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	<title>Progressive Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 11 Oct 2024 14:40:03 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Progressive Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>VOLA und die Freunde des Phantoms</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2024 08:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[freind of a phantom]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>VOLA schicken ihr 4tes Album "Friend Of A Phantom" in die Welt. Kann es an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen? Daniels Meinung jetzt hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vola-friend-of-a-phantom/">VOLA und die Freunde des Phantoms</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">VOLA &#8211; &#8222;FRIEND OF A PHANTOM&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>01. November 2024<br />
<strong>Label:</strong> <a href="https://www.mascotlabelgroup.com">Mascot Records</a><br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>40:57<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Progressive Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Über 3 Jahre ist es nun her, seit <strong>VOLA</strong> mich Coreknaben mit ihrem letzten Album &#8222;Witness&#8220; komplett umgepustet haben. Und doch fühlt es sich an, als wäre es gestern gewesen. Warum? Weil ich das Album nach wie vor regelmäßig höre und es dadurch einfach permanent aktuell ist. Nun erscheint am <strong>1. November</strong> der Nachfolger &#8222;Friend Of A Phantom&#8220; und nach den starken Vorabsingles könnte meine Spannung kaum größer sein.&nbsp;</p>
<h3>FÜGT ZUSAMMEN, WAS ZUSAMMEN GEHÖRT</h3>
<p>Die Band entdeckt hatte ich &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/vola-zeugen-von-veraenderung/">wie hier im Review zu &#8222;Witness&#8220; geschrieben</a> &#8211; 2021 durch einen Instapost von <strong>IN FLAMES</strong> Sänger <strong>Anders</strong>. Wie sehr sich das nun gefügt hat, konnte man bei der Single <em>&#8222;Cannibal&#8220;</em> bestaunen. <strong>VOLA</strong> sehen <strong>IN FLAMES</strong> als großen Einfluss und<strong> Anders</strong> mag die Band. Was liegt da also näher, als ein Feature? Eben! Dass dieser extra von Schweden nach Dänemark gereist ist, um im Video mitzuwirken untermauert diese Symbiose. Bis dahin gab es aber auch schon 3 grandiose Singles, die bereits zeigten, dass auch &#8222;Friend Of A Phantom&#8220; wieder eine spannende Reise werden wird.&nbsp;</p>
<p><iframe title="VOLA - Cannibal feat. Anders Fridén of In Flames (Offical Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/n-5xyCwH0mk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Von besagten Singles hatte es mir <em>&#8222;I Don&#8217;t Know How We Got Here&#8220;</em> besonders angetan, denn der Song spielt so schön mit den Erwartungen des Hörers, bleibt allerdings stets auf einem eher ruhigen Level. Ein <strong>schöner Kontrast</strong> zu den schweren Riffs und flinken Beats eines beispielsweise <em>&#8222;Break My Lying Tongue&#8220;</em>, welches aber mit einer elektronischen Leadmelodie aufwartet, die sich ins Ohr bohrt. Genau diese Mixturen haben mich vor 3 Jahren an <strong>VOLA</strong> gefesselt. Und genau diese Mixturen wurden auf dem Nachfolger nochmal um einige Schaufeln angehäuft.&nbsp;</p>
<p>Zugegeben, ich war skeptisch, ob mich auch dieses Album so aus den Latschen hauen würde. Aber was soll ich sagen? Ja verdammt, das tut es gar sehr! Kein Song fühlt sich deplatziert an, nichts unpassend oder too much, nein &#8211; auch hier stimmt wieder alles. Es gibt wieder Ohrwürmer noch und nöcher, und es gibt erneut diese ganz besonderen Überraschungen. Und davon reichlich. Wurmbeispiel gefällig? &#8211; <em>&#8222;Bleed Out&#8220;</em>. Und das war schon schwer auszusuchen. Ok, noch eins &#8211; <em>&#8222;We Will Not Dispand&#8220;</em>. Dann gibt es dem gegenüber diese <strong>ruhigen Momente</strong>, diese Songs, die einen gefangen nehmen und nicht mehr loslassen. Da muss es nicht rumsen, da gibt&#8217;s einfach nur Erpelkutte überall. Beispiel gefällig? &#8211; <em>&#8222;Tray&#8220;</em>. Noch eins? &#8211; <em>&#8222;Glass Mannequin&#8220;</em>. Ihr merkt schon, ich bin wieder hin und weg&#8230;&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Wie soll man ein Album beschreiben, das die Erwartungen aufgrund seines überragenden Vorgängers so erfüllt und übertrifft? Was soll man da sagen? Fantastische Produktion, <strong>atmosphärische Sounds wohin man auch hört</strong>, ein Sänger, der das alles trägt, als hätte er nie etwas anderes getan? Ist dies hier alles vorhanden? Na, was denkt ihr denn?! Ich bewege mich hier eigentlich immer auf meinen vertrauten Corepfaden, finde auch sonst nicht solch ausgefeilte Bands, wie eben <strong>VOLA</strong> im Prog, aber was die Herren abliefern (schon wieder!), macht mich einfach nur sprachlos und überglücklich. &#8222;Friend Of A Phantom&#8220; ist genau so ein Album, das man am besten <strong>abgeschottet</strong> von äußerlichen Einflüssen mit Kopfhörern genießen sollte. Ich verspreche euch, ihr werdet immer wieder neue Details entdecken.</p>
<p>Und wenn ihr damit fertig seid, gibt es genau 2 Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li style="text-align: left;">entweder <strong>nochmal von vorn</strong>, oder</li>
<li style="text-align: left;">direkt &#8222;Witness&#8220; hinterher.</li>
</ul>
<p>Chapéu!&nbsp;</p>
<p>Die Band geht auch pünktlich zum Release auf <strong>Europatour</strong>, hier gibt&#8217;s mal alle Infos. Man, was würde ich gern dahin, aber nix passt terminlich <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f641.png" alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/C6OAozGITO0/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
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</div>
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<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/C6OAozGITO0/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von VOLA (@volaband)</a></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p><a href="https://www.volaband.com">Offizielle Website</a></p>
<hr>
<p>Promomaterial in freundlicher Zusammenarbeit mit <strong>Mascot Records</strong>.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vola-friend-of-a-phantom/">VOLA und die Freunde des Phantoms</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>MONOSPHERE &#8211; Zwischen Dinnerparty und Weltuntergang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2023 14:50:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[monosphere]]></category>
		<category><![CDATA[sentience]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Gastautor Dennis hat sich das aktuelle Album von MONOSPHERE zu Gemüte geführt. Seine Eindrücke gibt es jetzt hier. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/monosphere-sentience/">MONOSPHERE &#8211; Zwischen Dinnerparty und Weltuntergang</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">MONOSPHERE &#8211; &#8222;Sentience&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>20. Oktober 2023<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://www.bloodblast.com">Blood Blast Distribution</a><br />
<strong>Dauer:&nbsp;</strong>54 min.<br />
<strong>Genre:</strong> Progressive Metalcore</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Eine der wenigen, in der Popkultur regelmäßig verlässlich verwursteten Storys ist die, dass irgendeine <strong>Künstliche Intelligenz</strong> ein Eigenleben entwickelt und droht die Menschheit zu vernichten. Die Thematik kennen ältere Semester noch aus Filmen wie <strong>Matrix</strong>&nbsp;oder <strong>Terminator</strong>. Jüngere Semester haben zumindest schonmal mit irgendeinem KI Tool irgendeine absurde Bildcollage erstellt, aber von einem Bedrohungszenario durch KI sind wir noch weit entfernt. Oder!? Zumindest die Mainzer Progressive Metalcore-Band <strong>MONOSPHERE</strong> scheint KI eher weniger über den Weg zu trauen und hat dabei mit &#8222;Sentience&#8220; ein dickes Brett abgeliefert, bei dem mehr Genres abwechselnd bedient werden, als auf dem <strong>Highfield Festival</strong>.</p>
<h3>MENSCH GEGEN MASCHINE</h3>
<p>Übersetzt man Sentience ins Deutsche erhält man soviel wie <strong>Empfindung. </strong>Rein inhaltlich wird dahingehend auf besagte KI abgestellt, die scheinbar ein eigenes Empfinden entwickelt und sich dabei aus der <strong>vorgegebenen Programmierung </strong>befreien will. Vielleicht ist das aber auch nur eine Metapher für Menschen, die aus ihrer sozialen Programmierung ausbrechen wollen? Oder es lässt sich wie bei der <strong>Matrix</strong>-Triologie eine Sowohl als auch Interpretation anführen, bei der sowohl eine KI die Menschheit als Energiequelle missbraucht und die Emanzipation der Menschen von dieser KI eben auch als Metapher für das <strong>Hinterfragen gesellschaftlicher Normen</strong> betrachtet werden kann? Nun, was genau uns die fünf Rheinland-Pfälzer sagen wollen &#8211; darüber kannst du dir ausführlich beim Empfinden der Musik Gedanken machen, wenn du dir die <strong>54 Minuten</strong> der Platte gibst. &#8222;Sentience&#8220; ist damit auch deutlich länger als das Vorgängeralbum &#8222;The Puppeteer&#8220;&nbsp;von 2021.</p>
<h3>ALLES FLIEßT ZUSAMMEN</h3>
<p>Bei &#8222;Sentience&#8220;&nbsp;lässt sich ohne weiteres sagen, dass der <strong>Genre-Stilbruch</strong> die Philosophie beim Songwriting gewesen sein muss. Doch von Chaos kann dabei keine Rede sein, da alle Genre und Instrumente <strong>harmonisch</strong> ineinandergreifen. Egal ob Akustikgitarre, Orgel oder Choreinlage &#8211; egal ob schnell oder gemütlich. Der energetische und düstere Post-Metal geht mit den Post Hardcore oder Jazzpassagen (<em>&#8222;Living Flame&#8220;</em>) und derben Breakdowngewitter oder Deathcore Gutturals (<em>&#8222;Smoke &amp; Wires&#8220;)</em> Hand in Hand und der Sound rutscht dabei nie in die dissonante Mathcore-Schiene ab, etwa im Song <em>&#8222;Human Disguise&#8220;</em>. Musst also &#8222;leider&#8220; weiterhin deine alten <strong>THE DILLINGER ESCAPE PLAN</strong> Scheiben hören. Besonders gut gefallen hat mir der Song <em>&#8222;Ava&#8220;</em>, der von der Songstruktur sehr an die Andorraner von <strong>PERSEFONE</strong>&nbsp;erinnert. <strong>MONOSPHERE</strong>&nbsp;verstehen es <strong>geschickt gesetzte Übergänge</strong> zwischen den Songs zu setzen, sodass ein stimmiges Gesamtbild die Gehörgänge massiert.</p>
<p><iframe title="Monosphere - Ava (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FgvDcbYmaTQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der avantgardistische Anspruch der Mainzer lässt sich aber nicht nur an der harmonischen Gesamtwirkung ablesen, sondern auch an dem, was man in den einzelnen Genrephasen musikalisch durchlebt. Anders gesagt: es gelingt wenig Bands derart atmosphärisch <strong>düstere und heitere Momente</strong> zu kombinieren ohne das es nach 00er Myspace-Metalcore by Studioforce klingt. Während du in dem einen Moment noch akustisch auf einer jazzigen <strong>Dinnerparty</strong> entspannst, bist du im nächsten Moment im Auge eines den Himmel dunkelschwarz färbenden <strong>Herbststurms</strong>. Der Sound ist also sowohl <strong>technisch</strong>,<strong> kalt</strong>, <strong>brachial</strong> und dann auch wieder <strong>ruhig und sanftmütig</strong>. Los geht es mit <em>&#8222;Preface&#8220;</em> &#8211; einem ruhig und Piano-untermalten Introsong, der nach vier Minuten in <em>&#8222;Borderline Syndrom&#8220;</em>&nbsp;übergeht und sich hier die geballte Metalcore-Wut entlädt, begleitet von Synthklängen. Gleichzeitig wird eine durch Blastbeats, die an <strong>MENTAL CRUELTY</strong> erinnern, erzeugte <strong>Soundwand</strong> hochgezogen, die mit kräftigen <strong>Schouting und Leersaitensport</strong> gestützt wird. Nach weiteren drei Minuten ist man aber plötzlich auf besagter Dinnerparty. Muss aber ja auch so sein bei einer Band die sich im <strong>Progressive Metal</strong> angesiedelt hat.</p>
<p>Wenn Prog für dich Life ist, dann ist &#8222;Sentience&#8220;&nbsp;für dich Pflicht!</p>
<ul>
<li><span style="color: #800000;"><span style="color: #000000;">Als Gast für euch getippt:</span> Dennis</span></li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-44919" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/11/Monosphere-Feb-2023-scaled-e1692711632513-1068x601-1.jpg" alt="" width="1068" height="601" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/11/Monosphere-Feb-2023-scaled-e1692711632513-1068x601-1.jpg 1068w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/11/Monosphere-Feb-2023-scaled-e1692711632513-1068x601-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/11/Monosphere-Feb-2023-scaled-e1692711632513-1068x601-1-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/11/Monosphere-Feb-2023-scaled-e1692711632513-1068x601-1-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1068px) 100vw, 1068px" /></p>
<p><strong><a href="https://monosphere.net">monosphere.net</a></strong></p>
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		<title>VOLA &#8211; Zeugen von Veränderung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 May 2021 05:23:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Modern]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die kreativen und spielgewaltigen Jungs von VOLA haben mal wieder etwas neues am Start und sich zum Teil selbst neu erfunden. Wir haben uns ihr aktuelles Werk angeschaut und sind - wie oft bei VOLA - begeistert!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vola-zeugen-von-veraenderung/">VOLA &#8211; Zeugen von Veränderung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">VOLA &#8211; &#8222;Witness&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 21.05.2021<br />
<strong>Länge:</strong> 44:10 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Mascot Label Group<br />
<strong>Genre:</strong> Prog. Rock / Modern Metal </div></div></div></p>
<p>Ich hatte es bereits beim <a href="https://silence-magazin.de/silence-musicfriday-27/">Musicfriday #27</a> erwähnt, kürzlich bin ich durch einen Instapost von <strong>IN FLAMES</strong>-Sänger <strong>Anders</strong> über die Band <strong>VOLA</strong> gestolpert. Sozusagen habe ich mich influencen lassen. Die Einen eben Schminke und LEDs für die Kauleiste, die Anderen Musik.&nbsp; Jedenfalls hatte mich die Band aus Dänemark/Schweden sofort in ihren Bann gezogen. Am <strong>21. Mai</strong> erscheint mit &#8222;Witness&#8220; nun ihr drittes Album, in das ich vorab reinhören durfte.&nbsp;</p>
<h4>NICHT VON DIESER WELT</h4>
<p>Nachdem besagtes Influencing stattgefunden hat, hab ich mich zunächst durch die beiden vergangenen Alben gehört. Da war mir eigentlich schon klar, dass das zwar für meinen regulären Musikgeschmack irgendwie völlig untypisch ist, mich aber komplett gefangen nimmt. Größter Unterschied zu meinen Playlists: praktisch keine Screams oder sonstwie aggressive Parts. Stattdessen <strong>cleane Vocals</strong> und Melodien, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Die aktuellen<strong> 4 Singles</strong>, allen voran <em>&#8222;These Black Claws&#8220;</em> haben diese Faszination nochmals eine Stufe gehoben. Gerade weil dieser Song so <strong>kreativ</strong> und abwechslungsreich daherkommt und mit <strong>Shahmen</strong> einen <strong>Rap</strong>-Gastpart beinhaltet. Der Mann ist mir zwar völlig unbekannt, fügt sich in den Song aber durchaus stimmungsvoll ein. Was die Nummer aber besonders mitreißend macht, ist der nahezu <strong>epische</strong> Chorus, der den perfekten Kontrast bildet. Wer da nicht wenigstens große Augen macht, sollte wohl doch eher das Genre wechseln.&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-37646 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000.jpg" alt="" width="1000" height="666" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" />
<p>Der blonde Mann, der hier so in die Kamera grinst, ist übrigens Frontmann und Sänger<strong> Asger</strong>. Seine Stimme verleiht jedem, der insgesamt <strong>9 Songs</strong> eine weitere markante Note. Denn er hat eine Art zu singen, mit der er die Geschichten beinahe <strong>verträumt</strong> zum Leben erweckt. Apropos <strong>Geschichten</strong>, denn diese sind zentrales Thema auf &#8222;Witness&#8220;. Hier werden Charaktere erschaffen, die sich als <strong>Zeugen</strong> großer Veränderungen verstehen. Die Themen sind dazu weitreichend. Ich ziehe da filmische Bezüge, denn beim Hören der Musik fühle ich mich praktisch durchgängig in einer anderen Welt. Für mich stellt dieses Gefühl den Reiz von<strong> VOLA</strong> dar, denn auch auf den anderen zwei Alben bekomme ich diese Stimmung. Auf &#8222;Witness&#8220; allerdings noch ausgefeilter und <strong>detailreicher</strong> als bisher.</p>
<p>Jeder einzelne Song punktet mit Sounds, Details und Melodien, die den Hörer auf die gewollte Reise mitnehmen. Das passiert meist mit starken Riffs und kräftigen Drums wie in <em>&#8222;Napalm&#8220;</em>, kann aber auch mal auf einer ganz <strong>ruhigen Ebene</strong> stattfinden, wie bei<em> &#8222;Freak&#8220;</em>. Dieses ist teilweise praktisch nur akustisch, steigert sich aber auch nochmal und spielt mit <strong>elektronischen</strong> Fetzen, die den Sound der Band generell ergänzen. Von den wunderschönen <strong>Gitarrensoli</strong> mal ganz abgesehen. Alles in allem kann ich den Stil von <strong>VOLA</strong> wirklich nicht genau einordnen, und das ist auch das<strong> Besondere</strong>. Was ich aber sagen kann: Wenn ich vom Sound einer Band so gefangen genommen werde, kann ich auch gut und gern auf Screams und Breakdowns verzichten, das ist im wahrsten Sinne des Wortes<strong> ganz großes Kino</strong>!&nbsp;</p>
<p>Und weil<em> &#8222;These Black Claws&#8220;</em> schon im <span style="color: #800000;">Musicfriday</span> war, und es praktisch vollkommen egal ist, welchen Song ich jetzt hier hin stelle, gibt es jetzt<em> &#8222;Straight Lines&#8220;</em>. Auch weil es mich persönlich noch zusätzlich durch das <strong>Video</strong> berührt:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="VOLA - Straight Lines (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DhcsSfCbl7Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Danke an <strong>Euroblast</strong> für den freundlichen Kontakt!&nbsp;</p>
<p><a href="http://volaband.com/">VOLA</a></p>
<hr>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Bock auf Mehr von VOLA?</span></strong></p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/">Live-Review der Tour mit HAKEN</a></p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview/">VOLA-Interview beim Euroblast</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vola-zeugen-von-veraenderung/">VOLA &#8211; Zeugen von Veränderung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>VORNA &#8211; Schon wieder Finnland!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Sep 2019 09:49:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Borknagar]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Vintersorg]]></category>
		<category><![CDATA[VORNA]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Finnischer Freitag!<br />
Wir haben mal wieder einen Schatz aus Finnland für dich :)<br />
Heute aus dem reichhaltigen Topf skandinavischer Metalbands: VORNA! </p>
<p>Progressiv und Black zum Ausklang der Woche - Viel Spaß!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>&nbsp;</h3>
<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">VORNA &#8211; &#8222;Sateet Palata Saavat&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 27.09.2019</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Dauer:</strong> 52:52 min.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Label: </strong>Lifeforce Records</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Genre: </strong>Progressive/Melodic Black Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Finnland – Land der tausend(en) ……… Metal-Bands</strong></h3>
<p>Dass <strong>Finnland</strong> eine der <strong>ultimativen Hochburgen für metallische Qualitätsware</strong> ist, sollte szeneintern bekannt sein.&nbsp; Über Genregrenzen des <strong>Old School/Melodic Death, Folk/Pagan/Viking, Melodic Power und Black Metals</strong> hinweg setzten über Jahrzehnte hinweg unzählige Bands aus dem Land der tausend Seen <strong>internationale Standards</strong> für die härteste Tonkunst dieses Planetens. Besonders der <strong>Black Metal</strong>, welcher von diesem Erdenfleck kommt, trumpft immer wieder in einer den dortigen klimatischen Verhältnissen entsprechenden <strong>besonders rohen, aggressiven, frostigen und urwüchsigen Machart</strong> auf.&nbsp; Die passionierten Blasphemiker um bspw. <strong>SARGEIST, HORNA, ARCHGOAT, IMPALED NAZARENE, BEHERIT </strong>und <strong>BEHEXEN </strong>gelten in tiefschwarzgetränkten Hörerkreisen als Inbegriff für <strong>dogmatischen Akustikterror </strong>der Extraklasse. Einfach laut aufdrehen und jeder gutbürgerliche <strong>Volksmusik-Romantiker-Nachbar</strong> rennt wimmernd und schweißgetränkt aus der mit Kuckucksuhren übersäten Wohnung und vergisst, angesichts seines Schocks, gar die Telefonnummer der Polizei oder der örtlichen Irrenanstalt, welche er eigentlich kontaktieren wollte. Doch genug der Stereotypen forcierenden und <strong>übertreibenden Anektoden.</strong></p>
<h3><strong>Progressive Grüße aus Norwegen?</strong></h3>
<p><strong>Black Metal mit progressiven Elementen</strong>, sphärischen, einprägsamen Melodien, beschaulichem Klargesang und/oder erhabenen tranceartigen Genussmomenten ist dagegen <strong>seltener in Finnland</strong> beheimatet. Die Platzhirsche aus diesem Segment stammen prioritär aus <strong>Norwegen</strong> und tragen weitreichend bekannte Namen wie <strong>BORKNAGAR, VINTERSORG, CRONIAN, ARCTURUS, ICS VORTEX, IHSAHN </strong>oder <strong>SOLEFALD. </strong>Als konkurrenzfähiges Gegenangebot möchte ich euch heute das neue und damit <strong>dritte Vollwerk</strong> des aus Tampere stammenden <a href="http://www.vorna.fi/">Sextetts</a> <strong>VORNA </strong>vorstellen. Ja, richtig, mit <strong>„V“</strong> und nicht mit <strong>„H“. &nbsp;</strong>Wie schon auf den beiden Vorgängeralben wurden alle Tracks, sowie auch der Albumtitel <strong>„Sateet Palata Saavat“</strong> in ihrer <strong>Heimatsprache</strong> verfasst. Nach einer kurzen dürftigen Recherche bedeutet der Titel anscheinend so viel wie <strong>„Der Regen kehrt zurück“</strong>. (Um kompetente <strong>Verbesserungsvorschläge</strong> wäre ich euch sehr verbunden). Während meines <strong>ersten Hördurchlaufes </strong>bin ich zwar nicht in einen Freudentränenschauer ausgebrochen, trotzdem kann ich der Platte von Beginn an eine <strong>magnifizierende Aura</strong> zuschreiben, welche sich wohldosiert über ihren gesamten Verlauf ausbreitet.</p>
<h3>Ein brillianter Auftakt</h3>
<p>Gemächlich eröffnet das Intro <strong><em>„Ylle Kaartuvat“</em></strong> &nbsp;einen <strong>idyllisch-apokalyptischen Sonnenaufgang</strong>, welcher gegen Mitte der Laufzeit mittels erhabenen Bläserinterventionen marschartig das anstehende Geschehen andeutet. Aufbruchartig, frisch und interessefördernd läutet dann <strong><em>„Toinen“</em></strong> ein. <strong>Melodisch</strong> erklingen die Gitarrenriffs, dazu gesellt sich eine altbekannte, <strong>im leichten finnischen Dialekt verortete Krächzstimme</strong>. <strong>Symphonische Elemente</strong> schmiegen sich sacht an, während <strong>glockenartige Klänge</strong> und <strong>modern-rockige</strong> kurze Riffintervalle für <strong>Progressivität</strong> sorgen.&nbsp;</p>
<p>Ebenso melodiös schreiten&nbsp;<strong>VORNA</strong> mit <strong>„<em>Syvyydet</em>“</strong> fort.&nbsp; Wieder gelingt mit den symphonischen und glockenartigen Elementen eine optimale Mixtur-Gradwanderung, sodass sich die Weite der finnischen Natur förmlich vor einem ausbreitet. Der anschließende Part mit <strong>baritonalem Klargesang</strong> sorgt für ein kurzes, weniger traditionelles oder folkloristisches, sondern eher <strong>melancholisch-jazziges Zeitfensters</strong> des nachdenklichen Versunkenseins <strong>ohne schmalzig</strong> oder übertheatralisch zu wirken, bevor die tragende gutturale Stimme in Verschmelzung mit der Melodie wieder die <strong>gewünschte Härte</strong> ins Gesamtbild des Songs einbringt. Die beiden Parts wiederholen sich ein bis zweimal, bevor die Bridge in die letzte <strong>höhepunktbringende Strophe</strong> überleitet. &nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="VORNA - Syvyydet (new single - official audio)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/IKGJqEfHl2g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3><strong>Von Progressive Black zu Post Black Metal ?!?</strong></h3>
<p>In&nbsp; <strong>„</strong><strong><em>Sydäntalven puut“</em></strong> &nbsp;werden&nbsp;<strong>VORNA</strong> im Folgenden wuchtiger, aber noch eingängiger und nachdenklicher, wobei in den Strophen die <strong>Glockenspiele</strong> klarer zum Vorschein kommen. Im Titel <strong>„<em>Aalloista“</em></strong> sorgen ein schon <strong>sphärisches, „drumgespicktes“ Intro</strong> mit anschließenden <strong>post- und doom-lastigen Riffs</strong> und der <strong>cleanen Halbsprechgesang-Stimme</strong> aus <strong><em>„Syvyydet“</em></strong> endgültig für eine spirituelle Teleportation in die finnische Tundra. Aus der Ferne winken uns durch <strong>„klingelnde“</strong>, intervallartige Post-Black-Metal Riffs <strong>DYNFARI, SORROW PLAGUES, CUSCUTA </strong>und <strong>ECHOES OF THE MOON </strong>kurz zu. (Wer die Bands kennt bzw. allgemein gern Atmospheric Post Black Metal hört, wird sicherlich wissen, was ich damit meine.)</p>
<p>Trotzdem verkennen die Herren in diesem Song nicht ihren Stil. Das <strong>finnische Flair</strong> schwingt immer noch in jeder Note mit. <strong>BORKNAGAR </strong>und <strong>VINTERSORG,</strong> aber auch nicht zuletzt <strong>INSOMNIUM </strong>und <strong>WINTERSUN </strong>haben hier definitiv ihre Fußstapfen im <strong>meterhohen Pappschnee</strong> hinterlassen. Choral und erhaben kommt der Track zum Ende und vollzieht einen <strong>homogenen</strong>, aber gebundenen <strong>Übergang</strong> zum nächsten Track, welcher symphonisch und wieder hochmelodiös auftritt. Spätestens ab <strong><em>„Virvatulet</em></strong><em>“ </em>zeigt sich jedoch die <strong>Schwachstelle </strong>des Albums, wie sie wohl in <strong>mindestens 95% aller Alben</strong> auftritt. Das Konzept beginnt sich, zwar <strong>immer noch</strong> auf <strong>hohem Niveau</strong> befindend, fest zu fahren. Man hat das Gefühl, alles schon gehört zu haben.&nbsp; Nichtsdestotrotz behält <strong>„Sateet Palata Saavat“ </strong>bis zum Schluss die Kondition. Lediglich der letzte Track <strong><em>„Kauas“</em></strong> &nbsp;missfällt mir ein wenig.</p>
<h3><strong>Kompetenzfortschritt durch musikalischen Fortschritt?</strong></h3>
<p>Die beiden Vorgängeralben <strong>„Ajastaika“ (2013)</strong> und <strong>„</strong><strong>Ei Valo Minua Seuraa“ (2015)</strong> gaben schon ein hohes Niveau für <strong>„Sateet Palata Saavat“ </strong>vor. Ebenso vor <strong>Melodiösität</strong> und <strong>symphonischen Arrangements</strong> strotzend, waren diese Werke noch <strong>paganer </strong>und eine Idee <strong>traditioneller</strong> und eben <strong>nicht</strong> so <strong>progressiv und modern</strong> aufgestellt. In <strong>„Ajastaika“ </strong>hört man sogar stellenweise noch ein <strong>akkordeonartiges Instrument</strong>. <strong>„Sateet Palata Saavat“ </strong>klingt eben im Vergleich etwas abgewandelter sowie experimentierfreudiger, aber <strong>definitiv nicht schlechter</strong>. Andernfalls kann ich mich auch <strong>nicht</strong> recht für eine explizite <strong>Steigerung</strong> ihres musikalischen Niveaus aussprechen, was allerdings damit zusammenhängt, dass ihre Tonkunst bis dato schon auf einem sehr <strong>hohen Level </strong>angesiedelt war. Hervorzuheben ist jedoch, dass m.E.<strong> Vesa,&nbsp;</strong>dem Sänger der Truppe die (zurückgewonnene) episodische Tiefe im gutturalen Gesang ziemlich gut steht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vorna-sateet-palata-saavat/">VORNA &#8211; Schon wieder Finnland!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>THE OCEAN in Leipzig &#8211; Raffinierte Prog-Walze</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2019 09:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Downfall Of Gaia]]></category>
		<category><![CDATA[herod]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Sludge]]></category>
		<category><![CDATA[The Ocean]]></category>
		<category><![CDATA[The Ocean Collective]]></category>
		<category><![CDATA[Werk 2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DOWNFALL OF GAIA, derzeit in aller Munde bzw. Location! Und wir waren auch dabei um uns die Jungs im Package mit THE OCEAN und HEROD zu genehmigen. </p>
<p>Wie die Walze rollte und vor allem wie platt man danach ist - das erfährst du in diesem Livebericht!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-live-leipzig-2019/">THE OCEAN in Leipzig &#8211; Raffinierte Prog-Walze</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Willkommen zurück im <strong>Werk 2</strong>! Nachdem mich das letzte Mal hier <strong>DENDEMANN</strong> so überhaupt nicht zu überzeugen wusste (Sorry, Mann. Früher warst du anscheinend cooler&#8230;), widme ich mich nun wieder dem Metal. Diesmal in der deutlich kleineren Halle D, die ca. 500 Personen fasst. Es sieht gegen 20 Uhr noch etwas <strong>traurig und leer</strong> hier aus. Es sind gerade Mal um die 100 Leute da. Ich hoffe, dass sich trotz zweier Gegenveranstaltungen die Location noch ein wenig füllt. Immerhin spielen heute Abend auch noch <strong>DESERTED FEAR</strong> im Naumann&#8217;s und <strong>UFOMAMMUT</strong> im UT Connewitz&#8230; Als ich mich dann später das nächste Mal umdrehe, ist die Halle aber locker gefüllt. Meine Sorge ist also definitiv unbegründet.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2730.jpg" rel="" data-image-id="2936" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2730.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2730.jpg" data-title="Werk 2" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2730.jpg" alt="Werk 2"></a>Bevor <strong>HEROD</strong> den Reigen eröffnet, wird geplaudert und Merch begutachtet. Es herrscht eine schön entspannte Atmosphäre und die Deckenballons strahlen ein kühles blaues Licht ab. Als die Band dann die Bühne betritt, wird klar: <strong>HEROD</strong> stellen neben einem Drummer gleich mal drei Gitarren. Was ergibt das? Klar!</p>
<h4>Endlos dicken Sound!</h4>
<p>Ich fotografiere zunächst vor mich hin und packe nach den ersten drei Songs die Kamera weg und horche, was es zu horchen gibt. <strong>HEROD</strong> rumpeln und walzen was das Zeug hält. Der Wechsel zwischen harschem Gesang und cleanen, sogar zweistimmigen, Passagen gelingt mühelos. Ich würde die Band als <strong>gleichsam postig und chaotisch</strong> beschrieben. Denn neben dem Schreien der Instrumente und Stimme wird immerhin auch mal Luft für niederrollende Klangflächen gelassen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2813.jpg" rel="" data-image-id="2945" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2813.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2813.jpg" data-title="Herod" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2813.jpg" alt="Herod"></a>Die Gitarren stellen eigentlich nur Wand, durch die sich <strong>Dissonanzen wie Risse durch Putz</strong> ziehen. Für etwas Abwechslung sorgen eingestreute Taktverschiebungen, die mich immer mal aufhorchen lassen. Drumrum wabert alles, drückt und walzt mit ausreichend Sludge-Anteil durch die Halle. So träge die Musik auch ist, auf der Bühne herrscht viel Bewegung. Die Instrumente werden munter herumgewirbelt. Nach einer dreiviertel Stunde und gefühlten fünf Songs ist auch schon wieder Schluss mit ihrer Performance.</p>
<p>Aus der Konserve würde ich mir das, was <strong>HEROD</strong> hier auftafeln, weniger anhören, denk ich. Aber live funktioniert das für mich ganz gut. Bei Gelegenheit würde ich sie mir bestimmt noch einmal anschauen.</p>
<h4>DOWNFALL OF GAIA</h4>
<p><strong>Now to tonight&#8217;s pos(t)er-boys!</strong> Ja, ganz offensichtich werden diese Jungs von einigen im Publikum vorfreudig erwartet. Vor der Bühne beginnt es langsam eng zu werden. Und als sie loslegen ist von Ton Eins anklar, dass hier <strong>Black Metal</strong> die Mutter des Gedanken &#8211; äh, ich meine natürlich: der Musik &#8211; ist.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2905.jpg" rel="" data-image-id="2952" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_2905.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2905.jpg" data-title="Downfall of Gaia" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_2905.jpg" alt="Downfall of Gaia"></a>Im Prinzip kann ich es so umschreiben: Ordentliches Geballer und Schrot verpackt in schwebende, postige Sphären, die zum Träumen einladen. Ich drifte gedanklich ab&#8230; Aber nicht, weil ich so gefangen bin, in dem, was dort vorn passiert. Die Musik weiß mich leider wieder nicht so richtig zu packen. Schade! Der krächzende Gesang ist recht eintönig und entspricht in seiner <strong>Monotonie</strong> nicht so ganz meinem Geschmack. Ab und an reißt es mich doch aus meiner Trance, wenn der Schlagzeuger ein paar <strong>frickelige Finessen</strong> in sein präzises Spiel einbaut. Mann, ist der eine Maschine! Generell ist auf technischer Ebene nichts an den Jungs auszusetzen. Sie feiern sich selbst sichtlich auf der Bühne ab. Aber sie machen mich eben <strong>überhaupt nicht neugierig</strong>.</p>
<p>Schön, dass ich mich in dieser Halle an der Seite auf Podeste stellen und sowohl Publikum als auch Bands gut beobachten kann. Ich frage mich, ob ich nur den Eindruck habe oder das Publikum doch etwas gespalten ist. Dass die einen vielleicht für <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> und die anderen für <strong>THE OCEAN</strong> hier sind. Da mich die einen so gar nicht ansprechen und die anderen sehr hoch im Kurs stehen, liegt für mich der Schluss nahe, dass ich mit dieser Empfindung vielleicht gar nicht so alleine bin. Ich kann mir momentan noch nicht vorstellen, dass diejenigen, die für <strong>THE OCEAN</strong> hergekommen sind, auch <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> abfeiern. (Spoiler: Dass dieses abendliche Bandkonglomerat doch irgendwie ganz gut zusammenpasst, werde ich später merken.)</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3066.jpg" rel="" data-image-id="2960" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3066.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3066.jpg" data-title="Downfall of Gaia" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3066.jpg" alt="Downfall of Gaia"></a>Ich schaue mir das Spektakel für die letzten drei Songs also von einem Podest aus an. Für den letzten Song darf dann auch mal der Gitarrist an den Gesang und schwupps &#8211; da ist er doch! <em>&#8222;Of Withering Violet Leaves&#8220;</em>, der Song, der &#8211; für mich im Bandsound recht Unbewanderte &#8211; ganz anders klingt als der Rest. Einfach nur dank zweier, verschieden eingesetzter Stimmlagen und -stilistiken.</p>
<h4>THE OCEAN</h4>
<p>Pünktlich 22 Uhr endet die Show der Band und 22:15 Uhr, genauso pünktlich, beginnen <strong>THE OCEAN</strong> ihre von mir heiß ersehnte Performance. Recht erwartbar beginnen sie ihr Set mit den Opener-Werken des aktuellen Albums <em>&#8222;Cambrian&#8220;</em> und <em>&#8222;Ordovicium&#8220;</em>. So häufig, wie selbiges in den letzten Wochen bei mir rotierte, fühlt es sich wie <strong>Heimkommen</strong> an. Ein warmer Empfang. Das Set hat viel vom neuen Album, wartet aber auch mit älteren Stücken auf. Mit den folgenden Songs grasen sie dann einen Teil ihrer Diskographie in umgekehrt chronologischer Reihenfolge ab. Dafür wurden aber natürlich nur die Hits ausgewählt! <em>&#8222;Let them Believe&#8220;</em>,<em> &#8222;Firmament&#8220;</em> und <em>&#8222;Statherian&#8220;</em> folgen aufeinander, nur durchbrochen von <em>&#8222;Silurian&#8220;</em>. Als letzter Song des Haupt-Sets haben <strong>THE OCEAN</strong> <em>&#8222;Permian&#8220;</em> gewählt und mir damit eine ganz besondere Freude gemacht.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3492.jpg" rel="" data-image-id="2977" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3492.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3492.jpg" data-title="The Ocean" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3492.jpg" alt="The Ocean"></a>Die Band legt ordentlich los und überrascht mich mit ihrem<strong> atemberaubenden Föhn</strong>. Ja, ich hätte nicht gedacht, dass <strong>THE OCEAN</strong> live so wuchtig sein können &#8211; oder eher: sind. Dabei sind sie aber deutlich vielschichtiger als <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong>. Es entwickelt sich ein dicker, walzender Sound, immer wieder gespickt mit befreienden Atempausen. Die Drums sind klar und durchsetzungsfähig. Und es werden <strong>Rhythmusspielereien</strong> auf allen Ebenen eingebaut. Das Angenehme daran: Diese sind nicht verwirrend und reißen mich voll aus dem Drive. Nein, sie sind fein <strong>in das große Ganze eingewoben</strong>. Ebenfalls erwähnenswert ist, wie wunderbar dynamisch die Band spielt. Es gibt genug Abstufungen zwischen laut und leise, die den Songs eine <strong>angenehme Spannung</strong> verpassen. Und ausgiebige Instrumentalpassagen geben der Musik erst den Raum, ihre Atmosphäre komplett zu entfalten.</p>
<h4>Ich gebe zu: Ich bin verzaubert.</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3458.jpg" rel="" data-image-id="2975" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3458.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3458.jpg" data-title="The Ocean" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3458.jpg" alt="The Ocean"></a>Schön zu beobachten ist die <strong>ausgiebige Interaktion</strong> mit dem Publikum. Vor allem der Sänger baut aktiv eine Verbindung auf. Mit seinem <strong>Stage Diving</strong>-Versuch scheitert er dennoch &#8211; leider! Er weiß es jedoch zu überspielen und nimmt es sichtlich mit Humor. Die Band ist auch die einzige des Abends, welche die Podeste vor der Bühne nutzt und damit quasi im Publikum steht. Dieses gibt sich gelöst und freudig, schüttelt fleißig das Haupthaar und ist sogar <strong>beeindruckend textsicher</strong>. Die Stimme des Sängers schallt rau und harsch, fast core-ig durch die Halle. Und dennoch ist sie angenehm hörbar und facettenreich. Und es fällt mir auf:<strong> THE OCEAN</strong> sind doch gar nicht so spartig und abgefreakt, wie ich sie in den vergangenen Jahren in meinem Hinterkopf abgelegt habe. Sie tragen ein Hit-Potenzial in ihren Songs, das ich bislang unterschätzt habe.&nbsp;</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3583.jpg" rel="" data-image-id="2979" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/MG_3583.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3583.jpg" data-title="The Ocean" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-ocean-leipzig-maerz-2019/thumbs/thumbs_MG_3583.jpg" alt="The Ocean"></a>Da das aktuelle Album zugegebenermaßen das einzige Material ist, was ich aktuell von <strong>THE OCEAN</strong> im Hinterkopf habe und ich jetzt doch etwas neugierig bin auf das ältere Zeug, nehme ich mir vor, das auch dringend mal (wieder) intensiver zu hören.</p>
<p>Nachdem also <em>&#8222;Permian&#8220;</em> verklungen ist und ich in Seligkeit vor mich hin schwebe, lassen es sich die Jungs nicht nehmen, noch einen <strong>passablen Nachtisch</strong> zu servieren. Gleich mal drei Songs von &#8222;Pelagial&#8220; gönnen sie dem schmachtenden Publikum und mir. Die Show schließen sie mit der Sludge-Keule <em>&#8222;Benthic&#8220;</em> und beweisen damit ganz prägnant, dass sie sowohl frickelig und komplex als auch langsam, getragen und mit <strong>exorbitant dicken Eiern</strong> können.</p>
<p>Tja, was bleibt mir zu sagen? Letztendlich erschließt es sich mir doch, wieso die Bands zusammen touren. Ich sehe, dass sie alle sehr postige, mächtige, gewaltige, ausladende und walzende Musik spielen. Mehr oder weniger frickelig. Und mit verschiedenen Einflüssen. Helden des Abends sind für mich ganz eindeutig <strong>THE OCEAN</strong>. Mit <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> kann ich immer noch nichts anfangen. Und <strong>HEROD</strong>? Würde ich bei Gelegenheit noch einmal anschauen und erneut versuchen einzuschätzen. Insgesamt sind sie doch so zu dritt gesehen ein gelungenes Paket. Mit den Worten von Käufern und Verkäufern diverser Internetplattformen: &#8222;Top! Gern wieder!&#8220;</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-live-leipzig-2019/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=the-ocean-phanerozoic-live-leipzig-2019">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-live-leipzig-2019/">THE OCEAN in Leipzig &#8211; Raffinierte Prog-Walze</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>KADINJA &#8211; Gefangen im Genre-Käfig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 07:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[djent]]></category>
		<category><![CDATA[KADINJA]]></category>
		<category><![CDATA[Meshuggah]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Montag... dann noch der 1.4.... Wir verarschen euch nicht, sondern sagen euch, was wirklich ist: </p>
<p>Dazu schauen wir uns heute KADINJA an. Wird ge-Djent-ed was das Zeug hält oder ist da mehr dahinter? Wir sagen es dir! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kadinja-super-90/">KADINJA &#8211; Gefangen im Genre-Käfig</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;" align="left"><b>KADINJA &#8211; &#8222;Super 90&#8220;</b></h2>
<p style="text-align: center;" align="left"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 18.01.2019<br />
<strong>Dauer:</strong> 51 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Arising Empire<br />
<strong>Genre:</strong> Djent/Progressive-Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><strong>Djent, oh Djent!</strong> Wie sehr ich dich für dein tiefes <strong>Gitarrenbrummen</strong> und vertrackte <strong>Rhythmusspielereien</strong> schätze. Bands wie Djent-Pioniere <strong>MESHUGGAH</strong> und experimentelle Newcomer wie die Dänen von <strong>VOLA</strong> zählen längst zu meinen Lieblingsbands. Aufgestiegen zu einem der bekanntesten Metal-Genres ist es vor allem für modernere Bands ein Anlaufpunkt. Doch Djent hat <strong>ein massives Problem</strong>: Überfüllt mit generischen Bands, die eine mehr <strong>Copycat</strong> als die andere, bei denen der Djent-Sound als einziges Merkmal hervorsteht. Eine sonst<strong> leere Hülle</strong>, die nicht viel mehr als den selben bekannten Mist bieten kann.</p>
<h4>Generisches Djent-Geschrubbe?</h4>
<p>Da sich solche pauschalen Aussagen natürlich nie auf das Gesamte beziehen, wecken manche Bands stets <strong>Hoffnung</strong>. Deswegen steht hier jetzt zur Frage, wo sich <strong>KADINJA</strong> und ihr neuestes Werk &#8222;Super 90&#8220; einordnen.</p>
<p>Eins steht schon von Anfang an fest: Die Instrumentalisten der französischen Djent/Progressive-Metal Band haben ganz schön was zu präsentieren. Technisch anspruchsvolle Riffs, dissonante Melodien und komplexe Rhythmen beweisen das wiederholte Male. Das führt dazu, dass viele Momente zum Headbangen einladen. Songs wie <em>&#8222;Icon&#8220;</em> oder <em>&#8222;The Right Escape&#8220;</em> liefern <strong>im Gesamtpaket ein gutes Bild</strong> ab.</p>
<p>Doch leider ist man beim neusten Album von <strong>KADINJA</strong> zu früh fertig mit dem Pro und<strong> viel zu schnell beim Contra</strong>. Schuld daran ist vor allem die <strong>abwechslungslose Songstruktur</strong>, die oft einem absehbaren Verlauf von Djent-Verse, Clean Chorus, Zwischenstück mit leichten Melodien und ab und an noch einem Breakdown folgt. Weil viele Songs sich nicht voneinander abheben können, hat man nach kurzer Zeit das Gefühl durch den <strong>immer gleichen Sumpf</strong> aus Djent-Geräuschen und unorthodoxen Rhythmen gepaart mit tiefen, dennoch melodischen Riffs zu waten.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/TS4GAgRHXwc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dort, wo Instrumente überzeugen können, sorgt der <strong>durchschnittliche und unstimmige Gesang</strong> für Stirnfalten. Mal sind es die klaren Gesangspassagen, die einfach an Druck und Charakterstärke mangeln und an anderen Stellen grenzen die Harsh-Vocals an Gejaule <strong>ohne Wucht und Wirkung</strong>. Besonders das Akustik-Interlude <em>&#8222;Episteme&#8220;</em>, das als Theorie zwar sinnvoll ist, um Abwechslung in die Sache zu bringen, in der Praxis jedoch<strong> unangenehm schief und verwaschen</strong> klingt, ist ein Paradebeispiel dafür.</p>
<p>Es fällt mir schwer, etwas richtig Greifbares zu nennen, da sich über 50 Minuten zu wenig Greifbares herauskristallisiert.</p>
<p>Ist also alle Hoffnung verloren und reiht sich <strong>KADINJA</strong> neben dutzenden <strong>&#8222;Djent vom Fließband&#8220;</strong>-Bands ein? Nein, nicht ganz. Obwohl das Gesamtpaket nicht vor Alleinstellungsmerkmalen und konstanter Qualität strotzt, so befinden sich einzelne Elemente in <strong>KADINJA</strong>s Musik die das Potential der Band zeigen. Saftige Riffs und zumindest ein Anflug von dynamischem Songwriting sind ein Licht am Ende des Tunnels. Bis man dieses Licht bei <strong>KADINJA</strong> erreicht, muss sich allerdings noch einiges verändern.</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Paul</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kadinja-super-90/">KADINJA &#8211; Gefangen im Genre-Käfig</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>THE OCEAN auf &#8222;Phanerozoic Tour&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Mar 2019 10:58:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Crust]]></category>
		<category><![CDATA[Downfall Of Gaia]]></category>
		<category><![CDATA[herod]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Sludge]]></category>
		<category><![CDATA[The Ocean]]></category>
		<category><![CDATA[The Ocean Collective]]></category>
		<category><![CDATA[Werk 2]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir sind spontan... und ihr?<br />
HEUTE ABEND! In Leipzig, genauer im Werk 2, spielen heute THE OCEAN, DOWNFALL OF GAIA und HEROD.</p>
<p>Wie immer gibts von uns Text und Bild nachgereicht und eventuell mit euch heute ein zuprosten vor Ort? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-downfall-of-gaia-herod-leipzig/">THE OCEAN auf &#8222;Phanerozoic Tour&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Premiere!</strong> Zumindest für mich morgen. Lange hat sich schon Vorfreude in mir breit gemacht, dass <strong>THE OCEAN</strong> ins heimische Gefilde gespült werden. Vor Jahren hatte ich mich mal in die Soundscapes von <strong>THE OCEAN COLLECTIVE</strong> verliebt, sie wieder vergraben und nun wiederentdeckt, als Kollege Paul letztens über deren neues Album &#8222;Phanerozoic I&#8220; <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-phanerozoic-i-palaeozoic#rs-2920">hier</a> berichtet hat.</p>
<h4>THE OCEAN</h4>
<p>Leichte Kost ist das, was die Band da präsentiert, wahrlich nicht. Höchst energetisch walzen sie durch die Gegend, lassen aber hinsichtlich kompositorischer Elemente nichts zu wünschen übrig. Sie verschwurbeln Postrock, neoklassische und progressive Elemente und eine Kelle Sludge zu einer übergreifenden Atmosphäre und großrahmigen Klangflächen. Diese Mischung ist für ein atemberaubendes <strong>Live-Erlebnis</strong> eine gute Grundlage. Ich bin gespannt, wie sie also im <strong>Werk 2</strong> ihr Potenzial entfalten können.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/iZ83joKMyUs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>DOWNFALL OF GAIA</h4>
<p>In den letzten Jahren eine rasante Entwicklung und Bekanntheit erlangt, haben auch <strong>DOWNFALL OF GAIA </strong>just ein frisches Album namens &#8222;Ethic of Radical Finitude&#8220; rausgehauen. Sie kredenzen mit ihrer Mischung aus Post Black und rauem Crust sowie einer Portion Sludge eine deutlich herbere Sounds. Letztens lief besagtes Album irgendwo und ich hatte zunächst Schwierigkeiten zu akzeptieren, dass es sich tatsächlich um <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> handelt. Cleangesang- und Sprechpassagen ließen mich stark daran zweifeln. Aber ja, sie sind&#8217;s. Ich durfte die deutsche Band bereits in Jena zum <strong>Deaf Row Fest</strong> im vergangenen Jahr begutachten. Kurz gesagt: Ich habe sie vor allem als Poster-Boys abgestempelt. Wie sie sich sonst an diesem Abend geschlagen haben, liest du <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vii-2018">hier</a>. Ich stehe den Jungs recht unvoreingenommen entgegen und bin gespannt, wie sie sich in einer anderen Location machen und wie ich sie in diesem Kontext bewerte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_8C4tKIgCNE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>HEROD</h4>
<p>Die Schweizer sind mir bisher noch gar nicht untergekommen. Nicht einmal namentlich. Auch sie haben gerade ein neues Album released: &#8222;Dombre Dessein&#8220;. Wenn ich so quer drüber höre, haut mich die Aggressivität der Band schon gut aus den Latschen. Deutlich Death Metal-lastiger aber ebenfalls postig vermengen sie groovigen Sludge mit Rhythmuswechseln und lassen etwas Progressivität durchscheinen.</p>
<p>Mir sagt die Abwechslung der Gesangsstile zu &#8211; von einer ekelhaft growlenden Reibeisenstimme zu zarten Sangesstimmchen. Ich bin auf die Umsetzung gespannt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/ZxIsz3NYfLk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-ocean-downfall-of-gaia-herod-leipzig/">THE OCEAN auf &#8222;Phanerozoic Tour&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>HAKEN in Leipzig &#8211; Geballte Prog-Power</title>
		<link>https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2019 14:12:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[BENT KNEE]]></category>
		<category><![CDATA[Europa Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Haken]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[Prog Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Vector]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Perfekter Sound, tolles Publikum und technisches Abgew*chse ohne selbstverliebt rüberzukommen.<br />
Wir waren zu zweit Live bei HAKEN, VOLA und BENT KNEE und kamen mit einer klasse Erinnerung und hunderten Fotos zurück! Die besten gibt's verpackt in einen Text, der dir sicher Bock auf den Rest der Tour macht!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/">HAKEN in Leipzig &#8211; Geballte Prog-Power</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Begleitung Yeti und ich betreten das <strong>Conne Island</strong>, das kurz vor 20 Uhr schon voller Leute &#8211; unübersehbar zu großen Teilen in <strong>HAKEN</strong>-Merch gekleidet &#8211; ist, die sich schwatzend und wartend die Minuten bis zum Showbeginn von <strong>BENT KNEE</strong> vertreiben. Die Bühne ist bis zum Rand vollgestellt mit Rigs, Synthies und Drumkits. Einige Elemente sind noch abgehangen. Es wirkt sehr beengt, aber für die sechs Bandmitglieder scheint der Platz ausreichend, um im weiteren Verlauf auch in <strong>Flummi-Manier</strong> ihre Performance abliefern zu können.&nbsp;Die Bostoner von <strong>BENT KNEE</strong> legen&nbsp;Punkt 20 Uhr los.</p>
<h4>Und wie!</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-8_web.jpg" rel="" data-image-id="2838" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-8_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-8_web.jpg" data-title="Bent Knee" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-8_web.jpg" alt="Bent Knee"></a>Energetisch und positiv, wie ich es lange nicht mehr beobachten konnte. Was stutzig macht, ist, dass <strong>auffällig viel Hall</strong> auf der Stimme der Sängerin liegt. Wie wir wissen, verzeiht Hall Fehlerchen im Gesang&#8230; von solchen habe ich aber nicht viel mitbekommen. Ihr Gesang ist klar und durchsetzungsstark. Und dabei nur halb so anstrengend jaulig, wie es mir zuvor auf den Aufnahmen vorkam. Vokal unterstützt wird sie durch Bassistin und Gitarristen. Der Gesamtsound ist satt und voll dank zweier Gitarren plus Synthie/Key, Bass und Violine bis zu dreistimmigem Gesang. Dabei erscheint es aber <strong>nie überladen</strong>. Wegen der des Timbres ihrer Stimme und dem stets durchsetzungsfähigen, kontrapunktischen Bass muss ich zwischenzeitlich an <strong>Esperanza Spalding</strong> denken.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-9_web.jpg" rel="" data-image-id="2839" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-9_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-9_web.jpg" data-title="Bent Knee" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-9_web.jpg" alt="Bent Knee"></a>Und so groovt sich die Band heavy und rhythmisch durch ihre Songs, ohne darin Raum für sphärische Episoden vermissen zu lassen. Augenscheinlich findet die Mischung gut Anklang beim Publikum. Es wird gefesselt auf die Bühne geblickt und sich sichtlich am Anblick der hüpfenden, sich ihrer Musik erfreuenden Band gelabt.</p>
<p>In minimalistischen Parts, die durch instrumentale Akzente im sonst leeren Raum getragen sind, werde ich durch schön <strong>verschobene Rhythmen</strong> bei Laune gehalten. Es scheint, als hätten sie einfach mal im Proberaum für diese Episoden<strong> lustige Zahlenreihen</strong> erdacht und dann Pausen und Anschläge aneinandergebaut. Es kommt öfter im Set vor, dass ruhige Passagen mit <strong>gewürfelten Rhythmusspielen</strong> aufgepeppt werden und ich nur raten kann, wie das denn bitte gezählt werden soll.</p>
<h4>Mir gefällt&#8217;s</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-21_web.jpg" rel="" data-image-id="2844" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-21_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-21_web.jpg" data-title="Bent Knee" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-21_web.jpg" alt="Bent Knee"></a>Die Besetzung schafft ein <strong>breites Soundrepertoire</strong>. Es werden erweiternd Triggerpads an den Drums genutzt und der Violine Effekte verpasst. Letztere geht leider meist etwas unter. Es sei denn sie wird in gezupften bzw. Arpeggio-Solo-Teilen bewusst hervorgeholt. Zeitweise wirken die&nbsp;<strong>Effektüberlagerungen</strong> nicht immer optimal austachiert. Das kann aber auch an meinem persönlichen Geschmack liegen. Manche Atmoflächen sind mit ausschweifenden Hallüberlagerungen der Stimme schon arg abgespaced und mir zu &#8222;künstlerisch&#8220;. Sonst zeigen sich <strong>BENT KNEE</strong> aber sehr mitreißend mit schöner Performance. Sie haben ganz klar Spaß an der Sache und Begeisterung für das, was sie da tun. Sie fahren eine Palette an Sounds auf, die von <strong>Disco-Tanzmusik über minimalistische Spielereien zu funky-poppigen oder heavy Strukturen</strong> reicht.</p>
<p>Ihre sehr schnell vergehenden 30 Minuten Set sind ein netter Teaser. Hoffentlich kommen sie bald wieder mit mehr Spielzeit und Material in unsere Landen. Potenzial haben sie zweifelsohne. Sie könnten dank <strong>radiotauglicher Hooks</strong> auch gut zukünftig mehr Aufmerksamkeit bekommen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-18_web.jpg" rel="" data-image-id="2851" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-18_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-18_web.jpg" data-title="VOLA" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-18_web.jpg" alt="VOLA"></a>Nach einem kurzen Umbau lichtet sich das Bühnenchaos etwas und 20:45Uhr starten <strong>VOLA</strong> ihre Show. Naja, was heißt schon &#8222;Show&#8220; &#8211; im Vergleich zu dem hüpfend, tanzenden Opener wirken sie eher wie <strong>eingeschlafene Füße</strong>. So vergleichsweise ruhig, wie sie dort stehen. Aber das passt ja auch besser zu ihrer tragenden, melancholischen Musik. So von Angesicht zu Angesicht kann einem das Trio [Moment?! Sind die nicht eigentlich zu Viert? Haben sie ihren Keyboarder Zuhause lassen müssen?] aus Dänemark einfach nur sympathisch sein. Der Sound ist heavy und überrollt mich erstmal. Die Stimme von Sänger&nbsp;<strong>Asger Mygind&nbsp;</strong>ist live samtweich und so angenehm, dass ich etwas erschrocken aufblicke, als er anfängt zu growlen. Ja, doch. So schmeckt mir das. <strong>Schöne Schwere, schöne Sentimentalität.</strong></p>
<h4>Eine Badewanne Melancholie</h4>
<p><em><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-28_web.jpg" rel="" data-image-id="2855" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-28_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-28_web.jpg" data-title="VOLA" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-28_web.jpg" alt="VOLA"></a>&#8222;Smartfriend&#8220;</em>&nbsp;schiebt als Opener gut los und nimmt die Hörer freundlich in Empfang.&nbsp;<em>&#8222;Ghost&#8220;</em>&nbsp;hingegen dudelt so vor sich hin. Wirkt fast belanglos, während der sich das anschließende <em>&#8222;Your Mind Is A Helpless Dreamer&#8220;</em> richtig schön losrumpelt und mich mitreißt.&nbsp;Im Vergleich zu <strong>BENT KNEE</strong> bleibt das Publikum eher unbewegt. Es lauscht andächtig und scheint angetan. Klar, <strong>VOLA</strong> präsentieren wahrlich keine Tanzmusik. Sie bauen mit ihrer ruhigen Ausstrahlung und dem walzenden Sound eine äußerst entspannte Atmosphäre auf, die zumindest mich etwas ins Träumen geraten lässt.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-9_web.jpg" rel="" data-image-id="2849" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-9_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-9_web.jpg" data-title="VOLA" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-9_web.jpg" alt="VOLA"></a>Was mich plötzlich total aus meiner Verträumtheit haut, ist <em>&#8222;Alien Shivers&#8220;</em>. Dieser Song&nbsp;zeigt mir ganz explizit die <strong>gesangliche Stärke</strong> der Dänen. Bassist und Gitarrist liefern glasklar und kräftig Zweistimmigkeiten ab, die mir bisher in ihrer Qualität nicht aufgefallen sind. Solche Spielereien gibt im Setverlauf noch öfter. Am Ende bleibt der Eindruck: <strong>VOLA</strong> haben es drauf, eine tolle,&nbsp;dunkelromantische Grundstimmung aufzubauen. Sie machen <strong>Düsterrock für Große</strong>. Das Ganze verpackt in eine Darbietung, die qualitativ keine Wünsche offen lässt. Besonders hevorzuheben sei hier auch der Drummer. Sichtbar vertieft in die Materie trommelt er vor sich hin.</p>
<p>Insgesamt wird den Dänen eine dreiviertel Stunde Spielzeit eingeräumt. Und auch wenn sie mich aus irgendwelchen Gründen nicht zu 100% abholen konnten, war es schön und hätte nach meinem Geschmack auch gern etwas mehr sein können.</p>
<p style="text-align: center;"><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/yQLxKcZBZ4w" allowfullscreen="allowfullscreen" width="560" height="315" frameborder="0"></iframe></p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-3_web.jpg" rel="" data-image-id="2858" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-3_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-3_web.jpg" data-title="Haken" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-3_web.jpg" alt="Haken"></a>Pünktlich um 22 Uhr beginnen <strong>HAKEN</strong> dann ihre Show. Zunächst mit einem&nbsp;Wilhelm Tell-Intro vom Band, das für Lacher im Publikum sorgt. <strong>Sympathien</strong> haben die Briten offenbar hier ausreichend. Es folgt <em>&#8222;Clear&#8220;</em>&nbsp;als episch-instrumentaler Beginn, während die Band unter Applaus die Bühne entert. Ja, hier ist die Vorfreude greifbar!&nbsp;<em>&#8222;The Good Doctor&#8220;</em> als Opener sorgt für <strong>enthusiastisches Mitsingen</strong>, als wäre es ein Popsong, der stets im Radio läuft und deswegen jedem im Gedächtnis ist. Auf der Bühne selbst wirkt die Stimmung etwas schläfrig. Sänger und Vollblut-Entertainer&nbsp;<strong>Ross Jennings</strong> zieht von Sekunde Eins seine Show ab. Aber so richtig begeistert scheint dahinter noch keiner weiter zu sein. Bis auf den Keyboarder, der auch sichtbar herumposiert. Das Publikum ist dennoch mit Feuereifer dabei. Es feiert <strong>HAKEN</strong> und singt mit. Zum Teil laut und schief &#8211; aber immerhin zumeist so <strong>textsicher und begeistert</strong>, wie ich es lange nicht mehr auf einem Konzert erlebt habe. <em>&#8222;</em><em>Puzzle Box&#8220;</em>&nbsp;wird direkt danach abgefeuert und findet ebenso Anklang beim Publikum.</p>
<h4>&#8230; And now to some technical wankery</h4>
<p>Nachdem die ohrwürmerlicheren Songs des neuen Albums in auch dieser gewohnten Reihenfolge abgesfrühstückt wurden: Now to some technical wankery! <em>&#8222;Falling Back to Earth&#8220;</em> vom inzwischen schon sechs Jahre alten &#8222;The Mountain&#8220; bringt einen sehr <strong>schönen Bruch ins Set</strong> und ich empfange es dankbar. Ich mag die älteren Alben für ihre weitflächigen Arrangements, die weniger den gewohnten Songstrukturen folgen. Dargeboten <strong>in liebgewonnener und verlässlicher Präzision</strong> enttäuscht die Band nicht und zeigt, dass sie sehr genau weiß, was sie tut.</p>
<p><em><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-36_web.jpg" rel="" data-image-id="2868" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-36_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-36_web.jpg" data-title="Haken" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-36_web.jpg" alt="Haken"></a>&#8222;A Cell Divides&#8220;</em> kehrt zurück zu &#8222;Vector&#8220;, liefert etwas<strong> mehr Vertracktheit</strong>. Es wird von bilderbuchreifen, kollektiven Fernsehgarten-Mitklatschern zum Intro von Djent-Instrumental <em>&#8222;Nil by Mouth&#8220;</em>, das ich ja für sein ungewohnt <strong>brachiales Auftreten</strong> und Hang zum <strong>Industrial</strong> schon arg feiere,&nbsp;gefolgt. Da sind aufgezeigte Parallelen zu <strong>MESHUGGAH</strong> dank djentigerem Auftreten gar nicht so weit entfernt. Ob einem die Entwicklung der Band in diese Richtung gefällt oder nicht, sei jedem selbst überlassen. Was auffällt, ist, dass großrahmige, strukturelle Entwicklungen und Merkwürdigkeiten eine kleinere Rolle spielen. <strong>HAKEN</strong> gehen mehr in traditionelle Songstrukturen und wirken damit schlicht &#8222;poppiger&#8220;, ohne dabei aber technische Spielereien zu vernachlässigen.</p>
<p>Momentan ist ihre Spielfreude für mich nicht so richtig spürbar. Das könnte jedoch auch daran liegen, dass die Jungs vielleicht einfach zu cool für Späßchen sind. Auch <strong>Ross</strong> wirkt neben seinen <strong>Entertainer-Qualitäten</strong> doch recht distanziert. Einzig <strong>Diego Tejeida</strong> genießt seine <strong>60 Sekunden Ruhm</strong> sichtlich, als er sich zum <em>&#8222;1985&#8220;</em>-Keytar-Solo auf der Bühne Richtung Publikum bewegt. Zelebriert wird dieser Song vom Sänger inzwischen wohl standardmäßig mit der leuchtenden, mit Neon-Stäbchen ausgestattetem <strong>Modefauxpas in Form einer Brille</strong>. Zwischen diesen und den nächsten Song von &#8222;Affinity&#8220; hat sich noch<em> &#8222;Veil&#8220;</em> geschummelt. Damit sind bis auf das ruhige <em>&#8222;Host&#8220;</em> des &#8222;Vector&#8220;-Albums alle Songs desgleichen vertreten.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-41_web.jpg" rel="" data-image-id="2869" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-41_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-41_web.jpg" data-title="Haken" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-41_web.jpg" alt="Haken"></a>Als 23 Uhr der letzte Song angekündigt wird, ahne ich schon, dass es hier nicht in 15 Minuten vorbei ist. Nein. Wir sind ja bei <strong>HAKEN</strong> &#8211; und da kann man sich sicher sein, dass sie es sich nicht nehmen lassen, den letzten Song plus Zugabe so zu kombinieren, dass noch locker 40 Minuten Set rauszuholen sind. Die Ehre, das Hauptset zu schließen hat<em>&nbsp;&#8222;The Architect&#8220;</em>.&nbsp; Und dieser weiß mit seinen über 15 Minuten Spieldauer einfach zu überzeugen. Ja, ich mag &#8222;Affinity&#8220; nach wie vor sehr gern und dessen Songs mehr als die des neuen Albums. Das 20 minütige&nbsp;<em>&#8222;Crystallised&#8220;</em> wird als durch das Publikum erarbeitete &#8211; und zugleich wie selbstverständlich erwartete &#8211; Zugabe gespielt.</p>
<p>Insgesamt ist der Sound heute sehr gut und die Gesamtlautstärke im Conne deutlich angenehmer als zu <strong>OBSCURA</strong>. Es geht also doch. Was mir allerdings beim Stromern am Merch-Stand negativ auffällt sind die <strong>gesalzenen Preise</strong>. Gut, von irgendetwas müssen die ja auch leben &#8211; aber 10€ für ein Patch haben zu wollen oder generell zerkloppte Sticks zu verkaufen, halte ich &#8211; vorsichtig gesagt &#8211; für latent übertrieben. Abgesehen davon halte ich aber das Preis-Leistungs-Verhältnis für diesen Abend für sehr angemessen und freue mich über die gelungene Zusammenstellung an Bands. Mit Sicherheit werde ich weiter die Augen offenhalten, um sie ein weiteres Mal live irgendwo abgreifen zu können.</p>
<p>Hier kannst du dir Yetis <strong>Fotos vom Abend</strong> ansehen. Lohnt sich, guck mal rein!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/">HAKEN in Leipzig &#8211; Geballte Prog-Power</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2019 14:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[BENT KNEE]]></category>
		<category><![CDATA[Conne Island]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Haken]]></category>
		<category><![CDATA[Katatonia]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
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		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[minimalist]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Vector]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sache hat nen HAKEN ... YEAH! Schlechte Wortspiele!<br />
Nee, dann lieber gute Musik! Und zwar auf Tour! VOLA und HAKEN betouren die Clubs und machen das, was sie am besten können.</p>
<p>Wir hoffen, euch z.B. in Leipzig zu begegnen, wenn wir Stift und Objektiv ... äh... schwingen.<br />
Bis dann!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/">Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Yeah, it&#8217;s Progtime again!</strong> Dieses Jahr bin ich nun wirklich alles andere als unterversorgt, was Liveshows sehenswerter Acts angeht&#8230;</p>
<p>Als ich das letzte Mal die Briten von&nbsp;<strong>HAKEN</strong> in Dresden bewundern durfte, hatten diese <strong>THE ALGORITHM</strong> und <strong>NEXT TO NONE</strong> im Gepäck (<a href="https://silence-magazin.de/zukunft-schaffen-vergangenheit-zelebrieren-haken-live-erwischt#rs-2699">Luc berichtete</a> aus Luxemburg von selbiger Tour). 2017 war das. Inzwischen haben sie ihre Fans mit einem Live-Album und kurz darauf mit &#8222;Vector&#8220; versorgt. Letzteres hat mich nicht so richtig begeistern können. Aber vielleicht funkt es ja am Montag im <strong>Conne Island</strong>. Die Venue habe ich ja nun endlich mal kennengelernt, als ich kürzlich <strong>OBSCURA</strong> und <strong>FALLUJAH</strong> dort sehen konnte.</p>
<p>Ich bin wirklich gespannt, wie sie sich in einem kleineren Club machen. Das <strong>Beatpol</strong> ist um einiges geräumiger und hatte die Band etwas distanziert wirken lassen. Im <strong>Conne</strong>&nbsp;hingegen kann der Gast dem Künstler ja quasi aus den hinteren Reihen noch <strong>ins Nasenloch schauen</strong>. Und auch auf die beiden Vorbands bin ich mindestens neugierig.&nbsp;Mit denen der vergangenen Tour konnte ich nicht so viel anfangen. Diesmal sind <strong>VOLA</strong> und <strong>BENT KNEE</strong> dabei. Beide auf ihre Art echte Leckerchen, die ich noch nicht live bewundern konnte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bJSt7ISU1-w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>VOLA</strong> wurden mir nach der 2016er Tour von <strong>KATATONIA</strong>, wo sie als Vorband neben <strong>AGENT FRESCO</strong> spielten (<strong>KATATONIA&nbsp;</strong>haben irgendwie immer so Knaller-Vorbands am Start, deucht mir?!), von verschiedenen Seiten empfohlen. Die Dänen haben sich mir vor allem durch ihre sentimentale, schwermütige und zugleich träumerische Musik ins Herz gespielt. Wir hatten unsere Anfangsschwierigkeiten, weil sie zwar sehr eingängige Melodien bringen, aber zeitweise zugleich Keyboardsounds einbauen, die so abstrakt-modern sind, dass sie nicht ganz mein Fall sind. Nun hat es mit &#8222;Applause Of A Distant Crowd&#8220; aus dem vergangenen Jahr besser funktioniert. Ein <a href="https://silence-magazin.de/ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview#rs-2700">Interview</a>, das ich zwischenzeitlich übersetzen durfte, tat sein übriges.</p>
<h4>Selten sympathisch und offen gibt sich der Vierer.</h4>
<p>Weiter zu <strong>BENT KNEE</strong>. Vermutlich eher unbekannt, kann ich sagen: Egal, ob es dein Fall ist, was die Bostoner da machen &#8211; musikalisch sind sie der Oberknaller! Das wage ich zu behaupten, obwohl ich sie weder live gesehen, noch ihre Alben gehört habe. Ich bin über den<strong> Inside Out Rec.</strong> Videokanal auf die Kapelle aufmerksam geworden. Thumbnail sei dank. Direkt Video-Addicted sozusagen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/e9QAlYV6qsY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Groovy wie Sau spielen sie sich ins Ohr. Nicht wuchtig-brutal, nicht vordergründig-verschwurbelt. Nein, schon fast seicht. Flächig, verträumt und poppig. Aber &#8211; wie gesagt &#8211; verdammt groovig und knackig. Das, was sie sich da erdenken, setzt eine <strong>unheimliche Tightness</strong> im Spiel voraus, damit die Sachen auch wirklich funktionieren können. Eine echte Herausforderung, die mich sehr neugierig macht. Ich bin außerdem gespannt, wie die sowieso schon eher jaulige Stimme von Sängerin&nbsp;<strong>Courtney Swain&nbsp;</strong>live auszuhalten ist.</p>
<p>Was <strong>HAKEN</strong> so fabrizieren, ist hierzulande wohl kaum noch ein Geheimnis. Seit einigen Jahren wissen sie die Prog-Szene mit ihren Veröffentlichungen zu unterhalten, zu beschäftigen und zu spalten. Ihre Diskographie zeigt eine interessante Entwicklung von <strong>großrahmigen, schweren Strukturen</strong> bis hin zu <strong>komplexeren, modernen Sounds</strong>. Jedes ist auf seine Art &#8211; oder in seinem Stil &#8211; vollkommen. Nun, nur bei &#8222;Vector&#8220; kann ich das noch nicht so bestätigen, dafür habe ich es einfach zu selten in Gänze gehört. Aber einige Songs sind doch hängengeblieben, auf die ich auch live sehr gespannt bin. <em>&#8222;Nil by Mouth&#8220;</em> beispielsweise, das deutlich härter als der Rest der Platte losrumpelt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-nmI6fj7ICc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Hier geht es zu den Webseiten der Bands: <a href="https://www.hakenmusic.com/"><strong>HAKEN</strong></a>, <a href="https://www.volaband.com/"><strong>VOLA</strong></a>, <a href="https://www.bentkneemusic.com/"><strong>BENT KNEE</strong></a></p>
<p>Die kommenden Tourdates und der Tourtrailer:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>04.03.2019, Leipzig – Conne Island</strong><br />
<strong>06.03.2019, Stuttgart – Im Wizemann</strong><br />
<strong>07.03.2019, München – Backstage Halle</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YOfoY8p1vdc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/">Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus dem japanischen Untergrund: LENZ</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Saskia]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Dec 2018 12:49:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[djent]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[LENZ]]></category>
		<category><![CDATA[Okayama]]></category>
		<category><![CDATA[Post Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Tokyo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum Montag einen faulen "Lenz" schieben?! (Ein Euro in die schlechte-Wortspiel-Kasse.) Nix da! Wie wäre es stattdessen mit Post Hardcore aus Japan? Saskia hat mit LENZ eine wahre Entdeckung im Underground-Dschungel Tokyos gemacht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/lenz-onyx-light/">Aus dem japanischen Untergrund: LENZ</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ihr kennt das sicherlich: Man geht auf ein Konzert, kennt &#8211; wenn überhaupt &#8211; den <strong>Headliner</strong> und von den <strong>Supportacts</strong> hat man noch nie im Leben gehört.</p>
<p>In manchen Fällen wünsche ich mir zumindest, dass es beim <strong>&#8222;Niemals-Hören&#8220;</strong> geblieben wäre. Allerdings gibt es hin und wieder auch positive Überraschungen. So auch in diesem Fall, als es mich vor einigen Wochen in den gemütlichen Club&nbsp;<strong>Hatsudai Wall&nbsp;</strong>in&nbsp;<strong>Shinjuku&nbsp;</strong>verschlagen hat. Ziel dieses Ausflugs war es, etwas in die hiesige Konzertszene reinzuschnuppern. Nun, so viel vorweg: Diese spontane Entdeckungsreise hat sich definitiv gelohnt. Und das nicht nur, weil sich auch auf Metalkonzerten im Ausland durchaus neue Bekanntschaften schließen lassen, sondern eben auch wegen besagter <strong>positiver Überraschungen</strong>. Und bei dieser <strong>Überraschung</strong> handelt es sich um die Jungs von&nbsp;<strong>LENZ&nbsp;</strong>aus&nbsp;<strong>Okayama.</strong></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-29979 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_4728-1024x684.jpg" alt="" width="1024" height="684" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_4728-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_4728-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_4728-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_4728-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_4728.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h4>In der Kürze liegt die Würze</h4>
<p><strong>LENZ&nbsp;</strong>sind eine noch recht junge&nbsp;<strong>Post-Hardcore&nbsp;</strong>Band, die ihren Sound mit&nbsp;<strong>Djent&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>Progressive Metal&nbsp;</strong>Elementen mischen. Stellenweise klingt dies noch etwas roh und ungeschliffen, aber ihr Sound weiß dennoch zu überzeugen. Selbiges gilt auch für die Live-Performance der Band, die <strong>Energie</strong> der Jungs hat nicht nur mich, sondern auch das gesamte Publikum vom ersten Moment an mitgerissen. Einen guten Einblick könnt ihr euch<strong>&nbsp;hier im Video</strong> verschaffen. Apropos Video &#8211; &#8222;<em>Iced Grave&#8220;&nbsp;</em>ist die erste Single des <strong>ersten Mini-Albums &#8222;Onyx Light&#8220;.&nbsp;</strong>Insgesamt umfasst die Platte fünf Tracks und ist der Nachfolger der auf&nbsp;<strong>1000 Kopien&nbsp;</strong>begrenzten Demo-CD&nbsp;&#8222;The Crow&#8220;. Produziert wurden&nbsp;beide Werke übrigens in&nbsp;<strong>Eigenregie&nbsp;</strong>durch&nbsp;<strong>Gitarrist Sam,&nbsp;</strong>der zumindest nach meinen Ohren wirklich gute Arbeit geleistet hat.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/k3N4OOEJakw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Neben&nbsp;<em>&#8222;Iced Grave&#8220;&nbsp;</em>und einem Interlude befinden sich auf dem Minialbum noch drei weitere Songs: Zum einen<em>&#8222;Amnesia&#8220;</em>, welcher mich vor allem mit seinen<strong> Gitarrenmelodien</strong> in seinen Bann gezogen hat. Zum anderen wäre da noch der namensgebende Song&nbsp;<em>&#8222;Onyx Light&#8220;</em>, der auch mein <strong>persönlicher Favorit</strong> ist. Die Stimmen der beiden Sänger&nbsp;<strong>Nobuya&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>Sho&nbsp;</strong>harmonieren sehr gut miteinander und vor allem die eingesprochenen Parts verleihen dem Song ein besonderes Etwas.&nbsp;<strong>Stichwort Stimme: Shos </strong>hoher, cleaner Gesang hat mich auch live sehr beeindruckt und passt einfach zu dem&nbsp;<strong>Post-Hardcore Mix</strong>&nbsp;der Band.&nbsp;<em>&#8222;Sky.&#8220; </em>bildet den runden Abschluss des Minialbums und gehört zu den Songs, die ich der Kategorie <strong>&#8222;ins Gesicht&#8220; </strong>einordnen würde.&nbsp; Alles in allem ist&nbsp;&#8222;Onyx Light&#8220;ein guter Startschuss und bietet in meinen Augen sehr viel Potential.&nbsp;</p>
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<h4>Bis zum nächsten Mal</h4>
<p>Sollten&nbsp;<strong>LENZ&nbsp;</strong>in den nächsten 9 Monaten noch einmal&nbsp;<strong>Tokyo&nbsp;</strong>besuchen, werde ich auf jeden Fall wieder anwesend sein und beobachten, was sich in der Zwischenzeit bei den Jungs so getan hat. Bis dahin halte ich weiterhin die Augen und Ohren in der&nbsp;<strong>japanischen Undergroundszene&nbsp;</strong>offen, um weitere Entdeckungen mit euch teilen zu können. Sollte euch mein erstes Fundstück neugierig gemacht haben, sind alle wichtigen Social Media Links natürlich hier zu finden:</p>
<p><strong><a href="http://lenz0309.wixsite.com/lenz">Offizielle Website</a></strong>&nbsp;von&nbsp;<strong>LENZ<br />
<a href="https://www.facebook.com/LenzJPN/">Facebook</a></strong> der Band<br />
<strong><a href="https://www.instagram.com/lenz_jpn/">Instagram</a></strong>&nbsp;der Band</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/lenz-onyx-light/">Aus dem japanischen Untergrund: LENZ</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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