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	<title>Taake Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Taake Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Das In Flammen Open Air 2018 &#8211; Torgau brennt wieder!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jul 2018 12:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das IN FLAMMEN - eine Art verdammt großes Familientreffen.<br />
Zu Top-Bands werden hier Freundschaften geschlossen, gepflegt und der Begriff Festival als Lifestyle verstanden!<br />
Wir sagen dir welche Perlen dort blitzen und warum es lohnt, mit dabei zu sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-in-flammen-open-air-2018-torgau-brennt-wieder/">Das In Flammen Open Air 2018 &#8211; Torgau brennt wieder!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Wochen brodeln bei mir alle Kanäle, die sozialen Netzwerke stehen kaum still. Warum? <strong>Deutschlands hellish Gartenparty, das In Flammen Open Air</strong>, steht auf der Matte! Und alle sind aus dem Häuschen. Schließlich verspricht das legendäre Festival in Torgau, Sachsen wie jedes Jahr, ein großes Familientreffen zu werden.</p>
<h3>Nur Krach, kein Kommerz&nbsp;</h3>
<p>Das zwanglose und von seinen Besuchern hochgelobte Event hat sich seit Jahren als <strong>Pflichttermin</strong> für alle etabliert, die einfach nur guter Musik frönen wollen und für Schnickschnack und Kommerz, die damit nichts zutun haben, nichts übrig haben. Und wie jedes Jahr bietet auch das <strong>Lineup</strong> wieder Schmankerl und Leckereien für jeden, der sich vorrangig im <strong>Death/Black</strong> so richtig wohl fühlt.</p>
<p>Da wären zum Beispiel Legenden wie <strong>CANNIBAL CORPSE, NAPALM DEATH, TAAKE</strong> und <strong>GOD DETHRONED</strong>, die sich mit <strong>All-time-favorites</strong> wie <strong>MOSAIC</strong> und <strong>URN</strong> die Bühne teilen. Aber auch &#8222;Ausreißer&#8220; wie die <strong>Schotten</strong> von <strong>SAOR</strong> sind dabei, die gerade europaweit ihren einzigartigen <strong>Atmosperic Folk Black</strong> <strong>Metal</strong> unter die Leute mischen. Mit ihren traditionellen schottischen Instrumentalparts und Motiven ziehen sie verdient große Massen vor die Bühnen, die sich gerne verzaubern lassen wollen.</p>
<p>Überall in der Szene ist das <strong>In Flammen</strong> vor allem für seine <strong>lockere und familiäre Atmosphäre</strong> bekannt. Und dieses Jahr zieht es auch mich endlich mal nach <strong>Torgau</strong>, nachdem sich der Termin in den letzten Jahren immer mit anderen Lieblingsfestivals meinerseits überschnitt. Jetzt ist es endlich soweit und ich kann es kaum erwarten!<br />
Aber nicht nur das Lineup kann sich sehen lassen, auch der <strong>Preis</strong> ist nicht von schlechten Eltern. Der VVK ist zwar mittlerweile beendet, aber ihr könnt vor Ort an der <strong>Abendkasse</strong> noch <strong>Festival- und Tagestickets</strong> zu fairen Konditionen erstehen.</p>
<p>Mehr Infos zum Festival und den Tickets bekommt ihr <strong><a href="http://www.in-flammen.com">HIER</a></strong>.</p>
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		<title>Auf dem Barther entjungfert – XVIII. Barther Metal Open Air</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 24 Aug 2016 09:55:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Mittwoch 7:00 Uhr – der Wecker klingelt. Wie immer denke ich mir als erstes: &#8222;Halt die Fresse, du Arsch!&#8220;, doch als ich dann so langsam meine Augen aufbekomme und meinen Kopf aus der zu einer perfekten Einheit verschmolzenen Gesicht-Kissen-Symbiose herauslöse, fällt mir ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/auf-dem-barther-entjungfert-xviii-barther-metal-open-air/">Auf dem Barther entjungfert – XVIII. Barther Metal Open Air</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Mittwoch</h3>
<p>7:00 Uhr – der Wecker klingelt. Wie immer denke ich mir als erstes: &#8222;Halt die Fresse, du Arsch!&#8220;, doch als ich dann so langsam meine Augen aufbekomme und meinen Kopf aus der zu einer perfekten Einheit verschmolzenen Gesicht-Kissen-Symbiose herauslöse, fällt mir wieder ein, dass wir ja heute nach Barth fahren. Hey! Eins, zwei, drei – gute Laune! Fix geduscht, &#8217;nen starken Kaffee geschlürft und noch &#8217;nen Happen gefuttert, steht auch schon der Felix (auch bekannt unter &#8222;Gewaltmaschine&#8220;) vor der Tür. Eingeladen, ab gehts – der Norden ruft!</p>
<p>Die Fahrt ist lang, aber irgendwann wirds auf dem Navi dann endlich immer blauer – die Küste ist nicht mehr weit! In Barth angekommen, gehen wir erstmal einkaufen, denn niemand will auf einem Festival auf dem Trockenen sitzen. Nun aber ab in den Stadtpark, der den Zeltplatz des Barther Metal Open Airs darstellt. Sofort kommt uns Arne vom Orga-Team entgegengeflitzt, der uns zu Heiko, dem Veranstalter führt. Wir bekommen eine kurze Einweisung und dann wirds auch schon spannend, &#8230;</p>
<blockquote><p>&#8230;denn wir bereiten uns auf die Entjungferung vor&#8230;</p></blockquote>
<p>&#8230;die Entjungferung unseres SILENCE-Magazin-Standes (tat ihm auch gar nicht weh, hoffen wir). Denn wir hatten die Ehre, uns auf dem diesjährigen BMOA das allererste Mal als Magazin mit einem eigenen Zelt zu präsentieren und den Stand dort das allererste Mal aufzubauen. Unser Ziel ist es, hier Autogrammstunden der Bands zu veranstalten und ein paar Liköre mittels einer Lotterie zu verlosen. Da es auch für uns der erste Aufbau ist, dauert alles seine Zeit, doch das Ergebnis kann sich sehen lassen. Nun ab ins Camp, das Zelt muss noch hingezimmert werden, bevor es endlich ein Feierabendsgetränk gibt, oder vielleicht auch zwei.</p>
<h3>Donnerstag</h3>
<p>Nachdem es in der Nacht etwas geregnet hatte, hält sich das Wetter nun wieder. Klasse! Dann kann&#8217;s ja heute losgehen mit Bands und Fans und allem drum und dran. Schnell frühstücken und dann ab zum SILENCE-Stand, da dort noch ein paar Kleinigkeiten vorbereitet werden müssen, wie z.B. die Lose für unsere kleine Likör-Lotterie – für Basteltalente wie mich war das am Morgen genau das Richtige &#8230; nicht. Aber was muss, das muss. Mittlerweile ist es 14:30 Uhr und die Tore des Festivalgeländes öffnen sich. Getreu dem Motto &#8222;Erstmal Bändchen holen!&#8220; stehen unzählige Menschen in einer Schlange und warten auf &#8230; nein, nicht auf Bananen, sondern darauf, mal übers Gelände zu schnuppern.</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-6588 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_0983.jpg" alt="Silence-Flyer" width="340" height="431" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_0983.jpg 1145w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_0983-237x300.jpg 237w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_0983-808x1024.jpg 808w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_0983-750x950.jpg 750w" sizes="(max-width: 340px) 100vw, 340px" />
<p>An dieser Stelle merken wir: das Fingerverknoten beim Basteln hat sich gelohnt! Die Festivalbesucher halten an unserem Stand an und fragen sich, was dieser Papierschnipsel soll, der ihnen da in die Hand gedrückt wurde, sind dann aber doch ziemlich glücklich, einen Schluck Schmunzelwasser gewonnen zu haben. Geil! So macht mir das Spaß hier! Ratzifatzi ist die erste Stunde nach der Eröffnung vorbei und die erste Band spielt auf: <strong>IMMANE</strong>. Ich kannte die Lübecker Black-/Death-Metaller vor diesem Festival nicht, sie schaffen es aber, das mittlerweile 18. BMOA gebührend zu eröffnen. Leider sind noch nicht viele Leute vor der Bühne und auf den Rängen, um der Truppe zu lauschen, trotzdem wird von Seiten der Stagecrew schon die Nebelmaschine in Betrieb genommen, und auch mit etwas Feuer wird schon gespielt. Merke: Auf dem Barther steigt also die Party schon von der ersten Minute an.</p>
<p>Nun aber heißt es: Zeit, sich zu besinnen, denn <strong>WALDTRAENE</strong> stehen auf dem Plan. Nach dem Anfangsgeschepper folgen nun Geschichten aus dem Harz, die mithilfe einer akustischen Gitarre, einer Flöte und 2 Gesängen dargeboten werden. Das Duo tritt wie immer sehr sympathisch auf und animiert das Publikum trotz der tiefgründigen Texte auf sehr spaßige Art und Weise zum Mitmachen. Sprüche wie: &#8222;Odin oder Wotan – prinzipiell das gleiche. Hammer wieder was gelernt.&#8220;, lockern unheimlich auf. Beim Lied &#8222;Einherjer&#8220; bekomme ich Gäsehaut, weil man einfach in der Musik versinkt und Bilder im Kopf hat. Klasse Auftritt!</p>
<p>Direkt nach dem Gig haben wir am SILENCE-Stand das Vergnügen, Knoepfchen und Horda (<strong>WALDTRAENE</strong>) bei uns am Stand zur Autogrammstunde begrüßen zu dürfen. Einige Leute kommen vorbei und decken sich mit WALDTRAENE-Merchandise ein, während Felix und ich WALDTRAENE mit Pfeffi eindecken. Läuft!</p>
<img decoding="async" class="size-full wp-image-6586 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/BeatenVictoriouses-e1472002411989.jpg" alt="BeatenVictoriouses" width="600" height="400" />
<p><strong>BEATEN VICTORIOUSES</strong> machen sich bereit und stehen als nächstes auf dem Plan. Die Band ist mir leider bis dato gar kein Begriff, fesselt mich aber von Beginn an. Die Stimme der kleinen Frontfrau Çaruk Revan wirkt umso größer. Ihre Vocals sind einfach nur krank, die Musik kalt und alles in allem habe ich erneut Gänsehaut, diesmal aber nicht aufgrund von Rührung, sondern wegen dem kalten Schauer, der mir über den Rücken läuft. Richtig guter Black Metal! Zur Show der Band gehört eine nackte, weiß angemalte Frau, die an einem Kreuz gefesselt ist und zappelt, als würde ihr was fehlen &#8211; krank. Das wirkt alles ziemlich echt und kalt!</p>
<p>Auch <strong>BEATEN VICTORIOUSES</strong> dürfen wir nach dem Gig bei uns am SILENCE-Zelt begrüßen. Zugunsten dieser Signing Session, lasse ich mir <strong>THORNAFIRE</strong> entgehen, die nun ebenfalls aufspielen. Aus netten Gesprächen mit <strong>BEATEN VICTORIOUSES</strong> ergibt sich, dass die Musiker zum Teil persische und bulgarische Wurzeln haben, mittlerweile aber alle in Berlin wohnen.</p>
<blockquote><p>&#8230;Abwechslung zwischen akustischen Passagen und druckvollem melodiösem Geballer&#8230;</p></blockquote>
<p>Nach <strong>THORNAFIRE</strong> betreten die Coburger <strong>MUNARHEIM</strong> die Freilichtbühne in Barth. Mittlerweile ist es 20:30 Uhr und es dämmert. Zum ersten Mal kann man die Ausmaße der diesjährigen Beleuchtungsmöglichkeiten auf der Bühne erkennen. Gerade von hinten wird viel beleuchtet, oft sieht man dadurch von vielen Musikern, die sich gerade auf der Bühne abzappeln, nur die Silhouette. Das wirkt! Vor der Kapelle stehen viele Leute und lassen sich die Songs der Coburger servieren. Frontman Pascal ist wahnsinnig präsent und gleichzeitig sympathisch auf der Bühne, er versteht es, mit seinen Ansagen die Leute einzufangen. Sogar die Ränge machen mit, als er ruft: &#8222;Ich will eure Hände sehen!&#8220; Die Abwechslung zwischen akustischen Passagen und druckvollem melodiösem Geballer bringt saumäßig viel Spaß! Ein wahnsinnig guter Auftritt!</p>
<img decoding="async" class="size-full wp-image-6589 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_1128-e1472004838359.jpg" alt="Taake Attention" width="300" height="268" />
<p>Energiegeladen von der guten Musik geht&#8217;s zurück zum SILENCE-Zelt, wo wir auch in Kürze die Jungs und Mädels von <strong>MUNARHEIM</strong> erwarten. Und pünktlich wie die Maurer sind sie da. Erstmal ist Gruppenkuscheln angesagt (ja, sowas machen wir) und dann stehen auch schon wahnsinnig viele Leute vor unserem roten Zelt. Es ist verdammt viel Andrang, die Nachfrage nach Platten, Shirts und Autogrammen ist groß, Gespräche mit den Fans und uns werden geführt (dabei habe ich erfahren, dass es in der Band ein Pärchen gibt, das sich direkt nach dem Barther in die Flitterwochen begeben hat – an dieser Stelle nochmal: Herzlichen Glückwunsch!), weshalb ich auch <strong>DARKMOON WARRIOR</strong> nur von unserem Zelt aus wahrgenommen habe.</p>
<blockquote><p>The last song is about raping ladies!</p></blockquote>
<p>Aber das war ja zum Glück noch nicht alles für heute, nein! Denn die Portugiesen von <strong>CORPUS CHRISTII</strong>, die mittlerweile schon fast 20 Jahre aktiv sind, stehen noch auf dem Plan. Immer noch super gelaunt wegen <strong>MUNARHEIM</strong>, mache ich mich vor die Bühne. Auf den Rängen sitzen immer noch einige Leute, vor der Bühne stehen die Leute auch dicht an dicht, doch ohne große Ansagen wird das Set runtergerotzt, das, wie zu erwarten, geilen stumpfen Black Metal ohne Wenn und Aber für die Fans bereit hält. Leider haben die Portugiesen ein paar Minuten eher begonnen und etliche Minuten früher aufgehört. Warum, verstehe ich nicht so recht. Doch eine Zugabe konnten die Fans der Band noch abgewinnen. Mit den Worten: &#8222;The last song is about raping ladies!&#8220;, verabschieden sich <strong>CORPUS CHRISTII</strong> und uns in die Nacht.</p>
<p>Also ab zum Felix, so langsam den Stand aufräumen und schließen, damit wir noch die eine oder andere Soße verköstigen können. Denn auch das gehört dazu!</p>
<blockquote><p>Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich:</p></blockquote>
<h3>Freitag</h3>
<p>Morgens, um ca. 9:00 Uhr stellt man fest, dass man lebt, nachdem man schon ungefähr eine halbe Stunde mit offenen Augen regungslos im Zelt liegt. Gut, jetzt, wo die Augen schon mal offen sind, schälen wir uns doch mal aus der Zeltplane. Stehen funktioniert noch nicht ganz so gut, also setzen wir uns erstmal hin. Das Beste wird es wohl sein, mal kurz in die kalte Ostsee zu hüpfen, um wieder wach zu sein. Gesagt – getan. Ab ans Meer! Nach ca. 15 Minuten Autofahrt erreichen wir Prerow und schmeißen unsere prachtvollen Adoniskörper (haha) in die Fluten. Es ist kalt, sehr kalt. Aber es tut so gut und vor allem sind wir jetzt wach! Na, dann wollen wir mal schauen, ob unser SILENCE-Stand noch steht!</p>
<blockquote><p>Mal mit Polka-Einlagen, mal mit etwas derberem Geschrabbel&#8230;</p></blockquote>
<p>Los geht&#8217;s heute gegen 12:45 Uhr mit FFFF Metal (nein, ich bin nicht mit auf der F-Taste hängen geblieben), oder auch Finnish Fur Folk Fantasy Metal der Berliner Band <strong>KULTASIIPI</strong>. Mal mit Polka-Einlagen, mal mit etwas derberem Geschrabbel überzeugen die Jungs und Mädels auch schon zu früher Stunde. Die Freilichtbühne ist schon erstaunlich gut besucht und auch die ersten Haare fliegen in der ersten Reihe schon. Weil ein Großteil der Originalbesetzung der der Berliner für diesen Auftritt leider verhindert ist, mussten für etliche Ersatzmusiker einspringen, doch trotzdem funktioniert alles super. Lediglich am Mitmachen des Publikums hapert es noch etwas, doch nachdem die Flötistin Kirsikka Kukka uns allen einen verbalen Arschtritt verpasst hat, tanzen doch alle mit und Barth hat Spaß.</p>
<p>Schon kurz vor dem Auftritt haben sich <strong>KULTASIIPI</strong> häuslich bei uns eingerichtet und waren sehr willkommen. Beim Merchandise-Verkauf im SILENCE-Zelt bekamen sie Unterstützung von den Kindern der Bandmitglieder. Es war schön anzusehen, wie harmonisch das alles funktioniert. Nach dem Gig wurde dann auch etliches an Merch verkauft.</p>
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<p>Der Zeitplan sagt: <strong>GEBRECHLICHKEIT</strong> stehen auf der Tagesordnung. Diese Truppe war mir vorher nur vom Namen her ein Begriff. Weder hab ich die Jungs und das Mädel schon mal live irgendwo gesehen, noch eine Platte von ihnen gehört. Und wäre ich am Morgen nicht in die Ostsee gesprungen, um wach zu werden – spätestens jetzt wäre ich wach gewesen. Der gespielte Black Metal klingt rotzig, trocken, böse – irgendwie nach &#8222;Leckt mich alle, ihr Arschlöcher!&#8220;, es gibt viele Tempiwechsel, aber kaum Pausen oder Unterbrechungen zwischen den Songs. Die gelieferte Show setzt dem ganzen Gig allerdings noch die Krone auf! Zu sehen gab es eine Vergewaltigungsszene, ein Kruzifix, der anal eingeführt wurde und eine schwangere Frau, aus der das Kind herausgeschnitten wird, welches kein Kind, sondern ein Schweinekopf war. Ich weiß gar nicht, wohin mit mir! Mein Mund steht offen, ich kann nicht sagen, ob vor Entsetzen oder sogar vor Verachtung. Ekelhaft! Abartig! Anders! Einprägsam! Jeder wird von der Show etwas anderes gehalten haben. Fest steht aber eins: Der Gig bleibt im Kopf!</p>
<blockquote><p>Ach, du Scheiße! Was wird das denn!?</p></blockquote>
<p>Ziemlich entsetzt kehre ich zum SILENCE-Stand zurück, erzähle Felix, was ich da gerade gesehen habe und hatte fast verdrängt, dass wir uns mit den Leuten gleich bei uns am Stand verabredet hatten. Meine Gedanken zu der Zeit: &#8222;Ach, du Scheiße! Was wird das denn!?&#8220; Tja, was soll ich sagen, sie kamen und es war entspannt, gemütlich und es gab &#8217;nen netten Plausch. Manchmal kommt es eben anders, als man denkt – zum Glück! Fotos von und mit Fans wurden geschossen, die eine oder andere CD signiert und verkauft, und ab ging&#8217;s für mich wieder vor die Bühne&#8230;</p>
<p>&#8230;nämlich diesmal zu <strong>JÖRMUNGAND</strong>. Ich muss ja sagen, dass mir die Truppe aus Köln schon länger bekannt sind, aber ich gestehe, ich hab doch tatsächlich zu lange nicht mehr ihre Musik verfolgt, wie ich beim Auftritt gemerkt habe. Mann, ey! Was haben die sich gemausert! Entweder geht&#8217;s richtig nach vorn, es hat eine epische Breite, oder beides zusammen. Die Sonne scheint, und getreu dem Motto Uri Gellers &#8222;The stage is yours!&#8220;, nutzt Frontschwein Stefan die gesamte Bühne. Viel Bewegung, viel Action und auch viel Interaktion mit dem Publikum der ersten Reihen. Fett! Ich hab mir sagen lassen, es gibt da bald ein neues Scheibchen. Da bin ich ja mal gespannt drauf!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6590 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_1170-e1471999818369.jpg" alt="Silence-Stand Jörmundgand" width="400" height="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_1170-e1471999818369.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_1170-e1471999818369-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 400px) 100vw, 400px" />
<p>Nicht lange nach dem Gig klopfen auch die <strong>JÖRMUNGAND</strong>er und die eine <strong>JÖRMUNGAND</strong>erin bei uns am Stand an für ein Date mit den Fans und allen, die es werden wollen. Der CD-Verkauf geht schön nach vorn. Als Werbegeschenk gibt&#8217;s dazu: ein <strong>JÖRMUNGAND</strong>-Kondom – herrlicher Gag! Dann ist die Midgardschlange nämlich für jeden Spaß zu haben, ohne, dass ihr etwas zustößt&#8230; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Weiter geht es dann für mich mit <strong>NECRONOMICON</strong>. Eine deutsche Thrash Metal-Legende, die ich bisher leider nur vom Namen kannte, weil ich privat sehr selten Thrash Metal höre. Aber, Alter! Die haben ja alles abgemäht! Das geht nach vorn wie Schmidts Katze! Die alten Hasen wissen, wies läuft! Junge, Junge, das hat selbst mir, als jemand, der gar keinen Thrash Metal hört, Spaß gemacht! Da gab es &#8217;nen richtigen Energieschub durch meinen Kadaver! Das sieht das Publikum scheinbar ähnlich, da sind aber die Haare geflogen. Auch <strong>NECRONOMICON</strong> haben uns spontan am Stand besucht, waren aber nur kurz zu Gast, weil sie zwischen Gig und Signing Session schon so viele Fotos und Autogramme machen mussten, dass die Arbeit eigentlich schon getan war.</p>
<p>Schauen wir nun also nach vorn zu <strong>CENTINEX</strong>. Brutal Death Metal from Sweden – ja, ist es tatsächlich (haha). Die Massen lassen sich gehen zu ultratiefen, basslastigen und kratzigen Gitarren. Es macht Spaß, zuzuschauen, allerdings bluten jetzt meine Ohren&#8230;</p>
<p>Aber ich weiß ja, dass sie sich schnell wieder erholen werden, denn als nächstes dürfen <strong>EWIGHEIM</strong> die Bühne in Beschlag nehmen – für mich definitiv ein riesiges Highlight und ich bin mir sicher, nicht nur für mich. Die Ränge bieten kaum noch Platz, als es losgeht. Vor der Bühne stehen ebenfalls überall Besucher des BMOA, um die Gothic Metal-Größen zu erleben. Ich bin mir nicht sicher, ob es an diesem Wochenende schon mal so voll vor der Bühne war, wie jetzt. Sie spielen Klassiker wie <em>&#8222;Tanz der Motten&#8220;</em>, aber spätestens bei <em>&#8222;Schneemann&#8220;</em> sind so gut wie alle am Mitgröhlen und Mitfeiern. Geil! Es ist ein wahnsinnig gutes Gefühl, mittendrin zu stehen! Und gerade fällt mir auf, wie gut der Sound dieses Jahr wieder ist (wer vor ein paar Jahren schon mal in Barth war, merkt, dass sich da einiges getan hat). Es passt einfach alles.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6591 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_1206-e1472003371728.jpg" alt="Ewigheim" width="600" height="400" />
<p>Auch <strong>EWIGHEIM</strong> waren danach kurz bei uns am Stand zu Gast. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an denjenigen, der das möglich gemacht und eingerichtet hat – wir lassen den mysteriösen Unbekannten unbekannt, er weiß schon Bescheid.</p>
<p>Und zack, ist die Headliner-Zeit schon dran für heute. Und wen haben wir da zu bieten? Niemand geringeren als <strong>TAAKE</strong> aus dem Capitol of Black Metal: Norwegen. Jeder kennt die Urgesteine – ich bin gespannt, was sie dieses Mal live abliefern. <strong>TAAKE</strong> spielen ein geiles Set an überwiegend neueren Klassikern, deren Namen ich hier nicht auflisten möchte &#8211; kann ja eh kaum jemand aussprechen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Wie gewohnt, wissen<strong> TAAKE</strong> zu überzeugen. Die norwegische Kälte macht sich auf der Bühne und im Publikum breit. Die Scheinwerfer leuchten überwiegend blau, das verstärkt die Atmosphäre zusätzlich. Auf dem BMOA 2013 waren <strong>TAAKE</strong> schon einmal zu Gast, damals hat Mastermind und Frontman der Truppe &#8222;Hoest&#8220; einen Mikrofon-Ständer in die Menge geschmissen, wobei jemand verletzt wurde. Daher gab es dieses Mal vom Veranstalter Heiko eine Vorwarnung. Dieses Mal waren die Jungs allerdings lieb zu den ersten Reihen. Lediglich Hoests Ansagen zwischen den Liedern waren für den einen vielleicht grenzwertig, für den anderen doch lustig. Aber so ist der Kerl eben. Mein Highlight war das GG Allin-Cover <em>&#8222;Die when you die&#8220;</em>. Da konnte man mal mitgröhlen, ohne einen Knoten in die Zunge zu bekommen (da Englisch statt wie sonst Norwegisch). Und das gesamte Publikum der Freilichtbühne tat es mir gleich. Alles in allem war es ein geiler Headliner-Gig.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6595 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/Taake.jpg" alt="Taake" width="800" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/Taake.jpg 1500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/Taake-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/Taake-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/Taake-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Für alle, die immer noch nicht genug haben, steht noch eine weitere Kapelle in den Startlöchern. <strong>SARKRISTA</strong> machen sich bereit und starten ihre Show um 1:30 Uhr. Nach anfänglichen Startschwierigkeiten am Schlagzeugmonitor bebt die Bühne, was das Zeug hält. Black Metal in seiner derbsten Form. Ein Blast jagt den nächsten. Eine Pyro-Show mit Fackeln und Feuerspucken gab&#8217;s trotz der späten Stunde auch noch dazu. Apropos späte Stunde: Leider merkt man den Fans vor der Bühne und auf den Rängen die Müdigkeit etwas an. Die Leute bewegen sich wenig und jubeln allmählich schwächer, trotz des guten Gigs. Ich selbst bin auch im Arsch und lausche sitzend dem hammerharten Kettensägen-Geschnorpse. Um diese Uhrzeit halte ich das aber nicht mehr komplett durch und gehe nach ca. 30 Minuten Spielzeit zum Stand zurück. Aufräumen, dicht machen, Feierabend!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6592 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_1304-e1472003638327.jpg" alt="Sarkrista" width="475" height="600" />
<h3>Samstag</h3>
<p>Guten Morgen, Welt! Ich bin durch! Da hilft nur Haare waschen und ein vitaminreiches, gesundes Frühstück zu sich nehmen: Apfel – aber nicht in fester Form und auch nicht als Saft. Hmm, lecker. An apple a day keeps the doctor away. Man kennt das ja. Nach dem Frühstück erfahren wir, dass <strong>MOR DAGOR</strong> krankheitsbedingt absagen mussten, weshalb sich die Spielzeit von <strong>DELIRIUM</strong> nach hinten auf 14:00 Uhr verschiebt. Also gehts heute erst 14:00 Uhr ab vor die Bühne.</p>
<p><strong>DELIRIUM</strong> wecken nun auch die letzten Besucher ihres Konzerts. Fränkischer Pagan Metal bricht los und man merkt den Jungs den Spaß an ihrer Sache definitiv an. Frontfranke Manuel ist, ähnlich wie bei <strong>MUNARHEIM</strong>, sehr präsent und nutzt seinen Platz auf der Bühne. Ebenfalls spielt er gern mit dem Publikum, macht nette Komplimente und lässt die Fans auch mal was machen. Die erste Reihe beim Gig bilden übrigens die Musiker von <strong>JÖRMUNGAND</strong> und <strong>WALDTRAENE</strong>. Es ist schön zu sehen, wie sich auch die Musiker als Fans outen und sich gehen lassen, spätestens aber beim Gassenhauer <em>&#8222;Perchta&#8220;</em> fliegen auch bei den anderen Leuten vor der Bühne die Haare.</p>
<blockquote><p>&#8230;auch dahingehend ist unser SILENCE-Zelt jetzt entjungfert&#8230;</p></blockquote>
<p>Direkt im Anschluss ans Konzert, vorbildlich wie sie sind, stehen die fränkischen Burschen bei uns im Pavillon. <strong>WALDTRAENE</strong> und<strong> JÖRMUNGAND</strong> sind nun auch wieder mit von der Partie, es gibt also nun gerade live bei uns im Zelt zu sehen: einen Band-Dreier – auch dahingehend ist unser SILENCE-Zelt jetzt entjungfert. Und alle drei Bands haben Durst auf Pfeffi. Ihr Wille geschehe, schenket ein! Und so vergeht die Zeit wie im Flug, man unterhält sich über Bandgeschichten, die Zukunft und anderes, Festivalbesucher kommen mit vorbei und schnacken, stellen Fragen oder kaufen Merchandise. Zwischendurch fällt auch mal der eine oder andere Regentropfen vom Himmel. Nur gut, dass unterm Pavillon Platz für uns alle ist und wir trocken bleiben.</p>
<p>Als <strong>WOLFCHANT</strong> anfangen, traue ich mich dann doch wieder unter freien Himmel und verdrücke mich vor die Bühne. Der Regen hat aufgehört und die Wölfe machen Stimmung, was das Zeug hält. Jedes Lied ist ein Nackenbrecher und der Mix aus älteren Songs, wie <em>&#8222;Pagan Storm&#8220;</em> und auch neueren Ohrwürmern, wie <em>&#8222;Never too drunk&#8220;</em> lässt die Nacken der Zuhörer ihr Übriges tun. Die zwei Sänger überzeugen beide und spielen mit dem Publikum. Während einer der beiden die Klargesangspassagen sehr gut meistert, brüllt der andere sich die Seele aus dem Wanst. Ich habe bei dieser Truppe das allererste Mal dieses Wochenende das Empfinden, dass der Sound etwas überladen ist und &#8222;matscht&#8220;, wie man so schön sagt. Das ist aber alles in allem halb so wild, denn <strong>WOLFCHANT</strong> geben alles und die Leute danken es ihnen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-6594 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/MinasMorgul.jpg" alt="MinasMorgul" width="750" height="500" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/MinasMorgul.jpg 1500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/MinasMorgul-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/MinasMorgul-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/MinasMorgul-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/MinasMorgul-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" />
<p>Next one, please: <strong>MINAS MORGUL</strong> richten sich häuslich ein auf der Freilichtbühne. Kurz darauf wackeln die Wände. Als ich sehe, dass da ein Keyboard aufgestellt wird, bin ich auf den Gig noch gespannter. Ich habe Minas, glaube ich, mit Keyboard noch nie live gesehen. Als sie loslegen, merke ich schnell, die Mucke hat zu ihren Eiern noch etwas mehr Epik bekommen. Sauber! Gefällt mir! Das Set ist abwechslungsreich. Fans der ersten Stunde dürften auf ihre Kosten kommen, da beispielsweise <em>&#8222;Paganlord&#8220;</em> im Set vorhanden war. Auch neuere Songs wie <em>&#8222;Im Krieg&#8220;</em> blasen die Soundanlage frei. Und für alle <strong>RIGER</strong>-Fans, für die nun keine Möglichkeit mehr besteht, letztere live zu erleben: <strong>MINAS MORGUL</strong> haben die <strong>RIGER</strong>-Songs ganz gut raus. Zumindest spielen sie <em>&#8222;Germania&#8220;</em>. Der etwas matschige Sound wie vorher bei <strong>WOLFCHANT</strong> ist auch wieder Geschichte. Also alles einwandfrei! Als die Kapelle aus Frankfurt (Oder) ihren Gig hinter sich hat, besuchen auch sie uns in unserem SILENCE-Zelt, geben Autogramme und plauschen mit den Festivalbesuchern.</p>
<p>Die Nacht hat auch heute ein weiteres Mal dafür gesorgt, dass es dunkel wird (Überraschung). In ihre Bühnenoutfits schmeißen sich nun <strong>BLACK MESSIAH</strong>. Wer mit seinen Ohren im Folk/Pagan/Viking-Bereich unterwegs ist, kommt an dieser Band unmöglich vorbei. Die Urgesteine sind nunmehr ein viertel Jahrhundert am Musizieren und machen immer noch gigantischen Spaß. Die Party steigt vor der Bühne, es ist rammelvoll auf den Zuschauerrängen und der Großteil der Leute zappelt irgendwie oder bewegt sich anderweitig. Sogar in der letzten Reihe wird im Sitzen geheadbangt. Vor der Bühne, hinter den ersten Reihen gibt es sogar ein paar Leute, die Pogo tanzen.</p>
<blockquote><p>Zum 25jährigen nur das Beste für euch!</p></blockquote>
<p>Die Gelsenkirchener sind nun schon 25 Jahre im Geschäft – Zeit für einen Glückwunsch muss sein: Zum 25jährigen nur das Beste für euch! Auf die nächsten 25! &#8211; und machen noch immer so einen Gaudi! Mit einem Mal, während dem Auftritts, regnet es wie aus Eimern. Mir kommen insgesamt zwei Leute aus dem Publikum entgegen, denen es hier wohl zu nass wird. Der Rest bleibt, um die Show weiter zu genießen. Allein das spricht für sich. Den endgültigen Publikumsausraster bietet meiner Meinung nach kurz vor Schluss <em>&#8222;Der Ring mit dem Kreuz&#8220;</em>, im Anschluss daran folgt das Ende des Gigs mit dem <em>&#8222;Sauflied&#8220;</em>. Die gesamte Freilichtbühne singt mit – was für ein Anblick, was für ein Feeling!</p>
<p>Noch geiler wird&#8217;s aber jetzt im Anschluss: <strong>BLACK MESSIAH</strong> flattern nun ebenfalls zum SILENCE-Stand und statten uns einen Besuch ab. Viele Fans warten bei uns schon sehnsüchtig auf die Gelsenkirchener Stadtmusikanten und als sie ankommen ist der Andrang der Fans groß, doch <strong>BLACK MESSIAH</strong> nehmen sich die Zeit. Einige möchten ein Foto, andere ein Autogramm, wieder andere geben ihr Feedback zum Gig. Als es etwas ruhiger wird, kommen auch wir mit der Band ins Gespräch. Meine Fresse! Was sind das für hammergemütliche Dudes! Da will man gar nicht, dass sie wieder gehen. Zum Glück sehen nicht nur wir das so, sondern auch die Band selbst. Also verharren sie recht lange bei uns und wir kommen von einem Gesprächsthema zum anderen. Plötzlich taucht ein Bierkasten bei uns im Zelt auf, sponsored by <strong>GEBRECHLICHKEIT</strong> (Danke, Jungs!), die uns ebenfalls nochmal besuchen gerade. Partyzelt-Modus: On! Was für ein geiler Abend!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6587 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/IMG_0941-e1472004750656.jpg" alt="Roman und Friedel" width="450" height="300" />
<p>Doch ich muss mich losreißen und <strong>HELHEIM</strong> gucken, die für mich auf diesem Festival musiktechnisch ebenso ein Highlight darstellen wie <strong>EWIGHEIM</strong>, auch wenn es sich musikalisch um zwei verschiedene Paar Schuhe handelt. Die Show hat schon begonnen, als ich dazu komme. Für mich ist das Wahnsinns-Viking/Black Metal, der uns hier geboten wird. Sound stimmt, Atmosphäre stimmt (dunkles Licht, reichlich künstlich erzeugter Nebel), alles stimmt. Ich habe so das Gefühl, dass <strong>HELHEIM</strong> so ein wenig der geheime Headliner des gesamten Festivals sind. Von so vielen Leuten, mit denen ich nach dem Auftritt gesprochen habe, habe ich Sätze gehört, wie: &#8222;<strong>HELHEIM</strong> sind so geil!&#8220;, &#8222;Die waren so Hammer!&#8220;, &#8222;Die haben mich gepackt und lassen mich einfach nicht mehr los!&#8220;. Das sehe ich ganz genau so, dem ist nichts hinzuzufügen.</p>
<p>Das wars dann fast schon wieder mit dem diesjährigen BMOA – leider! Zwei Truppen stehen noch auf der &#8222;To-Watch-Liste&#8220;. Die erste davon: <strong>THE VISION BLEAK</strong>. Die Köpfe der Band konnte man gestern schon bei <strong>EWIGHEIM</strong> auf der Bühne sehen. Auch <strong>THE VISION BLEAK</strong> verzaubern das Publikum mit Gothic Metal, allerdings mit mehr Schauergeschichten und Horror. Man bekommt Melodien um die Ohren gefeuert, die sozusagen die typische Halloween-Atmosphäre schaffen. Irgendwie kann ich nicht anders und vergleiche den Gig mit der <strong>EWIGHEIM</strong>-Show, die mir viel besser gefallen hat. Das kann unter anderem daran liegen, dass das eine oft genutzte Crash-Becken am Schlagzeug ungefähr so klingt wie wenn ich mit einem Löffel auf den guten WMF-Topf meiner Freundin einschlage. Das ist natürlich &#8217;ne Kleinigkeit – für mich aber teilweise so penetrant, dass ich nicht mehr weiter hören mag. Ich weiß nicht, ob das Absicht ist, oder ein Ersatzbecken benötigt würde und gerade kein anderes greifbar war. Wie auch immer: Im Gesamtbild betrachtet, liefern aber auch <strong>THE VISION BLEAK</strong> einen soliden Auftritt ab.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-6593 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/18_BMOA/Istaap-e1472004235213.jpg" alt="Istapp" width="650" height="433" />
<p>Zum Abschluss des Barther Metal Ferienlagers mit Zelten und lange Aufbleiben, eröffnen <strong>ISTAPP</strong> um ca. 1:30 Uhr ihre Show. Die Schweden ballern ein Brett nach dem anderen raus! Ich gestehe, ich bin müde, aber die fegen ja mal alles ab! Ich hab selten so interessanten Melodic Black Metal gehört, der dazu so kalt bleibt, anstatt verspielt zu werden. Zugegebenermaßen habe ich mich bisher kaum mit der Band beschäftigt. Das wird jetzt, da ich ihre Show gesehen habe, geändert. Allein das Ende der Show ist eine <em>&#8222;Ohrenweide&#8220;</em>: Das Outro wird quasi in den letzten Song eingebaut. Es gibt einen nahtlosen Übergang von einer Walze hin zu etwas ruhigerem mit Klargesang, bis schließlich irgendwann komplett Ruhe ist. Da der Gang der Band von der Bühne gleichzeitig das Ende dieses wunderbaren Festivals darstellt, ist die Art dieses Ourtos einfach gelungen und angemessen. Der pure Wahnsinn!</p>
<p>So, also Feierabend für heute, Feierabend für dieses Barther Metal Open Air. Zähne putzen, ab ins Bett! &#8230; vorher vielleicht noch ein kleines Klatgetränk mit ein paar Umdrehungen.</p>
<h3>Sonntag</h3>
<p>Der Sonntag Morgen ist ein Arschloch, denn er verheißt nichts Gutes, im Gegenteil: Der Abbau des SILENCE-Zeltes steht an. Der zieht sich tatsächlich derb in die Länge, da Felix und mir das Wochenende in den Knochen steckt. Nun gut, dann geht halt alles nur halb so schnell. Irgendwann haben wir&#8217;s dann auch geschafft und unser ganzes Gepäck ist auch beisammen. Abfahrt gen Heimat! Doch zuvor schmeißen wir noch ein letztes Mal unsere stinkenden Leiber in die Ostsee, wenn wir schon einmal an der Küste sind. Doch so schön, wie es ist, in die baltische See zu springen, freuen wir uns doch auf eine Dusche und ein Bett, als wir nach einer langen Fahrt endlich zu Hause ankommen.</p>
<p>Wir danken Heiko, Arne und dem Rest der BMOA-Crew für dieses unfassbar tolle, spaßige, gut organisierte Wochenende. Wir beiden vom SILENCE Magazin haben uns bei euch sehr, sehr wohlgefühlt und danken für eure stetige und sofortige Hilfe, wenn man Not am Mann war, oder es etwas zu klären gab. Außerdem danken wir den zahlreichen, die Freilichtbühne zerberstenden Bands, die für erstklassige musikalische Unterhaltung gesorgt haben. Ganz besonders danken wir den Bands, die sich zu uns an den Stand getraut haben, um dort einige Zeit zu verharren und mit Fans in Kontakt zu treten.</p>
<p>Vor allem aber danken wir all den Festivalbesuchern, Bekannten und Freunden für den Besuch des SILENCE Magazin-Zeltes! Das war ein super Auftakt (oder eine super Entjungferung) für unseren Pavillon! Wir hoffen, der Pfeffi oder der Kirsch hat gemundet (manchen ja sogar mehrfach – nein, wir schauen niemanden auffällig an, sondern grüßen ganz unabhänging von der Thematik die Leute vom Einheit-Produktionen-Stand). <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f61b.png" alt="😛" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Hoffentlich bis zum nächsten Jahr! Wir kommen sehr gern wieder!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/auf-dem-barther-entjungfert-xviii-barther-metal-open-air/">Auf dem Barther entjungfert – XVIII. Barther Metal Open Air</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ausgesetzt in der Wildnis: Schlotheim Edition &#8211; P.S:O:A 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 14 Aug 2016 18:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich den Nachbericht erst „Feuer, Eis &#38; Dosenbier“ nennen, was angesichts der Temperaturschwankungen auch durchaus legitim gewesen wäre, aber irgendwie war die Idee dann, zwei Minuten nachdem sie mir eingefallen ist, doch weit weniger witzig, als ich erst dachte. Naja, was ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ausgesetzt-in-der-wildnis-schlotheim-edition-p-soa-2016/">Ausgesetzt in der Wildnis: Schlotheim Edition &#8211; P.S:O:A 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich wollte ich den Nachbericht erst „Feuer, Eis &amp; Dosenbier“ nennen, was angesichts der Temperaturschwankungen auch durchaus legitim gewesen wäre, aber irgendwie war die Idee dann, zwei Minuten nachdem sie mir eingefallen ist, doch weit weniger witzig, als ich erst dachte. Naja, was solls &#8230;</p>
<p>Wieder einmal versammelten sich im thüringischen Schlotheim mehrere tausend Leute, um 4 Tage lang einigen der feinsten Death, Black und Thrash Metal Bands zu lauschen. Dieses Jahr eine Woche später stattfindend, wartete das Party.San wetterbedingt mit einigen Strapazen auf, die die zahlreichen Besucher dennoch nicht davon abhielten auf der wunderschönen Landebahn of Death and Destruction erneut ein geiles Festival zu verleben.</p>
<h4 style="text-align: center;">Donnerstag, 11.8.</h4>
<hr />
<p>Pflichtbedingt fand die Anreise meinerseits erst am Donnerstag Nachmittag statt. Resultat: Campen am Ende der Landebahn. Da aber an so gut wie allen Tagen ein Knaller auf den nächsten folgt, werde ich den Weg vom Zelt zur Bühne und zurück nicht allzu oft hinter mich bringen müssen.</p>
<p>Der Großteil der Leute ist bereits am Mittwoch angereist und froh darüber, die erste Nacht ohne großflächige Erfrierungen überstanden zu haben, denn die Temperaturen sind in den ersten Tagen tatsächlich alles andere als sommerlich.</p>
<p>Ich komme erstmal in Ruhe an. Der Zeltaufbau zieht sich gefühlt ne Woche hin, da der Boden auf dem Party.San-Gelände nicht grade gut dafür geeignet ist, Heringe einzuschlagen. Aber ich sehs positiv: denn aufgrund dieser Beschaffenheit (wer da genaueres wissen will, kann sich vertrauensvoll an unseren Lieblings-Geografiestudenten Alexander Prinz wenden) werden wir in den nächsten Tagen definitiv von Schlamm verschont bleiben – trotz anhaltendem Regen.</p>
<p>Ich will wirklich niemandem an die Karre pissen, aber ich finde, dass das P.S:O:A eine angenehme Größe hat, wobei hier im Vergleich zu vielen größeren Festivals immer noch Untergrund-Charme mitweht. Das erkennt man schon mal daran, dass die erste Band keine Blaskapelle o.ä. ist. <strong>INFERNAL INVOCATION</strong>, kurz: <strong>II</strong> eröffnen das diesjährige Party.San auf der Hauptbühne und können bereits überraschend viele Zuschauer vor eben diese ziehen. Die Leipziger spielen ihren Black Metal wortlos und solide runter, leiden allerdings als erste Band noch unter eher mäßigem Sound. Trotzdem eine gelungene Eröffnung des Festivals, die gut auf das einstimmt, was da noch kommen mag.</p>
<p>Viele Leute freuen sich bereits auf <strong>MÖRK GRYNING</strong>, die hier exklusiv für das Party.San nach über 10 Jahren aus der Versenkung auferstanden sind. Sänger Johan Ljung merkt man die Spielfreude deutlich an, nicht nur aufgrund der zahlreichen Ansagen, die der sympathische Schwede alles andere als nordisch kühl an das Publikum richtet. Da mir allerdings die nostalgische Komponente fehlt und ich von der Band erst kurz vor dem Festival erfahren habe, kommt bei mir nicht ganz soviel Hochstimmung auf, wie bei den zahlreichen Fans, die sich vor der Bühne versammelt haben.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0898.JPG" alt="IMG_0898" /></p>
<p>Es geht ins Zelt zu <strong>ERED</strong>, von denen ich im Vorfeld viel Gutes gehört habe. Und tatsächlich: die Spanier wissen zu begeistern und das nicht zuletzt durch einen Sound, der zu diesem Zeitpunkt deutlich besser und fetter ist, als der auf der Hauptbühne! Hier wird ein hartes, präzises und angenehm melodisches Black Metal Paket abgeliefert, das sich alles andere als einseitig anfühlt und so dafür sorgt, dass die ohnehin knapp bemessenen 25 Minunten Spielzeit wie im Flug vergehen.</p>
<p>„Kinder, was habe ich euch über Drogen eingetrichtert?“ „Es gibt für alles die richtige Zeit, und den richtigen Ort – und das nennt sich Uni!“ Irgendwie muss ich bei <strong>GRUESOME</strong> an dieses South Park Zitat denken, was sich weniger auf Substanzen, als auf die richtige Zeit und den Ort bezieht. Genauer: Florida in den späten 80ern. <strong>GRUESOME</strong> begreifen sich als <strong>DEATH</strong> Tribute Band und huldigen den Anfangstagen der Pioniere um Chuck Schuldiner. Was die Rolle der Floridianer im Death Metal anbelangt, gibt es keine Diskussionen und dennoch brauch ich <strong>GRUESOME</strong> irgendwie so garnicht. Live mag das hier alles ok sein und auch die alten Helden zu ehren ist lobenswert. Allerdings ist Schlotheim nicht Florida und 2016 nicht die 80er. Dass die DEATH TO ALL-Tour jetzt seit einigen Jahren läuft, ist für mich nur ein weiterer Grund, um <strong>GRUESOME</strong> irgendwie überflüssig zu finden, auch wenn es qualitativ und technisch keine Fehler zu entdecken gibt.</p>
<p>Was mir bereits hier auffällt: in allen Umbaupausen auf der Hauptbühne laufen Lemmy zu Ehren <strong>MOTÖRHEAD</strong>, was auch die kommende Tage so bleiben wird. Ein feiner Zug, wie ich finde.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0611.JPG" alt="IMG_0611" /></p>
<p>Weiter gehts: <strong>TRIBULATION</strong> spielen auf.<br />
Wie jedes Jahr hatte ich mir fest vorgenommen, mir vor dem Festival alle Bands nochmal genauer anzuhören. Ganz weit oben auf meinem Zettel standen dabei die Schweden. Geschafft habe ich davon – wie jedes Jahr – kaum etwas. Doch dass das Quartett vor allem mit ihrem letzten Album „The Children of the Night“ außerordentlich positive Kritiken sammeln konnte, ist nicht an mir vorbei gegangen. Und wie es scheint, ist die Begeisterung, die für die Band herrscht, durchaus berechtigt.<strong> TRIBULATION</strong> haben einen einzigartigen Sound und integrieren soviele verschiedene Facetten in ihre Songs, dass es mir eine wahre Freude ist. Ich habe das Gefühl, dass hier verschiedenste Geschmäcker vereint werden können, was mich daran erinnert, wie geil <strong>BEASTMILK</strong> mit ihrem ersten Album waren. Doch nicht nur die stimmungsvollen Songs sorgen für Spaß: <strong>TRIBULATION</strong> begeistern auch mit einer wahnsinnig starken Bühnenpräsenz. Vor allem Gitarrist Jonathan Hultén, der androgyn angemalt ist und aussieht wie Elvira, Herrscherin der Dunkelheit (nur ohne Brüste), muss hier hervorgehoben werden! Völlig manisch rennt der Schwede über die Bretter und scheint zu jeder Zeit des Sets überall zu sein. Bei der tänzerischen Performance kommt es sogar zu Stürzen, was ihn allerdings nicht zu bremsen vermag. Der Auftritt bleibt definitiv im Gedächtnis und stellt für mich ein erstes, unerwartetes Highlight dar.</p>
<p>Die brutalste Walze des bisherigen (und noch kommenden) Tages folgt im Anschluss. <strong>NECROS CHRISTOS</strong> betreten die Bühne. Schon wieder eine Band, die ich mir im Vorfeld nochmal intensiv anhören wollte. Leider trübt der Sound die Freude etwas, denn die Berliner sind zu Beginn ihres Sets alles andere als differenziert zu hören, was auch beim Publikum auf Unmut stößt. Mit zunehmender Dauer werden zwar Verbesserungen vorgenommen, auf ein wirkliches Optimum gelangt das Ganze aber nicht mehr, was den ansonsten guten Auftritt mit einem faden Beigeschmack versieht.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0166.JPG" alt="IMG_0166" /></p>
<p>Letzte Woche noch mit <strong>BORKNAGAR</strong> in Wacken, spielt ICS Vortex heute mit <strong>ARCTURUS</strong> in Schlotheim. Der virtuos-vielschichtige Black Metal der Norweger weiß zahlreiche Fans zu begeistern und erfährt sogar gute Soundbedingungen. Instrumental gibt es hier etliche Leckerbissen, allerdings sagt mir der Gesang so absolut garnicht zu, aber das ist nur ne Geschmackssache.</p>
<p><a name="firstHeading"></a>Über die vier Tage des Festivals konnte ich eine kleine Liste bezüglich des Bandmerchs machen. Unangefochtener Spitzenreiter sind <strong>MG</strong><span lang="de-DE"><strong>ŁA</strong>, kurz gefolgt von <strong>MANTAR</strong>. Es ist unfassbar, wieviele Menschen in die Textilien der polnischen Black Metaller gekleidet sind! Und so schaffen sie es auch am Donnerstag die meisten Leute vor die Bühne zu ziehen und so zum heimlichen Headliner des ersten Tages zu avancieren. Komplett vermummt und zu viert wird die Bühne erklommen um eiskalten und wunderschönen Black Metal zu zelebrieren. Eine zusätzliche Randnotiz: das Tageslicht ist mittlerweile verschwunden und so sind <strong>MGŁA</strong> heute die erste Band, die im Dunklen spielt, was die Atmosphäre noch mehr steigert. Hier und da sind die Songs leider etwas untight gespielt und der Beckensound besticht nicht mit der Brillanz, die nötig wäre, um Schlagzeugaction a lá <em>„Exercises In Futility V“</em> live so zu feiern, wie auf Platte. Dennoch ein Auftritt, der mich schwer begeistert!</span></p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0367.JPG" alt="IMG_0367" /></p>
<p><span lang="de-DE">Zwei Jahre ist es her, seitdem <strong>OBITUARY</strong> das letzte Mal in Schlotheim gespielt haben. Viel hat sich seitdem nicht verändert. Die Bühnenperformance und -präsenz ist immernoch sehr hoch, Experimente und Überraschungen sucht man immernoch vergebens. Doch spielte die Florida-Walze im Jahre 2014 nur einen Vorabtrack des immernoch aktuellen Albums „Inked in Blood“, so findet man heute einige neue Songs mehr im präzise gezimmerten Set der Amis. Dennoch dürfen altbekannte Klassiker nicht fehlen, und so wird die Show mit dem Titeltrack der ersten Plate <em>„Slowly We Rot“</em> beendet. Ein feines Fest!</span></p>
<p><span lang="de-DE">Mittlerweile regnet es wieder und der Wind frischt auf. Es wird reichlich unangenehm. Das beschissene Scheißdrecksmistdreckscheißf*ckf*tzendreckscheißdrecksmist-Wetter und eine </span>ewig währende Umbaupause sorgen so dafür, dass <strong>PARADISE LOST</strong> nicht mehr allzu viele Leute vor der Bühne halten können. Obwohl sowohl Songs von „The Plague Within“ als auch Bandklassiker das Set zieren, schwinden mehr und mehr die Kräfte und Zuschauer. Nick Holmes macht charismatische Ansagen, begeistert mich gesanglich aber leider nur in Auszügen, sodass ich mich auch noch vor dem Ende des Sets in mein Zelt begebe und penne.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0470.JPG" alt="IMG_0470" /></p>
<h4 style="text-align: center;"><span lang="de-DE">Freitag, 12.8.</span></h4>
<hr />
<p><span lang="de-DE">Wenigstens einen positiven Aspekt hat das schlechte Wetter: ich kann schlafen. Die Temperaturen sind für August ziemlich niedrig und so zwingt mich die Sonne nicht schon zu früher Stunde aus dem Schlafsack. Nachdem ich mit dem Gefühl, 14 Stunden geschlafen zu haben erwache, muss ich erstmal nachsehen, wie spät es wirklich ist. Handyakku leer, Uhr nicht dabei, Sonnenuhr kaputt. Der nächste Zeitmesser befindet sich in meiner Karre und sagt mir, dass ich gerade mal sechs Stunden geschlafen habe und die ersten Bands in fünf Stunden anfangen. Somit leg ich mich nochmal hin und bekomme wirklich den längsten und erholsamsten Schlaf seit Wacken. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Eigentlich will ich mir unbedingt<strong> ISVIND</strong> angucken, doch da die Schlange an bestimmten sanitären Einrichtungen länger ist, als der Weg vom Auenland nach Mordor, verpasse ich die Norweger. Manchmal muss man leider Prioritäten setzen&#8230;</span></p>
<p><span lang="de-DE">Die nächste Band, die ich mir ansehe, sind <strong>GOATWHORE</strong> aus New Orleans. Sofort fällt mir auf: der Sound ist heute deutlich besser als am Vortag. Spürbar leiser, aber differenzierter schallen die Südstaatler über das Gelände. Ihre souveräne Mischung aus Black, Death und Thrash prügelt sehr überzeugend über das Publikum hinweg. Zwischenzeitlich humpelt mir die Bassdrum aber irgendwie zusehr, wobei ich nicht weiß, ob das an Drummer Zack Simmons oder dem Sound liegt. Zum Ende hin wirkt das Set der Amerikaner recht langatmig auf mich, was aber auch an dem immernoch bekackten Wetter und meiner kaum weichen wollenden Müdigkeit liegen kann. </span></p>
<p><span lang="de-DE"><strong>GOATWHORE</strong> sind alles andere als soft und dennoch zimmern mir <strong>WOLFBRIGADE</strong> kurz darauf noch um Längen mehr in die Fresse. Der Crust der Schweden feiert den D-Beat in all seiner Pracht und wirkt vielleicht deswegen so aggressiv, da sich der Sound stark von den bisherigen Bands unterscheidet. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Eins meiner absoluten Highlights am zweiten Tag: <strong>OBSCURA</strong>. Das Quartett um einziges Gründungsmitglied Steffen Kummerer ist heute das „Kontrastprogramm zu den anderen Bands“, wie der Gitarrist und Sänger mehrfach und stolz wie Oskar betont. Die Münchner sind nicht nur die Band mit den wahrscheinlich schönsten Haaren und meisten Saiten pro Bandmitglied auf diesem Festival, sondern auch die wohl technisch versierteste. Der Fokus liegt auf Songs des aktuellen Albums „Akróasis“, wobei mich die Fähigkeiten von Neu-Gitarrist Rafael Trujillo komplett umhauen. Auch Schlagzeuger „Sekrasstian“ Lanser, der sonst bei <strong>PANZERBALLETT</strong> spielt, ist heute nicht zu toppen, während Bassist Linus Klausenitzer für die nötige Agilität auf der Bühne sorgt. Ein grandioses Konzert, bei welchem mir aber leider der Übersong <em>„Incarnated“</em> gefehlt hat.</span></p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0215.JPG" alt="IMG_0215" /></p>
<p><span lang="de-DE">Das Schweizer Duo <strong>BÖLZER</strong> spielte vor zwei Jahren noch im Zelt, dieses Jahr wird die Hauptbühne unsicher gemacht. Obwohl hier nur zwei Mann auf der Bühne stehen, ist der Sound vor der Bühne aber eher enttäuschend. Und auch der Monitorsound kann für die beiden Jungs nicht allzu geil gewesen sein, denn hin und wieder verlieren sich die beiden und müssen dann straucheln, um wieder zusammenzufinden. Besonders kritisch wird dies bei meinem Favoriten <em>„Entranced By The Wolfshook“</em>, der kurzzeitig zu zerfallen droht. Dennoch find ich die Show sehr eindrucksvoll und kurzweilig, aufgrund der äußeren Umstände aber unter den Erwartungen zurück bleibend.</span></p>
<p><span lang="de-DE"><strong>ANGELCORPSE</strong> haben mir im Vorfeld gar nichts gesagt, doch live überrascht mich das, was ich von dem Trio aus Tampa mitbekomme dann doch mit einer Wand, die ich dieser minimalistischen Besetzung gar nicht zugetraut hätte.</span></p>
<p><strong>DESTRÖYER 666</strong> verpasse ich leider komplett und auch von <strong>EQUILIBRIUM</strong>, die auf dem Party.San die Releaseshow für das neue Album „Armageddon“ spielen, bekomme ich nicht viel mit. Allerdings sind die Aussagen, die mir zu Ohren kommen, voll des Lobes und berichten von einem gut aufgelegten Robse, und einer Band, die souverän ein sehr geiles Set spielt.</p>
<p><span lang="de-DE"><strong>VIDARGÄNGR</strong>, die ich zwischenzeitlich im Zelt sehe, sind noch so eine Band, mit der ich mich im Vorfeld viel zu wenig beschäftigt habe. Doch dies wird sich nach ihrem Auftritt ändern, denn die Leipziger wissen mein Interesse zu wecken. Zwar kann ich nicht das gesamte Set verfolgen, doch die Songs, die ich miterleben darf, begeistern mich definitiv! Eine Black Metal Band, die ich unbedingt auf dem Zettel behalten muss! </span></p>
<p><span lang="de-DE">Auch <strong>DECEMBRE NOIR</strong> spielen im Zelt, wohin es mich mehr oder weniger absichtlich verschlägt. Doch der Zufall ist oftmals gnädig und so bekomme ich auch hier eine Band geboten, die ich vorab unterschätzt habe. Mal sehen, ob es vor den heimischen Boxen ähnlich wirkt, aber live hinterlässt das hier Gebotene deutlich Eindruck. Vielleicht auch, weil erfrischender Weise mal ruhigere Töne angeschlagen werden, als den Rest des Tages über.</span></p>
<p>Wenig später heißt es: Scheiß auf ruhige Töne. <strong>DYING FETUS</strong> zerlegen die Hauptbühne und können in mehrerlei Hinsicht vom Wetter zehren. Denn es hat aufgehört zu Regnen und zu Stürmen, es herrschen angenehme Temperaturen und Windstille. Resultat dessen ist, dass sich die meisten Zuschauer des heutigen Tages vor der Bühne finden und der Sound ohne wetterbedingte Störungen auskommt, womit er zum besten des bisherigen Festivals wird. Ich bin völlig davon begeistert, wie präzise und tight diese Band spielt. Und das obwohl hier ohne Click gearbeitet wird und es zahlreiche Tempowechsel gibt. Zu keiner Sekunde verlieren sich die drei Bandmitglieder, John Gallagher röhrt und kniedelt, dass es ein wahres Fest ist. Und trotz der Tatsache, dass einige Favoriten und Hits wie <em>„One Shot, One Kill“</em>, <em>„Kill your mother, rape your dog“</em> und <em>„Invert the Idols“</em> in der Setlist fehlen, bleibt der Auftritt für mich das euphorisierendste Highlight des Tages.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0151.JPG" alt="IMG_0151" /></p>
<p>Sowohl <strong>EXODUS</strong> als auch <strong>CARCASS</strong> können im Anschluss nicht mehr an das anknüpfen, was <strong>DYING FETUS</strong> zuvor geliefert haben. Weder die Thrash Titanen noch die Liverpooler Deathgrinder spielen schlechte Konzerte, und bis zum letzten Ton versammeln sich Fans vor der Bühne und feiern was das Zeug hält. Doch für mich bleibt nach <strong>DYING FETUS</strong> nur verbrannte Erde.</p>
<h4 style="text-align: center;"><span lang="de-DE">Samstag, 13.8.</span></h4>
<hr />
<p><span lang="de-DE">Der dritte Festivalmorgen endet temperaturbedingt früher als erwartet. Denn was in den letzten Tagen an Sonne fehlte, bekommen wir nun konzentriert zurück. Doch die ballernde Wärme ist nicht das Einzige, womit wir uns rumschlagen müssen. In der Nacht wurden etliche Diebstähle begangen, die zu unser aller Frustration auch Leute aus unserem Camp betreffen. An dieser Stelle kann man der Security keine Vorwürfe machen, die regelmäßig auf dem Gelände patrouillierte, unsere Schadensmeldung aufnahm und zumindest mir in keiner Weise unangenehm auffiel. Von den Dieben gefasst werden konnte keiner, jedoch soll es sich um Kinder aus einem nahegelegenen Wohngebiet gehandelt haben. Eine beschissene Aktion, die den Tag nicht grade rosig starten lässt.</span></p>
<p><span lang="de-DE">Die erste Band, die ich sehen kann, sind <strong>SULPHUR AEON</strong>, die auf der Bühne atmosphärischen, von Lovecraft inspirierten Death Metal abliefern und bei gutem Sound live das halten, was sie auf Platte versprechen. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Was ich im Anschluss von <strong>SUICIDAL ANGELS</strong> sehe, sorgt bei mir für irgendwas zwischen Ernüchterung und Langeweile. Ich weiß, dass die Griechen ziemlich gefeiert werden, aber mir kommt das, was hier aufgeführt wird, ziemlich unspektakulär vor. Wieder muss ich daran denken, dass es für alles die entsprechende Zeit gibt und ich das Gefühl habe, dass im Bereich Thrash Metal spätestens Mitte der 90er alles gesagt wurde. </span></p>
<p><span lang="de-DE"><strong>MOSAIC</strong> begeistern mich wenig später von der Zeltbühne aus. Im Programmheftchen als Jubiläumskonzert und bunte Mischung aus Black Metal, Neofolk und Ambient angekündigt, fesselt mich der stimmungsvolle Sound der Thüringer bis zuletzt. Dies ist wirklich mal ein Konzert, das leider viel zu kurz war.</span></p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0759.JPG" alt="IMG_0759" /></p>
<p><span lang="de-DE">Für <strong>NIFELHEIM</strong> hab ich mich eigentlich nie interessiert und vermutlich werd ich die Band auch in Zukunft nicht hören, wenn ich mich zum Entspannen in die Wanne lege, aber live macht das hier durchaus Spaß. Zwischen fast allen Songs werden <strong>NIFELHEIM</strong>-Sprechchöre laut und die Fans rasten aus, was die Band mit entsprechender Spielfreude zurückzahlt!</span></p>
<p><span lang="de-DE">Hatte ich irgendwann schon mal erwähnt, dass es für alles die richtige Zeit und den richtigen Ort gibt? <strong>GRAVE</strong> wirken auf mich ziemlich überholt, weswegen ich dem Set der Schweden auch nur mit einem halben Ohr lausche. Objektiv betrachtet, gibt es hier natürlich nichts auszusetzen: es gibt rotzig groovenden old school Death Metal, der auf einen nicht gerade kleinen Zuschauerkreis eine beeindruckende Wirkung ausübt. Mich lässt das Set indes eher kalt.</span></p>
<p><span lang="de-DE"><strong>IMMOLATION</strong>. Zum zweiten Mal innerhalb von zwei Wochen sehe ich die New Yorker heute. Wie bereits in Wacken (<a href="https://silence-magazin.de/die-welt-zu-gast-im-schlamm-wacken-2016/" target="_blank">Silence berichtete</a>) sind die Jungs nur zu dritt, da Gitarrist Bill Taylor im Krankenhaus behandelt werden muss. Und nach erneuter Betrachtung muss ich sagen, dass die Dreierbesetzung der Band wirklich nicht gut tut. Die Songs sind leider nicht auf die Aufführung zu dritt zugeschnitten, weswegen es bei den zahlreichen Solopassagen verheerende Dynamikeinbrüche gibt. Obendrauf kommt ein miserabler Sound. Die Gitarre klingt zwar etwas besser als letzte Woche, sodass man zumindest die charakteristischen Riffs von Bob Vigna heraushören kann. Doch das Schlagzeug schmeichelt dem Gehörgang ungefähr so sehr wie Ohrenstäbchen aus Stahlwolle. Für mich einer der enttäuschendsten Auftritte dieses Festivals.</span></p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_0978.JPG" alt="IMG_0978" /></p>
<p><span lang="de-DE">Es ist für mich das erste Mal, dass ich <strong>TAAKE</strong> live sehe. Auf Platte hat mich die Band nie wirklich abgeholt, allerdings wird der angenehm melodische Black Metal der Norweger hier sehr gut dargeboten. Hoest liefert einige merk- bis fragwürdige Ansagen an das Publikum (unter anderem „Allahu Akhbar“) und verschwindet zwischenzeitlich minutenlang hinter der Bühne. In musikalischer Hinsicht ein guter Auftritt, der für mich allerdings ohne Langzeitwirkung bleibt. </span></p>
<p><span lang="de-DE"><strong>SODOM</strong> (bzw.<a href="http://www.lakako.com/post/BIOb2vnhGWz" target="_blank"> WODOS</a>) haben mich ebenfalls nie gepackt, wissen auf der Bühne aber ohne Frage, was sie tun. Und darunter fällt zum Beispiel, sich nicht anmerken lassen, dass man nur zu dritt ist. Denn fett ist das Gebotene schon, allerdings hab zumindest ich nach zwei Songs alles gehört, weswegen sich der Rest des Sets recht langatmig anfühlt.</span></p>
<p><span lang="de-DE">Die letzte Band des Festivals ist <strong>AT THE GATES</strong>. Für die Umbaupause ist zwar bereits eine halbe Stunde Zeit eingeplant und dennoch zieht sich der Soundcheck noch länger hin. Die Schweden tun mir leider nicht den Gefallen, <em>„Gardens Of Grief“</em> in Gänze zu spielen, doch darüber hinaus werden Songs aller Alben rausgekramt und bei feinem Sound unter das Publikum gebracht. Tompa Lindberg bedankt sich vielfach bei den Leuten, die „noch“ wach geblieben sind und läuft während des Konzerts bestimmt einige Kilometer auf der Bühne. Ein Klassiker folgt auf den nächsten, bis relativ weit hinten im Set der Bandhit „<em>Blinded by Fear</em>“ erklingt. Wenig später endet die Show der Schweden, die das Festival zu einem würdigen Abschluss geführt haben.</span></p>
<p><span lang="de-DE">Und wieder ist ein Party.San zu Ende. Wieder gab es wunderbare Konzerte, geile Bands und nette Leute und das alles in schöner Umgebung und in angenehmer Größe. Was damit einhergeht, sind akzeptable (und im Vergleich zu anderen Großveranstaltungen recht niedrige) Preise für Speisen und Getränke, an deren Auswahl es nicht mangelt. Das meiste Geld hab ich jedoch auch dieses Jahr wieder mal am Season of Mist Stand gelassen, den ich nur immer wieder anpreisen kann und jedes mal wieder dazu bringt, mich den Rest des Monats nur noch von Toastbrot und Konservenwurst ernähren zu können.</span></p>
<p><span lang="de-DE"><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/p-s-oa-2016/IMG_1011.JPG" alt="IMG_1011" /> </span></p>
<p>Was mir im Unterschied zu den Vorjahren aufgefallen ist, sind die jungen, attraktiven Zigarettenstandträger, die auf dem Festivalgelände umherwandeln und versuchen, Benson &amp; Hedges zu verkaufen. Eine Tatsache, die ich sonst nur von Wacken oder dem Summer Breeze kenne. Mir als Nichtraucher ist das relativ egal, trotzdem habe ich mich in Anbetracht dessen gefragt, ob das vielleicht ein Indikator für das allmähliche Wachstum des Schlotheimer Festivals ist. Die Zukunft wird es zeigen. Bereits jetzt sind einige Bands für nächstes Jahr bestätigt, die Bock auf mehr machen. Wir werden mit Sicherheit am Start sein!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/ausgesetzt-in-der-wildnis-schlotheim-edition-p-soa-2016/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ausgesetzt-in-der-wildnis-schlotheim-edition-p-soa-2016">See image gallery at silence-magazin.de</a>] </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ausgesetzt-in-der-wildnis-schlotheim-edition-p-soa-2016/">Ausgesetzt in der Wildnis: Schlotheim Edition &#8211; P.S:O:A 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ostsee-Urlaub mit ordentlich Bums dahinter!</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Aug 2016 10:10:39 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir heißen Sie recht herzlich willkommen bei SILENCE-Reisen! Heute im Angebot für Sie: Eine Reise nach Mecklenburg-Vorpommern mit drei Übernachtungen unweit der Ostseeküste in der wunderschönen Stadt Barth. Untergebracht sind Sie in der Open-Air-Pension „Zum Stadtpark“ (Selbstverpflegung), der direkt an die Barther ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ostsee-urlaub-mit-ordentlich-bums-dahinter/">Ostsee-Urlaub mit ordentlich Bums dahinter!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Wir heißen Sie recht herzlich willkommen bei SILENCE-Reisen!</h2>
<p><strong>Heute im Angebot für Sie:</strong> Eine Reise nach Mecklenburg-Vorpommern mit drei Übernachtungen unweit der Ostseeküste in der wunderschönen Stadt Barth. Untergebracht sind Sie in der Open-Air-Pension „<em>Zum Stadtpark</em>“ (Selbstverpflegung), der direkt an die Barther Freilichtbühne anschließt. Es erwartet Sie ein sehr abwechslungsreiches und vor allem unterhaltsames Programm musikalischer Art, sowie diverse kulinarische Köstlichkeiten in flüssiger und fester Form.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5657 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/BMOA.jpg" alt="18. BMOA" width="319" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/BMOA.jpg 621w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/BMOA-213x300.jpg 213w" sizes="auto, (max-width: 319px) 100vw, 319px" />
<p>Denn auch dieses Jahr lädt Heiko vom 18. &#8211; 21. August wieder zum <strong>BARTHER METAL OPEN AIR</strong> ein, und zwar nun schon zum 18. Mal. Seit mehreren Jahren ist das <strong>BMOA</strong> mittlerweile ein Muss für Fans des gepflegten Black/Pagan/Viking oder Death Metals, und es sind natürlich auch diesmal wieder interessante und starke Acts am Start, wie z.B. <strong>CORPUS CHRISTII</strong>, <strong>GEBRECHLICHKEIT</strong>, <strong>EWIGHEIM</strong>, <strong>TAAKE</strong>, <strong>SARKRISTA</strong>, <strong>VALKYRIA</strong>, <strong>HELHEIM</strong>, <strong>THE VISION BLEAK</strong> und <strong>ISTAPP</strong>, um nur einige Perlen zu nennen (alle Bands sowie die Running Order findet ihr auf der <a href="http://barther-metal-openair.de/" target="_blank">Webseite</a> des Festivals).</p>
<p>Für alle die, die es sich beim Konzert bequem machen wollen, weil sie vielleicht noch vom Vorabend verkatert sind, ist auf den Rängen der Freilichtbühne genug Platz zum Sitzen und Lauschen. Verdursten und verhungern wird auf dem Festivalgelände auch niemand, denn die Zuschauerränge sind umstellt mit Ständen, an denen man sich den Bierbauch füllen kann.</p>
<p>Alle die ebenso gern an der Ostsee sind wie ich, brauchen nur wenige Minuten mit dem Auto zu fahren, um mal den großen Zeh in die Wellen zu halten. Es fehlt diesem Wochenend-Trip also an nichts. Drei Tage ordentliches, handgemachtes Geschepper, lecker Essen, Bier, Bier, Bier, Bier und das baltische Meer für gerade einmal 41,00 Taler im Vorverkauf (50, 00 EUR Abendkasse). <strong>Prädikat:</strong> Unschlagbar!<br />
Für diejenigen, die nur an einem Tag vorbeischauen möchten, besteht die Möglichkeit, Tagestickets zu erwerben. Seid dabei und genießt auch dieses Jahr diese wunderbare Veranstaltung!</p>
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		<title>&#8222;Welcome To Hell&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Jul 2016 06:05:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/welcome-to-hell/">&#8222;Welcome To Hell&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><strong>„Welcome to Hell“</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4536 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/13100722_1037629776328098_7277517277146155297_n.jpg" alt="13100722_1037629776328098_7277517277146155297_n" width="960" height="540" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/13100722_1037629776328098_7277517277146155297_n.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/13100722_1037629776328098_7277517277146155297_n-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/13100722_1037629776328098_7277517277146155297_n-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p></blockquote>
<p>heißt es auch in diesem Jahr wieder auf dem Flugplatz in <strong>Schlotheim </strong>zum<strong> PARTY.SAN OPEN AIR 2016</strong>, welches in der 20. Auflage erscheint. Eine Pilgerstätte für jeden <strong>Death, Black und Thrash Metal Fan</strong>. Erst seit 2010 gilt der <strong>Flugplatz Obermehler/ Schlotheim</strong> als Austragungsort für dieses Black/ Death Inferno, da die vorherige Location in Bad Berka nicht Starkregentauglich war. Wie dem auch sei, auch in diesem Jahr trumpft der <strong>Mietze </strong>wieder mit einem fulminanten Line Up auf, wo ich mir persönlich denke, wie kann er das vom letzten Jahr noch besser machen. Er und seine Crew haben es geschafft, mit Bands wie <strong>AT THE GATES, OBITUARY, TRIBULATION, SODOM, CARCASS, EXODUS, BÖLZER, EUILIBRIUM, DYING FETUS, MGLA</strong> und vielen mehr, ein brachiales Line Up auf die Beine zu stellen, was in diesem Stil und dieser Größenordnung so kaum zu finden ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-4537 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/Dennit/13510987_1079448478812894_3744569958829239103_n.jpg" alt="13510987_1079448478812894_3744569958829239103_n" width="650" height="919" /></p>
<p>Gefeiert wird, wie in den letzten Jahren auch, auf einer großen <em>Mainstage</em> und einer kleineren <em>Zeltbühne</em>. Bei schweren Unwettern hat diese ihr Können schon längst unter Beweis gestellt. Auch das <em>Preis-Leistungsverhältnis</em> stimmt in diesem Jahr wieder, denn es wird den Fans das <strong>3-Tages-Ticket für 76,50€</strong> angeboten. Dafür bekommt man auch um die <strong>50 Bands</strong> auf die Ohren. Das gelingt aber nur, wenn man es von der <strong>BRUTZ UND BRAKEL BAR</strong> weg schafft. Ist nicht immer jedem und jederzeit gegeben.</p>
<p>In diesem Jahr ist selbstredend wieder ausreichend gegen den Hunger und Durst zu festivaltypischen Preisen gesorgt. Egal ob viel Fleisch oder lieber Vegan, auf dem Festivalgelände werdet ihr nicht verhungern. Runter spülen könnt ihr das Ganze dann mit Kaltgetränken an den zahlreichen Bars, wo man auch nicht lange warten muss. Diese könnt ihr dann selbstverständlich an den kostenlosen <em>Dixies</em> wieder wegschaffen oder gönnt euch eine <strong>„Shit &amp; Shower Flatrate“</strong> für das ganze Wochenende. Ich persönlich freue mich auf die ganzen Gesichter, welche man so über das Jahr verteilt nicht sieht, besonders dann, wenn es heißt: <strong>Metaldisco feat. ABBA.</strong> Wer also am Wochenende vom 11.08.2016. &#8211; 13.08.2016 noch nichts vor hat, der möge sich diesen Termin im Kalender bitte <strong>FETT</strong> markieren und zu einem der <em>schönsten Open Air Veranstaltungen des Ostens</em> erscheinen. Und wer es gar nicht abwarten kann, für den öffnet sich ab Mittwoch der Campingplatz. Übrigens ist seit kurzem eine grobe  <strong>Running Order</strong> online, also schaut doch einfach mal vorbei und erkundigt euch nach den aktuellsten News von eurem <strong>PARTY.SAN OPEN AIR 2016</strong>.</p>
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<p><strong>Link: </strong></p>
<p><a href="http://www.party-san.de/news/">http://www.party-san.de/news/</a></p>
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<tbody>
<tr>
<td width="615"><strong>BILLING: </strong></p>
<p>Angelcorpse, Arcturus, Asomvel, At The Gates, Bodyfarm, Bombs of Hades, Bölzer, Carcass,</p>
<p>Cryptic Brood, Decembre Noir, Deströyer 666, Drowned, Dying Fetus, Equilibrium, Ered, Exodus,</p>
<p>Goatwhore, Grave, Graveyard, Gruesome, Immolation, Implore, Infernal Invocation,</p>
<p>Iron Reagan, Isvind, Katalepsy, Lik, Memorian, Mgla, Mor Dagor, Mosaic, Mörk Gryning,</p>
<p>Necros Christos, Nifelheim, Obituary, Paradise Lost, Purgatory, Rebaelliun, Rectal Smegma,</p>
<p>Sodom, Spasm, Suicidal Angels, Sulphur Aeon, Svarttjern, Taake, Tribulation,</p>
<p>Vidargängr, Weak Aside, Whiplash, Wolfbrigade</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Ort: </strong></p>
<p>Am Flugplatz 1, 99996 Schlotheim/Obermehler</p>
<p><strong>Datum: </strong></p>
<p>11.08.2016 – 13.08.2016</p>
<p><strong>Ticketpreis:</strong></p>
<p>76,50€ VVK</p>
<p><strong>Tickets unter: </strong></p>
<p><a href="http://www.cudgel.de/Tickets/">http://www.cudgel.de/Tickets/</a></p>
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</tr>
</tbody>
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