht nicht so schlimm, da wohl auch nicht jeder hier fließend Russisch oder Finnisch spricht, aber K-Pop ist auch hier wieder ein wenig anders. So wird zwar überwiegend koreanisch gesungen, aber das dann auch wieder nicht ganz so konsequent.</p>
<p>Wie das geht? Die Leute packen einfach noch ein wenig Englisch rein. Dass oftmals ein Großteil der Truppe nicht fließend Englisch spricht, ist dabei egal. Zumindest gibt es so ein paar Passagen, die ich fehlerfrei mitgrölen kann &#8230; sollte man denken, denn auch das ist wieder nicht ganz so einfach. Die englischen Parts fühlen sich hin und wieder sehr zufällig an. Hier Englisch, da Koreanisch? Oder ist das jetzt doch wieder Englisch? Ich weiß es nicht! Das sorgt regelmäßig für einen ratternden Kopf, aber auch ein Schmunzeln im Gesicht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17862" aria-describedby="caption-attachment-17862" style="width: 490px" class="wp-caption alignnone"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/bts_meme.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17862" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/bts_meme.jpg" alt="" width="500" height="500" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/bts_meme.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/bts_meme-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/bts_meme-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17862" class="wp-caption-text">Memes sind ein großer Bestandteil der Fankultur – nicht nur im Metal</figcaption></figure>
<h2>Gezüchtet für den Erfolg</h2>
<p>Aber wie steht es denn eigentlich um die Kultur der Gruppen? Zunächst einmal sei gesagt, dass ein Großteil der Gruppen nach meinen Recherchen mehr gecastet und gescoutet als natürlich gewachsen sind. Keine fünf Kumpels, die irgendwann entschieden haben in einer Garage rumzujammen, wie es im Metal oft der Fall ist. K-Pop-Gruppen fühlen sich fast schon gezüchtet an. Ich meine: Schaut doch mal die Jungs von&nbsp;<strong>BTS&nbsp;</strong>an! Die sehen aus wie echt gewordene Final-Fantasy-Charaktere! Aber auch musikalisch und choreographisch wird hier oft seit Kindesbeinen an auf Erfolg getrimmt. Gut, zugegebenermaßen sind die Performances astrein und die wichtigen Tanz-Choreos großartig, jedoch schaue ich trotzdem etwas zwiegespalten auf diese Seite der K-Pop-Kultur. Und wofür? In den meisten Fällen dann doch nur für ein paar wenige Jahre des Ruhmes und die vollen Geldbeutel der Labels.&nbsp;</p>
<p>Dieser füllt sich durch teilweise innerhalb weniger Stunden ausgebuchte Konzerte, viel Merchandise und Fans, die alles geben wollen, um etwas von ihren Idolen zu haben. Gut, so etwas gibt es auch bei&nbsp;<strong>METALLICA&nbsp;</strong>oder&nbsp;<strong>SLAYER</strong>, aber gefühlt ist die Verbundenheit der Hörer hier noch einmal deutlich größer. Dementsprechend ist auch die Anteilnahme am Privatleben ein wichtiger Bestandteil. Es werden Memes gemacht, Videos und eigens hierfür gemachte Montagen. Manchmal hat man das Gefühl, einige Leute leben für ihre Gruppen. Ob das gut oder schlecht ist, liegt hier im Auge des Betrachters, aber eines ist sicher: Es kurbelt auf jeden Fall die Werbetrommel an.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bwmSjveL3Lc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Ganze zusammengefasst heißt &#8230;</h2>
<p>&#8230; dass der K-Pop im Vergleich zum Metal vor allem eines ist: Extravagant und abgedreht. Das bedeutet aber keineswegs, dass die Musik schlecht ist. Wenn man sich einmal darauf eingelassen hat und über die Sprachbarriere hinwegblicken kann, ist es definitiv möglich ein kurzweiliges Hörvergnügen zu haben. Länger hängen bleibt da wohl eher weniger, aber ich denke für tiefenpsychologische Themen höre ich dann eher DSBM und keinen Pop. Die Fankultur mag für den geneigten Metalhead dann wohl eher eine Barriere darstellen, denn diese ist vergleichsweise abgedrehter. Deswegen kann ich sagen, dass ich K-Pop zwar mag und gerne weiter in diesem Genre höre, aber ein richtiger Vollblut-Fan werde ich wohl nie werden. Dafür vermisse ich dann doch Gitarrengeschrammel und gutturalen Gesang zu sehr.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Wir danken den Metal-Muttis!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 May 2017 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[dankeschön]]></category>
		<category><![CDATA[Darkthrone]]></category>
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		<category><![CDATA[muttertag]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ob sie ihre Kinder zum Metal gebracht haben, einfach nur die Konzertsucht unterstützen oder einen Taschengeldzuschuss für die neue DARKTHRONE-Platte geben: Muttis von Metalheads verdienen mehr Respekt! Wie bin ich darauf gekommen, das hier zu thematisieren? Dafür gibt es exakt drei Gründe: ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wir-danken-den-metal-muttis/">Wir danken den Metal-Muttis!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Ob sie ihre Kinder zum Metal gebracht haben, einfach nur die Konzertsucht unterstützen oder einen Taschengeldzuschuss für die neue <strong>DARKTHRONE</strong>-Platte geben:</h4>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Muttis von Metalheads verdienen mehr Respekt!</strong> </em></p>
</blockquote>
<p style="text-align: left;">Wie bin ich darauf gekommen, das hier zu thematisieren? Dafür gibt es exakt drei Gründe:</p>
<p>&#8211; die beunruhigende neue Entwicklung im <a href="https://silence-magazin.de/pentagram-treten-ohne-bobby-liebling-auf/">Fall </a>von <strong>Bobby Liebling</strong> (<strong>PENTAGRAM</strong>), der angeblich wegen eines Angriffs auf seine 86-jährige Mutter&nbsp;in Untersuchungshaft sitzt<br />
&#8211; unsere Kolumne zum Thema<a href="https://silence-magazin.de/frueher-war-doch-alles-besser/"> &#8222;Früher war doch alles besser!&#8220;</a><br />
&#8211; heute ist Muttertag und ich hab noch kein Geschenk!</p>
<p>Der liebe <strong>Don Promillo</strong> hat in seiner Kolumne bereits erwähnt, dass seine Eltern ihn auf den richtigen, musikalischen Pfad gebracht haben. Das ist wahrscheinlich nicht so häufig der Fall. Unterstützung beim Ausleben des eigenen Musikgeschmacks hingegen haben bestimmt mehr Leute erfahren. Dazu gehören auch viele übersehene Details. So schmerzt es zum Beispiel sehr, wenn die schicke, selbst angebrachte Wandtapete, durch Poster zugekleistert wird. Am Ende sieht die Wand aus wie ein Freundebuch, aus dem alle Fotos herausgerissen wurden. Oder wie ein schlecht gemachtes Plakat aus der siebten Klasse, auf dem alle Texte neu aufgeklebt werden mussten. Diesen ranzigen Anblick zu ertragen, verlangt sehr viel <strong>Liebe</strong> von den <em><strong>Metal-Muttis</strong></em> und auch – Papis ab. Für letztere werde ich voraussichtlich leider keine eigene Kolumne schreiben, also tut einfach so, als wäre all das auf jedes beliebige Elternteil bezogen.<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-17295 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/e2afd9af23355ba37836e3239ce7bdb1.jpg" height="450" width="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/e2afd9af23355ba37836e3239ce7bdb1.jpg 450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/e2afd9af23355ba37836e3239ce7bdb1-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/e2afd9af23355ba37836e3239ce7bdb1-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /></p>
<h4>Es fängt bei Kleinigkeiten an und hört bei großen Gesten auf</h4>
<p>Wer will denn nicht gern mit einer tollen Death Metal-LP zu Weihnachten überrascht werden, dessen Cover Oma und Opa einen Herzinfarkt bereiten würde? Ein Verständnis für die individuelle Entwicklung ihres Kindes aufzubringen, ist nicht immer leicht. Vor allem, wenn es darum geht, dass die Musik und die sie begleitenden Bilder oft roh und aggressiv wirken. Natürlich gibt es auch die fiesen (Stief-)Mütter, die den eigenen Geschmack nicht akzeptieren wollen. Sie sorgen für ein größeres Verlangen nach Rebellion gegenüber dem eigenen Elternhaus und führen daher auch mehr zum Metal. Man kann als Mutter eines Metallers oder Punks also eigentlich nichts falsch machen! Wenn meine etwas richtig gemacht hat, dann war es, dem Dorfkind zu ermöglichen, Konzerte in der Großstadt zu besuchen. Zwar war ihr Wunsch immer, dass ich viel mehr spare, dennoch bedeutete mehr Taschengeld immer mehr Geld für Fahr- und Konzertkarten. Der Rest ging dann für CDs, LPs und Videospiele drauf – man bin ich eine<strong> undankbare Bratze</strong>.</p>
<h4>Drückt eure <strong>Metal-Muttis</strong> von uns</h4>
<p>Hinsichtlich eines Konzertbesuchs lohnt sich das Geld eigentlich immer. Solange die Band keinen schlechten Tag oder grässliche Vorbands erwischt hat, wird der Abend zum Highlight im langweiligen Schulalltag. Der eigentliche Höhepunkt für die Dorfkinder ist jedoch immer die Heimreise. Gibt es keine Übernachtungsmöglichkeit bei Freunden, läuft es auf eine Sache hinaus: <em><strong>Mutti</strong> </em>holt dich vom Bahnhof ab. Ein großes <strong>Dankeschön</strong> geht dabei raus an alle die, die in meinem Dorf schon ab 18 Uhr nur noch mit dem Auto fahren. Durch euch sieht der Betreiber im öffentlichen Nahverkehr nicht den Grund, mehr Busse fahren zu lassen. Aber verpestet schön weiter die Umwelt für euren Komfort, damit meine Mutter nachts um halb drei das gleiche tun muss!</p>
<p>Nichtsdestotrotz soll es ja hier darum gehen, was wir unseren Muttis verdanken. Und das sollte vielen Leuten ins Gedächtnis gerufen werden. Drückt eure <strong>Metal-Muttis</strong> von mir, falls ihr das schon lang nicht mehr gemacht habt. Dafür, dass sie euch mit eurem grässlichen Musikgeschmack, hässlichen Bandshirts, billigen Piercings und den schaurigen Tattoos ertragen. [Anm. d. Red.: im Falle des Autors auch wegen der Frisse!] Wenn sie das nicht machen, versucht sie zu verstehen und falls das nicht klappt: hört einfach Musik und vergesst es! Vielleicht hilft die Aufforderung <em>&#8222;Don&#8217;t Hate Me&#8220;</em> von <strong>PORCUPINE TREE</strong>, damit ihr verstanden werdet.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/2i0bgYeJBA8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h1 style="text-align: center;"><strong><em>DANKE!</em></strong></h1>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wir-danken-den-metal-muttis/">Wir danken den Metal-Muttis!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Scheißt auf unsere Meinung!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/scheisst-auf-unsere-meinung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=scheisst-auf-unsere-meinung</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Apr 2017 09:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
		<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Meinung]]></category>
		<category><![CDATA[Random]]></category>
		<category><![CDATA[stinkt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was mag jeder der Autoren beim SILENCE so gerne, dass er seine Freizeit dieser Tätigkeit opfert? Ein paar Stunden in der Woche ohne Vergütung Artikel schreiben, Fotos suchen oder schießen, Interviews vorbereiten, auf Konzerte fahren, gute und schlechte Musik bewerten. Im Grunde ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/scheisst-auf-unsere-meinung/">Scheißt auf unsere Meinung!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Was mag jeder der Autoren beim <em><strong>SILENCE</strong></em> so gerne, dass er seine Freizeit dieser Tätigkeit opfert? Ein paar Stunden in der Woche ohne Vergütung Artikel schreiben, Fotos suchen oder schießen, Interviews vorbereiten, auf Konzerte fahren, gute und schlechte Musik bewerten. Im Grunde geht es nur um die von uns allen so geliebte und gelebte Musik.</h4>
<p>Manchmal komme ich dabei in einen Trott, den es zu vermeiden gilt. Das ist nicht verwunderlich, schließlich ist es für die Rezensenten jede Woche der gleiche Spaß: die nächste Rezension, die nächste neue Band, die nächste Demo bewerten und das alles fair, aber immer stark subjektiv. In die eigene Meinung schleicht sich dann oft das ein, was mir auch privat immer wieder in den Vordergrund tritt: <strong>Negativität</strong> und <strong>Pessimismus</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_16097" aria-describedby="caption-attachment-16097" style="width: 305px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16097" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/4-1-1014x1024.jpg" height="318" width="315" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/4-1-1014x1024.jpg 1014w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/4-1-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/4-1-297x300.jpg 297w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/4-1-750x758.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/4-1.jpg 1188w" sizes="auto, (max-width: 315px) 100vw, 315px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-16097" class="wp-caption-text">Nicht jedes Album kann ein &#8222;2112&#8220; sein.</figcaption></figure>
<h4>„Nicht schon wieder die gleiche Black-Metal-Soße.“</h4>
<p>Genauso kritisch wie ein einst begeisterter Bücherwurm wird, wenn er vermeintlich alles schon gelesen hat und die Umschlagtexte nur das Gesicht länger werden lassen, wird auch ein Musikfan irgendwann. Begeisterungslos scrolle ich durch die Liste der uns vorliegenden, zu bewertenden Alben, ohne das mir dabei auffällt, wie das Aussehen eigentlich schon alles entscheidet. „Nicht schon wieder die gleiche Black-Metal-Soße.“, „Wenn die genauso viele Breakdowns wie Piercings haben, schlaf ich bestimmt ein.“, „Der Bandname ist ja Kitsch pur.“, „Das Cover ist wahrscheinlich genauso amateurhaft wie die Musik.“ sind alles Aussagen, die mir dann durch den Kopf schwirren. Sind daran die Bands schuld? Sicherlich nicht, würde ich sagen. Doch&nbsp;im nächsten Atemzug fallen mir <strong>zehntausend Gruppen</strong> ein, <strong>die sich alle gleich anhören</strong> und tatsächlich nichts Weltbewegendes abliefern. Die Mitschuld tragen die Fülle und die ständige Verfügbarkeit von Musik. Ich kann mir überall quasi alles anhören, was ich will, und die Flut an neuen Veröffentlichungen bedarf eigentlich einer Vorsortierung.</p>
<p>Und damit kommen wir zum größten Faktor in dieser Gleichung, an deren Ende weniger Rezensionen und eine miesepetrige Bewertung von grundsätzlich nicht verkehrter Musik steht. Dieser Faktor sind nämlich <strong>Schreiberlinge</strong> wie ich, die das vielleicht auch in ihrer Freizeit machen und viel zu viel erwarten oder sich zu kritisch mit all dem beschäftigen, was sie nicht mehr begeistert. Musik umgibt mich &#8211; und euch wahrscheinlich auch &#8211; täglich und ein <strong>Musical Detox</strong> kommt da gar nicht in Frage. Ich hätte bestimmt eine andere Sicht auf die Dinge und eine abweichende Einstellung gegenüber neuen Veröffentlichungen, wenn ich die Kopfhörer einfach mal zu Hause lassen würde. Das mache ich aber nicht, weil ich ziemlich stark <strong>von Musik abhängig</strong> bin. Ab wann das eine Sucht ist, kann wahrscheinlich nur derjenige entscheiden, der den Schweden die<a href="http://www.laut.de/News/Heavy-Metal-Sucht-Medien-blamieren-sich-mit-Uralt-Story-26-02-2015-11195"> Konzertsucht</a> attestierte.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_16101" aria-describedby="caption-attachment-16101" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16101 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/silence-dos-1024x505.png" height="505" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/silence-dos-1024x505.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/silence-dos-300x148.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/silence-dos-750x370.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/silence-dos.png 1208w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-16101" class="wp-caption-text">Was würdet ihr anhand des Covers für Musik dahinter vermuten?</figcaption></figure>
<h4>Music overkill</h4>
<p>Übrigens lässt sich das Prinzip der <strong>Verdrossenheit</strong> und <strong>Begeisterungslosigkeit</strong> auf fast jeden Beruf übertragen. Wenn du seit langer Zeit Politiker, Grafiker oder Pfarrer bist, kommt dir das Ganze irgendwann <strong>sinnlos</strong> vor. Die ständige Wiederholung von Abläufen frustriert auch im Arbeitsalltag, dafür sind die <strong>positiven Überraschungen</strong> umso<strong> intensiver</strong>. Genauso fühlt es sich auch an, wenn ich eine für mich neue, gute Band entdecke und mich verliebe. Da kann man so alt sein wie man möchte, irgendeine Musik packt einen dann doch. Und genau dafür gräbt sich das <em><strong>Silence</strong></em>-Magazin auch durch die riesige Wulst an Veröffentlichungen. Damit Schmuckstücke nicht unentdeckt bleiben.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/qJJ7Etw_oAs?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Was ich mir immer dann wünsche, wenn ich gelangweilt und mit musikalischem Burn-Out durch mein Dorf laufe, ist ganz simpel: Ich will endlich wieder Begeisterung verspüren! Erneut das großartige Gefühl im Bauch haben, das meine erste Kostprobe von <strong>MISS MAY I</strong>s <em>„A Dance With Aera Cura“</em> begleitet hat. Die Riffs und den Gesang von <strong>PROTEST THE HERO</strong> auf ihrem Erstling „Kezia“ unvoreingenommen aufsaugen und darin untergehen. <em>„Backbone“</em> von <strong>GOJIRA</strong> in meinen Nacken eindringen zu lassen oder dank<strong> CONVERGE</strong> und <em>„The Saddest Day“</em> zu heulen, geht immer noch. Die Begeisterung des ersten Moments hält sich leider nur selten und neue Musik löst diese manchmal nicht einmal ansatzweise aus.</p>
<h4>Scheißt auf unsere Meinung!</h4>
<p>Ich höre jetzt auf in Erinnerungen zu schwelgen und erinnere euch an den wichtigsten Inhalt dieses kleinen Textes:<br />
Am Ende leiden die Bands an dem übersättigten Markt, in dem sie sich beweisen müssen. Herausstechen wird <strong>schwieriger</strong> und <strong>negative Kritiken</strong> werden mit jedem verstreichenden Jahr immer häufiger. Vieles hat es schon gegeben und wird lediglich weiterentwickelt, argumentieren Musikkritiker dann. Um ehrlich zu sein, bleibt die einzige Option eines jeden Musikfans, sich selbst ein Bild zu machen. Wir können zwar Einblicke und Vorgeschmäcke geben und dennoch bleibt das immer unser subjektiver Blick auf die Dinge. <strong>Scheißt</strong> demnächst einfach mal<strong> auf unsere</strong> und meine <strong>Meinung</strong> und kauft euch das Album doch, wir sind genauso leicht gelangweilt und manipuliert wie ihr!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/tREg7dG0AbQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Phänomen Lyric-Videos &#124; Degenerierte Kunst?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Sep 2016 10:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[In Flames]]></category>
		<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[mode]]></category>
		<category><![CDATA[MTV]]></category>
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		<category><![CDATA[Vögel Die Erde Essen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ohje. Ist es euch auch aufgefallen? Bitte sagt, dass es nicht nur mir so geht! Vielleicht verfolge ich auch nur die falschen Kanäle&#8230; aber – was zum Teufel ist passiert, dass mir in den letzten Wochen nur noch Lyric-Videos über den Weg ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="western">Ohje. Ist es euch auch aufgefallen? Bitte sagt, dass es nicht nur mir so geht! Vielleicht verfolge ich auch nur die falschen Kanäle&#8230; aber – was zum Teufel ist passiert, dass mir in den letzten Wochen nur noch Lyric-Videos über den Weg laufen?</p>
<p class="western">Misheard Lyrics, das waren so die ersten Videos mit eingeblendeten Texten, die ich wahrgenommen habe. Und Fanvideos, in denen meist Fotos der Band oder Artworks mit den Lyrics verbunden worden sind. Alles an sich okay, wenn auch meistens für mich eher Augenkrebs erzeugende Produkte. Wer es mag, kann sich das Zeug ja reinziehen. Das beides sind so Dinge, die unabhängig von der Planung durch die Band auf der Mattscheibe erscheinen. <strong>Dafür können die ja nix.</strong></p>
<p class="western">Wofür sie aber was können und was mich momentan so richtig abtörnt, ist die Tatsache, dass immer mehr Bands anscheinend schon standardmäßig Lyric-Videos veröffentlichen. Warum? Weil es einfach in der Produktion ist? Gedankengang: Ja, wir haben hier nen ultra-coolen Song, aber es ist weder die Idee noch das Geld für eine gute Videoumsetzung da. Ha! Wieso nicht einfach die Lyrics reinbasteln? Die sind doch Message genug. Wer braucht denn noch optisch anspruchsvolle Visualisierungen zu Musik?</p>
<blockquote>
<p dir="LTR" align="LEFT"><strong>ICH! Bitte! Gebt mir meine Musikvideos zurück!</strong></p>
</blockquote>
<p class="western">Wenn ich durch&#8217;s Netz browse und sehe, dass Band XY ein neues Video draußen hat, denk ich mir: &#8222;Schön, die teasen einen Leckerbissen aus ihrem neuen Album an. Machste mal 5 oder 10 oder 15 Minütchen Pause und gönnst dir einen Ausflug in eine andere Welt.&#8220; Guckste rein, was passiert? <strong>Klick – bumm – Enttäuschung!</strong> Ich bekomme Songtexte vorgesetzt. Songtexte vor einem … hmm … nichtssagenden Hintergrund. Manchmal ist der sogar animiert. <strong>Sieh an!</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Kfpnwk-DXrA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p class="western">Wo mein Problem damit ist? Ich möchte eigentlich die Musik für sich sprechen lassen, um damit, und mit der optischen Umsetzung, in eine andere Welt eingesogen zu werden. Lyrics interessieren mich sowieso eher nur am Rande. Wenn überhaupt, spielen sie für mich im Rahmen eines Konzeptalbums eine Rolle. Etwas, das in einem einzelnen Video allein, und im Falle einer Videoveröffentlichung vor Albumrelease sowieso, hinfällig ist. Doch nicht nur das. Ich habe noch ein Problem. Eins, das euch vielleicht auch vom Filmschauen bekannt ist. Irgendwie sind die Untertitel an und du hast keine Chance, von dort wegzuschauen. Auch nicht, wenn der Ton auf Deutsch ist und die Untertitel ebenso. Nope. Never possible. <strong>Der Film flimmert geradewegs an dir vorbei.</strong> Kein Auge für Bildkomposition, für&#8217;s Licht, für Kleinigkeiten. So eine Blockade legt sich bei mir, wenn ich Lyric-Videos anschaue, sogar noch auf die Ohren. Tatsächlich habe ich das Gefühl, von der Musik selbst wenig mitzubekommen, wenn ich mitlese.</p>
<blockquote>
<p dir="LTR" align="LEFT">Kluge Menschen mögen jetzt anmerken:<br />
Dann guck doch einfach weg.</p>
</blockquote>
<p class="western">Ja, haha. Genau. Sinn und Zweck eines Videos ist es nämlich, dass ich weggucke.</p>
<p class="western">Ich dachte, Videos seien da, um sie anzusehen. Und natürlich primär, um Musik und Band zu promoten. Das war vermutlich schon immer so und das sollte bitte auch so bleiben. Mit dem Launch von MTV im Jahre 1981 ging das mit der Selbstdarstellung von Bands ja erst so richtig los. Du willst besonders hip sein? Mach ein Video! Zieh dich und deine Kapelle so abgefahren an, dass die Leute euch im Gedächtnis behalten. Oder such dir jemanden, der wirklich Ahnung von der Materie hat und lass dir ein audiovisuelles Meisterwerk erschaffen, welches Eindruck hinterlässt. Sei verrückt, sei bunt, sei verstörend oder sei zumindest überzeugend. <strong>Aber stelle etwas dar!</strong> Im Idealfall führt die Zusammenkunft von Musik und Video zu einer so starken Immersion, dass der Zuschauer für mehrere Minuten vollkommen den Draht zur Realität verliert. Das ist auch das, was ich von Musikvideos erwarte.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="//www.dailymotion.com/embed/video/x4bv8qa" width="560" height="315" frameborder="0" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe><br />
<a href="https://www.dailymotion.com/video/x4bv8qa_pink-floyd-welcome-to-the-machine-hd-video_music" target="_blank">Pink Floyd &#8211; Welcome to the Machine (HD video)</a> <i>von <a href="https://www.dailymotion.com/alavi-mrak" target="_blank">alavi-mrak</a></i></p>
<p class="western">Tatsächlich – Lyric-Videos können mich dahingehend nicht fesseln. Die meisten sind einfach grottenschlecht gemacht und führen dazu, dass ich meine Zeit lieber mit anderen Dingen verbringe, als mich mit den neuesten Veröffentlichungen bei Youtube auseinanderzusetzen.</p>
<p class="western">Doch noch einmal zurück zu MTV. Ihr Jungspunde da draußen, kennt ihr das eigentlich noch? Musikfernsehen? Sender, bei denen Musikvideos gesendet werden? Also, so den ganzen Tag? Hm? Ich erinnere mich noch daran. Gut, um die Anfangszeit tatsächlich mitbekommen zu haben, bin ich zugegeben doch auch noch etwas zu jung, aber wenn ich mir die „alten Schinken“ aus diesen Tagen ansehe, ist es förmlich spürbar, wie der neue Kanal von Musikbegeisterten gefeiert und ausgeschöpft worden ist. Im Laufe der Zeit hat sich dann natürlich die Machart der Videos – sei es der Klamottenstil oder der Video-Look – verändert. Je nach Mode und technischen Möglichkeiten. Und heute? Was wird daraus gemacht? Lyric-Videos! Zwar nicht mehr im Musikfernsehen (welches wie vom Erdboden verschluckt zu sein scheint), sondern im mighty Internet. Selbst <strong>OPETH</strong> und <strong>IN FLAMES</strong> tun es inzwischen. Warum?! Bands dieses Bekanntheitsgrades, bzw. deren Labels, sollten doch noch so viel Kleingeld auf Tasche haben, um ein ordentliches Video zusammenzuklöppeln, wenn sie denn schon unbedingt eines machen müssen.</p>
<blockquote>
<p dir="LTR" align="LEFT">Ich gebe zu, dass technische Neuerungen an Youtube-Videos auch nicht komplett vorbeigehen.</p>
</blockquote>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/PEcWqIdXEAc?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p class="western">Jüngst sprang mich ein 360°-Video der finnischen Thrasher <strong>STAM1NA</strong> an. Ich habe ja erstmal gestaunt, was da so möglich ist. Wirklich cool ist es in der Umsetzung jedoch leider nicht. Aber: Was nicht ist, kann ja noch werden. Solche Entwicklungen sind mir immer noch um einiges lieber, als ein weiteres uninspiriertes Video – sei es wieder eins mit Lyrics und dem animierten Artwork des aktuellen Albums oder das tausendste Abrisshallen-Video, in dem die Musiker mit ihren nicht verkabelten Instrumenten zwischen Ventilatoren, Baustrahlern und Amps posieren.</p>
<p class="western"><strong>Apropos uninspirierte Videos:</strong> Dass es auch anders geht, zeigen in letzter Zeit vor allem kleine und unbekannte Bands, die gut und gerne aus null bis wenig finanziellen Mitteln wirklich Sehenswertes erschaffen.</p>
<p class="western">In diesem Sinne, liebe Musik-Menschen da draußen, die ihr vielleicht für eure Kapelle ein Video plant, oder ihr kreativen Köpfe, die damit beauftragt werdet: bitte denkt weiter als das, was euch die Adobe Suite ermöglicht.</p>
<blockquote>
<p dir="LTR" align="LEFT">Ideen und kreative Energie verbirgt sich nicht in eurer teuren Technik, sondern in der Welt!</p>
</blockquote>
<p dir="LTR" align="LEFT">Psst! Kleiner Video-Geheimtipp, der seit Roberts <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-1-voegel-die-erde-essen/"><em>&#8222;Aus den Tiefen #1&#8220;</em></a> gar nicht mehr so geheim ist: <strong>VÖGEL DIE ERDE ESSEN</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/0wrc0WSrbn4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Früher war alles Besser!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Jun 2016 05:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Alt]]></category>
		<category><![CDATA[Früher]]></category>
		<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Früher, da haben die noch richtige Musik gemacht, aber heute kann man sich das gar nicht mehr anhören.“ Ja. Bestimmt. Das hat mit Sicherheit jeder schon mal gehört oder auch gar selbst geäußert. Aber warum ist das so? Ist es nur die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #0a0a0a;">„<span style="font-size: small;">Früher, da haben die noch richtige Musik gemacht, aber heute kann man sich das gar nicht mehr anhören.“</span></span></p>
<blockquote><p><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;">Ja. Bestimmt.</span></span></p></blockquote>
<p><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;">Das hat mit Sicherheit jeder schon mal gehört oder auch gar selbst geäußert. Aber warum ist das so? Ist es nur die Angst vor Veränderungen? Die Nostalgie, welche wir mit alten Alben verbinden? Wahrscheinlich eine ungesunde Mischung aus beidem. Jedoch werden die Musiker selbst bei solchen Aussagen meist nicht weiter beleuchtet. </span></span></p>
<p><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"><b>IHSAHN</b></span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;">, der Kopf hinter </span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"><b>EMPEROR</b></span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"> und mittlerweile Solokünstler, antwortete mal auf die Frage, warum es kein neues </span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"><b>EMPEROR</b></span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"> Album mehr geben werde, dass dann ein neues &#8222;Anthems&#8220; von ihm erwartet werden würde. Das Album schrieb er in seiner Jugend und natürlich ist er mit 40 nicht mehr so wie mit 20. Das trifft es eigentlich, mehr oder weniger, auf den Punkt. Die Künstler werden älter und entwickeln sich natürlich auch weiter. Warum wird aber von den Künstlern erwartet, dass sie nur auf der Stelle treten?<br />
Nichts gegen </span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"><b>AC/DC,</b></span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"> aber bei ihnen funktioniert es nun einmal. Die Alben sind alle ähnlich. Die Songs sind vom Stil her alle gleich. Es gibt keine Überraschungen, nichts Neues, nichts Gewagtes und dennoch funktioniert es.</span></span></p>
<p><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"><b>AC/DC</b></span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"> ist eine der erfolgreichsten Bands der Welt und füllt riesige Stadien. Warum bleiben alle Musiker dann nicht auch bei ihren altbewährten Mustern? Ganz einfach. Dann meldet sich nämlich eine andere Abteilung zu Wort, welche nicht ganz so laut schreit wie die <em>Früher-war-alles-besser</em>-Fraktion. Und zwar das <em>Mach-doch-mal-was-Neues</em>-Komitee. </span></span></p>
<p><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;">Künstler wollen sich ausleben, und meiner Meinung nach sollen sie das auch. Ja, sie bekommen dafür oft harsche Kritik, was man sehr gut an </span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"><b>IN FLAMES</b></span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"> sehen kann. Dadurch gehen die Plattenverkäufe zwar zurück, aber dafür haben die Künstler oft einfach mehr Spaß an ihrer Musik. </span></span></p>
<p><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;">Nun kommen natürlich auch noch die Plattenfirmen dazu. Sie sorgen für noch mehr Druck auf die Künstler und schränken die kreative Phase ein, weil diese natürlich gewinnorientiert arbeiten (müssen). Jetzt bringt es aber nichts, zu sagen: „Uuhh die bösen Plattenfirmen“. Es sind einfach Unternehmen, die auf Gewinn aus sein müssen, und die Künstler wollen ja schließlich auch Geld verdienen.<br />
Meiner Meinung nach braucht man doch kein Album hören, wenn es einem nicht gefällt. Wenn dir ein neues Album nicht zusagt, dann bleib  halt bei den alten Veröffentlichungen der Band, oder such dir vergleichbares Material. </span></span></p>
<p><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;">Metal ist nicht mehr so klein, als dass man auf dem Schulhof mit Kassetten dealen muss, um an neue Musik zu kommen. Es gibt so viele Möglichkeiten neue Musik zu entdecken und Alternativen zu finden. Wenn das nicht reicht, dann kann man sich immer noch die alten Sachen anhören.<br />
Bands mit Bühnenerfahrung legen ihre Songs auch oft für Live-Auftritte aus. Hier kann man wieder </span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"><b>IN FLAMES</b></span></span><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;"> als Beispiel nehmen. Die alten Lieder sind echt gut und man kann immer noch ein Konzert besuchen und sich über diese freuen. Die neuen wirken jedoch live viel runder und wie für die Bühne optimiert.</span></span></p>
<p><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;">Wenn man nun aber doch meint, diese Band aus Gründen XY nicht mehr beachten zu wollen, oder über sie herziehen muss, dann versucht einfach mal, euch die Alben ohne Hintergedanken anzuhören. Egal was diese Band irgendwann einmal vollbracht hat. Betrachtet die Musik und entscheidet demnach, ob sie euch gefällt oder nicht. Es zählt nicht was draufsteht, sondern was drin ist.</span></span></p>
<p><span style="color: #0a0a0a;"><span style="font-size: small;">Auch wenn Bands dann nicht mehr als <em>„trve“</em> gelten, heißt das noch nicht, dass sie schlecht geworden sind. Lasst die Künstler sich austoben und konsumiert das, was ihr auch konsumieren wollt. Und bitte fangt nicht mit Diskussionen à la „die sind doch mittlerweile voll schlecht geworden“ an. „Nein! Sie haben sich weiter entwickelt und das auf eine Art, die dir nicht gefällt.“</span></span></p>
<hr />
<p><strong><em>Dies ist ein Gastautoren-Beitrag von</em>: Chris</strong></p>
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		<item>
		<title>SEX SELLS &#8211; Sind Brüste WIRKLICH wichtiger als Musik?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/sex-sells-sind-brueste-wirklich-wichtiger-als-musik/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=sex-sells-sind-brueste-wirklich-wichtiger-als-musik</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2016 09:10:55 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[brüste]]></category>
		<category><![CDATA[butcher babies]]></category>
		<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[marketing]]></category>
		<category><![CDATA[sex]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SEX. Kennt ihr die BUTCHER BABIES? Nein? Dann habt ihr was verpasst! Das ist eine Band die aus 4 Brüsten und anderem, weniger attraktivem Fleisch besteht. Ich kenne keinen einzigen Song von ihnen, aber ich würde ihre Frontfrauen überall wiedererkennen. Eine von ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>SEX. Kennt ihr die <strong>BUTCHER BABIES</strong>? Nein? Dann habt ihr was verpasst! Das ist eine Band die aus 4 Brüsten und anderem, weniger attraktivem Fleisch besteht. Ich kenne keinen einzigen Song von ihnen, aber ich würde ihre Frontfrauen überall wiedererkennen. Eine von ihnen ziert sogar eines meiner Videos, weil ich nicht ständig Alissa White-Gluz dafür missbrauchen kann. Nebenbei bemerkt, sind sie auch deutlich attraktiver als Alissa, die ohne ihre blauen Haare nicht auffallen und ohne Schminke von niemandem wahrgenommen werden würde. Weil sie einfach nur so…pff…Durchschnitt ist. Manche Dinge darf man in diesem Land aber nicht mehr sagen. Ich sollte AFD wählen…Wenn Frauke Petry ihre Haare..lassen wir das…<br />
Wo war ich: Genau. Die Bitches sind verdammt sexy. Ich würde daher zu einem ihrer Konzerte gehen. Oder zumindest einer ihrer Festival-Shows. Und vermutlich geht es nicht nur mir so, sondern auch einer großen Anzahl anderer, männlicher Musikfreunde.<br />
Der Musikkritiker in mir schreit nun laut und vernehmlich auf: „All diese Reichweite, Macht und potentielle Albumverkäufe nur wegen ihrer Brüste! Das Leben ist ungerecht!“<br />
Doch wollen wir uns diesem Problem einmal ganz kurz rational nähern! Switchen wir also schnell in meinen Kopf, während ich auf dem Weg zum potentiellen Konzert bin. Wie würden meine Gedanken und Erwartungen in diesem Moment aussehen? Vermutlich würde ich mir denken: „Geil! Brüste! Geiäähl! &#8211; Vermutlich nicht so deutlich, aber ich wäre schon erpicht darauf herauszufinden, ob die beiden Frontfrauen, die ihre Brüste nur mit Panzertape abkleben, wirklich so attraktiv sind.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_1583" aria-describedby="caption-attachment-1583" style="width: 436px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-1583" src="http://www.silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/310da77d55f04071a3c3de4ccf88bc42.jpg" alt="Die 2 vom Schlachthof" width="446" height="362" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/310da77d55f04071a3c3de4ccf88bc42.jpg 446w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/310da77d55f04071a3c3de4ccf88bc42-300x243.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 446px) 100vw, 446px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-1583" class="wp-caption-text">Die 2 vom Schlachthof</figcaption></figure>
<p>Dann würde die Show beginnen. Und vermutlich würde ich zu folgender Erkenntnis kommen: Die Musik ist irgendwie langweilig und sie sehen aus der Nähe gar nicht so attraktiv aus. Das schlimmste ist aber: Irgendwie ist dieses „Show“ die sie da auf der Bühne durchziehen nicht attraktiv, sondern widerlich. Das ist nicht erotisch sondern erbärmlich. Diesen Effekt kann man auch beobachten, wenn man Stripshows aus hochwertig produzierten Musikvideos kennt und dann mit diesen Erwartungen in die Tabeldancebar der Nachbarstadt geht. Davon weiß ich aber natürlich nur, weil mir der Freund eines Freundes mal davon erzählt hat!<br />
Ich würde also das Konzert relativ früh wieder verlassen. Den Namen der Band würde ich zwar nicht mehr vergessen, aber die Assoziationen, die ich fortan mir ihr verbinde, sind nicht positiv. Sie haben mich auf einer Ebene enttäuscht, über die auch keine musikalische Verbesserung mehr hinwegtäuschen könnte: Sie haben mich irgendwie menschlich abgestoßen. Ich würde also niemals auf die Idee kommen, auch nur einen Cent für diese Band auszugeben. Ähnlich wie ich niemals auch nur einen Cent für Debauchery ausgeben würde, da Gurrath ein ziemlich leeres Karmakonto hat.<br />
Hätte ich diese Band, wie alle Anderen auf einer Ebene kennengelernt, die sich anfänglich durch ein musikalisches Interesse definiert hätte und nicht durch meine Begeisterung für Sex, dann wären die Auswirkungen einer solchen Erfahrung weitaus geringer ausgefallen. Ein grundsätzliches Interesse wäre bereits geweckt worden, welches NUN nicht mehr zustande kommen kann.<br />
Wenn diese Band den Zuhörer mit Brüsten zu locken versucht, haben sie nur eine Chance: Wenn der Besucher ohne Vorwissen zu ihrer Show kommt oder ihre Musik kennenlernen will, dann müssen sie MUSIKALISCH überzeugen. Sofort.</p>
<blockquote><p>So funktionieren auch Youtubevideos: Come for the boobs &#8211; stay for the information.</p></blockquote>
<p>Fazit:<br />
Wenn du wirklich Etwas zu bieten hast, dann kannst du damit mehr potentielle „Kunden“ auf dich aufmerksam machen. Du hast es aber ungleich schwerer, sie dann auch für dich zu gewinnen. Kannst du also nicht durch die Qualität deiner Arbeit überzeugen, hilft dir auch gigantische Reichweite nicht. Dann wissen einfach nur mehr Menschen, dass du scheiße bist.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YttVe6v31Yk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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