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	<title>Sound Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 17 Apr 2018 13:37:24 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Sound Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>MUSIKMESSE &#8211; eine schwächelnde alte Lady</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 17 Apr 2018 09:25:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Frankfurt]]></category>
		<category><![CDATA[Jeff Waters]]></category>
		<category><![CDATA[Jen Majura]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die MUSIKMESSE in Frankfurt ist vorbei und Sebastian zieht ein (durchmischtes) Resümee.<br />
Ein Must-read für Mucker und interessant für Musikinteressierte!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/musikmesse-eine-schwaechelnde-alte-lady/">MUSIKMESSE &#8211; eine schwächelnde alte Lady</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>Wochenend und Sonnenschein, wir fahren jetzt nach Frankfurt rein, weiter brauch ich nichts zum Glücklichsein, Wochenend und Sonnenschein!</strong></p></blockquote>
<p>Ok, um die <strong>COMEDIAN HARMONISTS</strong> in ähnlicher Weise gefoltert zu hören, lohnte sich diese Woche wirklich ein Ausflug nach Frankfurt. Dort fand erneut die <strong>MUSIKMESSE</strong> statt. Parallel zur <strong>PROLIGHT &amp; SOUND</strong> stellten in den <strong>Frankfurter Messehallen</strong> wieder Vertreter der Musikindustrie sowie Hersteller von Licht- Ton- und Bühnentechnik ihre Produkte aus.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" width="300" height="225" class="alignright wp-image-26760 size-medium" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134051-300x225.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134051-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134051-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134051-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134051.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Zusätzlich zu den Ständen innerhalb der Hallen fanden sich in den beiden Innenhöfen der Messe mehrere Bühnen, welche über die ganzen 5 Tage beschallt wurden. Kam dadurch auf dem &#8222;alten&#8220; Musikmessegelände (vor wenigen Jahren hat ein Hallentausch stattgefunden) wieder ein wenig Leben auf, stand in dem zweiten Hof ein zwar großes, aber doch einsames Zirkuszelt. Da Freitags recht schlechtes Wetter war, war dies klar ein Vorteil. Am Samstag, dem Tag, an dem die Messe für das breite Publikum geöffnet ist, herrschte wieder Sonnenschein, was viele Leute in den Hof lockte. Allerdings trafen sie dort lediglich einige Imbissbuden an, ein echtes Programm unter freiem Himmel wurde, wie in den vergangenen Jahren, leider nicht geboten. Ich persönlich fand das sehr Schade und verstehe die Entscheidung auch nicht, da dieser Aspekt sonst sehr entscheidend mit zur Atmosphäre der Messe beigetragen hat. Natürlich, wer davon wusste, hätte in den Bereich der <strong>PROLIGHT &amp; SOUND</strong> gehen können, aber wenn man als Besucher explizit auf die <strong>MUSIKMESSE</strong> möchte und die einzig wirkliche Bühne dort in einem dunklen Zelt steht, verstehe ich schon jede aufkommende Enttäuschung.</p>
<h3 style="text-align: center;">Die Messe ist gelesen</h3>
<p>Aber mal von vorne. Ich habe das Glück, mir mehrere Tage Zeit nehmen zu können. Daher widme ich mich einen Tag lang nur der <strong>PROLIGHT &amp; SOUND</strong>. Dort wird quasi alles zum Thema Licht- Ton- und Bühnentechnik vorgestellt. Ob LED-Technik, Verkabelungstechniken, Einsatz und Umgang mit Wasser oder auch Wireless Funktechnik, hier wird noch auf breiter Ebene gezeigt, was es Neues gibt. Auch alles um den Bühnenbau gibt es hier zu sehen. Arbeitsausrüstung für Riger, Bühnenteile etc., alles ist da. Ein wichtiger Aspekt, den viele sicherlich nicht immer auf dem Schirm haben.</p>
<p><img decoding="async" width="1024" height="768" class="aligncenter wp-image-26759 size-large" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134832-1024x768.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134832-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134832-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134832-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180412_134832.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Dass die Hersteller nicht nur allein Konzertveranstalter ansprechen, sondern sich ihre Produkte auch in Hotels, Malls oder generell bei Großveranstaltungen einsetzen lassen, zeigt sich vor allem bei Anbietern, deren Produkte den Einsatz von Wasser beinhalten. Über Kombinationen mit Nebel und Licht lassen sich da sehr kreative Ideen realisieren. Selbst für jemanden für mich, der von der technischen Seite nicht so viel Ahnung hat, ist diese ganze Abteilung sehr interessant.</p>
<p><img decoding="async" width="300" height="225" class="alignleft wp-image-26761 size-medium" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_110820-300x225.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_110820-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_110820-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_110820-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_110820.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die <strong>MUSIKMESSE</strong> präsentiert sich daneben in einem Zustand, welcher den Eindruck der letzten Jahre bestätigt. Sie wird kleiner und leiser. Gefühlt wird immer weniger Fläche für die Aussteller benötigt. Dabei bietet die Halle für Akustikinstrumente noch ein sehr lebendiges Bild. Es gibt immer noch sehr viel zu bestaunen. Gerade aus dem Bereich Worldmusic und Klassik sind sehr viele unterschiedliche Instrumente zu sehen, und man kann wirklich immer noch was entdecken. Besonders aus dem Nahost finden sich viele Hersteller von Zupf- und Percussionsinstrumenten. Auch stehen immer wieder an den Ständen professionelle Musiker, um die Instrumente vorzustellen. Das macht sehr viel Laune, die Leute können wirklich noch einfach an den Stand gehen, ausprobieren und sich mit den Mitarbeitern austauschen. So kann man neben &#8222;exotischen&#8220; Instrumenten auch Erfindungen, wie etwa einen akustischen Bass mit integriertem Verstärker, entdecken. Dieser eignet sich vorrangig zur Straßenmusik, da er durch die leichte Verstärkung nicht völlig untergeht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" class="alignright wp-image-26763 size-medium" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_114058-1-225x300.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_114058-1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_114058-1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_114058-1-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_114058-1.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Bei den Bläsern, einer Instrumentengruppe, die für mich interessant ist (ich selbst bin Saxophonist), fällt allerdings eines schnell auf: Es sind schon wieder weniger Stände. Und die Aussteller, die da sind, sind entweder Hersteller von Instrumenten, die in der Oberklasse rangieren (ich habe ein Baritonsaxophon angespielt, dessen Listenpreis bei 19.000 CHF liegt), oder aus Fernost kommen (der Hersteller <strong>YANAGISAWA</strong> erfüllt allerdings beispielsweise beide Vorgaben. Auch wenn man schnell zu Vorurteilen tendiert, es gibt auch da kein Schwarz-Weiß). Daneben noch ein, zwei große Musikhäuser und das wars. Schade. Hier hat man früher wirklich noch Bekannte oder Namen aus der Szene getroffen, heute sieht man kaum noch welche (was generell leider so ist auf der Messe).</p>
<p>Die nächste Halle beinhaltet die Stände von Gitarren/Bässen, AMPs und Schlagzeugen. Das Konzept, ein Guitar Camp und ein Bass Camp einzurichten, an denen Künstler ihr Equipment und Können präsentieren dürfen, hat sich gehalten. Die Idee geht auf, viele Besucher lassen sich die Chance nicht nehmen, bekannte Größen mal aus der Nähe zu erleben und vielleicht sogar kurz ein paar Worte mit ihnen zu wechseln. Etwas, was sich bei Musikern wie <strong>Jeff Waters</strong>, <strong>Jen Majura</strong>, <strong>Mathias Eklund</strong>, <strong>Will Hunt</strong> oder <strong>Karl Brazil</strong> durchaus lohnt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="225" class="alignleft wp-image-26764 size-medium" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_141509-300x225.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_141509-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_141509-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_141509-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180413_141509.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Ansonsten finden sich noch einige Stände kleinerer Hersteller und einige Instrumente sind durchaus sehens- und hörenswert. Von den bekannten, &#8222;großen&#8220; Anbietern findet man allerdings quasi keine mehr. Bei den Schlagzeugen habe ich zwei gezählt, bei den Gitarren keine. Ich lasse mich da gerne korrigieren, da mir da sicher auch nicht alle bekannt sind. Dieser Bereich ist allerdings sehr ernüchternd. Man ist ziemlich schnell durch. Schade.</p>
<p>Um mal eine Frage an die Leser, die es bis hier hin geschafft haben, zu stellen: Technik oder Musik, wo würdet ihr mehr Show im Innenhof der Messe erwarten? Musikmesse? Weil Musik, da ist ja bestimmt schön was geboten? Nööp. Wie gesagt: Im Innenhof steht ein großes Zirkuszelt. Innen schön abgedunkelt, um eine Lightshow machen zu können. Freitags Schülerbandcontest (&#8222;Es soll aber nicht darum gehen, Bands gegeneinander auszuspielen, sondern um Kontakte zu knüpfen.&#8220; Aha&#8230; Habe ich leider immer noch nicht ganz verstanden, dieses Konzept).</p>
<p>Am Samstag, dem Tag, an dem die Messe für alle geöffnet ist, herrscht Sonnenschein und angenehme Temperaturen. Viele Leute gehen nach draußen in den Innenhof. Alles, was sie da an Attraktionen erwartet, sind ein paar Imbissbuden. Im dunklen Zelt spielen Blaskapellen. Diese Situation lässt bei mir wirklich Fragen offen. Bei einer einst so großen, interaktiven Messe mit internationalem Publikum jeden Alters sollte einem eigentlich schon etwas mehr einfallen. Viele Leute, mit denen ich gesprochen habe, waren zum ersten oder höchstens zweiten Mal hier. Eigentlich allen ist die kleine Anzahl an Ausstellern in manchen Bereichen sowie das Fehlen großer Hersteller aufgefallen. Da schafft es die Messe nicht, außer vielleicht mit dem Drum Camp und zugehöriger Workshops, ein wenig Abwechslung in den Hallen anzubieten. Was den Besuchern im Außenbereich noch geboten wird, sind Essen und eine Werbeveranstaltung für das <strong>WOODSTOCK DER BLASMUSIK</strong>. Und zweiteres in einem dunklen Zelt. Sorry, aber&#8230; nein.</p>
<h3 style="text-align: center;">Fazit</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="225" class="alignright wp-image-26765 size-medium" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_123907-300x225.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_123907-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_123907-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_123907-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_20180414_123907.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Nach drei Tagen auf der Messe muss ich sagen, <strong>PROLIGHT &amp; SOUND</strong> hat mehr gerockt als die <strong>MUSIKMESSE</strong>. Hier wurde was geboten. Innen anschauliche visuelle Präsentationen dessen, was mit Technik heutzutage möglich ist. Im Außengelände wurden mehrere Bühnen aufgebaut, um auf ihnen verschiedene Soundsysteme in Echtzeit vorzustellen. Geil! So zieht man Leute an. Die <strong>MUSIKMESSE</strong> hingegen zeigt sich in sehr unterschiedlicher Verfassung. Die Abteilung der akustischen Instrumente steht immer noch gut da, man kann immer noch viel entdecken. So macht Musik Spaß, in der dortigen Halle ist es noch ein wenig wie früher. Bei den Klavieren, aber auch Gitarren und Schlagzeugen ist es wirklich ein wenig schockierend, wie rückläufig dort die Anzahl der Aussteller ist. Klar ziehen Aktionen mit Musikern immer noch, aber wenn die Besucher keine Möglichkeit mehr haben, Neuheiten von ihren Lieblingsherstellern zu sehen und ausprobieren zu können, wieso sollten sie dann noch kommen? Auch das magere Angebot im Hof macht kein gutes Bild. Früher hallte aus jeder Ecke Musik, in den Hallen musste man teilweise Ohrschützer tragen. Heute ist die Messe davon teilweise weit entfernt. Klar, die &#8222;echten&#8220; Konzerte finden in verschiedenen Konzertsälen in Frankfurt statt. Aber kleinere Bühnen gehörten früher auf dem Messegelände dazu. Die Veranstalter melden zufriedene Aussteller und eine steigende Internationalität. Aber was bedeuten fehlende Aussteller und rückläufige Zahlen, bei eben jenen als auch bei den Besuchern? Mir blutet das Herz, wenn ich die Messe heute sehe, da ich sie schon von vor zehn Jahren kenne, und sie dabei kaum noch wieder erkenne.</p>
<p><a href="https://musik.messefrankfurt.com/frankfurt/de.html">Homepage</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/musikmesse-eine-schwaechelnde-alte-lady/">MUSIKMESSE &#8211; eine schwächelnde alte Lady</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Festivalsound ist fürn Arsch!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 06 Oct 2017 09:52:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Na gut – Festivalsound ist nicht immer fürn Arsch. Aber leider viel zu oft. Und der Grund ist jedes Mal genau der gleiche. Ich habe mittlerweile in fast zehn Jahren über 25 Metal-Festivals besucht. Quer durch Deutschland, und darüber hinweg. Es wird ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Na gut – Festivalsound ist nicht <em>immer</em> fürn Arsch. Aber leider viel zu oft. Und der Grund ist jedes Mal genau der gleiche.</strong></p>
<p>Ich habe mittlerweile in fast zehn Jahren über 25 Metal-Festivals besucht. Quer durch Deutschland, und darüber hinweg. Es wird endlich Zeit, mich zu einem Thema zu äußern, welches mich seit langem beschäftigt.</p>
<p>Die Situation ist die folgende: Du bist auf einem<strong> großen Metal-Festival.</strong> Mehrere zehntausend Besucher. Die Headliner-Slots sind mit großartigen Bands belegt.<strong> Auf einen bestimmten Act freust du dich ganz besonders</strong> – endlich siehst du diese Gruppe live, die du seit Jahren auf deinem Handy mit dir trägst, fast täglich im Bus hörst. Was jetzt kommt, ist der Hauptgrund, warum du über 100 Euro für ein Ticket ausgegeben hast. Plötzlich stehen sie vor dir auf der Bühne. Auf der riesigen Open-Air-Bühne. <strong>Endlich.</strong> Sie spielen die ersten Akkorde an. Geil. Es geht los! <strong>Die Bass Drum setzt ein – und nichts anderes ist mehr hörbar.</strong></p>
<p>Die Doublekicks sind so laut, dass der Rest der Musik dahinter verschwindet.</p>
<h2>Wie hinter einer Wand aus Granit</h2>
<p>Ich kann gar nicht aufzählen, wie oft mir das schon passiert ist. <strong>Besonders Open-Air-Bühnen sind stark davon betroffen.</strong> Es spielt auch meistens keine Rolle, wie groß oder teuer das Festival, geschweige denn, wie bekannt die Band ist – es muss nur Musik mit vielen Double-Bass-Parts sein. Schon läuft man Gefahr, dass das<strong> Konzert einfach</strong> <strong>durchweg ungenießbar</strong> wird.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22213" aria-describedby="caption-attachment-22213" style="width: 311px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22213" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/RockHarz17_BestOf_037-200x300.jpg" width="321" height="482" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/RockHarz17_BestOf_037-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/RockHarz17_BestOf_037-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/RockHarz17_BestOf_037-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/RockHarz17_BestOf_037.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 321px) 100vw, 321px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22213" class="wp-caption-text">Durchweg ungenießbar @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Meist ist das der Fall bei <strong>Death-Metal-Bands</strong>. <strong>In diesem Genre scheint es eine regelrechte Krankheit zu sein.</strong> Bei einem solchen Konzert stehen die Chancen ungefähr 50/50: Entweder man hat guten Sound, oder die Bass Drum ist übertrieben laut und frisst alles andere weg. Warum? Warum ist ersteres nicht der Standard? Besonders mies ist es bei Melodeath-Konzerten. Bei rohem Oldschool-Death kann man es ja fast noch akzeptieren. <strong>Wenn aber sämtliche Melodien nicht mehr raushörbar sind</strong> – das, woraus diese Musik gemacht ist und wovon sie lebt – ja, <strong>warum spielen die Gitarristen denn überhaupt noch irgendetwas?</strong></p>
<p>Ich möchte bitte bei <strong>INSOMNIUM</strong> die tiefgehenden Melodien spüren! Ich möchte bei <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> bitte das harte Riffing in die Fresse kriegen! <strong>Ich weiß ja, dass ihr gute Drummer habt, verdammt!</strong> Aber ich möchte bitte auch die Lieder erkennen können! Bei letzteren war auf dem <strong>ROCKHARZ</strong>-Festival die Bass Drum so laut, dass es mir trotz Ohrenschutz die Trommelfelle fast zerfetzt hat. <strong>Tut das denn Not?</strong></p>
<h2>Das ist genau die Scheiße, auf die ich keinen Bock hab!</h2>
<p><strong>Ich kann mir vorstellen, dass Outdoor-Sound mixen keine leichte Aufgabe ist</strong>. Und ich weiß auch, dass der Sound komplett anders rüberkommen kann, je nachdem, wo man vor der Bühne steht. Aber ich bin oft genug genau aus diesem Grund übers ganze Gelände gewandert, vergeblich einen Spot suchend, an dem ich überhaupt mal die Gitarrenmelodien raushöre. Und wenn sogar direkt vor dem Mischpult – also da, wo die Menschen sich befinden, die das unter Kontrolle haben – der Sound für den Arsch ist, bin ich mir sicher, dass es <strong>kein Fehler meiner subjektiven Wahrnehmung</strong> ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22216 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/maxresdefault-300x169.jpg" alt="" width="648" height="365" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/maxresdefault-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/maxresdefault-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/maxresdefault-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/maxresdefault.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 648px) 100vw, 648px" /></p>
<p><strong>Woran liegt es denn?</strong> Warum muss ich auf jedem Festival, das ich besuche, damit rechnen? Sind die Soundtechniker einfach generell überfordert? Wenn ja, warum? Warum so oft? Warum spielen die Bands ihre Songs perfekt, und die Konzert-Experience ist trotzdem ungenießbar, weil die Menschen hinterm Mischpult ihren Job nicht ordentlich machen? Deren einzige Aufgabe ist <em>buchstäblich,&nbsp;</em>dem Konzert einen guten Sound zu verleihen. <strong>Wie zur Hölle kann man eine Band denn so klingen lassen, und glauben, das sei in Ordnung?</strong> Es schadet ja auch der Band selbst, wenn die Besucher einen Gig Scheiße finden &#8211; viele machen sich nicht mal Gedanken darüber, ob es vielleicht gar nicht die Schuld der Musiker selbst ist, dass alles nach Mist klingt.</p>
<h2>Was denkt sich der Soundmann dabei?</h2>
<p>Oder merkt er es einfach nicht? Klingt es auf seinen Kopfhörern wie der perfekte Mix, weil die Nebenfrequenzen der Bass Drum sich erst in der Luft entfalten? Oder denkt er sich ganz stumpf: <strong>„Das ist eine Band, bei der es ordentlich wummern muss!“</strong>? Ich versteh es nicht. Man kann es halt auch einfach hinkriegen. Ich habe schon viele harte Metalkonzerte miterlebt, die richtig guten Sound hatten. <strong>Darum frage ich noch einmal: Warum ist das nicht der Normalfall?</strong></p>
<p>Wenn einer der Leser Erfahrung auf solchen Gebieten hat, und vielleicht besser über Tontechnik und Festivalsound Bescheid weiß als ich doofer kleiner Journalist – <strong>bitte, erklärt es mir. Es ist mir ein Rätsel. &nbsp;</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Deep Sound City 2017 &#8211; Es kracht der Amp</title>
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		<pubDate>Mon, 02 Oct 2017 10:10:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Indoor-Festivals sind in unserer heutigen Szene nicht wegzudenken. Schlechtes Wetter kann einem egal sein, der Sound ist in vielen Fällen besser, da viele Locations für Outdoor-Festivals eine Herausforderung an die Tontechniker stellen und die sogenannte &#8222;Klub-Atmosphäre&#8220; bleibt (je nach Größe des Events) ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Indoor-Festivals sind in unserer heutigen Szene nicht wegzudenken. Schlechtes Wetter kann einem egal sein, der Sound ist in vielen Fällen besser, da viele Locations für Outdoor-Festivals eine Herausforderung an die Tontechniker stellen und die sogenannte &#8222;Klub-Atmosphäre&#8220; bleibt (je nach Größe des Events) größtenteils erhalten. Vom 22. bis 23. September habe ich dem <strong>DEEP SOUND CITY FESTIVAL</strong> einen erneuten Besuch abgestattet, um altbekannte Künstler und viele Interpreten aus dem Underground zu erleben.</p>
<h3 style="text-align: center;">FREITAG</h3>
<p>Für ein Festival untypisch, wurde der Start auf 22 Uhr festgelegt. Allerdings stellt das nur teilweise ein Problem dar (Bands müssen bis spät Nachts auf ihren Auftritt warten), schließlich treten heute nur 3 Bands auf. Den Anfang machen die Leipziger <strong>GOAT EXPLOSION</strong>, welche durch diverse Zweitbands und das Leipziger Kollektiv <strong>INTO ENDLESS CHAOS</strong> einen guten Ruf in Szenekreisen genießen. Das erste Mal habe ich die Formation im Turm (Halle/Saale) mit <strong>MANILLA ROAD</strong> erleben dürfen. Für mich gab es damals noch Kritik am Gesang zu verkünden und umso mehr bin jetzt auf das nächste Erlebnis gespannt.</p>
<p>Bei halbvollem Konzertsaal legen <strong>GOAT EXPLOSION</strong> mit einer recht eigenen Mischung aus Doom und Heavy Metal zu wuchtigem Sound gut vor.<br />
Jedes Instrument ist über die gesamte Spielzeit gut zu hören und wird durch die kraftvolle Spielweise des Schlagzeugers ergänzt. Zu Beginn ihres Sets sind die Gäste noch ein wenig verhalten, aber schließlich handelt es sich um die erste Band am Abend. Und je mehr sich <strong>GOAT EXPLOSION</strong> durch ihr Set ackern, desto mehr Köpfe nicken selig zu dem melodiösen Gesang und den knarzigen Gitarren. Zwischendurch wird es auch ruhig, als Sänger <strong>Basti</strong> in Begleitung seiner Gitarre die Hälfte eines Songs intoniert. Den krönenden Abschluss bieten dann die Sachsen in Form eines Songs, der deutlich von <strong>COLOUR HAZE</strong> beeinflusst wurde.</p>
<h4>Die Ziehsöhne von Electric Wizard</h4>
<p>45 Minuten später folgt die erste Umbaupause. Die meisten Leute sitzen gemütlich am Feuer, während drinnen einige ihrer Lust nach Kicker oder einem gemütlichen Plausch frönen. Was dann folgt, hätte ich durch das vorherige reinhören der nächsten Band nicht geglaubt. <strong>CONFUSION MASTER</strong> legen mit klatschfetten Riffs los und sofort werden die Kenner des härteren Dooms bedient. Die simple, aber äußerst effektive Bedienung der Instrumente zündet schnell und auch der leidende Gesang findet regen Zuspruch. Dieser wird zwischendurch in Growling abgewandelt, was zum Gesamtpaket von <strong>CONFUSION MASTER</strong> gut passt.</p>
<p>Das Ganze wirkt so gut, dass die Rostocker erstaunlich nahe nach dem Überalbum &#8222;Dopethrone&#8220; von <strong>ELECTRIC WIZARD</strong> tönen. Für manchen vielleicht zu nahe, aber ich finde, dass es sich hier mitnichten um einen billigen Klon handelt. Erst recht nicht, wenn eine Band nach einem Demo schon so gut klingt. Dafür sorgen unter anderem auch die leichten Einflüsse von <strong>CHURCH OF MISERY</strong>. Mittlerweile ist der Konzertraum gut gefüllt und lässt sich von den zähflüssigen, durchaus einlullenden Riffs überzeugen. Insgesamt eine starke Vorstellung und eine Darbietung aus dem Bilderbuch, wie Doom zu klingen hat: sumpfig und versifft.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22188" aria-describedby="caption-attachment-22188" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22188 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/IMG_0093-200x300.jpg" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/IMG_0093-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/IMG_0093.jpg 667w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22188" class="wp-caption-text">Confusion Master</figcaption></figure>
<h4>Ohne Gitarre</h4>
<p>Zeit sich ein Getränk zu holen, denn die Kehle dörrt bei dem ganzen Rauch und den Temperaturen ja doch schnell aus. Und während sich einige Gäste<br />
das Demotape von <strong>CONFUSION MASTER</strong> für läppische 5 Euro unter den Nagel reißen, verpasse ich doch fast den Beginn vom Headliner. <strong>BEEHOOVER</strong> spielen aber zum Glück erst seit circa 30 Sekunden, also noch alles im Lot. Das Duo aus Stuttgart lässt sich für einen Neuling gar nicht so recht kategorisieren. Irgendwo zwischen progressiver Schrägheit, wütendem Sludge und Noise-Ausbrüchen könnte man <strong>BEEHOOVER</strong> verzeichnen. Wäre aber zu einfach. Die Kerle legen mit ihrer Performance alles auseinander. Ohne Gitarre, denn es braucht lediglich einen Viersaiterbass und ein Schlagzeug.</p>
<p>Dazu wechseln sich <strong>Ingmar</strong> und <strong>Claus</strong> mit dem Gesang ab, der an kauziger Darbietung und wüstem Geschrei nicht zu überbieten ist. Die Spielzeit wird mit Material von allen Alben gefüllt und schnell entsteht Bewegung vor der Bühne. Dabei ist es auch optisch sehr ansprechend, wenn man den Blick auf das seitlich positionierte Schlagzeug und die vielen Effektgeräte vom Bass wirft. Circa 75 Minuten lang wird eine Abrissbirne vor den Latz gezimmert und zum Schluss gibt es noch eine Zugabe (<em>&#8222;The Sun Behind The Dustbin&#8220;</em>). Mit den Worten &#8222;Und danach gehen alle ins Bett&#8220; verabschieden sich <strong>BEEHOOVER</strong> gegen 2 Uhr nachts.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22190" aria-describedby="caption-attachment-22190" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22190 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/IMG_0218-200x300.jpg" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/IMG_0218-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/IMG_0218.jpg 667w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22190" class="wp-caption-text">Beehoover</figcaption></figure>
<p>Feierabend. Ich ergattere noch ein Buch, dass der Schlagzeuger von <strong>BEEHOOVER</strong> verkauft (lesenswerte Anekdoten aus dem Tourleben) und<br />
dann geht es noch an den Tresen.</p>
<h3 style="text-align: center;">SAMSTAG</h3>
<p>Der zweite Tag steht ganz im Zeichen der bewusstseinserweiternden Musik aus der Hippiära. Dachte ich zumindest. 20:30 Uhr spielen <strong>PARADISE CHAUFFEUR SERVICE</strong> vor (immerhin) 40 Leuten. Dieser Umstand freut mich sehr. Ist heute ja nicht mehr Standard, dass so viele Menschen sich um diese Uhrzeit vor eine Bühne bequemen. Jedenfalls gefallen mir die (ab und an) schwermütigen Songs sehr. Selbst bei den dröhnenden Eruptionen an Gitarre und Bass, die frappierend an <strong>COLOUR HAZE</strong> erinnern, wirkt das Gespielte in sich ruhend. Da braucht es auch keine Ansagen zwischendurch.</p>
<p>Gegen halb zehn betreten <strong>ZEMENT</strong> die Bühne und zocken eine krude Mixtur aus angenehm monotonen Tönen, die durch eine Loop-Station zu einem großen Puzzle zusammengefügt werden. Ist zwar kein Metal oder Rock, aber doch ziemlich interessant. Auch bei <strong>ZEMENT</strong> wird bewusst auf<br />
Musikerüberschuss verzichtet. Drums, Gitarre und Synthesizer reichen da vollkommen aus. Das zieht natürlich viele Gäste an, die tiefenentspannt zu den Liedern tanzen. Schmunzeln muss ich auf jeden Fall bei den Titelnamen ihrer Setlist (unter anderem <em>&#8222;Gips&#8220;</em>, <em>&#8222;Kalkstein&#8220;</em>).</p>
<p>Tja und gegen 23 Uhr kommt dann mein persönliches Highlight. <strong>GIÖBIA</strong> aus Italien sind für viele Anwesende der klare Headliner. Zu dickem Geblubber aus dem Rickenbacker-Bass gesellen sich herrlich verdrogte Riffs und völlig verhallter Gesang. Auch das Synthesizer wird wieder bedient und Frauengesang gibt es zwischendurch auch noch.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22198" aria-describedby="caption-attachment-22198" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22198" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Giöbia5-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Giöbia5-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Giöbia5-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Giöbia5-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Giöbia5-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Giöbia5.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22198" class="wp-caption-text">Giöbia</figcaption></figure>
<h4>Zeitverlust im Nebel</h4>
<p>Optisch ist aber nach kurzer Zeit nichts mehr zu erkennen. Die Musiker werden von einer alles verschluckenden Nebelwand verschleiert, sodass sich nur erahnen lässt, wer auf der Bühne steht. Naja, dann sieht man eben nur Nebel, der sich durch die Scheinwerfer verfärbt. Ich für meinen Teil genieße, wie alle anderen auch, die bockstarke Performance aus 60er Psychedelic und drückendem Stoner. Da braucht es noch ein paar Minuten, als die <strong>GIÖBIA</strong> ihren Gig beenden und ich durch völligen Zeitverlust realisiere, wie schnell der Auftritt vergeht. In der Tat berauschend.</p>
<p>Durch eine ausgedehnte Umbaupause ist es spät geworden. <strong>VIBRAVOID</strong> legen sehr spät los (0:50) und verzichten auf einen Bassisten. Dafür treten sie mit Hammondorgel auf. Das Trio bespielt zum zweiten Mal die Bühne des <strong>DEEP SOUND CITY</strong> Festivals und auch dieses Mal haben die Musiker richtig Lust auf den Gig. Fast 2 Stunden lang bieten sie eine schweißtreibende Reise in die Vergangenheit und beweisen, dass Psychedelic Rock auch heute noch lebendiger ist als zuvor. Ich bin mir sicher, dass sie damals schon den Leuten gefallen hätten.</p>
<h4 style="text-align: center;">Fazit</h4>
<p>Laut eigenen Angaben haben am Freitag circa 160 Leute und am Samstag 250 Gäste das <strong>DEEP SOUND CITY</strong> Festival besucht. Das ist ein großer Zuspruch für diese Art von Musik und hoffentlich wird es beim nächsten Mal genauso schön und entspannt. Ich bedanke mich herzlich bei <strong>Halleluja Stoner</strong>, <strong>Mez</strong>, ohne den es keine Bilder für Samstag gegeben hätte, dem <strong>Hühnermanhattan</strong> und allen Leuten, die dafür gesorgt haben, dass diese 2 Tage so reibungslos und großartig gelaufen sind.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/DeepSoundCityFestival/?ref=br_rs">Deep Sound City Festival Homepage</a></p>

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		<title>Deep Sound City Festival &#8211; Die volle Dröhnung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 16 Sep 2017 06:59:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einleitung, oder: Was ist das DEEP SOUND CITY FESTIVAL eigentlich? In vielen Städten ist es nicht immer einfach, für jeden Musikstil ein Heim zu bieten. Oft muss die Nachfrage groß genug sein, damit eine Subkultur auf Dauer existieren kann. Und Doom Metal, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Einleitung, oder: Was ist das DEEP SOUND CITY FESTIVAL eigentlich?</h4>
<p>In vielen Städten ist es nicht immer einfach, für jeden Musikstil ein Heim zu bieten. Oft muss die Nachfrage groß genug sein, damit eine Subkultur auf Dauer existieren kann. Und Doom Metal, Psychedelic Rock oder auch experimentelle Musik haben es da nicht leicht. 2013 wurde in meiner Heimatstadt Halle das <strong>DEEP SOUND CITY FESTIVAL</strong> ins Leben gerufen, um genau solchen Genres ein Zuhause zu bieten. Bands wie <strong>OBELYSKKH</strong>, <strong>THE MACHINE</strong> oder auch <strong>VIBRAVOID</strong> boten ein buntes Spektrum an harter und außergewöhnlicher Musik. Das Jahr darauf konnten sogar Größen wie <strong>BELZEBONG</strong> und <strong>SAMSARA BLUES EXPERIMENT</strong> an Land gezogen werden.</p>
<p>All das war durch den Verein <strong>HALLELUJA STONER</strong> und die Kooperation mit den Leute vom Club <strong>HÜHNERMANHATTAN</strong> möglich. Die Ausrichtung war alles andere als kommerziell. Im Mittelpunkt stand immer die Musik und das Angebot, dass die eigene Stadt für Jung und Alt attraktiv bleibt. Doch 3 Jahre lang wurde es ruhig um das <strong>DEEP SOUND FESTIVAL</strong>. 36 Monate später öffnet nun der <strong>HÜHNERMANHATTAN</strong>-Club seine Pforten erneut für dieses 2-tägige, psychedelische Spektakel der Extraklasse.</p>
<h3 style="text-align: center">Freitag</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21784" aria-describedby="caption-attachment-21784" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21784 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/3540414955_logo-300x216.jpg" width="300" height="216" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/3540414955_logo-300x216.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/3540414955_logo-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/3540414955_logo.jpg 383w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21784" class="wp-caption-text">Dröhnen euch am Freitag weg: <strong>CONFUSION MASTER</strong></figcaption></figure>
<p>Den ersten Tag bestreiten unter anderem die Rostocker <strong>CONFUSION MASTER</strong>. Hört man sich die ersten Töne ihres aktuellen Albums an, so weiß man sofort, was einen erwartet. <strong>CONFUSION MASTER</strong> werden am 22. September eine klatschfette Interpretation ihrer Vorbilder <strong>ELECTRIC WIZARD</strong> und <strong>BLACK SABBATH</strong> performen. Jedoch gehen sie keinesfalls als billiger Klon ihrer Idole durch. So einen verstrahlten Gesang, gepaart mit erdrückenden Gitarren, muss man erst mal zustande kriegen. Da fallen mir nur die deutschen <strong>SPANCER</strong> ein.</p>
<p>Mit dabei sind auch die Leipziger Senkrechtstarter <strong>GOAT EXPLOSION</strong>, welche es lediglich mit einem Demo geschafft haben, den Underground wach zu rütteln. Die Jungs spielten bereits dieses Jahr in Halle mit den mächtigen <strong>MANILLA ROAD</strong>, was man auch nicht alle Tage schafft.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21787" aria-describedby="caption-attachment-21787" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21787 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/601355_555047427866399_1398312460_n-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/601355_555047427866399_1398312460_n-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/601355_555047427866399_1398312460_n-750x562.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/601355_555047427866399_1398312460_n.jpg 851w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21787" class="wp-caption-text">Monströse Beschallung: <strong>BEEHOOVER</strong></figcaption></figure>
<p>&nbsp;<br />
Als besonderes Highlight am Freitag gibt es noch <strong>BEEHOOVER</strong> oben drauf. Wer die Band bereits live erleben durfte, der weiß, dass ihn ein akustisches Unikat erwartet. 2 Musiker. 1 Bass, 1 Schlagzeug und 2 Gesänge. Mehr nicht. Das diese vermeintlich minimalistische Instrumentierung sehr wohl begeistert, haben die charmanten Kerle aus Esslingen mit stattlichen 5 Alben bewiesen. Schräger Gesang trifft auf monströse Riffs, die durch diverse Effektgeräte auf dem Sechssaiter (!) vermengt werden und mit ekstatischem Schlagzeugspiel einhergehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>&nbsp;</h4>
<h4>&nbsp;</h4>
<h3 style="text-align: center">Samstag</h3>
<p>Das <strong>DEEP SOUND CITY FESTIVAL</strong> läutet die zweite Runde ein und präsentiert am Samstag ein richtig spezielles Programm. <strong>PARADISE CHAUFFEUR SERVICE</strong> bieten da einen guten Eindruck für die Vielfalt an Stilen, die man unter einen Hut bringen kann. Psychedelischer Rock, der trotzdem treibt und durch dezente Post- und Noise Rock-Einflüsse erweitert wird, hört man auch nicht jeden Tag. Dazwischen noch ein paar Jams und fertig ist das Konstrukt, dass das Kollektiv aus Leipzig und Halle euch anbietet.</p>
<p>Wenn man seine Band <strong>ZEMENT</strong> nennt, dann erwarten wohl viele etwas Brachiales und Zermalmendes. Doch da habt ihr euch geirrt. Auch <strong>ZEMENT</strong> sind nur zu zweit unterwegs und bedienen lediglich Drums, Gitarre und genügend an elektronischen Effekten. Mit ungewöhnlichen Titeln wie <em>&#8222;Oh Du Liebe Zeit&#8220;</em> oder <em>&#8222;Sand&#8220;</em> erschaffen die Würzburger eine Welt aus Krautrock und Substanzveränderung, die ich so noch nicht gehört habe. Hypnotisch und bewegend zugleich.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21790" aria-describedby="caption-attachment-21790" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21790 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/A-3310453-1423146799-5582.jpeg-300x200.jpg" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/A-3310453-1423146799-5582.jpeg-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/A-3310453-1423146799-5582.jpeg-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/A-3310453-1423146799-5582.jpeg.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21790" class="wp-caption-text">Acid Rock vom feinsten: <strong>GIOBIA</strong></figcaption></figure>
<p>Aus Italien kommen nicht nur Pastagerichte, ein schiefer Turm und wild gestikulierende Menschen. Dieses Land hat in Sachen Stoner Rock und Doom eine äußerst vitale Szene vorzuweisen und sendet mit <strong>GIOBIA</strong> einen Vertreter des Genres. Die Band selber bezeichnet sich als Acid Rock. Treffender kann man das auch nicht sagen, denn die verträumten Konstrukte lassen den Alltag komplett in den Hintergrund treten.</p>
<p>Als krönenden Abschluss spielen dann <strong>VIBRAVOID</strong> aus Düsseldorf. Seit den Neunzigern aktiv, hat sich die Kombo unter dem Banner des Psychedelic Rocks es zur Aufgabe gemacht, den Sound der 60er und 70er am Leben zu erhalten. Das funktioniert ohne Probleme, denn auch eine Orgel ist mit dabei. <strong>VIBRAVOID</strong> werden bereits das zweite Mal auf den Bühnen des <strong>DEEP SOUND CITY FESTIVALS</strong>.</p>
<h4>&nbsp;</h4>
<h4>&nbsp;</h4>
<h4 style="text-align: center">Fakten und Links</h4>
<p>&nbsp;</p>
<p>Kartenvorverkauf: <a href="https://www.facebook.com/fliesenpils/?fref=mentions">Fliese</a>, <a href="http://www.unikum-halle.de/">Unikum Bar</a>, <a href="http://www.format-filmkunstverleih.de/">format filmkunstverleih</a></p>
<p>Abendkasse Freitag: 10 Euro</p>
<p>Abendkasse Samstag: 15 Euro</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/DeepSoundCityFestival/">Deep Sound City Festival</a></p>
<p><a href="https://huehnermanhattan.de.tl/">Hühnermanhattan</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Halleluja-Stoner-105520232904913/">Halleluja Stoner</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Häufige Störfaktoren auf dem Konzert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2017 07:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor geraumer Zeit habe ich mal wieder ein Konzert besucht und wollte so richtig schön in die Musik eintauchen. Doch das Ende vom Lied war kein gelungener Abend, sondern ein stressiges Erlebnis der anderen Art. Doch beginnen wir von vorn und befassen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Vor geraumer Zeit habe ich mal wieder ein Konzert besucht und wollte so richtig schön in die Musik eintauchen. Doch das Ende vom Lied war kein gelungener Abend, sondern ein stressiges Erlebnis der anderen Art. Doch beginnen wir von vorn und befassen uns mit häufigen Problemen, die einen angenehmen Abend trüben können.</h4>
<h4>Auf zum Konzert</h4>
<p>Gegen 21 Uhr bewaffnete ich mich nun mit einer Delirium verheißenden Flüssigkeit, welche in der allseits bekannten 0,5-Liter-Flasche abgefüllt wurde. Schnell noch den MP3-Player mit Musik bestückt und ab zum Veranstaltungsort. Dort angekommen, begrüßte ich die altbekannten Gesichter, bemerkte aber auch voller Freude, dass der Konzertraum prall gefüllt war. Sehr schön. Da hat der Veranstalter ordentlich Werbung gemacht und wird mit dem zahlreichen Erscheinen der Leute belohnt.</p>
<p>Doch kaum orderte ich an der Bar das nächste &#8222;Kaltschalenerlebnis&#8220; für einen stattlichen Preis (2 Euro Becherpfand! Ihr Verbrecher!), sorgte währenddessen der Soundcheck für den ersten Dämpfer meiner Laune. Die ganze Band klang einfach nur grottig. Eine Snare, die nach Keksdose klang, nicht zu identifizierbares Rauschen der Gitarren (das Saiteninstrument versehentlich an den Staubsauger angeschlossen?) und eine fette Säule mitten im Raum, welche das Publikum zwang, eine seltsame Formation anzunehmen. Aber das&nbsp;war nur ein Bruchteil dessen, was noch folgen sollte. In der Hoffnung auf einen besseren Sound, tingelte ich nun wieder zu Theke, um ein wenig mit Freunden zu plauschen. Doch die angenehme Musik im Hintergrund wurde immer wieder durch den nervtötenden Schlagzeuger unterbrochen, der noch nicht mal an der Reihe mit dem Soundcheck war.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=TTtswoWkGQU">HIER</a> die perfekte Beschreibung eines Soundchecks.</p>
<h4>Du spielst erst, wenn du gefragt wirst!</h4>
<blockquote><p>Ich habs ja kapiert! Du bist n&#8216; ganz toller Hecht! Warte doch mal ab bis du dran bist!</p></blockquote>
<p>&#8230;war Hauptgedanke in meinem Kopf. Nach einer halben Stunde (!) war dann der Tontechniker fertig und die Entspannung machte sich wieder breit. Die anderen Bands sollten im weiteren Verlauf nur einen Line-Check bekommen. Gegen 22 Uhr fing dann auch der Opener an zu spielen. Also nochmal kurz den &#8222;Wasserstand&#8220; kontrollieren und ab nach vorne. Ich stellte mich in die Nähe des Mischpults, weil dort der Sound oftmals besser ist, als in der ersten Reihe und war für die nächsten 45 Minuten zufrieden. Okay nicht ganz, denn die bereits erwähnte Säule im Raum ermöglichte mir nur eine eingeschränkte Sicht auf die Bühne. Die Entscheidung bestand aus &#8222;Bassist, Sänger, Schlagzeug&#8220; oder &#8222;Gitarrist, Schlagzeuger&#8220;, weil der Raum mittlerweile stark überfüllt war. Gut, dann sehe ich zwar nicht alle Musiker, aber die Musik ist wenigstens zu ertragen.</p>
<p>Nun sollte der Co-Headliner des Abends auftreten. Obgleich die Musik nicht mein Geschmack war, konnte ich mir immerhin einige Kniffe vom Gitarristen abschauen, denn der Sänger ging mir mit seinem gekünstelten &#8222;Jetzt machen wir mal alle so richtig Stimmung-Kasperletheater&#8220;-Gehabe einfach nur auf die Nüsse. Bis jetzt war auch die Akustik halbwegs zu ertragen, aber das änderte sich nach einer weiteren Stunde schlagartig.</p>
<h4>Die Quasselstrippen vom Dienst und ein grauenhafter Mix</h4>
<p>Nachdem ich mir ein zusätzliches Sicherheitspils erstanden hatte, ging es wieder in Richtung Mischpult. Nun sollte das Konzert-Highlight folgen. Kaum spielte die Band ihren ersten Song, fingen zwei Kerle (sichtlich angetrunken) neben mir an, ein angeregtes Gespräch zu führen. Allerdings in einer Lautstärke, wie es die Brüllaffen in Süd- und Mittelamerika zu pflegen scheinen. Auf meinen Blick reagierten sie nicht und auch nach dem vierten Song konnte der freundliche Hinweis, sich doch etwas leiser zu unterhalten, keine fruchtbaren Ergebnisse erzeugen. Wieso kommt man auf die Idee, sich mitten beim Konzert in einer unmöglichen Dezibelanzahl zu verständigen und dabei die anderen Gäste zu nerven?</p>
<p>Immerhin war ich ja nicht der Einzige, den es störte. Zumal das Thema dieser Unterhaltung nicht mal die Band auf der Bühne war, sondern irgendwelche Partyerlebnisse und die Erkenntnis, wie cool doch die neuen Klamotten seien. Liebe Leute, ich quatsche auch gerne ein paar Sätze, wenn mir ne Band nicht zusagt. Aber dann achte ich darauf, dass ich keinen Nebenmann (oder keine Nebenfrau) mit einem Kladderadatsch auf den Senkel gehe. Oder ich gehe vor zur Bar. Oder ich analysiere die Band im Kopf und fasse mich meinem Gesprächspartner gegenüber so kurz wie möglich. Im Kino können doch auch fast alle die Klappe halten und tauschen sich erst nach dem Film aus.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_13950" aria-describedby="caption-attachment-13950" style="width: 842px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13950 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/talking-on-concerts-shutterstock.jpg" alt="talking-on-concerts-shutterstock" height="480" width="852" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/talking-on-concerts-shutterstock.jpg 852w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/talking-on-concerts-shutterstock-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/talking-on-concerts-shutterstock-750x423.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 852px) 100vw, 852px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-13950" class="wp-caption-text">Wenn Musik langweilig wird. Reden ohne Rücksicht auf die anderen Gäste.</figcaption></figure>
<h4>Fazit (?)</h4>
<p>Das Resultat war dann die indirekte Kapitulation. Ich hatte einfach keinen Bock, mir von den zwei Idioten die Laune madig zu machen. Notgedrungen bewegte ich mich vorsichtig in die 4. Reihe und stellte mich so weit es ging an den Rand. Die Band war jetzt im letzten Drittel ihres Sets angekommen. 2 Minuten später die nächste Beschwerde. Eine Frau beklagte sich darüber, wie ich auf die bescheuerte Idee käme, denn so weit vorn Platz zu nehmen. Nachdem ich ihr die Situation kurz schilderte, machte ich wohl oder übel Platz und ging wieder in die hinteren Reihen. Trotz meines Rechts auch vorne stehen zu dürfen, wollte ich ihr nicht die Sicht nehmen. Außerdem torkelte nun ein Typ, der blau wie die Tanne war, gegen andere Leute und verschüttete mit der Freude eines Kleinkindes sein&nbsp;Bier im Publikum.</p>
<p>Schweren Herzens machte ich mich kurz vor dem Ende auf den Heimweg und bewegte mich in Richtung Stammkneipe. Im Großen und Ganzen habe ich trotz einiger Faktoren einen passablen Abend verbracht. Schließlich habe ich die Möglichkeit, mir einen Besuch auf nem Konzert zu leisten und kann friedlich mit meinen Freunden abhängen. Also ist mein &#8222;Mimimi&#8220;-Gehabe nicht mehr als Meckern auf hohem Niveau? Eventuell. Und wenn ich ehrlich bin, hatte ich ja doch meinen Spaß.</p>
<p>&nbsp;</p>
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