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	<title>Korpiklaani Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 02 Jan 2025 14:26:34 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Korpiklaani Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>RAUHBEIN im Interview &#8211; ungeplant, spontan und dabei noch gut</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Jan 2025 09:00:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Adrenalin]]></category>
		<category><![CDATA[In Extremo]]></category>
		<category><![CDATA[Korpiklaani]]></category>
		<category><![CDATA[Rauhbein]]></category>
		<category><![CDATA[Reigning Phoenix Music]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Seb hat sich vorm Konzert in Wiesbaden mit RAUHBEIN zum Plausch getroffen. Zum Nähkästchen gehts hier lang. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rauhbein-im-interview-ungeplant-spontan-und-dabei-noch-gut/">RAUHBEIN im Interview &#8211; ungeplant, spontan und dabei noch gut</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Habt ihr kurz Zeit, um mit uns über <strong>RAUHBEIN</strong> und ihr neues Album zu reden?<br />
Die Band hat sich sogar direkt Zeit genommen und in Wiesbaden vor ihrem Gig ein wenig geplaudert. <strong>Henry</strong> (H) und <strong>Justin</strong> (J) haben dabei unterhaltsame Einblicke in das Bandleben und ihre Momentane Gefühlslage gegeben.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Hi ihr beiden, vielen Dank für eure Zeit! Ihr seid ja gerade ziemlich am Ende von der Tour.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, drei Tage noch. Dann haben wir es geschafft dieses Jahr.<br />
<strong>J:</strong> Überlebt! Juhu.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Wie ist es so gelaufen? Seid ihr zufrieden?<br />
H:</strong> Ja, total. Das geht uns schon von Anfang an so. In der kurzen Karriere, die jetzt erst im dritten Jahr ist, ist ja schon so viel passiert von dem wir nie gedacht hätten, dass es möglich sei für Newcomer/no name/noch nie da gewesen.&nbsp; Was uns da widerfahren ist, das ist schon außergewöhnlich. Gerade wenn jetzt so ein Jahr mit einer Hammertour wie der Wolkenschieber-Tour endet, das ist nochmal die Kirsche auf dem Vanilledessert (lacht).<br />
<strong>J:</strong> Diese Tour war wie eine Familienreise, mit verrückten Onkeln, Cousins, Brüdern und allen. Das war genau so ein Gefühl.<br />
<strong>H:</strong> Was es aber nicht unanstrengender macht (lacht). Nein, wir haben aber super viel Spaß. Das ist super. Super Abläufe. Mit der ganzen Truppe. Auch an den ganzen Venues, die Abläufe waren wirklich toll. Und ist noch super.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Der Schlachthof hier hat ja auch wirklich einen guten Ruf zum Beispiel.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, klar. Man muss sich ja auch vor Augen halten, was für Kapazitäten das sind. Wir haben ja keine kleinen Häuser bespielt in dieser Tour. Und dann mit so einer Package, das ist jetzt auch nicht ohne. Bei einer Indoor Veranstaltung vor 4000-5000 Leuten zu spielen, das ist schon krass. Das macht was mit einem, das ist schon geil. Und das spricht schon für sich, wir haben es ja geschafft, fast die komplette Tour auszuverkaufen. Es gibt ja kaum ein Haus, bei dem dabei nicht &#8222;ausverkauft&#8220; dran steht.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/01/Sebastian-Rosche-559-1.jpg" width="200" height="300"></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ihr habt ja euer neues Album auch ganz frisch draußen.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja! Gestern, gestern ist es geboren!<br />
<strong>S</strong>: <strong>Ist das für euch nochmal so eine Art Höhepunkt für die Tour? Oder hat sich das eher so ergeben?</strong><br />
<strong>H:</strong> Ne, die Tour und dann das Album-Release gestern sind schon wirklich zusammen so das Jahreshighlight gewesen. Da haben wir viel Schweiß und Blut rein gesteckt,&nbsp; gerade weil jetzt das dritte Album auch komplett aus uns heraus entstanden ist. Ohne Fremdeinflüsse, das ist wirklich diese Band pur. Also, nicht <strong>PUR</strong>&nbsp;die Band, sondern die Band pur (lacht). Alles selbst geschrieben und selbst produziert, alles aus einem Guss.<br />
<strong>J:</strong> Selber schuld (lacht).<br />
<strong>H:</strong> Genau, selbst schuld.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das Album ist ja beim Metal Hammer zum Beispiel gleich schon ziemlich hoch im Ranking gelandet.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, voll. Da waren wir auch super überrascht. Also, sowohl das Metal Hammer Rating als auch das Rockhard Rating ist ziemlich hoch ausgefallen. Das freut uns natürlich extrem, dass man das so sieht wie wir (lacht).</p>
<p><iframe title="RAUHBEIN - Adrenalin (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/I8_J7MvBZUk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Es ist ja jetzt dann nochmal was neues, zu sehen, wie es von der Platte live bei den Leuten ankommt und wie die Reaktionen vom Publikum sind.</strong><br />
<strong>H:</strong> Los Justin, sag, wie es sich anfühlt, live mit den neuen Songs!<br />
<strong>J:</strong> Wir hatten in der Zeit jetzt ja nicht richtig die Möglichkeit, die Lieder nochmal zu proben. Aber die haben so gut funktioniert, eigentlich&#8230;<br />
<strong>H:</strong> Ja.<br />
<strong>J:</strong> Weisst du, wir haben diese Platte für das Publikum gemacht. Aber das Wichtige ist: wir sind die ersten fünf Leute vom Publikum. Und wir haben einfach so viel Spaß, diese neuen Lieder zu spielen. Und das überträgt sich sofort. Das ist ein echtes Glücksgefühl. It functions! Wie gesagt, wir haben Spaß und das kommt sofort auch beim Publikum an. Das waren ja die ersten, sofern man das überhaupt Kritikpunkte nennen kann, aus den ersten Jahren, dass man gesehen hat &#8222;oh, live hat das nichts mit eurer Albumproduktion zu tun, sondern da ist eine Kluft dazwischen&#8220;. Das war unser Hauptziel. Wir wollen das, was wir auf der Bühne machen, auch auf der Platte haben. Das ist meiner Meinung nach gelungen.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Man sagt ja, meine ich, so &#8222;das verfluchte dritte Album&#8220;. Da habt ihr ja aber offensichtlich keine Sorgen deswegen.</strong><br />
<strong>H:</strong> Haha, nein, momentan sieht es nicht so aus, als ob wir uns da Sorgen machen müssten.<br />
<strong>J:</strong> Ja, genau. Genauso hat sich auch unsere Freundschaft über die letzten Jahre entwickelt. Alle in der Band haben einen anderen Geschmack und ich denke, genau das macht <strong>RAUHBEIN</strong> stark. Es gibt so viele musikalische Bereiche, aus denen wir etwas mit rein bringen. Was am Ende wichtig ist, ist, dass die Musik ehrlich ist. Das ist wichtig dabei.</p>
<p><img decoding="async" class="alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/01/Sebastian-Rosche-565.jpg" width="357" height="536"></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Auf jeden Fall, das merkt man sofort.</strong><br />
<strong>IN EXTREMO sind momentan ja auch mit ihrem neuen Album auf Tour. Merkt ihr da für euch oder beim Publikum etwas davon?</strong><br />
<strong>H:</strong> Ok, ich mein, wir reden da jetzt von zwei völlig verschiedenen Leveln. <strong>IN EXTREMO </strong>seit Jahrzehnten etabliert, nächstes Jahr dreißigjähriges Bandjubiläum. Sind jetzt auf Tour mit &#8217;nem neuen Album, das, meiner Meinung nach, eines der führenden Alben ist dieses Jahr. Da gibt es natürlich auch eine entsprechende Fanbase, die darauf wartet und hungrig ist auf neues Material. So wie es mir mit unserem neuen Material geht, geht es mir mit den neuen Songs von <strong>InEx</strong> genauso. Wenn ich das auf der Bühne sehe, gibt es meine Lieblingssongs, <em>&#8222;Küss mich&#8220;</em> oder <em>&#8222;Feuertaufe&#8220;</em>, dann denke ich &#8222;geil&#8220;. Aber wenn ich dann &#8222;<em>Wolkenschieber</em>&#8220; oder, da muss ich die Brücke schlagen, &#8222;<em>Weckt die Toten</em>&#8222;, weil ich da selbst mitsingen, wenn ich das auf der Bühne mitperformen darf, das macht Gänsehaut bis unter die Füße. Und die Leute nehmen das auch so auf. Wenn du in die Menge schaust und dir die Gesichter anschaust, wenn die neuen Songs auf den Tisch kommen, das geht ab wie Schmitz&#8216; Katze.<br />
<strong>InEx</strong> hat halt natürlich auch auf einem hohen Level produziert und geschrieben. Deswegen haben die sich ja auch noch ein wenig Zeit gelassen damit. Und das merkt man einfach. Das sind Profis durch und durch. In meinen exzellente Songwriter. Das Material kommt auf die Bühne und dann geht&#8217;s rund.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das ist für euch ja auch ein tolles Zeichen, gleich so mit dabei sein zu können.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, total. Für uns die größte Ehre, die man haben kann. Genau so sehen wir das.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ist das denn für euch ein Ding, wenn man von sowas überhaupt sprechen kann, dass Mittelalter Metal so eine Bubble für sich ist? Dass es so eine Einteilung und Szene in der Szene gibt?</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, das führt ja im Grunde wieder dahin, dass man uns abverlangt, uns einzuordnen. Das können wir auch nicht. Selbst wenn ich es wollte, könnte ich es nicht. Klar, ich kann mich mit vielem identifizieren, was über uns gesagt wird, ob wir jetzt bei Folk Rock oder bei Folk Metal sind, oder keine Ahnung. Ich mache das bewusst nicht, zu sagen &#8222;wir sind genau das und das&#8220;. Wie Justin gerade gesagt hat, wir sind so viellseitig beeinflusst und inspiriert, dass wir überhaupt gar nicht sagen können, was beim nächsten Album passiert. Ich könnte jetzt gar nicht sagen &#8222;hey, es gibt &#8217;nen roten Faden und der geht von vorne bis da hinten durch&#8220;. Den gibt&#8217;s bei uns nicht. Das ist immer viel aus dem Bauch raus.<br />
<strong>J:</strong> Ich liebe diese Freiheit eigentlich. Man ist frei bei dem Songwriting.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das höre ich eben ziemlich oft. Das steht ja halt auch im Kontrast dazu, wenn zum Beispiel der Metal Hammer sagt &#8222;Im Bereich Pagan/Folk gibt&#8217;s jetzt diese zehn Alben&#8220;. Aber eigentlich sagen die Bands, es ist ziemlich offen mit den Genres. Das finde ich eigentlich das Interessante daran.</strong><br />
<strong>H:</strong> Naja, ich kann nur für uns sprechen. Und da kann ich nur sagen, es ist einfach nicht schlau zu sagen &#8222;wir finden nur hier statt&#8220;. Mal abgesehen davon, dass man das nur bedingt beeinflussen kann. Am Ende beeinflusst ja das Publikum, wenn es sagt &#8222;finde ich gut&#8220; oder &#8222;finde ich nicht gut&#8220;. Und ob die jetzt ganz in schwarz gekleidet kommen oder in Gewandung oder, keine Ahnung, von mir aus im Jogging Anzug, das ist mir erstmal völlig egal. Und das wird mir auch immer egal sein. Wir sind da total offen. Wir machen, was wir wollen und was wir können und zusammenschustern mit dem, was jeder reinbringt. Und das kommt dabei raus.<br />
<strong>J:</strong> Unser Feeling und unsere Geschichten transportieren das. Wenn das eine irische Farbe braucht, dann nehmen wir das.<br />
<strong>H:</strong> Man merkt das ja jetzt auch, dass das recht vielseitig ist. Oder vielseitiger und facettenreicher wird. Es ist mit einer Idee gestartet und, ich denke mal jeder, der sich musikalisch ein wenig auskennt, hört, was uns bei einem jeweiligen Riff vielleicht geritten hat. Wir erfinden das Rad nicht neu. Wir mixen die Zutaten neu. Das ist das, was man in der Musik machen kann. Es gibt nichts, was man jetzt außergewöhnliches neues erfinden kann. Du musst hingehen und schauen, was ist unsere Creation, unsere Mixtur. Und das machen wir einfach frei raus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/01/Sebastian-Rosche-568.jpg" width="386" height="276"></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ist das Songwriting für euch dann auch sehr intuitiv? Oder wie geht ihr da ran?</strong><br />
<strong>H:</strong> Also thematisch, um über die Texte zu sprechen, ist das immer was, das mich bewegt, was mir im Kopf rumschwirrt und was ich los werden muss. Musikalisch ist das ganz genauso. Ich nehm mich da jetzt mal ganz raus, weil ich der schlechteste Musiker in der Gruppe bin. Ich bin halt das Frontschwein. Die anderen Jungs sind einfach nicht nur wirklich talentiert, sondern auch außerordentlich professionell und das schon seit Jahrzehnten. Wenn man so am Tisch sitzt und die Ideen in einen Topf wirft, dann kommt was bei raus, wo man sagen kann &#8222;ok, das ist jetzt etwas, das hat ganz neue Gesichter&#8220;. Und das ist geil. Ich geb jetzt gerne das Beispiel von gestern, einfach nur mal, um die musikalische Qualität dieser Kombo darzustellen: der Frontmann hat&#8217;s nämlich zweimal versaut und die Setlist falsch gelesen, und dann den ganzen Ablauf durcheinander gebracht. Ich hab einen ganz anderen Song angesagt, der gar nicht dran war. Aber der wurde dann einfach gespielt, ohne dass da groß drüber nachgedacht wurde. Das ist für mich ein hoher Grad an Liveprofessionalität, wo man sagt &#8222;ja, der Dicke vorne hat&#8217;s wieder verballert, aber wir spielen die Nummer jetzt. Und am Ende waren noch fünf Minuten übrig, die wir noch füllen musste (lacht). Das ist es halt. In erster Linie steht es natürlich für meine Schusseligkeit, in zweiter Linie steht es aber dafür, was Rauhbein einfach ausmacht. Wir sind ungeplant, spontan und dabei noch gut. Das hört sich jetzt hochnäsig an aber es ist wirklich so.<br />
<strong>S</strong>: Live ist live.<br />
<strong>H:</strong> Live ist live. So sieht&#8217;s aus.<br />
Das ist natürlich ein Riesenspaß für uns. Ende des Jahres mit so einem Material eine Tour zu fahren, mit so &#8217;nem Publikum, was willst du mehr?</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ihr habt ja für nächstes Jahr auch schon eine neue Tour geplant.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja. Die ist schon veröffentlicht. Wieder quer durch die Nation. Österreich spielen wir im Dezember auch zwei Termine. Es sind jetzt vier Wochen veröffentlicht und die Vorverkäufe sprechen wirklich für sich. Das ist wirklich toll. Wir haben dieses Jahr gerade mal unsere erste Tour gefahren, was auch wirklich toll gelaufen ist. Und jetzt sind wir mit vier Wochen von der &#8222;Adrenalin&#8220;-Tour draußen und die Vorverkäufe sind so, dass wir denken &#8222;wow, nicht schlecht&#8220;. Ich kann&#8217;s mir nicht erklären (beide lachen). Aber das muss ich auch nicht. Ich lehne mich zurück und genieße das Ganze.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Habt ihr auch von anderen Bands schon Rückmeldungen bekommen, dass die das so mitkriegen?</strong><br />
<strong>J:</strong> Andere Bands? Hm&#8230;<br />
<strong>H:</strong> Ich bin selbst noch so im Taumel, muss ich sagen. Wir haben ja gestern erst veröffentlicht und sind seit sechs Wochen auf Tour. Also ich hatte noch keine Zeit, irgendwelche Feedbacks zu lesen. Klar, wir haben ein paar befreundete Bands und befreundete Influencer, die uns wohlgesonnen sind und uns da Feedback geben. Aber wie gesagt, bei mir ist da noch nichts angekommen. Ich bin aber auch gerade erst aus dem Nightliner gestürzt. Nach einer Releaseshow und einer ausverkauften Show in München. Well&#8230; Wo sind wir hier? Wiesbaden? (beide lachen wieder).<br />
Wir wissen, weil uns unsere Social Media Managerin uns da updatet, dass das Feedback auf die Veröffentlichung sehr sehr positiv und auch ziemlich umfangreich ist. Das ist ja immer schon ein gutes Zeichen. Und, wie du vorhin schon gesagt hast, ein paar nicht ganz unwesentliche Magazine haben das ja auch bereits gut bewertet. Das ist für uns auch eine Art Ritterschlag. Kann nicht ganz scheiße sein, was wir da gemacht haben.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Habt ihr noch was auf dem Herzen, dass ihr momentan noch loswerden wollt?</strong><br />
<strong>H:</strong> Wenn wir dürfen, promoten wir natürlich gerne die &#8222;Adrenalin&#8220;-Tour. Die Termine findet man auf unserer Homepage (und gleich unten hier im Artikel). Wir hatten bis jetzt ja zwei Alben in den Top 20. Ich freue mich natürlich über jeden Platzierung in den Top 100. Platz 29 freue ich mich besonders (lacht).<br />
Es wird auf jeden Fall wieder ein volles Jahr. Am 15. März werden wir mit der Tour starten, das können wir schon sagen. Am 30.12. gibt&#8217;s ein kleines Tourende. Also, die &#8222;Adrenalin&#8220;-Tour endet am 6.12. und dann gibt es noch was kleines on top. Das darf ich noch nicht verraten, aber das wird nochmal eine absolute Granate, so als krönender Jahresabschluss.<br />
Ansonsten wieder so Highlights wie <strong>WACKEN</strong>. Da freuen wir uns tierisch drauf. Außerdem zum ersten Mal im nicht-deutschsprachigen Ausland, was mich sehr freut. In Spanien spielen wir auf dem <a href="https://www.leyendasdelrockfestival.com/"><strong>LEYENDAS DEL ROCK</strong></a>. Das ist der absolute Knaller, da freuen wir uns drauf wie Sau. Auf Social Media sind wir auch immer up to date. Dann ist dieses Jahr aber erstmal rum.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/01/Sebastian-Rosche-640.jpg" width="234" height="416"></p>
<p>Jou, rum ist gut. Das Interview war sehr entspannt und an dieser Stelle auch mit dem offiziellen Teil rum. Die beiden freuten sich sichtlich auf den Gig am Abend, wo ich sie dann mit <strong>KORPIKLAANI</strong> und <strong>IN EXTREMO</strong> zusammen noch sehen konnte. Man merkte ihnen an, dass sie Bock auf die Musik haben und mit der Band noch viel vor haben. Das macht Spaß zu sehen und zu hören. Auch, dass man mit ihrer Musik heutzutage so viele Menschen erreicht, stimmt mich sehr optimistisch und froh.<br />
Daher, wenn ihr <strong>RAUHBEIN</strong> live sehen könnt, geht hin. Es lohnt sich, wirklich. &#8222;Adrenalin&#8220; ist live genauso wie auf Platte eine echte gute-Laune-Garantie.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Rauhbein live</span></strong></p>
<p>15.03.25 Hannover / Musikzentrum <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-hannover-2025/">TICKETS</a><br />
21.03.25 Dresden / Puschkin <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-dresden-2025/">TICKETS</a><br />
22.03.25 Berlin / Lido <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-berlin-2025/">TICKETS</a><br />
05.04.25 Köln / Kantine <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-koeln-2025/">TICKETS</a><br />
11.04.25 CH-Zürich / X-Tra Musikcafe <a href="https://www.ticketcorner.ch/event/rauhbein-x-tra-19463840/">TICKETS</a><br />
12.04.25 CH-Rorschach / Treppenhaus <a href="https://treppenhaus.onfyra.com/e/rauhbein">TICKETS</a><br />
13.04.25 CH-Münchenstein-Basel / Rockfact <a href="https://eventfrog.de/de/p/konzert/pop-rock/rauhbein-adranalin-tour-2025-7262565303820708844.html">TICKETS</a><br />
24.04.25 Hamburg / Markthalle <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-hamburg-2025/">TICKETS</a><br />
25.04.25 Flensburg / Roxy <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-flensburg-2025/">TICKETS</a></p>
<p><strong>FESTIVALS 2025</strong></p>
<p>14.06.25 Poyenberg / Irish Folk Open Air – AUSVERKAUFT!<br />
25.07.25 Freudenburg / Bassum Open Air <a href="https://www.eventim.de/artist/bassum-open-air/schandmaul-rauhbein-kupfergold-bassum-open-air-2025-3772318/">TICKETS</a><br />
30.07.- 02.08.25 Wacken / Wacken Open Air – AUSVERKAUFT!<br />
06.- 09.08.25 ES Villena / Leyendas del Rock <a href="https://www.ticketmaster.es/artist/leyendas-del-rock-entradas/209483">TICKETS</a><br />
04.- 06.09.2025 St. Goarshausen / 30 Jahre In Extremo <a href="https://inextremo-tickets.de/produkt/in-extremo-loreley-2025/">TICKETS</a></p>
<p><strong>&nbsp;RAUHBEIN ADRENALIN TOUR 2025 Runde 2</strong></p>
<p>03.10.25 Erfurt / From Hell <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-erfurt-2025/">TICKETS</a><br />
04.10.25 Kassel / Goldgrube<a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-kassel-2025/"> TICKETS</a><br />
05.10.25 Frankfurt a.M. / Das Bett <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-kassel-2025/">TICKETS</a><br />
09.10.25 München / Backstage <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-muenchen-2025/">TICKETS</a><br />
11.10.25 Aschaffenburg / Colos Saal <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-aschaffenburg-2025/">TICKETS</a><br />
15.10.25 Stuttgart / Im Wizemann <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-stuttgart-2025/">TICKETS</a><br />
16.10.25 Nürnberg / Hirsch <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-nuernberg-2025/">TICKETS</a><br />
18.10.25 Wuppertal / Live Club Barmen <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-wuppertal-2025/">TICKETS</a><br />
23.10.25 Oberhausen / Kulttempel <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-oberhausen-2025/">TICKETS</a><br />
05.12.25 Lindau / Club Vaudeville <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-lindau-2025/">TICKETS</a><br />
06.12.25 A-Wien / Szene <a href="https://headlineconcerts.de/produkt/rauhbein-a-wien-2025/">TI</a></p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Social Media</span></strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/people/Rauhbein/100064058886424/">Facebook</a><br />
<a href="https://www.instagram.com/rauhbein_offiziell/">Instagram</a><br />
<a href="https://www.youtube.com/channel/UCSTwUW9nD2xF0cNcdZozISQ">Youtube</a><br />
<a href="https://rauhbein.de/">Webseite</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rauhbein-im-interview-ungeplant-spontan-und-dabei-noch-gut/">RAUHBEIN im Interview &#8211; ungeplant, spontan und dabei noch gut</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Livebericht &#8211; IN EXTREMO in Wiesbaden</title>
		<link>https://silence-magazin.de/livebericht-in-extremo-in-wiesbaden/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=livebericht-in-extremo-in-wiesbaden</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/livebericht-in-extremo-in-wiesbaden/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Jan 2025 13:59:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[In Extremo]]></category>
		<category><![CDATA[Korpiklaani]]></category>
		<category><![CDATA[Mittelalter Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Rauhbein]]></category>
		<category><![CDATA[schlachthof wiesbaden]]></category>
		<category><![CDATA[Wolkenschieber]]></category>
		<category><![CDATA[Wolkenschieber Tour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>IN EXTREMO sind zusammen mit RAUHBEIN und KORPIKLAANI im Schlachthof Wiesbaden aufgetreten und haben ihr aktuelles Album vorgestellt. Wie es war? Hier! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/livebericht-in-extremo-in-wiesbaden/">Livebericht &#8211; IN EXTREMO in Wiesbaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal sind die spontanen Ideen die besten &#8211; eine Strophe lang nur manamana zum Beispiel. <strong>IN EXTREMO</strong> waren in Wiesebaden im Schlachter und haben die prall gefüllte Hallte prächtig unterhalten. Aber beginnen wir vorne.</p>
<p>Draußen ist es kalt, die Leute wollen ins Warme. Bereits eine Stunde vor Einlass stehen die Leute vor den Toren und warten. Einige scharten mit den Füßen, wohl zum grüßen, oder so.<br />
Drinnen schauten die meisten dann nicht raus, sondern bekamen sehr zeitig eine Brise Adrenalin um die Ohren geblasen. <strong>RAUHBEIN</strong> haben am Vortag ihren neuen Frischling auf den Markt gebracht und bitten nun zum Tanz. Also ein Tanzbein für das Quintett aus hessisch Lichtenau, die hier quasi ein Heimspiel feiern. Die Songs ballern, die Leute singen mit und man merkt, die Band hat zurecht in so kurzer Zeit so einen Erfolg.</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/livebericht-in-extremo-in-wiesbaden/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=livebericht-in-extremo-in-wiesbaden">See image gallery at silence-magazin.de</a>] <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-47161 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-557-163x300.jpg" alt="" width="163" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-557-163x300.jpg 163w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-557-556x1024.jpg 556w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-557-750x1382.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-557.jpg 787w" sizes="auto, (max-width: 163px) 100vw, 163px" /></p>
<p>Dann: Umbaupause. Habt ihr die schonmal gehört? Sehr eintöniges Set, kaum Publikumsansprache, schwache Soli. Wieso ist die überall auf Tour mit dabei?</p>
<p>Nein, Spaß. Denn den gab es wirklich. <strong>KORPIKLAANI&nbsp;</strong>machen aus dem Off noch einen kurzen Soundcheck und nehmen dann die Bühne in Beschlag. Vor einem riesigen Backdrop ziehen die Finnen in winterlichem Set eine heitere Show ohne großes Geplänkel ab und haben sichtlich Spaß. Auch zum Tourende hin noch so viel Energie mit rauszubringen ist echt geil, auch wenn manche wohl rumnöhlen (schreibt man das so?) werden, dass das ja wohl bitte verständlich ist, mumumu. Es bleibt sehr tanzbar, die Band spielt ein wenig quer durch ihre Alben und zeigt, wie eingespielt sie momentan sind (gibt es einen Grund, dass<strong> Olli Vänskä</strong> statt <strong>Tuomas Rounakari</strong> an der Violine ist?). Auf jeden Fall: geil. Die Band ist eh immer einen Besuch wert, und dann noch in so einem Package, mega!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-47162 alignnone" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-586-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-586-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-586-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-586-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-586-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-586.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/livebericht-in-extremo-in-wiesbaden/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=livebericht-in-extremo-in-wiesbaden">See image gallery at silence-magazin.de</a>] Inzwischen ist die Halle wirklich voll. Seit Wochen ausverkauft, zeigt sich nun, wie eng die Leute dann auch in der Halle stehen. Extremer geht es quasi nicht, die Fotografen kamen bei dem <em>&#8222;Klan aus dem Wald&#8220;</em> schon kaum über die Absprerrung zum Graben hinaus.</p>
<p>Wobei &#8211; Was ist das? Plötzlich ruft jemand &#8222;Achtung!&#8220;. Ist das Bier schon leer? Oh nein. Plötzlich ein lauter Knall. Irgendwas explodiert. Shit. Ist das <strong>Michael Rhein</strong>? Oh, ja. Wie cool <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /><br />
Ok, klar, die Leute wissen, wieso sie hier sind. Im September mit &#8222;Wolkenschieber&#8220; ein neues Brett auf den Markt gebracht, touren <strong>IN EXTREMO</strong> nun gerade mit den neuen Songs und treffen auch hier auf textsichere Fans. Es stinkt nach Pyro, Schweiß und mangelndem Sauerstoff, und die Band genießt sichtlich den Abend. Zwischendrin kommen <strong>Henry</strong> und <strong>Justin</strong> von <strong>RAUHBEIN</strong> auf die Bühne, da sie beide einen Gastauftritt auf dem neuen Album haben. Diesmal auch an der richtigen Stelle im Set, witzelte <strong>Henry</strong> vorher noch, die Songs gerne mal durcheinander zu bringen.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-47165 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-605-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-605-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-605-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-605-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-605-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-605.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>IN EXTREMO</strong> jedoch liefern stabil ab, und, ja, eine Runde &#8222;manamana&#8220; mit dem Publikum zwischendrin muss auch sein. Läuft. Dass Songs wie <em>&#8222;Katzengold&#8220;</em> einen aktuellen Bezug haben und die Band sich durchaus auch Gedanken um das momentane Weltgeschehen macht, wird durchaus auch eingeworfen und zeigt, dass die Gruppe natürlich nicht komplett losgelöst in ihrer Blase gute Laune verbreitet.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-47167 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-613-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-613-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-613-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-613-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Sebastian-Rosche-613.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />
<p>Troztdem merkt man, wie wichtig solche Konzerte sind, dass die Leute so dankbar sind, generell wieder da sein zu können und wie wichtig alle diese Bands sind. Das Miteinander und das Grundverständnis, miteinander eine gute Zeit haben zu können und nicht gegeneinander leben zu müssen, verbindet &#8211; nicht nur innerhalb der Metalszene, was auch immer das eigentlich sein soll.</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/livebericht-in-extremo-in-wiesbaden/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=livebericht-in-extremo-in-wiesbaden">See image gallery at silence-magazin.de</a>] Mit <em>&#8222;Frei zu sein&#8220;</em> beenden <strong>IN EXTREMO</strong> den offiziellen Teil und lassen das zufriedene Lächeln auf den Gesichtern zurück, das bereits vom ersten Ton an diesem Abend an bei allen zu sehen war. Schön. Gerne wieder!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/livebericht-in-extremo-in-wiesbaden/">Livebericht &#8211; IN EXTREMO in Wiesbaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>IN EXTREMO Live!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 Dec 2024 18:44:41 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[In Extremo]]></category>
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		<category><![CDATA[Wolkenschieber Tour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>IN EXTREMO gehen auf Tour und unser Seb will sich das nicht entgehen lassen! Wen trifft er denn zum Beispiel in Wiesbaden?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/in-extremo-live/">IN EXTREMO Live!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Jemand da, dem die vielen Wolken momentan am Himmel nicht gefallen?<br />
Wir hätten da was!<strong> IN EXTREMO</strong> sind wieder unterwegs. Auf der, Achtung,<strong> Wolkenschieber Tour</strong>! Wow. Also, Wolken, Schieber&#8230; ihr versteht?</p>
<p>Sorry.</p>
<p>Mitte November sind die glorreichen sieben bereits gestartet und haben dabei sogar noch zwei Bands vor sich her getrieben. <strong>KORPIKLAANI</strong> und <strong>RAUHBEIN</strong> sind mit dabei auf der fröhlichen Tour quer durch Deutschland, Schweiz und Österreich. Ziemlich straffes Programm für die armen Wolken.</p>
<p>Am <strong>28.12.</strong> kommen sie nun in <strong>Wiesbaden</strong> vorbei und präsentieren dort im ehrwürdigen Schlachthof und stellen dort ihr neues Album &#8222;Wolkenschieber&#8220; vor. Tjaha, daher weht der Wind. Aber wem erzählen wir das <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><iframe loading="lazy" title="In Extremo – Wolkenschieber (Offizielles Musikvideo)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/EejbTglzkSM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Konzert in Wiesbaden ist bereits <strong>ausverkauft</strong>. Vielleicht ja auch wegen euch. Ansonsten gibt es noch Karten für andere Veranstaltungsorte.</p>
<p>Also dann. Wir sehen uns dort!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/in-extremo-live/">IN EXTREMO Live!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Nov 2023 10:11:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Folk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tage werden dunkler, die Gefühle schwerer... Wir lassen das Wolfszeit 2023 nochmal vor unseren Augen durchziehen.<br />
Für Dich gibt es dafür den von Tränen (der Freude und des Verlusts) genässten Bericht - mitsamt Eindrücke in Bild und Emotion'!</p>
<p>Schwelge mit uns in Erinnerung!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/">DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Es ist wieder Wolfszeit! </strong></h2>
<p>Mich: Doch diesmal nicht an gewohnter Stelle – nein, im Crispendorfer Nadelwald wird es wohl nie wieder stattfinden. Die <strong>neue Location</strong> befindet sich auch in Thüringen:<strong> Das Feriendorf Auenland in Eisfeld</strong>. Es bleibt spannend: Kann das Gelände mit dem Charme des alten Ortes des Geschehens mithalten?</p>
<p>Diese Frage hat sich allerdings schon mit einem überdeutlichen <strong>JA</strong> beantwortet, bevor ich mein erstes Bier aus dem Kofferraum holen kann. Davon abgesehen, dass der Tannenwald hier ebenso archaisch prangt wie ums Crispendorfer Ferienland herum, lässt mich der absolut prachtvolle Ausblick vom Campingground erstmal drei Schritte rückwärts schreiten, bevor mich die Eindrücke überwältigen und zu Boden zwingen. Sonnenbeschienene Hügel- und Bergspitzen tummeln sich vor einem schier endlos weiten Horizont, Nadelgehölz verteilt sich wie dunkle Farbkleckse über das gesamte Panorama und die Wolken ziehen ruhig in sanften Schwaden über das klare Hochsommerfirmament. Frische Grashalme dämpfen meinen Fall, während ich die Schönheit des Moments mit allen Poren meines Körpers in mich aufnehme. <strong>„Willkommen“,</strong> scheint das neue Gelände uns sagen zu wollen, <strong>„willkommen Freunde beim</strong> <strong>WOLFSZEIT FESTIVAL 2023</strong>.“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44899 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829.jpg" alt="" width="741" height="417" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 741px) 100vw, 741px" /></p>
<p>Doch während ich so in romantischer Naturverbundenheit daherschwelge, unterbricht mich plötzlich ein primitiver Gedanke: <strong>Moment mal!</strong> Sind wir nicht eigentlich zum Abmeddln hier? Und so kommt es, dass der Kofferraum an diesem ersten Nachmittag und Abend dann doch noch um einige halbe Liter erleichtert wird.</p>
<h2><strong>Der neue Morgen ist da</strong></h2>
<p>Ja, der neue Morgen ist da! Und die *hust* Eindrücke des gestrigen Auftakts beschäftigen meinen Schädel heute auf weniger angenehme Weise. Zudem ist mir wohl irgendwer im Laufe des Abends aufs Knie gefallen, so dass mir nicht nur das Denken sondern auch das Laufen schwerer fällt als gewöhnlich.</p>
<p>Dennoch schaffen wir es noch vor dem ersten Konzert, zur <strong>sagenumwobenen Sommerrodelbahn </strong>zu pilgern, die sich nur einige hundert Meter vom Campground entfernt befinden soll. Hier stellt sich gleich sie nächste Frage: Ist sie ein gebührender Ersatz für Crispi, die Fot- ich meine natürlich Bimmelbahn und Hauptattraktion der alten Festival-Location?</p>
<div style="width: 1140px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-44827-1" width="1140" height="641" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4?_=1" /><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4">https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4</a></video></div>
<p>Und auch hier werden wir nicht enttäuscht! Nicht nur der Weg nach unten macht (abgesehen von zwei bis drei unglücklich positionierten Brennnesseln) unerhört viel Spaß, sondern auch der Aufzug nach oben hat einiges zu bieten, wie er einen nach erfolgreichem Flitzen gemütlich an wilden Brombeersträuchern, nadelbedeckter Blumenwiese und saftigen, frisch aus der Erde geschossenen Pilzen wieder den Hügel hinauf zieht. Zehn von zehn Punkten. <strong>Wir fahren ungefähr acht Mal,</strong> bevor es dann doch endlich mal an der Zeit ist, sich das Infield von innen anzusehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Ab hier gibt’s Konzertberichte!</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44909" aria-describedby="caption-attachment-44909" style="width: 236px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44909" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1.jpg" alt="" width="246" height="368" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 246px) 100vw, 246px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44909" class="wp-caption-text">Eichhörnchen! &#8211; Tales Of Ratatösk @Crow</figcaption></figure>
<p>Den doch etwas undankbaren Slot als erste Band um vierzehn Uhr Nachmittags am ersten Konzerttag belegen in diesem Jahr <strong>TALES OF RATATÖSK</strong>. Dass die Folk-Metaller damit aber absolut kein Problem haben, weil sie nämlich in der Lage sind, jede Situation prompt in eine wilde Party zu verwandeln, beweisen sie mir in diesem Jahr nun schon zum zweiten Mal. Was soll auch schiefgehen, wenn man ein anderthalb Meter großes <strong>Plüscheichhörnchen</strong> dabeihat – und dazu eine persönliche Eichhornträgerin ähnlicher Höhe, die dafür sorgt, dass mit ihm, um es und um es herum gemosht und gekreist wird, was das Zeug hält.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44850" aria-describedby="caption-attachment-44850" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-44850" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2.jpg" alt="" width="210" height="315" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44850" class="wp-caption-text">Fieps &#8211; Tales Of Ratatösk @Crow</figcaption></figure>
<p>Der Basser <strong>Peter</strong> (ungefähr doppelt so groß) hat im Biersturm des Vortags seine Stimme gegen ein heisernes Fiepsen eingetauscht. Dies lässt seine Ansagen heute recht amüsant wirken, seine Growls aber umso bestialischer erschallen.</p>
<p>Ein weiteres Unglück ergibt sich, als plötzlich im Eifer des Gefechts besagte <strong>Eichhornträgerin mit dem Fuß umknickt </strong>und ihre heilige Aufgabe erstmal an jemand anderes abgeben muss. Zehn Minuten später jedoch sieht man sie wieder im Publikum – diesmal mit dem flauschigen Maskottchen als Auge des Circle Pits auf dem Boden sitzend.</p>
<p>Während alledem wird die Energielatte von der aufgeregten Musik stets oben gehalten, und auch wenn noch bei weitem nicht alle da sind um mitzumachen, kann man von einem äußerst gelungenen Startschuss fürs <strong>WOLFSZEIT FESTIVAL 2023</strong> sprechen.</p>
<h2><strong>Gekonnte Epik</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44856" aria-describedby="caption-attachment-44856" style="width: 389px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-44856" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9.jpg" alt="" width="399" height="267" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44856" class="wp-caption-text">Mit Deko &#8211; Vanaheim @Crow</figcaption></figure>
<p>Es folgen die <strong>epischen, bombastischen, fantastischen</strong> <strong>VANAHEIM</strong> aus den Niederlanden. Wenn dieser Satz auch ein bisschen mit Hyperbeln gespickt wirken mag, so lasst mich euch versichern, dass ich jedes der Worte in genau dem Maße hingeschrieben habe, in dem ich es emfpinde. Bisher – und vor allem seit Release des großartigen Debut-Albums „Een Verloren Verhal“ vor etwas mehr als einem Jahr – haben diese vier Männer live bei jeder Gelegenheit bewiesen, dass sie nicht nur technisch, sondern auch in Sachen Songwriting richtig was draufhaben. &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44857" aria-describedby="caption-attachment-44857" style="width: 411px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44857" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15.jpg" alt="" width="421" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44857" class="wp-caption-text">Action! &#8211; Vanaheim @Crow</figcaption></figure>
<p>Mit einer Stunde Spielzeit reicht es diesmal für alle Metal-Tracks des Albums plus zwei der etwas älteren EP. Auch bemerkenswert: Mittlerweile scheint jede Ansage in den Liedern perfekt getimed. Zudem gibt es nun auf der Bühne <strong>passende Dekorationen und Relikte</strong>: Spooky Laternen mit Efeu, ein antiquarisch anmutendes Riesenbuch und einiges mehr sorgen für die kleine Prise Atmosphäre, die dem ganzen noch ein kleines aber nicht ungewisses Etwas verleiht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am Sound habe ich diesmal allerdings ein bisschen was rumzumeckern: Die orchestralen Backgroundspuren, ein sehr wichtiges Element in dieser Musik, verlieren nicht selten den Kampf gegen die Gitarren und vor allem das Drumset, welches selbst mir als Drummer heute etwas zu hart knüppelt. Stört vielleicht ein kleines bisschen den Musikgenuss, <strong>nicht aber den Flow,</strong> den Publikum und Band miteinander haben.</p>
<h2><strong>Von depressiven Kriegern und kotzenden Drachen</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44853" aria-describedby="caption-attachment-44853" style="width: 433px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44853" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1.jpg" alt="" width="443" height="295" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 443px) 100vw, 443px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44853" class="wp-caption-text">Sagenbringer @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>SAGENBRINGER</strong> hingegen haben keine Soundprobleme. Ihre Musik mag im direkten Vergleich auch etwas simpler aufgebaut sein und ist somit weniger anfällig für ebendiese Art von Erschwernissen. Aber ich merke schnell, dass ordentlicher klassischer Pagan Metal <strong>genau das</strong> ist, <strong>was mich in dieser Sekunde glücklich macht. </strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44858" aria-describedby="caption-attachment-44858" style="width: 277px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44858" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6.jpg" alt="" width="287" height="429" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44858" class="wp-caption-text">Sagenbringer @Crow</figcaption></figure>
<p>Die Texte sind einerseits sehr ernst: So etwa wird ein Krieger besungen, der nach erfolgreicher Schlacht realisiert, dass der Krieg keine Gewinner kennt, woran seine gesamte Weltanschauung zerbricht. Andererseits aber erzählen <strong>SAGENBRINGER</strong> auch gerne von fröhlicheren Dingen, wie Trolltavernen (dazu wirft man überdimensionale aufblasbare Bierkrüge ins Publikum) oder von einem Drachen, der <strong>Met statt Feuer</strong> spuckt. (Das ist ja abartig. Also ich würd das nicht trinken.)</p>
<p>Während ich mich der ehrlichen und offenen Spielfreude erfreue, die die sympathischen Jungs dort auf der Bühne an den Tag legen, fällt mir noch was auf: Keiner der Songs ist besonders schnell, krass oder aggressiv. Und dennoch macht’s Bock. Manchmal vergesse ich das, aber man kann Metal auch gut machen, wenn man gemütlicher ans Thema rangeht.</p>
<p>Und jetzt begrüßt mal alle bitte ganz herzlich unsere diesjährige <strong>Gastautorin Ramona!</strong></p>
<h2><strong>Vermummte Gestalten</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44859" aria-describedby="caption-attachment-44859" style="width: 279px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44859" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4.jpg" alt="" width="289" height="432" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44859" class="wp-caption-text">Schlangengleich &#8211; Gaera @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Was könnte passender sein, als mich bei schwarzem Himmel und Gewitter über mir an das Konzert von <strong>GAEREA</strong> zu erinnern? Die mir tatsächlich noch recht unbekannten Black Metaller aus Portugal erscheinen gänzlich in schwarz und wie schon öfter im Black Metal vernommen, vermummt. Die harten Riffs können ungewohnt hart klingen, wenn man sich weniger für diesen Bereich im Metal interessiert. <strong>Melodische Parts überraschen</strong> dann die noch nicht an dieses Genre gewöhnten Ohren und lockern das Ganze etwas auf. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44860" aria-describedby="caption-attachment-44860" style="width: 279px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44860" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10.jpg" alt="" width="289" height="432" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44860" class="wp-caption-text">Nebelmaschine &#8211; Gaera @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Die Reaktionen des Publikums sind zunächst verhalten, doch Einzelne sind genauso wie ich, fokussiert auf die exzentrischen Bewegungen des Frontmanns, die jedoch zu den nach <strong>purem Leid und Verzweiflung</strong> klingenden Vocals passen. Karthartisch, so bezeichnen sie sich selbst. Dennoch verzichtet die Band nicht komplett auf Ansagen und Interaktion mit dem Publikum. Nachdem einige verstanden haben, dass es sich um eines der letzten Konzerte der noch recht jungen Gruppe handelt und sich über diese Info wundern, entstehen zum Ende hin doch noch ein kleiner Circle Pit und auf Wunsch des Sängers eine Wall of Death. Auf einer bekannten Plattform findet sich ein Beitrag dazu, dass der nächste anstehende Gig im Nachbarland auf einem dort letzten Sommer-Festival stattfinden wird. So können wir uns freuen, in Zukunft mehr Keulen der Schwere wie „Salve“ zu hören.</em></p>
<p>Mich: Eine Anmerkung erlaube ich mir an dieser Stelle: Die <strong>schlangenhaften Bewegungen</strong> des Sängers machen mich fertig. Ich bin mir zu 99% sicher, dass sich hinter der Maske <a href="https://www.youtube.com/watch?v=k08gjJbxG-A"><strong>Voldo</strong> aus Soul Calibur</a> versteckt.&nbsp;</p>
<h2><strong>Die Einweihung</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44855" aria-describedby="caption-attachment-44855" style="width: 244px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44855" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22.jpg" alt="" width="254" height="381" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44855" class="wp-caption-text">Der Schamane Voenix @Crow</figcaption></figure>
<p>Als Nächstes steht <strong>der traditionelle Eröffnungsblót</strong> an. Was das genau bedeutet: Ähnlich wie schon im letzten Jahr spielen <strong>VARG </strong>zur Einweihung des Festivals ein<strong> akustisches Konzert</strong> – auch wieder mit der Dame <strong>Fylgja</strong> an den Main Vocals, düster untermalt von beschwörendem Sprechgesang von Sänger und Festivalboss <strong>Freki</strong>. Gleichzeitig wird der neue Drummer vorgestellt (er hat wohl gleichzeitig bei <strong>VARG</strong> und bei <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> angefangen – das nenn ich mal Motivation). Jetzt darf er aber erstmal nur die ritualistische Schamanentrommel bedienen.</p>
<p>Es werden ein paar Lieder des letzten Albums „Zeichen“ dargeboten, doch will man die Gelegenheit auch nutzen, den Titelsong der ganz neuen Scheibe (Release steht vor der Tür) vorzustellen. Als Überleitung zur Segnung des Geländes durch die Hand des <strong>Schamanen Voenix</strong> wird demselben dann der Song <em>„Phönix“ </em>gewidmet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44854" aria-describedby="caption-attachment-44854" style="width: 375px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44854" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15.jpg" alt="" width="385" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44854" class="wp-caption-text">Akustische Eröffnung &#8211; Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Dann werden, wie jedes Jahr, die Götter angerufen und um Erlaubnis gefragt, das Festival in ihren Wäldern stattfinden zu lassen. Doch heute kommt noch hinzu, dass die Holzchips, die den Gästen mit den Tickets geliefert wurden, in einem Ritual nun allesamt verbrannt werden, und somit ist das <strong>WOLFSZEIT</strong> <strong>2023</strong> nun definitiv, offiziell und <strong>mit göttlicher Gunst eröffnet</strong>!</p>
<h2><strong>Thüringische Flagge auf Halbmast</strong></h2>
<p><strong>EISREGEN</strong> tauschen mit <strong>FORNDOM</strong> den Platz im Lineup, weil letztere wohl Schwierigkeiten bei der Anreise haben. Da sich diese im Laufe des Sets scheinbar nicht beheben, dürfen die Thüringer ein gutes Stück länger spielen als geplant.</p>
<p>Eine <strong>traurige Nachricht</strong>, die leider noch sehr frisch ist: <strong>HÄMATOM</strong>-Bassist <strong>West</strong> hat vor ein paar Tagen diese Welt verlassen – was ich dabei nicht wusste, ist, dass er zuvor auch schon bei <strong>EISREGEN</strong> aktiv war. Darum wird ihm heute von der Band ein Lied gewidmet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44861" aria-describedby="caption-attachment-44861" style="width: 745px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44861" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5.jpg" alt="" width="755" height="504" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 755px) 100vw, 755px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44861" class="wp-caption-text">Eisregen @Crow</figcaption></figure>
<p>Ansonsten gibt es noch einen Medley aus indizierten Liedern (als Medley darf man das) auf die Ohren und der letzte Song ist – wie meistens – die allseits beliebte <em>„Elektrohexe“</em>.</p>
<h2><strong>Atmosphäre auf der Main Stage</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44864" aria-describedby="caption-attachment-44864" style="width: 389px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44864" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2.jpg" alt="" width="399" height="267" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44864" class="wp-caption-text">Mosaic @Crow</figcaption></figure>
<p>Leider wird aus dem <strong>FORNDOM</strong>-Konzert heute nun definitiv nichts mehr. Dafür dürfen <strong>MOSAIC</strong> aber die Main Stage erobern, anstatt, wie ursprünglich gedacht, im heidnischen Dorf auf der kleinen Bühne zu spielen. Ich lerne dabei folgendes: Eigentlich handelt es sich ja um eine Black-Metal-Kombo. Für heute allerdings haben zwei der Miglieder ein <strong>spezielles Akustik-Set</strong> einstudiert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44862" aria-describedby="caption-attachment-44862" style="width: 379px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44862" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3.jpg" alt="" width="389" height="260" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44862" class="wp-caption-text">Mosaic @Crow</figcaption></figure>
<p>Was soviel heißt wie: Akustische Gitarre, Elektrische Gitarre, mehr Schamanentrommeln sowie eine große Portion Dungeon-Synth-artige Düstereien vom Band erschaffen gemeinsam eine <strong>wahrhaft mystische Atmosphäre</strong>, während mal der eine, mal der andere Musiker dazu finsteren Klargesang und ritualistische Poesie mit einfließen lässt. &nbsp;</p>
<p>Eine interessante Erfahrung – doch kurz vor ein Uhr findet das Spektakel schon sein Ende. Man würde sich nicht mit den Behörden anlegen wollen. Schade, aber nachvollziehbar. Als nächstes zieht es uns <strong>ins Heidendorf</strong>, wo wir mit den restlichen Getränkemarken bis spät in die Nacht weiterfeiern.</p>
<h2><strong>Tag zwei: Die netten Campnachbarn</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44865" aria-describedby="caption-attachment-44865" style="width: 460px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44865" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6.jpg" alt="" width="470" height="314" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 470px) 100vw, 470px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44865" class="wp-caption-text">Thjodrörir @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: 2019 habe ich mich noch gefragt, wer denn die netten Campnachbarn sind, dieses Jahr habe ich meine Antwort erhalten: Es sind <strong>THJODRÖRIR</strong>, die beim diesjährigen Wolfszeit am zweiten Tag in der Mittagssonne spielen müssen.</em></p>
<p><em>Gleich als zweiten Song wählt die Band „Solstitium“ aus. Es folgen zwei neue Songs und für die alteingesessenen Fans selbstverständlich „Loki und die Zwerge“. Mir ist warm, dem Sänger ebenfalls und schon zieht er sein Oberteil aus und nein, <strong>ich tue es ihm nicht gleich</strong>.</em></p>
<p><em>Nach und nach füllt sich das Infield mit Menschen, die scheinbar ihren gestrigen Kater doch noch kontern konnten und nun den Weg zur Bühne finden, sehr schön. Ich entdecke unter ihnen einen Mann, der mit seinem <strong>geflochtenen Bart im Rhythmus propellert</strong>, cool! Zuletzt folgt noch „Caelum“ und dann ist das Konzert leider auch schon vorüber. Ich habe mich jedenfalls darüber gefreut.</em></p>
<h2><strong>Wundersame Rituale</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44852" aria-describedby="caption-attachment-44852" style="width: 459px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44852" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11.jpg" alt="" width="469" height="313" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 469px) 100vw, 469px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44852" class="wp-caption-text"><strong>Helgrindur @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Mich: <strong>HELGRINDUR</strong> habe ich mittlerweile so oft gesehen, dass mir einige der Texte automatisch über die Lippen fließen, als sich die Pagan Metaller zum erneuten Male vor mir aufbauen. Und wie auch bei vergangenen Gigs dauert es nicht lange, bis sich die Meute von der energetischen Musik und den Aufforderungen des charismatischen Sängers mitreißen lässt. <strong>Schnell ist Bewegung im Spiel</strong>.</p>
<p>Und was für welche: Neben Moshpits, Headgebange und dem mittlerweile schon fast Standart gewordenen „wir setzen uns alle auf den Boden in ein imaginäres Boot und rudern“ fangen plötzlich zwei Besucher an, einen dritten <strong>wie ein Springseil</strong> zwischen sich zu spannen und kreisen zu lassen, während ein vierter im Rhythmus der Musik immer wieder über ihn springt. Ich äh … weiß auch nicht genau, was ich dazu sagen soll. Verletzt hat sich dabei jedenfalls keiner (was mich schwer wundert).</p>
<p><strong>HELGRINDUR</strong> jedenfalls erfreuen sich bald einer neuen Album-Release, nachdem in diesem Jahr nun mittlerweile zwei Singles erschienen sind. Hört rein! Ech spielten für euch (Zitat Sänger): <strong>Der Fette, der Schönling, Babyface und der Italiener. </strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44866" aria-describedby="caption-attachment-44866" style="width: 213px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44866" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1.jpg" alt="" width="223" height="334" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44866" class="wp-caption-text">Nornír @Crow</figcaption></figure>
<h2><strong>Frontfrau und Schamanentrommel</strong></h2>
<p><em>Ramona: Aus dem Untergrund des deutschen Black Metals stehen die 2014 gegründeten <strong>NORNÍR</strong> auf der Bühne. Nicht nur allgemein im Metal, insbesondere <strong>im Black Metal sind Frauen am Mikrofon selten</strong>. Umso mehr freue ich mich darüber, die Band nach einem Jahr ein zweites Mal live sehen und feiern zu dürfen. Oft erwartet man die typisch impulsiven Gitarrenriffs in Kombination mit kräftigen, langgezogenen Growls. </em></p>
<p><em>Nicht, dass diese nicht vorhanden wären, doch gibt der Longplayer „Verdandi“, den <strong>NORNÍR</strong> im Gepäck haben, auch melodische Parts mit cleanem Gesang her, welcher in einigen Songs von einer von <strong>Lethian</strong>, der Sängerin, gespielten Schamanentrommel begleitet wird und eine mystische Atmosphäre schafft. So zum Beispiel beim <strong>WARDRUNA</strong>-Cover „Helvegen“.</em></p>
<h2><strong>Die aus den Legenden</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44867" aria-describedby="caption-attachment-44867" style="width: 358px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44867" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6.jpg" alt="" width="368" height="246" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44867" class="wp-caption-text"><strong>Minas Morgul @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Mich: Mythischer Nebel umhüllt die nächste Band – zumindest aus meiner Perspektive. Denn <strong>MINAS</strong> <strong>MORGUL</strong> sind mir ein Rätsel. Bis 2019 existierten sie für mich nur in Form obskurer Youtube-Videos und steinalter Sagen und Legenden. Plötzlich standen <strong>diese Geister alter Tage</strong>, damals kurzzeitig mit <strong>Robse</strong> am Mikrofon, vor mir auf der Bühne. Auf ebendiesem gleichen Festival wie heute Abend.</p>
<p><strong>Drei Musiker nur</strong> treten diesmal unter dem Banner der Festung des Hexerkönigs vor die gespannten Gemüter. Neben Originalbesetzung an Gitarre und Trommelbude führt <strong>Stef</strong> (<a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht/">sein Name fiel schon 2019 mehrmals</a>) nun den Bass in Händen und die Hauptvocals im Rachen. Am Sound stimmt alles: Die Double Bass knüppelt, die Growls klingen ordentlich und die Gitarrenriffs lassen sich klar und deutlich erkennen. Hitpotential haben die meisten Songs eher weniger, aber das erwartet man von Black Metal ja auch gar nicht.&nbsp;</p>
<h2><strong>Obskure Musik und obszöne Fragen</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44869" aria-describedby="caption-attachment-44869" style="width: 381px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44869" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1.jpg" alt="" width="391" height="261" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 391px) 100vw, 391px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44869" class="wp-caption-text"><strong>Obscurity @Crow</strong></figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Obwohl sie erst eine Stunde vor Konzertbeginn eingetroffen sind, beginnen sie auf die Minute genau zu spielen: <strong>OBSCURITY</strong>. Zunächst dachte ich, ich würde aufgrund des Pegels doppelt sehen, doch dann wurde mir klar, dass Bassist <strong>Vidar</strong> und Gitarrist <strong>Grimnir</strong> etwas früher am Tag schon einmal mit <strong>HELGRINDUR</strong> auf der Bühne standen und im späteren Verlauf von ihrem Sänger noch als Tingeltangel-Bobs bezeichnet wurden. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44870" aria-describedby="caption-attachment-44870" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44870" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44870" class="wp-caption-text"><strong>Grimnir der Grimmige &#8211; Obscurity @Crow</strong></figcaption></figure>
<p><em>Brüllhannes <strong>Agalaz</strong> macht uns zunächst vor, wie man sich ordentlich den Kopf abschraubt und unterhält das Publikum den gesamten Gig über mit Sprüchen wie: <strong>„Kaputte Bäume … wir sehen geiler aus als die Umgebung!“</strong> und Erzählungen darüber, dass die Band kein Merch dabei hat und man doch die online Tonträger downloaden solle – es aber auch versandkostenfrei CDs zu erwerben gebe, was allgemein bejubelt wird. Dem folgt der Vorschlag, schweinische Fragen zu stellen. <strong>Agalaz</strong> überlege sich noch, ob er sie beantwortet. Von irgendwoher ertönt ein: <strong>„Halt’s Maul und spiel!“,</strong> was viele andere und auch mich zum Schmunzeln bringt.</em></p>
<p><em>Zum Glück werden auch Songs gespielt, unter anderem „Niedertracht“ und „Was uns Bleibt“. Das Konzert ist gemütlich. Ich hatte die Band anders in Erinnerung, was jedoch nicht negativ zu werten ist.</em></p>
<h2><strong>Maximale Wolfspower</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44871" aria-describedby="caption-attachment-44871" style="width: 245px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44871" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16.jpg" alt="" width="255" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44871" class="wp-caption-text">Wolfchant @Crow</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44872" aria-describedby="caption-attachment-44872" style="width: 244px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44872" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18.jpg" alt="" width="254" height="381" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44872" class="wp-caption-text">Wolfchant @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>WOLFCHANT</strong> tischen uns eine wunderbar bunte Mischung auf – zwanzig Jahre kriegt die Band in diesem Jahr, und somit wird sich gebührlich durch <strong>altes wie neues Material</strong> gespielt. Mit Erfolg! Während mir zwar die älteren Tracks wie immer ein bisschen besser gefallen, ist an diesem Abend definitiv für jeden was dabei.</p>
<p>Leider klingt das ganze aus einer gewissen Entfernung nicht optimal – es sind die typischen Festivalsoundproblemchen. Drums ballern zu sehr, Gitarren gehen etwas unter. Es zieht mich also <strong>in</strong> <strong>die ersten Reihen</strong>, wo auch gleich die Nostalgie und die Freude am Moment mich abholen und Teil des Geschehens werden lassen. Wenn auch <strong>WOLFCHANTs</strong> heutiges Lineup nur noch geringfügig mit der Gründungsmannschaft übereinstimmt, spielen und singen die Wölfe mit einer Freude und Inbrunst, die den alten Tagen in nichts nachsteht. <strong>Es ist großartig.</strong></p>
<p>Weiter oben, im, neben und um den Biergarten sitzen erstaunlich viele Zuhörer. Herunter zur Show kommen sie nicht, aber ein gewisses Interesse scheint anwesend zu sein – belohnt werden sie mit <strong>mehreren Trinkliedern</strong>, die allesamt von den früheren Werken stammen.</p>
<p>Definitiv eine der besseren <strong>WOLFCHANT</strong>-Shows! Die Musiker sind fit, die Leute wach, die Songauswahl breitgefächert. Zum Abschluss nehme ich mir vor, nochmal im allerletzten Refrain des allerletzen Songs der Band die Ehre zu erweisen und die Haare kreisen zu lassen. Ich gehe dafür leicht in die Knie, und <strong>*ratsch* </strong>reißt es mir ein Loch in die Hose. Gottseidank habe ich mehr als eine dabei. Nicht auszudenken, wie das wäre, wenn ich nur eine dabei hätte.</p>
<h2><strong>Die Überraschung aus dem finnischen Wald</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44873" aria-describedby="caption-attachment-44873" style="width: 372px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44873" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1.jpg" alt="" width="382" height="255" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 382px) 100vw, 382px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44873" class="wp-caption-text">Korpiklaani @Crow</figcaption></figure>
<p>Dass <strong>KORPIKLAANI</strong>, nachdem ich sie mittlerweile bestimmt mehr als zehn Mal innerhalb der letzten 15 Jahre live erlebt habe, am heutigen Abend eines meiner Highlights werden würden, damit hätte ich nicht gerechnet. Doch die finnische Folkkombo hat anscheinend endlich, endlich verstanden, wie sie ihre riesige Songbibliothek optimal nutzen können, um <strong>eine mitreißende Setlist</strong> zu erstellen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44874" aria-describedby="caption-attachment-44874" style="width: 234px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44874" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13.jpg" alt="" width="244" height="366" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44874" class="wp-caption-text">Korpiklaani @Crow</figcaption></figure>
<p>Denn während die Songs früher Jahre – ausgelassene, trinkfreudige Feiermusik – es sind und immer schon waren, womit ein Großteil der Besucher den Klan aus dem Wald in Verbindung bringen, hat man doch im letzten Jahrzehnt versucht, mehr finnischssprachige, naturehrende und shamanisch-tiefgehende Klänge zu erschaffen. Das hat leider für etwas weniger Enthusiasmus unter der Hörerschaft gesorgt.</p>
<p>So beginnt die Band mit ungefähr fünf ihrer alten Sauf-Banger, bis aber auch jeder einzelne Besucher im absoluten <strong>KORPIKLAANI</strong>-Modus ist. Es wird sogar mit <em>„Wooden Pints</em>“ aufs allererste Album zurückgegriffen. Jetzt, wo die <strong>Stimmung ausgelassen</strong> ist und der <strong>Nostalgiekick wirkt</strong>, wechseln <strong>KORPIKLAANI</strong> elegant zu ruhigerem und auch neuerem Material – und das funktioniert!</p>
<p>Aber das ist noch nicht alles: Ein weiterer Höhepunkt ist der Schlagzeuger, der nicht selten mal kreative Momente hat, in denen er ordentlich Fußmaschinentempo in die Songs hineinschmuggelt. Sogar ein Drumsolo gibt er zum besten – und zeigt, dass er als Metal-Drummer weitaus mehr drauf hat als bloße Humppa-Beats. Am Ende gibt’s dann noch ein unerwartetes <strong>Cover von ANTHRAX</strong>‘ <em>„Got The Time“</em>, und fertig ist der Korpikuchen. Was soll man dazu noch sagen? Das ganze macht gehörig Spaß, und das erste Mal seit vielen Jahren verneige ich mich innerlich in Ehrfurcht vor den Fertigkeiten der Folk-Metal-Riesen.</p>
<h2><strong>Piraten im Tannenwald</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44875" aria-describedby="caption-attachment-44875" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44875" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16.jpg" alt="" width="260" height="389" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44875" class="wp-caption-text">Alestorm @Crow</figcaption></figure>
<p>Und nun zur Frage aller Fragen, die sich viele schon seit dem Announcment vor ein paar Monaten stellen: Sind <strong>ALESTORM</strong> hier nicht mittlerweile <strong>fehl am Platze? </strong>Das <strong>WOLFSZEIT</strong> ist ein Folk-, Pagan- und Black-Metal-Festival. Und wenn die Piratenband vielleicht noch vor 10 Jahren ins Lineup gepasst hat, so haben sie in letzter Zeit weitaus poppigere und quatschigere Gefilde der musikalischen See befahren – eignet sich diese Rumpelkombo überhaupt noch als Headliner für eine solche Veranstaltung?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44876" aria-describedby="caption-attachment-44876" style="width: 253px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44876" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12.jpg" alt="" width="263" height="394" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44876" class="wp-caption-text">Alestorm @Crow</figcaption></figure>
<p>Die Antwort allerdings ist kurz und klar: Ja! <strong>ALESTORM</strong> erfreuen sich sichtlich großer Beliebtheit unter den <strong>WOLFSZEIT</strong>-Besuchern. Massenhaft versammeln sich die Fans vor der Bühne und lassen textsicher die Korken knallen und die <strong>Bierreserven erzittern.</strong></p>
<p>Und <strong>ALESTORM</strong> selbst wissen ordentlich abzuliefern. Party buchstäblich von der ersten bis zu letzten Sekunde, so lautet die Devise: Ein Lied wird nahezu nahtlos an das andere gereiht, und wenn sich der Sänger mal die Zeit nimmt, eine Ansage zwischen den Tracks zu machen, sorgt der Keyboarder mit atmosphärischen Akkorden dafür, dass die Energie der Musik keine Chance hat, zu entfliehen. Und sobald ein zu ruhiger Part in einem Lied drohen könnte, die Stimmung unter 100% sinken zu lassen, gibt es, perfekt getimed, je nach Situation eine lustige oder eine mitreißende Ansage. Die Schotten haben die <strong>Kunst der Crowdanimation</strong> und Party-Aufrechterhaltung durch Jahre an Erfahrung perfektioniert.</p>
<p>Nun gab es schon <strong>ALESTORM</strong>-Shows in meinem Leben, die mich weniger abgeholt haben. Repetitive Songauswahl, ungünstige Klanggewänder und <strong>generelle Übersättigung</strong> (da die Band auf ca. 30 Festivals im Jahr spielte) haben dafür gesorgt, dass die Freude an ihren Konzerten sich in der Vergangenheit manchmal in Grenzen hielt. Aber das heute – das war anders. Willkommen zurück! Willkommen zurück in meinem Herzen, <strong>ALESTORM</strong>.</p>
<h2><strong>Verschnaufpause</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44877" aria-describedby="caption-attachment-44877" style="width: 412px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44877" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1.jpg" alt="" width="422" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 422px) 100vw, 422px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44877" class="wp-caption-text">Durangir @Crow</figcaption></figure>
<p>Fast vergesse ich nach diesen beiden Erlebnissen, dass der <strong>Abend ja noch gar nicht vorbei</strong> ist! Denn im Heidendorf gibt es noch was für die Seele: Als ich den Wald- und Gestrüppweg entlangschreite und mich zur Lichtung hin bewege, offenbart sich mir eine <strong>idyllische Szene</strong>. Um das knisternde Lagerfeuer versammelt sitzen Besucher, Musiker und Organisation friedlich beisammen und lauschen andächtig dem Konzert der akustischen Folk-Band <strong>DURANGIR</strong>. Die tanzenden Flammen werfen orangene Schatten auf die Gesichter der Zuhörer, der Wind streichelt leise die Baumkronen und aller Überschwang an Energie der letzten Konzerte scheint einer warmen, wohligen Ruhe gewichen zu sein. Es fühlt sich an wie ein Eintritt in eine andere Welt, in einen wahren <strong>Locus Amoenus</strong> inmitten des Sturms des großen bösen Metalfestivals.</p>
<p>Doch gerade als der letzte Ton verklungen ist, trifft mich <strong>ein erster Regentropfen</strong> verheißungsvoll auf die Nase und reißt mich aus der angenehmen Trance. Schleunigst bewegen wir uns zum Zeltplatz zurück – und das keine Sekunde zu früh. Der eben noch so weiche Wind bauscht sich auf zur <strong>Naturgewalt</strong> und lässt uns den Regen literweise gegen Zelt- und Pavillonwände krachen – so, JETZT ist der Abend vorbei. Man sieht sich.</p>
<h2><strong>Mittelguten Morgen</strong></h2>
<p>Eine schlechte Nachricht ereilt uns gleich zu früher Morgenstund: Der <strong>Sänger von CARPATHIAN FOREST</strong> sei wohl im Heimatsland Norwegen <strong>umgekippt</strong> (Umstände ungeklärt), weswegen die Band nicht spielen wird und alle anderen Gruppen heute um die Dauer eines Timeslots aufrücken.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44878" aria-describedby="caption-attachment-44878" style="width: 247px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44878" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1.jpg" alt="" width="257" height="385" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44878" class="wp-caption-text">Fimbulvet @Crow</figcaption></figure>
<p>Eine Stunde später als gedacht starten wir also mit <strong>FIMBULVET</strong> in den letzten Festivaltag. Leider kann ich selbst nicht allzuviel zum Konzert sagen, da, wie auch schon beim Konzert am <strong>MAHLSTROM</strong>-Festival dieses Jahres, der Funke irgendwie einfach nicht überspringen möchte. Darum hier ein paar <strong>mündliche Berichte</strong> anderer Festivalbesucher:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44879" aria-describedby="caption-attachment-44879" style="width: 252px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44879" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12.jpg" alt="" width="262" height="392" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44879" class="wp-caption-text">Fimbulvet @Crow</figcaption></figure>
<p><em>„Immer wenn sie Musik gespielt haben war es gut, immer wenn er geredet hat dachte ich so: Ja nee […], <strong>weil der da keine Musik gespielt hat.</strong> […] „Monument Erde“, dieser eine Song hat mir gefehlt. Die Soundabmixung oder wie das heißt ist auf jeden Fall völlig in Ordnung, [aber] mir kommen die irgendwie nicht ganz so laut vor.“ – Samuel</em></p>
<p><em>„Es war ein sehr schönes Konzert, es <strong>war aber nicht so meins</strong>. Die Stimme war gut, die Instrumente waren gut, aber der Sound war nicht so gut abgemischt manchmal.“ – Michelle</em></p>
<p><em>„Der Sound ist aber hier oben [am Biergarten] <strong>immer nicht so geil</strong>, unten war es ein bisschen besser.“ – Conny </em></p>
<p><em>„Da waren ein paar solide Stellen dabei […], instrumental <strong>fand ich das Ding sehr angenehm</strong>. Was den Gesang angeht: Wie gesagt, es gab ein paar starke Stellen und ein paar nicht so starke Stellen. […] Ich fand aber für die Uhrzeit, so im Vergleich zu gestern [&#8230;] da waren doch schon einige Leute da so.“ – Jayden </em></p>
<p>Das Konzert scheint also in mehreren Hinsichten gemischte Reaktionen – man könnte gar behaupten, <strong>Verwirrung</strong> – im Publikum ausgelöst zu haben.</p>
<h2><strong>Da steht vierzehn</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44880" aria-describedby="caption-attachment-44880" style="width: 331px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44880" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1.jpg" alt="" width="341" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44880" class="wp-caption-text"><strong>XIV Dark Centuries @Crow</strong></figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44881" aria-describedby="caption-attachment-44881" style="width: 212px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44881" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3.jpg" alt="" width="222" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44881" class="wp-caption-text">XIV Dark Centuries @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>XIV DARK CENTURIES</strong> (das spricht man „Ksiff Dark Centuries“ aus, hat man mir versichert) spielen um 15:30 des Nachmittags. In voller Bühnenmontur tritt die Band vors Publikum.</p>
<p>Es erwartet eine klassische Pagan-Metal-Show – nichts all zu aufregendes, aber da weiß man, was man hat.</p>
<p>Persönlich gefallen mir eher die <strong>schnelleren, melodischen Nummern</strong>. Leider fallen bei weitem nicht alle Songs des Abends in diese Kategorie, so dass mir die Show nur zum Teil zusagt. Dennoch wird dies wohl ebenso wenig mein letztes Mal <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> sein, wie es mein erstes ist.</p>
<p>Mit recht wenigen Gedanken zu diesem Konzert reiche ich die Feder wieder an Ramona weiter.</p>
<h2><strong>Mit K</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44885" aria-describedby="caption-attachment-44885" style="width: 183px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44885" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2.jpg" alt="" width="193" height="289" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44885" class="wp-caption-text">Karg @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Vielen kommt er bekannt vor, doch einige brauchen einen Moment, um sich ins Gedächtnis zu rufen, dass <strong>J.J.</strong> von <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> 2006 <strong>KARG</strong> als Soloprojekt gegründet hat und heute zusammen mit Live-Musikern abliefert. Gleich beim zweiten Song „Petrichor“ gibt es Unterstützung von Ellende-Sänger <strong>L.G.</strong>, welcher musikalisch ähnlich unterwegs und ebenfalls aus Österreich ist.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44884" aria-describedby="caption-attachment-44884" style="width: 331px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44884" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10.jpg" alt="" width="341" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44884" class="wp-caption-text">Karg @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Der graue Himmel könnte das <strong>melancholische Konzert</strong> und die voller <strong>Leid und Verzweiflung</strong> dargebotenen Songs nicht besser untermalen. Zugegeben ist das nicht jedermanns Sache, jedoch meine.</em></p>
<p><em>Später wird noch ein recht junger Song vom mittlerweile achten Album „Resignation“ zum besten gegeben und damit bildet „Grab der Wellen“ einen der letzten Songs bei diesem Konzert.</em></p>
<h2><strong>Da ist Sonne</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44886" aria-describedby="caption-attachment-44886" style="width: 343px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44886" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1.jpg" alt="" width="353" height="236" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44886" class="wp-caption-text">Ellende @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Eben schon einmal kurz gesichtet, nun leider mit einer Viertelstunde Verspätung aber zum Glück in voller Länge: <strong>ELLENDE</strong>. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44887" aria-describedby="caption-attachment-44887" style="width: 223px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44887" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4.jpg" alt="" width="233" height="349" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44887" class="wp-caption-text">Ellende @Crow</figcaption></figure>
<p><em>So passend das Wetter bei der vorigen Band war, so stark scheint uns nun zu gleichem Musikstil die Sonne auf den Kopf und den Musikern in die Fresse. Es folgt sofort eine die Situation kommentierende Ansage: „Da ist Sonne.“ Welcher Song könnte als Kontrast passender sein als <strong>„Ballade auf den Tod“?</strong></em></p>
<p><em>Auch wenn ihn einige schon totgehört haben, einer meiner Lieblingssongs ist „Der letzte Marsch“, den sie auch spielen.</em></p>
<p><em>Danach folgen „Meer“ vom ersten, und vom neuesten Album „Ellenbogengesellschaft“ aus dem letzten Jahr der Song „Freier Fall“. Meiner Meinung nach also ein <strong>schöner Querschnitt</strong> aus der bandeigenen Diskografie.</em></p>
<h2><strong>Grüße aus den Niederlanden</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44888" aria-describedby="caption-attachment-44888" style="width: 260px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44888" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2.jpg" alt="" width="270" height="404" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44888" class="wp-caption-text">Daniël &#8211; Heidevolk @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>HEIDEVOLK</strong> sind eine der Gruppen, auf die ich mich alle paar Jahre mal wieder freuen darf, und heuer ist wieder ein solches. Schön zu sehen ist erstmal, dass sich <strong>Daniël</strong> als <strong>„neuer“ Sänger</strong> mittlerweile sehr gut in die Dynamik eingelebt hat und sich sichtlich wohlfühlt, mit der Heidencrew auf der Bühne zu stehen. Ich erinnere mich an <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2021-na-endlich/">sein erstes Konzert</a>, als wäre es gestern :‘)&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44889" aria-describedby="caption-attachment-44889" style="width: 265px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44889" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12.jpg" alt="" width="275" height="412" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 275px) 100vw, 275px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44889" class="wp-caption-text"><strong>Heidevolk @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Gespielt und gesungen werden viele neuere Lieder, darunter auch ein ganz exklusiver kleiner Einblick in das kommende Album in Form eines Stücks über die Jagd nach den Auerochsen. Einer trampelnden Ochsenherde gleich gibt uns der Schlagzeuger dabei ordentlich Double-Bass in die hässlichen Visagen. Generell sei hervorzuheben, dass dieser Mann <strong>definitiv etwas drauf</strong> hat.</p>
<p>Am Ende (und auch mal zwischendurch) werden aber auch die Klassiker nicht vernachlässigt: <em>„Saksenland“</em>, <em>„Vulgaris Magistralis“</em>, <em>„A Wolf In My Heart“</em> und weitere ihrer Art sind es, die die Konzertbesucher sichtlich in Bewegung versetzen. Leider ist das bei vielen anderen Musikstücken kaum der Fall. Regelrecht <strong>verloren herumstehend</strong> scheinen viele den Großteil des Konzertes zu erleben. Es mag an der Sprachbarriere liegen, die sich für die Niederländer leider unausweichlich ergibt, wenn sie denn wieder mal in Duitsland auftreten. Ein bisschen schade ist das allerdings schon.</p>
<p>Gut besucht ist das Konzert dennoch, und es lässt zumindest mich und meine Gang <strong>weder hungrig noch unzufrieden</strong> zurück.</p>
<h2><strong>Windzeit, VARG-Zeit! </strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44890" aria-describedby="caption-attachment-44890" style="width: 376px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44890" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10.jpg" alt="" width="386" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 386px) 100vw, 386px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44890" class="wp-caption-text">Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Nun kann der neue Drummer (<strong>Rohgarr</strong> übrigens) endlich mal zeigen, was er drauf hat. Und damit nicht genug! Auch an der Gitarre sind die Wölfe frisch besetzt: <strong>Ulvar</strong>, der Riesenwolf haut seit Mitte August für die Band in die Saiten. Und ich muss sagen, das klingt doch <strong>an beiden Fronten ziemlich amtlich</strong>! Bin ich auch kein Experte im Bewerten von Gitarrenspiel, so sticht zumindest die Präzision und Ausdauer des neuen Trommlers positiv hervor.</p>
<p>Zu Beginn der Show werden erstmal ein paar alte Brecher ausgepackt, dazu hat man Feuer und Flamme auf der Bühne sowie passende Outfits und Dekoration.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44891" aria-describedby="caption-attachment-44891" style="width: 245px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44891" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5.jpg" alt="" width="255" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44891" class="wp-caption-text">Rohgarr &#8211; Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Vor allem bei neueren Liedern spielt dann auch <strong>Fylgjas</strong> Stimme eine der Hauptrollen. Vom <strong>kommenden Album</strong> gibt es schon einiges zu hören, und oftmals läuft es auf Duette zwischen ihr und <strong>Freki</strong> hinaus. Zwischen den Metal-Hymnen gibt es auch das ein oder andere Zwischenspiel, in welchem die Dame <strong>komplizierte Tonfolgen</strong> ohne instrumentale Begleitung kunstvoll meistert.</p>
<p>Auch der Sound sitzt mal wieder, alles ist ordentlich aufeinander eingestimmt – nur ein bisschen lauter könnte es für meinen Geschmack noch sein. In der dunklen Masse, die die Crowd darstellt, <strong>tobt ein wilder Moshpit</strong>, und generell ist es niemandem, der sich in den vorderen Gefilden aufhält, möglich, ruhig stehenzubleiben.</p>
<p>Was nicht erhört wird, sind die <em>„Rotkäppchen!“</em>-Rufe, die sich nach und nach seitens einiger Besucher anhäufen. Finde ich jetzt aber auch gar nicht so schlimm. Zu guter Letzt präsentieren <strong>VARG</strong> dann den <strong>versprochenen Titelsong</strong> des neuen Albums: <em>„Ewige Wacht“</em> jetzt endlich in der ballernden Metal-Version!</p>
<h2><strong>Quak Quak</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44893" aria-describedby="caption-attachment-44893" style="width: 294px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44893" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6.jpg" alt="" width="304" height="455" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 304px) 100vw, 304px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44893" class="wp-caption-text">Dark Funeral @Crow</figcaption></figure>
<p><strong><em>DUCK FUNERAL</em></strong><em>, äh „<strong>DARK FUNERAL</strong>“ meine ich natürlich. Da ich gerade eine <strong>blau glitzernde Ente</strong> erhalten habe, bin ich noch etwas zu euphorisch für den diesjährigen Headliner gestimmt. Doch lange dauert es nicht, bis mich wieder dieses Gefühl beschleicht, dass die Band jedes Mal, wenn ich sie sehe, zum einen mitten in der Nacht spielt und zum anderen irgendwo eine gigantische Klimaanlage aufgestellt hat, damit ich mir auf jeden Fall den Arsch abfriere. <strong>Kein Wunder, dass ich da erst einmal einen Shot brauche. </strong></em></p>
<p><em>Auch wenn es nicht erforderlich gewesen wäre, stellen sich die Schweden erst einmal vor. Ich habe nicht aktiv darüber nachgedacht, doch Sänger <strong>Lord Ahriman</strong> erinnerte uns im Laufe des Konzerts an das 30-Jährige Bandjubiläum. Bassist <strong>Adra-Melek </strong>ist zwar „erst“ seit 2018 dabei, gibt aber alles und das ist es, was ich an Konzerten liebe: Menschen, die Bock haben, auf der Bühne zu stehen und denen man ihren Spaß dabei ansehen kann. Ich feiere das selbstverständlich. Schön zu sehen, dass ich nicht die Einzige bin und so sehe ich Leute, die ihre Matten werfen und mit ihren Armen und Händen auch <strong>invisible sandwiches</strong> formen, wie sich das eben gehört. Nein, nicht bei allen Black- Metal-Konzerten steht die Meute regungslos mit verschränkten Armen vor der Bühne.</em></p>
<p><em>Auch wenn ich <strong>DARK FUNERAL</strong> schon mehrfach live on stage gesehen habe, nehme ich die Peitsche, die Frontmann <strong>Lord Ahriman</strong> bei „Goddess Of Sodomy“ schwingt, zum ersten Mal bewusst wahr. Möglicherweise war ich früher immer <strong>zu betrunken</strong>, um dieses Detail zu bemerken.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44894" aria-describedby="caption-attachment-44894" style="width: 247px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44894" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2.jpg" alt="" width="257" height="385" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44894" class="wp-caption-text">Dark Funeral @Crow</figcaption></figure>
<h2>Das Publikum wird gefragt:</h2>
<p><em>„Would you like to hear something old?“ </em><em>Applaus und Gegröle und es wird <strong>„The Secrets Of The Black Arts“</strong> aus dem gleichnamigen Album aus dem Jahre 1996 rausgehauen, <strong>GEIL</strong>.</em></p>
<p><em>Danach geht es etwas melodischer mit dem neuen Album „We Are The Apocalypse“ aus dem Jahre 2022 weiter, hieraus serviert wird „When I’m Gone“. Schleppend, nicht voll auf die Fresse, doch trotzdem eingehend, wie ich finde.</em></p>
<p><strong><em>Allgemeiner Jubel </em></strong><em>stellt sich auch bei: „Unchain My Soul“ vom 2016er Album „Where Shadows Forever Reign“ ein. Bei einem weiteren Oldie „The Dawn No More Rises“ vom „The Secrets Of The Black Arts“ tauen auch die letzten, müden oder betrunkenen Metalheads auf und zollen ihren Tribut.</em></p>
<p><em>Mit „Where Shadows Forever Reign“ verabschieden sich <strong>DARK FUNERAL</strong>. Ich finde den Abschluss super und bin <strong>traurig, dass das Festival nun vorbei ist</strong>. Bis zum nächsten Jahr.</em></p>
<h2><strong>Nach WOLFSZEIT ist vor WOLFSZEIT</strong></h2>
<p>Mich: Und damit verabschiede auch ich mich vom altbekannten Festival auf neuem Grund. Doch Grund, in der nächsten Sonnenumrundung wiederzukehren, habe ich allemal! Es war, wie jedes Mal, <strong>ein Fest.</strong> Die Bands haben abgeliefert, das Essen und das Bier waren lecker und der Sound war meistens gut – die Stimmung war es sogar immer. Und auch wenn ich <strong>Crispi</strong> <strong>vermissen</strong> werde, so bin ich mir sicher, dass die Sommerrodelbahn und ich in den kommenden Jahren viel Spaß miteinander haben werden.</p>
<p>Vielen lieben Dank an <strong>Ramona</strong> für die Aushilfe, an <strong>Crow</strong> für die endgeilen Pics und, last but not least, an <strong>Frekis Mama</strong>, dafür dass sie jeden Tag von morgens bis abends alleine den Getränke-Coupon-Stand geschmissen hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/">DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Interview mit KORPIKLAANI &#8211; So planen, als wäre alles normal</title>
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					<comments>https://silence-magazin.de/interview-korpiklaani-2021/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Mar 2021 06:54:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[jylhä]]></category>
		<category><![CDATA[Korpiklaani]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Aktuell interviewen wir die Bands und schauen, wie es so steht ... Heute ist KORPIKLAANI dran, die uns Ihre Ansichten geben und Einblicke in das Bandleben.</p>
<p>Das Leben geht weiter, aber wie?! Die Finnen haben eine paar Ideen dazu … !</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/interview-korpiklaani-2021/">Interview mit KORPIKLAANI &#8211; So planen, als wäre alles normal</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, wir hatten diese Band schonmal im Interview. Ja, das war, als noch alles so war, wie wir es mögen. Laut und dreckig und mit vielen Leuten. Es war auf einem Festival. Ihr Ferk&#8230; Ok, sorry.</p>
<p>Diesmal haben wir mit Bassist Jarkko gesprochen, über Skype. Der tiefenentspannte Finne schien mit der Situation soweit klar zu kommen, als dass in Finnland der Umgang mit Corona an sich bereits durch die niedrigere Einwohnerzahl des Landes anders läuft als in Deutschland. Dass man trotzdem versucht, sich nicht ständig von nur diesem einen Thema lenken zu lassen, und wie seine Band momentan plant, hat er in dem wirklich angenehmen und offenen Gespräch erzählt.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Hallo Jarkko! Vielen Dank für deine Zeit! Ich hoffe, dir geht es gut. Du hattest heute ja vermutlich schon mehrere Interviews.</strong></p>
<p><strong>Jarkko:</strong> Danke, alles gut. Nein, das ist erst das zweite heute. Daher, alles super. Ich bin noch frisch. Gemessen daran, wie es sein könnte, geht es uns wirklich gut. Niemand aus der Band ist momentan erkrankt oder hat einen Fall in der Familie.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das freut mich. Hat sich die momentane Situation denn irgendwie auf das Miteinander in der Band ausgewirkt? Oder hat sich das privat gar nicht so ausgewirkt?</strong></p>
<p><strong>Jarkko:</strong> Nein, eigentlich nicht. Außer, dass wir aktuell durch keine Konzerte kein Einkommen haben, weil es ja keine Konzerte gibt, das nervt uns schon. Aber so an sich hat es sich nicht groß auf das Zwischenmenschliche ausgewirkt.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-37232 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/korpiklaani-jylha-artwork-1-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/korpiklaani-jylha-artwork-1-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/korpiklaani-jylha-artwork-1-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/korpiklaani-jylha-artwork-1-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/korpiklaani-jylha-artwork-1-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/korpiklaani-jylha-artwork-1.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Durch die CD-Verkäufe kommt ein wenig was rein, und die Produktion vom neuen Album war ja vor der Pandemie schon genau geplant, daher&#8230; Das lief ja schon letztes Jahr im Frühling. Alles drumherum war plötzlich gecancellt worden, aber wir sind trotzdem wie geplant ins Studio gegangen und haben da unser Ding gemacht. Nur danach nicht auf Tour gehen und Shows spielen zu können fühlte sich ziemlich merkwürdig an. Du hast ein neues Album und gehst normalerweise auf Tour und promotest es. Aber diesmal fiel das halt plötzlich weg. Wir haben dann einfach versucht, das Beste aus der Situation zu machen. Das ist der Grund, weshalb in der Zeit so viele Videos für das neue Album entstanden sind. Es gibt daher bereits fünf Videos. So haben die Leute dann trotzdem etwas, was sie sich dazu ansehen können.</p>
<p><strong>S</strong>:<strong> Das ist ein wirklich toller Weg, mit der Situation umzugehen. So haben ja auch beide Seiten was davon. Das heißt aber auch, dass das Album nicht von der Pandemie beeinflusst wurde und quasi als Lückenfüller entstanden ist?</strong></p>
<p><strong>Jarkko:</strong> Ja, das schon. Wobei es natürlich insofern anders lief, als dass wir nach den Aufnahmen ja plötzlich ganz viel Zeit hatten. Wir hatten im Vornherein eine super Pre-Produktion dafür. Wir sind bereits vorher, bevor wir ins Studio gegangen sind, die Instrumente alle ziemlich genau durchgegangen und waren gut vorbereitet. Dadurch ist das Album bereits schon interessant geworden. Durch die zusätzliche Zeit konnten wir dann einfach noch mehr an Details arbeiten und uns das anschauen. Das hat es besonders gemacht.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="KORPIKLAANI - Tuuleton (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/qysLqljaREs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das ist doch bestimmt auch später gut und interessant für euch, wenn ihr wieder auftreten könnt, dann mit diesem zusätzlichen Input auf die Bühne zu gehen, oder?</strong></p>
<p><strong>Jarkko:</strong> Ja, wir haben einfach mehr geübt dadurch. Wenn wir mit einem neuen Album auf Tour gehen, finden ja schon auch neue Songs ihren Weg ins Liveset. Jetzt mit dieser Grundlage werden die Gigs wahrscheinlich etwas entspannter, wenn die neuen Songs für uns schon nicht mehr so neu sind. Mal sehen, ob wir sie live spielen können, bevor wir nicht bereits noch ein neues Album haben.</p>
<p><strong>S</strong>:<strong> Hoffen wir das mal nicht.</strong></p>
<p><strong>Jarkko:</strong> Ja, was soll man machen. Wenn nichts passiert, schreiben wir weiter neue Songs.</p>
<p><strong>S</strong>:<strong> Ihr hattet in der Zeit ja auch einen Wechsel im Lineup. War es so denn leichter, den neuen Drummer in die Band zu integrieren?</strong></p>
<p><strong>Jarkko:</strong> Die eigentliche Integration findet normalerweise auf der Tour statt. Mi <strong>Samuli</strong> haben wir aber lediglich ein paar Shows in Russland und Finnland gespielt. Danach sind wir noch in Japan gewesen. Aber letztendlich, bevor alles gecancelled wurde, waren es insgesamt wahrscheinlich keine zehn Shows. Wirklich nicht viele. Es wäre schöner gewesen, ein paar mehr mit ihm spielen zu können. Aber wir kennen ihn und wissen, was er drauf hat. Daher ist es aus dieser Sicht nicht so schlimm. Als wir das Album aufgenommen haben, inklusive der Pre-Produktion, war er bereits dabei und hatte dadurch schon Einfluss darauf. Er war zusammen mit <strong>Jonne</strong> in dessen Heimstudio und konnte so eine Zweitmeinung abgeben, die uns sehr willkommen war.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="KORPIKLAANI - Sanaton maa (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/68L3fU164w4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>S</strong>:<strong> Habt ihr denn spezielle Orte, an denen ihr noch auftreten wollt? Mal unabhängig davon, was irgendwann wieder möglich ist.</strong></p>
<p><strong>Jarkko:</strong> Ich denke, jede Band ist begierig darauf, wieder zu spielen, wo auch immer sie es wieder können. Wir haben schon das ganze letzte Jahr lang Pläne gemacht und Shows gebucht, bzw. sind gebucht worden. Aber alle sind nach und nach gecancelled worden. Wir müssen ja aber weiterarbeiten. Wir planen und buchen so als würden die Shows stattfinden, einfach weil sie eines Tages nicht mehr wieder gecancelled werden. Und dann ist es gut, ein paar Shows gebucht zu haben. Klar, wenn die Lockdowns überall aufgehoben werden, wird jede Band versuchen, eine Tour auf die Beine zu stellen. Daher ist es gut, dann schon eine geplant zu haben.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Die Umbesetzung wird dann ja schon eine Weile zurückliegen. Oder legt ihr gar nicht so viel Wert auf das direkte Feedback auf sowas?</strong></p>
<p><strong>Jarkko:</strong> Bei den wenigen Shows vor einem Jahr haben wir bereits ein ziemlich gutes Feedback bekommen. Ich denke, das wird aus der Sicht kein großes Problem werden. Und es gibt ja auch schon die fünf Videos. Er ist daher schon bereits bekannt. Außerdem haben wir <strong>Samuli</strong> ja auch schon überall vor die Kamera gestellt, ein Kameragreeting gemacht etc., jetzt kennt jeder sein Gesicht (lacht).</p>
<p><strong>S</strong>:<strong> Viele eurer Alben haben ja auch einen thematischen Background o.ä. Klar, ihr habt das aktuelle vor der Pandemie produziert. Hat es für euh trotzdem einen zusätzlichen Touch dadurch?</strong></p>
<p><strong>Jarkko:</strong> Nein. Wie gesagt, es ist ja bereits davor entstanden. Es ist eigentlich, wie gesagt, besser geworden durch die Pandemie, weil wir ja mehr auf Details eingehen konnten und plötzlich mehr Zeit hatten. Es wäre natürlich einfach, sowas zu behaupten, weil viele Songs sterbenskranke Menschen behandeln und nicht so schöne Themen ansprechen. Das wäre einfach, das auf die Pandemie zu schieben, aber das stimmt nicht. Das entstand ja alles schon vorher.<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-37233 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/korpiklaani-2021-640x300-1-300x141.jpg" alt="" width="418" height="197" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/korpiklaani-2021-640x300-1-300x141.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/korpiklaani-2021-640x300-1.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 418px) 100vw, 418px" /></p>
<p><strong>S</strong>:<strong> Einige Bands empfinden das ja so, dass es irgendwann anstrengend wird, weil momentan einfach alles irgendwie von diesem einen Thema behaftet ist. Man kann es eigentlich kaum umgehen. Umso wichtiger ist es, mit anderen in Kontakt zu bleiben, und auch eine Beziehung außerhalb der Pandemie aufrecht zu erhalten. Wie geht es euch denn damit?</strong></p>
<p><strong>Jarkko:</strong> Ja, in Finnland haben wir es damit wirklich etwas leichter als andere Länder. Zumindest letztes Jahr. So an sich konnten wir eigentlich ziemlich normal arbeiten. Außer natürlich, dass es keine Auftritte gab. Der Rest lief eigentlich ziemlich normal.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ok. Das macht es ja zumindest einfacher, mit der Situation umzugehen.</strong></p>
<p><strong>Jarkko:</strong> Ja, auf jeden Fall. In der Pandemie haben wir sogar mehr geprobt als sonst.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Wow, ok. Das ist echt anders als hier. Aber naja, als Band spielt man ja auch zusammen, um aufzutreten. Irgendwann vermisst man das ja trotzdem.</strong></p>
<p><strong>Jarkko:</strong> Eben. Aufzutreten ist für viele der Grund, weshalb sie ja eine Band haben. Es ist einfach schön, zusammen zu kommen und zu spielen und mit den anderen eine gute Zeit zu haben.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Mit welchem Gefühl geht ihr momentan mit der CD um? Falls es das überhaupt gibt, denkt ihr, das ist momentan eine gute Zeit, ein neues Album zu veröffentlichen?</strong></p>
<p><strong>Jarkko:</strong> Ich weiß es wirklich nicht. Es wird interessant zu sehen, wie sich die Verkaufszahlen entwickeln werden. Ob es mehr oder weniger wird als sonst, oder ähnlich, wir können es echt nicht abschätzen. Das wird auch nochmal interessant, wenn die Liveshows wiederkommen, weil wir nicht wissen, wieviele Leute dann noch zu den Konzerten gehen. Vielleicht haben wir viele Leute verloren, die sich während der Pandemie dazu entschieden haben, nie wieder auf ein Konzert zu gehen. Ich persönlich mag das Album und freue mich darauf, die Songs live zu spielen. Ich bin wirklich gespannt darauf zu sehen, wie das Album ankommt.<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-37234 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/maxresdefault-300x169.jpg" alt="" width="323" height="182" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/maxresdefault-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/maxresdefault-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/maxresdefault-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/02/maxresdefault.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 323px) 100vw, 323px" /></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ich denke, die Leute werden wiederkommen. Vermutlich hören viele die Musik, die jetzt erscheint, genauso öfter, wie ihr sie probt. Und dann kennen sie die Songs auch schon wirklich gut. Ich denke, viele sind genauso gespannt darauf, das dann live zu hören.</strong></p>
<p><strong>Jarkko:</strong> Heavy Metal Fans sind da ein sehr schönes Publikum. Unserer Erfahrung nach bleiben sie bei ihren Bands und kommen dann auch zu den Konzerten, wenn sie deren Platten gekauft haben. Sie unterstützen die Bands. Sie sind sehr loyal. Das ist für uns wirklich schön. Wir haben für September Shows gebucht. Mit etwas Glück können wir die ja wirklich schon wieder spielen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach dem Gespräch war ich irgendwie erleichtert. Trotz der bereits so lang andauernden Ausnahmesituation war der Bassist eigentlich sehr optimistisch. Nicht weinen, weitermachen! So kriegt man auf lange Sicht so eine Situation in den Griff, keinem ist damit geholfen, sich in den Kopf regnen zu lassen. Ich freue mich auf jeden Fall, das neue Album von <strong>KORPIKLAANI</strong> in voller Länge hören zu können und die Band auch bald wieder live sehen zu können. Der Wille ist auf jeden Fall auf beiden Seiten groß.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/interview-korpiklaani-2021/">Interview mit KORPIKLAANI &#8211; So planen, als wäre alles normal</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Rockharz 2019 &#8211; Der Bericht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2019 06:11:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt soviele Festivals zu verpassen… Aber darum fahren wir ja für euch hin!</p>
<p>Heute mal ein Rückblick aufs Rockharz! Highlights, über und über und wir waren dabei!<br />
Mach dir etwas Lust aufs nächste Mal!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2019-der-bericht/">Rockharz 2019 &#8211; Der Bericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Hurra, es ist wieder <strong>ROCKHARZ</strong>!</h2>
<p>&#8230; denke ich mir, während es erstmal knapp zwei Stunden dauert, bis wir den Stau überwunden haben und aufs Campinggelände einfahren dürfen. Die neue, genauere Campaufteilung für mehr Sicherheit und Ordnung fordert ihren Tribut. <strong>Aber das kann uns auf keinen Fall die Laune verderben!</strong> Die Wetterlage befindet sich irgendwo zwischen sonnig und angenehm windig, ein paar Bier sind schon inhaliert, und die Vorfreude ist riesig. Außerdem hat man ja in der Hinsischt auch schon schlimmeres erlebt *<strong>hust</strong>summebreeze<strong>hust</strong>*. Die Teufelsmauer grinst uns aus der Ferne schon entgegen, das hohe Gras weht in den vorbeiziehenden Böen, und noch besteht die Soundkulisse aus Vogelgezwitscher und zirpenden Grillen. Dies soll sich allerdings noch ändern, denn es ist Zeit für den&#8230;</p>
<h2>Startschuss zum Festivalauftakt!</h2>
<p>Leider springt der Funke diesmal bei der ersten Band, die ich mir ansehe, noch nicht so richtig über. <strong>FROM NORTH</strong> spielen zwar in gewisser Hinsicht Viking und Pagan Metal (eigentlich genau mein Ding!), aber irgendwie will die Musik bei mir nicht zünden. Ich hätte mir glaube ich mehr Energie, mehr Geschwindigkeit und weniger Clean Vocals gewünscht. Ich gehe aber davon aus, dass es sich hierbei um persönliche Vorlieben handelt &#8211; dem ein oder anderen, der sich gerade vor der <strong>ROCKSTAGE</strong> tummelt, gefällt es sicher.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33871" aria-describedby="caption-attachment-33871" style="width: 472px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33871" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04.jpg" alt="" width="482" height="321" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 482px) 100vw, 482px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33871" class="wp-caption-text">Ein Brother Of Metal @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Interessanter wird’s für mich dann bei <strong>BROTHERS OF METAL</strong>, wobei ich als nicht-Kenner erstmal überrascht bin, dass zuerst eine Sängerin auf die Bühne gehüpft kommt. Ach so! Es gibt dazu auch noch zwei Männer am Mikrofon. In Fell und Rüstungen erzählen die Brüder (inklusive Schwester) des Metalls mithilfe epischen Heavy und Power Metals <strong>Geschichten aus nordisch-mythologischen Sagen</strong>. Das Ganze wird präsentiert mit einer nicht allzu kleinen Prise Humor und Selbstironie – True Metal darf sich ja heute scheinbar nicht mehr ernstnehmen. Die rege Beteiligung der Publikums zeigt: Eingefleischte Fans scheint es auf jeden Fall schon einige zu geben! Spaß macht mir das Ganze spätestens nach Überwindung anfänglicher Soundprobleme dann auch.</p>
<h2>Es folgt das Kontrastprogramm:</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33872" aria-describedby="caption-attachment-33872" style="width: 491px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33872" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01.jpg" alt="" width="501" height="334" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33872" class="wp-caption-text"><strong>VADER</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p><strong>VADER</strong>! Die Death-Metal-Veteranen zeigen sich genau wie erwartet: <strong>Schnell, geradlinig und gnadenlos.</strong> Ohne jeden Mienenverzug zeigen die Polen dem Fußvolk, wie es seit jeher gemacht wird. Das Highlight ist dabei in meinen Augen der Drummer James Steward – ich bin immer wieder überwältigt von der Geschwindigkeit, Ausdauer und Präzision, die verschiedene Extreme-Metal-Schlagzeuger an den Tag legen. Gegen Ende wird’s dann mit dem Ausnahmesong <a href="https://www.youtube.com/watch?v=2Rx_AA5GfNE"><em>&#8222;Sword Of The Witcher&#8220;</em></a> kurz düsterer und langsamer, und als Outro erklingt unheilvoll der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=-bzWSJG93P8"><em>&#8222;Imperial March&#8220;</em></a>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33873" aria-describedby="caption-attachment-33873" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33873" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03.jpg" alt="" width="220" height="330" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33873" class="wp-caption-text"><strong>J.B.O.</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Damit reicht’s dann auch schon wieder mit der ernsten Musikmacherei – Zeit für <strong>J.B.O.</strong>! Neben ein paar neueren Liedern wie etwa <em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Rjgkmpxo7wc">&#8222;Alles Nur Geklaut</a>&#8220; </em>(ja, es ist das, was ihr denkt) stehen vor allem mitsingbare Klassiker auf dem Programm. Mit den Musikern besetzen zudem zwei weitere Menschen die Bühne, deren Job es vor allem ist, doof verkleidet zu sein und manchmal Schilder mit wichtigen Textzeilen hochzuhalten. Ich frage mich zuweilen, ob ich mich<strong> fremdschämen oder Spaß haben</strong> soll. Entschieden wird sich für letzteres, und gottseidank bin ich damit nicht der Einzige. Der generelle Alkoholpegel hilft definitiv, die Partystimmung im Publikum ist groß, und den Text von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=8oYkuCGx6JU"><em>&#8222;Ein Guter Tag Zum Sterben&#8220;</em></a> finde ich auch noch irgendwo in den Untiefen meines Hinterkopfs wieder.</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Und plötzlich ist Donnerstag!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33874" aria-describedby="caption-attachment-33874" style="width: 386px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33874" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07.jpg" alt="" width="396" height="264" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33874" class="wp-caption-text"><strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p><strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> spielen noch vor Mittag, und nach dem <strong>SUMMER BREEZE</strong> letzten Jahres freue ich mich sehr, die vielversprechende Melodeath-Kombo auch mal mit gutem Sound live sehen zu dürfen. Ein sauber abgeliefertes Konzert! Dazu ein gekonntes Zusammenspiel von melodischen, tiefgehenden Parts und dem einen oder anderen Abstecher in schnellere und aggressivere Gefilde. So wird man doch gerne <strong>musikalisch wachgeküsst.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33875" aria-describedby="caption-attachment-33875" style="width: 490px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33875" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02.jpg" alt="" width="500" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33875" class="wp-caption-text"><strong>VAN CANTO</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Als Nächstes führt mich meine musikalische Reise zu einer Band, von der ich schon lange nichts mehr gehört habe. Die Acapella-Metal-Combo <strong>VAN CANTO</strong>! Nicht so genau wissend, was auf mich zukommt, beschert mir der sechsstimmige Gesang im Intro des ersten Tracks <em>&#8222;If I Die In Battle&#8220;</em> erstmal eine unerwartete Portion Gänsehaut. <em>&#8222;Six Winds blow as one&#8220;</em>, so die erste Textzeile – und ja! Nach so vielen Jahren sind die Mitglieder der Gesangskapelle wirklich perfekt aufeinander abgestimmt und wissen, mit ihren Organen <strong>eine wahrhaft wohlklingende Soundlandschaft</strong> zu erzeugen. Neben Eigenkompositionen werden unter anderem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UPUNdwRhuMA"><em>&#8222;Rebellion (The Clans Are Marching)&#8220;</em></a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HSpuVsLnl1k"><em>&#8222;Master Of Puppets&#8220;</em></a> (letzteres sogar als Überraschung in einen eigenen Song eingebaut) zum Besten gegeben. Alles in allem ein&nbsp; sehr schönes Konzert, welches mir und den tausend Menschen um mich herum viel Freude bereitet.</p>
<h2>Die Finnen sind los!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33876" aria-describedby="caption-attachment-33876" style="width: 440px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33876" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33876" class="wp-caption-text"><strong>LORDI</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Zum Konzert von <strong>LORDI</strong> komme ich etwas zu spät, und verpasse so leider einen großen Teil. Das eine Lied, weswegen alle da sind (gebt es ruhig zu!), <em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=-6Xl9tBWt54">&#8222;Hard Rock Hallelujah&#8220;</a></em>, behalten sich die Gewinner des 2006er <strong>EUROVISION SONG CONTEST</strong> allerdings bis zum Schluss, so dass ich zumindest das noch mitbekomme. Und natürlich stehen die Finnen <strong>in voller Monster-Montur</strong> auf der Bühne! Mir wird außerdem mitgeteilt, dass ich den ein oder anderen Spezialeffekt verpasst habe. So etwa das dämonische Flügelausbreiten des Sängers <strong>MR.LORDI</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33877" aria-describedby="caption-attachment-33877" style="width: 490px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33877" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03.jpg" alt="" width="500" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33877" class="wp-caption-text"><strong>WINTERSUN</strong> haben Spaß bei der Arbeit @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Hui, <strong>WINTERSUN</strong> spielen ja jetzt! Es handelt sich hier sogar um eine <strong>SPECIAL SHOW</strong> – denn <strong>gespielt wird nur das erste Album!</strong> Und zwar vom ersten Track bis zum letzten. Das ist erstens schön, weil ich die Scheibe zu den besten Metal-Alben zähle, die je geschrieben wurden. Zweitens ist es schön, weil man so auch mal die Möglichkeit hat, ein paar seltenere Live-Songs zu Ohr zu bekommen (etwa <a href="https://www.youtube.com/watch?v=x3s19wDvyeU"><em>&#8222;Sadness And Hate&#8220;</em></a> oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hDsTtJXdMZo"><em>&#8222;Sleeping Stars&#8220;</em></a>). Leider ist auch hier der Sound nicht von erster Sekunde an genießbar – nach ein paar Tracks sitzt er dann allerdings perfekt. Auch verfehlt Sänger Jari bei <em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=oyuOjCfCsm4">&#8222;Starchild&#8220;</a></em> kurz einen Einsatz, muss dabei selbst aber grinsen und findet zeitnah wieder ins Lied hinein. Alles in allem schaffen es <strong>WINTERSUN</strong> aber wieder einmal, mithilfe ihrer Kombination aus melodischer Virtuosität und energiegeladener Uptempo-Gewalt eine epische und mitreißende Show darzubieten.</p>
<h2>Männer mit Bärten</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33878" aria-describedby="caption-attachment-33878" style="width: 522px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33878" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02.jpg" alt="" width="532" height="354" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 532px) 100vw, 532px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33878" class="wp-caption-text"><strong>AMON AMARTH</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Bald stehen auch schon die nächsten Melodeath-Giganten auf der Bühne: <strong>AMON AMARTH</strong>! Der Sound ist von erster Sekunde an großartig, was meine Gehörgänge und die meiner Mitzuschauer natürlich sehr erfreut. Gespielt wird eine <strong>gute Festival-Mischung aus neuen und mittelalten Tracks</strong>. Wie immer bei diesen Shows: große Begeisterung im Publikum – selbst, wenn diese mir persönlich mittlerweile leider ein bisschen abhandengekommen ist. Die letzten paar Scheiben der Schweden konnten mich nicht mehr so richtig erreichen, und so kann ich den Großteil des Konzertes leider nicht ganz so genießen wie scheinbar alle anderen Menschen, die sich mit mir vor der Bühne tummeln. Abgesehen von meinen persönlichen Präferenzen bei der Songauswahl muss ich aber hervorheben, dass <strong>Performance, Sound und Bühnenshow keinerlei Makel</strong> aufweisen. Ein in allen Hinsichten richtig professionell abgelieferter Gig! So gehört sich das für eine Band solchen Kalibers.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33879" aria-describedby="caption-attachment-33879" style="width: 340px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33879" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02.jpg" alt="" width="350" height="233" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33879" class="wp-caption-text"><strong>WITT</strong> alias Rübezahl @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Direkt im Anhang gibt‘s dann mit <strong>JOACHIM WITT</strong> den Ausnahmeakt des Abends. Der alte Rübezahl trägt einen äußerst großen, grauen Bart und wirkt etwas <strong>verwirrt</strong> <strong>und vor allem betrunken</strong>. Ich schaue mir das Ganze kurz an, gehe dann aber ebenso verwirrt zu meinem Zelt zurück und lege mich schlafen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Die Schwarze Milch der Frühe</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33880" aria-describedby="caption-attachment-33880" style="width: 241px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33880" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01.jpg" alt="" width="251" height="376" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33880" class="wp-caption-text">Ziegenmilchmachine @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Zum Frühstück am dritten Tage lasse ich mir von <strong>MILKING THE GOATMACHINE</strong> erstmal den Ohrenschmalz aus den Gehörgängen blasen (und so manche Gehirnzelle gleich mit). Als Konzertintro gibt es eine <strong><em>äußerst wohlklingenden</em> </strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=X6tKZ-cg4RI">Ziegen-Remix des Game-Of-Thrones-Themes</a> (nun klick den Link schon an!), bevor die stampfende Goatgrind-Fete dann losgeht. Die Crowd mosht und circled zu Downtempo-Gewalze und Blastbeat-Attacken, und auch die dreiköpfige Ziegenband hat sichtlich Spaß bei der Sache. Trotz allen Blödsinn-Flairs gilt auch hier mein Lob vor allem dem Drummer (der gute „<strong>GOATLEEB UDDER</strong>“), der nicht nur brutal &#8222;die Beats am Ballern ist&#8220;, sondern zugleich als Hauptsänger der Band fungiert. Und das bei 30 Grad. Unter einer Ziegenkopf-Maske aus Gummi. <strong>Määh.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33882" aria-describedby="caption-attachment-33882" style="width: 394px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33882" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02.jpg" alt="" width="404" height="606" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 404px) 100vw, 404px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33882" class="wp-caption-text"><strong>DRAGONFORCE</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Frisch aus dem Studio springen <strong>DRAGONFORCE</strong> auf die mit äußerst fabulösem 80s-Synth-Explosion-Backdrop und dreidimensionalem Drachenkopf geschmückte Bühne – und haben eine <strong>nicht zu verachtende Portion gute Laune und Motivation</strong> im Gepäck! Ein neues Lied gibt’s dabei leider noch nicht zu hören. Dafür klimpern die Gitarrenhelden altbekannte Highspeed-Hymnen virtuos wie eh und je auf ihren Äxten in die Runde, wobei sich die Songauswahl einmal quer durch die gesamte Bandhistorie zieht. Im Publikum herrschen Konfettischlacht und Seifenblasenpartys. Yay! Wahre <strong>DRAGONFORCE</strong>-Fans erkennt man auf solchen Konzerten übrigens daran, dass sie oft die Einzigen zwischen Hunderten sind, die auch tatsächlich einige Texte begeistert mitgrölen. Und nicht nur da sind, weil das ja die eine Band da ist, von denen eine Zeit lang jeder gesprochen hat, weil wegen Guitar Hero. Spaß haben aber scheinbar alle.</p>
<h2>Die Überraschung des Tages</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33883" aria-describedby="caption-attachment-33883" style="width: 289px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33883" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01.jpg" alt="" width="299" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01.jpg 965w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01-681x1024.jpg 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01-750x1127.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33883" class="wp-caption-text"><strong>SALTATIO MORTIS</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>&#8230;oder vielleicht sogar des Festivals sind allerdings <strong>SALTATIO MORTIS</strong>! Der neueste musikalische Gewandwechsel steht den Spielleuten wahrlich gut. Haben diese doch nach vielen Jahren eher mediokrer Leistungen mit der letzten Scheibe nochmal einen Schritt Richtung Neuland gewagt! Die jüngsten Erzeugnisse der Gruppe glänzen vor allem mit ihren mitreißenden Chorus-Parts, deren <strong>Stadion-Vibe live perfekt</strong> funktioniert. Die Masse klatscht und singt begeistert mit – und das noch bis in die allerhintersten Reihen. <em>Fresh</em> wie seit langem nicht mehr, wissen<strong> SALTATIO MORTIS</strong> alle Anwesenden zu begeistern. Nicht, dass sie nicht schon immer Meister darin gewesen wären, Menschenmassen zu animieren – aber in meinen Augen haben sie hiermit ein neues Level erreicht.</p>
<p>Dazu ist der Sound einwandfrei, und in der anbrechenden Dunkelheit kommt die <strong>epische Feuer- und Lichtshow grandios zur Geltung</strong>. Viele, viele Menschen feiern zusammen eine große, große Dudelsack-Party. Und das mit gutem Grund. Schön gemacht, <strong>SALTATIO MORTIS</strong>. Starke Leistung! Als Outro gibt‘s dann aus dem Nichts heraus in voller Lautstärke <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MXTyw6KFElM"><em>&#8222;Remmidemmi&#8220;</em></a> von <strong>DEICHKIND</strong> auf die Ohren, und das Publikum ist nicht mehr zu halten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33884" aria-describedby="caption-attachment-33884" style="width: 514px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33884" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01.jpg" alt="" width="524" height="349" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 524px) 100vw, 524px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33884" class="wp-caption-text">We are cursed in this black magic night @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Lustigerweise fungiert dieses Lied somit irgendwie auch ungewollt als Intro für die direkt im Anschluss stattfindende Show von <strong>DIMMU BORGIR</strong>. Alsbald ist der Spaß jedoch vergessen, denn nun herrschen Nebelschwaden, finstre Epik und orchestraler Bombast. Und wie! Auch hier kommen neben großartiger Soundqualität wieder Feuer- und Lichtshow zum Einsatz – allerdings mit weitaus anderem Effekt. Die Farbverläufe, der Bühnennebel, alles ist bis ins kleinste Detail durchgeplant und erschafft mit den dunklen Klängen der Norweger<strong> ein wahrlich großartiges atmosphärisches Zusammenspiel.</strong> So etwas erlebt man selten. Gänsehaut macht sich breit. Das Publikum ist sichtlich von dem Spektakel gebannt.</p>
<h2>Ein Tänzchen zu später Stund‘</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33885" aria-describedby="caption-attachment-33885" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33885" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03.jpg" alt="" width="300" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33885" class="wp-caption-text"><strong>RUSSKAJA</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Als nächstes stehen <strong>RUSSKAJA</strong> auf dem Programm – perfekt zum Runterkommen! Viel Ska und Polka, ein bisschen Metal, das Konzept zieht. Wie immer bei <strong>RUSSKAJA</strong>-Festivalshows dauert es ziemlich genau eine halbe Minute, bis alle am Tanzen sind. Sogar hinten bei den Essensständen skanken und hüpfen die Leute, der Sound sitzt auch hier, und <strong>alle kalt gewordenen Waden sind schnell wieder aufgewärmt.</strong> Neben dem Spaßfaktor der Band sei aber auch die Professionalität dieser Musiker nochmal hervorzuheben. Kein einziger schiefer Ton, kein ungeplanter Bühnen-Move, kein Schlag geht auch nur eine Millisekunde am Rhythmus vorbei. Perfektion bis ins kleinste Detail. Einzige Ausnahme: Der Gitarrist versucht, dem Roady nach dem Konzert sein Instrument zuzuwerfen, bleibt hängen, und lässt dieses erstmal volle Kanne auf den Boden klatschen. Autsch.</p>
<h2>Ein neuer Tag beginnt!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33886" aria-describedby="caption-attachment-33886" style="width: 341px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33886" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02.jpg" alt="" width="351" height="234" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 351px) 100vw, 351px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33886" class="wp-caption-text"><strong>FREEDOM CALL</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Und zwar mit einer Band, die ich in meinen elf Jahren Festivalkarriere bisher tatsächlich noch nie live miterleben durfte: <strong>FREEDOM CALL</strong>! Und es ist tatsächlich <strong>eine sehr positive erste Erfahrung</strong>. Der melodische Upspeed-Power-Metal à la <strong>GAMMA RAY</strong> und Konsorten macht so früh am Tag echt Laune. Auch die Menschenansammlung vor der Bühne ist schon einigermaßen präsent und motiviert. Schön! Und weiter geht‘s!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33887" aria-describedby="caption-attachment-33887" style="width: 226px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33887" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03.jpg" alt="" width="236" height="354" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 236px) 100vw, 236px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33887" class="wp-caption-text"><strong>EPICA</strong> liefern eine stürmische Show @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>&#8230;und zwar mit <strong>EPICA</strong>! Die ersten Regentropfen des Festivals spiegeln sich im glitzernden Kleid von Sängerin Simone Simons, und wieder einmal werden Licht- und Rauchshow gekonnt mit episch-orchestralen Symphonien zu einem grandiosen Gesamtwerk verwoben. Der <strong>Keyboarder hat sichtlich am meisten Spaß</strong>, rollt mit seinem Instrument auf der Bühne rum und ersetzt es auch mal durch einen halbkreisförmigen <strong>Umhänge-Synthie</strong>. Musikalisch sind <strong>EPICA</strong> auch deswegen interessant, weil sie den Einsatz von extremeren Metal-Elementen (aggressive Schlagzeug-Parts, Growls&#8230;) nicht scheuen. Damit stechen sie auf ihre eigene Art aus dem doch relativ einheitlichen Female-Fronted-Symphonic-Metal-Genre heraus. Ein gutes Konzert, und mit eines der überzeugendsten, die ich von der Band bisher miterleben konnte.</p>
<h2>&nbsp;</h2>
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<h2>Mit Regen und Wind kommen Kälte und Nässe</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33888" aria-describedby="caption-attachment-33888" style="width: 376px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33888" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02.jpg" alt="" width="386" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 386px) 100vw, 386px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33888" class="wp-caption-text">Raaah! <strong>KORPIKLAANI</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Diese Umstände machen es <strong>KORPIKLAANI</strong> nicht unbedingt leichter, Partystimmung unterm Volk zu verbreiten. Auch wummern einem zu Beginn erstmal die Bassfrequenzen die Trommelfelle durch, was mit der Zeit aber besser wird. Neben Hüpf- und Tanzliedern spielen die Finnen auch so manchen traurig-schönen oder stampfigeren Song. Gerade dieser <strong>melancholische Aspekt der Show</strong> vermischt sich wunderbar mit der graublauen Vorabendatmosphäre. Ein schönes Konzert, wenngleich ich <strong>KORPIKLAANI</strong> mittlerweile so oft gesehen habe, dass sie mich kaum noch überraschen oder so wirklich mitreißen können.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33889" aria-describedby="caption-attachment-33889" style="width: 215px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33889" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02.jpg" alt="" width="225" height="337" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33889" class="wp-caption-text"><strong>CHILDREN OF BODOM</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p><strong>CHILDREN OF BODOM</strong> machen das Schlusslicht, haben allerdings wettertechnisch das schlechteste Los gezogen. Windböen aus allen Richtungen stören die Soundübertragung, und auch der Regen wird so langsam echt aufdringlich. Auch scheint, unabhängig davon, der Sound generell etwas weniger gut zu sein als bei den meisten anderen Headlinern. Gerade neuere Songs, die nicht jeder auswendig kennt, leiden unter dem klanglichen Defizit. <strong>Gottseidank gibt es auch viele Klassiker zu hören,</strong> und am Ende noch das jahrelang nicht live aufgeführte <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cN9KqmaQt70"><em>&#8222;If You Want Peace&#8230; Prepare For War!&#8220;</em></a>. Trotz aller Probleme verlasse ich das Konzert mit einem wohligen Gefühl. Gute Lieder bleiben eben gute Lieder.</p>
<h2>&nbsp;</h2>
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<h2>Und ein gutes Festival bleibt ein gutes Festival!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33892" aria-describedby="caption-attachment-33892" style="width: 564px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33892" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20.jpg" alt="" width="574" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 574px) 100vw, 574px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33892" class="wp-caption-text">@Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Und das kann man laut sagen! Denn nicht nur die Bandauswahl und Location waren in diesem Jahr wieder wie gewohnt supertoll, auch war der Konzertsound bei fast allen Bands richtig gut. Zudem sei die Campingatmosphäre gelobt: Mit einer Anzahl von 17.000 Besuchern ist das <strong>ROCKHARZ</strong> groß genug, sich auf dem Zeltplatz zwischen lauter netten Menschen zu verlieren &#8211; gleichzeitig aber noch klein genug, nicht <strong>seine Seele und seinen kuscheligen Charme</strong> zu verlieren! Damit entlasse ich euch dann auch schon wieder in den grauen Alltag – zu guter Letzt gibt&#8217;s aber noch ein paar&#8230;</p>
<h2>Abschließende Worte seitens des Fotografen:</h2>
<p>Trotz der für die Gäste extrem unglücklich gelaufenen Anreise war es dieses Jahr eine der besten Ausgaben meines Lieblingsfestivals. Der Sound war &#8211; völlig festivaluntypisch – überwiegend sehr gut und beinahe alle Bands haben einen wirklich soliden Auftritt hingelegt. Selbst bei Musik, die nicht meinem Geschmack entspricht, muss ich neidlos anerkennen, dass die Künstler „sauber abgeliefert haben“. Mein <strong>Persönliches Highlight</strong> waren hierbei<strong> BLOODRED HOURGLASS</strong> auf dem ersten Slot am Donnerstagmorgen. Phänomenaler Klang und eine klare deutlich heraushörbare melodiöse Leadgitarre gepaart mit der üblichen Wucht und Kraft die man von Melodeath-Bands erwartet.&nbsp; <strong>Ein Lowlight hingegen</strong> war der Auftritt des letzten Headliners <strong>CHILDREN OF BODOM</strong>. Von allen Bands war ihr Auftritt am lieblosesten. Man gewann den Eindruck, dass die Jungs ausschließlich der Gage wegen angereist waren und auf ein Publikum gar keinen Bock haben – schade.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33891" aria-describedby="caption-attachment-33891" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33891 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33891" class="wp-caption-text">Man sieht sich @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<h2>Viel Spaß noch mit dem offiziellen Aftermovie!</h2>
<p><iframe loading="lazy" title="ROCKHARZ 2019   official Aftermovie Part 1" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/TLu6Sj4UjsE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Bis zum nächsten Jahr!</h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2019-der-bericht/">Rockharz 2019 &#8211; Der Bericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Interview mit KORPIKLAANI &#8211; Ein neues Album mit überraschender Balance</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 Oct 2018 11:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Korpiklaani]]></category>
		<category><![CDATA[summerbreeze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Montag. In Finnland würde man jetzt die Sauna anheizen und das Bier kaltstellen. </p>
<p>Wir haben mit letztens mit Korpiklaani gesprochen und lassen   euch wissen, was die Finnen zum neuen Album, Fans und ihren Einflüssen zu sagen haben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/interview-mit-korpiklaani-ein-neues-album-mit-ueberraschender-balance/">Interview mit KORPIKLAANI &#8211; Ein neues Album mit überraschender Balance</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Samstag auf dem SUMMERBREEZE. Nach dem Regen am Vorabend ist bereits wieder alles trocken und es ist nicht mehr ganz so heiß wie an der Tagen zuvor. Genau richtig, um Bands wie <strong>KORPIKLAANI</strong> auf die Main Stage zu stellen. Vorher treffen wir uns aber noch mit Violinist <strong>Tuomas Rounakari</strong>, Akkordeonspieler <strong>Sami Perttula</strong> und Schlagzeuger <strong>Matti Johansson</strong>, um mit ihnen über die Entwicklung der Band und ihre neue Platte zu sprechen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Hallo, schön, dass ihr euch die Zeit nehmt! Wie schaut ihr denn dem Auftritt heute hier auf dem Festival entgegen?</strong></p>
<p><strong>Tuomas</strong>: Aus meiner Sicht ist das eines der besten Festivals für uns. Alle hier sind sehr freundlich und wir haben das Gefühl, dass die Leute sich wirklich auf uns freuen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Habt ihr eine spezielle Verbindung zu dem Festival?</strong></p>
<p><strong>Tuomas</strong>: Ja, wir waren schon oft hier und haben auch schon auf der Main Stage gespielt. Wir fühlen uns hier wirklich sehr wohl. Hier herrscht eine positive Energie.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-29099 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Korpiklaani-1-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Korpiklaani-1-300x212.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Korpiklaani-1-1024x724.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Korpiklaani-1-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Korpiklaani-1-750x530.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Korpiklaani-1-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Korpiklaani-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>Matti</strong>: Ja, das stimmt.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ihr veröffentlicht dieses Jahr noch eine CD. Das muss für euch ein sehr wichtiger Termin sein, stimmts?</strong></p>
<p><strong>Sami</strong>: Wir hatten dieses Mal einen neuen Produzenten. Wir alle aus der Band hatten dabei das Gefühl, dass sich das Album wirklich sehr gut entwickelt hat. Der neue Produzent hat ziemlich viele First Takes ausgewählt, was mit dazu beigetragen hat, dass das Album ein sehr organisches und natürliches Feeling bekommen hat. Wir haben bereits auf dem vorherigen Album eine gute Balance zwischen Folk und Metal gefunden, aber jetzt ist das noch besser geworden, schon allein dadurch, wie wir die Folk-Instrumente einsetzen. Dieser Aspekt ist noch intensiver geworden und das Album ist so musikalisch noch breiter gefächert ausgefallen. Es wird sicherlich ein Album sein, dass die Leute überraschen wird.</p>
<p><strong><em>S</em>: Das ist ja euer zehntes Album, Jubiläum sozusagen. Hat das irgendeinen besonderen Einfluss bei euch gehabt?</strong></p>
<p><strong>Sami</strong>: Wir planen Sachen eigentlich nie von langer Hand. Wenn du deiner Passion folgst, weißt du meistens nicht, was am Ende herauskommt. Das hat uns auch all die Jahre voran getrieben. Wir haben versucht, besser zu werden. In der Band sind wir uns auch einig, dass wir von Album zu Album besser geworden sind, gewissermaßen.</p>
<p><strong>Matti</strong>: Auf jeden Fall.</p>
<p><strong><em>S</em>: Übersetzt bedeutet der Titel vom neuen Album ja &#8222;Der Wanderer&#8220;. Wie kann man das denn bezogen auf KORPIKLAANI verstehen?</strong></p>
<p><strong>Tuomas</strong>: Der Albumtitel deutet eigentlich darauf hin, dass in jedem Song auf die eine oder andere Weise ein Wanderer vorkommt. Es geht einfach um ein Leben, das sehr vom Reisen geprägt ist. Genauso wie das von uns, auf Tour oder auch generell. Daher ist es durchaus eine Konzeptalbum.</p>
<p><strong>Sami</strong>: Es transportiert aber auch die Energie, die wir auf der Bühne haben. Diese eindringliche Energie, die wir auf der Bühne spüren, ist auf diesem Album.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/uul1tiTZ07Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><em>S</em>: Liegt das auch an der Instrumentierung? Dass im Studio quasi dasselbe Equipment wie auf der Bühne verwendet wurde?</strong></p>
<p><strong>Tuomas</strong>: Ja, auf jeden Fall. Da wurden ziemlich genau dieselben Instrumente etc. verwendet. Auf der CD kommt allerdings öfter die Akustikgitarre zum Einsatz, als wir sie dann auf Tour verwenden.</p>
<p><strong><em>S</em>: War das eine bewusste Entscheidung, das Album nach der Festivalsaison zu veröffentlichen? Bei so einem Album würde es ja Sinn machen, die neuen Songs zuerst in Clubshows vorzustellen.</strong></p>
<p><strong>Tuomas</strong>: Nein. Eigentlich wollten wir es bereits im Frühling veröffentlichen. Aber es hat ein paar Probleme mit dem Label gegeben, und deswegen kommt es jetzt erst später raus. Besonders ist eben auch, dass auf der CD mehr akustische Instrumente sind. Und deshalb haben wir jetzt auf Tour auch eine Akustikgitarre am Start.</p>
<h4><strong>S</strong>: So eine Entscheidung in der Instrumentierung macht das Ganze ja auch etwas intimer.</h4>
<p><strong>Sami</strong>: Das ist es auf jeden Fall. Es ist auch insgesamt noch persönlicher als vorher. Für uns ist es dadurch auch gleich authentischer. Wir kommen dadurch gar nicht erst in die Versuchung, etwas anderes zu sein, als wir sind.</p>
<p><strong>Tuomas</strong>: Durch diese Neuerungen können die Fans auch ganz neue Charakterzüge von uns hören, die sie vorher gar nicht kannten. Die Harmonien klingen so nochmal unterschiedlicher und die Songs wirken anders.</p>
<p><strong><em>S</em>: Das Album hat 14 Tracks. Habt ihr euch da bewusst mehr Raum genommen, um mehr ins Detail gehen zu können?</strong></p>
<p><strong>Sami</strong>: Eigentlich schon. Es war zu schwer, einen der Songs fallen zu lassen. Heutzutage, wenn es darum geht, Singles oder Playlisten zu veröffentlichen, stellt für uns ein Album immer noch eine eigene Form von Kunst dar. Für einen Musiker ist es aus unserer Sicht immer noch etwas wichtiges, ein ganzes Album zu schreiben. Und dieses Album hat so einen schönen Flow, von einem Song zum nächsten und von einer Stimmung in die nächste. Deshalb wäre es sehr schwer gewesen, da irgendetwas wegzulassen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Habt ihr schon erste Rückmeldungen dazu bekommen?</strong></p>
<p><strong>Tuomas</strong>: Es sind bereits ein paar Videos und Tracks veröffentlicht worden. Die Reaktionen darauf sind fantastisch. Die Art, wie die Leute darauf reagiert haben, war wirklich ungewöhnlich. Wenn wir sonst irgendwas auf Facebook oder so veröffentlichen, sind die Kommentare meistens recht einsilbig, wie etwa &#8222;Vodka! Come to Poland!&#8220;, oder so. Aber dieses Mal gingen die Kommentare wirklich sehr auf die Musik an sich ein, und die Leute schrieben, was ihnen die Musik wirklich bedeutet. Das ist neu für uns, so detaillierte und persönliche Kommentare zu bekommen. Das ist wirklich toll. Sonst sind meistens die, die uns nicht leiden können, am lautesten.</p>
<p><strong><em>S</em>: Das ist stark. Wirklich auch ein gutes Zeichen von euren Fans.&nbsp;</strong><strong>Gibt es denn noch etwas, was ihr los werden wollt?</strong></p>
<p><strong>Tuomas</strong>: Für mich ist das momentan wirklich eine tolle Zeit, die mich darin bestätigt, wie schön es ist, bei <strong>KORPIKLAANI</strong> mitzuspielen. Die Band ist jetzt voll auf das neue Album ausgerichtet. Wir werden sehr viel davon live spielen. Die nächste Tour wird in Russland sein, für drei Wochen. Dann geht es für einen Monat in den USA und danach wieder zurück nach Europa. Es ist wirklich ein interessantes Jahr. Wir hoffen, möglichst viele Leute bei den Konzerten zu sehen und eine gute Zeit zu haben.</p>
<p><strong>Sami</strong>: Ich hoffe auch, dass die Leute, die bisher nicht viel mit <strong>KORPIKLAANI</strong> anfangen konnten, dem Album eine Chance geben und es auschecken. Es hat durchaus das Potential, eben diese Leute zu überraschen.</p>
<p><strong>Matti</strong>: Ja, das wäre toll. Wir freuen uns über jeden.</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach dem Interview muss ich mir selbst mal wieder eingestehen, wie schön es ist, mit Musikern aus diesem Genre zu sprechen. Bei Tuomas, Matti und Sami habe ich mal wieder gemerkt, wie viel Spaß sie selbst an ihrer Musik und der Band haben und wie sehr ihnen dabei auch die Wirkung auf die Fans und nicht Nicht-Fans am Herzen liegt. Sie setzen sich immer noch stets aufs neue mit sich und der Musik, die sie machen, auseinander und versuchen, das, was ihnen aktuell wichtig ist und sie am besten ausdrückt, musikalisch umzusetzen. Dieses Live-Feeling dann auch auf das Album zu übertragen, statt umgekehrt eine dicke Produktion mit auf Tour zu nehmen, zeugt von ihrer ehrlichen Art, Musik zu machen. Ich kann nur sagen, mir bereitet die Musik von <strong>KORPIKLAANI</strong> viel Freude. Bei ihrem Auftritt auf dem <strong>SUMMERBREEZE</strong> habe ich mal wieder miterlebt, wie gut sie ihre Musik live präsentieren können.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29102" aria-describedby="caption-attachment-29102" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-29102" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_20180818_140617-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_20180818_140617-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_20180818_140617-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_20180818_140617-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_20180818_140617.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29102" class="wp-caption-text">rbthdr</figcaption></figure>
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		<title>Summer Breeze 2018 &#8211; Der Bericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2018 09:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was lange gährt, verbrennt die Wut!<br />
So oder so ähnlich dachte es sich unser Mich und hat den Artikel zum Breeze diesjahr in einem Eichenfass gereift und einmal um den Äquator reisen lassen. </p>
<p>Was herauskam, ist ein UMFASSENDER Bericht - mit zarter Muskatnote und sanftem Abgang!<br />
Prost!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/summer-breeze-2018-der-bericht/">Summer Breeze 2018 &#8211; Der Bericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist<strong> SUMMER BREEZE</strong> <strong>2018</strong>! Ein neues Jahr, ein neues <strong>BREEZE</strong>. Besonders im letzten Jahr habe ich mit diesem Festival viele positive Erfahrungen gemacht &#8211; was den Bühnensound angeht, aber auch die Bandauswahl und vieles mehr. Kann das Festival im Jahre 2018 diesen Standarts gerecht bleiben? Los geht&#8217;s!</p>
<h3>Startschuss!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28918" aria-describedby="caption-attachment-28918" style="width: 258px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-28918" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713.jpg" alt="" width="268" height="151" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28918" class="wp-caption-text">Und los!</figcaption></figure>
<p>Der erste Tag beginnt für mich mit <strong>IRON MAIDEN</strong>! Ehm, ich meine natürlich <strong>MONUMENT</strong>! Zugegeben, der Musikstil beider Kapellen zeigt schon die eine oder andere Ähnlichkeit auf. Nicht, dass das was Schlimmes wär. Das Konzert macht Spaß (so viel Spaß sogar, dass ein riesiger Plüsch-Bär bis zur Bühne crowdsurft!) und die Band macht ihre Sache tadellos. Auch gibt’s ein bisschen mehr Power-Metal-Elemente als bei MAIDEN, wie etwa vermehrter Einsatz von Double Bass.</p>
<p>Dann geht’s zu <strong>THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA</strong>. Was genau mich erwartet, weiß ich nicht. Irgendwas mit 80er-Jahre-Mucke. Als die Band die Bühne betritt, bestätigt sich dieser Gedanke schon mal visuell: Glitzerkleidung, Sonnenbrillen und Old-School Background-Sängerinnen. Und auch der gebotene Sound gibt sich genau wie erwartet. Zwar kein Metal, dafür eine fette 80s-Party! Kaum einer im Publikum sollte alt genug sein, diese musikalische Ära noch aktiv mitbekommen zu haben, trotzdem – oder vielleicht deswegen – ist die Stimmung von erster Sekunde an gut und die Fete am Kochen.</p>
<p>Es folgt etwas komplett anderes: <strong>AUĐN</strong> aus Island. Eiskalter atmosphärischer Pagan Black Metal. Und es ist wahrhaft atemberaubend! Wie eine Wand aus isländischer Kälte, wie ein gnadenloser Sturm aus finsterer Atmosphäre drückt der Sound auf das Publikum ein. Die Stimme des Sängers verschmilzt dabei genau im richtigen Maße mit dieser drückenden Wand, um der einhüllenden Atmosphäre noch mehr Ausdruck zu verleihen – es ist perfekt. Wow! Eine wirklich großartige Erfahrung, und vielleicht eines der besten Konzerte des gesamten Festivals direkt zu Beginn.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-28949" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2.jpg" alt="" width="1450" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2-300x119.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2-1024x407.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2-750x298.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>Und das auf der <strong>CAMEL-Stage</strong>!</h3>
<p>Wer meinen <a href="https://silence-magazin.de/zwanzigstes-jubilaeum-summer-breeze-2017#rs-2369"><strong>SUMMER-BREEZE</strong>-Artikel</a> von letztem Jahr kennt, sollte wissen, wie abgrundtief ich den Witz einer Bühne, der die letzten Jahre über diesen Namen trug, hasse. Winzige Bühne, fast nie auch nur annähernd akzeptabler Sound – fast jede Band, die auf dieser Bühne zu spielen verdammt war, konnte schon mal davon ausgehen, nach Mist zu klingen. ABER! Meine Gebete wurden erhört, denn dieses Jahr gibt es eine komplett neue CAMEL-Stage! Größer, mit besserem Sound, und vor Allem: Mit Überdachung fürs Publikum. Zu meiner Überraschung reicht letzteres außerdem aus, eine geschlossene Konzertatmosphäre zu erschaffen – was gerade für tiefgehende Black-Metal-Konzerte und Konsorten richtig, richtig von Vorteil ist.</p>
<p>Ein wahrhaft würdiger Ersatz für die viel vermisste Zeltbühne, die es seit 2017 nicht mehr gibt. Und kein Vergleich zur alten Camel-Stage. Diese wurde übrigens vom In-Field auf das Campinggelände verbannt und segelt jetzt unter dem FICKEN-Banner. Wie passend. Was ich nämlich <em>davon</em> halte, könnt ihr auch gerne <a href="https://silence-magazin.de/ficken-auf-festivals-bitte-nicht">hier</a> nachlesen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28950" aria-describedby="caption-attachment-28950" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28950 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2.jpg" alt="" width="1450" height="452" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2-300x94.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2-1024x319.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2-750x234.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28950" class="wp-caption-text">@Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><strong>KATAKLYSM</strong> hatten wohl einige Probleme mit dem Hinflug – und sind eigener Aussage nach direkt vom Flughafen auf die Bühne gelaufen, um loszulegen. Hat sich aber gelohnt, denn vor der Bühne versammelt sich die bisher größte Crowd des Tages. Wie immer grooven und death-metaln die Kanadier höchst professionell, es werden hart Fressen poliert und die getriggerte Kick Drum sägt durch alles hindurch.</p>
<p>Es folgt das erste Mal in meinem Leben, dass ich mir <strong>PARADISE LOST</strong>&nbsp;live ansehe. Mehr aus Neugierde als aus Begeisterung, die Möglichkeit hätte ich in den letzten zehn Jahren oft genug gehabt. Leider bleibt es dabei – der Funke springt nicht über, und es ist, kurz gesagt, ganz einfach nicht meine Musik. Respekt für die Band, die seit ewigen Zeiten ihr Ding durchzieht und viel Einfluss auf die Entwicklung der Metal-Szene hatte, aber ich geh dann mal wieder.</p>
<h3>Thrash zum Frühstück</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28951" aria-describedby="caption-attachment-28951" style="width: 214px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28951" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2.jpg" alt="" width="224" height="269" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2.jpg 1207w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2-250x300.jpg 250w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2-852x1024.jpg 852w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2-750x901.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28951" class="wp-caption-text">Nervosa @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Zur Mittagsstunde des zweiten Tages geht es für mich los mit <strong>NERVOSA</strong>! Das all female Thrash-Metal-Trio zeigt keine Gnade, mischt Oldschool-Style mit energetisierenden Elementen wie Blast Beats und Screams. Ein mittelgroßes Publikum hat sich versammelt, um sich die Sache anzuhören. Scheinbar aber leider nicht, um sich dazu zu bewegen. Schade, denn eigentlich stimmt auf der Bühne alles, von Performance bis Sound.&nbsp; Vielleicht ist es einfach noch etwas zu früh.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Grund ist doch wohl ein anderer: Mit gnadenlos massivem Sound testen ein paar hundert Meter weiter <strong>PRO-PAIN </strong>die Hauptbühne aus. Und mit gnadenlos massiv meine ich GNADENLOS MASSIV. Diese Bühne hat ihr Versprechen vom letzten Jahr definitiv gehalten – sie klingt noch genauso fett wie damals. Ich kann mich nur in Ehrfurcht vor diesem perfekt funktionierenden Monstrum verbeugen. Großartig. Wie erwartet, befinden sich die meisten Konzertbesucher früher Stunde hier. Warum zwei Thrash-Metal-Acts gleichzeitig spielen sollten, leuchtet mir nicht ein. Dann sind es halt zwei halbe Konzerte für mich. <strong>PRO-PAIN</strong> stampfen jedenfalls alles in Grund und Boden.</p>
<p>Es folgen&nbsp;<strong>ORDEN OGAN</strong>! Und damit leider auch das einzige Konzert auf der Hauptbühne, welches keinen makellosen Sound hat. Schade, aber zu jeder Regel muss es wohl die eine oder andere Ausnahme geben. Könnte aber auch damit zusammenhängen, dass sich Sänger und Gitarist <strong>SEEB</strong> vor Kurzem die Hand gebrochen hat und somit heute <em>nur</em> als Sänger fungiert. Die Gitarre übernimmt dabei heute der Bassist, und den Bass übernimmt die Background-Spur. Hier könnte Ihr generischer Bassistenwitz stehen. Nichts destotrotz eine sehr melodische und überzeugende Show! Einziger musikalischer Nachteil: Die Jungs machen größtenteils Musik für Menschen, die diese Musik schon kennen. Soll heißen: Die Melodien und epischen Chori wirken bei weitem besser, wenn man sie kennt und mitsingen kann. Besonders, wenn der Sound zu wünschen übrig lässt. Alles in allem macht es aber immer wieder Spaß, die Band alle paar Jahre live zu sehen.</p>
<h3>Mehr Energie!</h3>
<p>Dann geht’s weiter mit <strong>OBSCURA</strong>! Der anti-catchiesten Band der Welt. Find ich supi. Die Jungs zeigen auch immer wieder, dass TechDeath nicht unbedingt heißen muss, so schnell und so kompliziert spielen zu müssen, wie es nur geht. Komplexe Songstrukturen, interessante Schlagzeugspuren, gelegentliche Melodien und abwechslungsreiches Feeling – das Ganze live äußerst gekonnt und präzise ausgeführt, das ist auch eine Möglichkeit! Könnt ihr gern so machen, dann ist es halt geil.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28953" aria-describedby="caption-attachment-28953" style="width: 393px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28953 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2.jpg" alt="" width="403" height="303" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28953" class="wp-caption-text">Moshpit?</figcaption></figure>
<p><strong>MUNICIPAL WASTE</strong> is gonna fuck you up! Wo <em>PARTY</em> draufsteht, ist auch <em>PARTY</em> drin! Das beweisen die Thrasher aus den USA heute auf der T-Stage. Die Bewegung, die bei <strong>NERVOSA</strong> gefehlt hat, ist hier definitiv am Start. Der kompromisslos stumpfe Höchstgeschwindigkeits-Thrash-Metal, der energetische Frontmann (Wanna go faster?!) und die Magie des Moments verwandeln den Platz vor der Bühne binnen Sekunden in ein Schlachtfeld. Ein Party-Schlachtfeld. Es vergeht keine Sekunde, ohne dass der Circlepit auf Hochtouren dreht, riesige Staubwolken werden aufgewirbelt und die Meute ist massiv in Feierlaune. Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern hart übertroffen. Episch! Meine erste Live-Erfahrung mit dieser Band, und mit Sicherheit einer meiner besten Thrash-Metal-Momente bis dato.</p>
<p>Ich schaue danach nur kurz bei <strong>ALESTORM</strong> rein, aber auch hier geht wie gewohnt die Piratenparty am ab. Es fliegen riesige Gummienten durchs Publikum und zwischen altbekannten Hits gibt’s auch mal das eine oder andere Akustik- oder 8-Bit-Zwischenspiel. Leider schade, dass die Band jedes Jahr immer und überall präsent ist. Die Schotten live zu sehen, hat für mich zu hundert Prozent seinen Exklusivitätswert verloren. Ich mag euch ja, <strong>ALESTORM</strong>. Aber heute nicht. Sorry.</p>
<h3>Noch mehr Energie!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28955" aria-describedby="caption-attachment-28955" style="width: 393px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28955" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2.jpg" alt="" width="403" height="302" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28955" class="wp-caption-text">Moshpit!</figcaption></figure>
<p>Ich gehe weiter zu <strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong>. Wieder auf der T-Stage, und wieder sieht man von Weitem schon die Staubwolke begeisterten Moshens aufsteigen. Energie! Ehrfürchtig höre ich mir die Sache aus einiger Entfernung an. Vor allem der Schlagzeuger ist dabei mein Highlight. Präzise, schnell, ausdauernd wie eine Maschine. Die Intensität der Musik ist sehr hoch – höher wäre sie allerdings noch, wenn die Gitarren etwas besser hörbar wären. Dennoch ein krasser Auftritt.</p>
<p>Jetzt lasse ich aber auch mal Sebastian von seinen Erlebnissen berichten:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28976" aria-describedby="caption-attachment-28976" style="width: 306px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28976" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2.jpg" alt="" width="316" height="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-300x212.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-1024x725.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-750x531.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 316px) 100vw, 316px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28976" class="wp-caption-text">Eisbrecher @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><em>Achtung, der <strong>WESSELSKY</strong> kommt! Mit <strong>EISBRECHER</strong> spielt eine auf dem <strong>BREEZE</strong> inzwischen gut bekannte Band, welche sich scheinbar großer Beliebtheit erfreu</em><em>t. Das Infield ist voll. Der multibeschäftigte Mann ist sichtlich das Zentrum der Aufmerksamkeit und hat die Situation voll im Griff. Die Band spielt sehr auf den Punkt und liefert gut ab. Das Konzert zeigt, dass mit solchen Bands die NDH nichts zu befürchten hat.</em></p>
<p>So. Zeit, sich die FICKEN-Stage doch mal anzusehen. Ich möchte <strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> sehen. Und? Nichts hat sich verändert. Der Bühnensound dieser Abomination einer Stage ist immer noch genauso beschissen wie eh und je. Wieder einmal muss ich miterleben, wie die Bühne die Hoffnungen einer vielversprechenden, weniger bekannten Band, ein Eindruck schindendes Konzert auf einem großen Festival spielen zu können, nimmt und gegen die Wand klatscht. Der Sound ist wieder einmal kaum akzeptabel, es baut sich null Atmosphäre auf. Es tut mir jedes Mal so weh, so etwas zu sehen und zu hören.</p>
<p>Vielleicht macht es ein bisschen Sinn, Spaß- und Quatschbands wie <strong>RANDALE</strong> oder <strong>MORBID ALKOHOLIKA</strong> auf einer solchen Bühne spielen zu lassen. Aber für Musik in Richtung MeloDeath oder Black Metal, die live zu einem wichtigen Teil von der geschaffenen Atmosphäre leben, bringt ein Konzert auf dieser Bühne im Endeffekt wahrscheinlich mehr Negatives als Gutes mit sich. Immerhin hat sich eine kleine Meute versammelt, um <strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> vor der Bühne anzufeuern.</p>
<h3>Von Zwiespalt und Geistesblitzen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28942" aria-describedby="caption-attachment-28942" style="width: 391px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28942 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2.jpg" alt="" width="401" height="268" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28942" class="wp-caption-text">Die mächtigen Behemoth @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Mich zwischen <strong>PALLBEARER</strong> und <strong>BEHEMOTH</strong> zu entscheiden, fällt mir nicht leicht. Ich beschließe, nach Lust und Laune zwischen den beiden Konzerten hin- und herzuwandern. <strong>BEHEMOTH</strong> haben auf der Hauptbühne richtig überzeugenden Sound und wirken dabei heute extra episch und satanisch. Sehr schön! Nur der Gesang geht gelegentlich ein bisschen unter, was mich aber kaum stört, wenn die Instrumente besser klingen als auf den Studioaufnahmen. Auch die Bühne ist schön dekoriert mit allerlei evil shit und Perversionen kirchlicher Innenausstattung. Cool.</p>
<p><strong>PALLBEARER</strong> auf der CAMEL-Stage bringen eine ganz andere Art von Atmosphäre mit sich. Düster, ja. Aber auch beruhigend und tiefgehend, langsam und irgendwie auch sanft die Seele streichelnd. Schöne Erfahrung, aber nach einiger Zeit kommt die Lust nach Hass und Zerstörung zurück und ich wechsle noch mal zu <strong>BEHEMOTH</strong>. Für ein paar Sekunden. Denn die Band hört 20 Minuten früher auf, als auf dem Plan steht. Voll doof.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28977" aria-describedby="caption-attachment-28977" style="width: 289px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28977" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy.jpg" alt="" width="299" height="317" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy.jpg 1367w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy-283x300.jpg 283w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy-965x1024.jpg 965w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy-750x796.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28977" class="wp-caption-text">Eskimo Callboy @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian: <em>Szenetreffen vor der T-Stage. <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> spielen nach vier Jahren wieder auf dem Breeze und haben dafür eine ganze Heerschar an Anhängern mitgebracht. Die Band gehört immer noch zu denen, über die viel diskutiert wird. Wenn man sich mit ihnen unterhält und zu ihren Konzerten kommt, merkt man aber schnell, die passen hier genau hin. Jeder, der nicht ein solides Brett im Kopf hat, dürfte nicht vollständig abstreiten können, dass die Band Laune macht. Musik darf auch Spaß machen und zum sich bewegen animieren, und das schaffen die Jungs definitiv.</em></p>
<p><strong>POWERWOLF</strong>! Sound: Makellos. Spieltechnisch: Makellos. Stimmungsmache: Makellos! So ist man es von den armenischen Werwölfen (eigentlich Saarbrücker) gewohnt. Und dann plötzlich! Ein Geistesblitz: Der Name <strong>POWERWOLF</strong> ist ein Wortspiel aus <em>Power</em> und <em>Werwolf</em>. <em>(Also Po-Werwolf? Höhö! Und das war für Sie der unangebrachte Kommentar des Lektorats. Dankeschön!)</em> Und das hab ich all die Jahre nicht gemerkt. Aber zurück zur Mucke. Sehr überzeugendes Konzert, wie immer – und dieses Mal mit ein paar Songs der neuen Platte, die dem Erlebnis einen (sehr wichtigen) erfrischenden Touch geben. Denn, bei allem Respekt für die Band und ihre Live-Auftritte: Ein bisschen repetitiv wird das Ganze schon, so nach dem zweiten oder dritten Mal. Aber was soll ich sagen; es macht einfach Spaß. So viel melodische Energie, so viel Mitsingpotential. Da ist man doch immer wieder gerne dabei.</p>
<h3>Öfter mal was Neues!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28956" aria-describedby="caption-attachment-28956" style="width: 399px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28956" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2.jpg" alt="" width="409" height="470" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2.jpg 940w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2-261x300.jpg 261w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2-891x1024.jpg 891w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2-750x862.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 409px) 100vw, 409px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28956" class="wp-caption-text">The stage is yours!</figcaption></figure>
<p>Am Ende des Tages geht’s dann zu einer Band, die es eher seltener auf die Festivalbühnen Deutschlands verschlägt: <strong>SUICIDAL TENDENCIES</strong>. Und auch die Vibes, die sie verteilen, erlebt man in unseren Gefilden nicht allzu oft. Crossover Style der kalifornischen Südküste – ein bisschen Punk, ein bisschen Funk, ein bisschen Thrash, ein bisschen Hardcore – eine interessante Mischung! Dazu eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein (die Band hat sogar einen eigenen Ansager dabei), den früheren <strong>SLAYER</strong>-Drummer hinter der Rappelkiste und am Ende ganz viele Menschen auf der Bühne. Mir gefällt’s irgendwie. Definitiv meine Überraschung des Tages.</p>
<p><strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER </strong>habe ich erst vor einem Monat live gesehen, deswegen erwarte ich nichts Bahnbrechendes. Doch wieder einmal lässt mich der Sound der Hauptbühne nicht los. Eigentlich gedachte ich, in der Hälfte der Konzerts zu <strong>MARDUK</strong> herüberzuwechseln, doch ich muss sagen, dass von allen geschätzten 15 <strong>REITER</strong>-Konzerten meines Lebens noch keines so gut geklungen hat. Die Show ist die gleiche wie auf dem <strong>ROCKHARZ</strong>-Festival, und auch dort gab es wirklich nichts am Sound auszusetzen, aber es fühlt sich dennoch an, als lägen Welten zwischen den beiden Auftritten. Ich kann es fast nicht rational erklären. Irgendwie muss bei dieser Bühne Magie im Spiel sein. Oder wir haben es mit Soundtechnik-Göttern zu tun. Oder etwas von beidem. So kriege ich mich bis zum Ende des Konzertes nicht losgerissen, und erhasche von <strong>MARDUK</strong> nur noch zwei Songs.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28957" aria-describedby="caption-attachment-28957" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28957 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2.jpg" alt="" width="1450" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2-300x141.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2-1024x480.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2-750x352.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28957" class="wp-caption-text">Ballonparty bei den Reitern</figcaption></figure>
<p>Als letztes Spektakel für heute Abend stehen <strong>HEILUNG</strong> auf dem Plan. Aufgrund des großen Erfolges von <strong>WARDRUNA</strong> im letzten Jahr haben die Veranstalter dieses Jahr wieder einen Folk-Trupp mit schamanisch-meditativen Gesängen an den Start geholt. Und das Publikum steht wie unter Hypnose. Viele tanzen mit geschlossenen Augen, andere lassen sich einfach durch ätherische Sphären dahintreiben. Ich für meinen Teil setze mich auf den Boden und verschlafe das halbe Konzert. Nach einem solch ereignisreichen Tag und um die Uhrzeit ist mir das Ganze dann doch etwas zu ermüdend – wenn auch sehr schön. Letzteres hilft leider auch nicht, wach zu bleiben. Gute Nacht.</p>
<h3>Guten Morgen!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28954" aria-describedby="caption-attachment-28954" style="width: 187px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28954" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2.jpg" alt="" width="197" height="263" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28954" class="wp-caption-text">Es gibt viel zu tun!</figcaption></figure>
<p>Das heutige Frühstückskonzert präsentieren <strong>GOATWHORE</strong>. Leider schaffen es die Proto-Black-Metaller noch nicht ganz, mich aus den schamanischen Gefilden des gestrigen Abends wieder abzuholen. Auch dem Rest des Publikums scheint es ähnlich zu gehen. Anders gesagt: Es ist wenig los.</p>
<p>Erst mit der nachfolgenden Gruppe soll sich das Problem definitiv lösen: <strong>MISERY INDEX</strong>! Hart ballernder Death Metal ist doch genau das, was man braucht, um wirklich wach zu werden. Es bilden sich erste Circle Pits und früher Schweiß fließt nicht nur auf der Bühne. Ein guter Startschuss für einen Death-Metal-reichen Tag.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28978" aria-describedby="caption-attachment-28978" style="width: 287px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-28978" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1.jpg" alt="" width="297" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28978" class="wp-caption-text">Amaranthe @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian: <em>Und, seid ihr true genug, auch mal eine Band mit Elektro- und Popeinflüssen anschauen zu können? <strong>AMARANTHE</strong> entern zur mittäglichen Zeit die Bühne und bieten ein kompaktes Set ihrer Klassiker. Eine Band mit drei Sängern, allen voran Sängerin <strong>Elize Ryd</strong>, das hat man nicht oft. Dennoch singen und posen sie sich problemlos durch ihr Set und erreichen damit auch eine beachtliche Menge an Zuhörern. So muss das.</em></p>
<p>Ich luge derzeit kurz bei <strong>DANKO JONES</strong> rein. Den Rock’n’Roller wollte ich immer schon mal live sehen. Intensitäts- und geschwindigkeitsmäßig befinden wir uns hier natürlich in weitaus seichteren Gegenden als bei <strong>MISERY INDEX</strong>, trotzdem macht es sehr viel Spaß, diesem Rockspektakel ein bisschen zuzuhören. Selbst die weiter hinten stehenden Zuschauer sind am Powackeln und Mitklatschen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28943" aria-describedby="caption-attachment-28943" style="width: 355px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28943" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1.jpg" alt="" width="365" height="275" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1-300x226.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1-1024x772.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1-750x565.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 365px) 100vw, 365px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28943" class="wp-caption-text">Danko Jones @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Zufällig laufe ich bei <strong>ANCST</strong> vorbei und bekomme nur mit, wie sie aufgrund von Spielzeitüberschreitung den Sound abgedreht kriegen. Scheint aber weder die Laune der Band, noch die der feiernden Fans kaputtzumachen.</p>
<p>Sebastian:<em> Nachmittags wird es dann schrill. Jemand hat <strong>J.B.O.</strong> auf die Bühne gelassen. Die rosa Metalpoeten nehmen sich wieder einige Klassiker vor, um sie ein wenig zu missbrauchen. Für die ersten beiden Songs haben sie dafür zusätzlich noch zwei Animateure mitgebracht. Die haben musikalisch nichts zur Show beizutragen, machen aber Ferz. Kann man machen, muss aber nicht sein. Die Musiker von der Kapelle sind sichtlich auch nicht mehr ganz die jüngsten, locken aber dennoch viele Leute vor die große Bühne. Insofern: Kopf abschalten, lass sie walten.</em></p>
<h3>Die Ausnahme zur Regel</h3>
<p><strong>NIGHT IN GALES</strong> spielen daraufhin auf der CAMEL-Stage. Leider muss ich trotz aller Vorfreude sagen, dass dies das einzige diesjährige Konzert ist, das einen richtig beschissenen Sound hat (man ignoriere die FICKEN-Stage, ich rede von richtigen Konzerten). Zu laute Bass Drum, die bei den erhöhten Geschwindigkeiten, in denen sich die Band musikalisch befindet, leider zu viel der restlichen Musik übertönt. Versuche, das Konzert trotz der Umstände zu genießen, funktionieren einigermaßen. Kann ja nicht alles perfekt sein.</p>
<p>Es folgen die nächsten Death-Metaller: <strong>DYING FETUS</strong>. Und sie bringen mit sich eine herrliche Mischung aus Groove-Parts und absolutem Gebretter. Das weckt den Homo Erectus in dir. Gute-Laune-Musik für erwachsene Metaller. Der plötzliche epische Platzregen trägt nur zur Stimmung bei – denn AUCH das ist äußerst cool! Gutes Konzert, dankeschön.</p>
<p>Stell dir vor, du kommst extra aus Japan, um in Deutschland zu spielen, und dann gibt dein Bass auf der Bühne den Geist auf. Kurzweilig spielen <strong>GYZE</strong> dann nur zu zweit weiter (Gitarre und Schlagzeug). Spätestens nachdem das Problem behoben ist legen die Japaner dann aber richtig los: Ihre Mischung aus <strong>COB</strong>-esquem MeloDeath und einer Prise Power Metal zündet den Knaller (irre!) und der gesamte überdachte Bereich der CAMEL-Stage ist auf einmal voll mit abfeiernden Menschen. Geschwindigkeit und ausschweifende Melodien sind eine gute Kombination und das Rezept funktioniert auch hier wieder einmal wunderbar.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28980" aria-describedby="caption-attachment-28980" style="width: 298px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28980" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1.jpg" alt="" width="308" height="292" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1-300x284.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1-1024x971.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1-750x711.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28980" class="wp-caption-text">Alien Weaponry @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian: <em>Dass die Camel Stage mal wieder die Bühne ist, auf der man wichtige Bands von morgen (spätestens morgen) sieht, dürften viele längst bemerkt haben. Zu jenen Bands kann man wohl ohne Frage auch die Neuseeländer <strong>ALIEN WEAPONRY</strong> zählen. Das blutjunge Trio widmet sich in seinen Songs den indigenen Wurzeln der neuseeländischen Bevölkerung und singt dafür gerne mal ganze Songs auf Maori. Ihre tighten, brachialen Songs ziehen dabei eine mehr als beachtliche Masse an Zuschauern an, welche sich während dem Set den gerade niedergegangenen Regen wieder aus den Klamotten moscht. Geiler Scheiß! Wenn die Band bei euch in der Region spielt, geht hin!</em></p>
<h3>Die Macht der Alten</h3>
<p><strong>AT THE GATES</strong> präsentieren alte Klassiker wie auch neuere Hits. Allerdings wird mir schnell klar, dass gerade den neueren Songs irgendetwas zu fehlen scheint. Irgendwie wirken sie wie Versuche, an den (verdienten) Ruhm vergangener Zeiten anzuknüpfen. Leider mit etwas wenig Abwechslung und Kreativität. Das nur am Rande – headbangen lässt sich dazu trotzdem gut. Und genießbar ist das wuchtgeladene Konzert allemal; vor allem die alten Songs! Mächtig und voll oldschooliger Energie zeigen die MeloDeath-Urväter, dass sie nicht umsonst heute auf dieser Bühne stehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28962" aria-describedby="caption-attachment-28962" style="width: 449px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28962" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2.jpg" alt="" width="459" height="229" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-300x149.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-1024x510.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-555x278.jpg 555w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-750x373.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28962" class="wp-caption-text">Es wird Abend @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><em>Der Regen ght allmählich vorüber und das Infield ist wieder voll geworden. Einer der Headliner steht nun auf dem Plan. <strong>TRIVIUM</strong> haben für das Konzert eine sehr atmosphärische Lightshow dabei und gehen von Anfang an voll nach vorne. Selbst wer die Band sonst nur eher am Rande hört, kommt hier voll auf seine Kosten.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28981" aria-describedby="caption-attachment-28981" style="width: 389px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28981" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1.jpg" alt="" width="399" height="291" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1-300x218.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1-1024x746.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1-750x546.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28981" class="wp-caption-text">Trivium @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><strong>VREID</strong> spielen sich quer durch ihre Bandgeschichte – und damit auch quer durch unterschiedlichste Black-Metal-Auswüchse. Dies sorgt trotz insgesamt gut funktionierender Stimmigkeit für ein sehr abwechslungsreiches Konzert. Für mich ist die Band auch eine neue musikalische Erfahrung (und eine gute!). Die überdachte Bühne bietet außerdem gerade günstigen Schutz vor den letzten paar Regentröpfchen.</p>
<p>Es folgt <strong>ARCH ENEMY </strong>– ich setze mich kurz hin. Und schlafe zur Abwechslung mal wieder ein. Na gut. Dann hat es nicht sein sollen. So ganz kann ich dem Hype um diese Band eh nicht folgen.</p>
<p>Zeit, wieder wach zu werden: mit <strong>SICK OF IT ALL</strong>! Oldschool Hardcore mit gehörigem Punk-Anteil – die Erfinder der Wall of Death kennen keine musikalische Gnade. Schnell, aggressiv und voller Hass gegen das System. Scheiß auf modernen, Breakdown-orientierten Hardcore-Sound, das hier ist der <em>real shit</em>! Auch mal eine schöne Erfahrung, eine solche Band live mitzuerleben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28930" aria-describedby="caption-attachment-28930" style="width: 348px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28930" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348.jpg" alt="" width="358" height="269" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 358px) 100vw, 358px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28930" class="wp-caption-text">Sign of Cain</figcaption></figure>
<p>Wer oder was genau <strong>SIGN OF CAIN</strong> sind, weiß ich zu dem Moment noch nicht so wirklich &#8211; irgendwas mit dem Sänger von <strong>AT THE GATES</strong> oder so. Nicht ganz, denn gerade dieser steht nicht auf der Bühne &#8211; dafür aber der Gitarrist und der Schlagzeuger der Brutal TechDeath Band <strong>VISCERA TRAIL</strong>. Scheint, als wäre diese Band das MeloDeath-Projekt von deren Gitarrist <strong>TOMER HASENFRATZ </strong>(bester Name übrigens). Und dass der <strong>ATG</strong>-Fronter <strong>THOMAS LINDBERG </strong>am Mikrofon steht, ist wohl veraltete Information. Dennoch ein interessantes und vor allem unerwartetes Konzert! Wieder sorgt die CAMEL-Stage für geschlossenes Feeling &#8211; und das ist genau, was diese düstere Musik braucht, um richtig zu glänzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ein Post-schwarzer Abend</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28959" aria-describedby="caption-attachment-28959" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28959 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2.jpg" alt="" width="1450" height="564" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2-300x117.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2-1024x398.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2-750x292.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28959" class="wp-caption-text">Alcest</figcaption></figure>
<p>Spät am Abend dann einer meiner persönlichen Höhepunkte des Festivals: <strong>ALCEST</strong>. In die erste Reihe gemogelt, lasse ich mich von der hypnotischen Musik einlullen. Eine Mischung aus in Trance versetzenden Melodien und noch härter in Trance versetzenden Post-Black-Metal-Parts, die einen einfach nur in sich hineinsaugen und wie flüssiger Musik-Honig umgeben. Eine wunderschöne Atmosphäre, in den richtigen Momenten durchstochen von markerschütternden Schreien – großartig, einfach nur großartig!</p>
<p>Gleichzeitig muss ich aber gegen <strong>TURISAS</strong> kämpfen, deren Musik zwischen den <strong>ALCEST</strong>-Songs von rechts von der Hauptbühne in mein Ohr zu dringen versucht, und mit ihrer eingängigen Art droht, mich aus der magischen Atmosphäre hinauszuziehen. Besonders, weil mir die Entscheidung wirklich nicht leichtfiel – die Finnen waren jetzt einige Jahre von der Bildfläche verschwunden, und jetzt treten sie zweihundert Meter neben mir auf der Premium-Sound-Bühne-Of-Glory auf. Beim nächsten Mal dann. Im Moment löse ich das Dilemma, indem ich mir zwischen Songs das rechte Ohr zuhalte.</p>
<p>Nach dieser meditativen Erfahrung wird es dann Zeit, noch zwei weitere Black-Metal-Acts anzusehen. Der erste davon ist <strong>THE SPIRIT</strong>. Der Sound wirkt hier etwas schrabbelig, was aber durch die Qualität der Musik schnell wieder wettgemacht wird. Danach geht’s dann weiter zu <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong>, welche das Konzept Black Metal noch einmal auf eine ganz andere Art und Weise auslegen. Stark Post-orientiert, allerdings in weniger seichten Gefilden als <strong>ALCEST</strong>, blasten sich <strong>HARAKIRI</strong> mit steriler, aber durchaus positiver Soundkulisse durch ihr Set. Das alles in konstant sehr hohem Tempo – ein interessantes Konzept, das mich zuweilen an meine Erfahrung mit <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> vom <strong>RAGNARÖK</strong>-Festival diesen Jahres erinnert. Allein der Gesang sagt mir hier nicht so sehr zu.</p>
<h3>Geballer und Randale</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28960" aria-describedby="caption-attachment-28960" style="width: 363px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28960 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2.jpg" alt="" width="373" height="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2-300x179.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2-1024x612.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2-750x448.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 373px) 100vw, 373px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28960" class="wp-caption-text">3, 2, 1&#8230;</figcaption></figure>
<p>Ein neuer Tag, eine neue Portion Death Metal! Heute mit <strong>ORIGIN</strong>. Drei Menschen auf der Bühne, kein Backdrop, aber Hauptsache alles zerficken! Richtig technisches Zeug frickeln Gitarrist und Drummer zusammen, während sich der Sänger die Seele aus dem Leib grunzt und schreit. Das Ganze voll roher Energie und in unermesslichen Tempi. Ein Bassist scheint dabei nicht von Nöten. Leider sind noch nicht sehr viele Leute im Publikum zu sehen. Stört die Band aber nicht, denn diejenigen, die schon da sind, sind nicht ohne Grund dort. Circle Pit ist auch eine Art von Frühsport. Und es muss sich ja bei solcher Musik um die Aufwirbelung des Staubes gekümmert werden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28961" aria-describedby="caption-attachment-28961" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28961 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1.jpg" alt="" width="1450" height="816" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28961" class="wp-caption-text">&#8230; Wall Of Death!</figcaption></figure>
<p>Auf dem Weg zum Camp zurück bemerke ich etwas Merkwürdiges: Überall Hüpfburgen und Eltern mit Kindern. Es spielen gerade <strong>RANDALE</strong>, eine Band, die Punk Rock für Kiddies produziert. Und dazu ist gerade Familien-Gratis-Eintritt-Tag (oder so ähnlich). Ich will auch auf die Hüpfburg. Im Publikum sind trotzdem mehr Bierbäuche als Kinder zu sehen – denn die sind ja alle auf den Hüpfburgen. Oh, und natürlich: Das Kinderkonzert findet auf der FICKEN-Stage statt. 100 Punkte an den Organisator!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28982" aria-describedby="caption-attachment-28982" style="width: 262px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28982" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1.jpg" alt="" width="272" height="182" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 272px) 100vw, 272px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28982" class="wp-caption-text">Phil Campbell And The Bastard Sons @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian:<em> Die Ankündigung für diese Band dürfte wohl bei vielen für ein wenig Wehmut gesorgt haben. <strong>PHIL CAMPBELL AND THE BASTARD SONS</strong> spielen dieses Jahr auf dem <strong>BREEZE</strong>. Der ehemalige Gitarrist der legendären Band <strong>MOTÖRHEAD</strong> liefert mit seinem neuen Projekt, in dem auch seine Söhne mitspielen, ein Brett grundehrlichen Rock‘n‘Rolls ab. Wer da nicht hin geht, ist selber schuld. So gesehen ein echtes Highlight auf dem diesjährigen <strong>SUMMER BREEZE</strong>.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28934" aria-describedby="caption-attachment-28934" style="width: 335px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28934" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733.jpg" alt="" width="345" height="259" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28934" class="wp-caption-text">Crowdsurfer auf Crowdsurfer</figcaption></figure>
<p>Es folgen <strong>KORPIKLAANI</strong>, welche ich mir dieses Mal von direkt vor der Bühne ansehe. Die Feierstimmung ist in diesen Bereichen natürlich groß, und so bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als mich der Partylaune hinzugeben. Die Crowdsurfer fangen bei diesem Konzert an, mächtig kreativ zu werden: Man sieht Crowdsurfer auf Crowdsurfern sitzen, Crowdsurfer auf Crowdsurfern surfen (im Stehen!), Crowdsurfer, die mit Videokameras auf Crowdsurfern crowdsurfen und sich beim Crowdsurfen filmen, nackte Crowdsurfer (ih!) – ja sogar ein Versuch wird gestartet, zu zweit auf einem Crowdsurfer zu crowdzusurfen – der endet allerdings eher ungut. Trotz all dem Quatsch darf man aber nicht vergessen, dass <strong>KORPIKLAANI</strong> längst nicht mehr nur Sauf- und Spaßmusik machen. Ruhigere Songs, langsamere Songs, Songs über die Schönheit der Natur, aber auch Songs mit düstereren Thematiken haben mittlerweile einen festen Platz in der Setlist.</p>
<h3>Von Zusammenhalt und hochwertiges Geklatsche</h3>
<p>Dann geht es für mich zu <strong>ORPHANED</strong> <strong>LAND</strong>. Berührt mich deren Musik auch persönlich nicht so sehr, muss ich sagen, dass das für die Menschen um mich herum definitiv anders ist. So viel Motivation, mitzuklatschen, mitzusingen und generell mitzumachen sehe ich dieses Festival zum ersten Mal. Der gesamte überdachte Bereich der CAMEL-Stage ist voll mit Menschen, die so richtig voll dabei sind. Sogar – und Respekt dafür – unregelmäßige Rhythmen werden scheinbar problemlos von der Masse mitgeklatscht. Im Normalfall schaffen es die Menschen auf Konzerten selten, überhaupt das Tempo zu halten, sobald das Geklatsche beginnt. Ein warmer Empfang für die Band. Der Sänger gibt außerdem seine Freude zum Ausdruck bezüglich der ganzen verschiedenen Nationalitäten, die sich hier versammelt haben, um zusammen Spaß zu haben und zu feiern. Ein besonders emotionaler Moment mit einer Band, die aus dem Konfliktgebiet Israel stammt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28965" aria-describedby="caption-attachment-28965" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28965 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2.jpg" alt="" width="1450" height="477" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2-300x99.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2-1024x337.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2-750x247.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28965" class="wp-caption-text">Die überdachte Bühne bei Orphaned Land</figcaption></figure>
<p>Auf <strong>SOLSTAFIR</strong> bin ich sehr gespannt, da mir von allen Seiten immer begeistert erzählt wird, wie gut die Band ist. Allerdings macht mich auch deren Musik wieder ordentlich müde, und wirklich viele Erinnerungen bleiben mir leider nicht. Drückende Atmosphäre, lila-blaues Licht, viel Nebel – alles scheint ineinander zu verschwimmen. Bei der nächsten Gelegenheit gibt’s dann eine detailliertere Review.</p>
<h3>Der letzte Abend</h3>
<p><strong>BLOODBATH</strong> höre ich seit geraumer Zeit ab und an mal, konnte sie aber leider nicht mehr mit <strong><span class="st">Å</span>KERFELD</strong> oder <strong>TÄGTGREN</strong> live sehen. Und, da muss ich mich leider der generellen Meinung anschließen: <strong>NICK</strong> <strong>HOLMES</strong> am Gesang wirkt einfach ein bisschen schwach im Vergleich. Aber! Diese Live-Show weiß mich eines Besseren zu belehren. Zwar ist wirklich hörbar weniger Power in der Stimme vorhanden als bei den Vorgängern, aber schlimm ist das eigentlich nicht. Es sorgt nur für eine andere Art von Atmosphäre: weniger Zerstörung und Gewalt, mehr Düsternis und Verwesung. Mir gefällt die Friedhof-Gammelfleisch-Stimmung live wirklich ganz gut. Hätte ich so nicht erwartet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28964" aria-describedby="caption-attachment-28964" style="width: 422px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28964" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2.jpg" alt="" width="432" height="243" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28964" class="wp-caption-text">Carpenter Brut</figcaption></figure>
<p>Den Abschluss des Festivals macht für mich dann tatsächlich nicht mal eine Metal-Band, sonden <strong>CARPENTER</strong> <strong>BRUT</strong>! Darkwave-lastiger 80er-Actionfilm-Sound mitsamt zugeschneiderter Licht- und Videoshow zu jedem einzelnen Song. Es ist ein audiovisuelles Spektakel sondergleichen. Die große Bühne gibt ein letztes Mal alles und überzeugt noch einmal mit perfektem, drückendem Sound. Ein solches Konzert habe ich noch nie erlebt, und es ist glorreich. Dazu muss ich noch sagen, dass trotz eher elektronisch angelehnter Musiksparte alles von Musikern live auf der Bühne gespielt wird – Mit Schlagzeug, Gitarre und Synthesizer. Ein würdiger Abschluss? Definitiv.</p>
<h3>Ende!</h3>
<p>Puh! Was ein Festival. So viele neue Bands live gesehen, und das trotz mittlerweile zehn Jahren Festivalbesuchen. Wie auch schon letztes Jahr hat es das <strong>SUMMER BREEZE</strong> wieder geschafft, fast bei jedem Konzert richtig guten Sound zu bieten. Besonders die Anlage (oder sind es die magischen Soundtechniker?) der neuen Hauptbühne (aktiv seit 2017) sei an dieser Stelle noch einmal zu loben. Auf keinem anderen Festival habe ich so positive Erfahrungen mit der Soundqualität gemacht. Und das Ersetzen der alten CAMEL-Stage durch eine tatsächlich funktionierende Bühne hat auch definitiv zum Wohle aller beigetragen.</p>
<p>Eine kleine Kritik hätte ich dennoch abzugeben: Dass der Platz beim Campen nicht pro Person, sondern pro Auto zugeordnet wird (so schien es mir zumindest zu funktionieren), ist im Bezug auf das überall so hochgepriesene Bilden von Fahrgemeinschaften dann doch eher kontraproduktiv! Es bedeutet im Endeffekt: Je mehr Leute im Auto, desto weniger Campspace hat jeder einzelne davon.</p>
<p>Alles in Allem habe ich nicht wirklich viel auszusetzen. Sogar das Schleusenproblem zum Infield war heuer bei Weitem galanter gelöst als letztes Jahr. Und: Der <em>Sauberste-Dixi-Klos-ever-Awar</em>d geht definitiv auch an das <strong>SUMMER BREEZE 2018</strong>. Selten so viele saubere Dixis gesehen. Wahrhaft ein neues Lebensgefühl. Und das Wichtigste Lob zuletzt: Großartige Stilabwechslung, was die Bandauswahl angeht! Es war von allem was dabei, und das Line-Up bot dieses Jahr wirklich die Möglichkeit für unterschiedlichste musikalische Erfahrungen. Um die ursprüngliche Frage zu beantworten: Ja, das Festival konnte seine Standarts dieses Jahr aufrechterhalten! Ich würde sogar von einer weiteren Steigerung sprechen. Weiter so!</p>
<p>Nur die FICKEN-Stage bräuchte wirklich nicht unbedingt zu existieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-28963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2.jpg" alt="" width="1450" height="447" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2-300x92.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2-1024x316.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2-750x231.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p>Cheers!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/summer-breeze-2018-der-bericht/">Summer Breeze 2018 &#8211; Der Bericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>HEIDEVOLK &#8211; Mit dem Wolf im Herzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2018 10:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong><strong>HEIDEVOLK</strong> &#8211; </strong>&#8222;Vuur van Verzet&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>12.01.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 49:37 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Napalm Records<br />
<strong>Stil: </strong>Pagan/Viking Metal</div></div></div>
<p>Dies ist das sechste Album insgesamt und das erste, in welchem beide Sänger von <strong>HEIDEVOLK</strong> ausgetauscht sind.&nbsp;<strong>Joris Boghtdrincker</strong>&nbsp;hat bereits 2013 die Band verlassen und 2015 auch noch&nbsp;<strong>Mark Splintervuyscht</strong>. Und das bei der Band schlechthin, die durch ihren zweistimmigen Männergesang immer aus der Masse heraus stach. Ich war etwas skeptisch.</p>
<p>Und tatsächlich &#8222;Vuur van Verzet&#8220;&nbsp;( übersetzt &#8222;Feuer des Widerstands&#8220;) ist anders. Aber nicht schlechter. Es zeigt, dass <strong>HEIDEVOLK</strong> sich für Neues öffnen, auch wenn es ihnen noch nicht leicht fällt. So finden sich auf der neuen Scheibe auch mal englische Lyrics, wobei die Band bisher nur auf niederländisch textete. Neu sind seit 2016&nbsp;<strong>Jacco de Wijs</strong>&nbsp;am Mikrofon und&nbsp;<strong>Kevin Storm</strong> an der Gitarre. <strong>Jacco</strong> hat es mit dem Growlen leider nicht so, was <strong>Mark</strong>&nbsp;öfter mal versucht hat. Auffällig ist vor allem der Titel <em>&#8222;The Alliance&#8220;</em>&nbsp;mit Special Guest&nbsp;<b>A.A. Nemtheanga </b>von <b>PRIMORDIAL</b>, in dem mit drei Sängern ein ganz anderes Gefühl aufkommt.</p>
<p>Generell macht die Scheibe oft einen großen Schritt in den Sumpf des Power Metal, bleibt aber zum Glück nicht stecken. Stattdessen gibt es auch mal ein ordentliches, klassisches Wikingerlied mit Männerchor, Trommeln, knarrenden Schiffen und Meeresrauschen:&nbsp;<em>&#8222;Yngwaz Zonen&#8220;</em>.</p>
<p>Mit <em>&#8222;Het Oneindige Woud&#8220;</em> erklingt zwischendrin zudem ein ruhiges Instrumentalstück. Manche bezeichnen das Album als eintönig. Mit zwei Gitaristen hätte es wohl auch hier und da etwas mehr Gitarren-Soli geben können. Ich finde aber, dass es davon mehr als genug gibt, beispielsweise im Endtrack <em>&#8222;Het Juk der Tijd&#8220;</em>. Thematisch geht es auf der Scheibe um den Kampf zwischen Römern und Germanen.</p>
<p>Mich hat die Abwechslung auf der Platte sehr überzeugt und ich freue mich bereits auf das Konzert im Hellraiser in Leipzig am 9.03., denn die Band tourt in den nächsten Wochen mit <strong>KORPIKLAANI</strong>, <strong>ARKONA</strong> und <strong>TROLLFEST</strong> durchs Land. Live war <strong>HEIDEVOLK</strong> schon immer ein Erlebnis wert.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/heidevolkofficial/">Facebook</a></p>
<p><a href="http://www.heidevolk.com/">Homepage</a></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_SHxE8pQws4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>SKALMÖLD &#8211; Rechtzeitig zum Winterbeginn zurück</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Nov 2017 10:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[jasrod]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Korpiklaani]]></category>
		<category><![CDATA[Omnium Gatherum]]></category>
		<category><![CDATA[Skálmöld]]></category>
		<category><![CDATA[Underground]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es geht auf den Winter zu, die Tage werden kürzer, die Nächte brechen wieder früher herein. Wie auch vergangenes Jahr&#160;um diese Zeit kommen die isländischen SKALMÖLD&#160; nach Deutschland. Dieses Mal sind sie jedoch nicht im Gepäck von KORPIKLAANI, sondern selbst als Headliner ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/skalmoeld-rechtzeitig-zum-winterbeginn-zurueck/">SKALMÖLD &#8211; Rechtzeitig zum Winterbeginn zurück</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es geht auf den Winter zu, die Tage werden kürzer, die Nächte brechen wieder früher herein. Wie auch vergangenes Jahr&nbsp;um diese Zeit kommen die isländischen <strong>SKALMÖLD</strong>&nbsp; nach Deutschland. Dieses Mal sind sie jedoch nicht im Gepäck von <strong>KORPIKLAANI</strong>, sondern selbst als Headliner unterwegs. Mit von der Partie sind <strong>OMNIUM GATHERUM</strong> und die Franzosen <strong>JASROD</strong>.</p>
<p>Am 19. November werden sie dann in <strong>Köln</strong> aufschlagen und im <strong>Underground</strong> aufspielen. Dort wollen wir sie aufsuchen, ihren Auftritt verfolgen und mit ihnen über ihre Tour&nbsp;und ihre Entwicklung als Band reden.</p>
<p><a href="https://skalmold.is/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/skalmold/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://skalmold.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
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