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	<title>Secrets of the Moon Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Secrets of the Moon Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Zurück zur Quelle &#8211; Sun of the Sleepless</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jul 2017 09:10:42 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>SUN OF THE SLEEPLESS – To the Elements Veröffentlichungsdatum: 21.07.2017 Dauer: 41 Min. Label: Prophecy Productions / Lupus Lounge Stil: Black Metal / Dark Metal Markus Stock aka Ulf Theodor Schwadorf ist ein äußert umtriebiger Mann. Seine beiden Hauptbands EMPYRIUM und THE ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> – To the Elements<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.07.2017<br />
Dauer: 41 Min.<br />
Label: Prophecy Productions / Lupus Lounge<br />
Stil: Black Metal / Dark Metal</p>
<p><strong>Markus Stock</strong> aka <strong>Ulf Theodor Schwadorf</strong> ist ein äußert umtriebiger Mann. Seine beiden Hauptbands <strong>EMPYRIUM</strong> und <strong>THE VISION BLEAK</strong> sind weit bekannt und waren in der Vergangenheit mit Alben wie &#8222;Songs of Moors &amp; Misty Fields&#8220; oder &#8222;The wolves go hunt their prey&#8220; teils stilprägend für den deutschen Folk (Metal) wie auch den sogenannten Horror Metal. Zudem fungiert <strong>Stock</strong> seit Jahren als Produzent zahlreicher Düsterkapellen und betreibt die Klangschmiede Studio E, in der illustre Namen wie <strong>SECRETS OF THE MOON</strong>, <strong>ALCEST</strong>, <strong>HELRUNAR</strong> und <strong>DORNENREICH</strong> ihre Langrillen verewigten. Doch erst einmal genug des Namedroppings.</p>
<p>Denn im Sommer 2017 debütiert endlich <strong>Stock</strong>s seit Ende der 90er Jahre bestehendes Black Metal-Projekt <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> mit dem Album &#8222;To the Elements&#8220;. Geboten wird rund 40 Minuten lang melancholischer, nostalgischer und sehr kraftvoller Black Metal, der einen mit seinen Klängen in schroffe Gebirge und dunkle Wälder locken möchte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ein ferner Schein</h3>
<p>Erstmals aufmerksam auf das Projekt wurde ich durch das&nbsp;Cover des Klassikers <em>&#8222;Thou, Whose Face Hath Felt the Winter&#8217;s Wind&#8220;</em> durch die ebenfalls deutsche Black Metal Band <strong>EÏS</strong>. Die epische Instrumentierung und der stürmische Charakter, der seine Inspiration klar von skandinavischen Vorreitern bezieht, wird auf dem neuen Album konsequent fortgesetzt. Allerdings haben die vergangenen 18 Jahre natürlich auch zu einigen Änderungen im Klangbild geführt.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft wp-image-20280 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/19983708_245188892652026_8316694781256783094_o-1024x615.jpg" width="516" height="310" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/19983708_245188892652026_8316694781256783094_o-1024x615.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/19983708_245188892652026_8316694781256783094_o-300x180.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/19983708_245188892652026_8316694781256783094_o-750x450.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/19983708_245188892652026_8316694781256783094_o.jpg 2048w" sizes="(max-width: 516px) 100vw, 516px" /></p>
<p>Das Album beginnt jedoch mit<em> &#8222;The burden&#8220;</em> und dem ersten langen Stück <em>&#8222;Motions&#8220;</em> herrlich klassisch. Epische Klargesänge, die an alte <strong>ULVER</strong> erinnern, werden von straighten Blasts unterbrochen und vereinen sich mit eisigen Gitarren zu einem typisch nordischen Schwarzmetallgebräu. Mehrere Gitarrenspuren verweben sich zu einem gleichermaßen melodischen wie auch sehr dichten Klang und durch die simplen, aber effektiven, Leadgitarren, die hintergründig von Keyboardklängen unterstützt werden, zieht eine Dramatik und Melancholie herauf, die mich tief in den Song eintauchen lässt.</p>
<p>Das folgende <em>&#8222;The Owl&#8220;</em> basiert im Kern auf einer recht simplen Tonabfolge, die mich zuweilen an <strong>THE VISION BLEAK</strong> und gewisse Klänge aus <strong>HELRUNAR</strong>s &#8222;Sol&#8220; erinnert, jedoch im Aufbau des Songs sowohl in der Instrumentalisierung als auch Variation des Grundmotivs verändert wird. An diesem Beispiel zeigt sich meiner Meinung nach die musikalische Erfahrung von <strong>Markus Stock</strong>. Er weiß genau, wie man aus einer simplen Grundidee einen gut ausgearbeiteten Song gestaltet. Respekt!</p>
<p>Das darauf folgende <em>&#8222;Where in my childhood lived a witch&#8220;</em> vereint den groovigen Aspekt mit einem stürmischen Schwarzmetallgewitter. Besonders der elegante Bruch, der in der Mitte des Stückes stattfindet, hat es mir angetan. Break, episches Lead, kurze Alternierung und dann Vollgas &#8211; so macht man das.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Aus erkalteter Asche</h3>
<p>Das Intermezzo <em>&#8222;Forest Crown&#8220; </em>leitet die zweite Hälfte des Albums ein und erinnert dabei wieder stark an die Anfangstage <strong>ULVER</strong>s. Allerdings klingen für mich die ruhigen Parts ein wenig erzwungen und in die Länge gezogen. Sie bilden keinen wirklichen Mehrwert, da die Metalstücke zudem genug Raum zum Atmen bekommen haben.<img decoding="async" class="alignright wp-image-20281 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Photo4-1-1024x768.jpg" width="483" height="362" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Photo4-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Photo4-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Photo4-1-750x563.jpg 750w" sizes="(max-width: 483px) 100vw, 483px" /></p>
<p>Im krassen Kontrast dazu startet jedoch<em> &#8222;In the realm of the bark&#8220;</em> wunderbar kultig nach <strong>DARKTHRONE</strong> und auch <strong>BURZUM</strong> klingend und es mischen sich nach und nach wieder typisch<strong> schwadorfsche</strong> Elemente ein. Überhaupt finde ich es beachtenswert, das die Musik auf &#8222;To the Elements&#8220; stark im Black Metal der zweiten Welle Wurzeln schlägt und dennoch nie altbacken klingt. Ein Künststück, welches nicht viele Bands hinbekommen.</p>
<p>Und so schlägt auch der Rausschmeißer <em>&#8222;Phoenix Rise&#8220;</em> die Brücke von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück. Dezente Keyboardteppiche vereinen sich nochmals mit stürmischem Songwriting und erzeugen ein episches Feeling. Hier und da erinnert mich der Song sogar an ganz alte <strong>DARK TRANQUILLITY</strong>. Im mehrstimmigen choralen Kanon und mit einem Zitat <strong>J.R.R. Tolkien</strong>s klingt das Stück schließlich aus und lässt mich erfreut zurück. <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> haben mich kalt erwischt.</p>
<blockquote><p>“From the ashes a fire shall be woken &#8211; A light from the shadows shall spring</p>
<p>Renewed shall be the blade that was broken &#8211; The crownless again shall be king”</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Vergangenheit im modernen Gewand</h3>
<p>Da <strong>Markus Stock</strong> selbst produziert, hat er es geschafft, ein wunderbar stimmiges Soundgerüst zu kreieren. Die Gitarren braten fett ohne zu steril zu klingen, das Schlagzeug ballert und der grimmige, wenn auch nicht sonderlich herausstechende Gesang fügt sich gut ein. Die anderen Elemente, wie etwa der dezente Keyboardeinsatz oder die wirklich gelungenen Clean-Gesang Passagen stechen klar heraus.</p>
<p>Das Artwork des Albums ist so stilsicher wie auch minimalistisch und gefällt mir zusätzlich außerordentlich gut. In der Juliausgabe des neuen <strong><em>Silence</em>&#8211;</strong>Formats &#8222;<em><strong>CTHULU</strong></em>s Cover des Monats&#8220; [erscheint morgen!] werfe ich ebenfalls einen Blick darauf.</p>
<p>So bleibt für mich nur zu hoffen, das es nicht wieder fast zwei Dekaden dauern wird, bis <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> ein neues Album veröffentlichen, denn &#8222;To the Elements&#8220; zeigt kategorisch wie stark klassicher Black Metal Anno 2017 klingen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/MdwGPsoaC1Y?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/sunofthesleepless/">Facebookauftritt der Band</a></p>
<p><a href="http://en.prophecy.de/artists/sun-of-the-sleepless/">Labelseite der Band</a></p>
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		<title>Not und Begehr &#8211; FARSOT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Apr 2017 07:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FARSOT – Fail.lure Veröffentlichungsdatum: 21.04.2017 Dauer: 48 Min. Label: Prophecy Productions / Lupus Lounge Stil: (Post) Black Metal Als ein Kumpel mich 2009 mit der Thüringer Black-Metal-Formation FARSOT und ihrem Erstwerk &#8222;IIII&#8220; vertraut machte, war dies keine Liebe auf den ersten Blick. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FARSOT</strong> – Fail.lure<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.04.2017<br />
Dauer: 48 Min.<br />
Label: Prophecy Productions / Lupus Lounge<br />
Stil: (Post) Black Metal<span id="more-16206"></span></p>
<p>Als ein Kumpel mich 2009 mit der Thüringer Black-Metal-Formation<strong> FARSOT</strong> und ihrem Erstwerk &#8222;IIII&#8220; vertraut machte, war dies keine Liebe auf den ersten Blick. Zwar gefiel mir der melodische, mitreißende und zuweilen depressiv anmutende Sound des Quintetts, doch konnte mich dieser nicht vollends berühren und mitreißen. Mit der Zeit wuchs jedoch die Verbindung zur Musik und ich konnte mich emotional voll und ganz auf die unheilvolle Musik einlassen. Speziell <em>&#8222;Thematik: Trauer&#8220;</em> ist für mich einer der besten deutschen Black-Metal-Songs. Den Song sollte man einmal gehört haben.&nbsp;</p>
<p>2011 folgte mit &#8222;Insects&#8220; das Zweitwerk und lies deutliche Veränderungen in Sound, Thematik und Stilistik erkennen. Deutlich moderner und dennoch leicht verschroben und psychedelisch klang die Platte und zündete damals sofort bei mir. Auch heute noch rotiert &#8222;Insects&#8220; regelmäßig und überzeugt durch sein interessantes Songwriting und eine modern, brachiale Produktion.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Zurück in die Zukunft</h3>
<p>Ganze sechs Jahre später erscheint mit &#8222;Fail.Lure&#8220;, welches sich aus den Worten &#8222;Failure&#8220; (auf Deutsch: Versagen) und &#8222;Allure&#8220; (auf Deutsch: Verlockung) zusammensetzt, das Drittwerk von <strong>FARSOT</strong> und lässt mich, soviel sei vorweggenommen, nach den ersten Hördurchgängen ein wenig verwirrt zurück. Wenig greifbar und seltsam nebulös erscheint mir deren neuester Output. Ist dies Absicht? Fest steht, mein Eindruck vom Album wandelte sich im Prozess des Rezensierens gewaltig. Doch eins nach dem anderen. &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Anno 2017 klingen die Thüringer zum einen wieder deutlich traditioneller und mehr verwurzelt im 90er-Jahre-Black-Metal, zum anderen ist jedoch der lyrische und konzeptionelle Ansatz zeitlos und fast schon tiefenpsychologisch. In den insgesamt 6 Songs (5 + 1 Instrumental) thematisiert die Band die Zerissenheit eines Individuums, welches von Verlagen getrieben, von Sinnfragen zerfressen und mit einhergehenden Identitätsverlust konfrontiert wird. Dabei bauen die Texte lose auf Werken von <strong>Greenaway</strong>, <strong>Klimt</strong> und <strong>Kotarbinski</strong> auf. Konzeptionell wirken die Songs auf mich klar den Polen &#8222;Failure&#8220; und &#8222;Allure&#8220; zugeordnet.</p>
<p>Der Opener <em>&#8222;Vitriolic&#8220;</em> startet traditionell mit dissonantem Riffing und Blast Beats, bevor der etwas moderner klingende Gesang von <strong>10.XIXt</strong> einsetzt. Im weiteren Verlauf gesellen sich Akustikgitarren und hintergründige Keyboardflächen zum Gesamtsound. <em>&#8222;Circular Stains&#8220;</em> klingt mit seinen geflüsterten Worten herrlich verschroben, bevor harter Metalsound und Klargesang den Track in deutlich andere Bahnen lenken. <em>&#8222;With Obsidian Hands&#8220;</em> bietet einen komplexen Songaufbau und lässt mich durch eingesetzte verzweifelte Screams an <strong>BURZUM</strong> und <strong>FARSOT</strong>s eigenes &#8222;Freitod&#8220;-Demo denken. Allgemein gestaltet sich das Songwriting abwechslungsreich, wobei die Atmosphäre auf mich stets gewahrt wird und düster, zuweilen trist wirkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16567 size-full aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/farsot_fail-lure_forest_DSC0779_RGB_MAIN3-e1492756716855.jpg" width="800" height="413"></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Unstillbares Verlangen</h3>
<p>Die zweite Albumhälfte rückt stilistisch näher an den Vorgänger &#8222;Insects&#8220; heran. Speziell der Song<em> &#8222;The Antagonist&#8220;</em>, zudem ein sehr stimmiges Video gedreht wurde, erinnert mit seiner wiederholt gestellten Frage &#8222;Who am I?&#8220; stark an Stücke wie<em> &#8222;Like flakes of rust&#8220;</em> oder <em>&#8222;Perdition&#8220;</em>. Auch gewisse Querverweise auf <strong>SATYRICON</strong> zu &#8222;Volcano&#8220;-Zeiten oder die Labelkollegen <strong>SECRETS OF THE MOON</strong> kommen mir in den Sinn. Dies unterstreicht vor allem die etwas modernere Ausrichtung der letzten Stücke. Das abschließende <em>&#8222;A hundred to nothing&#8220;</em> beschließt das Album als ruhigeres Fast-Instrumental Stück, kann jedoch meiner Meinung nach wenig Akzente setzen. Wieder wird eine triste, melancholische und nachdenkliche Stimmung kreiert, jedoch ohne dem Ganzen eine zusätzliche Note zu verleihen. Schade.</p>
<p>In Sachen Produktion und optischer Gestaltung gibt sich <strong>FARSOT</strong> auf &#8222;Fail.lure&#8220; keine Blöße und das Label Prophecy Productions zeigt wieder einmal auf, wie viel Wert auf Layout und qualitative Verpackung gelegt wird. Das Cover in seiner Tristesse und Aufgeräumtheit unterstreicht gekonnt den Ansatz der Musik und der druckvolle, klare Klang lässt sämtliche Details zur Geltung kommen. Ich bekomme den Eindruck das hier nichts dem Zufall überlassen wurde. Alles scheint durchexerziert und genauestens geplant. Leider habe ich den Eindruck, dass der Musik dadurch ein Stück Spontanität und Leidenschaft verloren geht. <strong>FARSOT</strong> analysieren, strukturieren und setzen mit Bestimmtheit ihr Konzept um.</p>
<p>Ich hoffe, dass es nicht wieder 6 Jahre dauert, bis man neues Songmaterial zu Hören bekommt. Denn auch wenn die Band für meinen Geschmack etwas zu abgeklärt musiziert, so liefert sie qualitativ wertvollen und durchaus eigen klingenden Black Metal ab, der zudem live auch gut zur Geltung kommen sollte. Not und Begehr gehen wahrlich Hand in Hand.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/tAy7xpdqbug?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/farsot.official">Facebook</a></p>
<p><a href="https://farsot.bandcamp.com/album/fail-lure-luxus">Bandcamp</a></p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp aligncenter" style="width: 800px;">&nbsp;</div>
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		<title>&#8222;Musik für Übermenschen&#8220; Mgla machen mit ihrem neuen Album Exercises in Futility eine klare Ansage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 May 2016 09:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Behemoth Tour]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer der Meinung ist das nur die Norweger Spitzenreiter in Sachen Black Metal sind, der weiß nicht was die Osteuropäer alles drauf haben. Spätestens mit dem Album „With Hearts Towards None“ wurde das von der polnischen Band MGLA bewiesen, welche dadurch zu ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/musik-fuer-uebermenschen-mgla-machen-mit-ihrem-neuen-album-exercises-in-futility-eine-klare-ansage/">&#8222;Musik für Übermenschen&#8220; Mgla machen mit ihrem neuen Album Exercises in Futility eine klare Ansage</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer der Meinung ist das nur die Norweger Spitzenreiter in Sachen <strong>Black Metal</strong> sind, der weiß nicht was die Osteuropäer alles drauf haben. Spätestens mit dem Album <em>„With Hearts Towards None“</em> wurde das von der polnischen Band <strong>MGLA</strong> bewiesen, welche dadurch zu einem absoluten Geheimtipp im <strong>Underground</strong> geworden ist. Doch seit der Veröffentlichung 2012 hat sich musikalisch und Live einiges getan. So hat das Duo auf der Bühne zwei Sessionmusiker dazu bekommen um sich mal richtig austoben zu können, wobei austoben hier wohl der falsche Begriff ist. Mit schwarzen Lederjacken und Kapuzen stehen sie regungslos da und ziehen, ohne jegliche Einbeziehung des Publikums, ihr <strong>Ritual</strong> durch. Um guten <strong>Black Metal</strong> zu machen braucht es also <em>kein Corpsepaint, Nietenarmbänder oder Patronengürtel</em> um etwas darzustellen was musikalisch einfach nicht rüber gebracht wird.</p>
<p>Fällt bei Liveauftritten der Strahler in die Gesichter der einzelnen Mitglieder, so trägt es den Anschein als würde man eine <strong>leere Hülle</strong> vor sich haben. Es entsteht ein Gegensatz von absoluter Leere und eingängigen Riffs wo man abgehen möchte, welcher die Musik so klar herüber bringt, was wiederum die Band in der Szene so besonders macht. Mit ihrem einmaligen Stil konnten sich <strong>MGLA</strong> so im <strong>Black Metal</strong> etablieren.</p>
<p>Die spannende Frage bleibt aber, was das neue Album <em>„Exercises in Futility“</em> verspricht. Ganz einfach formuliert klingt es nach <strong>MGLA</strong>, aber durchdachter und detailreicher. Das neue Album sollte die Weiterentwicklung der Band in Klang und Komplexität widerspiegeln. Einschlägige Riffs und durchdringende Melodien verleihen einen<em> nihilistischen Charakter</em> und der Zuhörer wird in eine Art Trance versetzt. Ich persönlich finde, dass sich das Album beim ersten anhören schon im Kopf festsetzt und einfach wieder und wieder gehört werden will. Man erkennt erst nach einigen Durchläufen die Feinheiten, welche die Band hier vermitteln will. Durch gegenläufige <em>Arpeggien auf der Rhythmusgitarre</em> entsteht eine Dynamik die einfach nicht ermüdend wird.</p>
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<p>Schon mit dem ersten Song des Albums wird man in einen Zustand versetzt, der einen alles um sich herum vergessen lässt. <em><strong>MGLA</strong> <strong>an, Welt aus!</strong></em> Kraftvolle und klare Vocals tragen zur perfekten Gesamtleistung bei. Höhepunkt dabei ist im zweiten Song das geschriene <strong><em>„Nether! Again nether!“</em></strong> was eine ziemlich eingängige Wirkung auf den Zuhörer hat. Track fünf zeigt im speziellen die Weiterentwicklung der Band, da der Track nicht Typisch nach <strong>MGLA</strong> klingt mit seinen <em>disharmonischen Riff</em>, aber einmal im Kopf drin, bekommt man auch das nicht wieder heraus. Außerdem legt sich S<strong>chlagzeuger Darkside</strong> mit seinen im Wechsel erklingenden Becken und einer aufbauenden Zerstörung mal wieder richtig ins Zeug. Zuletzt erst gehört beim siebten Track des vergangenen Albums. Nicht für umsonst gehört er wohl zukünftig zu einen der besten Schlagezuger seiner Szene. Sein schnelles Spiel und seine krassen Wechsel lassen einfach keine Langeweile aufkommen und die Köpfe automatisch mit wippen. Das sechste Stück der Platte ist für mich das Sahnestück, eine Melodie welche prägend in den Ohren bleibt, schnelle Riffs, und ein Schlagzeug was an Blast Beats kaum zu übertreffen ist, machen das Album zu einem Ganzen.</p>
<p>Auf diverse Klischees wie Satan oder gestürzte Kreuze, muss man bei dieser Band verzichten. So wie <strong>MGLA</strong> ihre Musik auf der Bühne bei Liveauftritten präsentieren und als einzelne Menschen hinter einer schwarzen Hülle verschwinden so steht bei diesem Album ein gesamtes Konzept im Vordergrund und nicht der einzelne Song. Wie schon am Anfang beschrieben ist auch dieses Album ein <strong>Ritual</strong>, welches von Anfang bis Ende durchgezogen wird. Was wichtig ist, da das Album aufeinander aufbaut und auch wie schon bei der vorhergehenden Platte keine einzelnen Songnamen existieren, sondern lediglich von <strong>I bis VI</strong> durchnummeriert wird.</p>
<blockquote><p>&#8222;Nicht für umsonst wäre Nietzsche Mgla-Fan gewesen!&#8220; (Der Dunkle Parabelritter)</p></blockquote>
<p>Mit dem dritten Album spielt die Band in einer hohen Liga, was einen kommerziellen Erfolg mit sich ziehen kann. Auch mit der geplanten <em>Tour im Herbst 2016, wo <strong>MGLA</strong> mit Behemoth und Secrets oft he Moon auf Tour gehen,</em> beweist die Band wiedermal, dass sie auch mit den großen Truppen der Szene mithalten können.</p>
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<p>Ob das den Fans des <strong>Underground</strong> gefällt oder irgendwann die Musik kommerziell für die breite Masse geschaffen wird, ist fraglich. Ich denke ich spreche für die Fans, wenn ich sage, dass die Band ihrem einschlägigen Stil treu bleiben soll. Für mich ist es das Jahreshighlight 2015 im Bereich <strong>Black Metal</strong> und wer sie noch nicht kennt ist selber Schuld!</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/musik-fuer-uebermenschen-mgla-machen-mit-ihrem-neuen-album-exercises-in-futility-eine-klare-ansage/">&#8222;Musik für Übermenschen&#8220; Mgla machen mit ihrem neuen Album Exercises in Futility eine klare Ansage</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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