<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Progressive Metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/progressive-metal/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/progressive-metal/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 17 May 2023 10:45:24 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>Progressive Metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/progressive-metal/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>FINTE trotzen der Endlichkeit</title>
		<link>https://silence-magazin.de/finte-wie-das-endliche-treibt/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=finte-wie-das-endliche-treibt</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/finte-wie-das-endliche-treibt/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2023 10:45:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Pavenstädt]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenveröffentlichung]]></category>
		<category><![CDATA[Finte]]></category>
		<category><![CDATA[hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Jochen Müller]]></category>
		<category><![CDATA[Marvin Dreiwes]]></category>
		<category><![CDATA[Mathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Monkey Moon Recording Studios]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Zurmöhle]]></category>
		<category><![CDATA[Post Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Achsler]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Feuerhake]]></category>
		<category><![CDATA[Timur Nilitaş]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=42128</guid>

					<description><![CDATA[<p>"Hier sitzt alles genau da, wo es sitzen soll. Jede Silbe, jeder Anschlag sind Teil eines in sich schlüssigen Gesamtwerkes." Raphael verrät euch, was das neue Album von FINTE so besonders macht. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/finte-wie-das-endliche-treibt/">FINTE trotzen der Endlichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">FINTE &#8211; &#8222;WIE DAS ENDLICHE TREIBT&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>19. Mai 2023<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Eigenveröffentlichung<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>42:14<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Mathcore / Prog Metal / Post Hardcore</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><strong>FINTE&nbsp;</strong>sind eine vierköpfige Band, die ihren Namen wohl kaum hätten besser wählen können. So leichtfüßig und unschuldig kommt der Name erst daher, bis die Hörenden merken, dass sie geradewegs in ebenjene Finte hineingelaufen sind. Hinter dem geschickten Manöver schnappt die Falle zu und eine faustdicke Mischung aus lauter Musik, schweren Riffs und <strong>anspruchsvollen Strukturen</strong> schießt durch Gehörgänge und Körper. Vor fünf Jahren erschien die EP &#8222;<a href="https://finte.bandcamp.com/album/ignoranz-und-illusion" target="_blank" rel="noopener">Ignoranz und Illusion</a>&#8222;, welche noch von einem sehr rauen Klang geprägt war. Seit 2020 haben die vier Hannoveraner nun am ersten Album gebastelt und geschraubt. Gewisse Verzögerungen bedingt durch die Pandemie sorgten für Aufschub, doch nun präsentieren&nbsp;<strong>FINTE&nbsp;</strong>endlich ihren neuen Sound: weiterentwickelt, reflektiert und mit mehr Weitblick überzeugt &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220;.</p>
<p><iframe title="FINTE - ZERSETZUNG (official video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/MQ8YHmLFNKM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Sanfte Wogen, scharfe Klippen</h3>
<p>Oberflächlich betrachtet ist &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220; ein typisches <strong>Post-Genre</strong> Album. Die Bewegung der Musik kann mit aufgewühltem Wellengang verglichen werden, der zwischen Flaute und Sturmflut hin- und herpendelt. Doch genau hier finden wir auch schon die ersten Ausreißer aus dem Schema F. Anstatt in überschaubaren und erwartbaren Sinuskurven zwischen den Extremen zu schwingen, sorgen die Thema- und Tempowechsel immer wieder für schöne Überraschungen. Hier trifft die Post Hardcore Bewegung auf scharfkantigen Mathcore im Stile von&nbsp;<strong>THE NUMBER 12 LOOKS LIKE YOU</strong> oder dem Hannoveraner Trio&nbsp;<strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_42129" aria-describedby="caption-attachment-42129" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-42129" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-1024x683.jpg" alt="alt=&quot;Finte - Wie das Endliche treibt (2023, unsigned) Band Photo&quot;" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-42129" class="wp-caption-text">Foto: Judith Caspers</figcaption></figure>
<h3>Progressiv, gefühlvoll, brachial</h3>
<p>Wahrlich ist die Musik von&nbsp;<strong>FINTE</strong> nicht unbedingt der Sound, mit dem man den ESC gewinnt. Überzeugen können die vier Musiker aus Niedersachsen dennoch auf ganzer Linie. So ist es ihnen mit dem Sound auf &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220; gelungen, aus dem Schatten der Stadtkameraden von <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> zu treten. Deutlich eigenständiger und mehr nach&nbsp;<strong>FINTE</strong> denn je zuvor klingen&nbsp;<strong>FINTE</strong> hier. Erfrischend ist vor allem, dass das Quartett neue und <strong>eigene Elemente</strong> in den wilden Pool aus Prog Metal, Mathcore und Post Hardcore wirft. Da ist zunächst ein sehr atmosphärische Indie Rock-Einfluss mit starker Shoegaze-Note, welcher in den emotionalen Passagen auftaucht. Außerdem scheint auch das gegenwärtige Post Punk-Revival seine Spuren im Songwriting hinterlassen zu haben.</p>
<h3>Ausbruch aus der ewigen Spirale</h3>
<p>Nicht nur musikalisch, sondern auch thematisch geht es auf &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220; darum, bekannte Muster aufzubrechen, sich aus ihnen herauszureißen, und dann doch wieder in <strong>neuen Spiralen</strong> zu landen. Es ist eine menschliche Eigenschaft, sich immer wieder nach Geborgenheit und verständlichen Abläufen zu orientieren. Diese Suche nach Befreiung aus den alten Kreisläufen, Brechen mit Konventionen und einem Zurückfallen in alte Muster wird hier in Texten, Thema und Kompositionen umgesetzt.</p>
<p><strong>FINTE</strong> bescheren uns ein Album, das von vorne bis hinten durchdacht ist. Hier sitzt alles genau da, wo es sitzen soll. Jede Silbe, jeder Anschlag sind Teil eines in sich <strong>schlüssigen Gesamtwerkes</strong>. Der Spannungsbogen zieht sich in scharfkantig zerklüfteter Manier vom sanften Indie Pop Opener&nbsp;<em>&#8222;Ende&#8220;</em> bis in die Black Metalleske Klimax des letzten Titels&nbsp;<em>&#8222;Im Licht&#8220;</em>. Dazwischen stauen sich aus gemächlichen Wogen gigantische Türme aus Wellen auf, die mit voller Kraft gegen spitze Felsen krachen oder sich in sich selbst ergießen.</p>
<p><a href="http://www.finte-band.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Homepage von&nbsp;FINTE</strong></a><br />
<a href="http://www.facebook.com/finteband/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Facebookprofil von FINTE</strong></a><br />
<a href="https://www.instagram.com/finteband/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Instagramprofil von FINTE</strong></a><br />
<strong><a href="https://finte.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Bandcampprofil von FINTE</a><br />
</strong><a href="https://www.youtube.com/@finteband" target="_blank" rel="noopener"><strong>YouTubekanal von FINTE</strong></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>FINTE&nbsp;</strong>sind:<br />
<strong>Steffen Feuerhake</strong> &#8211; Gesang und Bass<br />
<strong>Christopher Pavenstädt</strong> &#8211; Gitarre und Gesang<br />
<strong>Timur Nilitaş</strong> &#8211; Gitarre<br />
<strong>Marvin Dreiwes</strong> &#8211; Schlagzeug.</p>
<p style="text-align: center;">Gäste auf &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220;:<br />
<strong>Simon Achsler</strong> &#8211; Saxofon in <em>&#8222;Herbst&#8220;<br />
</em><strong>Jochen Müller</strong> &#8211; zusätzliche Gitarre in <em>&#8222;Herbst&#8220;</em></p>
<p>&#8222;Wie das Endliche treibt&#8220; wurde in den <a href="https://monkeymoonrecordings.de/" target="_blank" rel="noopener">Monkey Moon Recording Studios</a> in Dortmund aufgenommen.</p>
<p>Das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von&nbsp;<strong>FINTE</strong> zur Verfügung gestellt. Das Cover Artwork stammt von <strong>Philipp Zurmöhle</strong>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/finte-wie-das-endliche-treibt/">FINTE trotzen der Endlichkeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/finte-wie-das-endliche-treibt/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MYTH OF ORIGIN blicken auf die Schattenseite des Lebens</title>
		<link>https://silence-magazin.de/myth-of-origin-sane-asylum/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=myth-of-origin-sane-asylum</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/myth-of-origin-sane-asylum/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2023 09:25:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenveröffentlichung]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Myth of Origin]]></category>
		<category><![CDATA[niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=41544</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es wird deep!<br />
40 Minuten Licht, Gesundheit und  Balance? Keine Sorge, wir sind hier nicht beim Yoga-Kurs - also geht es hier auch um die Gegenteil!</p>
<p>Was MYTH OF ORIGIN hier mit Sane Asylum sagen wollen... Am besten schaust du mal selbst, wir sind noch sooooo ganz sicher!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/myth-of-origin-sane-asylum/">MYTH OF ORIGIN blicken auf die Schattenseite des Lebens</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">MYTH OF ORIGIN &#8211; &#8222;SANE ASYLUM&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>27. Januar 2023<br />
<strong>Label:</strong> Eigenveröffentlichung<br />
<strong>Dauer:</strong> 38:24<br />
<strong>Genre:</strong> Prog Metal / Melodic Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Im Jahr 2018 formierte sich die niederländische Band <strong>MYTH OF ORIGIN&nbsp;</strong>und bereits im folgenden Jahr erschien die erste EP &#8222;Rites of Passage&#8220;. Das Quintett hat es sich zur Aufgabe gemacht, leicht zugängliche Musik mit harten Klängen in Harmonie zu setzen. Überzeugt vom ersten Release setzten sich&nbsp;<strong>MYTH OF ORIGIN</strong> zusammen, um am ersten Album zu arbeiten. Zusammen mit&nbsp;<strong>Daan Janzig</strong>, der auch schon für&nbsp;<strong>MAIDEN UNITED</strong> oder&nbsp;<strong>MY FAVOURITE SCAR</strong> die Produktion in die Hand genommen hat, begannen 2021 die Aufnahmen für &#8222;Sane Asylum&#8220;. Knapp vierzig Minuten lang befassen sich&nbsp;<strong>MYTH OF ORIGIN</strong> mit Gegensätzen wie Licht und Dunkelheit, Gesundheit und Krankheit, Balance und Chaos.</p>
<p><iframe title="Myth of Origin - Claim the Firstborn (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/5FKYC7YF3jQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Zwei Gesichter</h4>
<p>Das Coverartwork von&nbsp;<strong>Designificance</strong> zeigt eindrucksvoll, welche Spannungen die Thematik von &#8222;Sane Asylum&#8220; beschreibt.&nbsp;<strong>MYTH OF ORIGIN</strong> behandeln in acht kurzen Geschichten die Dualität aus Licht und Schatten. Einerseits wird die Seite des Lebens gezeigt, mit der man sich gerne in Szene setzt: die schöne und strukturierte Seite also. Auf der anderen Seite liegen Dunkelheit und Schatten, Chaos und Disharmonie. Es sind Dinge wie Depressionen, Traumata oder andere Dispositionen, die hier liegen: Seiten von uns selbst, die wir nur ungern präsentieren.</p>
<h4>Aus der Mitte des Spannungsfeldes</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-41546" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-3-300x200.jpg" alt="alt=&quot;Myth of Origin - Sane Asylum (2023, unisgned) PROMO PIC&quot;" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-3-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-3.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie zwischen magnetischen Polen entsteht ein Spannungsfeld dessen Kraft sich&nbsp;<strong>MYTH OF ORIGIN</strong> widmen. So handeln die Lieder auf &#8222;Sane Asylum&#8220; beispielsweise von Angst vor der Zukunft (<em>&#8222;Black Horizon&#8220;</em>), Reue (<em>&#8222;My Darkest Hour&#8220;</em>), Depressionen&nbsp;<em>(&#8222;Over the Edge&#8220;</em>) oder innerer Leere (<em>&#8222;The Void&#8220;</em>). Auch Abgründe menschlichen Handelns werden thematisiert. So geht es in&nbsp;<em>&#8222;Gravity of this Matter&#8220;</em> um die Shoa und die Verbrechen der Deutschen im Nationalsozialismus. Das Lied&nbsp;<em>&#8222;The Hunt&#8220;</em> handelt von Menschen, die zur Unterhaltung tödliche Jagd auf andere machen, und in&nbsp;<em>&#8222;Screams in my Castle&#8220;</em> geht es um den amerikanischen Serienmörder&nbsp;<strong>H.H. Holmes</strong>. Außerdem wird in&nbsp;<em>&#8222;Claim the Firstborn&#8220;</em> das Narrativ aus dem Märchen&nbsp;<strong>Rumpelstilzchen</strong> aufgegriffen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Myth of Origin - Screams In My Castle (official lyric video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/RufTeANpNzs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen&#8230;</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-41547" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-7-B_W-300x200.jpg" alt="alt=&quot;Myth of Origin - Sane Asylum (2023, unisgned) PROMO PIC&quot;" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-7-B_W-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-7-B_W-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-7-B_W-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-7-B_W.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />&#8230; manchmal erwischt man etwas Süßes, mal etwas Bitteres. So könnte das Fazit zu &#8222;Sane Asylum&#8220; mit den Worten von&nbsp;<strong>Forrest Gump</strong> lauten.&nbsp;<strong>MYTH OF ORIGIN</strong> befassen sich offensichtlich mehr mit der dunklen Seite; sie machen den schwarzen Schwan zur Hauptfigur ihres Prog Metal-Schwanensees. So weit, so gut.<br />
Musikalisch wird diese Inszenierung mit Prog Metal, viel Melodie und gelegentlichen symphonischen Einlagen zum Besten gegeben. Alles in allem schafft es &#8222;Sane Asylum&#8220; aber nicht zu überzeugen. Die einzelnen musikalischen Elemente und Einflüsse interagieren nicht rund, und es entsteht kein Fluss.</p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/MythOfOrigin" target="_blank" rel="noopener">MYTH OF ORIGIN auf Facebook</a></strong><br />
<strong><a href="https://www.instagram.com/mythoforigin/" target="_blank" rel="noopener">MYTH OF ORIGIN auf Instagram</a></strong><br />
<strong><a href="https://www.youtube.com/@mythoforigin6735" target="_blank" rel="noopener">MYTH OF ORIGIN auf YouTube</a></strong></p>
<p>Das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von Hardlife Promotion zur Verfügung gestelllt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/myth-of-origin-sane-asylum/">MYTH OF ORIGIN blicken auf die Schattenseite des Lebens</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/myth-of-origin-sane-asylum/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>zhOra und die Sterblichkeit: mit harten Schlägen gegen Frustration</title>
		<link>https://silence-magazin.de/zhora-mortals/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=zhora-mortals</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/zhora-mortals/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Mar 2020 06:32:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Hostile Media]]></category>
		<category><![CDATA[Irland]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Sludge]]></category>
		<category><![CDATA[zhOra]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=35419</guid>

					<description><![CDATA[<p>"Brachialer Spaß" - so kann man es sagen!<br />
Wer sich mal so richtig guten Sludge/ProgMetal in die Ohren ballern will hat hier seine helle Freude!</p>
<p>Unser Tipp zum Gehörgänge freiblasen: ZHORA!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zhora-mortals/">zhOra und die Sterblichkeit: mit harten Schlägen gegen Frustration</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>zhOra &#8211; &#8222;Mortals&#8220;</strong></h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>27. März 2020<br />
<strong>Länge: </strong>30:51 Minuten<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Hostile Media<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Sludge / Progressive Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Seit über zehn Jahren und auf mittlerweile vier Alben schlagen sich die vier irischen Musiker von&nbsp;<strong>zhOra</strong> den Weg frei. Dabei erarbeiten sie sich seither ihre absolut eigene Nische zwischen anspruchsvollem <a href="https://silence-magazin.de/tag/progressive" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Progressive Metal</a> und abgrundtief düsterem <a href="https://silence-magazin.de/tag/sludge" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sludge</a>. Von&nbsp;<strong>zhOra</strong> bisher noch nicht gehört, aber von der Beschreibung grundsätzlich schon mal angetan und interessiert? Dann empfehle ich, die Ohren zu spitzen. Denn das irische Quartett gehört auf jeden Fall in die Sammlung der <strong>Geheimtipps</strong> bzw der Künstler, die noch sehr viel mehr Aufmerksamkeit erhalten sollten.</p>
<h3>Brachialer Spaß ab der ersten Sekunde</h3>
<p>&#8222;Mortals&#8220; von&nbsp;<strong>zhOra</strong> ist eine dieser CDs, die man einlegt, abspielt und schon beim ersten Ton weiß, dass es jetzt <strong>laut</strong>, <strong>brutal</strong> und <strong>wunderschön</strong> wird. Auf Intros, Interludes, Zwischensequenzen oder dergleichen wird auch auf der vierten Veröffentlichung komplett verzichtet. Stattdessen hauen&nbsp;<strong>zhOra</strong> auf &#8222;Mortals&#8220; ab der ersten Sekunde <strong>kompromisslos</strong> auf den Putz, ohne auch nur ansatzweise stumpfe oder erahnbare Musik zu produzieren. So sehr hier mit massiver Brutalität und finsterstem Sludge nach vorne gesprescht wird, sind die Songs doch von <strong>großer Abwechslung</strong> in Takt, Tempo und Intonation geprägt. Progressive Riffs vernetzen sich hier in einem tiefschwarz metallen Sludge Sumpf und erzeugen dabei eine nie dagewesene Soundlandschaft.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="zhOra - Coke Vulture [OFFICIAL AUDIO + LYRICS]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/vIa8F_mhewc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Mit der Sludge Keule gegen Frustration</h3>
<p><strong>zhOra</strong>s viertes Album erscheint am 27. März als CD und digitale Version sowie als Stream beim Label <a href="https://www.hostilemedia.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hostile Media</a>. Mit &#8222;Mortals&#8220; ist den Iren ihr <strong>bisher stärkster Output</strong> gelungen. Aber nicht nur das! Darüber hinaus klingt die Band so unikat, bodenständig und <strong>unverwechselbar</strong> wie auf keinem ihrer vorigen Releases. Auch ist &#8222;Mortals&#8220; auch das wütendste Album, das <strong>zhOra</strong> bis dato präsentiert haben. <strong>Angepisst</strong> von all den selbstgefälligen Wohnzimmer Revolutionären, Hollywoodschaukel Philosophen, Drogenapologeten und anderen Gestalten, die sich im süßen Licht ihrer individualistischen Selbstherrlichkeit sonnen, sind diese sechs Tracks entstanden. &#8222;Mortals&#8220; ist dahingehend kein Konzeptalbum aber ein <strong>Themenalbum</strong>. Es ist eine Sammlung, auf der sich die Band eine Menge Frustration gegenüber dieser Untätigkeit und Selbstgerechtigkeit vom Leibe schreit und prügelt. Dass eine solche Tirade aus angestauter Wut auch <strong>eloquent</strong>, <strong>intelligent</strong> und ohne stumpfes Gedresche kommuniziert werden kann, beweisen <strong>zhOra</strong> auf jedem Track ihres neuen Albums.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-35421 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/921558-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/921558-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/921558-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/921558-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/921558.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Was es hier in bester Tonqualität zu hören gibt, ist ein vielschichtiges und atemloses Schlagzeug, das nicht nur vor Akzentuierungswechseln mit Fills sich schmeißt. Bass und Gitarre wummern definiert, laut und tief und erzeugen ganze <strong>Atmosphären aus Dunkelheit</strong>. Diese hämmern mal brennend heiß und dann wieder eiskalt aus den Boxen. Darüber legt sich der endtiefe gurgelnde Gesang, der eine Nische Zwischen Growling, Shouting und Singen für sich beansprucht. Künstler, die ich hier noch als Vergleichswerte heranziehen kann, sind&nbsp;<a href="https://grantthesun.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Grant the Sun</strong></a> und&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/hangthebastard" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Hang the Bastard</strong></a> für den Sludge Wert. Und dann wären da noch <a href="https://www.discogs.com/artist/252329-Nevermore" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Nevermore</strong></a> für den anspruchsvollen aber harten Progressive Metal.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zhora-mortals/">zhOra und die Sterblichkeit: mit harten Schlägen gegen Frustration</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/zhora-mortals/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MOLOKEN veröffentlichen viertes Album: Anspruchsvoll-düstere Disharmonie</title>
		<link>https://silence-magazin.de/moloken-unveilance-of-dark-matter/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=moloken-unveilance-of-dark-matter</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/moloken-unveilance-of-dark-matter/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2020 06:12:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Post Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Prog Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[The Sign Records]]></category>
		<category><![CDATA[Umea]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=35290</guid>

					<description><![CDATA[<p>Heute gehts an die Milchbar... Na gut, MOLOKEN statt Moloko...<br />
Dafür nicht minder erfrischend!</p>
<p>Was de Schweden hier abliefern fassen wir kurz zusammen: 10/10!<br />
Warum sagen wir dir auch!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/moloken-unveilance-of-dark-matter/">MOLOKEN veröffentlichen viertes Album: Anspruchsvoll-düstere Disharmonie</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">MOLOKEN &#8211; &#8222;UNVEILANCE OF DARK MATTER&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>31. Januar 2020<br />
<strong>Länge:</strong> 36:13 Minuten<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>The Sign Records<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Experimental / Progressive Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Der Name&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong>&nbsp; stellt bei mir unweigerlich Assoziationen zu Anthony Burgess&#8216; Buch &#8222;A Clockwork Orange&#8220; dar. Jedoch versteckt sich hinter dem Namen alles andere als Milch.&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong> ist schwedisch für &#8222;<strong>bedrückt</strong>&#8220; und ist der Name eines <a href="https://silence-magazin.de/tag/progressive" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Prog</strong></a> und <strong><a href="https://silence-magazin.de/tag/experimental" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Experimental</a></strong> Quartetts aus Umeå. Zwischen 200 und 2015 haben die vier Schweden bereits eine EP und drei Alben veröffentlicht. In ihrer bisherigen <a href="http://moloken.net/discography/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Discographie</a> haben die bisher klargemacht, dass die <strong>anspruchsvolle Musik</strong> von&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong> nichts mit Eays Listening zu tun hat. Stattdessen wird in hartem Ton und mit vertracktem Songwriting das Leid der Welt beschrien.</p>
<h2>Brachial und intelligent</h2>
<p>Nach ihrer bis jetzt längsten Pause meldet sich die Band jetzt mit ihrer vierten Platte &#8222;<strong>Unveilance of Dark Matter</strong>&#8220; zurück. Vertrieben wird das ausgeklügelte Werk über das schwedische Label <strong><a href="https://www.facebook.com/thesignrecords/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Sign Records</a></strong>, wo das Album ab 31. Januar 2020 auf <strong>Vinyl</strong>, <strong>CD</strong> oder zum <strong>Download</strong> bereit steht. <strong>MOLOKEN</strong> leiten ihre anspruchsvolle Scheibe mit dem Anti Love Song &#8222;<em>This Love is a Curse</em>&#8220; ein und bereiten die Hörenden damit instant auf die Stimmung der nächsten 36 Minuten vor. <strong>Anspruchsvoll</strong> und <strong>abwechslungsreich</strong> reibt sich die brachiale Musik über das Album, während deprimierende oder niederschmetternde Lyrik heiser und klagend darüber hinweg schreit.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="MOLOKEN - UNBEARABLE (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/af_wt0ZVP5g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Ernsthafter Musikgenuss mit bitteren Noten</h2>
<p>Auch wenn &#8222;<strong>Unveilance of Dark Matter</strong>&#8220; wahrlich kein Album für jede Situation ist, macht es sehr viel Spaß, sich beim Hören immer wieder aufs Neue <strong>überraschen</strong> zu lassen. Anders aber als im klassischen Prog wird auf cleanen Heavy Metal oder symphonische Passagen verzichtet. Im Gegenteil zu Proggern wie&nbsp;<strong>IQ&nbsp;</strong>liegen die musikalischen und lyrischen Einflüsse eher im <strong>Funeral Jazz</strong> und im <strong>DSBM</strong>.</p>
<p>Die Rhythmen wechseln zwischen straightem Thrash- oder Death Metal Gebolze und jazzigen <strong>Beatwechseln</strong>, <strong>Akzentverschiebungen</strong> oder <strong>unerwarteten Breaks</strong>. Das <strong>komplexe Riffing</strong> hebt sich darüber ab und erzeugt mit zusätzlichen passagenauen Verschiebungen für eine raue Dynamik. Besonders schön finde ich auch die Effekte der Instrumente, angefangen beim knarzig <strong>verzerrten Bass</strong>. Die Gitarren klingen wiederum mal volltönend tief und brachial oder auch gerne in <strong>disharmonisch verzerrten</strong> Hochtönen, wie man sie im Mathcore gerne einsetzt.</p>
<p>Und auch der <strong>Stimmeinsatz</strong> ist von ganz besonderer Art. Zwar wird gelegentlich in herkömmlicher Weise gescreamt oder gegrowlt, den Bärenanteil machen jedoch die heiseren Schreie aus. Stilistisch hat der Gesang ein bisschen was von&nbsp;<strong>TOTALSELFHATRED</strong> oder&nbsp;<strong>PIANO BECOMES THE TEETH</strong>. Gänsehaut ist beim Gesang garantiert. Gesanglicher Höhepunkt ist der Track &#8222;<em>Venom Love</em>&#8222;, dessen geflüsterte Passage alles in den Schatten stellt.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Hollow Caress" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/d8d5B9qZIvM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Dunkel wie die Nacht und hart wie das Leben</h2>
<p>Sicherlich werden nicht alle meine Begeisterung für die anspruchsvolle sowie bedrückende von&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong> teilen können. Tatsächlich finde ich die Mischung aus Post-Hardcore Klängen auf klugen Prog- und Jazz-Rhythmen absolut überwältigend.&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong> haben mit &#8222;<strong>Unveilance of Dark Matter</strong>&#8220; das Album für alle geschrieben, denen Progressive Metal meist zu fröhlich, Emocore zu sanft und DSBM zu monoton ist.</p>
<p><a href="http://moloken.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage von&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/moloken-unveilance-of-dark-matter/">MOLOKEN veröffentlichen viertes Album: Anspruchsvoll-düstere Disharmonie</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/moloken-unveilance-of-dark-matter/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KADINJA &#8211; Gefangen im Genre-Käfig</title>
		<link>https://silence-magazin.de/kadinja-super-90/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kadinja-super-90</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/kadinja-super-90/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 07:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[djent]]></category>
		<category><![CDATA[KADINJA]]></category>
		<category><![CDATA[Meshuggah]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=32143</guid>

					<description><![CDATA[<p>Montag... dann noch der 1.4.... Wir verarschen euch nicht, sondern sagen euch, was wirklich ist: </p>
<p>Dazu schauen wir uns heute KADINJA an. Wird ge-Djent-ed was das Zeug hält oder ist da mehr dahinter? Wir sagen es dir! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kadinja-super-90/">KADINJA &#8211; Gefangen im Genre-Käfig</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;" align="left"><b>KADINJA &#8211; &#8222;Super 90&#8220;</b></h2>
<p style="text-align: center;" align="left"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 18.01.2019<br />
<strong>Dauer:</strong> 51 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Arising Empire<br />
<strong>Genre:</strong> Djent/Progressive-Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><strong>Djent, oh Djent!</strong> Wie sehr ich dich für dein tiefes <strong>Gitarrenbrummen</strong> und vertrackte <strong>Rhythmusspielereien</strong> schätze. Bands wie Djent-Pioniere <strong>MESHUGGAH</strong> und experimentelle Newcomer wie die Dänen von <strong>VOLA</strong> zählen längst zu meinen Lieblingsbands. Aufgestiegen zu einem der bekanntesten Metal-Genres ist es vor allem für modernere Bands ein Anlaufpunkt. Doch Djent hat <strong>ein massives Problem</strong>: Überfüllt mit generischen Bands, die eine mehr <strong>Copycat</strong> als die andere, bei denen der Djent-Sound als einziges Merkmal hervorsteht. Eine sonst<strong> leere Hülle</strong>, die nicht viel mehr als den selben bekannten Mist bieten kann.</p>
<h4>Generisches Djent-Geschrubbe?</h4>
<p>Da sich solche pauschalen Aussagen natürlich nie auf das Gesamte beziehen, wecken manche Bands stets <strong>Hoffnung</strong>. Deswegen steht hier jetzt zur Frage, wo sich <strong>KADINJA</strong> und ihr neuestes Werk &#8222;Super 90&#8220; einordnen.</p>
<p>Eins steht schon von Anfang an fest: Die Instrumentalisten der französischen Djent/Progressive-Metal Band haben ganz schön was zu präsentieren. Technisch anspruchsvolle Riffs, dissonante Melodien und komplexe Rhythmen beweisen das wiederholte Male. Das führt dazu, dass viele Momente zum Headbangen einladen. Songs wie <em>&#8222;Icon&#8220;</em> oder <em>&#8222;The Right Escape&#8220;</em> liefern <strong>im Gesamtpaket ein gutes Bild</strong> ab.</p>
<p>Doch leider ist man beim neusten Album von <strong>KADINJA</strong> zu früh fertig mit dem Pro und<strong> viel zu schnell beim Contra</strong>. Schuld daran ist vor allem die <strong>abwechslungslose Songstruktur</strong>, die oft einem absehbaren Verlauf von Djent-Verse, Clean Chorus, Zwischenstück mit leichten Melodien und ab und an noch einem Breakdown folgt. Weil viele Songs sich nicht voneinander abheben können, hat man nach kurzer Zeit das Gefühl durch den <strong>immer gleichen Sumpf</strong> aus Djent-Geräuschen und unorthodoxen Rhythmen gepaart mit tiefen, dennoch melodischen Riffs zu waten.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/TS4GAgRHXwc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dort, wo Instrumente überzeugen können, sorgt der <strong>durchschnittliche und unstimmige Gesang</strong> für Stirnfalten. Mal sind es die klaren Gesangspassagen, die einfach an Druck und Charakterstärke mangeln und an anderen Stellen grenzen die Harsh-Vocals an Gejaule <strong>ohne Wucht und Wirkung</strong>. Besonders das Akustik-Interlude <em>&#8222;Episteme&#8220;</em>, das als Theorie zwar sinnvoll ist, um Abwechslung in die Sache zu bringen, in der Praxis jedoch<strong> unangenehm schief und verwaschen</strong> klingt, ist ein Paradebeispiel dafür.</p>
<p>Es fällt mir schwer, etwas richtig Greifbares zu nennen, da sich über 50 Minuten zu wenig Greifbares herauskristallisiert.</p>
<p>Ist also alle Hoffnung verloren und reiht sich <strong>KADINJA</strong> neben dutzenden <strong>&#8222;Djent vom Fließband&#8220;</strong>-Bands ein? Nein, nicht ganz. Obwohl das Gesamtpaket nicht vor Alleinstellungsmerkmalen und konstanter Qualität strotzt, so befinden sich einzelne Elemente in <strong>KADINJA</strong>s Musik die das Potential der Band zeigen. Saftige Riffs und zumindest ein Anflug von dynamischem Songwriting sind ein Licht am Ende des Tunnels. Bis man dieses Licht bei <strong>KADINJA</strong> erreicht, muss sich allerdings noch einiges verändern.</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Paul</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kadinja-super-90/">KADINJA &#8211; Gefangen im Genre-Käfig</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/kadinja-super-90/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>OBSCURA in Leipzig &#8211; Transatlantische Notenflut</title>
		<link>https://silence-magazin.de/obscura-diluvium-live-konzert-leipzig/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=obscura-diluvium-live-konzert-leipzig</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/obscura-diluvium-live-konzert-leipzig/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Feb 2019 10:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[alkaloid]]></category>
		<category><![CDATA[allegaeon]]></category>
		<category><![CDATA[Brian James]]></category>
		<category><![CDATA[Conne Island]]></category>
		<category><![CDATA[Danny Tunker]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Fallujah]]></category>
		<category><![CDATA[First Fragment]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Linus Klausenitzer]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[Noneuclid]]></category>
		<category><![CDATA[Obscura]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Rafael Trujillo]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Lanser]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Kummerer]]></category>
		<category><![CDATA[Welttournee]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=31484</guid>

					<description><![CDATA[<p>"Uuuuuuund wir sind live!"<br />
sagt man nicht nur im Fernsehstudio, sondern auch in der Redaktion!<br />
Zuletzt in Leipzig zu einem MEGA-Bandabend, mit OBSCURA, FALLUJAH und viel mehr! </p>
<p>Ein Bericht der dich mitnimmt auf diesen Abend, von dem man noch lange zehren könnte ... wäre da nicht schon der nächste Live-Gig vor der Tür. Also: Reinlesen, bevor wir den nächsten rausballern ;)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/obscura-diluvium-live-konzert-leipzig/">OBSCURA in Leipzig &#8211; Transatlantische Notenflut</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>So, da isser nun. Mein Erstkontakt zum <strong>Conne Island</strong>. Ein etwas abgerockter Laden. Und dabei auch noch deutlich kleiner als gedacht. Also mir sehr sympathisch! Es gab einige Unklarheiten zum Showbeginn &#8211; sagte die eine Quelle, es sei 21 Uhr Showstart, meinte eine andere 20 Uhr. Naja, also habe ich meine Begleitung etwas angefeuert, damit wir auch bloß pünktlich ankommen.</p>
<h4>Ich will ja nichts verpassen!</h4>
<p>Zu Beginn sind vielleicht 50 Gäste da, was den Auftritt von&nbsp;<strong>FIRST FRAGMENT</strong> in meinen Augen etwas traurig beginnen lässt. Der Club ist nicht mal zur Hälfte gefüllt. Ich sehe mich noch ein bisschen um, entdecke Garderobe und Tränke und erledige das Wichtigste. Die Getränkepreise sind mit 2,80€ im Rahmen und was mich verfressenes Stück besonders freut: Es gibt auch Snacks in Form von Baguettes.</p>
<p>Was ich vorausschicken möchte: Insgesamt ist es den kompletten Abend <strong>sehr laut</strong>. Das ist total schade, weil zumindest bei mir die “Wohlfühl-Lautstärke” überschritten wird und der Genuss etwas auf der Strecke bleibt. Zumindest beim Fotografieren habe ich jedoch sowieso Gehörschutz drin. Da geht ja schon viel Feeling flöten. Also jeweils nach der Foto-Zeit Ohren wieder frei machen und gucken, wie es so ungefiltert klingt.</p>
<p>Was hier heute Abend läuft ist <strong>Mucke für Mucker</strong>. Klar, will man alle Feinheiten hören. Das auch noch gut abgemischt und am besten mit ausreichend Druck. Aber bitte nicht zu laut. Ja, ja. <strong>Die eierlegende Wollmilchsau.</strong> Wer sich beschwert, wird mit: &#8222;Dann hör halt Zuhause aus der Konserve deine Musik!&#8220; abgewatscht.&nbsp; Spielt heute aber keine Rolle. Wir wissen ja, wieso wir jetzt hier sind. <strong>Weil Livemusik. Punkt.</strong> Da macht man einfach manchmal Abstriche. Andererseits gewinnt man Einblicke in Bandgefüge und Spieltechnik.</p>
<h4>Ich sehe es vor allem als &#8218;Fortbildung&#8216;</h4>
<p><strong><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3.jpg" rel="" data-image-id="2724" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3.jpg" data-title="FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3.jpg" alt="FirstFragment_SilenceMagazin-9971-3"></a>FIRST FRAGMENT</strong> stehen ab 20:30 Uhr auf der Bühne. Eine recht junge Band, die sich im&nbsp;schneidend-glasklaren Sound spieltechnisch nicht die Butter vom Brot nehmen lässt. Dank <strong>neoklassischer Strukturen</strong> wie Walzereinschüben frickelt es nicht nur, sondern groovt und schunkelt auch vor sich hin. Darauf werden&nbsp;Growls und Screams im Wechsel serviert, die die ganze Geschichte in die Death-Schiene drücken. <strong>FIRST FRAGMENT</strong> lassen es sich nicht nehmen, nach ca. zwei Dritteln ihrer Spielzeit ausführliche Soli zu präsentieren, sich gegenseitig dafür zu <strong>feiern und anzufeuern</strong>. Ich sehe, sie haben einen Mordsspaß! <strong>Und das steckt an.</strong></p>
<p>Auf die Schippe nehmen sie auch ihre eigenen Gitarrenläufe, die sie teilweise doppeln und in höchst ironischer Manier darbieten. Ein Seitenhieb auf Power-Metal? Vielleicht. Ich muss jedenfalls sehr lachen. Das Set ist &#8211; so frickelig und anstrengend es ist &#8211; gleichsam <strong>unterhaltend</strong>. Nach 30 Minuten sind die Jungs fertig mit ihrem Auftritt. Inzwischen hat sich auch das <strong>Conne Island</strong> etwas gefüllt und empfängt die nächste Kapelle mit Spannung. Der Soundcheck verspricht eines, nämlich Musik der Marke</p>
<h4>Staubsauger.</h4>
<p><strong><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3.jpg" rel="" data-image-id="2692" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3.jpg" data-title="Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3.jpg" alt="Allegaeon_SilenceMagazin-_SilenceMagazin-0017-3"></a>ALLEGAEON</strong> rumpeln ordentlich los und verleugnen ihren Hang zum Death nicht. Dabei wird der Bassdrum ein dermaßen dicker Trigger verpasst, dass der Sound sämtliche <strong>Härchen zum Flirren bringt</strong>. Neben Growls werden höhere Shouts eingebaut, die etwas Abwechslung bringen. Der Rest ist eher <strong>uninspiriert und vorhersehbar</strong>. Die Gitarrensoli recht generisch, wie auch deren Songs generell. Einzig die eine oder andere Beckenfrickelei lässt mich kurz aufhorchen. Und doch &#8211; es kommt so gar <strong>keine Atmosphäre</strong> auf. Für mich zumindest nicht. <strong>Leichtes Unterhaltungspotenzial</strong> birgt das Engagement eines ihrer Kollegen, der mit einer Whiskeyflasche und Handkamera über die Bühne springt, filmt und die Gitarristen mit Alkohol versorgt.</p>
<h4>Posing liegt ihnen sichtbar am Herzen</h4>
<p>Wenn es nicht schon so abgedroschene Moves wären &#8230; Na, Hauptsache die Jungs haben ihren Spaß. Und den haben sie sichtlich. Mich lässt das Theater eher<strong> müde lächeln</strong>. Schrot wechselt zu Uffda wechselt zu Staubsauger über Föhn zurück zu Schrot. Dabei will ich nicht die Spieltechnik oder Präzision von <strong>ALLEGAEON</strong> in Frage stellen. Aufkommende Patzer werden routiniert überspielt. Nur treffen sie nicht mein Gusto in ihrer Musikalität. Vielleicht werden Feinheiten auch durch die durchweg herrschende, extreme Lautstärke tot gemacht. Und dennoch, der Club füllt sich weiter. Den Leuten scheint zu gefallen, was sie da sehen und hören. Noch bevor das halbstündige Set endet, gehe ich raus, um meinen Kopf etwas zu entspannen &#8211; bis <strong>FALLUJAH</strong> die Dampfwalze auf die Menge loslassen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Fallujah_SilenceMagazin-0161-2.jpg" rel="" data-image-id="2706" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Fallujah_SilenceMagazin-0161-2.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Fallujah_SilenceMagazin-0161-2.jpg" data-title="Fallujah_SilenceMagazin-0161-2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Fallujah_SilenceMagazin-0161-2.jpg" alt="Fallujah_SilenceMagazin-0161-2"></a>Für mich ist der Bruch nach deren Spielstart sofort spürbar. Die Kalifornier legen los und sind vom ersten Moment der Show deutlich <strong>differenzierter und abwechslungsreicher</strong> unterwegs als ihre Vorgänger. Die Stimme ist kraftvoll und passt gut zum Rest der Band. Die Growls setzen sich durch und bringen eine angenehme Rauheit in die Sache. Wie bereits im <a href="https://silence-magazin.de/obscuras-diluvium-tour">Vorbericht</a> erwähnt, kann ich bis dato nichts mit <strong>FALLUJAH</strong> anfangen. Hier kristallisiert sich nun aber heraus, dass die Änderung im Sound, die mit dem Vokalistenwechsel einhergeht, mich gut abzuholen weiß. Aber auch an der Gitarrenfront gab es eine Neuerung. Nachdem <strong>Brian James</strong> die Band kürzlich verließ, ist <strong>ALKALOID</strong>-Gitarrist <strong>Danny Tunker</strong> für die Tour eingesprungen.&nbsp;</p>
<h4>Mir gefällt tatsächlich, was ich höre.</h4>
<p>Der Schlagzeuger ist einfach nur ein <strong>präzises Biest</strong> am Set und fräst in einem höllischen Tempo alles weg. Er schiebt unter dem flächigen Grundsound ordentlich. Die Band weiß eine gute Mischung zwischen Schrot und Atmosphäre zu halten. Dass Letztere überhaupt Luft hat zu entstehen, freut mich außerordentlich. Und dass dabei nicht nur gedjentet wird ebenfalls. Ich hatte ihre Strukturen deutlich eingleisiger in Erinnerung. Was mir aber dann doch etwas meine Hingerissenheit dämpft, ist der Umstand, dass die atmosphärischen Parts teilweise sehr weit ausgedehnt werden und ich mir <strong>ein leichtes Gähnen</strong> verkneifen muss. Und, dass im Conne Island nach wie vor eine <strong>ohrenbetäubende Lautstärke</strong> herrscht.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0327-2.jpg" rel="" data-image-id="2734" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0327-2.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0327-2.jpg" data-title="Obscura_SilenceMagazin-0327-2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0327-2.jpg" alt="Obscura_SilenceMagazin-0327-2"></a>Von Leuten, die mehr in der Materie der Band stecken, lasse ich mir den Hinweis geben, dass im Set vor allem Songs des zweiten und dritten Albums gespielt werden. Dazwischen präsentieren sie zwei neue Songs, welche auf dem kommenden Album ihren Platz gefunden haben. So, wie sich die Band heute live gibt, könnte das mit mir und dem neuen Album tatsächlich was werden.<strong> Ich bin gespannt!</strong> Zumindest hinterlassen sie mich nach ihrem fast dreiviertelstündigem Set durchaus zufrieden. Gleiches könnte ich auch über den Headliner sagen &#8211; <strong>wenn ich nicht allzu genau hinschauen und -hören&nbsp;</strong>würde. Und, wenn ich mir nicht ihre <strong>deutliche bessere Show</strong> der <a href="https://silence-magazin.de/tech-death-aus-aller-welt-obscura-in-dresden">&#8222;Akroasis&#8220;-Tour</a> ins Gedächtnis rufe.</p>
<h4>Das liest sich jetzt schlimmer, als es ist.</h4>
<p>Bevor <strong>OBSCURA</strong> die Bühne betreten, campen zwei Konzertbesucher schon vor der Bühne. Etwas albern, betrachtet man die recht locker gefüllte Location. Aber vielleicht ist dies ja ein passendes Bild, um die Zuneigung, die so mancher für die Jungs empfinden mag, darzustellen. Wie dem auch sei. Diese beiden jungen Menschen sollen während des Sets nicht die einzigen bleiben, die die Kapelle ob ihrer spielerischen Leistungen <strong>anhimmeln</strong>. Ebenfalls bemerkenswert sind die Herren mittleren Alters vor der Bühne. &#8222;Ich hab&#8217;s dir doch gesagt! Der Junge ist klasse! Der hat&#8217;s richtig drauf!&#8220; und dabei wird mit der Kamera vor <strong>Linus Klausenitzer</strong> hantiert, der sein Posing danach ausrichtet und interagiert. Ja, er ist wohl einer der guten Beweise, dass Basser nicht immer <strong>am unteren Ende der Show-Nahrungskette</strong> stehen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0266-2-1.jpg" rel="" data-image-id="2781" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0266-2-1.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0266-2-1.jpg" data-title="Obscura_SilenceMagazin-0266-2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0266-2-1.jpg" alt="Obscura_SilenceMagazin-0266-2"></a>Insgesamt wird nach meinem Empfinden viel mehr gepost und gealbert als noch vor zwei Jahren. Doch irgendwie scheint die Band <strong>nicht ganz bei der Sache</strong> zu sein. Vielleicht ist es <strong>Frustration</strong> über die Anzahl der Besucher, deren Trägheit oder etwas anderes. Frontmann <strong>Kummerer</strong> beschwert sich schnell, dass es zu ruhig vor der Bühne sei. Es wirkt auf mich weniger anstachelnd und aufmunternd als vielmehr frustriert. Vielleicht irre ich mich aber auch mit der Einschätzung. Im Laufe der Show beginnt er dann doch zu <strong>bauchmietzeln</strong>. Er freue sich, wieder in Leipzig zu sein und überhaupt, dass unter der Woche die Leute zum Konzert kämen.</p>
<p>Ja, es ist wohl ein vielbewandertes Pflaster, dieses Leipzig. Selbst heute gibt es zwei Gegenveranstaltungen. Im ausverkauften <strong>Werk II</strong> spielen&nbsp;<strong>MADRUGADA</strong> und im <strong>Bandhaus</strong>&nbsp;gastieren&nbsp;<strong>HEXVESSEL</strong>. Nicht schlecht für einen Dienstagabend!</p>
<p>Doch irgendetwas stimmt heute Abend nicht. Schießbuden-<strong>Lanser</strong> träumt wohl vor sich hin, muss angesprochen werden, weil er einen Song einfach nicht beginnt. Und zeitweise sind er und der Rest der Band <strong>meilenweit auseinander</strong> &#8211; passiert den Besten und wird neben ein paar verwirrt-amüsierten Blicken zwischen den anderen Kapellmeistern einfach überspielt. Außerdem&nbsp;werden auch Gitarrensoli verzockt. Vielleicht geht an dieser Stelle die Erweiterung des Posierens auf Kosten der Qualität. Eventuell handelt es sich hier aber auch nur um einen Kniff, <strong>eine weitere Stufe der Progressivität</strong>. Wer weiß?!&nbsp;</p>
<h4>Oder die Band hat einfach nur einen schlechten Abend.</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0286-2-1.jpg" rel="" data-image-id="2782" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/Obscura_SilenceMagazin-0286-2-1.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0286-2-1.jpg" data-title="Obscura_SilenceMagazin-0286-2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/obscura-leipzig-feb2019/thumbs/thumbs_Obscura_SilenceMagazin-0286-2-1.jpg" alt="Obscura_SilenceMagazin-0286-2"></a>Neben diesen offensichtlichen Patzern bringt die Band die bekannte Leistung auf die Bühne. <strong>OBSCURA</strong> schaffen Atmosphären. Schwebende Basslinien fließen unter&nbsp;<b>diffizilen&nbsp;Gitarrenfrickeleien</b>&nbsp;&#8211; <strong>Rafael Trujillo</strong> ist dabei wieder wunderbar anzusehen &#8211; und einer rauen, aber noch angenehm hörbaren Stimme. Ich mag die Mischung einfach, die sie präsentieren. Von &#8222;Diluvium&#8220; packen sie nur vier Songs ins Set &#8211; weniger als die Hälfte der insgesamt elf gespielten Songs. <em>&#8222;Emergent Evolution&#8220;</em> wird direkt als Opener genutzt und funktioniert gut als straighter Showbeginn. Mancher würde sagen: <strong>Hit für Hit ein Hit.</strong>&nbsp; Zwischen &#8222;Akroasis&#8220;-Knallern wie <em>&#8222;Ten Sepiroth&#8220;</em> und <em>&#8222;Perpetual Infinity&#8220;&nbsp;</em>finden &#8222;Omnivium&#8220;-Opener <em>&#8222;Septuagint&#8220;</em> (leider der einzige Song dieses Albums am heutigen Abend) und ein ausgedehntes Bass-Solo ihren Platz im Set. Den Brecher <em>&#8222;Anticosmic Overload&#8220;</em> heben sie sich für die Zugabe ihrer immerhin 90-minütigen Spielzeit auf und damit meine Laune merklich an.</p>
<p>Ich fahre etwas euphorisiert nach Hause (wann hört man schon mal gefühlt an einem Abend alle Noten, die es gibt?!) und freue mich darüber, wieder ein gelungenes Band-Paket erlebt haben zu dürfen. Dass es den ganzen Abend so furchtbar laut sein musste, ist ein Wermutstropfen. Und ich bin gespannt, ob dieser Eindruck beim nächsten Konzert im <strong>Conne Island</strong> wieder aufkommt &#8211; oder ob es dem Genre oder mitgereisten Tontechnikern verschuldet ist. Dass <strong>OBSCURA</strong> rückblickend hinter meinen Erwartungen zurückblieben, ist Jammern auf höchstem Niveau. Ein Vergleich zur 2016er Tour sei jedoch erlaubt. Und immerhin wussten <strong>FIRST FRAGMENT</strong> bestens zu unterhalten und <strong>FALLUJAH</strong> mich nun doch mitzunehmen.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/obscura-diluvium-live-konzert-leipzig/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=obscura-diluvium-live-konzert-leipzig">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/obscura-diluvium-live-konzert-leipzig/">OBSCURA in Leipzig &#8211; Transatlantische Notenflut</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/obscura-diluvium-live-konzert-leipzig/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>MORTANIUS &#8211; Metal bis zum Sarg</title>
		<link>https://silence-magazin.de/mortanius-metal-bis-zum-sarg/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=mortanius-metal-bis-zum-sarg</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/mortanius-metal-bis-zum-sarg/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Moni]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Feb 2019 09:25:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Cover]]></category>
		<category><![CDATA[Last Christmas]]></category>
		<category><![CDATA[mortanius]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[until death do us part]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>
		<category><![CDATA[wham]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=31385</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir könnten auch über "Barbie Girl" von Aqua, über NSYNC oder über Billy Joel schreiben - wollen wir aber nicht! Dafür nehmen wir uns heute eine Band vor, die eben diese Songs als Cover auch mal auf ne EP schmeißt - und jetzt ihr erstes Album rausgebracht hat.</p>
<p>Welche Band diesmal gecovert wurde und wie der Langspieler sich sonst so macht, sagt dir Moni - und hat zudem einen prima Musiktipp für dich!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mortanius-metal-bis-zum-sarg/">MORTANIUS &#8211; Metal bis zum Sarg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">MORTANIUS- &#8222;Till Death Do Us Part&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>22.02.2019<strong><br />
Länge: </strong>47:33<strong><br />
Label:&nbsp;</strong>Rockshot Records<strong><br />
Genre: </strong>Progressive Power Metal </div></div></div></p>
<p>Ich muss ganz ehrlich sein. Wie gefühlt eine Million andere Metalfans vor mir bin ich über die Symphonic-Metal-Ecke in die härteren Regionen reingerutscht. Nach <strong>NIGHTWISH</strong> kam dann <strong>DREAM THEATER</strong> – von einem Freund empfohlen. Und ich glaube, jetzt hab ich einen Mix der beiden Bands entdeckt! <strong>MORTANIUS</strong> haben ihr Debütalbum rausgebracht. Bisher gibt’s nur drei EPs von ihnen – und ein sehr verstörendes Cover von <em>&#8222;Last Christmas&#8220;.</em>&#8230; dazu aber später mehr.</p>
<p><strong>&#8222;Till Death Do Us Part&#8220;</strong> heißt das Album, das ich mir anhören darf. Und gerade am Anfang legen <strong>MORTANIUS</strong> ein ordentliches Tempo vor! Der erste Song, <em>&#8222;Facing The Truth&#8220;</em>, lebt richtig von seinem Tempo und vor allem von den Orgel-Sounds und Streichern. Natürlich ist auch der Gesang sehr gut: Auf dem ersten Track haut mich die Stimme von&nbsp;<strong>DRAGON GUARDIAN</strong>-Sänger&nbsp;<strong>Leo Figaro</strong> um. Beim ersten Hören dachte ich zuerst, es wäre eine tiefe Frauenstimme. Aber spätestens wenn er sich in die höchsten Lagen hochschwingt, die seine Stimmbänder zulassen, fällt es doch auf, dass das nicht unbedingt seine Heimattonlage ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/CAsNWaM6SMs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Immer dabei ist auch der eigentliche Sänger der Band, <strong>Lucas Flocco</strong>. Er hat eine sehr markante, durchdringende Stimme &#8211; nicht jedermanns Sache. Die tieferen Lagen fallen ihm leichter und klingen auch voller. Mir gefällt der Gesang von <strong>Flocco </strong>mehr, wenn er mehr Emotionen in seine Stimme legt.</p>
<h3>Mechanisch oder groovy? Irgendwie beides.</h3>
<p>Der zweite Song auf dem Album, <em>&#8222;Disengage&#8220;,</em> gefällt mir nicht ganz so gut. Er fängt zwar angenehm langsam an, aber sobald der Rhythmus schneller wird, klingt es sehr mechanisch. Irgendwie hab ich auch den Eindruck, dass die Band nicht so gern ungerade Takte spielt. Sobald die Taktart wechselt und es nicht mehr der Standard 4/4-Takt ist, klingen die Instrumente und sogar der Gesang sehr kontrolliert und mechanisch, als ob sie sich stark konzentrieren müssten, um alles genau richtig zu spielen. Im geraden Takt kriegen sie es aber sehr gut hin, die Gitarrensoli klingen leicht und die Stimme von <strong>Flocco</strong> schwebt irgendwo weit oben über den anderen Instrumenten und den Backgroundsängern.</p>
<p>Eins muss man auch echt sagen:Der hohe Gesang ist auf Dauer echt anstrengend! Da ist es gut, dass auch <strong>Jonas Heidgert</strong> von <strong>DRAGONLAND</strong> mit am Start ist und dafür sorgt, dass auch der Song <em>&#8222;Jaded&#8220;</em> mit einer tieferen Männerstimme sehr gut versorgt wird. Übrigens sind <strong>MORTANIUS</strong> eigentlich nur ein Duo &#8211; die Leadgitarre wird also auch von Extern übernommen, genauer gesagt von <strong>Ollie Bernstein</strong> von <strong>OUSIODES</strong>.</p>
<h3><strong>Laaast Christmas, I gave you my heart&#8230;</strong></h3>
<p>Na, habt ihr jetzt einen Ohrwurm? Ganz zum Schluss kommt bei <strong>&#8222;Till Death Do Us Part&#8220;</strong> genau das, worauf wir alle gewartet haben! &#8230;oder auch nicht. Das Cover von <em>&#8222;Last Christmas&#8220;&nbsp;</em>ist auch auf dem Album drauf! Ich bin erstmal fast rückwärts vom Stuhl gefallen, weil ich den Ursprungssong an sich schon im November kaum mehr hören kann.</p>
<p>Aber anscheinend haben <strong>MORTANIUS</strong> Sinn für Humor! Schon bei ihren letzten EPs haben sie jeweils ein Cover mit integriert – da war es mal <em>&#8222;Barbie Girl&#8220;</em> von<strong> AQUA</strong>, mal <em>&#8222;It&#8217;s gonna be me&#8220;</em> von <strong>NSYNC </strong>oder <em>&#8222;For The Longest Time&#8220;</em> von <strong>BILLY JOEL</strong>. Jetzt ist also <strong>WHAM!</strong> dran. Und so schlecht klingt es dann gar nicht – wenn auch ein bisschen arg langsam und schleppend. Aber das ist ja der Sinn eines Covers: Mach dein eigenes Ding draus. Und das haben <strong>MORTANIUS</strong> sehr gut gemeistert.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/1ov8ZfVSKtg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nach dem kompletten Album kann ich sagen: Hohe Männerstimmen sind nicht ganz so meins, die Stimme von <strong>Flocco</strong> ist eben&#8230; besonders. Auch die Versuche, mit ungeraden Takten noch progressiver zu wirken, sind für mich nicht ganz so überzeugend und sind zwar technisch anspruchsvoll, klingen dadurch aber sehr mechanisch. Gerade die ruhigeren Stellen und natürlich auch die Gitarrensoli in geraden Takten klingen dafür unglaublich schön. Da zeigen <strong>MORTANIUS</strong>, dass Progressive Metal nicht unbedingt nur technisch bedeuten muss. Mein Favorit: der mit 17:53 Minuten überlange Titelsong <em>&#8222;Till Death Do Us Part&#8220;</em>. Der hat alles mit drin, was so ein langer Song braucht: Schnelle Passagen, Soli, auch mal ruhigere Stellen, und man hört den Spaß an der Musik.</p>
<p><a href="https://mortanius.bandcamp.com/"><strong>MORTANIUS </strong>auf Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/mortaniusband/"><strong>MORTANIUS</strong> auf Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mortanius-metal-bis-zum-sarg/">MORTANIUS &#8211; Metal bis zum Sarg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/mortanius-metal-bis-zum-sarg/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>SOEN &#8211; Aus dem Schatten</title>
		<link>https://silence-magazin.de/soen-lotus/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=soen-lotus</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/soen-lotus/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Feb 2019 07:36:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Åhlund]]></category>
		<category><![CDATA[Joel Ekelöf]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Lopez]]></category>
		<category><![CDATA[Opeth]]></category>
		<category><![CDATA[PINK FLOYD]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Riverside]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
		<category><![CDATA[SOEN]]></category>
		<category><![CDATA[The Pineapple Thief]]></category>
		<category><![CDATA[Tool]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=31199</guid>

					<description><![CDATA[<p>Das neueste Werk von SOEN geht grad wie ein Raunen durch die Menge.<br />
Doch was ist mit den TOOL-Vergleichen? Wir merken, die Band hat zu sich selbst gefunden. </p>
<p>Was genau das heißt, zeichnet dir Nina mit Worten als Review-Gemälde:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/soen-lotus/">SOEN &#8211; Aus dem Schatten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>SOEN &#8211; &#8222;Lotus&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 01.02.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 54:06 Min.<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp;Silver Lining/Warner<br />
<strong>Genre:</strong> Progressive Metal </div></div></div>
<p>Tatsächlich bin ich mir recht uneins, was ich zum neuen Werk der Schweden, welche immer als <strong>TOOL</strong>esk oder <strong>OPETH</strong>ish &#8211; auch von mir selbst &#8211; gebrandmarkt wurden, denke. Um mein Hirn zu sortieren und dich auf den neuesten Stand zu bringen also hier die Review zu &#8222;Lotus&#8220;!</p>
<h4>Vorhang auf!</h4>
<p><strong>Eines vorweg:</strong> &#8222;Lotus&#8220; ist anders als <strong>SOEN</strong>s zuvor veröffentlichte Alben und wartet dennoch mit wenigen Überraschungen auf. Die zuvor erschienene <a href="https://silence-magazin.de/soen-lykaia-revisited">Neuauflage von &#8222;Lykaia&#8220;</a> bescherte mir neben einem besseren Hörerlebnis dank ausgebügelter Missstände im Mixing auch drei Livesongs zum In-Erinnerung-Schwelgen. Nun wird gleich im ersten Anlauf ein ordentlicher&nbsp;Mix angeboten. Das wirkt sich vor allem vorteilhaft auf den Gesang aus, der sich insgesamt auch weiterentwickelt hat.&nbsp;<strong>Joel &#8218;Jogi&#8216; Ekelöf</strong> darf auf &#8222;Lotus&#8220; um ein Vielfaches mehr seiner Gesangskünste zeigen. Das führt nicht nur dazu, dass das Hören mehr Spaß macht. Er macht damit auch einige emotionale Register auf, die in dieser Tiefe bisher auf <strong>SOEN</strong>s Veröffentlichungen ausblieben.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/PEmqyAzEuTU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Live hat diese Band, oder genauer: dieser Sänger jedoch noch so <strong>viel mehr zu bieten</strong>. Ihn in seinem Ton und Stimmumfang eins zu eins auf Platte zu bringen, ist leider wieder nicht vollumfänglich gelungen. Das ist genau das, was ich schade finde. Aber es ist eine Entwicklung in die richtige Richtung vollzogen. Der Sänger steht nun als <strong>Speerspitze</strong> und <strong>stimmlich leuchtendes Element im Fokus des Geschehens</strong> und wirkt nicht mehr wie gefälliges Beiwerk. Besonders stark sind&nbsp;<em>&#8222;Penance&#8220;</em> und der Titeltrack des Albums hervorzuheben. <em>&#8222;Lotus&#8220;</em> markiert für mich gleichzeitig aber auch einen Negativaspekt, der sich über die Gesamtlänge des Albums manifestiert &#8211; er ist einfach mal <strong>soft</strong>.</p>
<p>Dank der ausgebauten Gesangsfacetten, aber auch aufgrund des&nbsp;Mixings dringen insgesamt mehr Emotionen durch. <strong>SOEN</strong> lassen das Klinische hinter sich. Das Songwriting ist ausgefeilter und die Gitarre bekommt Raum für <strong>dominantere Passagen</strong>. Dabei verliert sie sich aber nie in selbstverliebten Spielereien. <strong>Im Gegenteil!</strong> Die Songs sind <strong>sehr catchy</strong>, bleiben darin aber hinter starken Hooks wie denen von &#8222;Lykaia&#8220; zurück. Und dennoch &#8211; die&nbsp;Melodien drehen sich herrlich ins Ohr. Mich ereilt jedoch kaum eine Überraschung während des Hörens. Viele Abläufe und Linien sind zu erahnen.</p>
<h4>Mir fehlt da der Kick.</h4>
<p>Mir fehlt das überraschte <em>&#8218;Oh, das hätte ich jetzt so nicht erwartet!&#8216;</em> oder beim dritten Hören ein <em>&#8218;Huch, das ist unterschwellig doch echt verdreht geschrieben!&#8216;</em>. Das klingt jetzt, als wäre ich <strong>furchtbar gelangweilt</strong>. Was absolut nicht stimmt! Der Opener <em>&#8222;Opponent&#8220;</em> weiß wachzurütteln, meine Aufmerksamkeit zu bündeln. Er klingt und funktioniert als Eröffnung ähnlich wie &#8222;Lykaia&#8220;s <em>&#8222;Secterian&#8220;</em>. Und&nbsp;<em>&#8222;Covenant&#8220;</em> hat eine tolle songinterne Progression und Heavyness. Der Schub verläuft sich jedoch leider über die Dauer des Albums.</p>
<p>Viele Songs sind <strong>eher rockig als voll auf die Zwölf</strong> &#8211; und ich schwanke zwischen: <em>&#8218;Boah, nee, macht mal mehr Druck&#8216;</em> und<em> &#8218;Ich kann mich da grad richtig gut fallen lassen&#8216;</em>. Die Zusammenarbeit von Bass und Schlagzeug treibt mir wiederum fast <strong>Freudentränen</strong> in die Augen. Sie ist durch die Bank weg sehr gut. Sowohl der Titelsong als auch <em>&#8222;River&#8220;</em> glänzen mit tollen Gitarrensoli. Die <strong>Intonation der Leadgitarre</strong> ist nicht nur in den sehr überschaubaren Solo-Passagen hervorragend. Der Sound ist &#8230;</p>
<h4>warm und voll, wie eine heiße Wanne nach einem Spaziergang im Winter.</h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/qLSh0E0Rikc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Ich höre das Holz, das Metall, die Felle</strong> &#8211; die Instrumente leben, sie atmen, sie funktionieren spürbar ineinander verzahnt als Ganzes. <strong>Lopez</strong> an den Drums songdienlich und treibend. <strong>Stenberg</strong> erneut am Bass äußerst solide. Tonal und rhythmisch Schleifen ziehend, niemals gelangweilt, mit genügend Punch und Knackigkeit. Die Gitarre unaufgeregt flächig und in Lead-Passagen <strong>von warm-bluesig bis atmosphärisch-proggy</strong>, aber niemals cheesy und übertrieben. Da hat der Besetzungswechsel von <strong>Jidell</strong> zu <strong>Cody Ford</strong> keine nennenswerte Lücke gerissen. <strong>Eher im Gegenteil</strong> &#8211; möchte ich behaupten. Die Keys stützen die Atmosphären, wirken aber oft nur wie Füllmaterial, das aus Verlegenheit und zur Rechtfertigung seines Einsatzes ab und zu hervorblitzt. Da ist sicher noch Luft nach oben,&nbsp;<strong>Åhlund</strong> mehr Eigenständigkeit zuzugestehen. Und <strong>Ekelöf</strong> &#8211; wie gesagt &#8211; klingt um Meilen besser als zuvor und arbeitet in mehr Stimmregistern. An das Liveerlebnis kommt die Produktion dennoch nicht heran.</p>
<h4>Nachwort:</h4>
<p>Und was wird jetzt aus den stetig gezogenen Parallelen zu <strong>TOOL</strong>? Die sollten nun langsam meiner Meinung nach mal der Vergangenheit angehören. Oberflächlich mögen sie noch immer als Klon erscheinen. Weisen doch beide Sänger ein sehr ähnliches Timbre auf und der Bandsound ist nahezu gleich. Aber <strong>SOEN</strong> schreiben Songs, die weniger als großrahmige &#8218;Kunst um der Kunst Willen&#8216; erscheinen, wie es zugegebenermaßen bei <strong>TOOL</strong> doch oft der Fall ist. Songs, in denen sie sich zwar nach wie vor klar dem <strong>TOOL</strong>schen Handwerkszeug bedienen, hinter ihnen aber nicht (mehr) verstecken brauchen. Ihre Songs sind direkter, klarer auf Aussage und Emotion ausgearbeitet.</p>
<h4>In einem Wort: prägnanter.</h4>
<p>Und &#8211; was sie wohl am weitesten aus dem Schatten heraustreten lässt: Sie sind in puncto Neuerscheinungen im Moment um Einiges relevanter als <strong>TOOL</strong>.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/soen-lotus/">SOEN &#8211; Aus dem Schatten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/soen-lotus/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pauls Retrospect 2018</title>
		<link>https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=pauls-retrospect-2018</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2019 06:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[1914]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Album release]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK PEAKS]]></category>
		<category><![CDATA[Deafheaven]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[ENEFERENS]]></category>
		<category><![CDATA[ERRA]]></category>
		<category><![CDATA[GAEREA]]></category>
		<category><![CDATA[Gastautor]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimtipp]]></category>
		<category><![CDATA[HAMFERD]]></category>
		<category><![CDATA[Ihsahn]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[messa]]></category>
		<category><![CDATA[newcomer]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Roundup]]></category>
		<category><![CDATA[SILENT PLANET]]></category>
		<category><![CDATA[SLUDGDE]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=30706</guid>

					<description><![CDATA[<p>2019 ist schon einen Monat alt?! Wir nehmen uns nochmal die Zeit und unser Aspirant Paul bringt dir seinen Jahresrückblick 2018 - gespickt mit einigen Geheimtipps!<br />
Frischer Wind in verstaubten Regalen! </p>
<p>PS: Gastautoren weiterhin gern willkommen :)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/">Pauls Retrospect 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Jahr ist vergangen. Und was für eins für den Metal: Genres wie <strong>Death Metal</strong>, <strong>Progressive</strong> oder <strong>Black</strong> strotzen nur so vor guten Releases. Viele bekannte Namen waren 2018 dabei. Doch auch in den kleinen Nischen und Ecken vieler Subgenres <strong>brodelte der Release-Kessel</strong> ordentlich. Bei dieser immensen Vielzahl an guten Alben kommt man leicht ins Stolpern, wenn man versucht, jede qualitativ hochwertige Neuerscheinung zu erwischen. Und damit niemand mit der Angst ins neue Jahr startet, er habe besonders viel verpasst, fasse ich in diesem Artikel meine <strong>Geheimtipps 2018</strong>, die eventuell an euch vorbeigegangen sind, zusammen. Dabei versuche ich so viele Subgenres wie möglich abzudecken. Trotzdem ist diese Liste keinesfalls perfekt oder besonders. Im Endeffekt ist es immer noch meine subjektive Meinung. <strong>Also falls du noch Alben hast, bei denen du befürchtest, sie wären im Großen und Ganzen untergegangen, aber dennoch nennenswert &#8211; ab in die Kommentare damit!</strong></p>
<h4>Progressive Metal – Auch 2018 konnten bekannte Genrevertreter sowie Newcomer überzeugen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30888 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />BLACK PEAKS</strong> – &#8222;All That Divides&#8220;</p>
<p>Einer der letzteren waren definitiv <strong>BLACK PEAKS</strong>. Die Engländer schaffen eine<strong> innovative Mischung</strong> aus Garage Rock-Sound mit viel Progressive gewürzt. &#8222;All That Divides&#8220; ist nach dem bereits überraschenden Debüt der Band 2016 der nächste Schritt in der sichtlichen Evolution. Ein Album, das vor Emotionen und Highlights (<em>&#8222;Can&#8217;t Sleep, Slow Seas&#8220;</em>) nur so strotzt. Nicht ein Track erweckt den Anschein nur Filler zu sein, was auch an dem herausragenden Gesang von<strong> Will Gardner</strong> liegt, der clean und harsch sehr facettenreich klingt. Große Empfehlung für jeden, dem etwas an Progressive oder Rock liegt!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>VOLA</strong> – &#8222;Applause of a Distant Crowd&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30886 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA.jpg 530w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p><strong>VOLA</strong>&nbsp;sind trotz ihrer kurzen Existenz eine Band, die als <strong>Aushängeschild des Progressive</strong> bezeichnet werden kann. Das 2016er Debüt gehört mit zu dem Besten, was das Genre liefern kann, deswegen waren die Erwartungen besonders hoch. Auch wenn der Regler an der Verzerrung und Intensität ein wenig runter gedreht wurde, ist &#8222;Applause of a Distant Crowd&#8220; ein würdiger Nachfolger. Der eher leichtere Sound gepaart mit mehr Atmosphäre kann mich persönlich zwar nicht ganz überzeugen, doch die vielen Highlights wie die Songs <em>&#8222;Alien Shivers&#8220;</em> oder der Title-Track machen die Platte zu einem <strong>Muss für Progressive-Fans</strong>, die auch nichts gegen seichtere Rock-Passagen und Synthesizer haben.</p>
<h4>Death Metal – Death Metal und seine Nischen-Genres (Prog Death, Old School Death Metal, usw.) waren 2018 so ertragreich wie lange nicht. Die Serie an genialen Alben riss nicht ab und deswegen ist es fast schon unmöglich Nennenswertes kurz zu fassen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30887 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />1914</strong> – &#8222;The Blind Leading the Blind&#8220;</p>
<p>Der erste Weltkrieg geht in unsere Geschichtsbücher als eines der dunkelsten Kapitel der Menschheit ein. Circa 17 Millionen Menschen werden entweder als Soldaten an der Front regelrecht verheizt oder fallen dem Krieg anderweitig zum Opfer. Die <strong>Gräuel und Verbrechen gegen die Menschheit</strong> bleiben glücklicherweise nie vergessen und <strong>1914</strong> versucht diesen düsteren Abschnitt der Geschichte mit ihrem Album zu verkörpern. Das gelingt auf allen Ebenen. Die Musik ist düster, verzerrt und dissonant. Die<strong> Samples von Kriegsaufnahmen</strong>, mit denen nicht gespart werden, bringen das Gefühl des Hässlichen und Unmenschlichen nur noch näher. Der <strong>Horror</strong> ist spürbar. Am 100. Jahrestag des Kriegendes veröffentlicht, ist &#8222;The Blind Leading the Blind&#8220; auch außerhalb der starken musikalischen Qualitäten eine Erfahrung für sich, die den Schrecken und die Brutalität widerspiegelt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>SLUGDGE</strong> – &#8222;Esoteric Malacology&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30885 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology.jpg" alt="" width="137" height="135" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology.jpg 506w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology-300x296.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 137px) 100vw, 137px" /></p>
<p><strong>Schleimiges Alien-Gekräusel mit Tentakeln</strong> besetzt, das beschreibt dieses Album. Volle Kanne ins Gesicht mit der Prog Death-Keule. <strong>SLUGDGE</strong>s&nbsp;Album gehört zu einem der vielen brillianten Releases im Progressive Death-Bereich. Wer auf vertrackte Rhythmen und tiefes Growlen steht und wem <strong>RIVER OF NIHIL</strong>s&nbsp;Album nicht dreckig genug klang, der kann sich bestimmt hieran erfreuen.</p>
<h4>Metal Core – Ein Genre, das mit viel generischem Wischwasch geplagt ist und leider zu selten mit wirklichen einzigartigen Bands punktet. 2018 konnte meine Vorbehalte wenigstens zum Teil ändern &#8211; mit wirklich fantastischen Releases.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30884 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />SILENT PLANET</strong> – &#8222;When The End Began&#8220;</p>
<p style="text-align: left;">Voller Bedeutung musikalisch so wie lyrisch, hebt sich <strong>SILENT PLANET</strong> mit seinem 2018er Album vom Genre-Rest ab. Mit mitreißenden Texten, die den schwierigen Spagat zwischen kritisch-bedeutungsschwer und vorgetäuschtem Tiefgang sowie musikalischer Komplexität schaffen sitzt die Band auf dem <strong>Core-Thron</strong> für 2018. Besonders emotional wird es vor allem durch die ausdrucksstarken Vocals. Auch das Drumming so wie die Riffs sind durchdacht und abwechslungsreich.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>ERRA</strong> – &#8222;Neon&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30879 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p style="text-align: left;">Auch wenn nicht so bedeutungsvoll wie Nummer 1, so ist &#8222;Neon&#8220; von <strong>ERRA</strong> vor allem musikalisch alles, was guten Metalcore für mich ausmacht: <strong>catchy und doch komplex</strong>. Die Vocals sind genretypisch und nichts Besonderes. Wer sich also noch nie damit anfreunden konnte, der wird auch hiermit nicht warm. Für einen Progressive-Metal Liebhaber wie mich ist &#8222;Neon&#8220; jedoch erstaunlich erfrischend, da die Band es schafft genügend <strong>Diversität ins Songwriting</strong> mit einzubauen.</p>
<h4>Doom/Sludge Metal – Ähnlich wie im Death, waren die Releases für guten Doom und Sludge Metal fast endlos. Hier sind zwei meiner persönlichen Favoriten.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30881 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />HAMFERD</strong> &#8211; &#8222;Támsins likam&#8220;</p>
<p>Begleitet von schweren und dunklen Gitarrenriffs entsteht in <strong>HAMFERD</strong>s neuestem Album, auch durch den Text der ausschließlich auf <strong>Färöisch</strong> (Färöer-Inseln) gesungen oder wahlweiße gegrowlt wird, eine melancholische Atmosphäre. Über die 43 Minuten fängt die Doom-Scheibe den Hörer komplett ein. Komposition und Sound-Production auf hohem Level!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>MESSA</strong> – &#8222;Feast for Water&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30883 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa.jpg 355w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Frauenstimmen sind im Doom immer öfter zu hören und <strong>MESSA</strong> zeigen uns 2018, wieso. Mit fast schon <strong>Jazz-Lounge Atmosphäre</strong> und mehreren Genreeinflüssen zaubert die Band eine Wand aus Fuzz-Gitarren, schrägen Lead-Parts und schwebendem Gesang. Wer Lust auf <strong>Doom mit Avantgarde Feeling</strong> hat, der kommt hier in seinen Genuss!</p>
<h4>Black Metal – Auch die dunklen Mächte des Black Metal hatten 2018 einiges an Nachwuchs vorzuweisen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30880 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea.jpg" alt="" width="139" height="139" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 139px) 100vw, 139px" />GAEREA</strong> – &#8222;Unsettling Whispers&#8220;</p>
<p>Die Portugiesen schafft mit diesem Album ein erstaunlich erfrischendes Werk an Black Metal, das sich auch traut über Genre-Konventionen zu gehen. <strong>Ungefilterte Aggression</strong> trifft auf intelligentes Songwriting, das mit dissonanten Melodien und hypnotisierenden Riffs punktet. Authentisch, ehrlich und vor allem <strong>wahrhaft böse</strong>.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>DEAFHEAVEN</strong> – &#8222;Ordinary Corrupt Human Love&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30877 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Trve Black-Fans aufgepasst! Dieses Album treibt <strong>Puristen an den Rand der Verzweiflung</strong>. Post Black/Blackgaze-Band <strong>DEAFHEAVEN</strong> haben sich bereits einen Namen in der Szene gemacht, sei es für ihr Image oder den unkonventionellen Black Metal. Das, was Hardcore-Fans übel aufstößt, zaubert 2018 vielen Post Black-Anhängern ein Lächeln aufs Gesicht. Denn die Band schafft es Black Metal so <strong>warm und künstlerisch</strong> wie selten zu präsentieren.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30878 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens.png" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens.png 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens-150x150.png 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens-300x300.png 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />ENEFERENS</strong> – &#8222;The Bleakness of Our Constant&#8220;</p>
<p style="text-align: left;">Mit einem der besten Post Black-Alben der vergangenen Jahre gelingt dem Solo-Künstler <strong>Jori Apedaileman</strong> der Durchbruch in die Endjahreslisten vieler Connaisseure. Mit einem Sinn für bewegende Melodien entsteht durch Vermischung verschiedener Genremerkmale (namentlich Doom, Atmo Black, Post Black) ein einzigartiges Erlebnis. Emotional, fast schon depressiv mit viel Gewicht. <strong>Licht aus, Musik an!</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>IHSAHN</strong> &#8211; &#8222;Amr&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30882 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Kaum ein Künstler ist so ikonisch im Black Metal wie <strong>IHSAHN</strong>. Von der Zeit mit einer der erfolgreichsten Band des Blacks (<strong>EMPEROR</strong>) zu einer nicht weniger starken Solo-Karriere. Mit dem gewissen Etwas aus Progressive, Avantgarde, Pop und Electro kreiert <strong>IHSAHN</strong> erneut anspruchsvollen und vor allem <strong>unkonventionellen Black Metal</strong>, auch wenn Genredefinitionen hier wie <strong>stumpfes In-Schubladen-Stecken</strong> wirkt und teils unmöglich ist. Dafür wird auch 2018 gesorgt und das auf geniale Weise.</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Paul</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/">Pauls Retrospect 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>THE OCEAN &#8211; In einem Land vor unserer Zeit</title>
		<link>https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-i-palaeozoic/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=the-ocean-phanerozoic-i-palaeozoic</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-i-palaeozoic/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 Dec 2018 11:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[german]]></category>
		<category><![CDATA[Jonas Renkse]]></category>
		<category><![CDATA[Katatonia]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[The Ocean]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=30054</guid>

					<description><![CDATA[<p>THE OCEAN ist alles andere als eine Unbekannte unter dem Radar der Progressive-Metal-Hörer. </p>
<p>Unlängst haben sie ein neues Werk veröffentlicht. Gastautor Paul hat sich den komplexen Wälzer vorgeknöpft.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-i-palaeozoic/">THE OCEAN &#8211; In einem Land vor unserer Zeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h1 style="text-align: center;">The Ocean – &#8222;Phanerozoic I: Palaeozoic&#8220;</h1>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 02.11.2018<br />
<strong>Dauer:</strong> 47 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Metal Blade Records<br />
<strong>Genre:</strong> Post Metal/Progressive Metal</p>
<p></div></div></div>
<h4>Phanerozoikum! Wie bitte? Paläozoikum! Gesundheit?!</h4>
<p>Was sich&nbsp;im ersten Moment nach stinklangweiligem Geographie-Unterricht anhört, ist auf den genaueren Blick mehr als nur Äon und Ära der Entwicklung unseres blauen Planten. Das Lineup-Karussel um Gitarrist und Songwriter <strong>Robin Staps</strong>&nbsp;<strong>THE OCEAN</strong> tauft ihr neuestes Konzept-Album nach einem Erdzeitalter und führt damit auch die Reihe von wissenschaftlich angehauchten Konzept-Alben weiter. Damit hat sich die <strong>Post/Progressive-Metal</strong> Band, deren Sound von schweren Riffs und symphonischen Elementen wie Streichinstrumente und Synths geprägt ist, bereits einen Namen gemacht. Wer sich in die Story der Lyrics einarbeiten möchte und solch ungewöhnliche Songtitel wie &#8222;<em>Ordovicium: The Glaciation of Gondwana&#8220;&nbsp;</em>verstehen will, muss durchaus gründlich recherchieren. Das beweist erneut, wie ausgearbeitet und mit Leidenschaft die Band die Alben und das jeweilige Konzept angeht, auch weil es scheint, als esse <strong>Robin Staps</strong> ein Lexikon zum Frühstück.</p>
<p>Doch wie sehr kann der Nachfolger des Albums &#8222;Pelagial&#8220; überzeugen, das immerhin oft als <strong>Meisterwerk</strong> in den Progressive Metal-Kreisen gelobt wird?</p>
<h4>Spoiler: Erstaunlich gut!</h4>
<p>Der Zuhörer wird hier über die gesamte Laufzeit von einer Welle an brachialen Riffs, kalten Synths und kraftvollem Gesang überrollt. Ausschlaggebend ist hierfür vor allem der perfekt abgestimmte Mix und die kristallklare Produktion, die das Album zum wirklichen Hörgenuss über die Lautsprecher machen. Hinter der Komposition der einzelnen Songs und dem insgesamten Hörfluss steckt <strong>viel Köpfchen</strong>. Somit werden die Sludge/Post-Metal-artigen Gitarrenparts immer im richtigen Moment von ruhigeren Passagen abgelöst. Diese erzeugen mit Streichinstrumenten und anderen Tricks <strong>emotionale Tiefe</strong>. Auch das Piano kommt in diesen Passagen deutlich zum Ausdruck, wie zum Beispiel am Ende von &#8222;<em>Silurian&#8220;</em>. Dadurch wird grandios Atmosphäre aufgebaut.</p>
<p>Der Fluss und die zusammenhängende Geschichte wirken so <strong>durchdacht und nahtlos</strong>, dass man selbst beim fünften Durchlauf Probleme hat, einzelne Songs zu bestimmen. Dadurch wird das Album nicht nur&nbsp;im Bezug auf das &nbsp;Konzept eine Reise durch die Erdgeschichte. Der Zuhörer wird von der Musik&nbsp;quasi wie Wasser von einem Schwamm aufgesaugt! Dazu trägt jedes der Bandmitglied mit seinen eigenen Qualitäten bei. Allem voran <strong>Paul Seidel</strong>s Arbeit am Schlagzeug ist über die gesamte Laufzeit erfrischend. Hier gelingt definitiv der Spagat zwischen Begleitung und Solo-Instrument.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Nt6IpvnGt4A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Beim ersten Mal ein wenig unbeeindruckt von den Riffs, klatschte mir beim zweiten Durchlauf <strong>die Offenbarung</strong> quasi ins Gesicht. Druckvoll, schwer und fett legen diese zwar nicht überaus komplexen, aber <strong>klug ausgearbeiteten Riffs</strong> zusammen mit dem stark abgemischten Bass das musikalische Fundament, das nur so vor Emotion und Power trieft.</p>
<p>Um das Ganze musikalisch jetzt noch auf das nächste Level zu bringen,&nbsp;tun <strong>Rossetti</strong>s Vocals ihr Übriges. Die kommen sowohl clean als auch harsch und in jeder Tonhöhe wunderbar zum Ausdruck. Auch Gastsänger <strong>Jonas Renkse</strong> vom Genre-Kollegen <strong>KATATONIA</strong> hört sich an, als wäre er seit Jahren in der Band.</p>
<h4>Perfekte Wahl für den entsprechenden Song!</h4>
<p>Obwohl jeder einzelne Titel auf seine eigene Art überzeugt, sind <em>&#8222;Devonian&#8220;</em> oder <em>&#8222;Permian: The Great Dying&#8220;</em> sowie der Opening Track für mich als Highlights hervorzuheben! Einziger Kritikpunkt ist eventuell die relativ kurze Laufzeit von nur 47 Minuten. Dieses Problem sollte jedoch gelöst werden, sobald 2019/2020&nbsp;der nächste Teil (&#8222;Phanerozoic II&#8220;) der uns präsentierten Geschichte erscheint. Außerdem heißt es doch so schön: <strong>&#8222;Qualität über Quantität!&#8220;</strong></p>
<p><strong>THE OCEAN</strong> sind zwischen Weihnachten und Silvester in Deutschland auf Tour. Hier kannst du sie erleben:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>27. Dezember 2018 – Rostock<br />
</strong><strong>28. Dezember 2018 – Jena<br />
</strong><strong>29. Dezember 2018 – Nürnberg<br />
</strong><strong>30. Dezember&nbsp;2018 – Berlin</strong></p>
<p>Zur Webseite der Band geht&#8217;s <strong><a href="https://www.metalblade.com/theocean/">hier</a></strong>.</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Paul</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-i-palaeozoic/">THE OCEAN &#8211; In einem Land vor unserer Zeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-i-palaeozoic/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-04-17 10:37:50 by W3 Total Cache
-->