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	<title>Melodic Death Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Melodic Death Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>OVERSENSE &#8211; egomanisch, praktisch, gut!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Aug 2021 05:12:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[egomania]]></category>
		<category><![CDATA[Hard Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[oversense]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Den Samstag starten wir mit einem brandneuen Stück Musik. Da sollte für jeden was dabei sein, da die Band selbst viele Stile mischt und Metal und Rock in sich vereint. </p>
<p>Also dann, wach werden und OVERSENSE in die Ohren spülen lassen!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">OVERSENSE &#8211; &#8222;Egomania&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 17.09.2021<br />
<strong>Länge:</strong> 54:39 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Dr. Music Records<br />
<strong>Genre:</strong> Modern Melodic Metal </div></div></div></p>
<p>Wie oft muss es vorgekommen sein, dass eine Metalband vor dem großen Fragzeichen der Namensfindung steht?! Was gibt es noch nicht, was klingt nicht zu verfrikkelt, was macht einfach Sinn? Im Falle von<strong> OVERSENSE</strong> weiß ich zwar nicht, wie lange dieser Prozess im Jahre <strong>2012</strong> gedauert hat, aber <strong>Sinn</strong> macht der Name durchaus, denn die Band kommt aus <strong>Obersinn</strong> in Bayern. Es kann manchmal so herrlich naheliegend sein. Jedenfalls tauchte die sympathische Kombo in den letzten Wochen bereits mehrfach in unserem <span style="color: #800000;">Musicfriday</span> auf und nun steht das neue Album &#8222;Egomania&#8220; in den Startlöchern, dem ich mich freundlicherweise schon vorher annehmen darf. So denn&#8230;&nbsp;</p>
<h4>TO BE OR NOT&#8230;&nbsp;</h4>
<p>Als ich das erste mal die Single <em>&#8222;Be&#8220;</em> (welche auch der erste Vorbote zum Album war) gehört hab, dacht ich mir schon: &#8222;Ja, das ist zwar wiedermal überhaupt nicht mein normaler Dunstkreis, aber macht verdammt viel Spaß!&#8220;. Einige Zeit später folgte dann <em>&#8222;The Longing&#8220;</em>, womit mich die Band noch weiter für sich gewinnen konnte. Irgendwas war da, was mich einfach begeistern konnte. Die dritte und frischeste Single<em> &#8222;Love&#8220;</em> vereint beide Songs und mixt das Beste daraus zusammen. Alles eigentlich <strong>gute Vorzeichen</strong> für &#8222;Egomania&#8220; in fulltime.&nbsp;</p>
<p><iframe title="OVERSENSE | Love (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/KZMprZQpI0o?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zu Beginn des Albums spricht die Band zunächst mal einen <strong>Toast</strong> aus. Undzwar an den Leibhaftigen himself. <em>&#8222;Toast To The Devil&#8220;</em> ebnet herrlich eingängig und melodisch den Weg für alles, was den Hörer in den nächsten<strong> 11 Songs</strong> mit knapp einer Stunde erwarten wird. Sänger <strong>Danny</strong> überzeugt sofort mit seiner<strong> cleanen</strong> Stimme. Diese möchte ich auch direkt mal hervorheben, denn sie verleiht dem <strong>modernen</strong> Metal von<strong> OVERSENSE</strong> nicht nur den letzten und runden Schliff, sondern verfügt auch über reichlich <strong>Wiedererkennungswert</strong>. Heutzutage finde ich eines der wichtigsten Merkmale überhaupt. Direkt im Anschluss folgt <em>&#8222;The Longing&#8220;</em>, welches ich ja oben schon erwähnte, für mich aber eines der absoluten <strong>Highlights</strong> des Albums darstellt. Der Song bietet in sich soviel <strong>Abwechslung</strong>, dass es praktisch nicht möglich ist, diesen zu skippen. Geschwindigkeit, bretternde Gitarren und eine traumhaft-ruhige Passage, klickt dazu gern nochmal <a href="https://www.youtube.com/watch?v=tFb9ijBq1W8">hier</a>.&nbsp;</p>
<p><strong>OVERSENSE</strong> schaffen es auf Albumlänge diese Abwechslung aber durchaus auch weiter zu halten. Es fließen ständig <strong>verschiedene Elemente</strong> in die einzelnen Songs ein, dass man überall neues erspähen kann, wenn man sich darauf einlässt. Klassischer<strong> Heavy Metal</strong> (<em>&#8222;My Eden&#8220;</em>) findet da ebenso Platz, wie eine Prise <strong>Hard Rock</strong> (<em>&#8222;Rave In Hell&#8220;</em>). Auch ein <strong>Blegh!</strong> hat sich irgendwo versteckt, könnt ihr es finden? Für die romantischen Seelen unter euch ist ebenfalls gesorgt, denn mit <em>&#8222;Memories&#8220;</em> bekommt ihr eine mitreißende <strong>Ballade</strong>. Erwähnen möchte ich auch noch die beiden weiblichen Features, die <em>&#8222;Be&#8220;</em> (<strong>Herma</strong> / <strong>SICK &#8218;N BEAUTIFUL</strong>) und <em>&#8222;Faith&#8220;</em> (<strong>Ulli</strong> / <strong>SNOW WHITE BLOOD</strong>) nochmal auf ganz andere Level heben. An letzter Stelle der Tracklist steht da noch <em>&#8222;Extinction&#8220;</em>, welches auf <strong>7 Minuten</strong> nochmal richtig Gas gibt und das Album wunderbar abrundet. Von Seiten der <strong>Produktion</strong> gibt es in meinen Ohren auch nix zu meckern, das klingt alles, wie es soll würde ich sagen. Alles in allem kann ich an &#8222;Egomania&#8220; eigentlich kein schlechtes Haar lassen. Es macht in Gänze einfach zu viel Spaß und bietet viel zu entdecken. Sicherlich sind hier und da Parts verbaut, die vielleicht nicht<strong> jeden</strong> Geschmack treffen, aber eine klare Empfehlung muss ich dennoch aussprechen. Oder einen Toast. Wie ihr wollt. <strong>Cheers</strong>.&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-38093 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/08/484406-1024x732.jpg" alt="" width="1024" height="732" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/08/484406-1024x732.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/08/484406-300x214.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/08/484406-750x536.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/08/484406-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/08/484406.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><strong><a href="http://www.oversense.de">www.OVERSENSE.de</a></strong></p>
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		<title>AMARANTHE &#8211; Neu und doch bekannt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2020 06:39:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[amaranthe]]></category>
		<category><![CDATA[drowning pool]]></category>
		<category><![CDATA[elize ryd]]></category>
		<category><![CDATA[Evanescence]]></category>
		<category><![CDATA[Manifest]]></category>
		<category><![CDATA[Melodeath]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigenständig, unverwechselbar und sich selbst treu. So zeigen sich AMARANTHE mit ihrer neuesten Platte.<br />
Wer sich für Melodic Death interessiert, sollte hier mal einem Ohr etwas Erfrischung gönnen!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">AMARANTHE &#8211; &#8222;MANIFEST&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum</strong>: 02.10.2020<br />
<strong>Länge</strong>: 40:23<br />
<strong>Label</strong>: Nuclear Blast Records<br />
<strong>Genre</strong>: Melodic Death Metal</p>
<p></div></div></div></p>
<p style="text-align: left;">Ist es gemein, eine Metal Band für Karaoke vorzuschlagen? Und das mit <strong>AMARANTHE</strong> zu tun? Die Band um <strong>Elize Ryd</strong> hat bereits im Oktober ein neues Album eröffentlicht, mit dem sie ihren unverwechselbaren Sound weiter voran treiben. Und genau der, welcher sich auch durch mehrere Sänger auszeichnet, verbindet sangliche, fast poppige Melodien mit rauen Growls und melodiösen Soli. Auch im Schlagzeug.</p>
<p>Im Vergleich zu früheren Veröffentlichungen scheint der elektronische Anteil etwas runtergefahren worden zu sein. Zwar tauchen immer wieder Elemente mit Synthis auf, jedoch werden durchaus auch andere Akzente gesetzt. &#8222;Crytalline&#8220; beispielsweise ist sehr zurückhaltend und könnte fast als Ballade durchgehen, zudem kommt punktuell ein Cello zum Einsatz. Sehr schön.</p>
<p>Wer die Wucht der Band jetzt in Gefahr sieht, muss sich jedoch nicht fürchten. &#8222;Archangel&#8220;, &#8222;Scream my Name&#8220; oder &#8222;BOOM!1! sind voll nach vorne ausgerichtet und geben jedem Mitglied der Band genug Spielraum, sich auszutoben und Kopfkino zu den Melodien zu entwicklen. Oder auf die Karaokebühne auseinanderzunehmen, falls man sich traut.</p>
<p><iframe title="BOOM!1" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/PzER1EDDQvg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Für mich bringt die Band alles mit, was ich unter modernem Metal verstehe, vereinigt sie doch die Melodik und Melancholie von <strong>EVANESCENCE</strong> mit dem Drive von Bands wie <strong>DROWNING POOL</strong>. Muss man können. Kann man anders empfinden, aber dafür ist Musik ja da. AMARANTHE haben in meinen Ohren jedenfalls nicht nachgelassen und bieten hier genug Stoff, um auch durch die kommenden Monate gut mit ihrer Musik zu kommen. Passt.</p>
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		<title>THE UNGUIDED &#8211; Papa Schatten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Oct 2020 05:15:33 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[father shadow]]></category>
		<category><![CDATA[Napalm Records]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[THE UNGUIDED]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Du hast doch'n Schatten" ... so oder so ähnlich klang es wohl in der Familie der Band THE UNGUIDED. </p>
<p>Was uns die Napalm-Records-Katze da wieder vor die Tür gelegt hat? Wir sagen es dir!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">The Unguided &#8211; &#8222;Father Shadow&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 09.10.2020<br />
<strong>Länge:</strong> 59:25 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Napalm Records<br />
<strong>Genre:</strong> Melo-Death </div></div></div></p>
<p>Kennt ihr das? Man freut sich wochen- oder auch monatelang auf ein neues Album und wenn es dann draußen ist, scheint man unter einem Stein zu leben und verpasst es. Gut, das sind in meinem Fall jetzt zwar &#8222;nur&#8220; ein paar Tage, aber ich frage mich trotzdem wie das nun wieder passieren konnte?! Es dreht sich um &#8222;Father Shadow&#8220;, dem frischen Langspieler der Schweden von <strong>THE UNGUIDED</strong>. Möglicherweise liegt es daran, dass ich mich ja sonst in anderen, musikalischen Gefilden herumtreibe. Aber der (Modern) Melo-Death ist so eine Sache, um die ich eigentlich keinen Bogen machen kann. Besonders nicht bei dieser Kombo. Egal, entschuldigt bitte meine dezente Verspätung, umso interessierter bin ich jetzt am Album.&nbsp;</p>
<h4>FREUNDSCHAFT OHNE SCHATTEN</h4>
<p>Drei Jahre liegt das erste Werk mit der neuen Stimme von <strong>Jonathan</strong> &#8222;And The Battle Royale&#8220; nun schon zurück und ich höre es immernoch sehr gern. Ich war auch <a href="https://silence-magazin.de/the-unguided-auf-die-naechste-stufe">damals</a> schon recht begeistert von der Entwicklung und bin sehr gespannt, ob das noch einmal gesteigert werden kann. Bereits vor einem Jahr haben die Schweden mit der &#8222;Royalgatory&#8220; EP nachgelegt und 2 Songs abgeliefert, die<strong> mindestens</strong> genauso überzeugend waren. Dieses Jahr folgte dann mit<em> &#8222;Crown Prince Syndrome&#8220;</em> der erste Vorbote zum neuen Album, inklusive <strong>Musikvideo</strong> mit Cameo-Auftritten von <strong>Roland</strong> (ehem. Gesang) und <strong>Henric </strong>(Bass). Letzterer hat in dieser Zeit nämlich leider auch die Band verlassen. Allerdings finde ich es wirklich schön, welch <strong>freundschaftliches</strong> Band die Mitglieder verbindet, denn genau das sieht man besonders gut in besagtem Video:&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="THE UNGUIDED - Crown Prince Syndrome (Official Video) | Napalm Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/m1i0loc2pjs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>THE VOICES OF SWEDEN</h4>
<p>Eine Band, die untereinander so gut <strong>harmoniert</strong>, auch mit ehemaligen Mitgliedern, arbeitet natürlich auf einem Niveau, das man am Sound und dem Songwriting hören kann. Das wurde bis zum Relaese von &#8222;Father Shadow&#8220; noch mit 2 weiteren Songs demonstriert. <em>&#8222;Never Yield&#8220;</em> und <em>&#8222;Stand Alone Complex&#8220;</em> bekamen <strong>Lyric-Videos</strong> spendiert und dienten als weitere Appetithappen. Und Appetit haben beide Singles durchaus gemacht! Wie schlagen sich also die verbleibenden Tracks?&nbsp;</p>
<p>Zunächst einmal muss ich absolut lobend erwähnen, dass das Album eine Spielzeit von knapp<strong> einer Stunde</strong> hat. Sowas findet man irgendwie nicht mehr so häufig. Ein anderes Album, das ich momentan sehr gern höre, schafft es mit mehr Songs auf wesentlich weniger Zeit. Aber das nur mal am Rande. Musiklisch gibt es genau das, was ich an <strong>THE UNGUIDED</strong> und dem Genre als solches so schätze: Feinste <strong>Ohrwurm-Melodien</strong>, gepaart mit technisch <strong>ausgereifter Spielweise</strong>, gewürzt mit <strong>Synthiesounds</strong>, die meine irgendwo vergrabene Electro-Seele vor Freude jauchzen lassen. Und wieder ist es ein <strong>ruhiger</strong> Song, der mich am meisten begeistert. <em>&#8222;Where Love Comes To Die&#8220;</em> ist mein persönliches Highlight des Albums! Hier wird noch einmal deutlich, welche Qualitäten <strong>Jonathan</strong> am Mikro hat. Auch kann ich hier von einer weiteren<strong> Steigerung</strong> seiner Leistung sprechen. Gerade der Wechsel mit <strong>Richard</strong> steht der Band vorzüglich zu Gesicht und lässt für mich persönlich endgütltig keinen Grund mehr, den &#8222;alten Zeiten&#8220; nachzutrauern.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-36346 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/The-Unguided-2020-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/The-Unguided-2020-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/The-Unguided-2020-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/The-Unguided-2020-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/The-Unguided-2020-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/The-Unguided-2020.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Als weiteres <strong>Schmankerl</strong> möchte ich noch <em>&#8222;Breach&#8220;</em> erwähnen, welches eine herrlich <strong>verspielte Melodie</strong> hat und damit wirklich im Ohr kleben bleibt. Auch wenn ich zugeben muss, dass mir auf dem Vorgänger ein paar Songs mehr hängen geblieben sind, so wirkt &#8222;Father Shadow&#8220; perfekt <strong>ausbalanciert</strong> und ausgereift. Besonders das <strong>Mastering</strong> ist über jeden Zweifel erhaben. Abgerundet wird das Album von den beiden Songs der oben genannten <strong>EP</strong>, und als besonderen Leckerbissen und Hommage an frühe Tage gibt es noch <strong>3 Coversongs</strong> (kann man das in dem Fall eigentlich so nennen?) der Vorgängerband<strong> SONIC SYNDICATE</strong>, von denen <em>&#8222;Denied&#8220;</em> für mich die Kirsche auf der Sahne darstellt. Die Nummer war mein <strong>Liebling</strong> seinerzeit. Geändert hat man an den Songs quasi nichts, sie wurden nur eben an <strong>THE UNGUIDED</strong> angepasst. Kann ich mich sehr gut mit anfreunden. <strong>Tack!&nbsp;</strong></p>
<p>Eine Sache noch zum Schluss: Was ich abseits der Musik auch bei allen Veröffentlichungen der Band klasse finde, sind die<strong> Artworks</strong>. Jedes für sich ist ein kleines <strong>Kunstwerk</strong>. Auch dieses ist wieder ein Augenschmeichler!&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.the-unguided.com/">www.the-unguided.com</a></p>
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		<title>DYING EMPIRE &#8211; Eine Rebellion gegen das Schubladendenken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 15 Jun 2020 09:56:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
		<category><![CDATA[DYING EMPIRE]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Modern Metal]]></category>
		<category><![CDATA[samsara]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Montag ist Schontag? Nicht bei uns! Hier gibt es das neue Werk "Samsara" von DYING EMPIRE aus Dresden auf die Ohren, das sich so richtig in keine Schublade schieben lässt. Ob die Scheibe trotzdem funktioniert, erfahrt ihr hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dying-empire-samsara/">DYING EMPIRE &#8211; Eine Rebellion gegen das Schubladendenken</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"> DYING EMPIRE &#8211; &#8222;Samsara&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>26. April 2020<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>ca. 49 Minuten<br />
<strong>Label: </strong>Bleeding Nose Records<br />
<strong>Genre: </strong>Modern Metal </div></div></div></p>
<p>Auch wenn Corona uns allen nach wie vor das Leben schwer macht, Konzerte Fehlanzeige sind und von Festivals noch keiner zu träumen wagt, so gibt es doch stets auch ein paar Lichtblicke in der Szene.<strong> Albumreleases</strong> zum Beispiel! Wer also wie wir die harte Mucke vermisst und endlich mal wieder etwas Frisches auf die Ohren braucht, für den habe ich heute ein neues Must-Have: <strong>DYING EMPIRE</strong> aus meiner Wahlheimat Dresden. Die haben ihr <strong>neues Album</strong> &#8222;Samsara&#8220; auf die Welt losgelassen und damit einen neuen Standard in Sachen moderner Metal gesetzt.<br />
Wie genau? Schauen wir doch mal rein…</p>
<h3>Den Schubladen zum Trotze</h3>
<p>Auf ihrer neuen Scheibe beschäftigen sich <strong>DYING EMPIRE</strong> quasi durchweg mit zeitgemäßen Themen wie <strong>Nachhaltigkeit, falschen Idealen und Egozentrismus</strong> in der Gesellschaft – also durchaus Stoff, der beim Durchkauen wehtun kann. Damit, und auch ein klitzekleines Bisschen durch ihre Affinität, Core-Anleihen mit anderen Genres aufzufrischen, wecken <strong>DYING EMPIRE</strong> durchaus Assoziationen zu den Thüringern <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>. In einem Lineup würden sich beide Bands jedenfalls ganz ausgezeichnet ergänzen.</p>
<p>&nbsp;&#8222;Samsara&#8220; versteht aber nicht nur mit ausgeklügelten Texten, sondern auch musikalisch zu glänzen. Generell fällt es schwer, die Jungs aus Dresden in irgendeine Schublade zu stecken. Kein Song auf &#8222;Samsara&#8220; verläuft lineal, ausgeklügelte Parts mit Einflüssen aus Core, Death und Thrash reichen sich wohlwollend die Hand. So klingen <strong>DYING EMPIRE</strong> zu jeder Zeit wie ein <strong>gut geöltes Uhrwerk</strong> aus <strong>erstklassigen Musikern</strong>.</p>
<h3>Aufs Maul, aber präzise</h3>
<p>Vom ersten Song an machen <strong>DYING EMPIRE</strong> keine Gefangenen. <em>&#8222;Wrath&#8220;</em> ist ein echtes <strong>Doublebass-Monster</strong> mit starkem Growling und hin und wieder cleveren melodischen Ausflügen, die auch Liebhaber ausgeklügelter Melodieführung bei der Stange halten. Überhaupt bringt die Band mit beeindruckender Leichtigkeit immer wieder neue Riffstrukturen hervor, mit denen sie sich auch vor Szenegrößen nicht verstecken müssen. Hier sind Profis am Werk – durchaus mit internationalem Potential.</p>
<p>&#8222;Samsara&#8220; kann allerdings nicht nur hartes Geballer: Schon <em>&#8222;The Inner Void&#8220;</em> zeugt vom melodischen Potential der Band, das sich im <strong>jugendlich-wütenden Klangwunder</strong> <em>&#8222;Incubus&#8220;</em> voll entfalten kann. Dieser Song hat auch das Zeug zum Ohrwurm und zeigt die Band von ihrer weicheren Seite – eine Emotionalität, die man sonst auf dem Album stellenweise vermisst. Für manche könnte der <strong>großzügig eingesetzte Cleangesang</strong> durchaus gewöhnungsbedürftig klingen. Der ist aber derart on point und gelungen, dass auch ich mich gerne damit anfreunde.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Dying Empire - Incubus (Official Music Video) | Bleeding Nose Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/d8DV_zb6Itg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Doch die<strong> Dresdner</strong> können auch <strong>groovy</strong>. Gerade Songs wie <em>&#8222;We Are Not Gods&#8220;</em> und <em>&#8222;Bring The Chaos</em>&#8220; bringen eine ordentliche Tanzbarkeit (natürlich hauptsächlich mit den Nackenmuskeln) mit sich. Damit beweisen <strong>DYING EMPIRE</strong> gleichzeitig, dass sie nicht bloß das Ergebnis verschiedenster Stilmittel sind, die in der Vergangenheit bei anderen Bands so schon mal funktioniert haben. Ganz im Gegenteil! Immer wieder überraschen sie mit<strong> frischen Riffideen und -kompositionen</strong>, die beim Lauschen auf ganzer Linie Freude bereiten.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Dying Empire - We are not Gods (Official Music Video) | Bleeding Nose Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/vwAePhe8qOM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Death Metal? Thrash Metal? Core?</h3>
<p>In welche Schublade, auf welche Schiene soll man &#8222;Samsara&#8220; also schieben? Einige Schreiberkollegen versuchen es mit <strong>modernem Thrash</strong>, doch in meinen Augen enthält die Scheibe dafür viel zu viele Anleihen aus <strong>Melodic Death</strong> und <strong>Core</strong> und dafür schlicht zu wenig <strong>Thrash</strong>. Warum muss es auch immer eine Schublade sein? <strong>DYING EMPIRE</strong> spielen ihren ganz eigenen Sound, und es funktioniert. Trotz vieler Riffwechsel entstehen innerhalb der Songs keine Dissonanzen, und auch die Songs untereinander funktionieren einwandfrei.</p>
<p>Trotzdem ist &#8222;Samsara&#8220; keine Scheibe, die mal eben nebenher durchläuft, da stiltechnisch kein Stein auf dem anderen gelassen wird. Das macht das Zu- und Hineinhören definitiv interessant, da ich selbst beim 3. und 4. Durchhören noch neue<strong> Details</strong> in den Songs entdecken konnte, die mir vorher nicht aufgefallen sind. Für das alltägliche Durchlaufen-Lassen sind mir allerdings manche Songs schlicht <strong>zu anstrengend</strong>.</p>
<h3>Mein Fazit</h3>
<p>Trotzdem von mir die klare Empfehlung: <strong>Reinhören lohnt sich!</strong> Wer glaubt, dass vieles, das neu auf den Markt kommt, nur kopierte Grütze sei, der darf sich hier mal vom Gegenteil überzeugen. Auch dürfte die Scheibe aufgrund ihrer musikalischen Vielfalt für Fans aus <strong>Death</strong>, <strong>Melodic Death</strong>, <strong>Thrash Metal</strong> und<strong> Core</strong> gleichermaßen interessant sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dying-empire-samsara/">DYING EMPIRE &#8211; Eine Rebellion gegen das Schubladendenken</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>INSOMNIUM &#8211; Neues von den Pop-Giganten des Melodeath!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Oct 2019 05:23:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[heart like a grave]]></category>
		<category><![CDATA[Insomnium]]></category>
		<category><![CDATA[Melodeath]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[tour like a grave]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>EINE GANZE STUNDE!<br />
Da hat INSOMNIUM das Wort "Langspielplatte" aber Ernst genommen!</p>
<p>Wieviel dieser Stunde hörbar ist und wieviel eventuell geskipped werden kann, das erfährst du heute bei uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/insomnium-heart-like-a-grave/">INSOMNIUM &#8211; Neues von den Pop-Giganten des Melodeath!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">INSOMNIUM – &#8222;Heart Like A Grave&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp; </strong>04.10.2019<strong><br />
Länge:</strong> 1:00:56<strong><br />
Label: </strong>Century Media<strong><br />
Genre: </strong>Melodic Death Metal </div></div></div></p>
<p>Sie haben es getan! <strong>INSOMNIUM</strong>, das Maß aller Dinge in Sachen <strong>finnischer Melodic Death Metal</strong>, haben eine neue Scheibe rausgebracht. Dass die Herren sich in Sachen Songwriting nichts erzählen lassen, ist spätestens seit dem <strong>40-Minuten-Songmonstrum</strong> &#8222;Winter&#8217;s Gate&#8220; bekannt. Nach diesem Meilenstein, der <strong>2016</strong> durchaus positiv eingeschlagen ist, haben sich die Finnen nun aber doch wieder für ein &#8222;normales&#8220; Album entschieden &#8211; und uns mit 10 Songs und 2 Bonustracks beschenkt. &#8222;Heart like a Grave&#8220; heißt das gute Stück, das Coverartwork ist in alter Tradition schön finster gehalten und zeigt außer ein paar Wurzelhölzern nur eine klaffende, schwarze Ödnis. Wenn das kein gutes Omen ist!</p>
<p>Schon in den ersten Sekunden wird allerdings klar, dass die <strong>Finnen</strong> musikalisch ein paar neue Wege eingeschlagen haben. <em>&#8222;Wail Of The North&#8220;</em> ist zwar längentechnisch ein eigenständiger Song, fungiert aber ähnlich wie <em>&#8222;The Primevil Dark&#8220;</em> von der <strong>2014er</strong> &#8222;Shadows Of The Dying Sun&#8220; eher als <strong>Albumintro</strong>. Hier wird ziemlich schnell und ohne Umschweife losgelegt, statt des gewohnten unbarmherzigen Melodeaths schlägt mir hier aber eher eine fette Welle <strong>Epic Metal</strong> à la <strong>AMON AMARTH</strong> <strong>in &#8222;leichtfüßig&#8220;</strong> entgegen. Viele <strong>Synths</strong> und<strong> elektronische Flächen</strong> dominieren das Bild, die entweder den Melodielauf prägen oder immer mal wieder aus dem Hintergrund hervorscheinen. Klar, elektronische Flächen ist man von den Finnen schon gewohnt, aber ein so tiefer Griff in die Synth-Kiste ist dann doch eher ungewöhnlich.</p>
<h3>Finnen auf dem Synth-Trip</h3>
<p>Und die Frage, &#8222;ob das denn jetzt so bleibt&#8220;, weiß auch schon der 2. Track <em>&#8222;Valediction&#8220;</em> zu beantworten: offensichtlich. Während das Intro <strong>locker-flockig</strong> hereintrabt und direkt die Nackenmuskeln kitzelt, startet die Strophe mit <strong>poppigem Cleangesang</strong>. Klar, Cleangesang gehört natürlich zum <strong>INSOMNIUM-Repertoire</strong>, normalerweise bleibt ihm allerdings der <strong>Refrain</strong> vorbehalten. So dominant, wie er jetzt die Strophe prägt, ist es doch eher etwas gewöhnungsbedüftig für meine Ohren, da ihm derart eingesetzt wiederum die<strong> INSOMNIUM-typische Schwere</strong> fehlt. Die Bridge klingt dann wieder angenehm <strong>groovig-growlig</strong> und der Refrain besitzt eine gewisse Macht, vermag mich aber nicht so zu erwischen wie manche Höhepunkte vergangener Alben.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="INSOMNIUM - Valediction (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_ZLguQ-8w3M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und dann kommt ein ruhiges Zwischenspiel &#8211; das ebenfalls aus der <strong>Büchse</strong> kommt. Zwar reibt es sich mir nicht so unter die Nase wie die Synths des Openers, aber man fragt sich doch, wieso? Die Power und gewisse Rohheit eines <strong>Gitarrensolos</strong> hätten es dieser Stelle genauso getan. Außerdem muss man bedenken, dass bei einer <strong>Keyboarder-losen Band</strong> wie<strong> INSOMNIUM</strong> immer dann, wenn live dominante Songparts<strong> vom Band trällern</strong>, auf der Bühne genau eins passiert: nämlich nichts. Die<strong> instrumentierten Bandmitglieder</strong>, die dann gerade nichts zutun haben, stehen etwas hilflos da, animieren vielleicht zum Mitklatschen &#8211; und eigentlich wartet alles wieder auf seinen Einsatz. Uncool für den Flow einer Show, finde ich.</p>
<p>Nichts desto trotz lassen wir uns weitertragen zu<em> &#8222;Neverlast&#8220;</em>. Das startet sehr <strong>groovig</strong> und geht schnell in eine Strophe im typischen<strong> Epic Metal-Stil</strong> über. Ungewohnt, aber okay. Der Refrain besitzt dagegen eine sehr coole, bestimmte Melodieführung, bricht allerdings musikalisch sehr mit der Strophe. Allgemein fühlt man sich in <em>&#8222;Neverlast&#8220;</em> eher als Teil eines<strong> Abenteurertrips</strong>, weniger als einsamer Wanderer in der <strong>kalten finnischen Ödnis</strong>. Und das Solo&#8230; das beinhaltet dieses Mal zwar eine echte E-Gitarre, wagt aber keine klanglichen Experimente und wird im späteren Verlauf völlig mit Effekten überladen. Schade.</p>
<h3>Lang, länger, &#8222;Pale Morning Star&#8220;</h3>
<p>Aber wir haben ja noch 7 Häppchen auf dem Plattenteller. Und das nächste hat es mit knapp<strong> 9 Minuten Spielzeit</strong> durchaus in sich.<em> &#8222;Pale Morning Star&#8220;</em> startet mit einem Duett aus <strong>Akustikgitarre</strong> und einer<strong> cleanen E-Gitarre</strong>, in das sich dann noch ein<strong> effektbeladenes Klavier</strong> mischt. Das ist im Hinblick auf die vorangegangenen Titel aber völlig in Ordnung. Darauf startet der Track in episches Geballer, wenngleich die <strong>Doublebass</strong> nicht genug Luft bekommt, um sich so brutal durch den Song zu dreschen, wie sie es vermutlich könnte. Und auch hier gibt es wieder einen musikalischen Bruch. Plötzlich dominieren neben der sexy verzerrten E-Gitarre noch <strong>elektronische Flächen</strong> und<strong> Chöre</strong> das Bild und entwickeln eine ziemlich <strong>Dur-lastige Akkordführung</strong>, sodass man sich fast an einen neueren <strong>EQUILIBRIUM-Song</strong> erinnert fühlt.</p>
<p>Im späteren Verlauf orientiert sich der Song allerdings nochmal um und entscheidet sich doch zu einem übermächtigen und emotionalen Abschluss, bevor die Akustikgitarre vom Anfang wieder einsteigt und einen Zwischenspieler ankündigt. Der ist episch-ruhig und von lästigen Effekten verschont geblieben. Der Aufbau zum nächsten Refrain fällt dann wiederum in die Kategorie &#8222;sehr geil&#8220;, schmückt sich stellenweise mit<strong> ernsthaft mächtigem Growling</strong>, wie man es von <strong>INSOMNIUM-Hits</strong> gewohnt ist und sogar die Drums trauen sich, aus dem <strong>Hintergrund-Wisch-Wasch</strong> hervorzutreten. Es folgen mehrere mächtige und gefühlvolle Gitarrensoli, bevor sich der Song ein letztes Mal richtig aufbäumt und <strong>INSOMNIUM</strong> eindrucksvoll präsentieren, wie viel Power sich aus einem einzelnen, durchgespielten Akkord rausprügeln lässt.&nbsp;</p>
<h3>Künstlerisch hochwertiges Geballer</h3>
<p>Luft zum Durchatmen gibt es hier natürlich nicht. <em>&#8222;And Bells They Toll&#8220;</em> startet ebenfalls mit einem Clean-Intro, das mich in ein herrlich tristes Akkord-Quartett einstimmt. Bevor die Strophe aber tatsächlich startet, macht man noch eine dramatische Künstlerpause &#8211; unter die <strong>leise, elektronische Beats</strong> gemixt sind. <strong>Wieso?</strong> Bevor ich über den Sinn dieser<strong> Synthi-Einlage</strong> spekulieren kann, setzt allerdings schon die Strophe ein, die den Song in angenehm-getragener Weise dahinerzählt, nichts außergewöhnliches. Bis mit einem Tonartwechsel der Refrain einsetzt &#8211; Hui! Hier weiß der an traditioneller Stelle eingesetzte <strong>Cleangesang</strong>, dem Song ein ernsthaft episches Gewand zu verleihen.&nbsp;</p>
<p>Gleichermaßen stark geht es mit <em>&#8222;The Offering&#8220;</em> weiter, der zu Anfang fast ganz ohne Synthflächen auskommt! Stattdessen gibt&#8217;s <strong>Kampfgesang</strong> und ein<strong> cooles Gitarren-Arrangement</strong> im Zwischenspiel. Ab und zu versucht sich ein Synth an die Oberfläche zu kämpfen, der bleibt aber zum Glück eher subtil. Insgesamt wirkt der Song ziemlich integrer und bäumt sich nach dem Solo noch ein letztes Mal packend auf, was nicht zuletzt der starken Melodieführung der Gitarre zu verdanken ist.</p>
<h3>Auf in den Kampf!</h3>
<p><em>&#8222;Mute Is My Sorrow&#8220;</em> startet ebenfalls mit dem bewährten Akustik-Geklimper und geht nach einem <strong>episch-kämpferischen Einstieg</strong> ziemlich schnell in eine nach <strong>AMON AMARTH-Manier</strong> vorantreibende Strophe über. Der Refrain könnte zwar ein bisschen mehr <strong>ehrwürdig-erwachsene Ruhe</strong> gebrauchen, um sich besser zu entfalten. Dann würde er aber womöglich zu krass mit der doch ziemlich fix voranschreitenden Strophe brechen. Gegen Ende bekommen wir noch eine groovige, teils arhythmische Bridge serviert, die ein fettes, tragendes Solo einleitet. Das muss sich allerdings ständig mit den begleitenden Synths messen.&nbsp;</p>
<p>Jetzt, wo wir schon wieder mit so großen Schritten auf das Ende der Scheibe zusteuern, wirkt ein Kurswechsel ziemlich unwahrscheinlich, oder? Tja, nicht mit<strong> INSOMNIUM</strong>. <em>&#8222;Twilight Trails&#8220;</em> macht sein ganz eigenes Ding und ballert mir mit einer entspannten Melodieführung auf die Ohren. Wir bekommen ein paar<strong> INSOMNIUM-typische Einsprecher</strong> serviert und dann kommt <strong>DAS Solo</strong>, noch in der ersten Songhälfte! <strong>Heavy, emotional</strong> und <strong>leichtfüßig</strong>,<strong> verspielt</strong> und <strong>leidenschaftlich</strong>. Der anschließende Refrain gibt in seiner hoheitlichen Getragenheit auch mal Zeit zum Durchatmen und wird von einem von insgesamt 2 Clean-Einspielern gefolgt. Die geben mir beim Hören ein wenig das Gefühl, als hätte der Song<strong> mehrere Spannungsbögen</strong>, aber so mächtig, wie <em>&#8222;Twilight Trails&#8220;</em> voranschreitet, darf das gerne so sein. Mein klarer Favorit des Albums.</p>
<h3>Es besteht Hoffnung!</h3>
<p>Voller Hoffnungen stürze ich mich als nächstes in den Titeltrack<em> &#8222;Heart Like A Grave&#8220;</em>, der mich in den ersten Sekundenbruchteilen an die &#8222;Shadows&#8220;-Songs <em>&#8222;The Primevil Dark&#8220;</em> und <em>&#8222;The Promethean Song&#8220;</em> erinnert und sich damit schon einen Platz in meinem Herzen reserviert hat. Und dabei soll es nicht bei der einzigen Assoziation mit der<strong> 2014er Scheibe</strong> bleiben. <em>&#8222;Heart Like A Grave&#8220;</em> startet nach einem Akustik-Einspiel als starkes, getragenes und in sich stimmiges Stück, in dem die Drums immer wieder in<strong> INSOMNIUM-typische Pattern</strong> à la <strong>&#8222;Pausen auf die Eins&#8220;</strong> übergehen (wenn das zu kryptisch ist, hört euch mal <em>&#8222;Lose To Night&#8220;</em> an).</p>
<p>Den Refrain bestreiten <strong>Clean-Gesang</strong> und <strong>Growling</strong> gemeinsam und bilden damit eine untrennbare Einheit, in der jeder das tut, was er am besten kann. In der Bridge baut sich dann noch ein starkes Klanggerüst auf, das unbedingt mit guten Kopfhörern genossen werden sollte. Was für ein mächtiges Stück, das uns mit einem schönen cleanen Outro in den letzten Song entlässt.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="INSOMNIUM - Heart Like A Grave (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Xy5KAHD2uak?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Einsame Fjorde und ein Song aus der Büchse</h3>
<p>Der nennt sich<em> &#8222;Karelia&#8220;</em>, benannt nach einem an <strong>Finnland</strong> angrenzenden Streifen <strong>Russlands</strong>, der vorrangig von <strong>Marmorklippen</strong>, weiten<strong> Fjorden</strong>, <strong>Wasserfällen</strong> und <strong>Wäldern</strong> und jeder Menge <strong>Einsamkeit</strong> gezeichnet ist. Mit diesem Wissen lässt sich der abschließende Instrumentaltrack noch ein bisschen besser schätzen, der von ansteigenden und abflachenden Parts geprägt ist, an Fahrt gewinnt und sich wieder zur Ruhe setzt. Nachdem zwischendurch zu meinem Leidwesen kurz ein <strong>verzerrtes Keyboard</strong> die Melodieführung übernimmt, übernehmen das gegen Ende zum Glück wieder die Gitarren. So bleibt<em> &#8222;Karelia&#8220;</em> ein entspannter Track ohne Überraschungen, der &#8222;Heart Like A Grave&#8220; würdig abschließt.</p>
<p>Mit <em>&#8222;The True Morning Star&#8220;</em> und <em>&#8222;Karelia 2049&#8220;</em> gibt es übrigens auf der &#8222;Bonus Tracks Version&#8220; von &#8222;Heart Like A Grave&#8220; noch eine Akustik-Version von <em>&#8222;Pale Morning Star&#8220;</em> und eine<strong> reine Synth-Version</strong> von <em>&#8222;Karelia&#8220;</em>. Oha. Die vielen <strong>dominanten Synths</strong> auf dem Album scheinen also kein Versehen zu sein.<strong> INSOMNIUM</strong> haben wohl einen Narren an <strong>rein elektronischen Sounds</strong> gefressen. Und <em>&#8222;Karelia 2049&#8220;</em>, wohl angelehnt an den beeindruckenden modernen Klassiker-Nachfolger <strong>&#8222;Bladerunner 2049&#8220;</strong>, fetzt. Für mich als <strong>Synthwave-Fan</strong> sowieso. Nur mit der Vermischung der Stilmittel beider Genres tue ich mich nach wie vor schwer.</p>
<h2>Mein Fazit</h2>
<p>Welches Fazit ziehe ich also aus diesem neuen Werk der <strong>Urgesteine</strong> des <strong>mitsingbaren Melodic Death Metals</strong>? Vielleicht gehe ich ein bisschen zu konservativ an &#8222;Heart Like A Grave&#8220; heran. Für mich hat die Scheibe<strong> nur zwei wirkliche Hits</strong>, was im Hinblick auf Dauerbrenner wie &#8222;Across The Dark&#8220;, &#8222;One For Sorrow&#8220; und &#8222;Shadows Of The Dying Sun&#8220; doch ein bischen schwach ist. Nichts desto trotz strotzt das Album nur so vor musikalischer Qualität und so gönnt man den <strong>INSOMNIUM-Masterminds</strong> auch gerne ein paar Ausflüge in neue stilistische Gefilde. Die sind dann wohl unter &#8222;Geschmackssache&#8220; zu verbuchen, und ein paar von ihnen gefallen mir wirklich nicht.</p>
<p>Trotzdem hat das Album keinen einzigen <strong>Durchhänger</strong>. Ich persönlich hoffe, dass sich <strong>INSOMNIUM</strong> auf der nächsten Scheibe wieder von der <strong>Epic-Schiene</strong> wegorientieren (Epic Metal-Kapellen gibt es nun wirklich schon genug) und eine bessere <strong>Symbiose</strong> aus traditionellen und neuen, elektronischen Stilmitteln schaffen. <strong>Live</strong> gibt&#8217;s das <strong>Album</strong> und die<strong> Finnen</strong> übrigens auch noch auf die Ohren dieses Jahr! <strong>Tickets gibt&#8217;s <a href="https://www.eventim.de/insomnium-tour-like-a-grave-2019-tickets.html?affiliate=ZEU&amp;fun=erdetail&amp;doc=erdetaila&amp;erid=1703230&amp;sort_by=event_datum&amp;sort_direction=asc&amp;xtcr=2&amp;xtmc=insomnium&amp;xtnp=1">HIER</a></strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-34487 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/insomnium-tour-like-a-grave-2019.jpg" alt="" width="1200" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/insomnium-tour-like-a-grave-2019.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/insomnium-tour-like-a-grave-2019-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/insomnium-tour-like-a-grave-2019-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/insomnium-tour-like-a-grave-2019-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/insomnium-tour-like-a-grave-2019-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /></p>
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		<title>AKTAION &#8211; über dem Königreich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Aug 2019 05:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[above empires]]></category>
		<category><![CDATA[aktaion]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Beim Bandnamen AKTAION hat man sich schnell mal vertippt... Aber wir nicht!<br />
Sind ja Profis … und als solche sezieren wir das neue Album der Jungs. Finden Pro und Contra für den Platz des Albums im Regal (oder wenigstens einer Spotify-Playlist). </p>
<p>Ob nun Pro oder Contra überwiegt liest du aber am besten selbst: </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aktaion-above-empires/">AKTAION &#8211; über dem Königreich</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">AKTAION &#8211; &#8222;Above Empires&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 23.08.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 38:59 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Self-Release<br />
<strong>Genre:</strong> Melodic Death / Metalcore </div></div></div></p>
<p>Wenn eine Band bereits ihr drittes Album in <strong>Eigenregie</strong> an den Start bringt, kann das verschiedene Gründe haben. Manche finden (völlig unbegründet) kein Label, andere wollen aber alles lieber selbst in den Händen haben. Produktion, Vertrieb, Management, und und und. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass beide Versionen ihre Vorzüge und Schattenseiten haben. Die Schweden von <strong>AKTAION</strong> jedenfalls vollbringen mit ihrem neuen Werk &#8222;Above Empires&#8220; genau das.&nbsp;</p>
<h4>DO IT YOURSELF?</h4>
<p>Mit diesem Album will die Band die volle &#8222;<strong>AKTAION</strong> Erfahrung&#8220; liefern und hat sich, zumindest was Produktion und Mastering betrifft, Hilfe zur Hand genommen. Allerdings hat man sich für <strong>ein Jahr</strong> vor Studiobesuch Zeit genommen, jeden Song in verschieden Versionen aufzunehmen, um dann das Beste aus jedem Riff und jeder Melodie rauszuholen. Herausgekommen ist ein wirklich <strong>ansprechender Mix</strong> aus Melo-Death und Core. Das äußert sich in diversen Spielweisen aus beiden Genres, sowie den begleitenden Sounds. <em>&#8222;Before The Face Of God&#8220;</em> ist zum Beispiel ein <strong>lupenreines</strong> Metalcore-Beispiel, während <em>&#8222;Know Peace&#8220;</em> eher das andere Thema bedient. Die Mischung der Stile ist wirklich gut gelungen und sorgt für <strong>Abwechslung</strong>. Der Sound generell ist absolut sauber und kräftig an allen Ecken und Enden. <strong>Das gefällt!</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-33986 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/604628-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/604628-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/604628-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/604628-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/604628-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/604628.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Was mich allerdings ziemlich missmutig stimmt, sind zum Einen die <strong>Clean Vocals</strong>. Diese gehen durchaus in Ordnung und passen auch in&#8217;s Bild, aber irgendwie werd ich nicht so recht warm damit. Es wirkt mir etwas zu <strong>austauschbar</strong>, zu beliebig. Auch scheint manchmal der nötige &#8222;Druck&#8220; zu fehlen. Der Song <em>&#8222;Oblivion&#8220;</em> plätschert beispielsweise nur so dahin, auch weil er noch dazu über ein eher <strong>mäßiges Tempo</strong> verfügt. Die <strong>Shouts</strong> sind aber durchaus angenehm, da kann ich mich nicht beschweren. Zum Anderen will einfach keine einzige <strong>Melodie</strong> wirklich zünden. Sie sind zwar alle &#8222;stets bemüht&#8220; (stand gern mal in meinen Zeugnissen damals), aber keine bleibt mir im Kopf.&nbsp;</p>
<p>&#8222;Above Empires&#8220; ist somit ein <strong>ambitioniertes</strong> und sehr gut produziertes Album, für mehr als Nebenbeibeschallung reicht es für mich aber leider nicht.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Aktaion - Know Peace [OFFICIAL MUSIC VIDEO]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/AuuTs54klAA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.aktaion.net" target="_blank" rel="noopener noreferrer">www.aktaion.net</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aktaion-above-empires/">AKTAION &#8211; über dem Königreich</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Alle Melodeath-Bands Deutschlands!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 May 2019 09:50:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Melodeath]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Playlist]]></category>
		<category><![CDATA[youtube]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=20795</guid>

					<description><![CDATA[<p>Du kennst dich mit Melodeath-Bands aus?!<br />
Denkste! </p>
<p>Mich hat es sich heute zur Aufgabe gemacht, dir eine UMFASSENDE Playlist mitzugeben, die dir einiges unbekanntes in die Ohren spülen wird!</p>
<p>Viel Spaß!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/melodeath-deutschland-playlist/">Alle Melodeath-Bands Deutschlands!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Statt seitenlangem Schriftwerk bekommt ihr heute von mir mal etwas anderes aufgetischt: eine Playlist! Genaugenommen <strong>eine Youtube-Playlist mit Musikvideos.</strong> Ich habe mir die Freiheit genommen, die <strong>gesamten <a href="https://www.metal-archives.com/">Metal Archives</a> durchzublättern</strong> und von allen gefundenen Melodic Death Metal-Bands aus deutschen Landen mindestens einen Track in diese Playlist aufzunehmen. Der Gedanke dahinter ist, eine für alle Freunde des Genres zugängliche <strong>Zusammenfassung einer unübersichtlichen Musiksparte</strong> zu erschaffen, und gleichzeitig die meist relativ <strong>unbekannten Bands zu promoten.</strong></p>
<p>Dabei habe ich mich allerdings <strong>hauptsächlich auf &#8222;reine&#8220; Melodeath-Bands beschränkt.</strong> Hätte ich Mischungen wie Melodic Death/Black Metal oder Melodic Death Metal/Metalcore mitgenommen, hätte die Playlist jetzt viermal so viele Videos (und es hätte mich nicht 10, sondern 40 Stunden meiner Lebenszeit gekostet). Weiterhin wurden Bands ausgeschlossen, von denen entweder gar keine Songs auf Youtube zu finden sind, oder nur Demos. <strong>Man soll das Ganze ja auch genießen können. </strong></p>
<h2>Lange Rede, kurzer Sinn! Bitte schön, viel Spaß:</h2>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/videoseries?list=PL2s3dKzl7raUt-62Bboa4jqYvorCyQmCr" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Eure Meinung ist gefragt!</h2>
<p>Falls ich eine Band vergessen haben sollte, <strong>nur her damit!</strong> Schreibt&#8217;s in die Kommentare, bestenfalls gleich mit Link zu einem Video.</p>
<p>Es folgen eventuell Playlists zu anderen Ländern und/oder Genres. <strong>Vorschläge?</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
		<item>
		<title>2 WOLVES &#8211; Geheul oder Gejaule?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/2-wolves-our-fault/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=2-wolves-our-fault</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 01 May 2019 05:22:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2 Wolves]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Gothic Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wölfe sind da... Nein nein, nicht VARG, sondern 2 WOLVES aus Finnland - und was die so reißen, liest du bei uns!</p>
<p>Was wir zu diesem spannenden Stilmix rund um den Death Metal aber sagen können: du solltest ihn auf keinen Fall verpassen!<br />
Unser Hörtipp zum 1. Mai!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/2-wolves-our-fault/">2 WOLVES &#8211; Geheul oder Gejaule?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">2 Wolves &#8211; &#8222;&#8230; Our Fault&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 12.04.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 41:12 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Inverse Records<br />
<strong>Genre:</strong> Gothic/Doom/Melodic Death Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Na, schonmal etwas von den <strong>2</strong> <strong>Wölfen aus Finnland</strong> gehört? Nein? Hatte ich bisher auch nicht. Dabei existiert die Band schon seit 2011 und die<strong> 2 WOLVES</strong> waren in dieser Zeit nicht untätig. Das neue Album &#8222;&#8230; Our Fault&#8220; ist bereits das vierte und birgt in meinen Augen definitiv die Chance, dass den Jungs in nächster Zeit <strong>mehr Aufmerksamkeit</strong> zuteil wird.</p>
<h4>Die Schubladen können wir gleich zulassen.</h4>
<p>&#8230;denn &#8222;&#8230;Our Fault&#8220; passt da sowieso in keine rein. Das Album wartet mit so vielen <strong>unterschiedlichen Einflüssen und Abwechslung</strong> auf, dass ich fast behaupten möchte, jeder Metalfan würde wenigstens einen Song finden, der ihm gefällt. Aber birgt das nicht auch Gefahren? Ist das Album am Ende <strong>nichts Halbes und nichts Ganzes</strong>? Weiß es nicht, was es sein möchte? Meine Antwort ist schlicht und einfach: Doch. Gute Musik. Und zwar über Genregrenzen hinweg.</p>
<p>Im ersten Track <em>&#8222;Unwritten Names&#8220;</em> höre ich stark den <strong>Gothic und Doom Metal</strong> heraus, was nicht zuletzt am (cleanen) Gesang liegt. Bei mir hat es einige Anläufe gebraucht, mich von dem Track zu überzeugen. Aber es hat sich gelohnt und mittlerweile möchte ich diesen Opener <strong>nicht mehr missen</strong>. Mein Lieblingstrack war aber von Beginn an der zweite auf dem Album, <em>&#8222;Strange Patterns&#8220;</em>. Ein ganzes Stück schneller und aggressiver als der erste Song &#8230; man muss nur das Intro abwarten. Und dieses Mal gibt es auch keinen Cleangesang.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/0aU6Y1Mi6Yg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das neue Album von <strong>2 WOLVES</strong> wartet, das darf im Zuge der Abwechslung nicht unerwähnt bleiben, auch mit einem sehr ruhigen, kurzen, aber dafür <strong>wunderschönen Instrumentaltrack</strong> auf. Und obwohl die meisten Lieder englischsprachigen Gesang beinhalten, versteckt sich gegen Ende auch <strong>ein finnischer Track</strong> auf dem Album! Melodien und Motive, die schnell hängen bleiben, finden sich selbstverständlich auch in den Songs. <em>&#8222;Of Storm and Stars&#8220;</em> ist dafür ein gutes Beispiel &#8211; auch einer meiner absoluten Favoriten und definitiv eine <strong>Hörempfehlung</strong>!</p>
<p>Trotz seiner Vielfältigkeit hat &#8222;&#8230; Our Fault&#8220; natürlich dennoch einen eigenen Grundton. Es ist nicht besonders aggressiv, beinhaltet auch <strong>keine Hymne(n)</strong>.&nbsp;Es schwingt insgesamt eher eine melancholische Stimmung mit. An manchen Stellen wurde es mir fast etwas zu melodramatisch, aber es hat sich immer wieder gefangen und bleibt in meinen Ohren ein (fast) perfekt abgerundetes <strong>Gesamtkunstwerk</strong>. Es wurde viel ausprobiert, viel gemixt &#8211; und <strong>das Resultat passt!</strong></p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Malin</strong></em></p>
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			</item>
		<item>
		<title>IN FLAMES &#8211; Ohne Maske</title>
		<link>https://silence-magazin.de/in-flames-i-the-mask/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=in-flames-i-the-mask</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Mar 2019 06:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[i the mask]]></category>
		<category><![CDATA[In Flames]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt was Neues von IN FLAMES ... das wisst ihr aber schon. Bereits 5 Singles konnte man schon vorher hören. </p>
<p>Weiß die Band trotzdem zu überraschen, oder wars das? </p>
<p>Daniel meint: Da kommt noch einiges! Was genau kannst du bei uns nachlesen.</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>IN FLAMES &#8211; &#8222;I, The Mask&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;01.03.2019<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;50:57 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Nuclear Blast<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Melodic (!) Death </div></div></div>
<p>Es ist wieder soweit: Eine der ersten Bands, die ich im Metal generell für mich entdeckt hab (ca. 2002, hab ich grad herausgefunden), veröffentlicht ein neues Album. Ich weiß, <strong>IN FLAMES</strong> sind jetzt keine für meine Verhältnisse typische Band, doch stehen die Schweden schon seit meiner Entdeckung für eines: extrem starke Melodien. Über die letzten Alben wurden immer wieder Stimmen laut, dass es nicht mehr das sei, was es früher mal war. Das stimmt auch ohne Zweifel, aber muss es deshalb schlecht sein? Mit &#8222;I, The Mask&#8220; erscheint nun das mittlerweile <strong>13. Studioalbum</strong>, diese Tatsache an sich finde ich schon beachtlich.&nbsp;</p>
<h4>5 Singles gab es bereits zu hören&#8230;</h4>
<p>Und die haben schon für reichlich Diskussionsstoff gesorgt. Der Doppelrelease von <em>&#8222;I Am Above&#8220;</em> und <em>&#8222;This Is Our House&#8220;</em> war schon ein cleverer Schachzug, könnten die beiden Songs unterschiedlicher kaum sein. Wo Ersterer viele &#8222;Langzeitfans&#8220; hat frohlocken lassen, da wieder angenehm an <strong>Härte</strong> zugelegt wurde, wurde beim Zweiten eigentlich nur gemeckert, weil dieser für viele &#8222;zu weich&#8220; zu sein scheint. Ich würde eher sagen: Er ist <strong>für die Bühne</strong> geschrieben (zugegeben: Der Text ist ziemlich mau, bleibt aber hängen). Es ist quasi bei jeder Band das Selbe, nur fällt es natürlich bei <strong>IN FLAMES</strong> besonders ins Gewicht, weil diese sich wirklich stark entwickelt und verändert haben. Für mich gehört sowas dazu &#8211; gerade bei einer so langen Karriere &#8211; und ich begrüße das auch (fast) immer. Andere wünschen sich halt ein zweites &#8222;Jester Race&#8220;. <strong>Patrick</strong> von <strong>CALIBAN</strong> hat in unserem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=QKJnLFYUeiI&amp;t=1043s" target="_blank" rel="noopener">Interview</a> zu einem ähnlichen Vergleich gesagt: &#8222;Dann sollen die Fans das Album halt nochmal kaufen.&#8220; Find ich witzig und sehr passend. Aber Geschmäcker und Rechtmachen, und ich schweife sowieso ab.</p>
<p>Neben den erwähnten 2 Singles gab&#8217;s im Vorfeld noch die <strong>Appetithappen</strong><em> &#8222;I, The Mask&#8220;</em>,<em> &#8222;Burn&#8220;</em> und ganz frisch <em>&#8222;Call My Name&#8220;</em>. Mir haben auch diese das Wasser im Mund zusammenlaufen lassen. Bleiben noch 7 weitere Tracks. Bereits der Opener <em>&#8222;Voices&#8220;</em> deutet ein spannendes Werk an. Mit sauber platzierter <strong>Elektronik </strong>zu Beginn fühle ich mich direkt wieder in den geschätzten IF-Sound versetzt.&nbsp; Ich werde auch auf Albumlänge nicht enttäuscht, es gibt Unmengen an <strong>Ohrwurmkandidaten</strong>. Sänger <strong>Anders</strong> sagte kürzlich in einem Interview, dass es bei <strong>IN FLAMES</strong> schon immer um eines ging: <strong>&#8222;&#8230;die Melodie!&#8220;</strong> Und genau das ist, was auch das gesamte Album ausmacht. Titel wie <em>&#8222;We Will Remember&#8220;</em> oder<em> &#8222;All The Pain&#8220;</em> fressen sich schon ziemlich ins Ohr und nisten sich da auch ein. Bei <em>&#8222;Deep Inside&#8220;</em> bekommt man zudem einen <strong>orientalischen Moment</strong> serviert, der erstmal für Überraschung sorgt, sich dann aber zu einer genial umgesetzten Melodieführung im Chorus formt. Der Song hat sich nach den bisherigen Durchläufen auch zu meinem persönlichen Favorit entwickelt. Dicht gefolgt von <em>&#8222;Stay With Me&#8220;</em>, welcher sich immer weiter aufbaut, und gerade<strong> textlich mitreißt</strong>.</p>
<h4>Was hat sich sonst getan?</h4>
<p>Auf dem Vorgänger &#8222;Battles&#8220; befindet sich mit<em> &#8222;Here Until Forever&#8220;</em> das für mich bedeutendste Lied <strong>überhaupt</strong>. Dass es sowas nicht direkt wieder geben wird, habe ich mir natürlich irgendwie geahnt, aber ein bisschen schade ist es schon, dass ich einen solchen Hammer auf &#8222;I, The Mask&#8220; vermisse. Ich würde das jetzt aber nicht unbedingt als Kritik betrachten, da es eben wirklich sehr <strong>persönlich</strong> zu verstehen ist. Alles in allem kann ich nämlich nichts Negatives ausmachen.</p>
<p>Im Gegenteil, denn beim letzten Album fand ich die <strong>Produktion</strong> sehr eigenartig. Es klang in meinen Ohren zu flach, zu zurückhaltend. Das hat sich nun aber wieder geändert und der Sound verfügt über reichlich <strong>Tiefe und Druck</strong>. Was unbedingt noch erwähnt werden muss, sind die<strong> Vocals</strong> von <strong>Anders</strong>. Für meine Begriffe finden wir auf dieser Scheibe seine bisher beste Performance. Wie ich hörte, spielt da auch Stimmtraining eine tragende Rolle. Ich finde auch, dass in Gänze betrachtet wieder an der Härteschraube gedreht wurde, sowohl stimmlich, als auch auf instrumenatler Seite. Aber eben genau so viel, um allen Elementen, die den (aktuell) typischen Stil der Band ausmachen, genug Raum zu geben.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bmOJxULhHsY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://www.inflames.com" target="_blank" rel="noopener">Offizielle Website</a></p>
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		<title>CIRCUS OF FOOLS &#8211; Manege frei!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/circus-of-fools-rex/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=circus-of-fools-rex</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Moni]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Sep 2018 10:07:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Circus Of Fools]]></category>
		<category><![CDATA[gothic]]></category>
		<category><![CDATA[Rex]]></category>
		<category><![CDATA[Tübingen]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=28838</guid>

					<description><![CDATA[<p>Proberaumaufnahmen sind ja meist so "meh" oder Black Metal-Trve.<br />
Dass man es auch richtig machen kann, zeigen CIRCUS OF FOOLS aus Tübingen. Moni weiß da mehr.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/circus-of-fools-rex/">CIRCUS OF FOOLS &#8211; Manege frei!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">CIRCUS OF FOOLS &#8211; &#8222;REX&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 31.08.2018<br />
<strong>Dauer:</strong> 57:45 Min.<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp; Bleeding Nose Records<br />
<strong>Genre:</strong> Gothic/Melodic Death Metal</div></div></div></p>
<p>Was für ein Spektakel! Die Tübinger Band <strong>CIRCUS OF FOOLS </strong> lädt zu einer Show ein. Anders kann man ihr zweites Album, &#8222;REX&#8220;, nicht bezeichnen. Schon mit der ersten Platte hatten sie sich einen Namen gemacht und ganz nebenbei beim <strong>M&#8217;era Luna Newcomer Contest </strong>letztes Jahr <strong>Platz 1</strong> belegt. Das Follow-Up ist nochmal ein gewaltiger Schritt nach vorn. Das merkt man von der ersten Sekunde des Albums: Denn schon der erste Song, <em>&#8222;Testimonial of an Ignorant Prick&#8220;</em> ist gleichzeitig düster, eingängig und nachdenklich.</p>
<h4>Und die Hauptsache: Es fetzt!</h4>
<p><strong>CIRCUS OF FOOLS </strong>jonglieren in ihren Songs mit apokalyptischen Themen, Gesellschaftskritik und Soundeffekten. Dabei fällt absolut nicht auf, dass &#8222;REX&#8220;<strong> im Proberaum aufgenommen</strong> wurde. Der Sound ist fett produziert, aber trotzdem so ausgewogen, dass jedes <strong>Bratschensolo</strong> und jede Melodie, egal ob clean gesungen von&nbsp;<strong>Carolin Saia</strong>&nbsp;oder gegrowlt von&nbsp;<strong>Tim Strouken,</strong> klar über den anderen Instrumenten schwebt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/NLfe8t12r1Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Langweilig wird einem beim Hören absolut nicht. Das Einzige was mich stört, ist nur, dass manche Parts gerade in der Mitte des Albums stark gothiclastig sind &#8211; Geschmäcker sind eben verschieden. Doch ein Song, der sehr melodisch anfängt, kann auch spontan in die <strong>Industrial</strong>-Richtung umschwenken &#8211; und dann plötzlich nach <strong>Electro Swing</strong> klingen <em>(</em><em>&#8222;Drag me unto your Orbit&#8220;</em>)! Bei der Band kann man sich auf nichts verlassen, außer darauf, dass man sich <strong>auf alles gefasst machen</strong> muss.</p>
<h4>Von deutscher Sprache bis hin zu Falsettgesang ist alles dabei.</h4>
<p>Laut der Band ist dieses Album das erste, auf dem <strong>alle Bandmitglieder mit jedem Song zufrieden</strong> sind. Irgendwie bilde ich mir ein, diese Spielfreude aus den Tracks von &#8222;REX&#8220; herauszuhören. Und wenn das Album zu Ende ist und sich der Vorhang der Manege schließt, möchte man die Vorstellung am liebsten von vorn hören.</p>
<p>Für alle, die keine Angst vor Clowns haben: <em>&#8222;Testimonial of an ignorant Prick&#8220;,&nbsp; &#8222;Watch me&#8220;</em>&nbsp;und <em>&#8222;Smile Baby, Chelsea Smile&#8220;&nbsp;</em>lohnen sich besonders.</p>
<p><a href="http://www.circusoffools.de/"><strong>CIRCUS OF FOOLS </strong>im Netz</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/pg/theCOFofficial/about/?ref=page_internal"><strong>CIRCUS OF FOOLS </strong>auf Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/circus-of-fools-rex/">CIRCUS OF FOOLS &#8211; Manege frei!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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