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	<title>Post Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 28 Mar 2019 10:59:50 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Post Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>THE OCEAN auf &#8222;Phanerozoic Tour&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2019 10:58:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind spontan... und ihr?<br />
HEUTE ABEND! In Leipzig, genauer im Werk 2, spielen heute THE OCEAN, DOWNFALL OF GAIA und HEROD.</p>
<p>Wie immer gibts von uns Text und Bild nachgereicht und eventuell mit euch heute ein zuprosten vor Ort? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-downfall-of-gaia-herod-leipzig/">THE OCEAN auf &#8222;Phanerozoic Tour&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Premiere!</strong> Zumindest für mich morgen. Lange hat sich schon Vorfreude in mir breit gemacht, dass <strong>THE OCEAN</strong> ins heimische Gefilde gespült werden. Vor Jahren hatte ich mich mal in die Soundscapes von <strong>THE OCEAN COLLECTIVE</strong> verliebt, sie wieder vergraben und nun wiederentdeckt, als Kollege Paul letztens über deren neues Album &#8222;Phanerozoic I&#8220; <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-i-palaeozoic#rs-2920">hier</a> berichtet hat.</p>
<h4>THE OCEAN</h4>
<p>Leichte Kost ist das, was die Band da präsentiert, wahrlich nicht. Höchst energetisch walzen sie durch die Gegend, lassen aber hinsichtlich kompositorischer Elemente nichts zu wünschen übrig. Sie verschwurbeln Postrock, neoklassische und progressive Elemente und eine Kelle Sludge zu einer übergreifenden Atmosphäre und großrahmigen Klangflächen. Diese Mischung ist für ein atemberaubendes <strong>Live-Erlebnis</strong> eine gute Grundlage. Ich bin gespannt, wie sie also im <strong>Werk 2</strong> ihr Potenzial entfalten können.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/iZ83joKMyUs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>DOWNFALL OF GAIA</h4>
<p>In den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und Bekanntheit erlangt, haben auch <strong>DOWNFALL OF GAIA </strong>just ein frisches Album namens &#8222;Ethic of Radical Finitude&#8220; rausgehauen. Sie kredenzen mit ihrer Mischung aus Post Black und rauem Crust sowie einer Portion Sludge eine deutlich herbere Sounds. Letztens lief besagtes Album irgendwo und ich hatte zunächst Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass es sich tatsächlich um <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> handelt. Cleangesang- und Sprechpassagen ließen mich stark daran zweifeln. Aber ja, sie sind&#8217;s. Ich durfte die deutsche Band bereits in Jena zum <strong>Deaf Row Fest</strong> im vergangenen Jahr begutachten. Kurz gesagt: Ich habe sie vor allem als Poster-Boys abgestempelt. Wie sie sich sonst an diesem Abend geschlagen haben, liest du <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vii-2018">hier</a>. Ich stehe den Jungs recht unvoreingenommen entgegen und bin gespannt, wie sie sich in einer anderen Location machen und wie ich sie in diesem Kontext bewerte.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_8C4tKIgCNE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>HEROD</h4>
<p>Die Schweizer sind mir bisher noch gar nicht untergekommen. Nicht einmal namentlich. Auch sie haben gerade ein neues Album released: &#8222;Dombre Dessein&#8220;. Wenn ich so quer drüber höre, haut mich die Aggressivität der Band schon gut aus den Latschen. Deutlich Death Metal-lastiger aber ebenfalls postig vermengen sie groovigen Sludge mit Rhythmuswechseln und lassen etwas Progressivität durchscheinen.</p>
<p>Mir sagt die Abwechslung der Gesangsstile zu &#8211; von einer ekelhaft growlenden Reibeisenstimme zu zarten Sangesstimmchen. Ich bin auf die Umsetzung gespannt.</p>
<p><iframe width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/ZxIsz3NYfLk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-downfall-of-gaia-herod-leipzig/">THE OCEAN auf &#8222;Phanerozoic Tour&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Abstract Void – Raus aus Genrekonventionen, rein in Retro-Futurismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Dec 2018 11:49:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Violet Cold]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Synthwave meets Blackgaze - was kann das nur sein?! Wir haben uns<br />
ABSTRACT VOID mal genauer angeschaut und deren aktuelles Album unter die Lupe genommen.</p>
<p>An was erinnert's, wie klingt es und was empfehlen wir euch dazu? Rotwein, Wild, andere Bands?! Find es raus!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/abstract-void-back-to-reality/">Abstract Void – Raus aus Genrekonventionen, rein in Retro-Futurismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>ABSTRACT VOID &#8211; &#8222;Back To Reality&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>29.10.2018<br />
<strong>Länge: </strong>36:19 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Self-Released<strong><br />
Genre: </strong>Atmospheric/Post/Electro Black Metal, Blackgaze, Synthwave</div></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Sicherlich werden sich viele von euch Metalmaniacs da draußen die Frage stellen, ob ich mich bei meinem heute rezensierten Album nicht einschlägig in der <strong>Genrezuweisung</strong> geirrt habe. Eine Veröffentlichung, die in der Rubrik<strong> &#8222;Black Metal&#8220;</strong> landet, allerdings hinsichtlich des <strong>Cover-Artworks</strong> wohl vorrangig an einen hypermodernen, mittelklassigen <strong>Trance-Sampler</strong> erinnert? Was soll das denn sein!!??</p>
<p>Die Antwort lautet:&nbsp; Es handelt sich hierbei um <strong>ABSTRACT VOID</strong> mit seinem (!) kürzlich erschienenen zweiten Langspieler &#8222;Back To Reality&#8220;.&nbsp; Ebenso kryptisch, verschleiernd wie lapidar zugleich bezeichnet das unbekannte Phantom hinter diesem Projekt seine Musik wie folgt: &#8222;<em>One-man project from the planet Earth. An experimental blend of blackgaze and synthwave.&#8220;</em></p>
<p>Spätestens nach dem Lesen dieser Zeile neigen wohl&nbsp; die konservativen <strong>&#8222;Transilvanien Hunger&#8220;-Puristen</strong> unter den Black Metal-Fans dazu, für mindestens 5 Minuten die Hände über den Kopf zusammenzuschlagen oder sogar <strong>vom Stuhl zu fallen</strong> und sich dabei den Ellenbogen zu brechen. &#8222;<em>Synthwave-Klingelingeling im Black Metal. An so einem Punkt sind wir jetzt schon angelangt. Einfach Lachhaft und beschämend!&#8220; </em>So in etwa hallt es schon just in diesem Moment des Verfassens dieser Zeilen in meinen Ohren. Eine <strong>authentische Wiederbelebung der 1980er Jahre</strong> sieht für viele alteingesessene Metal-Fans zweifelsohne anders aus.</p>
<h3>Welchen Hintergrund hat das ganze?<u></u></h3>
<p>Mit dem voranschreitenden Prozess der Ausdifferenzierung von <strong>Black-Metal-Subgenres</strong> wie Post Black/Progressive Black oder Avantgarde Black Metal innerhalb der letzten Jahre haben sich dem gegenüber mindestens ebenso viele <strong>Widerstände</strong>&nbsp;gebildet wie <strong>Fans</strong>. Unter etlichen Youtube-Videos von Bands wie <strong>GHOST BATH, GERM, AMESOEURS, SKYFOREST, SORROW PLAGUES</strong> und nicht zuletzt <strong>DEAFHEAVEN</strong> reihen sich Kommentare und Bezeichnungen wie <strong>&#8222;Hipster Black Metal&#8220;</strong>, was durchaus in der Regel nicht positiv gemeint ist. Zu euphorisch, zu melodiös, zu unkonventionell, zu experimentell und modernistisch aufgebauscht seien die Kompositionen, um als wahrhaftig dem Black Metal zugeordnet werden zu können.</p>
<p>Und wie sieht das bei <strong>ABSTRACT VOID</strong> aus? Handelt es sich hier um einen authentischen und harmonischen Querschnitt aus <strong>traditonellem Black Metal</strong> und <strong>80er-Jahre-Synthwave-Musik</strong> oder wollte hier nur jemand was ganz besonders Cooles und Revolutionäres auf den Präsentierteller legen? Grundlegend bin ich der Auffassung, dass diesem noch gänzlich unbekannten Genre-Ausreißer durchaus mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden sollte. Aus diesem Anlass schreibe ich auch diese Review.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/yfsJrmJ-1Hs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Auf den Punkt gebracht!</h3>
<p>Schon von der ersten Sekunde an durchdringen im Titel <em>&#8222;Wind of Reminiscence&#8220;</em> <strong>Synthwave-Passagen</strong> die Gehörgänge, welche am ehesten als <strong>dream-ambient-orientiert</strong> bezeichnet werden können. In den folgenden Songs reihen sich zahlreiche Zwischenspiele und Bridgeparts in die Kompositionen ein, die klangtechnisch sehr stark an <strong>Dream Ambient</strong> oder<strong> New Age</strong> erinnern. Aber wie geht es weiter?</p>
<p>Nach den elektronischen Synthesizer-Ambient-Klängen, die als kurze Eröffnungssequenzen dienen, gesellen sich auch im zweiten Titel &nbsp;<em>&#8222;</em><em>As I Watch The Sunset Fade&#8220;</em> hintergründlich <strong>Post-Black-Metal-Riffs</strong> und leisere, kryptische, &#8222;gezogene&#8220; und geschriene Vocals hinzu (die typisch für Atmospheric/Post Black Metal sind). Diesen zweiten Track möchte ich besonders hervorheben, weil er sich durch eine unglaublich ergreifende und euphorische Melodik auszeichnet. Der leicht im <strong>Diskobeat</strong> oder „house-compilation-mäßig“ beginnende Song entpuppt sich schnell als kraftvoller, energischer Durchstarter. In den Strophen wandeln sich die elektronischen Klänge nämlich schnell&nbsp; zu einem Old-School-Synthwave-Gewitter à la <strong>KRAFTWERK</strong> oder<strong> DEPECHE MODE</strong>.</p>
<h3>Unkonventienell &#8211; aber nicht von gestern</h3>
<p>Auch die instrumentalen Zwischenspiele erscheinen keineswegs abgedroschen oder langweilig. Einziges Manko dabei ist, dass die durchaus <strong>betörenden Vocals</strong> schnell in der Gesamtkomposition untergehen. Wenn man dann noch den Bass höherschraubt, intensiviert sich der Effekt. (Aber die Synth-Passagen kommen dann einfach noch besser rüber). Das ist aber ehrlich gesagt <strong>Jammern auf hohem Niveau</strong>. Die beiden ersten Nummern haben auf jeden Fall hohes <strong>Wiedererkennungspotential</strong> und sind in meinen Augen somit zu Recht am Anfang des Albums positioniert worden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_30050" aria-describedby="caption-attachment-30050" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30050 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/absvoid-300x300.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/absvoid-300x300.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/absvoid-150x150.png 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/absvoid.png 400w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-30050" class="wp-caption-text">Geheimnisvoll: Wer hinter ABSTRACT VOID steckt, ist unbekannt.</figcaption></figure>
<p>Die folgenden Songs warten auch mit unterschiedlichen Melodien und<strong> emotionalen Codes</strong> auf, allerdings sind die schwer durch Worte zu beschreiben. <em>&#8222;</em><em>Back to Reality&#8220;</em> und <em>&#8222;Disconnected&#8220;</em> wissen sehr gut, durch die Synthparts mit melödiösen Feinheiten Spannung zum nächsten Motivwechsel aufzubauen. Das passiert aber nie in langweiliger oder belangloser Manier.</p>
<p>Den 5. Titel <em>&#8222;Joy Night&#8220;</em> muss ich dann aber doch etwas &#8222;auseinandernehmen&#8220;. Einen ziemlich aufdringlichen Electro-House-Beat im Hintergrund in Kombination mit emotional übertriebener melodischer <strong>&#8222;Happiness&#8220;</strong>&nbsp;kann ich leider weder als <strong>Black Metal</strong> noch als für mich <strong>gute Musik</strong> durchgehen lassen. Abgesehen von den Vocals erinnert <em>&#8222;Joy Night&#8220;</em> vom Gesamteindruck her eher an den Sound von <strong>einst erfolgreichen Pop-Gruppen</strong>, die im Rahmen eines Comebacks allen noch mal zeigen wollen, dass sie im neuen Jahrzehnt oder Jahrhundert angekommen sind und immer noch<strong> cool und hip</strong> sein können. Diesen Schnitzer werte ich jedoch nur als Randnotiz.</p>
<h3>Ist das noch Black Metal ?</h3>
<p>Das werden sich jetzt wohl einige von Euch fragen. Ich möchte das Ganze aus einem anderen Blickwinkel betrachten: Im Endeffekt bleibt es jedem selbst überlassen, ob das für ihn/sie noch Black Metal ist oder nicht. Für mich passt wohl am besten das Prädikat <strong>&#8222;teils/teils&#8220;</strong>. Als unzutreffend empfinde ich die Bezeichnung <strong>Experimental (Black) Metal</strong>, weil das kompositorische Grundkonzept einfach zu koordiniert und einheitlich durchdacht daherkommt. &nbsp;Es werden hier keine plötzlichen, abrupten Sprünge oder Wechsel von sonderbaren Instrumenten sichtbar. Ich bezeichne dieses Werk einfach als Musik, die ehrlich, enthusiastisch und detailverliebt klingt. (Darüber hinaus ist meine endgültige Zuweisung im Infokasten oben glaube ich explizit genug.)</p>
<p>Bezogen auf den Stil, also den New-Age-/Synthwave-Einschlag, sind <strong>ABSTRACT VOID</strong> eigentlich mit &nbsp;<strong>TRISTE L´HIVER</strong> vergleichbar, einem Ein-Mann-Projekt aus den USA, das vielleicht teils noch ambientartiger wirkt und auch cleane Vocals stellenweise integriert.&nbsp;<strong>GERM, VIOLET COLD</strong> und die australischen <strong>MESARTHIM</strong>, die den &#8222;Cosmic Black Metal&#8220; mit ihrer ganz eigenen Spielart etwas revolutioniert haben, setzen teils genauso gern elektronische Klänge in ihre Musik ein. Im Hinblick auf die euphorische Grundatmosphäre der Musik können ebenso Parallelen zu <strong>SKYFOREST</strong> oder&nbsp; <strong>SORROW PLAGUES</strong> gezogen werden.</p>
<h3>Weitere Musik-Empfehlungen von mir</h3>
<p>Hier findet Ihr einige Songs und Alben, die Euch auch gefallen könnten. Mit dabei sind&nbsp;<strong>TRISTE L´HIVER</strong>,&nbsp;<strong>SKYFOREST,&nbsp;</strong>&nbsp;<strong>SORROW PLAGUES</strong>,&nbsp;<strong>DYNFARI</strong>&nbsp; und einige andere. Hört mal rein!</p>
<p>Im Übrigen: Die beiden Alben von <strong>ABSTRACT VOID</strong> können <strong>KOSTENLOS, LEGAL und VOLLSTÄNDIG </strong>von der offiziellen <a href="https://abstractvoid.bandcamp.com/album/back-to-reality"><strong>Bandcamp-Seite</strong></a>&nbsp;des Projektes heruntergeladen werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/yfsJrmJ-1Hs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/abstract-void-back-to-reality/">Abstract Void – Raus aus Genrekonventionen, rein in Retro-Futurismus</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>BRIQUEVILLE &#8211; Kraftfutter für Schnecken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2017 06:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BRIQUEVILLE &#8211; II Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017 Länge: 42:13 Min. Label: Pelagic Records Stil: Doom / Post / Sludge Wie düster und fies darf ein Album eigentlich klingen? Diese Frage stellt sich mir im Sludge Metal sonst nur bei THE BODY und ihren perfiden ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/briqueville-kraftfutter-fuer-schnecken/">BRIQUEVILLE &#8211; Kraftfutter für Schnecken</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BRIQUEVILLE</strong> &#8211; II<br />
Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017<br />
Länge: 42:13 Min.<br />
Label: Pelagic Records<br />
Stil: Doom / Post / Sludge</p>
<p>Wie düster und fies darf ein Album eigentlich klingen? Diese Frage stellt sich mir im Sludge Metal sonst nur bei<strong> THE BODY</strong> und ihren perfiden Klangmauern. Daher war unumstritten, wer die erste Reihe dieser Richtung für mich besetzte. Jedoch möchten sich <strong>BRIQUEVILLE</strong> als die etwas anderen Nachrücker für diese Plätze bewerben. Seit ihrem ersten Streich hat es schlappe sechs Wartesemester gedauert, bis die Post-Metaller ihre Wucht erneut auf uns entladen. Und verdammt hat sich das ausgezahlt! Die maskierte Gruppe lässt jede Note mit herrlichem Genuss ausklingen.</p>
<p>Dabei führt der neue Opus die Namensgebung der Titel weiter. Mit ausgelassener Kontinuität werden aber nicht nur die Songs betitelt. Hinter jeder<em> &#8222;Akte&#8220;</em> stecken immer noch komplett maskierte <strong>Nazgul</strong>. Selbst bei den Proben landet das Gewand nicht in der Ecke, die Vermummung drückt für sie Gleichberechtigung innerhalb der Band aus. Außerdem beugt es einem Personenkult vor, was bei ähnlichen Gruppierungen mehr oder weniger auch funktioniert. Um zur Musik zurück zukommen: bezeichnend ist der Opener<em> &#8222;Akte V&#8220;</em> allemal. Dessen Hauptriff dröhnt richtig schön, wird mit Effekten untermalt und mündet in absolutes Chaos. Der folgende Aufbau erinnert von seiner Struktur her fast schon an die ewig gleichen <strong>DEVIN TOWNSEND</strong>-Chugs, bis ein Doom-Rock-Crescendo der Extra-Klasse einsetzt.</p>
<h4>Nicht nur die Songs haben zugenommen</h4>
<p>Jedoch haben sie ihre Wurzeln in leichtfüßigen Momenten nicht vergessen. Während des gesamten Tracks und <em>&#8222;Akte VI&#8220;</em> drängen sich immer wieder seichte Post Rock-Melodien aus dem Hintergrund ins Licht. Mit einem ebenso immensen Drang schnellt der Gesang des zweiten Teils dieses Triptychons nach vorne. Abgehackt, energisch und fast schon abstrakt preschen die Phrasen auf mich ein. Instrumental wird es noch mal eine Schiene dunkler, aber nicht mehr so extrem &#8222;noisy&#8220;. Dennoch klingt der abartige Mittelteil wie ein Auswuchs von Bands wie <strong>CELESTE</strong>. Deren Black Metal-Anleihen werden zum zentralen Thema dieses Liedes. Abgerundet wird diese musikalische Geschichte durch eine ähnliche Vorgehensweise bei dem 19-minütigen Schwergewicht<em> &#8222;Akte VII&#8220;</em>.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/xvvU2W1_gvU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ohne auf den Text achten zu müssen, entführen die spärlich verteilten Sprachfetzen direkt in eine andere Dimension. Als maßgebliche Unterstützung springt hier wieder einmal der Black Metal ein, bis er von einer exquisiten Rezeptur aus Post Rock und Sludge Metal verfeinert wird. Der folgende Verdauungsschlaf wird vom orientalisch angehauchten Teil des Stücks erleichtert. Bis mich der Duft von rauem, grobkörnigen Sludge Metal aus dem Tiefschlaf reißt, hat mich das hämmernde Riff längst aufgeweckt.</p>
<p>Egal wie weit die Geschmäcker auseinander gehen, die Nase führt sie an dieser Stelle wieder zusammen. Der finale Auftritt versprüht pures Schweiß-Odeur auf allen Ebenen. Wer jetzt noch nicht die Nase rümpft, hat vielleicht seine Benchpress-Begleitung der nächsten Monate gefunden. Denn bei dieser Übung gilt es, neben Schnelligkeit ebenfalls den Druck auf die Muskeln aufrecht zu erhalten. Dieses Zusammenspiel der Geschwindigkeiten haben <strong>BRIQUEVILLE</strong> bereits gemeistert. Für die Fans lahmarschiger Musik präsentieren sie so etwas wie <strong>Kraftfutter</strong> für Schnecken. Es fehlt lediglich noch eine weitere Prise von aufreibenden, dissonanten Faktoren, um der Speerspitze abartiger, langsamer Musik anzugehören.</p>
<p><a href="https://pelagic-records.com/webshop/?swoof=1&amp;product_tag=b-r-i-q-u-e-v-i-l-l-e">Shop</a><br />
<a href="https://briqueville.bandcamp.com/releases">Bandcamp</a><br />
<a href="http://www.briqueville.com/">Webseite</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/briqueville-kraftfutter-fuer-schnecken/">BRIQUEVILLE &#8211; Kraftfutter für Schnecken</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DEAF ROW FEST VI &#8211; In Weite und Tiefe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 14 Sep 2017 09:43:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>In Jena heißt es in einer Woche wieder &#8222;Sieben (Bands) auf einen Streich!&#8220;, wenn das kuschelige Kassablanca die Türen für das diesjährige DEAF ROW FEST am 23.09.2017 öffnet. Ein langer Abend voll spannender Kapellen erwartet mich.&#160;Wie auch im letzten Jahr, bin ich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Jena heißt es in einer Woche wieder &#8222;Sieben (Bands) auf einen Streich!&#8220;, wenn das kuschelige Kassablanca die Türen für das diesjährige <a href="https://www.facebook.com/events/300130747054340"><strong>DEAF ROW FEST</strong> </a> am 23.09.2017 öffnet. Ein langer Abend voll spannender Kapellen erwartet mich.&nbsp;Wie auch <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena/">im letzten Jahr</a>, bin ich mit einem Großteil der Bands, die vom Team eingeladen worden sind, noch nicht vertraut. Nachdem ich aber bei der vergangenen Auflage des Festivals vollkommen von der Fähigkeit der Gastgeber, ein überragendes Line Up zusammenzustellen, überzeugt wurde, stört mich dieser Umstand überhaupt nicht.</p>
<p>Vor allem die großen Headliner <strong>AHAB</strong> und <strong>ESBEN AND THE WITCH</strong> sind mir immerhin vom Hörensagen bekannt. Daneben können mich aber im Vornherein auch&nbsp;<strong>PIJN</strong> und <strong>SPOIWO</strong> überzeugen und lassen mich gespannt wie ein Flitzebogen den 23.09. herbeisehnen.</p>
<blockquote><p>Wer ist <strong>DAS</strong> denn bitte &#8230; ?</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dhUwUBJz9ik?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Doomwalze <strong>AHAB</strong>&nbsp;aus dem beschaulichen Heidelberg tragen an diesem Abend besonders dick auf und werden ihr komplettes Debütalbum &#8222;The Call Of The Wretched Sea&#8220; zum Besten geben. Ruhig und getragen, und doch deutlich mit weniger Schwere vermittelt das Berliner Post-Rock Trio <strong>ESBEN AND THE WITCH</strong>, das mit von zarten Klängen getragenen Frauengesang zum Träumen verleitet. Jetzt bitte ein bisschen Leiden und Weinen!</p>
<p><a href="https://esbenandthewitch.bandcamp.com/album/older-terrors">Older Terrors by Esben and the Witch</a></p>
<p>Ganz neu auf der Bildfläche sind die Briten von&nbsp;<strong>PIJN</strong>, die das Festival eröffnen werden. Grad erst frisch aus der Presse ist ihre erste EP gehüpft und überrennt mich schon beim ersten Reinhören mit einer aggressiv-atmosphärischen Mischung. Dazu ein Gesang, der mir die Kauleiste eindrückt und einer guten Portion Chaos sowie versöhnlichen, ruhigen Interludes. Wie sie so aus den Boxen schallen, bin ich noch skeptisch, verspreche mir aber ein überzeugendes Live-Erlebnis. Das Team des <strong>DEAF ROW</strong> beschreibt: &#8222;Man stelle sich vor, dass <strong>Aaron Turner</strong> mit <strong>OLD MAN GLOOM</strong> oder alten <strong>ISIS</strong>, im Gewand genau dieser zwei Bands, eine <strong>GODSPEED YOU! BLACK EMPEROR</strong> Cover-Platte aufgenommen und seinen ekelhaft großartigen Gesang drauf gepackt hätte.&#8220; Why not?</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_vpb5rC3rpg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aus der Asche von <strong>OMEGA MASSIF</strong>&nbsp;gestiegen &#8211; bzw. vom Gitarristen <strong>Michael Melches</strong> mitbegründet &#8211; werden <strong>CRANIAL</strong> ihr Brett über die Jenaer Bühne fegen lassen. Ebenfalls postig, aber deutlich rauer und gnadenloser als <strong>PIJN</strong> dreschen die vier Hamburger auf ihre Instrumente ein und walzen mit höchst effektbeladenen Gitarren und dem sich kaum davon unterscheidbaren Gesang durch die Walachei. Halt deine Dritten fest, sonst musst du sie später aus dem Putz pulen!</p>
<p><a href="https://momentofcollapserecords.bandcamp.com/album/dark-towers-bright-lights">Dark Towers / Bright Lights by CRANIAL</a></p>
<p><strong>SPOIWO</strong>&nbsp;kenn ich nicht. Hör ich rein und bekomme sofort Gänsehaut bis in den Himmel. Die Musiker waren bereits als Support für <strong>GOD IS AN ASTRONAUT</strong> unterwegs und schlagen mit ihrem Sound wieder den Bogen zum sehr ruhigen Teil des Abends, indem sie beeindruckend weite Klangflächen schaffen. Ich fühle mich ins letzte Jahr zurück versetzt als <strong>RADARE</strong>, die&nbsp;ebenfalls im Rahmen des <strong>DEAF ROW</strong> spielten, mich dank ihrer cineastischen Musik kunstvoll aus dem Konzertsaal in die Weiten meines Kopfkinos katapultierten. Ich bin mir sicher, dass auch die Polen in diesem Jahr für eine fantastische Ruheinsel während des langen Abends sorgen können.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/UA-ksrcFG3U?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auch <strong>GOLD</strong> aus den Niederlanden sind für mich noch ein unbeschriebenes Blatt. Sie klingen auf den ersten Eindruck auch recht unaufgeregt. Atmosphärischer Frauengesang auf getragenen Gitarren. Effekte hier und da, manchmal verdickt mit einer ordentlichen Zerre zu kratzenden Klangflächen. Auch an Synthies wird hier nicht gespart. Überzeugen können sie mich jetzt und hier nicht &#8211; ich bin allerdings gespannt, ob sie mich live vor Ort abholen und begeistern können.</p>
<p><a href="http://gold-vanrecords.bandcamp.com/album/optimist">Optimist by GOLD</a></p>
<p>Den Sprung von Neuseeland nach Deutschland hat das musizierende Geschwisterpaar von <strong>A DEAD FOREST INDEX</strong> gewagt und somit möglich gemacht, endlich auch in unseren Gefilden zu spielen. Im vergangenen Jahr mit <strong>CHELSEA WOLFE</strong> auf großer Tour, bringen sie eine latent larmoyante und doch schwebende Atmosphäre hervor. Klares, ruhiges Riffing und zweistimmiger Gesang wissen mich erfolgreich einzulullen&#8230; und leider auch schnell zu langweilen.</p>
<p><a href="https://adeadforestindex.bandcamp.com/album/in-all-that-drifts-from-summit-down">In All That Drifts from Summit Down by A DEAD FOREST INDEX</a></p>
<p>Zwischen den Bands legt <a href="https://www.facebook.com/aehm.net"><strong>AEHM</strong></a>&nbsp;kunstvoll mit echtem(!) Vinyl auf und lässt die wabernde Atmosphäre auch über die Umbaupausen nicht zusammenfallen.</p>
<p>In die diesjährigen Bands (und noch viele weitere) kannst du auch über unsere handverlesenen Spotify-Playlist <a href="https://open.spotify.com/user/smm666/playlist/1HO6DqekDrjeAiRPH43rj3">THIS is Metal!</a> reinhören.</p>
<p>Was? &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;DEAF ROW FEST VI</p>
<p>Wann? &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;23.09.2017</p>
<p>Wo? &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Kassablanca Jena</p>
<p>Preis: &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 20€&nbsp;VVK / 25€ AK</p>
<p>Genre: &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Funeral Doom, Post Rock, Post Metal, Experimental, Instrumental, Alternative, Ambient</p>
<p>Bands: &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;<strong>&nbsp;AHAB,&nbsp;ESBEN AND THE WITCH, SPOIWO, PIJN, CRANIAL, GOLD,&nbsp;A DEAD FOREST INDEX</strong></p>
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		<title>Haltet euch fest, TELEPATHY kommen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 19 Jul 2017 13:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dank ihrer exzellenten Spielart des Post Metals sind<strong> TELEPATHY</strong> die heimlichen Anwärter auf den Thron von <strong>MONO</strong> und co. Wer sich gern an dieser konsequent kompromisslosen Soundgewalt ergötzt, hat jetzt noch einen Grund mehr sich zu freuen. Nach der Veröffentlichung ihrer gehaltvollen Platte verschlägt es die Instrumental-Metaller 2017 wieder auf das Festland. Ganze neun bestätigte Auftritte werden die Briten währenddessen hierzulande spielen. Wie, ihr wisst noch nicht was euch erwartet? Dann habt ihr wohl eine der beeindruckendsten Entwicklungen der letzten Jahre verpasst. <strong>TELEPATHY</strong>s jüngstes Werk ist bezeichnend für eine neue Ära in der Geschichte dieser noch jungen Band.</p>
<p>Auf &#8222;Tempest&#8220; verbinden <strong>TELEPATHY</strong> Sludge, Doom, Black und Post Metal mit einer beeindruckenden Leichtigkeit, eine brachiale Kombination. Ihre meisterhafte Intuition geht dabei eine Symbiose mit epischem, orchestralem Songwriting ein. Dabei wurden die strukturlosen Muster der vorherigen Alben vorerst geordnet. Was auf &#8222;12 Areas&#8220; noch chaotisch klang, wirkt auf &#8222;Tempest&#8220; kalkuliert und dennoch kein Stück ineffektiver. In der Mitte des Albums ist sogar erstmalig Gesang zu hören. Damit wird die kleine Blase zerstochen, in der sich die Gruppe einst vor der Mehrheit der potenziellen Hörer schutzsuchend versteckt hatte. Aber nicht nur dieses zentrale Stück <em>&#8222;Echo Of Souls&#8220;</em> schafft Harmonie zwischen dem emotionalen Unterton und der klanglichen Tiefe. Jedes Lied illustriert majestätische Landschaften voller Zweifel und Melancholie. Dieses neue, die Vorgänger überschattende Album strotzt nur so vor musikalischer Reife.</p>
<p>Inwiefern sich das Konzept der LP auf die Tour überträgt, ist leicht erkennbar. Live werden die Songs umso befreiender auf die Zuhörer wirken.</p>
<p><strong>Hier findet ihr alle Haltestellen der Tour, bestimmt befinden sich davon einige auch in eurer Nähe:</strong></p>
<blockquote><p>09.09. Lille, Le Biplan (FR)<br />
<strong>10.09. Freiburg, White Rabbit (DE)</strong><br />
12.09. Wien, Viper Room (AT)<br />
<strong>13.09. Dresden, Bärenzwinger (DE)</strong><br />
<strong>14.09. Würzberg, Immerhin (DE)</strong><br />
<strong>15.09. Berlin, Swamp Fest (DE)</strong><br />
<strong>16.09. Braunschweig, Nexus (DE)</strong><br />
<strong>17.09. Marburg, TBA (DE)</strong><br />
<strong>19.09. Köln, Az Köln (DE)</strong><br />
<strong>20.09. Hamburg, Hafenklang (DE)</strong><br />
<strong>21.09. Siegen, Vortex Music Club (DE)</strong><br />
<strong>22.09. Olten, Coq D&#8217;or (DE)</strong><br />
23.09. Winterthur, Gaswerk (CH)<br />
24.09. TBA (wird noch angekündigt)</p></blockquote>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20045" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Telepathy_EU_TOUR_POSTER_2017_FINAL_dates-small-731x1024.png" alt="" width="731" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Telepathy_EU_TOUR_POSTER_2017_FINAL_dates-small-731x1024.png 731w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Telepathy_EU_TOUR_POSTER_2017_FINAL_dates-small-214x300.png 214w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Telepathy_EU_TOUR_POSTER_2017_FINAL_dates-small-750x1050.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Telepathy_EU_TOUR_POSTER_2017_FINAL_dates-small.png 2000w" sizes="auto, (max-width: 731px) 100vw, 731px" />
<p><a href="https://www.facebook.com/telepathyband">Facebook</a><br />
<a href="https://telepathyband.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
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		<title>Die Leere füllend &#8211; SOLBRUD</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Jun 2017 09:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
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		<category><![CDATA[copenhagen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SOLBRUD&#160;&#8211;&#160;Vemod Veröffentlichungsdatum: 09.06.2017 Länge: 51:23&#160;Min. Label: Vendetta Records &#38; Indisciplinarian Stil:&#160;Atmospheric Black Metal &#8222;Vemod&#8220; ist dänisch und heißt so viel wie Wehmut. Dass die Kopenhagener von SOLBRUD eben diesen Titel für ihr drittes Album wählten, überrascht nicht. Das erste Hören bestätigt sofort, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-leere-fuellend-solbrud/">Die Leere füllend &#8211; SOLBRUD</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SOLBRUD</strong>&nbsp;&#8211;&nbsp;Vemod<br />
Veröffentlichungsdatum: 09.06.2017<br />
Länge: 51:23&nbsp;Min.<br />
Label: Vendetta Records &amp;<br />
Indisciplinarian<br />
Stil:&nbsp;Atmospheric Black Metal<span id="more-17956"></span></p>
<p>&#8222;Vemod&#8220; ist dänisch und heißt so viel wie Wehmut. Dass die Kopenhagener von <strong>SOLBRUD</strong> eben diesen Titel für ihr drittes Album wählten, überrascht nicht. Das erste Hören bestätigt sofort, dass es noch melancholischer werden sollte, als auf den Vorgängern. Obwohl es sich inhaltlich genau an &#8222;Jærtegn&#8220; und &#8222;Solbrud&#8220; anschließt, war der Schritt nicht wirklich vorhersehbar. So sind die ausschweifenden Intros noch immer vorhanden, rau wird es nicht mehr ganz so oft. Den Spagat zwischen Vielschichtigkeit&nbsp;und dem emotionalen Ausdruck schafft nicht jeder. Meistern <strong>SOLBRUD</strong> diesen auf ihrem vor Wehmut triefenden Album? Oder gehen sie dazu über gesichtslose Musik zu machen?</p>
<p><em>&#8222;Det Sydste Lys&#8220;</em> beginnt atmosphärisch: nieselnder Regen und sanfte Gitarren umwerben den Hörer.&nbsp;Der vollständige, erwartete Black-Metal-Sound wird langsam aufgebaut und entfaltet sich erst nach dem ersten Drittel. In dieser Hinsicht hat sich also nicht viel verändert. Das gewisse Etwas für geduldige&nbsp;Menschen hatten die Dänen immer im Gepäck. Was mir jedoch über das gesamte Album hinweg fehlt, ist der Biss in den majestätisch anmutenden Passagen. Ich kann dort nicht genau zuordnen, welche Variationen ich vermisse. So trägt der atmosphärische und melodische Anteil zwar jeden Song. Wirklich hinreißen kann mich&nbsp;jedoch kein Riff, was an den ewigen Blast Beats liegen könnte. Und nein, ich höre sehr wohl oft Black Metal &#8211; vor allem langsamen. Natürlich wusste ich, dass mich keine große Abwechslung erwarten wird. Es fehlt mir einfach an Bissigkeit. Die analoge Produktion durch <strong>Flemming Rasmussen</strong> (<strong>METALLICA</strong>, <strong>MORBID ANGEL</strong>, <strong>RAINBOW</strong>) bügelt diese Schwachstellen etwas aus, verleiht dem Album einen rauen Hauch. Das war auf den Vorgängern nicht zwingend nötig, die Musik strotzte nur so von Ungereimtheiten. Damals wurden mehr Kanten und Elan gezeigt, die es jetzt offensichtlich zu ordnen galt.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-18008 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/SOLBRUD-Band1_2017_LO_@Kristian_Buus-683x1024.jpg" width="337" height="506" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/SOLBRUD-Band1_2017_LO_@Kristian_Buus-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/SOLBRUD-Band1_2017_LO_@Kristian_Buus-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/SOLBRUD-Band1_2017_LO_@Kristian_Buus-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/SOLBRUD-Band1_2017_LO_@Kristian_Buus.jpg 833w" sizes="auto, (max-width: 337px) 100vw, 337px" /></p>
<h4>Bei den monumentalen Songs lautete die Devise, nicht einzuschlafen. Wer hier nicht aufpasst wird mit Langeweile bestraft. Also bitte nicht einfach nur nebenbei hören!</h4>
<p>Immerhin münden <em>&#8222;Det Sydste Lys&#8220;&nbsp;</em>und <em>&#8222;Besat Af Mørke&#8220;&nbsp;</em>in epische Finale. Im Gegensatz stehen dazu die weichen, klangarmen Outros von <em>&#8222;Menneskeværk&#8220;</em> und <em>&#8222;Forfald&#8220;</em>. Diese beiden Lieder werden sehr gut eingerahmt, was den Hörfluss erleichtert. So wird zum Beispiel das Tempo dem Ende des Vorgängers angepasst. Außerdem haben es mir die Einstiege von <em>&#8222;Besat Af Mørke&#8220;</em> und&nbsp;<em>&#8222;Forfald&#8220;&nbsp;</em>besonders angetan. Sie brechen mit der ruhigen Hälfte von <strong>SOLBRUD</strong> dermaßen, dass ich mir trotz meiner Abgeneigtheit gegenüber einzelnen Riffs mehr davon wünsche. <em>&#8222;Forfald&#8220;</em> besticht ebenfalls durch die instrumentalen Passagen. Und ungefähr nach dem zweiten Hören dieses Songs packt es mich dann auch. Es öffnet sich mir eine düstere Welt, die nicht mal eben bei einem Spaziergang abgehandelt werden kann. Die instrumentalen Ausläufer&nbsp;hinken hinterher, was die Textur anbelangt. Was vor drei Jahren noch rau klang, hebt sich jetzt klarer heraus. Wenn der Sänger seine markante Stimme darüber säuseln lässt, zeigt sich endlich: diese Musik hat noch ein Antlitz. Und was für eins!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-18009 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/SOLBRUD-Band2_2017_LO_@Henrik_Moberg_Jessen-1024x683.jpg" width="837" height="558" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/SOLBRUD-Band2_2017_LO_@Henrik_Moberg_Jessen-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/SOLBRUD-Band2_2017_LO_@Henrik_Moberg_Jessen-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/SOLBRUD-Band2_2017_LO_@Henrik_Moberg_Jessen-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/SOLBRUD-Band2_2017_LO_@Henrik_Moberg_Jessen-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/SOLBRUD-Band2_2017_LO_@Henrik_Moberg_Jessen.jpg 1249w" sizes="auto, (max-width: 837px) 100vw, 837px" /></p>
<p>Die Qualitäten der Lieder lassen sich schnell aufzählen. Sie überzeugen durch den ewig währenden Pessimismus, beängstigende Übergänge und den dunklen Unterton. Es&nbsp;strengt zwar etwas an, den überzogen langen Songs zu lauschen, aber ich werde immer wieder belohnt. Dennoch wird einem die Suche erschwert. Die Feinheiten und Details rücken weit in den Hintergrund.&nbsp;Zudem gehen zu viele dieser Variationen in der monumentalen Länge unter. So hätten mehr Piano-Einlagen wie auf <em>&#8222;Forfald&#8220;&nbsp;</em>eingebaut werden können. Auch die gesamte Struktur der Musik öfter über den Haufen zu werfen,&nbsp;würde meine ersten Hörversuche erleichtern. Den sprichwörtlichen Klick hat es bei mir erst gegeben, nachdem ich mich&nbsp;tiefer damit beschäftigt habe. Für reine Gelegenheitshörer ist der erste Probelauf also nicht zu empfehlen. Wen die Materie genug interessiert, haut es dann spätestens bei der quirligen Eröffnung von&nbsp;<em>&#8222;Menneskeværk&#8220;&nbsp;</em>um.&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Solbrud/?fref=ts">Facebook</a><br />
<a href="https://solbrud.bandcamp.com/">Bandcamp</a><br />
<a href="http://www.vendettarecords.de">Vendetta Records</a><br />
<a href="http://www.indisciplinarian.com">Indisciplinarian</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-leere-fuellend-solbrud/">Die Leere füllend &#8211; SOLBRUD</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Weniger Dunkelheit, mehr Licht und Energie lautet die Devise! &#8211; HERETOIR</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Mar 2017 07:15:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>HERETOIR &#8211; The Circle Veröffentlichungsdatum: 24. März 2017 Dauer: 65:37 Min. Label: Northern Silence Productions Genre: Post Metal Es gibt Bands, die hauen jedes Jahr ein Album (oder sogar mehr) raus. Der eine mag jetzt meinen: „Die sind halt kreativ, also warum ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/weniger-dunkelheit-mehr-licht-und-energie-lautet-die-devise-heretoir/">Weniger Dunkelheit, mehr Licht und Energie lautet die Devise! &#8211; HERETOIR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HERETOIR </strong>&#8211; The Circle<br />
Veröffentlichungsdatum: 24. März 2017<br />
Dauer: 65:37 Min.<br />
Label: Northern Silence Productions<br />
Genre: Post Metal<span id="more-15049"></span></p>
<p>Es gibt Bands, die hauen jedes Jahr ein Album (oder sogar mehr) raus. Der eine mag jetzt meinen: „Die sind halt kreativ, also warum nicht!?“, ein anderer behauptet vielleicht: „Tja, umso mehr wird in kurzer Zeit verkauft, und es fließt mehr Geld.“ Dauert die &#8222;Release-Abstinenz&#8220; allerdings zu lange, wird der Lieblingsband in der Regel Feuer unterm Arsch gemacht, weil sich die Fans nach Nachschub für die Trommelfelle sehnen. Was ist denn nun aber die genau richtige Zeit, die sich Künstler für ein neues Album nehmen sollten?</p>
<p>Im Fall von <strong>HERETOIR</strong> liegen sechs Jahre zwischen dem Debüt-Album und dem nun kommenden &#8222;The Circle&#8220;. Wie es scheint, war dies genau der perfekte Zeitraum, den sich <strong>Eklatanz</strong> nur für das kommende Silberscheibchen nehmen konnte, denn das Werk weiß von vorn bis hinten zu begeistern und klingt wahnsinnig ausgereift, und das bei sagenhaften elf Tracks.</p>
<blockquote><p>&#8230; denn die Platte in ihrer Gesamtheit klingt sehr neu, sehr frisch.</p></blockquote>
<p>Ehrlich gesagt habe ich, die bisherigen Platten im Hinterkopf, ein eher düsteres, niederschmetterndes, emotionales Werk erwartet, teilweise sogar ein etwas beengendes. Diese Zeiten sind vorbei! Offenbar hat sich in den sechs Jahren Schaffensphase einiges getan, denn die Platte in ihrer Gesamtheit klingt sehr neu, sehr frisch. Sie beansprucht sehr viel Raum und gibt mir irgendwie das Gefühl von Freiheit, anstatt von unangenehmer Beklemmung.</p>
<p>Kennt ihr das, wenn ihr mit einem Song oder einem Album plötzlich eine Farbe in Verbindung bringt? Beim Hören dieser Scheibe dominiert für mich die Farbe weiß (für alle Klugscheißer – ich gebe mir selbst den Hinweis: „Weiß ist doch gar keine richtige Farbe!“). Bei fast allen Stücken wird vorm inneren Auge alles immer heller. An sich füllt die Musik den Raum um mich mit einer sehr wohligen Atmosphäre. Das Werk birgt sehr viel Melancholie und Platz zum Träumen, drückt aber im nächsten Moment wieder mit positiver Energie nach vorn, anstatt, wie bisher bekannt, mit Verzweiflung nach unten zu ziehen. Dabei kommen auch Blastbeats und die Bassdrum-Action nicht zu kurz.</p>
<blockquote><p>Es geht um das Leben, das der Sonne und der Freiheit gewidmet ist.</p></blockquote>
<p>Die musikalischen Kompositionen passen wie die Faust aufs Auge zu den lyrischen Themen des Albums. Textlich dreht sich &#8222;The Circle&#8220; nämlich um den Kreislauf des Lebens, um Tod und Wiedergeburt, und bildet eine emotionale und tiefe Reise ab. Es geht um das Leben, das der Sonne und der Freiheit gewidmet ist.</p>
<p>Die Vocals, die der <strong>Herr Eklatanz</strong> hier abliefert, sind große Klasse! Die Screams klingen brachial – das pure Energiebündel, die cleanen Gesänge hingegen klingen unglaublich sauber und gefühlvoll. Die Gitarrenspuren lassen mich entweder in Gedanken oder Traumsequenzen versinken, oder polieren mir gewaltig die Fresse. Irgendwie haut mich die neue Mischung hier völlig vom Hocker.</p>
<p>&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-15067 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/heretoir-the-circle-cover.jpg" width="350" height="355" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/heretoir-the-circle-cover.jpg 1182w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/heretoir-the-circle-cover-296x300.jpg 296w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/heretoir-the-circle-cover-1009x1024.jpg 1009w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/heretoir-the-circle-cover-750x761.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" />
<p>Dazu kommt, dass das Endprodukt der Aufnahmen so unfassbar klar und deutlich klingt. Für mich stehen die eingespielten Instrumente in einem perfekten Verhältnis zueinander. Nichts ist zu leise oder zu laut, sondern alles wurde auf den Punkt getroffen. Punktgenau und präzise fliegen mir auch die Drum-Spuren um die Ohren, die der <strong>Herr Schuler</strong> (<strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong>) für <strong>HERETOIR</strong> eingewammst hat. Ich zitiere an dieser Stelle Chefredakteur <strong>Robert</strong>: „Ich habe selten eine Band gesehen, die live so tight auf den Punkt ist, wie <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong>.“ Und das liegt sicher nicht zuletzt an den Fähigkeiten von <strong>Tobias Schuler</strong> hinter der Schießbude – das hört man einfach auch hier.</p>
<p><strong>Tobias Schuler</strong> ist aber nicht der einzige bekannte Gast, der zum Album seinen Teil beigetragen hat. Das Cover-Artwork stammt von <strong>Fursy Teyssier</strong> (<strong>LES DISCRETS</strong>), der auch schon das Cover des Debüts gezeichnet hat. Und auf dem wohl verträumtesten Song der Platte <em>&#8222;<span style="color: #000000;">Laniakea Dances (Soleils Couchants)&#8220;</span></em> leiht der gute <strong>Neige</strong> (<strong>ALCEST</strong>) <strong>HERETOIR</strong> seine unverwechselbaren Screams. Das passt mega gut! Der Song ist sehr ruhig und gefühlvoll und meiner Meinung nach einer der wenigen Lieder, bei dem der Gesang viel mehr im Vordergrund steht, als das Instrumental. Daher hebt sich <em><span style="color: #000000;">&#8222;Laniakea Dances (Soleils Couchants)&#8220;</span></em> für mich auch klar von den anderen Songs ab. Während <strong>Neige</strong> anfangs mit seinem rauen Geschrei stark vorlegt, gibt <strong>Eklatanz</strong> später seine Glanzleistung in Sachen Clean-Gesang zum Besten. Gänsehaut!</p>
<p>Es ist gar nicht so einfach, generell Highlights aus den elf Tracks herauszupicken, weil das gesamte Werk ein Kracher ist, allerdings stechen neben dem genannten Song noch zwei weitere Titel besonders hervor:</p>
<p>Das ist zum einen <em>&#8222;The White&#8220;</em>. Die Drumpattern, mit denen die Nummer beginnt, sind anfangs schwer zu verstehen, finde ich. Ich kann schon mitnicken, aber die Struktur klingt irgendwie kompliziert. Das macht die ganze Sache für mich gleich noch ein gutes Stück interessanter und führt dazu, dass ich bewusster höre. Cleangesang und Screams wechseln sich ab, und plötzlich: Ruhe. Aus der Ferne kommen verzerrte Gitarren immer näher und näher, bis hin zu DER Minute, die wohl die dicksten Eier des gesamten Albums hat. Ich würde diese Stelle fast als eine Art Breakdown beschreiben, wie man ihn aus dem Modern Metal/Metalcore kennt. Während es ordentlich aufs Maul gibt, kommt trotzdem ein riesiges Stück Atmosphäre bei mir an. Wie geil der Song einfach ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bjHho3SV2BA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und da ist zum anderen das Lied, das auf <em>&#8222;Golden Dust&#8220;</em> getauft wurde. <em>&#8222;Golden Dust&#8220;</em> ist für mich ein Titel zum Augen schließen, Seele baumeln lassen, sich besinnen, nachdenken, über was auch immer. Das Besondere ist, dass anfangs beide Gitarren eher auf mittlerer Tonhöhe gespielt werden, der &#8222;Raum&#8220; ist nicht allzu riesig, doch als dann die eine Gitarre verzerrte tiefe Töne ausspuckt, während die andere Gitarre mit Hall beladen ist und in die Höhe geht, öffnen sich gefühlte 100 Türen, um den Raum, der für diese Musik benötigt wird, bereitzustellen. Dabei wird am Schlagzeug immer mehr an Tempo zugelegt. Ganz ehrlich: Das Lied ist der pure Geschlechtsverkehr. Je fortgeschrittener der Song, desto stärker wird gehämmert (in diesem Fall aber hinterm Schlagzeug), und ist der Höhepunkt erreicht, ist erstmal Schluss. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Für mich ist &#8222;The Circle&#8220; ein Werk zum Träumen und ein Energiebündel zugleich. Ich bekomme einfach nicht genug davon. Gerade auch, weil es eben nicht so weich gewaschener Post Metal ist, sondern weil auch mal ordentlich gebelzt wird, erhält es eben keinen so schwermütigen Charakter, steht in Sachen Verträumtheit und Melancholie aber trotzdem ganz weit vorn. Absolut belebend, diese Scheibe. Der musikalische Wechsel vom Düsteren hin zum Licht tut <strong>HERETOIR</strong> mehr als gut. Für mich ist das Album jetzt schon ein Anwärter auf die Platte des Jahres 2017. Großartig!</p>
<p><strong>HERETOIR</strong> Bandcamp: <a href="https://heretoir.bandcamp.com/" target="_blank">hier</a></p>
<p><strong>HERETOIR</strong> Facebook: <a href="https://www.facebook.com/heretoir" target="_blank">hier</a></p>
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		<title>Bodenständig, aggressiv und kalt &#8211; HYMN im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Feb 2017 07:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy]]></category>
		<category><![CDATA[Hymn]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit &#8222;Perish&#8220; haben HYMN dieser Tage ihr erstes Album auf den Markt gebracht und standen mir bodenständig Rede und Antwort zum neuen Output. Lest dazu hier ohne große Umschweife das Interview. Jungs, ihr seid seit 2011 aktiv, habt aber erst dieser Tage ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Mit &#8222;Perish&#8220; haben <strong>HYMN</strong> dieser Tage ihr erstes Album auf den Markt gebracht und standen mir bodenständig Rede und Antwort zum neuen Output. Lest dazu hier ohne große Umschweife das Interview.</p>
<h4>Jungs, ihr seid seit 2011 aktiv, habt aber erst dieser Tage euer 1. Album rausgebracht. Gab es Probleme mit dem Releasetermin oder wolltet ihr euch alle Zeit der Welt nehmen?</h4>
<p><strong>HYMN</strong>: <strong>HYMN</strong> wurde erst gegen 2013 zu einer aktiven Band. Davor schwirrte uns eher die Idee von einem Seitenprojekt im Kopf herum, mit dem wir sporadisch Live-Auftritte haben, als wir mit unserer damaligen Band <strong>BUCKADUZZ</strong> nicht probten. Nach 2 Jahren beschlossen wir aus <strong>HYMN</strong> eine echte Band zu formen und spielten noch im gleichen Jahr unser erstes Konzert. Kurz danach brachten wir eine selbst betitelte EP mit 2 Songs raus. Eigentlich war der Termin für &#8222;Perish&#8220; 2016 geplant, doch aufgrund von Geldmangel konnte der Mix nicht rechtzeitig beendet werden und somit wurde &#8222;Perish&#8220; zeitlich verschoben.</p>
<h4>Mit TOMBSTONES habt ihr bereits eine aktive Doom-Band. Weshalb fiel eure Entscheidung darauf, eine weitere zu gründen?</h4>
<p><strong>HYMN</strong>: Wir hatten <strong>HYMN</strong> bereits vor <strong>TOMBSTONES</strong> gegründet. <strong>Ole Helstad</strong> von <strong>TOMBSTONES</strong> hat uns bei einem eigenen Konzert erlebt und fragte auch <strong>Markus</strong>, ob er als Schlagzeuger einspringen möchte. Das alles geschah während der Europatour mit <strong>MOUNTAIN</strong>. Danach wurde <strong>Markus</strong> ein dauerhaftes Bandmitglied. <strong>Ole Rokseth</strong> trat <strong>TOMBSTONES</strong> bereits früher bei. Eigentlich war er nur für einen Gig eingeplant, aber es fühlte sich nur natürlich an, wenn er selber ein permanentes Mitglied werden würde.</p>
<p>Wir sehen <strong>HYMN</strong> nicht nur als Doom-Band an. Sicher, es sind zwar Elemente davon vorhanden, aber auch viel Metal, Hardcore und Post Metal. Für uns ist <strong>HYMN</strong> generell aggressiver und kälter als <strong>TOMBSTONES</strong>.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 169px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-13507" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/hymn-band-169x300.jpg" height="392" width="221" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/hymn-band-169x300.jpg 169w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/hymn-band-576x1024.jpg 576w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/hymn-band.jpg 675w" sizes="auto, (max-width: 221px) 100vw, 221px" /></div>
<h4>Existiert eine konkrete Botschaft, die mit HYMN verbreitet werden soll?</h4>
<p><strong>HYMN</strong>: Meinst du hinter uns als Band oder dem Namen?</p>
<p>Der Name wird sowohl als eine direkte Inspiration von einigen unserer größten Einflüsse eingewurzelt, als auch als eine Erweiterung eines Konzepts. Damals haben wir Lieder schaffen wollen, wo die Musik und Zusammensetzung als ein Ziel, jedoch nicht in einer traditionellen Form gebildet wurden. Seitdem sind wir immer mehr von dieser Idee abgetrieben, aber sie hat als eine faszinierende Übung gedient. Der Name hat immer in uns gesteckt. Außerdem schafft die Dualität davon eine interessante Reibung.</p>
<p>Persönlich steckt dahinter kein tieferer Sinn. Wir sind zwei Kerle, die versuchen Musik zu erschaffen, die wir selbst hören wollen. Demnach könnte unsere Botschaft auf dem nächsten Album eine komplett andere sein, aber das ist ja das Spannende daran.</p>
<p><strong><em>Sehnsucht nach Schmerz? Klicke</em> </strong><a href="https://urskoghymn.bandcamp.com/">HIER</a></p>
<h4>Zwischendurch lockert ihr die Songs mit Midtempo, Blastbeats oder gar modernen Zutaten aus dem Metal auf. Soll HYMN mehr als eine reine Doom-Band sein?</h4>
<p><strong>HYMN</strong>: Am Anfang haben wir etwas kreieren wollen, was heavier und weit mehr aggressiv war, als was wir zur Zeit spielten. Der wichtigste Aspekt ist: Musik zu erschaffen, der wir selbst zuhören wollen. Zeitgleich soll es eine interessante Herausforderung an uns sein, uns nicht nur auf Doom Metal zu beschränken. Also war es nur eine logische Konsequenz, sich von diesem Genre Stück für Stück zu entfernen.</p>
<h4>Ist &#8222;Perish&#8220; ein Konzeptalbum geworden? Die Stücke wirken wie einzelne Kapitel, die im Gesamtdurchlauf wie aus einem Guss klingen.</h4>
<p><strong>HYMN</strong>: Ich denke, das &#8222;Alles ist eins und eins ist alles&#8220;-Konzept trifft ganz gut zu. Als wir anfingen das Album zu schreiben, hatten wir diese Idee von einem Leitfaden, doch wir haben uns trotzdem in einer Art von Fortschritt und weg von diesem Gedanken entwickelt. Wenn jemand findet, dass das Album ein Konzept besitzt, ist das großartig. Wenn nicht, dann ist das auch völlig okay.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_13508" aria-describedby="caption-attachment-13508" style="width: 324px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13508 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/hymn-perish-cover.jpg" height="333" width="334" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/hymn-perish-cover.jpg 334w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/hymn-perish-cover-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/hymn-perish-cover-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 334px) 100vw, 334px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-13508" class="wp-caption-text">Verantwortlich für das wunderschöne Artwork: <strong>Nicolay Tufte Østvold</strong></figcaption></figure>
<h4><em>&#8222;Serpent&#8220;</em> gab es bereits 2015 als Single. War von Anfang an klar, dass es der Song auf &#8222;Perish&#8220; schafft?</h4>
<p><strong>HYMN</strong>: In der Tat. Wir haben <em>&#8222;Serpent&#8220;</em> jedoch davor aufgenommen und wollten ihn für eine Split mit <strong>TOMBSTONES</strong> verwenden. Aber irgendwie hat es nicht geklappt, also veröffentlichten wir den Song digital als Single.</p>
<h4>Wovon handeln die Texte auf &#8222;Perish&#8220;? In den Metal-Archiven heißt es, ihr würdet euch von Themen wie der Erde beeinflussen lassen. Ihr schreibt doch bestimmt noch über andere Themen wie Leid und Schmerz, oder?</h4>
<p><strong>HYMN</strong>: Das ist komisch, schließlich war das Thema &#8222;Erde&#8220; nie ein Hauptbestandteil von unseren Texten, die wir für <strong>HYMN</strong> verwenden. Da geht es mehr um den anderen Kram den du beschrieben hast.</p>
<h4>&nbsp;</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14650" aria-describedby="caption-attachment-14650" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14650" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/hymn-live-1024x683.jpg" height="507" width="760" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/hymn-live-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/hymn-live-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/hymn-live-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/hymn-live-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/hymn-live.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 760px) 100vw, 760px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14650" class="wp-caption-text">Auftritte sind für uns essenziell: <strong>HYMN</strong></figcaption></figure>
<h4>Was dient euch als Inspiration um ein Stück zu schreiben? Reicht der Alltag da oft schon aus?</h4>
<p><strong>HYMN</strong>: Meist sind es andere Bands oder Live-Auftritte, das ist einfach unschlagbar. Speziell, wenn es eine neue Erfahrung ermöglicht, egal welches Genre. Auch wenn das selten vorkommt, aber das kann man nicht toppen. Ich denke, wir werden natürlich auch von heftigen Emotionen beeinflusst. Wer denn nicht? (lacht)</p>
<h4>Arbeitet ihr kontinuierlich an neuen Stücken, oder gibt es immer wieder Pausen zwischen den kreativen Phasen?</h4>
<p><strong>HYMN</strong>: Wir proben regelmäßig, aber es gibt immer wieder Unterbrechungen zwischen den kreativen Phasen. In diesem Augenblick arbeiten wir an neuem Material, aber es dauert eine Weile, bevor wir irgendetwas fertiggestellt haben. Da lassen wir uns auch nicht hetzen. Außerdem beanspruchen <strong>TOMBSTONES</strong> auch viel Zeit.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 1024px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14648 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/hymn-perish-album-300x111.jpg" height="111" width="630"></div>
<h4>Gibt es für euch gemeinsame Proben, oder ist das aufgrund von Entfernung und Zeitgründen eher schwierig?</h4>
<p><strong>HYMN</strong>: Wir alle arbeiten Vollzeit, leben allerdings gemeinsam in Oslo, also ist es für uns relativ einfach, sich zum Proben zu treffen. Sowohl <strong>HYMN</strong> als auch <strong>TOMBSTONES</strong> haben den gleichen Proberaum. Das macht es natürlich viel einfacher.</p>
<blockquote><p>Wir halten es mit Proben wie mit täglichem Fußballtraining: Jede Woche an den gleichen Tagen um die gleiche Uhrzeit.</p></blockquote>
<h4>Wie seid ihr auf Nicolay Tufte <span class="st"><em>Ø</em></span>stvold als Artworkkünstler aufmerksam geworden?</h4>
<p><strong>HYMN</strong>: Nicolay ist ein guter Freund von uns. Er hat einen fantastischen Job für das Artwork seiner eigenen Band <strong>REPTILE MASTER</strong> abgeliefert, das aber nur am Rande. Es war vollkommen normal, dass wir ihn gefragt haben. Wir sind mit dem Resultat sehr zufrieden.</p>
<h4>Stichwort &#8222;live&#8220;: Plant ihr auch Touren oder reicht es zeitlich bedingt nur für Auftritte am Wochenende? Wie sehen eure Pläne für kommende Gigs aus?</h4>
<p><strong>HYMN</strong>: Die großartige <strong>RAZOR-AGENCY</strong> bucht für uns gerade eine Europatour, welche Mitte Juni stattfindet. Ansonsten haben wir oftmals am Wochenende ein paar Auftritte rund um Norwegen. Wir wollen so oft wie möglich live spielen, das ist es, was wir am liebsten tun!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ultar &#8211; Black Metal mit Mut zur Farbe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Nov 2016 11:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
		<category><![CDATA[russland]]></category>
		<category><![CDATA[ULTAR]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ULTAR &#8211; Kadath Veröffentlichungsdatum: 21.10.2016 Dauer: 47:02 Min. Label: Temple of Torturous Genre: Black Metal &#160; Was &#8222;Post&#8220; so ausmachen kann. ULTAR, gerade erst dieses Jahr in&#160;Krasnoyarsk, Russland, gegründet, hauen mit &#8222;Kadath&#8220; ihr erstes Album raus und&#160;pflügen&#160;damit das Feld des Post Black ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/black-metal-mit-mut-zur-farbe/">Ultar &#8211; Black Metal mit Mut zur Farbe</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ULTAR</strong> &#8211; Kadath<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.10.2016<br />
Dauer: 47:02 Min.<br />
Label: Temple of Torturous<br />
Genre: Black Metal</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was &#8222;Post&#8220; so ausmachen kann. <strong>ULTAR</strong>, gerade erst dieses Jahr in&nbsp;Krasnoyarsk, Russland, gegründet, hauen mit &#8222;Kadath&#8220; ihr erstes Album raus und&nbsp;pflügen&nbsp;damit das Feld des Post Black Metal. Was mir dabei als erstes&nbsp;extrem auffällt, ist der zurückhaltende Einsatz von Gesang. Schon im ersten Song, <em>&#8222;Nyarlathotep&#8220;</em>, beinahe passiv, ist er auch in späteren Songs so eingewebt, dass er nicht den Eindruck erweckt, sich nach vorne drängen zu wollen, sondern wirklich wie ein ebenbürtiges Instrument im Gesamtkontext des Songs zu agieren. Das ist neu. Er fungiert so nicht als essenzieller Emotionsträger, sondern als eine Inkredienz von vielen.</p>
<p>Das Album, welches &#8222;gerade mal&#8220; sechs Songs beherbergt, scheint umso mehr Kraft und Intensität in&nbsp;jeden einzelnen Song gesteckt zu haben. Klasse statt Masse. <em>&#8222;Azathoth&#8220;</em> ist ebenfalls sehr homogen, wirkt beinahe weich. Der Gesang drückt keine völlige Isolation und Ferne jeglicher Möglichkeit der Kontaktaufnahme zur Welt außerhalb des eigenen Körpers aus. Möglicherweise auch eine Folge der gefühlt stärkeren Einbettung des Gesangs in das musikalische Gewand des Songs. Es gibt kaum Kanten im Song, was auch die Frage aufwirft, wie diese wohl live wirken. Zeremoniell? Kommen hier die neuen <strong>ALCEST</strong>? Der Vergleich mag nicht funktionieren, jedoch haben die Songs von <strong>ULTAR</strong> durchaus Tiefgang und einen Spannungsbogen. Ein Spannungsbogen mit Wellenmuster, wobei damit keine Durchhänger gemeint sind.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YX3BFp4EMsQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Interessant auch der Mittelteil. <em>&#8222;Shores of the Sleeping Seas&#8220;</em>. <strong>ULTAR&nbsp;</strong>bringen uns die Natur ins Wohnzimmer! Wellen, Vogelgezwitscher, atmosphärische Klänge. Welche Band liefert dem Hörer sonst so eine musikalische Verschnaufpause mit? Sehr coole Idee auf jeden Fall!</p>
<p>Ansonsten läuft das Album so weiter wie angekündigt. Sänger <strong>Gleb Sysoev</strong> zeigt, dass er stimmlich durchaus variieren kann und sein &#8222;Instrument&#8220; beherrscht. Und wer sich wundert, dass eine Band kein Jahr alt ist, bereits ein Album rausbringt und darauf einen derart gut aufeinander eingegroovten Eindruck macht: ja, die Mitglieder haben vorher schon zusammen Musik gemacht. Unter dem Namen <strong>DEAFKNIFE</strong>. Anders wäre so etwas wohl eher schwer zu erklären.</p>
<p>Insgesamt kann man sagen, dass dieser Post Black Metal, wie er hier präsentiert wird, nicht so kalt und einsam wirkt, wie es die Intention von anderen, früheren Black Metal-Bands gewesen sein mag. <strong>ULTAR</strong> bieten eine sehr atmosphärische, tiefgründige Alternative, welche beinahe Farben malen kann. Die ersten paar Songs laden fast dazu ein, sie im Freien zu hören und sich einfach voll darauf einzulassen, jedoch werden die Songs in der zweiten Hälfte der Platte sehr ausgedehnt und komplex. Es ist fraglich, ob dabei nicht auch eine Überforderung für die Hörer entstehen kann. Und ob dies auch den Songs unbedingt gut tut, sie so zu strecken. Ansätze sind zumindest gute dabei. Aber weniger ist manchmal doch auch mehr.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/black-metal-mit-mut-zur-farbe/">Ultar &#8211; Black Metal mit Mut zur Farbe</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Vom Baumknutschen zum Dialog</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 Jun 2016 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[If the trees could talk]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Whatever]]></category>
		<category><![CDATA[The Bones of a Dying World]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>IF THESE TREES COULD TALK &#8211; The Bones Of A Dying World Veröffentlichungsdatum: 03.06.16 Dauer: 54min Label: Metal Blade Atmosphärisch, brachial, instrumental! IF THESE TREES COULD TALK ist sicher kein typischer Name für eine normale Metal-Band. Aber eine normale Metal-Band sind IF THESE TREES COULD TALK auch ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>IF THESE TREES COULD TALK </strong>&#8211; The Bones Of A Dying World<br />
Veröffentlichungsdatum: 03.06.16<br />
Dauer: 54min<br />
Label: Metal Blade</p>
<h3>Atmosphärisch, brachial, instrumental!</h3>
<p><strong>IF THESE TREES COULD TALK</strong> ist sicher kein typischer Name für eine normale Metal-Band. Aber eine normale Metal-Band sind <strong>IF THESE TREES COULD TALK</strong> auch nicht – zum Glück, könnte man fast sagen. Die Musik der US-Amerikaner aus dem Staat Ohio lässt sich vermutlich am ehesten in das Spannungsfeld von Post-Rock und Post-Metal einordnen. Eine Verortung, die der Band aber eher zuwider ist. Sie selbst geben als ihr Genre &#8222;Post-Whatever&#8220; an und halten sich so aus dem Sortierwahn gänzlich heraus und überlassen es dem Hörer – wie mich eben &#8211; dies zu entscheiden. Fest steht aber: hier treffen ruhige, atmosphärische Passagen auf harte Ausbrüche. Bisweilen zu hart für Post-Rock, bisweilen aber eben einfach zu ruhig für Metal.</p>
<h3>Musikalisches Reifen und Wachsen</h3>
<p>„The Bones Of A Dying World“ heißt das mittlerweile vierte Studioalbum der im Jahr 2000 gegründeten Band aus Akron, Ohio. Haben die Bäume der Artworks im Vergleich zum Zweitling „Above The Earth, Below The Sky“ auf dem dritten Album „Red Forest“ bereits ihre Nadeln verloren, ist auf dem neuesten Album nun endgültig der Winter eingebrochen. „<em>Das Hier und das Jenseits</em>“- „<em>the here and the hereafter</em>“, „<em>Eiserner Gletscher</em>“- „<em>Iron Glacier</em>“ &#8211; Album und Songtitel sind neben dem Artwork die einzigen inhaltlichen Anhaltspunkte, die die Band dem Hörer mit an die Hand gibt, denn Gesang sucht man hier vergeblich. Die Band lässt den Zuhörer mit den Klängen allein und gibt ihm so alle Möglichkeiten. Jedoch auch die Qual, sich und seine Gefühle zwischen zarter Zupferei und harten Gitarrenwänden wiederzufinden. Das Album und die Musik von <strong>ITTCT</strong> (wie sie wegen ihres langen Namens meist abgekürzt werden) ist sicher keine Musik für zwischendurch, keine Musik für den Shuffle Modus. Keine Musik für reine Metal-Partys und erst recht kein Sommeralbum. Weswegen der Release mitten im Juni doch etwas eigenartig anmutet, ist dieses Album doch der perfekte Soundtrack für den kürzesten Tag des Jahres: Die (Winter-) Sonnenwende oder eben &#8222;<em>Solstice&#8220;</em>. &#8222;The Bones Of A Dying World&#8220; will als Ganzes wahrgenommen werden. Die Songs gehen zu weiten Teilen fließend ineinander über und bauen über die gesamte Spielzeit von fast einer Stunde eine dichte Atmosphäre auf.</p>
<blockquote><p>…sie bleiben sich und ihrem Genre &#8222;Post-Whatever&#8220; treu…</p></blockquote>
<p>Diese Dichte überträgt sich auch auf den Sound des Quintetts, in dem drei Gitarristen mitwirken. Sie sorgen auch in den ruhigen Passagen dafür, dass die Musik immer dynamisch und vielschichtig wirkt. Die Soli überlagern sich und greifen immer wieder perfekt ineinander. Bei jedem Durchgang entdeckt man weitere Details in den komplexen Songstruckturen, die ähnlich wie der Eisberg, der das Cover des Albums schmückt, mehr bieten, als sich &#8211; oberflächlich betrachtet &#8211; vermuten lässt. Die vielen Rhythmuswechsel, die Verschleppung und Verschärfung von Tempo und die Mischung aus hart und weich. Dies sorgt dafür, dass beim Hörer &#8211; auch ohne Gesang – keine Langeweile aufkommt. Immer wieder sorgen die drei Gitarristen für einen eisigen Gitarrensound, der sich Schicht für Schicht aufbaut, um sich in massiven Ausbrüchen zu entladen. Diese Dominanz der Gitarren sorgt aber keinesfalls für Einseitigkeit. Vielmehr bietet diese exzessive Gitarrenarbeit dem Schlagzeuger Zack Kelley die Möglichkeit, mehr zu sein, als nur Taktgeber. Vielmals werden Takt und Rhythmus allein von Gitarren und Bass vorgegeben.<br />
Der Schlagzeuger hat so den Freiraum, die Songs durch akzentuiertes Spiel um neue Facetten zu bereichern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3665 size-full aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/ITTCT-TheBonesOfADyingWorld.jpg" alt="Albumcover ITTCT - The Bones Of A Dying World" width="500" height="500" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/ITTCT-TheBonesOfADyingWorld.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/ITTCT-TheBonesOfADyingWorld-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/ITTCT-TheBonesOfADyingWorld-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Dass sich dieser Freiraum auszahlen kann, zeigt mein persönlicher Favorit auf dem Album, „<em>The Given Tree</em>“, der in seinen 6 Minuten beinahe alles liefert, was <strong>ITTCT</strong> zu einem Vorreiter des Genres macht. Nach dem ruhigen, sehr melodiösen Intro, welches nur durch Bass und Gitarre getragen wird, dauert es fast anderthalb Minuten, bis Schlagzeuger Zack Kelly erste Akzente setzt. Mit ihm entwickelt der Song mehr Zug, während sich im Hintergrund langsam die Gitarrenwände aufbauen. Doch statt nun, wie vielleicht zu erwarten, auszubrechen, wird das Tempo noch einmal verschleppt. Dieser Band schreibt niemand vor, wie sich Songs zu entwickeln haben. Erst als der Schlagzeuger wieder das Tempo anzieht und sich ein Gitarren-Solo in den Vordergrund drängt, schwingt sich der Song zum großen Finale auf.</p>
<h3>Highlights &#8211; so viele Highlights!!!</h3>
<p>Als weiteres Highlight entpuppt sich der mit über 8 Minuten längste Song des Albums „<em>Iron Glacier</em>“, welcher mit seiner Kontrastierung zwischen harten Drums und Gitarren und den geradezu leichten Melodien zu überzeugen weiß. Und damit geradezu prototypisch für den Stil der US-Amerikaner ist. Ein Kontrast, von dem beide Seiten des Sounds profitieren, und demzufolge bringen sie sich erst gegenseitig wirklich zum strahlen. Etwa nach der Hälfte des Songs drückt die Band den Reset-Button, das Intro wird wieder aufgegriffen und der Song wird neu aufgebaut. Ohne sich dadurch im Folgenden zu wiederholen und dadurch zu langweilen.</p>
<p>Auch wenn das Jahr noch jung ist und mit <strong>RUSSIAN CIRCLES</strong> ein weiteres Schwergewicht für dieses Jahr ein neues Album angekündigt hat, kann man davon ausgehen, dass „The Bones Of A Dying World“ zu den Genrefavoriten in den Jahresend-Bestlisten gehören wird. <strong>IF THESE TREES COULD TALK</strong> haben mit einem sehr starken Album nun aber erst einmal vorgelegt und können abwarten, ob die Genrekollegen diese hohe Hürde überspringen können.</p>
<p style="text-align: left;"><a href="https://www.facebook.com/metalbladerecords/">Metal Blade Records</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/treescouldtalk">ITTCT@Facebook</a></p>
<hr />
<p style="text-align: left;"><em><strong>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von Josef</strong></em></p>
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