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	<title>Rap Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Rap Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>AKUMA SIX &#8211; Die chaotische Welt des Teufels</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 May 2022 05:01:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Nu Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[ahegao metal]]></category>
		<category><![CDATA[akuma six]]></category>
		<category><![CDATA[djent-ai]]></category>
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		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[trap metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schonmal "Ahegao Metal" gehört?<br />
Ja genau! </p>
<p>Ein GenreMix, in den AKUMA SIX mit reinspielen. Wir haben dir mal alles wichtige zur neuesten Scheibe der Band aufgeschrieben und ein Hörbeispiel dabei... Schließ deine Wissenslücke und füll dein Ohr!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">AKUMA SIX &#8211; &#8222;Akuma No Sekai&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 03.06.2022<br />
<strong>Länge:</strong> 31:50 Min.<br />
<strong>Label: </strong>self-released<br />
<strong>Genre:</strong> Ahegao Metal / Djent-Ai </div></div></div></p>
<p>In den letzten 2 Jahren hat mich keine Band so sehr überrascht (und das über mehrere Singles) wie <strong>AKUMA SIX</strong>. Die Band, welche allein schon durch ihre Optik für hochgezogene Augenbrauen sorgt und mit ihrem klaren <strong>Japan</strong>-Bezug bei mir Aufmerksamkeit erregt hat, lässt sich einfach nirgendwo einordnen. Und genau das fand ich von Beginn an total spannend. Nun steht endlich auch das erste Album &#8222;Akuma No Sekai&#8220; in den Startlöchern und ich durfte vorab meine Ohren in die Welt des Teufels entführen entlassen&#8230;&nbsp;</p>
<h3>SIMSALAKING!</h3>
<p>Im Intro <em>&#8222;Godinjection&#8220;</em> mit seinem passenden Sprecher fühlt man sich zunächst noch sicher, doch dann bricht der Sound auch recht schnell über einem zusammen. Das klingt jetzt natürlich ziemlich <strong>chaotisch</strong>, aber genau so mein ich es auch. &#8222;I show you how deep the rabbit hole goes&#8220; ist so ziemlich die beste Beschreibung, die die Band sich hätte aussuchen können. Spätestens beim folgenden <em>&#8222;Akuma&#8220;</em> wird klar, womit man es auf dem Album zu tun hat. Die Vocals werden in den Strophen meist <strong>gerappt</strong>, was teilweise an <strong>LIMP BIZKIT</strong> erinnert, und bei <em>&#8222;Harakiri (Endgame)&#8220;</em> sogar recht offensichtlich Zitierung findet. Ich finde die einstigen <strong>Nu-Metal</strong> Vorreiter sind auch ein gutes Beispiel für alle, die nicht wissen wie man <strong>AKUMA SIX</strong> am Ehesten (sofern überhaupt möglich) vergleichen könnte. Stellt euch quasi<strong> Fred Durst</strong> und Konsorten vor, nur eine ganze Schippe <strong>härter und gestörter</strong>. Besagte Rap-Parts werden auch meist mit eben solchen Sounds unterlegt, weshalb man bei den Tracks eigentlich nie weiß, wie es wohl weitergeht. Das beste Beispiel dafür ist wohl <em>&#8222;Ghost Of Akatsuki&#8220;</em>, bei dem man am Ende eiskalt erwischt wird. Eigentlich ist das Rap / Hip Hop / Trap &#8211; Genre nun überhaupt nicht mein Ding, aber was die sympathischen Dämonen hier aus den Boxen ballern, macht einfach unfassbar Bock!&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-40302 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/AKUMASIX_Bandfoto_Version3.jpg" alt="" width="1450" height="1087" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/AKUMASIX_Bandfoto_Version3.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/AKUMASIX_Bandfoto_Version3-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/AKUMASIX_Bandfoto_Version3-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/AKUMASIX_Bandfoto_Version3-750x562.jpg 750w" sizes="(max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>DO THE MAJIN DANCE!</h3>
<p>Der <strong>krasse Kontrast</strong> ist es, der den Sound von <strong>AKUMA SIX</strong> so speziell macht. In nahezu jedem Song wird in den Refrains dermaßen eskaliert, dass man als Core-Fan beispielsweise unter Garantie nicht stillsitzen kann. Ein absolutes Highlight stellt da <em>&#8222;Amazing&#8220;</em> dar, ebenso das jüngst veröffentlichte <em>&#8222;Edo Tensai&#8220;</em>, welches obendrein noch mit<strong> deutschem Feature</strong> von <strong>TAMAS</strong> überrascht. Was ich außerdem faszinierend finde ist die Tatsache, dass die Band es versteht den Hörer an der Nase herumzuführen. Es gibt immer wieder Momente ala &#8222;Jetzt aber! jetzt muss ich springen!&#8220; &#8211; Pustekuchen! Und wenn man es dann nicht erwartet, <strong>rastet die Band völlig aus</strong>!&nbsp;</p>
<p>Zu den &#8222;ruhigen&#8220; Parts gesellen sich<strong> sägende Gitarren</strong>, markerschütternde Breakdowns und Screams, die nicht nur direkt aus der Hölle stammen könnten, sondern auch zeigen wie <strong>vielseitig</strong> Frontmann <strong>Jan</strong> am Mikro ist. Für mich persönlich ist der <strong>Japan-Bezug</strong> an allen Ecken und Kanten ein weiteres Aushängeschild der Kombo. Da gibt es hier und da mal Samples aus Filmen, als auch Sounds aus der <strong>Gamingwelt</strong>, die jeder Zocker sicher sofort erkennt. Textlich nimmt man sich auch nicht allzu ernst, was dem Gesamtbild wunderbar zu Gesicht steht und für eine witzige Note sorgt. Da das Album zwar leider recht<strong> kurz</strong> ist, hab ich es nun während des Schreibens auch mehrfach hören können, und jedes Mal entdecke ich neue <strong>Details</strong>, die mich schmunzeln lassen.&nbsp;</p>
<p><iframe title="AKUMA SIX - EDO TENSEI [feat. Tamas] [Official Video]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/u5210GpB56c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich verstehe, wenn es Menschen gibt, die mit dem Sound von <strong>AKUMA SIX</strong> überhaupt nicht klarkommen, oder gar überfordert sind. Der<strong> Genre-Mix</strong> mag vielen eventuell zu wild sein. Allerdings finde ich die Bezeichnung &#8222;Ahegao Metal&#8220; oder &#8222;Djent-Ai&#8220; ziemlich passend, denn ich wüsste nicht, wie ich dieses wunderbare Chaos selbst bezeichnen sollte. Wer also offen für diese <strong>erfrischende Mischung</strong> aus Sound und Optik ist, sollte dem Album dringend seine Aufmerksamkeit schenken. Für mich definitiv ein Kandidat für mein AOTY, dem ich ruhigen Gewissens volle Punktzahl geben kann. <strong>Es macht einfach Spaß</strong>, und das mit jedem Durchlauf auf&#8217;s Neue!&nbsp;</p>
<p>Und wer gern etwas mehr über die Band erfahren möchte, dem kann ich <a href="https://silence-magazin.de/akuma-six-interview-2021/">das Interview</a> mit <strong>Jules</strong> (Gitarre) an&#8217;s Herz legen, welches ich vor einiger Zeit geführt habe. &#8222;Akuma No Sekai&#8220; erscheint offiziell rein <strong>digital</strong>. Eine physische Form existiert auch, welche zunächst nur beim <strong>ersten Konzert</strong> der Band in Köln erhältlich war und ich freundlicherweise trotzdem mein Eigen nennen darf, arigatou gozaimasu! <strong>AKUMA SIX</strong> stoßen übrigens nicht nur bei mir auf Anklang, so gewannen sie den <strong>Warsteiner Bandcontest</strong> und haben sich damit einen Slot auf dem <strong>ROCK AM RING 2022</strong> erspielt.&nbsp;</p>
<p>Die volle Ladung Demonarmy gibt&#8217;s bei <strong>Intstagram</strong>: <a href="https://www.instagram.com/akumasix_official/">@akumasix_official</a></p>
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		<title>I PREVAIL &#8211; Traum(a)haft!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 30 Mar 2019 09:11:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Canada]]></category>
		<category><![CDATA[Hip Hop]]></category>
		<category><![CDATA[I PREVAIL]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Post Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[trauma]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wochenende! Ein Traum!</p>
<p>Und dabei fällt auf: I PREVAIL sind zurück! Ob das Album so TRAUMA ist, wie der Name, verraten wir dir natürlich auch!</p>
<p>Warum ein Vergleich mit Linkin Park aufkommt und ob Stilmixe auch mal zu viel werden können - all das mit einem Klick!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>I PREVAIL &#8211; &#8222;Trauma&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 29.03.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 40:57 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Spinefarm (Universal)<br />
<strong>Genre:</strong> Post-Hardcore / Metalcore / Alt. Rock </div></div></div>
<p>Lange war es still um<strong> I PREVAIL</strong>. Sänger <strong>Brian</strong> hatte gesundheitliche Probleme, die sogar soweit gingen, dass er Angst um das Fortbestehen seiner Position haben musste, da es sich um stimmliche Probleme handelte. Diese wurden aber zum Glück geheilt und vor noch nicht allzu langer Zeit begann ein regelrechter<strong> Ankündigungsmarathon</strong> der Band. Konzerte (endlich auch in <a href="https://iprevailband.tunestub.com/eventlist.cfm?stagid=197" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Deutschland!</a>), ein Video nach dem Anderen, und worauf die Fans natürlich sehnlichst gewartet haben: ein neues Album! Dieses ließ auch nicht lange auf sich warten, denn bereits am 29.3. erscheint &#8222;Trauma&#8220;. Da ist im Studio offensichtlich eine kreative Bombe geplatzt.</p>
<h4>GET ON YOUR KNEES&#8230;</h4>
<p>&#8230;and <em>&#8222;Bow Down&#8220;</em>! Mit diesen Worten und der damit ersten Single meldeten sich <strong>I PREVAIL</strong> zurück. Und wie! Das war nicht nur ein starker Appetithappen, sondern auch so ziemlich einer der eingängigsten und gleichzeitig härtesten Songs der Band. Das hat mich persönlich <strong>schwer beeindruckt</strong>. Es folgte das bedeutungsschwere <em>&#8222;Breaking Down&#8220;</em>, in dem<strong> Brian</strong> seine Depression verarbeitet, und welches stilistisch auch in eine andere Kerbe schlägt, gar mit <strong>Hip Hop</strong> spielt (Spoiler: kein Einzelfall). Der Song beweist bereits, dass die Band sich immernoch ihres <strong>Abwechslungsreichtums</strong> bewusst ist. Dritte im Bunde war dann erst kürzlich <em>&#8222;Paranoid&#8220;</em>, welches an <strong>Experimentierfreude</strong> nochmal eine Schippe draufpackt und besonders durch das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cUwB49ldyIQ" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Video</a> im Kurzfilmformat überzeugt. Apropos Abwechslung und Experimente und so, das ganze Album liefert von beiden Aspekten derart viel, dass es schwer fällt dem Ganzen ein Genre zu zuordnen. Das ist für manch einen möglicherweise etwas <strong>überfordernd</strong>, ich hingegen find es herausragend. Theoretisch kann man sich nicht darüber beschweren, denn es sollte für jeden etwas dabei sein, wie man so schön sagt. Erfreut man sich zum Beispiel gerade an dem bunten Mix in <em>&#8222;DOA&#8220;</em>, wird man im Anschluss von einem <em>&#8222;Gasoline&#8220;</em> komplett <strong>weggepustet</strong>. Und für alle, die diesen Härtegrad bevorzugen: <em>&#8222;Deadweight&#8220;</em> spielt in der selben Liga. Mit<em> &#8222;I Don&#8217;t Belong Here&#8220;</em> endet das &#8222;Trauma&#8220; dann in ruhigen, <strong>akustischen</strong> Gewässern, denn auch das könnse!</p>
<h4>AUF UND AB</h4>
<p>Was soll ich sagen, &#8222;Trauma&#8220; ist möglicherweise nicht für jederman geeignet, wenn man sich nur auf ein Genre fixiert.<strong> I PREVAIL</strong> haben aber bereits auf ihrem gefeierten Erstling &#8222;Lifelines&#8220; gezeigt, dass ihnen das herzlich egal sein kann, denn dieser unfassbar <strong>kreative</strong> Stilmix besticht den aufgeschlossenen Hörer mit fantastischen <strong>Melodien</strong>, tollen <strong>Clean Vocals</strong> und gekonnten <strong>Shouts </strong>(<strong>Eric</strong> hat hier mMn. nochmal ordentlich zugelegt). Obendrein auch noch <strong>2 Features</strong> mit <strong>Delaney Jane</strong>, einer Sängerin aus dem EDM Bereich, und <strong>Justin Stone</strong>, welcher im Hip Hop / Rap tätig ist. Ich bin begeistert und beeindruckt zugleich.&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/n2EjeMx4bSg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://iprevailband.com/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Offizielle Website</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Auf den Spuren von Pain Of Salvation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Sep 2016 08:51:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[angetrunkene Zwerge]]></category>
		<category><![CDATA[Dr. Music Records]]></category>
		<category><![CDATA[János Krusenbaum]]></category>
		<category><![CDATA[Pain of Salvation]]></category>
		<category><![CDATA[Perfect Element]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Rap]]></category>
		<category><![CDATA[Remedy Lane]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Seeking Raven]]></category>
		<category><![CDATA[The Ending Collage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SEEKING RAVEN – The Ending Collage Veröffentlichungsdatum: 30.09.2016 Dauer: 54 min Label: Dr. Music Records Eine mögliche Definition von Wahnsinn wäre es, den gesamten Werdegang von PAIN OF SALVATION in ein einziges Album zwängen zu wollen. Das hat János Krusenbaum, der Kopf ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/auf-den-spuren-von-pain-of-salvation/">Auf den Spuren von Pain Of Salvation</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SEEKING RAVEN </strong>– The Ending Collage<br />
Veröffentlichungsdatum: 30.09.2016<br />
Dauer: 54 min<br />
Label: <span class=" mobile-oversized">Dr. Music Records</span></p>
<p>Eine mögliche Definition von Wahnsinn wäre es, den gesamten Werdegang von <strong>PAIN OF SALVATION</strong> in ein einziges Album zwängen zu wollen. Das hat János Krusenbaum, der Kopf hinter <strong>SEEKING RAVEN</strong>, nicht unbedingt gewollt oder bewusst versucht, kommt aber mit dem Resultat ziemlich nah an den Kern heran. Aber erst einmal der Reihe nach, denn trotz aller Parallelen klingt &#8222;The Ending Collage&#8220; doch sehr eigenständig.</p>
<p>Der Einstieg <em>&#8222;Road To The City&#8220;</em> orientiert sich noch recht nah an metallischen Klängen, wenn auch an solchen der eher sanften Natur. Bereits hier wird klar, dass <strong>SEEKING RAVEN</strong> ihr eigenes Ding durchziehen und sich nur lose an den gewohnten Klängen der progressiven Größen orientieren. Trotzdem schwingt schon hier dieser wohlige Vibe mit, der auch Scheiben wie &#8222;The Perfect Element, Part I&#8220; und &#8222;Remedy Lane&#8220; diese <strong>besondere Tiefe</strong> verliehen hat. Das melancholische <em>&#8222;Requiem&#8220;</em> zieht dann in eine verträumtere Richtung, danach deuten <em>&#8222;The River Lethe&#8220;</em> und <em>&#8222;A Second Chance&#8220;</em> eine weitere Facette an, mit der bei <strong>SEEKING RAVEN</strong> stets zu rechnen ist: Das folkig Märchenhafte und Verspielte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/54Wb0Csn4JU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Stilistisch geht es auf &#8222;The Ending Collage&#8220; richtig rund. <em>&#8222;Rose&#8220;</em> entpuppt sich als feines A-Cappella-Zwischenspiel, <em>&#8222;The High Art Of Flying&#8220;</em> liebäugelt entfernt mit Post-Metal – immer noch mit diesem, nicht wirklich greifbaren, <strong>PAIN OF SALVATION</strong>-Vibe –, und<em> &#8222;It&#8217;s Okay&#8220;</em> sticht locker einen Großteil der Konkurrenz im Prog Metal aus. Klar, ein paar mehr härtere Nummern hätten nicht geschadet, da diese eindeutig zu den Highlights zählen. Auf der anderen Seite verzücken launige Titel wie <em>&#8222;Vanishing Of The Little People&#8220;</em>, bei dem man vor dem inneren Auge <strong>angetrunkene Zwerge</strong> tanzen sieht, ebenfalls. Der süffige Walzer <em>&#8222;Truth&#8220;</em> klingt gar so, als würde er zum Standardrepertoire in einer alten <strong>Piraten-Taverne</strong> gehören.</p>
<p>&#8222;The Ending Collage&#8220; ist stark, sogar sehr stark. Abwechslungsreicher geht es kaum, dazu ist das Ding atmosphärisch eine absolute Wucht zwischen <strong>märchenhafter Schönheit und beklemmender Melancholie</strong>. Im Grunde bietet sich jedes einzelne Lied dazu an, hier ausufernd darüber zu schreiben, aber genau das scheint mir verkehrt zu sein: Das Album hinterfragt zwischen den Zeilen so oft die Schnellebigkeit unserer heutigen Konsum-Gesellschaft, dass genau dieses <strong>Vorkauen aller Inhalte</strong> der falsche Weg wäre. &#8222;The Ending Collage&#8220; will selbst entdeckt werden; und das von Hörern, die sich genug Zeit nehmen, um sich richtig damit zu befassen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/MA34WtxEtDw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Etwas schade ist, dass der rote Faden produktionstechnisch teils verloren geht. Die erschreckend statischen Drums in <em>&#8222;Summer Day&#8220;</em> werten diesen Titel beispielsweise ab, weil er sich deswegen nicht so gut in den Rest einbettet. Anders sieht es <strong>beim Rap</strong> <em>&#8222;Brave New World&#8220;</em> aus, der durch seine Positionierung zwar einen schönen Kontrast zum Rest darstellt, dann aber von der Idee her so nah an <em>&#8222;Spitfall&#8220;</em> von <strong>PAIN OF SALVATION</strong> herankommt, dass sich der Vergleich geradezu aufdrängt. Hier ziehen <strong>SEEKING RAVEN</strong> dann aber den Kürzeren. Dennoch – und das muss gesagt sein – liegt hier ein <strong>Album mit Seele</strong> vor, wie es in der heutigen Metal- oder gar Musiklandschaft viel zu selten ist. Grenzen werden niedergerissen und musikalische Bilder werden mit viel Liebe und einer gänzlich eigenen Vision gezeichnet, genau wie es die oft erwähnten Schweden <strong>zu ihren besten Zeiten</strong> vorgelebt haben.</p>
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